FATAL UNDERGROUND #35  Leo schreibt wieder das Vorwort selbst, und das soll er auch weiterhin. So ist im Fatal Underground auch wieder ne ordentliche Death Metal Keule dabei, und man plaudert mit so einer manchen Kult Band wie Succubus, Hypnos, Herbes oder Obituary, Magna Motalis, Debt Of Nature. Ohne dabei den Thrash Metal zu verachten, und man viele Fragen an First Aid, Captain Galaxy und Anihilated hat. Leo schalltet aber noch einen Gang höher, und man bekommt eine angenehme Mischung von Crustgrind Combos! Obwohl das bei Melancholy Pessimism, Dead Meat und Left For Dead etwas mager daher kommt. Aber Leo stellt auch fest das er mal die Fatal Underground Crew den Lesern mal vorstellen möchte in einer neuen Rubrik, welch ein Glück! Hoffentlich ist auch Leo mal dran. Das Fatal Underground Buch weiß aber selbst das es ohne Gigs berichte nicht auskommt, und so schreibt man seine Erlebnisse beim Paranoya Festival und Moshpit Crew Kassel nieder! Was mir im aktuellen Fatal Underground sehr gut gefällt, ist der gewisse undergroundige Know Know und die Recherchen zu einigen Personen wie dem Besitzer der Blackland Kneipe. Aber auch die sympathische Rubrik Best Of The Ground könnte noch weiter ausgedehnt werden. Leo ist mit seinem eigenem Untergrundwissen sicherlich vielen Metalheads einen Schritt voraus, das kann man nur schwer einholen, aber ne Lösung hab ich: Kauft das Zine und liest es. (Snowfall Zine)

Fatal Underground #35 Dass das Fatal Underground in den letzten Monaten viel mit Kritik zu kämpfen hatte, dürften inzwischen die meisten mitgekriegt haben. Nachdem es dazu in der 34. Ausgabe ein ausführliches Statement gab, kommt man auch im aktuellen Vorwort nochmals auf das Thema zurück. Schade finde ich, dass sich Leo nicht wie in der letzten Ausgabe der Kritik stellt, sondern im Klage-Tonfall daherlamentiert. Dieses Heulen und Zähneklappern muss man (zumindest, wenn man wie ich ganz vorn zu lesen anfängt) erst mal über sich ergehen lassen, bevor dann endlich das eigentliche Lesevergnügen beginnt. Kein schöner Einstieg, aber sei’s drum, denn der Rest der aktuellen Ausgabe kann sich durchaus sehen lassen. Es gibt wieder jede Menge Interviews und Reviews quer durch den Gemüsegarten, so dass hier sowohl von der musikalischen Ausrichtung als auch vom Schreibstil her für jeden was dabei sein dürfte. Bei mir konnten unter anderem die Interviews mit Antichrisis, Magna Mortalis und Nebelkrähe besonders punkten. Natürlich wird bei dieser bunten Mischung auch jeder über etwas stolpern, womit er nicht so viel anfangen kann (ich z.B. kann mich nach wie vor mit dem Schreibstil von Danny einfach nicht anfreunden, und auch das überkorrekte Getue von Fidel ist manchmal etwas anstrengend). Aber da das Heft wieder monströs dick geworden ist (dabei dachte ich, man wollte den Umfang mal etwas zurückschrauben?), bleibt immer noch genug Lesenswertes übrig. Mittlerweile setzt man, bzw. in dieser Ausgabe erst mal nur Danny, auch verstärkt auf Live-Interviews, was teilweise hervorragend funktioniert – bestes Beispiel ist das ausführliche Gespräch mit Mittelalter-Spielmann Teufel, der hier richtig ins Plaudern kommt und einige interessante Sachen zu berichten hat. Teils kommen dabei aber auch eher enttäuschende, sehr an der Oberfläche plätschernde Gespräche raus – das ist zum Beispiel beim Plausch mit Max Cavalera (Soulfly) der Fall. Die mündlich geführten Interviews sind aber nicht die einzige Neuerung beim Fatal Underground. Man hat sich nun auch vorgenommen, die einzelnen Schreiberlinge jeweils in einem Interview vorzustellen. Sehr coole Idee! An dieser Stelle muss man auch mal sagen: Respekt dafür, dass es beim Fatal Underground nach all den Jahren immer wieder neue Ideen und Rubriken gibt! Jedenfalls stellt Leo in der aktuellen Ausgabe erst mal Schreiber Fidel vor – ein gelungener Start und ein lesenswertes Interview, finde ich! Neben den bereits genannten gibt es noch Interviews mit folgenden Bands zu lesen: Herpes, Kollwitz, Captain Galaxy, Protection of Hate, Inkompetent, Hypnos, Anihilated, Obituary, Succubus, Melancholy Pessimism, Dead Meat, Touched by Nausea, Grober Knüppel, Cheeno, Sabiendas, Debt of Nature, First Aid, Betontod, Carniwhore, Dystopia, Ivenberg, Left for Dead und Szanaterria. Ein Haufen Holz also – und so deckt man auch wieder locker das gesamte Metal-Spektrum (und einiges mehr) ab. Zusätzlich gibt’s in der Rubrik Scene Made noch ein Interview mit Pille von der Berliner Metalkneipe Blackland und außerdem einige Konzertberichte. Letztere fand ich dieses Mal allerdings nicht so spannend. Zu guter Letzt liegt dem aktuellen Fatal Underground noch ein gebrannter Sampler bei, gesponsert von Circle of the Undead. Hier gibt’s vorwiegend Death Metal Geballer auf die Ohren, was eine nette Ergänzung zur Lektüre ist. Da sollte man sich auch nicht daran stören, dass die Wirtschaftskrise selbst am Fatal Underground nicht spurlos vorbeiging. Aufgrund der steigenden Kosten gibt es nämlich eine Preiserhöhung auf 2,20 Euro – wobei dieser Preis immer noch ein absolutes Schnäppchen ist, wenn man bedenkt, dass hier schon die Versandkosten mit dabei sind. Daher kann ich nur sagen: Support the underground, denn in diesem Heft wird sicher jeder Metalfan ein paar interessante Informationen und unterhaltsame Interviews finden, die ihn ansprechen. Perfekt war das Fatal Underground noch nie, dafür aber vielseitig, für Fanzine-Verhältnisse recht aktuell und zudem eine wahre Fundgrube für alle, die auf der Jagd nach coolen unbekannten Bands sind. (Katja)

Fatal Underground # 34     Wenn es ein Fanzine aus Deutschland gibt, auf das ich nach der eher vergeigten 33. Ausgabe mehr als gespannt war, dann war es dieses! Leo und seine Schreiber haben wieder zu sich gefunden und einiges wieder wett gemacht, und sogar gewisse Sachen rausgeschmissen, was ich nur begrüßen kann. Zuallererst freut es mich, dass Leo endlich wieder das Vorwort selbst in die Hände nahm und nach all der Kritik, die er einfuhr, den Lesern zeigte, wo er steht und wie er persönlich über die ihm entgegengebrachte Kritik denkt. Nicht dass ich das vorher nicht gewusst hätte, nur hatte ich aufgrund gewisser Schlaksigkeiten etwas Zweifel daran gehabt. Aber Schluss damit und endgültig Schwamm drüber! Die neuste Ausgabe hat so einiges zu bieten und stellt folgende Bands vor: BLACKEND, VULVATHRONE, VERDICT, UNDERTOW, COURAGEOUS, SPECTRAL, TORTURIZED, WANTON DECAY, INZANE, PHÖNIX, PLACENTA, CHILLAR und einige mehr, was den Rahmen jetzt allerdings sprengen würde. „Der Schlachter“ haut in der neuesten Ausgabe im wahrsten Sinne ordentlich zu, und obwohl ich bei seinem Deutsch teilweise Heul- und Lachkrämpfe zugleich bekomme, muss man ihm zugute halten, dass er durchaus ein paar sehr interessante und lesenswerte Interviews bietet, die tatsächlich was hermachen. Nur die Liveberichte, Kollege (oder sollte ich eher SMS-Berichte sagen?) sind nicht dein Ernst, oder? Nun ja, man muss nicht alles lesen. Im Großen und Ganzen bleibt das F.U. sich treu und hat wohl aus seinen Fehltritten gelernt. Auch in der 34. Ausgabe wird wieder „Metal aus der Ostzone“ von Fidel geboten, eine Rubrik, die ich sehr geil finde, sollte auf alle Fälle beibehalten werden. Liveberichte gibt es ebenfalls in Masse, unter anderen vom Protzen OA, Torgau – Kulturbastion, Night of Suffer Festival in Stuttgart. All dies gibt es wieder in einer endlos dicken Schwarte für gerade mal 1,45 Porto serviert, wie ich finde ein echter Preisknüller. Also Leo, mach weiter so und bis demnächst in alter Frische. ( Rayk )

Fatal Underground # 33 Hab ich’s doch geahnt! Leo zieht, was das Veröffentlichungstempo angeht, mal wieder in Überschallgeschwindigkeit an uns vorbei, und so kann ich hier auch noch die 33. Ausgabe vom Fatal Underground vorstellen. Auch dieses Mal ist es wieder eine megadicke Schwarte geworden. Nur leider muss ich gestehen, dass es in der Nr. 33 doch überdurchschnittlich viele Beiträge gibt, die mir persönlich nicht so gut gefallen. Liegt vielleicht daran, dass Danny B. dieses Mal sehr fleißig war und wirklich viele Interviews beigesteuert hat. Leider kann ich mich mit seinem Schreibstil nicht so recht anfreunden, was nun aber nicht heißen soll, dass ich mit seinen Interviews generell nichts anfangen könnte. Schließlich kommt es auch immer auf die Befragten an, und so liest sich beispielsweise der Plausch mit den Arbeitslosen Bauarbeitern ganz nett. Auch die Scene Made Serie wird fortgesetzt, was ich prinzipiell eine feine Sache finde. Nur leider scheinen Danny so langsam die Ideen auszugehen. In der letzten Ausgabe musste schon ein Nacktmodell als angebliche Szene-Supporterin herhalten, und dieses Mal ist ne Tresendame an der Reihe. Nix gegen Steffi, denn sie macht im Interview nen recht sympathischen Eindruck... Aber gibt es nicht reihenweise Leute im Underground, die sich als Konzertveranstalter, Schreiberlinge, Labelmenschen und-und-und weitaus mehr um die Metalszene verdient gemacht haben? Leider bekomme ich immer wieder den Eindruck, dass hier irgendwelche Damenbekanntschaften, die vorzugsweise über MySpace und Co. kontaktiert wurden, als Interviewpartner herhalten dürfen. (Siehe vor allem das Interview mit NocturnCat.) Ich hoffe, das Fatal Underground verkommt nicht weiter zur ausgedruckten Chat-Plattform, denn das hat doch einen recht schalen Beigeschmack für mich. Jetzt aber erst mal genug gemeckert, denn natürlich findet sich auf den über 160 Seiten auch einiges Lesenswertes. So hat mir zum Beispiel das ausführliche Interview mit Munarheim sehr gut gefallen (klasse Pagan Band, die sich inzwischen leider auch wieder aufgelöst hat). Auch Waldschein sind im Pagan Bereich zu verorten und sammeln mit ihrer selbstkritischen Ehrlichkeit Sympathiepunkte: Wer gibt schon freiwillig zu, dass er sich bei der Bandgründung vom gerade angesagten Hype hat anstecken lassen? Die Band macht auch klar, dass sie die fragwürdigen Auswüchse um den ganzen Heidenzirkus mittlerweile eher kritisch sieht... Aber lest selbst – ebenfalls ein interessanter Artikel! Auch Ipp hat mit seinem Lifeless-Interview wieder einen klasse Beitrag am Start. Großes Stirnrunzeln machte sich bei mir breit, als ich das Warcrown-Interview las. Wenn man bedenkt, dass diese Spackos bisher eher mit auffällig verpacktem Promo-Material punkten konnten als mit musikalischer Qualität, finde ich die schnöseligen Null-Bock-Antworten ziemlich frech. Sehr ausführlich und lesenswert ist dagegen wiederum das Interview mit den auskunftsfreudigen und sympathischen Schotten von Ablach ausgefallen. Auch die Befragung der Kubaner Combat Noise fand ich recht interessant, zumal man hier einen recht guten Einblick in die kubanische Szene bekommt. Ein Highlight der etwas anderen Art ist das Interview mit den Franzosen Krasst, die sich darauf versteift haben, unbedingt in deutscher Sprache antworten zu wollen. Keine Ahnung, wie die Burschen auf diese abstruse Idee kamen, denn ihre Deutschkenntnisse sind offenbar alles andere als perfekt. Aber wer weiß, vielleicht ist das Englisch ja noch schlechter... Jedenfalls hat das Interview nun aufgrund der sprachlichen Unzulänglichkeiten auf jeden Fall auch seinen Unterhaltungswert... Des Weiteren findet ihr noch Interviews mit Verge on Reason, Badoc, Handful of Hate, Leprosy, Metal Only Radio, Despise & Conquer, Coalest, Troll Bends Fir, Wut, Incite, Requiem, Madsic, Klebeband. Puh, also wieder jede Menge Lesestoff, und trotz der oben genannten Kritikpunkte findet hier sicherlich wieder jeder Metalfan etwas, das ihn interessiert. Mit dem MetalKoppTyp ist übrigens auch wieder ein neuer Schreiberling mit an Bord. Seine Texte könnten zwar stellenweise vielleicht noch etwas mehr Tiefgang vertragen, aber es ist ja schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Von daher hoffe ich doch mal, dass der „Neue“ auch weiterhin beim Fatal Underground mit am Ball bleibt. Schön zu sehen, dass Leo auch in dieser Hinsicht Nachwuchsförderung betreibt! Nun, was gibt es noch zu sagen? Wegen der Asatru-Anzeige hat Leo inzwischen schon genügend Prügel eingesteckt, so dass ich nicht auch noch lang auf diesem Thema rumhacken möchte. Hoffe mal, dass solche Klogriffe demnächst nicht mehr vorkommen, denn man muss dem braunen Gesocks ja nicht auch noch eine Plattform für seine hohlen Sprüche bieten. Sehr sauer aufgestoßen ist mir in dieser Hinsicht auch das Review, das der Schlachter über das tolle A-Blaze Propagandablatt geschrieben hat. Hier wird es doch tatsächlich als „schrankenlos ehrlich“ angepriesen, dass dieses Klopapier auch über Bands wie Absurd berichtet. Prima, da weiß der geneigte Arier ja gleich, wo er an der richtigen Adresse ist! Ich hoffe, dass man hier in Zukunft etwas mehr Fingerspitzengefühl walten lässt. Dass das Fatal Underground keine rechte Postille ist, werden selbst Neuleser spätestens dann merken, wenn sie die Beiträge von Fidel lesen, der sich deutlich links positioniert. Trotzdem finde ich solche Ausrutscher wie die Asatru-Anzeige und das A-Blaze-Review mehr als ärgerlich. So eine Gleichgültigkeit gegenüber braunem Schwachmatentum muss wirklich nicht sein! Leo, man muss nicht zu jedem Beitrag und jeder Anzeige ja sagen! So, nun aber genug geschrieben! Zuletzt wünsche ich mir nur noch, dass Leo sich mal wieder aufraffen kann, das Vorwort zum Fatal Underground selbst zu schreiben. Schließlich sollte man doch als Herausgeber klarmachen, wo man mit seinem Heft steht. Wie immer gehen auch für diese Ausgabe lächerliche 1,45 Euro Porto an die übliche Adresse. (Katja)

Fatal Underground  #33  Leo bezeichnet sein Werk als Pure Underground Stuff !!! Jap! Und dem wird es auch gerecht ohne zu Lügen oder zu Übertreiben ist das Fatal Underground ein von der Szene für die Szene Fanzine. Leo und seine Mitschreiber Freaks klopfen mal so richtig im Untergrund an. So führt man Interessante Interviews mit Verge On Reason, Handful Of Hate und Leprosy. Gerade das Gespräch mit Metal Only Radio  wurde ein feiner Schritt getan den es auch zu Unterstützen gilt! Ein FILTHROCK Bericht (Der besser als meiner war) und die Rubrik Schafe Schüsse sind ebenfalls es wert zu Lesen. Metal aus der Ostzone fand ich auch Klasse und muss unbedingt weiter geführt werden. Dann gibt es noch ein Ablach Interview (macht Bock das zu Lesen) sowie Munarheim ist Wichtig und auch Lifeless, Wut und  Combat Noise. Die SCENE MADEs haben Herz, Leib und Seele und verlangt zukünftig auch mehr von so was. Die Reviews sind verdammt Lang. Das heft sowieso (oder sollte ich eher von einem Buch Sprechen?) ist ein verdammt Fetter Böller! Nächstes Mal könnten es ruhig 40 Seiten weniger sein da es sehr unhandlich ist. Scheiße fand ich die wohl durch gesoffenen Russen Troll Bends Fir (Ein Shit Name) und das Kesselhaus Live Ding aus Berlin. Und bei Krass T kommt es mir so vor als hätte die Band sich gar nicht Interessiert für das Inti, dann liebers ein Gespräch machen die auch Bock drauf haben. Natürlich gibt es noch mehr Interviews die ich jetzt aber nicht aufführen will weil die weder Gut noch Schlecht sind. Auf jedenfall ein geiles Teil mit dem wir hier es zu tun haben, ihr könnt also gern mal euch ein Heft besorgen, das macht schon Just, und ich hoffe das es nicht die letzte Ausgabe seiner Art sein wird! Fazit: Terror aus dem tiefsten Untergrund.

Fatal Underground # 32 Die fleißigen Schreiberlinge vom Fatal Underground sind wieder pünktlich wie die Maurer mit ihrer neuen Ausgabe am Start und hauen uns einen superdicken Undergroundschinken um die Ohren. Immer wieder beeindruckend, mit was für einer Geschwindigkeit die Interviews zusammengezimmert werden! Kein Wunder, dass da für „Nebensächlichkeiten“ wie Rechtschreibung und Zeichensetzung nicht viel Zeit bleibt, hehe. Ich denke allerdings, dass sich daran beim Fatal Underground keiner stört, denn zum Ausgleich gibt’s hier mit einer für Fanzine-Kreise wirklich ungewöhnlichen Aktualität immer wieder interessante Infos aus dem Underground, so dass man in jeder Ausgabe irgendwelche coolen Bands entdecken kann. Stilistisch zeigt man sich sehr offen und stellt dieses Mal nicht nur Metalgeschrote vor, sondern hat beispielsweise mit Luthea Salom auch mal was Poppiges und mit Atemnot eine Punkband im Programm. Im Großen und Ganzen regiert hier aber natürlich wieder der extreme Metal-Underground, und so wurden dieses Mal folgende Bands interviewt: Zero_g, Discipline M, Deathriders, Graveyard, Stillbirth, Nachtmystium, Ebola Beach Party, Jahresringe, Immolation, Hunting Area Braincounty, Witticism, Mindtrap, Nonchristian, Strydegor, Wildness, Thanatos, Walls of Jericho und Darkness By Oath. Jede Menge Lesestoff also, doch das ist noch lange nicht alles: Zudem gibt es einige Liveberichte, und hier sind besonders die Beiträge von Leo und Ipp (dessen Interviews mir übrigens auch immer sehr gut gefallen) als wirklich unterhaltsam hervorzuheben. Der Schlachter hingegen könnte bei seinen Konzertberichten ruhig noch etwas ausführlicher werden, denn bisher werden die einzelnen Bands bei ihm doch immer arg knapp abgehandelt. Klasse find ich, dass man auch weiterhin an der Scenemade-Serie festhält: Hier wird deutlich, dass es nicht nur die Bands sind, die die Metalszene am Leben halten, sondern auch das „Fußvolk“ an der Basis, das sich als Konzertveranstalter, DJ, Fotograf oder eben einfach als tatkräftige Hilfe am Merchandising-Stand abrackert. Schön, dass auch solchen Leuten mal eine Plattform geboten wird, und unterhaltsame und interessante Interviews wie beispielsweise das mit Thrasher zeigen, dass davon auch der Leser was hat! Auch die Schafen Schüsse dürfen natürlich nicht fehlen, aber mal ehrlich: Warum muss ich auch noch im Fatal Underground mit dem Thema Michael Jackson belästigt werden?? Sehr lobenswert finde ich hingegen Leos Statement zum Legacy-Festival, das sich wohl leider als ziemliche Abzocke und Verarsche erwiesen hat. Schön, dass Leo sich über dieses Thema nicht nur im Bekanntenkreis Luft gemacht hat, sonder auch im Fatal Underground deutlich Stellung bezieht! Zuletzt müssen noch die zahllosen Reviews zu CDs, Schallplatten, Tapes und Fanzines erwähnt werden, die eine willkommene Orientierungshilfe in der Veröffentlichungsflut bieten. Hier kann man immer wieder die eine oder andere Undergroundperle für sich entdecken! Alles in allem also wieder ein absolut gelungenes Heft, das prall voll ist mit interessantem Lesestoff – und das wie gewohnt für unschlagbare 1,45 Euro. Laut dem Vorwort soll es wohl bei der aktuellen Ausgabe mal wieder Probleme bei der Kopierqualität gegeben haben, was aber offensichtlich nicht bei sämtlichen Exemplaren der Fall war. Mein Heft sieht jedenfalls ordentlich aus, so dass ich in dieser Hinsicht nix zu meckern habe. Da Leo beim Erscheinen des Streetcleaners wahrscheinlich schon bald wieder mit einer neuen Ausgabe am Start ist, fragt ihr ihn am besten erst mal nach dem Stand der Dinge. Kontakt: Mario Klein, Zerbster Str. 23, 06844 Dessau oder fatalunderground_leo@freenet.de. (Katja )

FATAL UNDERGROUND # 30  Erst mal will ich Urgestein Leo (der auch im CFMD # 15 in einer nagelneuen Rubrik zu Wort kommen wird - freut Euch drauf!) und der FATAL UNDERGROUND-Crew zur 30. (im Worten: dreißigsten!!!) Ausgabe gratulieren, die im Januar dieses Jahres erschien. Also was D.I.Y. Underground Fanzines angeht, ist solch ein Durchhaltevermögen alles andere als die Norm. Viele dieser Postillen bringen es gerade mal auf ein, zwei oder maximal 'ne handvoll Ausgaben und dann ist Schicht im Schacht. Auch und besonders deswegen, weil die Macher dann realisieren, dass man eben jede Menge Arbeit, Zeit und natürlich auch Kohle investieren muss, um die Sache am Laufen zu halten. Glaubt es, das sind keine leeren Worthülsen von mir. Ich weiß ganz genau, wovon ich hier rede und wer/welche das anzweifelt, bewegt sich auf verdammt dünnem Eis! Das FATAL UNDERGROUND # 30 wartet (wie immer!) mit einer wahren Interviewlawine auf: DISFEAR, RESISTANCE, OBSCURE OATH, INFAUST, KEITZER, PIRATES OF ACHERON, FROM THE UNDERGROUND ZINE, IRATE ARCHITECT, DER DICKE POLIZIST, GRIVF (nein, nicht GRIEF! - die Sludge-Fraktion kann das Nitrolingualspray getrost wieder einpacken!), ABDITUS VULTUS ZINE, NECROS CHRISTOS, HIRAX, ABHORROT, FLESHGORE, EXTIRPATION, INFERIS, DEAD CONGREGATION, ISKALD und BOWTOME. Meine Fresse, hoffentlich hab' ich da niemanden vergessen! Auf alle Fälle ein bunter und unterhaltsamer Mix, der teilweise durchaus auch für CFMD-Leser/innen von Interesse sein könnte. Doch das ist längst nicht alles, denn außerdem findet man, neben dem obligatorischem Vorwort und den News, noch die Rubriken "Scene Made" (Teil 5 mit DJ Protzmann), "Schafe Schüsse aus Berlin" (November 2008) und "Metal aus der Ostzone" (Teil 4), sowie tonnenweise Reviews. Natürlich wird auch mit Berichten von der Konzi- bzw. Festival-Front nicht gegeizt und es gilt einen hochgradig interessanten Reisebericht ("Polen - Ein Heavy Metal Reisebericht" um genau zu sein) von Fidel (dem sein Geschreibsel mir immer besser gefällt!) zu durchforsten. Neben diversen Intis (mein Geschmack dürfte bekannt sein, dass mir aber ausgerechnet das HIRAX-Interview mit am besten gefällt, ist ein anderes Thema-haha!), Tonträgerbesprechungen (auch hierbei wird sich in schöner Regelmäßigkeit mit CFMD-kompatiblem Getrümmer befasst) und dem bereits angesprochenen Reisebericht, hat es mir besonders das "Way Of Darkness 3"-Festivalreview (ein Wahnsinnsgerät!) von Katja und Rayk aus Nürtingen angetan, die auch so freundlich waren, das CFMD mit Bildern von diesem Event zu versorgen (Dank noch mal an dieser Stelle!!!). Das Zine, welches von Leo selbst auch ganz gerne mal als "Klolektüre" bezeichnet wird (muss nicht abwertend gemeint sein, bei unserem 666er hab ich tatsächlich mal ein Heft neben der Schlotte rumliegen sehen!), gibt's wie immer für gerade mal 1,45 Euronen und wer/welche da noch lange überlegt bzw. wem/welcher das zu "teuer" ist und dann auch noch allen ernstes behauptet, er/sie würde den Underground supporten, sollte sich echt langsam mal Gedanken machen! Jo, wie Leo kürzlich mitteilte, wird im FATAL UNDERGROUND-Camp auch schon heftig an der Ausgabe # 31 gewerkelt, mit der man uns dann wohl bereits Ende Mai diesen Jahres beglücken will. Man darf also mal wieder gespannt sein! Gerste  http://www.campaign-for-musical-destruction.de

Fatal Underground #30  Ja, 30 Ausgaben alt und kein bißchen leise. So präsentiert sich das feine FU-Zine anno 2009. Der Umfang der A5-Lektüre bleibt auf hohem Niveau. Auf fast 150 Seiten nimmt Leo mit seinen Mitarbeitern die Szene unter die Lupe. Neben den Plattenkritiken nehmen auch in der aktuellen Ausgabe Interviews, Live-Berichte und andere Features, wie die "Schafen Schüsse" oder "Metal aus der Ostzone" viel Platz ein. Genau das macht dieses Heft aus: meist knackige Reviews und dafür mehr Raum für Gespräche und Betrachtungen. Der Report vom PartySan ist einfach klasse, der Heavy-Metal-Reisebericht aus Polen erste Sahne. Wer abseits von den großen Kiosk-Heften und wirklichen Underground-Lesestoff sucht, ist beim Dessauer Schmierblatt bestens aufgehoben. Leo verschickt das Heft gegen Rückporto, also 1,45 in Euro.

FATAL UNDERGROUND # 29 Wie gehabt: das FATAL UNDERGROUND gehört in jeden Underground-Metaller-Haushalt. Neunundzwanzig Nummern alt und kein bißchen leise, präsentiert sich das neue Heft gewohnt fett und informativ. Nach der Abwanderung von Jupp hängen sich nun neben Leo besonders Danny B., der Schlachter (vom ehemaligen Risk Mag) und die Berta verstärkt rein. Heraus kommt eine 160 Seiten starke Klo-Lektüre mit allem Drum und Dran. Die obligatorische Abteilungen „Scheiben, die die Metal-Welt (nicht) braucht", sprich die Review-Seiten, beackern wieder querbeet das aktuelle Treiben der Szene, mit diversen Blicken über den Horizont. Auf dem Live-Sektor hatte der Sommer natürlich auch einiges zu bieten. Das nächste Heft wird vielleicht noch einen Nachschlag bringen, aber auch so sind mit dem Protzen, In Flammen und Hell’s Pleasure OA’s und dem Grindabalooza ziemlich kultige Festivitäten abgerissen worden. Die „Schafen Schüsse" von Danny B., der übrigens diesmal sogar das Vorwort verfassen durfte (oder mußte), sind auch in der #29 vertreten. Desweiteren gibt’s eine neue Folge von „Metal aus der Ostzone" und die Scene Made’s 3 (mit DJ Beule) und 4 (mit den Photographen Karsten und Claudia von metalsupporter.de). Ja, und dann die Interviews. Da hat sich die Mannschaft auch wieder einen rausgerissen. Zwanzig Stück werden angeboten, unter anderem mit Carnal Decay, Wolfmare, Amaseffer, Carach Angren und der Girl-Band Kittie. Als kleines Schmankerl hat das FATAL UNDERGROUND diesmal eine CD-Beilage zu bieten. Die Scheiblette von Downfall hat zwar schon einige Winter auf dem synthetischen Buckel, aber so ein kleiner Trip in die Vergangenheit, zumal für umme, wird ja schon mal gerne genommen. Anfang nächsten Jahres steht nun also das Dreißigste an. Und für die haben Leo und seine Mitstreiter „...einmal mehr die ultimative, bestmögliche Vollbedienung..." versprochen. Daran zweifle ich keine Sekunde...  MICHA   http://klasma.piranho.com/fu-29.html

FATAL UNDERGROUND # 28 -Zine Jedes Mal wenn ich ein neues FATAL UNDERGROUND-Zine in die Finger bekomme, dann habe ich den Eindruck, dass das Heft mal wieder an Umfang zugelegt hat. Die 2 Tackernadeln, die die Nummer 28 zusammenhalten sollen, haben mit ihrer Aufgabe jedenfalls so ihre liebe Not. Was hier für den lächerlichen Unkostenbeitrag von gerade einmal 1,45 Euronen (für die Portokosten) geboten wird, ist nach wie vor absolut unschlagbar und mit keinem anderen (mir bekannten) Zine vergleichbar. Und auch das Layout kann sich (mal wieder) sehen lassen. Verdammt, angesichts des Frontcovers (Zeichnung von Marc Riddick) könnte man im CFMD-Lager doch glatt neidisch werden, denn das Teil hätte auch einer unserer eigenen Ausgaben sicher sehr gut zu Gesicht gestanden! Beginnen tut die Lektüre wie immer mit dem Vorwort, welches gleich auf eine einschneidende Veränderung bzgl. des FATAL UNDERGROUND hinweist. Leo's langjähriger Wegggefährte Jupp hat sich (aufgrund von sehr großen Meinungsverschiedenheiten im persönlichen und im das Zine an sich betreffenden Bereich, so heißt es) nämlich dazu entschlossen, beim FATAL UNDERGROUND auszusteigen. Der schreibenden Zunft bleibt er dennoch erhalten, da er beim CARNAGE-Zine angeheuert hat. Nun ja, was soll man dazu sagen? Das Leben geht weiter und inwieweit sich Jupp's Ausstieg auf das Zine auswirkt, wird sich in der nächsten Ausgabe zeigen. Auf alle Fälle hat Leo aber inzwischen genügend andere Schreiberling bzw. freie Mitarbeiter um sich geschart, um sein Heft auch ohne Jupp am Leben zu erhalten bzw. weiter voran zu bringen. Nachdem das geklärt ist, geht es weiter im Text mit den quasi schon zum Inventar gehörenden Szene-News. Es folgt ein Interview mit der Brutal Death Metal Herde ABRASIVE, die Kolumne "Schafe Schüsse" (November 2007) und ein Inti mit den Heavy Rockern MOONRAIL. Danach gibt's den ausführlichen Reviewteil "Terror aus dem Underground", der sich (wie der Name schon sagt) mit Underground-Releases befasst, die Befragung der Hauptakteure des DARKBOUND e.V., ein Review über die MY COLD EMBRACE Release-Party in Kassel und ein Interview mit Tom von POWER IT UP Records. Leider gibt's dann erst mal einen echten Tiefschlag in Form eines Konzireviews von Matt "Gonzo" Röhr. Boah, das geht gar nicht! Auf das Thema BÖHSE ONKELZ (bei denen der Typ mal Gitarre spielte) reagiere ich echt allergisch! Von daher fix weiter zu den Interviews mit den Death-Thrashern CORPORATE PAIN, den Heidelberger Death Metallern INTO DARKNESS und den geistig verwirrten Krachterroristen CUMBEAST. Im Anschluss folgt ein sehr ausführliches Inti mit dem österreichischen Black Metal Kommando BLUTESZORN. Alles durchaus lesenswert, bis dann Herr Röhr tatsächlich auch noch interviewt wird. Tiefschlag Nummer 2 und no fucking comment!!! Ok, was ist noch so am Start? Ah ja, ein Frage-Antwort-Spielchen mit SCHISTOSOMA, denen allein für das Statement "auf diesem Wege deshalb ein riesiges FUCK OFF!!! an alle Nazis da draußen" erst mal ordentlich auf die Schulter geklopft werden sollte, ein umfassender Bericht vom "Fuck The Commerce" Festival 2007 und Interviews mit BURNING STEEL, GRABAK und VERMIN. Im direkten Anschluss daran folgt ein weiteres Konzireview (JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE, SPAWN und Support in Berlin Treptow), ein Bericht vom "Rebstock"-Festival 2007 und ein Konzertbericht vom ollen Fidel (Greetz!), der DISMEMBER auf ihrer "Europa Burns"-Tour in Bischofswerda heimsuchte. Weiter dann mit "Vergangenheitsbewältigung, denn der 2. Teil des "Metal aus der Ostzone"-Specials folgt. Bevor mit "Der ultimative Lauschangrifft" dann erneut zum Review-Overkill angesetzt wird, gibt's noch eine Befragung der brutalen Todesmetaller EPICEDIUM, ein "Das geht uns alle an!"-Statement von TRUE MUSIC PROMOTIONS (in dem die Worte "Was soll das?" von einem gewissen H. Grönemeyer zitiert werden und bei dem ich mich allen Ernstes selber fragen muss, was das eigentlich soll und im FATAL UNDERGROUND verloren hat), eine Abhandlung der LETZTE INSTANZ Akustik Live Show in Berlin und Intis mit SCHWARZENBERG und SEPTYCAL GORGE aus Italien. Das (über den Daumen gepeilt) letzte Viertel des Heftes setzt sich aus "Scene Made" (einer neuen Rubrik im FATAL UNDERGROUND), Interviews (TRANSGRESSION, MANOS, SKULLCRUSHER-Zine, SORE, HYPOTHERMI, DERANGED, ATRISTAS und METAL BONES HMC Berlin), den "All Other Fucking Stuff"-Besprechungen, diversen Livereviews (u.a. war Fidel bei KOEXISTENZ / TRIGGER / BxCxM in Leipzig; der Mann hat eben Geschmack!), den "Schafen Schüssen" (Februar 2008) und (last but not least) den "Fünf vor Zwölf"-Reviews zusammen. Massenweise Lesestoff mal wieder und (trotz Gonzo-Punktabzug in der B-Note) schwer zu empfehlen, wenn Euch noch was am Underground liegen sollte! Gerste http://www.campaign-for-musical-destruction.de

FATAL UNDERGROUND #28  Es fehlt nicht mehr viel an 200 Seiten. Die Heftklammern sitzen auf der letzten Rille. Diese Ausgabe hat nun fast Buchformat. Nachdem ich mich wegen Befangenheit mit Kritiken zu den Nummern 26 und 27 zurückhalten mußte/durfte, kann ich euch das aktuelle Heft wieder vorstellen. Und ans Herz legen. Wer irgendwie am Metal und anverwandten Musiken jenseits von Kommerzdenken interessiert ist, MUSS das FATAL UNDERGROUND kennen und den lächerlichen Preis von nicht mal anderthalb Euro investieren. Fast kostenlos also, aber auf keinen Fall umsonst. Wiedermal, und das trotz der Tatsache, daß Leo einen herben Personalverlust verkünden muß. Nach fast zehn Jahren steigt nämlich sein Co Jupp wegen verschiedener Differenzen aus und stellt sich in den Dienst des Carnage-Zines. Glücklicherweise ist immernoch eine fleißige Mannschaft vorhanden, und die wird sich (Zitat) „noch mehr den Arsch aufreißen". Noch mehr? Fragt man sich, ist doch diese Nummer schon rappelvoll mit Lesestoff. Da sind Berge von Plattenbesprechungen, Eigenproduktionen wie Label-Releases, die gerne auch mal über den metallischen Horizont hinausschießen. Eyes Tribe zum Beispiel, oder Elisabetha, Signed Of Life, City Sleep, This Is Hell. Das gehört beim FATAL UNDERGROUND aber dazu. Ich darf mich beim Klasma auch mit derlei Sachen rumschlagen, und find’s auch gar nicht uninteressant. Viel Platz in der #28 nehmen auch wieder Interviews ein. Der Leo beschwert sich zwar aufs Neue, daß es einigen Bands offensichtlich zu viel Aufwand (oder zu wenig Werbung?) ist, sich in einer Underground-Postille zu produzieren. Aber bei sage und schreibe sechsundzwanzig (!) Interviews ist ja wohl alles noch im Lot. Und so haben sich dann unter anderem Abrasive, Grabak, Manos, Deranged, Atritas und Matt Röhr (ja, der Ex-Onkel) die Chance nicht nehmen lassen. Einige Aufwertung erfährt das FATAL UNDERGROUND seit einigen Ausgaben durch die Beiträge von Danny B., der auch hier wieder zwei seiner „Schafen Schüsse", die ganz speziellen, ganz persönlichen Szene- und Weltbetrachtungen, abfeuern kann. Ja, und dann Live-Berichte. Permament ein Hochgenuß. Die My-Cold-Embrace-Release-Party wurde heimgesucht, man war auf der Europa Burns Tour und bei der Letzten Instanz. Um mal drei rauszugreifen. Der Bringer ist aber zweifellos der Bericht vom Fuck The Commerce. Ist zwar ein Nachhall aus 2007, aber dennoch köstlich zu lesen. Wobei sich der Jupp doch selber wundert, daß er tatsächlich alle Bands gesehen hat („so ein Quatsch ist mir noch nie passiert"). Tja, so kann’s gehen. Fazit: die #28 ist wieder rundum gelungen und damit Pflicht-„Kauf"! http://klasma.piranho.com/fu-28.html

FATAL UNDERGROUND - Ausgabe #26 (Mai 2007, deutsch, A5, 132 Seiten) Und eines der truesten Fanzines überhaupt, ist das Fatal Underground. Schon krass wie oft das Heft rauskommt, wie viele Seiten es hat und wie man es schafft das Teil umsonst rauszuhauen!!! Und waren die letzten Ausgaben immer bekannt für die Verwirrtheit und man beim fünften durchblättern immer wieder was neues gefunden hat, wirkt diese Ausgabe recht strukturiert und das ist auch cool. Und ohne groß zu suchen, findet man Interviews mit INHUMATE, UNBURIED, SUFFERAGE, DEATHBOUND, COMMON GRAVE, WARSPITE, VOMEPOTRO und noch einigen mehr. Gut zu lesen, ein nettes Layout und extrem viel Infos erwarten einem auf glatten 132 Seiten. Und hey, wer sich zu geizig ist, ne Briefmarke gen Rosslau, kann eh kacken gehen!!!

FATAL UNDERGROUND # 25 -Zine Verdammt, es ist wirklich nicht leicht, immer wieder neue, passenden Worte zu einem Underground-Heft zu finden, das man schon zig-mal besprochen hat. Andererseits ist es auch eine angenehme „Verpflichtung", ein Fanzine zu promoten, das mir mit schöner Regelmäßigkeit Spaß ins Haus bringt. Die Zeiten für kopierte Hefte werden nicht wirklich leichter. Umso besser ist es zu sehen, daß sich der Harte Kern der Zine-Macher nicht unterkriegen läßt. Den Spruch mit dem „Kult" geb ich hiermit zurück ans FATAL UNDERGROUND, denn Leo, Jupp und ihre Gastschreiber verdienen die Bezeichnung wohl eher. Wiedermal runde hundert Seiten haben die anhaltinischen Freaks mit allerlei Kram aus der metallischen Welt und sonstigen Hartmusik-Parallel-Dimensionen gefüllt. Auch im neuen Heft erlegen sich FU-ler keinerlei Grenzen auf, was die Stilrichtungen der Bands bei Plattenkritiken und Interviews angeht. Und solange es im Rahmen bleibt, wie’s das FATAL UNDERGROUND immer vormacht, ist das auch okay. Abwechslung rules. Und ein kleiner Blick hinter den Horizont fördert manchmal den Scharfblick auf die heimischen Gefilde. Kernpunkte auch der aktuellen Nummer sind wieder Death Metal, Grind/Core und angrenzendes Geschrammel. Eigenproduktionen und Scheibletten kleinerer und größerer Labels werden gleichermaßen unbarmherzig durchleutet und mit den richtigen Worten bedacht. Da werden Sachen zutage gefördert, von denen hab ich noch nie was gehört: Sodomy Torture, Zwielicht, Mechanix, Cruel Experience - der tiefste Underground. Bei den immerhin sechzehn Interviews sieht’s ganz ähnlich aus. Neben dem, was mir einigermaßen bekannt ist (Moshock, Svarrogh, Enthrallment, Shade Empire) gibt’s hier Zwiegespräche mit Sakatat (türkischer Grindcore), Sordid Clot (GoreGrind aus Russland), Holy Shit B.S.E. (kolumbianisches PornDeathIrgendwas Gerödel) oder Dantalion (Black Metal aus Spanien). Und das isses doch, was ein Zine auch ausmacht: nicht ständig die selben, eh bekannten und in anderen Postillen bis zum Erbrechen abgegrasten Bands vorstellen, sondern die Truppen ins Rampenlicht stellen, die es eben nötiger und meistens auch verdient haben. So, was hat das FATAL UNDERGROUND noch? Die „Schafen Schüsse aus Berlin" (starring Danny B.) sind wieder am Start, diesmal gleich mit vier vollen Magazinen. Das One-Man-Band-Spezial kommt mit dem zweiten Teil. Und es gibt drei kleinere Konzert-Berichte. Es is’ halt Winter. Nun denn, schnappt euch einfach die 25. Ausgabe, laßt euch am besten ein Abo aufdrängeln, und genießt. www.klasma.cjb.ne

FATAL UNDERGROUND # 24 -Zine Der FATAL UNDERGROUND-Leo war wieder so freundlich, mich auch mit Ausgabe # 24 seines kultigen Heftes zu versorgen und selbstverständlich ist auch dieses Teil wieder bis zur letzten Seite voll gepackt mit Undergroundstoff. Pünktlich wie bisher eigentlich immer kam das Teil raus, welches die letzte Ausgabe des Jahres 2006 darstellt (die # 25 soll übrigens bis Ende Januar 2007 im Kasten sein). Gerade wenn man bedenkt (wie es im Vorwort zu lesen ist), dass der Leo mittlerweile mit dem größten Teil der Arbeit am FATAL UNDERGROUND allein dasteht, ist es umso erstaunlicher mit welchem Durchhaltevermögen und Einsatz da rangegangen wird. Das nötigt mir echt Respekt ab! Whatever, mit folgendem Stoff werdet ihr dieses mal versorgt: Interview mit einem der Macher des "Berlin Extreme"-Samplers, One Man Band-Special (interviewt wurden dafür Morris (HYMEN HOLOCAUST), Erwin (S.M.E.S.), Cannibal (NECROCANNIBAL) und David (SHUNT INCISION)), "Obscene Extrem 2006"- Festivalreview, Interview mit den brasilianischen Gore/Grind Sickos I SHIT IN YOUR FACE, "Grind The Nazi Scum 2006"-Festivalreview, "Party-San 2006"-Festivalreview, Interview mit der deutschen Melodic Death Combo IN BLACKEST VELVET, "Schafe Schüsse aus Berlin"-Kolumne (sehr unterhaltsam!), Interview mit den Old School Thrashern SCRAM aus Guben, Interview mit den "Sophisticated Industrial Cybergore Art"-Aktivisten TRISTWOOD aus Tirol, Interview mit HATEFUL AGONY (abermals Old School Thrash, dieses mal aus der Münchner Ecke), Interview mit der Saarländer Death Metal Herde BEYOND SERENITY, Interview mit Spaniens Gore/Grind Institution HAEMORRHAGE (man gibt sich seitens der Band ähnlich maulfaul wie damals beim CFMD-Interview), Interview mit den polnischen Black Metallern INFERNUM (heuer die einzige im F.U. interviewte Black Metal Herde), Interview mit HALO OF SHADOWS (Death Metal aus Finnland), "Protzen Open Air 2006"-Festivalreview, Interview mit SATANS REVENGE ON MANKIND (die Gorefreaks kamen ja auch im CFMD # 13 zu Wort), Interview mit Schweden's Grindcore Hoffnungsträgern SPLITTER und Interview mit CARNAVAGE (Gore/Grind aus Algerien (!)). Na das ist doch mal wieder eine Menge (Ge)Holz(e)! Hinzu kommen (wie üblich) Unmengen an Tonträger-, Zine- und auch Dvd-Reviews. Ach so, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass dieses mal auch ein CD-Sampler namens "Metal Ostentation 1" (Sound Riot Records) mit an Bord ist (ist 'ne "echte" Cd (keine selbst gebrannte Cd-r), so richtig mit Booklet und blabla). Das Ding hat zwar schon 6 Jahre auf dem Buckel und das meiste Zeugs von den insgesamt 20 Tracks geht mir persönlich am Arsch vorbei, aber gerade eingefleischten Death Metallern sei ans Herz gelegt, sich mal die Tracks von EXMORTEM, CRYPTIC REVELATION und DEPRECATED zu Gemüte zu führen, denn es könnte etwas für deren Geschmack dabei sein. Völlig retro und wirklich geil finde ich den Track "Storm Of The Thrasher" von INCINERATOR. Bei dem Titel und dem Bandnamen (die kultigen Thrasher SLAUGHTER hatten mal einen gleichnamigen Song auf ihrem Ablum "Strappado", der von NAPALM DEATH auf ihrer "Leaders Not Followers"-Mcd genialst gecovert wurde-aber das nur am Rande…) ist eigentlich alles klar. Also auf was wartet ihr? Supportet den Underground und ordert das Zine (für gerade mal 1,45 € für's Rückporto!-da kann das CFMD preislich leider nicht mithalten…) bei: Mario Klein, Zerbster Str. 23, 06844 Dessau. Per E-Mail könnt ihr unter fatalunderground_leo@freenet.de Kontakt herstellen und im Worldwide Web ist das Zine unter www.fatal-underground.de zu finden. Gerste   http://www.campaign-for-musical-destruction.de

FATAL UNDERGROUND #24 Schöne fette hundert Seiten hat die aktuelle Nummer der anhaltinischen Underground-Lektüre vorzuweisen. Und das, obwohl sich Leo fast im Alleingang um den ganzen Kram kümmern muß, wie er sich auch im Vorwort bitterlich beschwert. Aber es geht trotzdem weiter, was mich dann doch beruhigt. Ist schließlich kein Grund zur Veranlassung, oder? Umso erstaunlicher, was die Truppe des FATAL UNDERGROUND wieder so ausgegraben und zusammengetragen hat. Massig Platten-Kritiken selbstverständlich, die in der gewohnten Manier den totalen Untergrund mit all seinen Verzweigungen und einige gut bekannte Szene-Vertreter sezieren. Wie immer limitiert sich das FATAL UNDERGROUND stilistisch überhaupt nicht. So verirren sich dann auch mal Hardrock und Punkrock hier rein. Ansonsten Death, Black, Grind und anderes coriges Geschredder. Bei den Interviews konnten Leo & Co. offensichtlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Vierzehn Stück davon kann man sich reinziehen, unter anderem von und mit Haemorrhage, Hateful Agony, Infernum und In Blackest Velvet. Einen großen Raum bei FATAL UNDERGROUND nehmen hin und wieder die Live-Berichte ein. So ist es auch diesmal: Obscene Extreme, Grind The Nazi Scum, Party.San, Protzen OA, ein schunkeliger Abend mit Suffocation im K17. Ganz schön umtriebig, die Herren. Nicht vergessen will ich, daß es diesmal gleich drei „Schafe Schüsse aus Berlin" von Danny B. Helm (Eyes Tribe) zu lesen gibt. Und diese Kolumnen sind wirklich lesenswert. Weiter so. Eine Neuerung hat das FATAL UNDERGROUND dann auch noch. Es gibt es einen Sampler dazu! Wie’s mir auch schon mal passiert ist, hat sich der Leo eine Metal-Ostentation-Compi von Sound Riot aufschwatzen lassen. Das Ding (hier die #1) ist älter als die Polizei erlaubt und hat außer Cryptic Revelation und Guidance Of Sin ziemlich viel Schrott rings ums Loch. Naja, drauf geschissen. Für wenig Geld (Porto und weitere Spenden) kickt das FATAL UNDERGROUND wieder ganz mächtig. Und nur das zählt!  KLASMA ZINE     www.klasma.cjb.ne

FATAL UNDERGROUND #23  Das FATAL UNDERGROUND ist wieder da! Und diesmal mit deutlichen 50% Prozent mehr Inhalt. Im Sonderangebot. Und nur solange der Vorrat reicht. Ich vermute mal, daß für diese Ausgabe einige der vermißten Interviews aus der letzten Nummer eingetrudelt sind. Deshalb hier und heute, und für nur 1,45 Euro, ganze hundert Seiten metallischer Untergrund. Kaufzwang erwünscht. Rund zwanzig Frage-Antwort-Spiele hat die aktuelle Nummer. Darunter befinden sich lecker zu lesende Sachen von und mit Stickoxydal (sehr seltsames Gelaber), Patologicum (verwirrter Deutscher trifft auf irren Polen), Goregast (die animalischen Maskenmänner), Onanizer (no comment), den kurz angebundenen Schweden von Mesrine, den dafür umso ausschweifenderen Spawn und Moder sowie Polymorph und Uhrilehto. Um mal einige zu nennen. Die Plattenkritiken grasen wie eh und je Label-Bands ebenso ab wie den puren Underground. Death Metal, Black Metal, Grind, Ambient, Gothic - egal, alle kriegen ihr Fett weg. Mit präzisen Beschreibungen und Einschätzungen, ohne Rumgeschwafel, so daß es jeder verstehen kann. Schließlich will man ja das FATAL UNDERGROUND auf’m Scheißhaus lesen und keine Fremdsprache übersetzen. Zwischen all den Kram haben die Dessauer wieder Live-Berichte (z. B. Tourette Syndrom, Bloodpack, Mindflair in Zerbst; Profanation, Goregast, Dead in Görlitz) geschmuggelt und einen kleinen, interessanten Beitrag zum Thema „Zensur und Willkür in Ger-Money" eingebaut. Das Heft ist also wieder jeden Cent wert. Übrigens, mit dem Vorwort über TV-Idioten und andere zeitgenössische Dummbeutel spricht mir der Jupp glatt aus der Seele. Handeln ist angesagt, Leute.    KLASMA ZINE     www.klasma.cjb.ne

FATAL UNDERGROUND #22 (Fanzine, deutsch, 2005) Ätsch, da war ich mit meiner Nummer 10 doch schneller als die FU-Fighter mit ihrem zärtlich „Scheißhauslektüre" genannten Fanzine. Die Jungs hatten wohl wieder mal mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, bevor sie die 22te Ausgabe zusammennieten konnten. So kommen also „nur" 64 Seiten im typischen FATAL UNDERGROUND-Stil ins Haus geflattert. Das leidige Problem sind wie immer die Interviews. Immerhin waren zweiundzwanzig geplant. Zu lesen sind ganze neun Stück. Naja, ich bin schon froh, wenn ich mal drei oder vier überhaupt zusammenkriege. Aber man kennt das ja. „Machst du auch Interviews?" „Na klar." Also Fragen zusammengestellt und abgeschickt das Teil. Und dann - Arschlecken! Du hörst nie wieder was. Underground? Ja sicher, aber kopierte A5-Hefte sind doch einfach nichts wert. Verdammt, ich schreib mich schon in Rage. Also, wenigstens haben es sich einige coole Truppen nicht nehmen lassen, dem FATAL UNDERGROUND einen schriftlichen Besuch abzustatten. Dazu gehören Fleshripper, Torn To Pieces (die mir auch noch Antworten schuldig sind!), die Öschis von Human Pesticide, XIV Dark Centuries (Heidnischer Thüringer Metal!), die recht einsilbigen Mortal Agony, Decision To Hate, Dawn Of Disease, das „German Dark Electro Rock"-Projekt Dolor und Prosatanos. Von letzteren hab ich übrigens doch noch einige Exemplare der Split-EP mit Vulgar Degenerate hier rumfliegen. Scheint ‘ne interessante Kapelle zu sein. Auch im aktuellen FATAL UNDERGROUND gibt’s natürlich wieder reichlich Live-Berichterstattungen. Man suchte das K6 in Zerbst sowie das Giants Of Grind Festival in Salzgitter heim, drei Tage PartySan galt es zu überstehen und Gastschreiber Papyrus (übrigens mit eigenem Fanzine am Start) suhlte sich Under The Black Sun. Der kadaverfickende Goreminister hat auch im 22ten FATAL UNDERGROUND wieder seinen Platz bekommen und beichtet seine Sünden vom NRW Deathfest. Selbstredend haben die FU-Freaks auch wieder massig Reviews auf Lager, so in etwa neunundhmtzig. Aus allen Bereichen des Krawalluniversum. Blech, Döds und sonstwas Metal. Grind. Punk. Hardcore... Also kaufen! Kostet nur ’s Rückporto von 144 europäischen Cent.(Klasma Zine)

FATAL UNDERGROUND # 22- printzine A5 - Hier ham wir die aktuelle Ausgabe, eines der dienstältesten Fanzines Germoneys. Die Sachsen Anhaltinischen Macher bearbeiten in dieser Ausgabe, wie immer zum größeten Teil den deutschen Undergrind und Death Metal. Interview gibt es mit mit den brutalo Deathern DAWN OF DISEASE, den Rülpsgrindern MORTAL AGONY, TE, HFLESHRIPPER, PROSATANOS, DOLOR, DECISION TO HAUMAN PESTICIDE u.a. Desweiteren ca. 99 tausend reviews, Konzert/Festival Berichte vom GIANTS OF GRIND, PARTY SAN, NRW DEATHFEST u.v.a.
Layouttechnisch ist alles klar und übersichtlich, aber auch nicht zu streberhaft ordentlich. Der Schreibstil der Stiftschwinger ist locker und wirkt auch nicht, nach dem lesen eines halben Interviews, langweilig. Keine Bedenken also. Das Fanzine hat immens viel Informationsgehalt für jeden. Ein fettes Lob, dass man sich in der ganzen zeit der Existenz nicht hat von Kurs abbringen lassen und seiner Linie treu geblieben ist. Sicherlich ist es gerade heutzutage sau schwer, Printzines unters Volx zu bringen. Umso bemerkenswerter und Unterstützungswürdiger sind diese Fraktion der zines. Der Clou is, dass es das Heft, für den preis des Rückportos gibt. Also
läppische 1,45 Euronen ca.60 Seiten Musikinformation. Wer da nicht zugreift, muss'n Rad ab haben. Geht mal auf deren Homepage und ordert . Rico (GOREGAST)

FATAL UNDERGROUND #22 (Fanzine, deutsch, 2005) Ätsch, da war ich mit meiner Nummer 10 doch schneller als die FU-Fighter mit ihrem zärtlich „Scheißhauslektüre" genannten Fanzine. Die Jungs hatten wohl wieder mal mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, bevor sie die 22te Ausgabe zusammennieten konnten. So kommen also „nur" 64 Seiten im typischen FATAL UNDERGROUND-Stil ins Haus geflattert. Das leidige Problem sind wie immer die Interviews. Immerhin waren zweiundzwanzig geplant. Zu lesen sind ganze neun Stück. Naja, ich bin schon froh, wenn ich mal drei oder vier überhaupt zusammenkriege. Aber man kennt das ja. „Machst du auch Interviews?" „Na klar." Also Fragen zusammengestellt und abgeschickt das Teil. Und dann - Arschlecken! Du hörst nie wieder was. Underground? Ja sicher, aber kopierte A5-Hefte sind doch einfach nichts wert. Verdammt, ich schreib mich schon in Rage. Also, wenigstens haben es sich einige coole Truppen nicht nehmen lassen, dem FATAL UNDERGROUND einen schriftlichen Besuch abzustatten. Dazu gehören Fleshripper, Torn To Pieces (die mir auch noch Antworten schuldig sind!), die Öschis von Human Pesticide, XIV Dark Centuries (Heidnischer Thüringer Metal!), die recht einsilbigen Mortal Agony, Decision To Hate, Dawn Of Disease, das „German Dark Electro Rock"-Projekt Dolor und Prosatanos. Von letzteren hab ich übrigens doch noch einige Exemplare der Split-EP mit Vulgar Degenerate hier rumfliegen. Scheint ‘ne interessante Kapelle zu sein. Auch im aktuellen FATAL UNDERGROUND gibt’s natürlich wieder reichlich Live-Berichterstattungen. Man suchte das K6 in Zerbst sowie das Giants Of Grind Festival in Salzgitter heim, drei Tage PartySan galt es zu überstehen und Gastschreiber Papyrus (übrigens mit eigenem Fanzine am Start) suhlte sich Under The Black Sun. Der kadaverfickende Goreminister hat auch im 22ten FATAL UNDERGROUND wieder seinen Platz bekommen und beichtet seine Sünden vom NRW Deathfest. Selbstredend haben die FU-Freaks auch wieder massig Reviews auf Lager, so in etwa neunundhmtzig. Aus allen Bereichen des Krawalluniversum. Blech, Döds und sonstwas Metal. Grind. Punk. Hardcore... Also kaufen! Kostet nur ’s Rückporto von 144 europäischen Cent.(Klasma Zine)

FATAL UNDERGROUND #22 (Fanzine, deutsch, 2005) Ätsch, da war ich mit meiner Nummer 10 doch schneller als die FU-Fighter mit ihrem zärtlich „Scheißhauslektüre" genannten Fanzine. Die Jungs hatten wohl wieder mal mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, bevor sie die 22te Ausgabe zusammennieten konnten. So kommen also „nur" 64 Seiten im typischen FATAL UNDERGROUND-Stil ins Haus geflattert. Das leidige Problem sind wie immer die Interviews. Immerhin waren zweiundzwanzig geplant. Zu lesen sind ganze neun Stück. Naja, ich bin schon froh, wenn ich mal drei oder vier überhaupt zusammenkriege. Aber man kennt das ja. „Machst du auch Interviews?" „Na klar." Also Fragen zusammengestellt und abgeschickt das Teil. Und dann - Arschlecken! Du hörst nie wieder was. Underground? Ja sicher, aber kopierte A5-Hefte sind doch einfach nichts wert. Verdammt, ich schreib mich schon in Rage. Also, wenigstens haben es sich einige coole Truppen nicht nehmen lassen, dem FATAL UNDERGROUND einen schriftlichen Besuch abzustatten. Dazu gehören Fleshripper, Torn To Pieces (die mir auch noch Antworten schuldig sind!), die Öschis von Human Pesticide, XIV Dark Centuries (Heidnischer Thüringer Metal!), die recht einsilbigen Mortal Agony, Decision To Hate, Dawn Of Disease, das „German Dark Electro Rock"-Projekt Dolor und Prosatanos. Von letzteren hab ich übrigens doch noch einige Exemplare der Split-EP mit Vulgar Degenerate hier rumfliegen. Scheint ‘ne interessante Kapelle zu sein. Auch im aktuellen FATAL UNDERGROUND gibt’s natürlich wieder reichlich Live-Berichterstattungen. Man suchte das K6 in Zerbst sowie das Giants Of Grind Festival in Salzgitter heim, drei Tage PartySan galt es zu überstehen und Gastschreiber Papyrus (übrigens mit eigenem Fanzine am Start) suhlte sich Under The Black Sun. Der kadaverfickende Goreminister hat auch im 22ten FATAL UNDERGROUND wieder seinen Platz bekommen und beichtet seine Sünden vom NRW Deathfest. Selbstredend haben die FU-Freaks auch wieder massig Reviews auf Lager, so in etwa neunundhmtzig. Aus allen Bereichen des Krawalluniversum. Blech, Döds und sonstwas Metal. Grind. Punk. Hardcore... Also kaufen! Kostet nur ’s Rückporto von 144 europäischen Cent.(Klasma Zine)

FATAL UNDERGROUND #21 (Fanzine, deutsch, 2005) Da isses wieder, das fette Zine aus dem lauschigen Sachsen-Anhalt. Regelmäßig tackern die Jungs ihre achtzig bis neunzig Seiten zusammen und versorgen uns mit dem neuesten Zeugs aus den weltweiten Metal-Gefilden. Nachdem sich vor ein paar Monaten der olle Ecke aus der Schreibstube des FATAL UNDERGROUND verdrückt hat, präsentieren Leo und Jupp einen neuen Mitstreiter. Der Mann nennt sich Papyrus, scheint sich nur von Black Metal zu ernähren und bringt seine Beiträge mit einem Old-School-Look ins Heft. Gar nicht mal schlecht. Der Schwarzwurzler-Acker war ja im FATAL UNDERGROUND eh etwas weniger bearbeitet worden. Dem wird wohl jetzt abgeholfen werden. Dem Gehörnten sei Dank! Ansonsten bleibt auch in #21 alles beim alten. Wie immer wurschtelt man sich tatkräftig durch den Untergrund. Mehr als ein Dutzend Interviews darf man sich zu Gemüte führen, z.B. Krätze (Death/Grind/Noise) oder Hidden In The Fog oder die TodesMetaller von Fallen Yggdrasil. Selbstredend gibt’s auch wieder einen Sack voll Reviews aus allen erdenklichen Metal- und sonstigen Krach-Sparten. Dabei macht man dann auch bei Industrial EBM oder Neuer Deutscher Härte nicht halt. Aber die Masse macht richtige Musik (HARRR!) aus. Einen Bericht vom Protzen Open Air liefern die Chaoten noch ab und zwei kleinere Konzert-Reports von Gast-Schreiber(innen?). Das geilste aber ist die Story vom Obscene Extreme Festival, verfasst von einem gewissen Goreminister. Muß man gelesen haben. Und ich will gar nicht wissen, wem dieser Foto-Arsch gehört. Gell, G.M.?! Du Ferkel!! Gut, was bleibt mir noch zu sagen? Achja, das FATAL UNDERGROUND gibt’s immer noch für (fast) lau. 1,44 Euro in Briefmarken reichen aus, Spenden in bar werden die Jungs auch nicht verachten. Denke ich, und vermute mal, daß die Nummer 22 schon auf meinem Tisch ist, bevor ich meine Ausgabe hier fertig habe..(Klasma Zine & Newsletter)

FATAL UNDERGROUND # 21
Aber hallo! Leo (ohne Zweifel die treibende Kraft beim FATAL UNDERGROUND!) und Co. lassen es aber ganz schön krachen! Gerade hatte ich die # 20 gründlich durchforstet, da schneite auch schon die nächste Nummer bei mir rein, bei der es layoutmäßig es ein paar kleine (aber feine!) Veränderungen gibt. Finde ich gut! Auch hat man mit Papyrus einen neuen Schreiberling am Start, der sich anscheinend ganz auf evil Black Metal spezialisiert hat (übrigens endgeil old school mäßig gelayoutet!). Interviews wurden wieder in rauen Mengen aufgefahren und zwar mit FALLEN YGGDRASIL, ETERNITY, DAMNED DIVISION, DOMINATION THROUGH IMPURITY, PANZERSTURM, SUCCUBUS, ROOTS OF ROT, INZEST, MAGGOT SHOES, PIGSTY, MAUSOLEIA, KRÄTZE (Leo wir danken Dir!), MALEDICTIVE PIGS und HIDDEN IN THE FOG. Von derzeitig ach so angesagten oder gar gehypten Combos keine Spur. Stattdessen jede Menge pure underground stuff und das ist gut so! Doch Inties sind beileibe nicht alles, was das Heft zu bieten hat. Es kommt nach eine ganze Armada von Reviews dazu, es wird ein Blick hinter die Kulissen des "Joining Forces" Samplers geworfen und diverse Events (u.a. das OBSCENE EXTREME 2005 (da hat der Goreminister mal wieder zugeschlagen, köstlich!) und das PROTZEN OPEN AIR VIII.) werden rückblickend betrachtet Konsequent zeigt man sich gegenüber des FUCK THE COMMERCE Festivals (kein Bericht drüber, Gründe dürften hinlänglich bekannt sein, ansonsten siehe Vorwort...). Bleibt nur noch folgendes zu tippen: 80 Seiten Underground pur! Gerste
 http://www.campaign-for-musical-destruction.de

FATAL UNDERGROUND #20 Was soll ich eigentlich noch zum FATAL UNDERGROUND schreiben? Schon die zwanzigste Ausgabe haben die Dessauer fertiggestellt. Dabei war doch #19 gerade erst erschienen. Haben sich also mächtig reingehangen, um wieder einen perfekten Rundumschlag im Untergrund zu verbrechen. Der Schwerpunkt liegt diesmal mehr auf der Death-Metal-Seite, aber auch Grind, Core und Thrash kriegen ihr Fett weg. Auf knapp neunzig A5-Seiten hat man reichlich Stoff zum Lesen. Fast fünfzig Reviews quer durch alle Sparten kranker Musik gilt es zu studieren. Von A wie Abrasive (Death/Grind) bis Z wie (naja) Voices Of Hate kann man einige Perlen entdecken. Die Kritiken sind wie immer absolut ehrlich. Man sagt, was man denkt; geschleimt wird hier nicht. Absolute Hauptmasse in der #20 sind aber Interviews. Ganze achtzehn Stück sind vorhanden. Purgatory, Tourette Syndrom, Hoschi von Heavy Horses Records, Stoma, Bitterness, Felsenreich, Delirium Tremens und und und. Für jeden was dabei. Als Schmankerl liest man unter „Strangers in a strange land" das Tour-Tagebuch von Depression und Fleshripper auf Malle (!). Ron und Kai von Depression sowie der GoreMinister (Kadaverficker/N:C:U) haben sich mal den Spaß gemacht und berichten, was man so erlebt, wenn teutonische Krachfetischisten das Balneario heimsuchen. Feine Sache das. Also, wer das FATAL UNDERGROUND nicht kennt, hat krass verpennt. Ich hoffe, daß die Kerle noch lange genauso weitermachen. Mir würde echt was fehlen.(Klasma Zine & Newsletter)

FATAL UNDERGROUND # 20
Schon die 20. Ausgabe dieses Zines, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat den Underground zu supporten. Respekt für soviel Durchhaltevermögen und alles Gute weiterhin! Wenn Du auf derbes Gemeuchel, Geröchel und Gedresche stehst, bist Du mit dem fetten, wie immer übersichtlich gelayoutetem Heft im A5 Format natürlich wieder auf der sicheren Seite. Ausführliche bis z.T. sehr ausführliche Interviews mit den Gabbergrindern TOURETTE SYNDROM, den japanischen Fleischern BUTCHER ABC, den Old School Institutionen DEPRESSION und PURGATORY, den hierzulande eher wenig bekannten FUNERUS, den kaputten Grindfreaks STOMA, den Melodic Death/Thrashern BITTERNESS, den Gorefanatikern BLUE HOLOCAUST und den von mir zugegebenermaßen bisher unterbewerteten MY COLD EMBRACE (nur um bloß mal ein paar der befragten Bands zu benennen, es wurden natürlich noch wesentlich mehr Inties aufgefahren!) sind genauso dabei wie eine gehörige Anzahl an Reviews. Aufgelockert werden die aufgefahrenen musikalischen Extreme durch ein Intie mit FELSENREICH, die ja nun in eine völlig andere Rechnung tendieren (ist eher Goth/Rock oder so). Naja, warum nicht! Mächtig amüsiert habe ich mich über Artikel "Strangers In A Strange Land (oder: Wie DEPRESSION und FLESHRIPPER den Ballermann zerstörten!)", bei dem der Goreminister in seiner Funktion als Gastschreiber zu absoluter Hochform aufgelaufen ist. Echt der Brüller! Außerdem sei gesagt, dass man sich auch so über den unterhaltsamen Schreibstil der Fanzinemacher nicht beschweren kann. Auf die nächsten 20 Ausgaben, cheerz!
 Gerste  http://www.campaign-for-musical-destruction.de

Ausgabe #15 (A5, 120 Seiten, deutsch)
Jau, das Fatal Underground gehört wohl zu den fleißigsten Fanzines überhaupt. Bereits die 15te Ausgabe und kaum Änderungen, was Aufmachung und Stil betrifft. Respekt! Diesmal gibt's wieder haufenweise Reviews, Interviews und News aus dem meist heftigen Metal Genres. An Interviews sind diesmal GORE-ZONE, LUST OF DECAY, TU CARNE, SIKFUK, LENG TCH'E, TEARS OF DECAY, ... vertreten und wenn ich mich nicht versehen habe mit MEPHISTOPHELES & PSYCHOTRON nur zwei nicht Carnage taugliche Bands, haha. Zudem gibt's noch coole Berichte vom Ludwigshafen Deathfest und dem Braincrusher in Hell Festival. Reviews gibt's auch wieder eine ganze Latte, sei es nun Alben, Eigenproduktionen oder Fanzines. Zudem is diesmal noch ein kleiner Thailand Szenereport mit reingekommen, der leider etwas kurz, aber auf jeden Fall ne coole Sache ist. Wer das Chaosheftchen nicht kennt, sollte sich unbedingt mal mit Porto an die Jungs wenden!

Der Sensenmann auf dem Cover der 14. Ausgabe des Fatal Underground erntet auch wieder fleißig. Bekanntermaßen mäht er vor allem im extremen Metalbereich (das zeigen beispielsweise die zahlreichen ausführlichen Festivalspecials u.a. vom Protzen Open Air oder dem tschechischen Obscene-Festival, deren Billing naturgemäß fast ausschließlich aus Geknüppel der extremeren Gangart besteht), aber im Tonträgerareal fallen ihm querbeet alle möglichen Stile zu (sogar eine Klassikecke wurde eingerichtet), und auch unter den Interviewten lugen zwischen diversen Death Metallern wie Wormed oder Regorge schon mal die Gothicrocker von Mandylion oder die Elektroniker von Aslan Faction durch. Specials gibt's mit Despondancy (eine Song-by-Song-Abhandlung ihres Minialbums "Extinction"), Schwarzdorn Productions (Kleinlabelvorstellung) sowie in Form eines Interviews mit den Sin Is There-Machern (zu dem ich an dieser Stelle jeden Kommentar unterlasse, weil mir der Redaktionsschluß im Nacken sitzt und die Gegenargumentation zu zahlreichen Aussagen der siebenseitigen Länge dieses Interviews durchaus nahekommen würde). Damit sind die wie üblich ungezählten Seiten des dicken A5-Heftes schon wieder reichlich gefüllt, deren Erwerb gegen Portoerstattung (wieviel ist das eigentlich jetzt nach der Gebührensenkung?)

Ausgabe #13 (A5, 100 Seiten, deutsch)
Und da sind sie wieder die fleißigen drei Dessauer! Wieder mal gibt’s die obligatorische A5-Attacke mit diversen unbekannteren Bands wie REPROBATION, DAMNABLE, OBSCURE OATH, FORENSICK, CORPSE FUCKING ART (lang lebe die Waschmaschine!), MINDBREAK, AGES GONE, aber auch Bands wie SOURCE OF TIDE, DARKSIDE, PROJEKT, ENSLAVEMENT OF BEAUTY, die ja in die Weichspülerschiene tendieren. Dazu gibt's wieder zig Reviews, einen Bericht zur FLESHCRAWL/BOLT THROWER Tour und noch diverses mehr. Wieder mal ein cooles Lesevergnügen, wobei mir dieses Mal der lahmarschige Anteil zu groß geworden ist, sprich weniger DM. Natürlich lohnen sich die Portokosten, die die Jungs haben wollen trotzdem!

FATAL UNDERGROUND #13
Ce fanzine Allemand de format A5 a la présentation typique de zines Underground que j'ai pu lire il y a quelques années: pas mal de textes et peu d'images. Le tout est écrit en Allemand donc je ne peux donner mes impressions. Il y a néammoins un bon paquet de reviews, d'infos et c'est toujours un contact utile pour la promo.
Au sommaire: DAMNABLE, VARON, DARKSIDE, REPROBATION, CORPSE FUCKING ART, MINDBREAK, FORENSICK, DILUVIUM, PROJEKT, OBSCURE OATH, ENSLAVEMENT OF BEAUTY, P. VAMPIRE...

Ausgabe #9 (A5, ~116 Seiten, deutsch)
Und bereits der neunte Streich des Dessauer, wir machen's für lau, Zine. Vollgepackt mit Infos, Reviews und Interviews, steigt man zwar nicht ganz durch, doch das ist daran das coole, da man so immer wieder was neues findet, hehe. Bis jetzt konnte ich Interviews von ENCABULOS, HYPNOSIA, INTENSE HAMMER RAGE, IMMORTAL RITES, DRAWN & QUARTERED und noch einigen anderen Bands, die mir z.T. gar nichts sagen. Cool ist auf jeden Fall auch der FTC III und der Milwaukee Metalfest Bericht. Zu beziehen ist das Teil wie immer gegen 1,50 DM Rückporte, die man hier auf alle Fälle nicht sparen braucht.

Ausgabe #9 Das Fatal Underground geht mittlerweile in die 9. Runde und ist wieder Daumendick! Neben massenhaften Plattenkritiken und unter anderem Interviews mit Dawn of Fate, Nifelheim, Manos, Immortal Rites, Resurrected.... bietet das kopierte A5 Heft auch noch Specials zum letztjährigen Fuck The Commerce Open Air und über das Milwaukee Metal Fest (!!). Das Heft ist wie gewohnt kostenlos (bis auf das Rückporto natürlich), womit sich wieder die fatale Seite des Undergrounds offenbart... Also schnell Briefmarken eintüten und schicken

Ebenso fett wie die HÄRTER ist auch das Fanzine FATAL UNDERGROUND, aber dieses beschäftigt sich ausschließlich mit Undergroundmetall. Das Heft #9 ist voll gestopft mit Standards, also Plattenrezensionen und Interviews, wobei mir die interviewten Band erst mal nichts sagten. Und leider macht mit das Lesen von Interviews mit Menschen deren Musik ich nicht kenne, nicht besonders viel Spaß wenn zudem die Fragen nicht besonders originell sind. Meist geht es darum warum dies und jenes Stück geschrieben wurde oder warum man eine Band gegründet hat. Ok, das Heft ist für Undergroundmetaller aber sehr zu empfehlen, da von äußersten Infogehalt.

Ausgabe #8 (A5, 104 Seiten, deutsch)
Hier liegt mir also die achte Ausgabe des Fatal Underground vor, welche vom Druck ungefähr mit den Seiten in deiner Hand vergleichbar sind und von der Aufmachung eher an alte Eternitys erinnert. Inhaltlich wird scheinbar die komplette Metalpalette abgedeckt, was von interessanteren Acts wie SANATORIUM, SOILS OF FATE, INHUMATE, SANITYS DAWN, LIVIDITY, über mir unbekannte Bands wie GOLD FÜR EISEN, FEINDFLUG, JEEL, EMPOWER bis hin zu langweiligen Acts wie SATURNUS, ETERNAL SADNESS reicht. Nächstes Mal könnte es vielleicht übersichtlicher sein oder ein Inhaltsverzeichnis drin sein, aber ansonsten eine gute Sache, da man irgendwann immer mal wieder was neues findet. So viel ich weiß, kann man das Teil gegen Rückporto bestellen.

FATAL UNDERGROUND - ISSUE #8 (104 pages)
Interviews with
SANATORIUM, EMPOWER, SOILS OF FATE, ETERNAL SADNESS, SATURNUS, INHUMATE & many more. This is only the 2nd or 3rd issue of this zine I have seen & the zine is fulled to the brim with loads of underground information. There's tons of interviews, zine & music reviews, photos, artwork, a few ads & more. The zine is dione half sized, B&W on normal stock paper & is all photo copied. The only thing that sucks is it's all in German & I'm a stupid American who can only read English.
It's still worth checking out!

Was gibt's Neues beim Fatal Underground? Nicht allzu viel, abgesehen davon, daß das "Learning By Doing" in puncto Layout immer besser funktioniert und die Jungs jetzt auch im Internet "drin" sind (allerdings erstmal nur emailend, 'ne Homepage haben sie noch nicht). Jedenfalls macht Nr. 7 (wiederum viele, nicht durchnumerierte A5-Seiten) rein optisch den besten Eindruck aller bisherigen F.U.-Hefte, und der Inhalt ist, zumindest was die Interviews angeht, diesmal fast rein metallische Zone geworden (einziger "Ausreißer" sind Oomph!, aber selbst die sind ja nicht weit vom Metal entfernt). Zu Wort kommen u.a. Jack Slater, Discern (!!!) und Manic Movement, Eternal Sadness liefern hochinteressante Kommentare in der Rubrik "Texte von Neuveröffentlichungen einmal explizit unter die Lupe genommen" ab, und der Rest des Heftes besteht aus kiloweise Tonträger- und ein paar Livereviews. Einzig mit der "Dichtkunst" eines gewissen Bard Phantasmagoria komm' ich nicht so richtig klar (ich weiß nicht, aber sowas würde ich wahrscheinlich schreiben, wenn ich mein Abstinenzlerdasein aufgäbe und nach dem Hinterlunken der Flasche Skatkräuterlikör, die seit mindestens 1985 bei uns in der hintersten Ecke der Vorratskammer steht, drei Stunden lang auf meiner vollbesonnten Kirchenbank im Garten gesessen habe), und die Orthographie ... naja, breiten wir den Mantel des Schweigens drüber aus.