AKTUELLE REVIEWS

                                                                                                      KÜMMELGRÖLLER # 4 ( A5 deutsch )
Auch dieses kleine Heftchen gehört mit zu der Sorte Fanzines ,welche ihr eigenes Ding permanent durchzuziehen und mit einigermaßen regelmäßigem Abstand, Euch da draußen immer wieder mit neuem Lesestoff versorgen .Da der „Kümmelgröller „ als Art offenes Sammelfanzine für Fanziner(innen) gedacht ist ,haben sich hier bereits 4 Leutchen zusammen getan ,welche sich nun die Arbeit an der kleinen Lektüre teilen .Da die Interessen der Leutchen doch recht unterschiedlich sind ,präsentiert sich natürlich der Inhalt entsprechend  abwechslungsreich .Layout technisch ist alles so in nem gewissen old school Style gehalten  und auch verdammt gut leserlich .Zum Glück gibt’s kaum mal so ne Mini Größe bei der Schriftart .Obwohl man doch auch hier mal wieder teilweise mit dem Seitenlayout recht großzügig umgeht ( manchmal doch ganz schön große Leerzeilen ) ,passt das schon und ist vor allem sehr übersichtlich .Was nun den reinen Inhalt betrifft ,so zeigt man sich hier nicht unbedingt voll aktuell .Denn es gibt doch so einige Beiträge und Reviews ,welche aus dem Repertoire des eigenen Online Fanzine Archivs stammen ,bzw .die doch schon so einiges an Zeit auf dem Buckel haben .Von daher gibt es hier wohl nun fast erstmals im Fanzine Bereich ,so etwas wie eine Form der Best Of Veröffentlichung .Neben den bereits erwähnten , teils etwas veralteten Review, gibt’s hier nen paar Cartoons, Werbung und logischer Weise auch Interviews .Als Gesprächspartner präsentiert man dann die Deutsch Punks von „Drei Meter Feldweg“, die französischen Rebellion Rocker von „The SoapGirls“,ne super langes Intie mit „E – Aldi”( Label ALDI-PUNK & Musiker ),dem Akustikpunk/ Musikkabarettisten Andreas Kalb ,sowie mit Torsum Burkhardt von „Egotronic“,welcher sich ausführlich dem Thema „ Was ist Antideutsch ? „ widmet .Zwischendrin tauchen aber auch hier  noch nen paar anderweitige Beitrage aus ,die ich aber nicht weiter hier ausführen will .Lasst euch einfach überraschen !Auch wenn diese Lektüre insgesamt sehr eigenwillig und etwas“ durcheinander“ wirkt , kommt‘s dennoch interessant und wird sicherlich bei euch da draußen beim durchackern der gut 72 Seiten ,auch immer mal wieder für ein Grinsen im Gesicht sorgen . ( LEO )
www.facebook.com/kuemmelgroller/     riskmag@web.de
 
                                                                                                           ETERNITY # 23 ( A 5 deutsch )
Ich wollte es ja kaum glauben ,als die Ifor bei mir eintrudelte ,das sich dieses wirklich kultige kleine Mag mal wieder aufgerafft hat ,uns mit ner neuen Printveröffentlichung zu beglücken .Nachdem man ja nun leider 2006  das Heft aufgegeben hatte und sich komplett in den Internetbereich zurück gezogen hatte ,waren bei mir eigentlich alle Hoffnungen verwunden ,dieses Heftchen noch mal irgendwann wieder in den Händen halten zu können .Aber es geschehen ja nun in unserer „kleinen“ Metalwelt doch immer wieder mal Wunder und so liegt nun ne aktuelle druckfrische Ausgabe vor mir .Bevor‘s nun ans durchackern geht ,erst mal durchblättern ,um sich nen ersten Eindruck zu verschaffen .Und was die 68 Seiten schon mal zu 100% klarstellen ist ,dass man sein altes ,cooles Layout und natürlich die hochwertige Druckqualität beibehalten hat .Schon alleine das verdient schon mal ein fettes Lob !Aber auch inhaltlich wird man hier ,wie man es gewohnt war ,mit enormen Massen an metallischen Informationen „zugeballert „.Schon das Vorwort von Maik Godau lässt mein kleines olles metallisches Herz höher schlagen .Mit sage und schreibe über 20 Interviews bestückt , wird hier der große metallische Acker mit seinen unterschiedlichsten stilistischen Bepflanzungen bearbeitet .Geile Sache ,zumal man sich hier immer noch vorrangig Bands widmet ,deren Status in der Szene nun noch nicht den totalen kommerziellen Horizont erreicht hat .( u.a. Darkened Nocturn Slaughtercult, Night In Gales, Malignant Tumour, Revel In Flesh, Skelethal…) .Aber das „Eternity“ wäre ja nun nicht so ein sau geiles Underground Mag ,wenn man hier nicht auch Vertreter der Szene abcheckt ,die noch knietief im Undergroundmorast waten und die selbst meinereins bisher noch nicht kannte .( Rancid Rimjob Rampage, Zwielicht, Virvum…..) .Da gibt’s es doch so einiges zu entdecken ,was sich auch durchaus inspirativ für unsere eigne kleine „Klolektüre „ in Sachen Gesprächsrunde auswirken könnte .Am allermeisten hat mir hier vor allem die Laberei mit DAWN OF WINTER gefallen ,zumal unsereins von denen schon seit Ewigkeiten nichts abgecheckt hatte ,obwohl deren Doom Mucke sich bei mir für die Ewigkeit festgesetzt hatte .Richtig geil ! Neben den Massen an Interviews werden hier aber natürlich auch neu Veröffentlichungen aus dem Fanzine –,Bücher und Tonträgerbereich abgecheckt .Zwar sind das nun nicht gerade Massen geworden ,aber in diesem Umfang wirklich vollkommen ausreichend und vor allem sehr informativ .Ist für mich auf jeden Fall ein sehr positiver Aspekt ,welchen wir fürs „FU“ vielleicht auch einmal überdenken sollten/müssten .Masse heißt ja nun mal nicht unbedingt auch Klasse ! Zwischendurch finden sich auch mal ein paar Liveberichte wieder und für diejenigen ,welche mal ihr metallische Grundwissen testen wollen ,hält man im Mittelweil dann noch nen Kreuzworträtsel bereit .Macht echt Laune sich mit dem Teil auseinander zu setzten ,auch wenn man selbst dann an seine geistigen Grenzen stößt – grins !  Fest steht ,das die 5,00€ inklusive inkl. Porto und Verpackung für so viel leckeren Stoff mehr als gerechtfertigt sind .Da das Heft in einer nur kleiner Auflage rausgekommen ist ,solltet ihr Euch aber wirklich schnellst möglich mal ranmachen und ne Bestellung rausschicken .Auch wenn im Moment noch absolut unklar ist ,ob es sich bei dieser Ausgabe nun nur um eine  „Eintagsfliege“ handelt oder man uns weiter in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material beglückt, will zumindestens ich nicht die Hoffnung begraben ,dass es doch vielleicht weitergehen wird .Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja nun zuletzt ! Also ran an den Speck und zeigt dem Team um Katja ,dass ihr auch in den nächsten Jahren Eure Kohle mit voller & totaler Überzeugung in dieses Heftchen investieren wollt . ( LEO )
http://www.eternitymagazin.de/
 
                                                                                                  HERZLOS – „ SCHWARZ-WEISS-NEON“
Ich bin ganz ehrlich ,aber ich tue mich echt immer schwer mit dem ganzen , modernem Zeugs ,egal um was für ne musikalische Ausrichtung es sich hierbei handelt .Irgendwie bin ich wohl doch im old school Modus gefangen und will es wohl nicht wirklich eingestehen ,dass sich gerade in musikalischer Hinsicht doch immer was verändert .Liest man dann noch deutschsprachiger Rock ,gehen meine Gedanken ganz einfach erst mal nur in Richtung „ Böhse Onkelz „ .Ist komisch ,lässt sich aber nicht ändern ! Wenn man nun das mittlerweile fünfte Album der Deutschrocker einschiebt ,wird einem aber sofort ganz klar ,dass die nun mit der „BO „Mucke absolut nichts gemeinsam habe ,wenn man halt mal von der deutschen Sprache absieht . Denn was die hier mit ihren 14 Songs über einen hereinbrechen lassen ,unterscheidet sich doch etwas vom sonstigen Geschehen in der Deutschrocksparte .In einem recht modernen Gewand gekleidet ,zeigen sich die Songs sowohl melodisch wie auch verdammt kraft- und druckvoll .Vollgepackt mit wirklich echt eingängigen Melodien und coolen Rhythmen schafft es wirklich fast jeder einzelne Songs ,bis in die hintersten Gehörregionen vorzudringen ,um sich dort auch in gewisser Weise festzusetzen .Zwar kommt dieser “ Ohrwurmcharakter“ nicht unbedingt immer zu vollen 100% bei jedem einzelnen Song zum Vorschein ,aber insgesamt gesehen ,ist der dennoch überall auszumachen . Obwohl man nun die musikalisch Grundsubstanz der Songs sicherlich ohne Zweifel auch etwas in Richtung klassischem Deutsch Rock tendiert ,ist deren klangliches Betätigungsfeld dennoch verdammt breit ausgelegt . Ein recht starker Einfluss ist hierbei ohne jeden Zweifel der Punk Rock . Songs wie „Du bist das Gift“ , „Aus anderem Holz „und natürlich „Saufen für den Regenwald“ machen das mehr als deutlich . Letzterer ist hier dann auch ohne jeden Zweifel der absolute Partysong ,der einfach nur mitreißt und zweifelsfrei bei jedem Gig für absolute Stimmung im Pulk sorgen wird .Richtig geiler Pogosong ! „Alter Neuer Glanz“ hingegen ist so ein verdammt super rockiges Stück ,welches man dann doch schon in diesem typischeren Deutschrock Style verpackt hat .Völlig anders beeinflusst hingegen zeigt man sich bei „Statuen aus Gold“. Untermalt mit Trompetentönen ,wirkt der teils recht jazzig und strahlt streckenweise sicherlich auch so einen gewissen Ska mäßigen Einfluss aus .Obwohl man sich nun fast durchgängig verdammt rockig ( vielleicht sogar teils schon leicht popig ) präsentiert ,kommen auch ruhigere Töne hier nicht zu kurz .Mit „Panorama“  wird einem hier dann nämlich auch ne wirklich ansprechende ,melodische Ballade geboten ,welche aber dennoch niemals in diesen absoluten „Weichspülerfaktor „ abgleitet . Gesanglich hat man hier alles richtig gemacht .Enorm kraftvoll gehalten ,kommen die Vocals ausdrucksstark rüber ,klingen manchmal nen bissel rauchig ,manchmal so richtig fies ,dann wiederrum fast glasklar .Auch die desöfteren eingesetzten Choruseinlagen passen vorzüglich ,wobei gerade die einen verdammt starken „Mitgrölfaktor“ verbreiten . Natürlich trumpfen die Jungs hier textlich auch verdammt fett und kritisch auf .Nix mit „Friede ,Freude ,Eierkuchen“ .Hier kriegt so ziemlich jeder und alles sein „Fett weg „.Egal ,ob‘s die Kirche ist , der musikalischen Mainstream ,die Gesellschaft ,die Politik ….,man bringt ganz deutlich und klar seine Meinung zum Ausdruck .Ich bin mir ziemlich sicher ,dass die Scheibe doch recht viel Lob einfahren wird und gerade bei der jüngeren Generation voll punkten kann & wird .Ob solch „alten Säcke“ wie meinereins ,egal ob man Punk ,Metaller oder Rocker ist/war ,hier bedenkenlos zuschlagen werden/sollten ,wird aber wirklich jeder für sich selbst entscheiden müssen . ( LEO )
Laute Helden   https://laute-helden.de/
SPV   http://www.spv.de/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                            CONFESSOR AD – “ TOO LATE TO PRAY”( MCD)
Mit „CONFESSOR A. D“ schickt man hier mal wieder eine Band ins Rennen  ,welche es sicherlich nicht unbedingt einfach haben wird ,mit ihren insgesamt fünf Tracks ,bei der breiten Masse anzukommen .Das französische Trio lässt mit “ TOO LATE TO PRAY” hier nun erstmals was von sich hören .Cover ,Gestaltung und auch Sound gehen ja schon mal in Ordnung ,auch wenn man hier vielleicht an der einen oder anderen Stelle ruhig nen bissel mehr Druck hätte mit draufbringen können .So richtig fett kommt’s nicht aus den Boxen geschossen .Dabei hätten die Songs durchaus das Potential dazu ,die Membranen der Lautsprecher zu zerfetzten .Ihre metallischen Präsentationen zeigen sich hierbei durchaus von einem recht variablen Format .Auch wenn die meisten Schreiberlinge die Band ganz fest dem  old school Death Metal skandinavischer Prägung zuordnen ,geht‘s hier nun beiweitem nicht so reinrassig zu ,wie man das eventuell vermuten würde .Denn deren Stil zeigt sich doch über weite Strecken enorm Thrash Metall lastig ( insbesondere beim Riffing ) und lässt auch ganz leichte Sprenkler aus dem Black Metal erkennen . Dennoch steht für mich doch recht eindeutig der Einfluss des  späten 80’ziger Thrash Metal ziemlich vordergründig . Irgendwie kommt es mir dann sogar so vor ,als ob die sogar so nen ganz kleinen Hang zum Stoner Rock zu haben .Zumindestens klingt das für mich Phasenweise bei zweiten Track , „Haunting enemies“ so .Die unterschiedlichsten Einflüsse hat man ja durchaus interessant und auch abwechslungsreich zusammen gesetzt ,wobei auch der Rhythmusaufbau alles andere als gleichförmig gestaltet wird .Mal zeigt man sich eher melodischer ,dann mal mehr im Midtempobereich angesiedelt um im nächsten Moment auch mal so nen richtig sattes Feuerwerk zu zünden . Obwohl man den Burschen nun voll zugestehen muss , dass das alles recht erfrischend wirkt und auch rüberkommt ,will aber dennoch kein einziger der Stücke so richtig volle Pulle  zünden .Dafür kommt man, ganz ehrlich gesagt ,viel zu selten mal richtig aus dem Knick. Zwar gibt’s durchaus einige Stellen , bei welchen man wirklich mal die Rübe kreisen lassen kann .Aber insgesamt gesehen, nehmen gerade die eher melodiöser Einschübe den einzelnen Songs immer wieder die vorhandene Energie und bremsen diesen dann doch eher aus .Schlecht ist die Mucke wirklich nicht ,aber so wirklich überzeugen kann die einen eben aber auch nicht . ( LEO )
Nihilistic Holocaust   www.nihilisticholocatrecs.bandcamp.com  http://nihilistic.shost.ca/
 
                                                                                                  INTO DARKNESS – “ SINISTER DEMISE”
Auch wenn die Veröffentlichung der Scheibe nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und bereits 2015 rausgehauen wurde , ist unsereins nun doch irgendwie verpflichtet ,wenigstens noch mal nen paar eigene Gedanken hierzu niederzupinseln .Wenn man die Scheibe über Umwegen als kleine Anerkennung für seine Arbeit an unserer „Klolektüre“ bekommt , sollte das ja wohl das mindeste sein ,mit dem man sich dafür dann auch mal bei der Band bedanken kann .Seit 1995 aktiv im Szenegeschehen ,blicken die Heidelberger durchaus schon auf so einige Veröffentlichungen zurück .Neben 2 Singles und 2 komplette Alben ,legten die nun 2015 ihr drittes Album vor ,welches auch bis zum heutigen Tage ihr letztes Lebenszeichen ist .Obwohl man gerade in Sachen Liveaktivitäten wohl ganz schön viel unterwegs ist ,scheint es aber mit dem Schreiben neuer Songs bei den Jungs nicht ganz so zu laufen .Aber egal ,das nur mal so am Rande . Kommen wir mal zur Scheibe ,die so mit ca. 33 min .Spielzeit nicht übermäßig fett bestückt ist ,sich aber in Punkto Mucke durchaus sehen lassen kann .Mit ihrer Mixtur aus fettem old school Death Metal und eher moderner angehauchtem melodisch tödlichen Einschüben  ,bieten die hier schon recht ansprechendes metallisches Futter . Gewürzt mit so einigem Groove und ner gehörigen Portion an eingängigen Melodien ,brechen die zwar nie zu der absolut tödlichen und gewaltige Raserei auf ,lassen es aber dennoch ganz schön fett krachen .Songs wie „Manifesto“ oder auch „True Rulers of This World“  sind hierfür als so typische Beispiele zu nennen .Das man es aber auch mal etwas gediegener angehen kann ,zeigt sich ganz deutlich bei solchen Stücken wie „Throne of a Thousand Miseries“ ,welches zwar auch ganz schön ballert ,aber dennoch ein wenig vertrackter und eher Mid Tempo mäßig gehalten wird . Teils tauchen bei den Songs auch immer mal wieder eher melodische Frickel Parts im Riffbereich auf und selbst so ein paar ganz leichte Ansätze ,die mehr zum black metallischem Lager hin tendieren ,lässt man gelegentlich mal mit einfließen .Am Sangesorgan ist nichts großartig auszusetzten ,auch wenn‘s halt „nur“ größtenteils in Richtung super derber bedrohlicher Ausdrucksweise geht . Genügend Power und Energie , um mal wieder die Birne so richtig kreisen zu lassen ,bringen die 10 Tracks alle male mit .Nicht unbedingt ne super dringliche oder zwingende Empfehlung ,aber dennoch mal antestenswert . ( LEO )
Rising Nemesis Records   http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/    https://www.facebook.com/RNRecords/
 
                                                                                             CHILDREN MEDIEVAL BAND – “ NEW TARGET”
Über diese Kinderband habe ich ja schon so einiges gelesen ,da man ja medial ne ganze Zeit lang mit digitaler Promotion von denen förmlich zugeschüttet wurde .In wieweit man nun das musikalisch präsentierte der drei New Yorker Kids ( Stefan (14),Olga (13),Cornelia (10) ) wirklich ernst nehmen sollte ,muss und sollte jeder für sich selbst entscheiden .Will da Vati & Mutti aus ihren Kids Rockstars der Marke HEAVY METAL DSDS Stars machen oder hat man sich und seinem Leben nun wirklich den musikalischen Klängen verschieben .Nun ja ,ich melde da mal meine Zweifel an ,muss aber eingestehen ,dass die sich hier mit ihren 10 Songs gar nicht mal so schlecht in Szene setzten .Da gibt’s im „Erwachsenenbereich „ Bands und Interpreten ,deren musikalische Umsetzung bedeutend beschissener und unglaubwürdiger rüberkommt .Wo man die 3 Knirpse nun musikalisch einordnen sollte ,ist nicht so ganz einfach .Denn ob man‘s glaubt oder nicht ,hier ist schon durchaus so etwas wie ne eigene Note vorhanden .Als musikalische Einflüsse werden hier unter anderem Chuck Berry, James Brown, Beatles, Cream, Hendrix, Johnny Winter, Rory Gallagher, Stranglers oder auch Rammstein genannt ,was man so auch durchaus stehen lassen kann .Teils schon fast nen bissel experimentell ,avantgardistisch, psychedelisch und vielleicht sogar progressiv gestaltet ,ist deren Songaufbau doch verdammt vielseitig und enorm abwechslungsreich .Ob man das nun wirklich als kreativ ansehen sollte ,ist allerdings ne ganz andere Frage .Denn irgendwie klingt das alles doch teils etwas holprig und schwer nachvollziehbar .Zwar schafft man es durchaus ,den Zuhörer immer wieder dazu zu bringen ,genauer hinzuhören ,dies aber halt nun wirklich nur deshalb ,weil sich innerhalb der Stücke so viel an den unterschiedlichsten musikalischen Beeinflussungen versteckt ,so dass man einfach nur „Angst“ haben muss ,hier mal was zu verpassen .Fest steht ,dass das hier echt nun keine „Kindergartenmucke „ ist ,sondern eine durchaus ansprechende ( zumindest was das Alter der Kids angeht ) - wenn auch teils etwas verwirrend wirkende – musikalische Darbietung geworden ist .Extrem geile Songarrangements oder super professionelle Darbietungen sollte man ja nun nicht erwarten ,aber dennoch denke ich schon ,dass es da draußen in den Weiten des musikalischen Universums ,durchaus ein paar Leute geben könnte ,welche sich mit dem hier Gebotenen in irgend einer Weise identifizieren können . ( LEO )
https://childrenmedievalband.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Children-Medieval-Band-211817842219823/
 
                                                                                                             OUT OF ORDER – „ UNSERE ZEIT“
Bin ja echt am Überlegen gewesen ,ob ich hierzu überhaupt was schreiben soll ,da so rein musikalisch geschehen ,die 12 Tracks der Jungs überhaupt nicht mal annähernd hier mit reinpassen .Aber wenn man halt Material mit ner Bitte um ne Rezension kostenlos zugeschickt bekommt , ist es ganz einfach “Ehrensache” darüber mal ein paar Zeilen zu verfassen und seinen alten grauen Geist mal nen bissel anzustrengen .Gut ganz unbeleckt ist man ja von den vier jungen Burschen nun auch nicht ,da deren erste Veröffentlichung ja nun auch schon mal in unserer Lektüre „Beachtung“ gefunden hatte .Aktuell präsentieren die uns hier  12 neue Songs ,deren eher etwas klassisch anmutendes Intro einen doch vielleicht schon etwas gespannt drauf machen könnte ,was einen erwarten wird .Also erst einmal durchgelauscht ,und ohne die Leistungen der Jungs an den Instrumenten schmälern zu wollen , aber mit dem hier gebotenen kommt man echt nicht mal über den Status einer Schülerband hinaus .Am ehesten würde ich ,wenn man mal vom Gesamteindruck ausgeht ,die Band noch am nächsten dem Style von „Tokio Hotel „ zuordnen ,wobei die aber qualitativ doch ne viel höhere Stufe betreten hatten und sich vor allem auch bedeutend rockiger und überzeugender darstellten konnten. Denn die Songs hier sind alle samt eher recht einfach gestrickt , lassen zwar auch mal ein paar ansprechend Melodien erkennen ,aber präsentieren sind insgesamt doch verdammt gleichmäßig .Recht gleichförmig gehalten ,legt man sein eher „schmachtend“ wirkendes musikalisches Korsett niemals ab .So wirklich was an ner großartigen Abwechslung ist kaum mal vorhanden ,auch wenn man sich insbesondre an den Gitarren doch immer mal in ner anderen Variation versucht .Dennoch findet man bei den Songs kaum mal einen großartigen Ausreißer ,der wirklich direkt mal ins Ohr geht . Für mich nun wirklich einfacher Pop Rock für die kleine Mädels ,die sicherlich reihenweise in Ohnmacht fallen. Zweifelsfrei auch dazu geeignet um „Schwiegermutter Lieblinge“ zu  werden oder die Rentnergemeinde auf irgendwelchen Gartenpartys ,Heimatfesten, ,Familienfeiern oder Stadtfesten nen paar Tränen aus den Augen zu drücken .Da man sich gesanglich durchweg der deutschen Sprache bedient ,kriegt man natürlich inhaltlich alles ganz gut mit .Der Ausdruck ist allerdings alles andere als wirklich kraftvoll ,geschweige denn ausdrucksstark . Teils durchaus auch ein bissel gesellschaftskritisch und persönlich  gestaltet ,hält man das Ganze aber doch recht stark in diesem „Reimcharakter“ ,was mit der Zeit auch ganz schön anstrengend ist . Endfazit :So richtig kommt man weder musikalisch noch textlich irgendwie irgendwo aus dem Knick, und zeigt sich durchweg von ner ganz braven ,glatten und eher monotonen Seite .Ob die Band nun jemals wirklich was echt reißen kann/wird ,mag ich an dieser Stelle echt mal bezweifeln . ( LEO )
https://www.facebook.com/4outoforder/
 
                                                                                                                  DEVILS RAGE – „ DESOLATION“
Seit dem die Schweizer ihr Debüt  "Impending Demise" veröffentlichten ,ist nun schon ein bissel Zeit ins Land gezogen ,was man augenscheinlich genutzt hat ,noch mehr an seinem Songwriting zu arbeiten und sich sicherlich auch auf diversen Livepräsentationen seine Sporen zu verdienen .Jetzt ,nach gut drei Jahren ,nimmt man mit seinen brandaktuellen 11 Songs nun erneut Anlauf ,um Euch auch in Euren heimischen vier Wänden mit dem Material zu beglücken .Und das gelingt den 5 Schweizer Recken in den gebotenen gut 45 Minuten auch ganz gut .Ihr doch recht eigenständig wirkender ,eher etwas modern und melodischer angehauchter Death Metal bringt ne ganze Menge Schwung ins Leben .Zwar behält man auch dieses Mal das tödliche Grundgerüst bei ,setzt aber im direkten Vergleich zum Vorgänger "Impending Demise" doch bedeutend mehr auf den thrashigeren Einschlag . Das macht sich insbesondere bei der Gitarrenarbeit doch recht deutlich .Obwohl bei den Songs teils so richtig mit ner fetten Groovekeule geschwungen wird (Titel 9  „Walk Through Hell“ oder auch Titel 3“'Dominate” ) ,setzt man nicht auf den totalen Abriss ,sondern zeigt sich durchaus auch desöfteren mal eher etwas gesitteter .Dabei fehlen diverse kurze Solieinsätze an der Gitarre genau so wenig wie ne Vielzahl an Rhythmusumbrüchen .Zum Glück zeigt man sich hierbei nun aber nicht irgendwie experimentell ,sondern verknüpft das alles zu einer zusammenhängenden Einheit ,welche einem beim Zuhören absolut keine Schwierigkeiten bereitet . Neben ner wirklich fetten Portion an Abwechslung und Spielfreunde – welche man wirklich an jeder Stelle ganz deutlich verspürt – kann sich auch die Produktion sehen lassen . Da kommt schon gewaltig was aus den Boxen ,auch wenn das vielleicht für den einen oder anderen dann doch etwas zu modern und sauber klingen könnte .Einzig allein so ein „Übersong“ ,welcher wirklich mal ganz deutlich heraussticht und sich für die Ewigkeit in den Gehörgängen einfräst und dort auch festsetzen kann ,ist hier noch nicht zu finden .Dennoch stellt „ DESOLATION“ ganz eindeutig ne Steigerung zum Vorgänger dar und wird auch ohne jeden Zweifel dafür sorgen , deren Fangemeinde noch zu vergrößern . ( LEO )
www.devilsrage.ch   https://www.facebook.com/DevilsRage/     info@devilsrage.ch
 
                                                                                                        VICTIMS OF MYSELF – “ SIGNED DESTINY”( EP)
Das wirklich ansprechende gestalteter Cover des Digipacks macht es einem im ersten Moment nun so gar nicht irgendwie möglich ,die Band in irgendeine musikalische Kategorie einzuordnen .Um so gespannter ist man dann aber auch  ,was die Vier aus der Stuttgarter Ecke stammenden Musiker hier nun von sich geben werden .Seit dem man sich 2011zusammengefunden hatte , fleißig die Bühnen dieser Welt beackerte, wurde es jetzt nun auch höchste Zeit ,ihr musikalisches Schaffen auch erstmals für die Ewigkeit auf nen Silberling zu bannen .Herausgekommen sind 6 Songs ,welche sich samt alle in recht unterschiedlichsten metallische Regionen bewegen . Mit nem Klavier Intro ,gepaart mit Wellenrauschen , bereitet man sich dann mit „Prepare For War“ vor ,um mit dem 2’ten Song „Signed destiny“ auch gleich loszulegen und recht groovend in Richtung Thrash Metal zu ziehen  .Aber bereits hier wird auch ganz deutlich ,dass man sowohl dem Power Metal wie auch der eher etwas progressiveren Spielweise keinesfalls abgeneigt ist und man in erster Linie auf recht klare Vocals setzt .Bestückt mit nem längeren Gitarrensoli geht das Stück echt gut ins Ohr .Weiter geht’s mit „Priorities“,welcher sich eher etwas verspielt und verdammt abwechslungsreich gestaltet .Auch hier stellt man etwas stärker seine Fähigkeiten an den Saiteninstrumenten unter Beweis und lässt sich immer wieder zu etwas längeren Solieinlagen hinreißen .Rein technisch gesehen ,ein top Song ,welcher ne ganze Menge an interessanter Momente mit sich bringt .Mit „Confidence“ geht’s dann erstmals so richtig gut flott zur Sache .Schön treibenden und fast schnörkellosen ,ist das über weite Strecken schon nen Song ,welcher die Anhänger der Thrash – und Heavy Gilde durchaus dazu bewegen kann , mal wieder die Matte zu schütteln .Auch wenn es hier ebenfalls vereinzelt nen bissel was an „Gitarrenspielereien“ zu hören gibt ,  verliert der Song niemals an Drall . Der vorletzte Song „Focus“ hat dann schon fast so etwas wie einen kleinen „Hymnencharakter „ und könnte zum Aushängeschild der Band werden .Nen richtig cooler Song, der sowohl Melodie wie auch ne gehörige Portion an Power mit sich bringt . Beim Rausschmeißer „Far behind my back“ legt man sich dann noch mal so richtig in die Heavy/Thrash Riemen und lässt das Geschehen verdammt kraftvoll ausklingen . Die Gitarren sind richtig hart gestimmt ( auch wenn‘s hier ebenfalls gelegentlich mal kurze ,etwas melodischere Ansätze gibt ) und auch die Drums rattern permanent . Richtig gut bei diesem Stück macht sich vor allem der leicht Chorus mäßig angehauchte Gesang. Wer auf ne gute Portion an frischer und eigenständiger Metalmucke steht ,welche ohne irgendwelche Trendanbiederungen auskommt ,kann der Band getrost seine uneingeschränkte Beachtung schenken . ( LEO )
https://www.facebook.com/victimofmyself/
 
                                                                                      HAMMER    SLAUGHTERDAY – „ABATTOIR“ ( MINI-ALBUM  )   
Irgendwie beglückt und beruhigt es einem doch immer wieder ,das gerade im Death Metal Bereich immer wieder mal ein paar Veröffentlichungen ans Tageslicht geschaufelt werden ,welche daran keine  Zweifel lassen ,das in dieser Sparte nicht nur alles mittlerweile zu einem Einheitsbrei geworden ist .Denn nach intensiver 28 minütige Beschallung durch das aktuelle Schlachtwerk der beiden Bombenleger aus Niedersachsen, bleibt einem doch irgendwie glatt die Spucke weg . Was für ein geiles ,derbes und enorm fettes Brett ,was einem hier entgegen geschleuderte wird !! Kaum hat man die Silberscheibe reingepackt , geht’s auch sofort ohne Verzögerungen volle Kanne los .Zwar nun nicht in extremster Blast Manie gehalten  ,geben die hier aber dennoch verdammt Gas und überschütten dich mit ner dichten und vor allem fetten Wand aus richtig geilen dreckigen Riffs. Alles schön im old school Style gehalten ,reißen die hiermit ohne jeden Zweifel alle Mauer ein .Eine echt sau geile Dosis an wirklich tödlicher Injektion ,welche natürlich durch die ultra tiefe und bösartige Stimmlage noch zusätzlich in seiner Wirkungsweise verstärkt wird . Titel 2 „Wasteland of Demise „ ist schon fast als doomig einzustufen . Da schleppte man sich wahrlich schon ganz schön durchs Geschehen, arbeitet bevorzug im Midtempo Bereich ,lässt aber dennoch auch etwas schnellere Parts mit einfließen .Ne gute Mischung ,die trotz des eher etwas schleppenderen Charakter immer noch genügen Zündstoff enthält . Der nächste Song ,ne Coverversion von „TROUBLE“ („Victim Of The Insane“),beginnt mit ner Art „Marschrhythmus“ ( zumindestens wirkt‘s so auf mich ! )und zieht dann ganz zäh rumpelt ,morbide und ultra düster seiner Wege .Trotz des verhältnismäßig „ einfachen „ Songaufbaus ,sind’s insbesondere die geilen Riffs – inclusive sau starker Solieinlage - und das immens starke Drum ,welche hier ne hervorragende Arbeit abliefern .Zum Ende hin wird dann mal wieder etwas tödlicher und man nimmt mal wieder mehr Fahrt auf . „Phantasmal Death“ ,welcher sich als nächstes anbahnt ,zeigt sich anfangs erst mal dunkler bedrohlich mit ner verdammt starken Melodie ,bevor man dann im schwer walzenden Tempo  knietief durch Tod und Verderben watet ,um hiermit ohne jeden Zweifel enorme Verluste auf dem Death Metal Schlachtfeld in Kauf nehmen .Zwischendurch wird’s dann zwar auch mal wieder etwas „sentimentaler“ in der Spielweise ,aber nur ,um dann erneuten Anlauf zu nehmen ,um mit voller Wucht und Energie zuzuschlagen .Definitiv der Top Song der Scheibe !Danach folgt dann mit “Cursed by the dead” ne volle Breitseite an ner Überdosis derber morbider todbringer Klänge .Hier wird doch schon verdamm fett losgehämmert ,geröchelt , gekotzt und gegrowlt . Durchtränkt mit enorm fetten Riffs ,schön hämmerndem Schlagwerk und ganz leichten Solis ,wird zwar im Tempobereich nun nicht in Formel1 Manie durchgestartet ,aber dennoch bringen die mehr als genügend Tempo mit ,um die Haarpracht mal wieder voll in Wallung zu bringen . Der Rausschmeißer ist dann noch mal ne Coverversion ,und zwar von AMORPHIS . „Grails Mysteries“ ist dann im Vergleich zu den vorangegangenen Songs ,dann doch eher etwas „melodischer“ geworden ,kann aber hier insbesondere durch ne verdammt starke Gitarrenarbeit auftrumpfen und zeigt sich gerade beim Rhythmusaufbau von ner verdammt vielfältigen Seite .Echt stark !Wer auf wirklich guten ,ultra schweren ,morbiden und vor Blut triefenden  Death Metal alter Prägung abgeht ,nen gewisses Maß an Eigenständigkeit braucht und auch vor Abwechslung nicht zurück schreckt ,der wird mit dem Duo aus dem ostfriesischen Lande einen richtig guten Glücksgriff machen .( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                                                   SCARLEAN – “ GHOST”
Es gibt Tage an denen du wirklich dasitzt und dir nen Kopf darüber zermarterst ,was du über die vorliegende silberne Scheibe schreiben sollst oder kannst .Wenn’s dann musikalisch geschehen auch nicht wirklich deinen Nerv trifft ,gestaltet sich das ums so schwieriger .Und genauso geht’s nun meinereins mit dem Debüt der Franzosen ,welches die Scheibe wohl bereits 2016 schon mal in Eigenregier rausgehauen haben und nun mit nem Label im Rücken ,auch international voll durstarten wollen .Und ich denke mal  - nach dem allerersten Durchlauf  - könnten die durchaus für einige Ausrufezeichen in  der „gesitteteren“ Metal-/Rockszene sorgen .Denn die 13 gebotenen Songs haben‘s sowohl vom Songwriting her ,wie auch von der handwerklichen Präsentation ,ganz schön in sich .Ganz tief im progressiven Metal-/Rock Sektor verankert ,bedient man sich hier der musikalisch unterschiedlichsten Einflüsse .Wirklich enorm breit gefächert ,findet man hier neben ner ganzen Menge an Grunge Elementen ,rockigen Passagen ,leichten Industrialeinflüssen ,metallischen Passagen auch so einiges an moderneren corigen Klängen wieder ,welche sich hier teilweise schon sehr experimentell verspielt wirkend, richtig gut zusammensetzten und zu einer Einheit verschmelzen. Dabei bedient man sich einer wirklich vielfältigen Melodieführung ,die jede Menge an Abwechslung mit reinbringt . Diese Abwechslung macht sich hier dann natürlich auch beim Gesang bemerkbar . Obwohl das Album durchaus auch mit so einigen an wirklich schweren Riffs und Sound bestückt ist ,  ist es dennoch in erster Linie ein eher verhältnismäßig ruhiges Album geworden ,welches an vielen Stellen eher sehr verträumt daherkommt  ( z.B Song „Lifetime“ oder auch „Get away from me „ ) ,bei welchem man dann insbesondere auf nen paar richtig gute und eingängige Melodien zurückgreift  .Also interessant und vor allem facettenreich ist die Scheibe ohne Zweifel geworden ,keine Frage .Musikalischer Anspruch wird hier tatsächlich hoch geschrieben , auch wenn’s mir persönlich alles zu sauber ,ruhig und vor allem modern klingt .Für den progressiv ausgerichteten Musikfan wird sich diese Scheibe aber sicherlich als ein kleiner „Leckerbissen „ entpuppen . ( LEO ) 
Mystyk Production     https://www.facebook.com/mystykprod/    http://www.mystykprod.com/
Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
                        
                                                                                                                        IT – „ THE HOUSE OF THE DEMONS“ (CD-R )
Da war er wieder ,dieser Moment ,vor dem man sich mittlerweile fast schon ein bissel fürchtet – man geht zum Briefkasten und findet nen Brief mit dem Absender Antonella Mura  - Italien drin .Wer unsere „Klolektüre“ immer schön intensiv durchackert ,kann mit dem Namen durchaus auch schon was anfangen und weiß ,dass sich hier fast das blanke Entsetzen ausbreiten wird .Dabei erstaunt es einen dann doch immer wieder ,das der Typ wirklich gnadenlos sei Ding durchzieht und sich auch in keinster Weise von noch so negativen Kritiken beeindrucken oder beeinflussen lässt .Und so zieht er stur auch weiterhin sein Ding durch ,was er uns hier nun auch wieder in Form seiner aktuellsten ,selbst gebrannten CDR näher bringt .5 Songs mit ner Spielzeit von knapp 30 min . sind es dann geworden . Beginnt mit ner langen Filmsamplereinspielung setzten dann ganz sachte und ruhige heller Gitarren ein .Später gesellen sich dann , sehr hintergründig gehaltene dumpfere Riffs hinzu . Insgesamt ein eher sehr schwermütig wirkender Track welcher von seiner Ausstrahlung her recht stark an spanische Folklore erinnert .Kein wirklich anspruchsvoller Songaufbau ,der sich hier fast gleichbleibend ,bis auf wenige Ausnahmen ,eher dezent dahinzieht. So wirklich was passiert hier nichts ,auch wenn man eventuell dennoch zugeben muss ,dass der Song doch so ne gewisse Atmosphäre aufbauen kann . Beim zweiter Song setzen fette Bassläufe und am Computer generierte Drums ein ,deren Zusammenführung schon so etwas ähnliches wie einen Black Metal Sound ergeben . Unterlegt mit Gekreische ,Gekeife oder auch Sprechsequenzen ,wirkt das aber eher wie ein Soundbrei ohne jedwede Struktur. Obwohl sich der Song ziemlich gleichbleibend gestaltet ,kommt es dann doch mal ganz unerwartet zu teilweisen ,ziemlich unkontrolliert wirkenden Umbrüche im Rhythmus. Die lassen einen da dann aber ziemlich bedebbert dasitzen. Auch der 3 Song ist mal wieder mit Sprechsequenzen bestückt . Die Gitarrenarbeit ist hier ja noch einigermaßen ansprechend gestaltet und wird von blechernen monotonen Computerdrums ummantelt . Vom Gesamtaufbau eher auch recht gleichbleibend ,fast schon monoton gestaltet, kriegt man hier dann doch schon echt das Fürchten .Titel 4 ist ganz leise aufgenommen ,so dass man den Regler hier sofort hochdrehen muss .Komischer Weise entpuppt sich dann dieser Song als gar nicht mal so übel und lässt schon einen recht heftigen Riffregen über einen hereinbrechen .Das hätte man hier nun kaum wirklich mal vermutet ,zumal es wirklich mal so etwas wie eine klare Songsstruktur gibt und die Gitarren so einiges an Abwechslung mit sich bringen  . Selbst die Drums ,die zwar eher auch mit mit dem Kochtopf fabriziert klingen ,bringen doch so ein gewisses Feeling rüber .Gesanglich klingt’s hier dann eher voll irre ,aber nicht so ,dass man sofort weglaufen möchte .Bin überrascht ,und kann es irgendwie nicht glauben ,dass hier der selbe Typ am Musizieren ist. Dafür klingt der Song dann doch einfach zu gut .Aber Ausnahmen sind nun mal nicht die Regel !Der letzte Song ist dann mal wieder was ,was man absolut nicht braucht und einfach nur wegdrücken muss .Wolfsgeheule zum Anfang … klingt aber eher so ,als ob der Typ sich da selbst versucht hat ….Feuerprasseln ,winseln ,Wind…undefinierbare Klavier ( Piano)klänge….das war’s ,Aus, Ende vorbei  ?????Keine Ahnung was das darstellen soll oder was man damit bezweckt .Obwohl ich ganz ehrlich zugeben will und auch muss ,dass das hier seine bisher beste Veröffentlichung ist ,denke ich doch mal ,das dieser Silberling wohl bei den meisten Schreiberlingen sofort im Papierkorb gelandet wäre . ( LEO )
Antonello Mura, Via Napoli n. 7 08015, Macomer (NU), ITALY    https://www.metal-archives.com/artists/IT/146134       spirit666it@hotmail.it
 
                                                                                                            DIRTY PROTEST – „ HELLSTORM“
Seit gut 10 Jahren bastelt der Ire Alan Hurley nun schon an dieser Band ,welche anfangs wohl nur nen reines Soloprojekt darstellte .Mittlerweile hat man aber wohl ,zumindestens einen festen Sänger fürs Line up gefunden und greift wohl auch auf ne Stange an diverser Gastmusikern zurück ,welche nun hier zusammen das Debütalbum eingeprügelt haben .Und deren aller erstes Lebenszeichen entpuppt sich von Beginn an als ein echt starkes ,brutales und verdammt fettes tödliches Monster ,welches mehr als eindeutig  knie tief durch den Sumpf des schwedischen old School Death Metal watet .In gut 36 min . werden hier von Beginn an satte 9 Tracks „runtergespult „ ,die mit ner Masse an fetten Gitarrenwänden und starken Drumsalven aufwarten .Recht tief und vor allem kraftvoll gestimmt ,lassen die hier ein starkes Feuerwerk an unterschiedlichsten heftigen Riffs abbrennen, welche definitiv niemanden kalt lassen werden . An einigen Stellen wirken auf mich einige Riffs und Solis schon fast ein bissel ägyptisch angehaucht ,was hierbei auch noch für so ein gewisses ,ganz leichtes orientalisch Flair sorgen kann .Insgesamt recht dunkel und düster gehalten , stellt man neben diverse Black Metal Einflüssen ,ganz leichten Hardcore Roots aber auch einiges an sau derben Grind Einflüssen zur Schau .Ganz gelegentlich lässt man hierbei aber auch mal nen eher melodiöser wirkenden Touch mit einfließen ( wie z.B . bei Unholy blitzkrieg“ oder auch „Masterblood“),wo man sich im Zwischenteil auch mal leicht verspielt an den Gitarren präsentiert .Auch der Wechselgesang von tiefen Growls und fiesen hohen Kreischeinlagen fügt sich bestens  ins Geschehen mit ein .Obwohl das nun wirklich keine immens außergewöhnliche Scheibe geworden ist ,man auch nicht wirklich ne riesige Portion an Originalität  hier vorfindet ,kann dennoch jeder ,der sich seine Ohren mal wieder vollkommen durchspülen lassen will ,hier getrost zugreifen . ( LEO)
Mystyk Production     https://www.facebook.com/mystykprod/    http://www.mystykprod.com/
Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                      HAMMER          COMMANDER – „ FATALIST ( THE UNBROKEN CIRCLE)“
Ne fette Portion an frischem ,richtig geilem Death Metal gefällig !!!??? Dann liegt ihr mit dem dritten Album der vier Münchner ganz genau richtig . Denn das ,was die hier in fast 43 min . in Eure Ohren drücken ,hat‘s ganz schön in sich und wird unweigerlich dafür sorgen ,dass ihr Eure müden Knochen mal wieder in Bewegung versetzen werdet .Dabei hat sich die Band mit ihrer Veröffentlichung echt verdammt viel Zeit gelassen . 2008 war mit „The Enemies We Create“ letztmalig was von denen zu vernehmen .Dann war ,aus welchen Gründen auch immer ,erst einmal „Schicht im Schacht „ .Umso eindrucksvoller melden die sich jetzt aber mit ihren aktuellen 9 Songs zurück .Auch wenn man im Bereich der Todesblei Fraktion , gerade in den letzten Jahren, doch mit neuen Veröffentlichungen fast zu gebombt wird , fallen die dennoch mehr als positiv auf .Zum einen ist es schon mal die Produktion selbst ,die echt verdammt fett druckvoll daherkommt und sich eher etwas undergroundig ,keinesfalls modern technisch präsentiert .Da kommt schon richtig was aus den Boxen raus !Und dann haben wir natürlich die Mucke selbst ,welche sich hier wirklich als ein sehr abwechslungsreiches ,total tödliches Gesamtwerk präsentiert .Garniert mit teils thrashig angehauchten Gitarrenriffs ,verlässt man aber niemals seinen eingeschlagenen tödlichen Weg .Mit ner ungemeinen Intensität und verdammt hohem Energieanteil ,liefert uns fast jeder Song ein mehr als intensives Hörvergnügen .Sehr Riff orientiert ,lässt man neben Massen an so richtig fetten Riffwänden aber auch genügend Platz für Gitarrensolis oder eher etwas melodisch angehauchteren Parts .Diese vielfältige Präsentation der Gitarrenarbeit schlägt sich hierbei natürlich auch auf den Aufbau der einzelnen Songs wieder .Insgesamt mit einem für mich leicht orientalisch wirkendem Ambiente versehen , setzen die hier nicht nur auf die volle Durchschlagskraft wie z.B bei „Locust Infestation“ oder „Shattered existence“ sondern liefern z.B mit  "Insidious Greed" so richtige Midtempokracher ,mit  stark walzenden Charakter ab .Gerade der Song lässt ganz klar erkennen ,das ohne jeden Zweifel gerade “Bolt Thrower“ an ihnen nicht spurlos vorbei gegangen ist  .So ein richtiger Knallersong ist dann ebenfalls noch  „…and death swings the scythe” .So mit nem starken spanisches Flair versehen ,welcher insbesondere beim Gitarrenspiel hervortritt ,zeigt man sich zwar auch hier eher Midtempo mäßig ausgerichtet , lässt aber dennoch an einigen Stellen so ein paar wirklich richtig knallenden Parts mit einfließen .Einzig allein die Vocals sind nun nicht unbedingt das ,was man als abwechslungsreich einstufen kann . Aber das ist hierbei dann auch nicht wirklich von Nöten ,da ja nun mal aggressive tiefe Growls für so ne satte Mucke ganz einfach dazugehören und absolut passen .“ COMMANDER” haben die lange Ruhepause definitiv bestens genutzt und präsentieren uns hiermit ein wirklich sau starkes extremes und abwechslungsreiches Stück Death Metal ,welches man jedem Anhänger der Todesbleifraktion ohne Bedenken empfehlen kann . ( LEO )
MDD Records   Fachriastr. 9    74226 Nordheim    http://mdd-records.de/
Alive   http://www.alive-ag.de/
                        
                                                                                      CHAOS PATH - „ THE AWAKENING“ ( MINI – LP )
Entgegen aller gängigen Vermarktungsstrategien, zeigt man sich mit dem Vinyl Format schon mal richtig gut old schol mäßig . Erhältlich ist das gute Teil in ner limitierten Auflage ,wahlweise als schwarzes oder farbiges (orange, violett oder splatter) Vinyl ,einen Einleger mit Bildern , einem kleinen Poster, Infomaterial, einen Downloadcode für die Tracks und einen Aufkleber und kostet bei Abholung oder Barzahlung 12 Euro. So viel erst einmal zur Einstimmung .2016 haben sich die 5 Leutchen ,welche alle samt schon in anderen Bands gespielt haben (oder auch noch spielen ) zusammen gerafft ,um der Metalwelt mal zu zeigen ,dass man auch abseits von irgendwelchen Trends oder typischer Ausrichtung ,ne Mucke erschaffen kann ,welche doch in ihrer Form nicht ganz so ist ,wie man es halt kennt . Gerade Heutzutage irgendwas Neues in Sachen Metal Mucke zurecht zu mischen ,ist sicherlich alles andere als ein einfaches Unterfange . Bei viele Bands scheitert es ja an der Umsetzung und man lässt sich halt ganz einfach nur eine außergewöhnliche ,schön abartig klingende neue Stylebezeichnung einfallen .Viel mehr ist es dann aber auch nicht ,was einem geboten wird .Bei den Kasslern von „Chaos Path“  ,welche ihre musikalische Präsentation als „Kaotysk Metal“ bewerben ,kann man aber schon davon sprechen ,das die doch so ein gewisses starkes Maß an Eigenständigkeit und neuerem ,interessanterem Soundgeschehen zusammengemischt haben .Denn auf dem 23 min . Mini Debüt der Kasseler Truppe bietet man ne recht düstere und dunkele Mischung der unterschiedlichsten metallischen Klänge ,welche sich sowohl aus Thrash Metal ,Doom Metal,Viking Metal und verdammt stark nordisch geprägten Black Metal zusammensetzt .Zwar werden auch Death Metal Einflüsse genannt ,die es aber für mich eher nur schwer herauszuhören gibt .Da frage ich mich dann auch wirklich ,warum die Band bei „Spirit of Metal „ als Death Metal Band eingeordnet wird ? Naja egal ,das eine oder andere Riff kann man ja dann doch irgendwie noch diesem Bereich zuordnen .Vordergründig stehen hier für mich jedenfalls die kalten nordischen Klänge und der recht hohe thrashige Faktor . Schon der Opener „Doom“,der mit nem kurzen Sprechintro eingeläutet wird ,zeigt sich recht mies und dunkel  ,wobei man hier gekonnt black metallische wie auch thrashige Elemnete miteinander verbindet, diese durch kurz eingefügte Sprechsamples und mieserem thashig anmutenden Geschoot bereichert und auch mal nen ganz kleinen growl Ausbruch zulässt lässt. Mit Songs wie „Kriig“ , „Voices of Bitterness“ oder auch „Over Your Threshold“ bietet man dann so den richtig tiefschwarzen und bedrohlichen Sound zum Weltuntergangszenario .Zwar zeigt man sich von der Spielart nicht immer in einer alles zertrümmernden höllischen Geschwindigkeit ,bringt aber jede Menge an blackmetallischer Atmosphäre mit sich . „The Awakening“ (Chaos Path Part I) hingegen wird dann mit nem doch schon starkem episch anmutenden ,leicht doomig wirkendem Anstrich versehen. Genau so facettenreich geht‘s dann beim Einsatz der Stimme zur Sache .Mal echtes Thrash Geschoote ,dann mal wieder eher etwas dreckiger ,mal fast keifend und dann mal wieder fast cleaner gestaltet . Man merkt der Scheibe auf jeden Fall zu jeder Zeit an ,das man sich von der breiten Masse abheben will/ kann und man voll und ganz den alten musikalischen Idealen zugetan sind ohne diese aber nur einfach zu kopieren .Obwohl der Sound nicht voll Pulle durchschlagend rüberkommt  ,verbreitet der aber nen ungeheuren undergroundigen Charme  ,welcher dich durchgehend voll überzeugen kann .Auch wenn ich ehrlicher Weise zugeben muss ,das mir bei den Songs  teilweise doch etwas die Durchschlagskraft fehlt, sind die dennoch echt verdammt interessant gestaltet und ziehen nicht spurlos an einem vorbei . Hätte mir echt gewünscht ,das hier auch mal nen Song präsentiert wird ,der sich ganz ganz tief in die hintersten Gehörgänge bohren kann und welchen man nachhaltig ganz genau mit der Band in Verbindung bringen kann .Da haben die Burschen auf jeden Fall ihr Potential noch nicht wirklich komplett ausgereizt .Da ist noch Luft nach oben !Man kann schon echt darauf gespannt sein ,was als nächstes folgt .( LEO )
D.Schneider, Schwedesstraße 24, 34128 Kassel      http://www.chaos-path.de/    https://www.facebook.com/chaospath666/   info@chaos-path.de
             
                                
                                                                                                   THE GROTESQUERY – „ THE LUPINE ANATHEMA“
Roger “Rogga” Johannson ist ja nun echt ein kult Typ in der Metalszene ,dessen Name jeder ,der sich auch nur ein klein wenig für das Geschehen im Death Metal Bereich befasst ,kennen muss .Der Mann scheint ein absolutes Arbeitstier zu sein und irgendwie wohl auch niemals zur Ruhe zu kommen . Neben Bands wie „Paganizer“ , „Revolting“ , „Necrogod“ , „Ribspreader“  ,bei denen er seine Finger mit im Spiel hat ,ist den sein Betätigungsfeld aber noch viel weiter gestrickt ,als man vielleicht erahnen könnte .Mit THE GROTESQUERY ,von denen ich bisher nun absolut noch nichts vernommen hatte ,rumort er nun bereits schon seit 2009 durch die Szene und bringt mit diesem Teil hier nun auch schon das vierte Album an den Start .In den Anfangsjahren nur mit  Kam Lee ( ex Massacre ) am rumwerkeln ,hat er sich fürs neue Album nun Verstärkung in Form von Johan Berglund (ex-Demiurg )und Brynjar Helgetun (Just Before Dawn ) geholt ,um Euch hier brandaktuell 10 fette Tracks zu präsentieren .Und wie man es dann doch schon vermutet und zweifelsfrei auch erwartet hatte ,geht’s hier Knie tief in Richtung schwedischem Todesstahl der alten Gattung .Allerdings setzt man hier nun nicht nur auf eine alles zerstörerische Linie ,sondern zeigt sich doch etwas mehr von ner sehr dunklen ,düsteren Midtempo Seite .Teils doch ganz schön schleppend  und walzend gehalten ,kommt es zwar auch hier immer mal wieder zu ein paar richtigen „Gewaltakten „ ,aber deren Hauptaugenmerk liegt ganz eindeutig  eher auf die doch etwas „melodischere „ Ausstrahlung . Der ganze Sound wird hierbei mit ner recht starken Horror mäßigen Atmosphäre unterlegt ,welche ,wenn mich eine Ohren nicht ganz täuschen sollten ,sogar durch nen dezenten Keyboardeinsatz unterstützt bzw .verstärkt wird .Die Songs gehen echt gut ins Ohr ,wobei einem dann gerade diverse Solis und leichte Sampleeinspielungen ( Wolfgeheule ) immer mal wieder richtig aufhorchen lassen .Trotz des insgesamt verhältnismäßig dunklen Charakters der einzelnen Stücke ,knallen die dennoch verdammt fett aus den Boxen .So die wirklich großen Weltneuerungen oder richtigen Überraschungseffekte gibt’s hier allerdings nun nicht wirklich zu entdecken. Bestückt mit tiefem Growlgesang ziehen die hier halt vehement ihrer Wege ,ohne allerdings mal für so einen wirklichen Aha Effekt zu sorgen . „The Lupine Anathema” ist beiweitem absolut kein schlechtes Album geworden .Man liefert wirklich solide Handwerkskunst ab ,welche einen durchaus begeistern kann ,aber halt nun mal für keinerlei großartige Überraschungen sorgt .Ein starkes und sicherlich auch hörenswertes Album ,welches aber aus der breiten Masse der sonstigen Veröffentlichung  nun leider nicht wesentlich herausstechen kann . ( LEO )
Xtreem Music    http://www.xtreemmusic.com/
MDD Records   Fachriastr. 9    74226 Nordheim    http://mdd-records.de/
 
                                                                                                   THE LEGION GHOST – „ WITH COURAGE OF DESPAIR“
Waren die für mich mit ihrem Erstlingswerk (...Two For Eternity 2016 ) noch verdammt tief im modern Metalcore angesiedelt ,muss man ,ob man will oder nicht ,zugeben ,das sich die Burschen aus dem Rheinland auf ihrem aktuellen Longplayer durchaus recht eindeutig weiterentwickelt haben .Zwar gibt’s auch bei den aktuellen 12 Tracks ganz unverkennbar ,natürlich auch nen ganzen Haufen von den modernen corigen Elementen zu erlauschen ,aber was das Songgefüge insgesamt betrifft ,so hat man doch so einiges hier verändert .Denn auf dem aktuellen Teil gibt es nun doch bedeutend mehr Einflüsse aus den verschiedensten metallischen Bereichen zu erspähen .Zwar sind diese nun nicht totale prägend für die Songs ,sorgen aber durchaus dafür ,das ihr eher etwas gewohnte gradlinige Sound ganz schön aufgelockert /aufgepeppt wird .Insbesondere was den Heavy Metal Sektor und die eher etwas progressivere Linie betrifft ,ist man hier doch verstärkt am rumwerkeln .Insbesondere macht sich dies für mich bei dem Gitarrenspiel recht deutlich .Im direkten Vergleich zum Debüt hat man sich auch in Sachen  rhythmischer Abwechslung gesteigert . Natürlich finden man auch hier Massen an derben Riffs und Drums ,die enorm fett grooven und sich auch durch den Gesang eher etwas typischer für diesen metallischen Sektor präsentieren . Dennoch gibt’s auch nicht gerade wenige , eher melodisch gehaltene Parts ,welche sich gekonnt einfügen und somit dann für ein gelungenes Wechselspiel sorgen .Trotz der eher etwas stärker auftretenden „Ruhephasen „ bringen die Songs immer noch genügend Potential mit sich , um so richtig Staub vor der Bühne aufwirbeln zu können .Zumindestens bei der jüngeren Metallergeneration wird sich damit 100% was in Bewegung setzen .Unsereins als „old school Sack „ wird es nicht unbedingt mitreißen ! Super fette Shouts fehlen hier natürlich dann auch nicht ,wobei man aber auch vereinzelt mal ein paar cleanere Vocals mit einfließen lässt .Um sich auch mal von seiner weichen ,soften Seite darzustellen und vielleicht auch auf seine eventuelle Experimentierfreudigkeit hinzuweisen ,lässt man den aktuellen Longplayer mit einer sehr klassisch angehauchte Ballade  - deren Platz getrost auch auf nem „Kuschelrock“ Sampler zu vermuten wäre  -ausklingen .Mal was völlig anderes was die Jungs hier vorlegen ,zumal man auch gesanglich verdammt klar und ausdrucksstrak mit seinen Stimmbändern arbeitet .Da lässt man echt den absoluten Softie raushängen und wird wohl gerade mit diesem Song die „kleinen „ Mädchenherzen erreichen und zum Erweichen bringen .Ob so ein Song nun wirklich nötig gewesen wäre , bleibt Ansichtssache .Dennoch ,wer auf die moderne , durchaus abwechslungsreiche corigen Metalschiene abfährt , dem kann "With Courage Of Despair" ohne große Bedenken ans Herz gelegt werden . ( LEO)
Noizgate Records   Sudbrackstraße 17 33611 Bielefeld     https://www.noizgate.com 
 
                                                                                                   TERRA ATLANTICA – „A CITY ONCE DIVINE“
Man kann ja eventuell schon aus dem Bandnamen her schlussfolgern ,mit welcher Thematik sich diese  Band auseinandersetzen .Was liegt da dann näher ,als das man sich mit Atlantis und der griechische Mythologie befasst ???? So ein gewisser unterschwelliger Gedanke keimt da natürlich auch auf ,wenn es um deren musikalischer Darbietungen geht .Und mit dem Gedanken an Power Metal liegt man dann auch goldrichtig .Obwohl nun „A CITY ONCE DIVINE“ das Erstlingswerk der Jungs aus Schleswig Holstein ist ,haben‘s die aber echt faustdick hinter den Ohren ,Euch hier 10 Tracks zu präsentieren ,welche nen verdammt starken Ohrwurmcharakter haben und auch recht abwechslungsreich gestaltet werden . Dass es gerade im Power Metal Bereich nun noch schwerer ist ,sich überzeugend oder brandneu präsentieren zu können ,ist ja sicherlich kein Geheimnis . Aber durch so einen gewissen kleinen eignen Touch ,jede Menge Überzeugung ,Spielfreund und Abwechslung ,kann man es sicherlich doch hinkriegen ,bei Euch da draußen dann eventuell doch noch zu punkten .Und das kriegen die wirklich verdammt gut hin .Obwohl man hier nun musikalisch geschehen nach dem gleichen Schema  - wie es die Masse der Power Metal Vertreter handhaben – vorgeht ,gibt es dennoch häufiger mal Momente ,welche einen doch sofort aufhorchen lassen können .So tauchen innerhalb der einzelnen Songs ,welche ansonsten eher durch starke Melodien, Bombast und so ner gewissen heroisch Stimmung geprägt sind , auch mal ein paar kurze sehr heftige Passagen auf . Obwohl man sich vorrangig hier des eher typisch hohem ausdrucksstarken Power/Heavy Metal Ausdruck ( + heroischen Chöre ) bedient ,knallen einem dann sogar bei „Poseidon´s Wrath“ urplötzlich ein paar wirklich fette Death Metal Growls entgegen ,welche einem förmlich aufschrecken lassen .Titel 10 „When walls will fall „trumpft hierbei dann insbesondere durch seine noch stärker präsenten folkloristisch anmutenden Violinen- und Akkordeonpassagen auf ,welche zumindestens bei mir sofort dazu geführt haben ,hier noch einmal mehr die Lauscher zu spitzen .Die Songs insgesamt gesehen ,sind zwar auch hier mit flächendeckenden Keyboardteppichen versehen ,welche allerdings nun absolut nicht im Vordergrund stehen ,sondern sich perfekt mit einbringen .Eins steht hier auf jeden Fall wirklich fest .Kaum einer der hier präsentierten Stücke ist wirklich lahm ,langweilig oder absolut nicht dazu geeignet ,das die Anhängerschaaren des Power Metals hierbei nicht ihr Knochen in Bewegung versetzen könne .Für mich ,der sich ja nun bei weitem alles andere als ein Fan solcher Mucke outen kann  , ist jedoch das wirklich erstaunliche an diesem Album ,dass hier die Zeit wie im Fluge vergeht und man sich so gar nicht richtig bewusst wird ,dass die Spielzeit von knapp 54 Minuten    min . schon wieder vorbei ist .Das kommt ja doch eher selten bei Bands dieses metallischen Genres vor .Schlussfolgerung daraus ….da müssen die Jungs also letztendlich doch irgendwie alles richtig gemacht haben .  ( LEO )
Gegentrend Records  Helge Meyer  Unterer Metzgerbach 9  73728 Esslingen     http://www.gegentrend-records.de/ 

 

                                                      HAMMER                      ISRATHOUM - “CHANNELING DEATH AND DEVIL”
Der größte Black Metal Fan ist unsereins ja nun mal nicht ,aber dennoch gibt’s auch für mich immer mal wieder Funde ,die sich als sehr reizvoll und interessant für einen präsentieren können .Und genau um so einen seltenen Fund handelt es sich bei dem dritten Album der gebürtigen  Portugiesen  ,welche mittlerweile aber in den Niederlanden beheimatet sind . Seit dem die sich nun 1992 zusammen gefunden haben ,wurde schon so einiges an diversem Tonmaterial von denen veröffentlicht , welches allen Anschein nach ,auch bei euch da draußen auf ein recht reges Interesse gestoßen sein sollte .Und ich behaupte mal ganz einfach ,das zu vollem Recht ,denn auch mit den hier präsentierten 9 Tracks werden die fast ohne jeden Zweifel, jedes tiefschwarze Herz höher schlagen lassen können .Verdammt tief im norwegischen Stil verankert ,zeigen die uns hier ,was es heutzutage heißt ,Black Metal zu spielen ,welcher nicht nur ins abgrund tief böse extreme eintaucht ,sondern auch jede Menge an Atmosphäre mit sich bringt . Ihre eher etwas getragener ,sehr okkult wirkende Form des  Schwarz Metalls zeigt sich hierbei sehr stark in Richtung dunkler Hymnen gehend . Klingt für euch sicherlich nun nicht unbedingt wirklich weltbewegend ,macht sich aber in dieser Zusammenstellung wirklich verdammt gut ,um hier wirklich fast durchgängig nen richtig gut atmosphärischen Teppich auszubreiten .Sicherlich ,das Grundgerüst der Stücke ( insbesondere bei der Riffgestaltung ) wirkt hier teils etwas gleichbleibend und vorhersehbar ( bekannt ) ,aber dennoch bringen die noch genügend Abwechslung mit rein ,welche im Endeffekt doch so fast jedem einzelnen Track ne verdammt eigene und vor allem Note verleihen können . Obwohl auch hier nun ein wahrlich rohes Black Metal Feeling vorherrscht ,welches durch verdammt treffsichere und wirksame Riffs immer wieder deutlich gemacht wird ,findet man dennoch eine verdammt gute Balance zwischen getragenen , mittelschnellen und überaus zerstörerischen Parts .Auch auf den Einsatz von Synths wird hier natürlich nicht verzichtet ,wobei diese aber nur eher kürzer in Gebrauch genommen werden und den einzelnen Stücken so eine episch/ sphärische Stimmung verleihen ,welche dennoch ungemein die gesamte Atmosphäre der Stücke beeinflusst .Zum Glück wirkt das aber niemals überzogen oder beladen  ,da man doch ganz eindeutig vordergründig mit der Gitarrenarbeit beschäftigt ist . Gerade dann ,wen die Band mal nicht ins extreme geht , wie z.B bei Titel 4 „ Drudges of ruination“ ,können die echt schon für ein Gänsehautfeeling sorgen und bei mir zu vollen 100% punkten . Denn das ist ein zwar sehr kurzes ,aber enorm erhaben wirkendes , wirkungsvolles  Stück ,was schon verdammt episch angehauchten Charakter besitzt und sich stetig ruhig dahinfließend präsentiert und somit dann auch ne riesige Portion an Ausstrahlung mit sich bringt .Gepaart mit ner normalen Stimmlage ,die leicht hintergründig gehalten ist , einer sehr stimmungsvoller Ausstrahlung , hebt sich dieser Songs zwar stark vom sonstigen Geschehen ab ,macht aber einmal mehr deutlich ,wie vielseitig man sich hier ,insgesamt geschehen ,in Szene setzt .Aber nicht nur rhythmisch und spieltechnisch geht man hier die verschiedensten Wege .Auch bei den Vocals wird alles andere als eintönig vorangeschritten .Mal geht in Richtung Abgrund tief dunkle böse ,dann mal wieder ins kräftige Kreischen, vereinzelte leichte growl Ausdrücke gesellen sich gelegentlich auch mal dazu und natürlich nicht zu vergessen ,die teilweise choralen Mönchs ähnliche Gesänge . Bei deren unterschiedlichsten Einsatz wird natürlich drauf geachtet ,dass diese auch zu der jeweiligen musikalischer Gestaltung passen . Muss echt zugeben ,das mir schon seit ner gefühlten Ewigkeit keine Schwarzmetallkunst mehr untergekommen ist ,welche von Beginn an solch dunkle schwarze Wolken aufzieht ,die sich im Laufe des Geschehens immer mehr verdichten und eine dermaßen starke Atmosphäre von Angst ,Bedrohung ,Wut ,Vernichtung aber auch Nachdenklichkeit verbreitet ,wie das die Portugiesen hier in fast 40 min .hinkriegen .Definitiv für mich endlich mal wieder ne Scheibe ,die ohne großartig Nachzudenken die HAMMER Marke mehr als verdient hat . ( LEO )
Altare Productions   https://altare.pt
                                
                                                                                                   PENTHOS – „ LIFELESS HAZE“ ( TAPE - EP )
Gerade was den Death Metal Bereich betrifft ,gerade internationale gesehen ,kommt es einen doch irgendwie fast schon so vor ,als würden neu  Bands wie „Unkraut“ aus dem Boden sprießen und auch die Flut an neuen Veröffentlichungen niemals abreißen .Bei den Engländern von PENTHOS handelt es sich allerdings nun kaum um Neulinge in der Szene ,da die bereits seit 2010 auf musikalischen Pfaden wandern .All zu fleißig oder kreativ waren die aber in der ganzen Zeit nun absolut nicht ,da man es nur auf magere 2 Demo Veröffentlichungen gebracht hatte .Das hier aktuelle Teil inbegriffen .Komischer weise hat die Band das Teil hier auch schon mal in Eigenregie 2014 rausgehauen .Dahingehend wäre für mich eigentlich nur eine Schlussfolgerung drin ,warum man das Demo noch einmal beim Label „Visceral Circuitry Records  „ nachlegt …..dass muss wohl der absolute Wahnsinn sein und auch verdammt gut bei der Metalgemeide eingeschlagen sein .Aber nachdem die 4 Songs hier nun ein paar Mal rauf und runter gelaufen sind ,melde ich gerade in Sachen Qualität hier meine echten Zweifel an und frage mich , warum das Ganze nun  unbedingt noch einmal neu aufgelegt werden musste .Denn die gut 20 min ,.welche sich hier über einen ergießen ,sind nun nicht gerade dass ,was einem vom Hocker hauen kann .Mit ner  Mixtur aus old school Death Metal und Thrash kann man auf jeden Fall dann doch bedeutend mehr erreichen .Gut ,deren tödliche Reise in die 80’ziger/90‘ziger Jahre gestaltet sich durchaus noch recht abwechslungsreich ,wobei selbst so ein gewisser Hang zur Experimentierfreudigkeit herauszuhören ist .Teils lassen die es ja durchaus recht deftig krachen ,wobei sich auch immer mal wieder ein paar echt fast schon etwas wahnwitzig anmutende Riffgewitter über einen ergießen  .Gerade denen merkt man dann ziemlich stark an ,dass hier ohne jeden Zweifel die alten „Morbid Angel „ als Vorbilder herhalten mussten .Kommt schon recht stark ,was die hier mit ihren Saiteninstrumenten anfangen .Selbst eher schwere düstere schleppende Parts fehlen hier nicht ,die hierbei natürlich so nen ganzen Haufen an Dunkelheit verbreiten ,aber so wirklich nicht imstande sind ,überzeugend rüberzukommen .Teils wirken die Stücke ,gerade in technischer Hinsicht ,recht vertrackt ,wobei dann natürlich so ne geradlinige Songstruktur kaum mal entsteht .Die tiefen bedrohlichen dunklen Growls ,die man mal inbrünstig und dann mal eher schleppender in Mikro befördert ,hinterlassen neben der recht guten Gitarrenarbeit ,bei mir noch am ehesten einen positiven Eindruck .Da die Aufnahmen selbst eher recht roh und ungeschliffen gehalten sind ,fehlt es gerade den Drums dann doch eher an der benötigten Durchschlagskraft .  Was man sich  beim letzten Song zum Ende hin gedacht hat ,weiß ich echt nicht .Der entwickelt sich fast zu nem psychedelischen Trip ,dessen schräge Klänge sich zum Ende hin stetig wiederholen ,so als ob nen Kratzer auf dem Vinyl wären ,bevor dann urplötzlich Schluss aus Ende ist .Da hat man auf jeden Fall mal vollkommen seine experimentellen Charme ausreizen können .Zweifelsfrei hat die Scheibe schon den einen oder anderen Moment ,in welchem man sich mal ganz deutlich von der breiten Masse abheben kann ,aber insgesamt gesehen wirkt die Scheibe auf mich dann doch eher etwas ermüdend ,zu vertrackt und eher wie nen dünnes Bächlein ,welche halt so vor sich hinfließt . ( LEO )
Visceral CircuitryRecords    http://visc.tictail.com
                                
                                                                                                   MASSIVE ASSAULT – „MORTAR“
Ganz so unbekannt sollten unsere Niederländischen Nachbarn bei Euch da draußen wohl nicht mehr sein ,da die ja nun mit diesem Silberling auch schon bereits ihre dritte full length an den Start bringen . Mit satten 9 Songs bestückt ,welche wirklich so einiges an enormer  Durchschlagskraft mit sich bringen , lassen die hier absolut nix anbrennen und schleudern uns in gut knapp 36 min . ne Mucke entgegen , welche nur so vor schwedischem und britischem Death Metal trieft  aber auch mal gelegentlich etwas mit diversen Thrash Einschlägen daherkommt . Ab der ersten Sekunde an wird geklotzt und nicht gekleckert .Ohne Umschweife greift man sofort in die vollen und überschüttet einen mit nem echten Bombardement an schweren und dunklen Riffs der Marke „Bolt Thrower „ .Scheiße man ,der Anfang ist schon mal sau geil ,da wollen wir mal hoffen ,das sich weiter so ein schweres Geschützfeuer in den nächsten Minuten über uns ergießen wird .Ha ,zum Glück bleiben die dann auch wirklich ihrem Stil treu und feuern aus allen Rohren .Zwar ist das hier nun alles nicht wirklich neu ,aber dennoch bieten die fetten treibenden Gitarren und die wirkungsvolle Drumarbeit ( steht für mich allerdings leider etwas zu sehr im Hintergrund ) mehr als genügend Potential ,um die Matte mal wieder so richtig kreisen zu lassen und Eure Nackenmuskulatur bis zum äußersten zu strapazieren . Dabei verstehen es die Burschen echt gut ,immer alles ganz genau auf den Punkt zu bringen und auf irgendwelche großartigen Spielereien zu verzichten .Gut ,so ganz durchhämmern tun die nun auch nicht  ,denn da gibt’s auch mal solche Stücke wie „Anger overdrive“( Track 7 ) ,bei welchem man auch mal seine Fingerfertigkeit an dem Saiteninstrument etwas deutlicher heraushängen lässt und uns da sogar mal zwischendurch mit etwas längeren eher thrashig gehaltenen Gitarrenparts - die zum Ende hin fast schon etwas in die Solibereich gehen – beglückt .Auch im Mittelteil ,bei "Original Sin" ,wird noch einmal ganz klar aufgezeigt , dass man einen echten Plan von dem hat ,was man hier aus den Saiteninstrumenten herausholen kann  .Am aller stärksten zeigen die sich für mich aber mit solchen Songs wie dem Opener „World funeral „ und “Suffer In Terror” ,bei welchem die so wirklich richtig schwere Geschütze auffahren und dich damit förmlich überrollen und im Boden versenken . Sau geil gemacht , auch wenn hier natürlich an allen Ecken und Ende „Bolt Thrower“ durchschimmert .Das sich hierbei der Kerl am Mikro fast die Seele aus dem Leib röhrt und schreit ,war zwar fast vorprogrammiert ,sollte aber dennoch unbedingt erwähnt werden .Auch wenn die Leutchen hier mit ihrer musikalischen Präsentation sicherlich nie mit einem Orden für Eigenständigkeit oder Kreativität behängt werden , bringt die Scheibe alles mit ,was man sich von ne satten Death Metal Scheibe halt so wünscht .Die Scheibe hämmert durch wie sau und macht so ziemlich alles platt ,was sich ihr in den Weg stellen sollte .Genau so muss Mucke klingen ,um einem dem ansonsten beschissenen Tag dann doch noch zu verschönern .Für mich nur knapp an der HAMMER Marke vorbeigeschrammt ! ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                   REVOLTING – „MONOLITH OF MADNESS“
Eh man ,das ist ja nun endlich mal wieder ne Mucke ,welche einem doch so ziemlich vom Hocker reißen kann bzw. wird und welche ohne jeden Zweifel einen verdammt heftigen Vernichtungssturm über uns hereinbrechen lässt .Dabei ist deren mittlerweile sechste Album mit seinen gerade mal knapp 37 Minuten nicht mal übermäßig lang bestückt und bietet auch musikalisch nun nicht dass ,was die „Grundfesten“ der Szene nachhaltig erschüttern wird .So wie man es kennt ,frönt man hier voll und ganz dem typischen schwedischen Death Metal der alten Schule. Ohne so wirklich enorme Überraschungen parat zu halten ,geht’s hier geradlinig und roh in Richtung tödlicher Ektase .Dabei groovt man fast stetig immer vorwärts ,lässt aber dennoch innerhalb der 10 Stücke immer wieder etwas Platz ,um Solis und melodischere Parts an der passenden Stelle mit einzustreuen .Das hier natürlich auch wieder mit gutturale Growls gearbeitet wird ,sollten Fans der gepflegten schwedischen Death Metal Mucke ,keinesfalls davor zurückschrecken ,hierfür ihre sauer verdienten Moneten locker zu machen .Wer auf solide tödliche Hausmannskost abfährt ,wird hiermit auf jeden Fall seinen musikalischen Hunger bestens stillen können . Ne richtig schön heftige Angelegenheit ,bei welcher man seine Heimanlage mal bis zur völligen Erschöpfung auslasten kann und sollte . ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
                                
                                                                                       THE FLESH TRADING COMPANY – “NECROMANTIC RITUALS”
Obwohl die letzte Veröffentlichung der Bayern nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat ,kann ich mich doch noch recht gut an “Zombiefication” (2014) erinnern .Zum einen konnte mich die Scheibe damals schon überzeugen und zum anderen hatte man sich ja auch mal die Jungs in einem Interview näher vorgenommen .Können die nun mit ihrem zweitem Album daran anknüpfen .Aber wie ,holla ,denn mit die aktuellen 9 Songs geht man vehement seinen eingeschlagenen Weg weiter und hat diesen vor allem auch spieltechnisch noch ungemein ausgebaut .Natürlich widmet man sich hier vorrangig  - immer vorwärts treibend  -dem old school 80’ziger Thrash Metal . Diesen hat man aber mit diversen leichten Versätzen aus dem  Black Metal ,Heavy Metal und sogar Death Metal Lager versehen ,was natürlich dem gesamten Geschehen eine ungemeine Frische verleiht und für doch einiges an Abwechslung sorgen kann .Nach ner kurzen Sprachsampleeinspielung ( tauchen öfters mal bei den Songs auf ) geht dann auch sofort die zügellose Reise los und man lässt es an allen Ecken und Enden so richtig schön groovig krachen . Genau solche fetten Thrashgranaten findet man hier dann logischer weise desöfteren vor .Denn Stücke wie “Watch out evil”  oder auch  “Resurrection of the witch” … verbreiten richtig gute Laune . Treibende Riffs, vereinzelte kurze Solis , heavy mäßiges Drums und ne enorm fette Portion an groovenden Elementen können einen so richtig gut mit auf die Reise mitnehmen .Das sind ein paar richtig heftige deftige Thrash Granaten ,welche ihr Ziel treffsicher erreichen und dort für ne maximale Zerstörung sorgen werden .Titel 3 ,“My Funeral” hingegen wird mal mit ein paar leichten Death Metal Sprenklern verfeinert und zieht eher etwas im Midtempobereich gehalten ,seiner Wege .Dass man hierbei  -zumindestens höre ich das fast eindeutig an einigen Stellen der Gitarre heraus  - seinen alten Helden von „Slayer“ seine Ehrerbietung entgegenbringt ,ist für mich auf jeden Fall als ein zusätzlicher Pluspunkt zu bewerten . Richtig positiv will ich auf jeden Fall auch noch bewerten ,das sich die Band nicht nur der englischen Sprache bedient . Denn mit  “Knochenmann” und “Geisterwald” zeigt man sich auch mal wieder in der deutschen Muttersprache und setzt gerade mit “Geisterwald” noch ein paar positive Akzente mehr . Denn das ist nen Stück ,welches man fast schon eindeutig ins Black Metal Lager einordnen sollte .Richtig schön dunkel und  düster gehalten ,zieht man hier eher ruhig schleppend ,fast schon ein wenig atmosphärisch, seine musikalischen Wege .Zwar werden auch hier irgendwie eher etwas bekannter anmutende Riffs /Rhythmen verwand ( zu welcher Band ich die nun zuordnen würde ,kann ich aber echt nicht sagen )   ,aber dennoch spricht der Song an ,zumal man hier auch mal in Punkto Soligitarreneinsatz ein wenig mehr von seinen Fähigkeiten untere Beweis stellt .Dementsprechend wird hier ,entgegen dem sonstigen Geschehen , auch gesanglich mit nem anderen Ausdruck gearbeitet .Geht‘s ansonsten mit nem eher etwas typischeren Thrash Ausdruck zur Sache ( gut ,so’n leicht growliger Ausdruck lässt sich auch keinesfalls verleugnen ) ,lässt man hier dann doch eher mal die eher leicht krächzende Stimmlage raushängen .Fazit ist für mich auf jeden Fall ,die Burschen haben die längere Ruhephase richtig gut genutzt ,sich Gedanken gemacht und uns mit NECROMANTIC RITUALS ein Album vorgelegt ,welches wirklich verdammt frisch ( zum Glück nicht modern ) klingt , reinhaut und fast durchweg überzeugt .Auch wenn das hier Gebotene nun nicht wirklich super neu oder enorm außergewöhnlich ist ,verdient es die Band zu vollen 100% ,das ihr denen Eure Beachtung schenkt .Starke Scheibe ! ( LEO )
https://www.facebook.com/TheFleshTradingCompany/
                              
                                                                                                           DECAYING – „ TO CROSS THE LINE“
Mehr oder weniger bin ich echt erstaunt ,was sich gerade in Finnland in Sachen Metal so in den letzten Jahren tut .Da hat man teilweise doch mittlerweile schon irgendwie den Eindruck ,als würde die Metalszene förmlich explodieren .Fast im Wochenrhythmus  gibt es da neuen Nachschlag in Sachen diverser Veröffentlichungen aus dem härteren Musiksektor .“Decaying“ sind ja nun absolut keine Neulinge mehr  ,denn mit „ To Cross The Line“ legen die nun auch schon - seid ihrer Bandgründung 2010 – ihr bereist viertes Album vor . 8 neue Tracks haben es nun auf ihr aktuelles Album geschafft ,welche hier in knapp 40 Minuten  durchaus verdammt flott runtergerasselt werden .Dabei schwingt man zwar ganz eindeutig ne derbe old school Death Metal Keule ,lässt diese aber nicht unbedingt bis zur totalen Vernichtung kreisen .Eher nen bissel depressiv angehaucht ,bewegt man sich doch eher etwas im Midtempobereich und lässt nur vereinzelt mal einen totalen Vernichtungssturm auf den Zuhörer niederprasseln .So ganz reinrassig präsentiert man sich in Sachen Todesstahl auch nicht immer ,da doch diverse leichte Heavy Metal Elemente und auch ne gehörige Portion an thrashigen Passagen hier vorzufinden sind .Obwohl die Songs nun nen wirklich deftigen Groove mit sich bringen und recht stark im eher typischen schwedischem Death Metal Lager angesiedelt sind ,zeigt man sich hier ,bei den wiederum eher im Doom Bereich angesiedelten Passagen ,dann auch von seiner eher etwas filigranen ruhigeren Seite . Gerade diese Zwischenparts sind es dann auch ,welche einem doch so eine gewisse Eigenständigkeit suggerieren können .Trotz dieser durchaus verdammt passenden ,eher etwas melodischeren Einschübe , bringen die Songs immer noch genügend Energie mit sich , so dass die dir sofort ins Blut übergeht und ohne jeden Zweifel dafür sorgen können ,dass man automatisch mal mit wippt und auch dezent mal den Kopf kreisen lassen kann . Zugegebener Maßen ist man ja echt bemüht , den einzelnen Stücken ne gehörige Portion an Eigenständigkeit und Abwechslung einzuhauchen .Aber so ganz wirklich gelingt es den Finnen nun mal nicht wirklich ,das auch zu 100% umzusetzen .Da gibt es doch einiges an Riffs und Rhythmen ,die sich hierbei eher gleichen und auf deren alt bewährtem, eher etwas typischen Muster , man allen Anschein nach ,doch immer wieder zurückgreift . Gesanglich für so nen fetten Sound natürlich absolut passend ,wird hier neben den bestimmenden tiefen Growls, aber auch mal mit eher etwas krächzenden Shouts gearbeitet .Obwohl das hier nun ne wirklich vor Energie strotzende Scheibe geworden ist ,bei welcher nicht nur „rumgemetzelt“ wird ,sondern auch Wert auf Melodien gelegt wird ,zündet das Teil auch nach dem X‘ten Durchlauf nicht so wirklich .Irgendwie fehlt da dieses gewisse ETWAS ,was einen total umhauen kann .Ohne jeden Zweifel sollte die Scheibe bei Euch schon auf Interesse stoßen , aber ob ihr da draußen dann wirklich in einen totalen Kaufrausch verfallen werdet ,zweifle ich doch eher ein bissel an . ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/     https://www.facebook.com/FDAREC/                                  
 
                                                                               SATAN‘S  GOD –“  A SMALL COLLECTION OF TERRESTRIAL SKETCHES “
Oh kacke ,ich fühle mich jetzt gleich erst einmal völlig überfordert ! Hätte ja nun bei dem Namen alles andere an musikalischer Präsentation erwartet ,als das ,was hier aus den Boxen quillt .Bei dem ,was einen hier an furchteinflößender Klänge entgegentritt ,hat man echt schon die Vermutung , manche Leute wollen es echt wissen ,wie weit man einen Menschen musikalisch quälen kann und damit sein Gehirn zum Kochen bringen kann .So ne wirklich richtigen Plan ,wie man das hier deuten sollte ,stellt sich für mich echt super schwer dar .Sicherlich in den letzten Jahren hat man desöfteren schon mal so etwas ähnliches zu hören bekommen ,aber immer wieder aufs Neue fühlt man sich damit eher völlig überfordert .Tja ,wie fängt man denn nun am besten hier an ….? Die Trackliste besteht aus 10 Songs und mit ca .77 min .ist man von der Spieldauer durchaus etwas „beeindruckt „ .Obwohl man im Netzt nun nicht all zu viel Infos findet ,kriegt man doch bei „Discogs.com“ so viel raus ,das es sich hierbei um nen Soloprojekt eines Typens namens Igor Von de Heilichtson III handelt ,welcher unter SATAN‘S  GOD doch schon einiges an Veröffentlichungen vorzuweisen hat und wohl auch schon seit Mitte der 90’ziger seine musikalischen Visionen in die Tat umsetzt .Was bietet uns der Typ nun an „feine“ Klänge . Ich würde das mal am ehesten noch in den Bereich elektronischen Noise Ambiente Wirrwarr einstufen . Dass das ganze Geschehen hier natürlich auch einen mehr als experimentalen Charakter aufweist ,braucht man ja ,soweit man einen Plan von dieser Musikrichtung hat ,eigentlich nicht mehr dazu zu sagen .Das setzt man dann doch eher voraus .Der vorrangige Aufbau der Stücke zeigt sich hierbei natürlich in erster Linie ohne eine wirkliche Songstruktur und ohne einen wirklich erkennbaren Rhythmus . Da wird nur in eine reine Geräuschkulisse eingetaucht . Soundsequenzen wie Meeresrauschen ,Möwengepiepe etc .wirken hierbei eher völlig krank und man kommt sich echt so vor ,als ob man „ völlig neben den Schuhen steht „ – ehrlich .Als einigermaßen positiv sind hierbei vielleicht noch vereinzelte Gitarrenriffs einzustufen ,da diese doch teils „normal „ klingen .Aber halt wirklich nur ganz vereinzelt ,denn den Rest ,was man hier mit seinen Saiteninstrument anfängt ,klingt verstimmt ,penetrant und so ,als würde ich ,der absolut keine Ahnung von ner Gitarre hat ,hier meiner Kreativität freien Lauf lassen .Ist echt irre ,wie man seine Gitarre förmlich quälen kann ! Dennoch gibt es hier aber auch mal so etwas wie einen Lichtblick .Das Stücke „Reservoir oft he magician“ hat dann doch mal so etwas wie ne klare Songstruktur und ne durchaus starke atmosphärische Ausstrahlung ,auch wenn hier rein von den Instrumenten ,nur mit der Gitarre gearbeitet wird  . Ganz sachte,  und melodiös wird die hier bearbeitet .Gesanglich zeigt man sich fast klar ausdrucksstark ,ruhig und leicht mit Hall unterlegt .Der Song hat für mir fast so etwas wie ein psychedelischen Charakter .Gar nicht mal zu übel .Gesang im allgemeinen taucht auch immer mal wieder innerhalb der Stücke auf .Mal leicht black metallisch keifend ,dann wieder kurz  growlend und dann auch mal wieder fast im Sprechformat. Ehrlicher Weise muss man ja noch zugeben ,dass es dem Typen durchaus auch mal gelingt ,streckenweise ne doch einigermaßen düster beängstigende ,irre Atmosphäre aufzubauen ,welche doch schon irgendwie an einem nicht ganz spurlos vorbei geht .Wer klangtechnisch auf ne experimentelle Gestaltung in Form von Kurzwellentöne , dumpfes Dröhnen, Bassläufe ,elektronische Sequenzen ,Gittarengezupfe, ,Drumanschläge ….  steht , wird mit dem hier Geboten wahrlich abgefuckt dastehen .Letztendlich musst du dann aber wirklich verdammt starke Nerven haben ,um dir diesen Silberling wirklich in voller Länge reinzuziehen .Für mir definitiv ne Mucke ,bei der ohne jeden Zweifeln ein verdammt hoher Suizidgefahr besteht bzw .die netten Leutchen mit der Zwangsjacke bereits schon vor deiner Türe stehen sollten . ( LEO )
https://www.discogs.com/artist/669458-Satans-God
                                                                                                            
                                                                                                            COILGUNS – „ MILLENNIALS“
Es ist schon manchmal echt verwunderlich ,wie sehr der aller erste Eindruck doch täuschen kann .Die vier Burschen auf dem Band Foto sehen nun alles andere als so aus ,als könnten oder würden sie irgendjemanden mit ihrer Mucke „ ein Harr krümmen „ können .Entgegen ihrer bildlichen Präsentation bieten die Schweizer hier nun auf ihrem  zweiten Album aber ne musikalische Kost ,welche wohl bald kompromissloser, lauter und extremer nicht mehr echt .Denn die 10 lärmenden ,wirklich derben und vor allem lauten „Extrembrecher“ ,welche man hier in knapp 40 min . „runterrödelt“ bewirken bei Zuhörer sicherlich so einiges und werden bei dem auch ziemlich viel durcheinander bringen .Denn das hier ist doch ziemlich harte Kost ,welche die Band wohl selbst als D-Beat/Grind/Black-Metal und Tech’n’roll umschreibt .Dementsprechend wird hier auch von Beginn an mit recht brutalen und abgefuckten Klängen und Rhythmen gearbeitet .Schon die allerersten paar Tönen lassen einen echt zusammenzucken. Hier herrscht Chaos ,Wut ,Zerstörung und Disharmonie ,wobei man da dann bereits schon ziemlich die Schmerzgrenze erreicht .Mal abgesehen von Titel Titel 5 “Music Circus Clown Care” welcher mit so ner ähnlich wahnwitzigen Songstruktur darstellt und sich dort tief ins eher noisige Lager abgleiten lässt ,gestalten sich die anderen Stücke nen bissel anders .So gibt es z .B . mit „Millennials“ oder auch „Self Employment Scheme“ hier so ein paar echte super Brecher , der sofort in die Beine geht  und ohne jeden Zweifel für ne wilde Verwüstungsorgie vor der Bühne sorgen könnte .Stark Hardcore mäßig orientiert ,mit so ner  Portion an dreckigem Punkt Attitüden bestückt ,treiben die einen richtig voran und bleiben auch irgendwie im Ohr hängen .Andererseits zeigt man sich dann wiederrum ,gerade beim 4 Song „Spectrogram“ fast schon etwa psychedelisch doomig .Eher bedrohlich und kalt gehalten ,geht man her doch verhältnismäßig ruhig zur Sache und zeigt sich in einer Atmosphäre ,welche einem doch schon irgendwie so etwas wie den bevorstehenden Weltuntergang suggerieren könnte .Für mich einer der stärksten Stücke auf der Scheibe ,welcher schon dafür sorgen kann ,  dass einem  irgendeinen nen kalter Schauer über den Rücken fährt .Selbst deren Gesangsdarbietungen sind alles andere als harmonisch , lieblich oder „normal „.Denn deren schwer verständliches, wütendes, enorm fieses Gebrüll / Geschrei kommt irgendwie nicht von dieser Welt und erinnert eher etwas an Zwangsjackenträger .Gut ,enorm verrückt ist das sicherlich ,keine Frage ,aber wen man hier mal so nen leichten Vergleich ziehen könnte ,würde ich doch schon so gewisse Vergleiche zu „Ministry“ zulassen .Insgesamt muss man schon sagen ,das die 4 Jungs hier schon so etwas wie ihren eigenen Stil kreiert haben ,welchem man durchaus auch so einiges an Ideenreichtum bescheinigen muss .Obwohl hier sicherlich in erster Linie auf derbste Brutalität gesetzt wird und man nicht unbedingt sein Hauptaugenmerk auf Harmonien und Melodien gesetzt hat , entpuppt sich die Scheibe letztendlich nicht nur als ein totales Gehörgangmassaker ,sondern bietet durchaus auch so einiges an Abwechslung ,welche mich letztendlich dann doch mehr positiv als negativ stimmen kann . ( LEO )
Hummus Records   https://www.facebook.com/hummusrecordsofficial/
Pelagic Records   https://pelagic-records.com/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
                                                                                                            GOREGAST – „ COVERED IN SKIN „
Jetzt habe ich doch glatt anfangs echt gedacht ,die Berliner haben sich doch mal wieder in die Spur gemacht ,um uns erneut mit neuem heftigen Material zu beglücken .Aber nix da mit nem neuen Lebenzeichen !Vielmehr ist das hier ne Nachauflage deren EP "Covered In Skin" im Silberlingformat ,wobei man allerdings neben den darauf enthaltenen beiden Stücken ,als kleinen Kaufanreiz noch ne Coverversion von GRAVE – „Soulles“ mit draufgehauen hat .Also durchaus ne Empfehlungen wert für echte Fans ,echte Sammelfreaks oder diejenigen ,welche die Band überhaupt erst einmal anchecken wollen .Wie man es von „Gorgegast“ nun kennt ,geht’s hier volle Breitseite in den old school Death Metal Bereich ohne sich hierbei aber bis zur totalen Extase einen abzuprügeln . Vielmehr bewegt man sich eher etwas im Mid Tempobereich , lässt da immer mal wieder auch melodische Parts mit einfließen und verzichtet natürlich auch nicht darauf ,sich mit so’n paar heftig ballernden Prügelattacken verdammt gut in Szene zu setzten .Auch der recht tief gestimmte ,leicht guttural gehaltene Gesang passt hier natürlich zu vollen 100% mit rein . Die 3 Songs gestalten sich dahingehend doch schon verdammt abwechslungsreich und sorgen bei mir auf jeden Fall für gute Laune.
( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                           HELLWERK – „13 STEPS TO THE END“
Es ist doch schon ne ganze Weile her ,wo sich so ne Form der härteren musikalischen Unterhaltung in unsere vier Wände hin verirrt hat .Demzufolge sitzt man auch erst einmal da und muss sich doch die 13 Songs desöfteren mal reinziehen ,nen paar Infos sammeln ,um hier mal wieder ein paar passende Worte finden zu können .Die Band selbst ,welche hier nun erstmalig ihr musikalisches Können untere Beweis stellt ,ist nun wirklich fast noch als taufrisch anzusehen . Erst 2014 fassten die beiden Frankfurter Musiker Al van Hell und Brad Hart den Plan ,ihre musikalischen Visionen umzusetzen .Ein Jahr später stieß dann Sängerin Anny Missix hinzu .Von da an arbeitet dann man kontinuierlich daran ,Material für die erste Veröffentlichung zusammenzubringen ,welche man euch nun in Form des Debütalbums näher bringt .Und wenn die fast einstündige Beschallung dann Zugang zu deinem Gehör  gefunden hat ,kann man durchaus sagen ,dass man hier gar nicht mal so schlecht gearbeitet hat .Gut ,sicherlich kann man sagen ,dass das ,was einem hier geboten wird ,nun nicht ganz so top frisch ist ,wie man sich das vielleicht erhofft hätte . Denn irgendwie war das doch alle schon mal da ,auch wenn sicherlich unbestritten ,hier der eine oder andere eigenständige und durchaus verdammt vielversprechende Ansatz ganz deutlich zu verzeichnen ist .Musikalisch zeigt man sich auf jeden Fall von einer recht heftigen und druckvollen Seite .Hierbei setzt man auf eine Melange aus klassischen Hardrock , traditionellen Metal Elementen und jeder Menge an synthetischer Klänge ,welche zweifelsfrei ihren Ursprung in der EBM/Industrial/Gothic Schiene haben .Obwohl man sich hierbei eher recht modern präsentiert ,sind aber unverkennbar auch ein recht beachtlicher Anteil an Sound aus den 80’ziger und 90‘ziger Jahre zu verzeichnen .Das gesamte Geschehen ist so zusammengesetzt ,dass es durchweg mit recht eingängigen Melodien bestückt wurde ,die wirklich gut ins Ohr gehen und durchaus auch für einige Aktivitäten auf der Tanzfläche sorgen könnten .Obwohl hier nun mit Massen an synthetischen Klängen gearbeitet wird ,kommen hier dennoch gerade die Gitarren richtig gut zur Geltung und sorgen schon für nen ordentlich fetten Bums in den einzelnen Stücken .Entgegen anderer Bands ,welche sich diesem Stil alle schon gewidmet haben ,zeigt man sich gesanglich natürlich und bearbeitet diese in keinster Weise irgendwie elektronisch .Kommt gut und kann auch durch seine verhältnismäßig unterschiedlichen Präsentationsformen durchaus bei mir punkten .So rein vom Sound her ,ist man ebenfalls durchaus bemüht ,so einiges an Abwechslung mit reinzubringen .Denn neben eher Tanzflächen kompatiblen Stücken ,eher etwas nachdenklich stimmenden Songs ,kommt hier sogar der eine oder andere Track, welcher schon dafür sorgen kann ,dass man als „echter“ Metaller sogar mal die Rübe schütteln kann .Hier wird schon das unterschiedlichste Material für die unterschiedlichste Musikfraktion geboten .Fest steht letztendlich für mich ,dass diese Scheibe durchaus auch nen paar Mal mehr gehört werden kann ohne das es einem irgendwie langweilig werden wird .Einen Grammy der Musikbranche wird man zwar damit nicht einfahren können ,aber sicherlich dafür sorgen ,dass der eine oder andere von Euch da draußen sich  sichtlich zufrieden zurück lehnt und gleich noch einmal die Play Taste drückt . ( LEO )  
Bellfire/Bellaphon   https://www.bellaphon.de/
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
                                                                                                            DIRTY CONNECTIONS – “ WE ARE THE NIGHT” (EP)
Im ersten Moment war ich doch eher etwas überrascht ,was hier die Mannen von „FDA Records“ hier wieder mal musikalisch hervorgezaubert haben. Man ist es ja eher immer mehr gewohnt ,dass die einem doch zum großen Teil so richtig die derbste Metalkost vor den Latz ballern .Vom Cover her würde das ja noch ziemlich passen ,aber wen man sich dann mal die Bilchen der  vier Detmolder betrachtet ,macht sich doch eher erst einmal ein flaueres Gefühl in der Magengegend breit . Rein optisch geschehen ,kommen da dann doch eher erst einmal Gedanken in Richtung „Mötley Crüe“,“ Poison“ und Co .auf .Ach herrje ,wird einem hier diese glatte schleimige Hairstyle Mucke geboten ,mit der man noch nie wirklich was anfangen konnte ???? Rein mit der Mini …und …man ist doch mehr als positiv überrascht ,was einem denn in den nächsten gut 13 min . geboten wird .Denn die 4 Songs ,bieten ne echte musikalische Unterhaltung ,welche trotz meiner vorherigen Gedanken, irgendwie verdammt cool rockt und je öfters man auf die Play Taste drückt ,dich um so mehr mitziehen kann. Dabei geht man auch alles andere als super „glatt gebügelt“ zu Werke ,sondern lässt durchaus so einen gewissen leichten „dreckigen „ Charme hervorblicken .Mit ner Mischung aus Metal/Hard Rock/ Glam Rock und ner durchaus fetten Portion an Thrash setzten die hier doch ein  kleines hartes musikalisches „Feuerwerk“ in Brand ,welches doch ganz schönes Potential hat ,dich doch irgendwie vom Hocker reißen zu können . Das alles miteinander verbunden ,ergibt nen Sound ,welcher einiges an fettes Riffs ,nen Haufen an Melodien und vor allem auch Groove mit sich bringt .Eher alles in einem moderneren Gewand verpackt ,gibt es aber dennoch auch hier diverse kleiner Stellen ,welche nen ganz leichten old schoolig wirkenden Charakter mit sich bringen . Äußerst positiv will ich hier aber vor allem auch den Gesang einstufen .Zum Glück gibt’s hier nicht dieses hohe „Quieken „ - was man doch eher von solchen Bands erwartet – sondern das ganze Geschehen präsentiert sich stimmlich von ner verdammt kraftvollen ,teils rauen ,teils nen bissel zurückhaltender gehaltenen Ausdrucksweise .Hey Jungs ,hier habt ihr bei mir auf jeden Fall einen ganzen Arsch voll an Pluspunkte gesammelt !  Wenn mich meine Ohren jetzt nicht täuschen ,haben sich bei deren Mucke sogar an der einer Stelle mal nen paar ganz dezent eingesetzte Keyboard ähnliche Passagen eingeschlichen  (im Mittelteil  des 4Titels )  . Die fallen dann aber letztendlich nicht wirklich ins Gewicht ,sondern geben dem Song selbst eher noch nen eignen, eigenständigen kreativen Anstrich .Insgesamt gesehen liefern die Burschen hier nen kleines aber durchaus feines Mini Lebenszeichen ab ,welches zwar gerade in Sachen Abwechslung noch nen bissel ausbaufähig wäre ,aber insgesamt gesehen Arsch cool rüberkommt und auch Bock auf mehr macht . ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
                                                                                                           FREITOT – „FREITOT „
„Freitot“ aus Frankreich beglücken uns hier mit ihrem aller ersten musikalischen Umtrieben. Obwohl die Burschen allen Anschein nach wohl erst seit 2016 zusammen gestartet sind ,haben die 3 Mannen Etienne Sarthou, Arno Strobl & Fabien Desgardins schon einiges an Erfahrungen in anderen Bands gesammelt ( AqME, CARNIVAL IN COAL, BENIGHTED).Dementsprechend sind hier nun alles andere als „blutige Anfänger“ am Werkeln ,was man auch ganz klar erkennen kann .Denn was man auf deren Debüt hier durchweg an super fettem old schooligen ,stark schwedisch angehauchtem Death Metal Sound vor den Bug geknallt bekommt , ist qualitativ verdammt weit oben angesiedelt .Ohne großen Firlefanz geht’s hier ab der ersten Sekunde gleich in die vollen . Immer schön vorwärts drängend ,wird den 8 Stücken hierbei kaum mal das hohe Energielevel entzogen. Zwar setzt man auch hier geschickt immer mal zwischendurch auf Rhythmus Umbrüche und präsentiert sich enorm düster und verdammt schwer  -fast schon ein bissel doomig  - ( z,B .Titel 2 „Mission“ ),lässt aber dennoch allgegenwärtig die verdammt fette Groovekeule niemals außer Acht .Obwohl nun die gesamte Scheibe ganz eindeutig vom satten Death Metal Sound bestimmt wird ,kommen aber auch die nicht ganz ohne Melodien aus .Recht geschickt werden hier immer mal wieder ein paar eher ruhigere Passagen mit eingeflochten ,welche einem hierbei dann doch mal nen Augenblick des „Luftholens“ genehmigen ,bevor man dann weiter seine gewaltigen Bahnen zieht .Hierbei zeigt man sich gerade bei der Gitarrenarbeit in den vielfältigsten Variationen ,wobei sich hier und da auch mal nen Soli mit einschleicht. Mit Track 4 „Father „( mit 6,19 min . auch der längste dieser Scheibe )  liefert man für mich hier eines der top Stücke ab . Nen super schweres ,schleichendes, fast schon erdrückendes, enorm dunkles ,bedrohliches und kaltes Stück ,welches einem fast schon nen Schauer über den Rücken fahren lässt .Vollgepackt mit wahren Riffwänden ,längeren Gitarrensolis und richtig schwerer Drum Arbeit, lässt man gerade bei diesem Song sein ganzes Können zum Vorschein kommen .Der durchweg growlige ,leicht bellend wirkende Gesang zeigt hierbei zwar nicht all zu viel an Abwechslung ,kann aber insbesondere durch seine hohe Intensität und seiner dunklen ,bedrohlichen Ausstrahlung zu 100% voll überzeugen. Ne recht coole Scheibe ,welche eigentlich jeden Fan des schwedischen Todesstahls durchaus beglücken sollte . ( LEO )
Mystyk Production     https://www.facebook.com/mystykprod/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
                                                                                                            REQUIEM – „ GLOBAL RESISTANCE RISING“
Die Schweizer sind ja nun längst keine unbekannten mehr und haben sich auch ohne jeden Zweifel seit ihrer Gründung 1997 ,auch international gesehen ,schon einen Namen erspielt . Da nun seid ihrer letzten full lenght ("Within Darkened Disorder"  2011 ) doch schon ein paar Jahre ins Land gezogen sind ,wurde es allerhöchste Zeit ,sich mal wieder in Euer Gedächtnis zurückzuprügeln .Und das kriegen die mit ihrem mittlerweile sechs Longplayer dann sicherlich auch wieder verdammt gut hin .  Fette 10 mal bläst man Euch hier auch dieses Mal wieder die Gehörgänge frei und lässt eine Soundwand über Euch hereinbrechen , in welcher sowohl  Brutalität wie auch jede Menge an technischem Anspruch vorhanden ist .Wie man es von denen kennt ,lassen die hierbei jede Menge an amerikanischer Einflüsse klar erkennen und würzen das ganze Geschehen dann noch zusätzlich mit ner kleinen Prise an skandinavischem Einschlag .Obwohl sicherlich das Hauptmerkmal der einzelnen Stücke fette Groovs , super derbe Blast Attacken und gewaltige Riffattacken sind ,schaffen die es dennoch in beachtlicher Weise ,auch mit eher technischen Parts - sprich Melodien -voll zu überzeugen .Fast stätig vorwärts preschend , wird hier alles platt gemacht ,was sich denen in den Wege stellt ,auch wenn es vereinzelt mal ein paar Momente gibt ,in welchen man mal kurz „Luft holt“ ,um dann erneut mit voller Kraft weiterzuziehen .Wer jetzt hier aber irgendwelche Neuerungen oder abnormale kreative Einschübe erwartet ,wird hier vergeblich seine Ohren auf Empfang stellen .Denn auch der Mann am Mikro zeigt sich in bewährter inbrünstiger growl ,schrei und grunz Form .Halt so ,wie man es erwartet ,wie man es will und auch braucht .Ich scheiß auf irgendwelche modernen ,innovativen oder neuen Akzente .Genau so muss Mucke sein ,um meine ollen Knochen irgendwie doch noch mal in Schwung zu kriegen .Ne satte und  zerstörerische Abrissbirne ,bei welcher der Lautstärkeregler unbedingt bis zum vollen Endanschlag aufgedreht werden sollte . ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/     https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                            DEMON INCARNATE – “ KEY OF SOLOMON”
Ich habe echt keine Ahnung ,was bei mir im Moment los ist ,aber ich sitze nun bereits schon seit Stunden an der CD ,lasse die hoch und runter laufen und trotzdem will bei mir so absolut keine Stimmung aufkommen .Je öfters ich das Teil nun höre ,umso mehr fühle ich mich echt irgendwie gelangweilt .Dabei ist rein von musikalischen Können hieran absolut nichts auszusetzten .Denn auf der mittlerweile zweiten Scheibe der Band ,wissen die ohne jeden Zweifel schon ganz genau was sie wollen und setzen das sicherlich auch perfekt um .In einem doch verdammt rockiges Gewand verpackt ,lassen die die unterschiedlichsten Einflüsse aus dem klassischem Rock-, Blues- und Stonerbereich zusammenfließen ,wobei man sich selbst nicht davor scheut ,so einen gewissen ,ganz leichten doomigen Einschlag mit einzubauen .Der Songaufbau ist hierbei wirklich gut flüssig gestaltet und rockt größtenteils durchaus ziemlich gut ab  .Trotz des insgesamt recht rockigen Einschlags gibt es aber auch Stücke wie „Taming the east „ oder „The lesser key“ ,in welchen man sich eher etwas schwerfälliger und ruhiger präsentiert ,hierbei ne durchaus sehr angenehme Atmosphäre aufbaut und dann doch einmal dafür sorgen kann ,dass der Hörer mal seine Lauschlappen etwas intensiver benutzt .Über all dem schwebt der weibliche Gesang ,welche wirklich verdammt ausdrucksstark und kräftig rüberkommt ,aber leider nichtgerade sehr viel an Variantenreichtum zu bieten hat .Die Mucke selbst geht ja durchweg gut runter und irgendwie wundert man sich dann doch immer wieder aufs Neue ,das die Scheibe doch schon durch ist . Aber komischer Weise bleibt hier nicht wirklich großartig was hängen oder es gibt irgendwie großflächige Momente ,in dem man mal echt aufhorchen könnte ,bzw. in welchem man mal genauer hinhören müsste .Auch wenn das Songarrangement durchaus teils auch mal etwas anspruchsvoller gestaltet wird ,gibt es kaum mal einen wirklichen Höhepunkt ,welcher einen irgendwie so richtig fesseln oder beeindrucken kann . Zweifelsfrei sind die ca .36 min . musikalischer Unterhaltung alles andere als schlecht oder unbeachtenswert .Aber letztendlich fehlt es hier völlig an irgendwelchen Höhepunkten und Arrangements ,welche einen dann mal überrascht ,überwältigt und enorm beeindruckt dasitzen lassen können .(LEO)
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                            EQUINOX – “ THE CRY OF GAIA”
“…freut Euch auf ein richtig schickes Anspruchs-Metal-Album von EQUINOX... EQUINOX sind ein Paradebeispiel für richtig guten Symphonic Metal.“ steht großspurig im Werbetext geschrieben .Da kann man ja mal echt gespannt drauf sein ,was die Franzosen ,die immerhin schon seit 2013 am Start sind ,hier vollbracht haben .Soweit wie ich das jetzt bei  „Metal Archiv“ deute ,ist wohl "The Cry Of Gaia" bereits schon 2014 in Eigenregie herausgebracht worden .Das sich jetzt ein Label gefunden hat ,welches die Scheibe nun noch einmal offiziell herausbringt ,sollte ja man auch eindeutig davon ausgehen ,dass dies auf deren hohen Qualität zurückzuführen sein …oder auch nicht !Was erwartet man nun von ner Band ,welche sich unter dem Banner „Symphonic Metal“ groß darstellt .Sicherlich ein ausgefeiltes Songwriting , Virtuosität, Glanz, Dramatik und ne verdammt fette Portion an Progressivität .Aber um es mal vorweg zu nehmen .,nachdem die 12 Songs hier nun doch ein paar Mal duchgerattert sind ,hinterlassen die Franzosen dann doch ein eher recht flaues Gefühl in meiner Magengegend .Denn das ,was so hochtrabend angepriesen wurde ,kann man nun wirklich kaum auch nur einmal so wirklich erfüllen .Gut ,der symphonische ,teils klassisch wirkende Charakter der einzelnen Stücken ist mehr als deutlich zu erkennen ,wobei man hier dann aber für mich, versucht viel zu viel des „Guten“  mit einzubringen ,was zur Folge hat ,das die Songs teils völlig überladen und einfach nur zu vertrackt wirken .Das teils völlig überzogene symphonische Gedudel geht einem hierbei dann doch mit der Zeit echt ziemlich auf den Nerv .Zusätzlich hat man nun gerade in Sachen Songwriting nicht gerade übermäßiges Gespür für handwerkliches Können gezeigt ,da es hier echt absolut kein Stück gibt ,welches nachhaltig im Ohr hängen bleiben könnte/würde . Gut mal abgesehen von dem in der Mitte der Scheibe auftauchenden Coverversion von Queen's „The Show Must Go On“ . Das aber auch nur ,weil‘s halt doch dieser bekannte Rhythmus ist .Qualitativ gesehen überschreitet man hier auch nicht wirklich irgendwelche Grenzen . Wie es von so ner Mucke natürlich auch erwartet wird ,werden hier auch Keyboardklänge und Streich-/Klavierpassagen mit eingesetzt .Aber zugegebener Maßen ziehen diese Klänge dann doch eher wirkungsloser an einem vorbei und sorgt für alles andere ,als dafür ,ne eventuelle Atmosphäre aufzubauen. Natürlich werden hier auch nicht gerade wenig an Gitarrensolis mit eingeflochten ,welche durchaus nen stark progressiven Charakter vorweisen ,aber irgendwie nicht wirklich super gut zur Geltung kommen .Hierbei ist man schon fast unter Zwang stehend ,bemüht ,sein Gitarrenspiel in Richtung Virtuosität zu gestalten ,was aber wirklich nur bedingt gelingt .Sicherlich ,in der Handhabe der Saiteninstrumente hat man es schon drauf ,aber irgendwie hapert das an der richtigen Umsetzung der Ideen .Das nervt einen dann doch eher ,als das man voller Bewunderung oder Überraschungsmomenten da sitzt . Das wirkt alles nen bissel kraftlos ,was meines Herachtens aber wohl doch auch an der Produktion liegen dürfte ,da im allgemeinen der gesamten Scheibe doch die Wucht und Energie fehlt ,welche man ja nun gerade bei so ner stark symphonisch angehauchten Mucke unbedingt benötigt .Das macht sich dann auch stark dadurch bemerkbar , dass der Sound recht vordergründig  steht und die Gesänge hierbei dann doch eher etwas in ihm untergehen .Mehr als verwundert ,überrascht und im Endeffekt fast schon belustigt ist für mich die Tatsache ,dass sich hier tatsächlich ein Mann am Mikro betätigt .Bei dieser Stimmlage hätte ich geschworen ,dass es weiblicher Gesang ist…! Der ist ja nun durchaus dennoch verhältnismäßig ausdrucksstark und recht klar gehalten ,kann aber mit seiner enorm hohen Ausdruck alles andere erreichen ,nur nicht das ,dass man davon irgendwie positiv beeindruckt wäre .Obwohl das alles hier nun nicht so wirklich gut klingt ,versteht die Band dennoch durchaus ihr Handwerk .Zumindestens bei mir sorgen gerade deren Balladen wie „Amber“ oder „I Had a Dream“ noch dafür ,hier nicht völlig genervt abzubrechen .Schlussendlich steht fest ,dass sich die Band hiermit absolut kein musikalisches Denkmal gesetzt hat ,man sich für die nächste Veröffentlichung nen anderen Typen am Mixer suchen sollte und vor allem seine Pläne beim Songwriting + Umsetzung ganz genau überdenken sollte . ( LEO )
Mystyk Production   https://www.facebook.com/mystykprod/
Seasons of Mist     http://www.season-of-mist.com/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                            ANGRA – „ OMNI“
Fan solcher Mucke werde ich wohl nie werden ,aber dennoch muss ich hier anfangs gleich ohne Umschweife zugeben ,dass die 11 Songs bei mir hier einen durchaus sehr positiven Eindruck hinterlassen können und auf jeden Fall auch das Zeugs dazu haben ,sich die doch immer mal wieder reinzuziehen zu wollen. Die Brasilianer sind nun beiweiten alles andere als völlig unbekannt in der Szene .Auch wenn sie vielleicht den großen internationalen Sprung bisher noch nicht geschafft haben ,sollte in deren mittlerweile schon 26 jährigen Bandgeschichte ,der eine oder andere von Euch vielleicht schon mal über deren Namen gestolpert sein .Naja ,wie auch immer ,an deren musikalischer Präsentation gibt schon mal rein technisch gesehen ,absolut nix auszusetzten .Denn was die hier bei jedem einzelnen Song ( keiner läuft unter 4 min . ) musikalisch rüberbringen ,ist schon echt verdammt  abwechslungsreich geworden  und bietet ne gut einstündige Metalkost ,welche sich hauptsächlich aus Power Metal und Progressiv Metal zusammensetzt  und sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle so nen kleinen Spitzer Heavy Metal mit hinzufügt .Dabei zeigt man beim Songaufbau durchaus ein recht gutes Feingefühl bei der Gestaltung .Denn hier gibt’s kaum mal irgendwelche Stellen ,die nicht zum genaueren hinhören animieren .Mal so richtig schon heavy gehalten ,dann eher etwas nachdenklicher ,dann eher etwas bedrohlich und andererseits aber auch wieder eher verspielt gehalten ,versteht es die Band auf jeden Fall ,innerhalb der Songs doch einiges an Spannung aufzubauen .Zusätzlicher Anreiz wird dann noch durch ne Vielzahl an klassisch anmutenden, symphonischen bzw . leicht orchestralen Einschlägen geschaffen ,welche hierbei natürlich auch dafür sorgen können ,so ein gewisses bombastisches Ambiente mit reinzubringen .Also das hat schon echt was ! Obwohl die Songs nun in erster Linie sicherlich auf eine etwas ruhigeren Linie fahren , tauchen dennoch  immer noch genügend richtig verdammt deftige Gitarreneinschübe auf ,welche einen hierbei fast schon etwas aufschrecken lassen können .Richtig stark finde ich ja deren Gitarrenarbeit sowieso ,insbesondere dann ,wenn man zu Solis ansetzt . Das hat schon Klasse ,was die hier an Fingerfertigkeit rüberbringen .Entgegen dem ,was ich im ersten Moment erwartet hätte ,gestalten sich auch die gesanglichen Darbietungen von einer durchaus recht variablen Seite .Nix mit eintönigem hohen „Eunuchengesang“ .Nee ,hier werkelt man doch immer wieder in recht  unterschiedlichsten Vocalbereichen . Denn neben dem starken ,fast traditionellen Metalshouts ,leicht hohen Power Metal Sequenzen ,werden hier selbst recht dunkel wirkende Growls mit eingebracht .Um dem Ganzen hier dann aber noch gesanglich noch die „Krone aufzusetzen“ ,hat man sich Alissa von „Arch Enemy“ noch mit an Bord geholt und lässt deren unverkennbaren Gesang stellenweise auch noch mit einfließen .Da ist „Gänsehaut(feeling)“ fast schon vorprogrammiert !Als abschließendes Fazit bleibt auf jeden Fall glasklar zu sagen ,dass die Brasilianer einen hiermit echt voll beeindruckt haben und ein wirklich verdammt starkes Album abliefern . ( LEO )
ear Music    http://www.ear-music.net/
Gordeon Music Promotion  Zelterstr. 8   10439 Berlin   http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                              ABJURED – „ ABSOLUTIST“
Äähmm … was sind denn das für anfängliche außergewöhnliche Klänge ?????? Fast schon nen bissel sphärisch klingt‘s ,was die Sachsen Anhaltiner  als Eröffnungsmelodie gewählt haben . Ha …,nach nen paar Sekunden geht’s dann aber doch gleich los und schon setzten die ersten Gitarren ein ,bevor man sich dann endgültig dem hingebt ,was einem durch die Ader fließt .In ihren 11 brandaktuellen Songs geht’s dann logischer Weise auch alles andere als zahm zur Sache .Mit stetig vorwärtstreibender Kraft und Energie wird hier alles an Tönen und Rhythmen vereinnahmt ,welche einem bestens die Ohren freiblasen kann .In den gut 40 min .werden hier die besten und gefährlichsten Eruptionen aus den Tiefen der Instrumente herausgeholt ,welche das extremere Lager zu bieten hat .Zwar etwas vordergründiger im Grindcore Bereich agierend ,wird das Ganze aber noch mit ner enormen Portion an punkigen und leicht Hardcore lastige Elementen gespickt ,massig an Crustparts eingefügt und durch enorm fette D-Beat Blastbeat Attacken vorangetrieben . Trotz der vorzüglichen “Gewaltakte” ,gehören die aber nun nicht zu den Vertretern ,die hier völlig erbarmungslos und wie “von Sinnen” sich nur durchweg einen abprügeln . Denn selbst so ein paar gewisse ,leicht sludgige/doomig anmutende Passagen sind vereinzelt mal zu entdecken ,wobei gekonnt hier das Tempo etwas runtergeschraubt wird. Allerdings hält man sich bei diese Phasen glücklicher Weise eher nur ganz kurzzeitig auf ,um dann erneut wieder die volle Fahrt aufzunehmen .Titel 8 „Exist“ ist hierfür das beste Beispiel, wobei in diesem sogar noch leichte Rhythmen mit eingeflochten werden ,welche dann wiederum fast schon etwas in den (Südstaaten) Rock Bereich zu gehen scheinen .Und auch beim Rausschmeißer „Absolutist“ ( 12 minütiges Instrumental ) zeigt man sich in beeindruckender Weise mal von seiner eher „sachten“ und „melodiöseren „ Seite ,wobei hier insbesondere bei der Gitarrenarbeit sehr viel Wert auf Melodie und Ambiente gesetzt wird . Dennoch hat man in all dem Geschehen immer ne enorme Portion an Groove mit reingepackt. Die ständig zerrenden, mitreißenden Gitarrenanschläge ,werden hierbei dann in Punkto Extremismus dann streckenweise fast noch vom  Schlagzeuger überholt  .Da donnert‘s und ballert‘s aus allen Ecken ,so dass es einem schon fast Angst und Bange werden kann ,dass es die Heimanlage überhaupt unbeschadet überstehen wird .Das hierbei natürliche die gesanglichen Leistungen ebenfalls die Membranen der Boxen an die maximalen Auslastungsgrenze bringen ,ist dann ja schon fast logisch . Fest steht ,die Burschen haben ihr vollkommen gnadenlos ihre Leidenschaft für extreme Tönen ausgelebt und zeigen sich von einem so dermaßen heftigen Energielevel, so dass es einen fast durchweg förmlich die „Beine weghauen“ kann .Neben der super fetten ,krachigen Produktion und der durchaus abwechslungsreichen musikalischen Präsentation können die Hallenser aber auch mit ner enormen Spielfreude bei mir voll punkten .Auch wenn‘s für mich nicht ganz für die „Hammer“ Marke reicht ,sollte der Silberling unbedingt sich einen Platz in Eurer Sammlung verdient haben . ( LEO )
Defying Danger Records   P.O. Box 100133   06871 Lutherstadt Wittenberg   GERMANY
https://www.defyingdanger.de       https://www.facebook.com/defyingdanger/
   
                                                DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND  -“WHAT MAKES YOU PRAY”
Oh ha ,jetzt wird es richtig schwer ! Vom Bandnamen Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand war ich ja erst einmal voll angetan ,da dieser ja nun wirklich hervorsticht .Irgend einen wirklichen Plan ,was mich hier nun erwarten könnte ,hatte ich aber absolut nicht .Umso gespannter war unsereins nun ,was hier musikalisch angeboten wird .Und das ,was einem die Österreicher  nun hier in den  9 Songs darbieten ,sucht schon seines Gleichen lässt sich für usnereins erst einmal nicht ganz einfach bewerten oder einstufen ,da sich diese Präsentation doch recht weit von den sonstigen Hörgewohnheiten entfernt befindet .Am ehesten kann man das hier vielleicht noch in die Sparte des Psychedelic Rock einordnen ,wobei diese Scheibe dann sogar schon so etwas wie einen Soundtrackcharakter hat .Das alles hier in ein par Sätzen zu beschreiben ,gestaltet sich aber eher etwas schwieriger ,da man doch recht vielseitig und vor allem vielfältig an den Instrumenten agiert .Von daher muss jeder einzelne Songs für sich mal ganz kurz beleuchtet werden .
Titel 1 kommt mit ziemlich gleichbleibende Intensität ,fast schon etwas monoton wirkend rüber und strahlt eine irgendwie beängstigende bedrückende Atmosphäre aus .Geprägt von elektronischen Klängen ,werden hier nur dezent Gitarren im Hintergrund eingesetzt und ganz leicht mit kurzen gesprochenen Vocaleinlagen unterlegt .Hat schon echt was von einem psychedelischen Trip  - gerade was das etwas schleppender wirkende Bass Riffing betrifft - welchen man sicherlich noch mit irgendwelchen Bewusstsein erweiternden Substanzen um ein Vielfaches verstärken könnte .
Titel 2 zeigt sich dann schon bedeutend abwechslungsreicher ,wobei hier zwar eher etwas hintergründiger eingesetzte Gitarren doch einiges mehr an Platz einnehmen und in stark psychedelisch geprägter Manie ihr Können unter Beweis stellen .Der Song gestaltet sich rein rhythmisch geschehen auch schon bedeutend flotter und vor allem kreativer .Hat schon fast ein bissel was rockiges .Da gibt es doch desöfteren immer wieder Soundsequenzen ,welche einen so richtig hellhörig werden lassen können .Auch gesanglich wird hier dann etwas intensiver mit der Stimme agiert . Gerade bei den Gitarren und den Sprechsequenzen erinnert mich das alles ganz leicht an „Pink Floyd“ .
Titel 3 lässt die Gitarren erstmals etwas vordergründiger in Erscheinung treten ,wobei sich hier so ne leicht orientalisch anmutendes Flair breit macht .Gearbeitet wird hier sowohl mit weiblichen wie auch mit männlichen Gesangslinien ,welche der gesamten Ausstrahlung dieses Stückes enorm gut tun .Eher etwas flotter gestaltet ,bringt das Stück im Rhythmusbereich nen ganzen Haufen an Abwechslung mit sich .
Titel 4 beginnt mit starken ruhigeren Passagen ,welche aber dennoch irgendwie was bedrohliches an sich haben ,wobei dies für mich ein ungemein angenehmes Flair verbreiten und für meine Ohre fast so etwas wie ne Western Melodie an den Tag legen .Zumindestens erinnert mich das Ganze doch irgendwie an den Soundtrack von „Spiel mir das Lied vom Tod“ .Keine Ahnung ,ob ich da richtig liegt – für mich klingt‘s jedenfalls so . Zusätzlich zur der starken Gitarrenpräsentation zeig sich auch das Schlagzeug in recht beachtlicher ,kräftiger Darbietung .Ist auf jeden Fall ein Song dieser Scheibe ,der so richtig gut reingeht und der dich auch in gewisser Weise in seinen Bann ziehen kann . Echt cool gemacht das Songwriting .
Titel 5 beginnt mit recht einfachen elektronischen Sounds ,welche aber auch schon hier mit recht rockigen Gitarrenanschlägen untermauert werden .Der Song bringt auch nen Rhythmus mit ,der irgendwie gleich voll mitzieht ,obwohl dieser sich fast durchgängig gleichbleibend zeigt .Ne ruhige ,auch wieder etwas hintergründig eingesetzte Stimme verleiht dem Ganzen so etwas wie eine geheimnisvolle Aura .Neben der rosigen Gitarre entdeckt man hier aber auch ne Vielzahl an Soligitarreneinsätzen ,welche hierbei recht prägnant für den Song stehen .
Titel 6 hingegen präsentiert sich durchweg „nur“ mit dunklen ruhigen elektronischen Klänge .
Auch Titel 7 lässt erst einmal wieder düstere elektronische Klänge, gepaart mit tiefem Bass anklingen ,bevor dann weichere hellere Gitarrenzupfer einsetzen .Durchweg von einem Sound geprägt ,welchen ich hier teils schon fast etwas in die Dark Wave/Gothic Richtung einstufen möchte ,macht sich hier ein ungemeines Flair und Atmosphäre breit ,welche einen doch tief in sein Innerstes blicken lassen kann .Trotz des auch hier recht gleichbleibenden Grundsounds ,zeigt man insbesondre bei der Gitarrenarbeit ein starkes Können.
Titel 8 beginnt man mit fast ner freundlichen und sehr warm wirkenden elektronischer Soundgestaltung .Nur ganz allmählich steigert man sich dann etwas und bringt nen ganz leicht orchestral anmutendes geheimnisvolles Ambiente mit ein .
Der Abschlusssong ,wie soll‘s auch anders sein ,ist natürlich auch von Anfang an elektronischen Klängen verpflichtet .Allerdings in einer völligen anderen Kreation wie bisher .Wirkt irgendwie teils etwas „abgehackt“ und zeigt deutlich mehr Soundspielereien auf ,wie alle bisherigen Songs .Der leicht im Sprechformat angesiedelte Gesangspart ,lässt einem hierbei ,genau so wie die gesamte Soundstruktur, doch auch schon ein wenig „erschaudern“ .
Ist man nun durch ,sitzt man irgendwie überrascht ,verwundert und sicherlich auch in gewisser Weise schon „begeistert“ da .Denn so etwas hat bisher nur ganz selten seinen Weg in meine Gehörgänge gefunden .Auch wenn das hier Gebotene nun so gut wie gar nichts mit Metal zu tun habt ,ist dennoch ne ganze Menge an handgemachter ,interessanter und sogar etwas härterer Gitarrensounds zu entdecken .Für so die old school Psychedelic Freaks unter Euch ist das hier zwar sicherlich alles nen Zacken zu elektronisch bestückt ,sollte Euch aber dennoch nicht davon abhalten ,wenigsten mal ne Ohr zu riskieren .Abschließend sei nur noch so viele gesagt .Die Band schafft es, auf einem wirklich recht hohem Level angesiedelt ,durchweg ne sau starke Atmosphäre zu erschaffen ,welche musikalisch gesehen weit ab von irgendwelchen Trends oder Konventionen liegt . ( LEO )
WKN  Psf.5  3021  Pressbaum  Austria
http://www.derblutharschandtheinfinitechurchoftheleadinghand.com
https://derblutharsch.bandcamp.com/
http://derblutharschandtheinfinitechurchoftheleadinghand.com/temple451/temple451.html
 
                                                                                            HEAVATAR – „ OPUS THE ANNIHILATION“
Im Power Metal Sektor scheint sich ja doch nun auch heutzutage noch so einiges zu tun und unsereins ist doch eher etwas überrascht ,dass sich auch diese Scheibe von der breiten Masse durchaus positiv abheben kann .Obwohl das hier nun man gerade erst das zweite offizielle Studioalbum der 2012 gegründeten Band ist ,haut das Teil verdammt gut rein und kann sowohl musikalisch wie auch qualitativ absolut überzeugen .Wer nun meint ,gerade im Power Metal Bereich ist alles viel zu sehr vorhersehbar gestaltet ,der wird sich bei den 12 Songs doch eher etwas wundern .Denn obwohl man sicherlich die Fahne des Power Metal ganz hoch trägt ,schaffen die es dennoch ,sich hier sehr facettenreich in Szene zu setzten .Zum einen ist ein verdammt starker Heavy Metal Einfluss an allen Stellen klar rauszuhören  ,und mit solchen Songs wie z.B  „Metal Daze“ hat man schon fast so etwas wie ne echte „Metalhymne“ kreiert ,welche einen unweigerlich animiert sofort zum mitträllern .Nen absolut geiler Song ,welcher mir allerdings teilweise ,gerade im Rhythmus – und Refrainbereich irgendwie verdammt bekannt vorkommt. Nun kann man ja sagen ,gut Heavy Einflüsse sind nun alles andere als neu .Aber da kommt ja noch mehr .Denn neben ne ganzen Masse an stark klassischen orchestralen Einflüssen  ,entdeckt man hier sogar diverse folkloristisch anmutende Passagen . Insbesondere solche Songs wie "A Broken Taboo" ,der hierbei mit zu den ruhigsten gehört ,zeigt sich orchestral richtig fett .Zusätzlich glänzt gerade dieses Stück noch durch seine beiden unterschiedlichen Gesangsparts .Zum einen macht sich der ausdrucksstarke männliche Part hier richtig gut und zum anderen gesellt sich hier  - zwar eher etwas kurz  - noch ne weibliche Stimme mit hinzu .Zwar auch nicht die „Überflieger Neuentdeckung „ in Sachen Songgestaltung ,aber dennoch ungemein ansprechend .Auch der Rausschmeißer "A Look Inside" ist als reine und vor allem fette Orchesterversion gestaltet .Unterlegt mit Gitarre und Drums ,kann gerade dieser Song in seinen fast 14 min . enorm was an Atmosphäre und Ausstrahlung aufbauen .Vom Aufbau her wird einem hier ebenfalls enorm viel geboten ,so das es ,trotz der enormen „Überlange“ ,hier niemals zu einem „Hänger“ kommt und man irgendwie mal den Anschein erweckt ,es würde Langeweile aufkommen .Gehört für mich definitiv mit zu einem der stärksten Stücke dieser Scheibe !Was nun den folkloristischen Touch betrifft sei euch unbedingt "An Awakeing" ans Herz gelegt .Ganz fett mit irischen Melodien bestückt ,macht sich gerade bei diesem Stück eine enorm starke epische Stimmung breit ,welche einen absolut nicht loslässt und im gewissen Sinne dann auch irgendwie in andere Sphären abheben lassen kann/wird .Auch hier kommen wieder männliche wie auch weibliche Gesangsparts zum Einsatz ,wobei diese hier aber nicht einzeln agierend ,sondern als „Paargesang“ eingesetzt werden . Das sorgt hierbei natürlich noch einmal zusätzlich dafür ,diese epische Atmosphäre zu unterstreichen .Auch wenn ich zugeben muss ,das mich anfangs gerade die männliche Stimme doch eher  etwas “hochschrecken “ ließ und ich nicht wirklich all zu viel erwartet habe ,stimmt mich die Scheibe letztendlich mehr als zufrieden . Auch wenn mich das hier Gebotene doch immer mal wieder ein bissel an „Manowar“  erinnert ,gehen die dennoch ihren eigenen Weg und haben es wirklich verdammt gut verstanden ,das hier auch musikalisch interessant und vor allem abwechslungsreich umzusetzen .Irgendwie würde es mich nicht wundern ,wenn die Scheibe Ende des Jahres mit zu den Highlights dieser metallischen Sparte gehören würde. Verdient hätte die es auf jeden Fall ! ( LEO ) 
ear Music    http://www.ear-music.net/
Gordeon Music Promotion  Zelterstr. 8   10439 Berlin   http://www.gordeonmusic.de/
                                                
                                                                                                                 SIC(K)REATION – „DAEMIURG“
Es ist schon manchmal etwas verwunderlich ,dass es auf der Kurzstrecke Leipzig-Dessau wohl doch immer mal zu einem gewaltigen Informationsstau kommt .Denn immerhin seid nun  mehr 12 Jahren beackern die Leipziger das metallische Feld  ohne das unsereins schon mal etwas von ihren bisherigen Ernten etwas mitbekommen hat .Denn deren bisherigen Ertrag war durchaus  recht ertragreich gewesen ( Promo August '05 , full length „Born into a Nightmare“ 2007 , Soundtracksongs zu Kurzfilmen  2008 & 2012  „Brutal Killing / Epic Dying“ 2013 ) .Dieser Tage hat man nun das neue Ernteergebnis eingefahren ,um Euch mit der zweiten full lenght „den Gar auszumachen „ .Und was einem die 5 Burschen  mit ihren 11 Songs hier entgegen schleudern ,kommt schon durchaus verdammt fett rüber .Gut ,rein Produktions technisch hätte man hier durchaus noch einiges mehr reinlegen können ,aber was soll‘s . Im schicken Digi Pack Format gehalten ,frönt man hier eher seiner old schooligen Death Metal Vorliebe ,wobei aber sicherlich auch der eine oder andere eher etwas „moderner“ gehaltene Ansatz mal zum Vorschein kommt .Teils doch verdammt flott gehalten ,agiert man aber dennoch bedeutend mehr in einem doch eher etwas zurückhaltenderen  Bereich .Die absolut voll brutale Death Metal Keule packt man nur gelegentliche mal aus .Dennoch grooven einige Songs hier enorm und bieten so einiges an fetten Knüppelattacken. Obwohl man sich hier nun vorwiegend den fetten ,tödlichen Klängen widmet ,sind es jedoch die eher doch „melodischeren Elemente „ ,welche diese Scheibe etwas mehr bestimmen .Das wird vor allem bei der Gitarrenarbeit ganz klar ,denn gerade hierbei lässt man sich dann desöfteren doch technisch gesehen ,immer wieder „gehen“ ,und zeigt gerade an diesen Stellen ,das hier alles andere als Anfänger am herumwerkeln sind .Komplett in deutscher Sprache gehalten ( finde ich persönlich echt gut ),präsentiert man sich größtenteils in nem tiefen growligen Ausdruck ,welcher so ja nun wirklich gut passt ,mir persönlich aber mit der Zeit eher etwas zu gleichförmig bzw .ausdrucksschwach erscheint .Aber zum Glück gib es ja dann noch ne Zweitstimme ,welche mit ihrer eher etwas  kratzigerer Stimmlage doch noch für einiges an Abwechslung sorgen kann .Insgesamt gesehen liefert man hier ne durchaus solide metallische Handwerkskunst ab ,welche einen nun zwar kaum von „den Socken hauen“ wird , den Moshpulk auch nicht wirklich bis zur totalen Ektase treibt, aber dennoch an vielen Stellen dafür sorgt , dass diverse Körperregionen sich durchaus mal etwas stärker in Bewegung versetzen können . ( LEO )
http://www.sickreation.de/     https://sickreation.bandcamp.com/     https://www.facebook.com/sickreation   sickreation@gmail.com
 
                                                                                                                 ERADICATOR – “ INTO OBLIVION”
Die vier Jungs aus dem Sauerland setzen auch auf ihrem vierten kompletten Album wieder voll und ganz auf Thrash Metal . Der musikalische Grundgedanke der hier gebotenen 10  Songs liegt auch dieses Mal wieder recht tief in den 80’ziger Jahren verwurzelt ,wobei man diese Ära aber nun nicht komplett verbrät .Obwohl hier über den Großteil der Spielzeit der größte Teil ganz klar an die old schoolige Zeit erinnert ,zeigt man sich aber vereinzelt auch mal eher etwas moderner angehaucht .Soll heißen ,es kommt nicht immer ganz so dreckig old schoolig rüber ,wie man es gewohnt ist ,sondern klingt immer mal wieder eher etwas sauber/klar .Hierbei gestalten sich die einzelnen Songs aber dennoch gut durchdacht und vor allem ,alles andere als eintönig .Denn durchaus können die Leutchen hier mit nen paar recht frischen Ideen aufwarten .Positiv ist auf jeden Fall auch anzusehen ,das man nicht nur durchweg losbläst sondern doch an vielen Stellen immer wieder eher etwas melodiösere und ruhigere Momente mit einbezieht . Fast schon logisch ,dass dementsprechend auch mit diversen Soliausbrüchen nicht gegeizt wird . Obwohl die Mucke nun in erster Linie mit Thrash durchtränkt ist ,finden sich aber gelegentlich auch mal nen paar eher Heavy Metal mäßige Töne wieder ,welche dem gesamten Geschehen durchaus gut tun und zusätzlich dafür sorgen , einzelnen Songs ne recht fette Portion an Widererkennungswert zu verleihen .Und gerade diese Songs sind es dann auch ,welcher schon das Potential für  nen „Hit“ mit sich bringt .Obwohl man hier gesanglich eher etwas höher angesiedelt ist ,übertreibt man es zum Glück niemals mit ner überspitzen Betonung . Gut ,das Englisch klingt  - ganz ehrlich gesagt –irgendwie nen bissel „Schul Englisch“ mäßig und überbetont klar .Aber das sollte nun wahrlich kein Grund sein ,sich abschrecken zu lassen ! Im Großen und Ganzen ist „Into oblivion“ ein Album ,welches man sich getrost 1,2,3 mal anhören kann . Ob aber letztendlich wirklich großartig was beim Zuhörer hängen bleiben wird , ist dann aber doch eher etwas fraglich .( LEO )
Green Zone Music   http://greenzonemusic.com/Shop/
H’art Records    http://www.hart.de/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                                  JUNGLE ROT – “WHAT HORRORS AWAIT” (RE-RELEASE)
Die Ami Death Metaller JUNGLE ROT konnten ,als im April 2009  dieses ,ihr wohl  sechsten Album erschien ,damit ganz gut Punkte einfahren .Damals noch bei „Napalm Records“ erschienen ,hat sich nun „Victory Records“ dazu entschieden ,das Teil noch einmal nachzulegen .Aus welchen Gründen auch immer man die Scheibe nun noch einmal als CD /Vinyl und digitalen Download rausschmeißt ,fest steht ,auch heutzutage werden sich hierfür ohne jeden Zweifel Käufer finden .Denn was einem in den gut 42 min . hier entgegenballert ,kann musikalisch voll überzeugen und hat absolut nichts von seiner fetten Ausstrahlungskraft verloren .Denn bei deren Death Metal der alten Schule ,gibt es kein wenn und aber . Die 14 Songs sind fett mit jeder Menge Groove und Brutalität unterlegt und lassen absolut keinen Platz für irgendwelche technischen Frickeleien oder enorm anspruchsvollen Songstrukturen .Ganz klar geht hier immer in Richtung der totalen Vernichtung ,wobei die fett stampfenden MidTempo Parts genauso zerstörerisch wirken wie die absolut tödlichen  Gitarrensalven. Obwohl man stellenweise seinen Sound auch mit diversen Thrash Elementen versetzt ,feuert man hier von Beginn an volle Kanone aus allen Rohren. Die absolute Metztelorgie ,wie man sie heutzutage doch meist aus dem Ami Land erwartet ,wird hier allerdings wirklich nicht geboten .Nix mit dem ganzen Gore oder extremen Brutalo Zeugs .Vielmehr sind die Jungs nun voll und ganz darauf bedacht ,ihre Brutalität in Form von ner einfachen und eingängigen Songstruktur ,welche aber stets mitzieht und auf dich eindrischt ,rüberzubringen .
In wieweit man nun Sound technisch an den Stücken hier noch einmal rumgeschraubt hat ,weiß ich nicht ,auch wenn irgendwo mal der Begriff remastert aufgetaucht ist .Fest steht ,Sound ist fett ,Mucke ist fett …..was braucht man mehr .Allerdings kommt‘s mir gefühlsmäßig doch so vor, als wären die Songs irgendwie echt etwas kurz geraten . Keine Ahnung warum ,aber kaum bin ich mal so richtig warm geworden ,um mich langsam meiner Ektase zu nähern ,ist auch schon wieder „Schicht im Kasten „ .Naja ,zum Glück ist das Teil ja mit satten 14 Songs bestückt ,so dass es wirklich jeder schaffen sollte ,sich bei diesem todbringenden Gebräu mal wieder ausgiebig gehen lassen zu können . ( LEO )
Victory Records    http://www.victorymerch.com/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                                  GODSLAVE – „ REBORN AGAIN“
Über die Jahre hinweg haben sich die Thrasher aus Saarbrücken ohne jeden Zweifel schon so einen gewissen Status erspielt .Nach gut 10 Jahren Bandgeschichte und vier fetten full lenght Werken ist das aber sicherlich auch nicht verwunderlich ,zumal man es auch musikalisch gesehen ,echt verdammt gut drauf hat ,seine Fans und Zuhörer immer wieder aufs Neue mitzuziehen .Mit neuem Mann an der Lead Gitarre ,präsentiert man nun mit „Reborn again“ seinen fünften Komplettangriff gegen Eure Ohren .Bereits der Opener „Full force forward“ stellt gleich einmal voll und ganz unter Beweis , dass man dem Thrash Metal der 80‘ziger Jahre voll und ganz verfallen ist und es auch glänzendversteht ,diesen umzusetzen .Deutlich wird hierbei dann ebenfalls schon ,das man nicht nur stur „kopierte“ ,sondern seine ganz eigene kreative Linie gefunden hat . Mit nem richtig fetten Sound versehen ,knallt’s hier fast durchweg richtig cool aus den Boxen ,wobei es hier wirklich massenweise sau starker Riffs zu entdecken gibt ,welche durchaus auch immer mal für so etwas wie einen Überraschungseffekt sorgen können .Streckenweise mit so nem leichtem teutonischem Ambiente versehen ,zeigen sich die 13  Songs erfreulicher Weise enorm abwechslungsreich ,anspruchsvoll und vor allem mitreißend . Der Headbangfaktor ist hier auf jeden Fall verdammt groß geschrieben .Die vereinzelt eingesetzten kurzen und knappen deutsche Sprachsamples machen sich ganz gut ,beeinflussen oder verändern das gesamte Geschehen aber zum Glück nicht wirklich . Bei wem sich hierbei nicht automatisch wenigstens irgend ein Körperteil in Bewegung setzt ,ist entweder taub oder mit nem genetischen Fehler behaftet . Obwohl die Scheibe nun proppe voll mit Thrash gepackt ist ,zeigen sich die Saarbrückener dennoch auch mal von ne musikalisch anderweitigen Seite ,bei welcher man sogar mal auf eher Metal „untypische „ Sachen zurückgreift . So taucht z.B . bei Titel 10 „Instrumental illness“ ,wenn mich meine Ohren nicht völlig täuschen ,nen Banjo auf .Titel 9 ,welcher den passenden Namen „Rock on Man“ trägt ,ist verdammt Rock’n Roll angehaucht und unterscheidet sich doch recht herausstechend vom Rest des Albums .Richtig gut vorantreibend, überschüttet man einen hier mit nem fast reinen Rock‘n Roll feeling und lässt hierbei sogar seine Soligitarrenpräsentation mal ganz stark hervortreten .Der Song strotzt echt nur so vor Energie und verbreitet durchweg super gute Laune . Titel 11 „Born to fight“ hingegen würde ich sogar mal so nen gewissen ,ganz kleinen Power/Teutonic Metal Versatz zusprechen ,welcher aber dennoch niemals das Thrash feeling vermissen lässt und mit wirklich starken Melodien aufwartet .Besonders der Mittelteil ,der sehr ruhig gehalten ist ,kann einmal mehr verdeutlichen ,dass hier Leute am Werkeln sind ,die ihr musikalisches Handwerk voll und ganz verstehen .Einzig allein was nun da stimmliche Repertoire betrifft ,wird es sicherlich wieder zu den unterschiedlichsten Meinigen kommen .Ohne Zweifel passt die ja nun bestens zum musikalischen Geschehen  und man ist auch bemüht ,hier nen bissel Abwechslung zu bieten ,wirkt aber dennoch an einigen Stellen doch eher etwas „gewöhnungbedürftig“ . Das liegt aber nun absolut nicht an der Qualität, sondern eher daran ,dass unsereins halt so seine „Probleme „ mit den höheren Stimmlagen hat .Aber wie auch immer , „ REBORN AGAIN“ ist ein durchweg richtig gutes Album geworden ,welches dich ohne jeden Zweifel mitreißen wird und sowohl alte wie auch neue Fans der Band positiv stimmen wird . ( LEO )
Green Zone Music   http://greenzonemusic.com/Shop/
H’art Records    http://www.hart.de/ 
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                STREETCLEANER # 27 ( A4 deutsch )
Trotz tiefer persönlicher Einschnitte in seinem Leben  ,hat sich Wolfgang dennoch nicht total hängen lassen und zieht auch mit seiner aktuellen ,immerhin schon 17’ten Ausgabe , sein eignes metallisches Ding durch .Und da liegt’s nun auch wieder vor mit ,das Mag für den absoluten Heavy Metal Fan .Denn musikalische Treue wird bei ihm doch verdammt groß geschrieben ,auch wenn man sich hier diesmal nicht wirklich vorrangig den eher „sachteren“ metallische Gefilden widmet .Mit gut 86 Seiten bestückt ,gibt’s hier natürlich ne Unmenge an Informationen zu entdecken ,die ihr erst einmal nach dem lesen verarbeiten müsst .Auffällig bei dieser Ausgabe ist dieses Mal vor allem der Reviewbereich .Das sind echt schon Massen an den unterschiedlichsten Tonträger- und Fanzineveröffentlichungen ,welche hier näher unter die Lupe genommen werden .Dabei geht’s nicht immer nur den absolut top aktuellen Veröffentlichungen an den Kragen ,ne ,da tauchen auch schon so einige Sachen älteren Datums auf .Auf jeden Fall findet sich hier so einiges ,was das metallische Herz höher schlagen lässt ,keine Frage bei der Masse !Interview technisch schöpft man hier natürlich auch wieder so ziemlich aus den Vollen ,wobei in diese Ausgabe rein musikalisch gesehen ,doch bedeutend mehr Vielfalt als sonst geboten wird . Denn neben richtige fetten Kracherbands wie Disbelief, Totenmond, Revel In Flesh, Degremerate oder auch Dark Millennium ,werden hier echt verdammt viel unterschiedliche musikalische Facetten der härteren Gangart abgearbeitet . - Schmutzki ( Punk ) -Visionatica ( symphonic Metal ) - Heldenmaschine (NDH ) -Pepperhead ( (Motörhead Cover Band ) -Xandria (symphonic Metal ) .Aber logischer Weise kommen hier die softeren Metalheads auch nicht zu kurz  und kriegen auch so einiges geboten ( Evertale ,Gloryhammer, Fates Warning, Level Fields ) .Wie ihr seht ,bleibt Wolfgang ,gerade im Interviewbereich , auch dem Underground immer treu .Die Gesprächsrunden sind hier teils recht unterschiedlich gestaltet .Einige sind doch mehr als kurzweilig gestaltet und strotzen nicht gerade vor Kreativität .Aber was soll‘s ,Standartfragen gehören nun mal ganz einfach mit dazu ,auch wenn’s für einige Leute vielleicht langweilig erscheint .Im Gegensatz zu den eher etwas „durchschnittlicheren“ Fragerunden gibt’s hier aber auch so einiges ,richtig tiefgründiges zu lesen ,was wirklich richtig schon ausführlich gestaltet wurde .Verdammt informativ und vor allem interessant ist das Intie mit den Machern der Webside von „Rextox“ .Gerade echte Sammelfreaks sollten sich diesen Namen mal ganz fest einprägen ! Neben diversen Livereviews ,welche ne super starke persönliche Note haben ,gibt es aber auch hier wieder ,eine für mich doch ungewöhnliche Rubrik ,in welcher Euch diverse Brettspiele vorgestellt werden .Naja ,ich kann das leider nicht wirklich nachvollziehen ,wieso ,weshalb ,warum diese Rubrik hier auftaucht ,aber vielleicht stehe ich ja mit dieser Meinung nun völlig alleine da .Sorgt auf jeden Fall inhaltlich für Auflockerung .Alles in allem sind die 2 € (zzgl. 1 € P&V) hier gut angelegt ,wobei es aber dennoch heißt ,hier mal etwas Kritik zu üben .Denn so rein Layout technisch haut das dieses Mal irgendwie nicht so wirklich hin .Teilweise wirkt das streckenweise eher etwas unübersichtlich und zusammengedrängt .Gerade wenn man nur eine Schriftart verwendet ,sollten doch Fragen und Antworten deutlicher getrennt dargestellt werden und sich voneinander abheben .Andererseits wiederrum ,gibt es hier dann aber auch einige Bereiche ,in welchen man wirklich mehr als großzügig mit dem vorhanden Platz gearbeitet hat und doch einiges an größeren Freiräumen lässt. Aber aus eigener Erfahrung weiß man ja nun selbst ,das es nicht immer ganz einfach ist ,alles so hinzukriegen ,wie man das will bzw. wie man sich das vorstellt .Von daher sollte meine „Meckerei“ nun keinesfalls überbewertet werden ,denn im Endeffekt zählt doch in erster Linie der Inhalt . ( LEO)
Wolfgang Schmeer  Mainstrasse 5  Babenhausen  64832     Wolfgang.schmeer@gmx.de      www.adnoctum.de 

 

                                                                                                                  ACEPHALIX – „ DECREATION „
Wer auf Death Metal steht ,welcher einem immer schön eins fett in die Rübe kloppt ,der wird mit dem Teil hier echt seine Freude haben .Fast schnörkellos und geradlinig  - bis auf nen paar kleinere ,eher melodiöser wirkende Sprenkler  -ziehen die Jungs aus San Francisco hier ganze 7 mal fett vom Leder und zeigen ganz eindeutig ,dass deren Vorlieben in die schwedischen Gefilden liegen .Da scheut sich unsereins dann auch nicht davor ,so ein paar recht deutliche „Dismember“ oder auch „Entombed“ zu nennen .In wirklich astreiner old school Death Manie zieht man hier unverhohlen seiner dreckigen und verdammt rauen Wege .Das hierbei natürlich in erster Linie auf recht fettes und grooviges Gebolze gesetzt wird ,ist dann fast schon logisch . So in nem super typischen Rhythmus gehalten , hackt man such hier förmlich durch jeden einzelnen Song ,wobei Eigenständigkeit nun aber wirklich nicht groß geschrieben wird .Ne ,das hier wird wirklich alles in so nem mehr als zu erwartenden Sound dargeboten ,so dass es letztendlich doch schon absolut austauschbar erscheint .Letztendlich ist es dann auch schon mehr als logisch ,das sich der Typ am Mikro mit ner finsteren ,sau tiefen Stimme in Szene setzt . Obwohl es hier nun wahrlich absolut nichts Neues oder Außergewöhnliches zu entdecken gibt , zünden die Songs dennoch und machen vor allem echt Laune .Wer auf ordentlichen Death Metal mit jeder menge Bums steht ,  wird von der Leistung der Jungs jedenfalls nicht enttäuscht werden . ( LEO )
20 Buck Spin   https://www.20buckspin.com/
 
                                                                                  BORN FOR SLAUGHTER- „BORN FOR SLAUGHTER „ (LP)
Von Anfang an zeigen die 4 Mazedonier ganz eindeutig auf ,das hier nun absolut keine „Softies“  am Werkeln sind ,sondern man nen echten Plan hat ,dass Letzte aus der Meute rauszuholen .Dabei agiert man echt über weite Strecken mit absolut roher Kraft  und sorgt dafür ,dass die Gehörgänge mal wieder so richtig freigepustet werden .Dabei agieren die Typen hier nicht mal ganz eindeutig in irgendeiner musikalischen Ausrichtung ,sondern lassen die unterschiedlichsten Einflüsse mit in ihren Sound einfließen . Obwohl man sich sicherlich in erster Linie recht deutlich im hardcorigen/punkigen Lager wohl fühlt ,kriegt man es dennoch hin ,gekonnt auch noch in diversen anderen Bereichen rumzuwildern .So tauchen auch immer wieder Elemente auf ,welche man ohne jeden Zweifel eher dem etwas doomigen Lager oder sogar dem Stoner Rock zuordnen sollte . Aber auch das metallische Lager hinterlässt hier jede Menge Spuren, wobei es dann sogar so anmutet ,als ob es denen scheiß egal wäre ,welche metallische Sparte man seine Ehrerbietung darbringt. Denn neben fetteren Thrash Metal Riffs ,und Black Metal ähnlichen Passagen ,widmet man sich hier auch mal den eher reinen metallischen Ambitionen .Und gerade die doch immer mal etwas verstärkt auftretenden metallischen Einschübe sorgen hierbei dafür , dass doch ganz schön was abgeht .Obwohl die 5 Songs nun zum großen Teil echt nach vorne lospreschen ,gibt’s aber auch hier immer mal nen paar kurze Momente zu Luft holen ,in welchen man sich ,gerade was die Riffgestaltung betrifft , dann doch schon bedeutend ruhiger ( fast schon nen bissel filigran wirkend ) in Szene setzt .Ne durchaus interessante Scheibe ,welche musikalisch qualitativ ne ganze Masse zu bieten hat . ( LEO )
WOOAAARGH    http://www.wooaaargh.com/        wooaaargh@yahoo.de
 
                                                                                                                     EISENBLATT # 15 ( A5 deutsch)
Einmalig ist diese kleine Lektüre ,das steht völlig außer Zweifel .Im gesamten deutschen ,wie auch internationalen Fanzine Bereich gibt es ja nun absolut keine Veröffentlichung ,welche sich so tiefgehend und intensiv mit der “Ossie” Metal Kultur auseinandersetzt ,wie das “Eisenblatt” .Und so geht man auch gleich von Beginn an in die vollen und checkt in seinem dritten Teil des “ Frisches Blut aus dem Underground “, kurz und knapp, gleich 11 Metalvertreter  (APEP ,DEAD REMAINS ,DECEMBRE NOIR,DON’T TRY THIS,EVERLASTING CARNAGE,FULL ASSAULT,J.T.RIPPER,LUNATIC MAN’S  DREAM,PROWLER und VAYL ) ab .Hier gibt es aber wirklich nur die notwenigsten und aktuellsten kurzen Infos bezüglich der Bands .Weitaus intensiver und breitgefächerter geht es dann in den Gesprächsrunden mit ALPHA TIGER, ARTLESS, BLINDGÄNGER, DEATHRITE, DISILLUSION, GATEWAY TO SELFDESTRUCTION, ROCHUS, TORMENTOR und XICUTION weiter . Aber nicht nur musikalisch wird sehr abwechslungsreich gearbeitet, ne ,auch die Interviews selbst gestalten sich angenehm ansprechend und tiefgründig ,wobei es natürlich auch vorkommt ,das man sich halt dennoch auch mal typischer Standartragen bedient .Aber das gehört nun ganz einfach mal dazu ,wenn man in die Welt der Bands eintauchen will um Euch damit auf den aktuellsten Stand zu bringen .Unter der Rubrik – „Relikte aus der Rumpelkammer – Ostmetal Mugge vorgestellt „ ,gibt es dann natürlich auch hier mal ein paar Seiten mit aktuellen Reviews zu erspähen .Tja ,und was will man eigentlich mehr von solch einem Metalzine ?!! Gut ,nen bissel was an Liveerlebnissen oder ne Special Abteilung würden vielleicht dann doch noch den Inhalt etwas abrunden und auflockern , aber dennoch ist das so ,wie sich das „Eisenblatt“ präsentiert ,top in Ordnung .Meine eignen Ansprüche erfüllt das Heft jedenfalls zu 100% und wird deshalb auch ohne irgendwelche Bedenken zu haben , wärmstens empfohlen . Die 3,00 Euro (incl. Porto & Verpackung ) ,welche ihr hierfür hinblättern müsst ,braucht sich wohl niemand vom „Munde abzusparen „ .Ist definitiv ne super Investition ,welche sich mehr als lohnt . ( LEO)
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg  90471
        eisenblatt@ostmetal.de     http://eisenblatt.ostmetal.de/

 

                                                           DISFIGURED HUMAN MIND /AGATHOCLES – “ RAW NOISE ANTI STATUS AND MAINSTREAMS…” ( SPLIT TAPE )
Kurz ,zackig und mehr als extrem wird dir hier der „abgefuckteste“ musikalische Stoff in die Gehörgänge gedroschen, welche ohne jeden Zweifel auch bei so manchem den Glauben an musikalischen Fähigkeiten bestimmter Bands verlieren lässt .Hier gibt’s echt nur das Extremste vom Extremen . Die Portugiesen „DISFIGURED HUMAN MIND“  zeigen hier mal wieder  ganz eindeutig  ,das bei ihnen nicht wirklich alles in Oberstübchen rund laufen kann . .Denn mit ihrem „„ Raw Microbiologic Noise Diseases” beweisen die einmal mehr ,das man es definitiv versteht ,ein echt schizophrenes ,total albtraumhaftes ,musikalisch chaotisches Terrorwerk in musikalischer Reinkultur, auf die Menschheit loszulassen .Die Holländer von „Agathocles“ sind ja nun schon eh immer ein Garant für das ganz Extreme gewesen ,wobei man deren „25 Hits About Sweet Mincing Honey” doch enorm anmerkt ,das die wohl noch lange nicht die Spitze der Extremmucke erreicht haben dürften . Wo die musikalisch wirken ,bleibt kein Stein auf dem anderen ! Ob das Tape  mit ner Spielzeit von nur ganzen 3 min .überhaupt Sinn macht ,will ich an der Stelle mal ganz stark bezweifeln  .Sicherlich ,für die absoluten knallharten  Sammlerfreaks da draußen ,die einfach alles haben müssen ,was ne Band veröffentlicht ,lohnt sich das Ding ja eventuell noch ,aber der Rest….?`Da sitzt man eher echt nen bissel blöde da und weiß nicht wirklich ,was man davon halten soll . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
                     
                                                                                       DISFIGURED HUMAN MIND  - „ G.G. ( A LA FINESSE ) ( TAPE )
Also jetzt wird’s aber echt langsam zu viel der Extremitäten ! So wirklich bin ich mir jetzt nicht mehr sicher ,ob die Portugiesen es mit ihrem Stoff echt ehrlich meinen oder ob die ganz einfach nur austesten wollen ,wie weit man gehen kann .Keine Ahnung .20 sogenannte Songs gibt’s hier geboten ,die wirklich verdammt stark an dem Nervenkostüm zerren und bei denen es einem nun wirklich langsam schwerfällt ,die sich in der gesamten „Schönheit“ komplett reinzuziehen .Wie steht so schön im Infoblatt geschrieben . „ Fuck politics ,fuck trends ,fuck the scene…fuck you ! „Und genau das ist es dann auch ,was die hier verbreiten .So ne wirklich richtiges Fuck you gegen alles und jeden .Denen scheint echt alles egal zu sein ,selbst ihre Instrumente .Wirkliche Lichtblicke sind ja noch die Sprachsequenzen ,ansonsten wird hier nur geschrien ,geröchelt und mit verzerrten noisigen Tönen ,schräge Riffs und Drumgekloppe herumhantiert .Also ich weiß echt nicht genau ,ob ich das nun total beschissen/bekloppt finden soll oder ob man das nun doch eventuell als genial ,völlig abgefuckt und künstlerisch wertvoll einstufen sollte/könnte . Falls sich hierfür Interessenten finden sollten ,müssen die sich allerdings ranhalten ,das diese Soundtortur auf nur 75 Stück limitiert ist . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
 
                                DISFIGURED HUMAN MIND /FINECUT – „ PSYCHOPATH MINDS PROGRAMED TO DESTROYING OTHER HUMANS“ ( SPLIT TAPE )
Zu den Portugiesen will und kann ich jetzt ganz einfach erst einmal nicht mehr sagen .Deren “Gewaltexzesse” hängen mir doch irgendwie noch viel zu tief in den Ohren und irgendwann wird mir das dann doch auch zu viel .Nur so viel sei gesagt ,die sind hier mit 5 Songs vertreten ….aus….Die beiden Typen von FINECUT sorgen dann auf jeden Fall bei mir doch für etwas Erleichterung .Denn die sind bei weiten nicht so extrem „daneben „ wie ihre Splitpartner . Ihre 15 musikalischen Darbietungen  sind zwar auch mehr als kurz ,lassen aber dennoch irgendwie ein bissel Licht am Horizont erkennen . Zumindest ansatzweise ist hier noch so etwas wie ne „Songstruktur“ und nen paar Instrumente zu erkennen .Grindnoise mit nen durchaus paar fette Blastattacken und einigermaßen menschlicher Ausdrucksformen . Kann man sich auf jeden Fall mal reinziehen .Auch dieses „nette“ Teil will man als limitierte 300’ter Auflage unter die Menschheit bringen ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
Viceral Vomit Records   demogorgonvv@hotmail.com   https://www.metal-archives.com/labels/Viceral_Vomit_Records/    leoral2003@hotmail.com
 
                                    DISFIGURED HUMAN MIND /INSOMNIA ISTERICA – „ MORBID SCHIZOPHRENIC MINDS IN THE CABARET NOISECORE „ ( SPLIT TAPE)
Die Portugiesen „steigern“ sich echt von  Song zu Song .Gab‘s vielleicht auf den anderen Veröffentlichungen mal nen paar ganz gelegentliche Momente ,bei denen man doch eventuell mal aufhorchte ,so gibt’s hier gibt’s echt nur noch wüste Geräuschkulissen , in denen so was ähnliches wie Gitarrenriffs und Geschrei reingemengt werden .Was man hiermit nun irgendwie anfangen soll ,lässt sich für mich nicht nachvollziehen .Am ehesten noch dazu geeignet ,deinen Besuch oder deinen Nachbarn für immer zu vertreiben/verschrecken . INSOMNIA ISTERICA machen da schon bedeutend mehr einen auf echte Mucke .Da kann man schon mal mitwippen oder mitnicken . Die Typen aus der Schweiz haben bereits mit ner ganzen Masse an Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht ,und könnten dadurch sicherlich den richtigen „Szenegängern“ durchaus schon ein Begriff sein . Bei denen geht’s doch recht klar und deutlich in Richtung  derber fetter und scheppernder Grindausbrüche . Gekeife und tiefe Growls stehen natürlich auch auf dem Plan .Zwar driften die auch immer wieder mal ins punkige oder ins noisige Lager ab ,bieten aber dennoch ein paar echte Songs an ,die durchaus richtig geil kommen .Deren 8 Gewaltausbrüche gehen auf jeden Fall ganz gut ins Ohr und sorgen  für positive Unterhaltung .Das auf 200 Einheiten limitierte Tape gibt’s hier mit nem A4 Poster. Kann man sich zulegen ,ist aber beweitem nun kein absolutes Muss . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
L’è Tütt Folklor Records     https://folklorrecords.wordpress.com/    https://folklorrecords.bandcamp.com/
 
                                                                                            HAMMER    MUSICAL MASSACRE – „ OFF TO WAR“
War ja nun echt mehr als gespannt drauf ,wie sich das Nossener Death Metal Geschwader auf ihrem zweiten „Gegenoffensive“ so schlagen wird . Wird es zum Siegen reichen oder muss man nun doch eine Niederlage einstecken ? Mit neuem Sänger an Bord (Markus von PANZERKREUZER) legen die dann auch erst mal recht klassisch ,mit nem Intro los .Wirklich großartig was anbrennen lassen die aber nicht ,denn der Totalangriff startet sofort .Richtig schwere Gitarren setzen sofort ein  ,um dann  mit nem  fett walzenden Death Metal Groove in Richtung der feindlichen Linien loszustürmen . Schon alleine bei dem recht roh gestalteten Sound sollte dem Feind gegenüber der Angstschweiß auf der Stirn stehen ! Bekannt ist ja nun auch ,das ebenfalls das „Kriegsgeschrei“ einen nicht unwesentlichen psychologischen Faktor bei der Kriegsführung darstellt . Und spätestens wenn der hier zum Einsatz kommt ,wird wohl auch der letzte Mann die „Flinte ins Korn“ werfen .Richtig schön brutale ,enorm abgrund tiefe Growls  sind zwar nun gerade im old school Death Metal Bereich nix Neues ,dienen aber hervorragend zu „Abschreckung „ und bringen den Sieg auf jeden Fall noch schneller näher .Das „Musical Massacre“ absolute Verehrer der britischen Kriegsmaschinerie „Bolt Thrower“ sind und echt verdammt tief in deren Fußstapfen treten ,war ja nun schon auf deren Vorgänger Album „Hell tank 666“ mehr als deutlich zu spüren .Bei den aktuellen 9 Songs kommen die sogar noch ein wenig mehr zum Vorschein ,wobei die Band es aber auch nie aus den Augen verliert ,so ihre eigene Linie mit einzubringen .Und so walzt und malmt man sich ,ohne irgendwelche Abstriche ,immer in Richtung der feindlichen Linien .Einzig allein bei Song 6 ( „Death Row“ )gerät die Offensive dann doch mal etwas ins Stocken . Beginnend mit nem „süßen Klingklang„ welcher fast schon nach Aufgeben klingt und eher ne „Verlierer“ Atmosphäre verbreitet , besinnt man sich dann doch langsam wieder seiner Stärke und fährt schwerere Geschütze auf .Soweit alles gut . Die tiefen Growls verpassen dem Ganzen dann natürlich auch wieder einen richtigen Vorschub ,logisch .Aber was ist das ???? Wie aus dem nichts taucht hier ,zwar eher hintergründig gesetzt ,ne kurze weibliche Gesangsspur auf .Trotz ihres kurzen Einsatzes wirkt die wie ein totaler Paukenschlag und auch für mehr als Verwunderung .Man sitzt erst mal nen Moment völlig verdutzt da ,um diesen Einsatz zu verarbeiten . Für mich will das irgendwie so gar nicht reinpassen  und wirkt eher völlig deplatziert .Aber egal ,definitiv hat man es gerade mit diesem Stück geschafft ,den gedanklichen Aufnahmepegel des Zuhörers auszutesten und für zusätzlichen Diskussionsstoff zu sorgen .Trotz dieses kurzem „Zwischenstopps“  schaffen es die Nossener mühelos ,die feindlichen Linien zu überrennen und die Fahne des Sieges zu hissen .Sau starke Scheibe ! ( LEO )
German Democratic Recordings   Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4   90471 Nürnberg    gdr@ostmetal.de    http://gdr.ostmetal.de/
 
                              DISFIGURED HUMAN MIND /NEW YORK AGAINST THE BELZEBU – „ SO QUEREMOS DIZER MERDA E METER NOJO „ ( SPLIT TAPE )
Ha ,da sind sie auch schon wieder ,meine derzeitigen „Lieblingskollegen“ in Sachen  völliger musikalischer Zerstörung . So wie es scheint ,sind das hier dann verdammt aktuelle Songs ,welche wohl im Proberaum mitgeschnitten  wurden .Zumindestens in Sachen Soundqualität und Performance macht das hier so den Eindruck . Aber im Falle der Portugiesen von „DISFIGURED HUMAN MIND“   scheint mir das eh ziemlich egal zu sein ,ob’s nun top oder scheiß Aufnahmen sind .Bei deren musikalischen Material fällt es einem eh schwer ,wirklich großartig was zu erkennen oder herauszuhören . Allerdings überraschen die einen hier dann sogar ein klein bissel .Denn ob man es glauben will oder nicht ,bei den hier gebotenen 16 Stücken gibt es tatsächlich  mal stellenweise wirkliche Rhythmen und „echte“ Riffs, welche sogar so einen gewissen leichten Thrash/Punk mäßigen Anschein haben .Zugegebener maßen sind das endlich mal ein paar Lichtblicke , welche durchaus auch bei mir mal für so etwas ähnliches wie leichte „Begeisterung“ sorgen können . NEW YORK AGAINST THE BELZEBU scheinen  nicht ganz unbekannt zu sein .Zumindest schlussfolgre ich das mal  ,wenn ich so sehe ,was die seit ihrer Gründung 1994 so alles rausgehauen haben . Bei den Massen an Veröffentlichungen kommt man doch kommt  schon ganz schön ins Grübeln . Das was die hier im wahrsten Sinne des Wortes „zelebrieren“ ,ist eine reine Vergewaltigung der Instrumente ,ohne hierbei Rücksicht auf den Zuhörer zu nehmen .Ziemlich wüste Grind/Noise Attacken ,die voll mit Unmengen an Geschrei gepackt sind .Dabei zeigen sich die 4 Typen nicht mal ganz so wüst wie ihre Splitpartner  ,aber allzu viel fehlt da auch nicht ,um deren Level zu erreichen .Mit ihren 21 Orgien mäßigen Titeln,-welche wohl bisher noch nicht veröffentlicht wurden , sind die auf jeden Fall auf dem besten Wege ,um genügend Nachschub für ne Irrenanstalt hervorzubringen . Ebenfalls als auf 200 Stück limitierte Auflage + A 4 Poster erhältlich . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
       
                                                   DISFIGURED HUMAN MIND /  INSENSIBILIDAD ENERGICA  - “THE VIOLENT NECRO NOISE DEVASTATION“( SPLIT TAPE )
Oh man ,sind das anfangs sau dünne Aufnahmen .Da muss man den Pegel schon mal höher schrauben ,um überhaupt mal was mitzukriegen . Aber ihr werdet ja eh gleich merken das ich so langsam  am “Ende meines Lateins” bin und einfach nicht mehr weiß, was ich noch schreiben soll .Von daher ist mir die Soundqualität hierbei echt so ziemlich schnurtz .Gerade bei den Portugiesen kriege ich es überhaupt nicht mehr hin ,hier irgendwelche großartigen Unterschiede in den Songs zu finden oder zu merken .Außen vielleicht deren unterschiedlichsten Sprachsequenzen .Das war‘s aber auch schon .Ansonsten klingt alles irgendwie „gleich“ chaotisch .Frage mich an der Stelle ,ob die ihre Songs überhaupt Live spielen können ,bzw .ob die überhaupt selbst Unterschiede erkennen ? Aber egal ,wem solch musikalischer Terror gefällt ,der wird hier sowieso ohne Bedenken zugreifen ,egal ,was ich hier schreibe . Die musikalische Präsentation der nächsten Band ist da auch nicht viel einfacher hinzunehmen .Geschrieben steht was von MISCELANEA NOISECORE / INDUSTRIAL NOISE ….mmhh …Die Sprachsamplereinspielung zum Anfang ,welche mit recht bedrohlichem Sound untermalt ist ,lässt einen ja nun noch hoffen das hier richtig was abgehen wird .Zumal man ja nun Mucke aus Peru nicht aller Tage vorgesetzt kriegt .Die drei Typen ,welche sich hier nun mit sage und schreibe 57 Songs ( aufgenommen 2014 in Lima ) in Szene setzten ,steigen zum Glück auch nicht völlig „abnormal“ in die absoluten extremsten musikalischen Abgründe ein ,sondern machen ihr Ding durchaus noch recht schmackhaft .Industrialelemente sind hier ja noch am ehesten durch elektronische ,wüste Klänge erkennbar .Ein paar wenige wirklich erkennbare Riffeinsätze lassen sich auch noch erkennen ,wobei sich hier sogar mal ein paar Riffs in einer Art und Weise präsentieren ,die man eventuell noch als leicht psychedelisch einstufen könnte .Auf jeden Fall bewirken die ,das sich in unserem Oberstübchen durchaus was in Bewegung setzt .Ansonsten ist aber auch das hier ein nur sehr schwer verdaulicher ,zerstörerischer Frontalangriff auf Eure sonstigen Hörgewohnheiten .Auch das hier ist definitiv nur ne „wunderbare“ musikalische Bescherung für die ganz harten unter Euch !Natürlich auch wieder im auf 300Stück limitiertem Format zu kriegen .  ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
 
                                                                             HAMMER    CRYPTIC BROOD –  “ BRAIN EATER “
Jawoll – da ist er! Der erste Langspieler der kryptischen Brut. Erschienen als CD bei XTREEM unter der geschmacksicheren Fuchtel von Dave Rotten. Und das ist gut so. Wer so unermüdlich durch die Grüfte Deutschlands und Europas zieht und so leidenschaftlich seine düster - tödlichen Messen zelebriert, hat eine renommierte und vernünftige Unterstützung verdient. Ich habe ja auf diesen Seiten schon mehrmals die Brüder abgefeiert und so auch dieses Mal. Wieder liefern sie eine feine, ranzige Melange aus Doom und Death der alten Schule ab. Wer CB schon kennt, weiß, was ihn erwartet, für alle anderen zitiere ich mal das Label – Klebchen: „for Fans of AUTOPSY, DERKETA, MORTA SKULD, WINTER & ASPHYX“. Langsame, zähe Partien wechseln sich mit flotten, manchmal fast Grind – mäßigen Parts ab.  Die Kompositionen sind nach wie vor eckig und sperrig, wer CB aber über die Jahre beobachtet und gehört hat, wird feststellen, dass die Titel für den CB Kosmos sehr ausgereift und rund klingen. Ich bin wahrlich beeindruckt! Die Jungs haben ihren Weg gefunden. Speziell das Wechsel - und auch Zusammenspiel von Butzkes Growl – Eimer Vocals mit Steffens heiserem, mal gequältem, mal verzweifelten Geschrei ist ein großes Fest! Einzelne Titel des Werkes hervorzuheben ist schwierig, da alle hitverdächtig sind, aber einen möchte ich nennen, der auch mein persönliches Highlight auf dem Tonträger ist: der letzte Titel UNTIL IT STARTS TO ROT, das liegt nicht daran, dass man ein paar Reminiszenzen an meine geliebten Briten KORPSE hören kann, sondern, weil hier alle speziellen Qualitäten von CRYPTIC BROOD in einer relativ kurzen, knackig – knarzigen Komposition enthalten sind. An anderer Stelle wurde mal gesagt, die Aufnahme könnte besser sein. Da stimme ich nicht zu. Ja – es handelt sich um eine Proberaumaufnahme, aber um eine sehr saubere und gute. Es ist meiner subjektiven Meinung nach die beste und transparenteste von CR bisher. Hätte, würde, wenn und aber – professionell und clean im Studio aufgenommen, würde hier einiges von CRs ranzig – räudigem Charme, der Stimmung und der Authentizität flöten gehen. Also – alles richtig gemacht. Gibt es auch als Tape und LP. FETTER TIPP! ( FRANK )
Xtreem  Records   http://www.xtreemmusic.com
                
                                                   GRAVESITE – “ HORRIFYING NIGHTMARES…”       GRAVESITE -  “ NEVERENDING TRAIL OF SKULLS “
Italienische Labelbrüder von CRYPTIC BROOD auf XTREEM, zwei Mitglieder spielen auch bei HAEMOPHAGUS. Erlebt habe ich sie letztens auf einem Konzert, ich gehe ja gern auf Undergroundkonzerte und lasse mich überraschen. So auch hier. Auf dem Flyer stand was von „Punks play Deathmetal“ – da Steffen, der Veranstalter der LYCANTROPHIC CHANTS Konzerte mit seinen Beschreibungen in der Regel sehr passend liegt und auch so immer gute und interessante Bands heran holt, sollte da nichts schief gehen. Tat es auch nicht. Technisch sehr versierte Musiker spielen einen interessanten und spannenden Metal. Das „Punk“ hat nur Teilweise was mit Punk in der Musik zu tun, eher mit den Freiheitsgrad, der dahinter steht: Wir machen was wollen und lassen uns auch in kein 100%iges Korsett stecken. Die Jungs sind meist flott unterwegs, richtig zackige und langsame Parts runden die Sache ab. Getrommelt wird Offbeat Stakkato, Doublebass wird auch gelegentlich eingesetzt. Dazu sind sie – wie schon gesagt – absolut fit an ihren Instrumenten, die wissen, was sie wollen, erlauben sich das auch und können es dazu auch noch spielen. Also, insgesamt haben wir es hier schon mit Deathmetal zu tun, aber doch nochmal zurück zum Punk: Es auch werden Riffs einbaut, die ihre Ursprünge in den 80ern haben, aus der Zeit, als Punk und Hardcore in den Metal flossen. Andere Riffs haben wiederum eine klare Thrashkante. Aber zwischendurch groovt es auch, und es rockt. Der Fuß zuckt, der Nacken möchte auch was tun. Und immer wieder mal werden ein paar feine technische Leckereien serviert, ohne es zu übertreiben oder zu nerven. Ein paar Ansätze sind dabei, die man eher im technischen Deathmetal erwartet, aber auch wieder nie so viel, dass der Fluss und Schub verloren geht.  Die Gitarre bekommt Freiräume, spielt geschmackvolle Leads und Soli, dann auch passend in den Vordergrund gemischt. Der Sänger brüllt, kotzt und rotzt heiser – kehlig in bester Death Manier. Herrlich! GRAVESITE schaffen es, das alles so zu legieren und verschmelzen, das es aus einen Guss klingt und richtig ins Gehör geht und da auch bleibt. Das Ganze hat einen unwiderstehlichen Drive. Diese Qualität schaffen sie über beide CD Längen zu halten und bleiben dabei spannend. Das packt auch nicht jeder. Mir fallen nicht viele Bands ein, die eine ähnlich große Bandbreite verarbeiten und es schaffen, dabei rund zu klingen. SADIST vielleicht noch, aber die haben mit GRAVESITE, außer dass sie auch aus Italien kommen und dass in ihrem Stil Mix auch DEATH drin vorkommt, nicht so viel zu tun. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was es doch für geile und interessante Bands es gibt. Die aber auch leider recht unbekannt sind…  . Die HORRIFYING… von 2015 ist vielleicht ein Hauch rotziger, aber nur vielleicht und ein Hauch, dafür ist die SKULLS von 2017 evtl. einen Millimeter brutaler und zackiger … aber eigentlich Korinthenkackerei – beide sind klasse und es wert, angehört zu werden. ( FRANK )
Xtreem  Records   http://www.xtreemmusic.com          
 
                                                                                             KINNARA – “ J.I.M.A. “
KINNARA ist eine Band aus Wolfsburg bzw. Umgebung, gibt es seit rund zehn Jahren und diese CD ist tatsächlich erst das erste Lebenszeichen auf Konserve. Ganz taufrisch ist sie auch nicht mehr, von 2015, da aber noch nichts Neues existiert, ist sie sozusagen aktuell. KINNARA zelebrieren schnellen, brutalen Deathmetal, mit ein paar groovigen Einsprengseln. Und das Ganze tun sie sehr kompromisslos, auf irgendwelche Schnörkel, Soli oder andere Weichmacher werden verzichtet. Viele der Riffs haben Thrashanteile, was der Musik noch einen Schub mehr Aggressivität verleiht. Der Gesang ist passend düster und growlend. KINNARA machen hier definitiv keine Gefangenen und ziehen hier ihren tödlichen Feldzug kompromisslos über die knapp 40 Minuten durch. Einfach ein sehr schönes, brutales Deathmetal - Werk. Mehr der Worte muss man nicht darüber verlieren, außer: Checken! ( FRANK )
Kernkraftritter Records    http://www.kernkraftritter-records.de/
 
                                                                                             ARCANE FROST –  “ COSMIC WINTER “
ARCANE FROST haben vor ein paar Jahren mal für PURGAMENTUM, als es die noch gab (und wo ich mal Bass gespielt habe) ein Konzert eröffnet. Damals hatten die Jungs (das Projekt besteht aus drei Mitgliedern verschiedener Wolfsburger und Braunschweiger einschlägig bekannten Undergroundbands, wie DEMORED, DISSOULED und CRYPTIC BROOD) den Schneid, mit etwa 2.5 Titeln und ein paar Text Fragmenten eine gute Viertelstunde überzeugend zu füllen. Jetzt haben wir Herbst 2017. ARCANE FROST eröffnen für GRAVESITE. Dieses Mal spielen sie die drei Titel mit einem ausgearbeiteten Text Konzept. Blackmetal, schön old - school, roh. Fast harsch. Gorgoroth, Venom, Bathory, Mayhem, Darkthrone und Konsorten kann man als Paten sehen. Simple Riffs, relativ einfache Strukturen werden fast bis zur Hypnose wiederholt. Leichte und einfache Änderungen in den Riffs oder bei den Drums bringen die Kleinigkeiten an Abwechslung, die es braucht um Spannung aufzubauen und sie zu halten, ohne die Kälte zu verlieren. Das geschieht meist im mittleren bis etwas höherem Tempo. Während instrumentaler Passagen nimmt sich das eine oder andere Instrument zurück und es entsteht Freiraum für die anderen. Dazu heiseres Geschrei. Nicht zu keifig und zu verhallt. Die Musik verfehlt ihre Wirkung nicht und erzeugt eine etwas bedrückende und frostige Grundstimmung. Keine Ansagen, nach den drei Titeln verlassen die Jungs ohne ein Wort die Bühne. Absolut überzeugende Vorstellung. Manchmal liegt in der Kürze die Würze, wie auch hier.
Zu finden sind diese drei Titel auf dem Demo COSMIC WINTER. Eine rohe, kompromisslose und saubere Proberaumaufnahme, auf Tape. Ein wahrlich schönes Demo! Ich sollte vielleicht euch den Mund nicht zu wässrig machen. Ich habe das letzte abgegriffen. Nummer 80 von 100. Es gibt offiziell keines mehr... und ich habe nach dem Konzert noch vom Schlagzeuger sowas gehört wie: „Wir haben alle Demos verkauft, eigentlich können wir uns jetzt auflösen…“. Ich hoffe, es war nur ein Scherz! Digital gibt’s das auch über Bandcamp:  https://arcanefrost.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/arcanefrostblack/     ( FRANK )
 
                                                                                             KEMOLORG – “BEYOND THE UNKNOWN” ( DEMO CD )
So wie es aussieht ,ist die Malaysische Band wohl heutzutage auch nicht mehr wirklich aktiv .Ne webside von denen ist nicht mehr zu finden und auch deren letzte offizielle Veröffentlichung ,die EP „Revival of Silence“ liegt nun schon 2 Jahre zurück .Das gute 3 Song Teil ,welches sich hier im Schacht dreht ,war wohl das aller erste Lebenszeichen von denen und macht sich beweitem echt gar nicht mal so schlecht .Obwohl die Band laut Angaben im Netz nun schon seit 1991 aktiv ist ,hat man es aber bisher Veröffentlichungstechnisch noch nicht allzu weit gebracht .Dabei ist bei denen durchaus ein Potential erkennbar ,zumindestens was die hier gebotenen 3 Songs betrifft .Obwohl man nun recht eindeutig in Richtung Thrash alter Schule tendiert ,bringen die dennoch so ein gewisses Maß an Eigenständigkeit mit ins Geschehen ein und lassen auch ganz leichte Death Metal Einschläge  nicht vermissen . Insbesondere bei den Riffs und den hier und da mal auftretenden nen kurzen Solis ,lassen sich sofort Vergleiche zu „Dismember“ oder auch „Obituary“ ziehen .Hierbei ist man aber nun nicht wirklich so zugange ,das man ein wahres Feuerwerk entfacht .Ne ,da geht’s schon eher mehr im Midtempobereich zur Sache ,wobei diverse Songabschnitte auch mal eher etwas schleppende präsentiert werden . Eher seltener bricht man auch mal etwas fetter  aus dem sonst eher etwas „gemütlicheren“ Soundgefüge aus, was hierbei wohl aber eher auch nicht wirklich reichen dürfte ,dass man die Haarpacht mal in ne rotierende Bewegung versetzen könnte .Eigentlich echt schade ,denn neben dem durchaus gelungenem Songaufbau , recht vielfältiger und vielseitiger Gitarrenarbeit , macht sich auch die „schön“ heisere ,leicht keifende Stimmlage hier richtig gut .Einzig allein das Schlagzeug klingt leider dann doch eher etwas lahmer und will nicht so richtig dafür sorgen ,dass die Songs mit nem echten Druck auf einen herniedergehen .Kontaktadressen  ,woher ihr das Teil heute noch beziehen könnt ,finde ich trotz aller Bemühungen nicht mehr .Vielleicht habt ihr ja da mehr Glück ! ( LEO )
 
                                                                         HAMMER      DISTRESSED TO MARROW – “ LA VIOLENCIA”
Fleißig sind die vier Jungs aus Karlsruhe auf jeden Fall .Mit ziemlich gleichbleibender Beständigkeit bringen die gut alle zwei Jahre neues musikalisches Futter auf den Markt ,welches ,so wie ich es nach dem ersten Durchlauf einschätze ,Euch da draußen durchaus verdammt gut munden sollte .Nachdem man nun 2016 bereits mit „Half a spine“ schon ein sehr beachtliches Zeichen setzten konnte ,ne ganze Menge Lob einfahren durfte ,legt man nun doch ,etwas schneller wie sonst ,schon wieder neues Material nach .Und mit ihrem nun bereits fünften Album behält man seinen fest eigeschlagenen Weg bei .Mit ne  Überlängenspielzeit von knapp 70 min . ,zelebriert man fast schon, in den vorliegenden 7 Stücken, seine eigene Vorstellung von ner Death/Doom Mucke . Obwohl es ja nun gerade in diesem musikalischen Bereich alles andere als leicht ist ,aus einem festen, vorgegebenen Songstrukturansatz auszubrechen ,gelingt es denen auf recht beeindruckender Weise ,doch schon einiges an eignen Ansätzen mit einzubringen .Richtig tiefdunkel betreten die Jungs teils sehr bedrohlich anmutende Pfade ,welche zwar nicht ins extrem schwerfällige und enorm langgezogene Doom Lager einzuordnen sind ,aber dennoch so ne richtig schön dahingleitenden Charakter mit sich bringen .Trotz des offensichtlichen eher langsameren ,teils fast schon genüsslich dahingleitendem Rhythmus ,kriegt man es dennoch hin ,die sehr langen Stücke, sowohl spieltechnisch wie auch rhythmisch recht variantenreich /variabel zu gestalten .Denn innerhalb jedes einzelnen Songs  passiert hier durchaus doch ne ganze Menge .Neben teils etwas länger einsetzenden melancholischen melodiösen Einschlägen, gibt’s hier aber auch immer mal so ein paar wirklich deftig heftige Blast Attacken .Dieser Wechsel wird hierbei insbesondere durch die doch recht einprägsamen  und vielfältigsten Gitarrenriffs bestens unterstützt .Die hierbei eingesetzten , teils etwas ausgeprägteren Gitarrensolis sorgen zusätzlich noch einmal für etwas frischen Wind . Auch der Einsatz von leichten Sprachsamples trägt noch einmal dazu bei ,dem gesamten Geschehen mehr Kreativität einzuhauchen . Obwohl das Geschehen am Mikrofon sich eher etwas gleichmäßig mit dunklem tiefem Ausdruck präsentiert ,wirkt‘s dennoch nicht wirklich monoton .Hat trotz seiner eher gleichbleibenden Charakters irgendwas ,was einen doch eher positiv stimmt .Anspieltip und für mich das Top Stück dieser Scheibe ist ohne Zweifel Song 4 „ „Right foot Killer“. Anfänglich nur mit Akustikgitarreneinsatz gestaltet ,was fast schon ein wenig folkloristisch anmutend ,entwickelt sich dieses Stück dann von Minute zu Minute immer besser . Trotz der anfänglich verhältnismäßig einfacheren Riffgestaltung geht dieser Song sofort in die Ohren und versprüht jede Menge Energie  .Auch die teils leicht progressiv wirkende Soligitarreneinsätze sorgen für enormen Aufschwung in diesem Stück und peppen dieses so richtig gut auf .Echt stark ! Ich bin jedenfalls mehr als positiv von dem neuen Machwerk der Karlsruher überrascht .Zwar reicht es noch nicht aus ,um in volle überschwängliche Begeisterungsstürme auszubrechen ,aber viel fehlt dafür nicht . Dennoch will ich hier mal ne ganz knappe HAMMER Marke verteilen . Starkes Teil ,welches ohne jeden Zweifel auch so einigen von euch da draußen verdammt gut gefallen wird ,zumal ihr für den Minipreis von 10€  (+Porto) echt verdammt viel geboten bekommt . ( LEO )
https://www.facebook.com/Distressed-to-Marrow-210849182295530/
www.distressedtomarrow.com
 
                                                                                                      ASMODEUS – “ BLASPHEMOUS US NIGHT”
Manche Veröffentlichungen scheinen ja nun wirklich so dermaßen undergroundig zu sein ,so dass man nicht mal im world wide web irgendwelche großartigen Informationen darüber finden kann .Deshalb erst mal nur soviel . Der Zwei Mann Trupp aus Malaysia hat hier  6 Tracks ( sollten Liveaufnahmen von 2015 sein ) auf den Silberling gebracht ,welcher auf 111 Hand nummerierte Kopien limitiert ist . Das hört man es denen dann auch Klangmäßig recht stark an ,da die Qualität nun mal nicht vom feinsten ist . Gut ,jetzt kann man sagen ,dass ist Underground pur und sollte von daher auch nen bissel räudig/roh klingen .Aber was sich hier anfangs präsentiert ,klingt wie nen wüstere zusammengedresche ,bei dem fast nur das Schlagwerk und der Gesang klar zu erkennen ist .Aber was irgendwelche Gitarren betrifft ,musst du wirklich öfters schon genau hinhören ,um deren Spielweise über weite Strecken abchecken zu können .Black Metal ist’s ,das kann man schon erkennen .Mies und dreckig präsentiert sich das ganze Geschehen dann auch durchaus ,wobei bei den wenigen mir vorliegenden Infos ,auch mal der Vergleich zu „Marduk“ gefallen ist .Nun gut ,vom Style her könnte das ja durchaus noch passen ,aber was die Songstruktur ,das Rhythmusgefühl oder sogar spielerische Fähigkeiten hingegen betrifft ,reichen die da nicht mal annähernd ran .Gerade die Gitarresolis klingen hierbei nicht wirklich so ,als ob die “ausgereift” wären .Ist schon Phasenweise ganz schön holprig ,was man hier ans Tageslichtbefördert .Die Drumarbeit hingegen ist ja durchaus voll o.k ,auch wenn das hier alles mehr als blechern klingt und überhaupt keinen Druck aufbauen kann .Liegt aber nun ohne Zweifel hauptsächlich an der Aufnahmequalität . Gesanglich ist’s hier echt ziemlich heftig was man so von sich gibt .Dabei lässt sich deren Style aber nicht wirklich definieren .Irgendwie ne Mixtur aus quäkendem ,keifendem Ausdruck ,welcher echt verdammt schräg klingt und auch ganz schön an den Nerven zerrt .Gut ,ganz so schlecht will ich das hier Gebotene nun auch nicht machen. Vereinzelt gibt‘s auch hier mal nen paar richtig positivere Momente ,in welchen man durchaus mal an den Gitarren ne recht gute Leistung zeigt und die vor allem auch mal klar zuordnen/darstellen kann . Bei dem einen oder anderen Titel auf diesem Silberling ist aber durchaus beim Songaufbau  immer wieder nen richtig guter Ansatz zu erkennen ,wobei man dann auch streckenweise mal seine Fähigkeiten an den Instrumenten bedeutend besser unter Beweis stellen kann .Alles in allem wirkt das gesamte Geschehen auf mich eher etwas wüst und chaotisch .Denke aber schon ,dass es da draußen genügend Leute gibt ,die solchen rohen ,ungeschliffenen Sound verehren und damit weitaus mehr anfangen können als ich . ( LEO )
Kimar Records     kimar696@gmail.com
 
                                                       DISFIGURED HUMAN MIND / NIHILIST SCUM – “ARE YOU PREPARED FOR THIS LIGHT BLUE BREEZE ? “( SPLIT TAPE )
Oh scheiße ,ist das krankes „Zeug“ ! Das völlig kaputte Musikmaterial der beiden Portugiesen Cadaver Panafernalicus / Cadaver Efermus von „DISFIGURED HUMAN MIND“  war mir ja nun schon bekannt ,aber was das russische Ein Mann Projekt „Nihilist Scum „hier an den Tag legt ,überschreitet schon sämtliche Grenzen der musikalischen Darbietungen .Wenn ich es jetzt nicht besser wüsste ,würde ich denken ,mein Tapedeck ist kaputt ,bei den Aufnahmen ist was verkehrt gelaufen oder man will ganz einfach mal austesten ,wie weit ein menschliches Wesen bereit ist ,“Schmerzen“ zu ertragen . Das auf 200 Stück limitierte Tape ist so rein von der Soundqualität her gesehen top in Ordnung und bietet auch ne ganze Menge „musikalischer Unterhaltung“ .Die Portugiesen haben sich hier mit 7 Songs und der Russe mit satten 24 Songs verewigt .Und immerhin auf fast 20 min .Spielzeit bringen die es dann auch ,welche hierbei schon erahnen lässt ,dass hier weniger auf musikalische Darbietungen ,sondern eher auf kranken schizophrenen Klangterror gesetzt wird . Genauso ist es dann nämlich . So wirklich auf jede der beiden „Bands“ einzugehen ,fällt einem da eher sehr schwer und sprengt auch irgendwie mein geistiges Repertoire .Dachte auf jeden Fall ,dass ich schon alles aus dem extremen Musikbereich gehört hatte ,wobei mich gerade das Russische Soloprojekt dann doch eines besseren belehrt .Wer schon die Filmmusik von „Nekromantik” als Samplereinspielungen benutzt ,kann eigentlich auch musikalisch nur völlig abartigen und kranken Stoff bieten ,welchen man ,oh Wunder ,wie passend ,als „Necro Noise Violent Grindcore betitelt .Im Gegensatz zu dem Russen sind die Portugiesen in der Hinsicht mit ihrem „Violent Grindcore“ dann fast schon als etwas harmloser einzustufen .Obwohl mir der „Schock“ doch recht tief sitzt ,komme ich erstaunlicher Weise nicht drumrum ,das Teil dann doch noch einmal durchlaufen zu lassen . Naja ,wie heist es so schön „Schock ist schick ! „ .Ohne jeden Zweifel ist das hier die absolut wüste, extreme, kranke  und abgefuckteste Amokfahrt durch die extremsten Death-/Grind-/Noise Gefilden ,welche mir bisher untergekommen ist . Ein  ultra schweres Geschütze  ,welche kaum zerstörerischer und gnadenloser sein könnten .Viele extremer geht’s bald nicht mehr !Wer hier irgendwelche langsamen ,melodischen oder technischen Passagen erwartet ,wird wohl eher in Tränen ausbrechen . Hier findest du an keiner Stelle auch nur einen Moment zum Luft holen oder um ne Pause zu machen .Mucke mäßig gibt’s hier das absolut ausufernste Inferno vor den Bug geknallt ,was sicherlich auch einiges an Toleranz erfordert ,aber das Ziel ,bei Euch für blutige Ohren und Kopfschmerzen zu sorgen ,auf absolut glänzender Weise erreichen wird . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
 
                                                                                                      TOUGH RIFFS MAGAZINE # 1 / #2 ( A4  englisch )
Hier jetzt mal zwei ältere Ausgaben dies französischen Hochglanzmagazines ,welche mittlerweile wohl schon bei der Ausgabe Nummero 5 angelangt sein sollte .Ein bissel erstaunt bin ich jetzt aber vor allem ,dass ich dieses Teil nach all den Jahren ,in welchen man Szene mäßig doch schon aktiv ist ,absolut noch nicht abgecheckt habe .Denn ,wenn man mal näher nachforscht ,hat gerade dieses Zine einen enorm breiten Leserkreis ,und das sogar international . Verwundern tut mich das allerdings überhaupt nicht ,denn was man hier geboten kriegt , ist echt verdammt fett und sowohl inhaltlich wie auch Layout technisch absolut ansprechend .Wo fangen wir denn hier nun am besten an … ! Musikalisch setzt sich dieses Mag in erster Linie mit eher extremeren Hörstoff auseinander  ,welcher ganz eindeutig auf die Death Metal/Grindcore Gemeinde zielt und bei denen sicherlich auch mehr als verdammt gut ankommen wird . Vereinzelt schleichen sich aber auch mal nen paar eher thrashige Vertreter mit ein .Texte und Bildmaterial sind hierbei echt ziemlich groß gehalten ,so dass man abolut keine Probleme haben dürfte , die Hefte auch bei Schummerlicht duchzuackern .Teilweise find ich zwar gerade die Bildpräsens doch zu überzogen ,was aber den Gesamteindruck nun überhaupt nicht schmälert .Die Mixtur aus schwarz/weiß und farbigen Darstellungen macht sich hierbei auch alles andere als schlecht ,und ist mir so bisher auch noch nirgendwo anders untergekommen . Insgesamt ist’s jedenfalls alles gut und übersichtlich layoutet  ,auch wenn man eventuell teilweise den Eindruck hat ,dass hier doch zu viel des Guten mit reingepackt wurde .Das ist aber nun mal reine Ansichtssache .Interview technisch hingegen gibt’s hier nun wirklich nichts auszusetzen. Da reißt man sich schon verdammt den Arsch auf ,um die Gesprächsrunden innovativ und abwechslungsreich zu gestalten – keine Frage .Wer jetzt allerdings erwarten sollte ,dass hier inhaltlich noch mehr geboten wird ,dem wird dann doch eher etwas die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stehen .Denn außer Interviews ,gibt’s hier nix anderes zu entdecken .Weder Reviews ,Liveberichte ,Specials oder sonst was anderes ,was sich mit der Thematik Metal /Szene auseinandersetzt , hat hier seinen Weg rein gefunden .Ist zwar so gesehen recht einmalig und untypisch im Mag/Fanzinebereich , aber für mich doch irgendwie komisch .In meinen Augen gehört so etwas einfach mit rein . Aber egal ,allen Anschein nach macht das Fehlen solcher Beiträge ja nun nicht wirklich jemanden Kopfzerbrechen .Trotz dieses kleinen Mankos muss das Teil Euch da draußen ganz einfach empfohlen werden ,um Euren extremen musikalischen Horizont noch um einiges erweitern zu können .
( LEO )
TOUGH RIFFS MAGAZINE # 1   48 Seiten   Interviews :  Skinless, Protector, Brutality, Grave, Dead Infection, Profanity, Internal Bleeding, Ton, Fulgora, Defeated Sanity, Internal Suffering…….
TOUGH RIFFS MAGAZINE # 2    48 Seiten  Interviews: Blood, Kraanium, Nervous Impulse, Morgue,  Master, Misery Index, Pestilence, Malignancy, Morta Skuld, Dehuman
6,50 Euro in Germany or 8,00 Euro worldwide
https://www.facebook.com/toughriffs/     http://toughriffs.weebly.com     https://schattenmanns.wordpress.com/     witchcraftmag@gmx.de
 
                                                                                            KRACHMANIFEST 2 ( A4 deutsch )
Meine Fresse ,sind die beiden Katja & Rayk schon wieder mit ner neuen Ausgabe am Start . Die scheinen ja so richtig „Blut geleckt“ zu haben ,um Euch da draußen erneut mit all ihren musikalischen „Abartigkeiten“ beglücken zu können . Nachdem die Erstausgabe ja nun wirklich gut bei Euch da draußen angekommen ist ,gibt’s jetzt gleich wieder nen fetten 92 seitigen Nachschlag im Schwarz weiß gedrucktem Format . Natürlich macht man auch mit der aktuellen Ausgabe seinem Namen KRACHMANIFEST wieder alle Ehre und präsentiert Euch musikalischen Unterhaltungsstoff der derberen Sorte .Hauptaugenmerk hierbei liegt natürlich auf die Kategorien Death/Grind  ,wobei sich aber auch hier diesmal mit „Hermann“ ne deutsche Black Metal eingeschlichen hat . Aber wer die beiden persönlich kennt ,weiß ja nun ,dass deren Musikgeschmack ,trotz eindeutiger Favoritenstellungen ,dennoch durchaus variabel ist . Fast schon verpflichtend ,wühlt man sich hierbei bei der Bandauswahl vorzugsweise durch tiefere Undergroundregionen ,und lässt die dann wirklich enorm ausführlich zu Worte kommen .Und gerade in der Interviewführung liegt dann auch nen ganz große Stärke des Zines ,denn hier kann man bedeutend mehr in Erfahrung bringen ,als wie man es sonst von der breiten Masse der Fanzineveröffentlichungen gewohnt ist .Da merkt man wirklich fast immer  ,wie intensiv und tiefgründig man bei seiner Fragenaufstellung recherchiert hat und dabei ne ganze Menge an eignen Erfahrungen/Wissen mit einbringt . Top ,davor kann man nur den Hut ziehen ! Das die beiden nun in Sachen „Szene“ nicht nur zu Hause vor den Mediengeräten sitzen sondern ihren Arsch desöfteren auch mal anheben ,um auch am Liveleben teilzunehmen ,wird hier mit den mehr als ausführlichen und auch sehr persönlichen Konzertberichten vom “ Braincrusher Festival“,“ Grind The Nazi Scum“, „Metal Ov Death“ oder vom „ In Flammen Open Air“, klar gemacht .Gerade auch bei diesen Berichten merkt man mehr als eindeutig ,mit wieviel Überzeugung ,Enthusiasmus und vor allem auch Spaß man seit Jahren unterwegs ist und sich dort auch sichtlich wohl fühlt . Die fette und sehr ausführliche Reviewabteilung bietet diesmal bedeutend mehr an Material ,welches man Euch näher bringen will .Im Gegensatz zur ersten Ausgabe – zumindestens würde ich das mal behaupten  - werden hier diesmal nicht zum größten Teil Tonträger besprochen , welches man sich selbst zugelegt hat ,sondern auch ne ganze Menge an diversem Promostoff abgehandelt .Kann ich mich natürlich auch täuschen und die beiden sind in den letzten Monaten wirklich in einem wahren Kaufrausch verfallen !Wie auch immer ,die Masse der Veröffentlichungen kommt hierbei jedenfalls richtig gut weg und nur ganz gelegentlich verpasst man mal jemanden so nen richtigen „Arschtritt“ !  Auf jeden Fall könnt ihr hier so einiges finden ,was ohne Zweifel ne richtige Bereicherung für Eure Sammlung darstellen wird .Was gibt es noch zum aktuellen Stand der Dinge bei „Krachmanifest „ zu sagen .Layout technisch wieder voll gelungen und nur mit dem nötigsten Bildmaterial versehen ,hat man auch mit der Bandauswahl wieder ein verdammt gutes Händchen bewiesen .( Age of Woe (Death/Sludge, Schweden), Bolesno Grinje (Grindcore, Kroatien), Demored (Death Metal, Deutschland), Embalming Theatre (Grindcore, Schweiz), Incarceration (Death Metal, Deutschland), Kriegszittern (Death Metal, Deutschland), Miasmal Sabbath (Death Metal, Griechenland), Nasmörk (Grindcore, Deutschland), Six-Score (Grindcore, Österreich), Territion (Death/Grind, Deutschland) und zusätzlich mit dem Grindcore-Konzertveranstalter „D.I.Die Booking“ nen zusätzliches Schmackel mit reingebracht . Deren sehr persönlicher, ehrlicher und unterhaltsamer Schreibstil sorgt dann noch einmal mehr dafür ,dass man dieses Heft förmlich „verschlingt „ .Mit Gerste vom ehemaligen CAMPAIGN FOR MUSICAL DESTRUCTION FANZINE  konnte man dann wohl auch noch nen Mitschreiberling rekrutieren , welcher mit seinem Schreistil noch einmal mehr für Abwechslung und Auflockerung sorgt .Felsenfest steht ,das man hier zu jedem Zeitpunkt mehr als eindeutig merkt ,mit wieviel Herz ,Seele, Wissen und Enthusiasmus man auch die aktuelle Ausgabe ausgearbeitet hat und man wirklich weiß ,wovon man spricht .Viel besser geht es auf keinen Fall ! Von daher sei euch dringendst angeraten ,die 3,50 Euro plus Versand ( ups ,gab‘s schon ne Preiserhöhung – die letzte Ausgabe lag ja noch bei 3€ + P./V.) so schnell wie möglich in Richtung Nürtingen abzuschicken .Ohne jeden Zweifel gehört das „Krachmanifest“ jetzt bereits jetzt schon zu einem der wenigen Zines , die so etwas wie Kultcharakter haben werden/sollten und die „Szene“ enorm bereichern . 
( LEO )    krachmanifest@gmx.net
 
                                                                                                  SNOWFALL # 7 (A5 deutsch )
Überraschung pur! Erst hatte der Sint nen Plan gefasst ,seine Tätigkeit als Schreiberling auf „Eis zu legen“ und nun ist er schon wieder mit ner neuen Ausgabe am Start . Ist wohl doch nicht so einfach ,alles hinzuschmeißen ,wenn man Jahrelang seine Zeit, seine Energie und seine Kohle in so ein Heft gesteckt hat ,dies dann doch abrupt abzubrechen .Im knall gelben Einband gestaltet ,trägt er auch hier wieder auf gut 80 Seiten so alles zusammen ,was für ihn wichtig erscheint .Und schon der Untertitel des Heftes „ DENKHEFT FÜR MISANTROPHISCHE ASTROPUNKS“ deutet darauf hin ,dass man hier inhaltlich bedeutend mehr als nur musikalische Unterhaltung vorfinden wird und man doch mehr Augenmerk auf anderweitige Themen legen könnte/würde .Und leider ist es dann auch so ,wie man schon vermutet hat .Gut ,musikalisch gibt’s hier dennoch gut was abzuchecken ,wobei sich die Gesprächsrunden mit den Crusty’s von „Instinct of Survival“ ,den Crust/Grindern “Tacheless” und den Black/Thrasher von “Desaster” durchaus recht interessant gestalten. Insbesondere das Intie mit dem Fanzine/Label “Schreikrampf”  macht sich hier richtig gut .Das natürlich hier auch diverse Reviews von Tonträger – und Printveröffentlichungen mit reingehören ,ist ja fast schon logisch . Das war es aber dann auch schon von Themen ,welche mich hier wirklich ansprechen oder enorm interessieren .Denn der restliche Inhalt befasst sich dann mit allen möglichen Themen ,welche zwar sicherlich mehr als informativ und aufklärerisch sind ,aber meiner Meinung nach ganz einfach nicht in so ne Lektüre gehören . Zwar ist es wirklich als sehr positiv anzusehen ,dass sich insbesondere “ junger Leute“ übers Weltgeschehen auch mal nen Kopf machen und dahingehend auch ne eigene ,feste und von den Medien unbeeinflusste Meinung machen ,aber wenn man da streckenweise mit dem erhobenen Zeigefinger dasteht ,passt das irgendwie nicht wirklich .Wenn ich an solchen Themen wie  Tierschutz, Religion ,Politik oder Sterbehilfe/Suizid  interessiert  bin/wäre ,lege ich mir  ne Veröffentlichung zu ,welche sich intensivst nur mit solchen Sachen auseinandersetzt .In so nem Zine wie das „Snowfall“ brauche ich definitiv so etwas nicht ! Von daher ist es dann auch wirklich so ,dass ich diesmal eher schnell durch bin mit dem Heft ,da fast die Hälfte des Inhalts Themen anspricht ,welche ich hier an der Stelle ganz einfach nicht brauche .Wer mir jetzt „kleingeistiges „ oder „kleinkariertes „ Denken vorwerfen will, soll‘s halt machen. Das alltäglich Leben ist auch so schon beschissen und schwer genug ,da muss ich mich nicht auch noch in der wenigen Zeit ,welche man für sich und seine persönliche Lebensgestaltung übrig hat ,mit den ganzen Weltproblemen auseinandersetzten .Wer sich dennoch sowohl musikalisch ,gesellschaftlich und politisch in seiner Freizeit weiterbilden will ,kriegt hier genau den richtigen Lesestoff geboten . Für 1,50 € wird die kleine Lektüre dann umgehen in eurem Briefkasten landen . ( LEO )
Snowfall-zine@gmx.de
 
                                                                                                          FROM BEYOND THE DEATHBED #6  ( A 4 deutsch )
Ipp ist ja mit seinem Fanzine immer wieder für ne Überraschung gut .Wobei man dem Heft eigentlich schon eher einen Magazincharakter zusprechen möchte .Es einfach nur als Fanzine zu bezeichnen ,wäre da viel zu leicht und dann doch irgendwie nicht ganz passend .Auch bei der aktuellen Ausgabe kommt seine Kreativität und sein Einfallsreichtum wieder top zur Geltung .Erste Überraschung ist hier auf jeden Fall schon mal das A 4 Format und die Gestaltung des Umschlags .Wer kommt denn man bloß auf so ne Idee ( reingerissenes Loch auf der Coverseite ,hinter dem der Name prangt ) .Eh man ,der Typ hat echt Ideen – genial ! Nächste Überraschung ,hier aber leider im negativen Sinne, ist ,das dies hier die letzte Ausgabe ist und somit so etwas wie den krönenden Abschluss seiner Tätigkeit als Fanzine Herausgeber darstellt .Schade ,denn mit seiner Lektüre hat er echt verdammt nochmal die Szene ungemein positiv bereichert und ganz klar aufgezeigt ,was so alles Format technisch und Layout technisch geht ,bzw. überhaupt möglich ist .Hierbei fügt er Layout technisch Bildmaterial und Text in einer Form zusammen ,die schon verdammt ästhetisch und genial durchdacht wirkt . Nur gelegentlich werden hier mal  passende Bandlogos oder Bilder eingesetzt .Viel mehr liegt das Augenmerk der Gestaltung hierbei auf Friedhofsstatuen bzw. diverse Friedhofsimpressionen .Das kommt echt verdammt gut und wirkt niemals irgendwie überladen oder gar unpassend .Entgegen allen „Normen „ gibt es hier auch keine Seitenzahl ,sondern man unterteilt die einzelnen Inhalte alle samt in einzelne Kapitel .Habe ich so bisher auch noch nirgendwo gesehen ! Kommen wir mal zum inhaltlichen .Hier wird natürlich in keinster Weise auch nur ansatzweise mit irgendwelcher Massen kompatiblen Mucke bzw .Bands vorangeschritten .Da Ipp ja doch einen sehr anspruchsvollen und eignen Musikgeschmack hat ,bringt der uns hier nen ganzen Haufen an Musiker näher ,die wohl mal mehr ,mal weniger, als absolute Geheimtipps gehandelt werden dürften und eher nur wenigen aus der „Szene“ ein Begriff sein dürften .Zumindestens meinereins kennt von den hier vertretenen Bands wie „Atlantean Kodex“ , „Dautha“ ,“ Vircolac“, „Abythic“ „Undergang“, „Crom Dubh“, „Horns Of Damnation“, „Verheerer“, „ Tusen Ar Under Jord „ , „Altarage“ absolut niemanden . Komisch ! Aber gerade diese Tatsache ist es dann auch ,welche mich dann förmlich an dieses Heft fesselt und mich sicherlich demnächst auch mal wieder auf Erkundungstour gehen lässt . Richtig stark und äußerst interessant präsentiert sich die Gesprächsrunde mit dem Künstler Daniel Desecrator ,welcher mit seiner dunklen höllischen Kunst wohl auch schon diverse Covervorlagen geliefert hat .Bei allen Interviews weicht man weit ab von der „normalen“ Vorgehensweise und zeigt sich damit wirklich mehr als speziell . Da wird nicht nur einfach eine Fragenauflistung abgeschickt ,sondern über einen längeren Zeitraum miteinander kommuniziert .Dabei wird nicht nur das rein musikalische Geschehen abgehandelt ,sondern tief in die Lebenswelt der einzelnen Musiker eingetaucht .Man geht da echt schon enorm detailliert und tiefgründig zu Werke ohne jedoch irgendwie vom Wesentlichen abzugleiten . Für diese Form der Interviewführung sollte man ihm vielleicht mal nen Preis verleihen ! Natürlich beschränkt man sich inhaltlich nun nicht nur auf das musikalische ,sondern bietet mit den Artikeln „Totenleuchte“ und „Der Teufel ward gesehen auf unserer Erd“ auch noch einiges mehr ,um den Inhalt aufzulockern .Natürlich gib es hier auch ein paar kurze Abhandlungen über diverse Tonträger .So wie es aussieht ,sind dies aber „nur“ Scheiben ,welche es Ipp insbesondere angetan haben ,da deren Veröffentlichungsdaten von 2002 – 2016 reichen .Dennoch wird man bei den 18 Kurzbeschreibungen ohne Zweifel die eine oder andere finden ,welche unbedingt noch ihren Platz in der Sammlung finden sollte .Und leider war es das dann auch schon .Schade das uns Ipp nun in Zukunft nicht mehr mit seinem Schaffen beehren wird ,denn definitiv gehört das FROM BEYOND zu den kreativsten ,eigenständigsten und qualitativ hochwertigsten Veröffentlichungen ,welche ich jemals in den Händen gehalten habe . Super starkes Teil ! ( LEO )
frombeyondipp@gmx.de
 
                                                                                                          CALL FROM THE GRAVE # 1  ( A4 englisch )
Ha ,da bin ich ja nun mit dem abarbeiten doch irgendwie durcheinander gekommen .Hatte überhaupt nicht auf dem Schirm ,das auch die erste Ausgabe es kultigen Zines seinen Weg zu mir gefunden hatte .Wie die 2 Ausgabe, ist auch dieses Reprint wieder auf 200 Stück limitiert .Mit 64 Seiten bestückt ,unterscheidet sich die erste Ausgabe nun aber doch noch enorm von dem Nachfolger .Find ich persönlich aber durchaus besser gelungen, was man hier so zu Gesicht bekommt .Zum einen werden hier doch ein paar mehr Schriftarten verwendet ,die man alle samt auch ganz ohne Probleme entziffern kann .Für mich schon mal nen ganz großer Pluspunkt .Und auch mit dem Layout kann man dann nochmals ein paar zusätzliche Pluspunkte einfahren .Richtig geile Gestaltung mit Rahmen ,die so alle nen bissel nen kirchlichen/altertümlichen Aspekt haben .Obwohl man hier bereits auch auf Bandfotos ,Logos oder Cover verzichtet ,gelingt es ,durch diverses anderes Bildmaterial ,hier nen verdammt positiven Gesamteindruck entstehen zu lassen .Zwar wurde auch bei der ersten Ausgabe nun ebenfalls eher etwas großzügiger mit dem vorhanden Platz gearbeitet ,aber ganz so extrem große Leerstellen wie bei der Nr. 2 findet man hier nicht .Zwar sind die letzten beiden A 4 Seiten bei mir schneeweiß ,aber ich denke mal ,das war wohl eher ein Druck/Kopierfehler ! Jetzt aber mal zu Wesentlichen ,dem Inhalt .Und hier drückt dann auch ganz deutlich die Vorliebe zu dunklen ,schwarzen Klängen durch .Dabei gestalten sich die Gesprächsrunden durchaus sehr tiefgründig und verfallen kaum mal in so nen 08/15 Gelaber .Da steckt schon einiges an Kreativität und Szenekenntniss dahinter ! Wer nun in die tiefen Abgründe schwarzmetallischer Musik eintauchen will ,kann sich auf Interviews mit “Necros Christos”,” Watain”, “Proselytism Rec.”,” Inquisition”,” mgla”, “Grfitegard”, “Alcest”,” The Sinister Flame” , “The Aina Offensive” … freuen .Nen paar wenige Reviews gibt’s dann hier natürlich auch noch zu finden ,ebenso wie zwei weitere Beiträge ,welche ich aber auf Grund meines beschissenen Englisch nicht wirklich deuten kann .Auf jeden Fall kommt diese Lektüre mehr als stark rüber  ,auch wenn der Preis hierfür sicherlich im ersten Moment auch wieder eher etwas schwer zu verdauen ist .6,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for one issue or 12,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for both issues. ( LEO )
Schattenmann Publishings       https://schattenmanns.wordpress.com/   witchcraftmag@gmx.de    http://callfromthegrave.blogspot.de/
 
                                                                                                          REST IN PAIN # 2 ( A4 englisch )
Eigentlich will ich ja nun nicht am laufenden Band mit dem Begriff „KULT” um mich werfen .Aber wenn man halt schon seit gut 30 Jahren durch die Metalszene düst ,gibt’s halt doch so einiges an diversem Material ,welches sich in den grauen Zellen so richtig festgesetzt hat. Und dazu gehört nun mal auch dieses polnische Zine ,welches seinen Ursprung so in der Drehe 2013 hat und nun noch einmal als Reprint neu herausgebracht wurde ,da wohl die original Ausgabe recht schnell vergriffen war .Und wenn man sich nun endlich mal dieses Teil zu Gemüte führen kann ,wundert es einen dann auch kaum ,dass die Nachfrage danach wohl recht groß gewesen sein muss .Denn die 150 Seiten  haben‘s verdammt in sich .Fast einmalig ist hier schon mal ,das  der gesamte Inhalt handschriftlich ist .Eh ,das macht richtig was her ,hat so nen richtig persönlichen Charakter und kommt für mich einfach nur sau geil rüber .Zwar ist es nicht immer ganz leicht ,die Schrift vollkommen zu entziffern ,aber mit nen bissel Mühe kriegt man das auf jeden Fall hin .Zum Glück ist das alles auch nicht in zu kleiner Schrift hier dargeboten .Noch cooler und so richtig old school mäßig geht’s hier mit dem Layout zur Sache . Sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten ,seien es Rahmen ,Bilder und selbst die Bandnamen ,wurden hier selbst entworfen bzw .gestaltet .Irgendwelche original Bilder ,seien es Bandfotos oder Cover findet man nur ganz gelegentlich mal wieder .Das Alles ist so top mäßig zusammengesetzt worden ,so dass man wirklich auf jeder neuen Seite immer wieder was entdecken kann ,das einem beim ersten kurzen anchecken überhaupt nicht ins Auge gefallen ist .Einfach nur genial ! Inhaltsmäßig tauch man natürlich ganz ganz tief in die dunklen und verborgenden  Undergroundregionen ein .Auch nur den kleinsten Ansatz von irgendwelchem modernen ,trendigem Zeugs sucht man hier total vergebens .Gespickt mit massenweisen Interviews ,die alle samt echt richtig ausführlich ausfallen ,wird hier mit 100%‘tigetr Sicherheit jeder „echte“ Metaller was finden ,was sein Interesse wecken wird. Neben einem recht ausführlichen “Bulgarian Scene Report” ,einigen Reviews und diversen Kurzvorstellungen ( „Apocalyptic Rites Zine“, „Burning Abyss Zine“, „Incarnated“, „Nekkrofukk“, „Vaginalluftwaffe Zine „….) liegt hier aber nun das Hauptaugenmerk ganz eindeutig auf den Interviews .Durchgezählt habe ich die nun nicht ,sind aber echt ne verdammte Menge. Da werdet ihr an den Gesprächsrunden mit „Dark Fury”, „Freezing Blood” , „Iron Hammer Zine” ,“ Profanity Angel” , „Rotten Age “, „Mortis Die „ , „ Aragon“ , „Conquest Icon“, „ Nazghor“ , „ Manzer „…………. zeitlich ganz schön zu kauen haben .Da müsst ihr schon so einiges eurer wertvollen Zeit investieren ,um Euch das gesamte Heft intensiv reinziehen zu können .Zwar kann man das Zine nun auch nicht wirklich als nen Schnäppchen bezeichnen - 8,50 Euro (postpaid) Germany oder 10,- Euro (postpaid, via airmail) worldwide – aber dennoch ist hier jeder einzelne Cent wirklich gut angelegt .Da ich hier auch mal stark annehme ,das dieses Reprint sicherlich auch wieder limitiert ist ,sollte ihr mit ner Bestellung nicht all zu lange warten . ( LEO )
Schattenmann Publishings  https://schattenmanns.wordpress.com/
https://schattenmanns.wordpress.com/2016/12/21/new-rest-in-pain-zine-2-reprint/
witchcraftmag@gmx.de

 

                                                                                                           CALL FROM THE GRAVE # 2 ( A4 englisch )
2014/2015 bereits erschienen ,gibt’s jetzt noch einmal Nachauflage dieses Zines ,welches wohl in der Szene so etwas wie nen Kultstatus erreicht haben muss .Warum sonst sollte man noch einmal ne Nachauflage herausbringen ?Kultig ist es auf jeden Fall schon einmal ,da man hier wirklich nur eine einzige Schriftart verwendet ,was ja sonst nun nicht gerade super typisch im Fanzinebereich ist . Zwar gestaltet sich das Lesen mit dieser Schriftform ( könnte man am ehesten noch als altdeutsch erklären ) recht schwierig ,aber mit nen bissel Mühe sollte das dennoch klappen ,da man doch eine recht große Schrittgröße gewählt hat ! Zweiter kultiger Faktor ist sicherlich auch ,dass man hier fast komplett auf Gestaltung mit Bildmaterial verzichtet .Nix mit Cover ,Bandfotos ,Logos ,Flyer etc . sondern nur ganz dezent eingesetzte s./w. Zeichnungen ,welche sich teilweise sogar wiederholen .Schon sehr außergewöhnlich , aber in dieser Form dennoch echt  ansprechend .Teilweise geht man hier recht großzügig mit dem vorhandenen Platz um ,wobei es stellenweise sogar recht große Leerstellen gibt .Inhaltlich wird es dann noch kultiger ,da selbst meinereins ,der nur seit mehr als 30 Jahren durch die Szene stampft ,bis auf „In Solitude“ absolut niemanden weiter kenne .Oder kennt jemand von Euch folgende  Bands / Projekte /Leute…. Cultes Des Ghoules, Hetroertzen, In Solitude, Rome, The Mountain Goats, Vemod, Denis Forkas…??  Mir sind die jedenfalls absolut kein Begriff . Inhaltlich gehen die Interviews dann echt verdammt in die Tiefe ,wobei es allerdings eher etwas schade ist ,das die Befragten sich in ihren Antworten eher dann doch etwas kurzweiliger präsentieren .Neben dem „Nidrosian Black Mass IV“ findet man auf den gut 80 Seiten dann sogar noch nen paar Reviews . Insgesamt gesehen geht das CLALL FROM THE GRAVE voll in Richtung unkommerziellen  Black Metal und wird bzw .kann auch heute noch vollkommen überzeugen .Ohne jeden Zweifel ist dieses Fanzine schon als nen kleines Kunstwerk zu bezeichnen ,welches trotz minimalster Kreativität beim Layouten ,enorm gut rüberkommt und auch inhaltlich heutzutage immer noch voll punkten kann .Ganz preiswerte ist das Teil zwar nicht ,aber dennoch eine echt lohnenswerte Investition .Wenn ich es jetzt nicht völlig falsch deute ,ist die Nachauflage auf nur 200 Stück limitiert .Da heißt es für Euch natürlich ,sich echt ranhalten ,um noch so nen Teil zu ergattern .Price is 6,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for one issue or 12,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for both issues. ( LEO )
Schattenmann Publishings    witchcraftmag@gmx.de
http://callfromthegrave.blogspot.de/
 
                                                                                                             CIONGS # 2 ( A4 litauisch ?)
Zwar freut es einen immer wieder ,wenn man auch international gesehen ,immer mal wieder neuen ,aktuellen Lesestoff in die Hände kriegt .Wenn’s allerdings ,wie hier ,in der Landesspreche litauisch zur Sache geht ,gestaltet es sich doch echt recht schwer ,irgendwie großartig was darüber zu verfassen .Mit dem Herausgeber Rolandas K. hat man ja nun schon etliche Jahre Kontakt ,da er in erster Linie seine redaktionellen Fähigkeiten mit dem DIOVIM Zine unter Beweis stellt ,welches ja nun schon desöfteren hier bei uns vorgestellt wurde . Im Großen und Ganzen knüpft nun diese Veröffentlichung auch genau an diesem Zine an . Wobei man vielleicht nicht unbedingt dieser 15 Seiten als nen Fanzine bezeichnen kann ,sondern vielmehr als ne Art Newsletter ansehen sollt . Der ist allerdings proppe voll mit Interviews gepackt ,welche zwar nicht unbedingt immer super ausgiebig geführt werden ,aber sicherlich doch einiges an Infos enthalten sollte ,welche dem Leser die Bands dann doch etwas näher bringen .Trend ,Kommerz oder irgendwelchen modernen  Scheiß an Mucke findet man hier nun absolut nicht .Knietief scheint der Typ hier durch den modrigen Undergroundsumpf zu waten ,wobei der sich dann auch nicht wirklich festlegt ,welche musikalische Sparte nun vordergründig in Augenschein genommen werden soll .Ne ,da gibt’s schon für die unterschiedlichsten musikalischen Geschmäckern was zu entdecken .Das reicht von Black -,Thrash - ,Death-,Gore Metal bis hin zu Rock’n Roll der Marke „Motörhead“ .Dabei beackert man durchaus den internationalen Metalacker und legt sich nicht nur regional fest .Wie auch bei seinem „Hauptzine“ dem DIOVIM gibt’s auch hier ne Seite mit Filmbesprechungen .Alles in allem gut old scholl mäßig ,ansprechend layoutet , ist das Teil ohne Zweifel doch schon verdammt gut geworden .Auch wenn’s sicherlich da draußen die wenigsten geben wird ,welche der litauischen Sprache mächtig sind ,sollte man es ,wenn’s mal irgendwo auftaucht/rumliegt ,einfach mal einsacken und durchackern .Preismäßig habe ich da keinen Plan .Am besten ganz einfach mal nachhaken und dann entscheiden ,in wieweit ihr da eure Kohle investieren wollt .Ach ,bevor man es noch völlig vergisst ,hier mal noch nen paar Bands ,welche sich hier zu ner Gesprächsrunde zusammen gefunden haben : “Marble Carrion” ,”Death Chaos” ,”Sisyphean Rage” ,”Hammr”,”Sathaxia”, “Verthebral”, “Xettia”…. ( LEO )
Rolandas K.  P.O.Box 6   Laisves 38   Mazeikiai 89223  Lithuania    diovim@mail.ru     zinas@hotmail.lt
 
                                                                            ELYSIUM III - MAGAZIN FÜR DOOM & GLOOM  ( A4 deutsch )
Doom & eher schwermütiger angehauchte Mucke steht bei mir nicht unbedingt an oberster Stelle ,wenn es um meinen Musikgeschmack geht .Von daher ist man in Sachen Printveröffentlichungen in diesem musikalischen Bereich auch so gut wie unbeleckt. Aber soweit wie das unsereins nun einschätzen kann ,ist das ELYSIUM hier in Germany wohl so ziemlich das Einzige ,welches sich mit dieser musikalischen „Subkultur“ so intensiv auseinandersetzt .Und das ist dann sicherlich auch schon mal nen ganz positiver Punkt ,um das Teil unbedingt weiter empfehlen zu müssen .Das wohl auf 222 handschriftlich nummerierte Exemplare limitierte Heftchen hat auf seinen knapp 90 Seiten so ziemlich alles zu bieten ,was Anhänger dieser Ausrichtungen komplett ansprechen wird und auch kann .Natürlich gib es hier dementsprechend auch Reviews zu entdecken ,welche allerdings hier nur nen ganz kleinen Platz einnehmen ( nur 1 Seite ) ,aber dennoch verdammt ausführlich besprochen werden . Das Hauptaugenmerk legt bei diesem Zine ganz eindeutig auf der Präsentation von Bands .Und hier hat man echt verdammt viel zusammen getragen ,wobei die Interviews selbst enorm lang und sehr intensiv ausgefallen sind .Auch wenn man hier „nur“ im typischem Fragen & Antwort Schema vorangeht ,haben die Gesprächsrunden enorm Tiefgang und dringen ganz tief in die Gedankenwelten der Bands ein .Echt klasse ,was da so alles ausgegraben wird !Hierbei präsentiert man dann auch eine mehr als gesunde Mischung aus doch schon verdammt bekannten Acts wie „Primordial“ ,“ Dawn of Winter“ ,“ Cross Vault“, „Mirror of Deception“,“ Solstice“ oder auch „Tenhi“ ,deren Veröffentlichungen selbst meinereins teilweise verdammt angemacht hatten .Im Gegensatz dazu gib es aber auch jede Menge an Acts zu entdecken ,welche sich sicherlich noch eher in den etwas tieferen Regionen der Musikszene bewegen .Zumindestens sind Bands wie „Bathsheba“ ,“ Ironsword“ ,“ Northwinds “ ,” Orne “ …. für mich absolut kein Begriff .Insgesamt sind es wohl hier gut 20 Bandvertreter geworden ,welche sich zu Wort melden .Aber um den Inhalt nicht nur hierauf zu beschränken ,beleuchtet man ebenfalls noch diverse Supporter der Szene . Echt interessant und begeisterungsfähig ,präsentieren sich hier dann noch der „Circle of Tyrants e.V „ und der „Seeds of Doom“ Radiosender .Echt lesenswert und tiefgründig zeigt sich auch die hier verfasste Rubrik „ Das Tote Buch. Vom Vergessen in der Bibliothek „ .Für all diejenigen ,die meinen ,sich in dieser musikalischen Sparte absolut auszukennen, gibt’s dann noch nen „Großes Doom Metal Kreuzworträtsel „ ,bei welchem ihr dann mal wirklich bewiesen könnt ,in wie weit ihr nur rumlabern könnt oder wirklich tiefgründiges Wissen vorweist .Da das Heft nicht nur inhaltlich ,sondern auch Layout technisch überzeugt ,sollte es für die Anhängerschaaren des schwermütigeren Metals eigentlich absolut keinen Grund geben , 2 € + 1 € Porto (Deutschland) / 3,70 Porto (Ausland) ,nicht zu investieren .( LEO )
vandrare@gmx.net.
                                                                                            PROUD TO BE PUNK # 25 ( A5 deutsch )
Soweit wie ich das jetzt mitbekommen habe ,gehört das Zine hier in germany mittlerweile wohl mit zu einem der angesagtesten Printveröffentlichungen in der Szene ,welche sich mit Oi/Punk Mucke auseinandersetzt .Und wenn ich mir das Heftchen so reinziehe ,hat es diesen Stellenwert auch mehr als verdient .Optisch in Topform gebracht hat der Herausgeber Jan ( der übrigens Lehrer ist ! ) hier auf 79 Seiten nen Haufen an unterschiedlichsten Informationsgehalt zusammengetragen ,welcher sich nicht nur musikalisch sondern natürlich auch stark politisch präsent darstellt .In wieweit die hier interviewten Bands wie „RPG-7“ ,“ RASH“ oder “ Rost“ nun noch im tiefsten Underground verwurzelt sind oder auch nicht ,kann ich nun absolut nicht nachvollziehen .Da fehlt mir ganz einfach das Wissen .Auf jeden Fall sind die inhaltlich verdammt ansprechend .Neben dem Tourtagebuch von „One Step Ahead“ und dem Interview mit "Too Drunk To Watch Punkfilmfests Berlin" Macher Corny ,einigen Reviews , dem  "Sachsen-Szene-Report" ( Reviews zu Veröffentlichungen sächsischer Bands) ,nen paar Bandvorstellung  („Apatia No „ „Asselterror“ ) und „Historischer Hintergrund von Songtexten“ war‘s das dann aber in Hinsicht musikalischer Präsentationen .Der restliche Inhalt befasst sich dann im Wesentlichen mit politischen/gesellschaftlichen Themen ,welche durchaus sehr informativ, aussagekräftig  und interessant sind .( "Machnowschtschina - Die Geschichte einer anarchistischen Guerillaarmee in der Ukraine", um „Szenereport Spanien/ Baskenland“, Vereins „Bon Courage e. V.“)
Auch wenn mich nun mal Oi & Punk  so gut wie gar nicht musikalisch anmacht und mich diese Szene auch kam interessiert ,bliebt im Endeffekt dennoch so einiges an Informationen in meinem Hinterstübchen hängen .Im Endresultat ist das „PROUD TO BE PUNK“ eine wirklich lesenswerte Lektüre ,welche neben inhaltlicher Vielfalt unverkennbar auch so einiges an politischer Aufklärungsarbeit leistet .Wer sich neben Mucke auch politisch weiterbilden will , sollte sich nicht davor scheuen, die paar Euronen dafür auf den Tisch zu legen . (LEO )
jan.sobe@t-online.de
                                                                                        EXTREM LIEDERMACHING Nr.16 ( A5 deutsch )
Dass der Herausgeber dieses doch eher etwas außergewöhnlichen Zines nun sein Ding knallhart seit Jahren durchzieht ( man feiert wohl jetzt auch das 10 jährige Jubiläums ) ,ist schon mehr als beachtlich und ohne Zweifel auch verdammt lobenswert .Gerade in der heutigen digitalen Zeit gibt‘s ja nun mal immer mehr Printmedien ,welche früher oder später doch aufgeben und sich zurück ziehen .Der Dirk ist aber nun absolut kein Typ ,der so schnell aufgibt und auch nicht aufgeben wird .Schließlich zählt das EXTREM LIEDERMACHIUNG ZINE ja nun ohne Zweifel zu einem der wenigen Hefte ,welche Liedermacher(inen), Singer - Songwriter Kultur eine Plattform bieten. Und so hat er dann auch dieses Mal wieder ganze 46 Seiten zusammen getackert ,die neben Interviews mit „Klaus Adanschek“ , „Saphire „ , „Daniel Scholz“ oder “Matthias Binner“ auch noch ne ganze Menge an kurzweiligem Lesestoff beinhalten. In seinem ureigenen ,doch recht eigenwillig und teils chaotisch wirkendem Layout zusammen gebastelt ,werden Leute ,welche sich musikalisch in dieser Richtung bewegen ,durchaus so einiges finden ,was sie anmachen wird .Nen Sampler liegt dieser Ausgabe dann natürlich auch mal wieder bei .Für unsereins ist das alles  - sowohl das Heft selbst ,wie auch die CD - ehrlich gesagt ,nicht wirklich Das ,was man unbedingt abspeichern muss bzw . soll .Aber egal ,ziehe auf jeden Fall meinen Hut vor ihm und wünsche ihm auf jeden Fall auch für die nächsten 10 Jahre alles Gute !Wer knausrig ist und die „Portokosten“ scheut ,kann sich diese Ausgabe sowie den Sampler auch runterladen . ( LEO )
https://extrem-liedermaching.de.tl/       extremliedermaching@gmx.de
 
                                                                                            METAL GUARDIAN AUSGABE 10 ( deutsch )
Ups ,was ist denn mit dem „Metal Guardian“ passiert?  Eigentlich war man es ja gewohnt ,dieses Infoheftchen im A 5 Format in den Händen halten zu können . Jetzt ist man  aber größenmäßige geschrumpft und kommt in Taschenkalendermaßen daher .Na gut ,hat sicherlich seine Vorteile . Da man das Heft nun auf diversen Veranstaltungen kostenlos auslegt und verbreitet ,ist das natürlich richtig gut ,um sich das Ding dann gleich in die Arschtasche schieben zu können. Von daher haben die Jungs und Mädels wohl sicherlich bei der Auswahl dieses Formates eher sehr praktisch gedacht .Obwohl das nun so‘n Miniheft ist ,sind‘s dennoch fette 68 Seiten ( übrigens die dickste Ausgabe bisher ),die ihr durchackern könnt .Erstaunlich hierbei vor allem ,das die Schrittgröße nun nicht übertrieben klein gehalten wurde .Da lesen sich diverse Sachen in bekannten „Szenemagazinen „ bedeutend schlechter und schwieriger ! In erster Line befasst sich ja nun dieses Miniheft mit der regionalen Szene in Berlin/Brandenburg. Dem entsprechend hat man sich hier diesmal dann auch Bands wie “Swamp Conspiracy”,
“Succubus”,“ Bellgrave“,“ Skew Siskin“,“ Reactory“,“ Norkh“ und „Postmortem“ an Bord geholt und recht intensive Gesprächsrunden geführt ..Da ja nun aber in Sachen metallischen Livegeschehen in den Regionen viel los ist ,gibt’s auch was übers „Protzen Open Air“ ,“Headache Inside Festival „ , “Metal Keller Potsdam” und dem ” Nuke Club” zu erfahren .Anderweitige Unterstützer der Metalszene wie „Popper Fotografie“ , “Iron Shield Records” odere auch „MGH Guitars“ kommen hier auch zu Wort .Besonderes Augenmerk solltet ihr auf jeden Fall auf das Interview mit Jakob Kranz von „ Stahlwerk Radio“ legen ,da dies ja nun leider wohl auch Geschichte ist .Den Abschluss dieser wirklich informativen Lektüre bildet dann der Livebericht vom „Live Evil Festival „ in Berlin .Ich bin wirklich mehr als überrascht ,erstaunt und auch begeistert ,wie voll dieses kleine Heft mit Informationen gepackt wurde ohne dass das Teil in irgend einer Form überfüllt oder unübersichtlich wirkt .Sau starkes Teil , welches ihr ,wie gewohnt ,auch als PDF Datei Download in Eure heimischen vier Wände holen könnt . ( LEO )
https://www.metalguardian.de/        https://www.facebook.com/MetalGuardian
 
                                                                                  HERMYTH FANZINE – CHAPTOR 8 ( A5 englisch/malaysisch )
Ich find’s Schweine geil ,dass es in der internationalen Szene immer noch genug Leute gibt ,die ihr Ding knallhart durchziehen und sich vor allem so richtig schön Underground mäßig vorwärts bewegen .Mittlerweile steht man ja nun doch schon ne ganze Weile mit dem Macher dieses Malaysischen Zine in Trade Kontakt ,und demensprechend weiß man ,bzw. hofft man ,das hier auch wieder in den aller dunkelsten und tiefsten Regionen der Szene gegraben wird .Wie man es bereits kennt ,ist das Layout auch hier wieder so absolut old school mäßig stark geworden ,wobei man zum Glück nicht all zu viel an Bildmaterial verwendet ,sondern sein Hauptaugenmerk auf die inhaltlichen Sachen legt .Größtenteils geht’s hier in ner gut verständlichen englischen Sprache zur Sache ,wobei man allerdings auch ein paar wenige Sachen in der landeseigenen Sprache präsentiert .Mit 8 Interviews bestückt ,ist das Heftchen mit seinen über 50 Seiten schon recht fett geworden .Musikalisch legt man sich hier wie eh und je nicht wirklich fest sondern beackert die verschiedensten metallischen Ausrichtungen .Band mäßig geht’s hier natürlich in die absolut tiefsten Undergroundregionen ,wobei ich mir aber durchaus vorstellen kann , das Bands wie z.B SIAL (Depressive Suicidal Black Metal) durchaus auch schon hier in Germany bekannt sein dürften .Was allerdings alle anderen - Lavatory (Death Metal ), Hellishlinthar (Black / Dark Metal ),) ,Tanak Bihis (depressiver / ambient Black Metal ), Herida Profunda (Hardcore Crust / Metalpunk), Vrykolakas (Death Metal ),Flying The Flesh (brutal Death Metal ) und Mortuary Ancestor (okkulten Death Metal ) angeht -dürften die wohl wirklich nur den ganz extremen Undergroundfreaks unter euch irgendwie bekannt vorkommen . Neben ein paar wenigen Reviews ,wird hier dann auch wieder seitenweise in der "Forum" Rubrik über verschiedensten Themen (Bootleg & Re-Release-Kultur , Vinyl Trends, 10 Alben, die das eigene Leben beeinflussen ….. ) gesprochen .Echt ganz interessant ,was man da so liest !Dann ist man aber leider auch schon am Ende angelangt .Also ,ich find das Heftchen cool ,da man echt seinen metallischen Horizont um einiges erweitern kann und zweifelsfrei auch die eine oder andere Band /Veröffentlichung findet ,welche einen interessieren könnte . ( LEO)
M.Azmah , Lot 941, Jalan Setu Lang Daeng, Pulau Gadong 75200 Melaka, Malaysia
                                                                                   PAUSENFÜLLER AUSGABE 1 – KUNST ( deutsch A 5 )
Was für eher merkwürdige Veröffentlichungen doch auch mal ihren Weg hierher finden !Mit Mucke oder irgendwie was mit Metal hat diese kleine ,knapp 45 seitige Lektüre nun mal gar nichts zu tun . Fest steht ,das man sich hier durchaus nen Kopf gemacht hat ,was die inhaltliche Gestaltung betrifft ,welche man auch durchaus als recht anspruchsvoll betiteln könnte .Hinter dieser Lektüre stecken Leute ,die schon mit diversen anderen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht haben (Jörg Herbig Roman Reihe “ Fledermaus “ .“ Der Lachende Totenschädel “ und  Jerk Götterwind ) Wie bereits am Hefttitel unverkennbar ,geht’s hier in erster  Hinsicht um Kunst . Hierzu wurden dann Interviews mit dem “ INSIDE Artzine “ und “ Vici – Artworks “ geführt ,welche durchaus tiefgründig ausfallen und nen gelungenen Einblick in deren künstlerische Welt bietet .Neben diversen Beiträgen zum Thema Kunst , Buchvorstellungen und nem Bericht zur „Documenta Kassel“ ,taucht auch einiges an Bildmaterial auf .Das alles ist recht großzügig layoutet ,wirkt aber insgesamt dennoch recht positiv auf den Betrachter .Wem genau ich das hier nun empfehlen kann ,weiß ich echt nicht .Wer aber irgendwie nen künstlerischen Plan oder irgendwelche Ambitionen in diese Richtung hat ,der könnte hiermit durchaus seinen Horizont erweitern .Ich kann damit „leider Gottes“ nun absolut nix anfangen . ( LEO )
artifex-absurdus@gmx.de
 
                                                                                            NO GOD RHETORIC/KANDAR ( SPLIT “7 VINYL)
Bei czechischen Grind fallen mir sofort Namen wie „Spasm“ und „Gutalax“ ein ,bei denen ja nun jeder ,der auf derbes Zeugs steht ,nen wahres Freudentänzchen aufführen wird .Die beiden Vertreter hingegen  ,die sich hier auf der kleinen Vinylscheibe verewigt haben ,sind aber echtes Neuland für mich .Den Anfang machen NO GOD RHETORIC ,die immer hin schon seit 2015 rumlärmen ,wohl aber bisher noch nicht wirklich mit Veröffentlichungen in Erscheinung getreten sind .Satte 8 Songs wurden hier nun ins Vinyl gefräste ,welche sich auch musikalisch gesehen ,mit ziemlicher Sicherheit in jeden Schädel fräsen werden .Eher recht kurz und knapp ,zieht hier ein Gewaltakt den nächste nach sich .Tief im alten Grindcore/Fastcore angesiedelt , gibt’s hier natürlich die volle Kanne an energetischen ,hyper schnellen Riffs und Drumattacken .Aus voller Kehle gibt’s hier dann natürlich auch die fiueseste Ladung an kreischenden Gesangattacken ( sekundenweise kommt’s nur mal zum Growleinsatz ! ) bei welchen man nur erahnen kann ,dass der Typ nach seinen Darbietungen säuerlich kein Wort mehr rauskriegen wird .Ein echter „chaotischer „ zerstörerischer Ritt ,bei dem man sich doch besser anschnallen sollte !
Kacke, jetzt kotzt es mich aber irgendwie an , nach nur nen paar Minuten schon wieder aufstehen zu müssen ,um erneut in den Genuss der mächsten gebotenen Klänge zu kommen .Obwohl KANDAR nun immerhin hier 4 ihrer Songs vorstellen ,reicht die Zeit kaum aus ,um mal Pinklern zu gehen ! Da ist man gerade mal so ganz leicht warm geworden ,merkt so die ersten Regungen in den Körperregionen ,und dann ist schon wieder Schluss .Dabei ist das ,was die hier ihren Instrumenten entlocken ,so richtig satter ,derber Grindcorestoff ,der echt gut zündet .Mit so nem klitzekleinen Hauch von Death Metal bestückt ,bieten die hier ein echt interessantes Feuerwerk  ,welches sogar durch seine recht variable Darbietungsweise ,kaum mal langweilig wird und so einiges an echt interessanten Momenten bietet . Neben den unzähligen groovigen Passagen geht’s gerade im Rhythmusbereich nicht komplett geradlinig zu Sache . Da ist man doch immer wieder mal echt eher vollkommen überrascht ,wie urplötzlich und schnell sich da was ändert .Obwohl die nun alles andere als volle Kanone rumdreschen ,ziehen die Songs ungemein und bringen echt verdammt fett was rüber .Da sollte man auf jeden Fall mal Ausschau nach deren in letzten Jahr erschienenen full lenght „Groovy“ , halten .
Wer sich diese 10 minütige ,kurzweile aber richtig schön derbe Unterhaltungskunst reinziehen will ,sollte auf seine Geldreserven zurück greifen und schleunigst 8 Euro plus 1,45 Euro Porto (Germany) / plus 3,70 Euro Porto (worldwide, via airmail) rüberwachsen lassen . ( LEO )
Witchcraft Records       https://schattenmanns.wordpress.com/     witchcraftmag@gmx.de
 
                                                                                           THRASHING DAMNATION – “THRU COMPILATION 2 “
Das ist ja mal wieder nen richtig feiner Sampler ,welcher insbesondere die Thrashgemeinde und diejenigen unter euch  ansprechen sollte ,welche eher im Underground rumwühlen wollen ,um mal wieder nen paar gute Acts zu entdecken .Wie es der Samplername schon verspricht ,zeigen hier 11 Bands ,was deren Vorstellung von Thrash Metal ist ,bzw .inwieweit man dazu fähig ist ,seine Vorstellungen davon überhaupt in die Tat umzusetzen .Sämtliche hier vertretenen Bands kommen aus Polen ,deren gesamte Metalszene ja nun ohne Zweifel ,mit zu einer der Größten in Europa gehört .Zum überwiegenden Teil bietet man hier Thrashmetalstoff ,welchen man getrost in die alte 80‘ziger Thrash Metal Ära einstufen sollte .Nen paar vereinzelte Bands lassen hierbei dennoch auch diverse Speed Metal und sogar punkige Einflüsse recht deutlich erkennen . Irgendwelche neumodern beeinflussten Sounds gibt’s hier zum Glück tatsächlich kaum zu entdecken . Die Bands sind hier wirklich fast durchweg old school mäßig am rumwerkeln und verdeutlichen glasklar ,welches musikalische Potential noch in den Tiefen der polnischen Szene schlummert . In wieweit die hier vorgestellten Bands nun noch im tiefsten Underground agieren oder doch eventuell schon „kommerziell“ erfolgreich sind/waren ,müsst ihr selbst rausfinden . Mir selbst sind jedenfalls Bands wie DRILLER ,THE NO-MADS , STRIKING BEAST , RUSTED BRAIN, R.O.D.,RAGING DEATH, MENTHRASS ,REPULSOR, ROTTENGEIST…. echt absolut noch kein Begriff . ( LEO )
Defense Records    www.defensemerch.com
 
                                                                                                           KILLING AGE – “ DEVIL’S CHILD”
Nachdem die Esslinger letztmalig 2012 mit „Good Times“ auf sich aufmerksam machten ,hat es jetzt satte 5 Jahre gedauert , um nun ne neue Scheibe nachzulegen .In gewohnt grooviger Manie ziehen die hier dann auch 13 mal ihre Runden , wobei man recht deutlich seinen Vorbildern „Pantera“ oder auch „Machine Head “ huldigt .Durchtränkt mit fetten Riffs und Groovs ,drückt deren Mucke schon recht kräftig in die Gehörgänge .Im direkten Vergleich zum Vorgänger geht man hier dann sogar noch nen Stück druckvoller und kräftiger zu werke .Allerdings ist man aber auch hier nun keinesfalls abgeneigt ,desöfteren doch mal ne eher sehr melodiöse Vorgehensweise an den Tag zu legen .Das macht sich zwar in punkto Songaufbau recht gut ,sorgt zusätzlich für Abwechslung ,nimmt aber doch irgendwie immer wieder den Druck aus den Stücken .Richtiges „ abschädeln“ wird einem dadurch dann eher etwas erschwert ! Der raue ,sehr kräftige ,leicht corig wirkende Gesang , gemischt mit fast schon „Brülleinlagen“, macht sich hierbei natürlich bestens und verleiht den Stücken noch mal zusätzlich ne fette Portion an roher Kraft .Großartig irgendwas auszusetzen gibt’s hier sicherlich nicht ,da man konsequent sein eigenes Ding durchzieht und auch technisch voll überzeugen kann .Dennoch klingt „Devil’s child“ für mich im Endeffekt doch leider etwas zu „harmlos“ ,auch wenn es durchaus ne Vielzahl an Stellen gibt ,welche einen wirklich richtig mitreißen können .( LEO)
Gegentrend Records   http://www.gegentrend-records.de/
 
                                                                                                 TERRORDOME – “WE’LL SHOW YOU BOSCH,MITCH!”
Schon der Blick auf das Cover sorgt dafür ,dass sich ein breites Grinsen in meinem Gesicht breit macht ! Richtig lässig und mit nere gehörigen Portion an „schwarzen Humor“ behaftet ,wir hier zweifelsfrei bereits mehr als deutlich ,mit wieviel Spaß ,Hingabe & Überzeugung ,man hier seiner musikalischen Vorliebe frönt .Seit 2005 aktiv in der Metalszene unterwegs ,gehören die 4 Krakauer Burschen  sicherlich nicht wirklich mehr in die Kategorie der eher unbekannteren Bands .Zumindestens in Polen sollte die wohl jeder Metalhead doch schon kennen .“We’ll show…“ ist nun ne Art „Best of“ der Jungs ,welche 2014 das Licht der Welt erblickte und ganz deutlich aufzeigt ,dass man es sowohl technisch wie auch von der Mucke selbst , voll drauf hat , zu überzeugen .Im typischen - man könnte teilweise vielleicht sogar meinen  - fast 1:1 kopiertem Mosher Style gehalten ,werden hier 28 Tracks präsentiert ,die selbst deren alten Helden wie „DRI“  oder “SOD“ nicht besser hingekriegt hätten .Durchweg enorm flott gestaltet ,brennen die hier ein super intensives und mit massig Energie beladenes Feuerwerk an Klängen ab ,welches einem echt total mitreißt . Neben leichten Punk Attitüden ,Massen an Crossover Elementen Crossover ,sind‘s natürlich vorrangig die Thrash Metal Klänge ,welche die Burschen ungemein anmachen zu scheinen .Das man dabei nun in keinster Weise irgendwie ,irgendwo ,irgendwann mal so etwas wie ne eigene Note entdecken kann ,ist zwar schade ,tut dem gesamten Erscheinungsbild der Scheibe aber dennoch nicht schlecht .Denn das ist nun mal Mucke, die ganz einfach voll ins Blut übergeht ,mitzieht ,jede Menge an Spaß und Spielfreude verbreitet .Viel mehr braucht der Mensch eigentlich nicht ,oder ? Natürlich kannst du bei denen an allen Ecken Riffs und Rhythmen entdecken ,welche dir mehr als bekannt vorkommen und deine Gedanken auch sofort in Richtung „SOS ,“DRI“ oder auch „Slayer „ , „Testament“……lenken . Dementsprechend findet man hier dann auch ne leicht umbenannte Coverversionen von SOD‘s "Speak English or Die" (umbenannt in "Speak English or Gay") oder Nuke's "Hang the Pope" (umbenannt in "Hang the Cop") vor . Neben aktuellem Material ,wurde hier auch sämtliche Songs der bisherigen  EP , Split und  Single draufgepackt .Zusätzlich präsentiert man noch 6 Live Kracher vom „Live in Warsaw  bootleg 2013 „ .Insgesamt gesehen gibt es hier wirklich fast 50 Minuten feinster Unterhaltung ,welche absolut bestens dazu passt ,mit deinen Kumpels nen Haufen Bier wegzukippen und die Party richtig in Gange zu bringen .Live mäßig sollte deren Material ,ohne jeden Zweifel ,auch für nen voll abgehenden Mosherpulk vor der Bühne sorgen . Starke Scheibe ! ( LEO )
Defense Records     www.defensemerch.com
 
                                                                                                                 TERRORDOME – “MACHETE JUSTICE”
Und dann liegt mir auch gleich mal noch  die zweite full lenght Scheibe der Polen  von 2015 vor .Ums gleich vorweg zu nehmen ,die Polen bleiben ihrem Style voll und ganz treu ,ohne auch nur das kleinste bissel davon abzuweichen .Zwar würde ich hier glatt mal behaupten ,das man dieses Mal doch noch etwas stärker in Sachen Riffs rumgewildert hat . Denn hier tauchen verdammt bekannte Riffs der Marke „Slayer“ vermehrt und ganz eindeutig auf .Ist aber wirklich scheiß egal ,denn die passen einfach zu 100% hier rein !Wie gehabt ,wird hier voll und ganz seinen großen Helden der 80‘ziger Jahre seine absolute Ehrerbietung dargebracht. Großartige Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es hier kaum mal zu hören .So nen paar ganz kleine ,super kurze melodischeren Zupfer sind zwar mal zu vernehmen ,aber die fallen nun absolut nicht wirklich auf .Hier liefert man wirklich voll und ganz das vollkommene Thrash / Crossover Brett ab ,welches einfach nur Spaß macht in sofort in jede einzelne Körperzelle eindringt . Einzig allein der Abschlusssong ,Titel 11 ,fällt dann mal ein klein wenig aus der Rolle ,da man hier gerade im Gesangsbereich doch mal etwas anders agiert und sich streckenweise mit nem kaum zu bestimmenden Ausdruck darstellt .Klingt echt verdammt schräg !Vollkommen fest steht jedenfalls , dass dieses Teil rockt wie sau !Ne richtig geile Abgehmucke ,die zwar nun absolut nix Neues oder außergewöhnlich interessantes mit sich bringt ,aber zu mehr als 100% dafür sorgen wird ,dass sich der Platz vor ner Bühne zu nem wahren Schlachtfeld verwandeln wird . ( LEO )
Defense Records     www.defensemerch.com
 
                                                                                                                                     GRAI –“ASHES”
Spätestens seit ihrem Vorgängeralbum „Mlada” sollte sich das russische Sextett auch hier bei uns in Germany einen Namen gemacht haben .Obwohl „Ashes“ nun mittlerweile auch schon ihr viertes komplettes Album ist ,gelang es denen erst  mit „Mlada”,auch international voll zu punkten und einen mehr als positiven Eindruck zu hinterlassen .Nicht ohne Grund gab’s damals 2014 von mir die top HAMMER Bewertung .Nun steht man erneut in den Startlöchern und präsentiert 11 brandneue Stücke , welche bei jedem Fan epischer, folkloristischer ,teils symphonischer Pagan Metal Mucke ,das Herz schneller schlagen lassen wird .Und bereits der erste Song lässt bei mir nen echtes Gänsehautfeeling aufkommen .Mystisch und geheimnisvoll gehalten ,wird hier erst einmal verstärkt auf Rhythmus und Melodien gesetzt ,die unter die Haut gehen ,bevor man dann fließend zum nächsten Song übergeht . In ner wirklich schönen dunklen Atmosphäre getaucht , zeigt man sich dann vorrangig mehr im Midtempobereich ,wobei nur ganz vereinzelt mal etwas heftiger in die Saiten gegriffen wird .  Titel 7 ist hierfür ein super Beispiel ,dass auch härtere , Metal mäßig Riffs und auch fette Drums hier hervorragend reinpassen .Dennoch orientiert sich in erster Linie deren Songaufbau auf eine klare folkloristische Ausrichtung ,welche zusätzlich noch durch die diversen Einsätze von  Blas- , Zupf -und Folkinstrumente unterstrichen wird .Trotz der klaren Ausrichtung ,gestaltet sich „Ashes“ dennoch sehr vielschichtig. Insbesondere der Einsatz der Akustikgitarre ,der Flöten und nicht zu vergessen ,des ungemein ansprechenden Gesangs ,sind hier sehr dominant und prägen in erster Linie das gesamte Geschehen . Ein unverkennbares Markenzeichen der Band ist  auf jeden Fall auch der Wechsel zwischen klaren ,hellen und dunklen ,growlenden Vocals .Obwohl das nun alles andere als was Neues ist ,macht einen gerade der Gesang hierbei ungemein an .Da kommt wirklich fast durchweg so ein richtig geiles Gänsehautfeeling auf ,welches dich absolut nicht loslässt und immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht .Verdammt gut hingekriegt hat man es auf jeden Fall ,die textlichen Inhalte ,welche sowohlö persönliche Erlebnisse wie auch Geschichten aus der russischen Kultur umfassen ,  immer musikalisch passend ,umzusetzen .Da merkt man doch schon mehr als stark ,dass dies ein Album geworden ist ,welches eine verdammt starke unterschiedliche emotionelle Ausstrahlung hat und bei welchem man ne Unmenge an Herzblut mit eingebracht hat . Insgesamt gesehen ist „Ashes“ doch um einiges mystischer, dunkler und härter geworden ist ,auch wenn man diesmal doch etwas mehr Augenmerk auf eingängige ,ansprechende Melodien gelegt hat .Zwar kommt man meiner Meinung nach hiermit nicht ganz an die Klasse des Vorgängers ran ,aber verstecken braucht man sich damit nun absolut nicht . ( LEO )
Noizgate Records  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.noizgate.com/de/
 
                                                                                                SUCKING VOID – „VEGETATIVE STATE OF CHAOS“
Bisher haben es  - die mittlerweile wieder zum Trio gewordenen Ulmer - wirklich mit jeder ihrer Veröffentlichung geschafft ,bei mir auf offene Ohren zu stoßen und mich damit auch in einem nicht gerade geringen Maße ,zu begeistern . Jetzt bin ich aber erst einmal etwas verwirrt und irritiert ,ob das hier nun wirklich dieselbe Band ist ,welche mit ihren bisherigen Veröffentlichungen ( Scavenger Demo 2012 , Sudden Effacement EP 2016 )  ganz gut punkten konnte !? Denn im Gegensatz zu deren alten Veröffentlichungen ,hat man doch recht stark an seinem metallischen Style geschraubte und doch so einiges ,zumindestens aus meiner Sicht,verändert .Sicherlich ,die Ulmer konnte man eigentlich noch nie so wirklich in eine ganz feste Kategorie einordnen ,wobei aber zumindestens immer ganz fest die ne knallharte klare Linie des Death Metal herauszuhören war .Das ist bei den aktuellen Songs zwar auch noch vertreten (so nen gewissen alten „Obituary“ Spirit gibt’s ja durchaus immer noch zu entdecken ) ,wirkt  aber irgendwie hier eher etwas „versteckter“ und tritt nicht ,wie sonst, ganz so deutlich zum Vorschein .Bedeutend klarer hingegen werden hier dieses Mal die Thrash - und sogar Heavy Metal Faktoren zum Vorschein gebracht .Man zeigt sich doch schon bedeutend verspielter ,wobei zwischendrin zwar auch immer mal diese schön krachigen ,mitziehenden Parts auftauchen ,aber nun nicht wirklich lange beibehalten werden ,bevor man wieder umsteigt .Das zeigt sich insbesondere durch ne wirklich hohe Anzahl an Breaks und Rhythmuswechsel ,welche die Songs leider doch eher etwas zerstören ,als dass sie denen wirklich super gut tun würden .Das soll jetzt nun keineswegs heißen , dass die Stücke nicht wirklich durchdacht sind oder nicht gleich ins Ohr gehen .Ne ,die haben schien echt nen Plan ,was man macht bzw. machen will .Aber mit der Zeit wirkt das irgendwie zu viel des Guten und für meine Ohren dann doch etwas zu abwechslungsreich .Gerade durch die Vielzahl von Breaks wird der ansonsten doch recht derbe und fette Songaufbau doch in Mitleidenschaft gezogen .Gut ,jetzt kann man ja einfach mal sagen , man hat endlich so etwas wie seinen  eigenen Stil gefunden…Aber ehrlicher Weise muss ich zugeben  ,dass deren älteres Material bei mir bedeutend besser angekommen ist ,als die 7 neuen Stücke .Was mich dann aber hier dann wirklich alles andere als anmacht ,ist der Gesang .Setzte man auf den vorangegangenen Veröffentlichungen hierbei noch auf verhältnismäßige Vielseitigkeit ( recht derben Growls , röchelndem Ausdruck und gelegentlichem fieserem Geschrei ) geht’s hier doch eher verdammt monoton zur Sache .Was haben die sich denn dabei nur gedacht ? So einen gleichbleibenden ,leicht growlenden ,monotonen Ausdruck habe ich echt schon lange nicht mehr gehört .Da passiert absolut nix ,und zwar die gesamte Scheibe durch .Klingt fast schon so ,als würde man die Texte einfach nur ablesen ohne auch nur das klitzekleine Fünkchen an Emotionen mit einzubringen .Sorry Jungs ,aber damit komme ich echt nicht klar ! Dennoch muss man zugeben ,das hier rein technisch geschehen ,ganz klar ne fette Steigerung zu den alten Sachen zu erkennen ist .Stellt sich nur die Frage ,ob auch die recht deutlichen Veränderungen beim Sound und beim Songaufbau bei der Masse der Leute da draußen richtig gut ankommen wird . ( LEO )
https://www.facebook.com/SuckingVoid      https://suckingvoid.bandcamp.com/
 
                                                                                     MASTIC SCUM / HEAD CLEANER  ( SPLIT 7” EP )
Die Österreicher von MASTIC SCUM sind ja nun ohne jeden Zweifel schon eine ganz feste Institution ,wenn es um derbste Mucke geht .Nachdem es nun zum Besetzungswechsel am Bass kam ,legt man hier nun mit 3 brandaktuellen Songs ein kleines Lebenszeichen vor ,was die Wartezeit auf das nächste full lenght Album verkürzen soll .( letzte Album "CTRL" kam ja schon 2013 raus !)Und wenn man diese drei Brecher - natürlich mit der dazugehörigen nötigen Lautstärke hört  - kann man jetzt schon mehr als gespannt sein ,was deren nächste Vollbedienung mit sich bringen wird . Denn was einem hier entgegen ballert ,hat‘s verdammt noch einmal wirklich in sich .Die Jungs ballern drauflos ,als gäbe es keinen Morgen mehr .Hatte man sich in vergangenen Zeit doch etwas mehr mit diversen corigen Einschlägen präsentiert ,besinnt man sich mit den aktuellen Stücken dann doch wieder mehr zurück auf alte Traditionen zurück  .Dabei hat man in Sachen Brutalität noch einmal ne Schippe mehr draufgelegt. Mit nem mehr als satten Groove Anteil versehen ,blastet man sich hier richtig derb durchs Geschehen .Trotz einiger eher „verspielter“ Parts, gehen die dennoch immer geradlinig ihren Weg und lassen absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,das man sich auch international gesehen durchgesetzt hat und sein Ansehen in der Szene hiermit ohne jeden Zweifel noch einmal um einiges mehr vergrößern kann bzw. wird .Geil !
Die Griechen HEAD CLEANER  sind sicherlich auch  schon ne wirklich feste Institution ,wenn es um derbste Klänge geht .Neben ner Vielzahl an Veröffentlichungen sind die seit ihrer Gründung 2002 auch schon Live auf ner Vielzahl an angesagten Festivals in Erscheinung getreten. Deren 3 Songs passen für die Split wie die so genannte „Faust aufs Auge „ . Auch wenn man sich nicht ganz so geradlinig wie die Österreicher präsentiert ,haben auch deren Songs mehr als genügend Potential ,um einen richtig „wütenden“ Mob um sich zu scharren .Deren Mischung aus Grindcore / Death Metal und leichten Crust Einschlagen wirkt allerdings doch verspielter und eben nicht ganz so geradlinig .Zum einen kommt’s bei denen doch auch mal vor ,das man sich auch mal etwas „länger“ eher zurückhaltend präsentiert ,das Tempo rausnimmt ,bevor man dann wieder die volle Fahrt aufnimmt . In nem doch recht guten old school feeling verpackt ,hauen die Songs durchaus verdammt gut rein ,präsentieren sich aber, was die Soundqualität und Durchschlagskraft betrifft ,nicht ganz so druckvoll wie bei ihren Mitstreitern  . Fazit : MASTIC SCUM überzeugen auf der ganzen Linie und sorgen durchweg für nen breites Grinsen bei mir .HEAD CLEANER machen ihre Sache zwar auch verdammt gut ,wollen aber nicht so richtig „ den Funken überspringen „ lassen. ( LEO )
Screaming Victims Records    https://www.facebook.com/screamingvictims/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                     ÜBERGANG – “ ZEICHEN DER ZEIT”
Oh man ,ganz so einfach machen es die Göttinger einem nicht ,deren Debut in irgendeine Schublade einzuordnen .So gesehen ist das ja dann sicherlich nicht schlecht ,wenn man auf metallisch weitläufigen Pfaden wandert ,auch wenn sich die 13 Songs  im ersten Moment ,als ne alles andere als einfache musikalische Kost präsentieren . Ziemlich stark Thrash beeinflusst, binden die hier aber auch eine nicht gerade zu verachtende Portion an Crossover mit ein ,welcher mich gerade im Rhythmusbereich doch immer mal wieder an die alten Helden von “SOD” , „DRI „oder auch “MOD” erinnert . Zusätzlich kommt noch so ein ganz leichtes punkiges Ambiente zum Vorschein ,was zwar sicherlich hauptsächlich an den deutschsprachigen Texten liegt ,aber dennoch recht deutlich auszumachen ist . Recht auffällig bei ihren Songs ,sind die doch  mannigfaltigen Rhythmuswechsel .Obwohl zwar der größte Teil an Songs wie wild nach vorne los rockt ,gibt’s dennoch fast in jedem Stück kürzere ,eher etwas zurückhaltender gestaltete Geschwindigkeitseinschübe .Insbesondere im Bereich der Gitarren  fegt man hier nicht nur wie wild nach vorne los ,sondern setzt schon ziemlich unberechenbar,  auch mal auf leicht filigranere und zurückhaltendere Riffs . Die Drums werden hier über weite Strecken durchaus verdammt fett und durchschlagend bearbeitet . Genau so wie die Mucke ,kann man auch mit der Sangesdarbietung eine durchaus eigene Note vorweisen . Der ziemlich hohe  ,leicht schrille ,fast schon etwas gemein gefährlich wirkend Ausdruck  hat schon was , was man so noch nicht wirklich kennt .Die vereinzelt auftauchenden chorus Gesänge hingegen sind dann eher doch etwas typischer für diese metallische Ausrichtung .Tja ,was bleibt denn nun mal wieder abschließend zu sagen ….? Auch nachdem die Scheibe nun schon zum dritten Male hier bei mir seine Runden dreht ,haut die mich dennoch nicht wirklich vom Hocker . Zweifelsfrei ist’s für nen Debut ne rundum gelungene Scheibe geworden ,welche auch ohne jeden Zweifel ,gerade bei dem jüngeren Publikum seine Fans finden wird .Aber für mich fehlt hier ganz einfach irgendwas ,was einen wirklich total umhaut und völlig abgehen lässt . ( LEO )
Demons Run Amok Entertainment     http://www.demonsrunamok.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                             TOO MANY ASSHOLES – “DEMO CD “
Das nenne ich mal noch echten Underground .Da muss man echt schon verdammt suchen ,um überhaupt mal nen paar Informationen über die 3 „kaputten“ Typen zu finden .Dank fratzen book findet man dann aber zum Glück doch noch nen bissel was ,was einem weiterhelfen kann .2016 zusammengerauft ,sind die nun erstmals am Start ,um uns mit taufrischem Extremfutter für unsere verwöhnten Ohren zu versorgen .Ganz aktuell ,aus den tiefsten Proberäumen kommend ,werden uns hier 12 Songs + Intro vor’s Fressbrett gekloppt ,die schon aufgrund der Spielzeit von knapp 14 min .erahnen lassen ,was abgehen wird .Kurz und knapp ,aber enorm heftig , kämpft man hier mit allen Mitteln gegen sämtliche trendigen oder kommerziellen Auswüchse der hart gesottenen Metalwelt .Deren fast schon anarchistisch anmutenden „Vergewaltigung“ der Musikkultur ,setzt sich hierbei aus ner gewaltigen Portion Grindcore ,einigen wenigen Noise Ausflügen bis hin zu ner ganz leicht punkig anmutendem Vorgehensweise ,zusammen .Selbst hat man das als Lo-Fi-Grindcore bezeichnet ,was mir selbst aber ein völlig Arten fremder Begriff ist !!!Cool dabei ist ,das man durchweg und vollkommen richtig schöne muffige ,dreckige old school Luft einatmet .Das die Jungs auch mit voller Begeisterung und Überzeugung das machen ,was sie wollen ,ist mehr als deutlich zu erkennen .Obwohl die nun bei ihren Stücken komplett durchziehen ,schafft man es dennoch ,mehr als genug Abwechslung mit einzubringen ,ohne das hierbei jedoch in irgend einer Form mal das Tempo gedrosselt wird .Das ist schon ne richtig geile Angelegenheit ,welche man zu 100% unterstützen sollte . Definitiv ein mehr als positiver Lichtblick in den Unmengen an diversen Veröffentlichungen ,welche fast täglich auf den Markt geworfen werden .
P.S .Auch zur Covergestaltung kann man nur gratulieren ,wobei einem ohne jeden Zweifel bei dem kindlichen „Gekritzel „ ein mehr als breites Grinsen im Gesicht stehen wird .Das ist so kultig ,geil ,abgefahren ,so dass ich es euch hier keinesfalls vorenthalten will . ( LEO )
https://www.facebook.com/toomanyaholes/     toomanyassholes.bandcamp.com    totalnoize@gmx.de
 
                                                                                          HAMMER        ÖKOMISANTROPH – “I DENY” ( TAPE )
Mal ganz ehrlich ,eher etwas skeptisch und mit einer nicht all zu hohen Erwartungshaltung gehe ich hier ran ,da ich mir nun im Vorfeld absolut nicht wirklich schlüssig bin ,was hier abgehen wird .Der Name selbst wirkt ja nun schon mal völlig ungewöhnlich ,wobei man so rein von der gelungenen Gestaltung des Einlegers her vielleicht schon erahnen könnte ,in welche finsteren Abgründe man hier eventuell gerissen werden wird .Liest man dann noch im Einleger folgenden Ausspruch : „ Ich danke den Bäumen ,Felsen, Tieren und Pflanzen auf diesem Planeten ,da sie nicht so scheiße sind wie die Menschen auf selbigen ! Tod uns allem!!!!!! „ verwirrt das einen nur noch mehr .Die wenigen Informationen ,welche man hierzu finden kann, zeigen zumindestens schon mal ganz klar und deutlich an ,dass sich Protagonist und Einzelkämpfer „Waheela ,welcher sich hier betätigt ,alles andere als Mainstream mäßig oder kommerziell unterwegs ist .Und das ist auch ohne jeden Zweifel gut so ,denn gerade solche Leute sind es doch ,welche die „Szene“ wirklich bereichern können und auch noch wissen ,was „Szene“ wirklich zu bedeuten hat .Musikalisch war der Brandenburger bereits mit seinem Projekt „ Siechtum „ am Start ,mit welchem er auch durchaus für etwas Wirbel bei den Anhänger der schwarzen Musikkunst sorgen konnte .Jetzt aber zum musikalischen Aspekt dieser Veröffentlichung ,welche völlig entgegen meiner Erwartungen ,alles andere als in irgendeiner Weise beschissen ist .Die 8 Songs ( auf dem Tape sind zwar nur 4 Titel angegeben, wobei diese laut den Infos sowohl auf der A Seite wie auch auf der B Seite vorhanden sind ) präsentieren sich in einem musikalischen Gewand ,welche nicht dunkler und düsterer sein könnte .Das kommt einem echt so vor ,als würden sich sofort die Pforten der Hölle öffnen und alles verschlingen ! Obwohl zu lesen ist ,das „Ökomisantroph“ Black-/ Death Metal rüberbringen ,sind die tödlichen Anteile beweiten rarer gesät als die durchweg ganz offensichtlichen Black Metal Ambitionen .Sehr traditionell verpackt, erinnert mich das voll und ganz an den ursprünglichen norwegischen Black Metal Style . Eiskalt ,gnadenlos, dreckig und ultra gefährlich wirkend , werden hier sämtliche emotionalen Stimmungen des Black Metals miteinander vereint und zu einem Gesamtwerk verpackt ,welches selbst mich ,als absoluten Nicht-Black-Metal -Metaller ,fast erstarren lässt .Durchweg in tiefster Dunkelheit agierend ,wird neben den von Hass geprägten schnellen ,brutaleren Parts auch sehr großen Wert auf atmosphärische ,ruhigere und vor allem ansprechende  Melodien ,gelegt .Gerade diese zurückhaltenderen Elemente ,welche man gerade im Mitteleteil der Songs vorfindet ,sind sehr prägend für die gesamte Mucke .Hierbei bestimmt insbesondere  die  richtig „schön“ tief gestimmt Gitarre das Geschehen .Obwohl die wohl künstlichen  Drums hierbei leider stellenweise etwas unterzugehen scheinen ,entfalten die trotzdem immer noch genügen Wirkung ,um den einzelnen Stücken nen zusätzliches Stück Leben einzuhauchen .Der hierzu absolut passende ultra finsterer Gesang ,welcher stellenweise mit Hall unterlegt und teils leicht im Sprechgesangscharakter gehalten wird ,verstärkt hierbei noch einmal zusätzlich die doch sehr morbide und misanthropische Ausstrahlung der gesamten Songs . Ich kann da nur sagen ,absolut geil !!!Deshalb muss ich euch ,auch als eingefleischter Death/Grind/Crust Fan ,hier ne absolute Kaufempfehlung aussprechen .Das auf 100 Stück limitierte Tape ,hat es echt mehr als verdient ,einen würdigen Platz in eurer Sammlung zu finden . Für schlappe  4€ bei “ Worship Tapes “  zu ordern .Support the real underground!  ( LEO )
Worship Tapes
     https://www.facebook.com/worshiptapes/     worshiptapes@gmx.de
 
                                                                                                    DELIVER US TO EVIL ( DEMO TAPE 2016)
Das gibt es doch heutzutage nicht wirklich ! Trotz intensiver Recherchen in allen möglichen Medien ,habe ich doch tatsächlich keinerlei Infomaterial gefunden ,was diese Band betrifft .Nicht mal bei dem Label ,welches mir dieses Demo geschickt hat ,kann man auch nur den klitzekleinsten Ansatz für irgendwelche Informationen finden .Ist echt mehr als merkwürdig und lässt nur eine Schlussfolgerung zu .Die Band ist wohl das ,was man noch als absolut tiefsten Underground bezeichnen könnte / würde und haben wohl  dieses Tape ,mit 7 Songs ,nur zu reinen Promozwecken an ausgesuchte Leute geschickt .Anders lässt sich das für mich sonst nicht erklären ! Dabei ist sowohl der Sound ,wie auch die Mucke beiweiten nicht so schlecht ,dass man sich dafür schämen oder verstecken müsste .Zwar ist ihre Mixtur aus Black-/und Thrash Metal nun nicht gerade so gestaltet ,dass man  so etwas heutzutage eher selten vorfindet ,aber dennoch sind hier durchaus ein paar recht interessante Ansätze erkennbar .Deren Songgefüge orientiert sich sicherlich in erster Linie am Black Metal , aber gerade im Gitarrenbereich findet man dann doch so einiges an diversen thrashigen Elementen wieder .Hierbei zeigt man sich auch durchaus von einer eher vielseitigen Seite ,wobei man so einiges an verhältnismäßig eigenständigen Melodien mit im Gepäck hat .Rein vom rhythmischen Aufbau her ist man ebenfalls bemüht , jedem einzelnen Song so seine eigene Ausstrahlung zu verleihen . Mal eher ruhig ,melodiöser und recht atmosphärisch, schleppt man sich an manchen Stellen doch schon recht schwer durchs Geschehen ,anderseits lässt man sehr dunkle bedrohliche Black Metal Wolken am Himmel aufziehen um sich im nächsten Moment dann aber auch mal wieder einen stärkeren Thrash Gewitter hinzugeben . Die ,um die Atmosphäre zu verstärkenden ,leicht eingesetzten Wolfslaute  klingen zwar wirklich irgendwie künstlich auf-(ein)gesetzt ,erfüllen aber dennoch ihren Zweck. Obwohl das hier nun nicht vollkommen ausgereift klingt ,manches Mal doch eher bissel „holpriger“ daherkommt ,ist’s rein von der Umsetzung her ,nun wirklich nicht so schlecht .Um damit heutzutage aber wirklich jemanden „hinter den Ofen hervorzulocken „ ,reicht’s aber mit absoluter Sicherheit nicht aus . ( LEO )
 
                                                                                                                    ALL WILL KNOW – „ INFINITAS“
Bereits mit ihrer letzten Scheibe „ DEEPER INTO TIME“ ( 2015 )konnten die sechs Darmstädter mich durchaus von ihren musikalischen Fähigkeiten überzeugen ,auch wenn ich nun alles andere als ein Fan solcher Klänge bin .Nachdem man nun fleißig Live unterwegs war und ohne Zweifel so einiges an Fans dazu gewonnen hat ,legt man nun mit diesem knapp  60 min . nach .Mit satten 13 13 Songs  bestückt ,beschreitet man hier dann auch weiter seien bisher eingeschlagenen Weg .Allerdings ist klar erkennbar, das man doch bedeutend mehr an seinem Songwriting gefeilt hat und diese doch noch mehr ausgebaut hat . Wie bereits beim Vorgänger ist es aber auch hier für meinereins eher ein Problem ,damit klar zu kommen ,dass die Band ,als im  Melodic Death Metal angesiedelt ,überall dargestellt wird .Einzig allein ein paar härte Riffs sind es hier ,denen ich noch diesen Einfluss zugestehe würde . Denn ansonsten präsentieren sich die Stücke doch viel ,viel tiefer im Progressive Metal Bereich angesiedelt ,wobei man teilweise sicherlich sogar behauten könnte ,dass ihr doch ,mal mehr ,mal weniger ,recht experimentierfreudig zur Sache gegangen wird .Von Anfang an zeigt man sich verdammt modern angeschlagen ,bringt so nen leichten Power - / Heavy Metal Touch mit rein  ,verdeutlicht aber bereits hier schon recht klar ,dass man auf diverse corige Einschläge auch weiterhin zurück greift( insbesondere beim Gesangsstil )  .Ab dem nächsten Song wird es dann aber zu 100% klar ,dass die moderne härtere metallische Schiene genau das ist ,wo man sich am wohlsten fühlt. Im Wechsel zwischen Melodien und durchaus enorm fetten Parts gelingt den Jungs ,hier wirklich enorm was an Abwechslung mit reinzubringen und damit wirklich dafür zu sorgen ,das keine Langeweile aufkommt .Hierbei kommen die Stücke über weite Strecken verdammt technisch ,teils sogar eher etwas verspielt wirkend ,rüber .Obwohl man dennoch recht flott zugange ist ,kommen aber dennoch Unmassen an melodischen Elementen und fast schon virtuosen Soli mit rein ,welche zwar immer wieder für frischen Wind sorgen ,aber für mich dann doch teils viel zu sehr ausgereizt werden . Insbesondere deren Gitarrenarbeit  ist auch hier dieses Mal wieder enorm hoch und vor allem technisch in einem Level angesiedelt ,welche schon ne beachtliche Qualität und Können vorweisen kann  .Mit dem Einsatz des Keyboards hatte man ja bereits beim Vorgänger nicht gegeizt ,so das auch dieses hier wieder streckenweise doch verdammt stark eingesetzt wird .Ich würde jetzt sogar mal behaupten ,dass dessen Einsatz hier noch einmal um einiges mehr verstärkt wurde .Ob man das nun gut findet oder nicht ,bleibt jedem selbst überlassen ! Positiv ist auf jeden Fall auch noch zu sehen ,dass man gerade im Gesangsbereich noch um einiges mehr variantenreicher geworden ist ,auch wenn die eher corige Ausdrucksform immer noch sehr vordergründig steht. Mit dem „Rausschmeißer „ ,einer unplugged Reggaeversion von „Deeper Into Time“, zeigt man sich dann von einer komplett anderen musikalischen Seite. Na gut ,wer das braucht !? Das die Darmstädter eigene ,recht eigenwillige musikalische Wege gehen ,ist ohne jeden Zweifel mehr als lobenswert ,mutig  und gerade in unserer heutigen Zeit nicht selbstverständlich . Dafür muss man denen vollen Respekt zollen !  Was mir aber dennoch bei ihren Songs stark fehlt ,ist so der „Mitgehfaktor“ . Zwar rockt das schon ungemein los ,aber gerade durch den doch sehr vielseitigen/vielschichtigen Songaufbau ,gibt’s eher nur seltener Mal so ein paar Momente ,wo man so wirklich mal abrocken kann bzw . muss .Dennoch irgendwie ein gelungenes Album, bei welchem man auch nach mehrmaligem Hören immer wieder was Neues entdecken kann und wird.
( LEO)   NOIZGATE Records Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld    www.noizgate.com
 
                                                                                                  FALLEN  EIGHT – “ RISE & GROW”( MCD )
Wer auf die ganzen modernen, trendigen und radiotauglichen Metalklänge steht ,dem werden die 6 Songs hier sicherlich gut munden .Denn die Franzosen gehören ganz genau in die Kategorie Bands , welche musikalisch gerade im Jungendbereich mehr als angesagt sind und sich dementsprechend kommerziell richtig gut vermarkten lassen .Gegen deren technischen Fähigkeiten will man ja nichts sagen ,auch wenn ich finde ,dass gerade die Gitarrenriffs teils doch eher recht einfach gehaltenen sind und nicht gerade von Innovationen sprühen .Wie man es sich sicherlich nun denken kann ,präsentieren die uns hier nun ne Mucke ,welche irgendwo zwischen Metal ,Hardrock und  natürlich Metalcore  angesiedelt ist. Hierbei gestaltet sich der Aufbau der einzelnen Songs eigentlich ganz genau so ,wie man es von den meisten Bands ,welche diesen Style frönen .Mal hackt man recht deftig los ,um dann aber auch immer wieder auf die melodischeren Parts zurückzugreifen .Die dazu gehörigen ,teils melodischen , teils rauen corigen Gesangseinlagen dürfen dann natürlich auch nicht fehlen .Und dieses Muster zieht sich dann durch die gesamten Songs .Durchaus kräftig ,stellenweise sogar einigermaßen groovend ,wird das Ganze hier schon präsentiert  , keine Frage !Sicherlich wird es hier auch den einen oder anderen Song geben ,welcher dafür sorgen wird ,das sich bei Liveauftritten ne Horde hüpfender Jugendlichen vor der Bühne verausgabt . Dennoch ,unter einer richtig zündenden Mucke stelle ich mir was anderes vor ,zumal die Stücke insgesamt gesehen, ganz einfach ziemlich künstlich  und glattgebügelt rüberkommen . ( LEO )
https://www.facebook.com/FallenEight/
 
                                                                                             SEEDS OF AGONY – „ MORBID REFLECTIONS“
Der schwäbische Vierer sollte oder könnte eigentlich jedem ,einigermaßen in der Materie stehenden härteren Metaller ,durchaus schon ein Begriff sein . Zwar haben die ,seid ihrer Bandgründung 2009 gerade mal ne Promo ( 2010 ) und nen Demo (Insanity for Everyone 2011) draußen ,welche aber durchaus recht gut bei der Metalgemeinde angekommen waren .In der Zwischenzeit lief wohl bei denen dann nicht alles so glatt ,wie man es sich dachte und so hat‘s nun doch ein paar Jährchen gedauert ,um sich endlich mit neuem Elan und mit nem Label in der Hinterhand ,mit seiner ersten offiziellen full lenght mal wieder zu Wort zu melden .Die Schwaben sind auch mit ihren aktuellen 7 Stücken  ihrer alten Vorliebe treu geblieben und zocken soliden old school Death Metal ,welcher durchaus so einiges an  Atmosphäre versprühen kann .Wer jetzt aber erwartet ,dass hier irgendwie ein massives Dauerfeuer an den Tag gelegt wird ,der täuscht sich .Zum doch vorwiegenden teil bewegt man sich in den mittleren Geschwindigkeitsregionen, wobei aber natürlich gelegentlich auch so nen paar richtig derbe und fette Knüppelpassagen nicht fehlen . Selbst so ein paar eher etwas melodiöser anmutende Parts finden hier ihren passenden Platz .Da gibt man sich schon echt Mühe ,die Songs interessant und abwechslungsreich zu gestalten . Dafür sorgen dann auch so nen paar leichte Thrash Metal Ansätze ,welche man durchaus gelungen mit in seinen Sound integriert .Sicherlich ,insgesamt gesehen bietet die Scheibe ,bis auf ein paar kleine Ausnahmen ,nun nichts ,was die Metalwelt zum Beben bringen wird .Aber hört man dann so nen Song wie „Captured Between The Gates“ ,weiß man ,dass in den Jungs noch einiges an Potential schlummert ,welches nur noch hervorgebracht werden muss .Denn das ist nen Stück ,welches man durchaus als das Highlight dieser Scheibe ansehen kann .Das gut 7 min .Stück  zeigt sich anfangs sehr zurückhaltend mit einigen sau starken Instrumentalpassagen ,baut sich dann so langsam auf ,bevor man dann das finale Ende mit nem richtig fetten Death Metal Hammeranschlag ausklingen lässt .Mehr solcher Songs hätten der Scheibe verdammt gut getan ! Alles in allem wird hier solide Death Metal Hausmannskost geboten ,die ganz gut ins Ohr geht ,aber selten mal wirklich aufschrecken wird/kann . ( LEO )
Pogodepp Records   https://www.facebook.com/pogodepp/
 
                                                                                     FALLEN EIGHT – “ RISE & GROW”( MCD )
Wer auf die ganzen modernen, trendigen und radiotauglichen Metalklänge steht ,dem werden die 6 Songs hier sicherlich gut munden .Denn die Franzosen gehören ganz genau in die Kategorie Bands , welche musikalisch gerade im Jungendbereich mehr als angesagt sind und sich dementsprechend kommerziell richtig gut vermarkten lassen .Gegen deren technischen Fähigkeiten will man ja nichts sagen ,auch wenn ich finde ,dass gerade die Gitarrenriffs teils doch eher recht einfach gehaltenen sind und nicht gerade von Innovationen sprühen .Wie man es sich sicherlich nun denken kann ,präsentieren die uns hier nun ne Mucke ,welche irgendwo zwischen Metal ,Hardrock und  natürlich Metalcore  angesiedelt ist. Hierbei gestaltet sich der Aufbau der einzelnen Songs eigentlich ganz genau so ,wie man es von den meisten Bands ,welche diesen Style frönen .Mal hackt man recht deftig los ,um dann aber auch immer wieder auf die melodischeren Parts zurückzugreifen .Die dazu gehörigen ,teils melodischen , teils rauen corigen Gesangseinlagen dürfen dann natürlich auch nicht fehlen .Und dieses Muster zieht sich dann durch die gesamten Songs .Durchaus kräftig ,stellenweise sogar einigermaßen groovend ,wird das Ganze hier schon präsentiert  , keine Frage !Sicherlich wird es hier auch den einen oder anderen Song geben ,welcher dafür sorgen wird ,das sich bei Liveauftritten ne Horde hüpfender Jugendlichen vor der Bühne verausgabt . Dennoch ,unter einer richtig zündenden Mucke stelle ich mir was anderes vor ,zumal die Stücke insgesamt gesehen, ganz einfach ziemlich künstlich
und glattgebügelt rüberkommen . ( LEO )
https://www.facebook.com/FallenEight/
                                                                                     BRUTAL VISION VOLUME 3 ( DOPPEL - SAMPLER )
Auch wenn Sampler heutzutage sicherlich nicht mehr den Stellenwert genießen ,den sie in früheren Zeiten mal hatten ,sind die dennoch immer noch besten dazu geeignet ,sich mal nen genaueren Überblick übers metallische Szenegeschehen zu verschaffen bzw. um mal anzuchecken ,was es für leckeres Material bei nem Label gibt .Die „BRUTAL VISION „ Reihe ist sicherlich bei dem einen oder anderen von Euch vielleicht sogar schon nen bissel „Kult“ geworden ,denn so nen Arsch voll an metallischer Vollbedingung für  kriegt man dann doch eher sehr selten mal angeboten .Wer sich nun schon mal intensiver mit dem Label „Noizgate Records „ bzw . dem Schwesterlabel „Deafground Records” auseinandergesetzt hat ,der wird sicherlich wissen ,dass die sich der doch eher recht modernen Metalschiene verschrieben haben ,insbesondere legt man da nun Augenmerk auf die stark corige Fraktion .
Schick ist das Teil, keine Frage ,zumal man hier dann gleich mal auf 2 CD’s musikalisch bedient wird .Neben den CDs gibt‘s auch noch nen Aufkleber  und nen Booklet mit allen notwendigen Informationen über die hier vertretenen Bands .Zwar ist die Gestaltung des Covers sowie des Booklets eher etwas untypisch  für so nen Sampler ausgefallen ,aber irgendwie ist das wohl halt genau das ,was den doch auch noch einmal stark von allen anderen abhebt .Was nun das musikalische Angebot betrifft ,bin ich dann aber  - nach komplettem durchackern – doch eher etwas erstaunt ,was hier so alles an meine Ohren dringt .Zwar läuft das Teil unter dem Motto „CORE IN THE NAME OF LOVE“ ,aber neben jede Menge corig angehauchtem Zeugs ,findet man doch jede Menge anderweitiger musikalischer Klänge wieder ,welche nicht mal alle unbedingt was mit Metal zu tun haben .Das zeigt auf jeden Fall ganz klar auf ,welche musikalische Bandbreite das Label so abdeckt . Mit 34 Tracks von Bands aus allen Herren Ländern der Welt vollgepackt ,erhält man hier echt einen guten Überblick über die ständig wachsende Szene, wobei hier echt teilweise recht weit über den musikalischen Tellerrand geschaut wird . Obwohl ich nun ehrlicher Weise zugeben muss ,das hier nun nicht gerade enorme Massen an Bands zu finden sind ,welche mich nun völlig in Verzückung versetzen ,gibt’s dennoch  die eine oder andere Band ,welche wirklich verdammt gut bei mir ankommt .Interessanter Weise hat man hier wohl ( laut Infos aus dem Internet ) sogar brandaktuelles , bisher unveröffentlichtes Material von BURDEN OF LIFE, ALL WILL KNOW, MAJOR ERD und ALLIGATOR RODEO mit draufgeopackt .Neben den genannten Bands ,wird uns hier dann unter anderem noch Songmaterial von WATCH OUT STAMPEDE, GROOVENOM , THE LEGION:GHOST, ALL WILL KNOW, OPERATION CHERRYTREE , GRAI , ALLIGATOR RODEO  ……..um die Ohren gehauen . Gibt also jede Menge hier zu entdecken ,was Euer Interesse wecken könnte .  Ne durchaus interessante Angelegenheit um euren musikalischen Horizont mal wieder zu erweitern . ( LEO )
NUVINCI GmbH  Music - Label – Publishing  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld   http://shop.deafground.com/  www.noizgate.com
 
                                                                                                             HIGHRIDER – „ ROLL FOR INITIATIVE“
Das eher etwas schlicht gestaltete Cover lässt kaum erahnen ,was hier für ein wilder Stilmix  abgebrannt werden wird .Aus Schweden hätte man da sicherlich doch irgendwie was völlig anderes erwartet ,wenn man sich mal nur dem Klischeedenken bedient . Also für deren Mut ,sich solch einem doch teilweisen wildem musikalischen Mix zu bedienen ,verdienen die auf jeden Fall schon mal Anerkennung .Aber wer hier nun denkt ,nen wilder Mix würde irgendwie überladen oder zu bunt klingen ,der täuscht sich doch etwas .Denn das ,was die hier an verschiedensten Doom-, Punk- , Thrash-, Heavy Metal-  und Hard Rock Elementen miteinander kombinieren ,geht durchaus gut runter ,passt gut zusammen  und kann vor allem doch für ne recht große Stimmungsaufhellung sorgen .So gesehen ,haben die in der Hinsicht alles richtig gemacht .Aber dennoch weiß man ,wenn die knapp 41 min . vorbei sind ,nicht so wirklich richtig ,wie man das nun einschätzen bzw. bewerten soll . Insbesondere sind es die teilweise doch recht häufig einsetzenden Keyboards ,welche sich streckenweise dann sogar recht vordergründig in Szene setzten , welche bei mir den Hörgenuss doch etwas trüben .Zwar könnte man die eventuell als ne Art Trademark der Band bezeichnen ,da mir das in dieser Form auch noch nicht all zu oft untergekommen ist ,aber so irgendwie will das nicht so richtig reinpassen . Mich nervt es eher ,als das mich deren Einsatz in irgend einer Weise positiv stimmt .Da aber nun mal die Geschmäcker unterschiedlich sind ,will ich das mal nicht über bewerten ! Am positivsten kommen für mich der Songs der Schweden rüber ,bei denen die verstärkt Hard Rock bzw. Heavy Metal Momenten mit einfließen lassen .Insbesondere präsentiert man die dann ,wenn man sich mit voller Inbrunst an den Gitarrensolis  zu schaffen macht .Diese Einflüsse werden aber hier aber vorzugsweise eher nur als Zwischenstücke /Zwischenspiel verwendet .Ohne Frage gibt’s hier aber auch ne ganze Menge an Songmaterial ,bei welchem man die Saiten auch mal metallisch härter zupft  und bei welchem man so richtig abhotten kann .Entgegengesetzt den vielfältigsten metallischen Einflüssen  ,kommt der Gesang doch dann  etwas gleichförmig , mit eher nur schreiendem ( am ehesten vielleicht noch mit Thrash Metal Shouts zu vergleichen )  Ausdruck  rüber . Sicherlich ist die Scheibe in seiner Gesamtheit nun nicht als irgendwie schlecht und schon gar nicht lahm zu bewerten . Dennoch ist diese vielfältige Stilmixtur nicht mein Ding  . Ich will’s da wirklich geradliniger und immer voll auf die 12 !!! ( LEO )
The Sign / Cargo    http://www.cargo-records.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439      http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                           AGGRESSIVE MUTILATOR – “DEATH TOLL VI” ( TAPE )
Alter ”Schwede” , hierbei wird wohl jedes dunkle Herz gleich mal etwas schneller schlagen ! Was für ein Haufen an super mieser, extrem bösen Klänge . Dass das schwedische Duo absolut keine Freude dran hat ,irgendwelche sonnigen oder positiv auf einen einwirkenden Klänge unter die Menschheit zu bringen ,haben die bereits schon mehrfach eindeutig bewiesen . 'Death Toll VI' ist wohl deren sechste Veröffentlichung . Seit Bestehen der Band ( 2011 ) haben die drei Demos und eine EP veröffentlicht. Bei dem mir vorliegenden Teil handelt es sich aber nicht um brandaktuelles Material ,da dies bereits 2013 erschienen ist . Allerdings wurde das Teil noch einmal als Re- Release nachgelegt ,welches als eine , auf 50 Stück limitierte handnummerierte CD Version, rausgekommen ist .In den gut 13 min .musikalischen Infernos , zeigt man sich enorm evil ,dunkeln und lässt an keiner Stelle auch nur einen kleinen „Lichtschein“ durch die Dunkelheit dringen . Aber mal ganz von vorne .Rein Soundtechnisch  bewegen sich die 5 Songs wohl eher im ziemlichen Underground Gebiet ,was hierbei aber sicherlich nicht das schlechteste ist .Denn das Duo setzt bei ihrer Mucke ganz eindeutig auf die old school Schiene des Black/Thrash metallischen Lagers ,wobei man sich einem eher etwas einfachen Songwriting verschrieben hat ,welches aber voll & ganz die die Atmosphäre  der 80’er Jahre widerspiegelt .Hierbei sind ,fast schon etwas logisch ,Einflüsse von „Hellhammer“, „Dark Throne“ ,“ Celtic Frost“ …….. alles andere als rar gesät .Zwar ist man nun in keinem Fall nur ne 1: 1 Kopie der genannten Bands ,aber ein Großteil ihrer Mucke ist unverkennbar auf deren Stilmittel aufgebaut . Diverse Thrash Anteile kann man hierbei , ohne lügen zu müssen , dem frühen europäischen Thrash Helden zuordnen .Verdammt roh und brutal wütet man sich doch schon ziemlich stark durch jeden einzelnen der 5 Stücke , wobei wirklich in erster Linie auf eine  bitterböse  und tiefschwarze Ausstrahlung gesetzt wird .Als Abschlusssong hat man mit „Massacra „ dann noch seinen alten Helden von HELLHAMMER seine tiefste Verehrung entgegengebracht .Ein richtig geil old schooliges Werk ,welches einen in die tiefsten Abgründe der Hölle reinzieht und dort vernichten wird . ( LEO )
https://aggressivemutilator.bandcamp.com/
https://www.metal-archives.com/bands/Aggressive_Mutilator/3540342229
holm@hotmail.com
 
                                                                                                                      DISCREATION – “ END OF DAYS “
„Wir machen definitiv keine Gefangenen !“ . So ,oder so ähnlich könnte  der Werbeslogan der Hessen heißen .Obwohl die Jungs nun wohl bereits vier Longplayer und drei EPs rausgehauen haben , dürften sie dennoch definitiv eher dem Underground zugeordnet werden .Rico von „FDA Rekotz“ welcher die Band nun seit deren letzten Scheibe „Procreation Of The Wretched“ fest in seinem Programm hat ,dürfte aber schon dafür sorgen ,dass die sich auch weltweit nen Namen machen können .Denn was die 5 Mannen in  knapp 37 Minuten hier von sich geben ,zeigt mehr als eindeutig , dass immer mehr guter Death Metal  aus Deutschland kommt und man damit auch weltweit Anerkennung finden kann / wird .In einer Mischung aus altem und eher etwas neuerem Death Metal Ambiente ,präsentieren die hier 8 kurze und  knackig Death Metal Kracher ,welche kaum Wünsche offen lassen .Dabei setzt man nicht nur auf massig Parts ,welcher absolut bangerfreundlich sind ,sondern baut auch immer wieder einige ,eher etwas entspannend wirkende, langsame Parts mit ein .Dennoch verlieren die Stücke dadurch niemals ihren sau fetten treibenden Charakter , sondern lockern eher das gesamte Geschehen etwas auf und sorgen somit für dieses gewisse Quäntchen an Abwechslung ,welches man halt doch irgendwie braucht .Bei den Sangesleistungen setzt man sich ,fast schon typisch ,mit Growls in Szene , wobei aber auch eher krächzende Einlagen die Sangesleistungen immer mal wieder etwas erfrischen .Obwohl die Scheibe nun nach etwas mehr als ner halben Stunde vorbei ist ,merkt man irgendwie wirklich nicht ,wie schnell die Zeit vergangen ist .Daraus lässt sich im Endeffekt dann wirklich nur schlussfolgern ,dass die Mucke ,welche einem hier geboten wird ,alles andere als langweilig ,eintönig oder lahm ist . Da heißt es ganz einfach nur ,noch einmal die Play Taste drücken und abgehen . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                                   ARROGANZ – “PRIMITIV”
Komischer weise ist es bei mir schon immer so gewesen ,dass ich das Cottbus Trio gleich mit Black Metal verbinde .Woran das liegt ,echt keinen Plan ! Fest steht jedenfalls ,das da meine Gedankengänge irgendwie wirklich ziemlich „außerirdisch“ sind ,denn in erster Linie haben die sich schon immer ,völlig unverkennbar ,eher dem Death Metal hingezogen gefühlt .Allerdings muss man nun ,bei ihrem neuesten Streich, dann doch etwas weiter denken ,da auf ihrem auf ihrem mittlerweile vierten Longplayer , doch so einiges mehr an musikalischer Abwechslung geboten wird . Zum einen finden sich in den sechs neuen Songs doch nen ganzen Haufen an Sounds wieder ,welche man eindeutig dem Black Metal Lager zuordnen möchte und zum anderen kommen hier auch recht deutlich eher etwas doomiger wirkende  Aspekte recht deutlich zum Vorschein .Hierbei schafft man es dann sogar ,dem Großteil Black metallischer Einflüsse ,so ne verdammt morbide und beängstigende Aura anzuheften .Da läuft einem stellenweise doch schon nen enorm kalter Schauer über den Rücken – geil !Obwohl nun das Grundfundament der einzelnen Stücke ohne jeden Zweifel immer noch enorm tief im tödlichen Lager angesiedelt ist ,zeigen die sich durch ein wirklich sehr durchdachteres Songwriting ,von einer  frischen und vor allem abwechslungsreichen Seite . Und die wird nicht nur durch die Einarbeitung der verschiedensten Einflüsse ganz klar rübergebracht ,sondern auch dadurch ,dass man sich in Punkto Geschwindigkeit ebenfalls in den vielfältigsten Variationen in Szene setzen kann .Das ganze Geschehen wird zusätzlich noch durch eine enorm fette und keinesfalls zu saubere Produktion - welche wirklich top mäßig die unterschiedlichsten Stimmungen dieses Albums perfekt in Szene setzt - rübergebracht . Ein richtig schön böses brutales und auch schweres Stück Mucke ,welches jede Menge an interessantem Material bietet und jeder Zeit für gute Stimmung in den heimischen vier Wänden sorgen wird . ( LEO)
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                             HELL DESECRATOR – “ THE EVIL SPIRITS RETURN FROM THE DEATH” ( LP )
Oha das sind ja ein paar wirklich enorm finster aussehende Burschen ,welche einem hier auf der Rückseite entgegenspringen .”Astral Bewitcher ,Nekro Sadist & Unholy Goat lassen dann vielleicht auch erahnen ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Das aus Mexiko stammende Dreiergespann gehört sicherlich nicht unbedingt zu den fleißigsten Vertretern der Metalszene ,da seid ihrer Gründung 2012 wohl bisher noch nicht viel mehr, als 2014 nen Demo, ihren musikalischen Inspirationen entsprungen ist .Die Scheibe hier ist nun bereits seit 2016 draußen ,und sollte sicherlich doch schon einiges an Anerkennung gefunden haben .Zumindestens wäre es denen zu wünschen ,da die auf der Scheibe präsentierten  8 Songs es echt gut in sich haben .Sehr gediegen leitet man das Geschehen erst einmal mit Regen- und Gewitterklängen ein ,bevor dann auch gleich recht heftig in die Saiten griffen wird .Ein markerschütternder Schrei und ab geht die Post .Entgegen meiner Erwartungen wird das dann aber keine bitterböse dunkle Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele  .Ziemlich traditionelle gehalten ,mit jeder Menge old school Attitüden ,setzt man dann  gekonnt ,auf eine nicht zu verachtende Mixtur aus Black Metal und jeder Menge Thrash Metal ,wobei letzteres insbesondere verdammt stark durch die Gitarrenarbeit präsentiert wird .Mit nem ziemlichen Höhlentempo wird hier jeder einzelne Song  durchpflügt ,wobei wirklich nur ganz gelegentlich mal etwas das Tempo aus dem Spiel genommen wird . Ganz dezent streut man dann hier sogar mal das eine oder andere Riff ein ,welches man im ersten Moment so gar nicht irgendeiner metallischen Ausrichtung zuordnen kann ,welches einen aber gerade deshalb ,sofort aufhorchen lässt .Auch vom Songaufbau zeigt man sich durchaus sehr variabel und kriegt es fast durchgängig hin ,jeden einzelnen Song in einem etwas anderen „Licht“ erstrahlen zu lassen . Der leicht mit Hall unterlegte kreischende Gesang und nen paar vereinzelt eingestreute ganz hohe Schreie geben dem Ganzen dann hier noch ne zusätzliche Würze .Also ,ich bin echt mehr als positiv überrascht und werde dem schwarzen Vinyl einen Ehrenplatz in meiner Sammlung einräumen .Wirklich sau starke Scheibe ,welche verdammt Laune macht und den alten Spirit bestens wieder aufleben lässt .( LEO )
Porco Dío Records     https://www.facebook.com/Porcodiorecords/
Destruktion Records     www.destruktionshop.de
 
                                                                                                   STORMWARNING – „INSANITY“ (7" SINGLE )
Für echte und wirkliche Heavy Metal Fans ,die auch heutzutage noch ihre Kutten voller Stolz tragen und welche dem ganzen 80’ziger Jahre Szenegeschehen nachtrauern ,werden diese beiden Songs hier echt gut bekommen .Denn was die Burschen hier 2  mal vom Stapel lassen ,katapultiert einen direkt in diese Zeit zurück .Seid 2009 am Start ,gab es wohl von denen bisher noch nicht all zu viel zu hören .Nen Demo CD / Tape ,welche aber schon lange ausverkauft ist, haben die wohl schon draußen .Bis auf nen Samplerbeitrag gab‘s dann wohl nix weiter .Jetzt legt man mit „Insanity“ nen neuen Songs und mit „Born to Rock Hard „ nen „Gotham City“ Cover ,nach .Und die beiden Stücke hören sich echt nicht mal so übel an .Fast voll und ganz der traditionellen Heavy Metal Schiene verschrieben ,geht’s hier richtig schön flott zur Sache ,wobei man sicherlich den einen oder anderen leichten Hard Rock Einfluss auch nicht verleugnen wird .Gespickt mit ner eher recht typischen höheren Heavy Metal Stimmlage ,kann man hierbei durchaus ganz gut abrocken .Zwar ist das alles nun wirklich nicht neu ,originell oder technisch in absolut hohen Regionen angesiedelt ,aber was soll‘s .Kommt gut rüber und sorgt für nen kurzweilig gutes rockiges feeling . ( LEO )
Destruktion Records    www.destruktionshop.de       
 
                                                                                                           TRANSILVANIA / KAFIRUN   ( 7’SPLIT EP )
Meine Fresse ,da wird ja selbst der sonnigste Tag sofort in tiefster Dunkelheit versinken .wenn ihr mit der B Seite dieser EP beginnt . Denn was die Kanadier von KAFIRUN hier mit ihrem Stück „Salvation through sin „ auf die Menschheit loslassen ,wird sämtliche positiven oder erhellenden Gedanken sofort vernichten . Denn hier präsentiert  man sich in einem völlig vernichtendem und infernalischem ,stark norwegisch angehauchtem Black Metal Gewitter Ambiente, welches eher nur mal selten an Tempo verliert . Im Mittelteil des Stückes verlangsamt man zwar auch mal die Fahrt, lässt damit  aber dennoch die Wolken noch dunkler werden und öffnet die Pforten der Hölle nun endgültig .Gnadenlos schreitet man hier zur Tat und zerschreddert mit den Gitarren sämtliche positiven Gedankengänge. Und wem das noch nicht recht ,dem gibt man mit ner fast schon etwas irrsinnig anmutenden Drumarbeit ,dann wirklich den Rest. Die abgrund  bösartigen Vocals passen bestens zu diesem miesem Soundgewitter und verdeutlichen noch einmal mehr die enorm dunkle und von Hass geprägte gesamte Ausstrahlung dieses Stückes .Ist definitiv kein typischer 0/8/15 Black Metal ,sondern hat durchaus so seinen ganz eigenen Charakter .
Die A Seite beanspruchen die Österreicher von TRANSILVANIA ,mit dem Song „From an unknown place“ für sich .Im Gegensatz zu ihren Mitstreitern sind die aber dann doch bedeutend „zurückhaltender „ was den Spirit betrifft .Eher doch ruhiger aufgebaut ,verarbeiten die zwar auch nen ganzen Haufen an Black Metal Einflüssen ,lassen aber ganz deutlich erkennen ,das man Thrash Metal ebenso geil findet .Hierbei legen die durchaus recht großen Wert auf ne recht klar erkennbare Songstruktur  ,welche nicht immer mit durchgetretenem Gaspedal präsentiert wird .Böse gekeift wird hier auch ,aber halt nicht in dem ganz extremen Gefilden .Klingt sicherlich nicht schlecht ,was die hier von sich geben ,aber im Gegensatz zu ihren Mitstreitern ,sind die dann doch eher in einem recht typischen Bereich anzusiedeln .Das gute Teil ist auf 500 handnummerierte Exemplare incl. Insertsheet limitiert und dürfte durchaus bei den einen oder anderen unter Euch auch auf Interesse stoßen . ( LEO )
Destruktion Records   www.destruktionshop.de
 
                                                                                                      HAMMER    INFEST – „ADDICTED TO FLESH“
Da hat Freund Jense von  „Defying Danger Records“ ja nen echte Glücksgriff getätigt , dass er sich die Serben an Bord geholt hat .Eigenartiger Weise hatte ich erst vor kurzen deren letztes Album "Cold Blood War" ( 2014 ) hier am Laufen ,so dass unsereins mal echt drauf gespannt war ,was die hier nun mit ihrer wohl 5‘ten full lenght abziehen werden .Erster Durchlauf und schon steht fest ,die 30 min . sind definitiv zu wenig .Denn von dem ,was hier fett aus den Boxen drischt ,hätte man durchaus noch mehr vertragen können .Bevor die hier aber richtig loslegen ,wird die Scheibe erst einmal mit nem heldenhaft anmutendem Kriegskulissen Intro eröffnet .Kurz und knapp dargeboten und schon wird hier ne volle explosive Granate gezündet .Ohne weitere Umwege geht’s dann auch gleich in die Vollen ,wobei gelegentliche Gitarren Solieinlagen dem ganzen Geschehen hier verdammt gut zu Gesicht stehen .Im puren old school Style verpackt ,bieten die uns hier ne wirklich super derbe ,enorm intensive und über weite Strecken super schnelle  Mischung aus Death  - und Thrash Metal ,welche es wirklich durchweg schafft  ,dir den Boden unter den Füßen wegzuziehen . Meine Fresse ,fliegen hier die Fetzen ! Selbstverständlich prügeln die Serben sich hier aber auch nicht nur total die Seele aus dem Leib ,sondern versuchen sich doch auch mal mit Rhythmuswechseln ,welche hierbei aber wirklich super reinpassen und das hohe Energielevel der einzelnen Songs in keinster Weise runterfahren lassen . Bemüht ist man auf jeden Fall auch drum , so was wie ne eigne Note mit reinzubringen ,auch wenn diverse „Vader“ Einschläge ( nicht nur beim Gesang ) nur wirklich nicht zu verleugnen sind .Dennoch steht ,zumindestens für mich felsenfest ,dass es fast unumgänglich ist ,hier gleich noch einmal die Play Taste zu drücken . Echt sau starkes und verdammt fettes Geballer ,welches einen mächtig  vor die Birne kloppt . Zeit zur Besinnung bliebt hier nun wirklich nicht ! Richtig starke Scheibe ,welche nun zwar nichts enorm Neues bietet ( auf Neuerungen kann man eh scheißen ! ) ,aber voll mitreißt und den Boden zum Beben bringt . ( LEO )
Defying Danger Records   P.O. Box 100133   06871 Lutherstadt Wittenberg   http://site.defyingdanger.de/   https://www.facebook.com/defyingdanger/                                                         
                                                                                                           ENDSEEKER – “FLESH HAMMER PROPHECY”
Ich stehe voll auf so ne geile old school s./w. Covergestaltung mit Skeletten und Totenschädel .Schon alleine das begeistert mich ungemein bei den Jungs aus Hamburg. Musikalisch ist ja auch schon deren erste EP  "Corrosive Revelation" in meine Gehörgänge gekrochen ,so dass ich mir schon vor dem Einlegen mehr als sicher bin, dass hier wieder so richtig fette was abgehen wird .Also rein mit deren Debut und ab geht die Post !Im direkten Vergleich zur EP wird hierbei zu 100% klar ,dass man zwar seiner Schwedentod Schiene voll und ganz treu geblieben ist , diesen aber dann doch um so einiges verbessert ( oder sollte man verfeinert sagen ? ) haben . Und kaum legen die dann auch los ,wird mehr als deutlich ,an welche Ära des schwedischen Death Metals man hier anknüpft .So richtig fett ,aggressiv und teils sogar recht atmosphärisch ,knüpft man an die alten Zeiten an ,in welchen Bands wie „Dismember“ oder auch  „Entombed „ für mächtig Wirbel in der Szene sorgten .Auch wenn der eine oder andere da draußen jetzt sagen wird ,das kennt man ja nun schon und hat man doch schon 100 fach gehört ,sind die 5 Hamburger Jungs alles andere als ein platter Abklatsch .Denn obwohl man nun in erster Linie auf den schwedischen Style setzt ,findet man hier durchaus auch ne Vielzahl an doch recht eignen Ideen ,welche es doch irgendwie schaffen ,deren Mucke so etwas wie ne gewisse Eigenständigkeit einzuverleiben . Was die einem hier für geile Riffs um die Ohren schwirren lassen ,hat echt Hand und Fuß ,und bringt ne mehr als satte Portion an Groove rüber . Dabei schafft man es nicht nur , gnadenlos brutal in die Saiten zu greifen ,ne ,die haben auch durchaus nen verdammt feines Gespür für eher etwas ruhigere und atmosphärische Saitenanschläge . Hier und da mal ne kleine Solieinlage an den Gitarren sorgt dann noch einmal zusätzlich für nen ganzen Haufen an Auflockerung .Als Schlusssatz bleibt von daher nur noch eins zu sagen - Ganz genau so muss Schwedentod Mucke heutzutage  klingen ,umes wirklich zu schaffen ,Eure faulen Ärsche aus dem Sessel zu heben .
( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                   FUNEBRE – “ CHILDREN OF THE SCORN” ( RE – RELEASE )
Re-Release stehen ja heutzutage wieder recht hoch im Kurs ,zumal es ja in den Tiefen der Metalszene immer noch genügend Perlen gibt ,welche es zu entdecken gibt und welche zu ihrem offiziellen Erscheinungsjahr nicht wirklich die Anerkennung bekommen haben ,die sie verdienten .Zwar sorgten die Finnen ,die sich 1988 gründeten mit diesem ,ihrem einzigen Album ,durchaus damals für etwas Aufsehen in der Szene , konnten aber niemals so wirklichen Kultstatus erreichen .Dabei war ihre Form des Death Metals damals noch verhältnismäßig  „neu „ .So im klassischen old school Style gehalten ,ging ihre harte Kost in erster Linie in Richtung schwedischer Einflüsse ,wobei man sich vorrangig im Midtempo Bereich bewegt, aber auch „Gewaltausbrüche“ niemals außer Acht ließ .Richtig schön heavy und enorm düster war man damals sogar schon so weit ,so gewisse doomige Einflüsse gekonnt in die Songs zu integrieren .Obwohl deren Songmaterial ,aus heutiger Sicht gesehen ,eher simpel aber dennoch sehr eingängig gestaltet ist ,konnten die durch ihre teilweise eher experimentierfreudig wirkenden Parts und Rhythmen immer wieder für nen Überraschungseffekt sorgen .Damals wie heute ,wie im Death Metal Programm fast schon Standard ,setzt man auf abgrundtiefen brutalen Gesang ,wobei es einem hier doch schon öfters mal so nen richtig kalten Schauer über den Rücken treibt .Das schaffen heutzutage nicht mehr viele Bands ! Neben dem Debut hat man auf dem Re-Release natürlich noch so einiges mehr zu bieten ,um euch den letzten Taler aus der Tasche zu ziehen .Neben dem 89’er Demo „Cranial Torment“ hat es auch das „Demo ‘90“ hierauf geschafft .So wie die klingen ,scheint man die auch in Original Qualität gehalten zu haben .Und dadurch schafft man es natürlich ,diese alte Atmosphäre bestens rüberzubringen .Einzig allein das Coverartwork wurde überarbeitet ,wobei das Original aber auch im Inneren des  Booklets zu finden ist .Warum hier ne Veränderung vorgenommen wurde ,kann ich allerdings nicht wirklich verstehen ,da das Grundbild beibehalten wurde und man es eigentlich fast nur in Bezug auf hell/dunkel verändert hat .Gut bei genauerer Betrachtung  wurde auch kleinere Bildelemente etwas verändert ! Naja ,egal ,unsere Hauptaugenmerk sollte ja eh in erster Linie auf der Mucke liegen .Letztendlich steht auf jeden Fall fest ,dass dieses Re – Release ohne jeden Zweifel auf reges Interesse stoßen wird .Wenn ich den Informationen mal Glauben schenken kann ,ist die Originalpressung von „Children of the scorn“ wohl so gut wie nirgendwo mehr aufzutreiben , bzw . man legt dafür schon nen richtig großen Haufen an Talern auf den Tisch .Das schnucklige Teil hier dagegen gibt’s für wirklich kleines Geld unter anderem bei „MDD Records“ oder auch im Shop von  „Xtreem Music“ zu ergattern . Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall ,da neben ner wirklich geilen old school Death Metal Mucke  auch die Spielzeit von fast 75 min . alles andere als zu verachten ist . ( LEO )
Xtreem Music     http://www.xtreemmusic.com/
MDD Mailorder  Fachriastr. 9 74226 Nordheim      https://mdd-shop.de/     info@mdd-shop.de
                                                   
                                                                                                                        DEMORIA – “ I OFFERED SILENCE”
Nen ganzen Weilchen ist nun schon her ,dass sich die Weissenfelser zu Wort gemeldet hatten .2014 kam die EP “Do It Hard” raus und seit dem herrschte irgendwie „Schweigen im Walde „ .Nun gut ,jetzt hat man sich erneut aufgerafft ,um Euchmit lecker Metalstoff zu versorgen .Im Angebot hat man dieses mal 12 Songs mit ner durchaus annehmbaren Spielzeit von gut 37 min .Von der EP her wusste man ja schon ,was einen hier erwarten wird .Obwohl man auch heutzutage noch dem Death-/ Thrashmetal frönt ( die tödlichen Anteile sind allerdings eher etwas bescheidener eingesetzt ! ),hat man doch an seinem Style geschraubt  und bringt so einiges mehr an anderweitige metallischen Einflüssen mit in das Geschehen ein .Das sorgt natürlich dafür ,das doch so etwas wie eine eigene Note zum Vorschein kommt .Obwohl einige Songs doch eher etwas einfach gestaltet sind ,lassen die dennoch keinen Zweifel dran aufkommen ,das man sich beim Songwriting doch echt ne Birne gemacht hat. Recht deutlich wird das insbesondere bei der Gitarrenarbeit . Obwohl die Songs durchaus nen recht mitziehenden Charakter haben und über weite Strecken richtig rocken ,sind es gerade die recht vielfältig eingesetzten „Gitarrenspielereien „ ,welche mir doch so manches Mal etwas zu vertrackt und zu verzwickt daherkommen .So richtig weiß man da gar nicht ,wie man reagieren soll .Technisch gesehen sind die ja durchaus recht weit oben angesiedelt und lassen deutlich erkennen ,dass man sein Instrument voll im Griff hat .Rein vom Songaufbau und vom Sound her ,zeigt man sich wie bereits auf der EP ,weder vollkommen old schoolig noch irgendwie super modern .Das haben die Jungs wirklich gut hingekriegt ,sich zwischen beiden zu positionieren .Alles in allem kann man die Scheibe als gelungen einstufen ,auch wenn das hier nun mal nicht wirklich meinen Nerv trifft .Ich stehe halt voll auf extremes Geballer ! ( LEO)
https://www.facebook.com/Demoria.official/                                                                                 
                                                                                                         
                                                                                                                   DENY THE URGE – „AS DARKNESS FALLS“
Woran es liegen mag ,dass man als Schreiberling echt manchmal ne Blockade hat und keine passenden Worte zu ner Veröffentlichung findet ,kann ich echt nicht sagen .An der Mucke selbst kann’s jedenfalls nicht liegen ,denn die ist hier echt satt und dürfte sofort auf echtes Kaufinteresse bei Euch stoßen . Mittlerweile läuft die  3‘te full lenght des Trios bei mir schon zum x-ten Male rauf und runter  und mein Geist will ganz einfach nichts wirklich passendes dazu finden .Dabei ist die Mucke der  Burschen beiweitem alles andere als entgegen meines Geschmacks .Ne ,ganz im Gegenteil ,die13 Songs ,mit fast 50 min . Spielzeit  sind echt fett und natürlich super tief im Death Metal Lager angesiedelt .Also eigentlich ganz genau der Stoff ,aus dem meine „feuchten Träume“ entstehen .Genug rhythmischen Zündstoff habe die hier natürlich auch auf Lager ,so dass es kein Problem ist bzw. wäre ,hier voll und ganz abgehen zu können .Aber wahrscheinlich liegen meine Schwierigkeiten dann doch daran ,dass sich die Scheibe dann doch für mich irgendwie als ne Art von zweischneidigem Schwert darstellt. Einerseits gibt’s hier nen Haufen Songs  ,die einen doch ziemlich umhauen und vollends dazu bewegen ,mal wieder die letzten paar Haare rotieren zu lassen und andererseits wird hier Material angeboten ,was man doch als verdammt technisch einstufen könnte .Obwohl nun gerade diverse Solieinsätze an den Gitarren  nicht überstrapaziert eingesetzt werden ,für ordentlich Tempowechsel und Abwechslung sorgen ,wirkt das für mich dennoch irgendwie nen bissel zu viel des Guten .Klar ,ne Mixtur aus Brutalität und Technik ist alles andere als schlecht ,aber für meinereins klingt das hier doch etwas zu überladen .Dennoch gibt’s hier nen ganzen Arsch voll an Songs ,welche einen so wirklich verdammt gut anmachen können .Songs wie  „Loophole „  oder auch "Medusa" kommen echt super satt brutal rüber und versorgen uns mit ner richtig gewaltigen Kelle an Groove .Da wird es wohl kaum jemanden geben ,den das kalt lässt und der in irgendeiner Weise dann doch mal seinen Körper irgendwie in Bewegung versetzt .Das sind genau solche Songs ,welche „runter gehen wie Öl „ .Aber auch etwas langsamere ,verspielter wirkende ,teils atmosphärisch angehauchte  Songs wie "On The Surface" oder „Perfect Disguise“ können einen bleibenden Eindruck hinterlassen . Passend in die Songs eingebunden ,präsentiert man sich hier im tief ,teils recht dunkel anmutenden growl Ausdruck .Festzustellen bleibt zum Abschluss auf jeden Fall ,dass die Jungs ihr Handwerk echt verstehen und mit „AS DARKNESS FALLS“ ein wirklich handfestes und gutes Album abgeliefert haben ,was ohne jeden Zweifel seine Fans finden wird . ( LEO )
GUC  Hochstrasse 2  Biburg 93354     www.metal-store24.de
                                                                                                           
                                                                                                                OPERATION CHERRYTREE – „ SCUM AND HONEY“
Mucke welche weit ab von irgendwelchen Trends oder Kommerz liegt , ist ohne jeden Zweifel wohl mehr als interessant ,auch wenn diese dann nun so rein gar nichts mit irgendwelchen metallischen Klängen zu tun hat .Zwar tut sich unsereins als Rezensent da immer etwas schwerer ,das Gehörte in die passenden Worte zu verpacken ,was aber in keinster Weise bedeuten soll ,dass die Mucke im Nachhinein dennoch einen mehr als positiven Eindruck hinterlässt .Denn was die Viererkonstellation hier auf seinem Debut verpackt hat ,ist mehr als unangepasst  - wenn auch nicht unbedingt ne super Revolution im Musikbusiness – und geht verdammt nochmal richtig rein ins Ohr .“Scum and honey“ ist in erster Linie ein eher sehr ruhiges und fast schon entspannendes Album geworden ,welches zwar ab und an auch mal etwas lauter auftritt ,aber im Allgemeinen von der sehr ruhigen ,nachdenklich stimmenden Atmosphäre lebt .Musikalisch so wirklich fest einstufen lassen sich die 12 Songs hierbei nicht ,da deren musikalischen Einflüsse doch recht breit gefächert sind .Sicherlich steht irgendwie die rockige und bluesige Ausrichtung durchaus etwas im Vordergrund , wird aber durch die unterschiedlichsten Indie – und Alternative Einflüsse bestens unterstützt .Für meine Ohren klingen teilweise Passagen hierauf sogar schon recht nach nem psychedelischen „Pink Floyd“ Ansatz .Und schon dass alleine deutet doch ganz klar darauf hin ,dass hier wirklich Musik dargestellt wird ,welche von Herz und Seele kommt .Besonders stark präsentiert man die unterschiedlichsten Ausdrucksformen beim Gesang .Mal ruhig ,dann wieder fast etwas wütend und andererseits fast im Sprechformat .Obwohl das Album nun eher etwas ruhig ausgefallen ist ,gibt’s dennoch ,genauso wie beim Gesang ,immer noch genügend Abwechslung beim Rhythmusaufbau der einzelnen Songs geboten .Das man nicht nur ruhig, nachdenklich und melancholisch kann ,stellt man wirklich stark bei solchen Stücken wie „Minus hero“ oder auch „Generation fear and the rats“ unter Beweis .Die rocken richtig gut los und bringen so ein enorm starkes Blues feeling mit sich .Obwohl die Scheibe nun erst nach gut 55 min . zu Ende ist ,kommt hier zu keinem Zeitpunkt auch nur das aller kleinste Fünkchen an Langeweile auf und man fühlt sich irgendwie dann genötigt ,gleich noch einmal die Play Taste zu drücken .Wirklich starke Scheibe von ner starken Band ,welche ihre Fangemeinde hiermit ohne jeden Zweifel vergrößern wird . ( LEO )
NOIZGATE Records  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.noizgate.com/de/
                                                                                                           
                                                                                                                     HAMMER     OPHIS – “ THE DISMAL CIRCLE”
Die Hamburger  gehören für mich schon seit Beginn ihrer „Karriere“ 2001 immer zu eine der Bands ,welche bei mir echt gut gelaufen sind und die trotz ihrer Schwere und Bedrücktheit ,bei mir immer wieder für echte Begeisterung sorgten .Nachdem die 2014  ihren letzten Longplayer “ABHORRENCE IN OPULENCE” rausgehauen hatten ,war es doch eher recht ruhig um die Jungs geworden .Jetzt startet man nun aber erneut durch ,mit neuem Line – Up und neuem Label .Mich wundert es auch gar nicht ,das sich Rico von „FDA Rekotz“ nun die Burschen gekrallt hat .Denn bei ihm weiß man ja mittlerweile ,das er wirklich fast immer ein verdammt gutes Händchen für echt starke Bands hat .Und wenn ich mir nun die neuen 6 Stücke mit Überlange so reinziehe , kann ich nur gratulieren .Denn das hier ist ein echtes highlight und wird auch ohne jeden Zweifel bei euch da draußen verdammt gut ankommen . Tief schwer ,beklemmend und sau düster zieht man von Beginn an seine musikalischen Bahnen und lässt hierbei sowohl Death Metal wie auch Doom Metal miteinander verschmelzen . Obwohl hier nun die doomigen Aspekte ganz klar im Vordergrund stehen ,zieht man seinen zerstörerischen dunkeln Charakter nicht komplett durch die Songs ,sondern erweckt dich immer mal wieder mit nem richtig fetten Death Metal Schlag aus deinen zunehmenden Depressionen .Das ist so geil zusammengesetzt ,das einem dann doch irgendwie fast die Worte fehlten ,das zu beschreiben .Dabei verzichten die Hamburger nicht mal auf ein paar hellere, fast schon „wärmende“ Riffs mit melodischem Charakter ,sondern integrieren diese absolut passend mit ins Geschehen ein .Alter ,die der Scheibe holt dich echt runter ,auch wenn’s durchaus mal Passagen gibt ,welche dir nen bissel Lebensmut einhauchen können . Dennoch  ist es nicht so ne Art der Mucke ,die man nach nem beschissenen Tag braucht ,um einigermaßen wieder auf die Rolle zu kommen .Vielmehr ist das ,was hier in die Gehörgänge dringt darauf ausgelegt ,dir das letzte bisschen an Enthusiasmus und Lebensmut zu rauben . Echt ,der Sound und die Rhythmik macht einen echt total depressiv, nachdenklich  und holt dich völlig runter .Auch wenn sicherlich die abgrundtiefen Growls dafür sorgen können ,das du doch mal aus deiner Lethargie erwachst , ist es kaum mal möglich ,aus dieser beängstigen ,von Hass und Bosheit erfüllten Dunkelheit  herauszukommen .Geil ! Über 60 min . wird hier wirklich eine fast schon etwas brutal „wahnsinnige“ Atmosphäre erzeugt ,welche dich förmlich in die Enge treibt und dir über weite Strecken deutlich macht ,wie sinnlos es ist ,den Versuch zu starten ,sich in irgend einer Form diesen Klängen zu entziehen .Echt schon fast genial ,was die Band hier abgeliefert hat ,auch wenn man hier nicht wirklich mit irgendwelchen bahnbrechenden Neuerungen oder „Abartigkeiten „ aufschlägt . Einer der absoluten TOP Scheiben in diesem Jahr ! Hinsetzten ,zuhören  und sich fallen lassen ,um komplett in die tiefsten Abgründe deiner Seele abzutauchen. ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                           LIFELESS – “ THE OCCULT MASTERY”
Kann mich eigentlich noch recht gut an deren Vorgänger Album "Godconstruct" erinnern , Zumindest soweit ,dass ich weiß ,dass das Teil bei mir nach nur einem Durchlauf  recht gut eingeschlagen war .Jetzt legt man nun mit „The occult mastery „ sein drittes Werk vor ,auf welchem man sich in gut 38 min .wieder voll und ganz der schwedischen Schule verschrieben hat .Nach dem ersten Durchlauf muss ich allerdings eingestehen ,dass ich nicht so richtig weiß ,was ich schreiben soll .Ihr kennt sicherlich das Gefühl ,wenn ihr ne Scheibe einlegt ,da immer wieder mitwippt und plötzlich ist die schon wieder am Ende angelangt ohne das du mal total hochgeschnellt bist .So jedenfalls geht’s  mir nun mit dem aktuellen Brecher der Dortmunder .Technisch gesehen ist die Scheibe ohne jeden Zweifel top ,das steht völlig außer Frage ! Aber nachdem die nun bereits zum x-ten Male hier durch den Player rotiert ,will so ganz einfach nichts wirklich großartig hängen bleiben Ich find’s ja auch irgendwie eigenartig ,denn vom Songwriting her bieten die verdammt abwechslungsreichen satten ,derben Todesmörtelstoff an ,welcher es über weite Strecken auch gut schafft ,mehr als nur ein Zucken durch die Körperregionen zu treiben .Die Songs sind über weite Strecken mit wirklich dichten und fetten old school Riffs bestückt ,lassen aber auch ne gehörige Portion an Melodic Death Metal Anteilen nicht vermissen .Für genügend Abwechslung wird hier schon gesorgt ,da gibt’s nix zu meckern ,zumal gelegentlich sogar diverse Soliparts an der Gitarre mit eingeflochten werden .Für mich der hervorstechendste Song ist hier auf jeden Fall Titel 7 „ Interlude dystopia“ . Der hat so seine eigene Note , fängt richtig ruhig und verdammt  atmosphärisch an ,bevor er sich dann langsam zu nem richtigen Kracher ,mit fast schon etwas Ohrwurmcharakter aufbaut .Bestückt mit ner wirklich sau starken Melodie und Gitarrensolis ,gräbt der sich wahrlich richtig tief in die hintersten Gehirnwindungen ein .Das ist wirklich so nen Song ,der dann doch mal hängen bleibt bzw. mehr aufhorchen lässt .Zur Gesamtgestaltung absolut passend , gehören hier dann natürlich auch noch die recht aggressiven und durchaus variablen Vocals .So gesehen präsentiert sich die Band nun wirklich in top Form ,und haben‘s auch ohne Zweifel geschafft ,sich im Vergleich zum Vorgänger noch einmal zu steigern . Dennoch bleibt bei mir im Endeffekt irgendwie die volle Wirkung aus und hinterlässt den Eindruck  - wirklich nicht von schlechten Eltern ,aber so völlig unbarmherzig mitreißen kann’s mich dann halt doch irgendwie nicht  . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com
 
                                                                                                        EXCORIATE – “ …OF GHASTLY STENCH” ( TAPE )
Seid nun mehr als 15 Jahren schraubt die chilenischen 3 Mann Truppe bereits an ihrer musikalischen Karriere rum .Dabei hat man sich rein Veröffentlichung technisch eher etwas zurück gehalten  ( In the Darkest Anguish Demo tape. 2005) ,( Death Communion Split tape. 2008 ) ,( Pendulum Demise Demo tape. 2009 ) ,( A Dismal Journey to the Oblivion Split CD.2015) .Dementsprechend kann man die Band wohl dann auch ohne jeden Zweifel noch dem absolut tiefsten Underground zuordnen .Mit ihrem neusten Streich “ ... Of the Ghastly Stench “ nimmt man nun erneuten Anlauf ,um die weltweite Metalgemeinschaft nun doch von seinen musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen .Und bei 4 Songs mit ner satten Laufzeit von 18 min .präsentieren sich da nicht mal so schlecht - auch wenn man es ehrlich gesagt ,eher schwer haben dürfte ,hiermit wird wirkliche Furore zu sorgen .Old school mäßig angehaucht sind die durch und durch ,wobei ihre Mixtur aus Doom-/ Death Metal ganz gut ins Ohr geht .Sicherlich ,diese Mischung ist beiweitem nun nix Neues im Metalbereich ,klingt aber dennoch verhältnismäßig recht erfrischend ,was die hier an den Tag legen .Logischer Weise ziehen die hier ihre Einflüsse aus den späten 80’ziger Jahren ,wo Bands wie „Morgoth „ ,“Morbid Angel „ und „Celtic Frost“ mit ihren Werken die Szene begeisterten bzw .damit frischen Wind in metallische Business brachten .Mit ihrem teils recht schweren und über weite Strecken sogar verdammt atmosphärischen Sound schicken die dich hiermit jedenfalls auf eine Zeitreise , welche dich unweigerlich an eine Ära erinnert ,in der Metal noch wirklich Metal war und man weit ab von irgendwelcher kommerziellen Vermarktung gestanden hat .Ne durchaus hörenswerte Scheibe ,welche voll und ganz den Spirit alter Zeiten aufleben lässt und rüberbringen kann . ( LEO)
Nihilistic Holocaust  Gabriel S.   9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai  Frankreich   http://nihilistic-webzine-distro.fr
                                                                                                        
                                                                                                             HELL KRUSHER / VISIONS OF WAR (SPLIT 7 )
Wenn aus dem Hause “Power it Up “ neues Material ins Haus geflattert kommt ,kann man sich schon ziemlich sicher sein ,das es hier nun wirklich so richtig Kracherzeug zu hören geben wird welches ohne jeden Zweifel ganz weit abseits von irgendwelchem trendigen Scheiß angesiedelt sein dürfte .Und genau so zeigen sich dann hier auch die musikalischen Darbietungen der beiden Bands .Schon alleine die kultige und sau geile Covergestaltung bringen jedes Herz schon mal leicht zum Rotieren .Und das wird dann natürlich noch einmal musikalisch um einiges gesteigert .Los geht’s auf Seite A mit den Engländern von HELLKRUSHER . Ganz tief im Punk Lager verwurzelt  , bringen die aber auch so einiges an derben Crust Momenten mit ein ,welche bestens dazu geeignet sind ,bei den beiden Stücken so richtig zu pogen und abzugehen. Teil schön fett basslastig gehalten  ,sorgt der Sound definitiv dafür ,dass sich die Meute in Bewegung versetzen wird .So nen kleines bissel „Napalm Death „ beeinflusst , zieht man hier schnörkellos und geradlinig sein Ding durch und gibt dir beim Zuhören kaum mal Gelegenheit zum Luftholen . Dazu gibt’s geilen räudigen und kraftvoller Punkgesang  ,so wie man es sich wünscht .Was will man mehr !
Die B Seite hat man für 3 Songs der Belgier von VISIONS OF WAR reserviert .In der letzten Ausgabe hatte ja meinereins deren „ SWINE PARADE“  LP nun mit ner fetten HAMMER Marke versehen und auch näher abgeleuchtet .Und auch mit diesen Songs lassen die keinen Zweifel bei mir aufkommen ,denen diese Marke aufgedrückt zu haben . Roh ,dreckig und immer schön old school mäßig toben die auch hier voll los .Sau derb  wird hier drauflos gerockt ,so dass echt die Fetzen fliegen dürften .Spielereien sucht man vergebens ,hier gilt die strikte Regel – immer voll nach vorne hart und deftig los !Starker und vor allem aggressiver Crust/Punk ,welcher durch kurze aber heftigen Grind Sprenkler noch zusätzlich verfeinert wird ! Definitiv mal wieder nen Scheibchen ,welches man fast schon als Pflichtprogram für Leute der alten Crust/Punk/Grind Generation ansehen sollte . ( LEO )
Power It Up  Zum Holzfelde 12   31226 Peine      http://www.power-it-up.de/
 
                                                                                  VICIOUS CIRCLE – „ SEARCH FOR THE SOLUTION & MORE (2xLP LIMITED EDITION COLORED VINYL “ )
Was für ein fettes Teil ! Nicht nur musikalische, sondern auch inhaltlich hat man hier verdammt viel zu bieten ,was schon mal nen Punkt ist ,welcher jedes Sammler – und Fanherz höher schlagen lassen wird .In erster Linie werden hier musikalisch die Freaks angesprochen ,die auf frühen Hardcore/Punk stehen und sich diesem vollkommen hingeben können .Die aus Melbourne stammenden VICIOUS CIRCLE haben im Laufe ihrer Bandgeschichte ja doch so einiges an Material rausgehauen und gehören sicherlich auch mit in die Kategorie der Bands , welche man vielleicht in der Szene als „Kult“ einstufen tut .Keine Ahnung ,dafür kenne ich mich da halt zu wenig aus ! Auf jeden Fall ist das gesamte Material ,welches man auf den beiden weißen Vinylscheiben anbietet ,noch mal Soundtechnisch bearbeitet worden. Und was gibt’s hier  nun alles zu hören und zu sehen ? Neben dem schicken und verdammt gut aufgemachte Infoheftchen gibt’s natürlich auf den beiden Scheiben Unmenge an musikalischem Material .In wieweit da aber irgendwelche unveröffentlichten Sachen dabei sind ,kann ich nicht nachvollziehen .Deshalb belasse ich es einfach mal dabei ,Euch das Ganz einfach mal aufzuzählen .
Songs der Split mit „Youth Brigade“( 1986)
„Search For The Solution“ 7“ (1985)
Tape „Circle Of The Doomed “(1984)
MLP „Hope And Wait“ (1987)
EP "Search for the Solution" (1985)
2 Tracks von 1989
Liveaufnahme “Live At The Prince Of Wales “ (1985)
+ 20 Tracks aus ner ganz frühen Phase
Ihr seht also ,hier gibt’s wirklich ne enorm viel an unterschiedlichsten Material geboten .Auch wenn‘s definitiv nicht meinen musikalischen Geschmack trifft ,ist das ne richtig schöne und starke Veröffentlichung geworden ,welche in einer gepflegten old school Punk Sammlung sicherlich fast schon so etwas wie einen Ehrenplatz bekommen sollte .
( LEO )
Power It Up  Zum Holzfelde 12   31226 Peine      http://www.power-it-up.de/
 
                                                                                                   WOJCZECH / SOCIAL CHAOS (SPLIT 7 )
Und weiter geht’s in “Power it up “ Programm . Auf der A Seite dieser kleinen Vinylscheibe präsentieren die die Brasilianer von SOCIAL CHOAS nur einen Song ,welcher allerdings ne recht beachtliche Spielzeit von 5.30 min . vorweist .Ganz sachte und gemächlich lassen die es anfangs angehen ,so dass man eher erst einmal vermuten möchte ,das die sich im Doom Bereich angesiedelt haben und sich das Label nun doch eventuell auf anderweitige musikalische Darbietungen erweitern wird .Aber falsch gedacht ! Es dauert zwar nen ganze Weile ,bis die uns offenbaren ,wo ihre wirkliche Vorliebe liegt ,aber dann geht doch recht flott und crustig zur Sache . So nen gewisser Anteil an anderweitigen metallischen Einflüssen ,sprich Death Metal ,könnte man durchaus auch noch in deren Mucke hinein interpretieren . Zum Ende hin lässt man‘s dann wieder schon fast doomig ausklingen . Zwar recht interessant gestaltet ,aber nicht unbedingt das ,was einen vom Hocker hauen wird bzw. kann .
Auf der B Seite wird’s dann zum Glück so richtig lecker derb .Die Rostocker von WOJCZECH sind ja nun alles andere als ein unbeschriebenes Blatt in der Szene und wissen genau ,worauf es ankommt .Eher kurz und knackig gibt’s hier 3 neue Songs geboten ,welche zweifelsfrei jedes Powerviolence Herz höher schlagen lassen wird .Es wird gebrüllt und gekreischt ,als wäre man aus ner „Anstalt“ entflohen .Highspeed mäßig und teils schon nen bissel wahnsinnig anmutend ,holt man hier das letzte aus seine Instrumenten raus und überzieht dich mit einem Sound ,welcher bis in die kleinsten Poren vordringen wird . Kurze aber enorm heftige Attacken ,bei denen gewisse körperliche Schäden keinesfalls auszuschließen sind ! ( LEO )
Power It Up  Zum Holzfelde 12   31226 Peine      http://www.power-it-up.de/
                                                                                                        
                                                                                                    GLAUKOM SYNOD – „ REMIXA MACABRA“
Ha ,da ist mal wieder so ne Band ( Projekt ) ,welche sich auch nachhaltig bei mir unter der Schädeldecke eingebrannt hat .Dies aber nun nicht wirklich auf Grund der hervorragenden musikalischen Leistungen ,sondern eher deshalb ,weil die „musikalische Darbietungen „ echt abgefuckt ,alles andere als trendig und wirklich krank ist .Und so habe ich dann natürlich auch bei diesen aktuellen „Auswüchsen „ so meine Probleme ,das hier in 12 Titel angebotene überhaupt  in Worte fassen zu können .Aber es scheint ja da draußen genügend Leute zu geben ,die auf so etwas abfahren ,denn laut der Infos ist das hier wohl ne Neuauflage des bereits 2008 erschienenen Tapes ,welche offensichtlich ausverkauft ist . Ein eindeutiger Beweis dafür , dass die Menschheit wirklich immer kränker wird !Das aber nur mal so am Rande .Kommen  wir doch mal auf die Töne /Klänge ,welche dem Silberling entweichen ,zurück und welche wohl Gabriel S. (Nihilistic Holocaust  ) aus Frankreich, seinem Computer  entlockt. Weitestgehend könnte man das hier sicherlich in die Kategorie  Industrial mit Metal Einflüssen einstufen .Ist zwar so gesehen nix Neues im Metalsektor ,aber so wie das hier umgesetzt wird ,sprengt das dann schon alle Ketten des guten Geschmacks .Bizarre ,teils undefinierbare elektronische Klänge paaren sich hier mit unerbittlichen auf einen einstampfende Beats , welche in dieser Form so gut wie niemals so etwas wie ein Rhythmus oder Zusammengehörigkeitsgefühl mit sich bringen .Wirkt alles total chaotisch und bunt zusammen gewürfelt .Da helfen auch die krassesten metallischen Auswüchse nicht mehr ,hier noch irgendwas zu retten .Gelegentliche „Gesangseinlagen „ erschrecken einen herbei mehr ,als das die dafür sorgen könnten ,dem Ganzen doch noch so etwas wie einen „Hörgenuss“ einzuverleiben .Ich hab echt keinen Plan ,was man sich mit dieser Form der „künstlerischen Darbietung“ gedacht hat , bzw. was man damit erreichen will !Für mich der aller größte Kulturschock auf dieser Scheibe ist dann noch der ABBA Song Remix .Das hat schon was von ner enormen Kultschändung und gehört verboten . Obwohl das hier ohne jeden Zweifel mit zu dem „härtesten“ gehört ,was man sich vorstellen und überhaupt hören kann  ,bleibt unter dem Strich ganz einfach nur totale Fassungslosigkeit zurück .Wer absolut frei von irgendwelchen musikalischen Vorurteilen oder musikalischen Erwartungen/Erfahrungen ist ,kann sich ja mal diesen heftigen Alptraum  Matsch reinziehen .Für Folgeschäden wird aber definitiv keine Haftung übernommen ! ( LEO )
Visceral Circuitry Records    http://visc.tictail.com/
NihilisticHolocaust  Gabriel S.   9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai  Frankreich   http://nihilistic-webzine-distro.fr

 

                                                                                                        DEAD – “A DIRTY MIND IS A JOY FOREVER”
Über die  bayrischen Jungs von DEAD braucht man eigentlich keine großartigen Worte der Einleitung zu verlieren .Denn bereits seit gut 27 Jahren beehren die uns mit ihren musikalischen Künsten .Und bei denen steht nun mal ein zu 100% fest ,nur da wo DEAD draufsteht ,ist auch DEAD drin .Nachdem es nun etliche Jahre recht ruhig um die Burschen war ( zumindestens was Veröffentlichungen betraf ) ,gibt’s auf dem aktuellen Teil nun wieder nen brandheißen ,vor Dreck triefenden Death Metal / Grindcore Nachschlag ,welcher mit seinen gut 36 Minuten keinen Zweifel daran aufkommen lässt ,dass man es auch heutzutage noch faustdick hinter den Ohren hat .Und so legt man mit seinen 10 Songs auch dieses Mal wieder ne musikalische Abrissbirne vor ,welche zum Glück immer noch nicht vor technischen Raffinessen strotzt ,aber dennoch ,im Vergleich zu deren anderen Veröffentlichungen ,einiges mehr an eher etwas überraschenden Momenten zu bieten hat .Denn entgegen der sonstigen DEAD Hörgewohnheiten , sorgt man hier dieses Mal dann doch durch Solis oder eher etwas rhythmischer Melodien für bedeutend mehr Abwechslung .Dennoch kommen die Songs keineswegs irgendwie zahm daher ,sondern grooven über weite Strecken wie Sau .Sicherlich ,die absolute Metzelorgie wird hier nicht komplett zelebriert , da man sich augenscheinlich doch heutzutage mehr Midtempobereich wohlzufühlen scheint .Dennoch drückt jedes einzelne Riff ,jede einzelne Drumattacke , jede geröchelt, gegrunzte oder anderweitig  „abartigste“  Sangesdarbietung , enorm auf die Gehörwindungen . Dreckig, roh und brutal zelebrieren die auch hier ihre ureigne Form der musikalischen Unterhaltung ,ohne auch nur einmal seinen eingeschlagenen Weg zu verlassen . Irgendwas modernes oder vielleicht sogar trendiges sucht man hier absolut vergebens – zum Glück . DEAD sind old school durch und durch,! Mir treibst da doch glatt Freudentränen in die Augen .Geile ,satte Scheibe ,die kompromisslos und voller Inbrunst auf dich niedergeht ! ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                             BLACKEVIL – “ THE CEREMONIAL FIRE”
Obwohl das bayrische Trio bereits mit ihrer EP „Hail the Cult „( 2015 ) ,allen Anschein nach schon ein beachtliches Achtungszeichen setzten konnte ,gehören die für mich dennoch eher in die Kategorie der Unbekannten .Naja ,alles und jeden kann man ja nun halt nicht kennen oder bereits abgecheckt haben ! Vom allerersten Eindruck her hätte ich die Jungs auf jeden Fall recht eindeutig ins Schwarzwurzel Lager eingeordnet .Oder was würdet ihr vermuten ,wenn auf dem Cover ganz klar nen Pentagramm + umgedrehtem Kreuz zu entdecken ist ? Auch der Bandname deutet da ja nun eher in diese Richtung !Aber wie so oft ,liegt man da natürlich mit seinen ersten Gedanken doch eher etwas falsch .Denn nach dem doch verdammt atmosphärischen Intro startet man gleich voll durch und lässt keinen Zweifel daran ,dass man seine musikalische Seele doch stärker dem Thrash Metal verschrieben hat .Allerdings ist es dann aber doch so ,dass man einen nicht zu verachtenden Teil an Black Metal Einflüssen mit in die 9 Songs integriert  ,welche hier enorm dazu beitragen ,die einzelnen Stücke sehr variabel zu gestalten  .Kommt echt gut die Mischung und sorgt für verdammt viel Abwechslung !Atmosphärisch tief schwarze und richtig böse gestaltet ,zeigt man sich gerade auch in punkto Tempo alles andere als gleichförmig . Teils schon fast etwas hochmelodisch daherkommend ,gibt’s hier aber natürlich jede Menge an Hochgeschwindigkeitsattacken vor den Bug geknallt ,welche ohne jeden Zweifel bei jedem Headbanger für enorme Nackenschmerzen sorgen werden .Nicht komplett dem old school Style verfallen  ,kommt hier und da durchaus auch mal ein eher etwas moderner klingender Ansatz zum Vorschein .Einzig allein der Gesang wird es hier wohl sein ,bei dem sich die Geschmäcker dann doch eventuell unterscheiden werden . In teils recht hoher Stimmlage angesiedelt ,braucht es doch etwas Zeit ,um damit erst einmal “warm “ zu werden . Passen tut das schon ,keine Frage  ,aber wer halt gegen höheren Gesänge ne „natürliche“ Abneigung hat ,wird sich hiermit zuerst einmal sehr schwer tun .Zum Glück zieht man das aber hier nicht komplett durch ,sondern bringt immer wieder mal etwas normalere  und bösere Ausdrucksformen mit sich .Fest steht ,das Trio bietet mit ihrem Debüt sowohl ein melodiöses wie auch brutales  Black/Thrash Gewitter ,welches durchweg echt gut zündet und über weite Strecken bestens zum abhotten geeignet ist . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                             DEADSMOKE – „ MOUNTAIN LEGACY“
Entgegen meiner weitläufigen Meinung treiben nun echt nicht nur diese schnöden ,melodischen Metalvertreter in Italien ihr Unwesen .Ist ja nun bekannt ,dass gerade dort ne ungemeine Vielzahl an Power/ und Heavy Metal Vertreter wie „Pilze aus dem Boden „ sprießen .  Zwar kommt sicherlich auch von da die eine oder andere geile „Knüppelkombo“ ,aber gerade was den finsteren ,dunklen und schleppenderen Metalbereich betrifft ,ist mir von da bisher noch nicht gerade übermäßig viel untergekommen .Das ändert sich aber nun schlagartige mit dieser 4 Mann Band ,die es musikalisch gesehen ,voll und ganz drauf haben ,dich völlig runterzuholen und selbst den sonnigsten Tag da draußen zu verdunkeln. In den tiefsten Abgründen des Sludge Doom watend ,wird man auf deren fünf Songs Zweitwerk ,in eine finstere, böse, schleppende und enorm düstere Klangwelt entführt ,welche trotz ihres teils fast majestätischen Charakters dennoch enorm gewaltig auf einen niedergeht . Obwohl man sich nun durchweg dem sehr schleppenden Charakter widmet , bricht man vereinzelt dennoch mit ein paar sau deftigen Passagen mal aus sich raus und streut selbst ein paar eher heavy mäßig wirkende kurze Gitarrenpassagen mit ein .Bei vielen Vertretern dieser musikalischen Sparte ist das ja nun so ,dass die , gerade was die Riffarbeit und den Rhythmus betrifft , sich bis ins Endlose wiederholen .Ganz klar ist zwar ,das sich auch bei denen hier ihr rhythmisches Grundgerüst eher etwas in zähen monotonen Bereich ansiedelt ,aber dennoch arbeitet man sich verhältnismäßig  abwechslungsreich voran .Unterlegt wirkt die echt schon verdammt depressiv stimmende Mucke mit doch sehr hintergründig gehaltenen Vocals ,welche sich im fast schon blackmetallischen kreischendem ,fast schon keifenden Ausdruck darstellen und vereinzelt auch mal choralem Charakter vorweisen .Das ganze Geschehen wirkt hier echt nicht langweilig ,da doch verhältnismäßig recht viel in den einzelnen Songs passiert .Auch wenn meinerseins immer wieder so seine Problechen mit dem Doom Metal Bereich hat ,muss und will ich doch zugeben ,dass diese Veröffentlichung durchaus einen sehr positiven Nachgeschmack bei mir hinterlassen hat . ( LEO )
Heavy Psych Sounds Records   http://www.wp.rocktimes.de/plattenfirma/heavy-psych-sounds-records/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                           A LICK OF DEATH VOLUME 1 ( SAMPLER )
„Support the underground“ ist nun nicht nur nen Slogan ,welchen man so einfach mal raushauen kann .Ne ,dafür muss man schon was tun ! Und es gibt zum Glück in unserer heutigen ,doch ziemlich Trend verseuchten Metalwelt ,doch immer noch Leute ,welche sich da reinknien und da auch wirklich was machen .Und so haben sich hier auf dem Teil dann auch wieder mal Berliner Undergroundbands zusammen geschlossen ,um ein gemeinnütziges Projekt aus der Taufe zu heben ,welches von Bands für Bands, gefördert von Bands, von Bands geschaffen und von Bands verteilt wird .Hauptverantwortlich für dieses neue Projekt sind  Raven Tongue von „Mytherin“ und Stephan von „Masters Descent“ . Das nun gerade in Berlin eine wirklich verdammt große und kunterbunte Metalszenemischung der verschiedensten stilistischen Ausrichtungen besteht , ist ja wohl mehr als bekannt .Und so geht’s hier dann auch mit 10 metallischen Gruppierungen durch die unterschiedlichsten Metalsparten .Das reicht von Progressiv Metal ,über Death Metal bis hin zum Thrash Metal .Nen bissel erstaunt bin ich zwar ,das keinerlei Vertreter der Black oder Grind sich hier verewigt haben ,aber das ist sicherlich ganz bewusst so gemacht ,weil es dann eventuell den zeitlichen und den finanziellen Rahmen gesprengt hätte .Oder war von dieser Seite vielleicht doch kein Interesse da ?? Naja, wie auch immer  ,die Bands ,welche sich hier vorstellen ( Brutal Kraut  ,  Alphaomega   , Path Of Destiny , Mytherine,  Circles Of Malice , Agonize ,  His Masters Descent , Agar Soron,  Deviance  , Exit Humanity ) kann man ohne jeden Zweifel fest in die Kategorie Underground einordnen ,auch wenn die eine oder andere sicherlich doch schon bei Euch da draußen bekannt sei dürfte bzw .sollte .Fest steht ,in den gut 45 min . gibt’s jede Menge an Undergroundluft zu schnuppern ,welche doch recht klar verdeutlichen kann ,was für Potential in den tiefsten Regionen unserer ehemaligen Hauptstadt noch schlummert . ( LEO )
http://www.alickofdeath.org/   contact@alickofdeath.org

 

                                                                                       EVERLASTING CARNAGE – „SLAUGHTERHOUSE ROCK“
Brandneues aktuelles Futter aus dem Sachsen Anhaltiner Schlachthaus ! Schon alleine die geile old school schwarz/weiß Gestaltung und deren Pseudonyme Gorvus (Guitar) ,Necrophagous ( Guitar ) ,Veneficus ( Bass ) & Schweinemann ( Drums ) lassen erahnen und auch hoffen ,dass es hier musikalisch ohne Zweifel recht deftig zur Sache gehen wird . Und so zeigen die vier Leutchen,die sich erst 2015 zusammengefunden haben ,auch von der ersten Sekunde an ,wohin „der Hase läuft“ .Im wirklich durchweg leckerem old school Sound gestaltet ,wird hier 10 mal ganz tief in die slammende  Brutal Death Metal Kiste gegriffen ,welche man durch diverse leichtere Thrash Metal und Grindcore Sprenkler immer wieder „aufzuhüpschen“ versucht .Insgesamt gesehen gelingt es den „Brüdern“ hierbei auch recht gut ,die einzelnen Songs ansprechend zu gestalten .Das hierbei natürlich dann doch noch so eine gewisse Eigenständigkeit ausbleibt ,sei denen aber verziehen .Fest steht ,das die Songs insgesamt echt verdammt Laune machen und über weite Strecken  durchaus  dazu geeignet sind  ,nen fetten Circle Pit zu entfachen und die Haarpracht mal wieder so richtig kreisen zu lassen .Obwohl man sich hier nun vorrangig im Wechsel zwischen schnelle Passagen mit langsameren Parts präsentiert ,bleiben Blast‘s und Doublebasseinsätze hier natürlich auch nicht außen vor . Da gibt’s doch schon so einiges an verdammt groovigen Passagen ,welche mit den kompletten 100 Dezibel volle Kanone auf dich einprasseln .Sicherlich wird man damit nun nicht unbedingt den absoluten Flächenbrand entfachen ,aber dennoch für genügen Action vor der Bühne sorgen können .Insbesondere recht positiv kommt bei deren Mucke der doch recht bassige Sound und der tief growlende Grunzgesang mit teils miese ,fast kreischenden Screameinlagen .Nachdem die gut 33 min .nun vorbeigezogen sind ,hat meinereins durchaus noch einmal das Verlangen ,die Play Taste zu drücken .Mucke ,die Spaß macht ,über weite Strecken verdammt gut zündet – auch wenn‘s hier nun mal eher seltener in ein totales Massaker ausartet – ist mein Ding ! Die Burschen sollte man auf jeden Fall mal im Auge behalten und sich auch mal aufraffen ,deren musikalische Leistung live zu begutachten ! Gute Scheibe ,welche zwar noch mehr als genügend Platz für ne Steigerung zulässt ,aber für nen Debüt alles andere als schlecht geworden ist . ( LEO )
https://www.facebook.com/everlastingcarnage/     https://everlastingcarnage.bandcamp.com/releases
 
                                                                                                SHATTERED SUN –„THE EVOLUTION OF ANGER“
Nachdem die aktuelle Scheibe des Texanischen Sextetts  - welche bereits seit 2005 musikalisch umtriebig unterwegs ist – weiß ich noch nicht so recht ,wie ich deren mittlerweile zweites komplettes Album nun einstufen soll !? Einerseits hauen dich mich mit ihrer wirklich enorm technischen Versiertheit ganz schön weg und lassen mich doch teil einigermaßen verblüfft dasitzen ,und andererseits bringt mich deren musikalisches Gerüst nun nicht wirklich in die allergrößte Verzückung .Obwohl man nun anfangs echt damit rechnete ,das die Amis hier sicherlich volle Pulle den ganzen ,mittlerweile für mich schon etwas ausgelutschten typischen Metalcore Pfaden folgen ,geht man erfreulicherweise dann doch ein ganzes Stück weiter entfernter davon voran .Gut ,ohne jeden Zweifel sind deren  10 Songs davon auch recht beeinflusst worden ,aber dennoch konzentrieren sich die 6 Burschen dann bedeutend mehr an der Thrash/Heavy  Metal Linie .Und zum Glück wird der Sound dann nicht komplett in so ein hyper modernes Gewand verpackt ,sondern durchaus mit so einigen an eher old schooliger Ausstrahlung versehen .Im Mittelpunkt des gesamten Geschehens stehen vorrangig  ansprechende Melodien ,welche wirklich verdammt gut arrangiert sind und ganz deutlich machen ,dass deren musikalisches Gespür alles andere als schlecht ist .Natürlich finden sich hier auch nen ganze Menge an knallharten Riffs und lecker schnellen Parts wieder ,welche doch immer wieder für ne Auflockerung sorgen – keine Frage . Auch gesangstechnisch gibt’s hier ne durchaus ansprechende Vielfalt geboten ,welche zwar vorrangig eher etwas corelastiger gestaltet ist ,aber dennoch niemals eintönig wirkt .Sicherlich kann man nicht allzu viel an deren Darbietungen aussetzten ,aber für mich klingt dass dennoch irgendwie zu glatt gebügelt ,zu sauber und rein von Songwriting her ,mit eher mageren Höhepunkten behaftet . Mal abgesehen von diversen Riffeinlagen ,welche einen – ob nun hammerhart oder eher melodiös – wirklich mal ganz gut „vom Hocker hauen können „ ,erscheint die Scheibe nun in der breiten Masse der Veröffentlichungen nun nicht wirklich in einem super hellen ,überzeugenden Glanzlicht .Ist zwar eine mehr als solide musikalische Darbietung geworden  ( insbesondere von der technischen Seite her ) ,welche ohne jeden Zweifel gerade bei der jüngeren Generation punkten wird ,mich als „ alten Sack“ dann aber doch eher kalt lässt ! ( LEO )
Victory Records   https://www.victoryrecords.com/
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                           BLOOD OF SEKLUSION – „ SERVANTS OF CHAOS“
Rein metallisch gesehen ,ist es ja nun eher so ,dass man mit Italien eher die ganzen hohen Gesänge und  ne melodiösere ,verspieltere Richtung erwartet .Dass da aber mittlerweile auch immer mehr dem guten alten Death Metal Sound gefrönt wird ,kommt zwar nun mal eher etwas seltener vor - so dass es einen dann doch irgendwie überrascht  - ist aber wirklich als ne verdammt positive Sache anzusehen .Auf ihrer zweiten full lenght lassen die vier Burschen in gut 40 min . durchweg den alten Flair der schwedischen Death Metals wieder aufleben .Man könnte schon fast behaupten ,die zelebrieren den hier so richtig gut .Das hierbei natürlich die Einflüsse von Bands wie „Entombed“ , „Dismember“ und natürlich auch „Unleashed“ überall durchschimmern ,steht völlig außer Frage .Dennoch sind die Jungs nun nicht wirklich als eine bloße Kopie abzuhandeln .Trotz der unüberhörbaren Einflussnahme genannter Bands ,ist durchaus auch so eine gewisse Eigenständigkeit herauszuhörend . Ganze 10 mal wird dir hier fett und teils mit enormen Groove versehen ,eine vor den Latz geballert .Groß zum Luft holen kommt man kaum mal ,auch wenn zwischendurch immer mal wieder ein paar Solis und eher melodiöser wirkende Parts eingestreut werden .Unterlegt mit tiefer ,böser Stimmakrobatik ,bieten die hier ganz genau die Mucke ,die man erwartet hat und bei der man so richtig abgehen kann .Wer ne ordentlich fette schwedische Death Metal Keule braucht ,wird von dem Teil hier absolut nicht enttäuscht werden . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen    http://fda-records.com/
 
                                                                                           TASK FORCE BEER – “ MEANING OF LIFE”
Zwar ist es nun mal nicht immer so ,dass der erste positive Eindruck ,welchen man von ner Veröffentlichung bekommt ,dann auch durchweg ,sprich ,musikalisch anhält . Aber bei dem Sextett aus Trier passt wirklich alles hervorragend .Irgendwann in der Drehe 2015 ,nachdem man in diversen anderen „Kapellen „ ( (Earthgrave, Katatonie , Crucifixion, Goryfication… ) rumlärmte , haben die wohl den Plan gefasst ,ihre musikalischen Vorlieben erneut auszuleben .Und das man mehr als genügend Erfahrung an den Instrumenten, beim Layouten und beim Songwriting gesammelt hat ,ist mehr als deutlich  bei den 15 Songs zu erkennen .Bandname ist schon mal sau geil ,auch wenn man mit dem eventuell musikalisch was anderes verbinden würde .Cover- und Bookletgestaltung sind schön im schwarz/weiß old school Style gehalten .Alles richtig gemacht !Und auch der Sound kann mehr als überzeugen ,obwohl man nun sein Debut „nur“ in Eigenregie im Proberaum eingetrümmert hat .Auch hierfür gibt fast die volle Punktezahl ! Ob die nun musikalisch auch überzeugen – aber wie Sau . Wer seine musikalischen Einflüsse mit Bands wie „Suffocation „ , „ Dying Fetus „ oder auch „Phobia „ benennt ,hat für mich schon gewonnen . Und so zeigt man dann auch in knapp ner halben Stunde ,wo der Hammer hängt .In einem niemals langweilig werdenden Gebräu aus Death Metal und Grindcore ,ballert man sich hier durchs Geschehen ohne hierbei jedoch in irgendeiner Form uninspiriert oder gleichförmig zu klingen .Obwohl nun gerade in diesem musikalischen Sektor gerade der Einfallreichtum nicht zu den hervorstechendsten Eigenschaften gehört ,kriegen die es hier erstaunlicher Weise hin ,so gut wie jeden Song mit so etwas wie einem eigenen Charakter zu versehen .Hut ab ! Natürlich stehen hier schreddernde Gitarren , fette Drums und ne noch fettere Portion an Groove auch an erster Stelle ,aber was man hier teils an Riffs und auch Rhythmen mit reinrührt ,ist doch eher etwas untypischer .Bei einigen Solieinlagen an der Gitarre könnte man da schon fast mal vermuten ,dass die sich auch progressiv nen bissel ausleben wollen .Erstaunlich ist hierbei ,dass selbst die eher ruhigeren Passagen keinesfalls den Druck oder die Energie aus den Stücken ziehen .Ne ,das passt alles hervorragend zusammen !Selbst die zweistimmigen Vocals ,bei denen man wirklich alles rausholt ,was die Stimmbänder zu bieten haben ,können hier voll und ganz überzeugen .Das die Jungs mit ner ungemeinen Portion an Spaß beladen sein müssen , wird ohne Zweifel mit diversen Zitaten von Walter Ulbricht ,Helmut Kohl , Christoph Daum bis hin zu Clinton ganz klar unter Beweis gestellt .Definitiv ne Scheibe welche durchweg überzeugt ,für jede Menge Spaß sorgt und deren musikalisches Potential sicherlich auch Live für jede Menge Wirbel sorgen wird . ( LEO )       https://www.facebook.com/TaskForceBeer/
 
                                                                                                             MORGON – “ EVOKING ETERNITY”
„Alter Falter „ ,jetzt überrascht es mich aber wirklich total . Wie immer mit so nem gewissen Vorurteil behaftet ,hätte ich das ,was die vier Jungs aus Sachsen Anhalt hier hervorbringen ,in keinster Weise erwartet .Gut ,das die sich dem Schwarzmetal verschrieben haben müssen ,ist fast schon ganz klar am Logo und eventuelle auch noch an der Covergestaltung zu erkennen .Zwar recht einfach gehalten ,spricht das dennoch irgendwie sofort ins Auge .Booklet Gestaltung ist zwar auch eher mager - nur mit Bandfotos ausgestattet  - gehalten  ,wirkt aber dennoch recht ansprechend . Naja ,nen paar Texte oder Bandinfos etc . wären da vielleicht angebracht gewesen .Aber das ist ja nun mal bloß Nebensache – wozu gibt’s das Internet .Die Hauptsache ist ohne jeden Zweifel ja wohl doch die Mucke ,welche einen überzeugen muss .Und in dem Fall kriegen die das dann auch mit den im Angebot stehenden 11Stücke ( ca . 45 min . ) auch verdammt gut hin .Schon alleine technisch gesehen hätte ich absolut nicht erwartet ,dass es hier so verdammt stark und überzeugend zur Sache gehen wird .Natürlich geht deren Mucke ,wie schon irgendwie vermutet ,in erster Linie in Richtung tief schwarzer Metalkunst ,welche man nun aber keinesfalls total ins Extreme ausarten lässt ,sondern eher etwas bevorzugter im Midtempo Bereich ansiedelt . Recht eindeutig so in Richtung alten norwegischen Klänge tendierend ,erzeugt man hier Klänge ,welche sich gekonnt aus Black Metal , Death Metal und nem ganz kleinen Touch aus Doom Metal zusammen setzen .Dabei wirken die Kompositionen  mehr als flüssig ,verdammt gut arrangiert und demzufolge auch alles andere als gleichförmig .Obwohl hier sicherlich nicht an eher etwas verspielteren Gitarrenmelodien und ruhigeren Zwischenparts gespart wird ( wirkt über weite Strecken schon irgendwie fast hymnenhaft )  ,kommen die einzelnen Stücke dennoch echt fett und teils enorm durchschlagskräftig rüber .Immer wieder tauchen Blastbeats und treibende Schlagzeugpassagen auf ,in deren Zusammensetzung Massen an düsteren Riffs und melodischen Breaks eingewebt werden .Hierbei erschafft man eine Atmosphäre ,welche zwar nun nicht übermäßig kalt rüberkommt ,aber ne ganze Menge an diabolischem Charakter mit sich bringt .Durchweg gibt es hier in jedem einzelnen Songs wieder was Neues -zwar nicht unbedingt Unbekanntes - zu entdecken ,was einem aus neue aufhorchen lassen kann . Insgesamt gesehen muss man sich doch eher wundern ,dass die Jungs bis heute noch bei keinem Label untergekommen sind  ,zumal man mit seinem Vorgängeralbum „Black Light Of Liberation“ auch durchweg für verdammt gute Bewertungen sorgen konnte .Ich bin auf jeden Fall voll überzeugt davon ,dass die Burschen ihren Weg gehen werden und mit der Veröffentlichung dieser Scheibe ihren Fankreis doch enorm erweitern können/werden .Ein echt top Album ,welches zwar knapp an unserer HAMMER Marke vorbeigeschrammt ist ,aber sowohl technisch wie auch vom Songwriting her voll und ganz überzeugen wird bzw. kann . ( LEO )
https://www.facebook.com/MorgonOfficial/     morgon_official@yahoo.de
 
                                                                                                      THE LEGION OF TCHORT # 14 ( SAMPLER )
Sampler gibt es ja nun echt schon wie “Sand am Meer” ,wobei man doch irgendwie zugeben muss ,dass diese Form der Werbung doch in den letzten Jahren etwas nachgelassen hat ,was sicherlich auch daran liegt ,dass heutzutage immer mehr Leutchen ihre aktuellen Infos bzw .Musikmaterial aus den Weiten des Internets beziehen . Dennoch gibt es ein paar wenige unermüdliche Kämpfer ,welche sich auch heutzutage noch ganz klar den SUPPORT THE UNDERGROUND auf die Fahne geschrieben haben .Ohne jeden Zweifel gehört Perus  Musikextremist Tchort ( LEO ) mit zu dieser aussterbenden Rasse .
Als Herausgeber des „The Legion Of Tchort zine „ gehört er ohne jeden Zweifel zu den ganz wenigen Leutchen aus seinem Lande ,welche unermüdlich darum bemüht sind ,neue Kontakte zu suchen ,diese  auszubauen und insbesondere den Underground ,auch international, zu supporten .Zwar war meinereins anfangs eher etwas skeptisch ,was seine Unterstützung betraf – da diese in den letzten Jahren nur daraus bestand ,das wir ihm kostenlos unsere „Klolektüre“ schickten – aber auf doch etwas intensiverer Nachfrage kam dann nun doch auch endlich mal was von ihm zurück .Und ehrlich gesagt ,war unsereins da doch sehr erstaunt ,das seine Sampler Zusammenstellung mittlerweile nun auch schon bei der Nr .14 angelangt ist .Naja ,wie auch immer ,der runde Silberling bietet rein musikalisch gesehen ,jede Menge an extremen Hörstoff ,welcher mal mehr ,mal weniger gut rüberkommt . Insgesamt haben sich hier satte 22 Bands verewigt ,welche hier nun ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen . Dabei reicht‘s von Black Metal ,Death Metal bis hin zu eher thrashigen Vertretern    . Also doch ne ganze Menge Abwechslung ,welche man hier in fast 80  min . geboten bekommt  ,zumal hier wirklich mal fast jede Band mit nem ,sagen wir mal ,recht ureigenen Style aufwarten kann . Klingt schon mehr als interessant ,in wieweit man die unterschiedlichsten Einflüsse heraushört .Ganz weit über den Globus verstreut ,tummeln sich hier Bands aus allen Herren Ländern der Welt ,so unter anderem aus Russland  , Japan, Chile, Kanada , Uruguay, Schweden, Spanien, Australien ,Polen ,Venezuela ,Deutschland …..Also ihr seht schon ,es ist hier durchaus auch einiges an eher sehr „exotischem „ Material dabei .Trotz des voll durchgängigen Undergroundcharakters der Scheibe ,gibt’s hier natürlich auch ein par Bands zu erhaschen ,welche durchaus auch schon auf dem internationalen Territorium  etwas mehr bekannt sein dürften  - zumindesten hier in good old germany . So geben sich hier unter anderem BLOODY INVASION ,XICUTION,MAGGOTS ,TERRORDOME oder auch SATARIAL die Ehre und versorgen euch mit deftigen Stoff .Alle Bands aufzuzählen ist echt hier nicht nötig ,da derjenige ,welcher sich für diesen Sampler interessiert ,ja sicherlich eh sofort ins Internet gehen wird ,um da tiefer nachzuhaken .Auf jeden Fall ne mehr als interessante und abwechslungsreiche Angelegenheit ,welche mehr als genügend interessanten Stoff bietet ,um die eine oder andere Band für sich neu zu entdecken . ( LEO )
Carlos Leo TchorT  Manco Segundo 826 Dpto. 303  Lima 32 – Perú      https://thelegionoftchortzine.blogspot.de/
Salute Records    https://www.facebook.com/SaluteRecords/

 

                                                                                                       NUISANCE OF MAJORITY - “SAVAGE RITUAL”
Im hohen Norden unserer Republik lassen es die 5 Burschen von NUISANCE OF MAJORITY nun auch schon seit mehr als 10 Jahren krachen .In ihrer Ecke sicherlich keine Unbekannten mehr ,starten die nun erneut einen Angriff auf das internationale Musikgeschehen ,um sich dort nun auch vollkommen zu etablieren . Die Band selbst bezeichnet ihre Mucke als Death´n´Roll  ,was man so durchaus auch stehen lassen kann .Dabei greift die Band auf wirklich nen ganzen Arsch voll an diverser musikalischer Einflüsse zurück ,wobei man sicherlich sagen kann, das deren Hauptgerüst beim Soundaufbau recht deutlich in Richtung Metal und Hardcore geht ,ohne jedoch zwischen durch nicht noch so einiges an anderen Sounds mit einzubringen ,welche immer wieder frischen Wind ins Geschehen bringen .In den hier gebotenen 10 Songs verbinden die recht gekonnt unterschiedlichste härtere Sounds miteinander ,was hierbei natürlich für enorme Abwechslung sorgt .Obwohl die Scheibe nur schon ne richtig große Portion an Energie und Kraft mit sich bringt ,setzt man doch recht stark auf ne gekonnt eingesetzte ,teils doch eher etwas melodischer gestaltete Soundstruktur .Über einen nicht gerade kleinen Teil der gesamten Spielzeit zeigt man sich doch etwas „verspielter“ ,geizt aber auch nicht mit fetten ,gewaltigen Kraftschüben .Zwar gibt hier eher nur seltener mal einen Song ,der so ne richtige „Schneise der Verwüstung“ hinterlässt ,aber dennoch bringt man immer noch genügend Energie mit sich ,um den Pulk vor der Bühne in Bewegung zu versetzen .Stark ist wirklich deren abwechselnde Melodieführung welcher hier insbesondere für einen verdammt kreatives Sound sorgt. Obwohl man sich vorrangig im Bereich  rotziger Growls bewegt ,wird immer wieder im eher ruhigeren Bereich ,gekonnt in eine tiefe melodischere Gesangslinie gewechselt .Ein erstaunlich abwechslungsreiches Album ,welches immer wieder aufhorchen lässt und vor allem bei den Vertretern der eher etwas moderneren harten Soundschiene sicherlich auf Interesse stoßen wird . ( LEO )
Toanol Records   https://www.facebook.com/toanolrecords/
Broken Silence    http://brokensilence.de/
CD Baby            https://www.cdbaby.com/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439     http://www.gordeonmusic.de/

 

                                                                                                        MARTY FRIEDMAN – „ WALL OF SOUND“
Bin ja bekanntlich nun  nicht gerade das ,was man als Anhänger der ganzen melodischen Metalschiene bezeichnen könnte .Von solcher Weichspülermucke gibt’s ja nun mal weltweit tausende Vertreter ,die es sicherlich rein technisch gesehen zum großen Teil auch drauf haben ,für mich aber nicht sehr oft das bieten ,was man  als „ das haut mich total um „ bezeichnen könnte . Komischer Weise ist mir der Name Marty Friedman doch irgendwie im Hinterstübchen hängen geblieben .Bei genauerer Recherche verwundert‘s mich dann aber nicht ,da der Typ in früheren Zeiten mal bei „MEGADETH“ mit rumgewerkelt hat .Nachdem der da nun ausgestiegen war ,hat der mittlerweile ganze zwölf Soloalben rausgebracht ,welche ja nun doch irgendwie ganz klar erkennen lassen ,dass die Fangemeinde von ihm sicherlich nicht gerade klein sein dürfte .Insbesondere in Amiland wird er deshalb wohl auch als ne Gitarren Legende angesehenen .Und dem kann ich will ich auch absolut nicht wiedersprechen .Denn was der hier aus seine Saiten herausholt ,wird ohne jeden Zweifel ne Vielzahl an Gitarristen zur absoluten Verzweiflung bringen .Sein Gitarrensiel kann und muss man ganz einfach als einmalig einstufen .Zusätzlich hierzu zeigt der bei den hier im Angebt stehenden 11 Songs ,das sein Gespür für starke eingängige Melodien vom allerfeinsten ist .Das durchweg rein instrumental gehaltene Album bringt herbei dennoch so eine ungemeine Vielfalt an kreativer Abwechslung mit sich ,dass es einen dann doch irgendwie echt erstaunt dasitzen lässt .Sicherlich ,der größten Teil seiner Mucke besticht in erster Linie durch Melodien und eher ruhigerem Rhythmus .Das der sich hier teils schon enorm virtuos in Szene setzt ,verdeutlicht nur einmal mehr ,das der seinem Status als Gitarren Legende nun wirklich mehr als gerecht werden kann . Dennoch gibt’s aber auch mal stellenweise nen paar fettere und verdammt dichte Saitenzupfer ,welche einen durchaus auch mal vorantreiben können .Obwohl nun ,wie oben bereits erwähnt ,meine musikalischen Vorlieben nun keinesfalls in diesem Bereich angesiedelt sind ,schafft‘s der Typ dennoch ,bei mir einen mehr als positiven Eindruck zu hinterlassen .Leute ,deren Vorliebe in erster Linie bei ner technisch enorm anspruchsvollen Gitarrenmucke liegt ,kriegen hier die absolute Vollbedienung .Gitarristen ,die nach neuen Innovationen ,Herausforderungen oder Ideen suchen , kriegen mit dieser Scheibe ne Vorlage ,an welcher man sich ohne jeden Zweifel „ die Zähne ausbeißen „ kann/wird . ( LEO )
Prosthetic Records     https://prostheticrecords.com/
Sony Music                https://www.sonymusic.de/home
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/         

 

                                                                                                               CONVEYER – „ NO FUTURE“
„No future“ ,na wenn das nun mal nicht volle Pulle nach Punk klingt !!! Oder sollten sich meine ollen grauen Gehirnzellen völlig irren ? Also erst mal nen par Infos eingefahren und da liest man dann auch schon was von „Spirit Filled Hardcore“! Haben die Amis nun tatsächlich mal nen neues coriges Sub Genre entwickelt oder entpuppt sich das Ganze dann doch wieder mal mehr als ne Werbestrategie ? Na jedenfalls ist an irgendwelche Punk Attitüden hier nun wirklich nichts zu verzeichnen und wenn man am Ende der elf Tracks angelangt ist ,kommt man eigentlich zu der Schlussfolgerung ,das einem hier nun nicht wirklich was Neues um die Ohren gehauen wird .Eher tiefer im Bereich des melodischen Hardcores angesiedelt ,haben‘s die an ihren Instrumenten sicherlich voll drauf und sind auch bemüht ,sich in Sachen Songwriting abwechslungsreich darzustellen .So nen paar richtig mies ballernden Stücke bietet man hier zwar auch mal an ,aber insgesamt gesehen ,zeigt man sich doch vorzugsweise eher zurückhaltender . Man muss auch echt eingestehen ,das mit der Zeit doch etwas der Gleichklang ( trotz  vielfältigster Tempowechsel ) überwiegt  und es hier absolut keinen Song gibt ,welcher mal ganz deutlich heraussticht und das Potential für nen echten Hit vorweist .Die Vocals präsentiert man hier im Wechsel zwischen screamigen  und cleanem Ausdruck ,was so gesehen ja nun auch alles andere als neu oder unerwartet ist .Bleibt schlussendlich nur noch zu sagen ,dass die Band zwar technisch überzeugt aber in Sachen Songwriting  sicherlich kaum jemanden großartig vom Hocker hauen wird/kann . ( LEO )
Victory Records      https://www.victoryrecords.com/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439      http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                          HAMMER     MUTATION III – „ DARK BLACK“
Ja , genau das ist der Sound , um heute so richtig voll auf Touren zu kommen !Aber bevor man sich nun so voll und ganz gehen lassen kann ,erst mal nen paar Infos eingesammelt . Ginger  Wildheart (THE WILDHEARTS ) ist der Kopf des ganzen verrückten Haufens ,welcher hier nun ne ganz beachtliche Anzahl an Musiker um sich geschart hat ,um diese zwölf ,von Wahnsinn getränkten Songs zum Leben zu erwecken .Und so treiben auf der mittlerweile dritten „Mutation“ Scheibe Leute wie Jamie Oliver (UK SUBS ) , Arthur Shepherd (PRIMITIVE WEAPONS) oder auch Devin Townsend, Phil Campbell ( MOTÖRHEAD/SCORPIONS )ihr musikalisches Unwesen und lassen dich doch stellenweise mehr als sprachlos dastehen .Nach ner ganz kurzen 6 sekündigen Ansprache nimmt dann auch gleich der Wahnsinn seinen Lauf . Und der zieht sich dann wahrlich durch die gesamten gut 33 min . Spielzeit .Sicherlich wird es wieder Leute geben ,welche diese wüste Mixtur aus Grindcore, Soundexperimenten und diversen Industrial Einflüssen ( gehen schon recht stark in Richtung „Ministry“ ) als ein total chaotisches High Speed Gewüste bezeichnen ,was so aber für meine Ohre nun nicht wirklich wahrzunehmen ist .Denn trotz der über weite Strecken enorm verfrickelten Songstrukturen ,kriegt man es dennoch recht gut hin ,sich durchaus  abwechslungsreich in Szene zu setzen .Neben den wirklich kranken und enorm brachial wirkenden Tempowechseln , ist‘s vor allem der wirklich  - ich sage mal  - hässliche und von Hass geprägte chaotischen Sound, welcher dafür sorgen wird ,dass sich dieses Werk verdammt tief in deine Gehirnwindungen festsetzen wird .Gesanglich wird hier natürlich auch nicht weich gespült ,sondern so richtig fies ,brutal ,brachial und mehrstimmig das letzte aus deinem Nerven Kostüm herausgeholt . Leute die eher sehr zart besaitet sind ,werden mit diesem Werk ohne jeden Zweifel kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehen .Wer aber auf fette ,experimentierfreudige ,kranke ,abgefuckte und extreme Soundgefilde steht ,braucht ohne jeden Zweifel keinen Partner mehr ,um zum Höhepunkt zu gelangen .Geile Sache !  ( LEO )
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
Undergroove   http://undergroove.bigcartel.com/
 
                                                                                            KILL PROCEDURE – „ BRINK OF DESTRUCTION“
Oh nein ,jetzt erwischt es mich mal wieder ganz kalt und ich werde wohl etwas mehr Zeit investieren müssen ,um hier ein paar passende Zeile verewigen zu können .Wenn ich im Infoblatt zu lesen kriege ,das „Kill Procedure“ zu einem der best gehütetsten Geheimnisse des US Metals gehört ,macht’s einen natürlich sofort neugierig .Aber man weiß ja bekanntlich ,dass gerade die Amis in Sachen Meinung doch sehr eigen sind und man bei denen nicht immer alles „für bare Münze“ nehmen muss bzw . sollte .Hinter der Band verbirgt sich in erster Line Lou St.Paul ,der schon in diversen anderen Bands seine Erfahrungen gesammelt hat  - von denen ich aber echt keine kenne . (Winters Bane, Fires Of Babylon) Das Album hier war ursprünglich als Nachfolger des Winters-Bane-Albums "Heart Of A Killer" (1993) gedacht, wurde jedoch vom damaligen Label nicht veröffentlicht .Jetzt hat man das mit 11 Songs bestückte Teil nun wieder ausgegraben ,um es Euch da draußen mal näher zu bringen .Was mir persönlich im ersten Moment doch sehr auffällt ,ist ,dass die Produktion doch etwas dünn wirkt .Zumindestens kommt’s aus meiner Anlage nun nicht wirklich fett raus .Musikalisch bietet man Stoff ,welcher insbesondere die klassischen Heavy Metal Fans ansprechen soll / wird .Da tauchen dann auch Vergleiche zu „Megadeth“ oder „Testament“ .Na gut ,kann man so stehen lassen ,wobei mir bei den hier angebotenen Stücken doch noch etwas die kräftigen und saftigen Anschläge fehlen .Vom Songwriting her machen die Stücke schon was her und man merkt durchweg ,das hier keine Anfänger am Werkeln sind . Insbesondere die Gitarrenarbeit nimmt hier einer sehr hohen Stellenwert ein .Was die hier damit abziehen ,ist schon recht stark und lässt an vielen Stellen schon so ne fast virtuosen Charakter heraustreten ,insbesondere dann ,wenn man bei den Solieinsätzen anlangt .So richtig knallen tut’s hier eher seltener .Vielmehr konzentriert man sich hier auf eine rhythmisch ruhigere Vorgehensweise .Zwar sind alle Riffgestaltungen ganz eindeutig im kräftigeren Heavy Bereich angesiedelt ,sorgen aber halt eher nur selten dafür ,dass man so in eine „Mitgehstimmung „ verfällt .Für alt eingesessene Heavy Metal Kuttenträger vielleicht noch ne recht interessante Sache .Von meinem Gefühl her bin ich aber letztendlich doch irgendwie froh darüber ,die Zeilen hier beenden zu können . ( LEO )
FC Metal    https://www.facebook.com/FCMetalRecordings/
Soulfood     www.soulfood-music.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                           MISS MAY I – “ SHADOWS INSIDE”
Metalcore und kein Ende . Es ist ja nun wohl echt keine Lüge ,wenn man so das Geschehen in der Metal -(szene ) in den letzten Jahren betrachtet ,dass gerade in dem Metalcorebereich Bands wie Pilze aus dem Boden sprießen, um sich diesem Trend anzuschließen .Allerdings handelt es sich bei den US Amerikanern nun absolut nicht um Neuankömmlinge .Denn immerhin ist „Shadows Inside“ ihr mittlerweile sechstes Album ,welches man in die Runde wirft .Mit 10 Songs und eine Spielzeit von knapp 35 Minuten bestückt , legt man ohne große Umschweife von der ersten Sekunde an mit nem verdammt starken Tempo los , wobei dies dann aber nicht wirklich lange anhält .Denn bereits bei dem Refraineinsatz wird doch deutlich das Tempo nach unten geschraubt . Ein bissel erstaunt es einem hierbei ,das gerade dieser Opener doch verdammt tief in das Thrash Metal Lager eintaucht ,und sich somit von dem ,was dann folgt ,doch mehr als positiv abhebt .
Denn was danach folgt ,ist für mich nicht gerade dass ,was einen voll umhauen kann .Sicherlich gibt’s hier natürlich auch so ein paar verdammt fette ,wuchtige und durchschlagende Stücke ,wie z. B   „Casualties“ ,welche durchaus für nen derben Circlepit sogen dürften – keine Frage . Aber in Sachen wirklich derberen Stoff war es dann das auch schon ,da die Mehrzahl der sonstigen Stücke dann doch viel tiefer im melodiösen  ,teils leicht hymnisch angehauchten Bereich bewegen .Zwar sind diese durchaus vielfältig mit schwermetallischen Riffs bestückt , sorgen bei mir damit aber dennoch nicht für gute Laune .Sicherlich ,man gibt sich schon echt Mühe ,die Songs kreativ zu gestalten – was durchaus auch gelingt – aber insgesamt gesehen ,kommt das alles dann doch eher typisch rüber . Recht vielseitig gestaltet sich hierbei jedoch die Gesangsstruktur .Trotz des überwiegenden unterschiedlichen ruhigeren Charakters der Stimme ,setzten immer wieder mal kraftvolle Einsätze im stark corig beeinflussten Ausdruck ein .Da kann man sich durchaus wirklich gut in Szene setzen .Im Endeffekt mal wieder eine Veröffentlichung ,welche ne Mucke rüberbringt ,die technisch gesehen voll in Ordnung geht ,sicherlich die ganzen jüngeren Core Typen ansprechen wird und kann ,aber kaum einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird . ( LEO )
Sharptone Records     http://sharptonerecords.co/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                                     DROPOUT CHAOS  - „APOCALYPSE“
Das Berlin musikalisch ne enorme Vielfalt zu bieten hat ,ist ja sicherlich kein Geheimnis mehr .Die Musikerszene ist da lebendiger wie nie zuvor und fördert doch immer wieder Bands ans Tageslicht ,welche durchaus auch nachhaltig einigen Eindruck hinterlassen können .Dabei sind der Berliner Vierer keinesfalls als Neulinge im Musikbusiness anzusehen ,denn immerhin ist „Apocalypse“ nun auch schon ihr vierter Longplayer ,welchen man in die Runde wirft .Mit 14 Songs und einem Outro bestückt , marschiert man hier ganz eindeutig in Richtung deutschsprachigem Rock ,welcher ganz leicht mit nem gewissen Hardcore Ambiente versehen wurde und sich insgesamt auch recht metallisch angehaucht präsentiert . Auch wenn‘s sicherlich der Band und deren Fans bestimmt nicht passen dürfte ,so meint unsereins dennoch ,das doch recht deutlich so ein gewisses „Onkelz“ Flair nicht zu verleugnen ist .Aber ich denke mal ,das gerade im Deutschrock Bereich deren gewisse Einflüsse ganz einfach nicht zu umgehen sind .Bereits bei ersten Song lassen die sich nicht erst groß bitten  und legen mehr als flott los ,was bereits dafür sorgt ,das man unweigerlich mitwippt . Obwohl sich das Album  in erster Linie voll rockig und schön nach vorn treibend präsentiert ,zeigt man sich erfreulicher Weise dennoch verdammt interessant und abwechslungsreich .Denn deren Mixtur aus Aggression und Melodie zeigt sich richtig frisch und macht doch verdammt gut an .Neben so richtige derb aggressiven Arschtritt Stücken wie z. B . dem Opener „Dagegen „ ,gibt‘s so einige Songs, welche unweigerlich zum Mitsingen animieren und welche sich vielleicht sogar zu ne gewisse Art der „Hymne“ entwickeln könnten .Andererseits versteht man es aber auch hervorragend ,hier sehr ruhige und emotionale Songs mit einzuflechten ( z.B Song 4 „Lass los“ ,Song 7 „Die Nacht gehört Dir“ oder auch Titel 11 „Himmel“) ,welche einen insbesondere durch die Texte sehr nachdenklich stimmen und wirklich starke kurze Gitarrensolis mit sich bringen .Insgesamt strotz das Album vor eingängigen Melodien ,welche sich doch irgendwie sofort festsetzen können .Positiv hierbei ist auf jeden Fall ,dass man sich doch immer mal wieder eher etwas experimentierfreudiger zeigt .Für mich wird das insbesondere beim Outro recht deutlich ,welches gerade beim Gitarrenspiel/Rhythmus so einen gewissen psychedelischen „Pink Floyd“ Charakter aufzeigt . In Sachen Gesangsausdruck geht’s eher recht clean zur Sache , wobei aber dennoch mehr als genügen Ausdruckskraft rübergebracht wird ,um gerade den rockigeren Stücken die nötige Portion an Energie zu verleihen .Insgesamt gesehen kann die Scheibe voll überzeugen und wird ohne jeden Zweifel gerade bei den „Deutschrock“ Fans  punkten . ( LEO )
Krawallbrüder Records    https://www.facebook.com/kbrecordsgermany/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                             BLACK TORMENTOR – „ MY JOURNEY TO NORTHLAND“
Ehrlich gesagt , ich war ja anfangs eher etwas skeptisch ,was mir hier in fast 40 min . an musikalischer Kost geboten werden wird .Hatte eigentlich voll erwartet ,das man hier so richtig ruppigen ,extremen Black Metal eingeflößt bekommen wird .Woher diese Vorgedanken kamen  - keine Ahnung  ! Aber zum Glück entpuppen sich die 6 Songs dann doch als nen recht ansprechendes Werk an schwarzer ,atmosphärischer Klangkunst ,welche bei mir erstaunlicher Weise doch mehr als gut ankommt .Chef Varguus, der nebenbei auch bei den Köthener Death/Grindern von „Organism „ mit rum lärmt ,verwirklicht mit seinem Solo Projekt „Black Tormentor“ hier nun seine eigenen musikalischen Vorlieben .Nachdem man mit nem Demo ,diversen Liveauftritten nun schon auf sich aufmerksame gemacht hatte ,legt man nun die erste Full Length vor .Schon beim Opener “The journeys beginning“ zeigt man dann ganz klar auf ,wo die musikalischen Wurzeln liegen und wohin die dunkle Reise gehen wird .Wenn‘s mich nicht täuscht ,leitet man diesen mit der Titel Musik von „Der 13te Krieger“ ein ,bevor man dann voll ins „True Black Metal Lager“ der alten Schule eintaucht .Das hierbei Bands wie  „Darkthrone „ , „Mayhem“ und vor alle „Bathory“ , musikalisch einen sehr starken Einfluss ausüben, ist unverkennbar . Ganz tief im norwegisch angehauchten Black Metal Sumpf watend ,zeigt man sich vorzugsweise eher von einer schleppenden Natur ,welche durchweg verdammt viel an kalter und von Hass geprägter Ausstrahlung verbreitet .Dennoch vergisst man es auch nicht ,immer wieder mal so ein paar richtig treibende ,hässliche und brutale Zwischenparts mit einzustreuen, welche dem ganzen Geschehen dann doch noch dieses Fünkchen an Abwechslung verleihen .Aber im Wesentlichen widmet man sich vorrangig atmosphärischen Passagen und melodischeren Parts ,welche einem hier sogar fast durchweg positiv stimmen können .Gut ,ein bissel mehr an eigner Kreativität hätten denen sicherlich noch besser zu Gesicht gestanden ! Für mich der stärkste Song dieser Scheibe ist zweifelsfrei Titel 3 „Across Eternal Winter “  mit über 12 min . Spielzeit ,in welchem man wirklich neben ner verdammt guten und vor allem abwechslungsreichen  Melodieführung ,ne super kalte Atmosphäre „hervorzaubert“ , die durch Mark und Bein geht . Neben den 3 brandaktuellen Stücken ,findet man hier noch mit „Heimkehr“ und „Black Tormentor“ zwei Titel des 2006 Demos wider ,welche im direkten Vergleich mit dem aktuellen Material viel roher und aggressiver gestaltet sind und logischer Weise auch vom Klang her eher etwas einen „Proberaumcharakter“ mit sich bringen .Auf jeden Fall merkt man an diesen Stücken ,das sich die Band ,äh das Solo Projekt ,sich wirklich weiter entwickelt hat , und zwar zum positiven .Den Abschluss der Scheibe bildet dann noch die Coverversion von Carpathian Forest - “He`s turning Blue”. In wieweit das nun zu bewerten ist ,kann ich nicht nachvollziehen ,da ich das Original nun mal nicht kenne .Fest steht ,das Fans des nordisch kalten Black Metals hiervon durchaus recht angetan sein werden ,auch wenn man hiermit sicherlich keine neuen Akzente in diesem musikalischen Sektor setzen kann oder in irgendeiner Weise für stundenlangen Gesprächsstoff sorgen wird . ( LEO )
Moon Over The Baltic SeaRecords    https://www.facebook.com/Moon-Over-The-Baltic-Sea-Records-849240541840837/    kailinkohr@googlemail.com

 

 

                                                  FU 48

                                                                                                                      TRASH TAPE THERAPY ( TAPE )
Und wieder begehrt ne Berliner Formation auf ,sich mit ihren musikalischen Darbietungen unwiderruflich in Eurer Gedankenwelt festzusetzen .Ohne hier auch gleich auf die Kacke zu hauen ,schaffen es die beiden tatsächlich ,dass hier sofort nach erstmaligem Genuss ,wirklich was hängen bleibt . Punk, Powerviolence und Grindcore bilden hierbei eine unbarmherzige Einheit ,welche dir zu jeder Sekunde komplett einheizen kann .Auf echt verdammt  brachiale Art und Weise knüppeln die hier mit 10 satten Brechern äußerst rabiat auf dich ein ,so als ob es wirklich keinen Morgen mehr geben würde .Neben jeder Menge enorm rotziger Blastbeats und sägender Riffs ,sind‘s hier aber auch die heftigen Breaks ,welche echt zu begeistern verstehen . Aufgehübscht mit kleinen Sampleeinspielungen wird hier zwar Chaos pur verbreitet ohne jedoch in irgendeiner Form in ne totale Orgie abzudriften .Ne ,bei den Songs ist schon ganz eindeutig ne klare Songstruktur zu erkennen  ,welche sich auch zum Glück alles andere als gleichbleibend oder monoton darstellt .Die hierbei eingesetzten growligen und screamigen Sangesdarbietungen könnten natürlich besser nicht passen ! Auf jeden Fall steht hier echt verdammt noch einmal felsenfest ,dass  Eure Ohren richtig frei gespült werden und sich Eure ollen Knochen auch seit langem mal wieder in Bewegung setzen werden . Mucke für die totale Ektase ,wobei diverse Blessuren an Körperteilen - Genickschmerzen inklusive - fast schon vorprogrammiert sind! Cooles Tape ,welches auch Sound technisch top daherkommt .Könnt auf jeden Fall hier völlig unbedenklich zugreifen ,um Euren Ohren mal wieder was richtig Gutes zu tun . ( LEO )
https://www.facebook.com/trashtapetherapy/
 
                                                                                                GRAVEWARDS – “ SUBCONSCIOUS LOBOTOMY” ( TAPE / EP )
Hatte glaube schon in nem anderen Review mal bemerkt ,das wohl gerade in Griechenland irgendwie die Metalszene total am Wachsen ist und auch versucht ,international nun mal Fuß zu fassen .Gegründet 2015 machen sich die 3 Typen von GRAVEYARDS nun mit ihrer allerersten Veröffentlichung auch auf den steinigen und beschwerlichen Weg ,die internationale Szene Gemeinschaft von ihren musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen . Das auf erst mal nur 3oo Stück limitierte Tape  ,bietet 22 min . lang ne Mucke ,die in erster Linie in Richtung  Death Metal geht aber auch einiges an thrashigen Einflüssen vorweisen kann .
An manchen Stellen scheint es da auch fast so ,als wäre man diverser progressive Strömungen keinesfalls abgeneigt .Auf jeden Fall zeigt sich das gesamte Geschehen  in einem doch eher verdammt melodischen und eher zurückhaltendem Gewand ,so das ne richtig derbe ,enorme Prügelorgie hier absolut nicht vorzufinden ist .Die hätte dem Gesamterscheinungsbild der Veröffentlichung auf jeden Fall verdammt gut getan .Denn ums ehrlich zu sagen ,gestaltet sich das hier doch verhältnismäßig gleichbleibend ,ohne wirklich enorme Höhepunkte .Zwar bringen die Songs ,insbesondere dann , wenn man mal etwas stärker am Bass rumzupft , ja durchaus ne fette Portion an Härte mit – aber viel mehr halt dann auch nicht .Zwar lässt man sich gerade in Sachen Gitarrenarbeit  hier schon echt viel einfallen und bietet auch durchaus abwechslungsreiches Riffing an ,aber die teilweise doch recht langen Riffsolis wollen mich nicht so richtig positiv stimmen . Das man sich insgesamt gesehen doch sehr verspielt präsentiert  und es so gut wie kaum einmal vorkommt ,das dir deren Sound wirklich mal „den Schädel spalten“ kann  ,ist für mich echt das größte Manko der Scheibe .Rein Spiel – und auch Sound technisch gibt’s hier echt absolut nichts dran auszusetzen .Das quillt durchaus fett und intensiv aus den Boxen in Richtung Gehörgänge . Aber ob das hier nun wirklich irgendwie ausreicht , die Metalgemeinde in Aufruhr zu versetzen ,kann man doch echt bezweifeln .  ( LEO )
https://www.facebook.com/Gravewards/    Necronome Records
 
                                                                                                                     TENGGER CAVALRY – „ DIE ON MY RIDE“
Da bin ich ja nun wirklich mal echt gespant drauf ,was mich hier erwarten wird .Denn rein werbetechnisch wurde ja für die Truppe doch recht massiv geworben .Ob die hier gebotenen 14 Stücke, welche „großspurig“ als „Asiatischer Kriegsgeist trifft auf jede Menge Metal Power „ beworben wurden , nun wirklich das bieten, wird sich in den nächsten gut 41 min . dann auch hoffentlich zeigen ! Schon der erste Song mit seiner Streichereinätzen und dem Klavier ähnlichen Stil klingt echt vielversprechen und lässt auf was richtig geiles hoffen . Als dann auch die ersten härteren Gitarrenklänge einsetzen und Rhythmen verwendet werden ,die zweifelsfrei mitziehen können ,merkt man echt schon das erste zucken in den Gliedern .Nicht schlecht ,wie sich diese Mischung aus Metal und fernöstlichen Folk Elementen hier zusammen fügen ! Und in dieser Paarung von verhältnismäßig tief gestimmten Gitarren und verschiedensten traditionellen fernöstlichen Instrumenten geht’s dann durchaus interessant gestaltet  weiter .So ein paar Töne aus der Naturkulisse ,wie z.B Vogelgezwitscher ,passen hierbei natürlich super gut rein ,wobei diese die allgemein vorhandene  leicht mystische ,schamanische und geheimnisvoll wirkende Atmosphäre durchaus positiv beeinflussen . Der eher etwas tiefer gelegte Sprechgesang ,welcher teils schon was von ner Beschwörung hat und auch immer wieder in so ne Art des „Kehlgesangs” ausufert ,macht sich hierbei echt verdammt gut .Auch die teils fast schon in den clean Gesang eintauchenden Passagen kommen richtig gut rüber .Leider muss man dann aber so zirka der Mitte des Albums doch feststellen ,dass sich so ein gewisser Gleichklang breit macht ,welcher eher nur noch selten so etwas wie einen „Höhepunkt“ bietet . Eher etwas verwirrend und wirklich nicht passend ,sind hier dann auch die vereinzelten Elektro Einflüsse ,welche doch eher die Aura eines Pop Songs verbreiten ,als das die irgendwie folkloristisch wirken .Auch was den Songaufbau in seinem Rhythmus betrifft ,gehen einem dann da wohl leider doch etwas die Ideen aus .Denn gerader was die Rhythmus Riffs betrifft ,so wiederholen diese sich dann doch recht oft und sind eher von nem einfachen Klangcharakter .Auch was den Rhythmusaufbau im allgemeinen betrifft ,wirkt dieser doch dann stellenweise etwas verfahren und nicht wirklich nachvollziehbar .Das klingt an vielen Stellen eher etwas merkwürdig und fast schon ein wenig krass .Das die 5 Mannen hier mit voller Inbrunst und totaler Überzeugung am Musizieren sind ,ist zwar echt verdammt klar zu erkennen ,aber irgendwie hat man stellenweise doch den Verdacht ,das man doch  mit „der Brechstange“ unbedingt was völlig anderes im Metalbereich darbieten will .Fest steht ,das dies hier alles andere als ein einfaches Album ist ,und man sicherlich verdammt stark kämpfen muss ,um sich einen festen Platz in der Metalszene zu sichern .Dennoch sollten gerade die Leutchen unter Euch ,die nicht dem engstirnigen Klischeedenken verfallen sind und offen für Neues sind ,hier unbedingt mal nen Ohr riskieren .Von der Idee und von der Umsetzung her ohne jeden Zweifel keine schlechten Darbietungen ,welcher aber halt so dieses gewisse „ETWAS“ noch fehlt ,um komplett wie ne Bombe in der Schwermetalllandschaft einschlagen zu können . ( LEO )
M-Theory   https://www.m-theoryaudio.com/home
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
 
                                                                                                                              HELSOTT – „THE HEALER“ ( EP )
Was kann man von einer Band erwarten ,die aus dem Süden Kaliforniens, San Diego kommt .Sicherlich nicht wirklich das ,was die uns hier nun mit ihrer 5 Track EP präsentieren . Denn entgegen der eventuellen Friede ,Freude ,Sonnenschein Erwartung ,  wandern die 4 Burschen & 1 Frau vollkommen auf den skandinavischen Pagan Metal Pfaden . So ein paar gelegentliche Einsprenkler aus dem Death -,Folk – oder gar Viking  Metal Bereich sind hierbei auch absolut nicht von der Hand zu weisen . Technisch durchaus versiert ,zeugen die Stücke von einem durchaus recht hohen spielerischen Niveau, wobei man aber auch ganz klar sagen muss ,dass man hier sehr vorhersehbar agiert .Irgendwelche großartigen neuen Innovationen kommen hier kaum mal zum Vorschein .Vielmehr bedient man sich einer alt bewährten Strukturen ,was sowohl rhythmisch wie auch gesanglich durchweg mehr als eindeutig zu erkennen ist . Dennoch können die 5 „Sonnenhungrigen“  mit ihrem doch verhältnismäßig  melodischen Gitarrenspiel und den Soliparts noch ein paar wirkliche Pluspunkte einfahren .Im Gesangsbereich hingegen ,wird so ziemlich im mehr als typischen Wechselbad der Gefühle agiert .Tiefe gutturale Parts paaren sich mit eher höher gelegten Oktaven und zwischen drinnen erscheint sogar mal ne ganz leichte weibliche Gesangseinlage . Hier muss man allerdings dann auch echt eingestehen ,dass gerade die weiblichen Parts ,genauso wie das stellenweise Keyboardgeklimper, eher deplatziert wirken ,als das diese dann in irgendeiner Form die Songs wirklich aufpeppen können .Wie gesagt ,die Songs sind sicherlich alles andere als schlecht , aber im Endeffekt eben nicht wirklich viel mehr, als austauschare Massenware .Da gibt es ohne jeden Zweifel genügend Bands selbiger Genre Ausrichtung ,welche einem bedeutend mehr überzeigen können . ( LEO )
M-Theory   https://www.m-theoryaudio.com/home
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
 
HUMAN PARASIT NR. 15 ( A5 deutsch )
So schnell kann es gehen !Auch das HUMAN PARASIT steht schon wieder mit einer neuen Ausgabe in den Startlöchern und bietet auch diesmal wieder jede Menge Material, was zum Nachdenken ,grübeln und überdenken eigner Meinungen auffordert .Und dies ist dann auch einer der großer Unterschied ,welches dieses Zine ausmacht .Denn in erster Linie geht es hier inhaltlich nun nicht ums musikalische ,sondern bedeutend mehr ums soziale und politische .Gut ,mit Interviews von „GERDÄNGLE“ , „ EATH THE BITCH“ ,“HC BAXXTER“ ,einigen Reviews und nen paar wirklich sau cool geschriebenen Liveveranstaltungseindrücken bietet man für den „ rein“ Musik Interessierten hier auch so einiges  an ,was sich insbesondere durch die sehr persönliche Note, als sehr unterhaltsam präsentiert .Vor allem die Livereports sind echt verdammt stark ausgefallen und zeigen mehr als eindeutig ,mit wie viel Spaß und Enthusiasmus und vor allem Überzeugung ,man in der Szene unterwegs ist .Davon hätte ich noch nen paar Seiten mehr vertragen können ! Was nun den restlichen Inhalt dieses Zine betrifft ,wird doch bedeutend mehr in Richtung „Politmagazin“ gegangen ,was so gesehen sicherlich alles andere als falsch ist ,letztendlich aber inhaltlich nur auf eine Gruppierung/Richtung ausgerichtet ist .Obwohl man als Untertitel für dieses Zine „Humorlos ,hasserfüllt ,hundsgemein“ gewählt hat ,ist die Schreibweise alles andere als durchschnittlich, furtz trocken oder belehrend .Ne ,der Herausgeber bringt uns in doch recht enthaltsamer Art und Weise seine Sicht auf die Welt näher und kann damit ohne jeden Zweifel dafür sorgen ,dass man sich über das politische und soziale Weltgeschehen einmal mehr Gedanken macht ,was da falsch läuft. Für alle ,die auch mal wieder über den musikalischen Tellerrand blicken wollen ,hält dieses Zine so einiges bereit ,was nicht unbeachtet liegen gelassen werden sollte .Die 2 Euronen ( + P./V. ? ) sollte dieses Heft jedem wert sein ,der sich nicht nur rein für musikalische Unterhaltung interessiert ,sondern mit offenen Augen durch unsere ,doch immer beschissener werdende Welt ,geht .
( LEO )  www.humanparasit.blogsport.eu/
 
                                                                                                                     BITTERNESS - „MEMORIES OF A DYING PAST“
Re-releases scheinen ja im Moment irgendwie doch ein wenig im Trend zu liegen. Richtig Sinn ergeben solche Sachen dann sicherlich auch ,wenn die Originale schon längst vergriffen sind bzw. wenn da dann noch unveröffentlichtes Material mit drauf gepackt wird. Zumindestens Sammler- und echte Fanherzen werden da viel höher schlagen, keine Frage .In wieweit die 3 hier zusammen geführten Vinyl EP’s von Bitterness ( Marching towards infinity ,Withered sunlight und As all beauty starts to fade)nun vergriffen oder ausverkauft sind, lässt sich für mich nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall gib es hier nix an unveröffentlichtem Material geboten ,was bestimmt nicht unbedingt dafür sorgen wird, dass die Scheibe auf ein wirklich enorm großes Interesse stoßen wird. Rein musikalisch gesehen gibt’s hier natürlich absolut nix zu meckern, zumal man hiermit einen recht saftigen und anspruchsvollen Überblick über das musikalische Schaffen der Jungs bekommt. Wer auf ne handfeste Portion Thrash Bock hat, welche so einiges an schwedischen Death Metal Einflüssen mit sich bringt ,der wird seinen Ohren mit diesen 11 Songs jedenfalls was richtig Gutes tun .Um erstmals in die musikalische Welt von Bitterness einzutauchen ,zweifelsfrei gut geeignet. Alle anderen, welche Bitterness bereits fest in ihre Sammlung eingebaut haben, finden leider keinen wirklichen Grund ( höchstens zur Komplettierung der Sammlung ) ,sich diese Scheibenun wirklich an Land ziehen zu müssen .
( LEO)  GUC  Hochstrasse 2  Biburg 93354       www.guc-area.de   info@guc-area.de
 
                                                                              KRACHMANIFEST # 1 ( A4 deutsch )
Schon seit einigen Jahren schwirrt bei den beiden Nürnbergern Katja & Rayk ja nun schon der Gedanke und der Plan ,mal was Eigenes auf die Beine zustellen, durch ihre tief schwermetallisch verseuchten Köpfe .Irgendwie hatte man aber wohl noch nicht wirklich die Energie und die Zeit aufbringen können ,um endlich mal „Nägel mit Köpfe“ zu machen .Da man ja schon seit diversen Jahren seine „geistigen Auswüchse“ beim Hammerheart ,bei Necroslaughter und auch teilweise bei uns anbot, war man wohl arbeitstechnisch doch zu sehr ausgebucht ,um endlich mal sein eigenes Ding zum Leben zu erwecken .Nachdem nun aber das Hammerheart zu Grabe getragen wurde ,eröffnete sich für die beiden nun doch ein „Zeitfenster“ ,um voll mit was Eigenem loszulegen und die Szene mit ner neuen Printmedie zu beglücken. Mit dem Namen KRACHMANIFEST hat man hierfür dann auch gleich einen absolut passenden Namen gewählt, welcher ja ohne jeden Zweifel recht eindeutig auf das musikalische Geschehen hinweist .Cool! Richtig geil ist das Cover geworden ,welches zwar völlig abseits sonstiger typischer (Klischee) Gestaltung liegt ,aber zu 100% das widerspiegelt ,was die metallische Szene Einstellungsmäßig darstellen und rüberbringen sollte .Das erste ,ganz kurze Durchblättern hinterlässt schon mal nen äußert positiven ersten Eindruck .Alles gut ,nicht zu überladen ,gestaltet .Hier wird dann auch eher etwas minimalistischer mit Bildmaterial gearbeitet und man konzentriert sich doch vorrangig auf Inhalte. Musikalisch gibt’s hier zum Glück auch nichts ,was den hippen und coolen Wackengänger ansprechen wird .Denn getreu dem Namen KRACHMINIFEST offerieren uns die beiden hier Zeugs ,welches alles samt in die wirklich extremeren Musikrichtungen eintaucht und sich mehr oder weniger noch etwas in den Tiefen des Undergrounds wohlfühlt. Neben Vertretern der Black Metal Sparte ( WODE,SARINVOMIT,SUN WORSHIP) ,sind es vor allem Vertreter der Death/Grind Gemeinde (FIEND,VIOLENT FRUSTRATION,GRAVEYARD,CRYPTIC BROOD,PLASTIC SURGERY DISEASTER ) welche hier recht ausführlich zu Worte kommen .So wie man es von den Beiden schreibwütigen Nürtingern kennt ( oder auch erwartet ) ,beschränken sich die Fragestunden nun nicht wirklich nur auf das Wesentliche ,sondern tauchen doch recht tief und detailliert ins Bandgeschehen ein .Zwar findet sich auch hier das eine oder andre Intie wieder ,welches man vielleicht als „nicht so gelungen „ einstufen könnte, aber die tun dem sonstigen Unterhaltungsfaktor echt nicht wirklich weh .Kann man ja überblättern – grins .Das beide mit ihren Beinen fest in der Szene stehen ,wird hier dann noch einmal zusätzlich durch diverse Liveberichte deutlich gemacht (MASTER OF THE UNICORN..) .Cool und richtig persönlich geschrieben, wobei man sich nicht nur rein aufs musikalische beschränkt, sondern auch das Geschehenen rundherum betrachtet. Ich stehe auf diese Art der Berichterstattung! Natürlich gibt es auch hier ne recht ausführliche Reviewabteilung, wobei diese sich doch von anderen stark unterscheidet .Denn hier wird wirklich nur Material besprochen ( bis auf wenige Ausnahmen ) ,welches man sich selbst zugelegt hat. Wenn das nicht ganz eindeutig beweist ,dass das KRACHMANIFEST ein echtes Fanzine ist ,dann weiß ich echt nicht ! Da ziehe ich echt meinen Hut und hoffe, dass die Beiden das auch weiterhin beibehalten werden. Zu erwähnen sollte man auch keinesfalls die beiden Interviews mit RÖDEL RECORDS und den Machern des MASTER OF THE UNICORN Festivals ,vergessen .Kriegt man nen echt guten Überblick darüber ,was es überhaupt bedeutet ,gerade heutzutage so etwas aufzuziehen bzw. am Leben zu halten .Neben dem gelungenen Layout, cooler Bandauswahl ist es vor allem der sehr persönliche, ehrliche und unterhaltsame Schreibstil ,den die Beiden hier an den Tag legen ,welcher dieses Heft echt empfehlenswert macht . Da merkt man wirklich in jedem einzelnen Satz, dass hier mit Herz und Seele gearbeitet wird und man wirklich einen Plan hat, was Szenemäßig läuft und abgeht. Soweit wie ich das mitbekommen habe ,sitzt man bereits schon wieder an der Nummer 2 .Wer sich die erste Ausgabe nun an Land ziehen will, sollte sich allerdings wirklich ranhalten ,da diese allen Anschein nach ,doch auf ein verdammt gro0ßes Interesse gestoßen ist und man davon wohl nicht mehr all zu viele zur Verfügung stehen hat. Also 3€ + P./V. zur Seite gelegt und ne kurze bestell e-mail in Richtung Nürtingen geschickt . ( LEO )   krachmanifest@gmx.de
 
                                                                      FORGOTTEN PATH # 8  ( A4 englisch )
Vor Jahren hatte man ja noch fast regelmäßig Kontakt zu diesem wirklich fetten Magazin .Irgendwann hat man sich dann allerdings mal aus den Augen verloren, bevor man jetzt Dank Facebook ,doch wieder nen Tauschgeschäft abschließen konnte .Schon beim ersten anchecken wird ganz deutlich ,dass sich dieses Mag zu nem echt Top Teil entwickelt hat. Komplett im s./w. Layout gehalten ,zeigt sich das schon mal qualitativ in Bild – und Textformat in absoluter Höchstform .Da gibt es absolut nichts zu beanstanden, zumal man im direkten Vergleich zu diversen anderen Hochglanzmagazinen ,gerade in Sachen Werbung doch sehr verhalten arbeitet .Genauso wichtig wie nen geiles Layout ist ja nun ohne Zweifel auch der Inhalt .Und auch hier zieht man alle Register ,um das alles informativ und abwechslungsreich zu gestalten .Obwohl das FORGOTTEN PATH nun ganz eindeutig „nur“ die verschiedensten Sparten des Black Metal abdeckt und man nun anderweitige Metal Richtungen völlig außer Acht lässt, gestaltet sich das ganze Teil dennoch enorm informativ ,interessant und macht echt Lust auf mehr .Ohne Zweifel liegt der Reiz dieses Mags insbesondere darin ,dass man wirklich weltweit die Szene beackert und man sich hierbei natürlich vorzugsweise eher noch unbekannteren Bands/Acts widmet. Zumindstens meinereins mit den hier interviewten Acts wie z.B . NIDSANG (Swe),AIVE ( Gre),PERMAFROST (Germ) ,MEFITIC(Ital),LVXCAELIS( Chi) absolut nix anfangen .Immerhin hat man hier satte 17 Acts zusammengetragen, die wirklich sehr sehr ausführlich Rede und Antwort stehen .Genau so lecker sind aber auch nen paar Liveberichte von Festivals ,welche ohne jeden Zweifel als ein Geheimtip in der Black Metal Szene gezählt werden dürften ( KILKIM ZAIBU XVII FESTIVAL/ARMAGEDDON DESCENDS IV FESTIVAL ) .Logischer Weise gibt es natürlich auch die obligatorischen Reviews zu entdecken ,welche so einiges im Angebot haben ,welches hie in good old germany wohl eher selten irgendwo anders vorgestellt wurde. Also ,für Euch Freaks draußen gibt’s mehr als genug neues geiles Zeugs zu entdecken ,um Eure Sammlung zu erweitern. Was das lecker Mag nun kostet, kann ich im Moment nicht berichten, da ich keinen Bock habe ,erst groß zu suchen ! Aber ich denke doch ,ihr seid schon „groß“ genug ,um das selbst herauszufinden .Kontaktdaten gibt’s unten .Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall . ( LEO )
Martynas Vaškevičius    P.D. 2712,   Vytenio 2/40,   LT-03001, Vilnius    Lithuania
https://www.facebook.com/forgotten.path.mag/      http://www.forgotten-path.lt/     forgotten.path.mag@gmail.com
 
                                                                                                                    AND THERE WILL BE BLOOD – „OBITUS“
Irgendwie ist es manchmal echt schon irgendwie komisch, dass man sich als Schreiberling beim allerersten anchecken einer Veröffentlichung ,doch irgendwie von der Covergestaltung beeinflussen lässt .Zumindestens was die musikalische Erwartungshaltung betrifft ! Denn bei der recht düsteren Gestaltung des Digipacks und auch des Bandlogos, gingen bei mir sofort die Gedanken in Richtung Doom oder Black Metal. Dass die Band aus der Nähe von Osnabrück mit diesen musikalischen Sparten nun absolut nix am Hut hat ,wird dann einem aber sofort nach Einlegen der CD sonnenklar. Denn das bereits in Eigeneregie 2016 veröffentlichte Debüt der 5 Mannen, welches jetzt noch einmal mit Labelvertrag neu aufgelegt wurde, wütet mit seinen 10 Songs ganz eindeutig durch die moderneren (Metal)coreregionen .Bands ,welche sich mit ner Mixtur aus Hardcore und Death Metal auf den musikalischen Weg machen ,sprießen ja nun bereits seit etlichen Jahren ,wie Pilze aus dem metallischen Nährboden und wachsen nicht unbedingt zu was übermäßig Großem heran .In wieweit die 5 Norddeutschen Jungs es nun mit OBITUS schaffen werden, alle anderen zu überragen, bleibt abzuwarten. Genügend Potential ist bei denen auf jeden Fall vorhanden .Erfreulicher Weise zeigt man sich gerade beim Songaufbau doch verdammt vielseitig und bietet gerade im Riffbereich nicht nur diese Einheitskost, sondern zeigt sich durchaus kreativ ,wenn nicht sogar verhältnismäßig eigenständig. Noch erfreulicher ist es dann zu hören ,das gerade die corigen Elemente nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt werden ,sondern doch eher etwas tiefer im Death Metal Bereich eingetaucht wird. Obwohl die Band sicherlich ne ganze Menge an eher doch etwas „melodischeren“ Elementen einfließen lässt, gestalten sich die Stücke fast alle samt recht fett und teils mit enormen Groove beladen. Vereinzelte Songs bzw. Songpassagen hingegen ,lassen dann sogar nen leicht progressiv wirkenden Touch erkennen .Und gerade diese doch eher etwas“ seltsam“ gestalteten Songs sind es dann ,welche die Band doch bedeutend mehr aus der breiten Masse herausstechen lassen können .Insbesondere hier zeigt sich ganz deutlich ,das man seinen doch etwas eignen metallischen Weg gehen will und nen wirklichen Plan hat ,sowohl rhythmisch wie auch gestalterisch ,herauszustechen. Obwohl man gesanglich hier mit seinen Darbietungen eher etwas eingleisig fährt ( Wechseln zwischen tiefe und höher gelegter Stimmlage ),wirkt das dennoch niemals ermüdend monoton ,sondern passt bestens zur gesamten Darbietung. Letztendlich kann man der Norddeutschen Truppe ohne jeden Zweifel bescheinigen, dass die mit OBITUS nen echt starkes und durchaus innovatives Stück an metallischer Hardcorekost vorgelegt haben, mit welchem man sich keinesfalls verstecken muss und welches ohne Frage das Potential hat ,ne recht große Fangemeinde um sich zu scharren . Gut gemacht ! ( LEO )
Deafground Records/NUVINCI GmbH  Sudbrackstrasse 17  Bielefeld 33611      www.deafground.net
 
                                                                                                                     ENSLAVED – „ ROADBURN LIVE“
Live CD’s sind ja immer so ne Sache .Entweder an findet sie richtig gut oder eben überflüssig. Hierbei findet man natürlich erst genanntes eher weniger vor ,da sich gerade bei Liveveröffentlichungen doch verstärkt der Gedanke breit macht ,ob es hierbei dann doch nicht eher um Geldmacherei geht .Aber egal, für mich stellt sich hier auf jeden Fall echt die Frage ,ob so ne Band wie Enslaved es wirklich nötig haben ,die Wartezeit bis zum nächsten Album ,durch so ne Liveveröffentlichung  verkürzen zu müssen .Denn ohne jeden Zweifel haben die Norweger ja nun doch schon diverse Alben veröffentlicht ,welche so ziemlich alle recht stark ausgefallen sind. Im schicken Digipack Format gehalten ,gibt es hier jedenfalls 8 satte Enslaved Kracher geboten ,welche man auf dem „Roadburn Festival 2015“ präsentierte .Laut meiner Recherchen ist das allerdings nicht die komplette Set Liste dieser Veranstaltung. Aber immerhin auf gut 65 min .Spielzeit bringt’s die CD dann doch ,was aber sicherlich auch mehr als ausreichend sein sollte, um so nen kleines Live feeling einzufangen .Rein Soundtechnisch gesehen gibt’s hier ja echt nichts dran auszusetzten. Der kommt echt fett und wuchtig aus den Boxen ,so dass man den Laustärkeregler nicht mal übermäßig hochschrauben muss, um die Kraft, die Energie und die Atmosphäre der einzelnen Stücke einsaugen zu können .Obwohl man natürlich hier auch immer mal ein bissel was vom Publikum zu hören kriegt, will sich so ein richtiges Live feeling sich nicht wirklich breit machen. Man hat echt den Eindruck, als ob bloß nen par Männekicken diese Veranstaltung besucht haben .Da hätte man durchaus mehr reinbringen sollen, um gerade dieses Etwas, was ne Livedarbietung ausmacht, besser in Szene zu setzen. Im Großen und Ganzen kann man an dem Teil schon Gefallen finden ,zumal man hier nun so ne Art „Best of“ vor sich liegen hat ,welche so einige Hits der Norweger anbietet. Echte und wirkliche Enslaved Fans brauchen das Teil daher eher bloß, um ihre Sammlung zu vervollständigen. Wer aber erst einmal in die dunklen Welten der Norweger reinschnuppern will, der wird hier richtig gut bedient . ( LEO )
By Norse      http://bynorse.com/
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439       http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                  OKKULTISMUS HEUTE Nr . 5 ( A4 deutsch )
Eh ,mal wieder ne absolute Neuentdeckung für mich ,welche dank des „Schlachters“ von mit nun auch mal näher unter die Lupe genommen werden darf .Der allererste Eindruck wirkt dann auch erst einmal ungemein professionell .Fast 60 Seiten ,farbig gestaltet im Hochglanzformat .Da kriegst du schon mal echt nen Auge ! Wenn man nun mal rein vom Titel dieses Mags ausgeht ,hätte man ohne jeden Zweifel jedoch was anderes erwartet ,als das was hier nun inhaltlich angeboten wird .Denn entgegen meiner Erwartungshaltung ist das ne 100%‘tige Lektüre ,welche vollkommen auf die Power Metal / Heavy Metal Gemeinde abzielt ,wobei man sich aber zum Glück nicht den großen ,fetten Acts widmet ,sondern mehr in die undergroundige Szene eintaucht .Hierbei sind Gesprächsrunden u.a mit RAGING DEATH,LORD VIGO,HEAVY LOAD ,MATTHIAS STEELE oder HELL PATROL durchaus recht gut ausgefallen und orientieren sich nicht unbedingt an so nem typischen Standard .Echt stark sind der ganze Haufen an Liveberichten ,in welchen man ganz eindeutig mitkriegt ,dass die Macher dieses Mags mit beiden Beinen ganz fest in der Szene stehen .Zum Glück sind diese Berichte sehr persönlich geschrieben ,so dass einem beim Lesen doch immer mal wieder ein breites Grinsen über das Gesicht fährt .Echt gut gemacht ! Natürlich geübt es auch hier Reviews, welche aber geschickt mit eingebaut werden und sich nicht seitenweise hintereinander präsentieren .Nen paar Specials hat man ebenfalls nen ganzen Haufen Platz hier eingeräumt .So gibt es Z.B . das DDR METAL SPECIAL ( u.a. Inties mit Hendrik Rosenberg- EISENBLATT FANZINE ,MACBETH und Berichte zu FORMEL 1/MCB).Richtig witzig und skurril kommt der Beitrag HEAVY METAL UMLAUT .Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen ! Ebenfalls als Special kann man sicherlich auch die Interviews mit den Veranstaltern des CFC FESTES und dem Grafikdesigner PHILIPP HERMANN ansehen .Neben dem Ganzen ,hier aufgezeigten Material ,gibt es aber immer noch einiges mehr zu entdecken ,wie z:B . das fette Poster .So Leute ,was kostet das Teil nun ?Auch hier hat man sich durchaus mal was einfallen lassen ,denn das Teil gibt es in 4 verschiedenen Abpackungen :
Nur Heft 5€
Heft mit CD  8€
Heft mit Tape  8€
Heft mit LP  17€
Wenn das mal nichts ist !? Bin mir ganz sicher ,dass gerade in der „gesitteteren“ Metalszene das Teil auf ein echt großes Interesse stoßen sollte .Soweit wie ich’s gehört habe ,sollte wohl mittlerweile auch schon die nächste Ausgabe draußen sein . ( LEO )
https://www.facebook.com/okkultismus.heute/     https://okkultismus-heute.jimdo.com/      okkultismus.heute@gmail.com
 
                                                                  BY THIS AXE I RULES # 4( A5 englisch )
Eh echt ,es ist w wahrlich erstaunlich und enorm erfreulich ,dass gerade im Fanzine /Mag Bereich auch heutzutage noch enorm viel Leben steckt und man nach all den Jahren immer wieder neues Material entdeckt ,was einem bisher völlig unbekannt war .Das Ding hier ,welches auf Tauschwegen nun auch mal seinen Weg zu mir gefunden hat ,macht schon mal rein optisch nen satten und geilen Eindruck .Geiles Cover ,cooles Layout ,Druckqualität super und mit fetten 90 Seiten bestückt .Da muss es nun nur noch inhaltlich und natürlich auch musikalisch passen ,und schon wird das Zine ne unbedingte Empfehlung wert sein .Also erst einmal kurz durchgeblättert … und da erkennt man recht deutlich sofort ,dass das musikalische Spektrum an harten Tönen ,hier richtig gut breit gefächert ist  und man sich nicht einseitig festlegt .Hier reicht‘s von Doom ,Death ,Black ,Grind bis hin zu Thrash ,Speed. Also ,da sollte schon für jeden Metalfreak was passendes dabei sein ! Wie man es sicherlich von so ner Lektüre erwartet ,liegt hier nun das Hauptaugenmerk natürlich auf eher noch unbekanntere Bands ,wobei sicherlich Bands wie RAZOR,OBLITERATION,NEHRLICH oder auch SADUS schon so einen gewissen Stand/Bekanntheitsgrad in der Szene haben sollten .Die restlichen ,wenn unsereins sich nicht verzählt hat ,satten 14 Gesprächsrunden sind aber genau das ,was man als satten Undergroundstoff bezeichnen kann ( u.a BELL WITCH ,KRYPS,SPECTRAL VOICE,SARTAGOS…. ). Die Inties sind herbei echt qualitativ gesehen ,ganz oben angesiedelt und bieten nicht nur so’n 08/15 Gelaber. Tiefgründig und informativ ,wie man sich dass halt wünscht ! Als Specials gibt’s hier noch recht ausführlichen Bericht über die DUTCH DOOM/DEATH SZENE ,welche man über fast 15 Seiten hinweg ableuchtet . Richtig gut gemacht, bei dem man noch so einiges dazu lernen kann ! Die Reviewabteilung ist hier eher etwas kleiner ausgefallen ,zeigt aber ne ganze Menge an Material auf ,welches man hierzulande in anderen Printmedien nicht unbedingt vorfindet .Eins ,zwei anderweitige Beiträge und nen kleines bissel Werbung ,lockern die Lektüre dann nochmal zusätzlich auf .Neben dem wirklich sau starkem Layout ,ist es vor allem die große musikalische Vielfalt ,welche diese Lektüre als wirklich empfehlenswert macht .Wer sich weiterbilden will und natürlich auch die Macher dieses Zines unterstützen will ,der soll ,bzw. muss hier ganz einfach zuschlagen . ( LEO )
https://www.facebook.com/bythisaxeirulefanzine/     http://bythisaxeirulefanzine.bigcartel.com/       bythisaxeirulefanzine@gmail.com
 
                                                                                                                     BARZAKH – „ IN A MEANING THE NOTE“ ( RE-release )
Es gibt ja Ecken in unserer Metalwelt, die nicht ohne Grund so einen richtigen “Exotenstatus” genießen, und von denen man eigentlich sofort weiß ,dass dort von irgendwelchen Trendscheiß keine Spur zu merken ist .Und ohne Zweifel gehört Indonesien mit dazu ,in welchem BARZAKH beheimatet sind .Obwohl der Band sicherlich weltweit bisher noch keinerlei zu große Beachtung geschenkt wurde, dürften die doch schon so einen gewissen kultigen Status in ihrer Ecke haben .Immerhin hat man seit seinen Anfangszeiten 2001 doch schon einiges an Tonträgern veröffentlicht ,welche wohl auch allen Anschein nach ,auf ein recht reges Interesse gestoßen sind. Denn bei dem vorliegenden Full lenght Album handelt es sich um ne Neuauflage des bereits 2007 erschienen Albums .Und mit 7 Songs bestückt, nem Sound welcher so richtig schön dreckig und old school mäßig rüberkommt, kann man ohne Zweifel auch heutzutage noch punkten .In erster Linie zeigt sich die Band verdammt tief im Black Metal verwurzelt ,wobei aber ohne jeden Zweifel auch die Death Metal Ausrichtung bei denen keine unwesentliche Rolle einnimmt. Eher doch recht einfach strukturiert ,klingen die Songs hierbei durchaus interessant ,sind aber nicht wirklich so gestaltet, dass man voll dran hängenbleiben wird. Brutalität, Bösartigkeit und jede Menge dunkler Atmosphäre bringen die auf jeden Fall mit sich – keine Frage. Das wären dann ja auch die besten Voraussetzungen ,um so ein richtiges Hammerteil vorzulegen. Aber leider fehlt es der Band hier dann doch etwas an Kreativität und Abwechslungsreichstem .Sicherlich ,der eine oder andere Song kann schon etwas stärker aus dem sonstigen Geschehen herausstechen – aber das passiert halt dann doch zu selten. (Anspieltip „Halutionation of psycho) .Das die Jungs recht fitt an ihren Instrumenten sind ,zeigt sich gerade dann ,wenn die sich auch mal an kurze Solis ranmachen. Das klingt schon verdammt gut und sorgt sicherlich auch dafür, das bestimmte Stücke dann doch etwas „aufgelockert“ werden. Typisch für so ne musikalische Sparte wird hier natürlich auch nicht mit black metallischem Keifen und tieferen Growls gespart. Was bleibt abschließend noch zu sagen … ? Obwohl die Scheibe sicherlich ein recht solides musikalisches Machwerk geworden ist ,kann man es dennoch nur in die Kategorie „Durchschnitt“ einordnen ,da es auch nach mehrmaligem Durchlauf nicht wirklich für ne extatische Hochstimmung sorgen kann .Könnte mir aber dennoch vorstellen, dass es auch hierzulande nicht gerade wenig Leute geben dürfte, welche gerade an dieser old schooligen Einfachheit Gefallen finden .Also erst mal bei https://barzakh.bandcamp.com/releases die Band antesten und dann zugreifen . ( LEO )   Bale Hibernacula Records    http://www.hibernacularecords.com/
 
                                                                                                                     SOUTHERN TRENDKILL – “ COMING TO TOWN”
Es muss nicht immer “Metal verseuchte Krachmucke” sein ,welche einen aufhorchen lässt und musikalisch sehr positiv stimmt . Ne ,in den Weiten des Musikgeschehens gibt’s wirklich noch massig an anderem Zeugs zu entdecken ,welches einen qualitativ überzeuget und auch mal in andere musikalische Sphären eintauchen lassen kann ,ohne dass man gleich „Verrat“ an der Metalszene ausübt .Obwohl die Stuttgarter Formation ohne jeden Zweifel auch diverse metallische Einflüsse mit in ihre 11 Tracks mit einbaut , fühlen die sich ganz eindeutig im Southern Rock besonders wohl und lassen dies in jedem einzelnen Song auch ganz klar erkennen .Gepaart mit ner Vielzahl an Stoner Rock Einflüssen ,würde man hier echt niemals vermuten ,dass es sich aus ne Band aus Germany handeln könnte .Denn die haben wirklich bestens so dieses ur typisches ,amerikanische feeling voll drauf .Trotz der unverkennbaren amerikanischen Trademark kriegen die es aber dennoch verdammt gut hin , ganz klar ne gewisse Eigenständigkeit mit sich zu bringen und immer wieder dafür zu sorgen ,dass man neue Soundelemente entdecken kann .Hierbei sind es vor allem die streckenweise einfließenden Sludge & Doom Passagen , welche den einzelnen Stücken immer wieder neues Leben einhauchen können .Auch in punkto Rhythmus – und Tempogestaltung beschreitet man nicht nur völlig ausgetretene Pfade ,sondern lässt es neben langsamen und mittleren Tempoparts auch über weite Strecken verdammt rockig, fast schon nen bissel heavy ,angehen .Eh ,das kommt echt gut ,zumal sich der Sound über die gesamte Spielzeit hinweg als enorm kraftvoll präsentiert . Gesangstechnisch im Bereich ausdrucksstark & kraftvoll angesiedelt ,klingt‘s wirklich verdammt ansprechende ,auch wenn in Punkto Abwechslung hierbei nun nicht gerade enorm viel geboten wird . Ist aber genauso ,wie es sein soll und wie es zu der Mucke passt ! Fest steht ,das die über 50 min .Spielzeit hier irgendwie wie im Fluge vergehen und man zu keiner Sekunde auch nur einmal den Gedanken aufkommen lässt ,doch eventuell die STOP Taste drücken zu müssen bzw. zu sollen . Richtig coole und geile Scheibe ,welche auf gesamter Linie überzeugen kann und auf dem Postweg auch in Eure heimischen 4 Wände gelangen sollte . ( LEO ) https://www.facebook.com/southerntrendkillmusic/     http://www.southern-trendkill.com       info@southern-trendkill.com
 
                                                                               DISFIGURED HUMAN MIND - "ABOMINAÇÕES CADAVÉRICAS NO DEGREDO"( LIVE TAPE )
Ein klein bissel einen an der Klapper haben muss man schon ,um sich dieses Terrorwerk mit Hochgenuss reinzuziehen .Denn ,was die fünf portugiesischen musikalischen Extremisten hier vom Stapel lassen ,kann doch irgendwie schon fast als ein Terroranschlag bewirtet werden .Obwohl das einen vielleicht im ersten Moment eher abschrecken tut ,bieten die 23 kranken und völlig abartigen Stücke ein musikalische Intermezzo ,was einem dennoch irgendwie fasziniert ,verschreckt  und anderseits aber auch irgendwie wirklich noch in seinen Bann ziehen kann .Allerdings muss man da wirklich jemand sein ,der voll und ganz der extremsten Sparte des Metalegeschehens verfallen ist .Ohne jeden Zweifle gibt’s da draußen sicherlich nen Masse an Leutchen ,welche dies als puren „Krach“ bezeichnen würden ,womit mit in gewisser Weise vielleicht sogar etwas Recht hat .Denn technische Perfektion ,technische Spielereien oder gar Melodien wird man auch nach dem x-ten Durchlauf hier kaum mal finden .Eher getreu dem Motto ,je kranker umso besser ,zelebriert man hier förmlich ne Hochgeschwindigkeitsamokfahrt ,welche mit 100%‘tiger Sicherheit nicht gut enden wird .Immer mal wieder mit nen paar Samples bestückt ,wird hier echt Chaos in musikalischer Reinkultur rübergebracht ,welches sich in erster Linie auf die totale Blastbeatzerstörung konzentriert ,aber dennoch auch immer mal wieder auch nen paar langsamere Passagen mit sich bringt . Auch den Stimmbändern  entlockt man hier die abartigsten , unmenschlichsten und verstörendsten Töne  ,welche man sich überhaupt vorstellen kann .Viel von „Menschlichkeit“ ist da kaum noch herauszuhören .Hierbei lässt sich nur eher schwer herausfiltern ,welche musikalischen Vorbilder man hier herangezogen hat ,um diese alles zerstörende musikalische Attacke zu kreieren .Am ehesten würde man das hier gebotene vielleicht noch mit „Anal Cut“ vergleichen können welche ja ohne jeden Zweifel mit ihrer Mischung aus Grindcore ,Death Metal ,Hardcore,Goregrind,Noisgrind….. auch für einige Aufsehen in der Szene sorgten .Fest steht ,dass die Portugiesen nur ein Ziel haben  - sie wollen dich leiden sehen ! Selten habe ich so einen dermaßen ,fast schon schizophrenen ,total albtraumhaften musikalischen Terror in den letzten Jahren gehört .Die Soundqualität ist hierbei ,trotz der durchgängigen „Lärmorgie“ dennoch mehr als beachtlich ,wobei es bei dieser Art der musikalischen Tortur aber wirklich fast schon egal ist ,welche Qualitätsmaßstäbe man hier setzt . Definitiv absolut nix für Weicheier. Das ist einfach nur absolut sick und killt wie Sau  ! ( LEO )
Murder Records    http://www.murder-records.com/    https://www.facebook.com/HELLSTORE/    order@murder-records.com
 
                                                                                                                      AMPLIFIED HATE – “ CROSSROADS” 
Ne Band ,welches schon seit gut 10 Jahren am Start ist ,hat zweifelsfrei schon einiges an Erfahrungen sammeln können und sicherlich auch schon ne recht große Fangemeinde um sich geschart . Zumindestens in der bayrischen Ecke ,aus der die fünf Burschen kommen ,hat man sich allen Anschein nach ,schon nen recht großen Status erspielen können .Nachdem man seine ersten Alben noch in Eigenregie unters Volk gebracht hatte ,präsentiert man nun seinen neuesten full length Streich über ein Label  und will damit Deutschlandweit oder vielleicht sogar international voll durchstarten .Das die es nun musikalisch voll draufhaben ,lasst sich absolut nicht abstreiten .Denn die 12 hier gebotenen aktuellen Stücke machen schon echt Laune und bringen so ziemlich alles mit ,was man von so ner Mucke erwarten darf  und was heutzutage ohne jeden Zweifel gerade bei der jüngeren Generation mehr als gut ankommen dürfte .Ganz tief im Hardcorelager verwurzelt ,zeigt man sich sowohl old scholl mäßig ,wie auch modern angehaucht und lässt - wie man es sicherlich auch vermutet hätte  - auch immer mal wieder Einflüsse aus dem Metalbereich mit einfließen .Das die Stücke hierbei alle samt ne gehörige Portion an Groove mit sich bringen , steht ja echt völlig außer Frage .Also da kann man schon voll nach abgehen ,zumal man ebenfalls noch durch ne Vielzahl an verdammt moshigen Parts dafür sorgt ,dass sich diverse Körperregionen fast schon automatisch in Bewegung setzen müssen .Obwohl die Stücke alle samt so als richtige Hardcore Bretter entpuppen ,gibt es aber auch immer wieder mal Stellen ,in denen man eher mit etwas  tragenderen und sehr eingängigen Melodien arbeitet .Man ist schon echt drum bemüht , den einzelnen Songs immer wieder neues Leben einzuhauchen . Allerdings muss man schlussendliche aber doch eher etwas in Frage stellen ,ob der Band damit nun wirklich „der ganz große Wurf“ gelingen wird .An der Qualität der Mucke gibt es ja nun rein gar nichts auszusetzten .Aber was die reine stilistische Ausrichtung betrifft ,so gibt es da draußen in den Weiten des Musikbusiness nun nicht gerne wenige Bands ,welche sich ganz genau derselbe musikalischen Vorliebe hingegeben. ( LEO )
Deafground Records / NUVINCI GmbH  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.deafground.net/   info@nuvinci-music.com
 
                                                                                                                      EISREGEN – „FLEISCHWALD“
Die drei Thüringer gehören ohne jeden Zweifel mit zu den Bands in deutschen Lande ,über die mit Sicherheit mit am meisten diskutiert wurde und auch sicherlich wird .In ihren mittlerweile gut 22 Jahren Bandbestehens ,haben die es mit fast jedem ihrer bisherigen Alben geschafft ,immer wieder für genug Diskussionsstoff zu sorgen ,sei es nun rein textlich oder auch musikalisch .Denn Eisregen ist und bleibt wohl ne Band ,bei der die Meinungen nicht unterschiedlicher sein könnten .Und auch mit seinem zwölften Full length ,welches mit 11 brandneuen Stücken bespickt wurde ,wird dies wohl nicht anders sein .Im Gegensatz zu ihren bisherigen Veröffentlichungen ,hat man mit „Fleischwald“ hier nun erstmals ein echtes Konzeptalbum abgeliefert ,welches sich thematisch an das italienische (Horror)-Filmschaffen der 70er und frühen 80er Jahre orientiert .Wer die Band nun über all die Jahre begleitet hat ,wird sicherlich wissen ,dass deren musikalischer Background nicht immer ganz einfach und vor allem eindeutig einzuordnen ist .Irgendwo zwischen Black- ,Dark – und Gothic Metal  angesiedelt ,haben die es aber bisher doch immer wieder geschafft ,bei fast jeder ihrer Veröffentlichungen ,anderweitige musikalische Einflüsse mit einzubeziehen .Und so zeigt sich auch „Fleischwald“ über weite Strecken  wieder recht eigen in Sachen Klänge und Sounds . Recht hervorstechen hierbei sind diesmal vor allem die teils sehr dominanten Keyboards ,welche hierbei echt viel an eher klassisch wirkenden Sound  entstehen lassen und teilweise vielleicht sogar schon ein bissel in Richtung Synth -/Pop  Rock tendieren .Das hört sich alles auch verdammt gut an und sorgt ungemein dafür ,dass man hier wirklich ne verdammt morbide ,düstere und teils sogar enorm pompöse/ hymnische Atmosphäre aufbauen kann .Das unterstreicht man hierbei dann auch noch einmal zusätzlich durch den Einsatz diverser choraler Gesangslinien . Mit metallischer Intensität hält man sich allerdings hier eher etwas zurück .Gut ,so einige wilde ,knallharte schwermetallische Gitarrenriffs lässt man vereinzelt ja auch noch mit einfließen ,sind aber für meines Erachtens dann doch leider zu rar gesät .Die Metalfraktion hätte davon sicherlich einiges mehr vertragen können !Aber wie auch immer ,“Eisregen“ wären nicht „Eisregen „ wenn die nicht knallhart ihr eigenes Ding durchziehen würden .Da bleibt man sich wirklich treu und zelebriert das ,was man will ,ohne Rücksicht auf Verluste ! Und so findet man hier dann sogar mal nen Stück ( Song 3 ) vor ,in welchem man fett mit Hammondorgel Klängen hantiert ,welche ihre Entstehungsphase ganz tief in den 70/‘ziger/80’ziger Hardrockzeiten  haben .Ein markantes Markenzeichen der Band ist und bleibt aber sicherlich der Gesang ,welcher wirklich immer das Potential hat ,sich ganz fest ins Hirn einzufräsen und dort auch festzusetzen .Immer enorm präsent und dominierend ,wird hier zwischen Klargesang, Gekeife und stark hymnischen Ausdruck gearbeitet .Ist echt schon beeindruckend ,welches stimmliche Repertoire man hier an den Tag legt ! Nachdem die gut 40 min . Spielzeit verstrichen sind ,sitzt man ehrlicher Weise gesagt ,auch diese Mal wieder da ,und weiß nicht so recht ,wie bzw . man die Thüringer einstufen sollte .Einerseits überraschen die einen auch hier immer wieder und andererseits kommt einem hier vieles dann auch wieder eher sehr vertraut ,nicht wirklich kreativ vor .Echte „Eisregen“ Fans feiern das Teil ohne jeden Zweifel auch diesmal wieder voll ab .Neuentdeckter der Band werden aber bestimmt erst ein paar Anläufe brauchen , um das hier Gebotene vollends zu erfassen und zu verstehen . ( LEO )
Massacre Records    www.massacre-records.com
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                   SNOWFALL # 6 ( A5 deutsch )
Das gibt’s doch gar nicht ! Obwohl der Sint ja nun eigentlich seine kleine Lektüre schon vor längerem “ zu Grabe getragen “ hat ,übermannte ihn nun doch wieder die Schreibwütigkeit und so präsentiert er nun sein “Streitblatt für misanthropische Homo creator” .Diesmal mit nem farbigen Cover versehen ,zieht er auch hier gnadenlos ein eigenes Ding in Sachen Unterhaltung durch .Wie immer sticht beim „Snowfall“ in erster Linie wieder sein ureigner und ehrlicher Schreibstil heraus ,welcher sich für mich mit keinem anderen Schreiberling auch nur irgendwie vergleichen lässt .Völlig frei Schnauze ,ohne jedwede Zensur ,offenbart er uns auch hier seine ehrliche ,ureigne Meinung .Und dies nicht nur musikalisch ,sondern auch gesellschaftlich .Um es n der Stelle kurz mal vorwegzunehmen ,hier wird sich mit der nächsten Ausgabe inhaltlich so einiges ändern .In Zukunft wird sich dieses Zine dann weniger mit Mucke ,sondern mehr mit Tierethik bzw. Religionskritik beschäftigen .Dass aber erst man nur so am Rande ! Zurück zur aktuellen Ausgabe .Rein musikalisch hat man hier wieder mal Acts ausgegraben ,welche nicht gerade präsent in anderen Printmedien sind ,sondern eher noch mehr in den Tiefen des Undergrounds verwurzelt sind und sich auch musikalisch nicht gerade auf super trendigen Pfaden bewegen .Mit seinen durchaus tiefgründigen Fragen wurden hier Acts wie DISANTHROPE,UNGOD,ISKRA,ZEIT oder auch CONVICTIVE überschüttet .Richtig cool und ellenlang präsentiert sich dann das Interview mit Jan vom PROUD TO BE PUNK Fanzine .Habe ehrlich gesagt nur ganz selten mal so ein ehrliches ,informatives und aufschlussreiches Intervieww gelesen .Echt hammer geil ! Ein paar wenige Reviews zu diversen Tonträger – und Printveröffentlichungen runden dann den Informationsgehalt des Heftes noch ab. Aber das Snowfall“ wäre ja nun für mich nicht in die Kategorie „Eigentändigkeit“ einzuordnen ,wenn der Sint hier nicht inhaltlich auch wieder anderweitige Wege beschreiten würde. Ob man das nun gut oder unpassend findet, sei erst einmal dahingestellt. Auf jeden Fall gehört Sint mit zu der Kategorie“ junger Leute“ ,welche sich über das derzeitige Weltgeschehen wirklich Gedanken machen .So gibt es Abhandlungen zum Thema DER ISLAMOFASCHISMUS ,BIBELSTUNDE,ICH WILL KEIN HERRSCHER MEHR SEIN,SPRACH DER DIKTATOR!,DIE DENKFALLE DER TIERLIEBE!... und noch nen Haufen anderweitiger Themen zu entdecken .Ganz lustig gestaltet sich ohne Zweifel auch das Snowfall Ratespiel ,in welchem Cinis& Maik vom SIN IS THERE ZINE ( R.I.P) ihr musikalisches Wissen unter Beweis stellen müssen .Ist man nun mit den gut 80 Seiten durch ,kann man gewiss sein ,dass man sowohl musikalisch wie auch gesellschaftlich so einiges an neuen Ansichten und Informationen dazu gewonnen hat .Und das alles gibt’s für läppische 1,50€ ja wohl heutzutage nicht an jeder Ecke ! ( LEO )
Snowfall-zine@gmx.de     SintGrimmizer333@web.de  
 
                                                                   DIOVIM NR.10 ( A4 litauisch ? )
Der Rolandas vom Diovim Zine ist ja nun nen echt fleißiges Bürschchen. Mit gleichbleibender Beständigkeit haut der nun sein Blättchen raus und lässt absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,dass er hier wirklich mit Herz und Seele am Werkeln ist .Was bei ihm immer sofort ins Auge sticht ,sind seine wirklich sau starken Cover .Da muss er wirklich nen top Typen am Start haben ,welches es echt drauf hat ! Aber auch allgemein ,was das Layout betrifft ,kann man ihm immer nur beglückwünschen .Der hat so sein eigenen geien Style drauf ,welcher vielleicht im ersten Moment etwas vollgepackt wirkt ,aber dennoch übersichtlich ist .Und musikalisch fährt man auch dieses Mal wieder schwere Geschütze auf ,welche insbesondere Bands ins Zielvisier nimmt ,welche nun ganz und gar nicht zu den „Großen“ der Szene gehören .Gut ,die eine oder andere Band wie z. B . SARCASTIC TERROR ,EVIL INVADERS oder auch RE-ARMED können durchaus schon mal hier in germany irgendwo näher beleuchtet worden sein .Aber ansonsten kann man den restlichen Vertretern ,ohne lügen zu müssen ,direkt der Sparte Underground zuordnen .Natürlich fährt man musikalisch hier nicht eingleisig ,sondern bietet ein verdammt breites Spektrum an verschiedensten metallischen Klängen an .Das reicht von Death Metal über Doom,Speed Metal ,Thrash Metal ,Sludge, Black Metal ,Grindcore bis hin zum Dark Metal .Die einzelnen Interviews sind hierbei recht unterschiedlich ,zumindestens was die Anzahl der Fragen betrifft ,gestaltet .Da gibt es neben ein paar super langen ,die über 2 Seiten gehen, auch eher ganz kurze .Teils liegt’s da aber nicht wirklich an der Anzahl der Fragen ,sondern eher an den recht kurzen Antworten .Im A 5 Format ,mitten ins Heft getackert ,finden sich da auch noch nen paar Reviews wieder .Sind nun nicht gerade übermäßig viele, aber für den einen oder anderen unter Euch vielleicht doch recht interessant ! Den einzigen Minuspunkt ,welchem man eventuell diesem 27 seitigen Heftchen anheften könnte ,ist halt immer noch die landeseigene Sprache .Mit englisch könnte man daher ohne jeden Zweifel bedeutend mehr bei der internationalen Metalgemeinde punkten. Schade ,denn das Teil hat wirklich echtes Potential ! ( LEO )
Rolandas K.  P.O. Box 6  Laisvers 38  LT – 89223  Mazeikiai   Litauen       https://diovim.wordpress.com/     diovim@mail.ru      https://www.facebook.com/diovima/
 
                                                                   EISENBLATT # 14 ( A5 deutsch )
Der Kult lebt und auch das „Zentralorgan für Metal in Deutschland“ schlägt wieder gnadenlos zu .Mit recht gleichbleibender Beständigkeit beehrt uns Hendrik mit seiner kleinen geilen Lektüre, welche man ganz einfach nur in sein metallisches Herz schließen kann .Auf irgendwelchen großartigen Schnickschnack wird hier wie immer vollkommen verzichtet und man konzentriert sich ganz einfach auf das Wesentliche ,nämlich der Mucke ,den Bands und dem Informationsgehalt .Dabei ist es echt scheiß egal ,dass die Bildqualität eher nur etwas mäßiger ausfällt .Wer halt tolle Bilder haben will ,muss auf die fetten Metalmagazine ,welche es ja doch recht vielfältig gibt ,zurückgreifen .Wer aber wirkliche Undergroundinformationen haben will ,welche mit viel Herz und Seele rübergebracht werden ,der hat hier ganz genau den richtigen Lesestoff in der Hand und wird nach kompletter Durcharbeitung ,um einiges schlauer ein .Schon alleine die erste Rubrik FRISCHES BLUT AUS DEM UNDERGROUND TEIL 2 ist echt satt. Hier hat man diverse – DISSECDEAD,ARMAGENDA,DRENCHED IN BLOOD,FIRE FIST,INCREMATE,MOTOROWL,STAHLCHOR,THROUGH CARNAGE und STARLESS AEON mit jeweils 7 Fragen beglückt .Schon alleine hier wird klar ,dass die ostdeutsche Metalszene noch ne Masse zu bieten hat .Geil ! Mit ABROGATION ,GLADIATORS,FIRST AID,LARRIKINS,MCB,SPACE CHASER,TEQUILA geht’s dann sehr ausführlich weiter durch die verschiedensten Metalabartigkeiten .Ein paar Seiten Reviews kann man natürlich auch entdecken ,welche mich aber ehrlicher Weise ,nicht gerade wirklich anmachen .Liegt aber nicht an der Schreibweise ,sondern eher an der Musikrichtung der dort bewerteten Bands .Aber das soll und muss nun mal jeder für sich selbst entscheiden ,was einen interessiert oder desinteressiert ! Denn ansonsten gibt es hier absolut nichts zu meckern ,geschweige dann ,was dran auszusetzen. Ich bin nach wie vor von dieser kleinen geilen Lektüre voll begeistert und kann nur jeden „ echten“ Metaller empfehlen ,die 1,50€ in Richtung Nürnberg rüberwachsen zu lassen . ( LEO )
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg 90471     www.ostmetal.de    http://eisenblatt.ostmetal.de   eisenblatt@ostmetal.de

 

                                                                                                                  MORFIN – „ CONSUMED BY EVIL“
Es ist ja nun absolute kein Geheimnis mehr ,das gerade der Death Metal der alten Schule in den letzten Jahren immer mehr Aufwind bekommen hat .Für mich als Fan ne top geile Sache, auch wenn man wirklich immer mehr Probleme hat ,bei der Masse an neuen Veröffentlichungen ,in irgendeiner Weise noch den Überblick zu behalten .Das aber nur mal so am Rande .Die US Boys von MORFIN sind ja nun ohne Zweifel keine Unbekannten mehr und präsentieren ,nachdem man sich 2010 formierte, hier nun seinen zweiten tödlichen Rundumschlag .Getreu dem Moto : „ Was früher gut war und ankam ,wird auch heute sein Ziel nicht verfehlen !“ ,zeigen die uns mit ihren  9 Stücken ,was es heißt ,so nen richtig fetten old school Death Meta Brocken auf die Menschheit loszulassen .Soundtechnisch auch so richtig geil der alten Schule angepasst ,geht man hier roh und ungezügelt zur Sache und entfacht ein richtig heißes starkes Feuerwerk an energiegeladenem aggressive Death Metal Sound .Vorbilder braucht man bei denen dann aber nicht wirklich lange zu suchen ,da bereits von der ersten Sekunde an mehr all deutlich wird, das die kultigen „Death“ hier Pate gestanden haben .Dabei sind die amerikanischen Langmattenträger aber nun keinesfalls darauf bedacht ,hier sich als 1:1 Kopie darzustellen .Ne ,obwohl sich sicherlich ein nicht gerade geringer Anteil des Sounds ganz eindeutig „Death“ inspiriert zeigt ,ist man dennoch durchaus bemüht ,so etwas wie nen kleines Eigenleben mit einzubauen .Ganz deutlich wird dies insbesondere bei den doch eher etwas melodischeren Parts .So richtig eigen zeigt man sich dann z.B. bei „Porthumous“.Denn dieses Stück besteht zu 100%  nur aus nem Bass Solo + Drums ,was ich in dieser Form bisher noch von keiner anderen Band vergleichsweise gehört habe .Zwar wirkt dieses Stück, gerade wegen der sehr bedächtigen Vorgehensweise ,dann eventuell eher etwas unpassend ,gibt dir dann aber auf jeden Fall mal Zeit ,um mal Luft zu holen ,bevor es dann wieder rasant weitergeht. Alles in allem bietet die Scheibe alles ,was ein old school Death Metaller braucht und liebt. Von daher gibt es auch keinen wirklichen Grund, diese Scheibe in irgendeiner Weise zu ignorieren . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
 
                                                                                                               ACRASSICAUDA – „ GILGAMESH“
Wer sich wirklich intensiv mit dem Metalgeschehen rund um den Globus beschäftigt, der müsste diese Band wenigstens ganz hinten in seinem Hirn schon mal abgespeichert haben. Denn bekannt wurden die Iraker durch den amerikanischen Film „ Heavy Metal in Baghdad“ ,welcher in beeindruckender Weise deren Leben zwischen 2003 und 2006 dokumentierte .Nachdem man 2008/2009 in die USA emigrierte, dort dann die EP „ Only the dead see the end oft he war“ veröffentlichte, hat man 2016 dann Anlauf genommen ,um die weltweite Metalgemeinde mit seinem ersten kompletten Album von seinen musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen .Und ich muss echt zugeben ,dass hat man recht gut hinbekommen ,auch wenn man mit den 12 Songs sicherlich keine metallische Weltrevolution auslösen wird bzw. kann .Am genauesten kann man deren Mucke als ne Verschmelzung von Thrash, leichtem modernem Core und einem verdammt großen Anteil an orientalischen Soundelementen beschreiben .Hierbei präsentiert man sich vorzugsweise in einem recht vorantreibendem Format und lässt ne ganze Menge an wirklich starker Gitarrenarbeit  mit einfließen . Obwohl man vordergründig nun eher stärker im Midtempobereich agiert ,bricht man immer wieder mal aus und lässt ein nicht zu verachtendes Riff – und Drumgewitter über einen hereinbrechen .Rein vom Songaufbau her zeigt sich das gesamte Geschehen doch enorm abwechslungsreich und biete ne Vielzahl an unterschiedlichsten Gestaltungsvariationen .Obwohl nun gerade die härteren Parts alles andere als „von schlechten Eltern“ sind ,überzeugt die Band bedeutend mehr ,wenn man sich von der sanfteren Seite präsentiert .Da gibt es schon  Stücke ,welche so was wie ne Art „Hitpotential“ oder „Hymnencharakter“ aufweisen ( z.B  „Requiem for a reverie“ ) .Klasse balladesker Song. welcher unter die Haut geht ! Da man selbst gesanglich – qualitativ ansprechend - zwischen Growls und cleanem Gesang tendiert - ,solltet ihr der Band auf jeden Fall ne Chance geben und deren Songmaterial mal antesten .Ich find es jedenfalls richtig gut und bin wirklich mehr als überrascht und beeindruckt ,dass sich in einem Land wie dem Irak ,überhaupt so ne qualitativ gute metallische Mucke entwickeln konnte . ( LEO )
www.acrassicauda.com
 
                                   HAMMER      THE ARSON PROJEKT – “DISGUST” ( LP)
Rein optisch gesehen macht die doch sehr düstere Gestaltung  der Klappcoveraufmachung mit seinem inne liegenden Informationsblatt schon echt was her .Da kommen durchaus sofort Gedanken an eine eher doch etwas düster gehaltene Mucke auf .Und das bestätigt sich dann auch schon bereits beim aller ersten Song ,auch wenn man stilistisch hier doch ziemlich andere Wege beschreitet ,als die man eventuell erwartet hätte .Denn die Schweden ,welche nun auch schon mehr als 2 Jahrzehnte unterwegs sind ,präsentieren uns hier ne Mucke ,welcher sich als Symbiose aus Doom ,Crust und ner mächtigen Prise Grind präsentiert .Auf ihrem Debüt haben die 10 satte Brecher gepresst ,welche zu aller erst schon einmal durch ne wirklich enorm fette und wuchtige Produktion hervorsticht .Da brauchst du nicht großartig am Lautstärkeregler zu drehen ,um die Wucht und den Druck der einzelnen Songs zu spüren !Meist tief in dunkle ,hoffnungslose Klanggebilde eintauchend ,wird hier vorrangig auf ganz schweres Riffing und fett drückendem Drumsound gesetzt. Hierbei zeigt man sich erfreulicher Weise aber auch verdammt abwechslungsreich und lässt niemals auch nur das kleinste Fünkchen an Monotonie aufkommen .Einerseits ballert’s und rumpelt’s so richtig derb fett ,um sich andererseits dann wieder komplett in drückenden und zäh dahinfließenden Rhythmus zu präsentieren. Was man hier an bedrückender ,fast schon etwas verstörender Atmosphäre freisetzt ,ist echt schon ne Klasse für sich .Gerade die Abwechslung zwischen knallharten, total zerstörerischen und erdrückenden dunklen schweren Soundgebilden ,macht die Scheibe zu einem absoluten Hörgenuss. Heutzutage gib es von solchen Veröffentlichungen ,die dich von Anfang bis Ende begeistern können ,nicht gerade übermäßig viele. Hier fühlst du dich wahrlich zu keinem Zeitpunkt auch nur einmal genötigt ,die Lauschlappen nicht auf vollen Empfang einzustellen ,.Echt sau geile Scheibe, welche ohne jeden Zweifel ,irgendwas von einem apokalyptischen Weltuntergangsszenario mit sich bringt . ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                      16 BLASARE UTAN HJÄRNA – „VI SKA GA TILL BOTTEN MED DET HÄR!“ ( LP)
Oh ,was das ? Im allerersten Moment hätte ich ja mal vermutet, dass hier irgendwelche Finnen ihr musikalisches Unwesen treiben .Aber weit gefehlt, denn der Fünfertrupp ist in Schweden beheimatet .Schweden=Death Metal .. ? Wieder weit gefehlt, denn damit haben die 10 Stücke nun so rein gar nichts zu tun. Und ehrlicher Weise muss meinereins auch eingestehen ,dass ich mit den hier im Angebot stehenden Material nicht all zu viel anfangen kann .Laut Info ist die Scheibe wohl auch „bloß“ ne Wiederveröffentlichung /Neuveröffentlichung ,da die Stücke wohl bereits 1989 aufgenommen wurden .So richtig als LP Format sind die dann aber wohl doch niemals erscheinen ,da deren damaliges Label „ Dissonance Records“ wohl aufgelöst wurde. Naja ,wie auch immer ,was die hier musikalisch vertreiben ,lässt sich für mich jedenfalls eher nur schwer erfassen .Irgendwie hat es was punkiges und rockiges ,wobei man sicherlich auch die eine oder andere Hardcore Anleihe mit hinein interpretieren könnte. Das sich die Songs durchaus interessant gestalten, ist sicherlich nicht gelogen .Ein nicht geringer Anteil der hier gebotenen Rhythmen eignet sich durchaus  recht gut dazu ,um mal abzuhotten .Aber das war es dann auch schon !Der Sound selbst kommt irgendwie drucklos und alles andere als mitreißend rüber. Auch hat man stellenweise den Verdacht ,als würde den Leutchen in irgendeiner Form der wirkliche Bock auf diese Mucke fehlen .Das gesamte Geschehen präsentiert sich durchweg fast in gleichbleibender Intensität und bietet kaum mal einen Song ,der zu 100% aus dem sonstigen Geschehen hervorsticht. Sorry, aber für mich stellt sich echt die Frage, aus welchen wirklich driftigen Grund man diese Scheibe nun veröffentlicht hat. Ist’s nun doch irgendwie ne Art Kult oder bestand danach wirklich ne enorme Nachfrage …. ?? Rein musikalisch gesehen ist das ja wohl nun nicht der wirkliche Reißer…. ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                                                  PODRIDO/ENDLESS DEMISE ( SPLIT EP )
Wenn das nicht ganz genau der richtige Stoff für die ganz “Kaputten” unter Euch ist ,dann weis ich echt nicht ,wie man Euch noch weiterhelfen kann .Denn was die 3 ,augenscheinlich total „verrückten „ Mexikaner von PODRIDO hier mit ihren 5 Songs in Eure Gehörgänge transportieren ,kann man wohl nur als das totale Knock out bezeichnen .Im Extremballermanie fegt hier ne Soundmixtur aus Grind ,Punk, Crust und minimalem Rock’n Roll ala „Motörhead“ über einen hinweg, welcher nichts weiter als verbrannte Erde hinterlassen wird. Ne Gewaltorgie pur, deren Ziel es nur ist , Chaos, Verwüstung und Zerstörung zu hinterlassen .Auch im „Gesangsbereich“ zeigt man sich eher von einer animalischen ,kaum als menschlich zu beschreibenden Form .Leute ,das Ende der Welt wird hiermit zweifelsfrei eingeläutet. Die aus dem Amiland stammenden ENDLESS DEMISE legen dann auch gleich noch einmal kräftig nach- falls man die erste Band doch noch unbeschadet überstanden habe sollte .Zwar gehen die 4 Jungs mit ihren Songs hier ganz und gar im Powerviolence  Bereich auf, richten aber auch mit ihrer Mucke nicht weniger Schaden als die Mexikaner an .Volle Pulle prügelt man sich hier fast die Seele aus dem Leib ,wobei insbesondere der Bass und die Drums das absolut tödliche Zerstörungspotential mit sich bringen .Das ist fast schon ein bisschen erschreckend, wie diese Mucke alles platt macht und dich im Endeffekt völlig zerstört und entkräftet ,dastehen lässt. Im Endeffekt ist es dann wirklich fast so ,als ob du echt „froh“ sein kannst ,diese musikalischen Darbietungen ohne bleibende Schäden überstanden zu haben .Viel mehr von dieser tödlichen extremen Mucke hätte man wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen können . ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                                                     WATCH OUT STAMPEDE- „ SVTVNIC“
Immerhin ihr bereits drittes Album können die 2011 ins Leben gerufenen „Watch Out Stampede“ hier nun vorlegen .Fleißig sind die 5 Jungs ja nun ,keine Frage .Und wie sieht es nun musikalisch aus ? Musikalisch bleiben die sich nun auch mit dem neuesten Streich absolut treu und gehen keinerlei musikalischer Kompromisse ein .Denn auch mit den aktuellen 10 Tracks verfolgt man in knapp 36 .min . felsenfest seinen eingeschlagenen Weg des modernen Hardcors vehement. Viele Schreiberlinge verwenden hier bevorzug den Begriff Post Hardcore ! Naja ,wie auch immer, fest steht ,dass die sich doch verdammt vielschichtig zeigen und durchaus nen ganz gutes Händchen beim Songwriting beweisen können. Natürlich fährt man hier zum großen Teil wirklich fette und dichte Gitarrenwände auf ,die echt schon Potential haben ,dich von den Beinen zu fegen .Auch die Drumarbeit sorgt hier immer dafür ,dass die einzelnen Stücke noch mit ner zusätzlichen Portion an Druck versehen werden. Also in punkto fettem und aggressivem Sound gibt es hier schon mal ne ganze Masse im Angebot .Allerdings lässt man nun auch hier nicht immer das komplette schwere Geschütz feuern, sondern zeigt sich zwischenzeitlich durchaus auch mal sehr melodisch. Für mein Gehör klingen diese Parts dann fast schon etwas in Richtung Pwer Metal /Prog Rock gehend. Machen sich jedenfalls recht gut lockern das Geschehen auf ,ohne hierbei jedoch der allseits vorhandenen Intensität zu schaden .Im direkten Vergleich zu anderen Vertretern dieser musikalischen Sparte ,zeigt man sich auch gesanglich nicht einseitig festgefahren sondern lässt neben tiefen ,fast schon Growls, über corigem Ausdruck ,bis hin zu fast schon cleanem Ausdruck ,ne recht große Bandbreite an stimmlichen Fähigkeiten erkennen .Obwohl man sich im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum „Tides“ weder großartig verbessert oder verschlechtert hat ,wird sicherlich auch diese Scheibe insbesondere bei der jüngeren Generation durchaus für Freudensprünge sorgen . ( LEO )
Noizgate Records / NUVINCI GmbH  Sudbrackstrasse 17  Bilefeld 33611      www.noizgate.com

 

                                                                                               HAMMER    VISIONS OF WAR – „ SWINE PARADE“
Ist das ein HAMMER geiles Teil !!!Selten hat mich nen Teil von Anfang an so mitgerissen ,wie das leckere Stück Musikgeschichte .Musikgeschichte deshalb ,weil die Mucke hierauf nun nicht brandaktuell bzw .neu ist .Vielmehr hat man 2 olle Alben der Belgier ,welche nur auf Vinyl erschienen waren , hier zusammengeführt und auch ein bissel soundtechnisch aufgemotzt .Allerdings muss ich echt zugeben ,dass die Stücke trotz remastern in keinster Weise irgendwie sauber ,klar oder technisch modernisiert klingen .Ganz im Gegenteil ,die 21 Songs mit ner Durchschnittsspielzeit von 2 min . kommen enorm geil abgefuckt , roh ,dreckig und old school mäßig rüber  ,so dass die einen einfach nur überrollen und absolut mitreißen können .Da die Jungs ja nun schon gut 20 Jahre ihren musikalischen Vorlieben frönen ,dürften die in der Szene nun wahrlich keine unbekannten mehr sein . Jeder  ,den aggressiver Crust/Punk zum Höhepunkt bringt ,wird sicherlich schon einmal in irgend einer Form mit den Belgiern in Berührung gekommen sein .Versetzt mit so nen paar leichten ,aber heftigen Grind Sprenklern ziehen die hier voll gnadenlos geradlinig ihrer Wege. Permanent wir nach vorn getrieben ,so dass bei keinem der Stücke auch nur der Anschein einer Atempause  entsteht oder man in irgendeiner Weise von seinem Wege abweicht .Einzig allein die vereinzelten Samplereinspielungen sorgen bei den Songs noch für ne gewisse „Erholungsphase“  . .Obwohl‘s hier nun wahrlich durchweg nur eins voll auf die Glocke gibt ,hat man es dennoch geschafft ,die Stücke alles andere als eintönig und monoton zu gestalten .Schon echt stark ,was man in Sachen Songgestaltung  - trotz der durchweg anhaltenden Intensität – hier vorlegt .Schlagzeug und  Gitarren treiben einen stets vorwärts und zeigen sich nur ganz gelegentlich mal von einer eher etwas „beschwichtigeren“ Seite . Die bringen jedenfalls durchweg  enorm