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21.5.2022Fanzine Bestial Desecration 6BESTIAL DESECRATION #6  ( A5 / ENGLISCH )
Ja man, was soll und kann man denn hier noch wirklich großartig für Worte über dieses ,für mich fast einmalige sau geile Fanzine verlieren ! Irgendwie fehlen mir da tatsächlich immer wieder die passenden Worte , meiner  Begeisterung Ausdruck zu verleihen .Schon der aller erste Eindruck ,wenn du das Heftchen in die Hände nimmst ,ist fast schon überwältigend . Hochglanzpapier (was ja nun für ein Zine nicht wirklich urtypisch ist) und auch die super geile Covergestaltung haut dich fast „von den Socken „ . Dann machst du das Heft auf und musst wirklich zu allererst einmal komplett durchblättern, um dir überhaupt erst einmal einen kurzen ersten Eindruck verschaffen zu können, was der Infernal Destruktor hier in den letzten beiden Jahren zusammengetragen hat. Denn inhaltlich ist man auch hier wieder sowohl informationsmäßig wie graphisch echt vollgepackt. Und wirklich immer wieder erstaunlich ist , dass man trotz der Vielzahl an Bildmaterial , uns hier kein „Bilderbuch“ vorlegt ,sondern ein mehr als super klasse und ästhetisch layoutetet Heft .Da passt alles zu 100% zusammen ,wirkt niemals irgendwie überladen oder fehl am Platze .Schon alleine hier merkt man ,wie viel Enthusiasmus ,Überzeugung ,Arbeit und Kreativität man in das Heft gesteckt hat . Und auch durchweg inhaltlich ist dann ganz klar zu erkennen, dass hier echte und wahre Szenemenschen am Schaffen sind, welche nicht nur labern, sondern wirklich den Metal mit Herz und Seele jeden Tag leben. So wie es sein soll und auch sein muss, verschreibt man sich hier natürlich in erster Linie dem internationalen, völlig trendfreiem Undergroundgeschehen, mit Hauptaugenmerk aufs dunkle Metal Lager. Und so ist man hier unter anderen in der tiefschwarzen Gedankenwelt von Bands wie PERVERSE RITES (Peru), ARMAGH (Poland), WITCHNIGHT (Argentina), SUPREMATIVE (Spain) oder auch TRUPI SWAD (Poland) enorm tiefgründig eingetaucht. Obwohl hier nun der black metallische Anteil überwiegt, zeigt man sich dennoch Mucke mäßig absolut nicht eintönig und lässt auch genügend Platz für anderweitigen old school Sound . So werden dann Bands wie HOLOCAUSTO WAR METAL (Brazil) ,CATHARTIC (Mexico),SHITANGEL (US) und CORPSE HAMMER (Sweden/Chile) auch genauestens „ unter die Lupe“ genommen .Dass die einzelnen Gesprächsrunden hierbei sehr ausführlich ,schonungslos ehrlich und enorm tiefgründig ausfallen ,braucht man ja eigentlich nicht mehr zu erwähnen ,da ja nun jeder ,der dieses Zine schon mal gelesen hat ,genau weiß ,dass hier niemals in Richtung standardisiertem „Einheitspreis „ gearbeitet wird . Aber natürlich gibt es neben dem Interviewbereich hier noch so einiges mehr zu entdecken. Neben diversen kurzen Bandbiographien ( SPHINX ,PROFANE ORDER ,NEKKROMANIAC ,NECROHAMMER,BOUNDLESS CHAOS,NECRONEUTRON ,WITCHFUKKER ) gibt es unter der Rubrik A BLAST FROM THE PAST noch ne ausführliche Vorstellung einer russischen Band ( ins Englische übersetzt heißt die wohl  BLOW ) inclusive einer genauen Songvorstellung deren 1989 erschienenen Scheibe .Wem das inhaltlich immer noch nicht ausreicht ,der kriegt hier natürlich auch noch ein bissel was in Form einiger Reviews geboten, um eventuelle Lücken in seiner Sammlung zu füllen . Auch die hier recht vielfältig vorhandenen Flyer werden bei dem echten Metal Maniac dafür sorgen, dass der sich sofort „in die Spur“ macht , um sich mit neuem Material zu versorgen. Aber ich würde dieses Heftchen nun nicht so derart abfeiern, wenn’s da nicht doch noch mehr geben würde. Denn wie immer gibt es auch diese Ausgabe in zwei verschiedene Versionen, bei welchen ihr noch mehr abstauben könnt.
Regular-Version (lim. 300 copies):
-Bestial Desecration Zine #6
-"Kruiz" Bonus Zine
-"Corpse Hammer" Poster
-Three Stickers
Die Hard (lim. 100 copies):
-Bestial Desecration Zine #6
-"Kruiz" Bonus Zine
-"Kruiz" Promo-Tape*
-"Kruiz" Metal-Pin
-"Corpse Hammer" Poster
-Three Stickers
Auch wenn ich irgendwie fast vermute, dass mittlerweile beide Ausgaben eventuell schon wieder ausverkauft sein könnten ( sind ja bereits im Februar erschienen ) , solltet ihr unbedingt doch noch einmal bei Johannes nachhaken ,um vielleicht doch noch ne Ausgabe zu ergattern  . ( LEO )

info@destruktionrecords.de
www.bestialdesecrationfanzine.blogspot.com


IT – „ DIABOLICAL APPARITIORS“

Dann will ich mich mal dem nächsten „Sahnestück „des italienischen Alleinunterhalters Antonello Mura widmen. Ein bissel Hoffnung habe ich ja durchaus, das im Gegensatz zu seiner MCD  „ IL CANTO DEL DEMONI” ,hier dann doch mal etwas „qualitativ hochwertigeres“ an metallischem Material zu entdecken ist . Mit Hilfe eines Mitstreiters ( Roberto Carta -  guitars,drums programs ) muss ich dann auch gleich einmal eingestehen ,dass man nach den 61 min . durchaus doch ganz leicht positiv überrascht war. Denn mit den hier gebotenen 12 Stücken zeigt man dann doch mal so etwas ähnliches wie ein leichtes musikalisches Gespür“. Alle 8 Stücke hier auseinander zu nehmen, würde mein Nervenkostüm jedenfalls zu sehr strapazieren, deshalb gibt es nur an Hand von ein paar Songs ne nähere Beschreibung. Titel 2 ist ein recht wüster , fast schon ein bissel experimentell ,psychedelisch wirkender Mix von unterschiedlichsten musikalischen ( metallischen ) Einflüssen ,welcher insgesamt gesehen ziemlich wüst zusammengesetzt daherkommt . Oder sollte man so etwas als „künstlerische Freiheit“ bezeichnen??? Keine Ahnung, wie man das nun einstufen sollte, zumal einen hier die kurzen elektronischen Sprenkler ganz schön nerven. Bei Titel 3 widmet man sich einer Mischung aus Black/Thrash, mit einer durchaus noch vernünftigen Songstruktur -auch wenn hier die Übergänge von ruhigen zu schnellen Passagen alles andere als wirklich flüssig wirken. Gesang gibt’s ( so wie bei allen anderen Songs auch ) im eigentlichen Sinne  nicht . Da wird auch nur mit Sprechpassagen gearbeitet, welche nun nicht wirklich eine enorm positive Ausstrahlung haben. Obwohl es auch hier zwischen drinne diese elektronisch geklimperten Passagen gibt, ist das noch ein Stück, welches rein von der Präsentation her aber durchaus noch irgendwie ansprechend daherkommt.  Titel 4 zeigt sich anfangs mit seinen Geräuschesamplern durchaus atmosphärisch angehaucht und beginnt ganz ruhig und sacht, bevor dann so richtig harte metallische Klänge einsetzten. Allerdings weisen die hier auch keine wirkliche Struktur auf, sondern wirken eher wie ne „free style „Präsentation, wobei man auch hier immer wieder einen enormen Wechsel zwischen den unterschiedlichsten Tempogeschwindigkeiten hinlegt . Zwar klingen die unterschiedlichsten Passagen hierbei doch recht angenehm, lassen einen aber dann ebenfalls durch diese ganze elektronische kling klang Kacke erneut erschaudern. Titel 5 zeigt sich mit undefinierbaren Klavier – und Elektronikpassagen, denen dann auch noch ein paar leichte Tonsampler beigemengt werden, als ein reines „Instrumental „ . Soll sicherlich irgendwie atmosphärisch daherkommen, wirkt aber eher nur wie zusammen geklatscht . Mehr passiert dann hier musikalisch gesehen auch nicht . Völlig überflüssig ! Titel 7 macht sich mit seinem Orgelbeginn und dem recht melodiösen Anfang recht gut . Auch die weiblichen Gesangseinlagen und der gemäßigte Einsatz der Gitarre können sich hier durchaus sehen lassen . Ab dem Mittelteil verfällt man dann aber wieder etwas in alte Strukturen zurück . Denn da geht’s etwas härter zur Sache, wobei man neben leichtem Black Metal hier aber auch nen ganz leicht progressiven Einschub verzeichnet . Zwar auch nicht vollkommen ausgereift, ist das dennoch einer der wenigen Songs, welche einen durchaus interessant erscheinen . Sehr positiv an dem Stück sind vor allem auch die Solieinlagen der Gitarre noch anzusehen. Da ist doch schon so etwas wie ein tatsächliches Können erkennbar. Deshalb will ich mal dieses Stück auch als interessanten und durchaus kreativen, recht gelungenen, Anspieltip bewerten. Song 9 ist dann zweifelsfrei als reines Outro zu bewerten. Die ganzen vielfältigen elektronischen Spielereien, welche man hier verbrät, holen einen dann wirklich noch einmal komplett runter. Was soll denn man das???? Atmosphäre aufbauen oder gar verstärken??? Ach überhaupt nicht, das wirkt echt wie völlig unkreatives, sinnfreies, strukturloser dahin Geklimper. Was bleibt abschließend noch zu sagen? Ne gewisse „positive“ Steigerung kann man ja hier erkennen. Aber in wieweit man nun künstlerische Freiheit und Kreativität zulassen bzw. akzeptieren muss /soll, hat jeder für sich selbst zu entscheiden. Für mich gibt es da dann doch gewisse Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Sicherlich hat sich der Herr Mura bei all seinem Schaffen etwas dabei gedacht, aber was die Umsetzung betrifft, sollte / muss man wirklich noch einmal kräftig dran arbeiten. Denn ehrlicher Weise muss ich zugeben, dass es mir echt keine Freude bereitet, das musikalische Schaffen von irgendwelchen Leuten immer wieder aufs Neue niedermachen zu „müssen „ . ( LEO )
A.Mura - Via Napoli n 9 08015 - Macomer (NU) Italien
it666972@hotmail.com    spirit666it@hotmail.it   https://www.metal-archives.com/artists/IT/146134

BY  THIS AXE I RULE # 6 ( A5/ englisch )

14.5.2022 Fanzine BY THIS AXE I RULEDa ist auch schon wieder ne neue Ausgabe dieses schnuckligen Fanzines, welches meinereins erst sehr spät neu für sich entdecken durfte /konnte . Denn immerhin ist David damit nun auch schon einige Jahre am Start  ohne das man davon irgendwie mal Notiz genommen hatte . Aber zum Glück funktioniert ja der support/das Interesse heutzutage innerhalb der deutschen Fanzineszene  doch immer noch recht gut ,so dass man doch wenigstens einigermaßen noch mitbekommt , was hier so abgeht . Ohne jeden Zweifel ist das BY  THIS AXE I RULE Zine auch genau die Art der Undergroundlektüre ,welche jeden metallischen Szenegänger voll anspricht und sich in erster Linie mit dem unkommerziellen Undergroundgeschehen befasst .Wie gewohnt kommt auch diese Ausgabe in ner absolut super Druckqualität und auch verdammt starkem Layout daher .Schon alleine die Covergestaltung find ich persönlich so richtig abgefahren und alles andere als irgendwie typisch Klischee mäßig gestaltet . Muss zugeben, dass ich mir hierbei so ein leichtes Grinsen – im positiven Sinne - nicht verkneifen kann. Einfach nur cool! Wenn man dann anfangs die fast 120 Seiten nur mal so durchgeblättert hat, wird einem aber sofort klar, mit wie viel Enthusiasmus, Überzeugung und Szene Kenntnis man hier gearbeitet hat. Irgendwelchen 08/15 , nichts sagende Beiträge ,sind hier absolut nicht angesagt . Ganz im Gegenteil, denn die prall gefüllten Seiten bieten so einiges an Abwechslung, sowohl in Sachen musikalischer Unterhaltung, so wie auch in Form von Beiträgen. Da will und muss man euch vor allem gleich einmal den 30 `seitigen chilenischen DEATH METAL SPECIAL REPORT (Teil 1 von 2!!!)  absolut ans Herz legen. Totaler Wahnsinn und vor allem mehr als überraschend, was da aus den tiefsten Abgründen der Szene ausgegraben wurde. Natürlich hat man sich auch dieses Mal wieder sehr ausführlich der Reviewecke gewidmet. Tonträger werden hier zwar nicht in riesen Massen abgehandelt, aber dennoch gibt es auch hier so einiges zu entdecken, was bei dem Leser zweifelsfrei zu ner Kaufentscheidung führen wird. So richtig fett dagegen ist aber die Fanzinerubrik geworden und beweist mehr als eindeutig, wie stark sein nationales und auch internationales Interesse ist, gerade auch die schreibende Zunft zu supporten. Das ist noch echter Underground Geist ! Und der spiegelt sich hier dann natürlich auch bei den recht intensiven und ausführlichen Gesprächsrunden ganz klar wieder. Obwohl man sicherlich mit Bands wie mit DECEASED (us) oder auch RUNEMAGICK (se) ein paar Vertreter am Start hat, welche sicherlich schon etwas „kommerziellere Luft“ geschnuppert haben, liegt das Hauptaugenmerk immer noch ganz eindeutig bei der Undergroundfraktion. Metallisch gesehen deckt man hier dann auch nicht nur eine Sparte ab, sondern zeigt sich echt verdammt breit aufgestellt. So könnt ihr euren musikalischen Horizont durch Interviews mit MITHRAS (uk), ZEALOTRY (us), FATUM (ru), CONVOCATION (fi), FVNERAL FVKK (ge), INNUMERABLE FORMS (us), KOMMAND (us), HEXER (ge), EVIL SPECTRUM (pe), CHAOTIAN (dk), SPIRITLESS (us), MORTAL INCARNATION (jp)wirklich um so einiges zu erweitern! Ganz dezent auch mit ein bissel was an Werbung versehen, habt ihr auf jeden Fall auch mit der aktuellen Ausgabe ganz schön was zu tun, um euch von Anfang bis Ende komplett durchzuarbeiten. Langweilig wird es einem hier jedenfalls absolut nicht. Deshalb auch ran an euer Erspartes und ab geht die Post in Richtung Düsseldorf. 6 € müsst ihr für die neue Schwarte löhnen, welche aber wirklich jeden einzelnen Cent mehr als wert sind. Support the pure real underground fanzine scene ! ( LEO )
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NUCLEAR STORM –  „TALES FROM THE DEPTH“

So ganz unbekannt sind die beiden Franken Denis Fuhrmann und Wolfgang 'Barney' Dreiseitel ja sicherlich nicht . Denn immerhin seit 2003 toben die gemeinsam schon durch das Szenegschehen , auch wenn man zwischenzeitlich doch immer wieder mal ne längere Pause eingelegt hatte . Dennoch kann das Duo bereits auf 2 Longplayer zurückblicken ( Testbomb – 2004 / Ten Years After – 2015 ).  Fürs aktuelle Metalwerk hat man sein Line- up nun noch etwas erweitert und  mit Miki Stojanov (Tenor der Dresdner Semperoper) noch einen Helfer mit an Bord geholt .Und nach dem aller ersten kurzen Schnellhördurchlauf lässt sich auf jeden Fall schon mal sagen ,dass sie auf ihrem aktuellem Machwerk „TALES FROM THE DEPTH“ ganz gut zulangen und einem doch ne recht gehörige Portion an metallischen Klängen vorsetzen .Entgegen dem ,was meinereins anfangs sofort mit dem mit Namen NUCLEAR STORM assoziiert hat ( nämlich Thrash Metal ) , geht deren Songmaterial eindeutig in Richtung  angeschwärztem melodischen Death Metal ,gepaart mit ner gehörigen Prise Heavy Metal .Hierbei zeigt man dann auch einiges an recht interessanten Ideen beim Songwriting auf ,welche zwar sicherlich noch ausbaufähig erscheinen ,aber durchaus doch irgendwie dafür sorgen ,dass man mal die Ohren genauer spitzt .Am besten und am stärksten für meine Ohren zeigt man sich allerdings dann ,wenn man noch so ne gewisse Prise an Epik und Atmosphäre mit reinbringt . So zeigt sich hier z.B Titel 4 „The Great White „  , welche mich  irgendwie anfangs fast schon an „Bathory“ erinnert, als ne Art leichter Hymne mit starker atmosphärischer Ausstrahlung .Mit Natur Samples ( Wellenrauschen… ) belegt ,zeigt man sich gerade hier , sowohl im Gitarrenbereich wie auch beim  Rhythmus , erfreulich variabel . Zusätzlich garniert man dieses Stück noch mit Sprechpassagen und Heavy/ Power Metal mäßigem Gesang. Echt nen Song mir Wirkung! Gerade was die gesangliche Bandbreite betrifft, welche zwischen leichten Death Metal Growls , Heavy Metal Klargesang und leichtem black metallischen Keifen pendelt , können die bei meinereins doch schon ganz schön Eindruck hinterlassen ( auch wenn ich nun absolut kein Fan der hohen Stimmlagen bin ) . Obwohl unsereins nun leider zugeben muss, dass „Tales from the Depth“ zum Ende hin dann doch etwas „schwächelt „, kommt es dennoch richtig gut erfrischend rüber und kann dich über weite Strecken tatsächlich so richtig mitnehmen. Die Metallerfraktion , welche sich der eher recht melodischeren Death Metal Schiene verschrieben hat und die auch nicht vor diversen Gitarrensolieinlagen zurückschreckt ,kann und sollte hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren . ( LEO )
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DEFECTED DECAY – „TROOPS OF ABOMINATION“

Nachdem man nun doch irgendwie mal wieder einen dieser beschmissenen Arbeitstage hinter sich gebracht hat, braucht es nun echt ne richtig satte Ladung an deftiger Mucke, um wenigstens den Rest des Tages noch irgendwie positiv verbringen zu können. Und was gib es dann besseres, als sich ne richtig fette und deftige Ladung an metallischen Klängen um die Ohren hauen zu lassen. Bestens dazu geeignet erscheint mir da dann die mittlerweile zweite Langrille der Jungs aus dem Ruhrpott. Schon mit ihrem ersten Lebenszeichen „Kingdom Of Sin“ konnte das Duo bei mir recht gut punkten. So wie irgendwie erhofft und auch gewünscht, zeigt man dann auch mit den aktuellen 10 Songs, dass man sein metallisches Herz am rechten Fleck hat und es auch richtig gut versteht, seine eigenen Ideen umzusetzen. Ganz klar und eindeutig bewegt man sich auch hier natürlich auf enorm schweren (aber nicht unbedingt abartig super ultra brutal) deftigen Death Metal Pfaden.  Vorzugseise im alles zermalmenden, schwer dahin walzenden Sound der alten Schule gehalten, lassen sich hier ohne jeden Zweifel diverse Einflüsse von „Bolt Thrower“ , „Grave „ oder auch „Obituary“ klar ausmachen .Trotz der eher schweren Vorgehensweise ,bringen die einzelnen Stücke dennoch mehr als ne fette Ladung an Groove mit sich . Am erfreulichsten ist aber dann auch tatsächlich, dass die einzelnen Stücke doch recht vielseitig gestaltet sind und alles andere als einen Gleichklang aufkommen lassen. So gehört z.B . „A last farewell „hier zu den eher etwas „ruhigeren“ Stücken. Anfangs erst mal ein wenig melodischere Unterstützung geholt, um dann auch wieder volle Fahrt aufzunehmen. Zwischendurch dezimiert man dann immer wieder mal etwas das Tempo, um dann erneut mit voller Wucht loszubrechen. Auch wenn hier, (wie auch bei ein paar anderen Stücken) mal ganz kurz so etwas ähnliches wie „Gitarrensolis“ auftauchen, entziehen die dem Stück niemals in irgendeiner Form die geballte Power, sondern unterstreichen eher deren eigenen kreativen Songaufbau. Die absolut volle Ladung old school Death Metal präsentiert man dann mal mit „Redemption Acquired“ , der echt heftig drückt und direkten Zugang in jede einzelne Gehirnzelle findet .So richtig super geil ,wobei mir tatsächlich fast einer abgeht ,zeigt sich das Duo aber dann ,wenn man die Kriegsmaschinerie der Marke „Bolt Thrower „ in Bewegung setzt .Songs wie „Resist“ oder auch „Commit to the fire „hauen dich ,ganz einfach gesagt ,volle Pulle um . Die sind so geil, da springst du automatisch auf und tobst los! Garniert mit fiesem bösartigem, leicht heiserem Death Metal Geröchel, haben die hier ein starkes und super wohlschmeckendes metallisches Gericht kredenzt, welches man immer wieder aufs Neue bestellen kann. Im Gegensatz zum ersten Album haben die sich hier wirklich - sowohl beim Songwriting wie auch beim Sound - noch mal so richtig gesteigert und vor allem auch in Punkto Eigenständigkeit ganz schön zugelegt. Die Jungs legen mit ihrem neuesten musikalischen „Auswurf“ ne echt fette, satte und enorm gefährliche Zerstörungsstrategie an den Tag, vor der sich jeder Kriegsgegner fürchten sollte. Für mich ne richtig sau coole Scheibe , welche bei mir nur ganz knapp an der  HAMMMER Marke vorbeigeschrubbelt ist . ( LEO )
Silent Watcher Records   info@silentwatcherrecords.de   https://silentwatcherrecords.de/
 
PERPETUAL ETUDE – „NOW IS THE TIME“
Ne neue Band ( 2019 gegründet ),deren Plan besteht darin , den Heavy Metal Sound der 80‘ziger in unsere jetzige Zeit zurück zu bringen ! Na, da kann man ja mal gespannt drauf sein. Gerade in den letzten Jahren hat es ja nun auch den Anschein ,als ob das Interesse an der Heavy Schiene tatsächlich wieder zunimmt .Hinter PERPETUAL ETUDE verbergen sich ein paar „alte Musiker Hasen“ ,welche schon in diversen anderen Bands ( Air Raid, Ride The Sky, Stormwind, Northtale, Dionysus ..) mehr als genug Erfahrungen sammeln konnten .Also schon mal beste Voraussetzungen ,um einem hier ein richtig klasse super Album vorzulegen .Rein technisch gesehen gib es hier dann auch absolut nix zu meckern , da man wirklich auf hohen Niveau arbeitet ,welches sich insbesondere bei der ausgeprägten Gitarrenarbeit mehr als deutlich zeigt .So leicht mit ner schwedischen Anstrich versehen ,bieten die einem hier in gut 31 Minuten keinen knallharten puren Heavy Metal an ,sondern tendieren vielmehr in Richtung melodic Metal/Hardrock ,welcher doch recht deutlich in Richtung „Europe“/ Bon Jovi   abzielt .Obwohl sicherlich auch phasenweise teils ein paar recht harte Gitarrenriffs und Trommelwirbel zum Einsatz kommen ,bewegt man sich vorzugsweise doch mehr in einem zurückhaltenderen „melodischeren „ Bereich ,inklusive diverser Soliausflügen an der Gitarre . Keyboards kommen hier natürlich auch zum Einsatz. Obwohl die hier zwar auch recht prägend für den Gesamtsound sind, drängeln die sich dennoch nicht „total nervend „fett in den Vordergrund. Wie fast zu erwarten war und sicherlich auch schon fast als „typisch“ anzusehen, kommt man hier dann auch mit ner Power Ballade „Our Love“ um die Ecke. Zum Glück klingt die aber nun keinesfalls irgendwie super kitschig oder typisch, sondern hat schon so etwas wie ne Art „Hitpotential „ . Obwohl sicherlich die 8 Titel hier durchaus frisch und mitreißend rüberkommen, schafft man es aber nicht wirklich, damit irgendwie aus der Menge herauszustechen. Dafür klingt das alles ganz einfach zu bekannt und unspektakulär. Dennoch eine solide schwermetallische Arbeit ,die allerdings keine wirklich großartigen Überraschungen bereit hält . (LEO )
Gordeon Music Promotion    https://www.gordeonmusic.de/
Black Lodge  https://blacklodge.se/
Rough Trade   https://www.roughtrade.com/

MOURNFUL WINTER – „ MOTHER`S DEMISE “

Kann mich noch recht gut daran erinnern, dass deren Vorgängeralben „ In Death A Bliss“ & „Viscus et Os „bei mir doch recht gut angekommen waren und vor allem auch etwas überrascht hatten .Mit ihrem nun dritten Album ,welches die Baden Württemberger nun gut vor nem halben Jahr rausgehauen haben ,tue ich mich aber irgendwie im ersten Moment etwas schwer . Das liegt nun aber absolut nicht daran, dass die Mucke irgendwie kacke ist, aber als reiner Schreiberling fühle ich mich nach dem ersten Durchlauf komischer Weise doch irgendwie überfordert, um dann sofort „meinen Senf“ dazu abgeben zu können. Keine Ahnung warum? Nach eins, zwei erneuten Durchläufen kommen dann aber endlich die grauen Zellen in Fahrt. Auch die 8 hier neu im Angebot stehenden Stücke lassen in der Grundgestaltung ganz klar erkennen, dass man sich sowohl geistig wie auch musikalisch dem nordischen Black Metal verschrieben hat. Vor allem bekommt man es auch auf dieser Schiebe wieder richtig gut hin, sich recht vielseitig zu zeigen und so einiges an richtig guten eigenständigen Ansätzen mit reinzubringen. Wie man es von der Band mittlerweile vielleicht auch schon „gewohnt“ ist, gibt es auch hier wieder Songs, welche schon alleine durch ihren fast Überlängen - zwischen 6 min.  & 15 min .  – doch aus der breiten Mase hervorstechen. Das innerhalb der Songs dann natürlich so einiges passiert, ist schon fast etwas logisch. Obwohl man nun auch auf seiner dritten full length nicht auf eine totale black metallische Verwüstungsorgie setzt, agiert man dennoch teils in einem doch etwas extremeren Geschwindigkeitsbereich. Dennoch werden aber die einzelnen Songs von einer eher atmosphärischen und depressiven Grundstimmung bestimmt bzw. geprägt. Auch so ein gewisser epischer, wenn nicht sogar folkloristischer Grundton bei einzelnen Stücken ist hier wieder klar zu erkennen. Das macht sich hier dann auch bei der vielseitigen Gitarrenarbeit - meines Herachtens hat hier noch einmal mehr ausgebaut – recht deutlich bemerkbar. Insbesondere dann, wenn man mal mit eher etwas melodischeren, teils sogar schon etwas progressiv anmutenden Parts einsetzt, schafft man es verdammt gut, so ne richtig starke Atmosphäre aufzubauen. Sehr vorteilhaft bei dem recht vielschichtigen Geschehen hier ist natürlich auch, dass es rein stimmlich nicht nur in einem Oktavenbereich zur Sache geht. Denn neben dem doch eher typischem black metallischem Ausdruck, setzt man hier sowohl auf leichten Sprechgesang, jammernde voller Verzweiflung wirkender Einsätze und wirklich depressiv anmutendem Black Metal Schreien. Da läuft es einem dann doch streckenweise so richtig „kalt den Rücken runter „ . Am markantesten bei der MOURNFUL WINTER Mucke, und sicherlich auch schon fast so etwas wie deren Markenzeichen, ist zweifelsfrei der Einsatz der Mandoline & Klarinette. Obwohl das sicherlich auch nicht mehr zu den absoluten Top neuen Errungenschaften im Black Metal Bereich gehört, schaffen die es aber gerade auch durch deren Einsatz , ne wirklich recht starke Eigenständigkeit rüberzubringen .Dadurch das man meiner Meinung nach auch den Einsatz beider Instrumente verstärkt hat ,diese streckenweise auch eher etwas vordergründiger zum Einsatz bringt , schafft man es noch einmal zusätzlich ,den Songs so ein richtiges Eigenleben einzuhauchen .Insgesamt gesehen haben mich die 4 Leutchen hier nun doch auch wieder mehr als positiv überrascht und mich in den gut 60 min .zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form gelangweilt . „ MOTHER`S DEMISE “ ist sicherlich kein Album für die absoluten Die- Hard - Black Metal Fan . Aber wer seinen dunklen Horizont mal erweitern will, sollte oder muss vielleicht sogar die Scheibe mal antesten . Nach anfänglichen Hörproblemen meinerseits , kann ich fast uneingeschränkt hier mal wieder ne Kaufempfehlung aussprechen . ( LEO )

BOKOR – „SHRINES OF LIES“ ( EP )

Auch das Oldenburger Abrisskommando BOKOR haben sich in der ganzen kack Coronaauszeit  nicht hängen gelassen und fleißig an neuem Material gearbeitet .Herausgekommen sind fünf richtig satte Tracks , welche bei unsereins , mit ihren gut 17 min . Spielzeit ,wieder so richtig für gute Laune sorgen können .Denn das Trio ,das immerhin schon seit 2017 den Underground infiziert hat, zeigt sich auch hier wieder von ihrer allerbesten Seite .Das es auch hier wieder absolut aggressiv und super deftig zur Sache geht ,ist eigentlich schon mehr als logisch .So richtig derb im Death/Grind Style gehalten , finden hier aber auch nen paar Slam Passagen ihren passenden und angestammten Platz .Trotz des brutalem und kompromisslosem Geballer zeigt man gerade im technischen Bereich , dass man zu wirklich versierten Musikern gehört und auch so einen gewissen ,eher etwas „melodischeren“ Aspekte nicht völlig unbeachtet lässt . Das dem ganzen brutalo Geschehen hier auch so eine gewisse dunkle Atmosphäre anhaftet, ist sicherlich auch nicht zu verleugnen. Heisernes Screaming  & tiefer Growls gehören hier natürlich auch ins Repertoire ,um sich dann endgültig bei euch direkt in jede einzelne Gehirnzelle einzunisten .So Leute ,viel mehr an großartige Worte will und brauche ich hier nicht zu verlieren .Macht euch in die Spur ,bestückt damit eure Anlage ,dreht den Lautstärkepegel auf vollen Anschlag und „schädelt“ mal wieder so richtig ausgiebig ab . ( LEO )
bokor.official.deathmetal@gmail.com
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NUCLEAR WINTER ZINE # 3 ( A5 / englisch )
14.5.2022 Fanzine Nuclear Winter 3Zack und schon wieder gibt es einen kräftigen Nachschlag an metallischer Unterhaltung. Bis vor kurzen war mir ja Lukas sein „Vicious Metalfanzine from radical maniacs“ tatsächlich noch völlig unbekannt und dann liegt auch schon wieder die nächste Ausgabe im Briefkasten. Das nenne ich echt flott und beweist auf jeden Fall zu vollen 100%, dass man hier mit voller Leidenschaft, Fleiß und Überzeugung am werkeln ist und vor allem keine Zeit und Mühen scheut, euch da draußen, schnellst möglich immer auf dem Laufenden zu halten. Und in Hinsicht schwermetallischer Unterhaltung hat auch die aktuelle Ausgabe mit ihren 84 Seiten so einiges im Angebot, was man sich nicht entgehen lassen soll. Wie in seinen ersten beiden Ausgaben bisher gehalten, zeigt man sich auch hier layout technisch sehr übersichtlich und eher einfach. Hier wird nicht unnötig großartig grafisch rumexperimentiert, sondern wirklich nur auf das wesentliche beschränkt.  Das ist so auch voll in Ordnung, zumal es ja nun doch bedeutend wichtiger ist, sich inhaltlich in erster Linie in top Form zu präsentieren. Und in der Hinsicht kann man hier natürlich dann auch richtig gut auftrumpfen, zumal man sich rein von der metallischen „Unterhaltungssparte „her, absolut nicht eintönig präsentiert, sondern wirklich mit einem recht breiten Spektrum an den unterschiedlichsten Metallagern aufwartet. Breit gefächert ist hierbei dann natürlich auch die Auswahl der Bands, welche man mit seiner ganzen Fragerei dann hier mal „auf den Sack „gefallen ist . Volle Pulle international ausgerichtet, gibt es hier dann recht ausführliche und tiefgründige Gesprächsrunden - unter anderem mit “Nÿte Light (Ger)”, “Gorgon (Fra) “,” Nuclear Revenge (Esp)” ,” Boundless Chaos (Ger)” ,“HellAvenger (Chi)”……. – welche einem einen wirklich tiefen Einblick bescheren. Mit UPCOMING DEVASTATION ( Tonträger Reviews   ) und HELL FROM THE GUTTTER ! (Zine Reviews) gibt es hier dann natürlich auch wieder ein paar Seiten, durch die ihr dann wieder eure fette Sammlung um den einen oder anderen Leckerbissen erweitern könnt. Mit UPCOMING DEVASTATION EVIL KNOWS NO BOUNDARIES (Mixtapes unleashed! ) hat Lukas hier dann wohl auch ne neue Rubrik am Start , in welcher er euch mal diverse Tapesampler etwas näher vorstellt . Als Bonus zu dieser Ausgabe gibt es diesmal sogar noch ein Extra Bonus Heftchen mit dazu, welches im totalen und coolen Cut'n'Paste Style daherkommt und das komplette deutschsprachige Interview, inclusive massigen Bildmaterial, der deutschen Black-/Speed Metal  maniacs von SPHINX beinhaltet .
Einzig ein bissel merkwürdig und eher unverständlich, ist für mich bei dieser Ausgabe nur der Fakt, dass man beide Innenseiten der Umschlagseite weiß gelassen hat. Absicht oder Versehen, keine Ahnung! Den leeren Platz hätte man auf jeden Fall doch noch irgendwie besser nutzen können / sollen. Aber egal, wie auch immer, trotz dieses kleinen „Patzers“ ist auch der aktuelle Lesestoff unbedingt ne Empfehlung wert. Abgreifen könnt ihr die aktuelle Ausgabe für 3,50 + Porto.  direkt unter nuclear-winter-zine@gmx.de oder auch über seine diversen Supporter wie DESTRUKTION RECORDS, DYING VICTIMS PRODUCTIONS, BLOODY PRODUCTIONS oder auch NIHILISTIC HOLOCAUST DISTRO. Only printed is real... Support the Underground!!! (LEO)

STREETCLEANER # 30 ( A4 / deutsch )

14.5.2022 Fanzine StreetcleanerEin bissel überrascht hats mich jetzt doch, als Wolfgangs Jubiläumsausgabe hier in unserem „Hauptquartier „eintrudelte. Ist ja doch nun schon ne gefühlte Ewigkeit her, dass er uns mit neuem Lesestoff beehrt hatte. Wenn mich jetzt nicht täuscht, war das wohl 2020! Aber man wird ja nun mal auch nicht jünger, hatte wohl persönlich auch mit einigen Schicksalsschlägen zu kämpfen und sicherlich hatte da dann auch der ganze Scheiß mit Corona so seinen gewissen Einfluss gehabt. Egal, jetzt volle Pulle weiter und zuerst muss man unbedingt erst einen fetten Glückwusch zum 30`zigsten Jubiläum rüberschicken. Denn gerade in unserer, immer mehr auf Digitalisierung ausgerichteten Zeit, ist es ja nun alles andere als selbstverständlich oder „normal „ , ein Zine /Mag Printformat unbeirrt auch weiterhin am Leben zu erhalten .Das verdient absoluten Respekt und Anerkennung ! Am sauber und gut layouteten ersten Gesamteindruck gibt’s nix auszusetzen. Gut große und leserliche Schriftform, welche selbst für unsereins als „Halbblinder „problemlos zu entziffern ist. Top! Bild mäßig recht vielfältig bestückt, ist auch hier qualitätsmäßig alles im Lot. Und auch inhaltlich muss man echt sagen, dass man hier doch wieder an seine „alte Form „anknüpfen kann, nachdem ja nun seine Nr 29 doch teilweise von den schreibenden Kollegen ( http://www.musikreviews.de/) recht arg zerrissen wurde. Obwohl Wolfgang ja nun sein Heftchen als Heavy Metal Fanzine betitelt, zeigt er sich dennoch bei der Auswahl der im Heft vertretenen Bands keinesfalls total engstirnig, sondern durchaus doch recht breit gefächert. Aber natürlich würde man absolut lügen, wenn man nicht sagen würde, dass dennoch die musikalische Hauptausrichtung verstärkt auf dem eher etwas „normaleren „metallischen Sektor ausgerichtet ist. Das zeigt sich sowohl im Review Sektor wie auch bei den Interviews ( u. a .mit MENTALIST, RAGE, SACRIFIRE, SAUL, BONDED, INCITE, TASKFORCE TOXICATOR  … ) recht klar  .  Das sein Musikgeschmack aber dennoch bedeutend weiter reicht, lässt sich dann durch die Gesprächsrunden mit EREB ALTOR, AD UNUM OMNES, DIABOLIZER, DIGEST! / MENTAL PHLEGM, MUSICAL MASSACRE mehr als deutlich erkennen. Neben dem Support der Bands, lässt er es sich hier aber auch nicht nehmen, anderweitige Vertreter der Metalszene (ECHOBEAT RECORDS, POTTMORTEM RECORDS, SPIRITCRUSHER FANZINE / METAL ASCHAFFENBURG) mit Interviews kräftig „unter die Arme „zu greifen. Das gestaltet sich schon richtig gut vielfältig, was man hier auf den 104 Seiten zusammengebracht hat. Was nun die inhaltliche Aussagekraft der einzelnen Gesprächsrunden betrifft, kann man durchaus geteilter Meinung sein. Einige wirken hier doch eher recht kurz und knapp gehalten, andere hingeben zeigen sich dann intensiv, tiefgründig und aussagekräftig. Naja, aus eignen Erfahrungen kann und muss man ja nun doch auch mal zugeben, dass es einem als Schreiberling doch manchmal etwas schwerer fällt, aus der üblichen Standartvorgehensweise herauszubrechen. Also Leute, nicht gleich wieder losmeckern, wenn ihr euch mal „uninformiert „fühlt. Wenn ihr meint, ihr könnt es bedeutend besser, dann setzt euch selbst hin, investiert massig Zeit, Energie und Kohle, um uns mit ner eignen Lektüre zu überzeugen! Auch wenn Wolfgang „Wolle“ Schmeer mit seinem Jubiläumsheft nun nicht vollkommen „ins Schwarze“ trifft, gibt es hier keinen Grund, auch nur irgendeine Seite zu überblättern. Die 2,50 € (zzgl. 1,60 € P&V) sind mehr als fair und vor allem gerechtfertigt. Support the Underground - Only printed is real... !!! und greift euch nen Exemplar unter  http://adnoctum.de/streetcleaner-zine/  oder direkt über wolfgang.schmeer@gmx.de ab . ( LEO )

KRACHMANIFEST # 6 ( A4/deutsch )
3.4.2022 Fanzine KrachmanifestJeder von euch da draußen, der auch nur mal wenigstens ansatzweise mal seine Nase in den tiefsten musikalischen Krachuntergrund gesteckt hat, dem sollte und müsste Rayks & Katjas fette Lektüre schon mal irgendwie über den Weg gelaufen ein. Mittlerweile auch schon bei der Nummero 6 angelangt, habe die sich ohne jeden Zweifel schon echt nen verdammt guten Namen im musikalischen Undergroundbereich gemacht. Und das kommt natürlich nicht von irgendwo her, denn die beiden stehen felsenfest mit beiden Beinen in der Szene, pflegen massig Kontakte und auch in Sachen Konzerten/Festivals nehmen die so viel mit, wie es ihnen möglich ist. Und dass man dabei natürlich immer wieder neue geile Mucke und Leute kennen lernt/entdeckt, bleibt ja nicht aus. Und so ist es dann natürlich fast schon irgendwie logisch, dass die in ihrer Lektüre immer wieder neues zerstörerisches Musikmaterial vorstellen und uns somit dann auch schmackhaft machen wollen. Und dass die dabei wirklich fast immer einen super Musikgeschmack (sicherlich nicht immer für jeden einzelnen) beweisen, ist mehr als deutlich auf den satten 95 Seiten herauszulesen. Wie es sich für ein Zine gehört, auf welchem der Name „Krachmanifest „prangt, bieten uns die beiden Szene Gurus (mit Hilfe von 2 Gastschreibern - Andi und Gerste) hier natürlich nix an, was irgendwie in Richtung „Weichspüler Mucke „tendiert. Hier geht’s fast  „nur“ in Richtung ganz extremer musikalischer Ausflüsse , was man dann auch sehr deutlich in Form von Interviews u .a mit XSPIG , Wraak , Brain Corruption, Pisscharge …. rüberbringt. Aber natürlich will man hier auch Fans etwas „seichterer“ Mucke nicht komplett verschrecken und musikalisch auch noch nen bissel Abwechslung reinkriegen. Demzufolge mussten sich dann auch Bands wie Eremit (atmospheric Death/Doom Metal), CNTMPT (Black Metal) oder auch Boundless Chaos (Thrash) den sehr tiefgründigem und verdammt gut recherchierten neugierigen Fragenmarathon stellen. Zur „Auflockerung“ des Inhalts gibt es dann noch ne Livebestandsaufnahme vom „Brutal Musik Fest „ . Aber das Heft der “Krachmanifest Meute “ wäre ja nicht so cool, wenn`s da nicht immer noch einiges mehr geben würde. Denn neben einem „Neuseeland Label Special “ (sehr interessant) hat man sich mit “Lower Class Kids Records” noch einen echten Undergroundlabelvertreter vorgeknöpft. Dass es hier natürlich auch ne super fette Review Ecke gibt, braucht man ja eigentlich nicht mehr zu erwähnen. Und gerade auch in dieser Rubrik ist einmal mehr wieder voll zu erkennen, wie tief man im Underground Sumpf herumwatet. Wie man es von einem echten Underground Zine erwartet, wird hier nicht rumgeschleimt, sondern immer frei Schnauze gelabert. Da merkt man fast in jeder Zeile, dass hier Metal mit jeder einzelnen Zelle und voller Leidenschaft ausgelebt wird . Wenn ihr noch Glück habt und ganz schnell mal euren Arsch bewegt, könnt ihr vielleicht sogar noch eins der letzten leckeren  Heftchen abgreifen . ( LEO )
https://www.facebook.com/rayk.metze.5
Krachmanifest@gmx.net


IT – „ IL CANTO DEL DEMONI” ( MCD )

Tatsächlich gibt es Veröffentlichungen im Metal Bereich, vor denen man sich echt fürchtet und man sicherlich auch eher froh wäre, wenn diese nicht den Weg in den eigenen Briefkasten gefunden hätten. Obwohl man ja nun als Schreiberling doch offen gegenüber allen möglichen musikalischen „Abartigkeiten „sein sollte und es sicherlich auch irgendwie gelernt hat, das musikalisch „künstlerische“ Schaffen einzelner Protagonisten anzuerkennen, gestaltet sich das bei dem italienischen Einzelkämpfer Antonello Mura, immer wieder aufs Neue, mehr als echt problematisch. Das erstaunlichste hierbei ist jedoch ohne jeden Zweifel, das, egal wie vernichtend meine bisherigen Reviews zu seinen Veröffentlichungen bisher ausgefallen sind, er dennoch gnadenlos sein Ding durchzieht und sich auch in keinster Weise von noch so negativen Kritiken beeindrucken oder beeinflussen lässt. Mangelnden Einsatz oder verloren gegangenen Enthusiasmus kann man dem italienischen Alleinkämpfer auf jeden Fall nun absolut nicht vorwerfen. Und so zieht er auf seinem neuen kurzen Rundumschlag ( 2020 ) auch stur weiterhin sein ganz eigenes Ding durch . Diesmal gibt’s auf der selbst gebrannten Silberscheibe 4 Titel mit ner insgesamten Spielzeit von über 30 min . , wobei aber bereits das ausgedrucktes Farbcover mit völlig verzerrter Bilddarstellung (selbst das Pentagramm sieht wie ein Ei aus ) ,nun nicht gerade wirklich anspricht . Die Hoffnung, dass man dann wenigsten musikalisch an sich gearbeitet hat und uns hier dann eventuell doch mal überrascht, entpuppt sich dann aber ganz schnell als absoluter Trugschluss. Der erste sogenannte Song ist wohl mehr nur ne ellenlange Samplereinspielung aus irgendeinem Hexenfilm, in dessen Verlauf dann völlig wüste Gitarreneinlagen und verwirrend Keyboardgeklimpereinsätze hinzugesellen. Allerdings geht es hier so etwa ab dem Mittelteil eher sehr ruhig zur Sache geht, wobei da dann sogar mal einige wenige, recht gelungene Rhythmus – und Gitarrenpassagen auftauchen.  Irgend so etwas wie ne Art Atmosphäre lässt sich hier dennoch nur erahnen. Danach schlägt man dann ne bedeutend härtere Vorgehensweise an . Doch recht eindeutig in den Black Metal Bereich tendierend, ist durchaus so etwas ähnliches wie ein nordischer old school Einschlag zu erkennen. Dem folgt dann ein eher etwas melodischeres, verspielter anmutendes schwärzliches Intermezzo, bei welchem sogar so etwas ähnliches wie eine verhältnismäßig klare „Songstruktur „erkennbar ist. Übersät mit massigen ( Film )Sprachsamplern ,ist das ja noch ein Song ,welchen man durchaus noch als einigermaßen „gelungen „ einordnen könnte . Als Rausschmeißer fungiert dann ein reines Instrumentalstück. Ob man den allerdings nun wirklich als einen „echten „Song betrachten sollte, ist doch mehr als fraglich. Denn das hier sind einfach nur aneinander gereihte, völlig wirre Keyboardsounds und ganz vereinzelte Sprachsampleeinspielungen ….. nicht mehr und nicht weniger. Was das nun darstellen oder gar rüberbringen soll, entzieht sich völlig meinem geistigen Horizont. Puhhh, bin jetzt aber echt mehr als froh, Antonello`s aktuelles musikalisches Schaffen hinter mich gebracht zu haben. Ums ganz ehrlich zu sagen, denke ich mal, das es da draußen bei der schreibenden Zunft sicherlich nicht wirklich viele Leute geben wird, welche sich überhaupt die Mühe gemacht hätten, sich darüber mal zu äußern. Am ehesten vielleicht noch von Leuten zu gebrauchen ,welche auf eine psychotische ,wirre ,völlig verstörende „künstlerisch „ freie Interpretierung von depressiven/extremen Black Metal stehen .( LEO )
it666972@hotmail.com    spirit666it@hotmail.it    https://www.metal-archives.com/artists/IT/146134

3.4.2022 Fanzine Metal HordeMETAL HORDE # 28 ( A5 / englisch )
Und w3.4.2022 Fanzine Metal Hordeeiter geht es mit der nächsten, wirklich starken Undergroundschwarte, welche meinereins immer wieder aufs Neue begeistert. Herausgeber Nuno Oliveira ist sicherlich auch schon in die Sparte des „alten Metal Urgesteins „einzustufen, denn immerhin feiert es mit dieser Ausgabe nun auch schon sein mittlerweile 15-jähriges Jubiläum. Da gib es natürlich von unserer Seite her erst mal ne ganz fette Gratulation und vor allem jede Menge an Anerkennung, das er nun schon so lange „durchgehalten“ hat. Das ist ja nun gerade heutzutage, in den ganzen beschissenen Digitalisierungszeiten nicht selbstverständlich. So vom Style und Layout her, erinnerts doch irgendwie noch an deutsche Metalfanzinezeiten, wo in der Szene die kultigen Zines wie das „G.UC oder das „Eternity „am Start waren. Sauber und top layoutet, unter Verwendung von recyceltem Hochglanzpapier (auch Metaller werden immer umweltbewusster !!!!) , wurde hier auch noch einmal die Schriftgröße nach oben geschraubt . Da gabs wohl von seinen „älteren „Stammlesern doch leichte schon mal ein paar leichte Beschwerden! So wie man es von ihm bisher gewohnt ist/war, liegt natürlich sein Hauptaugenmerk inhaltlich ganz klar im Underground Bereich, wobei er sich natürlich musikalisch nicht nur auf eine Ausrichtung beschränkt, sondern durchaus recht breit gefächert agiert. So sind die fetten 80 Seiten diesmal vollgepackt mit jeder Menge an internationalen Acts, welche sich dann auch wirklich sehr ausgiebig zu seinen neugierigen Fragen äußern. Gerade bei den Befragungsrunden merkt man dann mehr als deutlich, wie intensiv sich Nuno Oliveira mit dem jeweiligen Interviewpartner beschäftigt hat. Da geht’s kaum mal irgendwie in Richtung Standardgelabere, sondern echt verdammt tiefgründig. Da hat meinereins, welcher sich in dieser Ausgabe auch mal Interview technisch äußern durfte, doch schon ganz schön lange gesessen, um sich auch mal wieder einer intensiven Fragerunde zu stellen. Neben so nen bissel was an diverse Werbeanzeigen fehlen hier natürlich auch diverse Reviewrubriken nicht. Insbesondere die Zine Rubrik ist doch mehr als beeindruckend ausgefallen und zeigt einmal mehr, wie tief er international metallisch vernetzt ist. Da taucht doch das eine oder andre Zine auf, von dem selbst unsereins bis zum heutigen Tage absolut noch nichts gehört, geschweige denn gelesen hat. Verdammt interessant ist auch sein „Russian Label Attack „Rubrik, in der er nur Veröffentlichungen diverser russischer Metalvertreter vorstellt. Habe ich so bisher auch noch nirgendwo anders gesehen. Echt cool und informativ. Tja ,und viel mehr muss man nun echt nicht weiter sagen ,um hier ganz klar ne Empfehlung für Euch auszusprechen .Wer ganz tief ins metallische Universum von Bands wie Halter ( Russia Death/Doom Metal ) ,All Against (Portugal Thrash Metal ) ,Sarkasm ( Canada Death/Thrash Metal) , Black Flare ( Portugal Heavy/Doom Metal ) , Imago Mortis (Italy Black Metal) ,CogaS ( United Kingdom Death/Black Metal ) , Nordicwinter ( Canada Black Metal ) eintauchen will und vielleicht auch ein bissel mehr über unser FATAL Underground Fanzine erfahren will ( nen bissel Eigenwerbung muss sein – grins ) ,der liegt mit dieser leckeren Undergroundlektüre absolut richtig . ( LEO )
metalhordezine@gmail.com
https://www.facebook.com/MetalHordeZinePortugal/


SCALPTURE – “ FELDWÄRTS”

Zum Sonnabend Morgen ist das, was die Jungs aus Bielefeld auf ihrem aktuellen metallischen Rundumschlag anbieten, genau das richtige, um wach zu werden. Da musst du nicht erst großartig die Lauscher auf vollen Empfang stellen, um dieses fette Brett in vollen Zügen genießen zu können. Denn das, was die hier in fast 40 min. abbrennen, steckt voller Energie und lässt absolut keinen Zweifel daran aufkommen, dass man hier tatsächlich mit Herzblut und voller Überzeugung am Werkeln ist . In bester old school Death Metal Machart bieten die einem hier ne abwechslungsreiche schwermetallische Kost, welche ihren Ursprung im europäischen Metalsektor hat und ganz vereinzelt sogar den einen oder anderen, vielleicht eher amerikanischen Sprenkler vorweisen kann. Obwohl sicherlich recht eindeutig Bezüge zu Bands wie „Asphyx“ und sogar „Bolt Thrower“ zu erkennen sind, schafft man es dennoch recht gut, seinen recht eigenen Sound zu finden. Dabei zeigt man sich gerade im Bezug aufs Songwriting, dass hier nun absolut keine Laien am rumwerkeln sind. Denn die 9 Songs haben neben ner gehörigen Portion an brutal, derb groovenden Death Metal Parts, noch einiges mehr zu bieten. Zum einen tauchen da gelegentlich mal ein paar kurze Momente auf, die so ein bissel leicht Metal corig anmuten und andererseits lässt man eher etwas bedächtigere ruhigere Momenten auch nicht außer Acht. Obwohl durch die streckenweise Tempodrosslung immer mal wieder der knallharte Bangerfaktor leicht ins Stocken gerät, verlieren die Songs dadurch niemals an Intensität, sondern bauen sich immer wieder aufs Neue auf. Trotz der vorrangig knallharten Death Metal Vorgehensweise  ,die doch von ner verdammt düsteren und leicht erdrückenden Aura umgeben ist ,zeigt man sich hier dennoch auch mal leicht schleppend , melodisch und ansatzweise sogar schon fast etwas episch/hymnisch angehaucht .Neben leichten Sprechpassagen ( Titel 9 ) und dem kurzzeitigen Einsatz leicht episch choraler Gesänge ( Titel 2 ) ,setzt  man dann natürlich in erster Linie auf eine intensive und aggressive Ausdrucksweise , welche aber nie in eine absolute Grunzorgie ausartet .Das was uns hier die 5 Bielefelder Metalheads auf ihrem mittlerweile dritten Album vorgelegt haben ,ist nen richtig frischer und gelungener old school Death Metal Rundumschlag ,der weder irgendwie altgebacken ,geschweige denn in irgend einer Form Ideenlos daherkommt .(  LEO )
FDA Records/ Soulfood    www.fda-records.com
 
BELLGRAVE – “ BACK AS KING “
Das gerade Berlin in punkto metallischer Unterhaltung schon fast ein kleines Eldorado darstellt, ist ja nun absolut kein Geheimnis mehr. Was sich da Szenemäßig tut, wirkt auf unsereins schon fast wie ein unerschöpflicher metallischer Sündenpfuhl, dem man fast gar nicht mehr folgen kann. BELLGRAVE sind ja nun dennoch absolut keine Unbekannten mehr, auch wenn sich die Band 2017 auflöste und erst jetzt wieder mit neuem Material /kompletten Line – up in den Startlöchern steht.“ Back As King “ ist nun deren sechster Longplayer, auf welchem man sich metallisch gesehen, echt ziemlich auslebt und dabei nicht so wirklich in eine feststehende Sparte einordnen lässt. In dem Punkt zeigen die sich hier nun tatsächlich weit ab von irgendwelchen super typischen „modernen“ Trends und ziehen tatsächlich ihr ganz eigenes Ding durch. Denn das, was die uns hier mit ihren 10 Stücken darbieten, ist doch musikalisch gesehen, nicht unbedingt das, was man heutzutage massenweise konsumieren kann bzw . wird. Auch wenn sicherlich deren Haupteinfluss der Death Metal Kategorie zuzuordnen ist, ist es doch eher etwas schwerer, so gewisse Vergleiche zu anderen Vertretern der Szene zu ziehen. Andere „Schmierfinken „bezeichnen deren Genre nun als Death’n’Roll, was unsereins nun aber nicht wirklich zu 100% nachvollziehen kann. Sicherlich, den einen oder anderen kleineren Rock`Roll Einschlag kann man ja durchaus noch erkennen, aber der reicht nun bei weiten nicht aus, um so gewisse „Motörhead „Bezüge zu deklarieren.  Für meine Ohren setzt sich die Mucke der Berliner nun aus Death/ Thrash Metal, progressiven Einschüben, rockigen Elementen, ganz leichten Gothic/ Wave Parts sowie Elementen aus dem EBM /Elektro Bereich zusammen. Letzteres macht sich hierbei gerade durch kleinere Keyboardpassagen, elektronische Spielereien und auch gesanglich recht eindeutig bemerkbar. Obwohl sich das gesamte Geschehen durchaus recht rockig und teilweise recht groovig im Rhythmusbereich präsentiert, will so ein gelungener  kreativer Funke nicht wirklich überspringen.  Trotz teilweiser echt guter Riffs, sind es gerade die eher ruhigen Zwischenparts, die kaum zünden und dann doch eher etwas langweilig und lustlos wirken. Zudem ist es dann auch noch so, dass irgendwie dem gesamten Sound so ne echte und volle Durchschlagskraft und Intensität fehlt. Obwohl sich das, was man hier in knapp 42 min. anbietet, arbeitstechnisch gesehen sicherlich nun nicht schlecht ist, hätte meinereins von solchen gestandenen Musikern wie Bellgrave , ganz ehrlich gesagt ,tatsächlich viel mehr erwartet . Auf Dauer wirkt das eher doch etwas unspektakulär, da es wirklich kaum mal einen Song gibt, der einen total vom Hocker reißen oder sogar „volles Brett“ umhauen kann. Zwar ne solide metallische Handwerkskunst, mit der es aber nicht wirklich gelungen ist, die unterschiedlichsten musikalischen Repertoires so miteinander zu verbinden, dass ein wirklich gelungenes musikalisches Gesamtwerk bei herauskommt. Schade, denn genügend Potential/Kreativität ist ohne jeden Zweifel bei den Jungs vorhanden. ( LEO )
FDA Records/ Soulfood    www.fda-records.com
 
NOIA – “ DESOLATING BLAZE”
Ganz ehrlich gesagt gehen bei mir komischer Weise die Gedanken immer irgendwie in Richtung Power /Heavy Metal, wenn es um ne Band geht, die aus Italien kommt und man die noch nicht kennt. Aber da liegt unsereins mit seinem komischen klischeehaften Denken nun absolut falsch. Denn die mit drei Mann besetzte Truppe, lässt nach den ersten Tönen beiweiten noch nicht erahnen, was für ein Feuerwerk an schwermetallischen Klängen man in den nächsten 38:23 min. hier abfeuern wird. Bereits seit 2005 auf metallischen Pfaden unterwegs, hat man sich laut Infos dann mit der Zeit musikalisch wohl etwas umorientiert und bietet uns nun auf dem mittlerweile sechsten full lenght Album ,  so ne richtig geile ,fette Black/Thrash Mucke an ,welche es echt verdammt nochmal in sich hat .Natürlich oder sollte man sagen zum Glück ,vollständig auf old school  ausgerichtet, schlagen die mit ihren leider nur 6 Stücken ,voll zu .Hauptsächlich bewegen sich die Stücke hier natürlich im Thrash Bereich ,wobei die es aber so richtig gut hinkriegen ,sowohl nen starken norwegischen Black Metal Einschlag, wie auch leichte Blastbeats gekonnt ins Geschehen mit einfließen zu lassen. Irgendwie bin ich aber auch der Meinung, dass da gerade im Riffbereich noch einiges mehr zu erkennen ist. Denn gerade dann, wenn eher etwas rockige Gitarren- /Rhythmus Parts auftauchen, erinnerts einen doch irgendwie unweigerlich leicht an „Motörhead“. Die ansonsten recht ruppig sägenden, vereinzelt melodischer gehaltenen Gitarrenriffs, sorgen zusätzlich für genügend Abwechslung. Auch die Songs selbst sind doch recht unterschiedlich und vor allem ansprechend gestaltet. Obwohl man hier doch vorzugsweise eher verdammt heftig zuschlägt, geht’s nicht immer komplett in Richtung Hyperspeedtempo, sondern durchaus zieht man auch mal mit einer leicht angezogenen „Handbremse „seiner Wege, um damit die insgesamt recht düstere Gesamtatmosphäre noch etwas mehr zu unterstreichen. Auch die gelegentlich kurz auftauchenden Synthieeinsätze (welche man wirklich kaum heraushört), nehmen dennoch einen nicht zu verachtenden Einfluss auf das insgesamt sehr dunkle Ambiente der Stücke. Umrahmt von bösartigen, dunklen, leicht keifenden Vocals, bietet "Desolating Blaze" alles was man braucht, um in die eher düsteren „Abgründe“ des Metaluniversums abzutauchen. Starke Scheibe, welche man sowohl als CD, Vinyl-LP und sogar als Tape/MC abstauben kann. ( LEO )
Bleeding Heart Nihilist Prod.   Alexander Hinz   Mainzer Straße 16A     10715 Berlin
info@bleedingheartnihilist.de   https://www.facebook.com/bleedingheartnihilist     https://bleedingheartnihilist.de/

AVE METAL # 2 ( A4 / polnisch )
Im Tauschgeschäft hat sich unsereins nun dieses polnische Zine mal „an Land gezogen „. So wie es aussieht, ist Mariusz ziemlich neu damit am Start und verdient auf jeden Fall schon mal die Einstufung eines totalen Underground Zines. Denn, soviel unsereins auch im Netz recherchiert, ist von dieser Lektüre absolut nichts zu entdecken. Vom ersten Eindruck her wirkt das zusammen getackerten 60-seitige s./w. Heftchen recht einfach gehalten, insbesondere was das Layout betrifft. Das ist doch teils recht anstrengend für die Augen und wirkt nen bissel unübersichtlich, leicht chaotisch. Dabei gibt es allerdings rein an der Kopierqualität nicht wirklich was auszusetzen. Bild und Text sind gut zu erkennen bzw . zu entziffern. Was aber echt doch gleich erst mal für Verunsicherung sorgt, ist die Covergestaltung. Muss ich doch ehrlich mal sagen, wen das ansprechen soll, bzw . was das zu bedeuten hat. Was hat da Werbung für diverse alkoholische Getränke drauf zu suchen. Finde ich zumindestens keine wirklich befriedigende Antwort drauf. Stellen wir das aber mal zu Seite und konzertreifen uns auf den Inhalt. Problem hierbei ist natürlich mal wieder die polnische Sprache. Hat man ja nun absolut keinen Plan und kann von daher auch kaum ne Auskunft geben, inwieweit man hier tiefgründig oder vielleicht doch bloß oberflächlich arbeitet. Mmmh ! Rein vom Inhalt hergesehen, wird einem aber hier doch so einiges geboten. Neben unzähligen Liveberichten ,ner ganzen Masse an diversen Reviews ( gerade hier geht es mehr als eindeutig in Richtung Underground Veröffentlichungen ) ,vereinzelte Werbung ,gibt es hier natürlich auch so einiges an Interviews zu entdecken .Rein musikalisch gesehen ,zeigt man sich hier recht breitgefächert und beackert die verschiedensten metallischen Gefilde . Wenn man sich dann hier mal die Auswahl der Bands ansieht - BARE BONES , EMPHERIS,WE ARE DEAD ,FAECES ,MYOPIA ,SAVIOR …… - bestärkt das einen dann auch in seinem Gedankengang ,dass dieses Zine wohl ganz eindeutig auf den Support des Undergrounds ausgerichtet ist . Zumindestens kann unsereins nun absolut mit keiner dieser hier vertretenen Bauds auch nur ansatzweise was anfangen. Tja, mehr kann man hierzu echt erst mal nicht sagen. Auf jeden Fall freut es einen, dass es doch immer wieder Leute gibt, welche sich in punkto Fanzinekultur einen abmühen, um diese auch weiterhin am Leben zu halten. Das sollte und muss man auf jeden Fall verdammt hoch anerkennen. In wieweit Mariusz mit seiner Lektüre nun wohl was reißen wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Wer die echte Fanzineszene unterstützen will, und doch noch irgendwie auf den ganzen massenweise digitalen Veröffentlichungsscheiß verzichten will, kann ja mal ganz zwangslos ne e-mail in Richtung Polen schicken . ( LEO )
Mariusz Pomaranski ul . Madalionow 8/42    20-486 Lublin  Polen    avemetalzine@gmail.com
 
CATHARTIC -„CEREMONIAL RESURRECTION “( TAPE/EP)
So ein richtig schöner fettes schwedischer Todes Mörtel Sound am frühen Morgen tut echt verdammt gut, um überhaupt erst mal in Schwung zu kommen. Das hierbei die 2019 gegründete Mexikanische 4 Mann Truppe ganz tief im old school Sumpf watet, sogt natürlich noch mal zusätzlich für Antrieb. Auf ihrem Debüteinstieg, welches sowohl als Tape wie auch als CD erschienen ist, haben die nun satte 6 Songs verewigt (bei bandcamp gibt es sogar noch nen Song mehr zu ergattern), welche qualitativ gesehen, recht weit oben angesiedelt sind. Allerdings sollte man hier nun nicht wirklich was brand neues oder vielleicht sogar sehrt Außergewöhnliches erwarten. Ne, so wie es sein soll, geht’s hier eher recht typisch voran. Richtig schön fett und vor allem auch brutal gehalten, lassen aber auch die Mexikaner immer mal ein bissel Zwischenraum für eher etwas verspieltere, melodiöser wirkende Parts. Die vorrangig doch im sehr tiefen Ausdrucksbereich angesiedelten Sangesparts passen hier natürlich wie „Die Faust aufs Auge „. Gelegentlich schweift man zwar auch mal kurzzeitig in etwas höhere Tonlagen ab, was aber hier nicht wirklich ins Gewicht fällt. Insgesamt gesehen ist man zwar echt verdammt bemüht, hier doch Abwechslung mit reinzubringen, was aber nicht unbedingt durchgängig voll hinhaut. Da könnte man durchaus noch nen bissel mehr dran arbeiten. Am Sound und am Layout hingegen, gibt es absolut nichts dran auszusetzen. All diejenigen unter Euch, welche voll auf schwedischen Death Metal der Marke „Dismember“ oder „Grave“ abgehen und auch so nen ganz kleinen „Bolt Thrower „Einschlag gutheißen, sollten der Band auf jeden Fall mal ihre Aufmerksamkeit schenken. ( LEO )
Hecatombe Records ( CD )  https://www.facebook.com/Hecatombe-Records-1835915873382738
Necrolatry Records ( Tape ) https://www.necrolatryrecords.com/
Destruktion Records ( Tape ) http://www.destruktionrecords.de/ 


NACHTFALKE / HROSSHARSGRANI- „ JOURNEY'S END „ ( SPLIT )

Ne verdammt lange Zeit war es ja nun mehr als ruhig um den Österreicher Alex Wieser geworden, welcher ja mit seinem Projekt „Hrossharsgrani“ ne wirklich lange Zeit mehr als aktiv war, was neue Veröffentlichungen betraf. Aber jeder Künstler muss sich wohl auch mal ne kreative Auszeit gönnen, um neue, kreative Ideen sammeln zu können. Jetzt ist es aber wohl an der Zeit gewesen, um sich mal wieder „zu Wort“ zu melden. Tatkräftige Unterstützung erhält Alex hierbei nun durch das deutsche Projekt „Nachtfalke“. Interessant und vor allem sehr positiv anzusehen ist hierbei, dass sich beide Projekte in musikalischer Hinsicht auf doch sehr unterschiedlichen Pfaden bewegen, was der ganzen Scheibe natürlich in Hinsicht Abwechslung mehr als zugute kommt . Lässt sich
„Hrossharsgrani“ in Richtung Ambient, Folk- und Viking Metal einordnen, so fährt „ Nachtfalke“  mit seinem teils recht rohem  Black Metal doch schon bedeutend härtere Geschütze auf . Die Trackliste von „Journey’s End“ ist hierbei eher etwas ungewöhnlich, da sich die Bands von Song zu Song abwechseln. Obwohl da nun wirklich für ne ganze Menge an Abwechslung sorgt ,stellt sich das dennoch für den Zuhörer eher etwas problematischer dar .Denn streckenweise hat man es echt schwer ,die Songs direkt voneinander zu unterscheiden ,das diese oft ohne Pause ineinander übergehen und auch die CD Player Anzeige nur einen einzigen Song anzeigt .Zwar ist wirklich ganz deutlich die unterschiedlichste musikalische Ausrichtung zu erkennen ,aber so wirklich weiß man halt nicht immer ,wo der Anfang und das Ende eines Stückes sind .
In den gut 71 Minuten wird Euch jedenfalls ein wirklich breites Spektrum der recht wechselnden Gefühle, Eindrücke, Ausdrucksformen und Emotionen geboten.
Hierbei reicht es von hymnisch, erhaben, bombastisch, gewaltig, atmosphärisch bis hin zu tief dunkel, bösartig, kämpferisch und bedrohlich. Da kommt echt zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form Monotonie, geschweige denn, Langeweile auf. Diese unterschiedlichsten Ausdruckformen spiegeln sich natürlich auch bei den gesanglichen Darbietungen ganz klar wider. Da gibt es neben choralen Gesängen, seichter Frauengesang und Sprechgesangspassagen natürlich auch tief dunklen eiskalten Vokals. Auf den Einsatz diverser ganz leichter Soundsamples (Säbelrasseln, Schlachtengetümmel, Wind, Mövenlaute …) wird hier natürlich auch nicht verzichtet. Was nun die reine Gitarren - und Drumarbeit (sicherlich vom Drum Computer) betrifft, so zeigt man sich auch hier von einer recht vielseitigen und vielschichtigen Seite. Der vereinzelte Einsatz einer Natur Gitarre, insbesondere bei den eher sehr ruhigen Songs, sorgt dann noch einmal zusätzlich für so ne Form der leicht folkloristischen anmutenden Ausstrahlung.
Neben den Eigenkompositionen haben sich beide Vertreter aber auch jeweils ein Bathory Cover vorgenommen ( Hrossharsgrani - „Song To Hall Up High“ / Nachfalke – „13 Candles“ ) ,welches man in seinem ganz eigenen Stil rüberbringt . Zusätzlich gibt es dann noch ein Celtic Frost Cover („Return To The Eve“) von Nachtfalke.
Ich muss zugeben, die lange Auszeit hat sich echt gelohnt, denn obwohl „ JOURNEY'S END „ rein musikalisch gesehen nun nicht vollkommen „Hit verdächtig“ erscheint ,kann man dennoch durchweg mit seiner musikalischen wie auch kompositorischen Arbeit voll überzeugen .Ne wirklich starke Scheibe ,die weit ab von irgendwelchen super angesagten Trends agiert  und zweifelsfrei nicht nur Fans dunkler ,bösartiger Mucke ansprechen wird /kann . (LEO )
Christhunt Productions    https://christhuntproductions.com/

GALLOWER – „ BEHOLD THE REALM OF DARKNESS” ( TAPE )
Polen hat ja bekannter maßen doch so einiges an wirklich großen und auch guten Metalacts zu bieten, die es auch international geschafft haben, sich ganz oben zu positionieren. Die drei Jungs von GALLOWER, welche bereits seit 2015 in der Szene aktiv sind, gehören da allerdings wohl noch nicht dazu. Sicherlich haben die sich mittlerweile in der polnischen Szene auch schon einen Namen gemacht, aber der wirklich grop0e Durchbruch scheint ihnen noch nicht gelungen zu sein. Dabei ist deren hier vorliegendes erstes full length Album nun absolut nicht zu verachten und zumindest für meine teils doch recht verwöhnten Ohren, schon nen kleiner Ohrenschmaus. Denn um irgendwelche angesagten Trends kümmern die sich hier einen absoluten Scheißdreck, sondern ziehen gnadenlos ihre Vorstellung von geiler  Metalmucke durch .Angefangen mit nem super rohen Sounds ,der ansprechenden Covergestaltung ,kann man hier aber insbesondere dann aber auch musikalisch bei mir ziemlich punkten . 12 Songs hat man hier für die Ewigkeit aufs Magnetband (gibt es aber auch als CD/LP) gebracht, welche sich zwischen old schooligem Black - und Thrash Metal  ( leichte Heavy Metal Anteile lassen sich sicherlich auch nicht verleugnen )bewegen und werden eins auf gar keinen Fall aufkommen lassen ,Langeweile . Ne, hier wird doch richtig flott drauflosgeschruppt und einiges an Bewegung mit eingebracht. Die hierbei unterschiedlichsten metallischen Einflüsse fließen verdammt gut ineinander über und sorgen enorm für Abwechslung im Rhythmus .Obwohl auch hier immer mal wieder Soloparts eingestreut werden ,mindern diese niemals die ansonsten hohe Intensität der einzelnen Stücke .Mit verdammt viel Leidenschaft und Intensität betätigt man sich hierbei auch bei den gesanglichen Darbietungen .Mal geht man eher etwas mit thrashigem Geshoute zur Sache ,dann zeigt  man sich kraftvoll wütend um dann wiederum mal mit hohen schreienden Parts ( King Diamond like ) aufzuwarten . Wer den 80`ziger , Anfang 90`ziger Zeiten hinterher trauert und sich mal wieder die volle Ladung old school Metal geben will ,der sollte nicht lange zögern und ganz schnell mal seine Geldbörse zücken ,sofern das auf 150 Stück limitierte Exemplar ( 2020 erschienen) überhaupt noch zu ergattern ist . (LEO)
Destruktion Records   J. Chan   Belchenstrasse 22 Weil am Rhein  79576    info@destruktionrecords.de  www.destruktionrecords.de
Heathen Tribes Records  heathentribesrec@gmail.com   https://www.facebook.com/heathentribes


HELLAVENGER - “THE PRIMORDIAL FLAME “ ( TAPE / Promo Adv. MMXXI)
Obwohl die beiden Chilenen nun mittlerweile schon seit 2011 am Start sind, muss man die wohl tatsächlich zum absoluten und totalen Underground zählen. Denn bisher haben die nur eine mickrige Veröffentlichung (Lord of the Burning Abyss – Demo 2019) rausgehauen. Reviews dazu oder gar irgendwelche großartigen Infos über die beiden sind im Netz kaum zu finden .Einzig allein unter „Metal Archiv“ oder bei „Musiksammler“ kann man sich mal ein paar ganz wenige Infos rauszuziehen .Das hier vorliegende Tape ist wohl nur zu reine Promotionzwecken erstellt wurden und gibt`s wohl käuflich eher nicht abzustauben .Wäre ja nun auf Grund der hier nur vorhandenen 3 Songs ,inclusive Intro ,rein vom Songangebot auch nicht wirklich super erstrebenswert .Musikalisch hingegen zeigt man sich hier jedoch durchaus top fit und auch ansprechend . Old school Black-/ Thrash Metal ist angesagt ,wobei allerdings der black metallische Anteil ganz klar überwiegt .Richtig schön dreckig und auch roh gehalten geht’s hier voran ,wobei recht deutlich rübergebracht wird ,das Bands wie „Venom“, „Bathory“, „Possessed“ oder auch „Slayer“ deren Schaffen maßgeblich beeinflusst haben .So wirklich überdimensional kreativ oder eigenständig lässt man es hier nun nicht angehen ,sondern orientiert sich maßgeblich dann doch bevorzugt an den alten Helden .Hierbei gibt es aber weder an der  Gitarrenarbeit noch am Gesang ( im Stil von „Venom“) wirklich was auszusetzen .Rein von der musikalischen Qualität her gesehen ,haben die auf jeden Fall ihre „Hausaufgaben „ gemacht . Wer offenkundig jetzt ein größeres Interesse an der Band bekommen hat ,sollte sich auf jeden Fall dann mal deren erstes langes Lebenszeichen „Lord of the Burning Abyss“ an Land ziehen ,welches man unter anderen wohl noch bei „Sons of Hell Prod.“ oder auch „Morbid Metal Records“ abstauben kann .
( LEO )

 
NUCLEAR WINTER ZINE # 2 ( A5 / englisch )
Unsereins ist ja nun doch immer wieder überrascht und vor allem auch erfreut, wie viel Bewegung es nun doch noch in der deutschen Fanzineszene gibt und man tatsächlich davon nicht immer wirklich großartig was mitbekommt hat. Mit dem Untertitel „Vicious Metalfanzine from radical maniacs“ versehen, lässt uns Lukas in seine kleine, recht fett bestückte, fast 90‘zig seitige Metalwelt eintauchen. Sehr übersichtlich, nicht gerade Platzsparend und recht einfach layoutet (durchweg wird nur eine Rahmengrafik verwendet), macht das Heftchen aber dennoch einen absolut super Eindruck. Auch die Vielzahl an Interviews ( u . a . mit Impure, Fatal Embrace, Terrörhammer, Violent Force, Hard Metal Jackhammer Radio, Aggressive Perfector …. ) sind absolut nicht zu verachten .Da hat man doch schon verdammt tief bei den unterschiedlichsten Interviewpartner gebohrt um denen dann auch sehr ausführliche Antworten zu entlocken .Cool hierbei ist natürlich ,dass man sich nicht nur auf eine musikalische Sparte eingeschossen hat ,sondern sich wirklich recht querbeet in den unterschiedlichsten Metallagern umsieht .Logischer Weise findet man auch bei Lukas ein paar wenige , teils sehr ausführliche und tiefgründige Reviews zu den verschiedensten Veröffentlichungen ,welche hier ebenfalls doch recht tief in der Undergroundsektion angesiedelt sind . Hier und da dann auch mal nen bissel was an Werbung, und dann ist man auch schon wieder durch. Soweit ich das nun abchecken konnte, müsst ihr so zwischen 4 – 5 Euronen + P./V. investieren, damit diese kleine Lektüre dann bei Euch in den heimischen 4 Wänden landen kann. Mittlerweile ist nun auch schon wieder die Nr. 3 draußen, in welchem ihr dann u.a. Interviews mit “Nÿte Light (Ger)” , “Gorgon (Fra) “ ,” Nuclear Revenge (Esp)” ,” Boundless Chaos (Ger)” ,“HellAvenger (Chi)”……. abchecken könnt. ( LEO )
nuclear-winter-zine@gmx.de
 
DETOX FANZINE NO.9 ( A 4 / englisch )
Meine Fresse, der Pawel ist ja allen Anschein nach, das absolutes Arbeitstier. Was der uns hier mit seiner aktuellen Ausgabe für ne super fette schwermetallische Schwarte vorlegt, verdient absoluten Respekt und jede Menge an Anerkennung. Für mich gehört gerade dieses Zine eh schon seid Jahren zu meiner absoluten Lieblingslektüre  ,da es hier wirklich fast ausschließlich pur in die total tiefsten Abgründe der metallischen Szene geht und man hier immer wieder neuen absolut geilen Stoff entdecken kann .Bisher hat mich dieses Zine noch niemals in irgend einer Form enttäuschen können ,sondern immer vollkommen in sämtlichen Belangen überzeugt .Leider ist das mit dieser Ausgabe aber wohl so ,dass diese dann Pawels Abschiedsnummer aus der schreibenden Metal Zunft ist .In seinem Vorwort bezieht es dazu auch klar Stellung und zeigt sich doch verdammt emotional .Was er hier an Wut und Enttäuschung im Bezug auf die aktuellen Metalszene ausdrückt ,ist für mich auch verdammt nachvollziehbar ,da man sich gerade in letzter Zeit selbst auch darüber jede Menge Gedanken gemacht hat .
Schon alleine, wenn man das allererste mal diese Ausgabe in die Hände nimmt, lässt es einen schon rein vom optischen her, voll abfeiern. Sau geiles Cover, super starke Druckqualität und das alles in ne absolut schicken old school Layout. Passt wie „die Faust aufs Auge „. Aber bei den steigenden Ansprüchen der geneigten Leserschaft, muss man natürlich auch inhaltlich noch einmal mehr überzeugen. Und auch da gibt es bei den gut 120 Seiten keinen Grund zum Meckern. Denn hier gibt es doch einiges an Abwechslung, und dies nicht nur, was die unterschiedlichsten metallischen Sparten betrifft, sondern auch den inhaltlichen Themenbereich. Neben den fast 40 Interviews (wenn ich mich nicht verzählt habe! ) aus dem weltweiten Undergroundsektor….. MIXOMATOSIS (Spain), ATROFIA CEREBRAL (Peru), TERATOS (Peru), GOYZ II MENSCH (USA), MASTECTOMY (Poland), ORATOR (Bangladesh), SEPULCHRAL VOICES (Belgium), ROT (Brazil), PUTRID CULT (Poland), SATANIC PRIEST (Salvador), SOMLUCK ART (Thailand), ALCOHOLIC BUTCHER (Poland), ŁZA ZESCHNIĘTEJ RÓŻY (Poland), VICERAL VOMIT (Costa Rica), ERASER (Italy), LEPROPHILIAC (Spain), XREPEATX (India), MORGUE BREATH (USA), SORE SHIT (Philippines)…. die mal super lang, mal etwas kürzer geworden sind, aber dennoch nicht in den ganz so üblichen Fragenlevel liegen, sondern echt durchdacht sind. Ein paar andere Beiträge, welche direkt mit der Metalszene zu tun haben, wurden hier aber auch noch aufs Papier gebracht. So gibt’s hier z. B auch einen kurzen Artikel über das Attentat in Bataclan-Club in Paris. Aufgestockt wird der Inhalt hier logischer Weise mit Unmengen an unterschiedlichsten Reviews (sind wohl über 100 ) , welche fast durchgängig weit ab vom trendigen Metalgeschehen angesiedelt sind und ohne Zweifel dafür sorgen werden ,dass der eine oder andere von Euch sofort seinen Kontostand überprüfen wird ,um sich da dann sofort mal wieder was neues an Lese -und Hörstoff zuzulegen . Was soll man sonst noch sagen. Es ist einfach wirklich mehr als super schade, wenn nicht sogar ein wenig deprimierend, dass nun auch diese absolut geile Szenelektüre zu „Grabe getragen „wird. So wie es den Anschein hat, scheint diese Ausgabe wohl auch schon wieder komplett ausverkauft zu sein. Wer trotzdem mal sein Glück versuchen will, wendet sich halt mal direkt an Pawel oder sucht im Netz nach einem „Dealer „welcher eventuell noch ne Ausgabe auf Lager liegen hat. Die 6€  ( + P./V.) sind auf alle Fälle mehr als super gut angelegt . ( LEO )
detoxzine@gmail.com
https://www.facebook.com/DETOX-ZINE-335287070540925/


ABYSSAL SUFFERING – “ SOUL PIONEER “ ( TAPE )
Das französisch Undergroundlabel „Visceral Circuitry Records“ ist ja nun dafür bekannt, dass die nun wirklich Zeugs veröffentlichen, welches in den tiefsten Sümpfen des internationalen Undergrounds beheimatet ist und deren musikalische Darbietungen meist weit ab von irgendwelchem trendigen Geschrote liegen. Das Teil, welches hier nun gut 18 min. lang seine Runden dreht, ist 2005 bereits als CD`r erschienen, auf dem es allerdings nur 3 Songs zu hören gab. Bei der neuen Tapeauflage gibt’s dann sogar vier Titel. Und was der vom Balkan stammende Alleinkämpfer Ivan Sikic einem hier entgegenwirft, ist dann doch ne Mucke, welche die Lauschlappen ganz schön strapaziert. Grob gesagt, lässt sich sicherlich die Mucke in erster Linie voll dem traditionellen Death Metal der 90`ziger Jahre zuordnen. Allerdings geht es hier beiweiten nicht so brutal zu, wie man es vielleicht erwartet oder gar erhofft hat. Vielmehr wird hier auf Technik gesetzt, welche sich durchweg durch sehr viele Breaks im Rhythmus und vielfältigstem Riffing hervortut. Nur selten gibt es mal ein paar wenige Phasen, in welchen man dann tatsächlich mal so richtig „vom Leder zieht „. Vorwiegend zeigt man sich doch eher im Mid Tempo Bereich angesiedelt, wobei sicherlich auch die eine oder andere thrashige Note recht deutlich herauszuhören ist. Streckenweise wirken die einzelnen Stücke hier recht verworren, verfrickelt wenn nicht sogar zu überladen . Da lässt sich kaum mal so etwas wie ne „gerade Linie“ erkennen, geschweige denn, dass es einen dann irgendwie wirklich großartig mitreißt. Ist echt mehr als verdammt schwer, mit dieser Form des Death Metal nun wirklich richtig „warm“ zu werden. Der absolute „Schock „kommt dann mit dem Zusatzsong „Dawn oft he miserable „  ,welcher sich ganz krass von dem Rest abhebt  .Bestimmend durch einen ganz fetten krassen ,elektronischen Einschlag ,der schon in Richtung Industrial /Noise tendiert ,gibt es hier nur wenige harte metallische Klänge zu entdecken .Zusammengesetzt durch einen chaotisch wirkenden Rhythmuswechsel ,hinterlässt der dann eher einen sehr verwirrenden/bedepperten Eindruck .Auch wenn man sich hier Ivan als Multi Instrumentalist qualitativ durchaus recht gut in Szene zu setzen versteht und auch irgendwie sein eigenes „kreatives“ Ding durchzieht ,kommt dennoch nicht so wirklich richtig Freude auf und man fühlt sich mit der Zeit dann doch schon eher gelangweilt . Da die Produktion selbst leider auch eher sehr schwach und vor allem drucklos ausgefallen ist, ist das auf 70 Stück limitierte Tape sicherlich nur was für die absoluten Die Hard Fans oder für Sammler Nerds. ( LEO )
Nihilistic Holocaust  Gabriel S.  9 rue de la scarpe  59552 Lambres Lez Douai Frankreich    Gabsk@wanadoo.fr     https://nihilistic-webzine-distro.fr/
Visceral Circuitry Records    https://visceralcircuitryrecs.bandcamp.com

PERVERSE RITES – “ WITCHSLUTHAUNT” ( TAPE )
Ganz brandaktuell ist diese Veröffentlichung nicht mehr ,da die bereits 2020 als EP bei „Gate of Horror Productions“ und „Black Legion Records“ digital / Tape erschienen ist .Aber als wahrer und totaler Supporter des Undergrounds hat Johannes von „Destruktion Records“ die nun als limitierte Tape Version , mit Bonusmaterial , nachgelegt . Ganz kurzes Intro und dann legen die Peruaner auf ihrer dritten Veröffentlichung auch schon so richtig los. Und das, was die drei hier dann abreißen, ist mehr als ganz deutlich im old school Lager des Black Metal angesiedelt. Allerdings zeigt man sich hierbei nicht als absolute bitterböse und krass extreme Vertreter der Szene, sondern lässt hier auch so einiges an thrashigem Material mit einfließen. Insbesondere wird das durch ne Vielzahl an unterschiedlichsten Riffs und kurzen, aber verdammt geilen Solieinlagen an der Gitarre, deutlich. Gewohnheitsmäßig würde man hier ja nun vielleicht auch erwarten, dass man in punkto Gesangs sich nicht gerade übermäßig abwechslungsreich zeigen könnte. Aber weit gefehlt, denn neben den teils keifenderen Passagen, setzt man hier auch auf einen eher tieferen ultra bösartigen Ausdruck und auf ne Stimmlage, welche einen teils sogar an „King Diamond“ erinnert. Der auffälligste und hervorstechendste Song dieser Veröffentlichung ist für mich „Black Devastation“. Zum einen, weil der sowohl rhythmisch wie auch technisch wirklich enorm abwechslungsreich gestaltet ist, teils fast etwas „schräge“ wirkende kurze Riffs beinhaltet und ab dem Mittelteil nur noch Chopins „Todesmarsch“ eingesetzt wird. Macht sich zwar gut, wirkt auf mich aber doch eher zu langgezogen, fast schon ein wenig wie ne Art „Lückenfüller „. Aber gut, die Jungs haben sich da sicherlich was bei gedacht, was unsereins im Moment vielleicht noch nicht wirklich nachvollziehen kann. Fest steht, das sämtliche Stücke eine enorm dunkele und bösartige Aura umgibt, welche es zu 100% schafft, sich in eure tiefschwarze Seele zu fressen. Beladen mit jeder Menge Wut, Bösartigkeit und Aggression, merkt man es den Leuten bei jedem einzelnen Ton absolut deutlich an, mit wieviel Spaß und vor allem Überzeugung man hier ans Werk gegangen ist. Ein verdammt starkes Stück südamerikanischem Black-/Thrash Metals , welcher nicht nur absolute Enthusiasten ansprechen wird / kann . ( LEO)
Intie Records  https://www.facebook.com/IntiRecordsPeru/
Destruktion Records  Johannes Chan, Belchenstr. 22, 79576 Weil am Rhein (Haltingen)   http://www.destruktionshop.de/   info@destruktionrecords.de

HOLOCAUSTO WAR METAL – “ BATISMO DE FOGO “( TAPE/ limitierte Version  )
Die Brasilianer von HOLOCAUSTO sollten sicherlich auch hier in unseren europäischen Gefilden keine absolut Unbekannten mehr sein. Denn immerhin sind die seit Mitte der 80`ziger szenemäßig, auch international gesehen, doch verdammt aktiv gewesen. Auch wenn man in dieser Zeit sicherlich nicht den ganz großen Sprung in Richtung „Superact“ schaffen konnte, so konnte man doch mit diversen Veröffentlichungen durchaus recht positiv punkten und sich doch schon so etwas wie einen gewissen Kultstatus erarbeiten. Irgendwann in der Drehe 2018 war dann aber wohl Schluss und es wurde so was wie eine „kreative“ Zwangspause eingelegt. Unter neuem Namen HOLOCAUSTO WAR METAL und wohl auch mit neuer Besetzung, kehrt man mit “ BATISMO DE FOGO “ („Baptism of Fire“ ) jetzt aber zurück ,um erneut zum Sturm auf eure Lauschlappen zu blasen . Als Original 2020 bei „War Core Records“ erschienen ,hat sich Johannes von „Destruktion Records“ hier dann mal wieder was absolut feines und vor allem ansprechendes einfallen lassen, um dem Brasilianischen Trio auch hier in den europäischen Gefilden „auf die Sprünge „zu helfen. Insbesondere die absoluten Sammlerfetischisten werden sich alle „vier Finger „nach solchen limitierten Sachen lecken. Ohne hier schon mal auf die musikalische Qualität einzugehen, zählt diese Veröffentlichung in Sachen Sammlerrarität für mich schon mal zu nem absoluten Top Teil, was ich so in dieser Form echt noch nie gesehen habe. Große Metallbox mit Prägung – kommt schon mal verdammt edel. Innen dann nen Tape, ne Metalpin  ,ein Farbfilmstreifen ,ein Bandfoto und  nen riesen großen Faltblatt mit allen möglichen Infos + Interview der Band . Das Ganze ist dann so in  ner Art Pergament Form gehalten und wirkt absolut sau edel . Das ist alles schon echt was absolut Einmaliges und kriegt bei mir schon alleine deshalb einen Ehrenplatz in der Sammlung.
Auf „Batismo de Fogo“ gibt es neben 5 neue Songs, auch 3 Stücke, welche von ihrem 2019 erschienenen Demo stammen, jedoch neu aufgenommen wurden. Musikalisch gesehen zeigt man sich hier recht roh, teils vielleicht sogar schon leicht „primitiv „angehaucht, ganz tief in den 80zigern /90`zigern angesiedelt. Hauptsächlich vom Thrash Metal beeinflusst, befördert man aber neben nem leichten old school Death Metal Einfluss, aber auch einiges an Hardcoreelementen ans Tageslicht. Ohne auch nur in irgendeiner Weise sich technisch sonst wie in Szene zu setzen, ziehen die hier eher geradlinig und vor allem recht brutal ihrer Wege.
Die über den gesamten Sound beibehaltene intensive Rhythmusgestaltung zeigt zwar nur gelegentlich mal ein paar wenige eher etwas rhythmische Einschläge, wirkt aber dennoch niemals monoton oder irgendwie gelangweilt. Für mich schaffen die es jedenfalls problemlos, einen mitzuziehen. Neben dem teils so richtig wütendem und rohen Gesang, sind hier aber auch ganz deutlich Spuren aus dem Hardcore/Punk Bereich zu erkennen. Da man sich, wie es der Bandname vielleicht doch verrät, komplett mit dem Thema Krieg auseinandersetzt, wird das durch den Einsatz diverser Samples (Sirenen, Marschgesänge, Kriegslärm …) noch mal klar verdeutlicht. Auch wenn’s hier nun komplett musikalisch eher nur verdammt „einfach „zur Sache geht, man nicht wirklich mal so etwas wie einen Höhepunkt finden kann, so ist dennoch eins sicher. Die Mucke erreicht einen dennoch zu 100% und macht vor allem eins , absoluten Spaß . ( LEO )
Destruktion Records  Johannes Chan, Belchenstr. 22, 79576 Weil am Rhein (Haltingen)   http://www.destruktionshop.de/   info@destruktionrecords.de

ARTILLEROS 666 – “ EX IGNIS REVIVISCUMS”   ( TAPE / limitiert  )
Bolivien ist nun nicht wirklich dafür bekannt, dass da in Sachen Metal so wirklich großartig was abgeht, geschweige denn, dass man international irgendwie schon mal Szene mäßig großartig „Fuß fassen“ konnte.  Aber das ist dann sicherlich auch der Punkt, welcher den besonderen Reiz, insbesondere südamerikanischer Szenevertreter ausmacht. Denn gerade die sind es, welche sich auch heutzutage einen Dreck um Trends oder Vermarktung kümmern und immer noch knietief im metallischen old school Sumpf herumwaten. 2018 ins Leben gerufen, ist “ EX IGNIS REVIVISCUMS” erst die zweite Veröffentlichung, welche uns die 3 Mannen präsentieren. Offiziell bereits 2018 beim bolivianischen Label „Entenebrecer“ erschienen, hat sich „Destruktion Records „der Meute angenommen und das Teil als auf 50 Stück limitierte Version herausgebracht. Neben den offiziellen 6 Songs gib es hier auch noch einen Bonustrack zu hören, inclusive beiliegendem Aufkleber. Und das Teil kann nicht nur optisch bei mir punkten, sondern auch in Sachen Mucke schafft man es, mein olles Metalerherz durchaus noch einmal aufzupimpen. Geboten wird einem hier eher etwas primitiver, ruppiger und recht düster gehaltener Black -/Thrash Metal, welcher es aber hervorragend schafft, unsereins in seine längst vergangenen Jugendzeiten zurück zu versetzen. Großartige technische Spielereien oder gar eigene Kreationen sucht man hier vergebens. Ne ,die zelebrieren im wahrsten Sinne des Wortes ,die Ursprungsform dieser metallischen Mixtur .Auch wenn es hier phasenweise eher etwas rumplig klingt und Überraschungsmomente ausbleiben ,gestaltet sich deren Mucke dennoch niemals eintönig ,geschweige denn hat man irgendwann mal das Gefühl ,dass die Burschen nicht mit vollem Herzblut dabei wären .Auch wenn hier nun wirklich absolut nix neues ,außergewöhnliches oder besonderes geboten wird ,schafft man es in beeindruckender Weise  ,die alte Atmosphäre meiner Jugendzeit einzufangen und vor allem ,rüberzubringen. Da gibt es gerade bei uns hier in old germany nicht mehr wirklich viele Bands, welche es tatsächlich, so wie es die Bolivianer hiermit nun schaffen, den Spirit alter, fast schon vergessener Tage, so top rüberzubringen ( LEO )
P.S. 2021 ist mittlerweile auch ihr drittes Demo  namens „Orgia Necronuclear 666“ erschienen .
Destruktion Records  Johannes Chan, Belchenstr. 22, 79576 Weil am Rhein (Haltingen)  http://www.destruktionshop.de/   info@destruktionrecords.de

SPHINX –“DEATHSTROKE”  ( A5 englisch )
Getreu dem Motto “Support the real underground “hat Johannes (aka.  Infernal Destruktor  ) von “Destruktion Records „ hier ein kleines aber feines Special Heftchen für die deutsche Black/Speed Metal Band „Sphinx” ans Tageslicht befördert ,die 2021 auch mit zwei aktuellen Veröffentlichungen ( Wojna /Demo & Live Without BrainZ/ Live Album )am Start stand . Ganz im old school Layout ,s./w. gehalten  ,findet man auf den 10 Seiten jede Menge an Infos über die Band . Neben einem recht ausführlichen Interview, allen Veröffentlichungen und der ausführlichen Biographie, gibt’s natürlich auch so einiges an diversem Bild -und Werbematerial. Ne kleine ,schmucke und schnucklige Veröffentlichung ,mit der man der  Band sicherlich kräftig unter die Arme greift , um damit eventuell deren „Karriere“ voranzutreiben .Wie hoch die Auflage des Heftchen ist oder wo bzw .ob man das überhaupt direkt bestellen kann ,lässt sich für mich nicht wirklich recherchieren . Am besten mal unter info@destruktionrecords.de oder bei der Band direkt https://www.facebook.com/sphinxspeed/ nachhaken . ( LEO )

BLOODFIEND – “ EVIL MASS OF PUTRID DECAY”( TAPE)
Meine Fresse ,was bricht denn hier für eine wüste Gewaltorgie über einen hinein ? Obwohl die Zwei Mann Truppe nun schon seit 2001 an ihrem Sound rumfeilt und da bereits ihr erstes Demo „Act of Profanation“ raushauen konnte ,brauchten die dann aber tatsächlich ganze 17 Jahre um den Nachfolger “ EVIL MASS OF PUTRID DECAY” auf CD-R und MC zu veröffentlichten. Ein Jahr später wurde das Material dann noch einmal in Kassettenform nachgelegt . Da man wohl bis zum heutigen Tage nicht mehr wirklich neues Songmaterial zu bieten hat und allem Anschein nach immer noch Interesse an dem alten Material besteht ,gibt’s diesen dreckigen, rauen und dunklen musikalischen Rundumschlag nun noch einmal erneut auf Tape . Und was uns hier erwartet ist ne musikalische „Abartigkeit“ ,welche sich aus Grindcore / Death Metal und leichtem black metallischem Einschlag ,zusammensetzt .Mit roher Urgewalt werden hier fast 12 min . lang die Instrumente und auch die Stimmbänder malträtiert ,als gäbe es keinen Morgen mehr .Getreu dem Motto „Schneller geht‘s immer „ vergewaltigen die beiden chilenischen Metal Enthusiasten hier mit ihren 6 Songs förmlich ihre Instrumente ,wobei es aber erstaunlich ist ,dass dies nicht nur in eine völlige Orgie abdriftet ,sondern durchaus recht deutlich sogar noch so etwas wie ein Songgefüge zu erkennen ist . Die einzelnen Songs gehen hierbei allerdings  ohne Pause ineinander über ,so dass man tatsächlich denken könnte ,dass hier nur ein Stück drauf enthalten ist . Von daher gestaltet es sich dann auch echt schwer ,jeden einzelnen Titel wirklich zu erkennen bzw . da mal näher drauf einzugehen . Aber ein der Titel ist hier zumindest recht deutlich zu erkennen , da er eher etwas aus der Rolle fällt und sich hierbei dann schon leicht experimentell angehaucht darstellt. Stellenweise geht man da dann doch schon ganz schön vom Gaspedal runter und zeigt sich doch recht schleppend .Die Mucke ist auf jeden Fall so richtig dreckig old school mäßig gehalten ,was man noch einmal zusätzlich mit der Produktion bestens unterstreicht . Das ist die pure rohe Gewalt ,welche sich hierbei dann natürlich auch mehr als deutlich im vocalem Bereich widerspiegelt . Ne richtig geile „Scheiße ,welche als „Bestial Black Grind aus der Höhle“ angepriesen wird und top zu abschädeln geeignet ist .( LEO )
Visceral Circuity Records  www.facebook.com/visceralcircuitryrecs
Nihilistic Holocaust  Gabriel S.   9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai Frankreich   https://nihilistic-webzine-distro.fr/

PAZUZU – “ OATH OF UNHOLY SACRILEGE”( TAPE )
Irgendwie ist mir das Quartett aus Costa Rica schon ein Begriff .Allerdings hatte ich es absolut nicht „auf dem Schirm „ , was die für eine starke , richtig tief dunkele, dreckige und pure old school Mucke zelebrieren . Denn deren aktuelle Machwerk ist ,sprichwörtlich gesagt ,ein richtig geiler musikalischer Bastard ,welcher sich mit knapp 31min .über einen ergießt .Neben 3 Splits ,nem Demo und nem Livealbum hat der Vierer ,welcher immerhin schon seid 2005 aktiv ist ,wohl noch kein komplettes Album veröffentlicht . Also lag der Gedanke ja nun doch irgendwie nahe ,das es sich bei  “ OATH OF UNHOLY SACRILEGE” eventuell um deren erste Langrille handeln könnte . Aber falsche gedacht ,denn das Teil hier sollte man wohl eher als ne Art „Best off“ Scheibe ansehen , mit welcher man deren musikalische Entwicklung ,an Hand von 6 Titel nachverfolgen kann .Musikalisch hat man sich voll und ganz den doomigen und todesmetallischen Klängen verschrieben und diese zu einer wirklich passenden Einheit verschmolzen .Eher recht einfach gehalten ,versprüht jeder einzelne Songs eine wirklich starke morbide und enorm düstere Stimmung .Einerseits lassen sich hierbei leichte schwedisch angehauchten „Dismember“ Style Elemente erkennen ,andererseits tun sich aber sicherlich auch alte „Morbid Angel „ Einflüsse hier recht deutlich auf .Trotz des vorwiegend Death Metal lastigen Sounds ,wird hier aber auch eine ganz tiefe doomige musikalische Schneise gezogen . Bepackt mit tief dunklen , growlenden Gesangespart, erschaffen die hier eine Atmosphäre ,welche einem so richtig durch „Mark und Bein“ geht „ .Obwohl man nun wahrlich absolut nix neues, völlig weltbewegendes oder abartiges bietet ,hat das Teil dennoch so seinen eigenen Charme ,welchem zweifelslos jeder Fan erliegen werden wird/kann .Passend zur Mucke präsentiert sich auch die Produktion eher in einem puren rohem old school Sound gehalten . Auch wenn “ OATH OF UNHOLY SACRILEGE” sicherlich keine “Zwangskaufmaßnahme “ darstellt ,ist das Teil dennoch bestens dazu geeignet ,bedenkenlos ne Lücke in seiner Sammlung  zu füllen . ( LEO )
Nihilistic Holocaust  Gabriel S.   9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai Frankreich   https://nihilistic-webzine-distro.fr/

ARGESH – “ EXCOMMUNICA”
Zugegebener Maßen ist ja nun die Black Metal Sparte nicht wirklich der Bereich ,bei welchem unsereins voll abgeht oder vollkommen dessen musikalischem Bann verfällt . Umso mehr erfreut es einend dann aber tatsächlich ,wenn einem auch mal ne Veröffentlichung unterkommt ,welche dann tatsächlich mal durchgehend auf sein absolutes Wohlwollen und auch Gefallen stoßen . Zu eine dieser eher wenigen Veröffentlichungen zählt auf jeden Fall das Debütwerk des italienischen Quartetts ,welche hier 6 Songs bieten ,welche sowohl musikalisch ,wie auch vom Songaufbau so einiges mit sich bringen .Und dabei schaffen die es sogar durchaus ,den einzelnen Stücken so ne recht eigene Note aufzudrücken .Los geht deren doch recht stark norwegisch angehauchte Black Metal Präsentation mit nem schon recht stark bombastisch anmutenden und verdammt dunklen Intro ,bevor man dann mit „Suffocate In Oxygen“ gleich mal recht fett in die Saiten greift . So richtig gefährlich und mies gehalten ,tauchen hier an vielen Stellen sogar so etwas wie ein paar richtige „Gewaltausbrüche“ -  in Form von  treibenden geblasteten Passagen - auf. Abgerundet wird das Geschehen mit einer Mischung aus dämonischem ,leicht keifendem dunklem Gesang, welcher sogar streckenweise in Richtung  Growls tendiert .Danach zügelt man mit 'Source Of Miracles' dann doch etwas das Tempo ,wobei allerdings auch dieses Stück sich alles andere als irgendwie lahm präsentiert. Trotz des durchweg schwarzmetallischen Anstrichs ,wird hier über weite Strecken bedeutend mehr Wert auf eine eher etwas melodiebetontere Vorgehensweise ,insbesondere was die vielschichtige Gitarrenarbeit ( kürzere Solis und eher etwas untypischere Riffs einbegriffen ) gelegt .Auch gesangstechnisch lässt man hier durchaus ein bissel was an anderweitigem Ausdruck erkennen .  Beim darauffolgenden „Praelatorum Pedophilia“ zeigt man sich dann vergleichsweise eher in einer recht typischen Vorgehensweise .Recht zackig ,aber dennoch rhythmisch noch abwechslungsreich gestaltet ,zieht man hier schonungslos seiner dunklen Wege . Kurz vor dem finalen Ende lässt man mit „Apocalypse 20.7-8-9“ noch ne Mixtur aus Post -und Black Metal  auf uns einprasseln .Anfangs mit eher etwas merkwürdigem Sprachsample versehen ,ballerts dann aber auch gleich richtig schon fett vorwärts .Gerade im Gitarrenbereich holen die hier so einiges aus den Instrumenten raus ,was einen doch schon irgendwie leicht erstaunt und sogar begeistern kann .Auch der Songaufbau selbst gestaltet sich so, dass man stellenweise doch nochmal genauer hinhören muss . „The Elohim's Mark“ ist ein echt derber, musikalisch dunkler Vernichtungsschlag ,bei welchem sich bildlich der „Schlund der Hölle“ vor einem öffnet .Verdammt episch angehaucht wird hier zwar nicht durchweg ein volles Inferno gezündet ,sondern auch viel mit ruhigeren Elementen gearbeitet .Das ganze Geschehen ist leicht orchestral angehaucht ,wobei das Hauptaugenmerk hierbei sicherlich auf die Gitarrenarbeit und dem sau starken Drumming liegt .Dabei hat es stellenweise sogar den Anschein ,als würde man beim Riffing und bei dem Gesang sogar schon leicht ins progressive Lager eintauchen .Trotz der eher etwas „melodischeren „ Vorgehensweise verbreitet gerade der Titel eine enorme Kraft und Energie ,welche einen fast umhauen kann . Für mich der absolute Anspieltip dieser Scheibe . ARGESH können mit ihrem Szenedebüt durch einen wirklich super interessant gestalteten Songaufbau, jeder Menge Abwechslung und technisch top präsentierte Songs voll überzeugen . Wer auf Black Metal abfährt ,der nicht ganz old school ,aber auch nicht ganz neumodern daherkommt ,wert auf episch/orchestrale Atmosphäre legt und dennoch nicht auf ein pures schwarzes Feuerwerk verzichten kann , wird an „Excommunica“ seine „helle“ Freude haben . ( LEO )
Nero Corvino Records  https://www.facebook.com/NeroCorvinoLabel/

PANZRAM - " 7390 "
Gibt man bei Google „PANZRAM“ ein ,erscheint da ganz oben immer wieder der US-amerikanischer Serienmörder Carl Panzram , mit der Häftlingsnummer 7390 .Also ist im Vorfeld eigentlich schon mal ziemlich klar, dass die 3 „kaputten“ Typen, welche sich absolut passend ,am Freitag den 13. November 2020 zusammen gerottet haben ,alles andere als zart besaitet daherkommen werden .Und das German Trio präsentiert einem dann natürlich genau die Sorte an musikalischer Unterhaltung ,welche so richtig heftig derb auf einen eindrischt . Immer in Richtung deftigstem Gorgrind tendierend , ist das ganz genau der Sound ,welcher einen absolut nicht stille dastehen lassen kann  und wird . Dabei bietet das sicke Trio nicht mal die absoluten ultra highspeed Blastbeat Attacken, sondern lässt es eher mehr im  Midtempo Bereich liegend ,auf einen einprasseln . Trotz der eher etwas „verhaltenen „ Vorgehensweise , kriegen die es dennoch in den nur knapp 29 min . super hin , uns einen Satz „ blutiger „ Ohren zu verpassen . Schon alleine der verdammt satte Groove , welchem man in jeden einzelnen der 13 Songs gepackt hat , ist absolut vernichtend .Gesangstechnisch steht man natürlich dem Goregrind Gewitter in keinster Weise nach und gurgelt sich förmlich „ die Seele aus dem Leib „ .Am erfreulichsten  ist hierbei aber auch noch die Tatsache ,dass man sich doch beim Songaufbau noch verhältnismäßig abwechslungsreich präsentiert und nun nicht wirklich irgendwie total monoton „ dahinkloppend „ vorgeht . Das kann man ja ansonsten nun nicht wirklich überdimensional oft von Vertretern des Goregrind Lagers erwarten ! „ 7390“ ist nen richtig derb brutales Erstlingswerk geworden ,dessen musikalischer Inhalt bei ner Livepräsentation auf jeden Fall vor der Bühne jede Menge Staub aufwirbeln wird und für einen absolut abgefuckten und unkontrollierbaren Circle Pit sorgen wird/ kann . ( LEO )
Rawhead Production     gorlord@hotmail.de   https://www.facebook.com/Rawhead-Production-102064447912593

OPHIS – „ SPEW FORTH ODIUM“
Die Hamburger haben schon mit ihrer letzten Scheibe „The Dismal Circle „bei mir so ziemlich punkten können, so dass man erwartungsmäßig, auch auf deren fünften Album, was richtig Hochklassiges erwartet. Und man wird auch diesmal absolut nicht enttäuscht, denn auch diesmal bringen die in den gut 63 min. Spielzeit, ihre Songs dermaßen überzeugend und qualitativ auf dem obersten Level gehalten, rüber, so dass es ein absoluter Wohlgenuss ist, deren Klängen zu lauschen. Klar muss man zugeben, dass die Herren hier nun kaum was wirklich Neues oder völlig Abartiges vorlegen. Aber warum auch, die Hamburger stehen nun mal für ne düstere, schwere und kraftvolle Doommucke , welche sich tatsächlich wie ein dichter schwarzer Schleier über die Seele legen kann . Wer jetzt aber denkt, dass man mit den 6 Songs nur mit melancholischen Trauermärschen bombardiert wird, liegt absolut falsch. Klar überwiegt bei den meisten Stücken die doomige enorm dunkle Schwere, welche einen teils fast schon zu erdrücken droht. Aber dann gibt es auch vereinzelt mal ein paar Stücke, bei denen man mal so wirklich richtig derb fett, fast schon etwas räudig angehaucht, streckenweise doch enorm mal losballert. So lässt man z .b bei   „Conflagration Eternal“  doch so einiges an verdammt fetten Death Metal lastigen Passagen herausbrechen ohne diese jedoch irgendwie übermäßig in die Länge zu ziehen . Das Hauptaugenmerk bei „Ophis“ liegt recht eindeutig bei der wirklich enorm breiten und vor allem verdammt abwechslungsreichen Gitarrenarbeit und dem Gespür für wirklich starke anspruchsvolle Melodien. Technisch gesehen ist das auf jeden Fall oberstes Niveau. Obwohl man ja nun vermuten könnte, dass sich gerade im Doom Bereich mit der Zeit vielleicht doch etwas die Langweile oder Eintönigkeit breit machen könnte ,schafft man es hier bei fast jedem einzelnen Song , doch immer wieder für Momente zu sorgen ,welche einen sofort genauer hin hören lassen können .Gesangstechnisch hat man die Stücke mit ganz dunklen tiefen Growls und ganz leicht keifig anmutenden Passagen bestückt ,welche hierbei natürlich noch mal zusätzlich für ne dunkle , schwere ,fast schon beklemmende Atmosphäre sorgen .  Für mich der stärkste Song und gleichzeitig Anspieltip dieser Scheibe ist ohne jeden Zweifel der Rausschmeißer „The Stagnant Room „. Gerade in Punkto Riff- und Rhythmusgestaltung hat der für mich verdammt was zu bieten, wobei meine Ohren hierbei sogar so einen gewissen, leicht folkloristisch anmutenden Charakter wahrnehmen. Eins ist ganz sicher, mit „SPEW FORTH ODIUM“ kriegt ihr den absolut passenden Soundtrack für die demnächst über uns hereinbrechende dunkle Jahreszeit. Das ist ne Scheibe, welche enorm tief dunkel eingefärbt ist, jede Menge an Emotionen aus der Tiefe unserer Seele holen kann/wird und bei der man tatsächlich aufpassen muss, seine Gedanken über das eigene Leben nicht zu sehr in eine negative Richtung zu lenken. ( LEO )
FDA RECORDS  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   contact@fda-records.com   https://fda-records.com/

CATALEPTIC - " THE TRAGEDY"
In der finnischen Metalszene scheint ja echt so richtig heiß herzugehen .  Zumindestens macht es auf einen diesen Eindruck ,wenn man mal so verfolgt, was hier an wirklich vielen Acts bzw .Veröffentlichungen in den letzten paar Jahren den Weg in Richtung internationaler Beachtung sucht .Und da ist dann tatsächliches auch so eignes dabei , was so durchaus Potential hat , auch bei uns hier in Deutschland gut zu punkten . Die dritte Longplayer Scheibe der Finnen ,die 2003 ihre musikalische Karriere gestartet haben , solltet  von daher durchaus auch mal abchecken .Denn was  die hier in etwas mehr als 46 min . musikalisch im Angebot haben ,ist durchaus recht vielschichtig , vielseitig und ziemlich lang geworden .Selbst stuft sich die Band   in die melodic Doom-/Death Metal Richtung ein ,was man so durchaus auch stehen lassen kann. Mit „Alpha Strike“ eröffnet man das Album mit einem verhältnismäßig hartem Stück ,wobei man aber bereist hier auch schon recht stark ,so einiges an melodiösen ,fast etwas hymnisch wirkende Passagen mit einbindet .
Obwohl Titel 2 „Disarmed. Disowned. Betrayed „doch  ehr recht bedächtig  daherkommt  ,kommt es aber auch hier immer wieder mal zu einigen bedeutend heftigeren Momenten ,in denen man dann tatsächlich mal die Gitarren und die Drums so richtig malträtiert und sich auch gesanglich so richtig fett kraftvoll hervorhebt .Auch die ganz kurzen ,schon leicht hymnisch wirkende kurze Sprenkler ,machen sich in dem gesamten Songaufbau richtig gut .
Ab Titel 3 „Whipped to Drudgery“ taucht man dann doch schon etwas tiefer in die doomigen Gefilde ein . Zwar nun noch nicht wirklich so ganz extrem schleppend gehalten ,zeigt man sich dennoch recht zäh im Rhythmusbereich .Auch der Wechselt bei der Stimmlage  - wobei sogar leichte Choruspassagen und leichter Sprechgesang auftauchen – kann einen wirklich positiv stimmen .
Titel 4 „Lost“ geht auch erst mal sehr Melodie betont los ,bevor dann auch hier immer mal wieder ein paar eher härtere Töne angeschlagen werden .Allerdings stechen diese dann eher nicht wirklich krass heraus . Vielmehr baut sich dieses Stück melodisch so auf ,das man sich so richtig „treiben „ lassen und auch in eine andere Gedankenwelt abtauchen kann .
Titel 5 „Recompense in Death“ ist so ein fast überlanges Stück ,in welchen man sich dann doch mal doomig voll und ganz auslebt ,aber auch nicht vergisst ,ganz ruhige melodische ,fast schon besinnlich stimmende Melodien mit einzubauen .Gerade im Bereich der Gitarrenarbeit kann man hier verdammt nochmal so richtig punkten . Was die hier so an Riffs raushauen ,ist teils schon verdammt beeindruckend .Einer der stärksten und längsten  Songs dieser Scheibe !
Titel 6 „To Burn This World (Omega Campaign)“ beginnt mit leichten Samples ,bevor man sich dann so richtig schwerfällig ,mit nem ganz dunklen Anstrich versehen ,weiterbewegt .Hier kommt der Doom Einschlag noch deutlicher zum Vorschein ,so dass es streckenweise doch schon fast den Eindruck erweckt ,als würde man gleich „stehen blieben „ . Ganz vereinzelt lässt man hierbei dann zwar auch kurzzeitig mal etwas mehr „Geschwindigkeit „ aufkommen , was aber nicht so wirklich enorm auffällt .Zwar bietet der Song nun so rein von der Rhythmus – und Songstruktur nicht wirklich was ganz Neues ,macht aber dennoch ungemein an . Dabei kann man sich mal wieder voll und ganz in seine ganz eigene dunkle Gedankenwelt begeben !
Sicherlich werden die Finnen mit ihrem aktuellen Werk nicht wie ne Bombe in die Szene einschlagen . Aber dennoch muss man hier doch so einiges an Pluspunkte verteilen . Gut gelungene Produktion ,die zu 100% zum musikalischen Material passt .Interessant und abwechslungsreich gestaltet Songs ,die qualitativ gesehen auch top rübergebracht werden .Also ,was will man mehr !? ( LEO )
FDA RECORDS  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   contact@fda-records.com   https://fda-records.com/

UNBURIEL - " BELLUM INTERNECINUM" ( LP )
Kommt einem Spanien ,insbesondere Palma / Mallorca in den Sinn ,so denkt man wohl unweigerlich an Sonne ,Strand ,besoffene Turies und jede Menge an peinlicher Exzesse . Das es aber auch da Mucke gibt ,welche all diesen Vorurteilen entgegenwirkt ,ist ja wohl sicherlich mehr als erfreulich . Denn es haben sich auch da mal ein paar vernünftige Leute gefunden ,welche sich voll und ganz den einzig wahren Klängen ,Metal verschrieben haben . Vor knapp elf Jahren haben die knallharten Metalfreaks von  UNBURIAL mit “ BELLUM INTERNECINUM” dann auch ihren Debüteinstieg  in der sonnigen Gegend vorgelegt .Irgendwie scheinen die aber nun nicht wirklich damit in der Szene für Gesprächsstoff gesorgt haben .Also hat sich Depression Bassist Marc dieser Tage den Burschen noch einmal angekommen ,um deren Debüt in Form einer runden Vinylscheibe noch einmal so richtig zu supporten . Neben dem Vertrieb hat Marc hierbei aber dann sogar noch den Viersaiter mit eingespielt .Da kann man auf jeden Fall echt mega gespannt sein ,was einem hier nun in fast 48 min . Spielzeit so an leckerer Mucke geboten wird . So rein Vom Cover her sieht die Scheibe schon mal verdammt stark aus ,zumal die schwarz weiß Zeichnung eine Schlachtfeldes echt ganz  zum gesamten musikalischen Geschehen passt . Ist die Scheibe dann eins/zwei Mal durchgerattert ,muss man aber dann doch eingestehen ,dass die einen nun nicht unbedingt wirklich total von den Socken haut . Aber erst mal egal ,denn man soll und muss ja nun mal das  Gesamtwerk genauer betrachten . Grundlegend bewegt man sich hier mit den gebotenen 8 Titel irgendwo inmitten des Blackened Death Metal Bereiches ,wobei ohne jeden Zweifel nicht zu verleugnen ist ,dass man hierbei dennoch etwas intensiver in Richtung der der skandinavischen Ecke voranschreitet .Obwohl die Songs nun durchaus recht solide daherkommen ,muss man allerdings doch anmerken , das sich ein Großteil nicht so wirklich enorm voneinander .Gerade in punkto Song Struktur klingt es hier doch mit der Zeit ganz schön ähnlich ,fast schon gleichbleibend . So dieser Momente ,in den man fast zwangsweise mal die Ohren auf totalen Empfang stellen muss/soll ,sind leider doch eher etwas spärlicher vorhanden . Aber natürlich gibt es auch hier auf der Scheibe ein paar wenige Ausnahmetitel ,welche doch schon recht deutlich aus dem sonstigen Geschehen herausstechen und recht deutlich zeigen ,was die Leutchen so drauf haben .Da wäre z.B . der dritter Song auf Seite A „ CARRHAE“ ,welchen man auf jeden Fall als Anspieltip nennen muss .Das ist wirklich mal so nen schön ballerndes Stück ,welches neben einem wirklich interessanten Aufbau auch verdammt viel an Abwechslung ,gerade im Rhythmusbereich mit sich bringt .Aber auch so’n Stück wie „ Where dead angels lie „ (Dissection Cover ) geht hier runter wie „Öl „.Gerade bei diesen Songs geht man doch etwas mehr in Richtung dunkler black metallischer Atmosphäre ,wobei hier sogar so ein ganz leichter epischer / hymnischer Anstrich zu verzeichnen ist .Die teils sehr melodiös gehaltenen Phasen ( unterstützt durch klasse Gitarrenarbeit ) sorgt dafür ,dies recht deutlich zu unterstreichen . Was hier nun auch stimmlich geboten wird ,ist zwar absolut passend für die Mucke ,aber nicht unbedingt gerade super facettenreich . Im Black - /Death Metal Bereich ist man das zwar nun wirklich schon gewöhnt und so wirklich nen enormen Wert legt da sicherlich auch niemand drauf  ,aber ich hätte mir dennoch gewünscht ,dass man gerade im Bezug auf die Intensität und den Ausdruck , durchaus mal so ein paar richtig „abnormale Aussetzer „ , welche einen dann voll aufschrecken könnten, eingesetzt hätte . Hätte dem Gesamterscheinungsbild auf jeden Fall verdammt gut getan ! Aber sicherlich ist das dann alles reine Ansichtssache . Auf jeden Fall ist die Scheibe ist beiweiten nun nicht schlecht geworden . Die Songs sind durchaus gut arrangierten ,wobei denen dann allerdings tatsächlich doch einiges an Abwechslung ,Groove und Durchschlagskraft fehlt . Zu einem absoluten Überflieger wird die Scheibe sicherlich niemals mutieren . .So richtige Die Hard Death Metal Fans  ,deren Vorlieben insbesondere bei tief im dreckigen  Underground angesiedelten Acts liegt ,kriegen hiermit aber ne richtig solide tödliche Kost geboten  ,welche man getrost auch ein zweites Mal rotieren lassen kann . ( LEO )
Suffer Productions Marc Miekeley Dürerweg 40  Lüdenscheid  58509     growls@depression-grind.de
https://www.facebook.com/SufferProductions/

LAST RESISTANCE – „ TONS OF STEEL MADE FOR KILL “

Kaum hatte sich das Debüt der sächsischen Death Metaller in unsere Gefilde verirrt, liegt nun auch schon wieder deren Zweitling im Briefkasten. Schon mit ihrem Einstiegswerk “AUTOPSY OF WAR “ ( 2020 ) hatten die ja ein verdammt todbringendes Geschütz an der metallischen Front aufgefahren , welches die gegnerischen Linien merklich lichten konnte .Das man sich in Sachen „Truppenstärke „mittlerweile auch auf drei Mann aufrüsten konnte  ,merkt man der aktuellen, auf breiter Front stattfindenden, fast 45 minütig währenden Kriegsoffensive durchaus an .Denn deren Sound hat doch noch einmal Druck und  Intensivität zugelegt .Wie auch beim Erstling ,fährt man auch hier vorzugsweise ultra schwere , hämmernde und intensive Mid Tempo Soundgeschütze auf ,welche insbesondere durch einen teils verdammt fetter Groove und super schwere Riffs ,fast immer voll im Ziel einschlagen können/werden . Musikalisch strategisch gesehen haben die dabei durchaus auch so einiges in petto, was nicht unbedingt so ultra typisch für diese Art der „musikalischen Kriegsführung“ ist. Trotz ihrer nicht allseits vorhandenen musikalischen völligen Vernichtungsstrategie  ,bei welcher sogar hier und da auch mal kleinere Soligitarreneinlagen (wie z.B  „ Death Zone „ oder auch „ We forge the steel „)auftaucht ,gibt es aber dennoch genügen Songmaterial ,welches keinen Zweifel an deren „Endsieg „ aufkommen lässt .Zieht euch mal Songs wie  „Die Under the Chains“ oder auch „Final Offensive“ rein ,und ihr wisst ,was es heißt ,den Feind mit einem gnadenlosen ,flächendeckenden Bombardement einzudecken . Das beides sind dann auch tatsächlich Stücke, welcher tatsächlich aus der Feder von „Bolt Thrower „hätten stammen können. Auch wenn man der Scheibe sicherlich an der einen oder anderen Stelle durchaus noch ein bissel mehr aggressiver Angriffslust hätte verleihen können, ist „TONS OF STEEL MADE FOR KILL “ ohne Zweifel ein würdiger Nachfolger geworden, welcher bei der old school Death Metal Gemeinde verdammt gut ankommen wird .( LEO )
https://lastresistancedeathmetal.bandcamp.com/album/tons-of-steel-made-for-kill
https://www.facebook.com/LastResistanceDeathMetal
 
FORMEL 1 – „AUF DEM WEG NACH OBEN (1982-1987)“

Ohne jeden Zweifel wird sich jeder „echte „ostdeutsche Metalfan nach dieser Veröffentlichung „die Finger lecken „. Denn das, was „German Democratic Recordings“ Label Boss Hendrik Rosenberg hier zusammengetragen hat, ist in dieser Form absolut einmalig und zweifelsfrei auch voll kultig . Pünktlich zum 40 jährige Jubiläum der Bandgründung der Ostberliner Metal Veteranen ,hat er nun ne super fett bestückte Doppel-CD rausgehauen ,welche sicherlich nicht nur die Die Hard Fans ansprechen wird ,sondern auch bei den Sammlerfreaks unter euch auf Interesse stoßen wird .Um sein Vorhaben so in die Tat umzusetzen musste sich Hendrik mehr als „den Arsch aufreißen „ um seinen Plan überhaupt umsetzen zu können .Mit keinem geringeren als Patrick W. Engel wurden dann natürlich die Songs auch noch einmal etwas aufgepimmt ohne hierbei jedoch deren alten Ossie Charme in irgendeiner Form zu verunstalten .Silberling nummero 1 bietet ganze 19 Titel ,welche neben Studio Aufnahmen,  das Demo von "Kreuzritter" auch die erstmals veröffentlichte  Live Version von "Vorurteil" beinhaltet . Der zweite Silberling ist komplett mit dem Konzertmitschnitt des Auftritts in der NVA-Kaserne Lehnitz 1985 und drei weitere Livezugaben aus dem Jahr 1984 bestückt. Und selbst bei den Livemitschnitten hier gibt es qualitativ nun absolut nix auszusetzen. Auch das booklet macht nen mehr als super guten Eindruck. Neben diversem Bildmaterial, kann man hier auch noch einmal den kompletten Werdegang der Band nachverfolgen. Ne wirklich sau coole Veröffentlichung, welche einen unweigerlich in alte Erinnerungen schwelgen lässt. Einzig allein die Tatsache ,dass deren absolute Hymne „Heavy Metal“ hier nirgends zu finden ist ,verwundert mich doch sehr . ( LEO )
German Democratic Recordings Hendrik Rosenberg Gleißnerplatz 4 90471 Nürnberg  gdr@ostmetal.de    www.ostmetal.de.

NEKROTHORAX – „EXTOPARASIT SUPERSTAR“ ( TAPE )
Das ist ja mal ne echte Überraschung. SINT, seines Zeichens Herausgeber vom „Snowfall“ Magazins hat sich nun in die Spur gemacht, nicht nur schriftlich, sondern auch musikalisch die Szene zu bereichern. Zusammen mit Kollegen Darius steht man nun mit dem Projekt „NEKROTHORAX“ in den Startlöchern, um euch da draußen ihre Vorstellung von ner geilen Mucke näherzubringen. Im Angebot stehen 3 Songs, welche fast 21 min. laufen und in polnischer Sprache dargeboten werden. Wer der polnischen Sprache mächtig ist, kann die sogar im old schoolig gestalteten Einleger nachlesen. Echt gut finde ich hier schon mal die Tatsache, dass man der Produktion so nen richtig geilen und charmanten Undergroundcharakter verliehen hat, welcher natürlich auch einiges dazu beiträgt, den einzelnen Stücken ne super old school Atmosphäre einzuverleiben. Musikalisch geht hier voll und ganz in Richtung rohem, dreckigen und vor allem ursprünglichen Black Metal . Da hörst du wirklich an keiner Stelle auch nur den kleinsten Ansatz an irgendwelchen trendigen oder moderneren Einflüssen. Auch wenn man sich bei der Gestaltung der Songs auf einem eher „normalem „Level bewegt, wirken die dennoch niemals nur wie ne bloße 0/8/15 Kopie. Gerade deren eingesetzte 
Gitarrensolis lassen einen doch immer wieder aufhorchen und sorgen hierbei noch fürs notwendige Quäntchen an Abwechslung. Die dunkele, aggressive und vor allem intensive Sangesleistung rundet das Geschehen dann absolut passend ab. Sicherlich ist unüberhörbar, dass es hier stellenweise zwar noch etwas holprig zur Sache geht, aber wer die Fahne des ursprünglichen, bösen und dreckigen Black Metal voller Begeisterung schwenkt, der wird das Tape so richtig sau cool finden.
Ranhalten solltet ihr euch auf jeden Fall, da das Tape auf nur 55 Stück limitiert ist. Also ran an die Tasten und unter Snowfall-Zine@gmx.de bestellt . ( LEO )
 
URTIDEN – „ IRON AGE NOMADE AXE “ ( TAPE )
Eifrigen Lesern unserer kleinen Lektüre dürfte ja der Name Mikael Holm durchaus schon ein Begriff sein. Seit etlichen Jahren kommen hier ja die unterschiedlichsten seiner Projekte im Reviewbereich vor. URTIDEN ist nun sein aktuelles musikalisches Unterfangen, mit welcher er seine musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen will. Enthalten sind 3 Songs, welche doch recht unterschiedlich aufgebaut sind. Song 1 startet mit einem recht vielversrechenden atmosphärischen Sound, bevor es dann doch recht schnell in die etwas härteren Gefilde geht. Musikalisch ist das hier aber gleich mal wieder nicht ganz so einfach einzustufen. Klingts zu Beginn noch stark Black Metal mäßig, geht es dann doch mehr in Richtung Heavy Metal. Der nächste Song legt mit eher sehr rockigen, aber enorm simplen Gitarren los, bevor man dann wieder etwas Black Metal lastiger weitergeht. Zwischendurch gibt es vereinzelt mal ein paar Parts (leichte elektronische Sounds) , welche hierbei für ne gewisse Auflockerung sorgen .Insgesamt gesehen hat man hier sogar  immer mal den Anschein / die Vermutung ,als würde man hier sogar leicht den alten „Bathory“ etwa huldigen .Mit dem letzten Stück  geht man eher etwas einen melodiöseren bedächtigen Weg . Hier wird der gesamte Aufbau durchweg durch eher ruhige Gitarrenarbeit bestimmt. Behaftet mit ner leichten classic Rock und Black Metal Stimmung, kommt hier schon so etwas ähnliches wie eine gewisse dunkle mystische Atmosphäre auf. Ne riesen Innnovationsschwemme kann man hier aber dennoch eher nicht erwarten. Vielmehr zeigt sich das alles eher verdammt einfach gestrickt und Inspiration schwach. So wirklich schafft es keiner der Songs, sich großartig in die Gehirnzellen einzunisten, geschweige denn, dass die einen in irgendeiner Form nun wirklich mitziehen können. Das plätschert halt so vor sich hin und wenn’s dann vorbei ist, sagt man „gut“ und legt das Teil einfach zur Seite. Wer dennoch unbedingtes Interesse an dem Tape anmeldet, kann sich bei bandcamp einen ersten Eindruck darüber verschaffen. ( LEO )
https://urtiden.bandcamp.com/album/iron-age-nomad-axe    https://www.facebook.com/mikael.holm.792
 

AGGRESSIVE MUTILATOR – „ THEY WANT TO CUT OFF MY HEAD „ ( TAPE )
Weshalb mir dieses Tape nun noch einmal zugeschickt wurde -keine Ahnung. Bereits 2013 erschienen, hat unsereins damals schon ne Meinung darüber kund getan . Auch wenn sich diesbezüglich heute meine Meinung dazu etwas verändert hat und ich der Veröffentlichung nicht mehr unbedingt ne HAMMER Marke verleihen würde, solls dennoch hier noch einmal das alte Review dazu zu lesen geben.         
Das hätte ich ja nun absolut nicht gedacht. Wenn man sich das Tape erst einmal so anguckt – alte übermalte Kassette und nen ziemlich piffiges Cover – fühlt man sich eher etwas verarscht und schraubt seine Hoffnung auf eine wirklich gute Mucke ziemlich runter. Nach ein paar Recherchen schnallt man dann noch, dass es sich hierbei um ein schwedisches Projekt handelt, was da natürlich im ersten Moment auch noch zusätzlich eher die Erwartungshaltung nach unten schrauben könnte. Was dann aber abgeht, wenn man sich endlich getraut hat, das Teil ins Kassettenfach zu schieben, hätte man so in keinster Weise erwarten können. Denn
was die beiden Typen Micael Zetterberg (Bass guitar, Drums) und Mikael Holm (Vocals, Guitar) uns hier in Form von 6 Stücken präsentiert, macht selbst mich, der nicht gerade ein übermäßiger Black Metal Fan ist, doch schon ein bisschen sprachlos. Musikalisch ist das für mich so ziemlich fett klasse, auch wenn der Typ sicherlich alles andere als neu oder enorm kreativ daherkommt. Aber gerade die Tatsache, dass die sich nen Scheiß um irgendwelchen neumodernen Einfluss oder Trend kümmern, ist’s, was die hier mehr als überzeugend rüberbringen und was einen unweigerlich mitreißen muss. Tief im Black Metal Bereich
eintauchend, wobei gelegentlich sogar mal der eine oder andere Thrash Metal Einfluss mit einbezogen wird, agieren die Beiden hier in einer enorm rohen Art und Weise, welche einem schon so eine gewisse Gänsehaut über den Rücken laufen lässt. Die eher sehr einfach gehaltenen Songs haben hierbei aber ein enormes Aggressionspotential und gehen einfach nur voll ins Ohr. Am ehesten vielleicht noch mit den alten Sachen von „Celtic Frost „ , „Darkthrone „ oder auch „Hellhammer“ zu vergleichen ,sind es vor allem die Gitarren ,welche sich förmlich mit jedem einzelnen Riff ins Fleisch fräsen ,um dort niemals heilende Wunden zu hinterlassen .Hierbei lässt man sich allerdings eher seltener zu ein paar wirklich extremen „Gewaltexzessen“ hinreißen .Vielmehr umgibt das gesamte Geschehen eine Atmosphäre ,welche an Dunkelheit und Boshaftigkeit kaum noch zu überbieten ist .Irgendwie zeigt sich der gesamte Sound so was von unbarmherzig und Angst einflößend ,das man wirklich den Eindruck bekommen könnte ,im nächsten Moment würde man aus diesem Leben scheiden .Gespickt mit hoch gelegenem ,enorm miesem keifendem Gesang ,erreicht das „Grauen“ immer wieder seinen Höhepunkt .Aufnahme technisch sollte man hier aber nun keinesfalls nen technisch enorm gut produzierten Sound erwarten. Dennoch sind trotz der eher etwas dumpfen Aufnahmen alle Instrumente und auch der Gesang gut herauszuhören. Irgendwie ist aber nun gerade dieser etwas „undergroundige“ Sound ganz genau die passende Klanglinie für diese Mucke und passt von daher absolut top. Leute, wenn ihr auf extrem rohen, ungeschliffenen und reinrassigen Black Metal steht, müsst ihr das Teil einfach abgreifen. Von den Schweden können sich definitiv die ganzen neumodernen Vertreter der Black Metal Szene ne verdammt fette Scheibe abschneiden. Denn das hier ist noch WAHRER und ECHTER Sound. (LEO)  
http://aggressivemutilator.bandcamp.com/   mikael_holm@hotmail.com

WRAAKATRAZ -  “WHEN ALL IS LOST” ( SPLIT-EP /CLEAR VINYL)
Das ist ja mal wieder so ein echt ausgefallener extremer sicker Leckerbissen für alle richtig verbissenen Sammlerfreaks unter euch. Schon alleine die Aufmachung diese auf 66 Stück limitierten Auflage kann sich echt sehen lassen und lässt sich in seiner Form nun nicht wirklich beschreiben. Für mich jedenfalls was absolut Einmaliges und in dieser Form auch nen absolutes Sammlerstück. Diese geniale Gestaltung müsst ihr euch einfach erst mal ganz schnell selbst im Netz angucken. Das ist auf jeden Fall schon mal ein Punkt, welcher zu ne absoluten Kaufempfehlung führen sollte. Aber es zählt ja nun mal heutzutage nicht nur das gute „Aussehen „, ne auch musikalisch sollte da schon auch was richtig Gutes kommen. Und auch hier hat man sich dann echt mal was einfallen gelassen, was man so nicht aller Tage zu Gehör bekommt. Obwohl man hier nun nur einen Song (knapp 7 min.) anbietet, so hat der es doch ganz schön in sich. Das sächsische Dreiergespann von WRAAK, welches im vergangenen Jahr erstmals mit der Split-EP „When all is lost" (mit AGATHOCLES) auf sich aufmerksam machten, sollten ja echten Szenekennern mittlerweile doch schon ein Begriff sein. Zumindest hat die Undergroundpresse deren deftige extreme, stark grindige Darbietung überall sehr positiv aufgenommen. Für diesen neuen Song (laut meinen Informationen wurde hier das Intro von der Wraak/ Agathocles Split EP „When All is Lost“ neu eingespielt und zu nem ganz neuer Song kreiert) hat man sich nun den Musiker Christoph Martin (Projektname „ALPHATRAZ“ ) an Bord geholt ,um hier dann wirklich zwei absolute Gegensätze aufeinander prallen zu lassen .Denn „ALPHATRAZ“ interpretiert Metal Songs auf dem Klavier, welche sich doch eher in einem düsteren Gewand darstellen . Und diese musikalische Zusammenführung ist ja wohl doch schon irgendwie ziemlich „krank „und vor allem außergewöhnlich. Natürlich muss man zugeben, dass dieser musikalische Schulterschluss nicht ganz „einfache Kost „darstellt und man doch schon etwas seine Zeit braucht, um damit richtig warm zu werden. Hat man es dann aber doch so richtig tiefgründig auf sich einwirken lassen, ist man doch irgendwie so richtig positiv überrascht, was für ein eigenständiger und verdammt cooler musikalischer Bastard hier aus der Taufe gehoben wurde. Auch wenn sich die breite Metalgemeinde hiermit sicherlich eher „schwer“ tun wird/könnte, werden sich alle Liebhaber „abnormaler „Mucke daran so richtig berauschen.
P.S. Ein bissel komisch, kurios und vor allem schade finde ich allerdings, dass hier nur eine Seite der EP bespielt wurde. Ist ja doch irgendwie reine Platzverschwendung, die man hätte zweifelsfrei besser ( aus)nutzen können . (LEO)  
Animate Records  https://www.animate-records.com/

 

                                               Nr. 54

                                                                                          HAMMER          DEPRESSION – „ÄRA DER FINSTERNIS“
Eher etwas überrascht war man ja schon ,dass das Trio aus Lüdenscheid jetzt auch mal wieder ein Lebenszeichen von sich gibt .Obwohl deren letzte Langrille „Unglaube“ ja nun erst 2018 losgelassen wurde ,waren die aber eher, rein informationstechnisch ,irgendwie an mir vorbei gegangen . Umso mehr ist man nun gespannt darauf ,was die sich auf ihrer sechste Langrille so alles einfallen gelassen haben .Für irgendwelche Überraschungen sind da ja nun durchaus bekannt . Das Jubiläumsalbum ,ist passend zum 30 jährigen ,dann natürlich auch mit satten 30 Songs bestückt ,in welchen man mehr als eindeutig zeigt ,dass man noch lange nicht zum “alten Eisen „ gehört und man es auch nach so vielen Jahren immer noch verdammt drauf hat ,unsereins mit seinen musikalischen Leistungen zu begeistern .Erwartungsmäßig wird einem hier dann natürlich ne enorm fette ,dreckige ,schwere und hammerharte old school Deathgrind Mucke geboten ,welche nur ein Trümmerfeld hinterlassen kann .Trocken ,kurz und absolut treffsicher hastet man sich zu meiner Freude durch Songs wie „Uttermost Belief“ ,„Created Reality“ oder auch „Existing Through Thoughts“  . Hierbei kommet dann natürlich auch ihre Vorliebe für miesen hohen und tief growlendem Stimmbändereinsatz mehr als deutlich zum Vorschein .Das sind ganz genau diese Art von Songs ,welche den Kreislauf wieder in Schwung bringen und auch einem alten Körper noch die letzten Energiereserven entlocken können .Wer jetzt aber vielleicht denkt ,das Trio setzt nur auf die absolute Zerstörung ,der liegt total falsch .Denn die haben hier so einiges mehr zu bieten ,als was man eventuell erwartet hat bzw . erwarten würde . Den entgegen ,zumindestens meiner Gedanken ,entpuppt sich deren Jubiläumsscheibe als ein beachtlich abwechslungsreiches und durchaus facettenreiches Stück musikalischer Darbietungen ,auf der es immer wieder etwas Neues zu entdecken bzw. zu hören gibt. So bietet der Titel „Der weinende Tod“ nur ein kurzes Klavierintermezzo ,welches  hier völlig aus dem Rahmen fällt und in gewisser Weise so ne Art psychedelischer oder progressiver Ausstrahlung hat .Dem Lache am Ende des Songs entnehme ich aber ,dass dies eventuell als kleiner Scherz gedacht ist !? Aber halt ,falsche Gedankengänge … ?! Denn wer noch nicht genug von Klavierklängen hat ,kriegt noch einmal mit  "Era Of Darkness“  ein reines ,doch eher klassische angehauchtes Klavier Intermezzo angeboten .Das die Jungs aber auch ne „weiche“ Seite haben und sich eher doch auch gesitteter ausdrücken können ,erkennt man ganz eindeutig bei „Depressionen II“ . Der hat schon ganz schön was an Gefühl und ne wirklich ruhige ,sehr nachdenklich stimmende ,fast schon doomig wirkende Aura .Erstaunlich hierbei ist auch ,dass man sogar mal einen leichten sehr klaren Gesangspart mit einbringt .Auch bringt der  - man könnte es vielleicht sogar schon als klassisch anmutenden Bombast bezeichnen - mit sich .Ein starkes Stück ,bei der sich die sonst „Krachverliebten „ tatsächlich von ihrer absolute emotionalen Seite zeigen .Andererseits offenbaren sich bei solchen Stücken wie „Concept Of Time“ & „The Barbarian“ sogar  kürzere Keyboardpassagen ,welche den sonst doch recht vernichtenden Songs so eine ganz leichte orchestrale ,monumentale Ausstrahlung verleihen . Mit dem Titel „ Alone“ (Green Machine Cover) überrascht man einen dann wirklich absolut .Neben ner ganze Menge an Rhythmusumbrüchen und Sounds an , welche absolut nicht  „typisch“ für ihre sonstige Herangehensweise sind ,erwartet einen auch ein eher etwas längeren Gitarrensolieinsatz .  Auch der teils fast „episch „ wirkende ,leicht in den Sprechbereich gehende Gesang kommt hier eher als Neuzuwachs  zum Einsatz . Der Song hebt sich dadurch natürlich ziemlich eindeutig und klar erkennbar vom sonstigen Material ab . Ein kleines Bonus Schmankel sind die letzten vier Stücke der Scheibe gedacht . Die wurden remastert und stammen von deren 1998 erschienenen limitierten Split 7" vinyl „Ein Hauch von Moder (Part II)“ . Was soll und kann man abschließend hier noch sagen …? Ne verdammt starke und vor allem auch recht abwechslungsreiche Scheibe ,von der sich die ganzen neuen Band Jungspunte, welche sich heutzutage mit ihrem Metal Core Kram in der Szene vorstellen ,auf jeden Fall mal ne ganz fette Scheibe abschneiden sollten . So und nicht anders wurde/wird geile Mucke gemacht ,die jeden mitreißen und von den Beinen hauen kann .Gratulation ,ihr „alten Herren „ und danke für gut 70 min . bester musikalischer  Unterhaltung !  ( LEO )
Rotten Roll Rex  https://www.rottenrollrex.com/
                                                                                                       ROMP No. 46 ( A 4 / deutsch )
Über 30 Jahre ist dieses Fanzine nun schon am Start . Das gebührt echt nen riesen Respekt für dessen Durchhaltevermögen ,Enthusiasmus und Überzeugung .Dies Ausgabe ist allerdings nun nicht wirklich brandaktuell ,da mittlerweile schon wieder die nächsten beiden Ausgaben erschienen sind .Obwohl nun ganz groß „Polit Punk Underground Zine“ auf dem Cover prangert ,würde ich das ROMP aber in erster Linie als ein Infoblatt ansehen ,welche sich hauptsächlich mit den unterschiedlichsten politischen/gesellschaftlichen Ereignissen und Themen in der Schweiz  tiefgründiger  auseinandersetzt .Dabei liest sich das Ganze durchaus spannend und ist vor allem enorm informativ ,zumal man dort auch einiges an Hintergrundwissen mit einbringt .Für diejenigen ,die ihr Hirn auch mal wieder etwas mehr strapazieren wollen ,hat man hier noch  nen KERUZWORTRÄTSEL ( was für nen irres Wort ) reingepackt .Um sich aber auch mal vom allgemeinen „problematischen „ Lebensgeschehen etwas ablenken zu können ,gibt es hier auch für den Muckeliebhaber noch nen bissel was zu entdecken .  Neben ein paar einzelnen Tonträgerreviews und diversem Szene Lesestoff ,lässt man auf den 40 Seiten auch mal ein paar Musiker zu Wort kommen  ( NEW KIDS FROM THE DOCKS / NAKED AGGRESSION /1 A GRIND ) .Und ich muss zugeben ,die Gesprächsrunden können einen echt begeistern ,da diese in keinster Weise irgendwie nach „Schema F „ geführt werden .So wie man hier herangegangen ist ,beeindruckt mich schon enorm .Neben dem fünften Teil des apokalyptischen Comics „ Tage Nach Null „ , hat sich auch „Snowfall Zine „ Herausgeber  Sint hier mit einer  Gastkolumne verewigt .Wer bei aktuellen politischen wie auch gesellschaftlichen Missständen auf dem Laufenden bleiben will ,den Massenmedien mittlerweile auch kaum noch Glauben schenkt ,der kriegt hier für 2,50€ ein echt informatives Heft geboten . ( LEO )
Info- und Plattenladen ROMP Steinenstrasse 17 6004 Luzern Schweiz  http://www.romp.ch/
                                                                                                        UNDERDOG # 60 ( A 5 /deutsch )
Das kleine Heftchen kommt ja immer mal wieder eher durch Zufall hier bei uns in die vier Wänden eingetrudelt .Mit Sicherheit gehört diese Lektüre mittlerweile zum kultigen Lesestoff ,insbesondere für Leute ,welche sich sowohl politisch wie auch gesellschaftlich weiterbilden wollen . Von daher sollte man das 67 seitige Blatt sicherlich als eine Art „Aufklärungslektüre“ und weniger als Fanzine ansehen . Zwar gibt es hier auch ein paar Tonträger - wie auch Fanzine Reviews zu entdecken, welche auch wirklich richtig gut geschrieben sind ,aber für den knallharten Metalfan nicht unbedingt enorm was bietet .Aber wer halt musikalisch doch eher nen bissel offener ist ,kann hier vielleicht auch das eine oder andere leckere Teil entdecken . Hauptaugenmerk wird hier aber natürlich auf diverse Artickel gelegt ,welche wirklich gut erklären ,tiefgründig recherchiert sind und ohne jede Zweifel ,beim Leser dafür sorgen werden ,dass dessen Gehirnwindungen mal wieder richtig zum Arbeiten kommen . Schon alleine die ersten beiden Artikel „ Provokation ist das Werkzeug der Dummen „ &“Provokation – Konturen eines Problems „ , bieten mehr als genug Stoff zum Nachdenken . Wirklich verdammt stark ,tiefgründig nachgeforscht und mehr als super interessant zeigen sich die beiden darauffolgenden Artikel „Rebellion, Subversion und Popkultur“ und „Selbstinszenierung und Selbstbestimmung“. „Rebellion, Subversion und Popkultur“ befasst sich mit der Provokation in den Jugendkulturszenen angefangen vom Rock’n’Roll über Gammler bis hin zu Punkrock .Obwohl hier die Metalszene völlig ausgelassen wurde ,kann sich unsereins doch mit dem hier verfassten Text zu 100% identifizieren und vor allem auch nachvollziehen ,was es hieß ( heißt ! ) einer Jugendsubkultur anzugehören . „Selbstinszenierung und Selbstbestimmung“ ist dann gleich mal noch nen Schlag interessanter ,denn hier werden diverse Musiker und Künstler aus den verschiedensten Musiksparten beleuchtet ,welche mit ihrem starken Bezug zur NS Symbolik teils doch für jede Menge Unfrieden und Unverständnis sorgen ( sorgten ) .Wirklich enorm interessant und vor allem nachdenklich stimmend ,was man hier für Aussagen und Erklärungen vorfindet .Passend dazu gibt es ein recht ausführliches und tiefgründiges Interview mit DER BLUTHARSCH ,welcher seit Beginn seiner Karriere keine Probleme damit hatte,  mit NS Bezügen zu liebäugeln, mit DEATH IN JUNE Musik zu machen und auch rechte Bands auf seinem Label zu veröffentlichen. Das zweite Hauptthema ,mit welchem man sich hier nun inhaltlich auseinandersetzt ,ist „Nackter Protest“ ,welches man anhand von Femen, Slutwalk und Tierrechtsgruppen eingehend beleuchtet und sich in Form einer kleinen Gesprächsrunde mit der Streetteambetreuerin , Alina Langenhorst ,von PeTA ,etwas tiefgründiger auseinandersetzt .Ich muss echt sagen ,dass ich selten ne Lektüre mit diesen Themenbereichen in den Händen hatte ,die ich dann auch wirklich ,so wie das UNDERDOG , mal komplett durchgelesen habe .Ne wirklich mehr als gelungene Ausgabe, die unweigerlich dazu führt ,dass man sich doch mal wieder mit dem einen oder anderen Thema etwas intensiver auseinandersetzt und auch darüber nachdenkt , in wieweit seine eigene Meinung/Einstellung richtig oder falsch ist . ( LEO )
https://www.underdog-fanzine.de/shop/
                                                               ERIKA – MELODIEN,HÜTE UND MEER
Irgendwann kommt wohl bei jedem mal der Moment ,in dem man merkt  ,dass man auch so langsam ins Alter kommt und die Jugendzeiten mittlerweile schon mehr als Geschichte sind . Und gerade dieses Buch hier verdeutlicht einem sehr intensiv ,wie schnell doch die Zeit vergeht bzw .vergangen ist und wie sehr sich doch die Metalszene , gerade hier in unserer Ecke ,nun doch etwas „aus den Augen“ verloren hat .Aber das nur mal so am Rande !
Obwohl der Buchtitel „ERIKA - Melodien ,Hüte und Meer“ sicherlich im ersten Moment vielleicht für etwas Verwirrung oder Irritierung sorgen könnte ,werden aber gerade die Ostler damit was anfangen können . Denn ERIKA ist ne absolut kultige Schreibmaschine , Made in DDR ,auf welcher man hier eventuell das Manuskript zu diesem Buch auch abgetippt hat ??? Daniel Andrich ,der in der Szene auch als „der Alte“ bekannt sein dürfte ,hat sich ja nun, gerade was seine musikalischen Tätigkeiten betrifft ,fast schon sein ganzes Leben lang so richtig fett reingekniet und auch mit seinen bisherigen Bandtätigkeiten bei  „Stillbirth“,„Maledictive Pigs“ , „Inkompetent“ und seiner aktuellen Band „Inge & Heinz“, schon so einiges erlebt und auch ohne Zweifel immer wieder für einiges an Gesprächsstoff sorgte . Und so lässt er dann auch hier mit „ERIKA…..“ sein musikalisches ,wie auch teils persönliches Leben Revue passieren und nimmt uns mit auf eine/seine Reise voller Musik und Lebensgeschichten  .Natürlich finden sich hier ne ganze Masse an diversen Anekdoten aus dem Tour - ,Festival - und Konzertleben wieder .Darüber hinaus erfährt man aber dennoch auch so einiges aus seinem Privatleben .Zwar hätte ich mir gewünscht ,gerade im Bezug auf diverse Anekdoten in seinem Bandleben ( da gibt es ohne Zweifel viel mehr abgefahrenes zu berichten ),sich hier vielleicht noch etwas intensiver und tiefgründiger zu präsentieren .Aber dennoch macht es ungemein Spaß ,sich das alles reinzuziehen . Logisch kommen da auch immer wieder Erlebnisses/Ereignisse zur Sprache ,bei denen du so absolut fett abfeiern oder ablachen kannst .Vor allen unsereins kann sich da echt reinversetzen und das auch nachvollziehen ,was so gelaufen ist . Irgendwie hat man ja teils dieselben Erfahrungen oder Erlebnisse sammeln dürfen bzw . können .Allerdings vermisse ich doch so nen paar richtig kultige alte Bilder oder Konzertflyer .Die hätten dem Buch sicherlich auch noch so nen etwas größeren ,zusätzlichen Reiz verliehen .Neben jeder Menge „Lebensweisheiten“ ,Anekdoten und Geschichten, findet man hier dann auch noch nen Interview vor ,welches im “EISENBLATT“ (absolut kultiges Ossie Fanzine ) 2016 veröffentlicht wurde. Als krönenden Abschluss hat  „der Alte“ dann noch versucht ,in seinem Leistungsnachweis sämtliche Konzert-/Festivaldaten zusammen zu tragen ,auf welchen er irgendwann mit seinen Bans rumgelärmt hat .Was Daniel hier alles zusammengetragen hat ,liest sich richtig gut flüssig und ist über weite Strecken verdammt unterhaltsam . Ein Bestzeller wird es sicherlich kaum werden ,aber für Leute ,die mit und vor allem in unserem näheren Gebiet in der ostdeutschen Metal Szene aufgewachsen sind ,ne echt empfehlenswerte  Lektüre . Viel von dem ,was hier geschrieben wurde ,versetzt einem immer wieder gedanklich sofort in die „alten Zeiten“ zurück ,so dass man sich , teilweise schon irgendwie selbst mit dem identifizieren kann ,was Daniel hier aufs Papier gebracht hat . ( LEO )
www.einbuchnamenserika.de
                                                                                                    KÜMMELGROLLER#6 ( A5 / deutsch )
Mittlerweile geht dieses kleine DIY Punk Fanzine auch schon in die sechste Runde . Unbeirrt geht man auch hier dieses mal wieder seinen ganz eigenen Weg ,was sowohl Inhalt wie auch Layout betrifft . Teils schon recht  chaotisch ( oder sollte man sagen eigenwillig ? )gestaltet ,setzt man ,wenn ich mich jetzt nicht irre , dieses Mal nicht nur auf eine s./w Optik ,sondern lässt auch mal ein bissel farbige Bildgestaltung mit einfließen .Muss zwar zugeben ,dass meine Vorstellungen von einem DIY Punk  Fanzine, gerade in Sachen Gestaltung ,doch eher in eine andere Richtung gehen ,aber scheiß drauf ,so ein ganz eigener Style hat ja auch was . Inhaltlich ist man hier  jedenfalls recht vielseitig zu Gange und beschränkt sich nicht nur aufs musikalische, sondern bringt  auch einiges an Beiträgen/Sachen mit rein (Danke - Liebe Oma, Malen nach Zahlen),welche zwar für Abwechslung sorgen ,bei mir aber nur irgendwie ein Fragezeichen hinterlassen .Auch das hier verwendete diverses Bildmaterial von Dagmar Thamm lässt mich nur grübelnd dasitzen und die Frage stellen „Wie passt das hier alles rein ? „ Aber naja ,vielleicht ist es wirklich diese Eigenwilligkeit ,was das Heftchen dann doch irgendwie besonders macht ,keine Ahnung ? In Sachen Interviewgestaltung zeigt man sich hier jedenfalls recht fit und langweilt einem nicht mit irgendwelchem Standardgewäsch . (Tanja Ulmer,Ventura,  Faulenza , Dal  Darogu ) .Inmitten des „chaotischen „Geschehens gib es dann noch was über das „Belzebubs – Comic Book“ , „Faulenza – Reclaim the stage“ Buch und nen paar Comicbeiträge zu entdecken . Und dann ist man auch schon wieder mit den 50 Seiten durch .Für Unterhaltung und jeder Menge Abwechslung hat die aktuelle Ausgabe ohne jeden Zweifel bei mir wieder gesorgt ,auch wenn es mir echt mal wieder schwer gefallen ist ,hier alles inhaltlich wirklich nachvollziehen zu können .Wer auf eher etwas außergewöhnlichen Lesestoff steht ,sich mal weit ab von jedwedem Einheitsbrei bewegen will ,der sollte sein Interesse mal in
Richtung riskmag@web.de bekunden .( LEO )  https://www.facebook.com/kuemmelgroller/
                                                                                                            SNOWFALL (The Paperzine of the Beast) # 9 ( A 5 / deutsch )
Mit seinem klassischen DIY-Zine gehört Sint ohne jeden Zweifel zu den Vertretern der Zineszene ,welche einen in einigermaßen regelmäßigen Abständen immer wieder mit sehr abwechslungsreichem Lesestoff versorgen können und sich hierbei gerade durch seinen sehr eigenen Schreibstil doch mehr als stark von der breiten Masse abhebt . Denn gerade im Interviewbereich hat man es echt drauf ,immer wieder für Überraschungen und teils sicherlich auch Verwunderung zu sorgen .Es ist schon echt etwas erstaunlich ,woher man die Ideen für die Fragestellungen nimmt .So etwas liest man nicht aller Tage .Das die Gesprächsrunden hier
  sehr ausführlich geworden sind ,sich echt gut lesen und informativ sind ,steht völlig außer Frage . Richtig geil sind hierbei für mich die Inties mit Bianca vom OKAPI RIOT Zine und Stefan vom WITCHCRAFT Zine/Schattenmanns Vertrieb geworden ,da man hier nicht nur knallhart den Zines ,sondern auch diverse andere Themen anspricht .Abwechslung wird hier auch im musikalischen Bereich geboten . Da ist nix von engstirnigen musikalischen Geschmack zu merken und man grast von Metal, über Grind bis hin zum Punk ne wirklich breite Palette ab .Bands wie RAVAGED, NEUROTIC EXISTENCE, LUCIFERA, PI§CHARGE, CROWSKIN, ATTACK OF THE MAD AXEMAN, WEICHE…. sind hierfür nur ein paar Beispiele  ,wie weitläufig das Interesse an guter Mucke hier reicht .Aber natürlich bietet auch die aktuelle Ausgabe bedeutend mehr ,als NUR ne musikalische Abteilung .Wer Interesse am Tierreich anmeldet ,sollte sich mal die beiden  Beiträge “Raben & Krähen“ /“Gespensterfledermaus” reinziehen .Wirklich enorm informativ und wissenswert fallen hier dieses Mal auch wieder die Beiträge der beiden Mitschreiberlinge Maik Godau und JerK Götterwind aus .In ihren Beiträgen zu ” Die christlichen Feiertage “, ” Ist Blasphemie eigentlich möglich ? ” oder auch  ” Die Umweltschutzlüge “ gibt es doch so einiges ,auch an tiefgründigeren Infos zu erfahren ,was man bisher noch nicht wirklich abgecheckt hatte .Richtig cool geworden ist auch das im Mittelteil verankerte Rätsel von Maik Godau ,bei welchem man hauptsächlich auf unser metallisches Wissen spekuliert .Das ist dann aber immer noch nicht alles ,was einem diese kleine Lektüre bietet . So kann man hier z.B auch noch was über die „Lebensgeschichte von Scott Nearing“ ,Charles Bukowski und Hannah Arendt erfahren . Fehlen dürfen hier inhaltlich natürlich auch diverse Reviewsrubriken nicht .Bisher hatte ich gerade hierbei auch immer vollstes Vertrauen zu Sints Meinung , welche mich jetzt aber eher mehr als nachdenklich stimmt ,als voll zu überzeugen .Ohne jetzt wirklich tiefgründig darauf einzugehen , empfinde ich das ,was er mir zum Fatal Underground Nr .51 vorhält & behauptet, einfach nur als eigene Selbstüberschätzung und Realitätsverlust .Kritik annehmen und zu bekommen ist ja nun ohne Zweifel sehr hilfreich ,da ja die Meinungen der Leserschaft / (Fanzine )kollegen wichtig sind ,um dann eventuell auch mal was zu ändern .Aber für mich ist es ein riesen großer Unterschied ,ob man eine ehrliche, konstruktive und faire Kritik äußert oder einfach nur eine Veröffentlichung nach allen Regelns der Kunst dermaßen in den Dreck zieht, zumal Sint selbst ja einige Jahre auch seinen Beitrag fürs FU geleistet hat .Sorry „ Kollege „ ,aber mein Verständnis, geschweige denn Akzeptanz dafür geht absolut gegen Null . Trotz des nun absolut persönlichen Niedermachens und  in letzter Zeit augenscheinlich stärker werdenden Differenzen ,kann und vor allem will ich Euch die fetten 96 Seiten echt ans Herz legen .Support printet zines ! ( LEO )
snowfall-zine@gmx.de
                                                                                        HAMMER       KATHARTIK – „MIND. ABYSS. TERROR“
Kurz vor Redaktionsschluss trudelte hier bei uns noch nen Scheibchen ein ,welches echt das Potential hat ,euch da draußen völlig von den Beinen reißen zu können  . Die Meute aus Essen förderten 2013 mit  "Sublime Decay" ihr erstes Album ans Tageslicht , bevor es dann erst einmal eher etwas ruhiger wurde .Mit "Mind. Abyss. Terror" legen die nun ihr Zweitwerk vor, an dessen Fertigstellung man nun doch so einige Jahre ( 2015 – 2017 ) herumschraubte ,bevor man mit dem Resultat vollkommen zufrieden war .Ob sich die lange Arbeitszeit daran nun tatsächlich gelohnt hat ,wird man in den nächsten 51 min . sehen bzw . hören .Und an der Stelle kann man schon mal vorgreifen - ohne rumschleimen zu wollen  - sagen , jawohl ,das hat sich gelohnt . Denn die 11 Tracks  ,welche hier über einen hereinbrechen ,haben`s echt in sich .Auch wenn man sicherlich die Black- und Death Metal Sparte nicht neu erfindet ,liefert man hier durchweg eine erstklassige Arbeit ab .Das fängt schon mit dem eher sehr spartanische aufgemachten booklet und dessen Gestaltung an ,welche aber zu vollen 100% zur Mucke passt .Auch so rein vom Sound her ,hätte man es nicht viel besser hingekommen können .Über weite Strecken so richtig  schön dreckig und vor allem fett gehalten ,kommen hier dennoch sämtliche Instrumente + Gesang bestens zur Geltung . Nachdem man den munteren Reigen erst einmal mit einem sehr atmosphärischen Intro einläutet ,geht es dann auch schon in die vollen .Durchaus mit einem recht starken nordischen Black Metal touch behaftet ,zeigt man aber auch immer wieder ganz klar auf , dass man tödlichen Sound keineswegs abgeneigt gegenüber steht . Insbesondere diverse Riffs und Drumparts ,lassen ganz klar Death Metal Einflüsse erkennen ,welche meinereins hierbei leicht an  „Belphegor“ erinnern ,ohne diese jedoch in irgendeiner Weise zu kopieren .Sehr intensiv und vor allem extrem ,zieht man seiner Wege ,wobei man glücklicher Weise auf https://www.facebook.com/RivalOrder/irgendwelche ausartenden Solieinlagen verzichtet . Klar gibt es auch hier und da mal phasenweise nen kürzeren Einzelbeitrag ,welcher sich aber niemals zu vordergründig in Szene setzt ,sondern eher „nur“ dafür sorgt ,den einzelnen Stücke neues Leben einzuhauchen .Neben dem enormen Potential an Wut , Aggression und Boshaftigkeit ,welchen den Stücken anhaftet ,wird hier natürlich auch enorm viel Wert auf die atmosphärische Ausstrahlung gelegt . Über all dem Gesehen legt sich durchweg eine bedrohliche, sehr intensive , teil morbide, tief dunkle  Stimmung .Gerade die teils wirklich bedrohlich wirkende Melodieführung lässt einem immer wieder so nen richtig „kalten Schauer“ über den Rücken fließen .Insbesondere kommt dies bei Songs wie „Abrasive Storm“ oder auch „Of Fire & Floods pt. I „ bestens zum Vorschein .Meines Erachtens erreicht man diesen Effekt dann auch dadurch ,dass sowohl tiefere Riffs ,wie auch gegensätzliche  „heller“ wirkende Riffs eingesetzt werden .Dies Gegensätzlichkeit spiegelt sich hierbei natürlich auch im gesanglichen Bereich wieder .  Leicht hallig angehaucht ,mal fast hysterisch wirkend ,dann wieder Wut entbrannt ,mies keifend bis hin zu ganz leichtem Growlansätze ,werden hier fast alle Register gezogen ,welche der extremere Metalbereich zu bieten hat .Alles in allem ist das ne Scheibe geworden ,welche trotz vielfältiger atmosphärischer stimmender Momente ,dennoch  wie ein Feuersturm über Eure Köpfe hinwegziehen wird . Mich hat das  Zweitwerk der Essener jedenfalls auf ganzen Linie voll überzeugt .Gehört für mich zu eine der stärksten und überraschendsten Veröffentlichungen des Jahres ,welche durchaus das Zeug dazu hat ,ganz weit oben auf eurer bevorzugten Playlist angesiedelt zu werden . ( LEO )
https://www.facebook.com/kathartik/
http://kthk.bandcamp.com/
                                                                                                          KRACHMANIFEST # 5 ( A4 / deutsch )
„Alter Schwede“, da setzt du dich wieder mal ganz schön auf den Arsch ,was die beiden Rayk & Katja hier zusammen gezimmert haben.Schon alleine das Cover ist wieder mal echt kultig geworden ,auch wenn dieses Mal vielleicht teils die Entzifferung Bandnamen nen bissel schwerer fällen könnte .Aber drauf geschissen ,dafür gibt es ja nun nen Inhaltsverzeichnis .Druckqualität ,Schriftgröße und Layout lassen hierbei natürlich wieder mal absolut keine Kritikpunkt zu .Alles bestens ,auch für die Generation mit zunehmender Sehschwäche ideal geeignet . Als kleines Schmankel liegt dem Heft diesmal sogar noch nen spezielles Krachmanifest Poster bei ,welches durchaus zur Verschönerung eurer vier Wände betragen könnte/sollte . Poster sind zwar sicherlich heutzutage nicht mehr so „ angesagt“, aber das steht ja sowieso bei dieser Lektüre niemals in irgendeiner weise im Vordergrund . Denn so wie es sein soll ,wie man es will und wie man es braucht ,lässt man uns auch dieses Mal wieder in den tiefsten, dreckigsten und extremen Underground eintauchen. Und das nun absolut nicht mit irgendwelchem sinnfreiem Gelaber ,sondern enorm ausführlich und vor allem intensiv .Das man sich hierbei wirklich ganz tief in die Metal verseuchte Undergroundwelt wagt ,zeigt sich sowohl bei den diversen Reviews wie natürlich auch bei den insgesamt 12 satten Gesprächsrunden .Da wird echt ganz tief gebohrt und vor allem ,weit ab von irgendwelchen Standards gearbeitet . Ich bin echt immer absolut baff , mit welchen „abnormalen „ Fragen man diverse Vertreter der Szene zum nachdenken bringt .Natürlich sind bei den beiden dann auch die Reviewsrubriken alles andere als langweilig, kurz oder irgendwie monoton ausgefallen .Immer wieder finden sich hier Kritiken ,welche doch für ne enorme Unterhaltung sorgen und einem dann tatsächlich auch ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern können .Obwohl nun das Jahr in Sachen Liveaktivitäten doch mehr als scheiße waren ,hieß es für die beiden nun absolut nicht ,dass man in der Hinsicht absolut untätig rumgesessen hat bzw .rumsitzen musste .Logisch von daher ,das man auch hier mal wieder ein paar sehr ausführliche Erlebnisberichte ( „A soulside journey „ / „Proberaumkonzert mit Scumtrooper & Distressed to Marrow „ vorfindet .Um den ganzen fetten Inhalt noch abzurunden ,bietet man euch hier dann auch noch zwei Specials an ,welche man absolut nicht unbeachtet lassen sollte . Zum einen gibt es auf 4 Seite ein kurze Vorstellung diverser kultiger undergroundiger Plattenläden ,welche man als Sammelfreak (alle anderen natürlich auch ) unbedingt mal ansteuern sollte .Im zweiten Special „Als der Death Metal nach Villingen-Schwenningen kam „ ,schildert Chris Münch ( Fucking Kill Records ) ausgiebig seine ersten Erfahrungen mit dem Death Metal .Wirklich cool geschrieben ,zumal hierbei sicherlich insbesondere bei den ganz ollen Säcken untere Euch ,die eine oder andere Erinnerung an „alten Zeiten „ mal wieder auftaucht .Nach dem man nun doch einige Zeit gebraucht hat ,sich durch die 92 Seiten zu arbeiten ,sitzt man nun völlig zufrieden da und hat auch kein Problem damit ,hier eventuell doch gleich noch einmal von vorne anzufangen . Wenn ihr totalen Bock auf ne richtig fette Ladung undergroundiger Vollbedienung habt ,musikalisch was mit Bands wie VOR DIE HUNDE ,GRAVEHAMMER,FEACES CHRIST,YACØPSÆ,DIGEST!,UPRISING, TASK FORCE BEER, STATIST ,TONGUE,MORIBUND MANTRAS,METH TAXI  oder KHAOS anfangen könnt ,dann führt kein Weg dran vorbei ,euer Konto um 4€ + Versandkosten zu erleichtern . ( LEO )
Katja Pabel & Rayk Metze  Rathausstrasse 2 Nürtingen 72622    krachmanifset@gmx.net    https://www.facebook.com/rayk.metze.5
                                                                                                          SLAUGHTERDAY – „ANCIENT DEATH TRIUMPH“
Mit ihrer letzte Scheibe, der EP „Abattoir“,hat mich das ostfriesische Todesschwadron ja nun so ziemlich “von den Socken “ gehauen und tatsächlich auch völlig in Rage versetzt . Das war genau der Stoff , welcher im wahrsten Sinne des Wortes „für nen feuchtes Höschen“ sorgen kann .Jetzt nach gut 2 Jahren der kreativen Schaffensphase ,legen die beiden  Gesellen mit ihrem mittlerweile Album Nummer 3 ,schon wieder kräftig nach . Mal sehen ,ob es die brandneuen 9 Stücke es ebenfalls schaffen ,unsereins einen Freudentanz aufführen zu lassen ? Anfangs wird erst einmal ne kurze ruhigere geratene Einleitung angeboten ,bevor man dann loslegt und einem mit ner fetten Wand an super brutalen Sounds förmlich überzieht . Richtig schön old school mäßig ausgestattet ,lassen die es auch hier wieder mächtig krachen .Allerdings kommt es mir so vor ,als ob sich die beiden auf ihrer aktuellen Scheibe doch etwas mehr zu eher technischen ,melodiöseren Parts hingezogen fühlen . Denn meiner Meinung nach präsentiert man sich hier doch um einiges technischer und beschreiet nicht mehr ganz so vollkommen geradlinig seinen tödlichen Weg . Das zeigt sich insbesondere beim Gitarrenspiel ,welches sich doch auch mal zu einem etwas längeren Soli oder melodiösen Part hinreißen lässt . Hierbei verliert man aber dennoch niemals den gewaltigen ,fetten Death Metal Grundsatz aus den Augen. Soll heißen , dass die beiden nun absolut nicht ,in irgendeiner Form an Altersschwäche“ leiden. Ne, die ganze Angelegenheit hier kommt immer noch super brutal heftig ,deftig mit growls und screams bestückt , super schnell aus den Boxenmembranen geschossen .Absolute Anspieltips auf dieser Scheibe sind für mich „Expulsed from decay“ & „Impenitent Agony“ .Und das nicht nur ,weil hier doch recht deutlich Spuren von „Bolt Thrower“ zu sichten sind .Echt interessant und auch eher etwas „aus der Reihe tanzend „ ,gestaltet sich deren Rausschmeißer „Thumb Hang „ ( Anvil Cover ). Eher rockig, teils etwas schleppend und sehr verspielt gestaltet ,könnte man hier vielleicht sogar leicht die Vermutung äußern ,so nen leicht progressiven Ansatz zu erkennen . Wenn meine Lauschlappen nun noch nicht total zerschrotet sind ,so würde ich meinen ,das hier sogar ( erstmals ? ) leichte Keyboardansätze eingesetzt wurden . Auch wenn mich im Gegensatz zu „Abattoir“ das hier nun nicht völlig “ außer Kontrolle „ geraten lässt ,hat die Scheibe dennoch mehr als genügend Potential ,um selbst so nen ollen Sack wie unsereins ,die müden Knochen  in Bewegung zu versetzen. ( LEO )
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
FDA Records  Am Hafen 2   16269 Wriezen  https://fda-records.com/   contact@fda-records.com
                                                                                                          DETOX # 8 ( A4 /polnisch )
Alter ,was ist das wieder für ne super fette Schwarte geworden .Voll und ganz old school mäßig gehalten  ( sogar mit qualitativ annehmbarem Bildmaterial versehen ) ,gibt’s hier auf enorm prall gefüllten 94 Seiten alles ,was das metallische Underground Herz begehrt und auch braucht .So rein von der ganzen Aufmachung her erinnert mich der polnische Wälzer immer wieder doch etwas an das absolut kultige „Mystical Music „ .So absolut geil wie die fette Schwarte sich nun präsentiert ,ist es aber eben nun mal absolute Kacke ,dass man zum Inhalt nun nicht wirklich was sagen kann ,außen, man macht sich doch mal ran ,polnisch zu lernen  .Aber wenn man es mal so rein nur optisch betrachtet , so sind sowohl die Inties wie auch diverse Reviews wohl echt mehr als verdammt „ausschweifend“ geworden ,was mich natürlich den Rückschluss ziehen lässt ,dass man hier echt mehr als tief in die metallische Materie eintauchen dürfte .Hierbei nimmt selbst der Liveberichte wie vom „OBSCENE EXTREME „ ne komplette A 4 Seite ein .Und das bei ner Schriftgröße von höchstens 8 ! Pawel ,der Herausgeber des Wälzers scheint in seinem Leben tatsächlich nichts weiter tun zu haben ,als sich „nur“ mit Metal und der Szene  zu beschäftigen .Denn was der sich hier an verschiedensten Vertretern der Metalszene vorgenommen hat ,verdient absoluten Respekt .Da musst du dich wirklich jeden einzelnen Tag voll reinknien ,um so ne Masse zusammen zu tragen und auch interessant abzuarbeiten .Natürlich liegt bei ihm auch das Hauptaugenmerk im eher undergroundigen Bereich ,wobei es sich aber auch nicht davor scheut ,auch mal nen paar bekanntere Acts abzuleuchten .Rein von der musikalischen Ausrichtung her, legt der sich dann aber nicht wirklich fest ,sondern zeigt sich durchaus aufgeschlossen .Die hier vertretenen Bands alle aufzuzählen, würde tatsächlich den Rahmen sprengen .Aber um euch wenigstens mal einen klitzekleinen Einblick zu geben , sollen wenigsten mal nen paar genannt werden . So kommen hier Bands wie ATROCITY (USA), PARRICIDE (Polen) ,  AGRESSOR (Frankreich), VALGRIND (Italien) oder auch SQUASH BOWELS (Polens) zu Wort ,welche sich ja durchaus nun schon nenn Namen in der Metalszene gemacht haben und welche man kennen sollte/müsste .Alle anderen – muss ich sogar zugeben – kenne ich kaum oder gar nicht - MIERDA HUMANA (Peru), AMORPHIA (Indien), GRINDING (Kolumbien), SACROFUCK (Polen), CADAVERIC INCUBATOR (Finnland), BLACK JESUS (Australien .)….Wenn ich mich jetzt nicht ganz verzählt habe ,sind es dann noch weiter 26 Acts ,welche man hier ausführlich ausgequetscht hat .Wer also mal wieder ganz fett auf Entdeckungsreise gehen will ,wird hier zu 100%‘tiger Sicherheit fündig werden .Definitiv für mich eine der besten und geilsten Undergroundlektüren in der internationalen Fanzineszene . Soweit wie ich das nun rausfinden konnte , wird für das Teil nen Preis von 10€ veranschlagt . Klingt sicherlich erst mal ganz schön holala ,aber wer der polnischen Sprache mächtig ist ,wird und kann den Zehner als absolut korrekt bewerten . ( LEO )
Pawel Wlodarski    474 Avenue Général Gouraud     83200 Toulon    Frankreich  
detoxzine@gmail.com
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https://www.facebook.com/DETOX-ZINE-335287070540925/
                                                                                                          BESTIAL AVENGER – A DOOMPILATION ( A5 / Comic Buch/ englisch )
Was kann oder sollte man sich denn unter solch einem Titel vorstellen ? So rein von der Optik her sieht das Ganze hier ja nun sofort verdammt vielversprechend aus und auch die ersten beiden Seiten lassen hier Hoffnung aufkeimen ,das sich der gesamte Inhalt richtig schwermetallisch kultig darstellen wird  .Und die Gedanken sind gar nicht mal so falsch ,wobei ich aber absolut nicht damit gerechnet hätte ,das sich das hier in nem Comicformat präsentiert .Soweit ich mit meinen Recherchen nun richtig liege ,gibt es das Comic BESTIAL AVENGER bereits seit 2013 und wird vom französischen Künstler Nagawik gestaltet und herausgebracht . Dass er sich hierbei mit einem metallischen Themenformat präsentiert , ist ja doch schon sehr außergewöhnlich . So großartig weltweit gibt es da wohl nur ganz ganz wenige Leutchen ,welche sich unserer Szene in dieser Form mal angenommen haben .Dafür gibt es auf jeden Fall schon mal ne extra besondere Anerkennung .Um was geht es nun in diesem Buch …? Auf 300 s./w . old schoolig anmutenden Seiten werden hier bildlich die Tour Abenteuer und Erlebnisse der Doom Band  „Bestial Avenger“ erzählt . Was die beiden Typen Sima und Naga alles so erlebt haben , kommt insgesamt gesehen recht unterhaltsam rüber und bietet durchaus stellenweise auch nen kleineren Einblick in die allgemeine Metalszene . Qualitativ gesehen wirkt das hier ja nun echt richtig gut ,wobei gerade die ganzen Zeichnungen mit ihrem old school Charme bei mir punkten und top rüberkommen .In dem Buch hat man alle vier bisherig erschienen BESTIAL AVENGER Comics (No Sleep 'Til Doomsday, Into The Void, Never Say Die und Vol. 4)  zusammengefasst und zusätzlich inhaltlich noch bisher unveröffentlichtes ,sowie diverse Bonusartikel mit eingebracht  .Da wird man doch schon ne ganze Weile dran sitzen ,um sich komplett durchzuarbeiten . Obwohl sich bei mir selbst nun die Begeisterung doch eher in Grenzen hält ( Comics sind absolut nicht mein Ding ! ) ,denke ich doch ,das es da draußen in den Weiten der Metallerwelt mehr als genügend Leute geben wird ,welche darauf voll abfahren werden und vielleicht sogar das Buch in den „Kult Himmel“ heben werden . Bei  „Schattenmann Publishings” (https://schattenmanns.wordpress.com/ ) könnt ihr das Teil  für  15,- Euro  (including postage worldwide) abstauben . ( LEO )
                                                                                                          BESTIAL DESECRATION#4 ( A5 /englisch )
Ich bin echt immer wieder total begeistert , wenn diese kleine Lektüre auch den Weg in meine vier Wände findet und man sich dann unverzüglich ranmachen kann ,sich durchackern zu dürfen .Der reinste Augenschmaus ist hier wie immer das super geile, qualitativ hochwertig ,mit teilweise sogar farbigem Bildmaterial gestaltete Layout des gesamten Heftes .Schon alleine dafür verdient es die vollen 100 Punkte zu geben .Aber was wäre so ein Heft ,wenn es hier nicht auch inhaltlich voll überzeugen würde /könnte .Wie ihr ja nun vielleicht schon aus dem Interview mit  Johannes herauslesen konntet ,steht er mit beiden Füßen ganz fest in der echten Undergroundszene und beschäftigt sich extrem intensiv mit dem dortigen Geschehen .Und gerade dieser 100%`tige Einsatz und die absolute Überzeugung ist hier ganz deutlich im gesamten Inhalt zu erkennen und spiegelt seine Leidenschaft hierfür absolut wieder .Schon alleine die elf Interviews ,welche sich auf die satten 91 Seiten verteilen ,sind absolut tiefsinnig ,aussagekräftig und vor allem fast frei von irgendwelchen Standartfloskeln .Nicht weniger detailliert präsentieren sich die wenigen ,speziellen Rezensionen einiger Tonträger . Obwohl man sich musikalisch hierbei vorrangig Vertretern aus dem Black - /Thrash Metal Bereich widmet - Evil Army (US) ,Abigail (Japan), Lucifera (Colombia) ,Perditism (China) ,Apokalyptic Raids (Brazil) ,Hellavenger (Chile) ,Avzhia (Mexico), Nocturnal Witch (Germany) widmet - was sicherlich das Markenzeichen dieses Zines ist – lässt man aber auch anderweitige extreme musikalische Auswüchse hier nicht völlig außer Acht .So lässt man Bands wie Children of Technology (Italy – Metalpunk ) ,Eternal (Mexico - Death/Doom ) oder auch Comatose (Philippines – Death Metal ) hier auch recht ausführlich zu Wort kommen .An der Bandauswahl erkennt man natürlich auch ganz klar ,dass Johannes gerade auf kultige Veteranen der Metalszene total abfährt und hierbei auch nie den Blick auf den Underground aus den Augen verliert .Als sozusagen kleiner Special Beiträge werden hier dann diverse ,zweifelsfrei auch schon absolut kultige Zines wie MACABRE OVERDOSE , ANCIENT SPIRIT TERROR ,TOUGH RIFFS , METAL MANIAC & REBORN FROM ASHES etwas intensiver „ unter die Lupe „ genommen .Auch wenn meinereins nun wirklich total begeistert ist , was Johannes immer wieder an geilem Zeugs zusammenschustert ,gibt es dennoch so nen kleinen Punkt ,welcher mir hier echt immer wieder Schwierigkeiten bereitet .So hat man z .B bei dem Interview Layout mit HELLAVENGER , ne wirklich sau kleine Schriftgröße verwendet ,diese in goldener Farbe präsentiert und einen schwarzen Hintergrund ausgewählt .Da musst du dir echt arg Mühe geben ,die Brille auf Hochglanz putzen oder ne Lupe zur Hand nehmen ,um überhaupt ne kleine Chance zu haben ,das hier entziffern zu können .Aber vielleicht liegt das auch an meiner altersbedingten Abnutzung meiner Sehstärke und ihr kommt besser damit klar !Auf jeden Fall sollte das absolut kein Grund sein ,sich dem Kauf dieser Lektüre entziehen zu wollen . Das Heft ist ohne Einschränkungen jeden einzelnen Cent der zu entrichtenden 8,00 €  ( Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand ) wert . ( LEO )
P.S .Soweit wie ich das jetzt abchecken kann ,ist diese Ausgäbe ,welche auf 300 Exemplare limitiert war ,mittlerweile wohl ausverkauft !!!
www.destruktionshop.de   info@destruktionrecords.de
                                                                                                          EXTREM LIEDERMACHING # 19 ( A 5 / deutsch )
Es ist schon mehr als beachtlich ,mit welcher Beharrlichkeit der Dirk sein Ding mit dem “Extrem Liedermaching” Zine durchzieht und hierbei knallhart seine Vorstellung umsetzt .Das verdient schon mehr als Respekt ,auch wenn nun seine kleine Lektüre nicht wirklich auf die Leserschaft der metallischen Sparte zugeschnitten ist .Auch wenn das Wort „Extrem“ da eventuell etwas drauf hindeuten könnte ,so geht‘s hier nun mal musikalisch in eine vollkommen andere Richtung ,welche zwar sicherlich auch jede Menge Fans hat ,welche aber  eher weniger in der Metal verseuchten Branche ansässig sein dürften .Reges Interesse muss jedenfalls an diesem kleinen Heftchen bestehen ,zumindestens lässt sich das aus der doch recht hohen Auflagenzahlen ( diese Ausgabe bisher 700 ) klar erkennen .Wie man es fast schon etwas gewohnt ist ,zeigt man sich auch bei der aktuellen Ausgabe in Sachen Layout eher etwas außergewöhnlich und sehr eigen.
Recht übersichtlich ist das ganze hier ja nun gestaltet , wobei man sogar vereinzelt auf farbige Bilder zurück greift .Und das ist ja nun nicht gerade gang und gebe im Fanzinesektor .Auf den gut 36 Seiten dreht sich nun alles vollkommen um den Liedermacherbereich , wobei man natürlich diverse Vertreter wie Albert Schnautzer ,Bob, Faulenza oder Lars Wickboldt mal näher unter die Lupe nimmt .So wirklich Standard mäßig werden hierbei die Gesprächsrunden nicht geführt .Da gibt man sich doch schon verdammt Mühe ,etwas tiefer bei seinem Gegenüber rumzubohren . Neben diversen Beiträgen wie „Das Heimatlied - was  das E. L. euch nicht sagt“ oder  „Vive La Vie - ein Schimmer einer neuen Hoffnung“ findet man auch noch nen kleines A4 Poster von Albert Schnauzer .Dirk unterstütz die Liedermacher Szene aber nicht nur mit Worten , sondern bringt uns mit dem Sampler " Lieder gegen menschliche Kälte " auch deren musikalisches Schaffen näher . Zusätzlich liegt hier dann aber noch ne Bonus CD mit drin ,auf welcher neben einem Hörspiel auch noch ein Audio Interview mit Marie Diot vorzufinden ist . Auch wenn meinereins sich nun nicht als echter Fan dieser Lektüre outen kann ( Liedermacher sind so gar nicht mein Ding !) ,so muss man dennoch immer wieder den Enthusiasmus und die Arbeit von Dirk ,ohne irgendwelche Abstriche, vollkommen anerkennen .Leute ,welche sich so dermaßen reinknien verdienen absoluten Respekt .Für den Schäppchenpreis von  1,00 € + 1,55 €  Porto gibt es hier ganz schön viel geboten ,was sich die Fans der Liedermacher Szene nicht entgehen lassen sollten . ( LEO )  
https://extrem-liedermaching.de.tl/   extremliedermaching@gmx.de
                                                                                                          TOUGH RIFFS #3 ( A4 / englisch ) (Re-press)
Diese Ausgabe hat ja nun mittlerweile doch schon ein paar Jahre auf dem Buckeln (2017 ) .Da die Originalausgabe wohl recht flott ausverkauft war ,aber die Nachfrage danach immer noch recht groß ist ,wurde nun entschieden ,das Teil noch eine mal neu aufzulegen .Diese aber nicht ganz genau zu 100% ,wie das Original . Laut Infos wurde die Covergestaltung leicht verändert ,das Layout bei einigen Interviews überarbeitet und auch die Interviews mit MALEVOLENT CREATION, MONSTROSITY und TERRORIZER aktualisiert .Wenn ich mich jetzt nicht völlig vermache ,sind auch die 12 Seiten an Tonträgerreviews im Original nicht mit drin .Kann ich mich zwar auch täuschen ,aber da die Originalausgabe 56 Seiten hatte und das Teil hier mit satten 68 Seiten aufschlägt ,sollte das wohl hinhauen .So großartig übers Layout brauch ich mich hier an der Stelle nicht auslassen ( siehe Review TOUGH RIFFS #9). Wie man es halt mittlerweile gewohnt ist ,alles im super geilen old school mäßigen Layout . Dima, der Mann hinterm TOUGH RIFFS,hat sich natürlich auch hier wieder verdammt nen Kopf gemacht ,seine Gesprächsrunden hochinteressant zu gestalten .Obwohl er sich hier natürlich auch wieder jede Menge alter „Helden „für ne Gesprächsrunde geangelt hat - ROTTEN SOUND, ABORTED,MERCYLESS, DISHARMONIC ORCHESTRA und und und ….. , beweist er aber gerade bei dieser Ausgabe mehr als eindeutig ,wie wichtig ihm der support  kleinere ,noch unbekannterer Bands ist - PSYCROPTIC ,CRIMINAL ELEMENT , DEVOID,MORPHEUS DESCENDS, BLESSED SICKNESS , MORBIUS….Auch in dieser Ausgabe lässt man natürlich wieder nen bissel was an Werbung in Form von Flyern mit einfließen. Einzig allein ,im Gegensatz zu fast allen seiner sonstigen Ausgaben  ,gibt es hier nichts an irgendwelchen besonderen  Specials zu finden. Aber dass sollte nun absolut niemanden davor abschrecken ,sich auch diese „Neuauflage“ an Land zu ziehen .Soweit wie ich das nun annehme ,ist hier natürlich auch in ner limitierte Auflage angesagt .Von daher solltet ihr nun wirklich schleunigst den Finger ziehen und zusehen ,dass ihr die satte Metallektüre doch noch beim „Dealer Eures Vertrauens“ , SCHATTENMANN PUBLISHINGS  https://schattenmanns.wordpress.com/  für den kleinen Taler von 5, - Euro ( + 1,55 Porto innerhalb Deutschlands oder 4,00 Euro weltweit ) abzustauben könnt !  ( LEO )
                                                                                                          TOUGH RIFFS #9 ( A4 / englisch )
So wirklich enorme Massen an Fanzines gibt es ja heutzutage nicht mehr ,welche uns mit absoluter Beständigkeit ihre geistigen Errungenschaften präsentieren . Herausgeber Dima gehört aber definitiv zu den Leuten ,die sich total „den Arsch aufreißen „ ,um uns regelmäßig mit ner absolut fetten Dosis an so richtig extremen Lesestoff zu versorgen .Und das ,was der uns hier nun auf seinen satten 96 Seiten anbietet ,hat es enorm in sich und wird ohne jeden Zweifel bei so gut wie jedem auf ungeteiltes Interesse stoßen .Das Heft ist einfach ober geil ,wobei es einen, zu aller erst schon alleine durch das richtig coole old schoolige s./w. Layout enorm anmacht .Und auch was die Schriftgröße betrifft ,ist es bestens ,denn hier braucht es echt keinerlei Sehhilfen, um das alles entziffern zu können .Aber nur ne schicke Gestaltung bringt ja nun auch keine wirklichen Punkte ,wenn man sich dann inhaltlich nicht wirklich in Top Form präsentieren kann . Aber da braucht man hier nun absolut keine Bedenken zu haben ,denn es ist schon mehr als bemerkenswert ,was hier so alles zusammen geschustert wurde .Schon alleine die Interviews sind der absolute Wahnsinn , präsentieren sich wirklich tiefgründig und vor allem aussagekräftig . Da geht man wirklich richtig in die Tiefe und entlockt diversen Bands sicherlich auch das eine oder andere Geheimnis .Schon alleine das Interview mit NUNSLAUGHTER ,welches sich über satte 16 Seiten hinzieht ,ist der absolute Knaller .Obwohl die anderen Inties ( PESTILENCE ,KRYPTS ,INCANTATION ,FULL OF HELL , GORGUTS ) ETWAS kürzer geraten sind ,sind die dennoch enorm aussagekräftig . Richtig stark kommt hier aber auch das 10 seitige MAYHEM Special ,in dem es doch so einiges zu lesen gibt ,was man mit Sicherheit noch nirgendwo anders entdecken konnte . Noch nen Special Beitrag ist sein genauere Blick auf klassische Horrorfilme wie NECROMANTIC ( Kult ! ),SUBSPECIES,DIE SCHLANGE IM REGENBOGEN oder auch HELLRAISER ( noch mehr Kult!) .Der absolute Überflieger Beitrag sind für mich aber die 23 Seiten “News From The Crypt” .Gerade hier zeigt sich ganz deutlich sein support der Szene .Manchmal nen bissel kürzer ,manchmal doch recht ausführlich, stellt er hier diverse Bands aus dem internationalen Metalunderground vor .Da findet man zweifelsfrei so einiges an richtig schmackhaften Neuentdeckungen ,welche man dann unweigerlich auch mal etwas näher und intensiver abchecken wird .Ein paar ganz vereinzelte Werbeflyer ergänzen den Inhalt dann noch und runden diese super Lektüre hervorragend ab. Ich kann einfach nur sagen , bewegt euren Arsch und zieht Euch das Teil rein .
P.S. Obwohl ich mir nun absolut sicher bin ,das man mit dieser Lektüre absolut keine Absatzschwierigkeiten hat ,scheint es aber dennoch irgendwie so ,als ob Herausgeber Dima dennoch nicht vollkommen zufrieden ist . Denn in seinem Vorwort erwähnt er ,dass gerade in Punkto Interviews, selbst bei ihm das Interesse diverser Bands doch zunehmend etwas abnimmt .( was man selbst ja nun bestens kennt ! )
Abgreifen könnt ihr den fetten Wälzer bei SCHATTENMANN PUBLISHINGS ( https://schattenmanns.wordpress.com/ ) für gerade mal 7,55 Euro - Deutschland oder 10, - Euro -weltweit (inklusive Porto und Versand ) oder ihr wendet Euch direkt an https://toughriffs.weebly.com/ & https://www.facebook.com/toughriffs/    ( LEO )
                                                  CTHULHU ZINE #8  ( A 5 / englisch )
Das ist ja mal wieder eine absolute Neuentdeckung ,welche hier zufälliger weise den Weg in meinen Briefkasten gefunden hat .Dabei handelt es sich hier um ne Lektüre ,welche aus dem schönen Brasilien kommt und dessen Herausgeber Helson wohl irgendwie auch schon „Kultstatus“ in seinem Heimatland genießt .Der ist wohl schon seit den 80‘ziger Jahren in der mit extremem Metal Szene aktiv und hat bereits Anfang der 90‘‘ziger Jahre schon mal nen eigenes Zine mit Namen  „Medical Genocide“ rausgebracht . Die Ausgabe hier hat nun schon ein paar Jährchen auf dem Buckel ,wurde aber für den deutschen „Undergroundmarkt „ über „Destruktion Records „noch einmal neu als pro print aufgelegt . ( auf 50 Exemplare limitiert ) . So ,vom ersten Eindruck her kommt das Teil ,gerade durch die Hochglanzseiten, recht professionell rüber .Auch Bild - und Textmaterial sind top und bereiten einen absolut kein Problem .Einzig allein die Schriftverwendung auf dem Cover kann einen doch nen paar leichte Schwierigkeiten bereiten .Aber drauf geschissen ,was zählt ,ist das was man drinne vorfindet . Und da geht ,so wie man sich das von so nem Zine wünscht ,knüppeldicke durch die Metalszene ,wobei man sich vorrangig alten und wohl auch „kultigen“ südamerikanischen (Underground )Band widmet .So unter anderen CIRRHOSIS ,COVA ,DISSECTROR, DORSAL ATLANTICA , PARABELLUM oder auch VULCANO .International gesehen steht man inhaltlich aber dennoch auch recht breit gefächerte da und lässt sich mit Bands wie ATOMIC AGGRESSOR, BLACK FIRE, DESEXULT , PETROLEUM , PROCREATION… auf kurze Gespräche ein .Sehr komisch kommt es einen bei den Interviews vor ,dass diese sich jedes Mal auf nur 10 Fragen beschränken . Zwar erfährt man dort das wesentliche ,aber so wirklich tiefgründig bohrt man hier nun mal nicht bei den ganzen Bands rum .Gut ist auf jeden Fall auch ,dass es musikalisch hier ebenfalls ein breit gefächertes Angebot gibt ,und man sich nicht nur auf eine Metal Sparte einschießt .Vier kürzere Bandvorstellungen von DISSECTOR ,MANTAS , NECRO SCHIZMA & POISEN ( ne deutsche Death/Thrash Metal Band der 80`ziger ,nicht die soften Locken Typen ! ) erweitern den Inhalt noch ,bevor man dann doch recht schnell durch die 38 Seiten getingelt  ist . Wer mal wieder kurzzeitig ganz alte Metalluft schnuppern will , sein Gedächtnis auffrischen muss ,der liegt bei dem Heftchen sicherlich goldrichtig .
Beziehen könnt ihr die kleene Lektüre entweder über „Destruktion Records“ oder ihr wendet euch ganz vertrauensvoll mal direkt an den Herausgeber (helviler@yahoo.com.br ) .Ganz aktuell ist der brasilianische Maniac heute wohl schon bereits bei ner schon 12`ten Ausgabe angelangt .Einfach mal die Augen offen halten und das Netz abchecken ! ( LEO )
                                                                                                          ANTICHRISIS - "FOXFIRE"
Es gibt tatsächlich auch immer mal wieder Veröffentlichungen im Leben eines Schreiberlings ,welche einen mehr als überraschen und man es kaum glauben möchte ,dass diese Band nun doch noch existent ist und sogar ein neues musikalisches Lebenzeichen von sich gibt . Deren Debüt „Cantara Anachoreta“ (1997) war für mich ne Scheibe ,welche sich damals für immer und ewig ganz fest eingeprägt hatte und welche zur dieser Zeit ganz zu recht , auch total abgefeiert wurde. Auch mit ihren darauffolgenden Veröffentlichungen behielt man sein hohes musikalisches Level bei und sorgte immer wieder für positive Reaktionen. Letztmalig meldete man sich dann 2015 mit „Baduhenna „(Digital Download) mal wieder musikalisch zu Wort ,bevor es dann aus verschiedensten Gründen , doch recht ruhig um die Truppe wurde .Anno 2020 macht man sich nun erneut auf den Weg ,um an die alten Erfolge anzuknüpfen . Und wenn man es zugelassen hat , die hier gebotenen15 Songs intensiv auf einen einströmen zu lassen ,steht völlig außer Frage ,dass man dies dann auch zu 100% geschafft hat .Denn was das Duo um Sid ( vocals ,guitars,Keyboard & drums ) & Ayuma (vocals ) einem hier in den 71 min .Spielzeit anbietet ,wird und kann einen nur verzaubern . Emotional auf einem ganz hohen Level angesiedelt ,setzt man dabei auf eine sehr individuelle und recht eigenständig wirkende  Mischung von Gothic Rock und Darkwave ,welchen man zusätzlich noch mit leicht folkigen  und sogar metallischen Elementen verfeinert .Selbst so ein paar gewisse ,eher leicht poppig wirkende Momente lassen sich bei näherer Betrachtungsweise hier erkennen .Vorrangig zeigt man sich hierbei sehr gefühlsbetont melodisch und baut durchaus einen sehr breiten Klangteppich auf ,welcher ne gewisse düstere und eher schwermütigen Atmosphäre mit sich bringt . Das ganze Album ist tatsächlich fast durchweg mit melancholischen Melodien und ner Ausstrahlung versehen ,welche sofort „ unter die Haut „ gehen und fast schon zwangsweise beim Zuhörer für so einiges an emotionalen Gedankengänge sorgen werden . Bei fast der gesamten Scheibe kannst du dich so richtig gedanklich und emotional fallen lassen . Aber natürlich gibt es auch hier dann mal Songs ,welche einen eher aus dem „seelische Tief“ wieder herausholen können .So zeigt man sich mit Stücken wie „ Romeo „ oder „After the war“ doch auch mal etwas flotter und rockiger . Ein paar Stücke ,welche zweifelsfrei so einen gewissen ,recht starken Hitfaktor haben , kann man hier dann natürlich auch entdecken .So sind Stücke wie „Gravity on Mars“ oder auch „ Romeo „ mit Melodien  und Rhythmen bestückt , die sofort voll unter die Haut gehen und sich sicherlich sofort fest einprägen werden . Mit „Jane's Redemption“ lässt man hier dieses Mal nur bei einem Stück eher sehr folkloristisch anmutende Klänge mit einfließen .In ihren bisherigen Veröffentlichungen waren diese doch eher etwas stärker vertreten !Richtig stark ,super emotional neu arrangiert ,präsentiert man dann mit "Goodbye to Jane" ( bereits auf "Missa Depositen Custodi", "Cantara Anachoret", "Perfume" erschienen ) einen alten Klassiker im Balladenformat ,welcher sich nur mit Klavier, Gesang und einem breiten Soundteppich präsentiert . Im direkten Vergleich zu früheren Stücken ,zeigt man sich auch gesanglich hier etwas verändert . Die sehr anmutigen ruhigen femalen Vocals kommen hier natürlich auch sehr stark und überzeugend zum Einsatz ,aber was die männlichen Parts betrifft , wurde doch eine etwas stärkere Veränderung vorgenommen ,was ich persönlich als sehr positiv ansehe . Setzte man hier früher noch eher etwas mehr auf einen tieferen Ausdruck ,so zeigt man sich diesmal doch eher klarer und ausdrucksstärker . Ebenfalls mehr als positiv gestaltet sich hier der Einsatz des Keyboard .Trotz dessen intensiveren Einsatzes ,wirkt das niemals zu flächendeckend ,erdrückend oder gar schwülstig .Hier hat man es tatsächlich bestens hinbekommen ,dem gesamten Geschehen dadurch eine ganz tiefe ,teils dunkle ,melancholische Atmosphäre anzuheften .Auch wenn man nun nicht zu völligen 100% behaupten kann ,das Antichrisis mit  "Foxfire" was absolut  neues ,total außergewöhnliches oder noch nie dagewesenes darbieten , steht völlig außer Frage , das die einzelnen Stücke echt Klasse haben  und immer wieder Momente bieten, in denen man auch oft mal eher etwas überrascht ist und seine Lauschlappen doch mehr spitzt . ( LEO )
Blue Yonder Records
http://antichrisis.net/
                                                                                           HAMMER      OLD ABUSER – "APODRECENDO NOVAMENTE" ( TAPE )
Auch wenn unsereins auf dem digitalen Wege hier nur 3 Songs geschickt bekommen hat ,welche nicht mal 2 min .laufen ,fühlt man sich doch irgendwie sofort „verpflichtet  “ ,darüber mal seine Meinung kund zu tun . ( natürlich hat man sich über bandcamp das Gesamtmaterial dann auch reingezogen ! ) Liegt allerdings auch daran ,das mir das bissel ,was hier an meine Ohren dringt ,absolut gefällt und seit langem mal wieder Material ist ,welches so dermaßen gut runter geht ,das man hier zwangsweise immer wieder aufs neue die Play Taste drücken muss .Inmitten der ganzen bekackten „Corona Krise“ hatten diese beiden brasilianischen Typen wohl nix besseres zu tun ,als sich zusammen zu tun ,um einfach mal ihre Vorstellung von knallharter ,reinrassiger metallischer Mucke „vom Stapel“ zu lassen „ . Das die beiden nun absolut keine Anfänger sind ( ex- Bestial / ex- Mental Horror ) ist hierbei absolut rauszuhören . Kurz und knapp wird hier ein metallisches Inferno entfacht ,welches niemals einen Titel viel länger als 1 min . laufen lässt .Für mich ist das gerade im deren old school Speed - /Black Metal echt fast schon einmalig .Dennoch geht in deren „musikalischen Auswüchsen“ absolut dreckig und brutal zu , wobei man aber wirklich auch immer voll ins Schwarze trifft . Geradlinig ohne irgendwelche technischen Spielereien ,gibt es hier immer eine voll auf die 12 .Gut ,auf so einige diverse Sprachsequenzen hätte man durchaus verzichten sollen / können ,auch wenn die hier nun doch eher sehr kurz ausfallen .Mehr als einfach , enorm rohe und primitiv rattern die hier ihre Songs runter ohne  jedoch in irgendeiner Form monoton oder gar gelangweilt daherzukommen .Für mich ist das old school Mucke in reinster Form. Genau der Sound den ich liebe und brauche und welcher bei mir so einen gewissen „Gänsehautfaktor“ erzeugt .Das auch die enorm miesen keifenden Gesangeinlagen hier noch einmal so einen zusätzlichen bitterbösen Reiz ausstrahlen ,steht völlig außer Frage .Soweit wie ich das erkunden konnte ,scheint es dieses Tape wohl irgendwie auch in verschiedensten Versionen zu geben ,da ich bei der Recherche hierzu mal auf 7 Songs und dann mal auf 12 Songs gestoßen bin .Mmmh ?! Egal ,für mich steht eins fest ,das wirklich einzige ,was an dem Tape Scheisse ist ,ist tatsächlich nur die verdammt kurze Spielzeit .Alles andere ist ganz genau so ,wie man es will und braucht .Zu ergattern gibt es das super satte leckere Teil entweder bei „Murder Records“ (http://www.murder-records.com/ )  für kultige 6,66€ oder direkt bei der Band julio.livraria@terra.com.br .Absolute Pflicht für jeden echten und wahren old schooler.( LEO )
L. ZURK    R. ERNESTO ARRUE BACEDO Nº 282    BAIRRO BOA SAÚDE    NOVO HAMBURGO / RS    CEP: 93347-340    BRAZIL
julio.livraria@terra.com.br      https://www.metal-archives.com/bands/Old_Abuser/3540472268
                                                                                     MANTICORA – „ TO LIVE TO KILL TO LIVE „
Der Bandname klingt ja doch schon irgendwie verdächtig nach so ner neumoderneren corigen Mucke ,wie sie ja heutzutage in Massen rausgehauen wird .  Zum Glück liegt man aber mit seinem Anfangsverdacht so völlig daneben , denn die Dänen schlagen hier nun ne völlig andere Richtung ein .Der mit 12 Songs bestückte Longplayer, welcher übrigens deren neuntes Album ist ,lässt einen musikalisch in eine Welt eintauchen ,welche sich aus vorrangig Power Metal und gelegentlichen Prog Metal und melodischen Death Metal Ausflügen , zusammensetzt .Umgeben ist das gesamte Geschehen mit einer durchaus recht variablen Gesangseinlagen ,welche sich war bevorzug in den höheren Bereichen befinden ,aber auch immer mal wieder in einen eher leicht „ black metallischen“ und sogar Growl Ausdruck abdriften . Die hierbei auch mal ganz vereinzelt eingestreuten Chorgesangseinlagen würzen das Ganze auch nochmal zusätzlich .Insgesamt zeigt man sich beim Songaufbau hierbei verdammt stark episch angehaucht ,wobei gelegentliche sogar mal so ein leichter bombastischer Anstrich mit eingebracht wird . Positiv bei den Dänen ist auf jeden Fall auch zu bewerten ,dass die sich nicht all zu oft in wirklich langatmigen Passagen verlieren ,sondern durchweg echt genug Power mit sich bringen ,um nicht irgendwie großartig für einen gewissen Stillstand zu sorgen .Spielerisch zeigt man sich hierbei in der obersten Liga angesiedelt ,was man hier dann natürlich auch recht eindrucksvoll in Form vom starken Gitarrensolis ,noch einmal zusätzlich zu unterstreichen versteht . Irgendwie eintönig oder langweilig geht es hier nun echt nicht zu . Das ganze Album ist durchaus recht vielfältig und lässt einen immer wieder viele neue kleine Details entdecken  . ( LEO )
Gordeon Music Promotion  www.gordeonmusic.de
Rough Trade  https://www.roughtrade.com/
ViciSolum Records https://vicisolumrecords.com/
                                                                                  INHUMANITY VORTEX – “ REVERSE ENGINEERING” ( EP )
Polnische Acts sind ja fast immer ein Garant dafür ,dass es dann so richtig abgeht und man sich auch in Sachen musikalischer Qualität sehen lassen kann .Und da hinkt diese Truppe auch in keinster Weise irgendwie hinterher .Mehr als positive ist hierbei schon mal anzusehen ,dass die sich hier nun kaum absolut typisch für nen polnischen Todesact klingen ,sondern durchaus nen recht eignes Ding runterreißen .  Die 6 Tracks ,welche man hier über unsere Köpfe hinwegziehen lässt , sind  alle samt ziemlich dunkel und gewalttätig angehaucht, wobei die Grund Ausrichtung des Death Metal immer recht klar erkennbar ist .Allerdings zieht man hier nun absolut nicht geradlinig ne Schneise der Verwüstung , da man sich im Laufe des Geschehens, soundtechnisch dann doch zunehmende verändert und man mit zunehmender Spieldauer doch etwas an seine „Schmerzgrenzen“ stößt .Obwohl die einzelnen Songs nun über weite Strecken echt gut reinfetzen ,stellt sich der Songaufbau dann doch zunehmend  etwas „verwirrend“ dar  .Insbesondere einige Riff Passagen und Rhythmusumbrüche wirken hierbei eher sehr sehr außergewöhnlich .Der geneigte Zuhörer könnte dies dann zwar als kräftigen progressiven Einschub deuten ,bei mir sorgt das aber eher für so ein gewisses Unbehagen  .Denn irgendwie wirkt das dann doch enorm verzwickt und doch eher „zerstörerisch“ für den gesamten Songverlauf ,da man gerade dadurch dann letztendlich den Songs irgendwie die Durchschlagskraft entzieht . Auch deren Einsatz von diversen Synthieelementen und Soundeffekte wirkt doch eher etwas befremdlich ,ungewohnt und gewöhnungsbedürftig. Obwohl sich deren Darbietungen technisch gehen nun echt auf einem hohen Level bewegen , hätte man gerade diesbezüglich mit ein bissel weniger Einsatz ,bedeutend mehr rausholen können . Dennoch schaffen es auch die Jungs ,trotz der doch recht technisch verspielten Vorgehensweise , immer noch ne ganze Menge an Power und Groove rüberzubringen . Fest steht ,man hat es gerade durchaus geschafft ,so ne recht eigene Note ,mit der man sich doch etwas von der breiten Masse abheben kann , einzubringen .Die technisch anspruchsvollere Death Metal Gemeinde ,welche auch keine Abneigung gegenüber elektronischen Klängen hat ,kann sich hier beruhigt zurücklehnen und die knapp 25 min . in vollen Zügen genießen . ( LEO )
https://www.facebook.com/inhumanityband/
                                                                                                                      VOLSTER - „ ARISE“
Schweden verbinde ich in erster Linie mit Death Metal ,mit dem dieses Duo aber leider nun so rein gar nichts zu tun haben . Deren mittlerweile 2. Studio Album richtet sich viel mehr an die Zuhörerschaaren , welche sich vorzugsweise der Hard Rock Schiene verschrieben haben und auf Songs stehen ,die absolut radiotauglich sind und hierbei so einen recht starken Ohrwurm Charakter mit sich bringen .Hierbei zeigt man sich mit den gebotenen 12 Songs durchaus auf einen verdammt hohen Qualitätslevel ,was einen aber hierbei nicht wundern sollte ,da beide Interpreten bereits mehr als genügend Erfahrung in ihrer Hauptband Masquerade“ sammeln konnten .Musikalisch geschehen bieten einem die beiden hier dann auch einen durchaus breit aufgestellten und appetitlichen Happen an härterer Unterhaltung an ,welcher sich aus einer Mixtur von  Rock ,leichtem Heavy ,AOR und ner leichten Prise an progressiven Elementen zusammensetzt .  zusammen setzt . Hierbei zeigt man sich nicht wirklich neumodern , aber auch nicht so wirklich alt .Irgendwie sitzen die beiden schwedischen Musiker da „zwischen den Stühlen „. Schön rockig ist der Großteil der gebotenen Songs ja durchaus gehalten ,wobei aber dennoch auch hier immer mal wieder auf „Herz/Schmerz „ Melodien gesetzt wird . Gerade dann ,wenn das Duo in Richtung „Schmusesong“ tendiert , hab die ein verdammt gutes Händchen für starke Melodien wie z.B . bei „Follow you“ oder auch “Hanging on „ .Hierbei sind es dann auch insbesondere die teilweisen Solieinlagen ,welche bei einen so einen gewissen „Gänsehautcharakter „ hervorrufen können .Am besten stellt sich „Volster“ für mich dann aber letztendlich doch in Szene ,wenn die ihre Saiteninstrumente dann doch auch mal etwas härter rannehmen und da dann durchaus auch mal tiefer ins Heavy Metal Lager eintauchen .Da geht man doch auch mal so richtig gut ab ! Für Leutchen ,welche sich durchaus mal ein bissel vom Hard Rock Bereich überraschen lassen wollen und auch mit einer etwas höher gelegten Gesangsdarbietung zufrieden gestellt werden ,ist die Scheibe deshalb auch wirklich zu empfehlen . ( LEO )
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Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
Rock of Angels Records   https://roar.gr/
                                                                                                        ELEINE – “DANCING IN HELL “
Die ganz große Welle an Symphonic Metal Band hat ja nun doch etwas nachgelassen , so dass man heutzutage durchaus auch mal wieder gespannt sein darf ,was sich in dieser Musikrichtung so tut  . Ob es die Schweden mit ihrem dritten Album nun geschafft haben , eventuell mal nen paar neue Aspekte in diese musikalische Ausrichtung zu bringen ,wird sich in den 11 Songs dann hoffentlich zeigen .Technisch  perfekt ,fährt man hier durchweg so ne richtig schöne kräftige ,leidenschaftliche und vor allem bombastisch/episch anmutende Schiene ,welche neben der starken Symphonicprägung durchaus auch mal ein paar kleinere Gothic Metal Elemente mit einzusetzen versteht . Die Keyboardsounds  stehen hierbei glücklicher weise nicht total im Vordergrund ,sondern fügen eher etwas dezenter so nen gewissen klassischen Orchestercharakter hinzu . Teils recht düster ,aber dennoch richtig heavy gehalten ,gibt es hier so einiges an richtig druckvollen Riffs und kräftigen Drumeinlagen zu erspähen . Obwohl hier immer mal wieder ein längeres Gitarrensoli eingeschoben wird ,verlieren die Songs dennoch niemals ihre kräftige pompöse Ausstrahlung  . Musikalisch kommt das schon richtig gut rüber ,aber was so ne eigene Note betrifft , muss man schon doch etwas öfters mal hinhorchen ,um eventuell mal wirklich was zu entdecken . Gesanglich ,wie sollte es auch anders sein , gib es hier eine wirklich einprägsame weibliche Stimme geboten .Auch wenn mich diese Darbietung durchaus ein wenig an „Within Temptaion“ erinnert ,hat das Mädel dennoch einen recht eigenen Gesangstil ,welcher niemals überzogen oder irgendwie Nerv tötend wirkt . Fehlen darf hier dann natürlich auch nicht der gelegentliche Einsatz kurzer tiefer Growls . Obwohl da ja nun absolut typisch und altgebacken ist ,sorgt dennoch die tiefe Stimmlage gerade dafür ,dass dem Geschehen noch zusätzlich so ne kleine düstere Note angeheftet wird . Musikalisch wie auch von der Produktion her gesehen ist hier im Großen und Ganzen also alles o.k. . Mehr aber nun halt mal nicht .( LEO )
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Rough Trade  https://www.roughtrade.com/
Black Lodge Records   https://www.facebook.com/blacklodgerecords/
                                                                                               NEW WORLD DEPRESSION – „ DESCENT“
Das ist ja tatsächliche mal wieder die reinste Wohltat für meine Ohren ,welche in den letzten Tag doch durch zunehmend seichtere Metalmucke so langsam verschmalzten . Hier gibt’s jetzt aber genau das richtige Feuerwerk  ,um die Lauschlappen komplett freipusten zu lassen .Auf dem mittlerweile vierten Album der Emsdetter schieben die nun absolut keine „ ruhige Kugel „ ,sondern lassen es ganze 10 mal bretthart knallen .Nicht vollkommen im traditionellen Death Metal Bereich angesiedelt , lassen die hierbei durchaus auch mal eher etwas „moderner“ wirkende Elemente mit einfließen ohne hierbei jedoch zu trendig daherzukommen .Auch wenn man hier wahrlich massig zentnerschwere Riffs ans Tageslicht befördert ,agiert man nicht in dem absoluten top tödlichen „Himmelfahrtskommando“ Bereich . Ne ,hier ist schon ne recht „klare“ Struktur zu erkennen , welche es vereinzelt auch mal zulässt ,ein paar ,eher leicht melodiöser wirkende Momente aufzubauen .Dennoch verliert kaum einer der Stücke mal wirklich an Fahrt .Da groovt und hämmert es doch tatsächlich von Anfang bis zum Ende hin .Zwar ist das ,was einem die 5 Jungs hier nun vorlegen ,nicht unbedingt wirklich in die Kategorie „eigenständig“ einzustufen , aber streckenweise ist dennoch durchaus so ein gewisser Ansatz einer eignen Note zu erkennen . Insgesamt erinnert mich das Geschehen dann doch leicht an „Obituary „ ,insbesondere was die tiefe Stimmlage des Frontgrunzer betrifft .Zum Glück bewegt der sich hierbei durchweg auf diesem traditionellen Pfad ,und lässt irgendwelche screamigen oder kreischenden Einschübe völlig außer Acht . Die gut 37 min .feinster tödlicher Unterhaltung  können hierbei auch Sound technisch voll überzeugen und kommen richtig fett ,nicht all zu „modern“ technisch  abgemischt aus den Boxen geballert .Ne wirklich leckere Scheibe ,bei der man ohne Bedenken auch ein zweites Mal die PLAY Taste drücken kann . ( LEO )
Fucking Kill Records  https://www.facebook.com/F.K.R.Records/
                                                                                               A PERFECT DAY - " WITH EYES WIDE OPEN "
Wer auf Mucke steht ,bei welcher man ,wenn man die im Radio hört ,durchaus gut unterhalten wird ,aber bei der nun kaum  irgendwie , irgendwas wirklich von dem hängen bleiben wird ,was man hört ,der liegt mit dem dritten Longplayer der italienische Rockband genau richtig .Das was die hier in gut 39 min . abliefern , ist sicherlich musikalisch und kompositorisch gut gemacht ,bewegt sich aber beiweiten nicht irgendwie in eine wirklich außergewöhnliche Richtung . Ganz deutlich im Bereich des ehr alternativen Rock/Metal angesiedelt ,beginnt da Teil ja noch verhältnismäßig fett und hart ,flacht aber im Laufe der 10 Songs dann doch zunehmend ab .Das die mit viel Herzblut und vor allem Professionalität ihre Songs rüberbringen ,ist ja nun wirklich recht deutlich zu spüren . Dabei hat man durchaus ein recht gutes Gespür für melancholische Melodien ,welche hier dann leider doch den Hauptteil des Schaffens ausmachen . Da kommt so einiges an Songs rüber ,welche schon fast in Richtung  „Schmachtfetzen“ tendieren und zweifelsfrei jedes kleine Mädchenherz erweichen können  .Eher seltener zeigt man sich herbei in punkto rockigem Geschehen .Vereinzelt probieren die sich ja durchaus auch mal an ein paar „gewaltigeren“ Riffpassagen ,welche aber insgesamt gesehen ,nicht wirklich ins Gewicht fallen . So was wie ne „starke Groove Eruptionen“,( wurde in einem anderen Review hierzu geschrieben A.d.S . ) ,kann ich aber beim besten Willen nicht erkennen .Das die Songs nun irgendwie ins Ohr gehen und  da dann eventuell auch ein klein wenig festsetzen ,will ich ja nun absolut nicht abstreiten .Aber mit der Zeit wirkt es dann doch eher etwas ermüdend . Absolut Radio taugliche ist die Mucke, hat auch so einen recht starken Hitfaktoren ,welcher durchaus so seinen Reiz versprüht und bei denen man einfach mal abzuschalten kann .Mir ist das aber dennoch alles viel zu Mainstream mäßig ,weichgespült und eher zu gleichförmig gestaltet. ( LEO )
Gordeon Music Promotion  www.gordeonmusic.de
Rock of Angels Records   https://roar.gr/
                                                                                    DEHUMAN REIGN – „ DESCENDING UPON THE OBLIVIOUS“
Das DEHUMAN REIGN aus Berlin nun absolut keine „Jungs von Traurigkeit „ sind ,sollte sich nun mittlerweile auch schon rumgesprochen haben .Und so zeigt man sich auch auf seinem mittlerweile zweiten kompletten Album alles andere als „handzahm „ .Von Beginn an wird hier ein richtig schönes gewaltiges Death Metal Brett gefahren ,welches absolut keine Wünsche offen lässt .Zwar präsentiert man sich nun nicht vollkommen im super extrem gewalttätigen Format ,sondern agiert auch mal ganz gerne im Midtempo Bereich herum ,lässt aber dennoch hier mehr als genügend Freiraum , um es doch so richtig krachen zu lassen . Die vereinzelten Solieinlagen fallen hierbei nicht wirklich ins Gewicht ,da diese eher nur kürzer ausfallen ,aber einmal mehr die technischen Fähigkeiten der 5 Burschen unterstreichen . Wirklich enorm fett zeigen sich die Drums , welche fast durchweg das Geschehen antreiben . Rein vom  Riffing her gesehen wird hier wirklich mehr als effektiv gearbeitet ,auch wenn man vielleicht zugeben muss ,dass hier eher sehr selten mal was außergewöhnliches oder sogar Neues zu hören ist .Aber irgend so nen modernen oder „abartigen „ Scheiß braucht man als Death Metal Maniac ja eigentlich nicht wirklich . Die Hauptsache ist doch ,dass die Songgeschosse immer voll ins Schwarze treffen ,zum mitbangen animieren und dafür sorgen ,dass man den nächsten Tag mit gehörigen Nackenschmerzen verbringt . Natürlich wird der Berliner Vernichtungsschlag mit richtig satten , düsteren Growls bestückt ,welche vereinzelt sogar mal in einen eher screamigen Bereich abwandern . Insgesamt merkt man der Scheibe doch recht deutlich an , das die Band sich wieder mal gesteigert hat und durchaus wieder ne Schritt nach vorne gemacht hat ,um den „Death Metal Olymp“ zu erklimmen . Die knapp 45 Minuten sind auf jeden Fall nicht der hundertste super typische old schoolige tödliche Aufguss  ,sondern kommt erfreulicher Weise  erfrischend lebendig rüber und wird auf jeden Fall jeden Death Metal Anhänger richtig glücklich machen . ( LEO )
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
FDA Records  Am Hafen 2   16269 Wriezen  https://fda-records.com/   contact@fda-records.com
                                                                                       POWERSTROKE - " THE PATH AGAINST ALL OTHERS"
Die Belgier werden ja nun Mucke mäßig fast überall als groovender Hardcore/Thrash Metal bewertet .In wieweit das bei ihren bisher veröffentlichten 6 Longplayern nun stimmen mag ,kann ich nicht nachvollziehen . Fest steht aber für mich zu fast 100% ,dass das ,was man musikalisch auf das aktuellen Werk gebannt hat ,nun nicht wirklich vollkommen diese Einstufung verdient .Denn die hier enthaltenen 12 Tracks entpuppen sich beim genaueren Zuhörer viel mehr als ein Stilmix unterschiedlichster metallischer Ausrichtungen ,welcher teils eher erst einmal etwas merkwürdiger anmutet und zeitweise beim Zuhören sicherlich auch etwas anstrengend wirken dürften .Das Powerstroke teils richtig fett grooven und da echt nen fettes Energielevel vorlegen ,stimmt schon und kommt auch ziemlich erfrischend rüber .Allerdings werden diese Energieschübe dann doch recht oft durch eher etwas progressiv anmutende ,verspieltere Passagen unterbrochen . Rein musikalisch gesehen legt sich die Band bei ihrem Songaufbau eh nicht wirklich fest . Für meine Ohren liegt hier dann auch der Thrashanteil in einem nicht wirklich deutlich herausstechendem Bereich . Diverse Riffs lassen sich da ja noch deutlich einordnen .Aber ich sehe dann doch eher hier etwas mehr dezentere Death Metal Anleihen und absolut nicht überhörbar ,der verdammt stark herausstechende , corige Anteil .Hierbei setzt man sowohl auf old schooligen Hardcore ,wie auch auf eher etwas moderne Metal Core Einsätze. Gesanglich macht sich das natürlich auch recht deutlich bemerkbar ,auch wenn man insgesamt sagen muss ,das man dennoch auf der gesamten Scheibe durchaus vielseitige Ausdrucksformen anbietet .Um ihren Sound aber noch nen bissel mehr „aufzuhübschen „ ,lässt man ganz dezent hier auch mal den einen oder anderen kurzen etwas punkigeren ,rockigen Abstecher zu .Insgesamt gesehen sorgen die hier schon für einiges an Abwechslung ,wobei aber gerade zwei Songs doch mehr als deutlich herausstechen .So wird z.B bei Titel 2 „ By my Command „ ,bei welchem man doch etwas stärker mal ein Keyboard einsetzt .Der Rausschmeißersong „ Until the fat lady sings „ fällt hier dann musikalisch völlig aus dem sonstigen Geschehen . Denn der ist voll lieblich /melodiös gehalten und erinnert fast schon an eine Ballade ,die recht tief in den Softrocksektor eintaucht . Mit durchaus ne sehr angenehmen und starken Melodieführung bestückt ,hat gerade der schon so etwas wie einen „Ohrwurmcharakter „. Letztendlich bin ich mir wieder mal nicht wirklich sicher ,wie man diese musikalischen Darbietungen nun bewerten sollte . Einerseits kommt das Ganze durchaus sehr interessant gestaltet ,verhältnismäßig eigenständig und auch spielerisch top rüber .Andererseits strengen die metallischen Verbindungen /Mixturen einen dann doch teils ganz schön an und man hat so seine Probleme , damit wirklich klar zu kommen .Also ,wer sich an die Scheibe erst einmal ganz vorsichtig rantasten will ,der sollte auf jeden Fall mal im Netz stöbern und da dann deren musikalisches Können antesten . ( LEO )
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Suburban Records   https://shop.season-of-mist.com/label/suburban-records/
                                                                                      EOS – „„DIE SONNE SCHEINT AN JEDEM TAG“
Manche Bands machen es einen nun nicht wirklich leicht ,ihre musikalischen Darbietungen in die richtigen und vor allem passenden Worte zu fassen .Obwohl sich das Münchner Quintett durchaus im schwermetallischen Bereich vorwärts bewegt , hat man doch so sein Songgefüge eher etwas eigenwilliger und nicht so ganz „leicht verdaulich“ aufgebaut .Denn deren Songaufbau baut sich - wenn auch recht metallisch bzw . Hard Rock geprägt  - doch teils etwas schwieriger ,wenn nicht sogar leicht experimentell anmutend ,auf .Da tauchen doch ne ganze Menge an eher progressiv anmutenden Elementen auf ,welche sich nur schwer irgendwo direkt in eine musikalische Sparte einordnen lasse .Vorrangig in einem eher melodischer Sektor beheimatet ,welcher auch durchaus ein bissel was an leichten atmosphärischen Momenten mit sich bringt ,findet man aber dennoch auch mal ein paar Ansätze ,in denen man so richtig fett kurzzeitig mal ein kleines Metalfeuerwerk abbrennt und dann sogar nen paar ganz leichte Death Metal Anleihen erkennen lässt .Vereinzelt lässt man sich an der Gitarre auch mal etwas mehr in Richtung Solieinsatz ,wie z.B bei „Leg dich zu mir „ ,gehen . Da erkennt man doch mehr als deutlich ,dass die an den Saiteninstrumenten gut was drauf haben und sich auch in Punkto Songwriting echt nen Kopf machen .Denn gerade bei diesem Song tauchen so kleine musikalische Details auf ,die sich wirklich recht gut in den Gehörgängen machen . So rein musikalisch geht das hier schon ganz gut runter ,wird abwechslungsreich, anspruchsvoll und qualitativ top rübergebracht . Was mir persönlich aber halt wirklich ein paar Schwierigkeiten bereitet , ist die gesangliche Ausrichtung . Denn die steht für mich doch teils recht vordergründig und wirkt durch seinen fast schon theatralisch ,dramatisch wirkenden Ausdruck ganz schön „dick „ aufgetragen . Zwar zeigt man sich hierbei durchaus im Ausdruck noch variabel und bietet komplett recht aussagekräftige ,tiefsinnige deutsch sprachige textliche Inhalte ,aber irgendwie kommt mir das halt doch teils etwas überzogen vor . Aber sicherlich werden die Meinungen diesbezüglich bei der schreibenden Fraktion , wieder mal völlig auseinander gehen .Ne durchaus recht eigenständige , eher sehr moderne und leicht progressiv experimentell anmutende harte Mucke  , welche für old school Fans wohl kaum geeignet ist ,aber bei der jüngeren Metal - / Hard Rock Fraktion sicherlich auf Interesse stoßen sollte. ( LEO )
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                                                                                               CERVET – „HOLIDAYS IN CORPSELAND“
Das kann man ja fast nicht glauben . Satte 30 Jahre seit Gründung der Aschaffenburger Band sind nun schon ins Land gezogen ohne dass man die in irgend einer Weise nun doch mal auf dem „Schirm“ hatte .Könnte allerdings echt daran liegen ,das die „alten Männer „ hier nun tatsächlich ihr aller erstes komplettes Album vorlegen . Bisher gab es von denen wohl nur Demokassetten oder EP`s .Was man nun über die lange Zeit so musikalisch zusammen „gebastelt“ hat ,geht recht eindeutig in die gute, alte Thrash Metal Richtung ,wobei das Songwriting eher sehr traditionell aufgebaut ist und nur ganz gelegentlich mal so nen gewissen Schimmer an Eigenständigkeit aufblitzen lässt .In erster Linie zeigt man sich hierbei eher etwas  melodiöser ausgerichtet ,wobei man aber durchaus einige recht gute Melodien mit sich bringt .Trotz der eher immer etwas „zurückhaltenderen“ Vorgehensweise ,zündet man aber auch mal so ein verdammt fettes thrashiges Feuerwerk ,wie z .B bei Titel4  „Rest in Porn „ oder /Titel 8 ´“Slide down my Back“ . Da geht schon ganz schön was ab ! Allerdings besteht nun deren Songmaterial nicht nur aus purem ,teils sehr groovigem Thrashmaterial .Denn solch Stück wie „Skeleton Nation“ sticht hier doch schon ganz schön aus dem sonstigen Geschehen heraus . Für mich tendiert das schon stark irgendwie so in ne Dark Wave Richtung , eher sehr verträumter gestaltet und mit ner verdammt geilen Melodie versehen .Da würde man echt niemals vermuten ,dass dieser Song nun wirklich von ner Thrash Band kommen würde .Der bringt auf jeden Fall ne Schippe mehr an Abwechslung hier mit rein .Gesanglich zeigt man sich erfreulicher Weise dann auch recht abwechslungsreich . Man wechselt doch immer wieder zwischen ner tiefen rauen Stimme ,ganz leichten Cleanvocals und einem eher etwas screaming Ausdruck . "Holidays In Corpseland" ist durchaus ein durchwachsenes und hörenswertes musikalisches Werk geworden ,welches zwar noch ganz schön „Luft nach oben „ hat ,sich aber mit dem einen oder anderen Titel durchaus recht gut in Szene zu setzten versteht . ( LEO )
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                                                                                       WITCHRIDER – “ ELECTRICAL STORM”
Also ,ich weiß echt nicht ,aber in letzter Zeit habe ich irgendwie ,insbesondere was die Covergestaltung neuer Veröffentlichungen betrifft ,so echt meine Probleme . Irgendwie wirken doch so einige eher auf mich völlig „billig“ ,wenig aussagekräftig und nun alles andere als wirklich super ansprechend .So auch bei der aktuellen Scheibe der Österreicher . Billiger Schriftzug und nen Wolf ,der nun nicht wirklich großartig was hergibt oder in seiner Darstellung von enorm hohen künstlerischem Potential zeugt .Ob nun der erste Eindruck auch deren musikalische Qualität bestätigt ,mal sehen .Nun gut ,musikalisch bieten die hier mit den 11 Titel schon ne Mucke ,welche zumindestens spieltechnisch durchaus voll in Ordnung geht .Die Österreicher werden nun überall als Stoner Rock Band eingeordnet ,was für meine Ohren nun aber so nicht wirklich zu 100% zutrifft .Sicherlich verarbeiten die aus diesem musikalischen Bereich ne ganze Menge an diversen Elementen ,aber bei genauerem Hinhören zeigt sich dann doch eher ,dass die doch etwas mehr in den Hard Rock / Alternativ Rock Bereich eintaucht und vereinzelt sogar ,mit leichten Grunge aufwartet . Die ganz leicht düster wirkenden elektronischen Elemente ,welche man mit einstreut, fallen hierbei allerdings nicht wirklich enorm groß ins Gewicht und bewegen sich dann  doch eher ziemlich hintergründig . Musikalisch gesehen bemüht man sich also durchaus um Abwechslung  ,insbesondere macht sich das hier bei der Vielzahl an unterschiedlichsten Rhythmen bemerkbar .Mal geht’s hier echt rockig vorwärts und andererseits zeigen sich dann aber auch  recht viele Stücke in einem eher sehr ruhigen melodiösen Gewand ,wobei es sogar das eine oder andere Stück gibt, welches durchaus auch das Potential hat ,zu ner kleinen metallisch angehauchten Hymne zu werden . Stärkster Songs der Scheibe sind für mich „It`s crooked“ und vor allem der Rausschmeißer „The weatherman „ ,in welchem sogar mal leicht orientalisch anmutende elektronische Klänge ,ganz dezent eingestreut werden .Fast schon in Richtung Ballade gehend ,bringt man hier echt nen paar recht starke Melodien mit sich und versteht es vorzüglich ,dies auch so rüberzubringen ,dass sich die recht tief in die grauen Zellen einnisten könnten .Obwohl nun die Riffs ,der Gesang und auch die Produktion hier hinhauen ,wirkt die Scheibe für mich dann doch eher zu durchschnittlich. Auch wenn es hier sicherlich ab und zu mal was mit den Ohren zu erhaschen gibt ,dass einen dann vielleicht mal etwas mehr zum genaueren Hinhören animieren kann ,fehlt dennoch so einiges , um mich wirklich zu begeistern .  ( LEO )
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Fuzzorama Records  https://www.fuzzoramarecords.com/
                                                                                         NUCLEAR – „THE MURDER OF CROWS”
So lieblich und verspielt ,wie sich die Chilenen hier anfangs geben ,sind die beiweitem nun nicht . Denn schon nach dem kurzen Vorgeplänkle ,legen die sich sofort ins Zeug und lassen ein wahres Granatenfeuer an verdammt fettem Thrash Metal über einen hereinbrechen . Und das lassen die dann bei den 11 Stücken auch kaum mal in irgendeiner Weise großartig abflachen  . Nicht vollkommen auf old school getrimmt ,sondern mit so ner leichten moderneren Note versehen ,wird hier fast flächendeckend auf der gesamten Front gekämpft . Obwohl die Band nun vorwiegend den klassischen Thrash Metal Weg einschlägt ,und sich nicht wirklich total revolutionär für diese Sparte präsentiert ,schafft man es dennoch, sich auf seinem mittlerweile sechste Studioalbum ,ein klein wenig von der Masse abzuheben . Da sind zum einen die kleineren Death Metal Einschübe ( gerade im Riffbereich ) und dann auch noch ne recht fette Portion an hardcorig/punkigen Elementen ,welche durchaus so ne gewisse Frische in den gesamten Sound bringen . Dadurch erreicht man natürlich auch ,dass die einzelnen Stücke eher recht roh , brutal und vor allem punktgenau rüberkommen .Super präzise wird hier geschreddert und gesägt ,ohne wirklich mal einen Schritt von seiner vernichtende Durchschlagskraft zurückzuweichen .Aber da man ja nun mal bei so nem musikalischen Sperrfeuer auch mal nachladen muss ,geben einen die Chilenen zwischenzeitlich auch mal nen paar ganz kurze Gelegenheiten - mit eher etwas melodischeren Einschüben - um Luft holen zu können .Also ,ich bin echt davon überzeugt ,wenn die ihr Material live darbieten ,wird es wohl bei der Thrash Metalgemeinde kein Halten mehr geben und vor der Bühne wird so voll nach allem Regeln der Kunst gemosht und das Haupthaar kreisen gelassen . Coole Mucke mit nem verdammten starken Abgehfaktor ! ( LEO )
Gordeon Music Promotion
https://www.facebook.com/RivalOrder/Black Lodge Records  https://www.facebook.com/blacklodgerecords/
                                                                                               DON'T SLEEP  - „TURN THE TIDES”
Ich kenne mich zu wenig in der Hardcore Szene aus und gehöre sicherlich auch nicht zu den Vertretern ,welche bei so ner Mucke total abfeiern können .Von daher gestaltet es sich doch eher etwas schwieriger ,das ganze Geschehen hier so zu bewerten ,als würde man einen echten Plan davon haben .Beheimatet an der amerikanischen Ostküste hat Dave Smalley ( wohl ne kleine Kultfigur der Szene und ehemaligen Sänger bei Dag Nasty, Down By Law…. ) nen paar andere gestandene Musiker um sich geschart ,um mit den hier im Angebot stehenden 12 Songs die Szene aufzumischen .Für mich eher moderner gehalten , nicht unbedingt mit übermäßig vielen old schooligen Elementen versehen ,präsentiert man sich halt so , wie man wohl heutzutage am besten bei den ganzen Kids ankommt . Eher etwas mehr „zurückhaltender“ gehalten , gibt es aber dennoch desöfteren mal so richtig was auf die Ohren. Klar gibt’s auch so einiges an richtig dreckigen punkigen Elemente zu entdecken ,welche allerdings für mich nun nicht gerade den prägendsten Einfluss auf den gesamten Sound nehmen .Neben Punk und Hardcore , verarbeitet die Band aber noch so einiges mehr an Sounds .  So gibt es zum Beispiel mit „The Wreckage“ nen  Song ,welcher nun voll und ganz in den  Reggaebereich eintaucht . Andererseits haben die sogar den Mut ,mit dem Rausschmeißer Song  "Dezember" ne Nummer vorzulegen ,die sehr folkig ,wenn nicht sogar leicht Country mäßig angehaucht , daherkommt . Insgesamt ist das Album durchaus abwechslungsreich und auch hörenswert ausgefallen . Spielerisch und auch künstlerisch sollte man deshalb auch hier nichts wirklich dran auszusetzen haben . Zum abhotten und mitgrölen sicherlich ganz gut geeignet .Dennoch stelle ich mir unter ner richtig gute Hardcore Scheibe, bei der man wirklich voll abgehen kann , was ganz anderes vor . Das hier klingt  für mich einfach zu sauber und viel zu zahm. ( LEO )
Gordeon Music Promotion
Mission Two Entertainment   https://missiontwoentertainment.com/
                                                                                               INCREMATE – „ MORTAL DOMAIN „
Irgendwie „faul auf der Haut“ liegt das Dresdener Dreiergespann nun nicht wirklich rum .Gerade mal knapp 2 Jahre sind nun seit ihrem letzten Album „ Violence and insanity „ vergangen und schon legt man den nächsten „Angriff“ auf eure Lauschlappe auf .Ohne großartiges Vorgeplänkel legen die dann auch von Anfang an richtig derb los .Und so wie man es von ihnen kennt und auch sicherlich irgendwie erwartet , gibt es hier natürlich das volle old school Brett in Sachen tödlicher Unterhaltung .  Zwar legen die nun nicht komplett hier immer alles in völlig Trümmern , aber dennoch strotzt jeder einzelne der 9 Stücke vor Kraft und Energie . Knackig und vor allem zackig reiht sich hier ein schweres Riff nach dem anderen aneinander und wird natürlich ,ganz logisch ,auch durch die ( für meine Ohren leider etwas hintergründig agierenden ) Drums bestens unterstütz .Das so ein paar Riffabläufe ganz klar erkennbar, eher aus dem  Thrash Metal Bereich herrühren ,gibt dem ganzen Geschehen noch nen bissel was an zusätzlicher Würze .Ganz gelegentlich entdeckt man sogar mal ein paar kurze Soliausbrüche der Gitarren inmitten des Geschehen .Trotz ihres eher etwas „melodiöseren „ Charakters ,bringen die dennoch mehr als genügend Bums rüber .Gut ,so wirklich großartig nach enorm großartiger Abwechslung sollte man auch hier nicht suchen ,wobei es den Dresdners dennoch ganz gut gelingt ,jedem einzelnen Stück so nen gewissen eigenen Charakter mitzugeben .Gespickt mit ner eher sehr typischen Death Metal Growl Stimmlage ,ist das aber genau die richtige Mucke, bei der man sich mal wieder austoben kann und auch sein bissel restliches Haupthaar rotieren lassen wird. Lecker old school Death Metal Mucke , welche einen keinesfalls unbeweglich dasitzen lassen wird .( LEO )
German Democratic Recordings Hendrik Rosenberg Gleißnerplatz 4 90471 Nürnberg  gdr@ostmetal.de   http://gdr.ostmetal.de/
                                                                                 SYNTHETIC –  „CLEPSYDRA TIME AGAINST INFINITY“
Bei der klassischen ,recht langen ,vom Klavier bestimmten Einleitung könnte man schon irgendwie vielleicht vermuten ,wohin die musikalische Reise der Briten gehen wird bzw . könnte .Und nachdem die gut 58 min .  nun an einem vorüber gezogen sind , ist ziemlich klar ,dass die erste Vermutung /Eindruck nun nicht wirklich immer der richtige ist . Lagen die Erwartungen meinerseits hier dann doch eher auf so ne nudelnde Gothic Metal Mucke oder irgendwas an Symphonik Metal ,entpuppt sich die Mucke der 6 Herren hier eher nicht schwülstig ,sondern durchaus als recht rockig und teils recht durchschlagskräftig . Die auf ihrem zweiten Album dargebotenen Songs zeigen sich hierbei von einer doch recht großen metallischen Vielseitigkeit ,welche sich dann auch recht klar in dem unterschiedlichsten atmosphärischen Aufbaus der einzelnen Stücke widerspiegelt .Durch die verschiedensten weltweiten metallischen Genre Einflüsse inspiriert ,setzt man hierbei erster Linie auf ne starke Melodieführung ,aber auch auf die nötige Power der einzelnen Songs .Teils in einem doch recht progressiven Style gehalten ,breitet man hier eher ein sehr düsteres Gewand aus ,welches stellenweise sogar schon einen leicht episch wirkenden Charakter annimmt .Trotz des doch teils etwas stärkeren Einsatzes von Keyboardklängen oder auch klassisch anzumutenden Klavierpassagen ,wirken die Stücke kaum mal zu überladen oder wie man so schön sagt : „Zu dick aufgetragen ! „ . Ne ,hier hat man doch ein recht gutes Maß gefunden ,gerade diese Elemente in passender Zuteilung einzubauen . Trotz der insgesamt gesehen eher etwas bedrückend wirkenden Atmosphäre des Albums ,schafft man es dennoch immer wieder ,den Zuhörer nicht in die volle Depression verfallen zu lassen .Da bricht es doch desöfteren so richtig radikal fett ,explosionsartig aus denen heraus und überschüttet einen mit verdammt gut hämmernden Drums und fetten Gitarrensalven .Das man sich hier natürlich auch immer mal wieder kurzzeitig ein bissel mehr an seiner Gitarre auslebt ,ist eigentlich schon fast logisch ,wird aber niemals zu radikal ausgelebt .So recht vielfältig wie man sich hier musikalisch darbietet ,zeigen sich dann auch die gesanglichen Leistungen .Neben der teils eher etwas rauchigen Stimmlage und dem recht klaren Ausdruck ,gibt es hier natürlich auch ne mehr als gehörige Portion an so richtig wütenden Vocals zu erhaschen .Sehr positiv hierbei findet unsereins dabei ,das diese unterschiedlichsten Ausdrucksformen innerhalb eines jeden einzelnen Songs ,immer passend zur rhythmischen Vorgehensweise ,eingebaut werden .Die Scheibe bringt auf jeden Fall ne gehörige Portion an richtig gutem metallischem Potential mit sich ,welches in den Weiten der Metalwelt auf Zustimmung stoßen wird . ( LEO )
Gordeon Music Promotion  www.gordeonmusic.de
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
Rock of Angels Records   https://roar.gr/
                                                                                        R’LYEH  – “RITUAL OF DARKNESS” ( TAPE )
Mensch ,die beiden Mexikaner sind nun bereits seit 1991 fleißig dabei ,die Welt mit ihren metallischen Klängen zu versorgen ,haben es aber allen Anschein nach irgendwie verpasst ,sich mal wirklich großartig um Werbung zu kümmern . Denn obwohl die nun schon auf so einiges an Veröffentlichungen zurückblicken können ,gibt’s selbst im Netz kaum was an Meinungen über deren Veröffentlichungen zu finden .Dabei sind die 6 Songs ,welche man auf seiner zweiten full length vorfindet ( Pro-tape edition limitiert auf 200 Stück ) alles andere als langweilig und versinken auch nicht total in dem ganzen typischen ,bekannten Death Metal Stil . Da ist unsereins doch eher positive überrascht ,was die beiden Mexikaner hier für geilen “Lärm” machen .Obwohl deren Hauptbestandteil unverkennbar der ollen Todesbleifraktion  zuzuordnen ist ,zeigt sich deren Songmaterial dennoch alles andere als irgendwie einseitig orientiert . Den so wirklich ultra typisch geht man hier nicht ran ,um seine tödliche Botschaft zu verbreiten .Sicherlich könnte man durchaus stellenweise mal irgendwelche direkten Vergleiche ziehen /erkennen ,aber insgesamt gesehen gibt es schon so einige Momente ,welche durchaus herausstechen und richtig auffällig eigenständig wirken .Eher etwas einfach und roh gehalten gestaltet sich deren Mucke eher verdammt dunkel ,mit ner leicht unheimliche Atmosphäre behaftet. Dabei bewegt man sich kaum mal in Richtung der obersten Geschwindigkeitsskala ,sondern lässt es eher etwas gemächlicher ,fast schon etwas mit ner doomigeren Note behaftet ,angehen .Hier und da ist auch mal ein kleinerer thrashiger wirkende Moment zu erkennen ,welcher allerdings nicht unbedingt einen wirklich starken Einfluss auf das Geschehen nimmt . Immer mal wieder mit Tempowechseln versehen ,wobei auch mal  gelegentlich ne leichte „Melodien“ eingestreut wird ,zeigt man sich insgesamt doch recht ansprechend vielfältig.Richtig stark kommen hierbei die Drums zum Einsatz , welche tatsächlich hier in jeden einzelnen Song richtig gut loswuchten .Die tiefe und ultra böse Stimme welche hier eingesetzt wird , kann man hier nicht mal so in den totalen typischen Growl Bereich einstufen .Irgendwie würde der mit seinem leicht halligen Ausdruck sogar verdammt gut in den Black Metal Bereich passen. An der mir vorliegenden Tapeversion gibt es klanglich auch absolut nix auszusetzen .Richtig schön fett und kraftvoll quill es hier aus den Boxen und überrollt einen fast .Für mich steht fest , in den gut 32 min . kriegst du hier echt ne richtig leckere Mucke geboten ,welche sich durchaus ein klein bissel aus der breiten Masse der Veröffentlichungen hervorheben kann .Bei „ Dark Recollections Productions“ gibt’s das gute Teil auch als CD .  ( LEO )
Destruktion RecordsJohannes Chan Postfach 45 Weil am Rhein  79564    http://www.destruktionshop.de/
                                                                                             ENIGMA EXPERIENCE  - „QUESTION MARK“
Also mal ganz ehrlich ,wenn es um die Gestaltung dieser CD geht ,wird man wohl eher keinen Preis damit gewinnen .Für mich selbst irgendwie alles andere als ansprechend ,aussagekräftig oder interessant .Da ja nun aber mal der erste Eindruck einen nicht gleich wieder voll beeinflussen soll ,heißt es doch erst einmal ,sich das hier gebotene musikalische Material einzuverleiben ,in der Hoffnung ,dass man nicht enttäuscht wird .Nachdem unsereins nun die gut 47 min . durchlaufen lassen hat ,sitzt man aber eher doch fast etwas hilflos da ,um hierfür ein paar passende und vor allem richtige Worte zu finden . Leider ist es ja nun mal so ,dass es doch verschiedenste musikalische Ausrichtungen gibt ,welche bei einem nun nicht wirklich den Funken der Euphorie auslösen können oder werden . Was allerdings nicht daran liegt ,dass das hier Gebotene in irgend einer Form schlecht ist ,sondern ganz einfach nur dem geschuldet ist ,dass man damit nur eher sehr wenig anfangen kann .Denn schon alleine der Begriff Fuzz Rocker oder Fuzz Fueled Sound lässt bei meinereins nur Fragezeichen erscheinen .Dabei ist das , was die norwegisch-schwedische Band hier auf ihrem Debüt von sich gibt ,nun alles andere als uninteressant .Ich würde dem Gazen hier zuerst einmal grob die Note des Hard Rocks aufdrücken ,wobei deren musikalische Einflüsse hierbei beiweitem viel weiter reichen .Zwar recht rockig gehalten ,scheint es einem kurzzeitig aber auch mal so ,als ob man so einen gewissen Südstaaten Rock Flair und ne ganz leicht bluesige Note einzubeziehen . Andererseits ist es dann aber auch so ,als würde man schon fast in ein doomigeres Ambiente abgleiten .Dabei geht von so einige Stücke hier so ein besonderer Reiz aus , gerade was den eher etwas  außergewöhnlich rhythmischen Aufbau betrifft . Gerade hierbei zeigt man sich teils etwas experimentell wirkend ,insbesondere was den Gitarrenbereich betrifft .Ein paar wirklich richtig gute Melodien und Rhythmen bringen die hier ja wirklich mit ein . Stellenweise kann einen dass doch schon richtig gut anmachen .Allerdings herrschen diese Momente nun nicht gerade in enormen Massen vor . Vielmehr kommt es hier öfters mal zu extrem unerwarteten Soundumbrüchen ,welche für unsereins tatsächlich manchmal nur schwer nachvollziehbar erscheinen ,aber wahrscheinlich gerade den Reiz diese Musikrichtung ausmachen bzw .darstellen  .Trotz des ziemlich durchwachsenen rockigen Charakters der 8 Tracks ,kommen auch hier die eher etwas verspielteren melodiöseren Parts nicht zu kurz .Da zeigt man sich doch schon ganz schön facettenreich .Auch wenn die Scheibe für unsereins eher nur schwer zu fassen ist ,muss man sich doch irgendwie eingestehen ,dass das ganze Geschehen hier dennoch so einen gewissen Reiz mit sich bringt und auf einen ausübt . Also wer mit dem Begriff Fuzz Rock wirklich was anfangen und sich auch damit identifizieren kann ,der hält mit Sicherheit dann hier ne Scheibe in den Händen ,welche in ihn allen Belangen überzeugen wird . ( LEO )
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                                                                          DEATH INVOKER – “ NECROMANCY, DAMNATION, REVENGE “ ( TAPE )
Cool ,in der letzten Ausgabe konnte ich mir ja schon ne Promo von denen reinziehen ,welche durchaus auch recht gut rüberkam . Mit “ NECROMANCY, DAMNATION, REVENGE “ wird nun gleich mal nen offizielles Teil nachgelegt ,welches allerdings als 7 "Vinyl 2019 in Brasilien bereits schon mal  veröffentlicht wurde . Allerdings gibt es hier auf der Tapversion ( comes as a black tape with sticker and pro cover) auch noch nem Bonustrack zu erhaschen ,welche wohl bisher noch nicht veröffentlicht wurde . Nach ner kleenen, dunklen morbiden Soundeinleitung legt die 2 Mann Horde aus Peru dann auch gleich los .Eher kurz (15:34min. ) und schmerzlos überrennen einen hier dann die Peruaner mit den gebotenen 4 Tracks . Kein großartiges rumgedudle ,rumgefrickele ,sondern immer ganz klar und geradlinig auf den Punkt gebracht , gibt es hier die volle Breitseite an absolut old schooligem  Black-, Death- und Thrash Metal Sound .Zwar zeigt man sich hierbei nun absolut nicht von eigenen Innovation geprägt, aber das was sie machen, strotz nur so vor Überzeugung und Herzblut .Und das ist ja wohl eine der wichtigsten Eigenschaften ,welche ein Musiker mit sich bringen sollte . Ganz klar und deutlich treten bei denen natürlich deren Vorbilder „Sepultura“ ( alte Sachen ) und „Sarcofago“  zum Vorschein . Voll ausgestattet mit einem wirklich super brutalem, aber simplem Riffing , vereinzeltet Blastbeat Attacken ,schwingen die hierbei durchweg ne verdammt fette und schlagkräftige Metal Keule .Typisch für die Band ,und sicherlich auch irgendwie deren Markenzeichen , ist deren tief schwarzer und bösartiger, leicht hallig unterlegte Gesang. Top für das ganze old schoolige Höllenfeuerwerk ist natürlich die super roh und pur gehaltene Produktion .Also tatsächlich mal wieder eine solcher Veröffentlichungen bei der insgesamt alles stimmt .Geiler Sound ,absolut passende Gestaltung und ne Mucke ,welche ihr Ziel nicht verfehlt . Echte old school Puristen ,die auf wirklich puren ,bösen und absolut old schooligen Sound abfahren ,werden hierbei zweifelsfrei abfeiern ein kleines „Freudentänzchen „ vollziehen . ( LEO )
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                                                                                ATTICK DEMONS – “ DAY TIME STORIES…NIGHTMARE TALES”
Auf ne ganze Masse an Veröffentlichungen können die Portugiesen seit ihrer Gründung 1996 ja nun auch schon zurückblicken .Da sollte man sich durchaus auch schon so einen gewissen Namen erspielt haben und nicht mehr ganz so unbekannt in der Szene herum tingeln .Wenn man sich dann so ihr bereits drittes Album in voller Länge reinzieht ,muss man auch ohne jeden Zweifel zugeben ,dass das nicht wirklich verwunderlich ist . Denn ,das was die uns hier mit ihren 9 Songs in die Gehörgänge drücken ,hat`s doch ganz schön in sich und wird sicherlich auch auf so einiges Interesse stoßen können .In erster Linie stehen die Portugiesen für klassischen Heavy Metal, welcher aber auch einen ganzen Haufen an traditionellen Power Metal Einfluss mit sich bringt . Hierbei kommt man ohne großartige Spielerein aus und wirkt trotz des wirklich recht großen Bezugs zu alten „Iron Maiden“ Sachen ,keinesfalls alt gebacken oder wie ne reine Kopie .Obwohl man sich unüberhörbar von den eisernen Jungfrauen inspirieren lassen hat , gelingt es den Leuten dennoch ,so ne recht eigene Note einzubringen .Technisch wie auch kompositorisch sind die voll auf der Höhe ,bieten ein ziemlich durchdachtes Songwriting und sorgen vor allem auch für Abwechslung .Neben jeder Menge Power ,welche hier natürlich insbesondere durch fette schwermetallische Riffs rübergebracht wird ,werden hier aber auch wirklich gelungene und vor allem ansprechende Melodien mit eingebaut ,welche teils dann sogar schon in Richtung epischer Ausstrahlung gehen . Hier und da wird natürlich auch bei denen mal ein etwas längeres Gitarrensoli mit eingestreut ,welches aber zum Glück niemals in irgend einer Weise ausartet . Um dem ganzen hier noch nen bissel mehr an eigner Note einzuverleiben , kommen hier auch einige traditionelle Instrumente wie Bandolim, Cavaquinho und Braguesa zum Einsatz . Allerdings muss man da nun wirklich mehr als genau hinhören ,um diese zu erkennen . ( kann natürlich auch daran liegen ,das unsereins nicht weiß ,wie die überhaupt klingen ! )  Zum Gesang gibt es nur so viel zu sagen ,dass man hier fast denken könnte , Bruce Dickinson selbst steht hinter dem Mikro . Trotz der wirklich starken stimmlichen Übereinstimmung ,kommt diese dennoch etwas variabler rüber . “ Day time stories…nightmare tales” bietet ne richtig fette klassische schwere, metallische Breitseite ,auf der man so ziemlich alles findet ,was sich ein Metalhead erhofft und wünscht . Knackige geile fette Riffs, starke Melodien, gelungenes Songwriting und jede Menge Spielfreude .Auch wenn` s sicherlich nicht ganz reichen wird ,um in der obersten Metallliga mitzuspielen ,so kann einem das Album dennoch von Anfang bis Ende bestens unterhalten. ( LEO )
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                                                                                          FORCE OF PROGRESS – “ CALCULATED RISK”
Nix gegen gut gemachte Mucke ,aber wenn man halt so gar nicht auf dieser Form der musikalischen Unterhaltung abfährt , fällt es einem doch mehr als
schwer ,das ,was man hier zu Gehör kriegt ,wirklich passend zu bewerten .So rein von der musikalischen Darbietung und vom Unterhaltungswert her  ,ist das sicherlich absolut nicht schlecht oder wirkt irgendwie planlos daherkommt . Das sollte einen da aber auch nicht wundern ,da sich hinter FORCE OF PROGRESS   4 gestandene Musiker verbergen ,welch schon massig Erfahrungen in anderen Bands gesammelt haben und mit diesem Teil nun ihren Debuteinstieg präsentieren . Bei “ CALCULATED RISK” handelt es sich um ein komplettes Instrumentalalben ,auf welchem man sich in den 9 Songs vollständig im progressiv Rock / Metal auslebt / austobt . Hierbei zeigt man sich im Bereich der Kompositionen durchaus noch recht virtuos und lässt auch eher etwas außergewöhnlichere Instrumente wie Xylophon oder Cello kurzeitig mit auftauchen .Eher vordergründig bei der ganzen Angelegenheit steht hierbei dann die Arbeit am Keyboard . An dem Teil tobt man sich wirklich verdammt stark aus ,und dominiert dadurch natürlich das gesamte musikalische Geschehen . Für mich aber eher ein Punkt ,der mich abschreckt und ganz einfach viel zu flächendeckend daherkommt .Meistens eher im gesitteten Tempo gehalten , setzt man zwar auch immer wieder mal auf härtere metallischen Riffs ,aber so wirklich können diese dann dem ganzen Geschehen auch nicht eine wirkliche Härte verleihen .Obwohl deren Verbindung von guten Melodien teils recht flotten Rhythmen ,welche sich fast unentwegt zu den unterschiedlichsten Rhythmusstrukturen verbinden ,schon irgendwie interessant rüberkommen , scheint es doch desöfteren so ,als würden sich diese oft wiederholen. Interessanter weise gibt’s sogar den einen oder anderen eher recht jazzig wirkenden Einfluss zu erhaschen .Natürlich lässt man sich hier auch immer mal wieder zu etwas längeren Gitarrensolis hinreißen und setzt vereinzelt auch mal ein eher hintergründig agierenden Sprachsampler ein .Zwar ist man hier wirklich darum bemüht ,Abwechslung mit reinzubringen ,aber für mich wirkt es insgesamt gesehen ,doch teils etwas zu steril und gleichförmig . So ein richtiger Songhöhepunkt lässt sich tatsächlich hier nur schwer ausmachen ! Fans solcher musikalischen Darbietungen ,welche voll und ganz in dieser Welt aufgehen können ,werden sich hiermit sicherlich genüsslich zurück lehnen und dieses Werk dann auch tatsächlich in vollen Zügen genieße können . Mir selbst ist das ganz einfach gesagt ,zu lasch ,teils ( gerade durch den starken Keyboardeinsatz )fast schon nervend und in gewisser Weise eher ermüdend . ( LEO )
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                                                                                             MOURNFUL WINTER – „ VISCUS ET OS“
Schon deren erste full length „ In Death A Bliss“ ,welche 2017 das Licht der Welt erblickte ,konnte sich sehen lassen .Insbesondere dadurch ,das man doch so einiges an recht eigenen Ansätzen und Ideen mit reinbrachte und diese auch verstand ,gut umzusetzen .Jetzt , 3 Jahre später stehen die drei Mannen und ein Fräulein erneut am Start ,um wirklich kräftig noch einmal nachzulegen . Und ehrlicher Weise muss man auch gleich zugeben ,dass man die doch etwas längere Zeit zwischen beiden Scheiben recht gut genutzt hat ,um an seiner Mucke zu feilen ,um diverse Schwachstellen auszumerzen .Das Grundprinzip des nordischen Black Metal hat man bei den hier gebotenen 6 Stücken natürlich beibehalten ,aber am Aufbau und an der Umsetzung hat man doch ganz schön geschraubt . Zum einen ist es schon mal die Spielzeit der einzelnen Songs welche von fast 6 min . bis hin zu fast 13 min . reicht . Da kann man sich natürlich vorstellen ,dass hier so einiges abgeht und man gerade betreffs der Abwechslung und Vielseitigkeit keinesfalls herum geizt .
Den Anfang macht „Unfathomable Chaos“  ,welcher gleich mal das Geschehen mit nem mächtigem verdammt dunklem Black Metal Gewitter eröffnet und  insbesondere durch echt verdammt fette Gitarren bestimmt wird . Zwischendurch wird das Ganze noch mit eher etwas ruhiger stimmenden ,teils schon melodisch anmutenden Einlagen garniert .Gespickt mit miesen ,wütend kreischenden Vocals ,tendiert man hier dann sogar mal ganz vereinzelt fast schon in Richtung Sprachgesang .Die fast 7 min .setzen sich gekonnt abwechslungsreich ,leicht „chaotisch „ anmutend und auch irgendwie erdrückend wirkend ,zusammen .
Auch beim nächsten ,fast 11 min . gehenden black metallischen Epos „Moonless Skies“ ,setzt man anfangs erst einmal auf Tempo . Zwar nun nicht gerade in der totalen infernalischen Geschwindigkeit gehalten ,knallt man einem hier doch schon recht starke und gefährliche Rifffolgen konstant um die Ohren .Nach knapp der Hälfte des Songs ,geht man es dann aber eher etwas seichter an und lässt ,eher etwas ungewohnter , sogar die Töne einer Mandoline erklingen .Obwohl man die bereits auch schon auf der ersten full lenght verwendete ,wirkt deren Einsatz hier doch bedeutend stärker und lässt doch so in gewisser Weise ein leicht folkloristisch anmutendes Ambiente aufkommen . Mit Titel 3 „Dysthymia“ zeigt man sich in einem eher sehr bedächtigerem Format und lässt erst einmal etwas Ruhe aufkommen .  Sehr melodiös und eher etwas nachdenklich wirkend ,zeigen hier sowohl Schlagwerk wie auch Akustikgitarre ,wie man eine sehr düstere und melancholische Stimmung aufkommen lassen kann .Auch die Mandoline wird hier etwas stärker und bestimmender mit eingebracht ,was dem Ganzen - zumindestens auf mich wirkt es so  - ein fast schon russische anmutendes folkloristisches Ambiente verleiht .Gesanglich passt man sich hier mit eher etwas Zurückhaltung an und lässt sich fast schon in Richtung bösen ,miesen Sprechgesang abgleiten . Nen echt verdammt stimmungsvoller Song ,welche auch echt was an Ausstrahlung mit sich bringt . Als nächstes gibt es mit „Bereavement“ ein reines Instrumental ,welche allen Anschein nach nur am Synthesizer  erstellt wurde . Obwohl das nun rein vom Aufbau her sicherlich ne gute und vor allem sehr beruhigende Ausstrahlung/Wirkung hat , will das in meinen Augen hier nicht so wirklich reinpassen . Als Intro oder Outro hätte dieses Stück sicherlich eine bessere und passendere Stellung gefunden ,als so mittendrin .Aber das ist ja nun mal reine Ansichtssache . Auf jeden Fall kehrt man dann mit dem darauffolgenden Song „Desolation Of Souls“ wieder zu eigentlichem Black Metal Geschehen zurück .Von Anfang an baut man hier so eine gewisse erdrückende ,dunkle misanthrophische Stimmung auf und lässt sich hier eher im Mide Tempo Bereich angesiedelt ,dahingleiten .Trotz der recht starken und harten black metallischem Einschlags ,kommen auch hier die melancholischen und ruhigeren Parts nicht zu kurz .Durchsetzt mit einem wirklich düsterem anmutenden Ambiente und durchaus gefahrvollem Gesang ,wirkt der Song niemals monoton und lässt dich beim Zuhören sicherlich das eine oder andere mal genauer hinhören . Mit fast 13 min . ist der Rausschmeißer und Titelgeber der Scheibe „Viscus Et Os“ das längste Stück .Anfänglich setzt man erst mal nur auf Akustikgitarre ,bevor dann stärkere Riffs einsetzen .Sehr stark atmosphärisch gehalten , wird hier nur ganz gelegentlich mal auf ne härtere Gangart gesetzt . Viel mehr bringt dieser Song so ne gewisse epische Ausstrahlung mit sich ,welche sich in der Form auch durchaus fest beim Zuhörer verankern könnte . Ab dem Mittelteil greift man dann wieder auf den Akustikgitarreeinsatz zurück und lässt ,völlig unerwartet , sogar kurzzeitig eine Klarinette zum Einsatz kommen .Zum Ende hin kann man dann sogar noch nen paar Klaviertöne erhaschen .Obwohl das zwar im ersten Moment überraschend und außergewöhnlich wirkt ,passt das aber dennoch irgendwie richtig gut rein .Fest steht ,das es die Band ,insbesondere auch durch deren Einsatz von Mandoline und Klarinette schafft , doch so eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag zu legen und auch in Sachen Songgestaltung nen wirklich großen Schritt nach vorne gemacht hat .Mittlerweile hat man auch noch ne Split „“As Above, So Below „ mit den Österreichern von „Circle of Shadows“ am Start .  ( LEO ) 
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                                                            CADAVERIC POSSESSION / AGGRESSIVE MUTILATOR – “ INFLUX OF HATRED”( SPLIT CD )
Underground pur ist hier zu 100% angesagt .Auch wenn beide Bands schon auf nen ganzen Haufen an diversen Veröffentlichungen zurückgreifen können ,ist es ihnen sicherlich noch nicht wirklich gelungen ,sich auch international irgendwie großartig in Szene setzen zu können .Und bestens zum kurzen anchecken einer Band sind ja nun mal Splits oder eventuell sogar mal Sampler geeignet .Alleine das ist hier dann vielleicht auch schon nen Grund ,mal nen Ohr zu riskieren !
Den Anfang machen hier die Polen Cadaveric Possession mit ihren 5 Tracks . Auffällig hierbei ist von Beginn an ,das sich die Soundqualität/ Klangqualität in einem Bereich bewegt ,welchem man am ehesten noch nen Demo Status zusprechen kann .Das kommt doch eher etwas dünn und recht dumpf aus dem Boxen gequollen .Zwar muss man doch eingestehen ,dass die Qualität sicherlich auch zu deren musikalischer Darbietung voll passt ,aber dennoch wäre ein etwas besserer Klang hier bestimmt vorteilhafter gewesen .Was die Polen uns hier nun rüberbringen ,besteht in erster Linie aus so richtig old schooligem ,rohen Black Metal ,welcher ganz vereinzelt auch mal ein paar alte Death Metal Einflüsse mit einbringt .Songaufbau und Gitarrenriffs sind hierbei eher recht einfach und typisch gestaltet .Teils doch eher etwas rumplig und monoton anmutend , bieten sich nur ganz gelegentlich mal ein paar Momente ,bei denen man sich dann eher etwas intensiver auf das Geschehen konzentrieren kann bzw .möchte . Als völlig einfallsloses „Gekloppe“ ,will ich es ja nun absolut nicht hinstellen, da man neben leichten Melodien durchaus auch im Tempobereich immer mal so einiges an Wechseln vollzieht und gerade dadurch auch teilweise schon ne recht blasphemisches Ambiente aufbauen kann . Auch was den recht hässlich und vor allem bösen, mit Hall unterlegter Gesang betrifft , gibt es nix rumzumosern .Aber was dem Ganzen halt nun mal fehlt , ist ein gewisses Fünkchen an Eigenständigkeit und ein doch höheres Maß an Energie . Klingt irgendwie alles recht gleichbleibend intensiv ohne irgendwie mal einen wirklichen Höhepunkt zu finden .
Ab Track 6 übernehmen das schwedische Duo  AGGRESSIVE MUTILATOR hier das Geschehen . Und die kennt man ja nun doch schon ,da man bereits von ihnen mit diversen Veröffentlichungen versorgt wurde . Von daher muss ich auch zugeben ,dass meine Erwartungshaltungen nun nicht gerade ins grenzenlose gingen .Aber erfreulicher Weise schaffen die es dieses Mal doch bedeutend mehr ,mein Interesse zu wecken .Denn obwohl auch sie recht tief durch den raue Black Metal Untergrund wüten , zeigt sich deren Mucke dennoch von den unterschiedlichsten metallischen Spielarten stark beeinflusst .Los geht es doch erst einmal eher etwas merkwürdig ,da man seine Darbietungen mit einem kurzen , richtig hellem fast schon „freundlich „wirkendem Gitarreninstrumental einleitet .( irgendwo stand sogar geschrieben dass das wohl eine Coverversion eines Popkünstlers ist ? ).Das Ganze hält nun aber nicht wirklich lange an ,bevor man dann tatsächlich bedeutend härter in die Saiten greift .Insgesamt stark beeinflusst vom alten Black Metal ,zeigt man sich aber wirklich mutig ,wenn es darum geht ,  eine Vielzahl von Sounds und Einflüssen der unterschiedlichsten metallischen Genres  mit einzubeziehen .Zum Glück zeigt sich das aber nun nicht wirklich chaotisch ,sondern fügt sich recht gut zu einem Gesamtbild zusammen . Hier und da tauchen mal thrashige Elemente auf  ,dann lässt man mal wieder nen bissel was an tödliche Klänge erkennen  . Auch so ein paar gewisse typische Rockelemente und Gitarrenriffs kommen hier nicht zu kurz . Das einzige ,was hier vielleicht eher etwas verstörend rüberkommet ,ist die kurze  70`ziger Jahre Orgelpassage im Track 13 . Der Einsatz wirkt echt total erschreckend und lässt dich erst einmal ziemlich sprachlos dasitzen .Für mich der stärkste Song ist die Nr. 10 . Eingeleitet mit nem erzählerisch wirkenden Prolog ,baut gerade der von Beginn an eine super gefährliche und dunkle Atmosphäre auf ,bietet ne ganze Menge an unterschiedlichsten Riffs und setzt sogar auf etwas stärkeren Keyboardeinsatz . Der ganze Song ist rhythmisch so gestaltet ,das der sich tatsächlich sofort fest einprägen wird. ( wenn ich es nicht besser wüsste ,würde ich glatt behaupten ,dass dies dann doch eventuell irgendwie ne Coverversion ist ,da mir die Melodie doch sehr bekannt vorkommt ? ) Obwohl es sich bei deren Songs wohl um unveröffentlichtes Material aus den Jahren 2018/2019 handelt ,sind die hier gebotenen Stücke für mich selbst das Beste ,was AGGRESSIVE MUTILATOR bisher in ihren vier Wänden kreiert haben .Durchaus recht fettes Material ,welches neben jeder Menge Aggressivität und Boshaftigkeit auch noch so einiges an eher unerwarteten , recht interessant wirkendenden Momenten mit sich bringt und vor allem beim Songaufbau doch bedeutend mehr auf Vielseitigkeit setzt .
Klar ,so richtig „vom Hocker reißen“ wird diese Split die Massen da draußen nun nicht unbedingt zu 100% . Bei ner etwas besseren Produktion würde die Scheibe meines Erachtens nach, sicherlich auf bedeutend mehr Interesse stoßen können . Aber wer dennoch mal wieder auf ne neue Entdeckungsreise in Sachen metallischer Mucke gehen will ,der sollte sich eins der auf 500 Stück limitierten Stücke reservieren lassen .
(LEO )
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                                                                                             1000MODS- „YOUTH OF DISSENT“
Es gibt Momente im Leben eines Schreiberlings ,in denen man sich wirklich mal schwer tut .Das liegt dann aber nicht immer an der Qualität der Mucke ,sondern eher daran , dass man mit dem angebotenen Material nicht wirklich was anfangen kann bzw .man es echt schwer hat ,damit in irgend einer Form wirklich „warm“ zu werden . Dabei ist das mittlerweile vierte Album der Griechen sowohl musikalisch wie auch produktionstechnisch qualitativ ganz weit oben angesiedelt .Im Angebot stehen 11 Tracks ,welche gerade in punkto Abwechslungsreichtum wirklich richtig stark auftrumpfen können und ohne jeden Zweifel bei der Fangemeinde verdammt stark einschlagen werden . Denn ihre musikalische Mixtur ,welche sich aus leichtem  Grunge ,jeder Menge Stoner Rock ,nem dezenten Metal Einschlag und eher etwas psychedelisch anmutenden Passagen zusammensetzt ,hat`s doch ganz schön in sich .In erster Linie setzen die hierbei auf wirklich ausgefeilte Melodien und einer eher etwas zurückhaltenderen Vorgehensweise .Meist so im mittleren Rhythmusbereich verankert , kommt es aber eher seltene mal vor ,das so ne richtig fette flotte rockige Keule geschwungen wird .Wenn man sich dann aber doch mal entschließt ,das Tempo anzuheben , geht’s dann aber wirklich auch so verdammt kraftvoll, heavy rockig zur Sache ,wobei es denen dann auch vorzüglich gelingt ,so nen richtigen Druck aufzubauen . Bei der ganzen Mixtur zeigt sich insbesondere die Gestaltung der Riffs als ungemein vielfältig und ansprechend .Gerade wenn man in diesem Bereich so leicht ins psychedelische Lager eintaucht , kommt man nicht drumrum ,seine Lauschlappen auf absolut vollen Empfang stellen zu müssen .Ist echt schon erstaunlich und teils auch überraschend ,was die hier so aus ihren Saiteninstrumenten herausholen .Gesangstechnisch wird einem hier zwar nun nicht gerade enorm viel an verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten geboten ,was aber dennoch niemals dazu führt ,das der irgendwie langweilig oder in irgendeiner Weise monoton wirkt . Wer auf ein verdammt gutes , kraftvolles und gleichzeitig melodisches ,leicht psychedelisch daherkommendes Stoner Rock/ Grunge Werk steht ,bei dem werden die gut 55 min .für helle Freude sorgen. ( LEO )
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                                                    HAMMER        OvO – „ MIASMA“
Bei der Scheibe werden sicherlich mal wieder die Meinungen total auseinander gehen ,was meinereins nun auch schon beim Lesen diverser Reviews ganz eindeutig erkennen konnte .Aber bekanntlicher maßen sind ja nun mal die Geschmäcker verdammt unterschiedlich ,so dass es sicherlich für jeden einzelnen unter euch da draußen das Beste wäre ,die hier angebotene „Mucke“ erst einmal irgendwo anzuchecken und dann seine Entscheidung zu treffen ,in wieweit man das hier Gebotene nun tatsächlich als Musik/Kunst bezeichnen sollte/könnte . Für mich steht nach dem ersten Durchlauf jedenfalls zu 100% fest ,dass das Teil bei mir ganz oben steht ,egal was irgendwelche anderen „Schmierfinken“ hingekritzelt haben .Fest steht auf jeden Fall ,dass das hier ziemlich schwer verdaulicher Stoff ist ,welches das italienische Duo über einen hinwegziehen lässt  . Da man aber nun mittlerweile auch schon auf eine 20 jährige Karriere zurückblicken kann ,muss es ja fast zwangsweise da draußen doch mehr als genügend Leutchen geben ,welche auf genau so etwas abfahren !? Beschreiben lässt sich das Ganze ,was hier in 44 Minuten über einen hereinbricht , ja nun wirklich nicht gerade einfach . Grob gesagt könnte man dies hier dann vielleicht am ehesten als eine surreale Klangreise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele und Gedankenwelt bezeichnen ,welche sich völlig außerhalb irgendwelcher Normalität bewegt .Obwohl hier sicherlich auch so einiges an unterschiedlichsten Einflüssen aus dem Punk-, Grindcore-, Doom- und Ambient Lager zum Vorschein treten ,ist es vor allem der starke Industrial Touch ,welcher hier vorrangig vorherrscht . Das Ganze ist hierbei natürlich so ineinander gefügt worden ,dass so etwas wie ne echte Songstrukturen ,geschweige denn auch wirkliche Melodien mehr als schwerer auszumachen sind . Eher wirkt es hier tatsächlich über weite Strecken ,als würde permanent elektronische Klänge auf einen einhämmern .Allerdings findet unsereins nun absolut nicht, wie von diversen „Musikkennern“ beschrieben ,das hier die absolute Monotonie vorherrscht .Sicherlich ,so etwas wie ein Grundrhythmus bestimmt hier vorrangig das Geschehen ,allerdings kommen hier immer wieder ganz abartige  Klängen /Sounds mit rein ,welche jeden einzelnen der 11 Titel dennoch so nen leicht eigenständigen  Anstrich verleihen können . Ziemlich basslastig gehalten ,drücken deren Soundgebilde voll Pulle in sämtliche Regionen des Körpers und hinterlässt dort sicherlich nichts weiter als Schmerz und tiefstes Leid  . Da auch der Gesamtaufbau der einzelnen Stücke ne verdammt dunkle ,gefährliche , abgrund böse , verstörende und mit enormer Kälte versetzte Atmosphäre freisetzt , könnte man das auch als ein absolutes postapokalyptisches klangliches Untergangsszenario verwenden .Wer sich hier nun Sound - / Klangtechnisch noch nicht befriedigt zeigt ,der kriegt dann auf jeden Fall bei den stimmlichen Darbietungen den absoluten Rest . Hexenartig ,mies ,bitterböse und verzerrt ,stehen einem hier dann fast „die Haare zu Berge“ und man schaut fast verängstig in die Runde .Wenn zwischendurch dann mal leichte Sprechpassagen, welche wie Beschwörungsformeln wirken ,eingesetzt werden ,wird dieser ganz tief bösen Atmosphäre noch einmal verstärkt . Ich bin echt beeindruckt ,aber auch verstört und irritiert ,auf welchen Horrortrip uns die beiden Protagonisten hier mitnehmen .Ein völlig abgefahrener und Wirklichkeit gewordener „musikalischer Albtraum „ !Auch wenn es sicherlich mehr als ne Handvoll Leutchen geben wird ,die hier einfach nur mit dem Kopf schütteln können und meine Begeisterung absolut nicht verstehen werden/können ,ich bleibt dabei .Ein absolutes HAMMER Teil ,welches mich tatsächlich mal in allen Belangen voll und ganz in seinen Bann ziehen konnte . Geil ! ( LEO )
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                                                                                             HELLAVENGER – „LORD OF THE BURNING ABYSS „(TAPE)
Ich muss gleich vorweg sagen, dass jenes Demo dieser chilenischen Speed Metal Maniacs einer der besten Tonträger ist, welcher in den letzten Jahren meine Anlage heimgesucht hat (also von jüngeren Veröffentlichungen). Hier spürt man noch, dass die drei Krieger aus dem südamerikanischen Untergrund den Metal Kult wirklich leben und lieben und zwar in jeder fucking Sekunde dieses großartigen Tapes. Genau das Richtige, um morgens die müden Knochen munter zu kriegen, jederzeit die Frustration über diese verlogene Plastik Welt raus zu bangen, nachts um drei die Nachbarn in voller Lautstärke zu erfreuen oder einfach nur für einen geselligen Umtrunk unter Metal Dämonen. Nun gut, nach einem kurzen Intro, welches mich ein wenig an die Tastenklänge eines Herrn Fudalis erinnert und dies somit vermuten lassen könnte, gleich von einer erbarmungslosen Black Metal Attacke überrollt zu werden, geht es dann ja tatsächlich mit einer solchen los. Ja, aber Black Metal im Sinne der ersten Welle (nein, Muchachos, der wurde NICHT in Norwegen erfunden), hier paaren sich Einflüsse früher europäischer Schule mit dem Wahnsinn aus der kochenden Hölle Südamerikas. Gut, mal abgesehen davon, daß der erste Song "Lunatic Trance Of The Fullmoon" mich schon ein wenig an "Cleansed By The Dead" der Norweger Black Magic erinnert. Aber auch die Horde hat früher grundehrlichen Black Metal gespielt, von daher. Somit ist authentische schwarze METAL Passion auch hier zu erwarten und zwar die volle Breitseite. Und zu so einer rostigen Eisenmugge gehört natürlich auch ein passendes Klangbild. Also glücklicherweise kein modernes, seelenloses Plastikgedöns, sondern erdiger, stahlharter und Straßen kompatibler Sound, der all die aufgepumpten Sterilproduktionen hinweg fegt wie ein schwarzes Hass Gewitter. Tja, ebenso wie das Musikalische selbst. Schwarz ist der Metal, speedig die Umsetzung und thrashig die Attitüde. Ich denke, grad wer Running Wild in der Frühphase, Tyrant's "Mean Machine" oder ganz besonders die erste Iron Angel (hört euch den Übersong "Iron Legion" an - ein salutiernder Gruß an diesen Bund ewiger Maniacs an dieser Stelle!!!) abhailt, in blutiger Verbundenheit mit südamerikanischen Kult Horden wie Warpath, Mutilator oder Nimrod, der dürfte mit besessenem Blick die Straße runter marschieren und dem nächsten Kacken Shirt Träger die schwarze Galle in die Poser Fresse kotzen. Yeah, das ist der Soundtrack des Wiederaufstiegs des Biestes namens METAL in verdammt unheilvoller Macht, Glorie und Majestät. Solange es noch solche Horden gibt, ist der Metal niemals tot. Also wer jetzt noch nicht hungrig auf HellAvenger geworden ist, kann doch einfach nur ein FB Milchreis-Scheißkind sein. Alle anderen, erinnert euch an die guten Zeiten des Tapetradings (oder entdeckt und belebt die neu) und schreibt dem guten Rodrigo. Hier geht's:
elabismostore@gmail.com  ( COWBOY )
Morbid Metal Records   https://www.facebook.com/MorbidMetalRecords/
                                                                                             BLIND REVOLUTION - MONEY ,LOVE,LIGHT"
Heute legen wir mal mit den Italienern von BLIND REVOLUTION ne softig sachte Mucke in den Player ,um sich nicht nur den ganzen Tag mit völlig „verstörender Extremmucke „ abzugeben . Obwohl man sich nun bereits 2010 zusammen gefunden hat ,brauchte es doch satte 10 Jahre ,damit man jetzt mit seinem Debutalbum aufwarten kann .Zu hören gibt’s hier dann ne eher sehr leichte melodic Rock/ Hardrock Mucke ,welche eher nur ganz selten mal etwas fetter aus sich herausbricht .In erster Linie konzentriert man sich hierbei auf recht eingängige und einprägsame Melodien ,welche halt mit etwas härteren Riffs und Solis geschmückt werden . Hinzu kommt dann noch nen recht passender Gesangsausdruck ,der zum Glück nicht überzogen klingt ,und das war es dann aber auch schon .Entgegen der Meinung andere Schreiberlinge kann ich bei denen hier aber leider nicht gerade viel finden ,was wirklich großartig mal auf eigenes Potential ,sprich Ideen hinweist . Für mich ist das hier alles super typisch zusammengestrickt ohne einen tatsächlichen eigenen Widererkennungswert .Mal abgesehen vom Titel 7 „ Take the magic back „ bei welchem man durch ein  längeres Trompetensolo ,der ganze Angelegenheit durchaus mal einen etwas anderen ,eignen Anstich verleiht ,gibt es hier nix weiter großartiges an Außergewöhnlichem zu entdecken .Das heißt hier zwar nun nicht ,das die es an ihren Instrumenten nicht drauf haben . Ne ,rein vom spielerischen stehen die schon auf einen recht großen und auch hohen Qualitätslevel ,das steht wirklich völlig außer Frage . Aber viel mehr gib es dann bei den 10 Songs nun aber wirklich nicht zu erhaschen ..Nen paar Songs mit Ballade Charakter , wie „Never Let You Go“ oder auch der Abschlusssong  „Keep On Dreaming“ dürfen hierbei natürlich auch nicht fehlen . Die kommt zwar echt super gut und können sicherlich ohne Zweifel auch für nen so richtigen „Gefühlsausbruch „beim Zuhörer sorgen ,ist aber halt nun mal auch wieder nix wirklich außergewöhnliches . In ganz früheren Zeiten wäre sicherlich diese Stücke so etwas wie absolute Hits gewesen ,bei dem das Live Publikum mitgesungen und mitgewippt hätte ,aber heutzutage …. ????? Auch wenn es zwischendurch immer mal etwas „härter „ zur Sache geht , ist mir das alles viel zu lasch und vorhersehbar ,bietet  keine wirkliches Highlights oder besondere Momente ,welche einem tatsächlich sofort aufhorchen lassen können bzw . werden .Trotz der absolut vorhandenen spielerischen Klasse der 4 Italiener ,weiß ich echt nicht ,wem man damit ,gerade bei der Masse an ähnlichen Veröffentlichungen weltweit , heutzutage nun wirklich noch „vom Hocker reißen „ will bzw .kann . ( LEO )
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                                                                                             GHOSTMAKER – “ THE ROOM SERVICE ROMEO”
Es muss nicht immer die knallharte Metalmucke sein ,um sich musikalisch richtig gut unterhalten lassen zu können .Da gibt es doch so einiges aus anderen Stilrichtungen ,was beim Zuhören recht gut runtergeht und sich teils dann sogar irgendwo im Kleinhirn abspeichern kann .Dabei muss ich ja nun mal ehrlicher Weise zugeben ,das mir die Scheibe der Berliner beim allerersten Durchlauf nun nicht wirklich gleich zusagte .Aber nachdem man das Teil nun doch desöfteren mal rotieren gelassen hat ,hat sich da dann doch schon etwas geändert .Gerade deren wirklich großen musikalische Vielfalt ist es zu verdanken ,dass die Scheibe tatsächlich komplett gut durchlaufen kann ohne dass man sich zu irgend einem Zeitpunkt gelangweilt fühlt .Hierbei zeigt sich dann bei der gesamten Spiellänge , das man sich absolut nicht dafür interessiert , was irgendwie trendig oder angesagt ist . Gnadenlos ziehe die hier ihr wirklich ganz eigenes Ding durch und setzten durchweg auf Kreativität und Eigenständigkeit . Und so schaffen die es dann auch wirklich ,ihre Mischung aus rockigen Elemente und nem ganzen Haufen Stoner Einflüssen so rüberzubringen ,dass absolut keine Monotonie entsteht . Aber um dem ganzen Geschehen hier noch mehr Würze und Abwechslung zu verleihen , lässt man gekonnt auch immer mal wieder bluesige  und sogar leicht punkige Elemente mit einfließen . Die Songs gehen echt runter „wie Öl „ . Insbesondere Titel 8 „Black velvet Sky „hat`s mir persönlich ,durch seinen recht starken „Doors“ Einschlag ,besonders angetan .Da man hier gesanglich auch alles sehr angenehm ausdrucksstark und niemals „übertrieben „ darbietet ,kann man sich bei der Scheibe ohne jeden Zweifel auch ein paar Mal öfters genüsslich zurücklehnen und den Finger in Richtung Play Taste bewegen . Ne echt tolle Scheibe ,welche sicherlich dafür sorgen wird ,dass sich die Fangemeinde der Band wohl noch um einiges erweitern wird . ( LEO )
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                                                                                             MYSTIC PROPHECY – “ METAL DIVISION “
So wirklich großartige Beachtung hatte ich der Band nun bisher nun nicht wirklich geschenkt ,da man ja nun mal nicht wirklich der großartige Power Metal Fan ist .Umso überraschter und vielleicht sogar erstaunter war unsereins dann ,als deren nun mittlerweile elfter Metal Rundumschlag komplett durchgelaufen war .Denn ,um es ehrlich zu sagen ,hätte man das von denen nun zweifelsfrei nicht erwartet .Erwartung gemäß hatte man sich ja nun so auf den typischen ,von Pathos überzogenen Power Metal eingestellt . Aber was einem hier dann von den 11 Tracks ins Ohr gedrückt wird ,ist für meinereins nun wirklich alles andere als schnöde ,nervige Mucke und geht ,rein vom Style her gesehen ,bedeutend tiefer in eine Heavy/Thrash Metal Richtung .Sicherlich muss man gleich zum Anfang eingestehen ,dass die dennoch teils knietief in einem eher typischen Klischee rumwaten ,aber das macht man so überzeugend .frisch und leidenschaftlich ,so das man doch irgendwie komplett überzeugend rüberkommt .Mit wirklich jeder Menge Power und metallischer Ausstrahlung bestückt ,gibt es hier natürlich auch einen wirklich großen Haufen an Melodien mit Ohrwurmcharakter .Wirklich stark mit so ner bombastischen Ausstrahlung versehen ,tauchen hier selbstverständlich auch etwas länger anhaltende Solieinsätze der Gitarren auf , die es haben es echt in sich haben ,aber dennoch keinesfalls irgendwie „fiedelnd“ wirken. Wenn die hier dann aber mal so richtig „fett“ loslegen ,schaffen die es tatsächlich teilweise schon ganz schön heftige Metalwände aufzubauen . Songs wie „Curse oft the slayer „/ „Die With The Hammer“ oder auch „Victory is mine „  strotzen nur so vor Kraft und fegen förmlich über den Kopf hinweg und reißen dich tatsächlich mit ,um deine Birne unweigerlich im Kreise rotieren lassen zu können .Natürlich sind auch hier ein paar Songs drauf ,die echt das Zeug haben ,zu nem echten Hit mutieren zu können (u.a . „Here comes the winter „) . Die bringen nen Sound und ne Gestaltung mit  sich ,der sofort alle Körperregionen einnimmt und natürlich auch so aufgebaut ist ,das man mit Leichtigkeit sofort mitsingen kann . Stimmlich nervt`s einen hier zum Glück auch nicht ,da man neben der äußerst kraftvollen und ausdrucksstarken etwas höheren Stimmlage auch diverse Choruseinsätze mit einbringt . Obwohl einem hier nun tatsächlich musikalisch gesehen nichts Neues oder extrem Außergewöhnliches wiederfährt ,bringen die Songs mehr als genügend metallischen Zunder mit sich ,um echt verdammt gute Laune zu verbreiten https://www.facebook.com/RivalOrder/und sich in Sachen körperlicher Bewegung auch mal wieder ausgiebig gehen lassen zu können .Komplett überzeugen tut`s nun zwar nicht ,da es doch den einen oder anderen Titel gibt ,welcher vielleicht ganz einfach zu „Klischee typisch „ rüberkommt ,dennoch muss ich doch zu meinem Erstaunen feststellen ,dass hier die Metallutzie verdammt gut abgeht und man in Sachen metallischer Unterhaltung ne echt verdammt fette Portion an mitreißendem Material angeboten bekommt .Der Titel „Metal division“ passt hier tatsächlich wie „ die Faust aufs Auge“ ! ( LEO )
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                                                                                             ANCESTOR – “ LORDS OF DESTINY”
Top aktuell ist diese nette Scheibe nun wirklich nicht ,da sie bereits 2018 erschienen ist .Das ist aber in erster Hinsicht dann doch echt ziemlich Wurst ,da die  Chinesen einem hier eh musikalisch in eine Zeit zurück „bombardieren „ ,in welcher wohl insbesondere die alten Herren unter uns zum ersten mal so richtig Blut an metallischen Klängen geleckte hatten .Denn es ist echt mehr als erstaunlich ,wie pur diese Typen hier den old school Thrash Metal Sound alter Tage und auch Spirit rüberbringen .Wenn man die doch verdammt jungen Typen betrachtet ,würde man so etwas niemals vermuten . In gut 36 min. entfachen die auf ihrem ersten Longplayer tatsächlich so ein richtiges rumpliges ,dreckiges Inferno ,welches einen zwar unweigerlich an „Kreator“ ,“Destruction und Co . erinnert ,aber dennoch irgendwie bei mir doch mächtig Eindruck hinterlässt . Wer hier natürlich irgendetwas abartig Neues oder Kreatives erwartet ,ist hier absolut fehl am Platz .Hier geht es tatsächlich absolut old schoolig reinrassig zur Sache ,ohne irgendwelchen moderneren Firlefanz oder Eigenständigkeit mit einzubringen .Was hier zählt ist Power ,Geschwindigkeit und Ausstrahlung . Und in der Hinsicht mache die absolut alles richtig . Zwar könnte man sicherlich nun ganz einfach sagen ,das ist ja mal wieder typisch für die Chinesen ,dass die einfach nur kopieren . Damit hat man dann zwar sicherlich recht ,da hier nun mal absolut nix an Eigenständigkeit vorhanden ist . Irgendwie ist das aber dann ,zumindestens für mich schieß egal . Denn rein von der Ausstrahlung und Darbietung her ,können die 9 Killer Songs einen komplett überzeugen und auch volle Pulle mitziehen . Das man nach dem Material hier nun nicht wirklich mal wieder verdammt gut abgehen kann ,steht völlig außer Frage .Zwar muss man nun ehrlicher weise auch sagen ,dass sich die einzelnen Stücke teils doch sehr vom Aufbau und von der Darbietung her gleichen ,aber dennoch ist es egal welchen Song du dir hier vornimmst ,hier wird immer volle Pulle Gas gegeben ,so das nun hierbei nicht wirklich Langeweile oder gar extreme Monotonie rüber schwappt .Ich find’s stark und lasse den Finger gleich noch einmal in Richtung Play Taste gehen . ( LEO )
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Awakening Records  https://www.facebook.com/AwakeningRecordsCN/
                                                                                             ILLUM ADORA –  „…OF SERPENTINE FORREST“ 
Aufgepasst ihr Sammlerfreaks ,exklusiv hat Johannes von „Destruktion Records“ für euch hier mal wieder nen leckeres Tape Release an den Start gebracht ,welches zweifelsfrei einen Ehrenplatz in eurer Sammlung finden könnte und vielleicht auch sollte .Und um Euch dann noch mehr „das Geld aus der Tasche zu ziehen „ ( ist nen Witz !!! ) ,gibt es das Release dann auch gleich mal in den unterschiedlichsten Versionen . Unter anderen als :
REGULAR-EDITION:
-Classic Tape-Version w/ Cover containing all lyrics
-Lim. to 100 copies (hand-numbered)
DIE HARD-EDITION:
-A5 Digipack with Tape
-Live-DVD (Livemitschnitt 12.11 .2016 vom Konzert in Andernach )
-Metal Pendant
-Sticker
-Lyric-Booklet
-Lim. to 100 copies (hand-numbered)
ULTRA DIE HARD-EDITION:
-A5 Digipack with Tape
-Live-DVD ( Livemitschnitt 12.11 .2016 vom Konzert in Andernach)
-Metal Pendant
-Sticker
-Lyric-Booklet
-Lim. to 25 copies (hand-numbered)
-T-Shirt (sizes S-XXXL) silkscreen printed!
-Button (metallic)
Die Qualität des Tapes sowohl auch des Live Mitschnitts kann sich durchweg sehen lassen , so das man diesbezüglich schon mal nix dran aussetzen kann .So viel erst einmal zur reinen Einleitung . Was geht hier denn nun so in Sachen musikalischer Unterhaltung ab  ? Das Koblenzer Ein Mann Projekt (gegründet 2011) um den „Zarathustra“ Sänger Hurricane Hellfukker ( + Gastmusiker ),huldigt hier gut 40 min. dem Black Metal der alten Schule .Teils sehr atmosphärisch und kalt verpackt , zeigt man sich hierbei nicht nur durchweg von der ganz extremen Seite .Zwar legt man auch hier desöfteren ein richtig brutales und hohes Maß an Tempo vor ,lässt aber dennoch genügend Spielraum , um  auch mal eher fast melancholisch wirkende ,sehr ruhige Momente mit einzuarbeiten .Leicht mit so ner heroischen Aura versehen ,legt man doch schon ne recht kreative Art und Weise an den Tag , welche durchaus für genügend Abwechslung sorgen wird und kann .Trotz der hervorstechenden Black Metal Charakters der 9 Tracks ,lässt man es auch zu ,vereinzelt so nen kleineren doomigeren und thrashigen Einfluss mit einfließen zu lassen . Hier und da wird auch mal ein kleiner Sampler mit eingebracht ,welcher natürlich die leicht episch düstere Atmosphäre noch einmal zusätzlich verstärkt .Ebenfalls zur gesamten Ausstrahlung vollkommen passend , zeigt man sich bei der gesanglichen Darbietung .In keinster Weise irgendwie eintönig gestaltet ,gib es hier Choruseinlagen ,flüstern ,kreischen und manchmal fast nen bissel „abkotzend „ wirkende Einlagen . Insgesamt keine schlecht gemachte Mucke ,welche allerdings in Punkto Eigenständigkeit und Songwriting noch ausbaufähig ist .Dennoch ,wer bei ne kalten ,finstere ,bösartige und vor allem recht abwechslungsreiche black metallische Mucke ,den „Herren der Hölle „ heraufbeschwören will , dem wird dieser sicherlich die „Tore der Hölle“ sofort öffnen . ( LEO )
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                                                                                             VOMIT SPELL – “ DEMO 2019”
Ha ,die Mainzer Jungs kenne ich irgendwo her .Habe zwar nun nicht wirklich „auf dem Schirm „  ,woher nun genau ,aber zumindest Bandname und Mucke ist bei mir irgendwie abgespeichert worden .Wundern tut das mich nun nicht wirklich denn das ,was man musikalisch anbietet ,gehört für den Leo zu seinen absoluten Leckereien .Immerhin sind die Jungs nun auch schon seit 2016 aktiv und haben 2019 das Teil ( einzige Veröffentlichung bisher ) bereits als Digitalversion auf den Markt geschmissen .Mit Hilfe von F.D.A „buhlt“ man nun mit dieser CD Version um eure Gunst . Und los geht das fette Teil dann auch genauso ,wie sich das unsereins wünscht .Ne fette Mischung aus Death Metal und Grindcore steht von Beginn an auf dem Plan . Ohne wirklich großartige Spielereien überrollen einen Blastbeats und old school Riffs ,welche ohne jeden Zweifel ihren Ursprung in schwedischen Gefilden wiederfinden .Allerdings ist man bei weiten nicht ganz so geradlinig ausgerichtet ,wie es im ersten Moment vielleicht den Anschein hat . Denn neben den erwähnten musikalischen Zutaten ,spickt man seinen Sound zusätzlich noch mit ner Prise Crust/Punk und lässt sogar einen leichten black metallischem Einschlag erkennen .Fast schon logisch ,dass man sich dadurch ganz vereinzelt auch mal eher etwas „gesitteter „ präsentiert .Allerdings sind diese Momente glücklicher weise wirklich eher rar gesät . Deren Hauptaugenmerk liegt nun mal darauf ,uns mit so richtig rumpligen Gemetzel und dunklem, dreckigem Gesang zu beglücken .Nen zusätzlichen Pluspunkt fahren die sicherlich auch noch dadurch ein ,dass auch die Produktion so richtig undergroundig old school mäßig geil geworden ist .Insgesamt gesehen ,ne wirklich sau leckere Scheibe ,die nun zwar nicht wirklich irgendwas super Neues , Abartiges oder Außergewöhnliches mit sich bringt ,aber dennoch verdammt gut abgeht ,und was wohl das Wichtigste ist ,verdammt viel Laune verbreitet . ( LEO )
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                                                                            MORTAL INCARNATION – “ LUNAR RADIANT DAWN “ ( EP )
Verdammt interessant und vor allem nicht wirklich unbedingt alltäglich ist das ,was das Quartett aus Tokio einem hier reindrückt ,auf jeden Fall .Und auch so rein von der Umsetzung her ,würde man kaum vermuten ,dass die nun wirklich erst seit 2018 am Start sind und „Lunar Radiant Dawn“ tatsächlich ihre einzige Veröffentlichung ist . Das wird sich aber nun hoffentlich durch die F.D.A „Demo Series „ ändern .Das was die doch recht jung wirkenden Japaner hier Mucke mäßig in knapp 17 Minuten über einen hinwegziehen lassen ,ist sowohl musikalisch wie auch umsetzungstechnisch qualitativ verdammt gut geworden .Obwohl auf diesem verdammt düster und dunkel gehaltenem Teil leider nur 2 Songs vorhanden sind ,überzeugen die aber auf voller Linie .Allerdings muss man dennoch eingestehen ,dass das hier doch teils ne eher etwas schwerere musikalische Kost ,welche man sich tatsächlich wohl öfters zu Gemüte führen sollte ,um die Qualität wirklich zu erkennen . Denn es entpuppt sich ,zumindest für meinereins , anfangs doch etwas schwerer ,mit dem fast stetigen Wechsel aus derbem Death Metal und zähflüssigem Doom Metal klarzukommen .Hinzu kommt noch ,dass manche Passagen teils etwas wirr anmuten und auch die teils urplötzlich auftretenden Breaks ,für Verunsicherung und etwas Verwirrung sorgen .So richtig geil geht’s ja ab ,wenn man der tödlichen Linie folgt .Da wird geblastet und geknüppelt und ein fettes Riff folgt dem nächsten . Aber dann gibt’s halt den absoluten Umschwung ,und man sitzt erst einmal etwas verwundert da . Neben recht cleanen Gitarreneinsätzen und nem mehr als schleppenden Rhythmus ,lässt man dann sogar noch so eine gewisse progressive Note mit einfließen . Allerdings muss man wirklich eingestehen ,dass das alles absolut flüssig wirkt und in keinster Weise irgendwie abgehackt wirkt .Ne ,das passt top zusammen .Das man hierbei teils ne wirklich dunkle , bedrückend ,bedrohlich wirkende Atmosphäre aufbauen kann ,gibt den Stücken noch so ein zusätzliches Maß an finsterer Ausstrahlung .Um das dunkle Gesamtpacket noch zusätzlich zu unterstützen , bewegt man sich Gesangstechnisch im absolut abgründig tiefen ,ganz leicht hintergründig gehaltenem , Growlbereich .Obwohl es sicherlich nicht für jeden leicht sein wird ,mit der schweren Kost der Japaner sofort klarzukommen , sollten und müssen Fans leicht progressiver Doom – Death Mucke ,ihre Lauschlappen hier auf vollen Empfang stellen . ( LEO )
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                                                                                             FEACES CHRIST – “ EAT SHIT AND DIE ! “( EP )
In der „Demo Series „ von F.D. A verstecken sich doch auch so ein paar richtige Leckerli ,denen man ohne jeden Zweifel sein ungetrübtes Interesse entgegenbringen sollte und vielleicht sogar müsste .Denn was einem hier musikalisch für nen super leckerer knallharter metallischer Trip entgegenschlägt ,verdient unbedingt unsere Beachtung . Die 3 Regensburger  „Rabauke“ von Feaces Christ ,welche erstaunlicher Weise noch gar nicht so lange am Start sind ( 2018  erstes Demo) ,zeigen sich hier dann auch ,entsprechend dem Titel ,alles andere als freundlich oder total normal .Selbst bezeichnet man das ,was hier in fast 16 min . über einen hereinbricht als  „Rabid Death Metal Punk“. Und das trifft den „Nagel voll auf den Kopf „ . Wenn du die Mucke hörst ,glaubst du keinesfalls ,dass es sich hierbei um recht aktuelles Material handelt .Ne ,das ganze Geballer hier hat ne super geiles und voll überzeugende old school feeling ,welches einen komplett in die alten Zeiten zurückversetzen kann .Die wirklich wütende ,wuchtige Death Metal Vernichtungsorgie ,welche die die Jungs hier über einen hereinbrechen lassen ,hat alles ,was der old school Maniac braucht und benötigt .Dreckig ,roh und teils sogar etwas black metalllisch düster gehalten ,rocken die sich hier ,mit vorwiegend schwedischem Einschlag ,so richtig einen ab .Hinzu gesellt sich aber dann auch noch  ,unüberhörbar , so ein verdammt starker ,rotzig ,rumplig anmutender Punk Einschlag, welcher vereinzelt dann sogar mal ganz leicht mit ner gewissen hardcorigen Attitüde aufwarten kann .Obwohl die Songs auf „Eat Shit And Die“ eher recht kurz gehalten werden ,geht jeder einzelne „runter wie Öl „ . Dazu natürlich absolut passend ,tauchen sowohl tief dreckige wie auch eher etwas heisere Vocals auf .Da ist man echt mehr als positiv überrascht ,was die hier abgeliefert haben .Wer auf echten dreckigen und heftigen old school Death Metal Sound ,gepaart mit nem rumpligen Punk Einschlag abgeht ,kommt keinesfalls drum rum ,hier gleich noch einmal die Play Taste drücken zu müssen . Da kann man nur noch gespannt drauf sein ,wann die Burschen es denn mal schaffen ,uns mit nem kompletten Longplayer zu beehren . ( LEO ) 
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                                                                                             PARASITARIO – „ AFTERLIFE TRUTH“( EP )
Mit den Japanern von „Parasitario“ präsentieren uns die FDA Konsorten mal wieder ne Veröffentlichung aus ihrer „ Demos Series „ ,was natürlich mehr als lobenswert ist ,da man hier noch echten Undergroundbands ne Chance einräumt ,die Welt zu erobern . Und die beiden  Protagonisten Yuto Kotani (Gitarre und Gesang) und Yu Hamada (Bass) ,welche man gerade seit 2018 am Start sind , haben sich voll und ganz auf wirklich tödlichen old school Terror eingestellt. Geübt müssen die ja nun auch schon genug haben ,denn immerhin können die für diese doch recht kurze Zeit schon auf eine Single, zwei Demos, zwei EPs und einem Livealbum zurückblicken . Und das Scheibchen ,was nun vor einem liegt ,kam bereits 2019 als rein digitale Veröffentlichung heraus .“Afterlife truth“ ist mit knallharten ,vier so richtig wütenden  Death Metal Krachern bestückt ,wovon einer dann sogar nen „Skeletal Remains „ Cover ist .Richtig schön old schoolig roh gehalten ,lassen die hier dezent sogar mal den einen oder anderen , leicht punkig wirkendenden Einfluss erkennen .Obwohl man sich hier nun traditionell vorwärts knüppelt und dem Ganzen sogar ne recht morbide wirkende Stimmung einhaucht ,tauchen aber dennoch auch ganz vereinzelt mal nen paar kleinere melodische Einschübe auf .Spätestens beim Gesang ,der einem so richtig schön heiser entgegenbrüllt ,wird dann auch ganz klar ,dass „Obituary“ bei denen maßgeblich einen verdammt starken Einfluss beim Songwriting hatten .Nach knapp 20 Minuten hat man sich dann aber auch erst einmal ausgepowert .Obwohl die beiden Japaner nun wirklich „nur“ nach altbewährter Methodik agieren ,gehen die Songs dennoch voll in Fleisch und Blut über .Alles was der olle Death Metal Fan braucht ,haben die an Bord . Von daher sollte es auch keinen Grund geben ,den Jungs nicht mal ne Chance zu geben und ihren weiteren Werdegang zu verfolgen . ( LEO )
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                                                                                           HAMMER    SLOOW –“WHERE IS GOD” ( LP )
Da bin ich doch tatsächlich seit langem mal wieder total baff ,nachdem die Scheibe hier das erste Mal durchgerattert ist . Und es kommt ja nun tatsächlich sehr selten vor ,dass man bei der Masse an neuen Veröffentlichungen ,welche man zwecks Reviewanfrage zugeschickt bekommt ,hier einen dann sofort eine so richtig umhaut .Dabei muss ich allerdings wirklich eigestehen ,dass ich hier im Vorfeld doch erst einmal eher etwas skeptischer war . Denn gerade diverse Soloprojekte im metallischem Bereich sollte man ja durchaus eher erst einmal vorsichtig beäugen ,da es ja nun mal doch ne ganze Menge an eher „untalentierten „ Leuten gibt ,welcher mit ihren Solodarbietungen irgendwie Fuß fassen wollen . Auch rein vom Cover her gesehen ,stieß die Scheibe dann auch nicht wirklich sofort auf Gefallen .Aber als dann der Linzer Multiinstrumentalist Ronald K. musikalisch loslegt ,waren all die ganzen eher etwas negativeren Gedanken völlig ausgelöscht .Denn von Anfang an kommt ganz klar rüber ,dass hier wirklich jemand am Mucke machen ist ,der sein Handwerk versteht . “Where Is God” ist nun tatsächlich erst das erste Lebenszeichen ,mit welchem an sich der breiten Öffentlichkeit präsentiert .  Voll gepackt mit 8 Tracks ( gibt’s auch noch mit 2 Bonustracks )   wird von Beginn an gezeigt , wie stark einen auch panzerknackende „Bolt Thrower „ Elementen prägen . Ungemein schwer und enorm kraftvoll walzt sich der Sound von Song zu Song über deinen Kopf hinweg . So richtig niederdrückend und durchaus auch dunkel ,fühlt man sich hier wirklich so ,als würde man von Minute zu Minute ein kleines Stück tiefer in den Boden gerammt werden .Insbesondere die wirklich ultra tiefen Basseinlagen und fetten Gitarrenwände sind dafür verantwortlich ,dass hier durchweg so eine alles zermalmende Atmosphäre entsteht . Einzig allein die Drums wirken hier eventuell dann doch eher etwas zu „künstlich „ , ( kommen ja sicherlich auch vom Computer !?) und können nicht ganz mit der ansonsten vorhandenen Durchschlagskraft mithalten . Was den Gesang nun betrifft ,könnte man hier durchaus auch so nen leichten Vergleich zu „Bolt Thrower „ ziehen . Obwohl sich nun die Gesangsspur doch eher recht gleichbleibend darstellt ,passt das in dieser Form hier absolut rein und wirkt auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie ermüdend oder gelangweilt .Da sich „Sloow“ nun selbst im Bereich Death/Doom Metal ansiedelt ,tauchen hier natürlich auch immer mal wieder ein paar eher etwas ruhiger gehaltene Passagen auf .So ist z.B. „Forgotten“ ein Track ,welcher wirklich gemächlich seiner wirklich tiefen dunklen Wege geht und eher dafür sorgen wird ,dass man mal etwas abspannen kann und sich nen Schluck Bier genehmigen darf .Als Abschluss hat man dann hier noch ne Liveversion von „Sangue Santu“ drauf gepackt ,welcher aber qualitativ dem anderen Material weder in Vorgehensweise noch im Klang in irgend einer Weishinterher hinkt . Gemastert über viele Monate bei „DMC-Records Audioengineering“ bringt die Scheibe durchweg auch nen Sound mit sich ,welcher einen glatt „von den Socken“ hauen kann .Wirklich ne sau geile Scheibe ,bei der man nicht langeüberlegen muss ,um dann erneut noch einmal die Play Taste zu drücken .Da wohl die Vinyl Version auf 300 Stück Weltweit limitiert ist ,solltet ihr euch aber echt ranhalten . Die Vinyl bekommt ihr für  18€ + Versand direkt von der Band : https://sloow.bandcamp.com/releases .Ansonsten müsst ihr halt auf die digitalen Versionen für schlappe 6,99  (+2 Bonustracks) zurückgreifen :https://play.google.com/…/prev…/Bhjzow7jbxwduzasmszqc2elw3i… 
https://music.amazon.de/albums/B083XZ6MTJ
Aktuell ist wohl Ronald K. auf der Suche nach geeigneten Mitstreitern ,um sein Projekt „Sloow“ dann als Band weiterführen zu können /wollen . ( LEO )
https://www.facebook.com/sloowgolem/
https://sloow.bandcamp.com/releases
                                                                                             SILURE/FERETRO – “(SPLIT TAPE )
Ist finde es echt ne  geile Sache ,wenn sich auch noch heute ,in der ganzen ,mittlerweile immer mehr vom Kommerz verseuchten Metalszene ein paar Leutchen aufmachen ,um sich weit ab von jeglichen Trenddenken ,dem support des Undergrounds zu verschreiben und auch noch echt unbekannten Bands ne Chance geben ,vielleicht auch international mal irgendwie noch nen paar Pluspunkte einzufahren . Das französische Label „ Nihilistic Holocaust Rec.“ war und ist ja in der Hinsicht schon immer verdammt fleißig . Und so hat man dann auch hier zwei Bands auf kultigem Tape verewigt ,welche hier in unserer Ecke sicherlich noch völlig unbekannt sind ,aber ohne Zweifel Potential mit sich bringen ,welches jeden echten old school Death Metaller in so ne richtige Verzückung versetzen kann bzw . wird .Mit immerhin ner Spielzeit von satten 25: 56min versehen ,gibt es dann hier auch für nen kleinen Taler , die volle Dröhnung in Sachen absolut tödlicher old school Mucke,
Die ersten drei Stücke gehören dem französischen Black / Death Metal Soloprojekt SILURE .Gleich beim ersten Song bin ich dann aber erst einmal eher sehr verwundert ,da mich der Beginn doch verdammt stark an „Slayer“ erinnert .Da könnte man echt vermuten ,dass dies irgendwie ne Coverversion werden könnte . Aber nix da ,denn schon nach diesem kurzen Gedankengang geht`s so richtig gut und verdammt flott ,voll in Richtung Death Metal Massaker .Mit Anlehnung an alte „Pestilence“ und „Asphyx“ ,geht`s hier so richtig schön dreckig und vor allem verdammt schwer zu Sache . Schlagzeug und Gitarre geben sich permanent die „Klinke in die Hand“ ,und ziehen fast geradlinig ne Schneise der Verwüstung hinter sich her . Ebenso permanent mit nem enormen Aggressionspotential bestückt ,wütet man am Mikro rum . Hier passt alles super zusammen . Mucke gut ,Gesang gut ,Produktion gut . Was will man mehr ,um dem alten Death Metal Herz noch mal so richtig auf die Sprünge zu helfen !?
In den darauffolgenden 4 Stücke zeigen dann die chilenischen Death Metal Maniacs von "Feretro" ,was man in Sachen musikalischer Unterhaltung alles so drauf hat . Immerhin gibt es die Band ja nun schön bereits seit 2005 . Seit der Zeit hat man auch schon nen  ganzen Arsch voll an Veröffentlichungen rausgehauen ,wovon es aber wohl augenscheinlich noch keine bis in unsere europäischen Ecke geschafft hat .Und das ist dann doch schon fast etwas verwunderlich ,denn auch ihre old school Mucke Death Metal Mucke bringt alles mit sich ,was das Herz eines echten abgefuckten Fans begehrt und braucht .Im Gegensatz zu ihrem Splitpartner orientiert man sich hierbei jedoch eher etwas mehr an ganz frühe „Morgoth“ ,“ Massacre“ und “Obituary” Zeiten .Dabei gestalten die ihren Sound zwar nicht ganz so roh und dreckig wie „SILURE“ ,schaffen es aber dennoch ,durchweg das alte Feeling und  Atmosphäre rüberzuwuchten .Inmitten der verdammt starken ,fiesen und hammerharten tödlichen Riffanschläge , lässt man aber durchaus auch mal so ne ganz leichten thrashigen Ansatz erkennen .Bei dem ganzen tödlichen Gelage hier kommt es dann aber auch kurzzeitig mal vor ,das man eher etwas schleppendere ,verdammt dunkle ,leicht „melodiös“ wirkenden Parts mit einflechtet .Fast schon logisch ,geben sich hier dann tiefe bösartig growlende Sangestöne ,sowie auch miese höher gelegte ,fast schon etwas gequält wirkende Vocals ein Stelldichein .
Also Leute ,wer mal wieder so richtig dreckige old school Underground Death Metal Luft schnuppern und inhalieren will ,der kann und wird fast schon zwangsläufig ,an diesem Tape nicht vorbeikommen . Wer es nicht glaubt ,kann aber erst mal unter  https://nihilisticholocaustrecs.bandcamp.com/album/silure-feretro-split-tape reinschnuppern und dann erst seine Kaufentscheidung treffen . ( LEO )
Nihilistic Holocaust  Gabriel  Skowron  46 rue Foch   62860 Rumaucourt  Frankreich    Gabsk@wanadoo.fr   http://nihilistic-webzine-distro.fr
                                                                                                GLAUKOM SYNOD – „ECTOPLASMIC REVELATIONS“
Industrial ,metallic, morbidity, brutality steht ganz fett auf dem Promoteil .Da könnte und sollte man natürlich echt was erwarten ,was einen dann vollends weghauen und niederreißen sollte . ‎Allerdings ist es nun mal so ,das  unsereins  mittlerweile  - glaube ich zumindest - mit fast all den Veröffentlichungen der Franzosen bemustert wurde und man doch daher weiß ,was einen hier erwarten wird . So ist das neue aktuelle Output doch noch mal nen Zahn schärfer , experimenteller ,abgefuckter ,kranker und unverständlicher geworden ,als all das ,was bisher hier im Player gelandet ist . Eigentlich sind es ja nun die Römer ,die spinnen ,aber wenn ich mir das hier gebotene ,auch mehrmals reinziehe ,so könnte man doch irgendwie vermuten ,das auch bei den Franzosen nicht wirklich alles ganz glatt läuft .Denn schon der erste der 18 neuen Stücke lässt bei mir die Haare zu Berge stehen .Oh man ,wer geht denn bloß auf so etwas ab ? Harte elektronische Klänge , mit Hang zum Industrial , die total wirr daherkommen ,hämmern völlig wahnwitzig auf dich ein . Irgend eine  Struktur  ,geschweige denn Melodie sucht man hier vergebens . Und leider werden die Nerven des Zuhörers bei den darauffolgenden Tracks minder wenig geschont .Ich kann`s ehrlich gesagt tatsächlich kaum nachvollziehen ,was einen hier angetan wird . Aber zum Glück bessert sich das dann doch mit der Zeit etwas . Denn bei Titel 5 „Demembralia (Voyage, Blood & Remembrance)“zeigt man ne leichte ,fast schon durchdachte „Songstruktur“ ,wobei sogar so etwas ähnliches wie ein Gesang mit zum Einsatz kommt .Zumindest ist das nen Stück ,bei welchem man eventuell noch dazu neigt ,sich nach einverleiben bestimmter Substanzen, auf nen gewaltigen Psychotrip zu begeben .Aber auch Titel 7  „Clouds Of Glaukomation- Part 2 „zeigt sich dann zum Glück mal nicht in so einem „nervigen „ Gewand  .Hier geht’s durchaus mal elektronisch etwas anspruchsvoller zu Sache ,wobei gerade der hintergründig gehaltene „Gesang“ auch ne durchaus gute Wirkung erzielt . Zwar kommt auch hier der monotone sehr steril wirkende Industrial Soundelementeeinsatz nicht zu kurz ,aber irgendwie hat das Geschehen hier so etwas ähnliches wie „Potential „. Dann endlich packt man es aber ,sich von seiner ganzen elektronischen Sterilität zu verabschieden und präsentiert mit „Glaukom Synod Vs. Insane Order (Remix) „ & „Womb Prosthesis/ Teethgrinded In Eternity “ ,zwei fast schon erschreckend gute Stücke . Denn hier geht es dann endlich wirklich mal so richtig gut ansprechend zur Sache .Da ballert einem doch nen ganzer Haufen verdammt fetter Grind/Noise Sounds entgegen ,welche so richtig old school mäßig daherkommen und teilweise sogar so nen gewissen „Napalm Death „ Charakter mit sich bringen .Obwohl zwar auch hier einiges an elektronischen harten Beats mit reingepackt werden , hämmert das doch verdammt gut auf einen ein .Dazu hat man natürlich auch mal ne Gesangsspur gepackt ,die an Härte ,Abartigkeit und Brutalität kaum zu überbieten ist . Das sind für mich definitiv die Knaller Songs dieser Scheibe .Hätt‘s davon hier mehr gegeben ,wäre vielleicht auch mein Tag gerettet gewesen .Ansonsten bleibt hier nämlich letztendlich doch irgendwie nur ein absolut flaues Gefühl in der Magengegend und vor allem jede Menge Fragen bei mir zurück . Neben den 11 Songs gibt es aber auch noch als Bonus Zulage die 7 Stücke von „Vampires and gorgeous Throats „( EP 2016 ).Da sich die nun meiner Meinung nach vom aktuellen Material nur ganz bedingt abheben ( gut nen kleines bissel elektronisch härter sind die ja vielleicht ) ,bin ich mit nun echt nicht sicher ,ob der geneigte Zuhörer sich das dann auch noch reinziehen will ,muss bzw .überhaupt noch nervlich geschehen ,kann .Um hier mal zum Ende zu kommen .Tut mir ja fast schon irgendwie leid ,aber ich begreife ,trotz meiner musikalisch open mindet Einstellung absolut nicht ,was das hier gebotene , insgesamt gesehen, bedeuten soll oder welche Szenemeute man damit wirklich ansprechen kann/will/muss .Absolut keine Ahnung ,welcher Typ an Gattung Mensch hiermit in irgend einer Form in volle Verzückung geraten könnte . Irgendwie bin ich doch fast sprachlos ! Aber egal ,wer mal weit ab vom Mainstream gucken will ,seinen musikalischen Horizont erweitern möchte und eventuell mal nen Blick in die musikalische Zukunft der Menschheit riskieren will ,der kriegt hier auf jeden Fall so viel geboten ,das er sicherlich im ersten Moment absolut nicht genau weiß ,wohin er nun mit all seinen ganzen Gedanken soll .Obwohl GLAUKOM SYNOD nun wirklich mehr als außergewöhnliche Kost anbieten ,haben die doch so ihre Momente ,in denen man durchaus bei dem einen oder anderen landen könnte .Würden die vielleicht doch eher etwas mehr einen geradlinigeren Weg beschreiten  ,und gerade diese vielen enorm nervigen elektronischen Parts zurück schrauben ,könnte man nach deren Darbietungen durchaus so richtig gut abfeiern . ( LEO )
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                                                                                             CAN CALYX – “ DIRE HOWL OF DISCORDIA” (EP)
Was mir bei der zweite Scheibe ( erstes Demo „The Journey Begins…“ ) der 5 Halberstadter Jungs sofort ins Auge sticht ,ist sowohl der Bandschriftzug selbst wie auch die Covergestaltung .Irgendwie hat das was ,was mich echt anspricht ,auch wenn sicherlich gerade die Covergestaltung so ziemlich aus dem sonstigen Klischeedenken herausfällt .Meinereins hätte da nämlich mit ner ganz anderen musikalischen Richtung gerechnet ,als wie die, welche die Burschen hier an den Mann bringen .Schmuck und eher etwas außergewöhnlich ist das schon mal .Dann wollen wir mal sehen ,was die hier Mucke mäßig nun in ihren 4 ,recht langen Stücken ( keins unter 4 min . ) verarbeitet haben .Und hierbei zeigt man sich doch recht breit aufgestellt ,auch wenn sicherlich die eher thrashige Gestaltung eher etwas vordergründig erscheint .Dennoch findet man in den hier gebotenen knapp 20 min . noch einiges mehr an musikalischen Einflüssen wieder . Teils setzten die sich hier auch recht rockig angehaucht in Szene ,wobei mir es manchmal so scheint ,als würde man sogar so nen ganz leichtes Südstaaten Rock Flair mit einbeziehen  .Andererseits kommt aber auch immer mal wieder so nen ganz leichter doomiger Anstrich zum Vorschein ,und selbst vor recht heavy mäßigen Einlagen schreckt man hierbei  nicht zurück .Das alles hat man zu einem Sound zusammen gemixt ,welchen man durchaus als recht eigenständig bezeichnen kann .Neben den vielfältigsten musikalischen Einflüssen ,zeigt man sich dann aber auch bei den Gesangsdarbietungen recht abwechslungsreich . Manchmal eher etwas ruhiger ,leicht doomig gehalten ,wird leicht gekeift und sogar ganz leicht gegrowlt .So ein paar Momente ,in denen man sich eher mal heavy mäßig angehaucht präsentiert ,fehlen dann ebenfalls nicht . Also ,ihr seht ,hier gibt es so einiges an Abwechslung geboten ,Auch wenn es sicherlich an einigen Stellen vielleicht noch etwas „hakt“ und man da durchaus noch einiges verfeinern und ausbauen kann ,gestaltet sich die ganze Angelegenheit hier durchaus interessant . Da kann und sollte man dranbleiben und mal deren Entwicklung weiter verfolgen . ( LEO )
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                                                                                  MAGICK TOUCH – „ HEADS HAVE GOT TO ROCK`N ROLL”
Booh ,das ist ja mal wieder echt etwas schwererer Stoff für meinereins .Zwar ist die Tatsache ,dass es sich hier um nen norwegisches Trio  handelt ,welches mal keinen Black Metal spielen ,sicherlich interessant und vielleicht sogar etwas außergewöhnlicher ,aber das hilft mir dann auch nicht drüber weg ,dass musikalisch geschehen ,die Stücke hier auf mich eher ermüdend und nur wenig aufbauend wirken .Das geht dann auch schon mit dem schlichten ,für mich sogar billig wirkenden Coverbild einer blutigen Guillotine los ,dass sich alles andere als ne wirklich hohe Erwartungshaltung bei mir breit machen kann . Gut ,so rein vom musikalische Aspekt her geschehen ,machen die ihre Sache schon echt gut .Blutige Anfänger sind hier absolut nicht am Start .Auch technisch gesehen haben die schon echt was „auf der Kirsche „ insbesondere was diverse Soligitarreneinsätze ,aber auch die Gitarrenarbeit im allgemeinen  betrifft ,zaubern die nun stellenweise schon richtig gut . Irgendwo haben die hier ihren Sound zwischen Hardrock ,Klassik Rock und ner Prise Heavy Metal angesiedelt , welcher recht deutlich in den 70`ger und 80`ger Jahren angesiedelt ist .So ein klitzekleines Maß an Experimentierfreudigkeit würde ich denen dann ja auch noch zugestehen ,aber das war es dann auch schon .Entgegen dem Albumtitel kommt hier aber echt so gut wie nie so etwas wie nen Rock`n Roll Spirit auf. Dazu fehlt den Stücken dann letztendlich doch irgendwie die nötig Energie und Ausstrahlung .Ganz vereinzelt tauchen zwar mal so richtig heavy mäßige ,durchaus rockige härtere Passagen auf ,welche aber nicht wirklich absolut maßgeblich prägend für die Stücke sind .Gesangsmäßig präsentiert man sich durchaus passend und nicht zu eintönig ,wobei es aber dennoch hier wirklich echt schwer fällt ,so einen wirklich herausstechenden Song zu entdecken .Das heißt jetzt zwar nicht ,dass das ganze Geschehen hier in einem Einheitspreis untergeht ,aber so rein von der Struktur der einzelnen Stücke her gesehen ,fällt halt keiner so richtig und wirklich aus der Rolle .Das klingt letztendlich doch irgendwie alles ziemlich gleichförmig und gleichmäßig ,ohne echte Höhepunkt .Bei mir hinterlässt das hier gebotene nur ein müdes Gähnen .Gerade in Amiland wird es sicherlich einige Leutchen geben ,welche  die „Softmucke „ echt abfeiern können/werden ,aber für unsere europäische Ecke habe echt keinen Plan ,wem man damit vom Hocker reißen will / kann  und wird .( LEO )
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                                                                                       TFB – “ BLASTBEAT HANGOVER COMMANDO “
Wenn so ein Tag richtig scheiße gelaufen ist ,bietet einem das Trierer Abrisskommando TFB genau den richtigen Stoff ,um sich total gehen zu lassen und den ganzen Alltagsscheiß hinter sich zu lassen . Denn was TASK FORCE BEER hier auf ihrem zweiten Album ,vollgepackt mit satten und vor allem leckeren neunzehn Tracks über einen hereinbrechen lassen ,lässt einen absolut nicht unbeeindruckt dasitzen und schafft es vor allem ,dich zu fast jeder Sekunde mitzureißen .Hierbei geht’s natürlich ,wie auch sonst ,verdammt derb und vor allem Energie geladen zu Sache  . Schon fast wie ein tödlicher musikalischer Tornado ,fegt hier eine nach der anderen super satte und fette Salve über einen hinweg und hinterlässt nur noch die totale Zerstörung . Obwohl nun in den gut 34 Minuten ein ziemlicher Feuersturm an so nem richtigen blastigen , groovigen Death -/ Grindcore Bollwerke über einen hereinbricht , zeigt sich die Band nun wahrlich nicht als ne einfache „Rumpelgrinder“ Version  ,denn durchaus tauchen hier immer wieder mal so en paar eher „normalere Metalriffmomente “ aus dem eher Heavy -/Thrash Bereich auf ,welche kurzzeitig sogar mal dafür sorgen ,mal wieder Luft zu holen . Selbst so ein paar ganz leicht rockige  und sogar bluesige Passagen kann man hierbei nicht von der Hand weisen . ( z.B beim Abschlussong „Barfightblues „ )Natürlich spielt auch bei den Herren hier ein großer Fun Faktor ( nicht nur textlich ) ne wichtige Rolle .Und dazu gehören ja nun mal ohne jeden Zweifel diverse Samples und unterschiedlichste Geräusche .welche gekonnt kurzweilig eingelochten werden . Aber nicht nur musikalisch können die hier ne verdammt fette aber dennoch abwechslungsreiche Kost bieten , ne auch in Punkte gesanglicher Präsenz zeigt man sich recht vielseitig .Klar werden natürlich auch hier einen Arsch voll an fetten Growls ,gepaart mit Screams geboten .Logisch ,dass gehört ja einfach mal dazu ! Aber zusätzlich zeigt man sich auch mal eher etwas thrashiger bzw heavy lastiger .Kommt auf jeden Fall verdammt gut ,wie sich beide Gesangsprotagonisten hier in Szene setzen .Fest steht ,das hier absolut keine Anfänger am Werkeln sind ,sondern echte Profis ,welche absolut wissen ,was sie und natürlich auch wir ,wollen bzw .brauchen . „T.F.B“ machen einfach nur nen heiden Spaß und bieten beste musikalische Untermalung , nicht nur für nen fettes Party Saufgelage ! ( LEO )
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                                                                                                DECAYING – “ SHELLS WILL FALL”
Ich weiß nicht ,was im finnischen Lande los ist ,aber seit einer Zeit ergießt sich förmlich ne Flut an neuen metallischen Veröffentlichungen über dem weltweiten Musiksektor . Entweder haben die erst in den letzten Jahren ihren Drang und die Vorliebe zu härteren Klängen entdeckt oder bei denen ging es in Punkto Promotion einfach zu schleppend vorwärts .Naja egal ,bei „Decaying“ handelt es sich um ein paar echt gestandene Typen ,welche nun bereits seit 10 Jahren unterwegs sind und schon auf ne beachtliche Anzahl an Veröffentlichungen zurückblicken können .Denn „Shells will fall „ ist immerhin schon deren fünftes komplettes Album . In den fast 40 min . ,welche man hier im Angebot hat ,wird Death Metal geboten ,welcher sich vorrangig im Mid Tempo Bereich bewegt ,zwar eher recht eingängig und einfach gestaltet ist ,aber dennoch durchaus Spaß macht . Technisch und spielerisch in einem recht hohen Niveau angesiedelt ,vergisst man hierbei aber auch nicht ,immer wieder ne gehörige Schippe an Aggressivität mit reinzupacken .Gesamt gesehen orientieren sich die Finnen hierbei sicherlich an ehesten recht deutlich an „Asphyx“ ,wobei vereinzelt sicherlich auch mal ganz leicht am „ Bolt Thrower „ Sound herangegangen wird .. Insbesondere der tiefe Growlgesang ( vereinzelt sind auch mal ein paar Screams im Angebot ) erinnert verdammt stark an Martin van Drunen. „Shells Will Fall“ ist beiweiten kein schlechtes Album geworden . Wirklich so richtig stark aus der breiten Masse kann man sich hiermit zwar nicht wirklich herausheben ,aber wer auf ne durchwachsene ,eher typische aber qualitativ gute tödliche Beschallung steht , wird hier sicherlich seinen Lautstärke Regler auf volle Leistung stellen können . ( LEO )
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                                                                               DÉTENTE – “ RECOGNIZE NO AUTHORITY”( RE-RELEASE DOPPEL CD )
Obwohl unsereins ja nun auch schon ein „Alter Hase „ in der Metalszene ist ,muss man doch eingestehen ,dass man nun tatsächlich noch niemals irgendwas von denen gehört hat ,geschweige dann ,dass irgendwo ganz hinten im Großhirn deren Name bei mir abgespeichert worden wäre .Naja ,damals , 1986  als die Scheibe ( Roadrunner Records ) die Welt erblickte ,war ja nun mal noch tiefster Osten und unsereins war überhaupt froh ,irgendwie ,irgendwelches metallisches Zeugs irgendwo herzubekommen . Da hat man sich logischer Weise eh erst einmal an die großen Namen gehalten und konnte mit dem Begriff „Underground“ eh absolut nichts anfangen . Laut meiner Recherchen gehörte „Detente“ zu damaligen Zeiten zu den Bands, welche durch ihre Mucke für Aufsehen sorgte und sicherlich auch recht entscheidend mit prägte bzw . beeinflusste . Gerade in ihren heimatlichen Gefilden avancierten sie dadurch auch zu nem gewissen Kult, so dass deren Debütalbum „Recognize No Authority“ recht schnell vergriffen war .Obwohl die Band die Scheibe 2006 dann noch einmal auf dem bandeigenen „Cognitive-Label“ wiederveröffentlicht, war wohl auch diese Auflage recht schnell ausverkauft .Um nun die wohl auch heute noch bestehende Nachfrage nach diesem „Meilenstein“ im Metal zu befriedigen , hat man alle Songs neu gemastert und bietet mit der vorliegenden Doppel CD ,die gesamte musikalische Bandhistory der Amis an . Denn neben dem Debut „Recognize No Authority“ findet man hier auch sämtliche von der Band veröffentlichte Demos ( (1984 und 1989 ) und zwei unveröffentlichte Tracks, welche 1985 Live und in Rehearsal Sessions aufgenommen wurden ,wieder . Als ob das nun aber nun noch nicht genug Material wäre ,hat man hier dann auch noch zwei Demos von Catalepsy (die nach einem Split aus „Detente“ hervorgegangen sind) Evil Within (1987) und Law And Disorder (1988) verewigt ,in welchen einige Leute von „Detente“ ebenfalls ihr musikalisches Können unter Beweis stellen konnten .Neben den beiden enorm vollgepackten Silberlingen , gibt es hier dann aber auch noch ein fettes Booklet (Bandinfos , Flyern ,Fotos, Texte), welches informationstechnisch alles mit sich bringt ,was benötigt wird . Jetzt aber mal endlich zum Wichtigsten überhaupt , was bietet uns denn nun die aus dem sonnigen Kalifornien stammende Truppe musikalisch so an ?! In erster Linie ist sicherlich festzustellen ,dass hier so richtig super derber ,schneller und teils verdammt roh gehaltener Thrash Metal gezockt wird ,was für damalige Zeiten ja doch irgendwie was recht Neues gewesen war . Allerdings sind die „sonnen gebräunten“ Typen da noch nen Schritt weiter gegangen und haben dem ganzen thrashigem Ambiente noch ne zusätzliche und teils recht herausstechende Note an diversen Punk -/Hardcore – und leichten Speed Metal Elementen mit einverleibt .Und das war ja nun zu dieser Zeit wirklich schon fast so etwas wie eine „Revolution“ auf dem Musikmarkt ! Was deren Songmaterial nun betrifft ,so schroten die sich hier in allerbester old school Manie durchs Geschehen und lassen trotz des durchweg enormen Tempos, auch so eine gewisse leichte Melodik nicht außer Acht .Richtig extrem „abnormal“ zeigt man sich beim Gesang .Denn der ist so verdammt giftig , im hohen Stimmbereich angesiedelt ,das man sich echt teils fragen könnte ,ob hier nicht doch eventuell ne Frau hinter dem Mikro agiert ( ist natürlich nicht der Fall ) .Mich erinnert‘s vom Ausdruck und von der Ausstrahlung her doch schon irgendwie an Blackie Lawless von „W.A.S.P „ . Obwohl das Material nun doch schon so einige Jahre auf dem Buckel hat und neu gemastert wurde , kommt der ursprüngliche Sound und das feeling immer noch verdammt gut rüber . Bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen ,welche doch eher etwas „schwach“ klingen , kommt es insgesamt immer so richtig old schoolig rau und durchaus „fett“ aus den Boxen .Da gibt es keinesfalls irgendeinen Grund , sich großartig über die klangliche Qualität zu beklagen  . Alles in allem gibt es hier mehr als genügend Futter für die Ohren , mit welchem ihr euch tatsächlich stundenlang mal wieder mit so richtig old schooliger Mucke berieseln lassen könnt um in Erinnerungen an die „guten alten Zeiten „ schwelgen zu können .Für mich jedenfalls eine der top Neuentdeckungen des Jahres , welche einen mehr als würdigen Platz in der Sammlung finden wird/kann und sicherlich auch muss . ( LEO )
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                                                                                                SILIUS – „WORSHIP TO EXTINCTION”
Das die 4 Herren aus Österreich , 2015 den Metalchamp (Österreichischer Contest für Metalbands)und das Wacken Metal Battle gewinnen konnten ,deutet ja nun zweifelsfrei doch schon irgendwie darauf hin ,dass man musikalisch was drauf haben müsste und demzufolge vielleicht auch für helle Begeisterung sorgen sollte . Und wenn man sich so deren Zweitwerk ,welches mit 11 Titel  bestückt wurde , reinzieht , kann man das durchaus über weite Strecken bestätigen . Denn was die hier in gut 44 min .von sich geben ,wird sowohl bei „alten Säcken „ ,wie auch bei der jüngeren Generation durchaus auf Wohlwollen stoßen . Auch wenn „Worship To Extinction” musikalisch gesehen sicherlich nicht wirklich was Neues oder Unerwartetes zu bieten hat , so sorgen die dennoch hiermit für ne verdammt gute Stimmung und können auf ganzer Linie überzeugen . Fast durchgängig agiert man hier im klassischen Bay Area Thrash Metal Style ,welcher gelegentlich aber auch mal den einen oder anderen eher moderneren Einschlag aufblitzen lässt . Vorbildwirkung beim gesamten Songwriting hatten ganz zweifelsfrei Bands wie „Exodus“ oder auch „Pantera“ . Deren Trademarks sind hier wirklich unschwer auszumachen ,sowohl musikalisch wie auch gesanglich . Allerdings würde man nun echt lügen ,wenn man der Band unterstellen würde ,dass die nicht auch gewillt sind ,ihrem Style so ne ganz kleine eigene Note mit einzuverleiben .Denn gerade bei den eher etwas melodiöser gehaltenen Parts bzw . leichten Solieinsätzen ,lässt sich doch so etwas wie ne leichte Eigenidentität erkennen .Recht roh produziert, transportieren die einzelnen Stücke ne teils verdammt raue und leicht räudige Atmosphäre rüber ,welche so ziemlich jeden erfassen wird und kann ,der sich mit traditionellem Thrash Metal identifizieren kann . Obwohl es rein musikalisch an dem hier im Angebot stehenden Material nun absolut nichts auszusetzen gibt ,fehlt  hier aber dennoch irgendwie so ein Stück ,welches mal wirklich vollkommen heraussticht und sich wirklich vom sonstigen Songmaterial vollkommen abheben kann . Das heißt jetzt nun aber absolut nicht ,dass das Album nun in irgend einer Form zu gleichtönig oder gar langweilig klingt .Ne ,absolut nicht . Man merkt schon recht eindeutig ,dass man ,gerade was die Arbeit an den Gitarren betrifft ,so einiges an Abwechslung mit einbringt .Aber Tatsache ist nun mal ,das man so ne Song ,welches sich sofort einprägt und sich tief in den grauen Gehirnzellen verankern kann / wird ,vergebens sucht . Dennoch , wer Thrash Metal traditionell mag, sollte und wird hier nicht unbeachtet dran vorbei laufen . Ne gehörige Portion an Abgehmomentenund nem hohen Energielevel ist hier auf jeden Fall garantiert .
( LEO )
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                                                                                                DEAD QUIET – “ TRUTH AND RUIN”
Veröffentlichungstechnisch kann die Band aus Vancouver nun auch schon auf  ein paar Scheiben  (Dead Quiet 2019 / Grand Rites 2017 ) zurückblicken ,mit denen man durchaus bei der weltweiten Musikpresse für Wohlwollen sorgen konnte . Mit ehemaligen Mitgliedern von „Barn Burner“ und „3 Inches of Blood“ bestückt ( letztere sollte man eigentlich kennen ! ) legen die sich auf ihrem neuesten Output ganz schön ins Zeug und präsentieren einem 7 Stücken mit ner satten Spielzeit von gut 45 min . Und das allein zeugt ja sicherlich schon davon ,dass hier musikalisch gesehen Material am Start sein sollte ,welches so einiges im Angebot haben wird .Und genauso ist es denn auch .Denn was die Leutchen hier an den unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen mit einbringen ,lässt einen durchaus immer wieder aufhorchen . Zweifelfrei irgendwo recht tief  in den Siebziger /Achtziger angesiedelt ,bringen die hier super ein feeling rüber ,welches einen dann ohne jeden Zweifel in Erinnerungen schwelgen lassen kann .Am ehesten lassen sich hierbei wohl Vergleiche mit Black Sabbath“ , „Thin Lizzy“, „Judas Priest” und natürlich „Deep Purple“ heranziehen ,wobei man aber stets bemüht ist ,seiner Vorgehensweise doch so etwas recht eigenes einzuverleiben . Obwohl sicherlich klassische Stoner Rock Einflüsse hier durchaus öfters  auftauchen , setzt man in erster Linie auf die Hard- und Heavy Schiene . Gerade was die Riffarbeit betrifft ,lebt man sich hier dann auch so richtig aus . Neben ner ganzen Menge eher etwas technischer gehaltener ,ruhigerer Anschläge ,kommen hier dann aber niemals metallische ,rockig fette Riffs zu kurz . Da hat man wirklich eine gelungene Balance aus Härte und Eingängigkeit gefunden , welche auf breiter Front zu überzeugen weiß . Bassarbeit und auch das Schlagwerk stehen dem um nichts nach und passen einfach nur hervorragend ins gesamte Geschehen .Fehlen darf hierbei natürlich auch so ein gelegentlicher Orgel Einsatz nicht . Obwohl der nun nicht übermäßig stark oder enorm vordergründig in Erscheinung tritt , ist er aber dennoch auch hier ein verdammt starkes Stilmittel ,um den starken old school Charakter der einzelnen Stücke zu unterstreichen . Neben der musikalischen Vielseitigkeit hat die Band aber auch einen Sänger mit ner top Stimme am Start ,welcher sich Ausdrucks mäßig ebenfalls verdammt breit gefächert hier mit einbringt . Als Anspieltip will ich Euch hier dann auch „Truth and ruin „ mal wärmstens ans Herz legen .Denn gerade bei diesem Stück verdeutlich die Band einmal mehr , wie vielseitig und vielschichtig man ist .Teils schon fast etwas doomig gehalten ,haben die den Song mit Melodien bestückt ,die ne wirklich starke Ausstrahlung haben und „ runter wie Öl „ gehen .Der ganze Song hat so diese gewisse Ausstrahlung ,welche einen vollkommen in seinen Bann ziehen kann und in wirklich gekonnter Weise deren Balance aus Härte und Eingängigkeit ausstrahlt .Alles in allem lassen „Dead Quiet“ zu keiner Zeit Langeweile oder Monotonie aufkommen .Hard Rocker , Heavys und alle anderen ,die auf harte Mucke abfahren , brauchen wirklich nicht großartig nachzudenken und können sich kompromisslos hiermit beschallen lassen . ( LEO )
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                                                                                                ENTERA – „ HATE FACTORY“
Das die Jungs nun auch schon satte 30 Jahre auf dem Buckel haben ,merkt man denen nun absolut nicht an . Sicherlich ,rein optisch gesehen ,haben sich bei denen  auch schon die ersten paar grauen Haare gebildet ,aber was deren musikalische Begeisterung und auch Umsetzung für härtere Klänge angehet ,sind die nach wie vor voll „auf Krawall „gebürstet .Und so bietet deren mittlerweile 7 Veröffentlichung auch wieder nen richtig fetten Batzen an Thrash Metal ,welcher sich hier in Form von 12 Tracks über einen ergießt .So wie es die Jungs bevorzugen ,wird auch hier voll und ganz auf die old school Schiene gesetzt , wobei es denen aber nicht drauf ankommt ,immer „voll draufzuhauen „ ,sondern durchaus auch so einiges an eher technisch anspruchsvolleren Momenten mit zu integrieren .Das zeigt sich hier diesmal meiner Meinung  nach auch noch etwas stärker ,als bei ihren vorangegangenen Veröffentlichungen .Denn technisch gesehen hat man auf dem aktuellen Output auf jeden Fall noch mal zugelegt,  insbesondere dadurch ,dass man sich an der Gitarre öfters  auch mal mehr gehen lässt und  locker flockig immer mal wieder ein etwas längeres Soli mit einbringt .Das wirkt zwar vielleicht im ersten Monet immer etwas sehr „verspielter „ ,sorgt aber auf jeden Fall hier für ne ganze Menge an Abwechslung .Trotz der doch etwas vermehrt auftretenden „melodischeren „Ausflüge ,setzt man hier natürlich auf ne richtig flotte ,von druckvollen thrashigen Riffs geprägte Vorgehensweise ,welche doch schon so einiges an groovigen Momenten mit sich bringt und zweifelsfrei wenigsten – wenn man schon nicht rum bangt oder rum mosht – für nen durchgängiges Kopfnicken sorgen wird und kann . Aber auch gesangstechnisch hat man sich hier meiner Meinung nach etwas mehr gesteigert . Obwohl natürlich auch hier der etwas höhere thrashige Ausdruck vorzugsweise benutzt wird ,kommt dennoch auch immer mal wieder ne leicht grunzig tieferer Ausdruck mit zum Einsatz . Ist man nun am Ende der gut 46 min .angelegt ,fällt es einem dann auch nicht wirklich schwer ,hier erneut noch einmal die PLAY Taste zu drücken ,um sich erneut ne volle Ladung an coolem old school Thrash Metal , bei dem man  abgehen kann und sicherlich auch muss , einzuverleiben .Wer nach der Beschallung für die Ohren noch nicht genug hat ,kann seine Gelüste hier dann aber auch optisch noch befriedigen .Denn für die aktuelle Veröffentlichung hat man sich doch so einiges an Besonderheiten einfallen lassen .Neben dem ganz fetten Batzen an fetter Thrashmucke ,nen dicken 12 seitigen booklet  gibt es hier auch noch massig an diversen geschichtlichen Bandphotos ,jede Menge Bandinfos und auch nen eher etwas außergewöhnliches, aber belustigendes Video  zu „War oft he zombies „ zu entdecken .Und das Ganze gibt’s dann tatsächlich für neu nen läppischen zehner .Wer sich dann aber  auch als der absolute Entera Fan outen will ,kann auch eins der in drei verschiedenen Versionen erschienenen Fanpacket – u.a. mit diversem Merchandisematerial - abgreifen .Also Leute ,ran „an den Speck „ und beweist ,das für euch der „Support the underground“ Slogan nicht nur Phrasendrescherei ist ,sondern ihr den dann auch tatsächlich lebt . ( LEO )
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                                                                                                AGES -"UNCROWN"
Nach diversen Singel Veröffentlichungen und dem Debüt „The Malefic Miasma“ ( 2015 ) legt das schwedische Dreiergestirn nun abermals nach . 9 Songs sind es auf dem aktuellen Werk nun geworden ,welche den Zuhörer in eine tiefe, von Dunkelheit geprägte Welt entführen  und sich hierbei eher in einem doch sehr typischen skandinavischen Black Metal Gewand präsentieren .Vorzugsweise im teils schon etwas doomig wirkenden , dahingleitenden  Midtempo Bereich voranschreitend ,wird hier doch eher mit Melodien gearbeitet und nur gelegentlich mal ein etwas „gewaltigerer „ Black Metal Ausbruch eingestreut .Allseits vorhanden bei den gebotenen Stücken ist eine wirklich verdammt fette Portion an epischem Einschlag ,welcher hier dann natürlich dafür sorgt ,das dem ganzen Geschehen eine wirklich kraftvolle symphonische und majestätische Ausstrahlung verliehen wird . Das unterstreicht man hier dann natürlich durch diverse Keyboardpassagen und dezent im Hintergrund auftauchende leichte Geigenparts . Sehr typisch für die Gestaltung der Songs ist sicherlich auch der vorrangige Einsatz von zumeist klirrenden Riffs ,welche hier nur eher selten auch mal etwas an Kraft zulegen .Natürlich bevorzugt man auch im gesanglichen Bereich einen recht miesen und dunklen ,im mittleren Höhenbereich angesiedelten Ausdruck . Zwar kommt es aber auch mal zu nem kurzweiligen Einsatz von leicht verzerrt wirkendenden Sprechsequenzen, welche sich aber nicht so wirklich maßgebend prägend auswirken ,um die Songs in einem anderen „Licht“ zu erstrahlen lassen .Obwohl das alles hier nun absolut nicht neu klingt und man tatsächlich fast durchgängig den Verdacht hat ,das irgendwann irgendwo schon einmal gehört zu haben ,ist „Uncrown „ dennoch ein recht eingängiges Werk geworden ,was dennoch durchaus ansprechen kann . Richtig gut stark produziert ist das Teil ja ,keine Frage . Insgesamt gesehen kommt es aber halt ganz einfach gesagt , zu glatt gebügelt rüber und hat so gut wie nie mal einen Moment der Eigenständigkeit im Angebot .
„Echte“ Black Metaller kann und wird man damit sicherlich kaum als neue Fans rekrutieren .( LEO )
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                                                                MJØDR YLGJAR – “WORLD OF STONE “ / ELLI RIEHL – “ DIE KORNMUHME “ ( 2CD )
Also ganz ehrlich ,eigentlich ist diese wirklich schmucke Doppel CD  irgendwie zu schade ,um sie auszupacken .Denn was Layout und Verpackung betrifft ,ist diese Promo einfach nur super schmuck und mit verdammt viel Liebe zum Detail geamcht . Neben einem getrocknetem Laubbaumblatt , drei Kunstdruckkärtchen liegt dem ganzen Packet auch noch nen super ausführliches Infoblatt bei . Zusätzlich wird die Hülle durch eine transparente Banderole zusammen gehalten .Da tut es einem wirklich irgendwie leid ,das alles aus der Verpackung rauszunehmen . Also ihr seht ,der erste Eindruck ist schon mal mehr als positiv und kann zumindestens mich ,vollkommen überzeugen . Da man ja nun musikalisch auch was mitbekommen will/muss , kommt man halt nicht drumrum ,das hier dann doch mal auszupacken .Und ab hier wird es dann auch schon schwieriger ,sofort passende oder gar überschwänglichen Worte für diese Darbietungen zu finden .
Verewigt haben sich auf diesen beiden silbernen Schreiben nämlich zwei Künstler ,deren musikalischer Fokus ( soweit man dies als Musik bezeichnen darf/soll ! ) wirklich mehr als außergewöhnlich ist und sicherlich auch für die breite Masse nicht ganz leicht zu verdauen  ,bzw. nachvollziehen ist .
Den Anfang macht Mjöðr Ylgjar ,dessen eigene Interpretation der hier gebotenen 4 Stücke  „Indo European Ritual Doom Industrial“ ist .Da sitzt selbst meinereins erst einmal völlig überfordert da ,und weiß beim besten Willen  nicht ,was man mit so einer Bezeichnung anfangen sollte .Bei näherer und genauerer Betrachtungsweise kann man das hier Gebotene sicherlich erst einmal als eine Klanglandschaft bezeichnen ,welche von elektronischen Klänge bestimmt wird . Eher sehr zurückhaltend ,setzt man sich hierbei sehr düster dunkel ,mit so einem ganz leicht doomigen Anstrich in Szene . Dadurch schafft man es durchaus ,durchweg so eine gewisse Mystik aufzubauen ,welche hierbei aber auch immer wieder so etwas wie eine bedrohliche Stimmung mit sich bringt .Zusätzliche zur Unterstützung dieser Atmosphäre werden diverse Geräusche ,( z.B Wasserplätschern ) und auch Vocals eingesetzt .Und gerade durch die stimmliche Präsentation  ,welche sehr stark im ver­zerr­ten, beschwö­ren­d wirkenden Sprechbereich angesiedelt ist und auch eher etwas hintergründiger eingesetzt wird ,kann man die Ausstrahlung eines jeden einzelnen Songs enorm beeinflussen und hervorheben .Für mich zeigt sich das ganze Geschehen hier am ehesten als Untermalung für diverse rituelle Praktiken . Fest steht ,das man sich hier wirklich erst einmal reinhören muss ,um auch wirklich erfassen zu können ,was hier passiert .  Am besten die Hütte völlig verdunkeln , sich ganz entspannt hinsetzten oder legen und dann einfach nur dies Klangwelten auf einen einwirken lassen .Definitiv absolut nicht schlecht ,vorausgesetzt man will und kann sich auch anderweitiger musikalischer Tonkunst gegenüber wirklich öffnen !
Hat man schon bei der ersten CD so seine Probleme gehabt ,die passenden Worte zu finden ,so wird es bei dem zweiten Teil mit ELLI RIEHL - "Die Kornmuhme" nun für so nen Metal Nerd wie mich , nicht wirklich einfacher .Den Anfang macht ein  stark von Trommeln bestimmtes Stück ,wobei man dann ganz langsam eine eher etwas monoton gestimmte Klanglandschaft aufbaut ,welche aber so rein gar keinen Höhepunkt hervorbringt oder irgend einer Weise mal aufhorchen lässt .
Beim zweiten Song muten die Klangbilder schon leicht folk mäßig oder leicht mittelalterlich an ,wobei mich der Sprechgesang hierbei recht stark an „Goethes Erben“ erinnert .Insgesamt schafft man es hier durchaus eine eher etwas beängstigende wirkende ,dunkle bedrohlichere Atmosphäre aufzubauen ,welche ohne Zweifel auch verdammt gut auf den Zuhörer überspringen wird .
Was danach kommt ,lässt sich hingegen schwer deuten . So nen bissel Ambiente mäßig ,leicht ritual mäßig angehaucht ,werden hier eigentlich nur verschiedenste Tier – und Naturlaute aneinandergereiht und mit vereinzelten Trommellauten + ein paar Sprachsequenzen versehen .Wirkt auf mich eher wie ne Art Hör­spiel ,welches aber irgendwie nicht wirklich zum genaueren Hinhören animieren kann .
Titel 4 ist anfangs nur ne reine  Geräuschkulisse mit Sprachpassagen ,bevor sich mit leichtem Trompeten? - /Tuba? - Schlagzeugeinsatz doch so ganz langsam der Song aufbaut . Ab dem Mittelteil setzen dann sogar vereinzelt mal leichte Gitarrenriffs ein ,welche durchaus ein richtig gutes atmosphärisches Potential mit sich bringen .Sehr bedrohlich und unheilverkündend wirkt das Ganze ja schon ,zumal auch hier der eher Sprachgesang teils ganz schön garstig und böse anmutet.
Auch der Anfang des nächsten Stückes wird erste einmal nur durch eine Naturgeräuschekulisse und diversen Tierlauten bestimmt .Sehr dunkle und düster anmutende leichte Drumanschläge sorgen dann hier für so ein gewisses Gefahrenpotential ,welches sicherlich auch so eine gewisse Bedrohlichkeit mit sich bringt .Auch den Song könnte oder sollte man eher in den Bereich eines Hörspiels einordnen.
Wenig überraschend beginnt der darauffolgende Song auch erst mal mit Wassergeplätscher . Aber erstaunlicher Weise entpuppt sich dieses Stück dann mal als ein echtes Musikstück .Ganz sachte ,warme weiche Melodien umgarnen dich förmlich und lassen geistig vor die doch diverse Bilder von weiten Landschaften entstehen .Und gerade durch den eher sehr dezenten Einsatz der Gitarren schafft man es wirklich richtig gut ,diesem Stück so das gewisse ETWAS zu verleihen .Rein von der Melodie – und Rhythmusgestaltung wirkt das Stück fast schon nen bissel  klassisch anmutend .
Auch mit dem letzten Titel schafft man es wirklich gut ,bei dem Zuhörer auf Interesse zu stoßen .Fast könnte man den schon als ein Stück Metalmucke bezeichnen ,zumal gerade ein bissel was an Riffs doch recht hart und schwer ausfallen .Obwohl im Mitteleteil dann eher wieder etwas die reine Klangkunst vorherrscht ,zeigt man sich zum Ende hin durchaus wieder etwas schwermetallischer .Grob gesagt ,behaupte ich hier ganz einfach mal ,das man hier sowohl progressivere wie auch doomigere Elemente der metallischen Ausrichtung mit einbringt .
Jetzt ,wo man mit beiden CD`s durch ist ,fühlt man sich doch etwas hin und her gerissen ,und weiß so gar nicht ,wie man das hier Gehörte nun wirklich bewerten soll oder kann .Fest steht , spannend und durchaus interessant ist das hier Gebotene schon . Wer mal abseits von irgendwelchen Klischees oder trendigem Denken ein Ohr riskieren will und hierbei auch mal was Besonderes ,völlig anders sucht ,wird mit dem hier Gebotenen mehr als gut bedient und vor allem wohl auch ziemlich überrascht . ( LEO )
Only the Sun Knows Records PF 1348  Dessau 06813   https://www.facebook.com/onlythesunknows  otsk@gmx.de          
                                                                                                LET US PREY –  „VIRTUES OF THE VICIOUS“
Wenn man so große Namen wie Marc Lopes (  Frontmann von Ross The Boss ) oder auch Ross Friedman (Mitbegründer von Manowar) liest ,möchte man schon hochwertige und qualitative recht anspruchsvolle Mucke erwarten . Und in der Hinsicht können einen die da dann auch nun nicht wirklich enttäuschen . Das ,was die hier auf ihrem Debüt zusammen gezimmert haben ,hat qualitätsmäßig schon nen ganz hohen Anspruch und kann zumindest in der Hinsicht mich vollkommen überzeugen .Musikalisch gesehen zeigen sich die 10 Songs als ne recht erfrischend daherkommende Mixtur aus unterschiedlichsten Metal Sparten .Obwohl das ja nun sicherlich nicht wirklich als neu  zu bewerten ist ,das man diverse Elemente aus dem Thrash-, Death-, Power- und Progressive Metal zusammensetzt ,schafft man es durchaus noch verhältnismäßig eigenständig zu klingen . Gerade die eher progressiv ausgerichteten Rhythmus – und Soundelemente verleihen dem ganzen Geschehen so nen ganz leichten Wiederkennungswert . Dabei schafft man es durchaus ,die einzelnen Stücke verdammt abwechslungsreich zu gestalten und hierbei kaum mal einen Gleichklang aufzubauen .Streckenweise wird hier schon ganz schön geschmettert , gerade dann ,wenn man sich mal in eine eher doch recht moderne und trendige corige Richtung vorwärts bewegt . Allerdings sind diese Ausbrüche nun nicht vorrangig angesagt . Vielmehr wird hier in Richtung der Power – und Progressiv Metal Schiene gearbeitet .Gerade im Gitarrenbereich kommt dies dann ganz klar zum Vorschein .Denn hier kommt es doch recht häufig vor ,dass man sich an den Saiteninstrumenten mal so richtig gehen lässt .Aber trotz des teils recht stark auf Melodien ausgerichteten Songgefüges ,bringen die einzelnen Songs immer noch genügend Energie rüber , um das olle ergraute Haupthaar auch mal so richtig schütteln zu können . Obwohl es Gesangs technisch hier vorzugsweise in eher höhere Regionen geht ,drücken die dennoch auch mal nen paar Death Metal Growls und natürlich auch so nen eher corig wirkenden Ausdruck mit rein . Für mich auf jeden Fall ein mehr als positiver Aspekt ,denn gerade was so die gesanglichen Präsentationen im Power-/Progressiv Metal Bereich betrifft ,hat man sonst doch eher so seine Probleme  . „Virtues Of The Vicious“ ist nen Album geworden ,welches in die heutige Zeit voll reinpasst ,qualitativ top ist ,aber sicherlich nicht wirklich das Potential mitbringt , um zu einem absoluten Überflieger zu mutieren. ( LEO )
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                                                                              BOMBTHREAT – “ IN MEMORY OF GLORY-FOREVER FALLEN “
Seid nun mehr 25 Jahren kämpfe sich die Ascherslebener nun durch die Metalszene und feiern dies nun gebührlich mit ihrem aktuellen ,super schmuck aufgemachten  Digipack Longplayer .Und dass die trotz ihrem „gesetzten“ Alters nicht lahmer oder gesitteter geworden sind ,merkt man jedem der hier gebotenen 9 Songs ganz eindeutig an .Von Anfang bis zum Ende wird auch hier wieder klassische Death Metal geboten ,welcher sich in keinster Weise irgendwie aufpoliert darstellt ,sondern durchweg eher so richtig roh ,leicht dreckig angehaucht .Das die Jungs hierbei so eine gewisse leichte punkige Attitüde mit einbeziehen ,sorgt noch einmal zusätzlich dafür , dem ganzen Geschehen so nen old schooligen Anstrich zu verleihen .In den gut 35 min . zeigt man sich echt angriffslustig ,wobei das hier allerdings kaum mal in einem totalen Massaker endet .Vielmehr bewegt man sich in Richtung Mid- und Uptempo ,wobei zwischendurch immer mal wieder kurz etwas länger an den Saiteninstrumenten gezupft wird .Trotz der doch manchmal leicht „filigran „ erscheinenden Einstreuungen ,verlieren die einzelnen Stücke kaum mal an Tempo. Vor allem merkt man jedem Stück ganz klar an ,das die Burschen hier wirklich mit Leib und Seele dabei sind und den Death Metal auch tatsächlich ausleben .Einzigstes kleineres Manko ,was die Jungs aber irgendwie bei jeder Scheiber zu haben scheinen ,ist der doch etwas hintergründig wirkende Gesang .Obwohl man auch hier voller Inbrunst ,sowohl mal in ganz tiefen ,wie auch in höheren Bereichen agiert ,kann der hier irgendwie nicht seine volle Kraftausstrahlung entfalten .Hätte man diesbezüglich hier mal nen bissel mehr an der Lautstärke gedreht ,würden die Stücke noch um einiges mehr in sämtliche Körperregionen drücken können . Dennoch bieten BOMBTHREAT mit “IN MEMORY OF GLORY-FOREVER FALLEN “ einen richtig soliden Death Metal Happen  ,welcher gut mundet und durchaus bei Euch da draußen positiv aufgenommen werden kann und auch soll . ( LEO )
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                                                                                                    DIGEST – “HARD TO DIGEST”
Wirklich absolut brandneu steht das Ulmer Death Metal Projekt am Start ,um uns mit ihren ersten musikalischen „Auswüchsen „ mal wieder die Ohren so richtig frei zu blas(t)en .Obwohl sich die beiden Protagonisten B. & Tommi nun erst vor kurzen entschieden haben ,die harte Metallerwelt mit ihren musikalischen Darbietungen zu bereichern ,sind die beiden alles andere als absolute Newcomer in der Szene .Denn immerhin können die doch schon auf eine recht beachtliche „Karriere“ in diversen Bands wie „ Bitterness“, „Rotten Pope“, „Havok“, „Chaosreign“ und „Sucking Void“ zurückblicken .Dem entsprechend zeigen die dann auch hier in gut 15 min . ,was man da so alles gelernt hat .Los geht es erst einmal mit nem kurzen Intro ,bevor man dann aber gleich so ziemlich voll durchstartet und mehr als klar verdeutlicht ,wohin hier die Abrissparty gehen wird . Richtig schön groovig gestaltet ,fährt man hier neben ner ganzen Menge an tödlichen Sequenzen, nem ganz leicht punkigen Einschlag ,aber auch eine ungeheure Portion an Crustcore Elementen auf ,welche problemlos dafür sorgen werden ,die Massen bei ner Livedarbietung voll abgehen zu lassen . Trotz des durchweg voll vorhandenen „Abgehfaktors“ scheuen die sich aber dennoch nicht davor, ihren Saiteninstrumente auch mal so etwas wie nen Soli und sogar ner Melodie zu entlocken .Das sorgt echt für Auflockerung ,beeinträchtig aber in keinster Weise irgendwie negativ die allseits vorhandene Durchschlagskraft der einzelnen Stücke .Aufmunitioniert mit tief dunklem ,leicht growlendem Sangesdarbietungen ,fällt es einem letztendlich hier nun absolut nicht schwere ,erneut die PLAY Taste zu drücken .Also ,kurz und gut ,wenn ihr so ne richtig fette crustige ,punkige und tödliche Keule benötigt ,solltet ihr hier nicht lange zögern und Eure Heimanlage dann auf volle Lautstärke stellen . Euer Nachbar wird es euch danken !!!! Ab Mitte Juni könnt ihr das leckere Teil ,sowohl als Tape wie auch CD (jeweils auf 100 Stück limitiert ) bei „Unholy Prophecies“ abgreifen . ( LEO )
Unholy Prophecies   http://www.unholyprophecies.com/            
                                                                                                    REAWACAN – „REAWACAN“
Recht neu am Start sind die beiden Kassler Marco ( Drums ) und Daniel ( Guitars/Bass/Vocals ) ,welche 2018 erstmals mit ihrem Demo „Illusory Reality“ auf sich aufmerksam machten und nun mit ihrem selbstbetitelten Debüt ,den ersten Longplayer vorstellen .Obwohl man sich selbst in die Kategorie stilistisch variabler Death Metal einordnet ,braucht es dennoch erst einmal etwas Zeit, um sich hier so richtig reinzuhöre . Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die 10 Songs nämlich als recht eigeständig , sicherlich teils auch eher etwas außergewöhnlicher ,wenn nicht sogar etwas unvorhersehbar  . Denn das was einem hier an Sounds in die Ohrmuscheln dringt ,ist nicht wirklich als super typisch anzusehen und bringt so einiges an eher etwas experimenteller wirkenden Einflüssen mit sich . Sicherlich ist der Hauptanteil des musikalischen Aufbaus im metallischen Sektor zu finden ,wobei man sich hierbei aber eher der melodischeren Vorgehensweise bedient .Sicherlich gibt es hier und da auch mal ein paar eher heftigere Ausbrüche ,wie z. B bei Titel 8 „Angry Grief „,bei welchem man wirklich mal recht satt seine Instrumente in Beschlag nimmt ,aber ansonsten schafft man es hier erstaunlich gut ,durch unterschiedlichste musikalische Einflüsse, den einzelnen Songs immer wieder so ne recht eigene Note einzuverleiben. Schon der Eröffnungssong  „Anonymous Madness“ kommt eher mehr rockig rüber und wirkt auf mich leicht von nem Südstaaten Sound beeinflusst .Auch die vereinzelten Solis an der Gitarre lassen eher auf einen etwas progressiveren Einfluss schließen . Dann wiederum gibt es aber auch Stücke wie Titel 5 „Der Traum“ ,welcher schon fast etwas doomig und verträumt anmutet . Gerade der leichte Einsatz einer weiblichen Stimme und die eher sehr gediegene Melodieführung sorgt hierbei für ne gute atmosphärischen Stimmung .Auch der Nachfolgesong „Reawacan“ zeigt sich anfangs eher von einer sehr ruhigen Seite ,bevor man sich dann doch metallisch etwas härter gehen lässt . Diverse Keyboardsound ? geben dem Ganzen dann noch so nen ganz leichten Gothic Metal Anstrich ohne hierbei jedoch in irgendeiner Weise nervig oder zu vordergründig zu wirken . Gerade was die Darbietungen an der Gitarre betrifft ,so zählt dieses  Stück zu einem der auffälligsten und abwechslungsreichsten der gesamten Scheibe ,bei welchem man einmal mehr ganz deutlich zeigt  ,dass hier absolut keine blutigen Anfänger am rumwerkeln sind .Aber auch bei den hier nicht aufgeführten Songs ,kommt keine Langeweile auf  ,da man insgesamt gesehen doch schon seine eigene Gestaltungsmöglichkeit gefunden hat und auch versteht ,diese recht gut umzusetzen .Sehr markant bei allen Songs ist auf jeden Fall auch die leicht rauchige Stimme ,welche zwar kaum eine großartige Veränderung erkennen lässt ,aber zu 100% zu dem hier gebotenen passt .Auch wenn das Material hier vielleicht noch nicht  komplett ausgereift ist , gehen die Stücke insgesamt gesehen richtig gut runter , bieten ne ganze Menge Abwechslung und lassen dich sicherlich nun absolut nicht gelangweilt dasitzen  .Wer ne musikalische Probe braucht , der kann und sollte unter  https://reawacan.bandcamp.com/  dann mal nen „Ohr“ riskieren. ( LEO )
www.facebook.com/reawacan
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                                                                                           TRISTWOOD - „BLACKCROWNED MAJESTY“
Seid nun mehr einer gefühlten Ewigkeit von gut 19 Jahren ,verbreiten die Österreicher ihre musikalische Botschaft rund um den Erdball .In der Zeit kann man auch schon auf eine recht beachtliche Anzahl an den unterschiedlichsten Veröffentlichungen zurück blicken ,welche meiner Meinung nach ,alle eins gemeinsam haben . Denn die Österreicher sind beiweitem nun absolut keine der typischem Mainstream Bands ,welche auf irgendeinen trendigen Zug aufspringen ,um unsere Interesse zu erlangen . Vielmehr ziehen die nun von Beginn an so ziemlich ihr recht eignes Ding durch , welches sich gerade dadurch unüberhörbar darstellt ,dass man in seiner Mucke verstärkt Keyboardsounds und diverse Elemente aus dem elektronischen Bereich mit einbezieht . Sicherlich mag das im ersten Moment etwas merkwürdig anmuten und vielleicht sogar den „knallharten“ Metaller eher abschrecken ,wenn man Black Metal  und leichten Death Metal mit programmierten Beats unterlegt . Aber wer  in dieser Hinsicht etwas offener ist und sich mit etwas avantgardistischeren , fast schon etwas experimentierfreudigen Metal Klängen anfreunden kann ,der wird hier schon auf seine Kosten kommen .Denn was die 5 Mannen hier auf ihrem aktuellen ,mit 8 Songs bestückten Logplayer rüberbringen ,ist beiweitem nun nicht wirklich als völlig irre oder total abwegig anzusehen .Hauptbestandteil der Songs ist sicherlich recht eindeutig die fast durchgängig verdammt dunkle und böse Black Metal Ausrichtung ,welche sich vorzugsweise im teils sehr infernalem wirkenden Format darstellt .Trotz des sehr gehobenen Tempos ,kommen aber auch langsamere und mittelschnelle Parts hier nicht zu kurz .Vereinzelt baut man so ein paar leichte „Ruhemomente „ mit ein ,in welchen man sich dann mal etwas verstärkter eher melodiöseren, recht atmosphärisch wirkenden Ausflügen widmet .( wie z.B . bei  „Acherontic deathcult „ ) .Gewisse Elemente des Death Metal bringt man hierbei zwar im Bereich der Gitarrenarbeit mit ein ,wobei diese aber nicht unbedingt wirklich überdimensional die einzelnen Songs beeinflussen .Denn der wirklich stärkste und unüberhörbare Einfluss bei der Songgestaltung liegt bei denen natürlich dann auf dem Einsatz der synthetischen Klänge .Obwohl diese nun jeden der einzelnen Stücke sehr stark beeinflussen ,finde ich dennoch ,das die den Soundverlauf nicht unbedingt vordergründig überlagern ,sondern vielmehr dafür sorgen , ihren Stücken eine eigene Note zu verleihen . Gerade diese teils etwas sterilen ,vielleicht sogar merkwürdig erscheinenden Soundelemente sind es aber ,welche den Stücken doch so eine unvergleichliche eigene Ausstrahlung verleihen können .Lügen würde ich natürlich ,wenn ich behaupten würde ,das es hier nicht auch mal stellenweise Phasen gibt ,in welchen man dann den Einsatz der elektronischen Klänge etwas übertreibt .Aber diese Momente halten sich dennoch hier zum Glück eher in Grenzen . In punkto gesanglicher Darbietung arbeitet man hier natürlich vorrangig auch mit einem leicht keifigen Black Metal Ausdruck ,welcher teils leicht etwas verzerrt wirkt und vereinzelt sogar in einen etwas tiefer gelegten growligen Ausdruck abdriftet .Auch wenn es die Österreicher ,gerade im „truem“ Black Metal Bereich , mit ihrer Mucke sicherlich recht schwer haben werden , 666 Pluspunkte einzufahren ,sollten dennoch gerade diese Szenevertreter auch mal den „Mut“ aufbringen , ihre „ausgetretenen „ musikalischen Pfade mal zu verlassen .Auch wenn es den Jungs mit „Blackcrowned majesty“ nicht vollkommen gelingt , jeden einzelnen Song total ansprechend oder kreativ abwechslungsreich zu gestalten ,kann man dennoch ohne lügen zu müssen sagen ,dass hier verdammt viel Arbeit ,Enthusiasmus und sicherlich auch ne gehörige Portion an „Mut“ reingesteckt wurde ,um seine eigenen Ideen und Vorstellungen musikalisch umzusetzen .Mir gefällt jedenfalls und ich fühle mich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise „überfordert „ oder gelangweilt . ( LEO )
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                                                                                           VADER – „SOLITUDE IN MADNESS“
Muss ja nun mal wieder ganz ehrlich zugeben ,dass ich die  polnische Death Metal Walze wirklich ein paar Jahre lang aus den Augen verloren hatte und mich nun in keinster Weise mit deren neuen Veröffentlichungen beschäftig hatte .Auf jeden Fall ist es schon mal mehr als beachtlich ,wie ihr ihr Ding seid nun mehr gut 37 Jahren durchziehen. "Solitude in Madness" ist nun deren 16. Studioalbum ,auf dem man hoffentlich auch nicht ruhiger geworden ist ,bzw .seinen ureignen tödlichen Style in irgendeiner Form großartig verändert hat . Also rein mit dem Teil und ab geht’s !Und was können meine alten fast tauben Ohren hier erhaschen …. zum Glück nichts , was mich dazu bewegen würde ,den ollen Herren ihren absoluten Kultstatus abzuerkennen .Denn im Grunde genommen hat sich bei den Polen nicht wirklich was verändert ,was auch absolut gut so ist .Veränderungen oder sogenannten Weiterentwicklungen braucht man nun nicht unbedingt wirklich . Kurz und knackig geht’s auch hier mit den 11 Titeln von der ersten Sekunde an  ,fast immer in die vollen . An Durchschlagskraft hat man echt in den ganzen Jahren absolut nix eingebüßt ! Nach wie vor bringt die Truppe musikalisch die Erde zum Beben und machen mit ihrer Mucke so ziemlich alles platt ,was sich denen auch nur ansatzweise in den Weg stellt . Wie erhofft kracht`s und ballert es an allen Ecken und Enden , wobei in Sachen Geschwindigkeit kaum einmal der Fuß vom Gaspedal genommen wird . Aber natürlich gibt es auch auf dem aktuellen Output dennoch immer mal wieder ein paar Stücke ,in denen man seine Fingerfertigkeit an den Saiteninstrumenten in absoluter Höchstform unter Beweis stellt und hier dann auch mal nen paar leicht anderweitige musikalische Einschlage aufblitzen lässt .So sind z.B “Emtiness” oder auch „Sanctification Denied "  für mich Titel auf der Scheibe ,bei welchem man dann auch mal ganz leicht nen paar anderweitige Töne anschlägt .Klingt teils schon fast etwas filigran und enthält ne zusätzliche leichte Rock’n Roll Würze. Insgesamt bieten  Herren wie gewohnt ,technisch anspruchsvollen ,durchweg ziemlich durchschlagenden tödlichen Stoff ,welcher aber andererseits auch nicht mit ausgiebigeren ,technisch hochgradig ausgestatteten Gitarrensolis geizt . Ich find‘s wieder richtig geil ,was einem die ollen Herrschaften hier an einem tödlichen Menü servieren .Zu 100% steht fest ,nur das wo „Vader“ draufsteht ,ist auch „Vader“ drin ! ( LEO )
Head Of Pr    https://www.facebook.com/headofpr/
Nuclear Blast https://www.nuclearblast.de/                         
                                                                                                 FÉLETH - "DEPRAVITY"
Mit extremer Mucke aus Norwegen verbindet man ja doch irgendwie in erster Linie zuerst einmal  Black Metal. Das man es aber durchaus aber auch drauf hat , so nen richtig schön tödliches Süppchen zu kochen ,zeigen uns die 5 recht jungen Burschen hier auf ihrem Debüteinstieg. Liest man dann ,dass deren Einflüsse auch bei „Dying Fetus „ liegen sollen ,kann man ja wirklich mal echt sehr gespannt sein ,was die zusammengezimmert haben .Mit 8 Songs bestückt , welche gut 35 min .laufen , legt man dann auch eine recht ordentliche Portion an Durchschlagskraft an den Tag , welche wirklich recht gut in jeden einzelnen Zentimeter deiner Knochen eindringen kann .Im Werbetext groß mit :“..furiose Mixtur aus Death Metal, Thrash, Deathcore und etwas Black Metal, aber auch Rock und sogar einer Prise Jazz und Ambient...“ angepriesen ,sollte man dann hier auch eher was wirklich eher außergewöhnliches erwarten . Aber so ganz kann und will ich dem hier nun nicht wirklich zustimmen .Das hier vorrangig im tödlichen Metal Bereich gewerkelt wird ,ist ja nun absolut nicht abzustreiten .Der Sound ballert schon ganz schön nach vorne los und insbesondere die Gitarren braten schon echt fett .Ohne jeden Zweifel wird man da für ganz schön Bewegung vor der Bühne sorgen können . Auch was die diversen thrashigen Anteile betrifft ,ist ganz klar erkennbar ,das man denen absolut nicht abgeneigt entgegentritt .  Aber was nun Deathcore ,Rock oder und Black Metal betrifft ,können hier meine Ohren beim besten Willen nichts erhaschen . Gut ,gesanglich kann man hier stellenwiese eventuell noch so nen kleinen black metallischen und corigen Hauch rein interpretieren ,aber so rein von der Gestaltung der Stücke her ,ist nicht wirklich großartig was zu erkennen . Die Prise Jazz ,welche man aufzählt  ,hat einen dann ja wirklich mehr als neugierig gemacht .Allerdings taucht dieser dann wirklich nur in absolut minimalster Form im Mittelteil des 5`ten Song auf und fällt irgendwie nicht wirklich so extrem ins Gewicht ,wie man sich das eventuell gewünscht hätte .Dennoch muss man doch zugeben ,dass die Burschen gewillt sind ,so ihre eigene Note und Style in die Songs zu bringen ,welche einen dann mal wirklich ganz genau hinhören lassen können .Für mich das beste Beispiel dafür ist Titel 7 „Pale tongue „ .Neben der wirklich ganz interessant wirkendenden Gitarrenarbeit ,ist das vor allem der ab dem Mittelteil auftauchende völlige Rhythmus- /Soundwechsels ,welcher eher sehr ruhig und vor allem sehr atmosphärisch wirkt. Auch durch den Einsatz einer glasklaren ,teils lieblichen aber dennoch sehr ausdrucksstarken weibliche Stimme schafft man es ,diesem Stück so etwas leicht außergewöhnliches zu verleihen .Für mich auf jeden Fall der Anspieltip dieser Scheibe !Aber auch der abschließende Song „Swan song“ tritt recht deutlich aus dem sonstigen Geschehe heraus . Prägend für diesen Songs ist die anfangs doch verdammt starke ,eher melodisch gehaltene, recht atmosphärisch angehauchte Gitarrenarbeit ,welche sich dann kurzzeitig aber  immer mal wieder steigert .Insbesondere die leichten Solieinlagen der Gitarren ,welche niemals überzogen werden , gehen hier echt ganz gut ins Ohr .Sicherlich muss  man nun zugeben ,dass die Schiebe nicht ganz das präsentiert ,was man sich im Vorfeld erhofft hatte . Aber dennoch lässt sich deren Material nicht wirklich in die Sparte „Einheitsbrei „ einordnen .Denn das was die hier als Debüt präsentieren hat schon „Hand und Fuß „ ,bietet sowohl musikalisch wie auch gesanglich einiges an Flexibilität und dürfte somit auch bei einigen Leute ungeteiltes Interesse wecken können . ( LEO )
Gordeon Music Promotion    www.gordeonmusic.de
DeadPop Records    https://www.facebook.com/pg/deadpopcreative/posts/                      
                                                                                           M.A.D. – „ A PLAGUE CAUSED THE DEATHS“
Was für ein Brecher ,den uns hier die ollen Ossies vor den Bug knallen ! Schon 1986 in der „Zone „ gegründet, schaffte oder wollte man es dann nicht ,nach der Wende die Band weiter voran zu treiben .Als hieß es 1991 ,es ist „Schicht im Kasten „ .Aber wie es bei vielen damaligen Musikern wohl absolut im Blute liegt ,kommt früher oder später der Tag ,an dem es einem mal wieder in den Fingern juckt und man erneut an den Start geht .2015 war es dann soweit ,einen neuen Versuch zu starten , erneut Anlauf zu nehmen und die Metalgemeinde mit erstem Hörmaterial zu versorgen (2016: „Servants of Torture“ EP ) .Jetzt ,nachdem das Line up wieder stabil ist ,hat man es dann auch geschafft die erste Langrille einzuhämmern .Und was soll man sagen ,„A plague caused the deaths“ überzeugt in ganzer Linie . Zwar brauchen man anfangs erst mal ne Minute um in Fahrt zu kommen ,aber das ,was einem dann in den nächsten fast 40 min . in die Trommelfelle geballert wird ,hat echt verdammt nochmal ,Hand und Fuß .Der  Hauptfokus des Dreiergespann liegt hierbei eindeutig in der old school Death Metal Schiene ,lässt hierbei aber auch so einige grindige Blastattacken nicht völlig außer Acht und setzt sogar in diversen Momenten ,immer mal wieder so ne ganz leichte  thrashige Note mit ein .Richtig fett hämmert es hier aus den Boxen ,wobei es kaum mal einen Moment gibt ,in welchem man sich wirklich mal großartig von einer eher etwas melodiöseren Seite zeigt . Zwar tauchen auch hier mal ganz kurzzeitig ein paar wenige, etwas ruhigere Gitarrenparts auf ,welche aber in erster Linie „nur“ dafür sorgen ,den einzelnen Stücken ein Eigenleben einzuverleiben und somit auch für mehr als genügen Abwechslung zu sorgen . Gesangstechnisch erinnern die mich hierbei doch recht stark an alte „Obituary „ Zeiten . Richtig mies ,tief röchelnd ,passt das mehr als hervorragend zum Gesamterscheinungsbild .Mit der Scheibe haben die sich wirklich eindrucksvoll zurück gemeldet. Wer auf ne richtig geile ,starke und vor allem überzeugende tödliche Mucke abfährt  ,der kann hier bedenkenlos sein sauer verdientes Geld investieren und seine Sammlung  ohne wirklich große Bedenken erweitern . ( LEO )
German Democratic Recordings    http://gdr.ostmetal.de/                           
                                                                                                   GEFRIERBRAND –“ES WAR EINMAL…”
Bei dem Bandnamen taucht bei mir sofort der Gedanke an extremeren Black Metal auf . Ich weiß ,scheiß Klischeedenken ! Aber so ,wie es nun mal öfters vorkommt ist  ,entpuppt sich der erste Gedanke nicht immer als der komplett richtige . Laut Aussagen der Band selbst ,bezeichnet man seinen Style als Melodic-Dark-Black-Forest-Metal .Und das kann man ,wenn man sich die 11 Songs reingezogen hat ,dann auch ohne Bedenken stehen lassen  ,auch wenn sicherlich die Sparte Thrash Metal hier hätte auch noch eine Erwählung finden können . Fest steht ,das die Pforzheimer es auf ihrem inzwischen dritten Album tatsächlich schaffen ,ihre musikalischen Darbietungen recht abwechslungsreich zu gestalten und diese auch von der Atmosphäre her in den unterschiedlichsten Facetten zu präsentieren . Da man sich inhaltlich mit der Märchen- und Sagenwelt auseinandersetzt , passt man hierbei natürlich den Songaufbau der jeweiligen Thematik an .Insgesamt gesehen gestaltet sich der Sound fast durchweg sehr düster, schaurig, teils schleppend und über weite Strecken auch schon richtig gefährlich .Allerdings zieht man die dunkle Thematik nun nicht durchweg gnadenlos durch ,sondern lässt sich auch immer wieder zu eher melancholischen Phasen hinreißen .Insbesondere die immer wieder eingestreuten Melodiebögen machen sich hierbei verdammt gut .Zum Glück ist hier aber neben Dunkelheit und Melancholie auch eine mehr als angenehme Portion an richtig  groovigen, brutaleren Parts zu entdecken, welche dann den Songs so nen richtigen satten Schub an Kraft und Energie verleihen können .Als sehr vorteilshaft für die unterschiedlichsten Stimmungen des Albums  ,sind hierbei auch ohne Zweifel die verschiedensten Stimmlagen anzusehen . Immer passend zum jeweiligen Thema ,zeigt man sich mal im klaren Gesangsstil ,dann mal wieder richtig dunkel mies und andererseits aber auch mal aggressiv . Besser hätte man das nicht hinbekommen können ! Wem bei ner starken düsteren, teils melancholischen Metalmucke einer abgeht ,bei welcher aber auch mal ne richtige „Metalkeule“ geschwungen wird ,der wird keine Probleme haben ,auch nach mehrmaligem Genuss ,  hier nochmals seinen Höhepunkt erreichen zu können . ( LEO )
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                                                                         INVOKER – „TOWARDS THE PANTHEON OF THE NAMELESS”
Ich muss echt zugeben ,das mich die Köthener mit ihrem  aktuellen dritten Album doch etwas überrascht haben . Ihr letztes Album „Aeon“ (2015) hat ja nun schon ein paar Jahre auf dem Rücken und so wurde es dann wohl auch mal wieder höchste Zeit , sich mit neuem Material und neuem Label im Rücken (Labelwechsel von Non Serviam Records zu Einheit Produktionen) zurück zu melden . War man auf seinen ersten beiden Scheiben doch noch bedeutend mehr am Black Metal interessiert ,zeigt man auf seinem aktuellen Output jetzt doch recht eindeutig auf ,das man sich musikalisch weiter entwickelt hat .Dabei bedeutet „weiter entwickelt“ hier absolut nichts negatives für meine Ohren ,sonders stellt sich vielmehr als ein wirklich sehr positiver Punkt dar . Aber keine Angst ,so ganz brutal und endgültig hat man seine Black Metal Einflüsse nun aber nicht über Bord geworfen . Ab und an gibt es auch hier noch ein paar dunkle ,black metallische Parts zu entdecken .Vorzugsweise zieht man hier dann allerdings eher seiner melodischen Death Metal Wege ,wobei es aber auch immer wieder mal vorkommt ,das man dieses Weg kurz verlässt und sich doch schon verdammt flott in Szene zu setzen versteht . Hierfür sind Stücke wie „Journey Into Darkness” oder auch  „The Veils Of Golden Light“ die besten Beispiele . Neben jeder Menge harter Sounds lassen die Burschen aber auch nicht so eine gewisse metallische Ruhe außer Acht .So ist z.B „Dark“ Titel 4 , ein verdammt melodisches atmosphärisches und klassisch wirkendes Instrumental ,welches mit ner Kinderstimme unterlegt ist und vielleicht eher als ein Intro oder Outro eingesetzt werden hätte können . So mitten drinne fällt das schon ganz schön aus den Rahmen und verunsichert den Zuhörer doch im ersten Moment .Dennoch gefällt`s mir irgendwie gut ,da es ne super Ausstrahlung und auch epische Atmosphäre rüber bringt .Und auch das 7`te Stück „Breathless“ präsentiert sich als ein reines Instrumental  ,bei welchem man mal so richtig einen an der Gitarre „vom Stapel lässt“ und beweist ,das Metal auch mit verdammt viel Gefühl zu tun hat . Für mich passt das hier wirklich gut rein ,zumal man damit das gesamte Geschehen dann doch noch einmal auflockern kann .Das was die Jungs hier mit 9 Songs in gut 37 min . zusammen „gezimmert“ haben , klingt richtig frisch und durchaus auch einfallsreich ,insbesondere dadurch ,dass man sich stilistisch weitaus breiter präsentiert ,als wie man es von ihnen bisher kannte . Insbesondere finde ich ,dass man die Gitarrenarbeit doch um einiges erweitert und vor allem facettenreicher gestaltet hat . Gut ,das „Rad“ erfindet man nicht neu und perfekt ist die Scheibe sicherlich auch nicht zu 100% geworden .Das liegt aber für mich in erster Linie nur daran  ,das man gerade gesangstechnisch doch eher zu gleichförmig agiert und so gut wie nur in tiefen Death Metal lastigen Regionen arbeitet .Aber mal abgesehen von diesem kleinen negativeren Punkt  , denke ich schon ,dass das neue Material der Köthener auch Live durchaus ganz gut zünden sollte und den einen der anderen unter euch da draußen richtig gut gefallen wird . ( LEO ) Einheit Produktionen    PF 1101    03116 Drebkau    https://www.einheit-produktionen.de/                             
                                                                               MIT OHNE STROM – „SCHIZOTOPIA – HEAVY UNPLUGGED!“
Also ehrlich Leute ,manchmal fragt man sich echt ,ob hier ein “falscher Film” läuft und ob das tatsächlich erst gemeint ist ,was einem hier in die Gehörgänge dringt .Man hat ja nicht gegen Experimente oder Neuerungen im musikalischen Bereich ,aber dann sollte man wenigstens ansatzweise einen echten Sinn erkennen .Und so frage ich mich dann bei dem zweiten Werk der Zwei Mann Band  ,was die Leute nun wirklich dazu bewogen hat ,so etwas wie das hier zu produzieren und dann auch noch veröffentlichen zu lassen ?Zusammengefunden haben sich die beiden wohl in der Schwetzinger Kneipenszene ,wo man vorzugswiese unplugged Metal Songs nachspielte und diesen so etwas wie eine eigene Note verleiht . Man will ja nun keinesfalls musikalisches Potential bzw .das Können dieser Musiker irgendwie negativ darstellen ,aber wenn man die hier gebotenen 13 Songs irgendwie durchgehalten hat ,ist man echt froh und man fragt sich sicherlich auch irgendwie ,was die „Musik Szene „ noch so ausspucken wird .Was hat man sich bloß hiermit gedacht ? Neben eignen Stücken ,versucht man sich hier auch an diversen Coverversionen von Rammstein „Spieluhr“ / Sabatons „Primo Victoria“ / In Flames „Only for the Weak“ / Alestorms „Drink“ oder auch WIZOs „Seegurke“. Obwohl man sich gerade bei den Coverversionen durchaus musikalisch professionell darbietet ,fällt es einem beim Zuhören dann aber dennoch echt schwer , mit deren Präsentation wirklich „warm“ zu werden .Sorry Jungs ,aber für mich klingt das irgendwie absolut nicht ernst gemeint ,sondere eher nach ner Kindergeburtstagsparty ,um dort halt irgendwie  für „Unterhaltung zu sorgen .Sicherlich steht fest die die Geschmäcker nun unterschiedlich sind ,aber ich kann mich echt nicht wirklich entscheiden ,ob ich nun heulen oder grinsen soll .So nen leichtes Kopfschütteln bei diversen Rhythmen ist ja noch drin ,aber hauptsächlich bewegt man die Birne dann eher wegen Unverständnis . Nüchterne wie auch besoffene Wacken „ Metalhorden“ ,gehen hier sicherlich wieder mal voll ab und feiern das hier Gebotene . Aber jeder , der sich auch nur ein kleines bissel für ne gute, kreative oder interessante Mucke interessiert ,wird hier wohl einen wirklich großen Bogen drum machen . ( LEO )
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                                                                                                   BADD KHARMA – „ ON FIRE „
In Griechenland scheint sich ja auch immer mehr ne Metalszene zu entwickeln ,welche auch international dafür sorgen kann und wird ,das man sich mal damit mehr beschäftigt und sicherlich auch mehr darüber spricht . Zumindestens habe ich so den Anschein ,wenn man die Flut an Veröffentlichungen in den letzten Monaten betrachtet , das sich das metallische Geschehen in fast schon rasanter Geschwindigkeit ausbreitet . Obwohl BADD KHARMA nun absolut keine Neuankömmlinge in der Szene sind ( gegründet 2013 ) , präsentieren die uns erst jetzt ,mit ihrem 13 Songs umfassenden Album ,ihren Debüteinstieg .Aber die doch recht lange Wartezeit hat sich durchaus gelohnt ,denn was die Herrschaften einem hier über 60 min .anbieten ,hat schon echt klasse .Verdammt tief in den 90‘zieger und teilweise sogar in den 80`zieger Jahren verwurzelt , bieten die einem hier die vielfältigsten härten Klänge an ,welche sicherlich sowohl Hard Rock wie auch Heavy Metal Fans ansprechen werden .Nicht übermäßig neumodisch produziert ,gibt es hier Songs verschiedenster Härtegrade . Mal kannst du richtig gut abfeiern ,dann aber auch mal das Haupthaar kreisen lassen und andererseits auch einfach nur dasitzen und die teilweise sehr eingängigen Melodien auf dich wirken lassen .Monotonie ist bei den Herrschaften absolut nicht angesagt .Auch diverse symphonische Elemente wirken niemals irgendwie schwülstig oder nervig . Ne ,die werden alles eher etwas dezenter ,aber dennoch recht Song prägend zum Einsatz gebracht .Diverse Solieinlagen der Gitarren finden sich hier natürlich auch einige wieder ,wobei man diese aber zum Glück nicht bis ins Unerträgliche ausreizt .Erstaunt bin ich echt über den wirklich stimmgewaltigen ,ausdrucksstarken und durchaus abwechslungsreichen Gesang .Hätte unsereins so nun nicht wirklich erwartet . Für mich ganz klar ne Anspieltip ist „Devil in you „.Das ist echt nen verdammt starker heavy mäßiger Song ,welcher mich sogar ein klein wenig an “Accept” erinnert .Für nen Debüteinstieg ist das ein verdammt starkes ,durchdachtes und überzeugendes Werk geworden , bei welchem man sich zu keinem Zeitpunkt mal gelangweilt fühlt . ( LEO )
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                                                                               HAMMER   ULCERATE – “ STARE INTO DEATH AND BE STILL”
Da bin ich ja echt mal wieder echt platt ,was uns die Neuseeländer von ULCERATE auf ihrem aktuellen ,super dunklen und düsteren Album an musikalischer Kost vorlegen .Bekannt sind die ja nun wirklich dafür ,dass man deren Darbietungen nicht wirklich ganz fest in irgend eine feste Sparte einordnen kann und auch nicht darf .Sicherlich bewirtschaftet das Trio auf seinem neuesten Machwerk auch wieder recht deutlich den technischen Death Metal Acker ,wobei man die tödliche Grundsubstanz aber mit ner ganzen Masse an unterschiedlichsten Substanzen düngt ,um für ein wirklich Weltklasse Wachstum zu sorgen . Die 8 Songs mit fast durchweg Überlänge ( reicht von 5 min . – 8 min . ) bauen hierbei eine fast schon übermächtig anmutende enorme Soudwand auf ,welche einen voll und ganz in seinen Bann ziehen kann . Hierbei macht sich dann natürlich bei jedem einzelnen Stück eine dermaßen dunkle , teils bedrückende Stimmung und Atmosphäre breit ,welche einem zu keinen Zeitpunkt loslässt .Technisch auf einen absolut super hohem Niveau angesiedelt ,kommt hier insbesondere bei der Riffgestaltung ne überaus starke Doom Metal Prägung zur Geltung . Aber auch an vielen Stellen ist auch ganz klar und deutlich zu erkennen ,dass man dem Black Metal in keinster Weise irgendwie abgeneigt ist .Teils schon fast etwas psychotisch, verstörend und unerbittlich wirkend ,wird man hier fast ne Stunde lang in einen musikalischen Sog gezogen ,welcher weit ab von irgendwelchen Trends oder typischen Songstrukturen liegt .Wer in irgendeiner Weise Gedanken an einen eventuell bevorstehenden Weltuntergang hegt ,dem sei diese verdammt dichte ,bedrohliche, teils aber auch verstörend aber dennoch mitreißende , technisch aber dennoch enorm anspruchsvolle Mucke  , welche man auf “ Stare Into Death And Be Still” vorfindet  ,als absolut passender Soundtrack zu 100% empfohlen . Leute mit eher schwachem oder labilem Gemüt ,sollten allerdings besser die Finger hiervon lassen – Suizidegefahr ! ( LEO )
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                                                                                                  FALLEN ARISE - "ENIGMA"
Auch wenn es gerade im "Symphonic Metal" Bereich nun nicht gerade die Unmengen an Neuveröffentlichungen gibt , steckt doch irgendwie so ein Grundgedanke in einem ,ob es hier wirklich mal was neues oder völlig „Abartiges „ zu entdecken gibt . Ob es die Griechen von „Fallen Arise“ auf ihrem mittlerweile dritten Album hinbekommen ,uns vom Gegenteil zu überzeugen, mal sehen . Nach dem aller ersten Durchlauf steht jedenfalls schon mal ganz fest ,dass die es rein von der Umsetzung qualitativ richtig gut hinbekommen haben ,uns ihre Vorstellung von  epischen ,stark progressiv angehauchten Symphonic Metal zu präsentieren .Streckenweise mit einer doch recht starken bombastisch anmutenden Ausstrahlung versehen , kommen hier natürlich auch die detaillierten orchestralen Parts niemals zu kurz . Da schafft es fast jeder einzelne der hier angebotenen 10 Stücke doch in gewisser Weise ,dich auch gedanklich in eine andere Welt eintauchen zu lassen .Soweit ,so gut .Rein musikalisch gesehen , zeigt man sich dann hierbei aber von einer absolut typischen Vorgehensweise und lässt „leider Gottes „ keinerlei eigner Kreativität oder Ideen aufblitzen .So wie man es kennt und erwartet , arbeitet man auch hier mit schwer metallischen Parts ( insbesondere bei der Gitarrenarbeit ) . Dies wirken aber durchgängig dann doch irgendwie eher etwas zurückhaltender und können wirklich nur ganz selten mal so richtig zünden .In Sachen Intensität hätte man da ruhig noch einiges mehr reinbringen können um den einzelnen Songs dann doch noch nen kräftigeren Schub zu verleihen .So klingt es doch eher alles recht gleichbleibend und ohne einen wirklichen Höhepunkt . Und auch im Gesangsbereich wird hier dann ,fast schon logisch ,im typischen zweistimmigen Bereich hantiert . Die gegensätzlichen vokalen Darbietungen von ner weiblichen helleren sehr ausdrucksstarken Stimme und ner  dunkleren, kräftigen männlichen Stimme ,machen sich sicherlich für diese Form der metallischen Darbietung jahervorragend ,wirken dann aber halt doch schon ganz schön „ausgelutscht . Obwohl das gesamte Album doch eher verdammt „ruhig“ aufgebaut ist ,gibt es hier natürlich auch mal nen Song ,welcher einen so richtig dahinfließen lassen kann und verdammt tief in die Sparte einer Ballade eintaucht (Titel 9 „Horizon „ ).Das ist so ein richtiger „Schmachtfetzen ,welche wohl den extremsten Metaltypen zum „Softie „ werden lassen kann . Ist zwar nun auch kein wirkliches kreatives Meisterwerk ,hat aber dennoch ne richtig starke Melodieführung und einen ansprechenden Songaufbau ,welcher sofort unter die Haut geht !Insgesamt gesehen ist „Enigma“ sicherlich kein wirklich enorm vielschichtiges/vielseitiges Album geworden ,welches auch kaum mal einen echten Höhepunkt zu bieten hat .Auch nach einigen Durchläufen fällt es einem hier verdammt schwer ,so etwas wie einen Wiedererkennungswert und  Eigenständigkeit entdecken zu können .Wirklich toll arrangiert und umgesetzt ist die Mucke ohne jeden Zweifel ,aber so wirklich kann und wird man sich mit diesem Album in keinster Weise von der breiten Masse abheben können . Dennoch wird oder kann der Fan qualitativ gut gemachten Symphonic Metals hier getrost mal nen „Ohr riskieren „ . ( LEO )
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                                                                       BURDEN OF LIFE – „ THE MAKESHIFT CONQUEROR”
Es muss nicht immer ne knallharte und alles vernichtende Mucke sein ,um bei unsereins auf Interesse stoßen zu können .Ne ,es gibt auch durchaus in dem eher etwas gesitteteren musikalischen Metal Bereich ne ganze Menge an Veröffentlichungen ,die mit ihrem Style so ziemlich gut punkten können .Und hierzu gehört auf jeden Fall das vierte Album der Bayern  . Denn schon nach dem ersten Durchlauf heißt es bei mir , empfehlenswert . Dabei wundert es mich vor allem ,wie einfach und eher simpel manche „Schmierfinken“ deren Songmaterial abtun und dies zum großen Teil ganz einfach nur in die progressive Melodic Death Metal Sparte packen .Denn ganz so einfach wird einem das hier mit der musikalischen Beschreibung nicht gemacht ,da sich die 9 Songs dermaßen unterschiedlichst in Szene setzen  ,so dass es eigentlich kaum möglich ist ,die Jungs in irgend eine wirklich feste musikalische Sparte einzuordnen .Dabei zeigt man sich wirklich enorm  innovativ und vor allem ,verdammt eigenständig .Burden Of Life gehören definitiv zu der Kategorie Bands ,welche einen ganz eigenen Style haben und auch durchaus viel Erkennungswert mit sich bringen . Hierbei besteht natürlich trotzdem deren musikalische Hauptgerüst erst einmal aus sehr Metal lastigem Sound ,welchen man aber niemals geradlinig und volle Pulle abarbeite . Meiner Meinung taucht man hierbei auch eher mehr in den Thrash/Heavy Bereich ein ,als ins Death Metal Lager .Aber sei es wie es sei ,gerade durch ihre Vielzahl an sehr progressiven Elementen ,schafft man es ,jedem einzelnen Song so einen ganz ureigenen Charakter zu verleihen .Bereits der Eröffnungssong wirkt ,entgegen meiner Erwartung ,eher wie eine Power Metal Ballade mit enormen Ohrwurmcharakter und lässt ganz deutlich hier bereits ihre Klasse erkennen .Danach geht es dann auch schon bedeutend metallastiger und härter zur Sache ,wobei man sich wirklich schon stark episch orchestral darstellt .Die Songs kommen schon teils verdammt fett bombastisch, mit leichtem choralem Gesang untersetzt ,rüber .Für mich nen Stück ,welches doch verdammt stark aus dem sonstigen Geschehen heraustritt ,ist auf jeden Fall Song Nr .4 „Anthem of the river „ .Denn gerade dieser zeigt sich musikalisch doch enorm facettenreich .Neben rockigen Elementen ,die mich doch irgendwie an die 70`ziger Jahre erinnern ,tauchen hier mittendrin auch Sounds auf ,welche für mich irgendwie nem brasilianischen Rhythmuseinschlag aufweisen .Ganz coole Angelegenheit ,welche in keinster Weise irgendwie unpassend oder deplatziert wirken .Wenn mich keine Ohren jetzt nicht täuschen sollten ,lassen sich hier dann sogar mal ganz leichte Flöteneinsätze heraus hören .Das die Band nicht nur langsam kann ,sondern auch mal ganz fett einen losbrechen kann ,zeigt man dann mit solchen Stücken wie „Sealing our fate“ oder „ Pisces“ .Mit nem doch recht starken orchestral anmutendem Anstrich versehen , ziehen dir hier teils enorm fett eins vom Leder .Sehr stark thrashig angehaucht , geht dann mal absolut die „Post“ ab . Allerdings wird auch hier niemals geradlinig vorangeschritten ,sondern durch den Einbau vielseitigster progressiver Elemente immer wieder aufs Neue dafür gesorgt ,das bei dem Zuhörer das Interesse nicht nachlässt . Für mich eins der stärksten Stücke ist „Trust my own hear „ .Vorzugsweise mit klassisch anmutendem Klavierspiel bestückt ,zeigt man sich größtenteils sehr zurückhaltend ruhig  und lässt eine eher nachdenklich besinnliche Stimmung aufkommen ,bevor man zum Ende hin ,dann so ein wirklich fettes episches ,fast schon etwas hymnisches Ambiente aufbaut .Sehr positiv auf diesen Song wirkt sich auch der zweistimmige männliche/weibliche Gesangseinsatz aus .Denn hierbei zeigt man sich nicht typisch gegensätzlich ( dunkele tiefe männliche Parts und hohe helle weibliche Parts ) ,sondern präsentiert sich eher in ner recht gleichen Ausdrucksweise . Burden Of Life haben mich wirklich ,völlig entgegen meiner Erwartungen ,mehr als positiv überrascht und vor allem davon überzeigt ,dass es gerade in unserer heutigen ,doch immer mehr Trend verseuchten Metallerwelt ,immer noch Bands gibt ,welche eigene Ideen haben und es auch fast perfekt verstehen ,diese umzusetzen .Wer auf Metal lastige Klänge ,weit abseits von irgendwelchem Trend liegend steht ,sich mit ausgefeilten Kompositionen und verdammt abwechslungsreichen Arrangements anfreunden kann ,für den wird diese Scheibe ein absoluter Volltreffers ein .( LEO )
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                                                                                  BOMBS OF HADES – „ PHANTOM BELL“ ( EP )
Neben diversen Splits und Samplerbeiträgen können die Schweden in ihrer langjährigen Karriere nun auch schon auf 4 Longplayer zurückblicken .Laut Info gehört die Truppe wohl auch irgendwie schon zu einer der dienstältesten Metal Vertretern der schwedischen Szene . Mmmhhh – mir sagen die überhaupt nichts ! Allerdings macht mich deren stilistischer Beschreibung von räudiger Mischung aus Death Metal und Crust dann doch schon mächtig gespannt .Aber nachdem nun die 4 Songs durchgelaufen sind ,macht sich doch bei mir eher etwas „Ernüchterung“ breit .Irgendwie hätte man da doch bedeutend mehr ,bzw .was ganz anderes erwartet . Gut der erste Song haut ja noch richtig derb fett rein und bringt so einiges an alten Crust Roots und fetteren Death Metal Elementen mit sich .Aber bereits hier zeigt die Band dann zum Ende hin recht deutlich auf ,dass man heutzutage auch den progressiveren Einflüssen alles andere als abgeneigt gegenübersteht .Beim darauffolgenden Song hingegen wird mehr als deutlich ,dass sich deren Mucke heutzutage doch auch sehr eindeutig in Richtung „Motörhead“ lastigem  Rock'n'Roll bewegt .Das klingt zwar richtig rockig und heavy, aber alles andere als irgendwie originell .Hierbei lässt man auch  ,gerade bei der Gitarrenarbeit,  wieder so ne gewisse Portion an Progressivität mit einfließen ,wodurch man doch so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit/Kreativität mit einfließen lassen kann .Die letzten beiden Stücke sind wohl Coverversionen - „Kamikaze“ ( Flower Travellin’ Band Cover) und „Lungs“ (Townes Van Zandt Cover) .In wieweit die nun an das Original ran reichen ,keine Ahnung . Kenne keinen der genannten Interpreten .  „Kamikaze“ ist auf jeden Fall für mich einer der interessantesten und facettenreichsten Stücke auf der Scheibe ,welcher gerade spieltechnisch einmal mehr verdeutlicht ,das hier absolut keine Anfänger am rumwerkeln sind . „Lungs“ hingegen hört sich zu fast 100% nach „Motörhead“ an .Dreckiger ,geradliniger Rock’n Roll ,der zwar richtig gut reinhaut ,durchaus Spaß macht aber ansonsten nicht übermäßig viel mehr zu bieten hat .Mal abgesehen davon ,dass hier doch einiges mehr an anderweitigen Riffs mit eigeflochten werden .Leider muss man nun ganz ehrlich zugeben ,nachdem die Scheibe durchgelaufen ist, dass hier nicht wirklich viel hängen bleibt . BOMBS OF HADES machen zwar mit ihrer recht eignen metallischeren Mixtur dennoch irgendwie Spaß, aber mir ist das, was sich hier über 15 min . über einen ergießt ,irgendwie mit der Zeit dann doch zu „langweilig“ . Keiner der Songs hier hat wirklich mal das Potential dazu ,dich wirklich komplett umhauen oder begeistern zu können .( LEO )
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                                                                                     MALEVOLENCE – „ THE OTHER SIDE“ ( EP )
Im Vorfeld hat man ja schon nen bissel was über die Band gelesen ,so dass man durchaus recht gespannt war ,was die 3 Stücke hier in gut 12 min . einen anbieten werden  . Ganz bedächtig ,ruhig und sehr melodiös zeigt man sich anfangs ,bevor man dann doch recht flott härtere Seiten aufzieht .Und dann kommt’s auch schon so ,wie man  es doch fast irgendwie vermutet hätte . Recht modern metallisch corig angehaucht ,bricht es dann aus den Leutchen heraus .Groove bringen die hier dann natürlich ganz schön was mit rein ,aber irgendwie ein wirklich großartiges Anzeichen an Kreativität oder sogar Eigenständigkeit lässt sich hierbei dann leider noch  nicht wirklich entdecken .Zwar wird er Songaufbau durchaus auch mal durch etwas anderweitige Rhythmen aufgelockert ,aber so wirklich kann’s einen dann halt doch nicht überraschen oder überzeugen . Bei dem nächsten Song wird es dann leider nicht viel besser . Gut technisch beherrschen die ja nun ihre Instrumente ,das steht wirklich völlig außer Frage ,aber was halt die Gesamtgestaltung betrifft ,so greift man doch auch hier nur auf eher altbewährtes zurück .Modern corig ,mit immer mal wieder nen paar Tempowechseln ,ganz leicht wechselnder Stimmlage und das war es dann auch schon . Beim letzten Stück „The Other Side“ verweichlicht man dann zunehmend . So rein von der Melodie Gestaltung her ,macht einen der Song ja noch durchaus an ,da dieser nun mal voll in die Balladenkerbe schlägt , aber viel mehr wird es dann auch nicht . Als Positiv kann man ja noch die anderweitige Stimmlage und vereinzelte Riffs einstufen ,ansonsten ist aber auch hier nicht wirklich enorm viel vorzufinden ,was einen in irgend einer Form umhauen kann oder dazu führt ,dass man in die absoluten Begeisterungsstürme verfällt .Da hätte ich dann doch irgendwie doch mehr erwartet .( LEO )
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                                                                                             MINDTECH - "OMNIPRESENCE"
Mit „Norwegischer Metal “ verbindet man ja sicherlich in erster Linie dann doch zuerst Black Metal .Allerdings hat diese fünfköpfige Truppe aus Oslo nun damit absolut nichts am Hut . Denn das ,was die hier auf ihrem aktuellen Output musikalisch runterreißen ,ist ne recht solide Zusammensetzung von Heavy Metal , Power Metal und ner leichten Nuance von Progressivität . Insgesamt kann man auf jeden Fall sagen ,dass es hier so einiges an starken Heavy Klänge gibt ,welche durchaus das Potential haben ,sich in deinen Knochen verfestigen zu können .Auch der eine oder andere Song hätte durchaus das Potential ,sich eventuell doch irgendwie zu ner kleinen Metal Hymne entwickeln zu können .Hierbei zeigt man sich durchweg technisch auf nem recht hohen Niveau  ,wobei dies insbesondere bei den Gitarren Soloeinlagen mehr als deutlich wird .So rein vom Songaufbau her ist man dabei recht bemüht ,diese einigermaßen abwechslungsreich zu präsentieren .So ganz durchgehend gelingt denen das dann zwar nicht  - zumal so ne gewisse eigene Note fehlt - ,aber dennoch ist`s nun beiweitem nicht so ,dass man in irgendeiner Weise in Tiefschlaf verfallen würde . Soweit gesehen ,kann man an der Scheibe noch nichts wirklich aussetzen und für Freunden des solide Metal Sounds durchaus ne ganz kleine Empfehlung  aussprechen ,wenn es da bei mir nicht dieses gewisse ABER geben würde .Denn gerade was die gesangliche Darbietung betrifft ,fühle ich mich doch ganz einfach über weite Strecken etwas überfordert ,wenn nicht sogar genervt . Nix gegen nen hohen Gesangsausdruck ,aber ausdrucksstark und überzeugend geht für mich  anders .Da hilft es auch nicht wirklich weiter ,dass an einigen wenigen Stellen auch mal etwas der Ausdruck verändert  oder in den Chorus Gesang gewechselt wird . Zwar sorgt das durchaus für nen auflockernden Moment , kann einem aber über die allgemeine doch eher gleichförmige Sangesleistung nicht wirklich hinweghelfen .Letztendlich muss ich mir echt eingestehen ,dass dies seit langem mal wieder ein Album ist ,was wirklich irgendwie an meinen Nerven zerrt und bei dem ich doch irgendwie heilfroh bin ,dass es endlich durchgelaufen und das Review geschrieben ist .Wie schon gesagt ,liegt das aber wirklich in erster Linie und zum größten Teil an dem Gesang . Rein vom musikalischen her kann man durchaus einiges an Pluspunkt einfahren ,auch wenn die Beschreibung von „anspruchsvoller Metal Mucke“ meiner Meinung hier nun nicht wirklich zu 100% zutreffend erscheint .
( LEO )
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                                                                                 DISTRESSED TO MARROW –„ TRUST THE FILTH“
Für ne Band ,die immer wieder mit diversen Problemen bei der Besetzung zu kämpfen hat ,ist es natürliche echt schwierig ,so etwas wie eine eigene musikalische Identität aufzubauen und diese dann auch umzusetzen .Dennoch hat die Karlsruher Formation wohl niemals ans Aufgeben gedacht ,denn immerhin hat man seit seiner Gründung 2008  ,ein Demo ,vier Alben und eine Mini-CD an den Start gebracht . Und das zeigt wohl einmal mehr , wieviel Enthusiasmus ,Überzeugung und Fleiß man daran setzt ,seine musikalische Familie am Leben zu erhalten .Mittlerweile auf ein Trio „geschrumpft“ ,legt man nun mit wieder mit brandaktuellen 7 Songs nach ,welche mit gut ner dreiviertel Stunde Laufzeit schon erkennen lassen ,dass es hier eher wenig kurz und knackig zu Werke gehen wird  .Ihre Vorliebe zum eher im Midtempo gehaltenem Death Metal lässt man hierbei natürlich auch wieder freien Lauf ,wobei aber auch durchaus ein kleiner Ansatz an diversen doomigen Elementen zu verzeichnen ist .Gerade was die teils eher etwas schleppender gestalteten Riffpassagen betrifft ,bieten die einen doch recht guten Kontrast zu dem sonst doch recht starken Death Metal Einschlag .Nen paar längere Solis an der Gitarre ,wie z.B . bei „Trapped without cage“ oder „The price of existence“ kommen auch ganz gut und sorgen doch immer mal wieder für einen Moment ,bei dem man mal etwas genauer hinhören sollte .Obwohl man hier nun doch teils recht technisch zugange ist ,legen die Burschen dennoch verdammt viel Wert auf ein grooviges Ambiente und lassen es doch immer wieder richtig krachen . Die Growls stehen hierbei dann  gegensätzlich zu der ganz vereinzelt eher etwas höheren kehligen Stimmlage  .Obwohl man nun redlich darum bemüht ist ,den Songs seine Band eigene Note aufzudrücken ,gelingt dies dann nur bedingt .Dennoch ist das hier vorhandene Potential nicht zu unterschätzen. Ne deutliche Steigerung zu deren Vorgänger „La Violencia“ ist auf jeden Fall ganz klar erkennbar . ( LEO )
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                                                                                          HRAUN – “BLACK MOLTEN ESSENCE”
Oha ,die ersten paar Töne klinge für mich schon mal irgendwie etwas unerwartet .Na mal sehen ,was die beiden Protagonisten Sascha B. (Gesang) und Marcel S. (Background-Gesang, alle Instrumente) hier auf ihrem Debüt anbieten und ob es einem nun eher doch etwas schwerer fallen wird ,hier die passenden Worte dazu zu finden ? Denn was man hier  nun in den knapp 40 min .musikalisch geboten kriegt ,ist doch verhältnismäßig  musikalisch recht vielfältig und lässt sich nicht ganz eindeutig fest in irgendeine Sparte einordnen .In irgend einer Form trendig oder sogar modern zeigt man sich bei den hier gebotenen 7 Songs jedenfalls schon mal in keinster Weise . Vielmehr haben die hier doch eine recht eigene  ,teils vielleicht sogar recht eigenwillig wirkende Zusammensetzung verschiedenster musikalischer Einflüsse zusammen gebracht . Der erster Song erinnert mit seinem musikalischen Grundgerüst ganz leicht an „Type O Negativ“ ( insbesondere die Stimme ) .Sehr doomig gestaltete ,bringt der schon ganz schön was an Dunkelheit mit sich ,bei der sich sicherlich bei dem einen oder anderen so ne gewisse Beklommenheit breit machen wird . Bestückt mit einigen verdammt interessanten Riffs ,schleicht jeder Ton gefährlich ,bedrückend und tief schwarz gestaltet ,in Richtung unserer Gehörgänge .Mit dem nächsten Stück „Rituals“ wird man dann so richtig derb aus der erst vorherrschenden bedrückenden Stimmung  gerissen und mit einen wahren Feuerwerk an Black Metallischen Klängen gerissen .Richtig gefährlich hart und vor allem schnell ,wird das Stück wohl bei jedem old school angehauchten Jünger für absolute Freude sorgen . Song 3 „In the Pouring Rain I Lie” lässt einem hingegen erst einmal ziemlich verdutzt dasitzen .Denn das ist ein ganz ruhiges ,sachtes und gefühlvolles Stück ,welches etwas Gothic lastig angehaucht ist und eine eher warme und wohlige Atmosphäre aufbaut .Trotz des insgesamt eher besinnlichen Charakters und der ausdrucksvollen eher ruhigen Stimmlage ,tauchen man ab dem Mittelteil dann auch wieder mehr in ne härteren Gangart ein und lässt fette Death Metal Elemente , in Form von Riffs und tiefer gelegten Vocals, mit einfließen .Das Ganze zeigt sich dann schon fast mit so einem gewissen Hymnencharakter und trumpft mit so einer  gestalterischen Vielfalt im Rhythmusaufbau auf .Gerade dieses Stück schafft es ,verschiedenste Stimmungslagen fast perfekt zu verbinden .In den gut 6 min . passiert so einiges ,was einen echt immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen kann .Weiter geht’s mit „Seducing Voices“ .Die dunklen bedrohlichen ,eher sehr zurückhaltenden Klänge lassen dir von Anfang an so einen gewissen kalten Schauer über den Rücken fließen .Auch schon eher doomig gestaltet ,macht sich hier durchweg eine wirklich beängstigende Stimmung breit ,welche dich tatsächlich komplett in seinen Bann ziehen kann .Die teils „flirrenden „ Gitarrenriffs lassen aber auch ganz klar erkennen ,das nordischer Black Metal auf die Gestaltung einen nicht zu verachtenden Einfluss genommen hat .Auch „Hamarinn“ zeigt sich von einer musikalisch sehr bedächtigen, eher etwas zurückhaltenderen Seite und setzt sehr auf Atmosphäre . Auch wenn hier dann teils doch recht harte Black Metal lastige Riffs und Vocals mit eingebaut werden ,bricht der Songs kaum mal aus seiner eher ruhigen, fast schon etwas monumental wirkenden Vorgehensweise aus . Das 6 Stück  "Take Back The Light" lässt einem dann auch erst einmal weiter in seiner Einsamkeit und Tristesse sitzen und schafft es auf jeden Fall ,die persönlichen negativen Gedanken noch einmal um einiges zu verstärken .Das ,was hier an ner bedrückenden Atmosphäre geboten wird ,kann einen echt runterziehen ! Ganz leicht mit Geigenparts versehen ,kombiniert man gerade bei diesem Stück die verschiedensten musikalischen Einflüsse auf einer Art und Weise ,welche einen dann doch schon irgendwie recht beeindruckt dasitzen lässt .Der  Rausschmeißer „Through The River Black“ lässt einem  die ersten paar Sekunden auch nur genüsslich lauschen ,bevor man dann völlig unerwartet aus der aufgebauten Stimmung gerissen wird. Sehr nordisch ,black metallisch aufgebaut ,werden auch hier die unterschiedlichsten Stimmungen miteinander verbunden ,was man insbesondere durch den doch recht vielfältigen Aufbau im Rhythmus ( mal sacht ,mal knallhart ) wirklich verdammt gut rüberbringen kann . Was die beiden uns hier auf ihrem Debüt musikalisch rüberbringen ,kann sich schon sehen lassen und wird auch zweifelsfrei ,bei so einigen Leutchen da draußen ,verdammt gut ankommen . ( LEO )
FDA Records  https://fda-records.com/
Soulfood Music   http://www.soulfood-music.de/
                                                                  NONE VALUELESS ART – „„AGENDA: TRUE NORWEGIAN BLACK METAL“ ( EP )
Seit mehr als  10 Jahren ist der Bielefelder Hauptakteur H.S. nun wohl schon musikalisch unterwegs und kann auch schon auf eine recht beachtliche Anzahl an diversen Veröffentlichungen zurück blicken . ("Forlorn in a dying world" Full Lenght 2007 /"Memorabilia - Strictly Black Metal" MCD + Bonus Tracks 2010 /"Suggestion and Menlancolie" Demo 2012 /"...until nature abolishes us" Full Length 2013 / ) .Aktuell ist man nun mit einer 5 Song EP am Start ,bei welcher man schon rein vom Namen her fast ganz eindeutig erkennen kann ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Erwartungsmäßig hat man sich voll und ganz dem old school Black Metal ,  norwegischer Prägung verschrieben ,welche allerdings auch nen ganz kleinen Pagan Einschlag erkennen lässt .Von so nem richtig rohem Charme durchzogen ,zeigt man sich hierbei aber eher in einem etwas gemäßigtem Tempo und bricht nur ganz gelegentlich mal in Richtung Raserei auf .Natürlich bestimmen auch hier die sägenden/surrenden Gitarrenläufe das gesamte Geschehen und nur ganz gelegentlich wird auch mal auf eher melodische Parts gesetzt .Obwohl es einem sicherlich gelingt ,hierbei so eine gewisse kalte ,bedrohliche Atmosphäre aufzubauen ,wollen die einzelnen Stücke irgendwie nicht so wirklich zünden . Dafür scheint der Grundaufbau dann doch eher typisch und ein wenig gleich zu sein . So wirklich zündende Momente muss man wirklich suchen ! Obwohl ansatzweise immer mal wieder so ein Moment zu entdecken ist ,welcher einen dann doch irgendwie aufhorchen lässt ,fehlt den Songs irgendwie diese gewisse Ausstrahlung ,welche man im norwegisch geprägten Black Metal ganz einfach erwartet und auch braucht .Passend hierzu gibt es natürlich bösartigen heisernen Gesang ,welcher ganz gut kommt und zum Glück auch nicht so ausgereizt wird ,dass der in irgend einer Form nerven würde .
Wer auf puren ,ehrlichen und ungeschönten old school Black Metal ,welcher technisch gesehen nun nicht gerade in der Oberliga angesiedelt ist ,steht und sich auch mit einer eher auf Proberaum getrimmten Produktion  anfreunden kann ,wird hieran sicherlich Gefallen finden und sich getreu dem Motto „Support the real underground „ ,die 5 Songs reinziehen . ( LEO )
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                                                                                       HAMMER   RITUAL DICTATES - "GIVE IN TO DESPAIR"
Heutzutage ist es ja nun wahrlich nichts außergewöhnliches mehr ,wenn sich mal ein paar gestandene Musiker zusammen schmeißen  und mit Hilfe von nen paar Gastmusikern ,ihre Vorstellung von ner geilen Mucke verwirklichen .  Und so haben sich die beiden Kanadier Justin Hagberg (3 Inches of Blood) und Ash Pearson (Revocation) ,unter Mithilfe von  Danko Jones, Shawn Haché (Mitochondrion, Auroch, & Night Profound) und Shane Clark (ex-Bison & 3 Inches of Blood) nun auch in die Spur gemacht ,um unsereins mit ner satten Ladung metallischer Klänge zu versorgen .Und was man hier zu Gehör bekommt ,kann sich echt sehen lassen . Denn das Debüt der Kanadier hat musikalisch so ziemlich alles im Angebot ,was man braucht ,um gut ne halbe Stunde lang unterhalten zu werden .Einerseits super fett ,brutal und zerstörerisch ,anderseits dunklen, bedrohlich und dann aber auch mal wieder atmosphärisch , melodisch ,fast schon etwas  besinnlich .Musikalisch schmeißen die beiden Burschen hier so einiges an verschiedensten musikalischen Einflüssen in einen Topf ,so dass es durchweg immer wieder neue ,interessante Töne zu erhaschen gibt . Logischer weise geht es dann hier in keinem der 11  Stücke so richtig geradlinig  zu . Obwohl sicherlich doch die Haupteigenschaft der meisten Stücke recht stark auf einem Death Metal Ambiente liegt , gibt es aber dennoch jede Menge anderweitiger Einflüsse pur . Schon beim ersten Stück lässt man neben dem metallischen Einfluss ne ungemein fette Portion an Rock’n Roll Klängen und Punk auf einen niederprasseln . Da hingegen setzt man mit „Dominance and Will „ dann so richtig derb fett nach .Herrlich brutal fett groovend und mit ner ganzen Menge an Abwechslung im Rhythmusbereich bestückt , lässt man aber auch gelegentlich Platz für nen paar eher leicht melodiöse Sprenkler .Auch bei Song nummero 4 „Obsolete Instinct „geht’s wieder volle Kanne ran ,unseren lahmen Knochen was Gutes zu tun . So richtig schon metalmäßig wird hier losgebrettert ,wobei man aber auch hier nicht nur einseitig agiert , sondern auch verschiedenste Elemente aus dem Death Metal, Grindcore und sogar Black Metal Bereich zusammensetzt. Da hingegen sind bei Songs wie „Given to Despair „ die Einflüsse noch um einiges vielschichtiger .Neben den leicht rock’n rolligen und dezenten black metallischen Einflüssen ,geht’s hier dann streckenweise fast schon in eine progressiv anmutende Power Metal Richtung .Das wird nicht nur durch die Rhythmusführung ,sondern auch durch die teils  höheren Stimmlagen und so nen ganz leicht chorus mäßiger Einschlag deutlich .Obwohl man bei dem Stück anfangs nun verdammt schwarz metallisch voranprescht ,zeigt man sich im Mittelteil schon fast von ner Balladen/ Hymnen ähnlichen ,sehr ruhigen und atmosphärischer Seite .Auch was alle anderen Stücke dieser Scheibe betrifft ,bewegt man sich niemals nur in eine Richtung ,sondern fährt immer wieder die unterschiedlichsten Variationsmöglichkeiten auf . Insgesamt gesehen ,geht die Scheibe mehr als verdammt gut ab ,bietet ne echte Masse an Abwechslung und wirkt zu keinem Zeitpunkt in irgend einer Form langweilig ,geschweige denn ,gleichklingend .Ist auf jeden Fall ein Empfehlung wert und wird deshalb ohne Umwege mit ner fetten HAMMER Marke versehen . ( LEO )
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                                                                                                       SAREPTA – “PRESERVING THE MADNESS”
Die süddeutsche Truppe hat sich mit ihrem aktuellen Album voll und ganz der eher modernen (Trend)richtung des Thrashcores verschrieben .Erwartungsgemäß präsentiert man hier dann auch 9 Songs ,welche echt richtig fett über einen hereinbrechen und einen Groove mit sich bringen ,der dich fast von den Beinen holen kann . Cool machen sich hierbei insbesondere deren doch teils old school mäßige Bay Area Thrash Metal Riffgestaltung .Auch so nen ganz leichtes Fünkchen an Death Metal lastigen Parts macht sich alles andere als irgendwie schlecht . Trotz der fast durchgehenden wuchtigen Vorgehensweise ,gibt es aber dennoch immer mal wieder zwischendurch auch ein paar ausgiebigere Solis an den Gitarren. Auch der Umstand ,dass hier nicht durchgehen nur mit den typischen corigen Roots gearbeitet wird, sondern auch mal thrashig rau oder leicht fies keifend vorangeschritten wird ,ist als durchaus sehr positiv anzusehen .Rein von der musikalischen Qualität her ,kann die Scheibe einen dann schon überzeugen ,zumal man hiermit dann  die Erwartungen des Schreiberlings doch um einiges übertroffen hat . Ne wirklich solide Mucke ,welche auch echt ganz gut reinhaut , es aber dennoch eher schwer haben wird ,in irgend einer Weise wirklich aus der Masse an Veröffentlichungen herauszustechen . ( LEO )
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                                                                                             STEAMGENERATOR – “ BLACK AS COAL “ ( PROMO CD )
Wirklich mehr als positiv überrascht hat mich der musikalische Einstieg der 5 Wolfsburger .Denn es tut wahrlich mal wieder richtig gut ,solch alten ,völlig trendfreien Klängen lauschen zu dürfen/können .Viel zu selten findet man heutzutage noch Bands ,welche sich mit so ner Überzeugung und Hingabe alten Klängen widmen ,wie es die „älteren Herren „ hier auf ihrem offiziellen Debuteinstieg hinkriegen .Was einem hier mit den sechs ,fast schon überlangen Songs geboten wird ,lässt dich sowohl musikalisch wie auch von der Atmosphäre her , ganz tief in die 70/80 `ziger Zeiten eintauchen . Und so gibt es dann hier in knapp 30 min .
ne Mucke ,deren Inspiration ohne jeden Zweifel bei „Black Sabbath“ und vielleicht sogar nen ganz kleines bissel bei „Deep Purple“ zu suchen sind . Recht dunkel ,ruhig und schwerfällig bewegt man sich hierbei verdammt doomig vorwärts ,lässt aber gelegentlich auch mal so nen ganz kleinen Sprenkler an Stoner Rock Einflüssen aufblitzen .Voll gepackt mit schweren Riffs ,aber auch vereinzelten old school mäßig wabernden Gitarrenläufen ,schafft man es wirklich hervorragend ,den alten Spirit wieder aufleben zu lassen .Absolut passend hierfür werden aber auch ein paar teils psychedelisch anmutende synthetische Soundeffekten und Sprachsamples mit eingefügt . Was den Gesang betrifft ,so zeigt man sich durchaus sehr vielschichtig und ausdrucksstark .Absoluter Clou der Scheibe ist sicherlich die Coverversion von Kraftwerk`s „Radioaktivität“ .In dieser ,ihrer ganz eigenen Form hat man den sicherlich noch niemals zu hören bekommen – sau stark .Abschließend bleibt nur noch zu sagen , setzt euch einfach hin ,genießt die Mucke und lasst Euch vollkommen in die alten Zeiten zurückversetzen . 8 Euro inkl. Porto/Verpackung sollte man dafür ganz locker abzwacken können . ( LEO )
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                                               Nr. 53

                                                                                                            ETERNITY # 24 ( A 5 deutsch )
Wer hätte das gedacht ,dass sich eines der kultigsten und ältesten Fanzines deutscher Lande nun doch noch durchgerungen hat ,weiterzumachen .Nachdem man ja nun mit der Nr. 23 sich eigentlich erst einmal nur mal so wieder kurz zu Wort melden wollte  und nicht wirklich nen Plan hatte ,die Reihe fortzusetzen ,legt man zum Erstaunen nun doch schon wieder nach .Allen Anschein nach war da wohl das Interesse und die Unterstützung von Euch da draußen so groß ,so dass die Macher nun doch wieder mit vollem Enthusiasmus und Überzeugung weitergehen .Wie man es kennt und auch will ,präsentieren sich die hier gebotenen 68 Seiten wieder in ner absolut top Druckqualität mit seinem lieb gewonnenen und typischen Layoutstyle .Und auch inhaltlich beschreitet man vehement seinen eingeschlagenen Weg und knallt uns als Lesern ,auch dieses Mal wieder, mit so ne Masse an den unterschiedlichsten Informationen zu . Damit kannst du wirklich schon nen paar Stunden deiner wertvollen Zeit mit verbringen ,um das alles überhaupt irgendwie abchecken zu können .Wie bereits bei der vorrangegangenen Ausgabe beehrt uns Maik Godau auch hier wieder mit ein paar einleitenden Worten zum Thema „NSBM : Noch so‘‘n bescheuerter Mist „ ,welche es echt in sich haben und zweifelsfrei bei dem einen oder anderen mal wieder dafür sorgen werden ,die grauen Zellen intensiver zu nutzen. Auch die Massen an Interviews ,u.a mit FRAGMENTS OF UNBECOMING, BIRUSHANAH, GATEWAY TO SELFDESTRUCTION, GLORYFUL, URZA, ANCST, , HATEFUL AGONY, FVNERAL FVKK, CEREBRAL ENEMA, ARCANE FROST, SINNERS BLEED…..lassen ganz klar erkennen ,dass ihnen der Underground am meisten am Herzen liegt und man sich auch in musikalischer Hinsicht nicht nur auf eine Richtung versteift ,sondern breit gefächert interessiert und auch unterwegs ist . Das unterstreicht man dann noch einmal zusätzlich mit diversen Liveerfahrungsberichten .Neben der Vielzahl an musikalischen Metalacts kommen aber auch hier diejenigen nicht zu kurz ,welche mit anderweitigen Aktivitäten das Metallerlager unterstützen bzw .am Laufen halten .So hat man mit GODZ OV WAR PRODUCTIONS und der Community METAL UNITES auch mal etwas tiefgründiger „auf den Zahn gefühlt“ .Richtig kultig beim neuen Heftchen ist natürlich auch wieder ein Kreuzworträtsel ,bei welchem ihr wirklich mal beweisen müsst ,ob ihr nicht nur immer von der Metalszene labert ,sondern da auch knochentief drinne seid .Da heißt es echt ,die grauen Zellen auf Vollbetrieb stellen !Obligatorisch hat man den Inhalt natürlich auch wieder mit einigem an neuen Veröffentlichungen aus dem Fanzine –,Bücher- und Tonträgerbereich gefüttert .Inhaltlich fehlen darf hier natürlich auch nicht die „HARD STUFF“ Rubrik von Maik  .Fest steht ,wenn ihr das Heft dann irgendwann mal komplett „durchgepflügt“ habt ,müsst ihr erst einmal die Masse an neuen Informationen genauestens sortieren ,um die dann in die Richtung Eures eigenen Interesses mal intensiver und genauer abzuchecken .Wie beim Review zur Nr .23 schon gesagt : „Ran an den Speck und zeigt dem Team um Katja ,dass ihr auch in den nächsten Jahren Eure Kohle mit voller & totaler Überzeugung in dieses Heftchen investieren wollt . Für 3,50 EUR (+ Porto und Verpackung) könnt ihr die kultige Lektüre unter https://bit.ly/2NVQZI6 oder gleich bei katja@eternitymagazin.de abgreifen .Wer sich ansonsten noch über die weiteren Aktivitäten der Eternity Crew nen Bild machen will ,sollte mal http://www.eternitymagazin.de/ oder https://www.facebook.com/EternityMagazin/   anklicken . ( LEO ) 
                                                                                   THE FLESH  TRADING  COMPANY – „FRANCONIAN WITCHCRAFT” ( EP )
Um es ehrlich zu sagen ,hatte ich beim Betrachten des Covers der aktuellen EP komischer Weise doch irgendwie die „Befürchtung ,dass die  Truppe sich musikalisch irgendwie gewandelt hätte können . Denn rein von der Gestaltung her ,könnte man doch irgendwie eher vermuten  ,dass es musikalisch in eine eher angeschwärzte Richtung gehen wird .Aber zum Glück bestätigt sich dieser Verdacht nun in keinster Weise ,denn die Burschen gehen ,wie man es von ihnen kennt , ganz klar den Weg des Thrash Metals . Vollkommen vom alten Thrash Metal Spirit durchsetzt , bietet man mit dem Opener „Witches Sabbath“ auch gleich ne richtig fette feine Thrash Nummer an ,welche anfangs  zwar noch etwas zurückhaltend wirkt ,aber dennoch schon gut  in Richtung „Kopf schütteln „ geht und mit so einigem an fetteren Mosh Parts bestückt wurde und zum Ende mit nem nem ollen Horror Film Sampler seinen würdigen Abschluss findet . Mit „Salem“ legt man dann gleich noch einmal fett nach ,und steigert sich mit dem ,bis hin zu ner fast schon alles vernichtenden Thrash Metal Granate .Absolut bestens dazu geeignet ,um voll abgehen zu können .In „Sculptor Of Lies“ hingegen geht es nicht ganz so hammerhart zu. Hier lässt man zwischenzeitlich auch immer mal wieder melodische Parts, in Form von Gitarren Solis, mit einfließen . Dennoch bringt aber auch der Songs immer noch genügend Energie mit sich ,um dich vom Hocker reißen zu können .Der Titel „Metal Maniacs „ spricht hier ja schon für sich selbst und könnte sich doch glatt irgendwie zu ner Form der Metalhymne entwickeln .Eingeleitet mit nem ollen Horror Film Sampler ,zeigt sich dann auch  „ Blackspell Conspiracy“ alles andere als irgendwie lahm. Zwischenzeitlich tauchen zwar auch hier mal nen paar kürzere Solipassagen an den Gitarren auf ,welche hierbei für immer wieder  richtig frischen Wind und vor allem für Abwechslung sorgen. Den Abschluss bildet  „Into The Fire“ ,welcher insgesamt geschehen ,am stärksten melodisch veranlagt ist . Gerade bei gerade der Rhythmusgestaltung setzt man auf verdammt ansprechende und abwechslungsreiche Strukturen .Ist für mich zugleich auch der interessanteste und musikalisch unterschiedlichst beeinflusste Song der EP .  Nen schnuckliges Stück an ner Thrash Metal Vollbedienung  ,welches den Weg in Eure Sammlung finden sollte . ( LEO )www.Facebook/TheFleshTradingCompany 
                                                                                                  BESTIAL DESECRATION # III ( A 5 englisch )
Mensch Leute ,auch wenn ich diese kleine Lektüre nun erst zum zweiten Male in meine Griffel bekommen habe und  musikalisch inhaltlich das nun nicht
Wirklich komplett meinen Nerv triff ,so kann und muss ich euch das Teil dennoch sofort mehr als empfehlen .Schon alleine ,wenn du das Teil austütest und einfach nur mal so durchblätterst ,bist du echt nen bissel baff .So eine qualitativ hochwertig ,teils sogar farbig gehaltene Lektüre kriegt man eher nur selten geboten .Das hierbei die 96 Seiten verdammt gut gestaltet sind und absolut keinen Punkt der Kritik bieten ( mal abgesehen davon ,das sich rote Schrift auf schwarzem Hintergrund doch eher etwas schwerer lesen lässt ), heizt auf jeden Fall den Kaufanreiz schon einmal an .Aber ,wie es auch bei den Menschen ist ,was würde ein tolles Aussehen bringen ,wenn geistig nichts drinne steckt .Aber auch in dieser Hinsicht ist man hier nun absolut nicht flach aufgestellt . Ganz im Gegenteil ,denn das ,was man uns hier auch inhaltlich anbietet ,hat Hand & Fuß und zeigt einmal mehr ,wie tief und intensiv man im Geschehen steht bzw. sich damit beschäftigt .Obwohl man hier nun vorrangig Vertretern der Black Metal Gilde (Dark Mystery , Zaghan, Mysteriis, Inferno Requiem, Evilfeast, Hell Desecrator, Raped God 666, Grabunhold ) zu Wort kommen lässt ,kommen aber auch anderweitige Musikrichtungen nicht zu kurz - Infernal Execrator, Goat Semen (Black/Death) , Hellish Crossfire, Transilvania (Thrash) .An der Bandauswahl sieht man hier natürlich ganz eindeutig ,dass man keinem trendigen Scheiß hinterher hechelt ,sondern sich eher in den Gefilden der Undergroundregionen bewegt .Ein kleines Special in Sachen Interviews ist sicherlich die Gesprächsrunde mit "666 Rock Shop/Area Death Prod." aus China! So etwas kriegt man ja nun wirklich eher sehr selten in ner deutschen Veröffentlichung geboten .Bei der Vielzahl der Interviews könnte man ja nun fast vermuten ,dass die dann vielleicht eher etwas dürftig ausgefallen sein könnten .Aber nix da ,hierbei wurde wirklich tiefgründig recherchiert und in keinster Weise irgendwie nach Schema „05/15“ gearbeitet . Mein Respekt ! Neben ein paar wenigen Tonträger – und Fanzinereviews  ,gibt’s noch 3 Artikel mit dem Namen "Blast from the Past", in welchen Euch diverse, eher unbekannte und etwas obskure Bands/Veröffentlichungen aus dem Ost Block der 80`ziger/90`ziger vorgestellt werden .Ne richtig coole und vor allem interessante Angelegenheit .Schon alleine das Heft selbst ist jeden einzelnen Cent der zu entrichtenden 8,00 €  ( Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand ) wert .Aber um den Kaufanreiz noch einmal mehr zu vergrößern ,gibt’s es hier dann noch zusätzlich das Bonus Zine ULTRA METAL SPECIAL (A 5 englisch 12 Seiten) mit  dazu ,in welchem exklusiv "Ramón Reinaldo Restrepo",der Gründer der legendären Kolumbianischen Band "PARABELLUM" zu Wort kommt .Außerdem stehen hier auch noch 2 Poster(Sadistic Intent/Vomitor) mit im Angebot .Da wohl diese Packet auf 300 Stück limitiert ist ,heißt es für euch da draußen , Euch schleunigst auf „die Socken zumachen „ um sich noch eins davon zu sichern .Wer hier nicht zugreift ,hat definitiv echt was verpasst ! ( LEO )
J. Chan  Postfach 45 79564 Weil am Rhein   www.destruktionshop.de   info@destruktionrecords.de
                                                                                                                 DETOX ZINE # 7 ( A 4 polnisch )
International geschehen ist man doch immer wieder richtig baff ,was gerade im Fanzinebereich  so abgeht .Insbesondere was den Underground betrifft ,kann man da wirklich fast wöchentlich immer wieder was Neues entdecken .Und so hat auch dieses polnische Zine ,welches wohl immerhin auch schon seit 1999 am Start ist ,mal den Weg in die deutsche Metallerzone gefunden . Allen Anschein nach kommt das Teil aber wohl eher in recht unregelmäßigen und längeren Zeitabständen raus .Zumindestens kann ich mir das sonst anders nicht erklären ,da ja nun mal 7 Ausgaben in fast 20 Jahren nicht gerade davon zeugen , dass man sich hier voll in seine Zinearbeit reinkniet .Sei es wie es sei ,Hauptsache der Pawel erhält sein Zine überhaupt noch am Leben ! Aufgemacht und layoutet in nem recht guten old school Style ,kommt die Kopierqualität zwar nun nicht wirklich in 1 A Qualität daher ,ist aber dennoch alles noch recht gut erkennbar .Nen Bilderbuch braucht ja nun eh keiner und gerade bei vielen Zine  des old school Sektors legt man ja eh nicht wirklich enorm großen Wert auf den Einsatz von vielem Bildmaterial .Also ist das schon mal nicht als irgendwie negativ zu bewerten .Was sich hier aber natürlich wieder für unsereins als echtes Problem herausstellt ,ist halt die polnische Sprache ,so dass man sich nun nicht wirklich passend zum ganzen Inhalt äußern kann  .Interviews wie auch Reviews scheinen jedenfalls auch hier echt ausführlich abgearbeitet zu werden . Zumindestens rein von der Länge des Textes her ,lässt sich das klar erkennen .In wieweit man hier natürlich tiefgründige recherchiert hat ,bzw . seine Meinung preis gibt ,lässt sich dann nun mal nicht wirklich nachvollziehen .Ganz eindeutig ist aber zu erkennen ,dass dieses Zine sich voll und ganz dem Undergroundgeschehen und musikalisch den extremeren Ausrichtungen sein Hauptaugenmerk widmet . Neben nen wirklichen Haufen an Bands wie NERVOUS IMPULSE, INTENSE MORTIFICATION, ATROFIA CEREBRAL, MASTECTOMIA, OVERTHRUST, GASTROSCHISIS, MONGOLICO, , SYSTEM DESTROYER, QUO VADIS, BRUTAL SPHINCTER, MOSZNA, , HAEMORRHAGE, NIGHTMARE A.D., PORKY VAGINA, PROLETAR, BLOODTHIRST ANTICIPATE, GRIMORIUM VERUM…..etc . melden sich hier aber auch noch 2 echte Undergroundlabels ( INHUMAN HOMICIDE RECORDS / UNDERGROUND FRONT RECORDS ) zu Wort .Glücklicher weise kann man hier dann auch sofort alle Kontaktdaten finden ,so dass es einen nicht wirklich schwer fällt ,den einen oder anderen Vertreter in diesem Zine sofort anchecken zu können .Neben diversen Zine – und Tonträger Reviews, hat man hier natürlich auch nen paar kurze Liveerlebnisabhandlungen mit reingepackt .Alles in allem ist das Heft echt randvoll mit Informationen gepackt ,welche trotz der Sprachbarriere bei dem einen oder anderen von Euch auf ungeteiltes Interesse stoßen könnte, sollte und auch müßte . Aktuell ist Pawel mittlerweile sogar schon bei seiner Nr .8 angelangt . ( LEO)
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                                                                                                        BY THIS AXE I RULES # 5 ( A 5 englisch )
Obwohl dieses schnucklige Fanzine nun auch schon einige Jahre im Umlauf ist ,denke ich doch, dass es bisher noch nicht die Beachtung bekommen hat ,welche es auf jeden Fall verdient hat .Denn ohne auf die Kacke hauen zu wollen ,gehört das Teil sicherlich mit zu dieser Art der Undergroundlektüre ,welche sich jeder ,der nur ein klitzekleines bissel Interesse am Szenegeschehen hat ,unbedingt zu legen muss . Auch wenn das Teil nun in englischer Sprache rauskommt ,liest es sich dennoch locker flockig und verständlich ,so dass selbst meinereins ,dessen Englischkenntnisse nun nicht zu den Besten gehören ,damit kein Problem hat .Rein von der Aufmachung kommt’s echt professionell daher und erinnert mich doch irgendwie recht stark ans G.U.C . Sieht echt verdammt aus ,super Druckqualität und auch in punkto Layout gibt es hier nun absolut nichts dran auszusetzen .Da merkt man jeder einzelnen Seite ganz deutlich an ,wieviel Arbeit ,Zeit und Enthusiasmus in diesem Heft steckt  .Natürlich schlägt sich das dann auch inhaltlich nieder . Nix mit irgendwelchen 08/15 Sachen .Auf den satten 108 Seiten , im schönen s./w. Layout gehalten , zeigt man sich, prall gefüllt mit dem unterschiedlichsten musikalischen Unterhaltungsstoff , welcher hierbei stilistisch nicht nur in eine Richtung geht ,sondern so einiges an unterschiedlichen Sparten ( Death ,Doom ,Grind ,Hardcore … ) abdeckt . Vorzugsweise lässt man hierbei natürlich diverse Vertreter der Szene zu Wort kommen , welche sicherlich zum großen Teil noch zur Undergroundfraktion gerechnet werden dürften  . Mal abgesehen von EMBALMED SOULS & DEAD CONGREGATION ,welche man kennen muss ,gehört der Rest der hier interviewten Bands - PLANAR DEFORMATION , SPIRITUS MORTIS , CROM ,THONIS ,WINTERING ,KHTHONIIK CERVIIKS ,BODYBAG , ACT OF IMPALEMENT ,AGATUS ,EXECRATION + noch einige mehr ,für mich vollkommen in die Kategorie “unbekannt“ .Also schon mal bestens dazu geeignet ,um seinen musikalischen Horizont doch um so einiges zu erweitern !Rein vom inhaltlichen her sind die Gesprächsrunden teils richtig gut tiefgründig aufgebaut und lassen nur ganz selten mal so etwas wie einen gewissen „Standard“ erkennen .Richtig cool und auch recht ausführlich präsentiert sich hier der Bericht über die holländische Death / Doom-Szene , THE BLACK TULIP OR THE DUTCH DOOM/DEATH METAL EXPLOSION PART II OF II. Da hat man sicherlich doch ganz schön recherchieren müssen ,um das alles zusammentragen zu können . Auf jeden Fall ein absolut empfehlenswerter Artikeln ! Inhaltlich wird natürlich auch diese Lektüre mit nem ganzen Haufen an diversem Reviewmaterial abgerundet ,bei welchem man dann auch wirklich sehr ausgiebig seiner Meinung kund tut . Fest steht , das du für dieses Heft echt so einiges an Zeit mitbringen musst ,um dich durchzuarbeiten .Aber wenn du das Heft dann durchgeackert hast ,wirst du auf jeden Fall den einen oder anderen Namen auf deiner „Must have „Liste stehen haben .Ohne irgendwelche Einschränkungen kann und muss man dieses Zine einfach nur weiter empfehlen . Mit 6 € seid ihr dabei . Zugreifen ist hier fast schon Pflicht . ( LEO )
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                                                                                                                   DIOVIM # XII ( A4 litauisch )
Ist ja nun doch schon ne verdammte Weile her ,dass dieses kleine litauische Zine mal wieder den Weg zu uns ,in die deutschen Gefilde gefunden hat .Beim ersten kurzen abchecken präsentiert sich auch die aktuelle Ausgabe des DIOVIM im gewohnten ,recht sauber layouteten s./w. Format .Auch so gibt’s kaum was qualitativ dran auszusetzen. Wirklich ne verdammt gute Drucksache ,wobei sich aber für unsereins  - also der ältere Generation - dann doch leichte Schwierigkeiten beim Lesen ergeben um die doch recht kleinen Schrift zu erkennen .Aber um es ehrlich zu sagen ,spielt das hier nun nicht wirklich ne Rolle ,da man ja eh  nicht der litauischen Sprache mächtig ist .Und gerade das ist hier eigentlich so richtig kacke ,denn was man hier so an Bands auffährt ,ist schon etwas der Wahnsinn .Zum einen ist`s ne richtig gute Sache ,das man sich querbeet durch alles ,was irgendwie härtere metallische Klänge erzeugt , ackert und zum anderen sind es halt hier wirklich fast nur Bands ,welche wohl fast zweifelsfrei alle noch so nen echten Undergroundstatus genießen . Was man hier an wirklichen Massen an Bands auf den nur 26 Seiten gepresst hat ,ist schon echt nen bissel erschreckend .Allerdings sollte man hier nun nicht wirklich enorm ausschweifende Gesprächsrunden erwarten .Denn die meisten der Interviews hier doch eher kurz ausgefallen . Nur wenige sind wirklich mal dass ,was man als ausgiebig bezeichnen möchte .In wieweit man bei der Masse an Interviews hier nun inhaltlich wirklich was geboten bekommt ,ist auf Grund der nicht vorhandenen Sprachkenntnis von meiner Seite her nicht zu bewerten .Für mich ein echter negativer Punkt ist vor allem ,dass man so gut wie von keiner Band irgendwelche Kontaktdaten vorfindet .Sowas gehört doch eigentlich immer mit rein ,um dem Leser die ganze Sucherei zu ersparen . Neben ein paar wenigen Reviews , gibt es hier auch noch den einen oder anderen Beitrag  ,dessen Sinn bzw .Inhalt ich allerdings nicht wirklich deuten kann .Letztendlich ist das hier leider nur ne Lektüre ,welche nur Leute interessieren wird ,die auch der litauischen Sprache mächtig sind ,die wirklich mal auf ne weltweite musikalische Entdeckungsreise gehen wollen oder die mit Bands wie Manegarm, Oshiego, Frenzy, Occvlta, Solfernus,  Chaos Invocation, Death Kommander, Cremosity, October Noir, Exile,Mefitis, Weight Of Emptiness,Nihilith, Totalitarian,Grave Infestation, Stonecast , Sadistic Drive , Threzor, Rivers Of Gore, LIV, Warkunt, Supplices, Netuno Doom , Ultra Raptor,  Greyhawk, Rift Giant, Forged in Black,  Niu de Corbs, Gravrose, Kalanthes,Maleficarum Attack, Putrid Deformity, 11Paranoias,  Black Lotus, Svältfödd, Pheretrum,Temple of the Fuzz Witch, Mortual, Sacrilegia, Shadowland, Even Dusk,  Critical Extravasation, Terror Activator, Tyrans,  Regicide, Aseptic, Corpsefucker , Glossarium, Morii, GreenWalls….. irgendwas anfangen können . ( LEO )
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                                                                                                            KRACHMANIFEST #4 ( A 4 deutsch )
Da sind sie auch schon wieder ,die beiden rastlosen Schreiberlinge Katja & Rayk .Manchmal hat unsereins echt bei denen Eindruck ,als würden die keinerlei beruflicher Haupttätigkeit ,außer ihrem „Kind“ dem „Krachmanifest“ nachgehen . Denn dass ,was die hier mal wieder auf fetten 91 Seiten zusammen gezimmert haben ,verdient echt den vollen Respekt und lässt unsereins auch immer wieder mal etwas fragend dasitzen .Wie machen/schaffen die das bloß , sich immer wieder mit solchem Enthusiasmus ,Überzeugung und Kraftaufwand heranzumachen , um uns in immer kürzeren Zeitabständen erneut mit nem neuen ,aktuellen und  extremen musikalischen Lesestoff zu versorgen ????? Fest steht jedenfalls, dass es die beiden nun in kürzester Zeit geschafft haben ,sich insbesondere in der extremeren Musikszene schon zum Kult entwickelt zu haben . Denn getreu der Fanzinenamensgebung gibt es auch bei ihren aktuellen geistigen „Auswüchsen „ absolut nix für die Warmduschergemeinde . Voller Überzeugung ,vor allem offen und ehrlich wird hier bis auf den Grund sämtlicher extremeren Spielarten – Crust, Grindcore, Death Metal, Punk , Black Metal…- getaucht und so einiges an Informationen an das Tageslicht befördert , was einem sonst sicherlich verborgen geblieben wäre .Deren Gesprächsrunden ( u.a mit DOXA, ARKHAM CIRCLE, COPROACH, CACA DE LUNA, MINENFELD, TOADEATER, FALLEN TYRANT … ) sorgen hierbei über weite Strecken echt für enorm viel Unterhaltung ,sind mehr als ausführlich und vor allem tiefgründig informativ .Mehr als positiv ist für mich hierbei die Tatsache ,dass deren Interviewpartner fast immer sehr mitteilungsbedürftig sind und wirklich teils sehr ausführliche Antworten geben . Da sollten sich einige Interviewpartner in unserer „Klolektüre „ mal nen Beispiel dran nehmen !!! Neben der wirklich fetten Anzahl an diversen Gesprächsrunden ,kommt hier natürlich auch die Versorgung mit diversem Tonmaterial nicht zu kurz .Und auch hier heißt es niemals : „In der Kürze liegt die Würze !“ . Eher das Gegenteil ist der Fall ,denn so tiefgründig und intensiv ,wie man diversen Veröffentlichungen seine Ohren/Augen widmet ,ist schon beinahe etwas „erschreckend „ .Wie man es von denen nun kennt und auch erwartet ,wird hier nicht rumgeschleimt ,sondern knallhart seiner Meinung kund getan .Da kommt es schon mal vor ,dass diverse Veröffentlichungen so richtig zu ner „Arschbombe „ mutierern .Das man als Fanzineschreiberling aber nicht nur vor dem heimischen PC sitzt ,sondern auch enorm aktiv in der Szene unterwegs ist ,zeigen ganz eindeutig die ebenfalls sehr ausführlichen und vor allem auch mit viel persönlichen Eindrücken gespickten Lageberichte vom „Grind The Nazi Scum“, „Black Forest Fest“, „Occvlta/Veiled Konzert“ . Die sind echt richtig cool und geil geworden ! Natürlich hat man das gesamte geistige Material wieder in ein schwarz weiß gedrucktes Format gebracht ,welche niemals überladen wirkt ,sondern wirklich aufgeräumt daherkommt und vor allem keinerlei Lesehilfsmittel erfordert . Unter Mithilfe von Gerste ( ehemals Herausgeber des „Campaign For Musical Destruction“ Fanzines ) haben es die beiden auch dieses Mal wieder zu vollen 100% geschafft , hier nen fetten Undergroundwälzer zusammenzustellen , welcher sicherlich nicht nur die ganz „Extremen“ unter Euch begeistern wird ,sondern auch bei der eher etwas „normaleren „ Metagemeinde auf Interesse stoßen sollte . Da allen Anschein nach das Interesse an der neuen Krachmanifestlektüre alle Erwartungen übertrifft ,solltet ihr euch echt ranhalten ,um euch noch eine davon zu sichern .Also ran ans Sparschwein , 3,50 € (zzgl. P&V) entnommen und schon könnt ihr 100%`tig sicher sein ,in den nächsten Stunden bestens unterhalten zu werden .( LEO )
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krachmanifest@gmx.net
                                                                                                            STRALE  - “BOURBON SOULS”
Manchmal ist es für einen nicht einfach ,ein paar wirklich passende Worte zu bestimmten Veröffentlichungen zu finden .Das liegt dann aber weniger daran ,das die Mucke nun absolut keine Qualität zu bieten hat ,sondern mehr daran ,dass man halt ganz einfach absolut nicht auf diese Form der musikalischen Unterhaltung abfährt . Die 6 Herren aus Finnland bieten hier auf ihrem Debüteinstieg ,über eine halbe Stunde lang ,musikalische Kost , welche man durchaus im  Hardrock/Rock ansiedeln könnte .Vereinzelte ,eher etwas alternativ wirkenden Elemente werden hier aber auch genauso geschickt mit eingebracht ,wie so ein paar ganz leichte schwermetallische Klänge . Bestückt mir durchaus verdammt eingängigen Rhythmen und Melodien schaffen man es , die 9 Tracks durchaus, recht ansprechen und vor allem abwechslungsreich zu gestalten .Hierbei kriegt man es auch verdammt gut hin , treibende und ruhigere Parts so zusammenzusetzten ,das sich jeder einzelne Song in einem recht eigeständigem musikalischen Gewand präsentieren kann .Auch das immer mal wieder eingesetzte Keyboard fügt sich hierbei eher dezent ein und verleiht den Songs dann noch einmal zusätzlich so nen ganz eignen Charakter .Obwohl hier nun für meine Ohren doch recht stark melodiös und etwas ruhiger hantiert wird ,gibt es dennoch auch so einige Tracks ,bei denen dann doch so richtig hart abgerockt wird und die durchaus das Potential mit sich bringen ,als kleine Metal –/ Hard Rock Hymne eingestuft werden zu können .Langweilig oder uninteressant ist die Scheibe keinesfalls . Aber man muss halt auf diese Form der musikalischen Unterhaltung wirklich abfahren ,um die dann auch ein paar Mal mehr in seinem Player rotieren lassen zu wollen . ( LEO )
F.D.A. Records  Rico Unglaube Am Hafen 2   16269 Wriezen  https://fda-records.com/  contact@fda-records.com
                                                                                                                       SCALPTURE – “EISENZEIT”
Ohne hier gleich auf die Kacke hauen zu wollen ,aber das mittlerweile zweite Album der Bielefelder Todes Maschinerie läuft bei mir nun bereits schon zum dritten Male und lässt mich immer noch verdammt positiv gestimmt ,dasitzen . Denn  obwohl die Jungs hier sicherlich nicht mit ner Neuerfindung der Death Metal Sparte aufwarten können ,kann deren Scheibe durchaus jetzt schon mal als das allererste kleine Highlight der neuen Jahres eingestuft werden .  Denn das , was man einen hier in gut 37 min . vor die Omme kloppt ,ist sowohl produktionstechnisch wie auch musikalisch , ein verdammt schwerer und fetter Brocken . Hier brauchst du nicht lange zu warten ,bis die mit nem absolut tödlichen Sturm über dich hinwegfegen .Von Minute eins an geht’s hier unbarmherzig in Richtung völliger Vernichtung ,was natürlich bestens zur Thematik des I. Weltkrieges passt .Voll ausgestattet mit nem old school Death Metal Sound ,welcher eindeutig aus der skandinavischen Ecke kommt ,ist aber auch so einiges der Marke „ Bolt Thrower“ hier klar zu verzeichnen . Die Gitarren braten hier ,leicht tiefer gestimmt , so richtig fett und auch das Schlagzeug kann einem mit seinem teilweisen Sperrfeuercharakter , so richtig gut eingeheizt . Ungemein fett walzt sich deren verdammt fetter Sound durch jeden einzelnen Song ,wobei man sich aber auch phasenweise mal leicht von ner eher gesitteteren Seite zeigt und dann ein paar eher etwas beruhigender wirkende Phasen ,welche teils fast schon progressiv anmuten , mit einbringt . Mit  “Eisenzeit hat man hier so einen richtig derben und super fetten Brecher ans Tageslicht befördert ,welcher genügend Stoff mit sich bringt , um deinen Körper mal wieder bis zu totalen Erschöpfung beanspruchen zu können . ( LEO )
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Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
                                                                                                      APEP – “ THE INVOCATION OF THE DEATHLESS ONE”
Ohne großes Vorgeplänkel greifen die 4 Zwickauer hier gleich mal voll in die Saiten . Obwohl man sich nun dem Death Metal verschrieben haben ,lautet deren Devise aber niemals nur „Knüppel aus dem Sack „ .Sicherlich gibt es hier durchaus auch so nen paar super derbe und eher heftigere Ausbrüche ,aber in erster Linie konzentriert man sich hierbei doch mehr auf einen sehr technischen Bereich .Recht tief old school mäßig ausgestattet ,lassen die 8 Songs ganz klar erkennen ,dass man es in Sachen Instrumentenbeherrschung drauf hat und das man sich auch in Bezug auf das Songwriting durchaus einiges einfallen gelassen hat .
Denn obwohl recht häufig deren „Nile „ Beeinflussung durchdrückt ,lässt man hier dennoch so einiges an eignen Ideen durchblicken . Dennoch ist gerade im Bereich der Riff – und Rhythmusgestaltung deren Bezug zu “Nile” unverkennbar .Gerade die ägyptisch anmutende Atmosphäre ( verstärkt durch leichte Soundeffekte ) durchzieht hier jeden einzelnen Song .Obwohl die Band hier nun eher auf Technik als auf Brutalität setzt ,artet das niemals in eine wüste oder extreme Frickelei aus .Vielmehr sind es gerade die sehr technischen Elemente ,welche dem ganzen Geschehen hier diese starke ägyptische Aura verleihen, mit der man es auch zweifelsfrei schafft ,den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen .Mit Titel 5 „The black pyramid of nagash „wird es dann musikalisch geschehen ,noch etwas breiter gefächert .Eher etwas schwerer „dahinschleichend „ wirkend ,wirkt der dann doch recht geheimnisvoll und teils auch ziemlich dunkel angehaucht . Gesangstechnisch ist man durchweg eher in den tieferen Regionen angesiedelt und nur ganz vereinzelt tauchen mal eher etwas höher liegende Passagen auf .Richtig gut beim „Gesang“ sind die kurzen hohen weibliche Stimmeinsätze ( Song 6 ) . Die passen absolut hervorragend ,um das Gesamterscheinungsbild noch zu verfeinern bzw . noch mal zusätzlich zu würzen .Was soll man noch weiter groß sagen … mit “ The Invocation Of The Deathless One” haben die Zwickauer ein durchaus beachtenswerten ,abwechslungsreichen und würdigenden Einstieg ins Musikbusiness vorgelegt. ( LEO )
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                                                                                              INVICTUS – “THE CATACOMBS OF FEAR”
Gleich anfangs des Jahres versorgt uns „F.D.A. Records“ mal wieder mit ne fetten Ladung an derbem „exotischen“ tödlichem Stoff .Obwohl es ja nun in Japan durchaus so einiges an Bands gibt ,welche sich insbesondere mit ihrem ganzen krassen musikalischen Stoff schon mal international „ zu Wortgemeldet haben „ ,ist es doch immer wieder für ich erstaunlich ,was hier noch an wirklich fähigen Musik Acts in den Tiefen des Underground schlummert . Mit bereits 2 Singels (Lord of the Pit / At the Gate of Crypts ) und ner Split (Fecundation / Invictus ) im Gepäck ,will das Trio nun auch mit seinem ersten Langspieler international alles platt machen . Und das sollte/könnte ihnen durchaus auch gelingen .Zwar nun nicht mit neuen oder akut abartigen Inspirationen versehen ,bieten die hier dennoch eine gut 31 minütige Prügelorgie an ,welche mehr als genügend treffsichere todesmetallische Klänge mit sich bringt ,um das Interesse bei Euch wecken zu können Vorrangig orientiert sich ihr Schaffen hierbei recht eindeutig am brutalem amerikanischen Style ,wobei der enorm energiegeladene aggressive Sound nur ganz gelegentlich mal mit ner eher durch etwas melodischer anmutenden Soligitarrenpassagen unterbrochen wird .Diese dienen aber wirklich nur zur Verfeinerung und zum kurzzeitigen Luftholen ,bevor man dann sofort wieder seinen tödlichen blutigen Weg geradlinig weiter verfolgt .Das hie tiefere gutturale ,manchmal auch recht giftig wirkende Gesangsdarbietungen mit rein gehören ,ist ja schon fast selbstverständlich .Ne coole Scheibe ,die zwar nichts wirklich Außergewöhnliches anbietet ,aber dennoch enorm anmacht und allen Liebhaber extremerer tödlicher Tonkunst ne gute halbe Stunde der besten Unterhaltung bietet .
( LEO )
F.D.A. Records Rico Unglaube Am Hafen 2 16269 Wriezen
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                                                                                        IN DIVINE EMBRACE OF THE DYING LIGHT VOL. II ( TAPE )
Obwohl ich nun wahrlich kein Fan von irgendwelchen Samplern bin ,gibt es dennoch vereinzelt mal so ein paar Zusammenstellungen ,welche einen durchaus interessant und empfehlenswert erscheinen . Gerade dann ,wenn sich darauf Bands tummeln ,welche man dann doch eher etwas einen „exotischen „Status anheften möchte und von denen man hier bei uns in good old germany wohl eher seltener mal was zu hören bekommt bzw .bekommen wird . 12 Bands aus Ländern wie Columbien, Mexico, Italien, Ecuador, Finnland, Canada , Griechenland und sogar Deutschland geben sich die Ehre und stellen ihr musikalisches Können unter Beweis . Hierbei vermute ich doch mal ganz stark, dass es sich wohl zum größtenteils um Bands handelt, welche man wohl noch einen eher undergroundigen Status zuschreiben sollte/ könnte .Zumindestens sind mir selbst Bands wie Astarot ,Reign In Blood, Cult Of Eibon, Avzhia , Mysteriis, Grim Monolith…. nun absolut kein Begriff ! Obwohl es hier nun musikalisch volle Pulle in den Black Metal Bereich geht ,gestalten sich die 12 Songs dennoch überaus abwechslungsreich und geben einen echt verdammt guten Überblick über die unterschiedlichsten Spielweisen des Black Metals . Hier klingt echt jeder Song anders ,so das hier absolut keine Langweile aufkommt und man immer wieder mal dazu neigt ,mal nachzuschauen ,welcher Interpret hier nun gerade am Wirken ist . Selbst produktionstechnisch kommt es hier recht gut und fett rüber . Das ist so ein Teil ,welches man getrost auch einmal mehr laufen lassen kann ohne dass man auch nur einen Moment der Monotonie oder des Gleichklangs verspürt . Mal wieder ein äußerst interessanter Überblich übers schwarz metallische Undergroundgeschehen ,welcher nicht nur die dunkel angehauchten Schaaren untere Euch ansprechen könnte/sollte und für welchem man ruhig die erforderlichen 5 Euronen investieren kann . ( LEO )
Destruktion Records
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Sorcier Medieval Records
                                                                                              PROFANATOR - “FALLEN”
Ob die fünf Mexikaner mit ihrem mittlerweile vierten Langspieler nun endlich mal den großen Durchbruch schaffen werden ,ist doch eher etwas fraglich .Immerhin sind die ja nun schon fast 20 Jahre inmitten des metallischen Geschehens unterwegs und können auch schon auf ne recht beachtliche Anzahl an Veröffentlichungen zurück blicken . So richtig scheint es ihnen aber bisher nun nicht wirklich gelungen zu sein , ein wirklich reges Interesse an sich zu wecken .Dabei ist das ,was man musikalisch so anbietet ,nun nicht mal als irgendwie schlecht oder „billig“ einzustufen .Denn was die auf ihrem aktuellen Scheibchen in ner satten Spielzeit von fast 50 min . runterreißen ,kann sich durchaus sehen lassen . Mehr als tief im klassischen Bay Area Thrash Metal Sound der 80´ziger Jahre verankert ,ziehen die hier recht ruppig und roh ihrer Wege . Trotz der klaren Ausrichtung lassen sich nicht wirklich hundert prozentige Vergleich zu irgendwelchen anderen Bands ziehen ,auch wenn halt gerade die diversen deutsch stämmigen Thrash Einflüsse recht deutlich herauszuhören sind . Die Band schafft es tatsächlich ,so ihren ganz eignen Stil zu kreieren und diesen auch wirklich gut rüberzubringen .Allerdings fällt es beim Zuhörern doch streckenweise etwas schwerer ,dem ganzen Geschehen zu folgen ,da es doch teilweise ,gerade im Bereich der Riffs, eher etwas chaotisch und ungeordnet wirkt . Geschwindigkeit mäßig machen die hier natürlich absolut keine Abstriche und holzen sich wahrlich in nem Höllen Tempo durchs Geschehen .Auch die aggressiven thrashigen Shouts , die stellenweise sogar leicht nen bissel an Hardcore erinnern ,sind nun absolut nicht zu verachten .Was allerdings bei denen etwas merkwürdig und eher unpassend erscheint ,sind die gesprochenen Passagen und leichten Samplereinspielungen . Keine Ahnung woran das liegt ,aber auf mich wirken die ganz einfach so ,als ob man irgendwie nur versuchen würde ,die einzelnen Songs unbedingt in die Länge zu ziehen ,um halt auf ne längere Spielzeit zu kommen .Letztendlich liegt das dann aber sicherlich im „Auge des Betrachters“ ,ob der das als positiv oder negativ einstuft .Obwohl die Mexikaner nun wirklich drum bemüht sind , sich recht vielschichtig zu präsentieren ,wirken dennoch die 10 Songs für mich mit der Zeit etwas zu gleichförmig . Wer auf ne schöne ,dreckige und vor allem gerecht eigeständige fette Portion an Thrash Metal Gefallen findet ,der wird mit dieser Scheibe jedenfalls nichts falsch machen .
( LEO )
F.D.A. Records Rico Unglaube Am Hafen 2 16269 Wriezen
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                                                                                               HAMMER    CAIN – “CAIN”  ( RE-RELEASE )
Überall lese ich was von absolutem Kult und dass man eigentlich die Band kennen müsste .Aber diese Scheibe ,welche wohl bereits 1992 veröffentlicht wurde ,ist anscheinend wirklich völlig spurlos an mir vorbei gezogen .Nach der Scheibe hier war ja dann mit der Band auch schon Schluss gewesen ,da man wohl zur damaligen Zeit noch nicht wirklich was mit deren Mucke anfangen konnte bzw .deren wirklich geniales Potential ganz einfach nicht erkannt hat oder erkennen wollte .Aber zu meinen und vielleicht auch zu Eurem Glück hat sich „Rise Above Records“ dazu entschieden , das Teil remastert und in der ursprünglich geplanten Songreihenfolge, als CD Fassung sogar auf Vinyl neu aufzulegen !Wie ich hier so richtig anfangen soll ,weiß ich erst einmal nicht wirklich da mich die Scheibe wirklich tatsächlich erst einmal komplett beeindruckt dasitzen lässt . Wenn man nicht so schon irgendwie fest in ner depressiven Phase verankert ist ,dann wird man sich aller spätestens nach dem Genuss dieser Scheibe nicht mehr so richtig wohl fühlen und sich echt nen paar Gedanken über das ganze Leben machen . Denn sowas von düster ,psychedelisch wirkende und niederringend ,wie diese ganzen Tracks auf einen wirken ,ist es kaum noch möglich , positive Gedanken zu kriegen oder sich deren Ausstrahlung und enorm intensiver negativer Klänge  zu entziehen .Die 8 Stücke, alle samt mit Überläge in nur ein paar Sätzen abzuhandeln ,wäre irgendwie fast schon ein Frevel .Deshalb nehmen wir uns mal jeden einzelnen Titel vor .
Schon der erste Song beginnt mit Mönchs ähnlichem Gesang und ganz schweren dunklen Riffs ,welche doch irgendwie leicht an  „Black Sabbath“.Mit einem fast schon monoton anmutenden Rhythmus durchzogen ,zieht man hier schwerfällig doomig über fast 14 min. seiner Wege .Neben den ganz schweren Riffs tauchen aber auch mal hellere ,schon in den Solibereich gehende , psychedelisch wirkende Riffs auf .Der zähe ,fast schon in den Sprechbereich gehende Gesang verbreitet nochmal zusätzlich so ne richtig bedrückende ,einengende Atmosphäre
Titel 2 und 3 gestalten sich etwas rockiger zur Sache ,wobei insbesondere bei der Riffgestaltung vielseitiger gearbeitet wird .Gerade die tiefen Riffs können  einen mit ihrer Schwere fast schon zu erdrücken und sind über weite Strecken recht experimentell wirkend gestaltet .Gesangstechnisch erinnert es eher an einen psychedelischen Trip , mit leicht verzerrtem Ausdruck
Titel 4 ist mal wieder enorm schwerfällig ,mit nem enorm erdrückend wirkendem Soundgeflecht und ner Gitarrenarbeit ,welche einem den kalten Schauer über den Rücken treibt . Auch hierbei zeigt man sich verdammt experimentell angehaucht ,so dass es einen fast so vorkommt ,als würden die sich in einem totalen Drogenrausch ausleben  .
Titel 5 wirkt von Beginn an ziemlich Noise und Industrial beeinflusst .Hier wird nur mit Klängen und Soundsequenzen experimentiert ,welche irgendwie so nen spacigen Charakter haben .Irgendwelche wirr wirkenden Stimmen ,Schreie ,kurze ,kaum verständliche Sprechpassagen ,quälende Schreie ,ächzende Sprachbrocken passen bestens ein .Der ganze Song hat irgendwie was völlig irres und kaum begreifliches in seinem ganzen Songaufbau .
Titel 6 beginnt mit ganz sachten Bass und Gittarenläufen ,welche anfangs von ner kindlichen Stimme begleitet werden .Ganz langsam baut man dann das Riffgeschehen etwas kraftvoller auf und lässt so ein paar leichte elektronische Klänge mit einfließen. Das anfangs eher sehr dunkel und bedrückend anmutende Ambiente bringt vereinzelt aber auch mal einige wenige ,eher aufmunternd wirkende Passagen mit sich .Richtig kreativ und kaum nachvollziehbar geht man bei der kompletten Riffgestaltung zur Sache .Ab dem Mittelteil des fast 12 min . Songs rockt es dann sogar mal richtig schwer .So nen par ganz leichte Bezüge zu „Black Sabbath“ sind auch hier zu erkennen .
Titel 7 ist  recht stark von Drums geprägt und die Gitarren nehmen doch eher ne etwas hintergründige Stellung ein .Nur die psychedelischen Elemente springen einem hier förmlich ins Gesicht und treten teilweise urplötzlich heraus .Der doch eher recht monoton wirkende Grundrhythmus schleicht sich so dahin und wird nur durch gelegentliche härter wirkende Riffs mal unterbrochen .Im Laufe der fast 8 min . nimm dann die Gitarrenarbeit immer mehr zu und drängt sich mit fast schon beängstigender Intensität immer mehr in den Vordergrund .
Der Rausschmeißer ist dann so ein absolutes Paradebeispiel dafür ,wie man einem das letzte bissel an übrig gebliebener Lebensenergie entziehen kann . Mit ganz düsterem, bedrückendem, an die Nerven gehenden noisigem dark Ambiente Sound ,holt man hier zum Ausklang noch mal die totale Psychokeule raus ,mit welcher man den allerletzten positiven Gedanken zunichte macht .Zusätzlich noch unterlegt mit Wolfsgeheule ,Windgeräuschen und Klängen ,die  nicht von dieser Welt zu stammen scheinen ,bist du nach den 73 min . echt am Ende und psychisch wie auch physisch mehr als angeschlagen . Für mich das absolute Top Highlight dieses Jahres ! ( LEO )
Gordeon Music Promotion  https://www.gordeonmusic.de/
Rise Above Records https://riseaboverecords.com/
Soulfood  http://www.soulfood-music.de/                     
                                                                                              ANCESTOR – “ “LORDS OF DESTINY”
Die Sparte des Thrash Metal ist zwar heutzutage auch schon etwas ausgelaugt und gerade die etwas neuere Form davon ,findet sich ja heutzutage doch recht häufig bei neueren Bands vor .Aber es gibt dennoch immer noch genügend Bands ,welche sich voll und ganz dem guten alten old school Style widmen und diesen dann auch komplett ausleben . Was neues oder völlig anderes ist bei denen ja nun mal absolut nicht vorzufinden ,aber wenn man die Mucke überzeugend und technisch voll in Ordnung rüberbringt ,sollte man nun nicht wirklich rummeckern .In diese Kategorie der Bands gehören zu vollen 100% die 4 Chinesen .Obwohl ja nun Metal made in China gerade heutzutage doch immer noch eher etwas exotisch erscheint ,gehören die wohl doch schon zu einem der bekannteren Acts des Landes . Neben ner ganzen Masse an diversen Liveauftritten( zumindestens auf fratzebook hat das den Anschein ) haben die  2017 auch schon mit der EP „Age of Overload „ ihren Szeneeinstieg hinter sich .Jetzt legt man hiermit nun seine erste full lenght vor und huldigt hiermit im absolut reinsten Thrashformat den Helden von  „Kreator „ , „ Sodom“ und „ Protector“ . Eigenständigkeit oder Kreativität sucht man hier zwar vergebens ,aber was die hier in den gut 36 min . abziehen ,hat dennoch irgendwie Klasse .Geradlinig wird hier drauflos geschrotet und immer volle Pulle Gas gegeben .Wie man es vielleicht erwartet hätte ,geht’s auch im Sangesbereich mehr als eindeutig in Richtung Tom Angelripper / Mille .Also einfach nur ,100% passend .Trotz der nun völlig fehlenden Eigenständigkeit ,
schafft es auf jeden Fall jeder der einzelnen Songs ,den Spirit der alten Zeiten wieder aufleben zu lassen und in bester Manie rüberzubringen .Kann man ,muss man aber nicht haben ! ( LEO )
Awakening Records    https://www.facebook.com/AwakeningRecordsCN/
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                                  APEP – “ THE INVOCATION OF THE DEATHLESS ONE”
Ohne großes Vorgeplänkel greifen die 4 Zwickauer hier gleich mal voll in die Saiten . Obwohl man sich nun dem Death Metal verschrieben haben ,lautet deren Devise aber niemals nur  „Knüppel aus dem Sack „  .Sicherlich gibt es hier durchaus auch so nen paar super derbe und eher heftigere Ausbrüche ,aber in erster Linie konzentriert man sich hierbei doch mehr auf einen sehr technischen Bereich .Recht tief old school mäßig ausgestattet ,lassen die 8 Songs ganz klar erkennen ,dass man es in Sachen Instrumentenbeherrschung drauf hat und das man sich auch in Bezug auf das Songwriting durchaus einiges einfallen gelassen hat .
Denn obwohl recht häufig deren „Nile „ Beeinflussung durchdrückt ,lässt man hier dennoch so einiges an eignen Ideen durchblicken . Dennoch ist gerade im Bereich der Riff – und Rhythmusgestaltung  deren Bezug zu “Nile” unverkennbar .Gerade die ägyptisch anmutende Atmosphäre ( verstärkt durch leichte Soundeffekte ) durchzieht hier jeden einzelnen Song .Obwohl die Band hier nun eher auf Technik als auf Brutalität setzt ,artet das niemals in eine wüste oder extreme Frickelei aus .Vielmehr sind es gerade die sehr technischen Elemente ,welche dem ganzen Geschehen hier diese starke ägyptische Aura verleihen, mit der man es auch zweifelsfrei schafft ,den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen .Mit Titel 5 „The black pyramid of nagash „wird es dann musikalisch geschehen ,noch etwas breiter gefächert .Eher etwas schwerer „dahinschleichend „ wirkend ,wirkt der dann doch recht geheimnisvoll und teils auch ziemlich dunkel angehaucht . Gesangstechnisch ist man durchweg eher in den tieferen Regionen angesiedelt und nur ganz vereinzelt tauchen mal eher etwas höher liegende Passagen auf .Richtig gut beim „Gesang“ sind die kurzen hohen weibliche Stimmeinsätze ( Song 6 ) . Die passen absolut hervorragend ,um das Gesamterscheinungsbild noch zu verfeinern bzw . noch mal zusätzlich zu würzen .Was soll man noch weiter groß sagen … mit “ The Invocation Of The Deathless One” haben die Zwickauer ein durchaus beachtenswerten ,abwechslungsreichen und würdigenden Einstieg ins Musikbusiness vorgelegt. ( LEO )
https://www.facebook.com/pg/ApepBand/posts/      oliver.pikowski@gmx.de               
                                                                                        ILLUM ADORA - ...OF SERPENTINE FORCES“ (EXCLUSIVE DIE HARD EDITION )
Eh ,hier wird doch wohl jedes echte Sammlerherz höher schlagen ! Bei „Folter Records“ als offizielle CD erschienen ,legt Johanes hiermit nun eine auf nur 25Stück limitierte Die Hard Version vor ,welche es für nen Preis von 26.66 € bei seinem Label „Destruktion Records“ zu ergattern gibt .Und das Teil hat es echt in sich . Neben der super geilen Aufmachung ,beinhaltet diese Edition die Scheibe als Tape ,ne Live DVD , nen Sticker ,ein lyric booklet, einen Button und sogar noch nen T-Shirt .Das ist doch mal echt was für den absoluten Die Hard Fan .Aber auch Mucke mäßig wird das Soloprojekt um Hurricane Hellfukker ( Zarathustra) mit seinem erste Studioalbum sicherlich bei dem einen oder anderen auf ungeteiltes Interesse stoßen . Denn seine Interpretation von Black Metal der den alten Schule kann sich echt sehen und hören lassen ,zumal man hier nicht durchweg nur ganz extreme Wege eingeschlagen hat ,sondern durchaus auch so einiges an verdammt hymnischen Elementen mit einarbeitet .Für mich am ehesten ist der Gesamtaufbau der Songs noch in Richtung ganz früher “ Desaster „ und „Bathory“ ausgelegt ,ohne die aber hier in irgendeiner Weise bloß zu kopieren . Denn durchaus schafft man es hier ,gerade durch so ein paar gelegentliche thrashiger wirkende Elemente , dem ganzen doch so eine gewisse Eigenständigkeit einzuverleiben .Obwohl die gut 40 min . mit ner wirklich starken Portion an Aggressivität versehen wurden ,kommen aber auch eher etwas melodischer Parts hier nicht zu kurz .Gerade dann ,wenn man den Songs so diesen hymnischen Charakter einverleibt und sich mit ruhigeren Parts zur Schau stellt ,kann man hier überzeugen .Das nicht überspitze kratzige ,bösartige Sangesorgan ,welches nur seltener mal einen etwas anderen Ausdruck rauspresst ,kommt hierbei auf jeden Fall voll überzeugend rüber . Da hier sowohl musikalisch wie auch vom gesamten Angebot her alles in den obersten positiven Regionen angesiedelt ist ,solltet ihr euch diese mega Packet auf jeden Fall schnellst möglich sichern . ( LEO )
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                                  COMATOSE – “THE ULTIMATE REVENGE” ( TAPE )
Das gute Teil hat nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel ,denn mittlerweile haben die Philippinos bereits ne zweite full lenght (The Ungodly Lamentations 2018 ) und ne Split (The Infamous Legacy 2019 ) nachgelegt . Aber wie auch immer ,das hier vorliegende Debüt der 4 Burschen hat auch heute noch genügend Potential ,um bei Euch auf Interesse zu stoßen .Sicherlich ist es ja nun so ,dass die hiermit nun nicht wirklich was Neues oder Außergewöhnliches an den Tag legen ,aber so ,wie die das hier rüberbringen ,kann das einen dennoch voll überzeugen . Eingeleitet wird das fette Death Metal Packet hier mit nem eher viel zu langen und absolut unspektakulärem Intro .Über 2 min . als Einleitung braucht man ja nun mal nicht wirklich ,aber egal ,denn dann geht es hier richtig los .Immer schön im Hochgeschwindigkeitsbereich gehalten ,bieten die hier ne super fette Dosis an tödlichen Klängen ,deren Einflüsse ganz deutlich bei dem alten   “Morbid Angel”, “Deicide” oder auch “ Sinister“ Sound zu suchen sind .Die Gitarren braten echt fett ,lassen aber auch gelegentlich mal nen paar Solieinsätze durchblicken .Zusätzlich mit ner kleinen Prise Thrash Metal versetzt ,zeigen die sich durchweg brutal bösartig und ziehen hier recht gnadenlos ihren old school Style durch .Obwohl man hier nun nicht wirklich was völlig Abartiges oder gar Neues erwarten sollte ,gibt es dennoch auch bei denen immer mal ein paar Momente ,in denen man durchaus bemüht ist ,so ein klein bissel an eigener Kreativität mit einzubringen .Die super brutalen Growls ,welche aber auch so einen gewissen morbiden Charme mit sich bringen ,passen hier natürlich zu vollen 100% rein .Für nen richtigen und echten old school Death Metal Fan bietet die Scheibe alles ,was man braucht . Das fette Teil gibt es sowohl im Tapeformat (The Eye Production/ Destruktion Records   )  ,sowie auch als auf 500 Stück limitierte CD bei „Satanath Records“ zu ergattern . Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall . ( LEO )
Satanath Records  https://www.facebook.com/satanath666
The Eye Production       
                                                                                          TRIGGER /CONTROLLED EXISTENCE -  „LIVE SPLIT“  ( TAPE )
Ich komme mir mal wieder schwer überfordert vor .Was ist denn das ? Nen Proberaumtape oder ist da was bei den Aufnahmen falsch gelaufen ..? Letzteres haut wohl am ehesten hin ,denn  das sind hier pure Liveaufnahmen von dem Gig am 14.April 2014 in Prag .In wieweit irgend jemand da draußen so etwas dann nun wirklich braucht ,ist aber gerade dann qualitätsmäßig echt sehr fraglich .Denn hier musst du den Lautstärkeregler fast auf volle Pulle drehen ,um überhaupt was zu hören .Also wirklich nur was für Fans von Fans oder anders gesagt ,für die „ganz Harten „ unter euch . Limitiert auf 50 Stück bietet das Tape ja rein von der Mucke her durchaus super satten brutalen Stoff ,welcher bei besserer Tonqualität sicherlich auch seine Anhänger finden dürfte . Das deutsche Dreiergestirn TRIGGER zockt ganz derben Grindcore ,welche aber auch massenweise Ausflüge ins Powerviolence Lager vorweist .Vollgeballert mit eher schreiendem „Gesang“ und ganz kurzen Growlausbrüchen wüten die sich hier mit ihrem recht kurzem Songgelage ganz schön durchs Geschehen. Kurz und knackig gibt’s hier immer voll eins aus Fressbrett . Die Tschechen CONTROLLED EXISTENCE ,die übrigens nen Frauchen am Mikro stehen haben ,sind nicht weniger „zart besaitet  .Vielleicht noch ne Schippe extremer gestaltet ,ziehen die musikalisch ,für mich doch noch mehr ansprechend ,ihrer Wege . Vorrangig im Grindcore Bereich angesiedelt , kommt hier aber auch so einiges aus dem Fastcore und Powerviolence Lager zum Vorschein .Hat auf jeden Fall alles das Potential ,dich doch irgendwie platt machen zu können .Gerade die Tatsache ,dass hier ein holdes weibliches Wesen seine Sangeskünste unter Beweis stellt ,lässt einen doch etwas an der Aussage „das zarte Geschlecht“ zweifeln . Musikalisch gesehen liegt man hier also durchaus im Bereich einer Empfehlung ,aber qualitätsmäßig ist das wohl doch eher eine Zumutung . ( LEO )
axelgrind@gmx.de
                                                                                   HELL AVENGER – „LORDS OF THE BURNING ABYSS“ ( TAPE )
Mal wieder die volle Breitseite an old school Black Metal der Marke „Hellhammer“ und“ Venom“ gefällig ,dann solltet ihr Eure Lauschlappen für dieses Tape mal wieder voll auf Empfang stellen .Im guten alten traditionellen Style gehalten ,bieten die Chilenen uns hier 4 Tracks ,die verhältnismäßig roh und recht geradlinig einschlagen .Deren Debüteinstieg ist nen recht gewaltiger Black Metal Auswuchs ,mit nur gelegentlichen eher etwas ruhiger wirkenden Ausflügen, bei dem insbesondere die Riffs immer voll ins Schwarze treffen werden .Richtig gut flott und auch durchaus mit so nem gewissen dreckigen Charakter behaftet ,lässt sich bei denen aber auch so ein ganz leichter Heavy Metal Touch nicht verleugnen .Irgendwelches enorm morbides Kreischen oder gar Gekeife gibt es hier nicht zu entdecken . Vielmehr bewegt man sich in einem doch recht hallig gehaltenen ,mieserem Ausdrucksformat .Einzig allein die doch eher recht kurze Spielzeit ist hier vielleicht als ein negativer Punkt zu bewerten . Ansonsten sollte das Tape die Anhängerschaaren der ersten unheiligen Black Metal Welle durchaus ansprechen . ( LEO )
El Abismo    https://www.metal-archives.com/labels/El_Abismo/
Morbid Metal Records   https://www.facebook.com/pg/MorbidMetalRecords/posts/
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                       SLY OLD DOG – “ THE HARDER THEY FALL” ( EP )
Mal wieder richtig Bock auf die totale Ladung old schooligen Hardcore .Dann ist der leider etwas zu kurz ausgefallene Appetitshappen der Stuttgart genau das richtige Material für Euch . Denn mit gerade mal knapp zwölf Minuten Spielzeit bestückt ,schaffen die es dann tatsächlich ,in der kurzen Zeit wirklich alles kurz und klein zu holzen ,was nicht irgendwie fest verankert ist .Hier gibt es durchweg immer ein voll auf die Zwölf ,ohne Kompromisse oder auch nur den Anschreien voll Stillstand . Die Devise heißt „ Imme volle Pulle voran  und bloß keine Ruhepause zulassen !„Obwohl nun ihr ,doch deutlich vom Neunziger Hardcore geprägter Sound auch ganz schön was an metallischem Einschlag mit sich bringt ,driften die hiermit aber niemals in Richtung des modernen Metalalcores ab . Vollgepumpt mit ner ganzen Menge an wirklich super satten Moshparts und heisernen Shouts ,ist fast jeder der 5 Tracks als so ne richtig fette Hardcore Granate einzustufen ,welche einem sofort in Mark und Bein übergehen .Ne richtig starke ,mitziehende und enorm treibende Mucke ,welche ohne jeden Zweifel bei ner Livedarbietung für jede Menge Staub vor der Bühne sorgen wird . ( LEO )
Stay Cold Records    https://www.facebook.com/staycoldrecords/                                 
                                                                                                FATEFUL FINALITY – “ EXECUTOR”
Mit dem mittlerweile viertem Alben am Start ,machen die Jungs aus Schwaben von Anfang an klar ,dass man keine Rücksicht auf Verluste nimmt und keine Gnade walten lässt .Mit nem kurzen Klavierintro eingeleitet ,geht es dann auch gleich in die vollen ,und lässt mit „Fire And Brimstone“ ein absolutes Sperrfeuer über einen hereinbrechen ,welches in den gegnerischen Reihen nur noch verbrannte Erde hinterlassen wird . Das bereits nach diesem ersten Angriff eigentlich schon nicht mehr mit Gegenwehr zu rechnen ist ,scheint den Jungs aber egal zu sein , denn auch fast in allen darauffolgenden Tracks überzieht man die gegnerischen Reihen mit einem teils enorm brachialen Sperrfeuer aus traditionellen und eher etwas moderner wirkenden Thrashgranatenfeuerwerk .Obwohl hier nun einige Passagen auch mal recht stark nach Metalcore deutscher Prägung klingen ,behalten die dann aber zum Glück eher den old school Style bei und warten durchaus auch mal mit ein paar eher sehr eigenständig wirkenden Passagen auf .  Besonders die teils doch enorm brutal wirkenden Riff Attacken und die kürzeren Drummeinschläge erweisen sich hier als enorm effektiv und treffen mit jedem einzelnen Ton ganz genau ins anvisierte Ziel . Sollte es bei diesem Flächenbombardement dann doch noch Überlebende geben ,so gibt man denen immerhin  ,in Form von ein paar kurzzeitigen melodische Momente, die Gelegenheit zur Flucht .Richtig gut gelungen sind hier auch die beiden enthaltenen Coverversionen . Zum einen hat man Iron Maiden`s -  „Moonchild“ zu ne eher etwas melodiöser wirkenden Thrash Nummer  umfunktioniert und Motörhead`s - „Overkill( Hidden track ) in ein thrashigeres Ambiente verpackt .Kommt echt sau geil ! Jeder Thrashfan ,egal ob modern oder old schoolig angehaucht ,kann bei dieser wirklich richtig fett produzierten Scheibe ,bedenkenlos zuschlagen . ( LEO )
Fastball Music  http://www.fastball-music.de/                     
                                                                                                               LECTERN – “DEHEADMENT FOR BETRAYAL”
Die Italiener gehören ja nun auch schon zu den „alten Hasen „ in der Szene . Schon seit 1999 sind die Römer unterwegs und legen nach 2 EP`s und 2 full lenght Alben hier nun das dritte Mal nach . "Deheadment for Betrayal" ist nen 36 minütiges  Todesblei Album geworden ,welches kaum Wünsche offen lässt und sich am ehesten noch an dem alten „Morbid Angel „ Sound orientiert .Phasenweise fett brutal gestaltet , agiert man  zwar kaum mal im Hyperblastbereich ,bringen aber dennoch mehr als genügend ultra fette Parts mit sich ,welche ohne jeden Zweifel für einiges an Action sorgen können . Obwohl man zwischendurch doch recht häufig - in Form diverser, teils recht verspielter Gitarrensolieinlagen - sein Können unter Beweis, stellt ,verlieren die 8 Songs dadurch kaum mal ihre Zugkraft . Zwar ist es für meinen Geschmack dann doch manchmal etwas zu viel des „Guten „ ,aber das ist ja nun mal alles reine Geschmackssache .Manchmal aber auch eher etwas schwer walzend daherkommend , zeigt man mit seinen 8 Songs jedenfalls so einiges an Abwechslung auf und sorgt dafür ,dass kaum mal ne Minute der Langeweile oder Eintönigkeit aufkommt .Richtig gut passen hier natürlich die doch verdammt intensiven und  gewaltigen Growls des Bassisten und Frontmanns Fabio Bava rein , welche dem Ganzen hier dann natürlich noch ne zusätzliche tödliche Dosis verleihen .Obwohl „Lectern „ nun wirklich verdammt viel rüberbringen und ein verdammt gutes handwerkliches Geschick zeigen ,wird man es aber dennoch ultra schwer haben ,sich hiermit wirklich aus der breiten Masse hervorzuheben .  Anhängern des Death Metal der alten Schule wird es aber dennoch zweifelsfrei richtig gut gefallen . ( LEO )
Via Nocturna   https://vianocturna.com/
                                                                                                               VULVATHRONE – „ WHOREIFICATION“
Obwohl sich die 5 köpfige slowenischen Grindmaschinerie  nun schon 2003 gegründet haben ,ist „ WHOREIFICATION“ erst ihr drittes Album . Dennoch kann ich mich komischer Weise doch noch daran erinnern ,deren letztes  Album  „Passion of Perversity“ ( 2009 ) auch schon mal reviewt zu haben . Ob das nun rein nur an deren doch sehr einprägsamen Namen liegt oder an der Mucke ,kann ich allerdings nicht mehr wirklich nachvollziehen . Auf jeden Fall ist das ,was man auf seinem aktuellen Abriss anbietet ,Mucke mäßig so ziemlich das ,was selbst meine ollen müden Knochen dann mal wieder in Schwung bringen kann .Denn bei deren 41 minütige „Zerstörungsorgie“ zuckt es doch ganz schön in den Gliedern und man muss sich, ob man will oder nicht ,doch irgendwie unweigerlich in Bewegung versetzen .Denn mit ihren 12 Songs bewegen sich die Herren in einem Bereich , welchen man durchaus schon als ne richtig derb fette Death/ Grind-Orgie bezeichnen möchte ,welcher hier natürlich auch noch ne verdammt satte Dosis an eher unappetitlicher Texten mit sich bringt .Wer jetzt aber annimmt ,dass hier ganz einfach nur stumpf drauflos geholzt wird , wird eher etwas enttäuscht sein .Teilweise ist hier doch immer mal nen bissel was an eher technischer gestalteten Parts zu entdecken ,welche sich allerdings dann echt gut passend ins Gesamtgefüge einbringen .Gerade im Riffbereich geht man hier dann doch mal Kompromisse ein ,und zeigt sich doch eher melodischer .Dennoch versprühen auch diese kurze Phasen ne enorme Intensität und sorgen nicht wirklich dafür ,dass deren insgesamt brutales Grundgerüst irgendwie zusammenbricht .Sicherlich kann man insgesamt gesehen nun kaum davon sprechen ,dass die Band sich hier wirklich innovativ oder völlig abartig in Szene setzt .Mir ist das aber im Endeffekt so ziemlich egal ,denn fest steht ,dass deren Mucke nen durchaus hohen Unterhaltungsfaktor mit sich bringt und bestens zu bangen ,moshen und abhotten geeignet ist . Für die Scheibe kann man getrost noch nen bissel Platz in seiner Sammlung freimachen .
( LEO )
Nice To Eat You Records   https://www.facebook.com/nteydeathfest
Rotten Roll Rex  https://rottenrollrex.com/
                                                                                                          NÿTE LIGHT – “ SCARRED DEMONYTES” ( TAPE )
Das ist noch Underground pur ,in allen Belangen .Egal ob Cover ,Aufnahmen oder Mucke ,hier lebt man noch voll und ganz die guten alten Tagen aus . Mitte des Jahres hatte uns ja nun der  “Cowboy“ bereits mit seinem ersten musikalischen “Erguss” “ Power of the nyte” beglückt .Beschrieben wurde der musikalischen Style als „Glam Metal Punk“ ,was in meinen Augen nun aber wirklich nur teilweise zutrifft .Metaleinflüsse sind durchaus rauszuhören ,aber von irgendwelchem Glam finde ich hier nun absolut nichts .Was den Punk allerdings betrifft ,so sind die 5 Stücke hier damit komplett durchzogen .Immer mal wieder mit nen kurzes Sprachintro beginnend ,geht’s hier doch sehr eindeutig  punkig zur Sache . Mich erinnert dass dann doch teils sehr stark an die Anfangszeiten der Punk Bewegung . Dreckig und teils etwas unvorhersehbar gestaltet ,lässt man hier zwar nicht die absolute Punk Invasion über einen hereinbrechen ,bringt aber auf jeden Fall den alten Spirit und die alte Atmosphäre ganz gut rüber .Im Gegensatz zum ersten Tape ,machen sich hier aber die metallischen Anteile eher etwas rarer. Wie bereits beim ersten Tape ,zeigt man sich gerade bei der Riffgestaltung teils eher etwas „schräg“ ,was aber durchaus nicht als negativ anzusehen ist . Obwohl hier laut Info wohl jeder der 4 Leutchen gesanglich was beisteuert ,hört man das leider nicht wirklich heraus .Dennoch passt der zwar eher recht gleichmäßig rübergebrachte hohe ,mies wütend wirkende Gesang  absolut rein ,hätte