TERROR AUS DEM UNDERGROUND
CAEDES – PROMO 2004
Obwohl’s die 5 Mannen nun bereits seid 1993 gibt  ,ist dies nun erst ihre zweite Demoveröffentlichung .Was hat man denn bloß in der Zwischenzeit gemacht ?Und mit 3 Songs fällt das Teil eher etwas dürftig aus. Was man so musikalisch darbietet  ,kann ohne weiteres das Prädikat „gewöhnungsbedürftig“ erhalten. Zum einen klingt das Ganze recht holprig und abgehackt und zum anderen ist ihre Mucke so ne Art Mischung aus Hardcore und Metalcore  ,was ja eigentlich recht interessant ist ,sich hier aber eher etwas komisch präsentiert. Der echt als eigenartig anzusehenden Charakter der Songs wird dann noch durch eher im Black Metal Bereich angesiedelten Gesang verstärkt. So’n paar leichte klare Gesangspassagen  ,sowie nen paar Spracheinlagen finden sich aber auch in ihrer Mucke wieder. Wie ich nun das Gehörte noch näher beschreiben soll  ,bleibt mir erst mal ein Rätsel. Schlecht ist es ja nicht  ,aber so richtig gut auch wieder nicht .Naja ,sagen wir es mal so ,wer mal musikalisch was Neues ausprobieren will ,kann hier ruhig mal nen Ohr riskieren.
www.caedes-hc.de      
 
CYSTIC DYSENTERY - DEMO 2003 (MCD)
CYSTIC DYSENTERY stehen für die Art brutalen und nichts desto trotz technischen Death Metal, der von Amiland zunehmend zu uns rüberschwappt. Und auch diese Typen aus Florida legen mit ihren ersten Gehversuchen eine amtliche Nummer hin. Die 3 Songs klingen beachtlich durchdacht, kein sinnloses Geschmetter sondern sehr fitt vorgetragen. Die Gitarrenläufe und Breaks sind teilweise sogar so komplex, dass schon ne Portion Erfahrung dazugehört, um das auch fehlerfrei vorzutragen. Der Gesang ist typisch guttural und wirkt positiver weise überhaupt nicht monoton. Die ganze Schose killt mächtig. Ist aber auch nötig um sich in der dort scheinbar stets wachsenden Szene einen Namen zu machen. Fans von DISGORGE und ähnlich gearteten Feuerwerkern sollten sich dieses Demo mal antun. Gutes Teil!
www.cysticdysentery.com
 
 ELISABETHA – UND WIRKLICHKEIT ERFÜLLT DIE SEELE WIEDER
Manchmal kann es einen wirklich sehr nachdenklich stimmen ,wenn man zu diversen Veröffentlichungen mal ein paar Reviews liest. Gut ,die Geschmäcker sind halt wirklich sehr verschieden, aber irgendwie sollte man doch als Schreiberling auch mal hinter die Kulissen blicken und genauer hinhören. Und so hat es mich gerade bei dieser Veröffentlichung sehr gewundert ,solch Aussagen wie „schrecklich stümperhaft und unausgegoren“ oder „Es war eine richtige Qual ,ich musste mich zwingen ,die Lieder bis zu Ende zu hören !“zu entdecken. Haben denn die Leute das Selbe gehört wie ich –Fragen über Fragen. Aber wie auch immer ,ne ehrliche Meinung ist doch viel mehr wert, als so’n blödes Geschwafel oder Anbiederei.Wer unsere kleine Lektüre immer genauestens studiert hat, hat’s ja nun schon mitbekommen ,das ich von Schaffen „Elisabetha’s“ schon immer recht angetan war. Und genau so isses auch diesmal. Wie man es von „Elisabetha“ kennt ,widmet man sich natürlich auch hier vollends dem Vampirthema. Das Ganze ist als Art vampiristische Lesung in 10 Akten anzusehen. Hier setzt man aber diesmal nicht nur auf synthetische Klänge und dieses Erzählerformat. Ne ,man versucht sich auch mal mit klassisch anmutenden Pianoklängen und so in den Black Metal Bereich eintauchende Bassriffs. Gerade die Bassarbeit ist zwar durchweg sehr einfach und fast gleich bleibend gehalten ,passt aber meiner Meinung nach sehr gut ins Gesamtkonzept. Fast ausschließlich wird hier mit Sprechgesang gearbeitet ,der mal verzerrt und mal recht düster in Szene gesetzt wird. Auch auf im Hintergrund agierende Geräusche( Regen,Wolfsgeheul,Kichenglocken etc.) wird diesmal nicht verzichtet. Gelingt auch diesmal wieder ,ne wirklich düstere und mystische Atmosphäre aufzubauen .Obwohl mich diese Veröffentlichung nun nicht 100%’tig überzeugt ,wird „Elisabetha“ zweifelsfrei auch damit ihre Anhängerschaft zufrieden stellen können. Abschließend sei noch mal gesagt ,das diese Art der musikalischen Darbietung echt nur was für Leute ist ,die musikalisch weltoffen und tolerant sind .
Black Attack
U.Backer  Am Eulenhof 3  95326  Kulmbach
 
ELISABETHA/NACHTMAHR – EINE DUNKLE SYMBIOSE VON BLUT UND NACHT ( SPLIT CD)
Ah ,endlich neuer Stoff ,der ja, wie euch mittlerweile auch schon bekannt sein sollte ,weit ab von irgendwelchen typischen musikalischen Einstufungen liegt .Von „Elisabetha“ war man ja bisher eher ruhigere ,sehr ans Gemüt gehende Töne gewohnt. Erstaunlicher weise geht’s nun auf dieser Split eher etwas ruppig zur Sache .Obwohl auch hier das Vampir Thema verarbeitet wurde ,geht man mit dem gebotenen Song „Killer Kreatur“ zweifelsfrei andere Wege .Das ganze hat so’n Black Metal Charakter mit nem leichten Touch an Atmosphäre .Aber ums ehrlich zu sagen ,macht mich das überhaupt nicht an .Klingt für mich alles recht wild und nur wenig kreativ ! Kann ich nur sagen „Schuster ,bleib bei deinen Leisten !“ ,denn das hier Gebotene erreicht in keinster Weise den Effekt der bisherigen Veröffentlichungen .
Die beiden Songs von „Nachtmahr“ hingegen machen’s da schon um einiges besser .Ihr recht atmosphärischer Black Metal macht nen ganz soliden Eindruck .Das Keyboard wird recht ruhig und eher etwas hintergründig eingesetzt ,kann aber trotzdem viel zur Ausstrahlung beitragen .Gitarren und Schlagwerk zeigen musikalisches Können auf ,auch wenn sie eher etwas zu lasch rüberkommen .Die Gitarrenarbeit ist hierbei recht ausgeprägt ,strapaziert die Nerven aber in keinster Weise .Durchaus noch als recht interessante Veröffentlichung einzustufen ,welche aber alles andere als massenkompatibel ist .
 
EYES TRIBE – FALLING UPWARDS
Aha ,der Danny hat schon wieder mal ne neue Sache am Start .Fleißig, fleißig !Als zusätzliches Schmackel liegen den ersten 25 Albumexemplaren noch ne limitierte Bonus CD „Vivianne“(endless desire) bei. Na ,ist das nicht schon mal was !?Auch auf dem neuen Output geht „Eyes Tribe“ vehement seinen bisher eingeschlagenen Weg weiter. Ruhige ,etwas hintergründig agierende elektronische Klänge umschweben den fast immer im Sprechformat gehaltenen Gesang. Allerdings zeigt man sich diesmal in punkto Gesang mal etwas abwechslungsreicher ,auch wenn der Sprechgesang halt fast 70 %’tig im Vordergrund steht. Eins kann man Danny zugute schreiben ,in seinen Sprechgesang legt er ungemein viel Gefühl und Ausdrucksstärke. Klanglich gesehen passiert allerdings eher wenig. Die sehr sanften ruhigen Klänge durchziehen das gesamte Werk und wirken auf mich mit der Zeit doch eher etwas monoton. Naja „Eyes Tribe“ Mucke ist nun mal nicht für die breite Masse bestimmt. Im großen und ganzen fehlt mir diesmal leider doch etwas die Abwechslung und Ausstrahlung ,so wie man sie halt auf  „Flowing nightly tears“ wieder finden konnte .Schade !
 
EYES TRIBE – VIVIANNE
Auf der Bonus CD gibt’s nun ne satte Spielzeit von 50 min. Und ich muss zugeben ,das diese Veröffentlichung schon bedeutend interessanter daherkommt. Die Stücke hierauf haben nicht durchweg den selben Charakter ,sondern können sich ,besonderst im Rhythmusaufbau verschiedenst in Szene setzten.  Und das erzeugt natürlich ne ganze Masse an Abwechslung. Dabei taucht man streckenweise schon fast in den EBM Bereich ,oder besser gesagt ,in den härteren Elektrobereich ein .Ja ,das gefällt mir ,zumal Danny auch hier seinen eignen Stil kreiert und sich an keinen anderen bekannten Act orientiert .Von solchem Zeugs will ich mehr hören !Zwar haben der größte teil der Songs auch wieder den ruhigen Charakter ,überzeugen aber dennoch mehr als das Material auf „Falling upwards“ ,da hier viel ideenreicher gearbeitet wird. Könnte mir vorstellen ,das „Eyes Tribe“ gerade mit dieser CD doch so einiges an neuen Fans dazu gewinnen wird .Sehr interessante Veröffentlichung !
 www.Eyes Tribe.de
 
 HAGAL – STERBENDER TRAUM
Mit solchen Veröffentlichungen habe ich mich ehrlich gesagt immer ziemlich schwer .BM ist nun mal absolut nicht mein Ding .HAGAL haben sich wohl 1998 zusammengefunden und führen euch nun auf ihren zweiten Album  in die nordische Mythologiewelt .Finde ich ja echt gut ,das es nicht wie sonst sehr typisch im BM ,wieder mal rein um das Böse geht . Die gebotenen 10 Stücke gehen dabei fast nahtlos ineinander über und man könnte vermuten ,das man „Sterbender Traum“ als ein festes Gesamtwerk ansehen sollte .Was mir hierbei aber gleich mal wieder etwas bitter aufstößt ,ist der streckenweise enorm keifende Gesang ,welchen ich nun so rein gar nicht mag .Aber zum Glück geht’s ja nicht so komplett durch gesamte Geschehen ,denn teilweise schreit und heult man sich schon fast die Seele aus dem Leib und selbst für leichte cleane Passagen bleibt noch genügend Spielraum  .Und das kommt schon mal ganz gut bei mir an .In Sachen Rhythmus zeigt man sich auch stets in den verschiedensten Facetten .Hierbei wechselt man fast stetig zwischen ruhigen, langsamem oder enorm schnellere ,so richtig nach vorne ballernden Passagen .Den größten Pluspunkt sammelt die Band bei mir durch ihre enorme Gitarrenarbeit ,welche sich fast wie ein Teppich über die gesamten Stücke legt und massig Variantenreichtum aufweist .Insgesamt gesehen sollte man „Sterbender Traum“ nicht mal unbedingt als reines BM Album ansehen ,da auch diverse Mittelaltereinflüsse mit eingebracht werden .Gefällt mir ganz gut ,denn selbst Booklet und Produktion sind klasse geworden. Wer auf anspruchsvolleren ,nicht unbedingt reinrassigen BM steht ,kann hier getrost die 10 Euro incl.P.+V. investieren .
www.hagal-blackmetal.de
 
HAUNTED GORGE – RISE FROM TWILIGTH
Was sich manche Bands doch für eigenartige Namen geben !?Seit 2000 treiben diese 6 Burschen nun wohl schon ihr metallisches Unwesen und legen uns nun ihre erste gepresste musikalische Darbietung vor. Und das ,was aus der Bandinfo heraus zu lesen ist ,klingt echt fein. Da ist von halsbrecherischem Tempo und old school Thrash die Rede. Hier möchte ich den Jungs aber nicht unbedingt  komplett zustimmen .Old school Thrash ist es auf alle Fälle ,wobei man hier ohne Zweifel auf gewisse „Kreator“ oder „Destruction“ Anleihen verweisen kann. Das ist aber in keinster Weise als negativ anzusehen. Die Buschen bemühen sich auf jeden fall 100%’tig ,in allen ihren 14 gebotenen Songs ne eigne Linie zu finden und auch für Abwechslung zu sorgen. Zwar gelingt dies noch nicht komplett ,aber ich denke mal ,gerade im Thrash Bereich gestaltet sich das sehr schwer .Mit dem als halsbrecherisch bezeichnetem Tempo kann ich mich allerdings überhaupt nicht anfreunden. Dazu klingt mir das ganze doch teilweise zu melodiös und etwas zu „lasch“. Da hätte ich mir doch ein klein wenig mehr Tempo gewünscht. Gesangstechnisch gesehen zeigt man sich aber in Top Form und zelebriert ne Mischung aus Thrash Geschoute und leichten Death Metal Grunts. Für ne Debütscheibe hat man wirklich solide Arbeit geleistet und ich denke mal ,wenn man noch fleißig an der Mucke rumbastelt ,wird man sicherlich den einen oder anderen kleinen Makel noch ausmerzten können .
www.hanted-gorge.de
 
INFANTICIDE – TIME HAS SPOKEN
Die czechischen Burschen treiben nun schon bereits seid 1993 ihr Unwesen und können bisher auch schon auf 4 Veröffentlichungen zurückblicken .Allerdings scheint ihnen bisher noch nicht der Durchbruch gelungen zu sein .Ist aber irgendwie nicht verwunderlich ,denn in den czechischen Landen sprießen ja Band förmlich wie Pilze aus dem Boden ,und da hat man es natürlich alles andere als leicht ,aus dem Underground herauszukommen .Aber dies ist sicherlich nicht der einzige Grund ,denn musikalisch bieten die Burschen nun nicht unbedingt nen Oberhammer .INFANTICIDE bieten Death Metal im reinen ,aber auch recht einfachem Format .Neben 4 neuen Songs findet man als Bonus noch nen Stück von ihrer Split mit „Depresion“ und von ihrem Debüt Album „Infanticide“ vor .Die 3 Burschen versuchen zwar ,die einzelnen Stücke recht variabel zu gestalten ,was teilweise auch noch gelingen mag ,aber irgendwie wirkt das Ganze auf mich noch sehr unausgereift und etwas holprig .Durchweg geballert wird auch nicht ,da innerhalb der Stücke doch sehr viel mit der Gitarre gearbeitet wird und dadurch den Songs etwas die Intensität genommen wird .Ehrlich gesagt wirken auch einige Rhythmuswechsel sehr unpassend an manchen Stellen .Was für mich noch echt interessant erscheint ,sind teilweise leichte progressive ,sehr experimentell anmutende Einschübe ,welche doch eine gewisse Kreativität der Leute aufweist .So richtig abhotten lässt sich nach ihrer Interpretation vom Death Metal allerdings nicht ,da einfach zuviel mit diversen Rhythmusumbrüchen gearbeitet wird .Ne Mucke so zum nebenbei hören ,die an einigen Stellen durchaus aufhorchen lässt und teilweise auch schon gespannt machen kann ,was die Burschen so als nächstes fabrizieren werden .Mucke mäßig ist’s halt reine Geschmackssache .Dem einen wird’s sicherlich gefallen und andere werden wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen .
Stanislav Bartosik  Jankovice 197  Traplice 68704  infanticide.zona.cz
 
MY COLD EMBRACE - KATHARSIS
Mann , bei den Kasseler Burschen geht`s aber ziemlich zügig voran! War die vorherige Scheibe“ Zurück aus Hölle…“ schon ein ziemlich derber und saftiger Happen , hat man jetzt mit diesem neuen Output noch einmal ganz kräftig nachgelegt! Was mir besonders auffällt ist der um einiges stark verbesserte Gesang , der auf den neuen  zwölf Song gekonnt variiert wird und sich zwischen normalo bis hin zum growlen bewegt . Das bringt schon alleine Abwechslung , aber auch in punkto vorn getan. So gibt es nicht nur voll auf Gitarrenarbeit hat man ein weiteren Schritt nach die Mütze  , sondern das Quintett traut sich auch mal ruhiger Passagen einzubauen  die den Songs („Amen“) sehr gut zu Gesicht stehen. Neben den typisch vorantreibenden Thrashgitarren -Gewittern zeigt man sich auch mal sehr melodieverliebt , auch wenn das mancher vielleicht nicht so toll findet! Allein die Bereitschaft der Kasseler sich in den letzten Jahren immer wieder mal  auf Neuland zu wagen und den Eroberungsfeldzug für neue Fans zu führen, dürfte mit dieser CD -Veröffentlichung sicher den derzeitigen Höhepunkt der Band dokumentieren. Wollen wir hoffen , dass die Burschen am Ball bleiben und auch in den kommenden Jahren , den Fans des New Wave of Modern Melodic Death Metal gehörig eins vor den Latz knallen! Kurz und knackig kommen die Songs rüber und lassen somit in keinster Weise etwas wie Langeweile oder Eintönigkeit aufkommen! Wer sich nun gar nichts unter dieser musikalischen Bezeichnung vorstellen kann , dem sei  es hier noch ganz kurz verständlich gemacht. Also: Die Band vermischt inzwischen sehr gekonnt Elemente des melodischen Death , des brutalen Thrash  , Crust , HC - Anleihen bei den Vocals und das natürlich gepaart mit jeder Menge Spielfreude und auch Individualität!! Ran an den Braten! Holt Euch Dieses  Silberteil ins Haus , den für den ordentlichen Preis von 8 € plus (P/V 1,50 €) denke ich , könnt Ihr überhaupt nichts falsch machen!
www.mycoldembrace.de 
 
PANGEA -RADIOACTIVE JESUS
Das es immer noch Leute gibt , die trotz des ganzen Scheißes der täglich um uns rum passiert , Freude am musizieren finden , baut mich immer wieder ein wenig auf. So geschieht es mir gerade , beim Durchlauf des zweiten in Eigenregie produzierten Albums der Grimmener Band ,die es seit etwa dem Jahre 2000 gibt! Die Burschen haben sich voll und ganz dem Death Metal ergeben und zelebrieren Ihn auf den zehn neuen Songs mehr als ordentlich. Selbst der etwas längere geratene vierte Song  ( 7:23min) ist ein guter Neckbreaker  ,auch wenn man sich  dabei  recht experimentierfreudig zeigt , was meinereiner sehr gut findet , aber nun mal leider nicht bei allen gut ankommt! Ansonsten sind die übrigen Songs durchgängig ordentliches Nackenmaterial und natürlich auch top produziert ! Also , wer interessiert ist an neuen interessanten deutschen Undergroundbands sollte schnellstens den Selbsttest anstellen. Die Scheibe gibt für 10 € (P/V ???) bei:
www.pangeametal.de.vu
 
SLAPSTIX – PROMO
Genau 3 Stücke sind es ,die uns die bereits 1998 gegründete Band präsentiert. Ein bissel wenig für so ne lange Zeit ,aber man weiß ja ,meistens haperts am lieben Geld.. Also ,was geht denn nun hier in den knapp 10 min. so alles ab. Hauptausrichtung ist hier Punkrock ,allerdings nicht in seiner urwüchsigen Form, sondern eher etwas moderner gehalten. Es erwartet euch also keine dreckig räudige Mucke .“Slapstix“ zeigen sich sehr abwechslungsreich und reichern ihre Songs mit so einigen Rock’n Roll ähnlichen Elementen an. Da schruppen die Gitarren ganz schön los. Allerdings kann ich ,wie im Infoblatt zu lesen ist ,so richtig groovende Beats kaum entdecken ,zumal die Promo auch nicht unbedingt qualitativ ganz oben steht. Wie auch immer ,neben nen großen Anteil an Aggressivität ,können die Stücke auch ein gewisses Maß an Melodien aufweisen. Das die Vocalparts männlich und weiblich sind ,ist ja sicherlich kein schlechtes Ding ,aber irgendwie erscheinen mir gerade die weiblichen Parts nicht unbedingt passend .Die Band sollte man trotzdem mal im Auge behalten .
www.slapstix.net
 
THE KNUTS - DER FÖRSTER VOM  SILBERWALD
Endlich mal wieder ein Lebenszeichen dieser mir als recht amüsant in Erinnerung gebliebenen Kapelle aus dem Raum Frankfurt / Oder! Die Burschen haben es voll drauf! Da ich schon bei Ihrer Scheibe „PALAST DER WINDE“ aus dem Jahre 2000 abgefeiert hatte , ging der neue Silberling natürlich mit großen Erwartungen in den Schlitz! Ich habe noch nicht mal die komplette Zeit des Intros gebraucht um mich gleich heimisch und gut aufgehoben zu fühlen! Die Burschen bringen es voll und das gleich von der ersten Minute an. Es wird immer noch Death Metal in  derber Version zelebriert , aber dazu gibt es deutsche Texte vom feinsten. Beim lesen derselbigen im Booklet konnte ich hin und wieder nicht anders als nur mit dem Kopf schütteln! Wer kommt denn auf solche Texte wie:„Trennt die Eichel von den Hoden. Lutscht sie aus , wirf sie zu Boden. “Wenn man dann noch das Gitarrengewitter dazu nimmt , stimmt eigentlich wieder alles und die Party – Welt ist heil , gerettet und um eine weitere lustige Scheibe reicher! Wer hier hellhörig geworden sein sollte , nur noch auf die Kürze ein paar der leckeren Songtitel:Lied von der Müffelschote / Büfett la muerte / Der Greis ist heiß / Revenge of Erbseneintopf / Faustfick / Lucky Hoden !Fans von Fun Death Metal Mucke machen hier absolut keinen Fehlkauf wenn sie die  5 € plus 1,44 für`s Porto (in Briefmarken) an folgende Adresse losjagen um das Teil Ihr eigen zu nennen! Die Aufnahmen sind wirklich saugeil und über den Spaßfaktor habe ich mich ja bereits geäußert! 15 Songs erster Güte mit Partygarantie und dann noch einen Videoclip gibt`s auf dem neuen Silberling zu entdecken und zu erlauschen! Wendet Euch also vertrauensvoll an folgenden Kontakt:
www.theknuts.de
 
URUK HAI – A NIGHT IN THE FOREST
Achtung aufgepasst ! An alle Klangpuristen ,stets trübsinnig gestimmte schwarze Gestalten und diejenigen ,die schon längst mal in eine Welt ohne Zeit und Raum abtauchen wollten .Mit dem neuesten Streich aus dem Hause “Uruk Hai” gelingt dies zweifellos. Beginnend mit Gewitterklängen entführen euch enorm ruhige ,stetig dahinfliessende synthetische Klänge in eine Welt ,weitab vom Alltag ,in denen ihr Träume ausleben könnt. Wie ein stetig dahinfliessender Bach baut sich das gesamte Werk auf ohne auch nur einmal auszubrechen. Dabei wird durchaus ne wohlige Atmosphäre aufgebaut ,die sowohl nen ganzen Arsch voll Wärme ,wie auch Kälte ausstrahlt. Definitiv ist diese Mucke was ,um seine Seele baumeln zu lassen ,um mal völlig in sich zu gehen. Bei mir baut sich da allerdings so nee her depressive Stimmung auf ,was natürlich auch an der derzeitigen Witterung liegen kann .Weiß echt nicht ,aber werde mir mal schnell so ne richtig ballernde Mucke reinlegen ,um einigermaßen wieder hochzukommen .Achso ,bevor ich’s vergesse ,”A night in the forest” ist durchaus ein feines Stück Mucke geworden ,was aber ,ohne hier lügen zu müssen ,echt nur Fans recht düsterer elektronischer Klänge ansprechen wird .
wieser@at.net
 
URUK HAI – THE BATTLE
Hierbei handelt es sich um absolut brandneues Material ,welches wohl erst 2005 veröffentlicht wird. Wenn mich nicht alles täuscht ,sucht man dafür noch nen passendes Label –also ,wer Interesse hat ,mal schleunigst Kontakt aufnehmen !Also ,“The battle“ sollte man als Gesamtwerk ansehen ,da sich auf dem neuesten Streich halt nur 1 Titel mit der Gesamtlänge von 40:43 min.  befindet. Und so wie ich es mir denke ,wird die gesamte künstlerisch musikalische Darbietung auch den Grundgedanken von „Herr der Ringe“ aufgreifen. Musikalisch geht’s hier eindeutig in Richtung Ambiente Mucke. Man arbeitet hier durchweg mit elektronischen Klängen, die zum großen teil sehr ruhig und bedächtig gestaltet werden. Inmitten dieser Klänge gibt’s ungemein viele klassische Einflüsse zu entdecken ,welche hierbei besonders der Atmosphäre gut tun. Ein paar andere Klangeffekte ,wie Wind ,Schlachtgetümmel oder diverse Sprachsequenzen treten ebenfalls zum Vorschein. Insgesamt gesehen ist dieses Werk aber durchgängig durch seinen ruhigen Charakter geprägt .Irgendwie hat diese Mucke auch so einen klein wenig spirituellen Charakter und ist wohl am besten für so genannte „Mußestunden“ geeignet ,in dem man über den Sinn dieses beschissenen Lebens nachdenkt .Ich find’s gut und Leute ,die auf „Elisabetha“ oder „Hrossharsgrani“ abfahren ,werden auch diese Mucke in ihr dunkles Herz schließen können.
 
 
      DER ULTIMATIVE LAUSCHANGRIFF
 AHUMADO GRANUJO – „SPLATTER TEKK“  
Na...., ja richtig, die Scheibe gab’s schon mal. Das hier ist ne erweiterte Neuauflage mit neuen Intros, nem extra Videoclip und anderem Cover. Selbiges sieht edel aus und erinnert an die, die „Games Work Shop“ in der guten alten Zeit für BOLT THROWER gemacht haben. Geile Optik. Die Musik ist natürlich unverändert. AHUMADO GRANUJO schütteln Gore Grind in Richtung DEAD INFECTION runter und kommen damit bei mir gut an. Sehr brutal und definitiv nicht jugendfrei. Leider haben die 4 tschechischen Kifferlisel zu viel Pott geraucht, denn die neuen Intros nerven mit zunehmender Spielzeit beträchtlich. Jeder Song hat ein eigenes und immer sind es Elektro Beats, die am Anfang noch kurz und witzig sind, dann aber zunehmend jede Grindnummer erdrücken. Kotze, so was. Wenn ich mich aber rein auf die Grindseite schlage, ist die Scheibe ein Schmankerl. Wer die Erstpressung schon hat, braucht die Neuversion zwar kaum, aber ansonsten kann man gern zulangen. Inklusive REGURGITATE und PUNGENT STENCH Cover, limitiert auf 500 Teile im Digipack.
B.L.P.
 
ALGHAZANTH – „THEPOLARITY AXION”
Bei dem Bandnamen macht’s doch sofort klick und man kann schon erahnen ,was sich für ne Mucke in die Gehörgänge drücken wird .Richtig….Black Metal !!!Und zwar ist es diese Art von Black Metal ,in dem man mehr oder weniger bekannte Rhythmen wieder findet .Die Masse der hier gebotenen Songs haben gerade vom Songwriting und in der Rhythmusgestaltung all das drin ,was man bereits bei 100’ten anderer Bands vorfinden konnte .Deshalb ist zwar ihre Mucke nicht als schlecht zu bewerten ,spieltechnisch haut die schon hin und so’n paar leichte klassische Elemente machen sich auch noch ganz gut .Auch tempomäßig treibt der Sound noch enorm voran und sogar die Gitarren fiedeln sehr annehmbar. Keyboardklänge gehören da natürlich auch mit rein. Die vocalen Leistungen tendieren ins heiser kreischende, lässt aber auch mal nen par Growls zu .Beiweitem keine schlechte  Veröffentlichung, die sich aber in keinster Weise von anderen großartig unterscheiden kann .Wer halt seine Black Metal Sammlung erweitern oder sein CD Regal voll bekommen will ,muss sich halt das Ding zulegen .Basta !
Woodcut Records
 
ARBEITSGEMEINSCHAFT   FRUCHTTANZ  UND ARTVERWANDTE ORGIEN  -„FISCH ZUM FRÜHSTÜCK“
Habe ich mir wieder bis zum Schluss das schwerste aufgehoben. Tja , Leute wie soll man Euch das Sounderlebnis beschreiben , das auf dieser CD von der ARBEITSGEMEINSCHAFT FRUCHTTANZ UND ARTVERWANDTE ORGIEN aufgezeichnet wurde. Die insgesamt 8 Soundcollagen sollen die Geschichte eines Happenings erzählen bei dem es um Musik , Kunst , Fotografie und Schlemmen ging!! Beschrieben werden die einzelnen Phasen dann mit recht merkwürdig klingenden Songtiteln , welche da unter anderem „Aufflammen festlicher Inbrunst beim Anblick des dampfenden Mahls“ oder „Lustvolles Winden und Verknäulen der Kräuter“ heißen. Ich muss aber zugeben , das ich auch nach mehrmaligen Durchlaufs der Scheibe nicht in der Lage war , die zu den Titeln gehörenden Sound – bzw. Klangcollagen phantasiemäßig irgendwie so ein zu ordnen , das es in etwa mit dem beschriebenen Vorgang (Songtitel) irgendwie oder irgendwann eine Einheit bildete. Das ist wohl bisher das Unglaublichste was mir zu Ohren gekommen ist und ich weiß nicht mal recht , ob ich es nun gut , interessant oder völlig unverständlich finden soll. Ich bin irgendwie voll von der Rolle , oder soll das der Zweck dieser Scheibe sein!! Fragt mich bitte nicht ! Wer jedenfalls auf völlig abgefahrene Soundtüfteleien , gepaart mit unglaublichen Songtiteln abfährt oder abfahren möchte , sollte dieses Eisen mal schmieden so lange es noch „heiß“ ist!! Schaut mal auf der Webside vorbei!!
Archegon
 
 AARNI – „BATHOS“
Junge Junge was gibt’s denn man nicht alles für eigenartige Bandnamen mit noch merkwürdigerer Mucke .Oder kann jemand von euch mit dem Begriff „avantgarde mooD musick“ was anfangen ?Ich jedenfalls nicht !Soweit wie ich das mitgeschnitten habe ,kommt „Aarni“, hinter dem sich nur nen Typ namens Markus Marjomaa verbirgt ,aus Finnland .Und irgendwie muss der Typ wohl leicht „irre“ sein ,und eventuell sogar auf nen Friedhof wohnen. Denn das ,was hier musikalisch abläuft, kann man getrost als sehr morbide einstufen .Hat halt so dieses gewisse Flair eines Friedhofes .Am ehesten kann man diese Art der musikalischen Darbietung in den schwer dahinwalzenden Doom einordnen ,wobei aber enorm mit der Gitarre rumexperimentiert wird. Dadurch haucht man dem Geschehen noch nen gewissen psychedelischen Ausdruck ein. Das gesamte Geschehen ist in einem sehr düsteren Gewand gehalten ,wobei man ne Atmosphäre aufbaut ,welche dich förmlich fesseln kann. Neben meist schleppenden Parts findet man auch einiges an Melodien wieder und vereinzelt sogar mal härtere Passagen. Gesang gibt’s hier natürlich auch –teils Sprechgesang ,mal clean mal verfremdet und dann mal wieder eher im „normalen“ Ausdrucksformat gehalten .Hinzu gesellen sich dann noch leicht klassisch altertümlich anmutende Elemente .Irgendwie bin ich von „Bathos“ hin und her gerissen und kann nur den Leuten ,die wie ich „musikalisch etwas neben den Schuhen stehen „ empfehlen ,sich das Teil zuzulegen  .
Firebox Records
 
ABSORANIE BOGOM – “COPROTHERAPY”
Der Schrott ist ja wohl mehr als unverfroren. Dass Goregrindbands ja eher über ein simpel gestricktes Songwriting verfügen ist schon klar, und das stört mich auch nicht im mindesten, macht im Gegenteil sogar richtig Spaß. Aber dass es gleich gar kein Songwriting gibt, die Titel aus minimalistischen 2 Akkorden bestehen, die zumeist eh wieder nach 15 Sekunden zu Ende sind, weil das Intro länger ist als das blödsinnige Gesuchrummel ist echt frech. Ich frag mich, wer sich für so was hergeben soll, selbst ich als eingefleischter Grindcorebesessener komme mir total verarscht vor. Das, was diese beiden russischen Dieletanten von ABSORANIE BOGOM hier anbieten ist Hochverrat und verdient lebenslange Zwangsarbeit im sibirischen Gulag. Verdammt übles Teil, fast so schlecht wie Black Metal!
American Line Prod.
 
BAAL – „STATE OF AGRESSION“ 
Guck an, auch in Mexiko spielt man skandinavisch verwurzelten Death Metal. BAAL gehen in etwa in die Richtung von CENTINEX und ähnlich gearteten nordischen Recken. „State...“ ist sehr aggressiver und trotzdem melodischer Death Metal, der eindeutig durch seinen zweistimmigen Gesang profitiert und an Härte gewinnt. BAAL machen den Eindruck einer sehr flotten und technisch sattelfesten Death Metal Band. Für Fans von Schwedenmucke mit stark atmosphärischen, heldenhaften Touch ohne Keyboards und anderen artfremden Unsinn ein echter Geheimtipp. Besonders auf dem melodischen Sektor kommt die Gitarre unglaublich gut zur Geltung. Die Solos sind beinahe schon göttlich, das auf „The Shining“ killt jeden Zweifler. Tolles Album, das die Mexikaner mit der JUDAS PRIEST Nummer „Breaking The Law“ scheinbar krönen wollten. Das geht dann aber doch leicht nach hinten los, klingt irgendwie Scheiße. Tut der Qualität des Albums aber keinen Abbruch.
American Line Prod.
 
BODIES IN THE GEARS OF THE APPARATUS  - “SIMIAN HYBRID PROTOTYPE “ ( MCD)
Also diese Mcd ist absolut schwer zugänglich, wahrscheinlich war sie deshalb so reizvoll für mich. BODIES... stehen für eher unkonventionellen Grindcore mit of recht schrägem Songwriting. Da wird scheinbar ausgetestet, was in der Szene machbar ist. In erster Linie ist der ganze Kram sauschnell. Klingt alles sehr kaputt und definitiv nicht von der Stange. Der Sänger kreischt sich mit ner absoluten Larynxreizung zum Kassenarzt. Gitarrenmäßig wird echt schnell geschmettert, dann aber mit HC gespielt und zwischendurch auf das schrägste gequietscht und geklimpert. Ist alles schwer in Worte zu fassen. Ich sag’s mal so, könnte man die Gedanken eines Psychoanalytikers vertonen, käme das dabei raus. Mir gefallen BIDIES ausgesprochen gut, wird aber wohl nicht massentauglich sein. Die bauen Breaks und Tempowechsel ein, von denen du dir sicher warst, das es die so gar nicht gibt. Gewöhnungsbedürftig aber interessant. Als Bonus gibt es noch „ Fuck The Middle East“ von SOD, klingt aber räudig. Hört ruhig mal rein und lasst es vor allem öfters durchlaufen....wenn ihr es aushaltet.
The Spew Rec.
 
 BLOOD RED ANGEL – “CRIME ENTERTAINMENT”
Diese aus Krefeld stammenden Bürschchen ,welche sich noch an den alten Thrashzeiten festhalten ,stellen dies in einer recht eindrucksvollen Art und Weise auf ihrem mittlerweile vierten Album voll unter Beweis. Da es ja wohl gerade im Thrashbereich alles andere als leicht ist, irgendwie super modern oder kreativ zu klingen, treten hier natürlich auch diverse Einflüsse alter Helden zum Vorschein. Zwar kopiert man nicht einfach so ,sondern versucht durchaus auch eigne Akzente zu setzen ( wie z.B . beim Song „Downwards“)aber insgesamt gesehen ,ist halt der Songaufbau recht vorhersehbar gestaltet .In Sachen vocaler Darbietung wird schon fast zuviel gebrüllt ,auch wenn man  vereinzelt mal melodischer zur Sache geht .Wofür ich den Jungs echt nen fetten Pluspunkt geben will ,ist ihre Gitarrenarbeit .Hier werden enorm viele Wechsel vollzogen und durchaus kreativ gearbeitet .Wahre Thrashfans werden hier trotzdem gut bedient .
Supreme Chaos Records
 
BLOOD DUSTER – “MENSTRUAL SOUP”  (PICTURE EP)
Diese Picture Ep ist ein edles Sammlerstück für alle Fans dieser Aussie Gore Institution. „Menstrual Soup“ ist das erste Demo von BLOOD DUSTER, neu gemastert und in ´s Vinyl gepresst. Cooler 3 Akkorde Effektiv Grind. Schön geballert und herrlich traditionell Old School. Der Sound ist dennoch etwas stumpf. Ist aber Brille, denn die Aufmachung sieht viel zu gut aus, um die Scheibe wirklich abzuspielen. Sonst gibt es nix zu nörgeln, Fans von bellendem Grindcore und Vinylsammler sollten sich ihr Exemplar sichern. Limitiert auf 500 Stück.
B.L.P.
 
CIRITH GORGOR – „FIRESTORM APOCALYPSE“
In der Hoffnung ,das sich Black Metal aus Holland eventuell etwas ideenreicher und innovativer als das Zeug ,was sonst so auf den Markt geschmissen wird ,drücke ich also mal die Play Taste  und erwarte die „Firestorm apocalypse“. Aber bereits nach nem sehr typischen Intro entpuppt sich das Ganze als eher einfacher ,sehr nordisch gehaltener BM im typischen Gewand ,welcher vielleicht vor 10 Jahren die Leute vom Hocker hätte reißen können .Heutzutage hebt sich dies allerdings kaum noch aus der breiten Masse der Veröffentlichungen heraus .Obwohl die Band nun bereits schon seid 1997 die BM Gefilden beackert ,scheinen sie doch diese lange Zeit nicht unbedingt genutzt zu haben ,um ihre Mucke auszubauen .Obwohl der Sound eher etwas lascher gehalten ist(was ohne Zweifel stark an der Produktion zu liegen scheint) ,kann man der Band nicht nachsagen ,das ihre Mucke voll scheiße ist .Das auf keinen Fall. Richtig schön rasant, aggressiv und mit nem kleinen Touch Atmosphäre versehen ,bringen uns die Mannen die 8 Songs schon rüber ,wobei sogar das extrem aggressive Gekeife nicht mal übermäßig nervt. Im großen und ganzen schon ne einigermaßen annehmbare Scheibe ,die ihre Anhänger sicherlich finden wird ,aber halt nun mal so rein gar nicht aus der breiten Masse herausstechen kann.
Ketzer Records
 
CRUEL FACE  -  « EU AMO DESGRACA… »
Aus dem Hause No Fashion HC Rec. aus Brasilien flatterte dieser Tage eine Cd Discographie der mir bis dato nur von Compilations bekannten Crust Core Punks von CRUEL FACE ins Haus. 59 Songs in über einer Stunde aus scheinbar unterschiedlichen Lärmphasen der Band, setzen mir gehörig zu. Teils punkig, teils schön rockig und auf alle Fälle sehr roh und eckig.
Die coole Rock – Attitüde gefällt mir besonders gut und hat was von schwedischen Crust Bands wie UNCURBED oder den obercoolen WOLFPACK. Gefällt gut, sogar der Sound ist schön räudig. Für Punks sind CRUEL FACE ein gefundenes Fressen, also bitte tut euch keinen Zwang an, denn die Typen holen alles aus ihren 3 Akkorden raus, was machbar ist. Von dem erwähnten Gerocke bis hin zu ganz üblem Geprügle und Gebrüll gibt es Crust Mucke satt.
No Fashion HC
 
DISCLOSE  - “RAW BRUTAL ASSAULT VOL.1”  
Wer sich etwas in der Crust Szene auskennt, wird wohl an der japanischen Beinahe Legende DISCLOSE schon mal kleben geblieben sein. Und wer nicht, der kriegt jetzt günstig und mühelos das ganze alte Material aus den Jahren 92 – 94 auf 2 Cd´s. Das sind dann weit über 2 Stunden Crust Punk mit viel Aggressivität, der wie nicht anders zu erwarten gehörig rockt und auch technisch mehr bietet als das Gros der Szene. Coole Punkriffs und quietschende Gitarren gehören genau so dazu wie ein ewig brüllender Sänger. Pure 3 Akkorde Kakophonie mit rockigen Untertönen. Angefangen von den Demo Tapes bis hin zu diversen Vinylveröffentlichungen wurde hier alles zusammengetragen. Keine Ahnung ob der Krempel noch mal gemastert wurde, aber der Sound ist gar nicht so übel. Ist natürlich nichts für verwöhnte Ohren, aber immerhin. Nette Cd für Fans und Leute die gern rumhüpfen.
No Fashion HC
 
COCK AND BALL TORTURE – “EGOLECH”
Mmmh,so ein bissel verwunderts mich schon ,was die sonst so extremen Sickos von “CBT” uns auf “Egolech” vor die Füße werfen .Ging es bei den vorangegangenen Veröffentlichungen fast immer drum ,noch extremer und „abartiger“ rüberzukommen ,um ringsherum alles niederzumähen ,wurde man nun wohl von irgendeinem Geistesblitz getroffen. Und das scheint wirklich schlimme Folgeschäden hinterlassen zu haben .Mit „Egolech“ ist’s völlig aus mit dem Porngrind, auch wen ihre Mucke immer noch verdammt fett und brutal daherkommt. Alle Songs sind eher im Midtempobereich angesiedelt und wälzen sich fast wie ne überdimensionale Dampfwalze durch die Gehirnwindungen .Allerdings können die Songs trotzdem nicht so den richtigen Funken überspringen lassen. Dafür ist das gesamte Tempo einfach zu gleich bleibend .Einzig allein die Vocals hat man trotz des musikalischen Wechsels beibehalten .Neben den fast schon schizophren anmutenden Gegurgle werden auch wieder diese extrem bösartigen Death Vocals inmitten der Songs eingebettet .Bei „Egolech“ stell sich nun wirklich die Frage ,ob die Band ihre breite Fangemeinde damit halten kann !?Geil ist die Scheibe ohne Zweifel ,aber wenn ne Band einen doch sehr großen musikalischen Umschwung vollzieht ,tut man sich als Zuhörer oder Fan doch sehr schwer ,oder !?
Morbid Records
 
DATURA  - „DATURA“
Indie- bzw Alternativ Rock , Made in Germany , haben sich diese  fünf Thüringer auf die Fahne geschrieben! Auf Ihrem inzwischen , dritten Album geht es wieder sehr innovativ und abwechslungsreich , sowie auch sehr rockig zu Werke.  Die  insgesamt  elf Songs des Albums leben in erster Linie von der sehr ausdruckstarken und auch sehr variabel eingesetzten Stimme der Sängerin , die auf den hübschen Namen Bianka hört ! Nebenher , aber nicht nur als schmückendes Beiwerk , wird teilweise sehr derb in die Saiten gegriffen , um dann auch ab und an mal ruhigere Spannungsbögen aufzuziehen , die den Songs gut zu Gesicht stehen. So gelingt es der Band geschickt die Klippen der Eintönigkeit zu umschiffen und das Album gut durchlaufen zu lassen! Sehr gelungen finde ich immer wieder die Spannungen in den Songs , die entstehen wenn sich die männlichen Stimmen mit der von Bianca kreuzen! Indie – bzw. Alternativ Rock ist zwar nicht ganz so mein Ding , aber man muss der Band auch bei Ihrem neuen Album uneingeschränkt bestätigen ,dass sie es verstehen Ihre Stimmen , Instrumente und die ganze Technik rundherum zu einem schmackhaften  und sehr rockigen Cocktail zu vermixen , der bei einigen sicher zum Entzücken führen dürfte! Horcht mal rein in dieses Silberteil , von Schaden kann`s für keinen sein!!
DP Management
 
DELIRIUM TREMENS  - “THRASHING WARTHOGS”  HAMMERTEIL
 Ich habe DELIRIUM TREMENS mal 98 auf dem FTC gesehen, aber das können die hier doch nicht sein, oder? Nee, sind sie auch nicht! Die Namensvettern waren damals echt übel. Nichts im Vergleich zu dieser Killerscheibe, die auch von Schmier und Anhang stammen könnte. Alles ballert in Richtung DESTRUCTION! Das fängt schon mit dem Intro an, das leicht an das „Total Destruction“ Intro erinnert. Auch Sänger gibt sich nicht mal die Mühe, seine Geistesverwandtschaft zu Schmier zu verbergen. Die Songs sind so was von zugedröhnt mit erstklassigen Gitarrenriffs, das es mir glatt den Boden unter den Füßen wegreißt. Neben DESTRUCTION werden ne Menge alter SLAYER Einflüsse verbraten. Saugeile Nummer! Ich bin weit davon entfernt, die Jungs des Plagiates zu bezichtigen, denn so hat Thrash Metal verdammt noch mal zu klingen. Einzelne Songs kann ich gar nicht hervorheben, das ist ein Gesamtkunstwerk! Zieht euch nur mal das Mittelstück von „War Machine“ rein, das ist unglaublich stark! Und so klingt die ganze Scheibe. Seit den Tagen, als ich noch mit Nackenspoiler rumgerannt bin, habe ich kein so präzises und technisch extrem fittes Album mehr gehört. Das reißt dir die Rübe beim popeln runter. Da passt sogar das prollige GUNS ´N ROSES Cover ( Paradise City) gut rein. Rockt mächtig gewaltig. Der Sound ist dann auch noch über alle Kritik erhaben, was will ich mehr? Unbedingt besorgen! Kaufen, brennen, klauen – egal!
Merciless Rec.
 
DIRTY INFAMOUS – “DIE ON PURE ADRENALINE”  
Hinter DIRTY INFAMOUS verstecken sich 3 kleine indonesische Schmutzfinken, die nichts besseres zu tun haben, als die amerikanische Death Metal Maschinerie DISGORGE schamlos zu kopieren. 8 schnelle Nummern mit nem kleinen Fünkchen Groove und viel Tempo inklusive Ösophagusakrobatik! Alles nicht neu oder gar originell, dafür schön direkt und brutal. Möchte nur mal wissen, wie 3 solch Zwerge so unbeeindruckt von starker Konkurrenz aus „Bush – Nation“ auf die Mütze ballern können. Alles nur geklaut! Na mir soll ´s Recht sein, hab damit kein Problem. „Die On Pure Adrenaline“ macht mit Brutalo US Death angemessen Dampf unterm Gärkessel und das reicht mir! Nur die überaus kurze Spielzeit von mickrigen 22 Minuten ist nicht akzeptabel. Die haben ihre Schwanzlänge als Maßstab genommen und so was beleidigt uns Europäer doch arg. Sollen bloß froh, dass in Afrika verhältnismäßig wenig Geknüppel gehört wird! Sound ist ok. Kann man sich bedenkenlos über den Gehörgang applizieren.
B.L.P.
     
DEATH REALITY – “BLOODPRINT”
Aha ,”Morbid Rec.” scheint ja mal wieder etwas mehr auf die härtere Gangart zu konzentrieren ,denn mit “Death Reality’s – Bloodprint” legt man gleich ne 2’te hammerharte Death Metal Veröffentlichung vor .Allerdings unterscheiden sich die Sachsen doch etwas von ihren Labelkollegen „Spawn“ .Denn die Band geht doch etwas „ruhiger“ zur Sache und lässt innerhalb der Songs immer noch etwas Spielraum für ein paar eher ruhigere,eher melodiös wirkende kurze Frickeleien .Dadurch wirken die Songs natürlich nicht ganz so hyperbrutal und ein klein wenig geht da wohl dann auch die Brutalität verloren .Heißt aber auf keinen fall ,das dies ne nun ne übermäßig negative Auswirkung auf die einzelnen Songs hat .Ne ,ganz im Gegenteil ,denn gerade dadurch bringen Death Reality doch ein enormes Stück an Abwechslung auf ihre Scheibe .Zusätzlich lockern die Burschen ihren Sound noch durch ne ganze Menge an Breaks und Tempowechseln auf .Obwohl man nun im vocalen Bereich sich auch recht einen abgurgelt ,entdeckt man vereinzelt auch mal nen paar keifende Einlagen .Macht sich ganz gut .Spiel –sowie Produktionstechnisch gesehen haut das Teil voll hin ,auch wenn sie in Sachen Kreativität nicht unbedingt riesige Auswüchse aufweisen kann .“Bloodprint“ ist beiweitem absolut keine schlechte Scheibe, allerdings kann man sich damit auch nicht wirklich aus der breiten Masse der Veröffentlichung hervorheben.
Morbid Records
 
DELIRIUMS ORDER – „VICTIM NO.52“
Das es in Finnland nicht nur Düstermucke Bands gibt ,beweisen uns „D O“ in recht eindrucksvoller Form. Denn ihre Mischung aus Death und  Thrash kann sich sehen und hören lassen, auch wenn sie nicht diese Mixtur ne erfinden. Hierbei dominiert zwar stark der Death Metal Einschlag ,was sich besonders beim recht grunzigen Gesang erkennen lässt. Aber auch beim Riffing ist dieser Einfluss unverkennbar. Zum großen Teil geht beim Riffing zwar in hyperspeed Thrashmanie zur Sache, aber so ein gewissen melodiösen Touch kann man auch ausmachen. Nachdem die Band wohl schon 2 Demos unters Volk gebracht hat ,legen sie mit „Victim No.52“ ihr erstes komplettes Silberteil vor. Von der Produktion her ist es super fett geworden und spieltechnisch liegt man auch im obersten Niveau. Zum Abhotten sind die 10 Songs jedenfalls bestens geeignet. Allerdings ist auch bei dieser Band so ein richtiger Knaller nicht zu finden und unbedingt originell klingt man auch nicht .Ab und an lassen sie zwar mal so ein paar richtig originelle Ideen durchblicken ,aber leider halt viel zu selten .Wirklich schade drum ,denn die Band hat sicherlich viel mehr auf der Pfanne ,als wie man hier zu hören bekommen hat .Von daher kann ich euch nur raten ,diese Scheibe erst mal vorsichtig anzutesten .Ist sicherlich besser ,wenn ihr euch erst einmal nen eigenes Bild darüber verschafft .Wir Schreiberlinge sind ja auch bloß Menschen ,welche nicht immer unbedingt mit ihrer Meinung richtig liegen.
Woodcut Records
 
 DENY THE URGE “SUBSEQUENT CONFRONTATION”  HAMMERTEIL
Au Backe , was ist das denn für eine Konfrontation! Da soll`s ja welche geben , vor denen man sich lieber drücken will , aber in diesem Fall kann man eigentlich nicht genug kriegen. Jawohl , so toll und fett ist die Mucke der Band aus der Braunschweiger Ecke! Was für ein Debüt Werk!! Kann man die auch mal live sehen und anfassen  , oder wird man schon am Bühnenrand zur Schnecke gemacht und hat nur die Chance im Moshpit seinem Schicksal zu erliegen!?? Fragen über Fragen und das nur weil hier voll die Sau abgeht!!Was bilden die sich ein , mich  so zu erschrecken! Ihr merkt , das Teil mit seinen acht Songs kann ich Euch nur wärmstens ans Herz legen! Ich hatte schon einen Schreck bekommen , als das Intro ( etwas gewöhnungsbedürftig) anlief  und mir das Wort „progressiv  ``aus der Bandinfo in den Kopf schoss. Doch wie bereits erwähnt war das nur ein kurzer Trugschluss!  Das Quintett hat es drauf und spielt einen dermaßen fetten und breitwalzenden Death Hammer das Ihr Euch unbedingt den Silberling /( der eigentlich Goldstück heißen sollte!) zulegen müsst!
G.U.C.
 
DIFER NOM BASTA – „BLOANGEN“ 
“Bloangen” ist nicht die neuste Scheibe von DIFER NOM BASTA. Trotz allem ne gute, gefüllt mit heftigem High Speed Death Metal wie er in Mittel und Südamerika (DIFER NOM BASA sind aus Mexiko) sehr beliebt ist. So müssen sie sich wohl den Vergleich mit KRISIUN gefallen lassen, auch wenn sie technisch nicht so vertrackt sind und manchmal ein Auge auf Thrash Metal a – la DEATRUCTION haben. Echt positiv ist, dass sie das Tempo konstant hoch halten und nie langweilig werden. Auch wenn ich da von Kollegen auch schon andere Meinungen gelesen habe. Mir gefällt´s. Auf Bloangen wird sehr viel gefrickelt so das echtes Riffing kaum ne Chance hat aber irgendwie passt das schon zusammen. Selbst die eher heiseren Vocals aus gleich zwei Hälsen kommen gut rüber, Growls und Gegurgel würden eh nicht zur Musik passen. Ist jedenfalls eine anspruchsvolle und gekonnt produzierte Scheibe, da können andere von mir aus sagen was sie wollen. Ich bin mal auf das aktuelle Album „Wordec“ gespannt.
American Line Prod
 
DORN – „SURIEL“
Bisher waren „Dorn“ für mich wirklich keine Band ,die einen hätte riesig umhauen können. Irgendwie drängen sich bei mir immer die Vergleiche zu „Crematory“ auf, wenn auch „Dorn“ schon irgendwie ihren eigenen Weg beschreiten. Trotzdem kann ich schon mal sagen ,das „Suriel“ zweifelsfrei das bisher beste Album der Band geworden ist .Zum einen bietet man sehr viel Abwechslung und auch in Sachen Songaufbau zeigt man sich von recht kreativer Seite. Der Wechsel zwischen ruhigen und schnellen Passagen vollzieht sich hierbei sehr flüssig und wird noch zusätzlich durch die verschiedensten Gesänge betont. Zwar ist der Wechsel zwischen Growl Gesang und weiblichen Vocals alles andere als neu ,geschweige denn kreativ ,aber passt halt genau zu dieser Art des Songs .Allerdings muss ich eingestehen ,ohne die Leistung der Sängerin zu schmälern das man ihr Einsätze um einiges hätte reduzieren können. Finde ich streckenweise viel zu dick aufgetragen. Als wirklich sehr positiv zu bewerten ist die samt richtig schön düster ,fast mystisch anmutende Ausstrahlung der gesamten Songs .Zwar wird diese Ausstrahlung vor allem durch den Einsatz des Keyboards erzielt, aber das Ding agiert hierbei wirklich harmonisch mit den anderen Instrumenten ,ohne sich in den Vordergrund zu drängeln .“Suriel“ zeigt sich durchweg als hörenswertes Album und hat wirklich viel zu bieten.
CCP Records
 
DESENSITISED / PEACH HER (SPLIT CD)
Neues Futter für Fans des etwas „lustigeren „ Death Metals mit einigen Gore – Einlagen! Als erstes versuchen sich auf dieser Split – CD , die Holländer DESENSITISED mit 5 Songs , die von der Produktion her ganz in Ordnung gehen und ein recht ordentliches Death Metal Feeling vermitteln. Aber zu mehr reicht es auch leider nicht und umhauen oder etwas neues  bieten tut man auch nicht! Bemerkenswert ist lediglich , das eine hübsch aussehende Flamme die Gitarrensaiten malträtiert!!  Ganz das Gegenteil davon bietet PEACH HER , die aus Frankreich stammen und immerhin schon seit vier Jahren rumlärmen. Irgendwie haben die einen eigenen Humor und eine eigene musikalische Kreation gefunden , verrückte und teilweise richtig abgedrehte Samples in Ihre Songs zu integrieren. Dementsprechend ist die Suppe dann natürlich auch sehr lecker für die Grindcore – Fans und selbst meinereiner freut`s beim hören der 10 Songs ! Zwei Songs wurden übrigens mit Gastmusiker von Inhumate / Blockheads eingespielt. Origineller Stoff , der live auch gut rüberkommen dürfte !
Goregiastic Records
 
 DISINTER – “AS WE BURN”
Die Band zählt ohne Zweifel zu den Spitzen im Death Metal Bereich .Und mit ihrem neuesten Rundumschlag haben sie noch mal nen Schritt nach vorn gemacht .Denn “As we..” ist ein Album geworden ,wo man zwar enorm auf das Gaspedal tritt ,aber auch mal ne kurze Ruhepause einlegt ,um dann wieder mit exzellentem Riffing die ganze Mucke nach vorne zu treiben .Neben der sau guten Produktion die dir mächtig derb aus den Boxen entgegendrückt ,gibt’s auch in Sachen Spieltechnik absolut nichts zu meckern .Die sehr fetten Gitarrenwände drücken dich einerseits fast nieder und andererseits zwingen sie dich regelrecht ,dich ins Moshpulk zu schmeißen um dort voll abzutoben .Neben puren Gewaltexzessen findet die Band immer noch nen Weg ,auch ein bissel was an „Melodien“ einfließen zu lassen .Und diese Zusammensetzung passt bei den Chicagoer Jungs wie die Faust aufs Auge .“As we burn“
unterscheidet sich gerade durch Kreativität und absoluter technischer Perfektion von der Masse der Death Metal Veröffentlichungen und sollte daher unbedingt den Weg in euren Player finden .
Morbid Records
 
EMINENCE  - „HUMANOLOGY“ 
Hier haben wir es mit einem brasilianischen Quartett zu tun , das auch schon seit einigen Jahren im Underground am werkeln war und es nun zu einem etwas größerem Label geschafft hat und somit einem größeren Hörerkreis bekannt gemacht werden dürfte! Wie bereits erwähnt stammen die Burschen aus dem Land wo schon einige starke Bands herkommen . Und genau das wollen auch diese vier beweisen! Was ich auf Ihrem inzwischen zweiten Longplayer zu Ohren kriege , kann sich durchaus hören lassen. Zwar ist der große Oberbegriff Death Metal zu nennen , aber man geht hier vocalistisch etwas eintönig zu werke was leider auch bei vielen Gitarrenläufen  zu bemerken ist!  Zwar scheint man um Abwechslung bemüht zu sein , aber irgendwie zünden die eingestreuten Parts nicht so richtig! Also auf gut deutsch gesagt: Das Teil bietet Death Metal , den man schon vielfach besser und abwechslungsreicher gehört hat! Somit eigentlich nur etwas für Fans , die ab und an mal einen anderen Bandnamen nebst dazugehöriger CD im Regal stehen haben müssen!! Try it ! Bei mir reißt die Scheibe jedenfalls nichts vom Tisch , geschweige vom Hocker!!
Hardebaran
 
 EVOCATION – “EVOCATION” 
„Evocation“ ist ein klassisches schwedisches Old School Album, das diese Bezeichnung genau genommen gar nicht tragen dürfte. Denn auch wenn es jetzt erst erscheint, sind die Aufnahmen locker 12 Jahre alt. Irgendwie haben sie es wohl vorher nicht auf die Reihe bekommen und sich zu allem Übel 93 auch noch aufgelöst. Jetzt sind sie wieder da und mit ihnen die alten Songs. Ganz in der Tradition von NIRVANA 2000, UNLEASHED, GROTESQUE und MERCILESS ( niemand verliert die Zeichen seiner Zeit) spielen EVOCATION rohen, schleppenden Death Metal mit der typische rauen, leicht nachhallenden Stimme. Die Instrumente sind anständig runter gestimmt, wie sich ´s gehört. Für Überraschungen ist kein Platz, alles klingt so wie es sich gehört. Das Album kommt nicht mal unbedingt zu spät, sind ja schließlich noch ne Menge ewig Gestrige ( im musikalischen Sinne ) übrig. Ist zwar nicht so der Überflieger aber dennoch ein gutes Teil. Der Sound ist dementsprechend ruppig und spiegelt exakt skandinavischen Death Metal in seinen Anfangstagen wieder. Kennt noch jemand den „Projection Of A Stainded Mind“ Sampler? – genau so klingt ´s .
Breath Of Night / Merciless Rec.
 
 ESTUARY – “TO EXIST AND ENDURE“
Hier haben wir es  mit einer Ami – Band aus dem schönen oder nicht schönen Cincinnati ,Ohio zu tun. Verschrieben sich  das Fünfgestirn dem schnellen und doch recht melodiösem Death Metal , den die vier Burschen nebst schmucker Vocalistin auch wirklich gut rüberbringen. Songs verstehen sie jedenfalls zu schreiben und dadurch das man sich traut auch einige Breaks in den Songs einzubauen , fängt bei mir schon beim ersten Durchlauf der Kopf langsam an zu kreisen!! Da soll man dann noch ein Review bei schreiben! Ja , wirklich gut was diese Hexenmeister da so auf zehn Songs zusammengebraut haben. Wenn das Schlagzeug mal gerade die Gitarren nicht zu Höchstleistungen anstachelt , windet sich ganz unverhofft eine geile Melodie in die Höhe um kurz darauf wieder unterm Gitarrenbrett zu verschwinden. Vokalistisch gibt Death Gegrowle welches ab und an durch die weibliche Death Stimme etwas unterstützt wird! Erwartet auf keinen Fall eine Stimme hell wie Glockenklang! Ich sag mal so in Richtung Sabrina Clasen geht`s dann doch und gibt den Songs noch einen zusätzlichen Kick! Checkt es an oder nicht , auf jeden Fall eine sehr ordentliche Death Metal Scheibe die tobt!!
IBexMOON RECORDS
 
FUNERUS – „FESTERING EARTH“
Oh Backe , hier gibt`s jetzt aber ganz schön was auf die Glocke! Sagt man nicht auch heute noch ab und zu ,die Amis spinnen!!?? So kommt`s mir jedenfalls beim erlauschen der neun Songs ihres (Zweiten???) Werkes vor. Haben die die Klampfen runter gestimmt und hämmern die drauf los. Das da am Bass dann auch noch das auf dem Backcover abgebildete hübschen Weibchen zupfen soll , kann ich mir schon gar nicht recht erklären! Denn hier gibt`s fetten Dampframmensound mit leider etwas eintönigen Vocals .Aber wen stört das schon wenn`s ordentlichen Death Metal gibt der mal etwas schneller und mal etwas verhaltener rüberkommt. An den Drums sitzt übrigens der Ex- Drummer von INCANTATION. Also richtig fetter Sound und recht abwechslungsreich gibt es  neun mal was auf die Birne bis sie weich geklopft ist!! Kann man durchaus weiterempfehlen , da sich die Scheibe dann doch etwas vom Einheitsbrei abhebt. Liegt`s an der Hübschen die so einen flotten Darm zupft ??? Findet es selber raus!! Mir gefällt`s und Euch hoffentlich auch!!
IBex Moon  Records
 
 FELSENREICH – „TIEFE“
Mit ihrem letzten Album „Am Ende der Zeit“ konnte mich die Band überhaupt nicht überzeugen .Demzufolge standen meine Erwartungen für ihr neues Album auch nicht wirklich auf Sturm. Aber da sollte ich mich echt getäuscht haben ,denn  mit „Tiefe“ legen die Band ein echtes Hammerteil vor, welches fast in allen Belangen überzeugen kann. Denkt man beim Intro und beim darauf folgenden Titel noch „Naja ,wird wohl sehr typischer Gothic Rock werden !“ ,setzt die Band dann wahrlich zu echten musikalischen Höhenflügen an .Denn was folgt ,ist Abwechslung pur ,enorm durchdachtes Songwriting und eine Atmosphäre ,die sich wie ein Teppich über den Zuhörer legt. Obwohl man bei den insgesamt 13 Stücken alle Register zieht ,um eine Metalproduktion interessant zu gestalten ,artet dies nie im Chaos aus oder erweckt den Eindruck ,überladen zu sein. Ganz im Gegenteil ,sämtliche Elemente fügen sich hervorragend zu einem Ganzen zusammen und passt einfach nur 100%’tig.Neben sehr atmosphärisch schon fast episch angehauchten Songs ,findet man auch mal eher poppig ,Tanzflächen kompatible Stücke genau so vor ,wie balladenhafte enorm ruhige Songs. Hier wird echt viel geboten. Inmitten der einzelnen Songs gibt’s massig an verschiedensten Effekten zu entdecken ,die hierbei ungemein zur Ausstrahlung des jeweiligen Stückes passen – leicht chorale Gesänge ,Blechblasinstrumente ,hintergründig agierende Keyboards ,Meeresrauschen, Klaviereinsätze etc .Ohne Zweifel ist „Tiefe“ als durchweg gelungenes Album mit ner Menge Highlights anzusehen .Wer auf bombastischen atmosphärischen Goth Rock ,mit leichtem Elektro Einschlag steht ,kommt hier keinesfalls vorbei .Super !
Tyton Records
 
FOREST OF SHADOWS – “DEPARTURE”   HAMMERTEIL
Na, wenn das keine enorm düstere Mucke ist ! Als Melodic Doom Metal wird’s angepriesen .Mal sehen ! Erst einmal zum einleitenden Teil .“FOS“ ist ein Soloprojekt aus dem schwedischen Lande. Und da ist ja bekanntermaßen ein echt großes musikalisches Potential vorhanden .Was macht der Düstermensch Niclas Trohagen nun .Mensch ,schon Song 1 holt dich völlig runter und verbreitet ne sau depressive Stimmung. Die enorm melodischen ,düsteren und fast schon schleppenden Rhythmen ,gepaart mit ausdrucksstarkem ,ebenfalls düsteren Vocals ,eröffnen dir echte menschliche Abgründe. Aber was ist das ,ein plötzlicher ,völlig unerwarteter Umschwung im Rhythmus. Da wirst du doch glatt aus dem am Boden liegenden Gemütszustand rausgeholt .Geil !Was im nächsten Song dann folgt ,ist ne Klasse für sich .Zwar schleppt sich das Geschehen meist enorm fett dahin ,lässt aber auch am laufenden Band neue interessante musikalische Einlagen entdecken Hinzu kommt noch ein sehr starker Einfluss skandinavischer Folkmusik ,welche den Songs gerade diese fast erdrückende Atmosphäre verleien. Obwohl diese Mucke nun mal sehr Melodie orientiert ist ,fehlt so’n nötiger Bombast an keiner Stelle und auch ein paar flottere Rhythmen geben sich mal die Ehre. Die absolute Mucke für kalte, düstere Tage um sich einfach mal treiben zu lassen .Aber Achtung ,zuviel davon steigert die Selbstmordgefahr – kein Witz !!!
Firefox Records
 
 FERMENTO – „INSIGNIA“
Was im Intro mit Geschützfeuer, Gewehrsalven und Stuckapfeifen beginnt, ist das neuste Lebenszeichen von FERMENTO oder besser Robert und seinen Musikern. Und ich muss neidvoll anerkennen, dass FERMENTO eine amtliche Entwicklung durchgemacht haben. Jedenfalls in musikalischer Hinsicht. Kaum noch ein Vergleich zu „Symbols...“ Scheibe. Auch wenn FERMENTO immer noch so gnadenlos brutale Musik machen wie einst, ist das ganze Paket wesentlich anspruchsvoller, technischer und abwechslungsreicher geworden. Robert hat in dieser Hinsicht in den letzten Jahren jede Menge dazugelernt und herausgefunden, wie man ein erstrangig fettes Album zusammenstellt. „Insignia“ ist eine absolute Nackenschraube, die stampft, prügelt, gurgelt und fiedelt, was das Zeug hergibt. Der Songaufbau ist unglaublich vielschichtig und weiß ständig zu überraschen. Die Musik von FERMENTO ist zu keiner Zeit vorausschaubar und knallt trotzdem aller erste Kajüte an den Latz. Death Metal in Vollendung, inklusive Videoclip. DER Baseballschläger vor die Kniescheibe eines jeden, der die Augen vor wahrer brutaler Musik verschließt! Wenn da nur die dümmlich extrovertierten und faschistoiden Texte eines Kleingeistes nicht wären.
Voliac Rock Prod.
 
FALLEN YGGDRASIL – “BUILDING UP A RUIN TO COME”
Vogelgezwitscher ,Krähen ,melodisches Gitarrenspiel- erinnert mich irgendwie an “Metallica” - ein Schuss aus der Büchse und schon geht’s los .Auf dem ersten full length zelebriert man, wie man es bereits von ihren Demos her kannte ,echten reinen Death Metal, welcher vor allem durch jede Menge Eigenständigkeit geprägt ist .Und gerade dieser Punkt macht die Burschen sehr sympathisch. Auch wenn ich nicht gerade Fan dieses typischen Death Metals mit leichten schwedischen Touches bin ,kann ich mich für diese CD allemal begeistern . Denn irgendwie hat man so nen gewissen Zwischenweg im Death Metal Bereich gefunden .Die Songs sind nicht unbedingt enorm schnell brutal ,andererseits aber auch nicht lasch und melodiös. Ist schon irgendwie was ganz Eigenes ,was man hier musikalisch vorträgt. Neben dem wirklich gutem Songarrangement ,jeder Menge professioneller Spielfreude ,überzeugt vor allem der Simon am Mikro. Da wird nicht nur durchweg gegrunzt oder geschrieen ,sondern mit den vielfältigsten  Ausdrucksformen gearbeitet ,welche den Songs noch ne zusätzliche Portion an Abwechslung verleiht. Daumen hoch für Fallen Yggdrasil ! Bleibt zu hoffen ,das die Burschen sich auch in nächster Zeit weiter so kreativ in Szene setzen und nicht eventuell auf irgend ein Trendzug aufspringen werden .
Supreme Chaos Records
 
 FALL OF SERENITY – “ROYAL KILLING”   HAMMERTEIL
Wow,das ist ein echter Hammer .Schon beim ersten leichten anchecken gibt’s die volle Punktzahl und so’ ne kleine Einstufung als ”Perle aus dem Underground”. Ihr glaubt’s nicht ,na dann müsst ihr euch mal die 10 neuen Songs auf “Royal killing” reinziehen .Fangen wir erst einmal mit der Produktion an .Die ist so gut wie über jeden Zweifel erhaben ,bringt jede Menge Druck rüber und ist natürlich absolut professionell abgemixt. Und auch Songmäßig hinkt man der super Produktion nicht nach. Von Anfang an zeigen die 5 Burschen ,wo es langgeht und das man keine Gefangenen machen will .Kill,kill,kill ist durchweg der Slogan ,den man verbreitet. Aggression und musikalischer Gewalt pur. Das sind zwar im Death Metal Bereich typische Sachen ,aber das hier wirkt noch nen Zahn schärfer. Schon allein Sänger Rene zeigt sich in absoluter Höchstform und krächzt bzw .kotzt sich förmlich die Seele aus dem Leib, wobei er sogar stark an alte „Pestilence“ Gesänge erinnert .Aber auch ein paar leichte angehauchte ,schon fast hymnischer Sprechgesang eintauchende Elemente entdeckt man. Meist ballert die Mucke geradlinig nach vorne los, wobei sich vor allem die stetig sägenden Gitarren ins Hirn einfräsen. Zeit für nen paar leichtere Melodien lässt man sich auch mal ,bevor man dann wieder der Weg der totalen Zerstörung einschlägt. Aber das Album wäre nicht so klasse ,wenn es nicht noch mehr Einflüsse geben würde. Mit „The forthcoming“ legt man nämlich noch nen enorm walzenden ,mit viel Groove versehenen Song hin, welcher dich im wahrsten Sinne platt macht .Das gesamte Songwritung auf „Royal killing“ ist vollendet durchdacht und bringt auch jede Menge Abwechslung mit sich .Ein Album ,das den Nerv der Death Metal Gemeinde genau trifft und in keinem Moment schwächelt. Pflichtstoff!!!
Triangle/Metal Age Production
 
GORZONE  -  “HATE,PEACE & UNDERSTANDING”  
Das letzte Demo hatte mich richtig weggeblasen. Bewegten GOREZONE sich doch in Richtung brutalen und grovigen US Death. War ein endgeiles Teil. Und jetzt bin ich dann doch schon etwas enttäuscht. Nicht dass die Cd schlecht wäre, aber irgendwas stimmt hier nicht. Das Demo war präzise, hat sich mit kantigen Gitarren richtig in mich reingefressen. Und jetzt verliere ich den Überblick etwas. Obwohl das Album auch die Songs des Demos enthält und alles im selben Studio aufgenommen wurde, ist der Sound irgendwie undifferenziert. Ich höre ständig zwischen Demo und Album hin und her und kann zweiteres nicht so recht fassen. Hat hier jemand den Endmix verschlafen? Wo sich früher der Gesang oberbrutal anhörte, steht er jetzt viel zu monoton im Vordergrund und auch alles andere klingt leicht verwaschen. Wo sich doch sonst geile Riffs der Marke HATEPLOW die Klinke in die Hand geben, ich versteh das nicht. Es ist ja alles auch noch irgendwo da, nur nicht greifbar. Da komm ich nicht mit, denn die Songs selbst blasen eigentlich gut das Gehör durch, nur nicht auf der Cd. Mit einer besseren Produktion hätte „Hate...“ alle Optionen für einen amtlichen Killer, so bleibt leider ein schaler Beigeschmack zu normalerweise echt fitten Songs von noch fitteren Musikern. Hört selbst mal rein, vielleicht bin ich ja auch nicht ganz dicht.
Chainsaw Fisting Rec.
 
HELLEBAARD – „STRIJDKRACHT“
Mit Veröffentlichungen aus dem Hause „CCP“ ist das bei mir immer so eine Sache .Entweder weiß man sofort ,das Teil ist scheiße oder super gut .Aber gerade bei den Neuzugängen gestaltet sich das nicht mehr ganz so einfach .Und so muss ich das musikalische Schaffen der beiden Burschen von „Hellebaard“ auch etliche male rotieren lasen ,um erst einmal nen richtigen Eindruck zu bekommen. Die beiden Niederländern präsentieren uns hier ihr Debütalbum mit 9 Songs ,die im großen und ganzen nicht übel sind. Inspiriert durch traditionelle heidnische Religionen und ihrem Respekt fürs Vaterland ,zelebriert man durchweg ne Mixtur aus Pagan- und Black Metal .Allerdings steht für mich der Black Metal sehr vordergründig. Aber zum Glück wird hier nicht ins extreme BM Lager eingetaucht ,sondern man geht eher atmosphärisch zur Sache und lässt sich vor allem im Rhythmusaufbau nicht auf so’n stetig knüppelndes Niveau herab. Vielmehr findet man neben richtig fetten satten Elementen auch nen ganzen Haufen ruhiger Pagan Metal Elemente wieder .Kreischgesang gibt’s natürlich auch - aber nicht so nervtötend ,wie man’s sonst so kennt ,sondern ziemlich hintergründig gehalten .In erster Linie erinnert mich das gesamte Geschehen doch an „Bathory’s – Hammerheart“ ,wenn auch nicht so genial in Szene gesetzt .Ohne Zweifel ne Scheibe ,die man laufen lassen kann ,auch wenn man vergeblich auf so einen top Highlight Song wartet.
CCP Records
 
 JÄÄPORTIT – „UUMENISSA“
Solch Soloprojekte schienen ja in Finnland wie Pilze aus dem Boden zu schießen und auch musikalisch scheint man fast die gleichen Wege zu gehen .Tuomas M. Mäkelä erschafft mit dieser Scheibe eine absolute harmonische Klangwelt ,welche man vielleicht als Art Trip in die innersten Gedanken – und Gefühlswelt verstehen könnte. Hierbei baut sich ein enormes düsteres Ambiente auf ,welches meist sehr melancholisch und ungemein traurig wirkt. Dabei verwendet der Künstler nur rein elektronisch erzeugte Klänge ,welche aber trotzdem in  recht vielseitiger Form dargeboten werden. Die ganze Art dieser klanglichen Darbietung könnte man vielleicht mit nem stetig dahinfliessenden Fluss vergleichen ,welcher sich gemächlich seinen Weg bahnt und hierbei die Schönheit an beiden Ufern nicht außer acht lässt. Monoton wirken diese Klänge niemals, obwohl sie nun mit fast gleich bleibender Intensität dargeboten werden. Irgednwie ist das hier Gebotene nur schwer in Worte zu fassen ,da man beim Zuhören förmlich mit den einzelnen Songs entschwebt und sich auch die Gedanken in eine völlig andere Richtung bewegen ,als man es will. Fakt ist auf jeden Fall, das dies keinesfalls was für die breite Masse ist ,sondern eher was für die Leute, die sich mal auf nen Trip in ihre Gedanken –und Gefühlswelt machen wollen um dort vielleicht ihr „wahres Ich“ zu finden .
Firebox Records
 
KARKADAN – „UTMOST SCHIZOPHRENIA“
Das Zweitwerk der süddeutschen Metalmaniacs besticht in erster Linie durch eins ,nämlich dem enorm eigenständigen Charakters ihres musikalischen  Schaffens. Ihre Mixtur aus Death ,Black und sogar Heavy Metal Anteilen ,kann  man schon fast als was Neues einstufen ,auch wenn der Black Metal Anteil überwiegt. Am meisten erstaunt einem hierbei jedoch ,das die Band gerade in Sachen Melodien kaum ultra typisch rumwerkelt ,sondern enorm kreativ voranschreitet. Echt erstaunlich ,was man sich hier kompositorisch hat einfallen lassen. Die 7 gebotenen Songs bieten gerade in Sachen verschiedenster Stimmung echt viel. Mal geht’s absolut in Richtung Hasstiraden ,dann wiederum ballerts einen voll in die Fresse um dann alsbald wieder mit eher Melodie betonten Riffs dich auf den Boden der Realität zurückzuholen .Und genau so vielschichtig zeigt man sich beim Gesang .Bleibt wohl folgerichtig nichts weiter übrig ,als das ihr eure letzten Euronen zusammenkratzt und euch das Teil mal zulegt .
Supreme Chaos Records
 
KOTS  - „SERIAL SUICIDE“
Och….was ´n das ? Dazu kann ich um keinen Preis ne objektive Meinung finden. KOTS ist ein Projekt von Erwin de Witt von LAST DAYS OF HUMANITY, der schon mit S.M.E.S. so was ähnlich schräges und gewöhnungsbedürftiges zu Wege gebracht hat. Wie soll ich so was beschreiben. KOTS sind monotoner Drumcomputer, Technobeats, Harmonizergegurgel und Goretexte. Technogore heißt so was dann wohl. Da muss man erst mal drauf kommen! KOTS ist nicht schön, nicht tanzbar, nicht mal mit Extasy, da selbst in extaktisch aufgeputschten Zustand viel zu schnell! Viele Freunde wird der Spaß aber mit Sicherheit nicht finden, da die musikalische Komponente einer einzigen böllernden, sehr basslastigen Geräuschkulisse weichen muss. Ich will und kann dieses Gerumpel nicht werten, nur eins ist sicher, hätte die Loveparade KOTS gehabt, wäre sie schon viel schneller pleite gewesen.
BLP Prod.
 
KAMINARI – „FARADAY’S DAYDREAM“
Au Backe ,ist ja nun genau die richtige Musik ,um meine intolerante musikalische Meinung voll zum Vorschein zu bringen .Schon allein der Gesang geht mir so ziemlich von Beginn an voll auf die Eier .Ihr Englisch klingt hierbei ,wie bei vielen deutschen Bands ,extreme im Ausdruck betont und für mich viel zu sauber .Klingt wie auswendig gelernt und nur so vorgebetet !Jetzt aber ne Meckerpause ! Die aus Baden Würtenberg stammende Band gibt sich auf ihrem ersten kompletten Longplayer ,mit 11 Songs der Sparte Hardrock meets Heavy Metal ,die Ehre. Die hierbei meist im mittleren Tempo agierenden Songs haben alle samt nen echten „Wieder erkennungswert“ ,denn Songaufbau und Rhythmus hat man fast genau so ,schon von vielen anderen Bands vernehmen können .Das „Kaminari“ ihr Handwerk verstehen ,lässt sich nicht leugnen und ne gewisse musikalische Qualität kann man ihnen auch getrost zugestehen .Ach ,bevor ich’s vergesse ,so’n Song im Balladenformat gibt’s natürlich auch –na ,ist das nicht auch wieder typisch !? So, jetzt ist aber Schluss ,meine Ohren wollen nicht mehr !
Supreme Chaos Records
 
LACRIMAE  - “COURSE TO ARSONING”
Na ja, das soll wohl Black Metal mit gelegentlichen Death Anleihen sein. Mit viel Keyboard, Piano und so Grütze. Der Frontkreischer geht mir zusehends auf den Geist. Der ist definitiv untalentiert oder hat ne Frau zu Hause die weder kocht noch bügelt. Im Laufe der Spielzeit vergessen die Musikusse sogar, dass sie irgendwas mit Metal spielen wollten und die Tasteninstrumente, die zugegebenermaßen tolle Melodien zaubern, rücken immer mehr in den Vordergrund. Jedenfalls wird das Gebräu immer mehr zu ner Düster Gothic Nummer mit Gekreische. Und da der Sänger selbst am Tastenkasten sitzt, wirkt die ganze Nummer sehr selbstverliebt und der Rest der Band scheint dann nur noch Staffage. Über 50 Minuten Spielzeit können einen da schon ganz schön fordern. Black Metallern und anderen beweihräucherten Make – up Trägern ohne erkennbare Mimik könnts gefallen, nur werden die Oberbösewichte so was nicht öffentlich preisgeben. Für mich ist das nichts!
American Line Prod.
 
 KILLING SPREE – “CHOOSE AND DECIDE”  HAMMERTEIL
Alle Achtung! Da haben die morbiden Jungs so nen richtig geiles Stück an fetter Mucke an den Start gebracht. Eins ist schon mal den 6 Burschen zuzugestehen. Das ,was sie uns hier an 10 Songs anbieten ,hat einen dermaßen Groove ,welcher einen förmlich die Beine wegreißt. Die wird natürlich noch zusätzlich durch die enorm gute Produktion unterstützt. Grob gesehen ist “Killing…” ohne Zweifel in den Death Metal Bereich einzuordnen, wobei die Jungs aber nicht immer 100%’tig dieser Sparte folgen. Ich möchte mal behaupten ,dass das eine oder andere Riff zweifelsfrei sogar in den Metalcore Sektor einzustufen ist. Hinzu kommt bei ihren sehr atmosphärisch angehauchten Death Metal noch ne gewisse Portion aus dem Gothic Metal Bereich .Und da werkelt man gekonnt auch schon mal mit nem Keyboard rum. Zwar agiert das Teil größtenteils hintergründig ,aber ab und an taucht’s halt auch mal sehr vordergründig auf. Ist zwar niemals nervend ,aber ein bissel weniger hätten es meines Herachtens auch getan. Obwohl man nun größtenteils wert auf Atmosphäre legt ,verlieren die einzelnen Songs niemals den brachialen Touch und zertrümmern stetig alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Selbst in punkto Gesang geht’s echt fett und vor allem ausdrucksstark zur Sache ,wobei aber nicht unbedingt auf das extreme Gegrowle gesetzt wird .“Killing Spree“ gehen ohne Zweifel ihren eignen musikalischen Weg und setzten hierbei vor allem auf Abwechslung und Kreativität ,wobei ich aber dennoch behaupten möchte ,gewisse Einflüsse von Bands  wie „Vader“ oder „Crematory“ ausmachen zu können. Aber letztendlich kann man da irgendwie drauf scheißen ,denn mit „Choose…“ wird euch nen echt schmackhafter Death Metals Leckerbissen geboten ,an welchem man nicht vorbei gehen kann.
Morbid Records
 
 LUST OF DECAY – “KINGDOM OF CORPSE    HAMMERTEIL
Lange angekündigt war es ja, das neue Album der 4 aus North Carolina. Nur erscheinen wollte es ewig nicht. Aber was lange währt....hier stimmt es! „Kingdom Of Corpses“ dürfte ein Leckerbissen für eingefleischte US Death Metal Fans sein. Gut, es ist vielleicht nicht das eigenständigste Musikgebräu der letzten Jahre, erinnert es doch in punkto Songwriting und Growls oft an DYING FETUS Meisterwerk „Destroy The Opposition“. Vor allem bei den langsameren groovigen Teilen ist das überdeutlich. Trotz dieses für ganz verbissene Nörgler scheinbaren Mankos, sind LUST OF DECAY 10 grandiose Killersongs entsprungen. Allen voran „Septic Tank Abortion“ der wohl eine der intensivsten Death Metal Nummern, die mir seit ner wirklich langen Zeit zu Ohren gekommen ist, sein dürfte. Leo wäre jedenfalls begeistert, geht ihm doch bei den hohen Gitarrentönen regelmäßig einer ab. Erfreulicherweise geht ein Death Metal Album auch mal wieder über 30 Minuten, was leider immer seltener wird, besonders bei dieser Art Musik. Also, jeden Daumen, der irgendwo wuchert, nach oben gereckt und dieses Album abgreifen!
Comatosemusic
 
MORSGATT – „BUTT MUD“
Einigen dürften diese vier Krachmacher aus dem Norden Deutschlands ja sicher schon ein Begriff sein und vielleicht auch deren zwei kleine Veröffentlichungen (MCD Kick ass undress / Funeral fist fucker (Split mit SCURVY) Ihr eigen nennen. Nun ist für die inzwischen sicher hungrige Gore / Grind – Meute das Debütwerk erschienen und dürfte zu vollsten Befriedigung der Meute beitragen. Die vier maskierten Burschen haben sich ja mehr oder weniger  dem „sick pounding anal attacking hyper grind“ verschrieben und so gibt es kurz und schmerzlos einen Einlauf nach dem anderen. Zur Erheiterung dabei tragen dann noch einige recht originelle und verrückte Samples bei , die Euch den Arsch endgültig aufreißen dürften. Also ran an den Speck und führt Euch anal oder „ohral“ die 21 kurzen aber gut rutschenden Leckerbissen  ein!!
Goregiastic Record
 
 NOCTURNAL DEVOTION – „VIRUS…“
Seit längerem mal wieder ein Lebenszeichen aus dem Nachbarland Tschechien! Zwar ist die Band aus der Slowakei , aber beim Vladimir von FLESHLESS und seinem Label NICE TO EAT YOU RECORDS ,unter Vertrag. Was kann man eigentlich anderes erwartet wenn man diese Tatsache erfährt!!?? Natürlich Death Metal , aber oh Wunder , nicht nur reines Gebollere , nein , die fünf Burschen bringen auch ab und an so etwas wie Melodien mit rein. Vocalistisch zeigt man die ganze Bandbreite vom normalen , über Death Metal bis hin zum Black Metal Gesang , was den Songs recht gut zu Gesicht steht. Des weiteren nehmen sie auch ab und an mal den Fuss vom Gas was auch nicht schlecht kommt. Aber summa summarum ergibt das aber auch nur eine ordentliche Death Metal – Scheibe auf dem Weltmarkt mehr!! Trotz allem sollte man der Band mal ein Ohr schenken , mit Ihrer ordentlichen Death Mucke haben sie es jedenfalls  verdient!
Nice To Eat You Records
 
NEGATIVE CREEPS – “MUTUAL ANNIHILATION”  HAMMERTEIL
Genau das mag ich ,Songs die ungemein grooven und dir voll in den Arsch treten können .Und ich bin echt erstaunt ,das man bisher von der Band noch nicht groß was hier in old germany vernommen hat .Denn ihr mittlerweile viertes Album hat echt alles zu bieten, was man sich so von ner geilen Mucke wünscht. Mit den 10 gebotenen Songs sorgen die Griechen wahrlich für einen echten Hörgenuss. Ihr Hauptaugenmerk ist hierbei eindeutig auf den Thrashsektor gerichtet ,wobei man sich ohne Zweifel „Slayer“ als Vorbild genommen hat. Hinzu gesellt sich noch ne feine Briese ,verhältnismäßig melodischer Death Metal Anteile ,nen paar ganz leichte Black Metal Elemente und ein nicht geringer Anteil an Hardcoreinflüssen. Bei dieser Mixtur setzt die Band auf kreative Einschübe .Und trotzdem klingt man alles andere als typisch modern. Vielmehr setzt man auf old school und massig Aggression. Diese aggressive Stimmung setzt die Band dann auch im Gesang gut um. Neben ultra Wut beladenen Vocals ,gibt’s ab und an auch mal nen paar Kreischeinlagen.  Insgesamt gesehen erinnern mich die Vocals sehr stark an „Carnivore“ ,nur halt mit nem etwas größeren Anteil an Hardcorerroots .Eingefleischte Death -/Thrashfans haben mit „Mutual annihilation“ ihre absolute Freude und werde es in keiner Minute bereuen ,sich das Teil zugelegt zu haben .Für meinereins schon fast Pflichtstoff !
Black Lotus Records
 
NOCTE OBDUCTA – “NEKTAR TEIL 1 ZWÖLF MONDE,EINE HAND VOLL TRÄUME“
Obwohl sich die Band bereits 1993 gegründet hat und man schon auf nen ganzen Arsch voll Veröffentlichungen zurück blicken kann ,hat sich die Band doch noch so einen gewissen Undergroundstatus beibehalten. Auf „Nektar Teil 1“präsentiert man uns nun 5 Stücke mit ner Spielzeit von fast 52 min. ,welche man vielleicht als ne Art „Best of“ bezeichnen könnte .Oder sollte man es etwa als ne Art Konzeptalbum ansehen ,da die Stücke nach Jahreszeiten benannt wurden .Keine Ahnung! Jedenfalls stammen sämtliche Titel  aus den Jahren 1994 – 2000 .Wer die Band kennt ,weiß auch ,das sie sich zwar im Black Metal Lager wohl fühlen aber so rein gar nichts mit dem typischen ober evil Gebolze der meisten BM Bands zu tun haben .Ganz im Gegenteil ,denn bei ihrer Musik wird wirklich auf Anspruch gesetzt .Vom Songwriting her erstklassig ausgearbeitet ,bietet man alles ,was ein eher toleranter BM Fan braucht .Jede Menge Atmosphäre ,rasend schnelle Black Metal Riffs ,Elemente mit teils hymnenhaften Charakter ,sehr düstere epische Zwischenspiele bis hin zu typisch ,fast schon primitiven BM Elmenten .Und all diese Elemente finden in absolut harmonischem Zusammenspiel hier ihre volle Entfaltung .Selbst gesanglich nervt man nie ,sondern fügt sich allseits passend ins jeweilige rhythmische Geschehen ein .“Nektar“ zieht dich zweifelsfrei sofort in seinen Bann.
Supreme Chaos Records
 
NEUROTICFISH – “BOMB E.P”
Ich bin mal wieder im Tanzlager angekommen. Genau genommen beim Electro – Pop , aber was soll`s auch das mag  ich mit meinen schlappen 46 Jahren. Tanzbein schwingen hält mindestens genau so fit wie stundenlanges Headbangen bei den Festivals!! Also , hier rotiert gerade eine Vorab E.P der beiden Soundtüftler Sascha Mario Klein und Henning Verlage. Zu hören gibt es drei unterschiedlichste Remixe des Songs „Bomb“. Immer wieder erstaunlich was man da so rein bzw. rausholen kann aus einen Song!! Allerdings frage ich mich trotzdem immer wieder , wer braucht das , außer beinharte Fans!!?? Als Bonus gibt`s noch drei andere Songs zum lauschen und abdancen!! Nicht schlecht und mit einer Laufzeit von etwas über 36 Minuten auch  sein Geld wert!! Freunde gut tanzbarer und kreativer Electro – Pop – Dance Mucke sollten das Teil  im gut sortierten Plattenhandel ruhig mal anchecken!!
Strange Ways
 
OLETHRIO RIGMA – „O TROMOS TIS EXOUSIAS“
Die anfänglichen Töne, sprich Song nummero 1 gestaltet sich ja noch wirklich gut und lässt eigentlich was wirklich geiles erahnen . bzw. erhoffen. Guter Rhythmus ,geiles Songwriting und vor allem ,kein Gesang .Dann ,als dieser bei nächsten Song einsetzt ,verbreitet sich Schrecken und Grauen .Die männlichen ,teils leicht im Growl Bereich gebotene Ausdrucksform ist ja noch ganz o.k., aber sobald  die weiblichen Parts einsetzen ,stellen sich die Nackenhaare auf. Das kann doch nicht ernst gemeint sein – null Ausstrahlung ,klingt bald wie Geblöke von nem Schaf .Also echt ,welcher Typ kam denn bloß auf die Idee ,die Frau ans Mikro zu holen !?War’s ne taube Nuss ?Nu aber zum musikalischen Teil .Bisher dachte ich ja immer ,das gerade Griechenland in Sachen kulturellem Angebot ziemlich weit and er Spitze in der Welt steht .Aber was die Band hier anbietet ,lässt mich doch sehr zweifeln. Im Info steht was von Punk/Metalcore ,aber so was kann ich beim besten Willen nicht erkennen .Vielmehr befassen sich die Leutchen mit der Gothicszene und dies in einem Niveau ,was schon echt unter die Gürtellinie geht. Hier findet man einfach nichts .Weder Kreativität, noch Druck ,noch ein gut aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Man hat teilweise die Vermutung, das jeder in der Band sein eigenes Süppchen kocht .Stellt sich mir echt die Frage ,wieso nen Plattenlabel so ne Band unter Vertrag genommen hat .Da gibt’s doch in den tiefsten Undergroundhöhlen bessere Bands ,welche es ohne Zweifel auch verdient hätten ,einen Plattenvertrag zu erhaschen .Bleibt zum Abschluss nur noch zusagen ,das diese wohl zu einer der schlechtesten Veröffentlichungen gehört ,die mir jemals von einem Label zugeschickt wurden .
Black Lotus Records
 
PARIS IN FLAMES – “A TRIBUTE TO…”
Was soll man sich denn nun bei diesem Namen vorstellen ?Habt ihr ne Ahnung ,ich jedenfalls nicht !Also rein das Ding…und….mmmmh ???Na fangen wir mal so an. Dieses Quintett setzt uns hier sein Debüt vor .Geboten werden 8 Songs ,die mal mehr mal weniger in die New School Hardcore Richtung gehen ,aber auch nicht auf diverse metallische Einschübe verzichten .Die Songs selbst sind durchaus so ausgearbeitet ,das sie überzeugen können und ins Ohr gehen .In punkto Ideenreichtum ist zwar nicht wirklich viel zu entdecken, da man sich doch sehr vorhersehbar darstellt. Ist aber nicht unbedingt als sehr negativ zu bewerten .Gesanglich geht’s mal allein und mal zweistimmig zur Sache .Obwohl man dies durchaus akzeptabel darbietet ,kommt’s mir gerade bei einigen Soligesangseinlagen zu „gewollt“ rüber und ich muss auch zugeben ,das der teilweise sehr an meinen Nerven zerrt. Ich weiß ja, beim Hardcore ist das nun mal so ,aber meinereins steht nun mal nicht auf diesen fast aufzwingenden Ausdruck .“A tribute to…“ ist sicherlich kein schlechtes Album ,zumal in den Burschen ein enormes Potential zu schlummern scheint .Kann mir halt an solchen Veröffentlichungen im wahrsten Sinne des Wortes ,nur die Finger verbrennen .Hardcore ist nun mal nicht mein Ding .
Triangle
 
 ROMPEPROP / TU CARNE  - “JUST A MATTER OF SPLATTER” 
Hier nun das neuste Machwerk zweier der berüchtigten Harmonizer Gore Bands überhaupt. ROMPEPROP knüpfen mit ihrem brachialem, technikfreien Humpa Geholze nahtlos an ihre „Pornflakes“ Scheibe an. Mit mächtigem Gitarrensound, dichter als der Londoner Nebel morgens halb sechs, schreddern die aktuell zum 3er geschrumpften Holländer sehr überzeugend durch ihre Songs. Immer Uffta uffta rums bums zum Tanze aufgespielt und dabei einen weggesteckt! ROMPEPROP machen Spaß auch wenn niemand filigrane Ansprüche an ihre Musik stellen darf, sie sind schlicht die Planierraupe auf der Gänseblümchenwiese! Und die Spanier von TU CARNE? Ihre Art von Grindcore ist wie immer etwas differenzierter und technisch versierter. Vielleicht auch abwechslungsreicher. Jedenfalls kotzen sie sich ebenfalls anständig aus. Nur mit der beeindruckend fetten ROMPEPROP Gitarre können sie nicht mithalten. Aber da sind TU CARNE wohl auch mehr mit echtem Grindcore verbunden, liegen ihre frühen Wurzeln bei punkigem Grind und Crust.
Für Goregrindsüchtige gibt es keinen Umweg um „Just A Matter Of Splatter“ und da ROMPEPROP Sachen immer schnell vergriffen sind, solltet ihr zusehen, dass ihr eine abbekommt!
B.L.P.
 
SILENT OVERDRIVE – BABYLON NATION “(MCD)
Also ,ich muss ehrlich zugeben ,das mir das Teil beim ersten Durchlauf so gar nicht gefallen hat .Klang für mich alles recht gleich bleibend und auch der Gesang nervte irgendwie. Jetzt ,nachdem das Teil dieser recht jungen Burschenschaft (gegründet 20002) zum dritten mal im Player rotiert ,sieht’s doch schon etwas anders aus ,denn die Leutchen verstehen es durchaus ,einen recht interessanten und abwechslungsreichen Sound rüberzubringen. Neben ner ganzen Masse an Groove ,weisen die 5 Songs vor allem Härte und ne gehörige Portion Eigenständigkeit auf. Hierbei verbinden die Burschen recht geschickt die unterschiedlichsten Einflüsse. Vordergründig steht hierbei Hardcore/Metalcore ,aber auch ein paar leichte Anleihen aus dem Thrash Bereich kann man erkennen .Und diese Konstellation macht sich äußerst gut. Die Mucke ist echt fett ,auch wenn’s nicht durchweg ballert und die teilweise auftretenden melodiösen Parts ,frischen die Stücke immer wieder auf neue auf. Gesangstechnisch versucht man sich hier zwar, kreativ zu zeigen ,aber für meine Ohren klingt’s streckenweise doch etwas monoton .Auf alle Fälle solltet ihr die Jungs weiter im Auge behalten und schon mal drauf gespannt sein ,was euch auf ihrem ersten full lenght Album ,welches 20005 erscheinen soll ,erwarten wird.
MDD
 
 SPAWN – „HUMAN TOXIN“   HAMMERTEIL
Kurz vor Redaktionsschluss flattert doch glatt noch ne Scheibe hier ins Haus ,welche sich so ziemlich als ein absoluter Hammer entpuppt .Die Berliner Band hat sich ja nun ohne zweifel in den letzten Jahren einen festen Standpunkt in der Undergroundszene erspielt ,und wer die Jung schon mal live begutachten konnte ,weiß echt ,welch gnadelose Mucke einen erwartet .Death Metal der übelsten Sorte ,bei dem man auf „Human Toxin“ sogar noch nen Stück weiter geht und sich teilweise sogar in die Grindgefilden abgleiten lässt .Oh man ,ist das geil .An Groove ist die Mucke kaum noch zu überbieten und auch geschwindikgeitsmäßig werden nur ganz selten mal ein paar „melodiösere“ Abstriche gemacht .In reinstem Dampfhammerformat zermalmt man mit jedem der  9 Stücke eure Gehirnwindungen und kennt keine Gnade .Zwar geht hierbei dann doch auch etwas die Abwechslung flöten ,aber was soll’s ,Hauptsache die Mucke knallt richtig tief rein in deine Gedärme .So ein par leichte Vergleiche zu diverse Amibands kommen zwar bei mir schon auf und insbesondere beim Opener Song „Fear the just revenge“ hat man wohl ganz schön bei den Helden von „Bolt Thrower“ geklaut .Ansonsten stellt sich das gesamte Geschehen aber durchaus mehr als ansprechend dar. Technisches ,alles zerstörendes „Gebolze“  mit tiefen Gurgel Vocals ,bei dem zweifelsfrei kein Fan härterer Mucke still stehen bleiben wird .Für mich eine der druckvollsten und geilsten Veröffentlichungen aus deutschen Landen in diesem Jahr !
Morbid Records
 
 SETHERY – „KHOLERA“
„Sethery“ sind bestimmt den tiefen dunklen finnischen Wäldern entsprungen. Und welche musikalische Ausrichtung wird einem da wohl einfallen – na klar doch ,Black Metal. Aber halt ,hier ballert man nicht drauflos und keift nicht so dermaßen ,das selbst der Teufel persönlich Reißaus nehmen würde. Ne ,ganz im Gegenteil .Vor allem kann die Band erst einmal durch technische Perfektion überzeugen und auch die gelungene Mischung aus ultra harten streckenweise melodiösen Parts kann überzeugen. Natürlich setzt die Band auch verstärkt auf Keyboardklänge. Für meinen Geschmack schon wieder zu viel. Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Gesangstechnisch geht’s auch voll in Ordnung ,denn vom ständig nervtötendem Keifen entdeckt man zum Glück nicht allzu viel. Ohne Zweifel ist „Kholera“ ein richtig frisches Album geworden ,auf dem es mal deftig brutal und dann auch wieder melodisch klassisch zur Sache geht. Eigentlich könnte man ja nun dieses Album als absolut empfehlenswert einstufen ,wenn’s da nicht wieder diesen gewissen Punkt namens Eigenständigkeit geben würde .Denn den sucht man doch vergebens .Klingt alles wie schon X-mal gehört und „nur kopiert“. Einen starken Vergleich zu „Dimmu Borgier“ kann man nicht verleugnen .Schade ,denn ansonsten hätte man das Teil durchweg getrost empfehlen können .
Woodcut Records
 
SOTAJUMALA – „DEATH METAL FINLAND“
Der Titel klingt ja schon mal sehr vielversprechend. Nen Intro von fast ner Minute Länge lässt sich auch verschmerzen. Aber dann legen die Burschen los ,ohne Gnade walten zu lassen .Wie ein mächtiger Zerstörer knallt ihre Mucke durchs gesamte Geschehen. Teilweise enorm walzende Rhythmen spielen hierbei genau so eine wichtige Rolle ,wie so fette hyperblast Attacken, welche unweigerlich dem Ami Death Einfluss zugeschrieben werden können .Aber auch so ein paar leichte Einflüsse aus den skandinavischen Gefilden sind auszumachen .Das es ab und an mal etwas frickelt ,stört den Gesamteindruck der 11 Songs nicht wirklich und erinnert mich teilweise schon sehr an die technischen Raffinessen von “Krisium”. Typische Death Metal Growls gibt’s hier natürlich auch, wobei man vereinzelt sogar mal die Stimmlage etwas anhebt. Im großen und ganzen passt das Teil schon ,denn hier wird sehr solide Arbeit abgeliefert .Ein wenig mehr Abwechslung hätte der Scheibe zwar gut zu Gesicht gestanden ,aber was soll’s ,Spaß macht das Teil trotzdem .
Woodcut Records
 
SCENT OF FLESH – “VALOR IN HATRED”
Die 5 sau düster aussehenden Burschen ,welche alle samt mit nem Kopfschuss versehen ,im Booklet dargestellt werden ,lassen sofort bei mir die Hoffnung auf ne echte blutige Metzelei aufkommen .Das die Burschen nun in Finnland beheimatet sind ,bremst aber auch gleich diesen Hoffnungsschimmer. Aber zu meiner großen Freude macht man dann bereits mit den ersten paar Tönen klar, wo der Hase lang läuft. Death Metal pur! Hierbei geht’s zwar nicht immer voll Stoff zur Sache ,denn vor allem in Sachen Gitarrenarbeit bietet man so ne ganze menge an vielfältigsten Rhythmen ,die hierbei aber zum Glück nie in die von mir gehassten ,ewig fiedelnden Soliparts ausarten. Die Jungs ziehen die Sache gnadenlos durch ,lassen aber vereinzelt auch mal ein wenig Platz ,um wieder Luft zu holen .Sogar ein paar leichte ,vereinzelt auftretende Grindelemente sind mit in die Mucke eingebaut. Auch in Sachen vocaler Darbietung zeigt man sich durchaus von ner brutalen Seite ,auch wenn  nicht ultra fett gegrunzt wird. Insgesamt gesehen macht die Scheibe keinen schlechten Eindruck ,auch wenn die „Scent of Flesh“ Mucke alles andere als neue ,unergründete blutige Death Metal Pfade beschreitet .Anspieltip ist auf jeden fall „Valor of hatred“
Firebox Records
 
TANZWUT – “LIVE “(DVD & DOPPEL CD )  HAMMERTEIL
Na wenn das nicht der absolute Leckerbissen für alle “Tanzwut” Fans ist .Mittelalterfans werden aber zweifellos auch absolute darauf abfahren .Auf der CD bzw. auf beiden CD’s der Promotionversion findet ihr den kompletten Konzertmitschnitt vom 8.Mai 2004 in der Muffathalle zu München wieder. Und dies in einer absoluten super Qualität ,welche man ja sonst nicht unbedingt von Liveveröffentlichungen erwarten kann. Sowohl die Mucke wie auch das ganze Livefeeling sind absolut Hammer aufeinander abgestimmt und man kommt sich echt so vor ,als ob man direkt beim Konzert mit dabei ist.
Auf der DVD findet ihr ebenfalls dieses Konzert wieder. Und auch hier gibt’s in Sachen Qualität absolut nichts zu meckern. Bester Ton (Dolby Sourround /Dolby Digital) und bestes Bild. Hey man ,was will man noch mehr !Aber natürlich ist das lang noch nicht alles. “Tanzwut“ geben auch nen kleinen Einblick ,wie man 1998 so drauf war. Videoclibs gibt’s ebenfalls. Außerdem könnt ihr mehr darüber erfahren ,wie die Band zu ihren Instrumenten gekommen ist .Bastlerherzen werden hier höher schlagen .Noch nen paar andere zusätzliche Kategorien sind „Aufbau“, “Videoprojektion“ und „Schatten und Fluch „.Es gibt hier echt alles ,was ein „Tanzwut“ Fan braucht und was für ihn von Interesse ist .Zugreifen ist Pflicht ! Hammer Empfehlung !
Pica Records
 
THE ZEPHYR – “ FAKE MEASURE SMILE “
THE ZEPHYR versuchen sich an einer nicht uninteressanten Death / Thrash Variante. Der Sänger versucht immer mal wieder sein scheinbar großes Vorbild, Maestro Schmier, zu kopieren und auch sonst sind sie DESTRUCTION nicht unähnlich. Alles klingt sehr flott bis hektisch und geht jedem bis heute überlebten Thrash Metal Fan an Herz und Nacken. Nur schade, dass der Sound doch etwas blechern klingt, das klaut so ´n bisschen den Druck. An den Songs liegt ´s jedenfalls nicht, die schmettern ordentlich. Die Spielzeit von glatten 66 Minuten ( wohl ne 6 vergessen) ist aber glatt gefaket, da der auf dem Display angegebene 12. Song ne Leerlaufnummer von 28 Minuten ist. Danach kommt ne sehr roh klingende BLACK SABBATH Nummer aus deren Zeit mit DIO, die in irgend ner Scheune aufgenommen wurde. Hört sich jedenfalls so an und macht trotzdem Laune. Gutes Album!
American Line Prod.
 
 THANATOS – “UNDEAD,UNHOLY,DIVINE”
Die Band ist ja auch schon irgendwie kult ,da dieses holländische Metal Urgestein nun auch schon seid 1984 ihr Unwesen treibt .Und die neue Scheibe bietet uns das ,was man eigentlich von der Band auch erwartet hatte .Astreiner Death Metal mit nem Haufen Thrashanleihen ,welche sich aber auf keinen Trendeinfluß stützt ,sondern geradlinig sein Ding durchzieht .Kompromisslos holzt man von Beginn an voll los ,und geizt hierbei auch nicht mit Abwechslung. Super schnellem Riffing und enormen Blastbeats. Der Gesang gestaltet sich Death Metal typisch ,wobei man sogar mal ein paar eher Grind mäßige Growls orten kann. Obwohl „Thanatos“ nun richtig vorantreibenden Death Metal zelebrieren ,finden sich sowohl Gitarrensolis wie auch eher im melodiösen Bereich angesiedelte Rhythmen wieder .Was man allerdings mit Titel 11 bezweckt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ist ne Mixtur aus Geschrei und wildem Geknüpple –vielleicht ne Ehrerbietung dem Grind/Noise gegenüber !???Keine Ahnung. Eins bleibt jedenfalls festzustellen. “Thanatos“ haben’s echt drauf und können ,wenn sie ein wenig fleißiger wären und auch in Sachen Promotion richtig durchstarten würden ,ohne Zweifel zu einem der Top Acts im Death Metal Bereich gehören .
Black Lotus Records
 
TRIBUTE TO ANARCHUS  - “BEYOND GOOD & EVIL.”
Schon wieder ein Tributealbum zu Ehren einer Band die keiner kennt. Jedenfalls fast. In diesem Falle dürften es nur Grind und Crustfans der ersten Stunde sein, die mit der mexikanischen Grind – „Legende“ ANARCHUS was anfangen können. An der musikalische Beweihräucherung beteiligen sich RAVAGER, SOL NEGRO, DISGORGE, BOWEL STEW, OXIDISED RAZOR und noch ne Menge mehr. Je nach Bekanntheitsgrad und technischem Know How klingen auch die Umsetzungen der Songs, mal richtig nach vorn gebrettert, mal gegen die Wand gerammt. DISGORGES Version von „ Pedigree“ haut amtlich zwischen die Zähne wohingegen OXIDISED RAZOR den Klassiker „Final Fall Of The Gods“ glatt in den Sand setzen. Andere Bands, die vor ANARCHUS niederknien sind: MORBOSIDAD, CATIVEIRO, HORRIFIELD, PULVERIZER, STRESS.....Aber wen interessiert das denn wirklich, der richtige Fan kauft sich die Originale und Tributalben verstauben zu hauf in den Regalen.
American Line Prod
 
 THE FORENSIC – “LEGIONS OF DEATH”   
Hier sind wohl Traditionalisten am Werk. THE FORENSIC halten sich an alten Zeiten fest und bauen ausschließlich auf Mid – Tempo Death Metal alter Schule. Alles recht beschaulich und unkompliziert. Nicht übel, wenn auch auf Dauer etwas langweilig, da das Album nicht gerade vor innovativen Einflüssen strotzt und die Gitarrenleads ständig wiederholt werden. In den Songs gibt’s immer mal wieder nette und sehr melodische Solos die zwar simpel aber trotzdem gut gespielt sind und ab und an wird auch mal ein Keyboard ausgepackt, das den Songs dann ne etwas düstere Note gibt, die aber gut zur Musik passt. THE FORENSIC stellen vielleicht so was wie die verkleinerte Version von Bands wie DISINTER dar. Das klingt jetzt sicher alles etwas niedlich und harmlos, Tatsache ist aber genau das ist der Fakt. THE FORENSIC sind nicht schlecht, aber auch nicht wirklich aufregend, könnten sich ruhig etwas aggressiver präsentieren. Für Old School Fans aber empfehlenswert.
American Line Prod.
 
  ULVHEDIN  - „PAGAN METAL“  
Sehr melodisch, sehr heldenhaft, sehr getragen aber auch wenig aggressiv die Wikingerbrut.
Ist wohl eher was für Fans von EINHERJER und so Sachen. Die Songs sind strukturell sehr abwechslungsreich und recht interessant komponiert. Steckt schon ne Menge Potential dahinter. Klingt nach nem Soundtrack zu altgermanischer Heldenverehrung, als hätten die Knaben versucht, die Edda zu vertonen. Was mir aber überhaupt nicht zusagt, sind die viel zu schrillen Gitarren und der Sänger ist bei seinen cleanen Parts doch etwas schwach auf der Brust. In den eher Black Metal orientierten Parts kommt er schon wesentlich besser. Um diese Cd wirklich zu genießen, muss man sie schon mehr als einmal hören. Für Fans dieser Art Musik sollte es sich lohnen, ULVHEDIN rammen neben betont atmosphärischen Stücken auch ab und an das Gaspedal durch das Bodenblech und hetzen die Meute. Ich persönlich hab da nicht so wirklich einen Zugang aber trotzdem find ich ULVHEDIN recht passabel, da sie mich manchmal an altes Zeug von BATHORY ( BLOOD FIRE DEATH / TWILIGHT OF THE GODS) erinnern. Die waren damals aber selbstredend besser. Der Sound hätte ruhig etwas mehr Pfeffer vertragen können.
Einheit Produktionen
 
 UHRILEHTO – „VIIMEINEN VITUTUS“
Woran liegt es denn man bloß ,das mir in letzter Zeit immer mehr Veröffentlichungen aus dem Black Metal Bereich gefallen !?Vollzieht sich in der Szene ne Veränderung die man durchaus als positiv bewerten möchte ? Ich denke es doch mal. Denn bisher mit ich mit „Uhrilehto“ nicht gerade warm geworden .Ihr mittlerweile drittes Album wirkt aber nun sehr positiv auf mich. Irgendwie habe ich hier den Eindruck ,das die Band bedeutend melodischer und vor allem einfallsreicher geworden ist und hierbei vor nicht mehr ganz so arg das BM Lager beackern .Ein großer Teil ihrer Songs ist von dem sehr sanften aber dennoch stets präsenten Keyboard geprägt. Wobei dies aber kaum überspitzt klingt sondern dem Geschehen gut zu Gesicht steht. Und auch die Gitarren zeigen sich sehr spielfreudig. Obwohl’s einige Solis zu entdecken gibt ,haben diese niemals Überlänge .Zwar sind die 10 Stücke immer noch sehr Black Metal lastig, aber zu einem nicht geringen Teil scheint die Band langsam in Richtung Dark Metal zu gehen. Denn so ein richtigen Song ,der in Richtung dreckigem brutalen Black Metal geht ,kann man hier nicht mehr ausmachen .Auch das Gesangstechnische ist durchaus gelungen. Die Mischung aus leichtem Keifen und düsterem ,fast schon Sprechgesang ,passt gut. Fazit : Beste Scheibe ,die „Uhrilehto“ bisher raus haben.
Schwarzdorn Produktion
 
UPPERCUT – “REANIMATION OF HATE”
Der beinharte UPPERCUT ( Ex -SQUARE WAVES)- Fan war  ich eh nie gewesen , obwohl mir bisher Ihre Livekonzerte ganz ordentlich gefallen haben. So ähnlich geht`s mir auch mit dem Debüt - Longplayer der Band. Eigentlich hackt man sich sehr ordentlich durch die insgesamt 13 Songs des Albums , aber es  fehlt mir der zündende Funke , um den kleinen Unterschied zu anderen Death / Thrash Bands zu finden. Irgendwie fehlen den Songs solche kleinen Einsprenkelungen wie sie zum Beispiel im Rausschmeißer des Albums  („Wrath of misery“)zu finden sind! Ich will nicht mosern und die weiblichen Vocals sind immer noch superb , auch wenn man diese vielleicht etwas abwechslungsreicher gestalten könnte!! Summa summarum , ein ordentlich produziertes und eingespieltes Debütwerk dem man wünschen sollte , dass es sich die Fans der Band zulegen und auch Ihren Kumpels mal zugängig machen.  Damit man sie auf`s nächste UPPERCUT – Konzert mitzuschleppen kann um sie von den Livequalitäten der Band zu überzeugen!
G.U.C.
 
VOICE OF HATE – “GODS OF HELL AND EARTH” (MCD)
VOICE OF HATE präsentieren auf dieser Mini sehr riffbetonten und aggressiv schnellen brutalen Death Metal der ab und an  MALEVOLENT CREATION oder CRYPTOPSY erinnert. Leider ist der Spaß viel zu kurz, denn „Gods of hell and earth“ hätte das Potential für ein komplettes Album. Technisch geht schon mal die Post ab, das Songwriting wird nie tröge und ich bin beim zuhören ständig am zappeln. Die kurzen, prägnanten Solos sind einfach heftig und danach werde ich jedes mal von einem neuen Brachialriff umgehauen. Einziges Manko ist, die Stücke sind einfach viel zu kurz. Dafür geht der Sound mächtig auf die Ohren. Respekt! Ich gebe mich jedenfalls zuversichtlich der Zukunft hin und warte auf eine längst überfällige Full Lenght, die wohl alles niederreißen wird, wenn die Band ihren Stiefel anbehält. Solltet ihr mal checken!
Voliac Rock Prod.
 
ALTARS OF MAD DEATH   
Was für´n hitverdächtiger Titel! Wenigstens ist dann schon mal die Marschrichtung vorgegeben. Auf diesen, von DIAMOND PROD. zusammengestellten Sampler präsentieren sich ausschließlich französische Death Metal Bands. Viele davon kenne ich gar nicht, aber das macht auch nichts. Die gängigeren dürften HERESY, KRONOS, CARNAL LUST ( Infectious Mind ist ein Killersong) und KABBAL sein. Brutalen US Death Metal oder Mucke mit Grindeinschlag ( RECUEIL MORBIDE mal ausgenommen) sucht ihr hier vergebens. Auf ALTARS... geht es ausschließlich um urwüchsigen Death Metal. Das Niveau der Bands ist dabei annähernd gleich, es gibt keine wirklichen Durchhänger und keine allmächtigen Überflieger. Viele Bands haben richtig was im Kasten und lohnen entdeckt zu werden. Bands wie TREPALIUM, AGNOSYS, PSYCHOBOLIA oder YORBLIND machen einen guten Eindruck. Der Sampler wartet mit insgesamt 17 Bands und 75 Minuten reiner Spielfreude auf. Das Digipack gibt´s für teure 14 EUR ( inkl Post) beim Label oder bei uns in Germoney über Twilight.
Diamond Prod.
 
 SYNTONIC WAVES VOL. 9
Nun mal was für ganz ruhige und besinnliche Stunden! Vielleicht genau das richtige , wenn einem die Weihnachtsliederdudelei unwahrscheinlich auf die Eier oder Eierstöcke geht. Auf diesem Sampler des SPHERIC LABELS tummeln sich immerhin noch ziemlich , oder überhaupt , unbekannte 14 deutsche Künstler die sich der sphärischen elektronischen Musik verschrieben haben. Und da nervt nicht ein Song davon , einfach Licht aus , vorher natürlich die CD in den Player und ab geht die Post in Phantasie und Raum!! Hervorragend wie man dabei relaxen kann und was man so an wunderbaren Klängen , Melodien und Sound-landschaften zu Ohren kriegt!! Besonders hervorheben möchte ich eigentlich kleinen der hierauf vertretenen Künstler ,denn irgendwie hat jeder so seine eigenen kleinen wunderbaren musikalischen Welten geschaffen die sich allesamt sanft in die Ohrmuscheln schleichen ! Also , wer sich und seinen Liebsten was echt gutes und entspannendes ( ich sage bewusst nicht „WELLNESS“) antun möchte , sollte oder muss sich dieses Teil zulegen und Ihr werdet alsbald merken , das solche Mucke schnell süchtig nach mehr macht!! Von mir aus könnt Ihr beim lauschen auch einen gesunden „Wellness- Tee“ trinken , wenn`s nur beim relaxen hilft! In diesem Sinne , wendet Euch vertrauensvoll an:
Spheric Music
 
OBSCENE EXTREME 2004  (FESTIVALKOMPILATION)
Auch in diesem Jahr gab´s wieder die obligatorische Begleit – Cd zum Festival, wie gehabt mit ausführlichem Booklett. Mit dabei sind EXTREME NOISE TERROR, die einen phänomenalen Gig hingelegt haben, EXHUMED, die gar keinen Gig hingelegt haben, GENERAL SURGERY, BRODEQUIN, BLOOD, PROSTITUTE DISFIGUREMENT, LE SCRAWL ( der recht schräge Song wird der noch viel avantgardistischeren Liveperformance kaum gerecht) , THE UNCURBED ( brachialster Schwedencrust mit beeindruckender Bühnenpräsenz), die verrückten Gasmaskenjapaner von BUTCHER ABC, ROMPEPROP, EMBALMING THEATRE und noch reichlich mehr. Im Prinzip alles, wonach sich ein Death ,- Grind - oder Crustherz sehnt. Für die paar wenigen, die sich heute noch Sampler zulegen ein bedenkenloser Tipp. Da aber seit Jahren fast jedem Kritzelblatt Sampler für lau beiliegen, dürfte die Zeit derselben kostenpflichtigen bald vorbei sein. Und wer einen Obscene Sampler mal für umsonst ergattern will, muss zum Festival tingeln, da gibt’s den zu jeder Eintrittskarte obendrauf.
Obscene Prod