
FATAL
UNDERGROUND #35 Leo schreibt wieder das
Vorwort selbst, und das soll er auch weiterhin. So ist im Fatal Underground
auch wieder ne ordentliche Death Metal Keule dabei, und man plaudert mit so
einer manchen Kult Band wie Succubus, Hypnos, Herbes oder Obituary, Magna
Motalis, Debt Of Nature. Ohne dabei den Thrash Metal zu verachten, und man
viele Fragen an First Aid, Captain Galaxy und Anihilated hat. Leo schalltet
aber noch einen Gang höher, und man bekommt eine angenehme Mischung von Crustgrind
Combos! Obwohl
das bei Melancholy Pessimism, Dead Meat und Left For Dead etwas mager daher
kommt. Aber Leo stellt auch fest das er mal die Fatal Underground Crew den
Lesern mal vorstellen möchte in einer neuen Rubrik, welch ein Glück!
Hoffentlich ist auch Leo mal dran. Das Fatal Underground Buch weiß aber selbst
das es ohne Gigs berichte nicht auskommt, und so schreibt man seine Erlebnisse
beim Paranoya Festival und Moshpit Crew Kassel nieder! Was
mir im aktuellen Fatal Underground sehr gut gefällt, ist der gewisse undergroundige
Know Know und die Recherchen zu einigen Personen wie dem Besitzer der Blackland
Kneipe. Aber auch die sympathische Rubrik Best Of The Ground könnte noch weiter
ausgedehnt werden. Leo ist mit seinem eigenem Untergrundwissen sicherlich
vielen Metalheads einen Schritt voraus, das kann man nur schwer einholen, aber
ne Lösung hab ich: Kauft das Zine und liest es. (Snowfall Zine)
Fatal Underground # 34
Wenn es ein Fanzine aus Deutschland gibt, auf das ich
nach der eher vergeigten 33. Ausgabe mehr als gespannt war, dann war es
dieses! Leo und seine Schreiber haben wieder zu sich gefunden und einiges
wieder wett gemacht, und sogar gewisse Sachen rausgeschmissen, was ich nur
begrüßen kann. Zuallererst freut es mich, dass Leo endlich wieder das Vorwort
selbst in die Hände nahm und nach all der Kritik, die er einfuhr, den Lesern zeigte,
wo er steht und wie er persönlich über die ihm entgegengebrachte Kritik denkt.
Nicht dass ich das vorher nicht gewusst hätte, nur hatte ich aufgrund gewisser
Schlaksigkeiten etwas Zweifel daran gehabt. Aber Schluss damit und endgültig
Schwamm drüber! Die neuste Ausgabe hat so einiges zu bieten und stellt folgende
Bands vor: BLACKEND, VULVATHRONE, VERDICT, UNDERTOW, COURAGEOUS, SPECTRAL,
TORTURIZED, WANTON DECAY, INZANE, PHÖNIX, PLACENTA, CHILLAR und einige mehr,
was den Rahmen jetzt allerdings sprengen würde. „Der Schlachter“ haut in der
neuesten Ausgabe im wahrsten Sinne ordentlich zu, und obwohl ich bei seinem
Deutsch teilweise Heul- und Lachkrämpfe zugleich bekomme, muss man ihm zugute
halten, dass er durchaus ein paar sehr interessante und lesenswerte Interviews
bietet, die tatsächlich was hermachen. Nur die Liveberichte, Kollege (oder
sollte ich eher SMS-Berichte sagen?) sind nicht dein Ernst, oder? Nun ja, man
muss nicht alles lesen. Im Großen und Ganzen bleibt das F.U. sich treu und hat
wohl aus seinen Fehltritten gelernt. Auch in der 34. Ausgabe wird wieder „Metal
aus der Ostzone“ von Fidel geboten, eine Rubrik, die ich sehr geil finde,
sollte auf alle Fälle beibehalten werden. Liveberichte gibt es ebenfalls in
Masse, unter anderen vom Protzen OA, Torgau – Kulturbastion, Night of Suffer
Festival in
Fatal Underground # 33
Fatal Underground #33
Fatal Underground # 32 Die
fleißigen Schreiberlinge vom Fatal Underground sind wieder pünktlich wie die
Maurer mit ihrer neuen Ausgabe am Start und hauen uns einen superdicken
Undergroundschinken um die Ohren. Immer wieder beeindruckend, mit was für einer
Geschwindigkeit die Interviews zusammengezimmert werden! Kein Wunder, dass da
für „Nebensächlichkeiten“ wie Rechtschreibung und Zeichensetzung nicht viel
Zeit bleibt, hehe. Ich denke allerdings, dass sich daran beim Fatal Underground
keiner stört, denn zum Ausgleich gibt’s hier mit einer für Fanzine-Kreise
wirklich ungewöhnlichen Aktualität immer wieder interessante Infos aus dem
Underground, so dass man in jeder Ausgabe irgendwelche coolen Bands entdecken
kann. Stilistisch zeigt man sich sehr offen und stellt dieses Mal nicht nur
Metalgeschrote vor, sondern hat beispielsweise mit Luthea Salom auch mal was
Poppiges und mit Atemnot eine Punkband im Programm. Im Großen und Ganzen
regiert hier aber natürlich wieder der extreme Metal-Underground, und so wurden
dieses Mal folgende Bands interviewt: Zero_g, Discipline M, Deathriders,
Graveyard, Stillbirth, Nachtmystium, Ebola Beach Party, Jahresringe,
Immolation, Hunting Area Braincounty, Witticism, Mindtrap, Nonchristian,
Strydegor, Wildness, Thanatos, Walls of Jericho und Darkness By Oath. Jede
Menge Lesestoff also, doch das ist noch lange nicht alles: Zudem gibt es einige
Liveberichte, und hier sind besonders die Beiträge von Leo und Ipp (dessen
Interviews mir übrigens auch immer sehr gut gefallen) als wirklich unterhaltsam
hervorzuheben. Der Schlachter hingegen könnte bei seinen Konzertberichten ruhig
noch etwas ausführlicher werden, denn bisher werden die einzelnen Bands bei ihm
doch immer arg knapp abgehandelt. Klasse find ich, dass man auch weiterhin an
der Scenemade-Serie festhält: Hier wird deutlich, dass es nicht nur die Bands
sind, die die Metalszene am Leben halten, sondern auch das „Fußvolk“ an der
Basis, das sich als Konzertveranstalter, DJ, Fotograf oder eben einfach als
tatkräftige Hilfe am Merchandising-Stand abrackert. Schön, dass auch solchen
Leuten mal eine Plattform geboten wird, und unterhaltsame und interessante
Interviews wie beispielsweise das mit Thrasher zeigen, dass davon auch der
Leser was hat! Auch die Schafen Schüsse dürfen natürlich nicht fehlen, aber mal
ehrlich: Warum muss ich auch noch im Fatal Underground mit dem Thema Michael
Jackson belästigt werden?? Sehr lobenswert finde ich hingegen Leos Statement
zum Legacy-Festival, das sich wohl leider als ziemliche Abzocke und Verarsche
erwiesen hat. Schön, dass Leo sich über dieses Thema nicht nur im
Bekanntenkreis Luft gemacht hat, sonder auch im Fatal Underground deutlich
Stellung bezieht! Zuletzt müssen noch die zahllosen Reviews zu CDs,
Schallplatten, Tapes und Fanzines erwähnt werden, die eine willkommene
Orientierungshilfe in der Veröffentlichungsflut bieten. Hier kann man immer
wieder die eine oder andere Undergroundperle für sich entdecken! Alles in allem
also wieder ein absolut gelungenes Heft, das prall voll ist mit interessantem
Lesestoff – und das wie gewohnt für unschlagbare 1,45 Euro. Laut dem Vorwort
soll es wohl bei der aktuellen Ausgabe mal wieder Probleme bei der
Kopierqualität gegeben haben, was aber offensichtlich nicht bei sämtlichen
Exemplaren der Fall war. Mein Heft sieht jedenfalls ordentlich aus, so dass ich
in dieser Hinsicht nix zu meckern habe. Da Leo beim Erscheinen des
Streetcleaners wahrscheinlich schon bald wieder mit einer neuen Ausgabe am
Start ist, fragt ihr ihn am besten erst mal nach dem Stand der Dinge. Kontakt:
Mario Klein, Zerbster Str. 23, 06844 Dessau oder fatalunderground_leo@freenet.de.
(Katja )
FATAL
UNDERGROUND # 29 Wie gehabt: das FATAL
UNDERGROUND gehört in jeden Underground-Metaller-Haushalt. Neunundzwanzig
Nummern alt und kein bißchen leise, präsentiert sich das neue Heft gewohnt fett
und informativ. Nach der Abwanderung von Jupp hängen sich nun neben Leo
besonders Danny B., der Schlachter (vom ehemaligen Risk Mag) und die Berta
verstärkt rein. Heraus kommt eine 160 Seiten starke Klo-Lektüre mit allem Drum
und Dran. Die obligatorische Abteilungen „Scheiben, die die Metal-Welt (nicht)
braucht", sprich die Review-Seiten, beackern wieder querbeet das aktuelle
Treiben der Szene, mit diversen Blicken über den Horizont. Auf dem Live-Sektor
hatte der Sommer natürlich auch einiges zu bieten. Das nächste Heft wird
vielleicht noch einen Nachschlag bringen, aber auch so sind mit dem Protzen, In
Flammen und Hell’s Pleasure OA’s und dem Grindabalooza ziemlich kultige
Festivitäten abgerissen worden. Die „Schafen Schüsse" von Danny B., der
übrigens diesmal sogar das Vorwort verfassen durfte (oder mußte), sind auch in
der #29 vertreten. Desweiteren gibt’s eine neue Folge von „Metal aus der
Ostzone" und die Scene Made’s 3 (mit DJ Beule) und 4 (mit den Photographen
Karsten und Claudia von metalsupporter.de). Ja, und dann die Interviews. Da hat
sich die Mannschaft auch wieder einen rausgerissen. Zwanzig Stück werden angeboten,
unter anderem mit Carnal Decay, Wolfmare, Amaseffer, Carach Angren und der
Girl-Band Kittie. Als kleines Schmankerl hat das FATAL UNDERGROUND diesmal eine
CD-Beilage zu bieten. Die Scheiblette von Downfall hat zwar schon einige Winter
auf dem synthetischen Buckel, aber so ein kleiner Trip in die Vergangenheit,
zumal für umme, wird ja schon mal gerne genommen. Anfang nächsten Jahres steht
nun also das Dreißigste an. Und für die haben Leo und seine Mitstreiter
„...einmal mehr die ultimative, bestmögliche Vollbedienung..."
versprochen. Daran zweifle ich keine Sekunde...
MICHA http://klasma.piranho.com/fu-29.html
FATAL UNDERGROUND # 28
-Zine
Jedes Mal wenn ich ein neues FATAL
UNDERGROUND-Zine in die Finger bekomme, dann habe ich den Eindruck, dass das
Heft mal wieder an Umfang zugelegt hat. Die 2 Tackernadeln, die die Nummer 28
zusammenhalten sollen, haben mit ihrer Aufgabe jedenfalls so ihre liebe Not.
Was hier für den lächerlichen Unkostenbeitrag von gerade einmal 1,45 Euronen
(für die Portokosten) geboten wird, ist nach wie vor absolut unschlagbar und
mit keinem anderen (mir bekannten) Zine vergleichbar. Und auch das Layout kann
sich (mal wieder) sehen lassen. Verdammt, angesichts des Frontcovers (Zeichnung
von Marc Riddick) könnte man im CFMD-Lager doch glatt neidisch werden, denn das
Teil hätte auch einer unserer eigenen Ausgaben sicher sehr gut zu Gesicht gestanden!
Beginnen tut die Lektüre wie immer mit dem Vorwort, welches gleich auf eine
einschneidende Veränderung bzgl. des FATAL UNDERGROUND hinweist. Leo's
langjähriger Wegggefährte Jupp hat sich (aufgrund von sehr großen
Meinungsverschiedenheiten im persönlichen und im das Zine an sich betreffenden
Bereich, so heißt es) nämlich dazu entschlossen, beim FATAL UNDERGROUND
auszusteigen. Der schreibenden Zunft bleibt er dennoch erhalten, da er beim
CARNAGE-Zine angeheuert hat. Nun ja, was soll man dazu sagen? Das Leben geht
weiter und inwieweit sich Jupp's Ausstieg auf das Zine auswirkt, wird sich in
der nächsten Ausgabe zeigen. Auf alle Fälle hat Leo aber inzwischen genügend
andere Schreiberling bzw. freie Mitarbeiter um sich geschart, um sein Heft auch
ohne Jupp am Leben zu erhalten bzw. weiter voran zu bringen. Nachdem das
geklärt ist, geht es weiter im Text mit den quasi schon zum Inventar gehörenden
Szene-News. Es folgt ein Interview mit der Brutal Death Metal Herde ABRASIVE,
die Kolumne "Schafe Schüsse" (November 2007) und ein Inti mit den
Heavy Rockern MOONRAIL. Danach gibt's den ausführlichen Reviewteil "Terror
aus dem Underground", der sich (wie der Name schon sagt) mit
Underground-Releases befasst, die Befragung der Hauptakteure des DARKBOUND e.V.,
ein Review über die MY COLD EMBRACE Release-Party in Kassel und ein Interview
mit Tom von POWER IT UP Records. Leider gibt's dann erst mal einen echten
Tiefschlag in Form eines Konzireviews von Matt "Gonzo" Röhr. Boah,
das geht gar nicht! Auf das Thema BÖHSE ONKELZ (bei denen der Typ mal Gitarre
spielte) reagiere ich echt allergisch! Von daher fix weiter zu den Interviews
mit den Death-Thrashern CORPORATE PAIN, den Heidelberger Death Metallern INTO
DARKNESS und den geistig verwirrten Krachterroristen CUMBEAST. Im Anschluss
folgt ein sehr ausführliches Inti mit dem österreichischen Black Metal Kommando
BLUTESZORN. Alles durchaus lesenswert, bis dann Herr Röhr tatsächlich auch noch
interviewt wird. Tiefschlag Nummer 2 und no fucking comment!!! Ok, was ist noch
so am Start? Ah ja, ein Frage-Antwort-Spielchen mit SCHISTOSOMA, denen allein
für das Statement "auf diesem Wege deshalb ein riesiges FUCK OFF!!! an
alle Nazis da draußen" erst mal ordentlich auf die Schulter geklopft
werden sollte, ein umfassender Bericht vom "Fuck The Commerce"
Festival 2007 und Interviews mit BURNING STEEL, GRABAK und VERMIN. Im direkten
Anschluss daran folgt ein weiteres Konzireview (JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE,
SPAWN und Support in Berlin Treptow), ein Bericht vom "Rebstock"-Festival
2007 und ein Konzertbericht vom ollen Fidel (Greetz!), der DISMEMBER auf ihrer
"Europa Burns"-Tour in Bischofswerda heimsuchte. Weiter dann mit
"Vergangenheitsbewältigung, denn der 2. Teil des "Metal aus der
Ostzone"-Specials folgt. Bevor mit "Der ultimative Lauschangrifft"
dann erneut zum Review-Overkill angesetzt wird, gibt's noch eine Befragung der
brutalen Todesmetaller EPICEDIUM, ein "Das geht uns alle
an!"-Statement von TRUE MUSIC PROMOTIONS (in dem die Worte "Was soll
das?" von einem gewissen H. Grönemeyer zitiert werden und bei dem ich mich
allen Ernstes selber fragen muss, was das eigentlich soll und im FATAL
UNDERGROUND verloren hat), eine Abhandlung der LETZTE INSTANZ Akustik Live Show
in Berlin und Intis mit SCHWARZENBERG und SEPTYCAL GORGE aus Italien. Das (über
den Daumen gepeilt) letzte Viertel des Heftes setzt sich aus "Scene
Made" (einer neuen Rubrik im FATAL UNDERGROUND), Interviews
(TRANSGRESSION, MANOS, SKULLCRUSHER-Zine, SORE, HYPOTHERMI, DERANGED, ATRISTAS
und METAL BONES HMC Berlin), den "All Other Fucking
Stuff"-Besprechungen, diversen Livereviews (u.a. war Fidel bei KOEXISTENZ
/ TRIGGER / BxCxM in Leipzig; der Mann hat eben Geschmack!), den "Schafen
Schüssen" (Februar 2008) und (last but not least) den "Fünf vor
Zwölf"-Reviews zusammen. Massenweise Lesestoff mal wieder und (trotz
Gonzo-Punktabzug in der B-Note) schwer zu empfehlen, wenn Euch noch was am
Underground liegen sollte!
FATAL UNDERGROUND #28
Es fehlt nicht mehr viel an
200 Seiten. Die Heftklammern sitzen auf der letzten Rille. Diese Ausgabe hat
nun fast Buchformat. Nachdem ich mich wegen Befangenheit mit Kritiken zu den
Nummern 26 und 27 zurückhalten mußte/durfte, kann ich euch das aktuelle Heft
wieder vorstellen. Und ans Herz legen. Wer irgendwie am Metal und anverwandten
Musiken jenseits von Kommerzdenken interessiert ist, MUSS das FATAL UNDERGROUND
kennen und den lächerlichen Preis von nicht mal anderthalb Euro investieren.
Fast kostenlos also, aber auf keinen Fall umsonst. Wiedermal, und das trotz der
Tatsache, daß Leo einen herben Personalverlust verkünden muß. Nach fast zehn
Jahren steigt nämlich sein Co Jupp wegen verschiedener Differenzen aus und
stellt sich in den Dienst des Carnage-Zines. Glücklicherweise ist immernoch
eine fleißige Mannschaft vorhanden, und die wird sich (Zitat) „noch mehr den
Arsch aufreißen". Noch mehr? Fragt man sich, ist doch diese Nummer schon
rappelvoll mit Lesestoff. Da sind Berge von Plattenbesprechungen,
Eigenproduktionen wie Label-Releases, die gerne auch mal über den metallischen
Horizont hinausschießen. Eyes Tribe zum Beispiel, oder Elisabetha, Signed Of
Life, City Sleep, This Is Hell. Das gehört beim FATAL UNDERGROUND aber dazu.
Ich darf mich beim Klasma auch mit derlei Sachen rumschlagen, und find’s auch
gar nicht uninteressant. Viel Platz in der #28 nehmen auch wieder Interviews
ein. Der Leo beschwert sich zwar aufs Neue, daß es einigen Bands offensichtlich
zu viel Aufwand (oder zu wenig Werbung?) ist, sich in einer
Underground-Postille zu produzieren. Aber bei sage und schreibe sechsundzwanzig
(!) Interviews ist ja wohl alles noch im Lot. Und so haben sich dann unter
anderem Abrasive, Grabak, Manos, Deranged, Atritas und Matt Röhr (ja, der
Ex-Onkel) die Chance nicht nehmen lassen. Einige Aufwertung erfährt das FATAL
UNDERGROUND seit einigen Ausgaben durch die Beiträge von Danny B., der auch
hier wieder zwei seiner „Schafen Schüsse", die ganz speziellen, ganz
persönlichen Szene- und Weltbetrachtungen, abfeuern kann. Ja, und dann
Live-Berichte. Permament ein Hochgenuß. Die My-Cold-Embrace-Release-Party wurde
heimgesucht, man war auf der Europa Burns Tour und bei der Letzten Instanz. Um
mal drei rauszugreifen. Der Bringer ist aber zweifellos der Bericht vom Fuck
The Commerce. Ist zwar ein Nachhall aus 2007, aber dennoch köstlich zu lesen.
Wobei sich der Jupp doch selber wundert, daß er tatsächlich alle Bands gesehen
hat („so ein Quatsch ist mir noch nie passiert"). Tja, so kann’s gehen.
Fazit: die #28 ist wieder rundum gelungen und damit Pflicht-„Kauf"! http://klasma.piranho.com/fu-28.html
FATAL UNDERGROUND # 25
-Zine
Verdammt, es ist wirklich
nicht leicht, immer wieder neue, passenden Worte zu einem Underground-Heft zu
finden, das man schon zig-mal besprochen hat. Andererseits ist es auch eine
angenehme „Verpflichtung", ein Fanzine zu promoten, das mir mit schöner
Regelmäßigkeit Spaß ins Haus bringt. Die Zeiten für kopierte Hefte werden nicht
wirklich leichter. Umso besser ist es zu sehen, daß sich der Harte Kern der
Zine-Macher nicht unterkriegen läßt. Den Spruch mit dem „Kult" geb ich hiermit
zurück ans FATAL UNDERGROUND, denn Leo, Jupp und ihre Gastschreiber verdienen
die Bezeichnung wohl eher. Wiedermal runde hundert Seiten haben die
anhaltinischen Freaks mit allerlei Kram aus der metallischen Welt und sonstigen
Hartmusik-Parallel-Dimensionen gefüllt. Auch im neuen Heft erlegen sich FU-ler
keinerlei Grenzen auf, was die Stilrichtungen der Bands bei Plattenkritiken und
Interviews angeht. Und solange es im Rahmen bleibt, wie’s das FATAL UNDERGROUND
immer vormacht, ist das auch okay. Abwechslung rules. Und ein kleiner Blick
hinter den Horizont fördert manchmal den Scharfblick auf die heimischen
Gefilde. Kernpunkte auch der aktuellen Nummer sind wieder Death Metal,
Grind/Core und angrenzendes Geschrammel. Eigenproduktionen und Scheibletten
kleinerer und größerer Labels werden gleichermaßen unbarmherzig durchleutet und
mit den richtigen Worten bedacht. Da werden Sachen zutage gefördert, von denen
hab ich noch nie was gehört: Sodomy Torture, Zwielicht, Mechanix, Cruel
Experience - der tiefste Underground. Bei den immerhin sechzehn Interviews
sieht’s ganz ähnlich aus. Neben dem, was mir einigermaßen bekannt ist (Moshock,
Svarrogh, Enthrallment, Shade Empire) gibt’s hier Zwiegespräche mit Sakatat
(türkischer Grindcore), Sordid Clot (GoreGrind aus Russland), Holy Shit B.S.E.
(kolumbianisches PornDeathIrgendwas Gerödel) oder Dantalion (Black Metal aus
Spanien). Und das isses doch, was ein Zine auch ausmacht: nicht ständig die
selben, eh bekannten und in anderen Postillen bis zum Erbrechen abgegrasten
Bands vorstellen, sondern die Truppen ins Rampenlicht stellen, die es eben
nötiger und meistens auch verdient haben. So, was hat das FATAL UNDERGROUND
noch? Die „Schafen Schüsse aus Berlin" (starring Danny B.) sind wieder am
Start, diesmal gleich mit vier vollen Magazinen. Das One-Man-Band-Spezial kommt
mit dem zweiten Teil. Und es gibt drei kleinere Konzert-Berichte. Es is’ halt
Winter. Nun denn, schnappt euch einfach die 25. Ausgabe, laßt euch am besten
ein Abo aufdrängeln, und genießt.
FATAL UNDERGROUND # 24
-Zine
Der FATAL UNDERGROUND-Leo war wieder so freundlich, mich auch mit Ausgabe # 24
seines kultigen Heftes zu versorgen und selbstverständlich ist auch dieses Teil
wieder bis zur letzten Seite voll gepackt mit Undergroundstoff. Pünktlich wie
bisher eigentlich immer kam das Teil raus, welches die letzte Ausgabe des
Jahres 2006 darstellt (die # 25 soll übrigens bis Ende Januar 2007 im Kasten
sein). Gerade wenn man bedenkt (wie es im Vorwort zu lesen ist), dass der Leo
mittlerweile mit dem größten Teil der Arbeit am FATAL UNDERGROUND allein
dasteht, ist es umso erstaunlicher mit welchem Durchhaltevermögen und Einsatz
da rangegangen wird. Das nötigt mir echt Respekt ab! Whatever, mit folgendem
Stoff werdet ihr dieses mal versorgt: Interview mit einem der Macher des "Berlin
Extreme"-Samplers, One Man Band-Special (interviewt wurden dafür Morris
(HYMEN HOLOCAUST), Erwin (S.M.E.S.), Cannibal (NECROCANNIBAL) und David (SHUNT
INCISION)), "Obscene Extrem 2006"- Festivalreview, Interview mit den
brasilianischen Gore/Grind Sickos I SHIT IN YOUR FACE, "Grind The Nazi
Scum 2006"-Festivalreview, "Party-San 2006"-Festivalreview,
Interview mit der deutschen Melodic Death Combo IN BLACKEST VELVET,
"Schafe Schüsse aus Berlin"-Kolumne (sehr unterhaltsam!), Interview
mit den Old School Thrashern SCRAM aus Guben, Interview mit den
"Sophisticated Industrial Cybergore Art"-Aktivisten TRISTWOOD aus
Tirol, Interview mit HATEFUL AGONY (abermals Old School Thrash, dieses mal aus
der Münchner Ecke), Interview mit der Saarländer Death Metal Herde BEYOND
SERENITY, Interview mit Spaniens Gore/Grind Institution HAEMORRHAGE (man gibt
sich seitens der Band ähnlich maulfaul wie damals beim CFMD-Interview),
Interview mit den polnischen Black Metallern INFERNUM (heuer die einzige im
F.U. interviewte Black Metal Herde), Interview mit HALO OF SHADOWS (Death Metal
aus Finnland), "Protzen Open Air 2006"-Festivalreview, Interview mit
SATANS REVENGE ON MANKIND (die Gorefreaks kamen ja auch im CFMD # 13 zu Wort),
Interview mit Schweden's Grindcore Hoffnungsträgern SPLITTER und Interview mit
CARNAVAGE (Gore/Grind aus Algerien (!)). Na das ist doch mal wieder eine Menge
(Ge)Holz(e)! Hinzu kommen (wie üblich) Unmengen an Tonträger-, Zine- und auch
Dvd-Reviews. Ach so, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass dieses mal auch
ein CD-Sampler namens "Metal Ostentation 1" (Sound Riot Records) mit
an Bord ist (ist 'ne "echte" Cd (keine selbst gebrannte Cd-r), so
richtig mit Booklet und blabla). Das Ding hat zwar schon 6 Jahre auf dem Buckel
und das meiste Zeugs von den insgesamt 20 Tracks geht mir persönlich am Arsch
vorbei, aber gerade eingefleischten Death Metallern sei ans Herz gelegt, sich
mal die Tracks von EXMORTEM, CRYPTIC REVELATION und DEPRECATED zu Gemüte zu
führen, denn es könnte etwas für deren Geschmack dabei sein. Völlig retro und
wirklich geil finde ich den Track "Storm Of The Thrasher" von
INCINERATOR. Bei dem Titel und dem Bandnamen (die kultigen Thrasher SLAUGHTER
hatten mal einen gleichnamigen Song auf ihrem Ablum "Strappado", der
von NAPALM DEATH auf ihrer "Leaders Not Followers"-Mcd genialst
gecovert wurde-aber das nur am Rande…) ist eigentlich alles klar. Also auf was
wartet ihr? Supportet den Underground und ordert das Zine (für gerade mal 1,45
€ für's Rückporto!-da kann das CFMD preislich leider nicht mithalten…) bei:
Mario Klein, Zerbster Str. 23, 06844 Dessau. Per E-Mail könnt ihr unter
fatalunderground_leo@freenet.de Kontakt herstellen und im Worldwide Web ist das
Zine unter www.fatal-underground.de zu finden. Gerste
FATAL UNDERGROUND # 22- printzine A5 - Hier ham wir die aktuelle Ausgabe,
eines der dienstältesten Fanzines Germoneys. Die Sachsen Anhaltinischen Macher
bearbeiten in dieser Ausgabe, wie immer zum größeten Teil den deutschen
Undergrind und Death Metal. Interview gibt es mit mit den brutalo Deathern DAWN
OF DISEASE, den Rülpsgrindern MORTAL AGONY, TE,
HFLESHRIPPER, PROSATANOS, DOLOR, DECISION TO HAUMAN PESTICIDE u.a.
Desweiteren ca. 99 tausend reviews, Konzert/Festival Berichte vom GIANTS
OF GRIND, PARTY SAN, NRW DEATHFEST u.v.a.
Layouttechnisch ist alles klar und übersichtlich, aber auch nicht zu
streberhaft ordentlich. Der Schreibstil der Stiftschwinger ist locker und wirkt
auch nicht, nach dem lesen eines halben Interviews, langweilig. Keine Bedenken
also. Das Fanzine hat immens viel Informationsgehalt für jeden. Ein fettes Lob,
dass man sich in der ganzen zeit der Existenz nicht hat von Kurs abbringen
lassen und seiner Linie treu geblieben ist. Sicherlich ist es gerade heutzutage
sau schwer, Printzines unters Volx zu bringen. Umso bemerkenswerter und
Unterstützungswürdiger sind diese Fraktion der zines. Der Clou is, dass es das
Heft, für den preis des Rückportos gibt. Also läppische 1,45 Euronen
ca.60 Seiten Musikinformation. Wer da nicht zugreift, muss'n Rad ab haben. Geht
mal auf deren Homepage und ordert .
FATAL UNDERGROUND
#22 (Fanzine, deutsch, 2005)
FATAL UNDERGROUND #21
(Fanzine, deutsch, 2005)
FATAL UNDERGROUND # 21
Aber hallo! Leo (ohne Zweifel die treibende Kraft beim FATAL UNDERGROUND!) und
Co. lassen es aber ganz schön krachen! Gerade hatte ich die # 20 gründlich
durchforstet, da schneite auch schon die nächste Nummer bei mir rein, bei der
es layoutmäßig es ein paar kleine (aber feine!) Veränderungen gibt. Finde ich
gut! Auch hat man mit Papyrus einen neuen Schreiberling am Start, der sich
anscheinend ganz auf evil Black Metal spezialisiert hat (übrigens endgeil old
school mäßig gelayoutet!). Interviews wurden wieder in rauen Mengen aufgefahren
und zwar mit FALLEN YGGDRASIL, ETERNITY, DAMNED DIVISION, DOMINATION THROUGH
IMPURITY, PANZERSTURM, SUCCUBUS, ROOTS OF ROT, INZEST, MAGGOT SHOES, PIGSTY,
MAUSOLEIA, KRÄTZE (Leo wir danken Dir!), MALEDICTIVE PIGS und HIDDEN IN THE
FOG. Von derzeitig ach so angesagten oder gar gehypten Combos keine Spur.
Stattdessen jede Menge pure underground stuff und das ist gut so! Doch Inties
sind beileibe nicht alles, was das Heft zu bieten hat. Es kommt nach eine ganze
Armada von Reviews dazu, es wird ein Blick hinter die Kulissen des
"Joining Forces" Samplers geworfen und diverse Events (u.a. das
OBSCENE EXTREME 2005 (da hat der Goreminister mal wieder zugeschlagen,
köstlich!) und das PROTZEN OPEN AIR VIII.) werden rückblickend betrachtet
Konsequent zeigt man sich gegenüber des FUCK THE COMMERCE Festivals (kein
Bericht drüber, Gründe dürften hinlänglich bekannt sein, ansonsten siehe
Vorwort...). Bleibt nur noch folgendes zu tippen: 80 Seiten Underground pur!
Gerste http://www.campaign-for-musical-destruction.de
Ausgabe #15 (A5, 120 Seiten, deutsch)
Jau, das Fatal Underground gehört wohl zu den fleißigsten Fanzines
überhaupt. Bereits die 15te Ausgabe und kaum Änderungen, was Aufmachung und
Stil betrifft. Respekt! Diesmal gibt's wieder haufenweise Reviews, Interviews
und News aus dem meist heftigen Metal Genres. An Interviews sind diesmal
GORE-ZONE, LUST OF DECAY, TU CARNE, SIKFUK, LENG TCH'E, TEARS OF DECAY, ...
vertreten und wenn ich mich nicht versehen habe mit MEPHISTOPHELES &
PSYCHOTRON nur zwei nicht Carnage taugliche Bands, haha. Zudem gibt's noch
coole Berichte vom Ludwigshafen Deathfest und dem Braincrusher in Hell
Festival. Reviews gibt's auch wieder eine ganze Latte, sei es nun Alben, Eigenproduktionen
oder Fanzines. Zudem is diesmal noch ein kleiner Thailand Szenereport mit
reingekommen, der leider etwas kurz, aber auf jeden Fall ne coole Sache ist.
Wer das Chaosheftchen nicht kennt, sollte sich unbedingt mal mit Porto an die
Jungs wenden!
Der
Sensenmann auf dem Cover der 14. Ausgabe des Fatal Underground erntet
auch wieder fleißig. Bekanntermaßen mäht er vor allem im extremen Metalbereich
(das zeigen beispielsweise die zahlreichen ausführlichen Festivalspecials u.a.
vom Protzen Open Air oder dem tschechischen Obscene-Festival, deren Billing
naturgemäß fast ausschließlich aus Geknüppel der extremeren Gangart besteht),
aber im Tonträgerareal fallen ihm querbeet alle möglichen Stile zu (sogar eine
Klassikecke wurde eingerichtet), und auch unter den Interviewten lugen zwischen
diversen Death Metallern wie Wormed oder Regorge schon mal die Gothicrocker von
Mandylion oder die Elektroniker von Aslan Faction durch. Specials gibt's mit
Despondancy (eine Song-by-Song-Abhandlung ihres Minialbums
"Extinction"), Schwarzdorn Productions (Kleinlabelvorstellung) sowie
in Form eines Interviews mit den Sin Is There-Machern (zu dem ich an dieser
Stelle jeden Kommentar unterlasse, weil mir der Redaktionsschluß im Nacken sitzt
und die Gegenargumentation zu zahlreichen Aussagen der siebenseitigen Länge
dieses Interviews durchaus nahekommen würde). Damit sind die wie üblich
ungezählten Seiten des dicken A5-Heftes schon wieder reichlich gefüllt, deren
Erwerb gegen Portoerstattung (wieviel ist das eigentlich jetzt nach der
Gebührensenkung?)
Ausgabe #13 (A5, 100 Seiten, deutsch)
Und da sind sie wieder die fleißigen drei Dessauer! Wieder mal gibt’s die
obligatorische A5-Attacke mit diversen unbekannteren Bands wie REPROBATION,
DAMNABLE, OBSCURE OATH, FORENSICK, CORPSE FUCKING ART (lang lebe die
Waschmaschine!), MINDBREAK, AGES GONE, aber auch Bands wie SOURCE OF TIDE,
DARKSIDE, PROJEKT, ENSLAVEMENT OF BEAUTY, die ja in die Weichspülerschiene
tendieren. Dazu gibt's wieder zig Reviews, einen Bericht zur FLESHCRAWL/BOLT
THROWER Tour und noch diverses mehr. Wieder mal ein cooles Lesevergnügen, wobei
mir dieses Mal der lahmarschige Anteil zu groß geworden ist, sprich weniger DM.
Natürlich lohnen sich die Portokosten, die die Jungs haben wollen trotzdem!
Ce fanzine Allemand de format A5 a la présentation typique de zines Underground
que j'ai pu lire il y a quelques années: pas mal de textes et peu d'images. Le
tout est écrit en Allemand donc je ne peux donner mes impressions. Il y a
néammoins un bon paquet de reviews, d'infos et c'est toujours un contact utile
pour la promo.
Au sommaire: DAMNABLE, VARON, DARKSIDE, REPROBATION, CORPSE FUCKING ART,
MINDBREAK, FORENSICK, DILUVIUM, PROJEKT, OBSCURE OATH, ENSLAVEMENT OF BEAUTY,
P. VAMPIRE...
Ausgabe #9 (A5, ~116 Seiten, deutsch)
Und bereits der neunte Streich des Dessauer, wir machen's für lau, Zine.
Vollgepackt mit Infos, Reviews und Interviews, steigt man zwar nicht ganz
durch, doch das ist daran das coole, da man so immer wieder was neues findet,
hehe. Bis jetzt konnte ich Interviews von ENCABULOS, HYPNOSIA, INTENSE HAMMER
RAGE, IMMORTAL RITES, DRAWN & QUARTERED und noch einigen anderen Bands, die
mir z.T. gar nichts sagen. Cool ist auf jeden Fall auch der FTC III und der
Milwaukee Metalfest Bericht. Zu beziehen ist das Teil wie immer gegen 1,50 DM
Rückporte, die man hier auf alle Fälle nicht sparen braucht.
Ausgabe #9
Ebenso fett wie die HÄRTER
ist auch das Fanzine FATAL UNDERGROUND, aber dieses beschäftigt sich
ausschließlich mit Undergroundmetall. Das Heft #9 ist voll gestopft mit
Standards, also Plattenrezensionen und Interviews, wobei mir die interviewten
Band erst mal nichts sagten. Und leider macht mit das Lesen von Interviews mit
Menschen deren Musik ich nicht kenne, nicht besonders viel Spaß wenn zudem die
Fragen nicht besonders originell sind. Meist geht es darum warum dies und jenes
Stück geschrieben wurde oder warum man eine Band gegründet hat. Ok, das Heft
ist für Undergroundmetaller aber sehr zu empfehlen, da von äußersten
Infogehalt.
Ausgabe #8 (A5, 104 Seiten, deutsch)
Hier liegt mir also die achte Ausgabe des Fatal Underground vor, welche vom
Druck ungefähr mit den Seiten in deiner Hand vergleichbar sind und von der
Aufmachung eher an alte Eternitys erinnert. Inhaltlich wird scheinbar die
komplette Metalpalette abgedeckt, was von interessanteren Acts wie SANATORIUM,
SOILS OF FATE, INHUMATE, SANITYS DAWN, LIVIDITY, über mir unbekannte Bands wie
GOLD FÜR EISEN, FEINDFLUG, JEEL, EMPOWER bis hin zu langweiligen Acts wie
SATURNUS, ETERNAL SADNESS reicht. Nächstes Mal könnte es vielleicht
übersichtlicher sein oder ein Inhaltsverzeichnis drin sein, aber ansonsten eine
gute Sache, da man irgendwann immer mal wieder was neues findet. So viel ich
weiß, kann man das Teil gegen Rückporto bestellen.
FATAL UNDERGROUND - ISSUE #8 (104
pages)
Interviews with SANATORIUM, EMPOWER, SOILS OF FATE, ETERNAL SADNESS,
SATURNUS, INHUMATE & many more. This is only the 2nd or 3rd issue of
this zine I have seen & the zine is fulled to the brim with loads of
underground information. There's tons of interviews, zine & music reviews,
photos, artwork, a few ads & more. The zine is dione half sized, B&W on
normal stock paper & is all photo copied. The only thing that sucks is it's
all in German & I'm a stupid American who can only read English. It's still worth checking out!
Was gibt's Neues beim Fatal Underground?
Nicht allzu viel, abgesehen davon, daß das "Learning By Doing" in
puncto Layout immer besser funktioniert und die Jungs jetzt auch im Internet
"drin" sind (allerdings erstmal nur emailend, 'ne Homepage haben sie
noch nicht). Jedenfalls macht Nr. 7 (wiederum viele, nicht durchnumerierte
A5-Seiten) rein optisch den besten Eindruck aller bisherigen F.U.-Hefte, und
der Inhalt ist, zumindest was die Interviews angeht, diesmal fast rein
metallische Zone geworden (einziger "Ausreißer" sind Oomph!, aber
selbst die sind ja nicht weit vom Metal entfernt). Zu Wort kommen u.a. Jack
Slater, Discern (!!!)
und Manic Movement, Eternal Sadness liefern hochinteressante Kommentare in der
Rubrik "Texte von Neuveröffentlichungen einmal explizit unter die Lupe
genommen" ab, und der Rest des Heftes besteht aus kiloweise Tonträger- und
ein paar Livereviews. Einzig mit der "Dichtkunst" eines gewissen Bard
Phantasmagoria komm' ich nicht so richtig klar (ich weiß nicht, aber sowas
würde ich wahrscheinlich schreiben, wenn ich mein Abstinenzlerdasein aufgäbe und
nach dem Hinterlunken der Flasche Skatkräuterlikör, die seit mindestens 1985
bei uns in der hintersten Ecke der Vorratskammer steht, drei Stunden lang auf
meiner vollbesonnten Kirchenbank im Garten gesessen habe), und die Orthographie
... naja, breiten wir den Mantel des Schweigens drüber aus.