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                                                                                                                      TRASH TAPE THERAPY ( TAPE )
Und wieder begehrt ne Berliner Formation auf ,sich mit ihren musikalischen Darbietungen unwiderruflich in Eurer Gedankenwelt festzusetzen .Ohne hier auch gleich auf die Kacke zu hauen ,schaffen es die beiden tatsächlich ,dass hier sofort nach erstmaligem Genuss ,wirklich was hängen bleibt . Punk, Powerviolence und Grindcore bilden hierbei eine unbarmherzige Einheit ,welche dir zu jeder Sekunde komplett einheizen kann .Auf echt verdammt  brachiale Art und Weise knüppeln die hier mit 10 satten Brechern äußerst rabiat auf dich ein ,so als ob es wirklich keinen Morgen mehr geben würde .Neben jeder Menge enorm rotziger Blastbeats und sägender Riffs ,sind‘s hier aber auch die heftigen Breaks ,welche echt zu begeistern verstehen . Aufgehübscht mit kleinen Sampleeinspielungen wird hier zwar Chaos pur verbreitet ohne jedoch in irgendeiner Form in ne totale Orgie abzudriften .Ne ,bei den Songs ist schon ganz eindeutig ne klare Songstruktur zu erkennen  ,welche sich auch zum Glück alles andere als gleichbleibend oder monoton darstellt .Die hierbei eingesetzten growligen und screamigen Sangesdarbietungen könnten natürlich besser nicht passen ! Auf jeden Fall steht hier echt verdammt noch einmal felsenfest ,dass  Eure Ohren richtig frei gespült werden und sich Eure ollen Knochen auch seit langem mal wieder in Bewegung setzen werden . Mucke für die totale Ektase ,wobei diverse Blessuren an Körperteilen - Genickschmerzen inklusive - fast schon vorprogrammiert sind! Cooles Tape ,welches auch Sound technisch top daherkommt .Könnt auf jeden Fall hier völlig unbedenklich zugreifen ,um Euren Ohren mal wieder was richtig Gutes zu tun . ( LEO )
https://www.facebook.com/trashtapetherapy/
 
                                                                                                GRAVEWARDS – “ SUBCONSCIOUS LOBOTOMY” ( TAPE / EP )
Hatte glaube schon in nem anderen Review mal bemerkt ,das wohl gerade in Griechenland irgendwie die Metalszene total am Wachsen ist und auch versucht ,international nun mal Fuß zu fassen .Gegründet 2015 machen sich die 3 Typen von GRAVEYARDS nun mit ihrer allerersten Veröffentlichung auch auf den steinigen und beschwerlichen Weg ,die internationale Szene Gemeinschaft von ihren musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen . Das auf erst mal nur 3oo Stück limitierte Tape  ,bietet 22 min . lang ne Mucke ,die in erster Linie in Richtung  Death Metal geht aber auch einiges an thrashigen Einflüssen vorweisen kann .
An manchen Stellen scheint es da auch fast so ,als wäre man diverser progressive Strömungen keinesfalls abgeneigt .Auf jeden Fall zeigt sich das gesamte Geschehen  in einem doch eher verdammt melodischen und eher zurückhaltendem Gewand ,so das ne richtig derbe ,enorme Prügelorgie hier absolut nicht vorzufinden ist .Die hätte dem Gesamterscheinungsbild der Veröffentlichung auf jeden Fall verdammt gut getan .Denn ums ehrlich zu sagen ,gestaltet sich das hier doch verhältnismäßig gleichbleibend ,ohne wirklich enorme Höhepunkte .Zwar bringen die Songs ,insbesondere dann , wenn man mal etwas stärker am Bass rumzupft , ja durchaus ne fette Portion an Härte mit – aber viel mehr halt dann auch nicht .Zwar lässt man sich gerade in Sachen Gitarrenarbeit  hier schon echt viel einfallen und bietet auch durchaus abwechslungsreiches Riffing an ,aber die teilweise doch recht langen Riffsolis wollen mich nicht so richtig positiv stimmen . Das man sich insgesamt gesehen doch sehr verspielt präsentiert  und es so gut wie kaum einmal vorkommt ,das dir deren Sound wirklich mal „den Schädel spalten“ kann  ,ist für mich echt das größte Manko der Scheibe .Rein Spiel – und auch Sound technisch gibt’s hier echt absolut nichts dran auszusetzen .Das quillt durchaus fett und intensiv aus den Boxen in Richtung Gehörgänge . Aber ob das hier nun wirklich irgendwie ausreicht , die Metalgemeinde in Aufruhr zu versetzen ,kann man doch echt bezweifeln .  ( LEO )
https://www.facebook.com/Gravewards/    Necronome Records
 
                                                                                                                     TENGGER CAVALRY – „ DIE ON MY RIDE“
Da bin ich ja nun wirklich mal echt gespant drauf ,was mich hier erwarten wird .Denn rein werbetechnisch wurde ja für die Truppe doch recht massiv geworben .Ob die hier gebotenen 14 Stücke, welche „großspurig“ als „Asiatischer Kriegsgeist trifft auf jede Menge Metal Power „ beworben wurden , nun wirklich das bieten, wird sich in den nächsten gut 41 min . dann auch hoffentlich zeigen ! Schon der erste Song mit seiner Streichereinätzen und dem Klavier ähnlichen Stil klingt echt vielversprechen und lässt auf was richtig geiles hoffen . Als dann auch die ersten härteren Gitarrenklänge einsetzen und Rhythmen verwendet werden ,die zweifelsfrei mitziehen können ,merkt man echt schon das erste zucken in den Gliedern .Nicht schlecht ,wie sich diese Mischung aus Metal und fernöstlichen Folk Elementen hier zusammen fügen ! Und in dieser Paarung von verhältnismäßig tief gestimmten Gitarren und verschiedensten traditionellen fernöstlichen Instrumenten geht’s dann durchaus interessant gestaltet  weiter .So ein paar Töne aus der Naturkulisse ,wie z.B Vogelgezwitscher ,passen hierbei natürlich super gut rein ,wobei diese die allgemein vorhandene  leicht mystische ,schamanische und geheimnisvoll wirkende Atmosphäre durchaus positiv beeinflussen . Der eher etwas tiefer gelegte Sprechgesang ,welcher teils schon was von ner Beschwörung hat und auch immer wieder in so ne Art des „Kehlgesangs” ausufert ,macht sich hierbei echt verdammt gut .Auch die teils fast schon in den clean Gesang eintauchenden Passagen kommen richtig gut rüber .Leider muss man dann aber so zirka der Mitte des Albums doch feststellen ,dass sich so ein gewisser Gleichklang breit macht ,welcher eher nur noch selten so etwas wie einen „Höhepunkt“ bietet . Eher etwas verwirrend und wirklich nicht passend ,sind hier dann auch die vereinzelten Elektro Einflüsse ,welche doch eher die Aura eines Pop Songs verbreiten ,als das die irgendwie folkloristisch wirken .Auch was den Songaufbau in seinem Rhythmus betrifft ,gehen einem dann da wohl leider doch etwas die Ideen aus .Denn gerader was die Rhythmus Riffs betrifft ,so wiederholen diese sich dann doch recht oft und sind eher von nem einfachen Klangcharakter .Auch was den Rhythmusaufbau im allgemeinen betrifft ,wirkt dieser doch dann stellenweise etwas verfahren und nicht wirklich nachvollziehbar .Das klingt an vielen Stellen eher etwas merkwürdig und fast schon ein wenig krass .Das die 5 Mannen hier mit voller Inbrunst und totaler Überzeugung am Musizieren sind ,ist zwar echt verdammt klar zu erkennen ,aber irgendwie hat man stellenweise doch den Verdacht ,das man doch  mit „der Brechstange“ unbedingt was völlig anderes im Metalbereich darbieten will .Fest steht ,das dies hier alles andere als ein einfaches Album ist ,und man sicherlich verdammt stark kämpfen muss ,um sich einen festen Platz in der Metalszene zu sichern .Dennoch sollten gerade die Leutchen unter Euch ,die nicht dem engstirnigen Klischeedenken verfallen sind und offen für Neues sind ,hier unbedingt mal nen Ohr riskieren .Von der Idee und von der Umsetzung her ohne jeden Zweifel keine schlechten Darbietungen ,welcher aber halt so dieses gewisse „ETWAS“ noch fehlt ,um komplett wie ne Bombe in der Schwermetalllandschaft einschlagen zu können . ( LEO )
M-Theory   https://www.m-theoryaudio.com/home
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
 
                                                                                                                              HELSOTT – „THE HEALER“ ( EP )
Was kann man von einer Band erwarten ,die aus dem Süden Kaliforniens, San Diego kommt .Sicherlich nicht wirklich das ,was die uns hier nun mit ihrer 5 Track EP präsentieren . Denn entgegen der eventuellen Friede ,Freude ,Sonnenschein Erwartung ,  wandern die 4 Burschen & 1 Frau vollkommen auf den skandinavischen Pagan Metal Pfaden . So ein paar gelegentliche Einsprenkler aus dem Death -,Folk – oder gar Viking  Metal Bereich sind hierbei auch absolut nicht von der Hand zu weisen . Technisch durchaus versiert ,zeugen die Stücke von einem durchaus recht hohen spielerischen Niveau, wobei man aber auch ganz klar sagen muss ,dass man hier sehr vorhersehbar agiert .Irgendwelche großartigen neuen Innovationen kommen hier kaum mal zum Vorschein .Vielmehr bedient man sich einer alt bewährten Strukturen ,was sowohl rhythmisch wie auch gesanglich durchweg mehr als eindeutig zu erkennen ist . Dennoch können die 5 „Sonnenhungrigen“  mit ihrem doch verhältnismäßig  melodischen Gitarrenspiel und den Soliparts noch ein paar wirkliche Pluspunkte einfahren .Im Gesangsbereich hingegen ,wird so ziemlich im mehr als typischen Wechselbad der Gefühle agiert .Tiefe gutturale Parts paaren sich mit eher höher gelegten Oktaven und zwischen drinnen erscheint sogar mal ne ganz leichte weibliche Gesangseinlage . Hier muss man allerdings dann auch echt eingestehen ,dass gerade die weiblichen Parts ,genauso wie das stellenweise Keyboardgeklimper, eher deplatziert wirken ,als das diese dann in irgendeiner Form die Songs wirklich aufpeppen können .Wie gesagt ,die Songs sind sicherlich alles andere als schlecht , aber im Endeffekt eben nicht wirklich viel mehr, als austauschare Massenware .Da gibt es ohne jeden Zweifel genügend Bands selbiger Genre Ausrichtung ,welche einem bedeutend mehr überzeigen können . ( LEO )
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HUMAN PARASIT NR. 15 ( A5 deutsch )
So schnell kann es gehen !Auch das HUMAN PARASIT steht schon wieder mit einer neuen Ausgabe in den Startlöchern und bietet auch diesmal wieder jede Menge Material, was zum Nachdenken ,grübeln und überdenken eigner Meinungen auffordert .Und dies ist dann auch einer der großer Unterschied ,welches dieses Zine ausmacht .Denn in erster Linie geht es hier inhaltlich nun nicht ums musikalische ,sondern bedeutend mehr ums soziale und politische .Gut ,mit Interviews von „GERDÄNGLE“ , „ EATH THE BITCH“ ,“HC BAXXTER“ ,einigen Reviews und nen paar wirklich sau cool geschriebenen Liveveranstaltungseindrücken bietet man für den „ rein“ Musik Interessierten hier auch so einiges  an ,was sich insbesondere durch die sehr persönliche Note, als sehr unterhaltsam präsentiert .Vor allem die Livereports sind echt verdammt stark ausgefallen und zeigen mehr als eindeutig ,mit wie viel Spaß und Enthusiasmus und vor allem Überzeugung ,man in der Szene unterwegs ist .Davon hätte ich noch nen paar Seiten mehr vertragen können ! Was nun den restlichen Inhalt dieses Zine betrifft ,wird doch bedeutend mehr in Richtung „Politmagazin“ gegangen ,was so gesehen sicherlich alles andere als falsch ist ,letztendlich aber inhaltlich nur auf eine Gruppierung/Richtung ausgerichtet ist .Obwohl man als Untertitel für dieses Zine „Humorlos ,hasserfüllt ,hundsgemein“ gewählt hat ,ist die Schreibweise alles andere als durchschnittlich, furtz trocken oder belehrend .Ne ,der Herausgeber bringt uns in doch recht enthaltsamer Art und Weise seine Sicht auf die Welt näher und kann damit ohne jeden Zweifel dafür sorgen ,dass man sich über das politische und soziale Weltgeschehen einmal mehr Gedanken macht ,was da falsch läuft. Für alle ,die auch mal wieder über den musikalischen Tellerrand blicken wollen ,hält dieses Zine so einiges bereit ,was nicht unbeachtet liegen gelassen werden sollte .Die 2 Euronen ( + P./V. ? ) sollte dieses Heft jedem wert sein ,der sich nicht nur rein für musikalische Unterhaltung interessiert ,sondern mit offenen Augen durch unsere ,doch immer beschissener werdende Welt ,geht .
( LEO )  www.humanparasit.blogsport.eu/
 
                                                                                                                     BITTERNESS - „MEMORIES OF A DYING PAST“
Re-releases scheinen ja im Moment irgendwie doch ein wenig im Trend zu liegen. Richtig Sinn ergeben solche Sachen dann sicherlich auch ,wenn die Originale schon längst vergriffen sind bzw. wenn da dann noch unveröffentlichtes Material mit drauf gepackt wird. Zumindestens Sammler- und echte Fanherzen werden da viel höher schlagen, keine Frage .In wieweit die 3 hier zusammen geführten Vinyl EP’s von Bitterness ( Marching towards infinity ,Withered sunlight und As all beauty starts to fade)nun vergriffen oder ausverkauft sind, lässt sich für mich nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall gib es hier nix an unveröffentlichtem Material geboten ,was bestimmt nicht unbedingt dafür sorgen wird, dass die Scheibe auf ein wirklich enorm großes Interesse stoßen wird. Rein musikalisch gesehen gibt’s hier natürlich absolut nix zu meckern, zumal man hiermit einen recht saftigen und anspruchsvollen Überblick über das musikalische Schaffen der Jungs bekommt. Wer auf ne handfeste Portion Thrash Bock hat, welche so einiges an schwedischen Death Metal Einflüssen mit sich bringt ,der wird seinen Ohren mit diesen 11 Songs jedenfalls was richtig Gutes tun .Um erstmals in die musikalische Welt von Bitterness einzutauchen ,zweifelsfrei gut geeignet. Alle anderen, welche Bitterness bereits fest in ihre Sammlung eingebaut haben, finden leider keinen wirklichen Grund ( höchstens zur Komplettierung der Sammlung ) ,sich diese Scheibenun wirklich an Land ziehen zu müssen .
( LEO)  GUC  Hochstrasse 2  Biburg 93354       www.guc-area.de   info@guc-area.de
 
                                                                              KRACHMANIFEST # 1 ( A4 deutsch )
Schon seit einigen Jahren schwirrt bei den beiden Nürnbergern Katja & Rayk ja nun schon der Gedanke und der Plan ,mal was Eigenes auf die Beine zustellen, durch ihre tief schwermetallisch verseuchten Köpfe .Irgendwie hatte man aber wohl noch nicht wirklich die Energie und die Zeit aufbringen können ,um endlich mal „Nägel mit Köpfe“ zu machen .Da man ja schon seit diversen Jahren seine „geistigen Auswüchse“ beim Hammerheart ,bei Necroslaughter und auch teilweise bei uns anbot, war man wohl arbeitstechnisch doch zu sehr ausgebucht ,um endlich mal sein eigenes Ding zum Leben zu erwecken .Nachdem nun aber das Hammerheart zu Grabe getragen wurde ,eröffnete sich für die beiden nun doch ein „Zeitfenster“ ,um voll mit was Eigenem loszulegen und die Szene mit ner neuen Printmedie zu beglücken. Mit dem Namen KRACHMANIFEST hat man hierfür dann auch gleich einen absolut passenden Namen gewählt, welcher ja ohne jeden Zweifel recht eindeutig auf das musikalische Geschehen hinweist .Cool! Richtig geil ist das Cover geworden ,welches zwar völlig abseits sonstiger typischer (Klischee) Gestaltung liegt ,aber zu 100% das widerspiegelt ,was die metallische Szene Einstellungsmäßig darstellen und rüberbringen sollte .Das erste ,ganz kurze Durchblättern hinterlässt schon mal nen äußert positiven ersten Eindruck .Alles gut ,nicht zu überladen ,gestaltet .Hier wird dann auch eher etwas minimalistischer mit Bildmaterial gearbeitet und man konzentriert sich doch vorrangig auf Inhalte. Musikalisch gibt’s hier zum Glück auch nichts ,was den hippen und coolen Wackengänger ansprechen wird .Denn getreu dem Namen KRACHMINIFEST offerieren uns die beiden hier Zeugs ,welches alles samt in die wirklich extremeren Musikrichtungen eintaucht und sich mehr oder weniger noch etwas in den Tiefen des Undergrounds wohlfühlt. Neben Vertretern der Black Metal Sparte ( WODE,SARINVOMIT,SUN WORSHIP) ,sind es vor allem Vertreter der Death/Grind Gemeinde (FIEND,VIOLENT FRUSTRATION,GRAVEYARD,CRYPTIC BROOD,PLASTIC SURGERY DISEASTER ) welche hier recht ausführlich zu Worte kommen .So wie man es von den Beiden schreibwütigen Nürtingern kennt ( oder auch erwartet ) ,beschränken sich die Fragestunden nun nicht wirklich nur auf das Wesentliche ,sondern tauchen doch recht tief und detailliert ins Bandgeschehen ein .Zwar findet sich auch hier das eine oder andre Intie wieder ,welches man vielleicht als „nicht so gelungen „ einstufen könnte, aber die tun dem sonstigen Unterhaltungsfaktor echt nicht wirklich weh .Kann man ja überblättern – grins .Das beide mit ihren Beinen fest in der Szene stehen ,wird hier dann noch einmal zusätzlich durch diverse Liveberichte deutlich gemacht (MASTER OF THE UNICORN..) .Cool und richtig persönlich geschrieben, wobei man sich nicht nur rein aufs musikalische beschränkt, sondern auch das Geschehenen rundherum betrachtet. Ich stehe auf diese Art der Berichterstattung! Natürlich gibt es auch hier ne recht ausführliche Reviewabteilung, wobei diese sich doch von anderen stark unterscheidet .Denn hier wird wirklich nur Material besprochen ( bis auf wenige Ausnahmen ) ,welches man sich selbst zugelegt hat. Wenn das nicht ganz eindeutig beweist ,dass das KRACHMANIFEST ein echtes Fanzine ist ,dann weiß ich echt nicht ! Da ziehe ich echt meinen Hut und hoffe, dass die Beiden das auch weiterhin beibehalten werden. Zu erwähnen sollte man auch keinesfalls die beiden Interviews mit RÖDEL RECORDS und den Machern des MASTER OF THE UNICORN Festivals ,vergessen .Kriegt man nen echt guten Überblick darüber ,was es überhaupt bedeutet ,gerade heutzutage so etwas aufzuziehen bzw. am Leben zu halten .Neben dem gelungenen Layout, cooler Bandauswahl ist es vor allem der sehr persönliche, ehrliche und unterhaltsame Schreibstil ,den die Beiden hier an den Tag legen ,welcher dieses Heft echt empfehlenswert macht . Da merkt man wirklich in jedem einzelnen Satz, dass hier mit Herz und Seele gearbeitet wird und man wirklich einen Plan hat, was Szenemäßig läuft und abgeht. Soweit wie ich das mitbekommen habe ,sitzt man bereits schon wieder an der Nummer 2 .Wer sich die erste Ausgabe nun an Land ziehen will, sollte sich allerdings wirklich ranhalten ,da diese allen Anschein nach ,doch auf ein verdammt gro0ßes Interesse gestoßen ist und man davon wohl nicht mehr all zu viele zur Verfügung stehen hat. Also 3€ + P./V. zur Seite gelegt und ne kurze bestell e-mail in Richtung Nürtingen geschickt . ( LEO )   krachmanifest@gmx.de
 
                                                                      FORGOTTEN PATH # 8  ( A4 englisch )
Vor Jahren hatte man ja noch fast regelmäßig Kontakt zu diesem wirklich fetten Magazin .Irgendwann hat man sich dann allerdings mal aus den Augen verloren, bevor man jetzt Dank Facebook ,doch wieder nen Tauschgeschäft abschließen konnte .Schon beim ersten anchecken wird ganz deutlich ,dass sich dieses Mag zu nem echt Top Teil entwickelt hat. Komplett im s./w. Layout gehalten ,zeigt sich das schon mal qualitativ in Bild – und Textformat in absoluter Höchstform .Da gibt es absolut nichts zu beanstanden, zumal man im direkten Vergleich zu diversen anderen Hochglanzmagazinen ,gerade in Sachen Werbung doch sehr verhalten arbeitet .Genauso wichtig wie nen geiles Layout ist ja nun ohne Zweifel auch der Inhalt .Und auch hier zieht man alle Register ,um das alles informativ und abwechslungsreich zu gestalten .Obwohl das FORGOTTEN PATH nun ganz eindeutig „nur“ die verschiedensten Sparten des Black Metal abdeckt und man nun anderweitige Metal Richtungen völlig außer Acht lässt, gestaltet sich das ganze Teil dennoch enorm informativ ,interessant und macht echt Lust auf mehr .Ohne Zweifel liegt der Reiz dieses Mags insbesondere darin ,dass man wirklich weltweit die Szene beackert und man sich hierbei natürlich vorzugsweise eher noch unbekannteren Bands/Acts widmet. Zumindstens meinereins mit den hier interviewten Acts wie z.B . NIDSANG (Swe),AIVE ( Gre),PERMAFROST (Germ) ,MEFITIC(Ital),LVXCAELIS( Chi) absolut nix anfangen .Immerhin hat man hier satte 17 Acts zusammengetragen, die wirklich sehr sehr ausführlich Rede und Antwort stehen .Genau so lecker sind aber auch nen paar Liveberichte von Festivals ,welche ohne jeden Zweifel als ein Geheimtip in der Black Metal Szene gezählt werden dürften ( KILKIM ZAIBU XVII FESTIVAL/ARMAGEDDON DESCENDS IV FESTIVAL ) .Logischer Weise gibt es natürlich auch die obligatorischen Reviews zu entdecken ,welche so einiges im Angebot haben ,welches hie in good old germany wohl eher selten irgendwo anders vorgestellt wurde. Also ,für Euch Freaks draußen gibt’s mehr als genug neues geiles Zeugs zu entdecken ,um Eure Sammlung zu erweitern. Was das lecker Mag nun kostet, kann ich im Moment nicht berichten, da ich keinen Bock habe ,erst groß zu suchen ! Aber ich denke doch ,ihr seid schon „groß“ genug ,um das selbst herauszufinden .Kontaktdaten gibt’s unten .Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall . ( LEO )
Martynas Vaškevičius    P.D. 2712,   Vytenio 2/40,   LT-03001, Vilnius    Lithuania
https://www.facebook.com/forgotten.path.mag/      http://www.forgotten-path.lt/     forgotten.path.mag@gmail.com
 
                                                                                                                    AND THERE WILL BE BLOOD – „OBITUS“
Irgendwie ist es manchmal echt schon irgendwie komisch, dass man sich als Schreiberling beim allerersten anchecken einer Veröffentlichung ,doch irgendwie von der Covergestaltung beeinflussen lässt .Zumindestens was die musikalische Erwartungshaltung betrifft ! Denn bei der recht düsteren Gestaltung des Digipacks und auch des Bandlogos, gingen bei mir sofort die Gedanken in Richtung Doom oder Black Metal. Dass die Band aus der Nähe von Osnabrück mit diesen musikalischen Sparten nun absolut nix am Hut hat ,wird dann einem aber sofort nach Einlegen der CD sonnenklar. Denn das bereits in Eigeneregie 2016 veröffentlichte Debüt der 5 Mannen, welches jetzt noch einmal mit Labelvertrag neu aufgelegt wurde, wütet mit seinen 10 Songs ganz eindeutig durch die moderneren (Metal)coreregionen .Bands ,welche sich mit ner Mixtur aus Hardcore und Death Metal auf den musikalischen Weg machen ,sprießen ja nun bereits seit etlichen Jahren ,wie Pilze aus dem metallischen Nährboden und wachsen nicht unbedingt zu was übermäßig Großem heran .In wieweit die 5 Norddeutschen Jungs es nun mit OBITUS schaffen werden, alle anderen zu überragen, bleibt abzuwarten. Genügend Potential ist bei denen auf jeden Fall vorhanden .Erfreulicher Weise zeigt man sich gerade beim Songaufbau doch verdammt vielseitig und bietet gerade im Riffbereich nicht nur diese Einheitskost, sondern zeigt sich durchaus kreativ ,wenn nicht sogar verhältnismäßig eigenständig. Noch erfreulicher ist es dann zu hören ,das gerade die corigen Elemente nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt werden ,sondern doch eher etwas tiefer im Death Metal Bereich eingetaucht wird. Obwohl die Band sicherlich ne ganze Menge an eher doch etwas „melodischeren“ Elementen einfließen lässt, gestalten sich die Stücke fast alle samt recht fett und teils mit enormen Groove beladen. Vereinzelte Songs bzw. Songpassagen hingegen ,lassen dann sogar nen leicht progressiv wirkenden Touch erkennen .Und gerade diese doch eher etwas“ seltsam“ gestalteten Songs sind es dann ,welche die Band doch bedeutend mehr aus der breiten Masse herausstechen lassen können .Insbesondere hier zeigt sich ganz deutlich ,das man seinen doch etwas eignen metallischen Weg gehen will und nen wirklichen Plan hat ,sowohl rhythmisch wie auch gestalterisch ,herauszustechen. Obwohl man gesanglich hier mit seinen Darbietungen eher etwas eingleisig fährt ( Wechseln zwischen tiefe und höher gelegter Stimmlage ),wirkt das dennoch niemals ermüdend monoton ,sondern passt bestens zur gesamten Darbietung. Letztendlich kann man der Norddeutschen Truppe ohne jeden Zweifel bescheinigen, dass die mit OBITUS nen echt starkes und durchaus innovatives Stück an metallischer Hardcorekost vorgelegt haben, mit welchem man sich keinesfalls verstecken muss und welches ohne Frage das Potential hat ,ne recht große Fangemeinde um sich zu scharren . Gut gemacht ! ( LEO )
Deafground Records/NUVINCI GmbH  Sudbrackstrasse 17  Bielefeld 33611      www.deafground.net
 
                                                                                                                     ENSLAVED – „ ROADBURN LIVE“
Live CD’s sind ja immer so ne Sache .Entweder an findet sie richtig gut oder eben überflüssig. Hierbei findet man natürlich erst genanntes eher weniger vor ,da sich gerade bei Liveveröffentlichungen doch verstärkt der Gedanke breit macht ,ob es hierbei dann doch nicht eher um Geldmacherei geht .Aber egal, für mich stellt sich hier auf jeden Fall echt die Frage ,ob so ne Band wie Enslaved es wirklich nötig haben ,die Wartezeit bis zum nächsten Album ,durch so ne Liveveröffentlichung  verkürzen zu müssen .Denn ohne jeden Zweifel haben die Norweger ja nun doch schon diverse Alben veröffentlicht ,welche so ziemlich alle recht stark ausgefallen sind. Im schicken Digipack Format gehalten ,gibt es hier jedenfalls 8 satte Enslaved Kracher geboten ,welche man auf dem „Roadburn Festival 2015“ präsentierte .Laut meiner Recherchen ist das allerdings nicht die komplette Set Liste dieser Veranstaltung. Aber immerhin auf gut 65 min .Spielzeit bringt’s die CD dann doch ,was aber sicherlich auch mehr als ausreichend sein sollte, um so nen kleines Live feeling einzufangen .Rein Soundtechnisch gesehen gibt’s hier ja echt nichts dran auszusetzten. Der kommt echt fett und wuchtig aus den Boxen ,so dass man den Laustärkeregler nicht mal übermäßig hochschrauben muss, um die Kraft, die Energie und die Atmosphäre der einzelnen Stücke einsaugen zu können .Obwohl man natürlich hier auch immer mal ein bissel was vom Publikum zu hören kriegt, will sich so ein richtiges Live feeling sich nicht wirklich breit machen. Man hat echt den Eindruck, als ob bloß nen par Männekicken diese Veranstaltung besucht haben .Da hätte man durchaus mehr reinbringen sollen, um gerade dieses Etwas, was ne Livedarbietung ausmacht, besser in Szene zu setzen. Im Großen und Ganzen kann man an dem Teil schon Gefallen finden ,zumal man hier nun so ne Art „Best of“ vor sich liegen hat ,welche so einige Hits der Norweger anbietet. Echte und wirkliche Enslaved Fans brauchen das Teil daher eher bloß, um ihre Sammlung zu vervollständigen. Wer aber erst einmal in die dunklen Welten der Norweger reinschnuppern will, der wird hier richtig gut bedient . ( LEO )
By Norse      http://bynorse.com/
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439       http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                  OKKULTISMUS HEUTE Nr . 5 ( A4 deutsch )
Eh ,mal wieder ne absolute Neuentdeckung für mich ,welche dank des „Schlachters“ von mit nun auch mal näher unter die Lupe genommen werden darf .Der allererste Eindruck wirkt dann auch erst einmal ungemein professionell .Fast 60 Seiten ,farbig gestaltet im Hochglanzformat .Da kriegst du schon mal echt nen Auge ! Wenn man nun mal rein vom Titel dieses Mags ausgeht ,hätte man ohne jeden Zweifel jedoch was anderes erwartet ,als das was hier nun inhaltlich angeboten wird .Denn entgegen meiner Erwartungshaltung ist das ne 100%‘tige Lektüre ,welche vollkommen auf die Power Metal / Heavy Metal Gemeinde abzielt ,wobei man sich aber zum Glück nicht den großen ,fetten Acts widmet ,sondern mehr in die undergroundige Szene eintaucht .Hierbei sind Gesprächsrunden u.a mit RAGING DEATH,LORD VIGO,HEAVY LOAD ,MATTHIAS STEELE oder HELL PATROL durchaus recht gut ausgefallen und orientieren sich nicht unbedingt an so nem typischen Standard .Echt stark sind der ganze Haufen an Liveberichten ,in welchen man ganz eindeutig mitkriegt ,dass die Macher dieses Mags mit beiden Beinen ganz fest in der Szene stehen .Zum Glück sind diese Berichte sehr persönlich geschrieben ,so dass einem beim Lesen doch immer mal wieder ein breites Grinsen über das Gesicht fährt .Echt gut gemacht ! Natürlich geübt es auch hier Reviews, welche aber geschickt mit eingebaut werden und sich nicht seitenweise hintereinander präsentieren .Nen paar Specials hat man ebenfalls nen ganzen Haufen Platz hier eingeräumt .So gibt es Z.B . das DDR METAL SPECIAL ( u.a. Inties mit Hendrik Rosenberg- EISENBLATT FANZINE ,MACBETH und Berichte zu FORMEL 1/MCB).Richtig witzig und skurril kommt der Beitrag HEAVY METAL UMLAUT .Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen ! Ebenfalls als Special kann man sicherlich auch die Interviews mit den Veranstaltern des CFC FESTES und dem Grafikdesigner PHILIPP HERMANN ansehen .Neben dem Ganzen ,hier aufgezeigten Material ,gibt es aber immer noch einiges mehr zu entdecken ,wie z:B . das fette Poster .So Leute ,was kostet das Teil nun ?Auch hier hat man sich durchaus mal was einfallen lassen ,denn das Teil gibt es in 4 verschiedenen Abpackungen :
Nur Heft 5€
Heft mit CD  8€
Heft mit Tape  8€
Heft mit LP  17€
Wenn das mal nichts ist !? Bin mir ganz sicher ,dass gerade in der „gesitteteren“ Metalszene das Teil auf ein echt großes Interesse stoßen sollte .Soweit wie ich’s gehört habe ,sollte wohl mittlerweile auch schon die nächste Ausgabe draußen sein . ( LEO )
https://www.facebook.com/okkultismus.heute/     https://okkultismus-heute.jimdo.com/      okkultismus.heute@gmail.com
 
                                                                  BY THIS AXE I RULES # 4( A5 englisch )
Eh echt ,es ist w wahrlich erstaunlich und enorm erfreulich ,dass gerade im Fanzine /Mag Bereich auch heutzutage noch enorm viel Leben steckt und man nach all den Jahren immer wieder neues Material entdeckt ,was einem bisher völlig unbekannt war .Das Ding hier ,welches auf Tauschwegen nun auch mal seinen Weg zu mir gefunden hat ,macht schon mal rein optisch nen satten und geilen Eindruck .Geiles Cover ,cooles Layout ,Druckqualität super und mit fetten 90 Seiten bestückt .Da muss es nun nur noch inhaltlich und natürlich auch musikalisch passen ,und schon wird das Zine ne unbedingte Empfehlung wert sein .Also erst einmal kurz durchgeblättert … und da erkennt man recht deutlich sofort ,dass das musikalische Spektrum an harten Tönen ,hier richtig gut breit gefächert ist  und man sich nicht einseitig festlegt .Hier reicht‘s von Doom ,Death ,Black ,Grind bis hin zu Thrash ,Speed. Also ,da sollte schon für jeden Metalfreak was passendes dabei sein ! Wie man es sicherlich von so ner Lektüre erwartet ,liegt hier nun das Hauptaugenmerk natürlich auf eher noch unbekanntere Bands ,wobei sicherlich Bands wie RAZOR,OBLITERATION,NEHRLICH oder auch SADUS schon so einen gewissen Stand/Bekanntheitsgrad in der Szene haben sollten .Die restlichen ,wenn unsereins sich nicht verzählt hat ,satten 14 Gesprächsrunden sind aber genau das ,was man als satten Undergroundstoff bezeichnen kann ( u.a BELL WITCH ,KRYPS,SPECTRAL VOICE,SARTAGOS…. ). Die Inties sind herbei echt qualitativ gesehen ,ganz oben angesiedelt und bieten nicht nur so’n 08/15 Gelaber. Tiefgründig und informativ ,wie man sich dass halt wünscht ! Als Specials gibt’s hier noch recht ausführlichen Bericht über die DUTCH DOOM/DEATH SZENE ,welche man über fast 15 Seiten hinweg ableuchtet . Richtig gut gemacht, bei dem man noch so einiges dazu lernen kann ! Die Reviewabteilung ist hier eher etwas kleiner ausgefallen ,zeigt aber ne ganze Menge an Material auf ,welches man hierzulande in anderen Printmedien nicht unbedingt vorfindet .Eins ,zwei anderweitige Beiträge und nen kleines bissel Werbung ,lockern die Lektüre dann nochmal zusätzlich auf .Neben dem wirklich sau starkem Layout ,ist es vor allem die große musikalische Vielfalt ,welche diese Lektüre als wirklich empfehlenswert macht .Wer sich weiterbilden will und natürlich auch die Macher dieses Zines unterstützen will ,der soll ,bzw. muss hier ganz einfach zuschlagen . ( LEO )
https://www.facebook.com/bythisaxeirulefanzine/     http://bythisaxeirulefanzine.bigcartel.com/       bythisaxeirulefanzine@gmail.com
 
                                                                                                                     BARZAKH – „ IN A MEANING THE NOTE“ ( RE-release )
Es gibt ja Ecken in unserer Metalwelt, die nicht ohne Grund so einen richtigen “Exotenstatus” genießen, und von denen man eigentlich sofort weiß ,dass dort von irgendwelchen Trendscheiß keine Spur zu merken ist .Und ohne Zweifel gehört Indonesien mit dazu ,in welchem BARZAKH beheimatet sind .Obwohl der Band sicherlich weltweit bisher noch keinerlei zu große Beachtung geschenkt wurde, dürften die doch schon so einen gewissen kultigen Status in ihrer Ecke haben .Immerhin hat man seit seinen Anfangszeiten 2001 doch schon einiges an Tonträgern veröffentlicht ,welche wohl auch allen Anschein nach ,auf ein recht reges Interesse gestoßen sind. Denn bei dem vorliegenden Full lenght Album handelt es sich um ne Neuauflage des bereits 2007 erschienen Albums .Und mit 7 Songs bestückt, nem Sound welcher so richtig schön dreckig und old school mäßig rüberkommt, kann man ohne Zweifel auch heutzutage noch punkten .In erster Linie zeigt sich die Band verdammt tief im Black Metal verwurzelt ,wobei aber ohne jeden Zweifel auch die Death Metal Ausrichtung bei denen keine unwesentliche Rolle einnimmt. Eher doch recht einfach strukturiert ,klingen die Songs hierbei durchaus interessant ,sind aber nicht wirklich so gestaltet, dass man voll dran hängenbleiben wird. Brutalität, Bösartigkeit und jede Menge dunkler Atmosphäre bringen die auf jeden Fall mit sich – keine Frage. Das wären dann ja auch die besten Voraussetzungen ,um so ein richtiges Hammerteil vorzulegen. Aber leider fehlt es der Band hier dann doch etwas an Kreativität und Abwechslungsreichstem .Sicherlich ,der eine oder andere Song kann schon etwas stärker aus dem sonstigen Geschehen herausstechen – aber das passiert halt dann doch zu selten. (Anspieltip „Halutionation of psycho) .Das die Jungs recht fitt an ihren Instrumenten sind ,zeigt sich gerade dann ,wenn die sich auch mal an kurze Solis ranmachen. Das klingt schon verdammt gut und sorgt sicherlich auch dafür, das bestimmte Stücke dann doch etwas „aufgelockert“ werden. Typisch für so ne musikalische Sparte wird hier natürlich auch nicht mit black metallischem Keifen und tieferen Growls gespart. Was bleibt abschließend noch zu sagen … ? Obwohl die Scheibe sicherlich ein recht solides musikalisches Machwerk geworden ist ,kann man es dennoch nur in die Kategorie „Durchschnitt“ einordnen ,da es auch nach mehrmaligem Durchlauf nicht wirklich für ne extatische Hochstimmung sorgen kann .Könnte mir aber dennoch vorstellen, dass es auch hierzulande nicht gerade wenig Leute geben dürfte, welche gerade an dieser old schooligen Einfachheit Gefallen finden .Also erst mal bei https://barzakh.bandcamp.com/releases die Band antesten und dann zugreifen . ( LEO )   Bale Hibernacula Records    http://www.hibernacularecords.com/
 
                                                                                                                     SOUTHERN TRENDKILL – “ COMING TO TOWN”
Es muss nicht immer “Metal verseuchte Krachmucke” sein ,welche einen aufhorchen lässt und musikalisch sehr positiv stimmt . Ne ,in den Weiten des Musikgeschehens gibt’s wirklich noch massig an anderem Zeugs zu entdecken ,welches einen qualitativ überzeuget und auch mal in andere musikalische Sphären eintauchen lassen kann ,ohne dass man gleich „Verrat“ an der Metalszene ausübt .Obwohl die Stuttgarter Formation ohne jeden Zweifel auch diverse metallische Einflüsse mit in ihre 11 Tracks mit einbaut , fühlen die sich ganz eindeutig im Southern Rock besonders wohl und lassen dies in jedem einzelnen Song auch ganz klar erkennen .Gepaart mit ner Vielzahl an Stoner Rock Einflüssen ,würde man hier echt niemals vermuten ,dass es sich aus ne Band aus Germany handeln könnte .Denn die haben wirklich bestens so dieses ur typisches ,amerikanische feeling voll drauf .Trotz der unverkennbaren amerikanischen Trademark kriegen die es aber dennoch verdammt gut hin , ganz klar ne gewisse Eigenständigkeit mit sich zu bringen und immer wieder dafür zu sorgen ,dass man neue Soundelemente entdecken kann .Hierbei sind es vor allem die streckenweise einfließenden Sludge & Doom Passagen , welche den einzelnen Stücken immer wieder neues Leben einhauchen können .Auch in punkto Rhythmus – und Tempogestaltung beschreitet man nicht nur völlig ausgetretene Pfade ,sondern lässt es neben langsamen und mittleren Tempoparts auch über weite Strecken verdammt rockig, fast schon nen bissel heavy ,angehen .Eh ,das kommt echt gut ,zumal sich der Sound über die gesamte Spielzeit hinweg als enorm kraftvoll präsentiert . Gesangstechnisch im Bereich ausdrucksstark & kraftvoll angesiedelt ,klingt‘s wirklich verdammt ansprechende ,auch wenn in Punkto Abwechslung hierbei nun nicht gerade enorm viel geboten wird . Ist aber genauso ,wie es sein soll und wie es zu der Mucke passt ! Fest steht ,das die über 50 min .Spielzeit hier irgendwie wie im Fluge vergehen und man zu keiner Sekunde auch nur einmal den Gedanken aufkommen lässt ,doch eventuell die STOP Taste drücken zu müssen bzw. zu sollen . Richtig coole und geile Scheibe ,welche auf gesamter Linie überzeugen kann und auf dem Postweg auch in Eure heimischen 4 Wände gelangen sollte . ( LEO ) https://www.facebook.com/southerntrendkillmusic/     http://www.southern-trendkill.com       info@southern-trendkill.com
 
                                                                               DISFIGURED HUMAN MIND - "ABOMINAÇÕES CADAVÉRICAS NO DEGREDO"( LIVE TAPE )
Ein klein bissel einen an der Klapper haben muss man schon ,um sich dieses Terrorwerk mit Hochgenuss reinzuziehen .Denn ,was die fünf portugiesischen musikalischen Extremisten hier vom Stapel lassen ,kann doch irgendwie schon fast als ein Terroranschlag bewirtet werden .Obwohl das einen vielleicht im ersten Moment eher abschrecken tut ,bieten die 23 kranken und völlig abartigen Stücke ein musikalische Intermezzo ,was einem dennoch irgendwie fasziniert ,verschreckt  und anderseits aber auch irgendwie wirklich noch in seinen Bann ziehen kann .Allerdings muss man da wirklich jemand sein ,der voll und ganz der extremsten Sparte des Metalegeschehens verfallen ist .Ohne jeden Zweifle gibt’s da draußen sicherlich nen Masse an Leutchen ,welche dies als puren „Krach“ bezeichnen würden ,womit mit in gewisser Weise vielleicht sogar etwas Recht hat .Denn technische Perfektion ,technische Spielereien oder gar Melodien wird man auch nach dem x-ten Durchlauf hier kaum mal finden .Eher getreu dem Motto ,je kranker umso besser ,zelebriert man hier förmlich ne Hochgeschwindigkeitsamokfahrt ,welche mit 100%‘tiger Sicherheit nicht gut enden wird .Immer mal wieder mit nen paar Samples bestückt ,wird hier echt Chaos in musikalischer Reinkultur rübergebracht ,welches sich in erster Linie auf die totale Blastbeatzerstörung konzentriert ,aber dennoch auch immer mal wieder auch nen paar langsamere Passagen mit sich bringt . Auch den Stimmbändern  entlockt man hier die abartigsten , unmenschlichsten und verstörendsten Töne  ,welche man sich überhaupt vorstellen kann .Viel von „Menschlichkeit“ ist da kaum noch herauszuhören .Hierbei lässt sich nur eher schwer herausfiltern ,welche musikalischen Vorbilder man hier herangezogen hat ,um diese alles zerstörende musikalische Attacke zu kreieren .Am ehesten würde man das hier gebotene vielleicht noch mit „Anal Cut“ vergleichen können welche ja ohne jeden Zweifel mit ihrer Mischung aus Grindcore ,Death Metal ,Hardcore,Goregrind,Noisgrind….. auch für einige Aufsehen in der Szene sorgten .Fest steht ,dass die Portugiesen nur ein Ziel haben  - sie wollen dich leiden sehen ! Selten habe ich so einen dermaßen ,fast schon schizophrenen ,total albtraumhaften musikalischen Terror in den letzten Jahren gehört .Die Soundqualität ist hierbei ,trotz der durchgängigen „Lärmorgie“ dennoch mehr als beachtlich ,wobei es bei dieser Art der musikalischen Tortur aber wirklich fast schon egal ist ,welche Qualitätsmaßstäbe man hier setzt . Definitiv absolut nix für Weicheier. Das ist einfach nur absolut sick und killt wie Sau  ! ( LEO )
Murder Records    http://www.murder-records.com/    https://www.facebook.com/HELLSTORE/    order@murder-records.com
 
                                                                                                                      AMPLIFIED HATE – “ CROSSROADS” 
Ne Band ,welches schon seit gut 10 Jahren am Start ist ,hat zweifelsfrei schon einiges an Erfahrungen sammeln können und sicherlich auch schon ne recht große Fangemeinde um sich geschart . Zumindestens in der bayrischen Ecke ,aus der die fünf Burschen kommen ,hat man sich allen Anschein nach ,schon nen recht großen Status erspielen können .Nachdem man seine ersten Alben noch in Eigenregie unters Volk gebracht hatte ,präsentiert man nun seinen neuesten full length Streich über ein Label  und will damit Deutschlandweit oder vielleicht sogar international voll durchstarten .Das die es nun musikalisch voll draufhaben ,lasst sich absolut nicht abstreiten .Denn die 12 hier gebotenen aktuellen Stücke machen schon echt Laune und bringen so ziemlich alles mit ,was man von so ner Mucke erwarten darf  und was heutzutage ohne jeden Zweifel gerade bei der jüngeren Generation mehr als gut ankommen dürfte .Ganz tief im Hardcorelager verwurzelt ,zeigt man sich sowohl old scholl mäßig ,wie auch modern angehaucht und lässt - wie man es sicherlich auch vermutet hätte  - auch immer mal wieder Einflüsse aus dem Metalbereich mit einfließen .Das die Stücke hierbei alle samt ne gehörige Portion an Groove mit sich bringen , steht ja echt völlig außer Frage .Also da kann man schon voll nach abgehen ,zumal man ebenfalls noch durch ne Vielzahl an verdammt moshigen Parts dafür sorgt ,dass sich diverse Körperregionen fast schon automatisch in Bewegung setzen müssen .Obwohl die Stücke alle samt so als richtige Hardcore Bretter entpuppen ,gibt es aber auch immer wieder mal Stellen ,in denen man eher mit etwas  tragenderen und sehr eingängigen Melodien arbeitet .Man ist schon echt drum bemüht , den einzelnen Songs immer wieder neues Leben einzuhauchen . Allerdings muss man schlussendliche aber doch eher etwas in Frage stellen ,ob der Band damit nun wirklich „der ganz große Wurf“ gelingen wird .An der Qualität der Mucke gibt es ja nun rein gar nichts auszusetzten .Aber was die reine stilistische Ausrichtung betrifft ,so gibt es da draußen in den Weiten des Musikbusiness nun nicht gerne wenige Bands ,welche sich ganz genau derselbe musikalischen Vorliebe hingegeben. ( LEO )
Deafground Records / NUVINCI GmbH  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.deafground.net/   info@nuvinci-music.com
 
                                                                                                                      EISREGEN – „FLEISCHWALD“
Die drei Thüringer gehören ohne jeden Zweifel mit zu den Bands in deutschen Lande ,über die mit Sicherheit mit am meisten diskutiert wurde und auch sicherlich wird .In ihren mittlerweile gut 22 Jahren Bandbestehens ,haben die es mit fast jedem ihrer bisherigen Alben geschafft ,immer wieder für genug Diskussionsstoff zu sorgen ,sei es nun rein textlich oder auch musikalisch .Denn Eisregen ist und bleibt wohl ne Band ,bei der die Meinungen nicht unterschiedlicher sein könnten .Und auch mit seinem zwölften Full length ,welches mit 11 brandneuen Stücken bespickt wurde ,wird dies wohl nicht anders sein .Im Gegensatz zu ihren bisherigen Veröffentlichungen ,hat man mit „Fleischwald“ hier nun erstmals ein echtes Konzeptalbum abgeliefert ,welches sich thematisch an das italienische (Horror)-Filmschaffen der 70er und frühen 80er Jahre orientiert .Wer die Band nun über all die Jahre begleitet hat ,wird sicherlich wissen ,dass deren musikalischer Background nicht immer ganz einfach und vor allem eindeutig einzuordnen ist .Irgendwo zwischen Black- ,Dark – und Gothic Metal  angesiedelt ,haben die es aber bisher doch immer wieder geschafft ,bei fast jeder ihrer Veröffentlichungen ,anderweitige musikalische Einflüsse mit einzubeziehen .Und so zeigt sich auch „Fleischwald“ über weite Strecken  wieder recht eigen in Sachen Klänge und Sounds . Recht hervorstechen hierbei sind diesmal vor allem die teils sehr dominanten Keyboards ,welche hierbei echt viel an eher klassisch wirkenden Sound  entstehen lassen und teilweise vielleicht sogar schon ein bissel in Richtung Synth -/Pop  Rock tendieren .Das hört sich alles auch verdammt gut an und sorgt ungemein dafür ,dass man hier wirklich ne verdammt morbide ,düstere und teils sogar enorm pompöse/ hymnische Atmosphäre aufbauen kann .Das unterstreicht man hierbei dann auch noch einmal zusätzlich durch den Einsatz diverser choraler Gesangslinien . Mit metallischer Intensität hält man sich allerdings hier eher etwas zurück .Gut ,so einige wilde ,knallharte schwermetallische Gitarrenriffs lässt man vereinzelt ja auch noch mit einfließen ,sind aber für meines Erachtens dann doch leider zu rar gesät .Die Metalfraktion hätte davon sicherlich einiges mehr vertragen können !Aber wie auch immer ,“Eisregen“ wären nicht „Eisregen „ wenn die nicht knallhart ihr eigenes Ding durchziehen würden .Da bleibt man sich wirklich treu und zelebriert das ,was man will ,ohne Rücksicht auf Verluste ! Und so findet man hier dann sogar mal nen Stück ( Song 3 ) vor ,in welchem man fett mit Hammondorgel Klängen hantiert ,welche ihre Entstehungsphase ganz tief in den 70/‘ziger/80’ziger Hardrockzeiten  haben .Ein markantes Markenzeichen der Band ist und bleibt aber sicherlich der Gesang ,welcher wirklich immer das Potential hat ,sich ganz fest ins Hirn einzufräsen und dort auch festzusetzen .Immer enorm präsent und dominierend ,wird hier zwischen Klargesang, Gekeife und stark hymnischen Ausdruck gearbeitet .Ist echt schon beeindruckend ,welches stimmliche Repertoire man hier an den Tag legt ! Nachdem die gut 40 min . Spielzeit verstrichen sind ,sitzt man ehrlicher Weise gesagt ,auch diese Mal wieder da ,und weiß nicht so recht ,wie bzw . man die Thüringer einstufen sollte .Einerseits überraschen die einen auch hier immer wieder und andererseits kommt einem hier vieles dann auch wieder eher sehr vertraut ,nicht wirklich kreativ vor .Echte „Eisregen“ Fans feiern das Teil ohne jeden Zweifel auch diesmal wieder voll ab .Neuentdeckter der Band werden aber bestimmt erst ein paar Anläufe brauchen , um das hier Gebotene vollends zu erfassen und zu verstehen . ( LEO )
Massacre Records    www.massacre-records.com
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                   SNOWFALL # 6 ( A5 deutsch )
Das gibt’s doch gar nicht ! Obwohl der Sint ja nun eigentlich seine kleine Lektüre schon vor längerem “ zu Grabe getragen “ hat ,übermannte ihn nun doch wieder die Schreibwütigkeit und so präsentiert er nun sein “Streitblatt für misanthropische Homo creator” .Diesmal mit nem farbigen Cover versehen ,zieht er auch hier gnadenlos ein eigenes Ding in Sachen Unterhaltung durch .Wie immer sticht beim „Snowfall“ in erster Linie wieder sein ureigner und ehrlicher Schreibstil heraus ,welcher sich für mich mit keinem anderen Schreiberling auch nur irgendwie vergleichen lässt .Völlig frei Schnauze ,ohne jedwede Zensur ,offenbart er uns auch hier seine ehrliche ,ureigne Meinung .Und dies nicht nur musikalisch ,sondern auch gesellschaftlich .Um es n der Stelle kurz mal vorwegzunehmen ,hier wird sich mit der nächsten Ausgabe inhaltlich so einiges ändern .In Zukunft wird sich dieses Zine dann weniger mit Mucke ,sondern mehr mit Tierethik bzw. Religionskritik beschäftigen .Dass aber erst man nur so am Rande ! Zurück zur aktuellen Ausgabe .Rein musikalisch hat man hier wieder mal Acts ausgegraben ,welche nicht gerade präsent in anderen Printmedien sind ,sondern eher noch mehr in den Tiefen des Undergrounds verwurzelt sind und sich auch musikalisch nicht gerade auf super trendigen Pfaden bewegen .Mit seinen durchaus tiefgründigen Fragen wurden hier Acts wie DISANTHROPE,UNGOD,ISKRA,ZEIT oder auch CONVICTIVE überschüttet .Richtig cool und ellenlang präsentiert sich dann das Interview mit Jan vom PROUD TO BE PUNK Fanzine .Habe ehrlich gesagt nur ganz selten mal so ein ehrliches ,informatives und aufschlussreiches Intervieww gelesen .Echt hammer geil ! Ein paar wenige Reviews zu diversen Tonträger – und Printveröffentlichungen runden dann den Informationsgehalt des Heftes noch ab. Aber das Snowfall“ wäre ja nun für mich nicht in die Kategorie „Eigentändigkeit“ einzuordnen ,wenn der Sint hier nicht inhaltlich auch wieder anderweitige Wege beschreiten würde. Ob man das nun gut oder unpassend findet, sei erst einmal dahingestellt. Auf jeden Fall gehört Sint mit zu der Kategorie“ junger Leute“ ,welche sich über das derzeitige Weltgeschehen wirklich Gedanken machen .So gibt es Abhandlungen zum Thema DER ISLAMOFASCHISMUS ,BIBELSTUNDE,ICH WILL KEIN HERRSCHER MEHR SEIN,SPRACH DER DIKTATOR!,DIE DENKFALLE DER TIERLIEBE!... und noch nen Haufen anderweitiger Themen zu entdecken .Ganz lustig gestaltet sich ohne Zweifel auch das Snowfall Ratespiel ,in welchem Cinis& Maik vom SIN IS THERE ZINE ( R.I.P) ihr musikalisches Wissen unter Beweis stellen müssen .Ist man nun mit den gut 80 Seiten durch ,kann man gewiss sein ,dass man sowohl musikalisch wie auch gesellschaftlich so einiges an neuen Ansichten und Informationen dazu gewonnen hat .Und das alles gibt’s für läppische 1,50€ ja wohl heutzutage nicht an jeder Ecke ! ( LEO )
Snowfall-zine@gmx.de     SintGrimmizer333@web.de  
 
                                                                   DIOVIM NR.10 ( A4 litauisch ? )
Der Rolandas vom Diovim Zine ist ja nun nen echt fleißiges Bürschchen. Mit gleichbleibender Beständigkeit haut der nun sein Blättchen raus und lässt absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,dass er hier wirklich mit Herz und Seele am Werkeln ist .Was bei ihm immer sofort ins Auge sticht ,sind seine wirklich sau starken Cover .Da muss er wirklich nen top Typen am Start haben ,welches es echt drauf hat ! Aber auch allgemein ,was das Layout betrifft ,kann man ihm immer nur beglückwünschen .Der hat so sein eigenen geien Style drauf ,welcher vielleicht im ersten Moment etwas vollgepackt wirkt ,aber dennoch übersichtlich ist .Und musikalisch fährt man auch dieses Mal wieder schwere Geschütze auf ,welche insbesondere Bands ins Zielvisier nimmt ,welche nun ganz und gar nicht zu den „Großen“ der Szene gehören .Gut ,die eine oder andere Band wie z. B . SARCASTIC TERROR ,EVIL INVADERS oder auch RE-ARMED können durchaus schon mal hier in germany irgendwo näher beleuchtet worden sein .Aber ansonsten kann man den restlichen Vertretern ,ohne lügen zu müssen ,direkt der Sparte Underground zuordnen .Natürlich fährt man musikalisch hier nicht eingleisig ,sondern bietet ein verdammt breites Spektrum an verschiedensten metallischen Klängen an .Das reicht von Death Metal über Doom,Speed Metal ,Thrash Metal ,Sludge, Black Metal ,Grindcore bis hin zum Dark Metal .Die einzelnen Interviews sind hierbei recht unterschiedlich ,zumindestens was die Anzahl der Fragen betrifft ,gestaltet .Da gibt es neben ein paar super langen ,die über 2 Seiten gehen, auch eher ganz kurze .Teils liegt’s da aber nicht wirklich an der Anzahl der Fragen ,sondern eher an den recht kurzen Antworten .Im A 5 Format ,mitten ins Heft getackert ,finden sich da auch noch nen paar Reviews wieder .Sind nun nicht gerade übermäßig viele, aber für den einen oder anderen unter Euch vielleicht doch recht interessant ! Den einzigen Minuspunkt ,welchem man eventuell diesem 27 seitigen Heftchen anheften könnte ,ist halt immer noch die landeseigene Sprache .Mit englisch könnte man daher ohne jeden Zweifel bedeutend mehr bei der internationalen Metalgemeinde punkten. Schade ,denn das Teil hat wirklich echtes Potential ! ( LEO )
Rolandas K.  P.O. Box 6  Laisvers 38  LT – 89223  Mazeikiai   Litauen       https://diovim.wordpress.com/     diovim@mail.ru      https://www.facebook.com/diovima/
 
                                                                   EISENBLATT # 14 ( A5 deutsch )
Der Kult lebt und auch das „Zentralorgan für Metal in Deutschland“ schlägt wieder gnadenlos zu .Mit recht gleichbleibender Beständigkeit beehrt uns Hendrik mit seiner kleinen geilen Lektüre, welche man ganz einfach nur in sein metallisches Herz schließen kann .Auf irgendwelchen großartigen Schnickschnack wird hier wie immer vollkommen verzichtet und man konzentriert sich ganz einfach auf das Wesentliche ,nämlich der Mucke ,den Bands und dem Informationsgehalt .Dabei ist es echt scheiß egal ,dass die Bildqualität eher nur etwas mäßiger ausfällt .Wer halt tolle Bilder haben will ,muss auf die fetten Metalmagazine ,welche es ja doch recht vielfältig gibt ,zurückgreifen .Wer aber wirkliche Undergroundinformationen haben will ,welche mit viel Herz und Seele rübergebracht werden ,der hat hier ganz genau den richtigen Lesestoff in der Hand und wird nach kompletter Durcharbeitung ,um einiges schlauer ein .Schon alleine die erste Rubrik FRISCHES BLUT AUS DEM UNDERGROUND TEIL 2 ist echt satt. Hier hat man diverse – DISSECDEAD,ARMAGENDA,DRENCHED IN BLOOD,FIRE FIST,INCREMATE,MOTOROWL,STAHLCHOR,THROUGH CARNAGE und STARLESS AEON mit jeweils 7 Fragen beglückt .Schon alleine hier wird klar ,dass die ostdeutsche Metalszene noch ne Masse zu bieten hat .Geil ! Mit ABROGATION ,GLADIATORS,FIRST AID,LARRIKINS,MCB,SPACE CHASER,TEQUILA geht’s dann sehr ausführlich weiter durch die verschiedensten Metalabartigkeiten .Ein paar Seiten Reviews kann man natürlich auch entdecken ,welche mich aber ehrlicher Weise ,nicht gerade wirklich anmachen .Liegt aber nicht an der Schreibweise ,sondern eher an der Musikrichtung der dort bewerteten Bands .Aber das soll und muss nun mal jeder für sich selbst entscheiden ,was einen interessiert oder desinteressiert ! Denn ansonsten gibt es hier absolut nichts zu meckern ,geschweige dann ,was dran auszusetzen. Ich bin nach wie vor von dieser kleinen geilen Lektüre voll begeistert und kann nur jeden „ echten“ Metaller empfehlen ,die 1,50€ in Richtung Nürnberg rüberwachsen zu lassen . ( LEO )
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg 90471     www.ostmetal.de    http://eisenblatt.ostmetal.de   eisenblatt@ostmetal.de

 

                                                                                                                  MORFIN – „ CONSUMED BY EVIL“
Es ist ja nun absolute kein Geheimnis mehr ,das gerade der Death Metal der alten Schule in den letzten Jahren immer mehr Aufwind bekommen hat .Für mich als Fan ne top geile Sache, auch wenn man wirklich immer mehr Probleme hat ,bei der Masse an neuen Veröffentlichungen ,in irgendeiner Weise noch den Überblick zu behalten .Das aber nur mal so am Rande .Die US Boys von MORFIN sind ja nun ohne Zweifel keine Unbekannten mehr und präsentieren ,nachdem man sich 2010 formierte, hier nun seinen zweiten tödlichen Rundumschlag .Getreu dem Moto : „ Was früher gut war und ankam ,wird auch heute sein Ziel nicht verfehlen !“ ,zeigen die uns mit ihren  9 Stücken ,was es heißt ,so nen richtig fetten old school Death Meta Brocken auf die Menschheit loszulassen .Soundtechnisch auch so richtig geil der alten Schule angepasst ,geht man hier roh und ungezügelt zur Sache und entfacht ein richtig heißes starkes Feuerwerk an energiegeladenem aggressive Death Metal Sound .Vorbilder braucht man bei denen dann aber nicht wirklich lange zu suchen ,da bereits von der ersten Sekunde an mehr all deutlich wird, das die kultigen „Death“ hier Pate gestanden haben .Dabei sind die amerikanischen Langmattenträger aber nun keinesfalls darauf bedacht ,hier sich als 1:1 Kopie darzustellen .Ne ,obwohl sich sicherlich ein nicht gerade geringer Anteil des Sounds ganz eindeutig „Death“ inspiriert zeigt ,ist man dennoch durchaus bemüht ,so etwas wie nen kleines Eigenleben mit einzubauen .Ganz deutlich wird dies insbesondere bei den doch eher etwas melodischeren Parts .So richtig eigen zeigt man sich dann z.B. bei „Porthumous“.Denn dieses Stück besteht zu 100%  nur aus nem Bass Solo + Drums ,was ich in dieser Form bisher noch von keiner anderen Band vergleichsweise gehört habe .Zwar wirkt dieses Stück, gerade wegen der sehr bedächtigen Vorgehensweise ,dann eventuell eher etwas unpassend ,gibt dir dann aber auf jeden Fall mal Zeit ,um mal Luft zu holen ,bevor es dann wieder rasant weitergeht. Alles in allem bietet die Scheibe alles ,was ein old school Death Metaller braucht und liebt. Von daher gibt es auch keinen wirklichen Grund, diese Scheibe in irgendeiner Weise zu ignorieren . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
 
                                                                                                               ACRASSICAUDA – „ GILGAMESH“
Wer sich wirklich intensiv mit dem Metalgeschehen rund um den Globus beschäftigt, der müsste diese Band wenigstens ganz hinten in seinem Hirn schon mal abgespeichert haben. Denn bekannt wurden die Iraker durch den amerikanischen Film „ Heavy Metal in Baghdad“ ,welcher in beeindruckender Weise deren Leben zwischen 2003 und 2006 dokumentierte .Nachdem man 2008/2009 in die USA emigrierte, dort dann die EP „ Only the dead see the end oft he war“ veröffentlichte, hat man 2016 dann Anlauf genommen ,um die weltweite Metalgemeinde mit seinem ersten kompletten Album von seinen musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen .Und ich muss echt zugeben ,dass hat man recht gut hinbekommen ,auch wenn man mit den 12 Songs sicherlich keine metallische Weltrevolution auslösen wird bzw. kann .Am genauesten kann man deren Mucke als ne Verschmelzung von Thrash, leichtem modernem Core und einem verdammt großen Anteil an orientalischen Soundelementen beschreiben .Hierbei präsentiert man sich vorzugsweise in einem recht vorantreibendem Format und lässt ne ganze Menge an wirklich starker Gitarrenarbeit  mit einfließen . Obwohl man vordergründig nun eher stärker im Midtempobereich agiert ,bricht man immer wieder mal aus und lässt ein nicht zu verachtendes Riff – und Drumgewitter über einen hereinbrechen .Rein vom Songaufbau her zeigt sich das gesamte Geschehen doch enorm abwechslungsreich und biete ne Vielzahl an unterschiedlichsten Gestaltungsvariationen .Obwohl nun gerade die härteren Parts alles andere als „von schlechten Eltern“ sind ,überzeugt die Band bedeutend mehr ,wenn man sich von der sanfteren Seite präsentiert .Da gibt es schon  Stücke ,welche so was wie ne Art „Hitpotential“ oder „Hymnencharakter“ aufweisen ( z.B  „Requiem for a reverie“ ) .Klasse balladesker Song. welcher unter die Haut geht ! Da man selbst gesanglich – qualitativ ansprechend - zwischen Growls und cleanem Gesang tendiert - ,solltet ihr der Band auf jeden Fall ne Chance geben und deren Songmaterial mal antesten .Ich find es jedenfalls richtig gut und bin wirklich mehr als überrascht und beeindruckt ,dass sich in einem Land wie dem Irak ,überhaupt so ne qualitativ gute metallische Mucke entwickeln konnte . ( LEO )
www.acrassicauda.com
 
                                   HAMMER      THE ARSON PROJEKT – “DISGUST” ( LP)
Rein optisch gesehen macht die doch sehr düstere Gestaltung  der Klappcoveraufmachung mit seinem inne liegenden Informationsblatt schon echt was her .Da kommen durchaus sofort Gedanken an eine eher doch etwas düster gehaltene Mucke auf .Und das bestätigt sich dann auch schon bereits beim aller ersten Song ,auch wenn man stilistisch hier doch ziemlich andere Wege beschreitet ,als die man eventuell erwartet hätte .Denn die Schweden ,welche nun auch schon mehr als 2 Jahrzehnte unterwegs sind ,präsentieren uns hier ne Mucke ,welcher sich als Symbiose aus Doom ,Crust und ner mächtigen Prise Grind präsentiert .Auf ihrem Debüt haben die 10 satte Brecher gepresst ,welche zu aller erst schon einmal durch ne wirklich enorm fette und wuchtige Produktion hervorsticht .Da brauchst du nicht großartig am Lautstärkeregler zu drehen ,um die Wucht und den Druck der einzelnen Songs zu spüren !Meist tief in dunkle ,hoffnungslose Klanggebilde eintauchend ,wird hier vorrangig auf ganz schweres Riffing und fett drückendem Drumsound gesetzt. Hierbei zeigt man sich erfreulicher Weise aber auch verdammt abwechslungsreich und lässt niemals auch nur das kleinste Fünkchen an Monotonie aufkommen .Einerseits ballert’s und rumpelt’s so richtig derb fett ,um sich andererseits dann wieder komplett in drückenden und zäh dahinfließenden Rhythmus zu präsentieren. Was man hier an bedrückender ,fast schon etwas verstörender Atmosphäre freisetzt ,ist echt schon ne Klasse für sich .Gerade die Abwechslung zwischen knallharten, total zerstörerischen und erdrückenden dunklen schweren Soundgebilden ,macht die Scheibe zu einem absoluten Hörgenuss. Heutzutage gib es von solchen Veröffentlichungen ,die dich von Anfang bis Ende begeistern können ,nicht gerade übermäßig viele. Hier fühlst du dich wahrlich zu keinem Zeitpunkt auch nur einmal genötigt ,die Lauschlappen nicht auf vollen Empfang einzustellen ,.Echt sau geile Scheibe, welche ohne jeden Zweifel ,irgendwas von einem apokalyptischen Weltuntergangsszenario mit sich bringt . ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                      16 BLASARE UTAN HJÄRNA – „VI SKA GA TILL BOTTEN MED DET HÄR!“ ( LP)
Oh ,was das ? Im allerersten Moment hätte ich ja mal vermutet, dass hier irgendwelche Finnen ihr musikalisches Unwesen treiben .Aber weit gefehlt, denn der Fünfertrupp ist in Schweden beheimatet .Schweden=Death Metal .. ? Wieder weit gefehlt, denn damit haben die 10 Stücke nun so rein gar nichts zu tun. Und ehrlicher Weise muss meinereins auch eingestehen ,dass ich mit den hier im Angebot stehenden Material nicht all zu viel anfangen kann .Laut Info ist die Scheibe wohl auch „bloß“ ne Wiederveröffentlichung /Neuveröffentlichung ,da die Stücke wohl bereits 1989 aufgenommen wurden .So richtig als LP Format sind die dann aber wohl doch niemals erscheinen ,da deren damaliges Label „ Dissonance Records“ wohl aufgelöst wurde. Naja ,wie auch immer ,was die hier musikalisch vertreiben ,lässt sich für mich jedenfalls eher nur schwer erfassen .Irgendwie hat es was punkiges und rockiges ,wobei man sicherlich auch die eine oder andere Hardcore Anleihe mit hinein interpretieren könnte. Das sich die Songs durchaus interessant gestalten, ist sicherlich nicht gelogen .Ein nicht geringer Anteil der hier gebotenen Rhythmen eignet sich durchaus  recht gut dazu ,um mal abzuhotten .Aber das war es dann auch schon !Der Sound selbst kommt irgendwie drucklos und alles andere als mitreißend rüber. Auch hat man stellenweise den Verdacht ,als würde den Leutchen in irgendeiner Form der wirkliche Bock auf diese Mucke fehlen .Das gesamte Geschehen präsentiert sich durchweg fast in gleichbleibender Intensität und bietet kaum mal einen Song ,der zu 100% aus dem sonstigen Geschehen hervorsticht. Sorry, aber für mich stellt sich echt die Frage, aus welchen wirklich driftigen Grund man diese Scheibe nun veröffentlicht hat. Ist’s nun doch irgendwie ne Art Kult oder bestand danach wirklich ne enorme Nachfrage …. ?? Rein musikalisch gesehen ist das ja wohl nun nicht der wirkliche Reißer…. ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                                                  PODRIDO/ENDLESS DEMISE ( SPLIT EP )
Wenn das nicht ganz genau der richtige Stoff für die ganz “Kaputten” unter Euch ist ,dann weis ich echt nicht ,wie man Euch noch weiterhelfen kann .Denn was die 3 ,augenscheinlich total „verrückten „ Mexikaner von PODRIDO hier mit ihren 5 Songs in Eure Gehörgänge transportieren ,kann man wohl nur als das totale Knock out bezeichnen .Im Extremballermanie fegt hier ne Soundmixtur aus Grind ,Punk, Crust und minimalem Rock’n Roll ala „Motörhead“ über einen hinweg, welcher nichts weiter als verbrannte Erde hinterlassen wird. Ne Gewaltorgie pur, deren Ziel es nur ist , Chaos, Verwüstung und Zerstörung zu hinterlassen .Auch im „Gesangsbereich“ zeigt man sich eher von einer animalischen ,kaum als menschlich zu beschreibenden Form .Leute ,das Ende der Welt wird hiermit zweifelsfrei eingeläutet. Die aus dem Amiland stammenden ENDLESS DEMISE legen dann auch gleich noch einmal kräftig nach- falls man die erste Band doch noch unbeschadet überstanden habe sollte .Zwar gehen die 4 Jungs mit ihren Songs hier ganz und gar im Powerviolence  Bereich auf, richten aber auch mit ihrer Mucke nicht weniger Schaden als die Mexikaner an .Volle Pulle prügelt man sich hier fast die Seele aus dem Leib ,wobei insbesondere der Bass und die Drums das absolut tödliche Zerstörungspotential mit sich bringen .Das ist fast schon ein bisschen erschreckend, wie diese Mucke alles platt macht und dich im Endeffekt völlig zerstört und entkräftet ,dastehen lässt. Im Endeffekt ist es dann wirklich fast so ,als ob du echt „froh“ sein kannst ,diese musikalischen Darbietungen ohne bleibende Schäden überstanden zu haben .Viel mehr von dieser tödlichen extremen Mucke hätte man wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen können . ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                                                     WATCH OUT STAMPEDE- „ SVTVNIC“
Immerhin ihr bereits drittes Album können die 2011 ins Leben gerufenen „Watch Out Stampede“ hier nun vorlegen .Fleißig sind die 5 Jungs ja nun ,keine Frage .Und wie sieht es nun musikalisch aus ? Musikalisch bleiben die sich nun auch mit dem neuesten Streich absolut treu und gehen keinerlei musikalischer Kompromisse ein .Denn auch mit den aktuellen 10 Tracks verfolgt man in knapp 36 .min . felsenfest seinen eingeschlagenen Weg des modernen Hardcors vehement. Viele Schreiberlinge verwenden hier bevorzug den Begriff Post Hardcore ! Naja ,wie auch immer, fest steht ,dass die sich doch verdammt vielschichtig zeigen und durchaus nen ganz gutes Händchen beim Songwriting beweisen können. Natürlich fährt man hier zum großen Teil wirklich fette und dichte Gitarrenwände auf ,die echt schon Potential haben ,dich von den Beinen zu fegen .Auch die Drumarbeit sorgt hier immer dafür ,dass die einzelnen Stücke noch mit ner zusätzlichen Portion an Druck versehen werden. Also in punkto fettem und aggressivem Sound gibt es hier schon mal ne ganze Masse im Angebot .Allerdings lässt man nun auch hier nicht immer das komplette schwere Geschütz feuern, sondern zeigt sich zwischenzeitlich durchaus auch mal sehr melodisch. Für mein Gehör klingen diese Parts dann fast schon etwas in Richtung Pwer Metal /Prog Rock gehend. Machen sich jedenfalls recht gut lockern das Geschehen auf ,ohne hierbei jedoch der allseits vorhandenen Intensität zu schaden .Im direkten Vergleich zu anderen Vertretern dieser musikalischen Sparte ,zeigt man sich auch gesanglich nicht einseitig festgefahren sondern lässt neben tiefen ,fast schon Growls, über corigem Ausdruck ,bis hin zu fast schon cleanem Ausdruck ,ne recht große Bandbreite an stimmlichen Fähigkeiten erkennen .Obwohl man sich im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum „Tides“ weder großartig verbessert oder verschlechtert hat ,wird sicherlich auch diese Scheibe insbesondere bei der jüngeren Generation durchaus für Freudensprünge sorgen . ( LEO )
Noizgate Records / NUVINCI GmbH  Sudbrackstrasse 17  Bilefeld 33611      www.noizgate.com

 

                                                                                               HAMMER    VISIONS OF WAR – „ SWINE PARADE“
Ist das ein HAMMER geiles Teil !!!Selten hat mich nen Teil von Anfang an so mitgerissen ,wie das leckere Stück Musikgeschichte .Musikgeschichte deshalb ,weil die Mucke hierauf nun nicht brandaktuell bzw .neu ist .Vielmehr hat man 2 olle Alben der Belgier ,welche nur auf Vinyl erschienen waren , hier zusammengeführt und auch ein bissel soundtechnisch aufgemotzt .Allerdings muss ich echt zugeben ,dass die Stücke trotz remastern in keinster Weise irgendwie sauber ,klar oder technisch modernisiert klingen .Ganz im Gegenteil ,die 21 Songs mit ner Durchschnittsspielzeit von 2 min . kommen enorm geil abgefuckt , roh ,dreckig und old school mäßig rüber  ,so dass die einen einfach nur überrollen und absolut mitreißen können .Da die Jungs ja nun schon gut 20 Jahre ihren musikalischen Vorlieben frönen ,dürften die in der Szene nun wahrlich keine unbekannten mehr sein . Jeder  ,den aggressiver Crust/Punk zum Höhepunkt bringt ,wird sicherlich schon einmal in irgend einer Form mit den Belgiern in Berührung gekommen sein .Versetzt mit so nen paar leichten ,aber heftigen Grind Sprenklern ziehen die hier voll gnadenlos geradlinig ihrer Wege. Permanent wir nach vorn getrieben ,so dass bei keinem der Stücke auch nur der Anschein einer Atempause  entsteht oder man in irgendeiner Weise von seinem Wege abweicht .Einzig allein die vereinzelten Samplereinspielungen sorgen bei den Songs noch für ne gewisse „Erholungsphase“  . .Obwohl‘s hier nun wahrlich durchweg nur eins voll auf die Glocke gibt ,hat man es dennoch geschafft ,die Stücke alles andere als eintönig und monoton zu gestalten .Schon echt stark ,was man in Sachen Songgestaltung  - trotz der durchweg anhaltenden Intensität – hier vorlegt .Schlagzeug und  Gitarren treiben einen stets vorwärts und zeigen sich nur ganz gelegentlich mal von einer eher etwas „beschwichtigeren“ Seite . Die bringen jedenfalls durchweg  enorm viel Power und Durchschlagskraft mit sich .Selbst der Bass präsentiert sich in so ner Form , das dessen Anschläge einem fast den Boden unter den Füssen wegreizen kann .Vollgestopft mit wechselnden Vocal , überrollt dich die ganze Mucke förmlich und macht dich absolut voll platt . Wer hier nicht automatisch mitgeht und total abfeiert ,der muss schon echt was an den Ohren haben ! Also macht euch auf die Socken und legt Euch diesen herrlich abgefuckten , rohen, und dreckigen musikalischen Rundumschlag zu .Definitiv wird sich dadurch eure Laune um ein vielfaches verbessern  und ihr könnt den ganzen verkackten Alltagstrottproblemen wenigstens mal für ne knappe Dreiviertelstunde  voll und ganz entfliehen . ( LEO )
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                                                                                                           IT – „ MORTUUS EST AUTEM NOX“
Also eins muss man den beiden Typen schon lassen ,die geben echt niemals auf ,egal wie vernichtend meine bisherigen Reviews zu deren Veröffentlichungen auch waren .Nachdem es nun doch ne ganze Weile recht still geworden war ,meldet man sich nun doch mit nem neuen Rundumschlag in Sachen „gewöhnungsbedürftiger Mucke „ zurück . Auch dieses Mal wieder hat sich der IT ( welcher übrigens schon in zwei Bands/Projekten - Opera Funerea & Vow Dreams musikalische „Erfahrung“ gesammelt haben sollte )  noch nen Manne an Land gezogen ,welcher ihn bei der Umsetzung seiner musikalischen Vorstellungen behilflich ist .Zu Beginn war IT noch nen Soloprojekt !Und wenn ich mich jetzt nicht völlig vermache ,hat der wohl jetzt sogar ein eigenes Label ins Leben gerufen  ( Phantasm Records ) um seine bisherigen musikalischen Umtriebe an den Mann zu bringen .Neben dem ganz schlecht ausgedruckten farbigen Cover und der noch schlechter gedruckten Texte ,gibt es hier dieses Mal 5 Titel mit ner insgesamten Spielzeit von  27 min .Allerdings kann man bereits den ersten Song vergessen … denn da gibt’s 8 Sekunden lang nix zu hören . Beim 2 Song gibt es erst einmal zum Anfang  nen Filmsample , bevor man dann beherzt zur Gitarre greift und sich in leichter heavy / hardrockiger Manie präsentiert .Dann geht man in eher sphärische Keyboardklänge über , um dann wiederrum die Gitarren einzusetzen .Allerdings klingen die dann ganz genauso wie zum Anfang  und die Riffs wiederholen sich nur ganz einfach .Wirklich was technisch filigranes oder anspruchsvolles ist hier echt nicht zu entdecken . Beim nächsten Stück wird einem dann richtig was abverlangt .Den könnte man  fast schon als ne Art psychischen Foltertrip ansehen .Anfangs klingt es ja mit der sehr dumpfen Gitarrenarbeit noch so einigermaßen gut - schnell und zweifelsfrei auch etwas heavy  - aber dann wird der Rhythmus gewechselt und völlig unpassende Keyboards und merkwürdige Klänge setzten ein ,welche sich so rein überhaupt nicht deuten lassen .Auch die hintergründig agieren Drums  können nichts wirklich positives dazu beitragen ,dieses Stück wenigstens ein bissel erträglich zu gestalten .Gespickt mit Unmengen an Sprechpassagen ,geht’s zum Ende hin dann wieder mit der dumpfen Gitarrenarbeit weiter .Und ihr werdet es nicht glauben ,auch die hören sich genauso an ,wie die zum Anfang .Dann kommt der erste Song ,welche einen wenigstens ein klein wenig versöhnlich stimmen kann . Man beschreitet sofort einen dunkleren ,flotteren black metallischeren Weg, welcher durchaus anständige Gitarrenarbeit bietet .Der gesamte Song wir hierbei nur rein durch das Gitarrenspiel geprägt .Ab der Mitte setzt dann aber auch hier wieder uninspirierter Keyboardeinsatz ein ,welcher so rein gar nichts rüberbringt und echt so richtig dilettantisch wirkt .Hier kommt absolut nichts an Atmosphäre oder ähnlichem rüber ,was man sich anfangs eventuell erhofft hat .Der Abgesang dieser „tollen“ selbst gebrannten CD beginnt dann mal wieder mit nem Filmsample .Hier geht’s dann volle Pulle in den Death/Thrash/Black Bereich ,wobei der Song echt der Beste ist, den man hier draufgepackt hat .Allerdings frage ich mich da jetzt wirklich ,ob da die selben Typen am Musizieren ist ,wie bei den anderen Songs . Denn dieses Stück hat durchaus was sehr positives. Im Mittelteil tauchen hier dann urplötzlich einigermaßen atmosphärische ruhige Zwischenparts auf . Die halten aber nicht ultra lange an ,denn recht bald geht erneut im Schnellzug Tempo weiter  .Was bleibt nun noch zu sagen … ? Zweifelsfreie kann ich jetzt doch mal eingestehen ,dass man sich gerade bei der Gitarrenarbeit doch durchaus positiv „gesteigert“ hat .Dafür gibt es auf jeden Fall einen kleinen Pluspunkt .Nen ganz kleinen Pluspunkt kann man eventuell dann noch dafür vergeben ,das beim Songwriting ein paar ganz minimalistische ,gut Ansätze zu erkennen sind .Das war es dann aber schon .Gesanglich versucht man es ja mit Abwechslung ,wobei aber der größte Teil der hier gebotenen Darbietungen  eher völlig nervt .Die Aufnahmequalität geht ja so ,aber was die Übergänge innerhalb der Songs betrifft …..um Gottes Willen ….die klingen absolut abgehackt ,unpassend daneben .Irgendwem dieses Teil zu empfehlen ,wäre wirklich echt mehr als peinlich . ( LEO )
Antonello Mura - Via Napoli n 9 08015 - Macomer (NU) Italien     spirit666it@hotmail.it     http://www.metal-archives.com/artists/IT/146134
                                                                                              RESURGENCY – „ NO WORLDS…NOR GODS BEYOND“
Ich bin ja echt immer wieder aufs Neue überrascht ,welche qualitativ hochwertige Bands in Griechenland ihr musikalisches Unwesen treiben .Bereits seit 2009 hatten die sich nun ihr ihrem Proberaum verschanzt und können nun mit „ NO WORLDS…NOR GODS BEYOND“  auch  ihren zweiten Longplayer vorlegen .Nach dem Demo  "Dark Revival" (2010 ) und deren Debüt "False Enlightenment " wurde das auch langsam mal Zeit ,sich erneut in die Spur zu machen ,um die Weiten der Metalwelt zu erobern .Damals noch beim polnischen Label „Hellthrasher Productions“ ,hat man sich wohl 2016 dazu entschieden ,sein neuestes Werk bei keinem geringeren als bei Rico von FDA Rekotz ,zu veröffentlichen .Und schon alleine diese Tatsache spricht sicherlich dafür ,das auf deren neusten musikalische Output alles andere als qualitativ unterirdische Mucke geboten wird .Und das machen die dann auch unmissverständlich von Anfang an klar . Ohne große Einleitung oder ewig langem Introgedudel legen die sofort die eingeschlagene Marschrichtung ganz klar vor .Technisch verdammt gut umgesetzter , amerikanischer Death Metal der super schnellen Vorgehensweise wird hier an den Tag gelegt .Dabei zeigt man sich aber in keinster Weise irgendwie neumodisch beeinflusst ,sondern lässt die guten old school Zeiten richtig geil wieder aufleben . Das man hierbei streckenweise zwar recht stark nach „Morbid Angel „ klingt ,ist wirklich mehr als deutlich herauszuhören ,schmälert aber die ganze Sache nun in keinster Weise . Denn die haben durchaus nen ganz gutes Händchen ,wenn’s ums Songwriting geht .Da zeigt man sich durchaus auch eigenständig und sicherlich auch in gewisser Weise noch recht kreativ .Denn obwohl der größte Teil der Zeit hier natürlich mit fetten , mitreißenden ,vor Energie strotzenden  Death Metal Rhythmen bestückt ist ,lässt man durchaus auch mal so nen paar eher schleppendere Parts mit einfließen . Richtig cool kommen hier die vereinzelten Solis - die technisch auf nen echt hohen Level agieren -  die zusätzlich hier nochmal richtig stark die old school Atmosphäre unterstreichen .Absolut passend hierfür gibt es natürlich so richtig fiesen und brutalen Grunzgesang .Fest steht hier nun wirklich ,die Griechen machen richtig fett Druck und knallen dir ein paar super derbe Kracher um die Ohren . Allerdings empfinden meine Gehörgänge irgendwie die Produktion doch recht dumpf  und eher auch etwas dünn geraten . Da hätte man ohne Zweifel sicherlich noch ein bissel mehr rausholen können . Sei’s wie es ist , wer auf amerikanischen old school Death Metal steht ,der leicht technisch angehaucht ist, sich aber dennoch enorm brutal und vor Energie strotzend darstellt ,der sollte gleich mal das Portemonnaies zücken und das Teil ordern . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
 
                                                                                                     HAMMER     YACØPSÆ – " GÄSTEZIMMER"
Ein jeder ,der sich in irgendeiner Weise mal für die total extreme Grindcorschiene ( mit leichtem Punk Versatz ) interessiert hat ,hat die 3 Hamburger Typen ohne Zweifel wenigstens irgendwo ganz hinten im Hirn fest abgespeichert .Denn was die musikalisch bieten ,gehört ,zumindestens für mich ,schon mit zu dem Extremsten ,was dieser Musikbereich zu bieten hat .Und wenn man die Scheibe nun das erste Mal durchrattern gelassen hat ,ist man echt mehr als erstaunt ,das YACØPSÆ auch nach 27 Jahren Bandhistory in keinster Weise irgendwie ruhiger geworden sind .Gut ,top aktuelles Material bieten die hier nicht ,denn knapp in ner Viertelstunde werden hier satte  32 alte Songs runtergerattert ,welche man dann wohl doch eher in den Bereich „Best of…“ einordnen sollte/könnte .Um den hier im Angebot stehenden Stücken doch so etwas wie ein kleineres neues Leben einzuhauchen ,hat man hier nen ganzen Arsch voll an Freunden um sich geschart ,welche bei den Gesangsparts aushelfen .Richtig cool wie das rüberkommt ,zumal hier wohl zu einem sehr großen Teil weibliche Protagonisten wie Sabine Claasen  ( HOLY MOSES )oder auch  Leonie ( SVFFER ) am mitwirken sind ,und wirklich mehr als beeindruckend darstellen können ,dass das weibliche Geschlecht alles andere als lieb und schwach ist – grins  .Musikalisch geht’s hier natürlich im total brachial Tempo zur Sache ,so als gäbe es keinen Morgen mehr .Jeder der Stücke ,welcher ne Spielzeit von ner halben Minute niemals überschreitet ,erscheint zwar im ersten Moment so richtig chaotisch und fast schon nen bissel durcheinander gestaltet zu sein ,aber nach mehrmaligen Genuss dieser Total Eruption wird einem immer mehr klar ,dass die sowohl instrumental wie auch Song technisch hier alles voll im Griff haben . Kurz und knapp, volle Pulle erbarmungslos geht’s hier geradlinig nach vorne los ,so dass du wirklich niemals ne echte Möglichkeit finden wirst ,dir über das hier gebotene irgendeinen tiefgründigen Gedanken zu machen .Super brachial und aggressiv wird dir ein Blastbeat nach dem anderen serviert , welcher nur durch die Stop'n Go Breaks immer wieder kurzzeitig für ne gelegentliche „Auszeit“ sorgen . Auch was nun die Gesangsdarbietungen der unterschiedlichen Protagonisten betrifft ,kann man hier in keinster Weise einen Abstrich machen . Man bedient hier wirklich so ziemlich alle extremeren Bereiche ,und lässt wirklich den Verdacht aufkommen ,als würden jeden Moment die Stimmbänder reißen .Mann ,ist das geil ! Ist die Scheibe zum ersten Male durchgelaufen ,sitzt man echt erst einmal etwas verstört da und fühlt sich sofort genötigt ,erneut die Play Taste zu drücken , um erneut diese alles zertrümmernden Mucke den Zugang in die Gehörwindungen zu erlauben .Sau geile Scheibe ,die trotz der „nur“ alten Songs ,von Anfang bis Ende komplett überzeugen kann .Zugreifen ! ( LEO )
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                                                                                          INFERNO - "ANTI HAGENBACH TAPE- THE BEGINNING “
Ehrlicher Weise muss ich nun mal zugeben ,das gerade Punk Rock nicht wirklich zu den Musiksparten gehört ,welche bei mir für Freudensprünge sorgen oder mich wirklich großartig interessiert . Zwar hat man in „Jugendjahren“ durchaus bei Tönen von den  „Sex Pistols ,“The Clash“ oder „The Damned“ auch mal sein Tanzbein geschwungen ,was aber mehr daran lag ,das „Schock halt schick“ war und man eh auf alles ,was nicht als „Normal“ galt ,abgefahren ist .Von daher werde ich mich hier dann auch eher etwas kürzer fassen ,um nicht irgendwas falsch rüberzubringen ,wovon ich nun mal keinen großen Schimmer habe .Ne Tatsache ist laut Recherchen jedenfalls ,das INFERNO wohl doch irgendwie in der damaligen Szene schon richtig Kult waren und deren Tonträger wohl richtig gut Absatz gefunden haben . Für mich auch irgendwie nachvollziehbar denn die 3 Typen zockten echt dreckigen ,rotzigen und voll zum abpogen geeigneten Punk Rock , welcher keinerlei Platz für irgendwelche technischen Spielereien lässt .Hier geht’s echt immer voll nach vorne ab ! Die 24 Songs ,welcher man hier auf den Silberling gebannt hat ,wurden alle samt im Proberaum aufgenommen und bringen ein echt geiles live Proberaumfeeling (natürlich auch Sound technisch ) rüber .Die Songs ,welche man hier präsentiert sind wohl alle samt von alten Demos ,unverändert ??? übernommen worden ,welche man wohl vor mehr als drei Jahrzehnten mal veröffentlichte .Und gerade der undegroundige Sound  dieser urwüchsigen Punk Mucke ist es dann sicherlich auch, welche eventuell den besonderen Charme  dieser Veröffentlichung dann doch noch ausmacht .In wieweit das nun aber dennoch Sinn macht ,solch altes Material noch mal neu aufzulegen ,sei erst einmal dahingestellt. Für Sammler ,die damals deren Zeugs nicht ergattern konnten ,ist’s sicherlich ne mehr als interessante Sache ,sich endlich mal an deren Mucke ergötzen zu können . .Für junge wie auch für alte „Rebellen“ ist das aber sicherlich ganz genau die richtige Mucke ,um bei ner Party für die absolute top Stimmung zu sorgen .  ( LEO )
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                                                                                                     EASTFRISIAN TERROR – “ PROMO 2017 “
Hoppla ,was kommt denn hier ins Haus geflattert …!? Geil ,nen neues ,leider nur kurzes Lebenszeichen aus dem tiefsten Ostfriesischen Lande .Als kleinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Split mit ORGANISM und dem noch in diesem Jahr erscheinenden kompletten  Rundumschlag ,haben die Jungs um „Mr. Deichkot“  ,die Promo mit 4 aktuellen Stücken vollgepackt .Naja ,eigentlich sind es ja nun 3 Songs ,wenn man mal das lustiges Intro in ostfriesischer Sprache rausrechnet .So wie man es eigentlich von den Jungs erwartet hat und auch kennt ,beschreitet man auch hier ganz klar den Death Metal Hauptweg ,welcher natürlich auch desöfteren mal ne Grindcoreabkürzung nimmt . Old school Riffs ,jede Menge Blastbeat und ein echter Doublebass Vernichtungsschlag sind hierbei natürlich die Hauptelemente ,welche man  mit Leib und Seele vereinnahmt . Der Spaß steht bei den Emdenern nach wie vor im Vordergrund. Irgendwie großartig zu ner musikalischen Weltrevolution rufen die hier nun nicht auf ,was aber im Endeffekt auch völlig schnurtz ist . Denn die Hauptsache ist ,die Songs hauen richtig gut rein ,machen Laune und grooven und ballern aus allen Ecken . Zum überwiegenden Teil wird drauflos geschwartet ,was die Gitarrensaiten und die Drumfelle hergeben . Einen Song gibt’s aber auch hier ,wo man sich dann doch mal von einer etwas „ruhigeren“ ,leicht schleppender Seite zeigt, um auch mal zu verdeutlichen , dass man bedeutend mehr drauf hat ,als nur die voller Gewaltorgie zu entfachen .Gesanglich macht man allerdings in Punkto Härtegrad hier nun absolut keine Abstriche . Es wir gekotzt ,geröchelt, geschrien & gegrowelt ,als wollte man seine Stimmbänder zum Bersten bringen .Lecker! Leider muss man nun wirklich sagen , dass dieser musikalische Vernichtungsschlag viel zu schnell vorbei ist und man noch gar nicht so richtig warm geworden ist, um voll abzugehen .Da kann man wirklich nur hoffen ,dass die sich nicht all zu viel Zeit mit ihren neuen offiziellen Veröffentlichungen lassen .Darauf sollte man jetzt schon richtig heiß sein und dann nicht lange zögern ,um sich die sofort an Land zu ziehen . ( LEO)
https://www.facebook.com/EastfrisianTerror/

 

                                                                                                                 FUBAR – „ WELTSCHMERZ“
Nach nem ganzen Arsch voll an Splitveröffentlichungen und deren letzten kompletten heißen Eisen „ LEAD US TO WAR „ ( 2012 ) legt nun das niederländischen Abrisskommando von FUBAR erneut nach .Die 14 neuen Brecher ,welche man hier in gut 32 Minuten runterspult ,sind schon mal musikalisch recht vielseitig und dadurch auch durchaus  anspruchsvoll .Obwohl sich die Jungs ohne jeden Zweifel hier etwas stärker an alten Death Metal Rhythmen orientiert ,bleibt dennoch deren Grindcore Sound der Hauptbestandteil jedes einzelnen Tracks .Ich wage mich sogar mal zu behaupten ,das hier stellenweise selbst solch gewisse punkige Aspekte nicht außer Acht gelassen wurden .Beim Eröffnungssong  zeigt man sich sogar noch verhältnismäßig zurückhaltend ,und schickt erst einmal einen sehr schweren ,fast schon etwas doomig anmutenden Sound in die Runde, bevor man dann sofort dahingeht ,was man am aller besten kann . Denn ab dem zweiten Stück gibt’s eigentlich nur noch eine Richtung und die heißt ,voll nach vorne ,ohne Rücksicht auf Verluste .Halt gelogen , denn inmitten einzelner Songs tauchen dann doch immer wieder etwas langsamere Parts und teilweise sogar Melodien auf  .Selbst ein paar wenige Gitarrensolieinsätze finden hier ihren passenden Platz .Dennoch kommt die Mucke durchweg extrem rau und dreckig rüber  ,so dass sich die neuen Stücke zweifelsfrei so richtig tief ins Hirn einfräsen können und dort auch hängen bleiben werden .Wer nun auf ne verdammt gut aufeinander abgestimmte ,abwechslungsreiche  Extremmucke steht ,welche durchweg voll anmacht ,dem bescheren FUBAR mit „Weltenschmerz“ jetzt schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen    http://fda-records.com/

 

                                                                                                      SIBERIAN – „ THROUGHT AGES OF SLEEP”
Was die 3 Schweden hier auf ihrem aktuellen Output abliefern ,trifft rein musikalisch geschehen ,sicherlich den musikalischen Nerv der Zeit .Denn deren 9 Songs sind alle samt in solch einem ,für mich schon fast eher etwas typischen musikalischen Gewand verpackt , welches man ganz eindeutig der Sludge- und Post Metal Ausrichtung zuordnen muss .Ihre Mixtur aus harten ,schweren Riffs und ner Vielzahl an Melodien klingt hierbei sicherlich alles andere als schlecht ,zumal deren spielerisches Talent echt voll zur Geltung kommt .Mal geht’s so richtig flott zur Sache ,um andererseits dann aber auch enorm schwermütig ,fast schon etwas doomig rüberzukommen .Die Mixtur selbst macht sich ja echt ganz gut ,wobei man aber den 3 Jungs sicherlich doch irgendwie vorhalten muss ,dass innerhalb der Songs nicht wirklich allzu viel passiert und man sich beim Songaufbau eher so ziemlich dem gleichem Schema bedient .Zugeben muss man ja schon ,das die es hier dennoch recht gut hinkriegen ,so ne gewisse ,recht starke melancholische ,teils sogar gefährliche Atmosphäre aufzubauen ,welche einen durchaus anmacht und leicht in seinen Bann zieht .Wirklich gut hierbei finden ich die melodiöseren etwas verspielter wirkenden Momente ,welche so nen leicht progressiven Einschlag vorweisen können und gerade in Punkto Gitarrenarbeit ganz schön was zu bieten haben . Gerade das sind dann auch die Momente ,wo die rein von der Atmosphäre her gesehen ,am besten punkten können .Das sonstiger Gitarrengschehen hingegen klingt irgendwie vorhersehbar und nicht wirklich innovativ . Das hat man bei diversen anderen Bands auch schon zu Hauf gehört .Anspieltip meinerseits wäre auf jeden Fall Song Numero 8 „Dirge“ ,welcher hier wirklich mal etwas extremer aus der Rolle fällt .Zum einen ist der - im Gegensatz zu sonstigen Geschehen  - komplett ruhig ,fast schon etwas verträumt und sehr melancholisch gehalten und zum anderen setzt man hier ausnahmsweise mal auf einen eher etwas klareren Gesangsausdruck .Denn der Rest der Stücke hat im Bezug auf die gesanglichen Leistungen so ziemlich nur das selbe zu bieten .Der leicht keifend schreiende ,corig versetzte Ausdruck wirkt mit der Zeit doch verdammt monoton und sorgt nicht gerade für Begeisterungsstürme .Als Fazit bleibt mir nur so viel zu vermelden ….. testet die Band am besten selbst erst einmal an um einen eigenen Eindruck deren musikalischer Leistung zu kriegen . ( LEO )
The Sign Records    http://thesignrecords.com/
Cargo Records      http://www.cargo-records.de/
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/

 

                                                                                          OBSCURE INFINITY – „ DAWN OF WINTER“  ( RE-RELEASE )
Das ist ja mal was ganz Neues ,wenn auch nicht musikalisch gesehen ,was der Rico von F.D.A.Rekotz hier raushaut . Bereits 2010 veröffentlichten die 5 Burschen die Scheibe als ihr Debutalbum  bei „Obscure Domain Production “  .Ich selbst kann mich daran jetzt zwar nicht mehr wirklich erinnern ,aber das Teil muss ja wohl damals mehr als verdammt gut angekommen sein oder die Auflage war so klein .Denn laut Infos herrscht wohl auch heutzutage immer noch ne recht große Nachfrage danach und als Originalscheibe ist die wohl so gut wie gar nicht mehr zu bekommen .Logische Schlussfolgerung daraus ,das Teil muss nochmal aufgelegt werden .Und da hat man sich im F.D.A Hauptquartier wohl nicht lange bitten lassen und präsentiert das Teil nochmals in voller, alter Schönheit .Dass heißt ,in völlig unveränderter Form . Weder hat man am Sound  ,noch am Layout irgendwas verändert . Selbst auf irgendwelche Bonussachen ,welche ja meistens auf  Re/Release mit drauf gepackt werden ,hat man hier verzichtet .Also hier gibt es wirklich das reinste Original .Ganz tief im old school Death Metal Bereich der 80ziger/90zier angesiedelt ,geht hier recht brutal aber auch düster zur Sache . Denn neben dem überwiegenden Death Metal Sound  setzen die hier auch klanglich so einiges aus der Black Metal Zentrale mit ein , was den Songs doch verdammt gut tut und echt dafür sorgt , dass die Abwechslung hierbei nicht zu kurz kommt .Besonderes Augenmerk wird hierbei meiner Meinung nach ,insbesondere auf die die Gitarrenarbeit gelegt ,welche sich hier wirklich in den unterschiedlichsten Facetten darstellt . Zum großen Teil natürlich richtig derb brutal ,dann aber auch mal so richtig heavy & thrashig  ,aber auch etwas verspielter & melodiöser ,um andererseits dann aber auch in die schwarze düster bedrohlich Richtung abzugleiten . Ist schon echt etwas erstaunlich ,was die Anno 2010 an guten Ideen und Abwechslung eingebracht hatten !  Hierzu nen gutes Beispiel ist dann vor allen der rein akustische, fast schon verträumte daherkommende Song  „Foreshadowing Of A Coming Storm “ ,welcher rein nur mit Gitarre dargeboten wird .Irgendwie ein sau geiles, leider zu kurzes musikalisches Intermezzo ,welches aber dennoch bei mir einen nachhaltigen ,verdammt positiven Eindruck hinunterlässt . Auch im Gesangsbereich geht’s hier alles andere als mega eintönig zur Sache .Zwar steht natürlich der tiefe ,leicht growlige Ausdruck im Vordergrund ,aber auch so leichtes , Black Metal ähnliches Geschrei & Gekeife sind immer mal wieder zu vernehmen .Insgesamt gesehen mach die Scheibe schon durchaus an , auch wenn’s nun mal nicht der absolute Überflieger ist . Wer auf ne eigenständige ,abwechslungsreiche old school Mucke steht  ,welche neben guten Ideen ,rohem Sound auch ne verdammt große Portion an Intensität mit sich bringt ,der kann hier ohne große Bedenken zu haben ,blind zugreifen . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/

 

                                                                                 SIECHTUM – „... DURCH DIE AUGEN EINER GEQUÄLTEN SEELE“
Also so etwas erlebt man nun auch nicht aller Tage !!! …..Warum ???? ….Na habt ihr schon mal im Black Metal Bereich wirklich mitbekommen ,dass man sich in Form eines Konzeptalbums komplett dem Thema der Massentierhaltung widmet???..sicherlich nicht .Also thematisch sollte man von daher schon mal vor dem brandenburgischen Einmannprojekt SIECHTUM echt den Hut ziehen . Auf seiner mittlerweile dritte Scheibe ,nimmt er uns dann mit auf eine über 50 min . lang währenden musikalische Reise durch die Abgründe und Abartigkeiten  dieser Thematik .Hierbei sind die 5 ,fast schon  überlange Songs  - wo keiner die 9 min . Marke unterschreitet – echt interessant und abwechslungsreich gestaltet .Zweifelsfrei tief im deutschen Black Metal angesiedelt , zeigt sich die Mucke hierbei sehr stark Gitarren orientiert mit einem eher etwas hintergründiger agierendem Schlagwerk  .Und gerade was die Gitarrenarbeit  betritt ,kann man hier gut punkten .Denn die wirkt echt enorm natürlich und vor allem lebendig und lässt nur ganz selten mal so nen ultra typisches Riff ,wie man es aus dem Black Metal Lager kennt ,erklingen .Obwohl nun auch hier der Black Metal  Sound im Vordergrund steht ,ist der nicht wirklich so in der typischen und eintönigen Art und Weise dargeboten ,wie man es von sehr vielen Vertretern kennt ,sondern zeigt sich in einer wirklich „erfrischenden“ Form . Neben richtig gut vorantreibendes Riffing, bei dem man es auch mal ganz extrem black metallisch krachen lässt , wird aber auch der melodiöse Aspekte nicht außer Acht gelassen .Denn neben schleppenderen Parts und dezenteren Melodienführungen  ,gibt’s hier auch so einiges an wirklich stimmungsvoll atmosphärisch Parts zu entdecken . Untermalt mit ner  bösartigen, leicht krächzenden Gesangsdarbietung  ( ein paar Sprechpassagen tauchen auch mal auf ),hat die Scheibe eigentlich so ziemlich alles ,was an von einer guten  Mucke erwartet .In Bezug auf den Sound – klanglich gesehen  - hätte man zwar sicherlich noch einiges mehr rausholen können ,um die Wirkung der einzelnen Stücke  zu verstärken . Dennoch geht das so ,wie es hier aus den Boxen tönt , voll in Ordnung . Ne Scheibe ,die sowohl thematisch wie auch musikalisch in keinster Weise dem massenkompatiblen ,trendigen Black Metal Spektrum zuzuordnen ist . ( LEO ) Depressive Illusions Records   http://depressiveillusions.com/
 
                                            HAMMER     ANCESTRAL DAWN – „ SOULDANCE“
Jeder der mich kennt weiß ganz genau ,das ich ja nun absolut kein Fan von Power Metal bin , geschweige denn ,dass ich mit solchen hohen Gesangstonlagen irgendwie warm werden kann .Zu meinem Erstaunen muss ich aber doch immer wieder mal eingestehen ,dass es doch diverse Bands und Veröffentlichungen aus diesem Sektor gibt ,die bei mir dennoch voll einschlagen und mich im Endeffekt fast schon etwas verzückt dasitzen lassen .Die erst 2015 gegründeten Ancestral Dawn legen mit "Souldance" ihr Debüt vor ,welches sich echt verdammt noch einmal gewaschen hat .Das aus Peru stammende Fünfergespann hat sich hierfür dann auch gleich mal noch ne Unmenge an Gastmusikern ( im Gesangsbereich ) rangeholt ,welche sie hervorragend unterstützen und ohne Zweifel mit dafür verantwortlich sind ,dass die Scheibe bei  meinereins so verdammt gut ankommt .Zweifelsfrei bewegen sich die recht jungen Burschen auf „Souldance“ ganz eindeutig auf dem Pfade des Power/Melodic Metals ,welcher aber in dieser Art und Weise ,wie die ihn rüberbringen ,absolut erfrischend ,authentisch und mitreißend daherkommt .Soweit wie ich das mitbekommen habe ,ist „Souldance“ wohl ein Konzeptalbum ,welches sich mit einer ,auf die Inka Kultur basierende Geschichte, auseinandersetzt .Und dies verdeutlicht man  hierbei auch sehr oft durch den Einsatz diversere südamerikanische Instrumente und Klänge .Schon alleine das Intro macht dies ganz deutlich ,und hat schon dieses ETWAS ,was einen mehr als gespannt dasitzen lässt und nicht loslässt . Richtig schön flott und durchaus wuchtig fahren die hier 10 Power Metal Geschütze auf ,die wahrlich aus allen Rohren feuern können und nicht einen einzigen „Rohrkrepierer“ vorweisen können .Zur Feinabstimmung des gesamten Sounds kommen aber auch hier dann so richtig schön treibende Heavy Riffs zum Einsatz  und selbst ein paar richtige sau coole Soligitarrenpassagen  - die verdammt gut ins Ohr gehen – sind hier nicht gerade Mangelware .Teilweise sogar leicht symphonisch angehaucht ,bietet das Album eine musikalische Vielfalt ,wie man sie nur noch selten in diesem Musikbereich vorfindet .Alle Songs hier mal etwas näher unter die Lupe zu nehmen ,würde sicherlich den Rahmen sprengen ,deshalb nur ein paar Anspieltips von meiner Seite her .Titel 9 „Stormhaze“ ist so‘n voller Heavy Brecher ,welcher wie Sau rockt und voll nach vorne abgeht . Richtig geil treibende Gitarrenriffs werden zusätzlich noch durch ein durchaus wuchtiges Drum unterstützt , und treiben damit das Energielevel dieses Stückes voll nach oben .Im Gegensatz dazu geht’s bei „Spiritual flow“ nur rein mit Inkaklängen zur Sache , ganz ohne irgendwelche metallischen Instrumente .Der Song hat ne enorme atmosphärische Tiefe und entführt dich Wortwörtlich in die Zeit der Inkaherrschaft . Sau geil !Titel 6 „Leading to nowhere“ hat wiederum dann  irgendwie was bombastisches ,so im Stile von „Therion „ und bietet die vielfältigsten metallischen Einlagen .Teils mit richtig schweren ,verdammt flotten Riffs bestückt  - zwischendrin taucht aber auch mal nen Soli an den Saiten auf  - werden ebenfalls  starke  Keyboardsounds eingewoben. Dazu passend gibt’s mehrstimmigen Gesang ,der fast schon etwas choralen Charakter hat .Für mich einer der absolut stärksten Stücke ist „Whispers in the grey“ .Obwohl das nun „nur“ ne Ballade ist ,welche insbesondere durch ruhigem ,sanften Flöteneinsatz und Klavier seine Atmosphäre ausstrahlt ,gestaltet der sich dennoch ungemein abwechslungsreich und vor allem tiefgehend .Nicht zuletzt ist dieser Songs auch so sau stark geworden ,weil man gerade hier nämlich dann mal die volle Bandbreite der Gastsänger zum Einsatz kommen lässt .Was die hier von sich geben , kann schon echt Gänsehaut erzeugen .  Nachdem die Scheibe nun etliche mal bei mir hoch und runter gelaufen ist ,gibt’s dennoch immer wieder was neues zu entdecken und bei mir verstärkt sich zunehmend der Verdacht ,dass„ SOULDANCE“ ohne jeden Zweifel ,jetzt schon zu den absoluten metallischen Highlights in diesem Jahr gehören muss/wird . ( LEO )
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                                                                                      MASACRE – “METAL MEDALLO ATTACK” ( BLACK VINYL )
Vinyl ist schon was geiles und wenn‘s dann noch so geil aufgemacht ist ,wie dieses Teil hier ,dann hat man schon fast die halbe Miete drin .Zusätzlich zur fetten Schellackscheibe liegt der LP dann auch noch ne dickes Infoheft zu Band bei . MASACRE sind ne steinalte ,und wohl auch schon irgendwie verdammt kultige Kolumbianische Band ,welche bereits seit  1988 ihr Unwesen treiben .Seid der Zeit haben die schon Unmengen an Demos, Compilation  und einen Split veröffentlicht. Das Teil hier ist auch schon bereits 2012 herausgekommen , und ist so etwas wie ne „Best of „ mit 7 Songs aus der Ära 1990/ 1993.Also schon richtig olles Material ,was man hier verarbeitet hat .Seid dem ist es dann aber eher etwas ruhiger um die Jungs geworden und außer der 2014’ner full lenght „Brutal Aggre666ion” und nem Livealbum  2016 „Evil DEATH Live! „ haben die nichts mehr großartig von sich hören lassen . Dabei ist das ,was die uns hier nun musikalisch um die Ohren flattern lassen ,alles andere als scheiße oder langweilig .Gut ,ehrlich gesagt ,wird man es damit heutzutage wirklich schwer haben ,was richtig zu reißen ,aber gerade die ollen Säcke unter Euch ,werden bei diesem Hörgenuss sicherlich die eine oder andere Träne vergießen .Denn die Kolumbianer sind gnadenlose Vertreter des rohem, kompromisslosem und teils  blasphemische Old school Death Metal ,welche sogar gewisse black metallische Tendenzen mit sich bringt .Ziemlich schwer und dunkel „rumpelt“ man sich durch das Geschehen ,wobei man sich sowohl mit der Mucke wie auch mit dem Sound ganz tief in den 90’ziger bewegt und dieses einzigartige feeling auch hervorragend rüberbringen kann . Ohne irgendwelchen technisch großartigen Firlefanz mit reinzubringen ,ist dennoch ne ganze Menge an Energie in den Stücken vorhanden ,wobei man aber keinesfalls nur darauf bedacht ist ,ein totaleres Inferno zu entfalten ,sondern auch einen ganzen Arsch voll an eher ruhigen ,teils schon fast etwas doomig anmutenden Passagen mit einzubeziehen .Also für Abwechslung wird hier zur Genüge gesorgt .Die Mucke „rumpelt“ so richtig schön vor sich hin  - ohne zwar so nen richtig satten Höhepunkt zu haben  - hat aber dieses gewisse „Etwas“ was einen irgendwie nicht loslässt . Gesanglich mal black metallisch ,mal death metallisch gelagert ,geht’s hier schnurstracks vorwärts ,wobei man es aber durchaus verdammt gut drauf hat ,jedem einzelnen der Stücke in sein eigenes musikalisches Gewand zu verpacken ,ohne das irgendwann /irgendwo mal großartig so etwas wie ein Gleichklang aufkommt .Obwohl einen ehrlich gesagt ,das Teil nun nicht total vom Hocker reißen kann bzw .wird, ist das dennoch irgendwie so ein richtig geiler alter „Scheiß“ ,welcher sich hier über einen ergießt . Old school rules!! ( LEO )
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                                                                                                                KRANKHEIT – „SAAT DES BÖSEN“
Vorgewarnt wurde man ja schon ,dass das Österreichische Trio sicherlich nicht unbedingt die Mucke darbietet ,welche bei meinereins auf totalen Enthusiasmus treffen wird .Nun gut ,man ist ja ,was das musikalische betrifft ,doch mit den Jahren bedeutend offener geworden und es gibt nicht wirklich viele Sachen , welche man vollkommen ablehnt .Angepriesen werden die 11 brandneue Songs der Österreicher als Dark Industrial Metal ,was durchaus auch bei mir seine Reiz erzeugt .Also los geht’s…. erster Durchlauf …und so viel steht schon mal fest ..diese Mucke ist nichts für den Durchschnittshörer ,da es hier klangliche echt verdammt heftig ,derb und auch irgendwie fast schon etwas verrückt anmutend zur Sache geht . Der verdammt harte und auch metallastige Sound hat auf jeden Fall schon mal das Potential ,voll in Mark und Bein zu gehen und dich im Endeffekt dennoch auch irgendwie fast etwas erschüttert und verwundert  zurück zu lassen . Sägende Gitarren, wummernde Drums und nen mehr als fetter Anteil von NDH der Marke „Rammstein“ kennt man ja schon .Auch die verdammt stark betonten deutschen Gesänge ,welche in der vollen Bandbreite von Sprechgesang , übelsten Growls ,über giftigen Krächzgesang, Screams bis hin zu fast Geflüster reichen ,sind hier nicht unbedingt wirklich die musikalischen Elemente , welche einen irgendwie schocken werden .Auf jeden Fall sind die schon echt super ,was den Punkt Abwechslung betrifft – keine Frage ,da hat man sich wirklich richtig gut in Szene setzen können . Aber jetzt kommt’s ,denn inmitten des teils fast schon etwas krank wirkenden Geschehens ,wird jede Menge an Klassik Sounds ( Piano Klavier, Streicher… ) mit eingebracht ,welcher melodisch auf ultra bekannte Klassik Stücke zurückgreift .So unglaublich wie das hier klingen mag ,kommt das dann auch rüber .Obwohl man damit ohne Zweifel den Stücken teilweise so einen recht starkes bombastisches Feeling einhaucht ,wirken diese Einschübe doch über weite Strecken fast wie eine Terrorattacke auf die Ohren .Sicherlich ist diese Idee recht interessant und vor allem nicht durchschnittlich ,aber so dermaßen Soundtechnisch vollgepackt ,wie einzelne Songs hier sind ,hat man schon echte Probleme ,alles zu erfassen ,was man hier angeboten bekommt .Wäre man da eher etwas dezenter herangegangen ,würde man ohne Zweifel viel mehr erreichen .Dennoch muss meinereins zugeben ,dass die Scheibe irgendwas hat ,was mich ohne zu zögern dazu bewegt ,noch einmal die Play Taste zu drücken . Wer auf Mucke steht ,die fernab von dem ganzen Trendgewichse liegt dennoch gut zündet ,der wird bei diesem Teil sicherlich richtig abfeiern können . ( LEO )
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                                                                          HANGAR – „ THE BEST OF 15 YEARS,BASED ON A TRUE STORY…”( DOPPEL-CD)
Mittlerweile gibt es ja wirklich nen Haufen an Veröffentlichungen ,über die braucht ,kann oder muss man sich nicht wirklich mehr großartig auslassen .Entweder kennt eh jeder die Band und deren Mucke ,interessiert die einen eh nicht oder die gehören der Kategorei „ „mal noch nen schnellen Euro“ machen an . In welche der genannten Kategorein man nun die Doppel CD der brasilianischen Metalheads „Hangar“ einstufen kann oder muss ,sei erst einmal dahin gestellt .Mit gut 26 Tracks bestückt ,wird hier jedenfalls schon mal eine echt fette Packung musikalischer Unterhaltung geboten ,welche qualitativ gesehen ,alles andere als schlecht ist .Obwohl ich nun ,ehrlicher Weise gesagt ,die Band absolut nicht kenne ,hat das ,was die abliefern, durchaus  Hand und Fuß. In Power und Progressive Metal Kreisen könnte oder sollte die Band vielleicht schon bekannt sein ,da man immerhin schon seit 15 Jahren im Geschäft ist und auf 7 Alben + DVD zurückblicken kann .Wie es der CD Titel schon ganz klar erkennen lässt ,handelt es sich hier um ne Art von „Best of“,auf der man neben alten Hits und Livesongs wohl auch ein paar bislang unveröffentlichte Songs ausgegraben hat .Neben der irgendwie richtig starken Covergestaltung ,Informationen zu diversen Stücken ,findet man im booklet auch deren gesamten Cover, der bisherigen Veröffentlichungen und auch eine Übersicht über alle Line-ups der gesamten Bandgeschichte .Für richtige Die Hard Fans wird sicherlich auch an diesen Scheiben kein Weg vorbei führen .Für mich sind die allerdings nicht viel mehr als zu nebenbei hören geeignet ,was aber nun keinesfalls an der Qualität der Mucke ,sondern eher an meinem Desinteresse diesbezüglicher Metallrichtung ,liegt .  ( LEO )
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                                                                                                                   TORTURIZED – “ OMNIVORE”
Nachdem man 2012 seine EP „Authority“ unters Metal hungrige Volk streute , kehrte bei den fünf Mageburger Jungs von Torturized doch erst einmal etwas Ruhe ein .Jetzt im März steht man aber mit seinem neuesten Werk „Omnivore“ wieder in den Startlöchern , um um eure Gunst zu buhlen . Und ich kann euch sagen ,die doch etwas längere Ruhepause haben die Burschen verdammt gut genutzt .Zum einen ist es schon mal mehr als beachtenswert ,das die auch den zweiten Longplayer völlig in Eigenregie durchgezogen haben und hier schon alleine Soundmäßig so hammermäßig und mörderisch daherkommen ,so dass es einen hier echt  fast von den Beinen holen kann .Wer Torturized nun seit Beginn an verfolgt ,weiß ja ,das die sich vordergründig dem eher etwas technischeren Death Metal verschrieben haben/hatten .Und da gibt es natürlich in den knapp 38 Minuten Spielzeit so einiges zu hören ,wobei man trotz technischer Finesse ,so ziemlich ganz ohne irgendwelche überzogenen Frickeleien auskommt .Denn ohne zu lügen ,muss man sofort sagen ,das hier doch ne verdammt starke Schippe an Brachialität und Brutalität zugelegt wurde .Über weite Strecken mit einem unglaublich fetten Groove versehen ,knallen die einem hier doch vorzugsweise Massen an verdammt derben  Blastattacken um die Ohren ,welche ohne jeden Zweifel schon fast in die Grindcorerichtung gehen .Dennoch vergessen die es nie , auch mal der Fuß vom Gas zu nehmen ,um den Songs immer wieder mal neues Leben einzuhauchen .Obwohl sicherlich diese Kombination nun alles andere als frisch bzw .neu ist ,kommt das Songmaterial mehr als verdammt überzeugend rüber und dürfte bei ner Livedarbeitung für jede Menge Bewegung vor der Bühne sorgen .Richtig geil ,und in meinen Augen echt abgefahren ,zeigt man sich im Gesangsbereich .Gut ,die sau tiefen Growls sind ja fast schon Standard und halt eher typisch .Aber wenn der Kerl am Mikro dann in die hohen Oktavenbereiche aufsteigt ,wird es richtig krass .Im ersten Moment ist das dann fast schon etwas schockend  ,da ich bisher so ein Gesangsausdruck noch kaum irgendwo anders wahrgenommen habe . Lässt sich auch eher schwer beschreiben ,das der echt so etwas wie eine eigene Note hat und sich von daher auch kaum irgendwie vergleichen lässt .Wichtiger Punkt ist jedenfalls ,das die hohen Stimmlagen einem wirklich nicht auf „den Sack gehen „ ,sondern einen echt starken ,Torturized Akzent setzen können .Obwohl nun auf OMNIVORE allgemeine „Zerstörungswut“ herrscht ,wollen die Euch und euren Schädel nicht durchweg voll belasten und bieten mit „Chasma“ einen rein instrumentalen Track ,welcher einem dann doch mal etwas Luft zum Atmen bietet .In meinen Augen leicht psychedelisch angehaucht  ,bietet der einen ungemein interessanten und vor allem hinhörenswerte Soundaufbau ,welcher nachträglich sicherlich gewisse Spuren in unserem Hirn hinterlassen wird .Als Fazit bleibt nur noch zu sagen : Obwohl „Omnivore“ nicht die Höchstpunktzahl erreicht hat und somit die HAMMER Marke auch nicht einstreichen kann , hat man dennoch ,ohne jeden Zweifel , sein bisher stärkstes und bestes Teil vorgelegt . Ne mehr als verdammt starke Leistung ,welche die Jung hier ans Tageslicht befördert haben .Da sollte es doch allerhöchste Zeit sein ,das sich irgend ein Label auf die Burschen stürzt . ( LEO )
David Siegmund   Schreberstraße 6   39116 Magdeburg      https://www.torturized.de/   https://www.facebook.com/torturizedofficial/     info@torturized.de
 
                                                                                                                  BERKOWITZ - "ALL HELL BROKE LOOSE"
Das Berliner Projekt BERKOWITZ ist mir mit ihrer letzten Veröffentlichung „Sent to Dominate” ( 2012 ) durchaus positive im Gedächtnis haften geblieben .Denn die damalige Mixtur aus Death- , Black Metal und sogar Grindcore ,hatte es schon ganz schön in sich und kam wirklich richtig gut an .Da war unsereins natürlich mehr als gespannte drauf ,was man sich in den vergangenen 5 Jahren wohl so einfallen gelassen hat ,um nochmal richtig kräftig nachzulegen .Also rein mit der mittlerweile dritten full lenght ,die Ohren gespitzt und los geht’s …. Erst mal bin ich doch eher mehr als verwundert ,wenn nicht sogar verwirrt ,was hier in fast 46 min . abgeht .Denn die hier gebotenen sieben Tracks sind doch musikalisch bedeutend anders gestrickt ,als wie man es erwartet hätte .Von Death Metal oder sogar diversen Grindcoreeinflüssen ist hier kaum noch was zu vernehmen .Gut ,die eine oder andere Gesangsdarbietung und ein paar Riffs erinnern da vielleicht noch dran ,aber das war‘s dann auch schon .Denn ,so wie sich das doch einige Schreiberlinge bei der letzten Veröffentlichung gewünscht hatten ,zieht man hier dieses Mal ,ganz tief im schwarzen Lager angesiedelt ,seiner Wege . Dabei zeigt man sich allerdings ,was die musikalischen Einflüsse betrifft ,keineswegs eintönig sondern arbeitet mit den unterschiedlichsten Stilen . Neben den allseits klar zu erkennenden Black Metal Einflüssen ,leichten ,in elektronische Industrial Lager gehenden Passagen ( Titel 1 ) ,zeigt man aber auch ganz deutlich und unverkennbar , Spuren von Sludge- und Doom Metal auf .Und gerade diese Einflüsse sind es dann auch ,welche sich mehr als stark beim gesamten Rhythmusaufbau widerspiegeln . Mit ner recht düsteren und teils beklemmenden Atmosphäre umgeben , welche natürlich auch so ein gewisses Maße an Kälte mit sich bringt , walzt man sich dann hauptsächlich durchs Geschehen .Nur eher selten gibt’s mal so ein paar wirklich deftige Gewaltausbrüche ,welche dir den Schädel spalten können . ( Titel 7 ) . Recht interessant und coole Gitarrenriffs hat man hier auf jeden Fall auf Lager ,keine Frage !Auch die Drums wirken alles andere als lull und lall .Allerdings wirken die Stücke ,welche alle samt ne verdammt lange Spielzeit ( zwischen 5min . & 11 min . )haben ,auf mich teils eher etwas langgezogen .Denn irgendwie gibt’s hier nur wenige Stellen ,an denen man mal so wirklich für einen absoluten Überraschungsmoment sorgt . Gesangliche zeigt man sich hier nicht unbedingt so ,wie man es vielleicht erwartet hätte .Sicherlich ,solch miesen black metallischen Auswüchse gibt‘s auch hier nicht gerade wenige zu hören ,aber auch mit tieferen Growls ,leicht verzerrter Ausdrucksweise – welche fast schon etwas Sprechgesangscharakter haben -  wird nicht gespart .Obwohl meiner Ansicht nach dem ganzen Geschehen ,insbesondere beim Rhythmusaufbau , doch etwas die Abwechslung fehlt ,lässt die Scheibe dennoch ganz klar ne Steigerung zum Vorgänger erkennen .Ist auf jeden Fall der richtige musikalische Weg ,den man hier eingeschlagen hat .Ne recht solide Sache ,welche insbesondere bei der Black Metal Gemeinde durchaus gut ankommen sollte . ( LEO )
RØDEL Records   https://www.facebook.com/roedelrecords/

 

                                                                                             HAMMER   MAAT – „MONUMENTS WILL ENSLAVE“
Da bin ich ja jetzt echt ziemlich platt ,was die Berliner uns hier auf ihrem zweiten Album entgegenschmettern . Schon deren Debüt 2014 "As We Create Hope From Above" ,hat bei mir doch irgendwie recht nachhaltig einen verdammt guten Eindruck hinterlassen .Jetzt ,nachdem man wohl erst einmal so etwas wie eine knapp 3 jährige Schaffenspause eingelegt hat ,in der man aber allen Anschein nach ,doch recht fleißig live unterwegs war ,wurde es wohl auch höchste Zeit ,endlich mit nem neuen Lebenszeichen aus der Versenkung hervorzukriechen . Hört man sich die neue Scheibe beim ersten Durchlauf an ,merkt man aber sofort ,das sich hier verdammt was getan hat  .In erster Linie haben die verdammt stark an ihrem Songwriting gearbeitet und zum anderen ist verdammt deutlich zu erkennen ,wie man seine Fingerfertigkeiten an den Instrumenten nochmals gesteigert und verfeinert hat .Das alleine ist schon ne Klasse für sich ! Und musikalisch ……? Auch hier gibt es bei den 11 gebotenen Songs zu keiner Sekunde auch nur das klitzekleinste zu beanstanden. Ist echt Mucke auf nem ganz hohen Level . So ,alle Songs nun ganz genau unter die Lupe zu nehmen ,würde auf jeden Fall hier den Review Rahmen sprengen .Deshalb nur auf nen paar einzelne Stücke etwas näher eingegangen .Wer nun die Berliner irgendwann schon mal abgecheckt hat ,weiß sicherlich ,das die ihrem musikalischen Style die Note des Egyptian Death Metal aufgedrückt haben ,welcher aber nicht einmal annähernd  die allseits bekannten NILE in irgendeiner Weise kopieren .Ne ,die haben da schon ihre ganz eigene Note mit reingebracht .Los geht’s mit dem  Opener „March for a dying god“ ,welcher von Beginn an volle Kanne nach vorne losbrettert  .Im Laufe des Songs kommt dann auch gleich dieser Ägypten Flair recht deutlich klanglich zum Vorschein . Trotz seines sehr fetten und intensiven Charakters ,zeigt sich das Stück im Bezug auf den Rhythmus schon ungemein facettenreich .Genauso derb geht’s dann auch erst einmal weiter ,wobei insbesondere der Gesang dann wirklich immer intensiver und kraftvoller wird ,und mit so nem fast schon etwas beängstigend wirkendem Ausdruck aufwartet .Im Gegensatz zu dem „Gebrettert“ geht’s dann z:B  mit „Defeating gods“ schon fast in eine eher hymnische Richtung .Mit starken Melodien durchzogen ,ist dies dann auch einer der wenigen Stücke ,in denen man verstärkter in einem eher etwas  gemäßigten Tempo voranschreitet .Zwar werden auch hier dem Zuhörer immer mal wieder nen paar brutalere Ansätze vor den Latz geballert ,aber diese halten sich dann doch eher etwas in Grenzen .Eher etwas  ruhiger und melodiöser beginnt  „Dissolved into dust“,bevor dann auch der immer mehr Fahrt aufnimmt .Ab ca. der Mitte lässt man sich wieder eher etwas „Hängen „ und zieht schon fast genüsslich seiner Wege .Hierbei werden aber reihenweise sau starker Gitarrenriffs verbraten ,welche trotz ihres eher etwas teils ruhigeren Charakters immer noch Energie mit sich bringen ,um deine Nackenmuskeln zu strapazieren . Für mich zwei der stärksten Stücke sind  „Spread my word“ und „ End this empire“ da sie recht stark von einer eher etwas dunkleren Atmosphäre geprägt sind und sich auch spieltechnisch schon leicht etwas in eine eher virtuose Richtung gehend zeigen .Was hier an verschiedensten Rhythmen mit eingebracht werden ,ist schon mehr als beachtlich .Neben eher verdammt stimmungsvollen Parts ,sehr schleppenden Passagen wird natürlich auch im Bezug auf Brachialität kein Abstrich gemacht .Über doch recht weite Strecken hämmern die verdammt gut ins Hirn .Ne Scheibe ,die nur durchknall und bei der man keinerlei Chance hat ,mal kurz runterzukommen ,muss man ja nun auch nicht immer haben .Von daher haben die Jungs dann auch mit „The rise“ ein kurzes ,rein akustisch gehaltenes Stück mit eingebaut , in welchem man insbesondere viel Wert darauf legt wird ,dieses ägyptische Flair stärker hervorzuheben .Nen Stück welches dennoch sau stark gestaltet ist ,und vorzugsweise zum genaueren Hinhören und Energie machtanken hervorragend geeignet ist .Ihr seht also , die Scheibe ist alles andere als langweilig und bietet mehr als genügen Überraschungsmomente . Was hier in Sachen Riffgestaltung und Drumarbeit aufgefahren wird ,ist echt die oberste Sahne und zeigt ganz eindeutig ,dass die Berliner Burschen voll mit Leib und Seele dabei sind ,wenn es darum geht ,ihre tödlichen Klänge unter das Metallervölkchen zu bringen .Handwerklich und Produktionstechnisch ne top solide Death Metal Scheibe ,welche insbesondere durch diesen orientalisch angehauchten Touch ,doch verdammt stark aus der breiten Masse der Veröffentlichungen heraussticht . ( LEO ) 
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                                                                                                                  UNHERZ – “ DAS VOLK STELLT DIE LEICHEN”
Es ist schon mehr als verwunderlich ,wenn man im Vorfeld erst mal recherchiert und dann so dermaßen unterschiedliche Meinungen – reichen von total durchschnittlich bis hin zu nere Top Empfehlung .Sicherlich hat ja nun jeder seine eigene Meinung ,aber das diese doch so dermaßen auseinander gehen ,kommt bei ner Neuveröffentlichung eher doch selten vor .Seid 2008 am rumtouren , gehören die vier Jungs aus Kaiserslautern sicherlich schon zu den gestandenen bzw . bekannteren Vertretern der Deutschrock Szene .Ehrlicher Weise sei aber gleich mal gesagt ,das meinereins gerade mit dem Deutschrock Bereich doch so seine Probleme hat ,da es ja nun mal ne Tatsache ist ,dass gerade in diesem Bereich nur wenig an neuen Innovationen vorzufinden ist und die meisten Vertreter dort ,sich mehr oder weniger stark an den ONKELZ orientieren . Ob nun die 14 Stücke da mal ne Ausnahme darstellen ,wird sich in der nächsten knappen Stunde hoffentlich zeigen .Positiv zu bewerten ist auf jeden Fall schon mal das schicke Digipack inclusive Booklet und die wahninnig gute Produktion . Da kann man absolut nix dran aussetzen ! Los geht’s mit nem 2 min . klassischem „Ouverture“ Anfang ,welcher durchaus recht vielversprechend klingt .Und dann taucht man auch schon voll ein in den Deutschrockbereich  ,welcher durchaus auch einiges an metallischer Power mit sich bringt .Fast schon etwas heroisch wirkend , läutet man dann hier auch sofort seine Form des Angriff  gegen die sozialen Ungerechtigkeiten ein und spart nicht an Gesellschaftskritik . Das die doch recht fetten Riffs hierbei ne etwas stärkere Unterstützung durch die Keyboards erfahren ,ist nicht wirklich schlecht ,aber halt alles andere als neu .Auch die weiter Herangehensweise bei Songwriting lässt dann leider nicht viel Neues erkennen und zeigt sich eher in einer doch recht typischen Songstruktur .Da tauchen Songs wie „Flug ohne Landung“ oder auch „Helden von Morgen „ auf ,welche zwar durchaus schon so etwas wie nen starken Hymnen Charakter mit ner Portion an Hitpotential haben ,und ohne jeden Zweifel zum Mitsingen animieren und auch Live zünden werden – keine Frage .Aber die sind dann „leider Gottes“ auch schon wieder so Klischee behaftet , dass die auch von irgend einer anderen Band hätten kommen können .Und so in dieser Form präsentiert man sich dann auch sehr viel .Das die Band aber durchaus auch mal nen Versuch startet ,so etwas wie ne eigene Marke mit einzubringen und aus dem typischen Klischee auszubrechen ,zeigt man mit Titel 8 „Easy Rider „ .Der hat so nen ganz leichten Country Charme, was durchaus gut zu diesem Song passt ,allerdings im ersten Moment doch eher etwas merkwürdiger klingt .Auch mit dem Rausschmeißer „Die Welt in Flammen „ kann man sich mal etwas positiver darstellen .Beginnend  mit sehr ruhigen tragenden Melodien, wirkt der zwar doch eher sehr  nachdenklich ,aber dennoch irgendwie anregend ,um da mitzusingen .Vollgepackt mit ner ganzen Menge an recht guten Riffs ,ist das schon nen Song ,welcher diese Scheibe würdig abschließt .Sei vielleicht noch kurz anzumerken ,dass der allseits doch sehr vordergründig stehende Gesang zwar recht klar und deutlich rüberkommet ( so das man halt sogar mal den Text komplett verstehen kann ) ,aber in Sachen Ausdrucksvariationen so ziemlich auf ein und demselben Level arbeitet . Insgesamt gesehen kann man aber leider hier nur wirklich sagen ,dass das Songwriting  nicht über den Durchschnitt herausgeht und es im Deutschrock Bereich bedeutend interessantere und eigenständigere Bands gibt , welche es mehr wert sind ,mal angetestet zu werden . ( LEO )
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                                                                                                                  DAMNED PILOTS – „ OVERGALAXY“
Dass es nicht immer ganz einfach ist ,einen wirklichen Bezug zu ner Mucke sofort herstellen zu können ,kennst sicherlich jeder .Und so braucht’s auch bei dem zweiten Album der  Holländer bei mir ein paar mehr Anläufe als sonst ,hierfür mal nen paar passende Worte zu finden .Denn ganz so einfach gestaltet sich das ,was die uns hier mit ihren 10 Stücken musikalisch näher bringe wollen ,nun gerade nicht .Gut ,sicherlich kann man hier eventuell mal sagen ,dass die doch vielleicht  vordergründiger etwas tiefer in dem Stoner Rock Bereich wildern . Aber letztendlich wäre das dann doch viel zu einfach, da sie nun mal selbst ihren Sound alsPost Nuclear Metal betiteln .Also muss doch noch so einiges mehr dahinter stecken .Und genauso ist es dann auch .Das wundert einen dann aber auch nicht ,wenn man liest ,das es sich bei OVERGALAXY um ein Konzeptalbum ,welches über den Comic Alter Egos der Bandmitglieder handelt. Die Geschichte handelt davon, dass diese Kerle mit ihrem 70er Hippie Van ins Weltall reisen und dort dreht sich dann alles um Hass, Frieden, Liebe, Rebellion usw. So vielschichtig wie diese Geschichte dann sicherlich auch emotional ist ,so vielschichtig sind auch die verschiedensten musikalischen Ausrichtungen .Neben starken 70’er Rock Elementen ,  Metal und Doom  ,wird hier auch einiges an sehr stark in die  Psychedelic Richtung gehenden Sounds eingearbeitet .Das Alles gestaltete sich durchaus recht interessant ,wobei man sich aber wirklich intensiver hinsetzen muss, um sich da überhaupt richtig reinhören zu können .Gute interessante Riffs gibt’s hier so einige zu entdecken und auch  die gesangliche Leistung ist absolut nicht von schlechten Eltern .Spielen können die ,keine Frage ,denn wer schafft es schon ,rein spieltechnisch so nen Haufen an verschiedenster Einflüsse so miteinander zu verweben ,das im Endeffekt sogar was Gescheites bei raus kommt !Allerdings muss man nun wirklich zugeben ,dass es kaum mal nen Stück hier gibt ,was eventuell nachträglich voll hängen bleibt  ,bzw .von dem man dann wirklich mal hin und her gerissen ist .Wirkt doch über weite Strecken eher alles sehr schlicht . Für mich der herrausstechendste und eventuell sogar interessanteste Song dieser Scheibe ist der Rausschmeißer „MOS“ .Zwar nur ein reines Instrumental ,nimmt der dich mit seinem leicht Funeral Doom mäßigen Charme , dann mal wirklich mit auf einen  psychedelischen Trips in die Untiefen der menschlichen Seele .Mehr von solchen Songs hätte der Scheibe bedeutend besser getan .So bleibt letztendlich nicht gerade ein übermäßig  überwältigender Eindruck zurück . ( LEO )
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Sliptrick     http://sliptrickrecords.com/
                                                                                                                 INCREMATE – „PROSPECT OF DEATH“
Für unsereins als Death Metal Fan ist‘s ja gerade in Sachen Veröffentlichungen in den letzten Jahren nicht zum schlechtesten bestellt . Denn ohne jeden Zweifel hat ja gerade diese Musiksparte enormen Aufwind bekommen und es gestaltet sich eher nicht mehr ganz so einfach ,hier noch ein paar „Sahnestücke“ herauszufiltern .Dennoch muss man zugeben ,das sich zunehmend immer mehr wirklich gute Sachen in der Death Metal Szene auftun ,welche es wirklich wert sind ,dass ihr denen mal Gehör schenkt . Und dazu gehört ohne jeden Zweifel auch das Debüt des Dresdener Trios .Obwohl man nun bereits seit 2007 seinen musikalischen Vorlieben frönt ,hat man es erst jetzt geschafft – auf Grund diverser Line Up Probleme  - sein Debüt zusammen zu zimmern . Und diese doch eher verdammt lange Materialsammelzeit hat sich wirklich gelohnt ,denn das ,was das Trio hier mit seinen 9 Songs und ner Spielzeit von gut  33 Minuten rüberbringt ,macht echt verdammt gute Laune .Denn obwohl man sicherlich musikalisch nun absolut nicht in den obersten  originelle Sphären schwebt ,bringen die es dennoch fertig ,mit ihrem einfachen ,ehrlichen trendfreien und vor allem geilem Death Metal in Reinkultur, jeden Zuhörer vollkommen zu überzeugen .Tief in 90’ziger old school Ami Death Metal verankert ,schafft man es hier vollkommen ,dich wieder mal ganz tief in die Atmosphäre der Neunziger hereinzuziehen . Technisch richtig gut ausgereift ,zeigt man sich musikalisch auch von ner recht vielseitigen Seite .Größtenteils recht flott ausgerichtet ,wird natürlich auch hier immer mal wieder auf die Tempobremse getreten ,bevor man dann wiederum so ne richtig satte und mächtige Groovekeule auspackt .Gerade in Sachen Gitarrenarbeit legt man sich hierbei mächtig ins Zeug und lässt dabei sogar den einen oder anderen mächtigen Thrash Anteil mal mit einfließen . Obwohl man hier nun niemals in eine wüste Knüppelorgie ausufert ,versprühen die einzelnen Stücke mehr als genug Energie und Dampf ,um dir die Ohren mal so richtig  freizublasen .Jeder Fan ,der bei ner reinrassigen, ehrlichen und vor allem überzeugenden,  aber nicht komplett kopierten Form der 90’ziger Death Metal Mucke nen nassen Schlüpfer bekommt , wird das Teil in sein Herz schließen .Richtig starke Scheibe die mehr als gute Laune verbreitet und auch nach mehrmaligem Hörgenusse alles andere als langweilig wird .  ( LEO )
Godeater Records    https://www.facebook.com/GodEaterRec/
 
                                                                                                                 CARNAL DECAY - “ YOU OWE YOU PAY”
Ich würde hier gleich mal ganz ungeniert behaupten ,dass die Schweizer ,für jeden ,der sich wenigsten ein klein bissel mit der Death Metal Szene beschäftigt bzw .auskennt ,alles andere als ein unbeschriebenes Blatt sind .Zwar herrschte bei denen nun nen paar Jahre ziemliche Funkstille ( 2011 -2016 ) ,bevor man mit sich mit der zwei Track Promo 2016 wieder zu Wort meldete .Aus Gründen ,die ihr hoffentlich in dem Interview hier im Heft entdecken werdet ,wird auch erst jetzt ihr bereits viertes full lenght Album auf die Menschheit losgelassen .Ziemlich vollgepackt mit satten 10 Songs und  ner Spielzeit von  gut 37 min ,wird hier musikalisch ganz tief in die derbste Kiste gegriffen . Brutale Death Metal amerikanischer Ausrichtung stand ja bei der Vierertruppe schon immer im Vordergrund . Und so präsentiert man sich hier dann natürlich auch ,wobei man es aber niemals außer Acht lässt ,ne richtig fette Portion an diversen Grind Core Elementen mit einzumischen .Soweit ,so gut ! Allerdings hat man sich in Sachen Soundaufbau heutzutage doch etwas erweitert und lässt doch einen nicht zu überhörenden Anteil an diversen Hardcore mäßigen Grooves mit einfließen ,welche sich teilweise auch im Gesang widerspiegeln .Obwohl diese nun nicht extrem vordergründig mit einfließen ,haben die dennoch einen verhältnismäßige starken Einfluss aufs Geschehen .Da könnte es durchaus den einen oder anderen Fan geben ,welcher hiermit nicht ganz klar kommen könnte ! Aber das sollte nun keinesfalls total überbewertet werden ,sondern eher als ne Form der Weiterentwicklung angesehen werden . Denn handwerklich gesehen haben‘s die immer noch voll drauf . Rasend hämmernde Drums, brutal sägende Gitarren und tiefstes Gegrunze vereinen sich zu ne Mucke ,welche dir fast durchgängig  mit unerbittlicher Härte und Wucht entgegen geschleudert werden .Wer jetzt aber  Bedenken äußert ,das sein Nackenmuskulatur  hier bis zur Schmerzgrenze ausgereizt wird , braucht sich keine Sorgen zu machen . Gekonnt setzt man doch immer wieder Midtempo und Uptempo Passagen ein ,welche dann doch für einen gewissen Grad an Abwechslung sorgen .Zwar bekleckert man sich in punkte Kreativität hier nun nicht mit ner riesigen Portion an Ruhm ,aber das ist letztendlich nicht wirklich das ,was zählt .Wichtig ist ,dass das Teil wie Schwein groovt und jedes einzelne Riff, jede Drumattacke  bis tief ins Mark eindringen und dabei einen verdammt mörderischen Druck aufbauen ,welcher dich von Anfang bis Ende komplett  mit ( um )reißt . Für brutal Death Metal Fans sollte das Album trotz verstärkter coriger Anteile und eventueller Antestphase  ,zweifelsfrei eine Bereicherung ihrer Sammlung darstellen . ( LEO )
Rising Nemesis Records    http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/    https://www.facebook.com/RNRecords/

 

                                                                HAMMER    RUDE – „REMNANTS….“
Da habe ich dieses Teil nun schon ein paar Wochen hier unbeachtet herumliegen ohne zu ahnen ,was für nen Hammerteil mich hier erwarten wird .Zwar weiß man ja nun ,das Rico von FDA durchaus nen verdammt gutes Händchen bei seinen Bands hat ,aber ehrlich gesagt ,war in letzter Zeit nicht wirklich so viel affengeiles Zeugs dabei ,wie das ,was die Amis von RUDE mit ihrer zweite Veröffentlichung uns hier nun entgegenschleudern .Gut 3 Jahre nach ihrem Debüt “Soul Recall” legen die Amis jetzte mit 9 ultra heißen Brechern nach ,welche alle samt das Potential haben ,die Nackenmuskeln bis zur Schmerzgrenze zu strapazieren . Ohne irgendwelchen Firlefanz zum Anfang ,greift man von Beginn an volle Kanne in die Saiten ,und zelebriert hier förmlich Death Metal Style der alten amerikanischen Schule .Das man sich hierbei sehr an dem Sound von „Morbid Angel „ ,“Obituary „ oder „Pestilence“ orientiert ,ist zwar mehr als deutlich erkennbar , ohne hierbei jedoch in irgendeiner Weise diese nur ganz einfach zu kopieren . Ne ,die die 4 Typen haben‘s echt gepackt ,ihren alten Helden ein tödliches musikalisches Denkmal zu setzten und dies auch zu vollen 100% an den Instrumenten  auszuleben .Schön derb ,rotzig und rau ,zeigt man sich sehr Riff orientiert ohne sich hierbei jedoch in irgend einer Form zu filigranen Höchstleistungen hinreißen zu lassen .Zwar tauchen auch hier gelegentlich mal ein paar kurze Soliausflüge im Geschehen auf ,aber die passen genauso , wie die geschickt eingesetzten Tempowechsel ,wie die Faust aufs Auge .Was nun aber wirklich deren Mucke bestimmt ,sind zweifelsfrei die hammerharten ,sau schweren und stetig drückenden Riffs ,welche immer ganz präzise in ihrem Ziel einschlagen  .Verfeinert mit nem treibenden Bass, enorm tiefen Growls und fett drückenden Drums  , bringen die Songs mehr als genügend Groove mit sich ,um auch den letzten Zuhörer endgültig in Bewegung versetzen zu können . Das die Jungs nun aber nicht nur reines Geballer beherrschten ,wird spätestens beim Song Nummero 8 recht deutlich .Denn hier zeigt man sich mit einem reinen Instrumental doch  eher etwas filigraner und experimenteller . Klingt durchaus sehr interessant ,zumal man sich hier dann mal ne kleine Verschnaufpause gönnen kann ,bevor man uns dann mit dem letzten Stück den allerletzten Gnadenstoß versetzt wird . Allerdings ist auch der Rausschmeißersong nicht so ein voll gnadenloses Stück ,da hier doch diverse anderweitigen metallischen ( oder sogar nicht metallischen Elemente ? ) eingesetzt werden ,welche einen doch so manches Mal fast schon etwas verwundert aufhorchen lassen können . Neben der super fetten und derben Produktion , welche dich wirklich glatt aus den Klamotten pusten kann ,ist es auch das mehr als gelungene Cover ( Dan Seagrave) ,was dafür sorgen wird ,das RUDE  bereits zum Anfang des Jahres zu den Death Metal highlights gehört .Absolut sau geile und satte Scheibe ,welche jeden Death Metal Fan die Schweißperlen auf die Stirn treiben wird . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
                                                                                                             THORMESIS – „ TRÜMMERFARBEN“
Die süddeutschen Herren von Thormesis sollten dem einen oder anderen sicherlich schon ein Begriffs sein .Schließlich ziehen die 4 Herren nun bereits seit einigen Jahren durch die Lande und bringen mit „Trümmerfarben „ nun auch schon ihren fünften Logplayer an den Start .Voll gepackt mit 9 Songs mit ner satten Spielzeit von gut 55 min . wird einem ne recht klassisch angehauchte nordische dunkle Düstermucke geboten ,welche zwar nicht übermäßig vor neuen Inspirationen strotzt ,aber dennoch recht gut ins Ohr geht. Gewürzt mit ner gehörigen Portion an diversen Pagan Metal Anteilen ,kriegt man es durchaus richtig gut hin ,die einzelnen Stücke abwechslungsreich und vor allen anhörenswert rüberzubringen .Zeigt man sich anfangs mit dem Intro noch  sehr gefühlvoll ,ruhig und fast schon erhaben ,dauert‘s dann nicht wirklich super lange ,bevor man dann recht hammerhart in die Gänge kommt . Obwohl sich sicherlich der größte Teil des Geschehens hier in eher sehr flotten Regionen bewegt , kriegt man  dennoch ne recht gute Verbindung zu melodischen Zwischenspielen oder verdammt atmosphärisch wirkenden Parts  hin . In Sachen dunkler ,bedrohlicher und tief schwarzer Ausstrahlung  wird hier so einiges geboten ,wobei natürlich auch so ein gewisser heroischer Aspekt nicht fehlen darf .Das die einzelnen Songs hierbei alles andere als gleich klingen und man sich echt nen Kopf gemacht ,jeden einzelnen so ein gewisses Eigenleben einzuhauchen ,ist auf jeden Fall als verdammt positiv zu bewerten .Da zeigen sich doch diverse andere Bands bedeutend eintöniger .Einzig allein der Gesang will irgendwie nicht so richtig bei mir ankommen .Zwar passen die fast schon geschrienen ,miesen keifenden Vocals ( alle samt deutschsprachig ) hier voll zur Mucke und auch die gelegentlich auftauchenden cleanere Vocals sind nicht zu verachten ,aber irgendwie wirkt das auf mich her recht aufgesetzt und nicht echt .Dennoch sollte man an dieser Scheibe nun nicht achtlos vorbeigehen  . Denn wer bei schwärzesten Riffs ,dunkler Atmosphäre gepaart mit Pagan Metal Elementen abgeht ,wird hier zweifelsfrei richtig gut bedient .   ( LEO )
MDD Records   Fachriastr. 9    74226 Nordheim    http://mdd-records.de/
Alive    http://www.alive-ag.de/
                                                                                                                  WOUND _ „ENGRAINED“
Das die Hessen auf ihrem zweiten Album musikalisch alles richtig machen ,ist absolut nicht anzuzweifeln .Denn jeder der hier angebotenen acht Songs  kann sich rein musikalisch gesehen ,wirklich sehen lassen und bietet die vielfältigsten metallischen Einflüsse an . Hauptaugenmerk liegt hierbei natürlich eher auf dem klassischen Death Metal ,welcher aber mit diversen Black Metal Anteilen versehen wird  und sogar ganz leichte kurze Elemente aus dem Thrash Metal Lager vorweist .Dabei hat man es durchaus ganz gut hingekriegt ,sich dennoch so eine gewisse leichte Eigenständigkeit zu bewahren ,wobei ich allerdings gerade beim Anfang des Eröffnungssong „I am havoc“ ,ne verdammt fette Portion an „Slayer“ Riffs herauszuhören scheine .Naja ,wie auch immer ,die 5 Mann ackern hier über weite Strecken verdammt heftig rum ,lassen aber dennoch auch die ruhigeren Momente niemals außer Acht .  Bei den melodiösere Abschnitte ,bei welchen man sich sogar leicht mal zu nen par Solieinsätzen hinreißen lässt  , verdeutlicht man auf jeden Fall einmal mehr ,was man so an Fingerfertigkeiten im petto hat .Obwohl diese dann doch etwas die Energie aus den Songs nehmen ,sorgen die für ne ganze Menge an Auflockerung und natürlich auch für eine gehörige Portion an Abwechslung .Und das tut natürlich so nem Album richtig gut ,zumal man dann immer wieder aufs Neue ,was interessantes entdecken kann .Schon alleine der Wechsel zwischen  langsamen Part über Midtempo bis hin zu deftigen Blastbeatattacken  gestaltet das Teil echt ansprechend und alles andere als irgendwie langweilig .Auch der Wechsel zwischen Growls und Screams kann deren gute Leistung noch einmal zusätzlich untermauern .Stärkstes Stück ist deren12 minütige Rausschmeißer  „Engrained“ .Denn gerade bei diesem Stück  schöpft man seine  musikalischen Fähigkeiten am allerbesten aus ,zeigt sich enorm  abwechslungsreich und verbindet die verschiedensten Tempovarianten wirklich bestens miteinander  .Ne wirklich gelungene Scheibe ,welche nun zwar nicht wirklich übermäßig aus der breiten Masse hervorstechen kann und wird ,aber dennoch verdammt gut ins Ohr geht . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/

 

                                                                                                                                                                                        FU 47

                                                                                                                   CTULU – „ CTULU“
Mein allererster Gedanke – cooles Digipack ,gutes booklet und wirklich gelungenes Cover ,welches zweifelsfrei schon gleich die ersten Rückschlüsse auf das musikalische Angebot schließen lässt .Und das norddeutsche Trio bestätigt auf ihrer mittlerweile dritten Veröffentlichung dann auch voll und ganz meine Vorahnungen . Mit acht Tracks und knapp 35 Minuten Spielzeit bestückt , liefert man hier natürlich Black Metal ab ,welchen man zusätzlich noch mit diversen Death- und Thrash Metal Momenten verfeinert . Recht tief am schwedischen Style orientiert ,geht‘s hier dann natürlich nicht nur verdammt flott zur Sache ,sondern man räumt auch Melodien einen ganzen Haufen an Platz mit ein .Das macht sich zwar so gesehen sicherlich verdammt gut ,gerade wenn es um den Faktor Abwechslung geht ,aber auf mich wirkt das teilweise dann doch schon etwas „zu viel des Guten „bzw .einfach zu langatmig .Da hätte ich mir doch noch mehr an so richtigen ,rohen krachenden Sachen gewünscht .Dennoch kommt die Mucke absolut nicht „ lull & lall“ rüber .Ne ,die versprühen schon ne ordentliche Portion an rohem Hass .Neben Blast Beats ,rohen und melodischen Riffs, luken hier dann auch immer wieder mal so ein paar richtig starke epischere Momente durch, welche sich zu einer eiskalten atmosphärischen Einheit zusammenschließen ,die einen durchaus einen kalten Schauer über den Rücken fahren lässt . Im vocalen Bereich ist man mal in etwas höheren ,mal in etwas tieferen Regionen angesiedelt ,wobei man diesen teilweise mit Hall unterlegt .Alles in allem ne ordentlich gemachte, recht einfach gestrickte dunkle bösartige Mucke ,mit der man zwar keinen Innovationspreis gewinnen wird ,aber sicherlich den einen oder anderen Fan dazu gewinnen wird .
( LEO )
MDD  Fachriastrasse 9  Nordhausen 74226     www.mdd-records.de
Alive Vertrieb  Von Hünefelde Strasse 2  Köln  50829      www.alive-ag.de
 
                                                                                                         IRON BASTARDS – „FAST & DANGEROUS“
Wenn ich jetzt nicht ganz genau wüsste dass der gute Lemmy ( R.I.P ) leider nicht mehr unter uns weilt ,würde ich fast glauben ,dass der hier sich hier mit seinen „Motörhead“ Mannen aktuell in Szene setzt .Das ist schon fast der Wahnsinn ,wie die 11 Songs hier danach klingen .Allerdings muss man gleich dazu sagen ,das die nun weder 1:1 kopieren noch als eventuelle Coverband durchgehen würden . Denn dafür versprühen die schon streckenweise doch so etwas wie ein recht eignes Credo .Das Trio aus Frankreich legt hier mit “Fast & Dangerous” nun auch bereits  ihr zweites Album vor und lässt sich hierbei auf keinerlei Kompromisse ein .Schon die allerersten paar Töne lassen absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,dass es hier durchweg den absolut tief eindringenden Rock’n’Roll Arschtritt  geben wird  .Ist die Scheibe dann das erste Mal durchgelaufen ,muss man doch erst noch einmal ein paar Infos einsammeln ,da man wirklich erst einmal darüber nachdenkt ,ob diese Scheibe nicht eventuell doch zu dem Erbe von Lemmy gehört . Denn Songs wie „The Princess & The Frog","Vintage Records" , "The Code Is Red","Ballbreaker Number One" oder auch "Fast & Dangerous" hätte man zweifelsfrei auch auf jeder “Motörhead” Scheibe wiederfinden können .Beim zweiten Durchlauf ,bei welchem man dann seine Ohren doch noch intensiver spitzt ,erkennt man dann aber doch kleinere Unterschiede .Zum einen sind es diverse Riffs und Solis ,welche doch leicht anders wirken und zum anderen sind es doch die etwas mehr vorhandenen leichten Heavy Einflüsse .Allerdings hätte man von diesen durchaus ruhig mal nen bissel mehr reinpacken können ,um doch bedeutend eigenständiger rüberzukommen .Aber trotzdem kann man darauf scheißen ,denn so wie sich die Franzosen hier in Szene setzen, ist das richtig  geile, fett und vor allem energiegeladenen .Auch wenn man hier nun nicht immer voll durchrockt ,sondern auch Platz für einiges an Solis  und langsameren Parts lässt ,ballert dennoch jeder einzelne Song wie Sau .Neben ner durchaus gehörigen Portion an Abwechslung ,ist auch die Produktion  - dem Rock’n Roll entsprechend – richtig gut satt geworden .Auch nach dem dritten oder vierten Durchlauf macht die Scheibe immer noch enorm Laune und wird zweifelsfrei dafür sorgen ,das bei ner stinklangweiligen ,öden Party sofort die Lucie abgehen wird .Die Scheibe wird  definitiv zu einem absoluten Partykracher mutieren .Mit nen bissel mehr eigenem Spirit hätte unsereins hier , ohne großartig überlegen zu müssen ,sofort die HAMMER Marke gezückt  ! ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2  16269 Wriezen        http://fda-records.com/
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                                                                                                           NEKROKRAFT – „WILL O WISP“
Der Bandname zeigt sicherlich schon recht deutlich an ,was uns die 5 schwedischen Mannen auf ihrem Debüt entgegenschmettern werden .Nachdem man nun bereits ein Demo , eine EP und zwei Singles veröffentlichte ,welche durchaus dafür sorgten ,das der Bekanntheitsgrad der Band stieg ,wurde es nun wirklich höchste Zeit für nen Longplayer .Wobei man allerdings echt sagen muss ,dass die knappen  24 min . Spielzeit doch eher etwas schwach für ne Langrille ausfallen .Sei es wie es sei , musikalisch hat‘s die Truppe jedenfalls faustdick hinter den Ohren und bietet uns hier sieben tief schwarze metallische Kracher an ,welche qualitativ recht weit oben angesiedelt sind .Schon mit dem Opener „Ov Hell“ wird uns hier eine lupenreine Black Metal Nummer vor den Bug geknallt ,welcher voll reinballert .Diese wilde „Raserei“ setzt sich dann aber zum Glück nicht fortwährend durch das gesamte Album fort .Denn neben Black Metal Sounds verstehen es die Schweden auch recht gut ,nen ganzen Arsch voll an thrashigen Momenten mit in die Songstruktur einzubinden . Beste Beispiele dafür sind solche  Midtempo Kracher wie „Hellfire“ oder auch „Worship“ . Das in solche Mucke natürlich auch ne Portion an tief schwarzer dunkler und epischer Atmosphäre mit reingehört ,ist eigentlich fast schon selbstverständlich . So wird uns mit „Forestlurker“ dann auch so’n Track geboten ,welcher mit nem atmosphärischen Intro beginnt und sich dann in einem eher etwas „zurückhaltenderem „ dahinziehet . Vereinzelte chorale Einsätze und Kirchenorgelklänge verstärken hierbei dann natürlich das epische Ambiente .Kombiniert mit Black Metal Gekeife ,ganz leichte Sprechgesangspassagen  und tiefen, düsteren Death Metal Growls ,geht die Mucke wirklich gut runter und bietet uns durchaus nen ganzen Haufen an Abwechslung .Sicherlich ist der melodisch aggressive schwedische Black Metal Mix, welchen man hier an den Tag legt , alles andere als neu .Dennoch sollte es gerade für diejenigen unter euch , welche recht traditionellen Black Metal in ihr dunkles kaltes Herz geschlossen haben ,absolut keinen Grund geben ,dieser Scheibe nicht ihre Beachtung zu schenken . Coole und wirklich gut gemachte Angelegenheit !
( LEO )
The Sign Records  http://thesignrecords.com/
Cargo Records    www.cargo-records.de/
Gordeon Music  Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439   info@gordeonmusic.de
 
                                                                                                                  VIPERS TRIBE – „ GODBEAST“
Obwohl sich die Polen nun bereits seit 2013 fleißig an ihren Instrumenten schaffen ,  scheinen die es mit ner Veröffentlichung nicht allzu eilig gehabt haben .So wie es aussieht ,ist „ GODBEAST“ ,welche bereits 2015 das Licht der Welt erblickt hat ,wohl deren erste und bisher einzige Veröffentlichung .So wirklich großartig Werbung dafür scheint man auch nicht gemacht zu haben ,da mich diese Scheibe auf Umwegen aus Litauen erreichte und man im world wide web so gut wie überhaupt keine Infos ,geschweige denn Reviews /Interviews von denen finden kann .Dabei ist deren Mucke nun gar nicht mal wirklich schlecht ,wenn auch nicht außergewöhnlich .Man hätte es ja fast erahnen können ,was sich hier in den gut 23 min . dann abspielen wird .Ganz genau ,Death Metal ist‘s ,welchen man hier runterrödelt .Hierbei fahren die 4 Typen durchaus ne super schnelles und recht brutales Brett ,in welchem mehr als genügend Energie steckt ,um euch als Zuhörer mitziehen zu können .Die 5 Songs sind recht old schoolig angehaucht ,weisen aber nicht wirklich großartig was eigenständiges auf ,sondern gehören schon eher etwas in die Kategorie „ typischer polnischer Death Metal „ . Durchaus mit einigen amerikanischen Einflüssen versetzt ,geht’s hier doch fast durchweg verdammt flott zur Sache und wirklich nur ganz ganz vereinzelt nimmt man mal den Fuß vom Gaspedal .Ganz gelegentlich kommt bei einigen Riffs dann doch mal so ein Moment auf ,bei welchem man etwas hellhöriger wird , da diese Klänge dann doch mal ganz leicht nen eher etwas eigenständigen Charakter aufweisen .Aber die sind wirklich nur ganz selten vorhanden .Gesanglich gesehen macht man seine Sache auch ganz gut .Zwar geht’s zum großen Teil eher typisch , etwas tiefer gelegt zur Sache ,aber der vereinzelt richtig hässliche ( leicht black metallische ) Ausdruck ,sorgt dann mal für nen bissel Abwechslung .Insgesamt gesehen ne Scheibe ,welche man sich mal anhören kann ,dann aber weglegt und irgendwann durch Zufall vielleicht mal wieder einlegt . ( LEO )
https://www.facebook.com/VipersTribe/        viperstribe@gmail.com
 
                                                                                                             DEAD LABEL – „THRONE OF BONES“
Jetzt wo die Scheibe bereits das zweite Mal durchgelaufen ist ,bin ich doch eher etwas überrascht und dies sogar im positiven Sinne .Denn anfangs dachte ich echt ,das es hier „nur“ wieder diesen ganzen modernen  ,corigen „Metalmatsch“ gibt ,welchen ja heutzutage wohl fast jede zweite junge Band versucht ,an den Mann zu bringen .Aber was hier in der knappe Dreiviertelstunde vom Stapel gelassen wird ,unterscheidet sich doch schon um einiges von der breiten Masse . Dabei ist das Trio aus Irland sicherlich keinesfalls abgeneigt ,auch ne Vielzahl an modernen  Metalcore Inspirationen  hier mit einfließen zu lassen . Und das stellen die dann auch gleich beim Eröffnungssong „ Throne of bones“ voll heftig unter Beweis .Der Track groovt wie Sau und bringt richtig gut eingängige Rhythmen  - welche sofort unter die Haut gehen und dich mitziehen können – rüber .In Track 2 zeigt man sich anfangs noch eher etwas zurückhaltend ,nimmt dann aber langsam wieder Fahrt auf . Hierbei lassen die dann mal ein paar Riffs aufblitzen ,welche eher etwas außergewöhnlicher für so ne Mucke wirken .Klingen irgendwie schon fast nen klein bissel progressiv angehaucht .Das man durchaus um Abwechslung bemüht ist ,gerade was den Rhythmusbereich betrifft ,zeigt sich dann erstmals recht eindeutig bei Track 4 „The birth of suffering“ .Im Mittelteil fährt man hier eine eher etwas verspieltere und teilweise leicht verträumt wirkende Schiene ,bevor man später dann wieder volle Fahrt aufnimmt .Mit dem reinen Instrumental „The cleansing „ ( Track 5 ) schockt man dann fast schon ein bisschen den Zuhörer .Der Song fängt mit ganz sachtes Gitarrenspiel und dezentem Schlagwerkeinsatz an und klingt fast so ,als würden die dich hiermit auf eine einsame Südseeinsel entführen wollen .All zu lange hält man da aber dann auch nicht in dieser Südseetraumwelt inne ,sondern greift sofort wieder in die Vollen um dich aus deiner Traumwelt sofort gnadenlos zurückzuholen .Das für mich stärkste und am besten arrangierte Stück ist zweifelsfrei der Rausschmeißer  „The Gates Of Hell“ welcher gut 9 min . läuft . Fast durchweg mit Pianospiel unterlegt ,werden dir hier so richtig saftige Riffs und derbe Drums entgegengeschmettert ,welche so einiges an Groove mit sich bringen .Allerdings zieht man das hier nun nicht vollkommen durch ,sondern arbeitet mit den verschiedensten Rhythmusumbrüchen ,wobei hier die vielfältigsten metallisch orientierten musikalischen Einflüsse mit eingearbeitet werden .Cool ! Da man sich auch gesanglich durchaus unterschiedlichst ( verschiedenste Growlformen ,coriger Gesang ) präsentiert ,es nicht nur durchweg rumpeln und krachen lässt - sondern ne durchaus gesunde Mischung an Härte und Gefühl anbietet  - sollte die Scheibe eigentlich bei dem eher etwas anspruchsvollerem Publikum recht gut ankommen . ( LEO )
Nuerra Records     http://nuerra.com/deadlabel/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439     info@gordeonmusic.de
 
                                                                         GLAUKOM SYNOD – „VAMPIRES AND GORGEOUS THROATS“ ( CD-R / TAPE )
Manchmal frage ich mich wirklich ,ob ich in all den Jahren ,in welchen man sich nun intensive mit der Szene beschäftigt hat ,vielleicht doch sein Verständnis für Kunst und insbesondere für Musik irgendwie verloren gegangen ist .Habe ja nun absolut nix gegen abgefuckte ,brutale oder total artige Mucke ,aber das ,was sich hier in den gut 15 min .über mich ergießt ,verlangt mir und sicherlich auch einen großen Teil von Euch ,echt schon verdammt viel ab .Irgendwie kann ich mich auch ganz schwach daran erinnern ,dass ich von diesen französischen Musikvertretern irgendwann schon mal geschockt wurde und mir da auch der Schreck verdammt tief in den Gliedern steckte .Denn das ,was man uns auf seinem aktuellen Werk ,in 5 neue Stücken und 2 Remixen ,“musikalisch“ darbietet ,gehört mit zu dem „härtesten“ was man sich vorstellen kann .Beworben wird mit „Old school industrial with the intensity of black metal and grindcore“.Mmmh ,was Industrial betrifft könnte man ja dem noch zu pflichten ,zu mindestens wenn man auf bizarre elektronische Klänge und unerbittlichen auf einen einstampfende Beats steht .Komponiert wurde das Geschehen deshalb wohl auch mit ner 16 bit software .Was nun die Intensität von Black Metal und Grindcore betrifft ,kann ich nur so viel dazu sagen ,dass dies hier für mich damit eher nix zu tun hat .Das gesamte Geschehen hat ganz einfach nur ne nervigen Charakter ,und selbst nach dem x-ten Durchlauf erschließt sich für mich hier einfach kein wirklicher Sinn .Sorry! Wer trotzdem mal seinen Ohren was wirklich nicht Gutes tun will ,der soll halt mal die Scheibe bei https://visceralcircuitryrecs.bandcamp.com/ oder https://www.facebook.com/glaukomsynod/ antesten , bevor man seine sauer verdienten Euronen investiert .Fest steht auf jeden Fall ,dass du für so ne Form der Musik  absolut frei von irgendwelchen musikalischen Vorurteilen sein musst .Denn das ,was dir hier mit immerhin 7 Songs dargeboten wird ,ist musikalischer Stoff ,aus denen nur Alpträume entstehen können oder du im Drogen- oder Alkoholrausch auf alles scheisst ,was da draußen in der Welt so passiert . ( LEO )
Visceral Circuitry
    http://visceralcircuitry.bigcartel.com/
Nihilistic Holocaust Distro    http://nihilisticdistro.tictail.com/

 

   CHOSING  DEATH : DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE VON DEATH METAL & GRINDCORE ( limitierte Erstauflage in Hardcover   ,deutsch )
Da staunt unsereins ja nicht schlecht . In der letzten Ausgabe noch als nen alter Geheimtipp vorgestellt ,hatte man echt keinerlei Ahnung ,das bereits eine Neuauflage des 2006 erschienenen Buches von Albert Mudrian in Planung bzw . in Vollendung lag. Nach gut 10 Jahren ist das Buch nun noch einmal in einer überarbeiteten Fassung erschienen, was durchaus Sin macht .Denn  gerade im extremen Mucke Bereich gibt es nun wahrlich nicht gerade eine Flut an irgendwelchen Veröffentlichungen ,welche sich da mal intensiver mit beschäftigen . Mal abgesehen vom Black Metal Bereich ,den man mittlerweile doch schon in diversen Büchern näher abgecheckt hat ,tut sich gerade in Death/Grind Mucke Bereich nicht gerade viel .Im Ausland gab‘s da zwar die eine oder andere Sache ,welche sich in den letzten Jahren  mit dieser Sparte mal etwas näher auseinander gesetzt hat ,aber in deutschen Landen gestaltete sich das ja eher doch mehr als zurückhaltend .Was gibt’s nun an absoluten Neuerungen oder Veränderungen bei der überarbeiteten Fassung …. ? Zum einen ist es schon mal der fette Hardcovereinband mit dem top gestalteten Cover von Dan Seagrave. Passt auf jeden Fall bedeutend besser als bei der Erstauflage .Layout technisch hat sich hierbei nicht wirklich was verändert ,und man hat den Stil eher beibehalten ,wobei qualitativ gesehen noch mal ne Schippe zugelegt wurde .Die größte Veränderung gab es hier natürlich beim inhaltlichen .Im Gegensatz zur ersten Auflage hat man hier satte 120 Seiten mehr am Start .In Anbetracht der Tatsache ,was so in den letzten 10 Jahren alles im extremeren Metal Bereich gelaufen ist ,schafft man  es allerdings auch hier nicht , alles komplett abzudecken. Da wären ohne Zweifel sicherlich noch nen paar 100 Seiten nötig ,um wirklich ganz tief die Sparte einzutauchen, um alles ,was wichtig oder unwichtig erscheint ,hier auf einen Nenner zu bringen .Neben ner erweiterten Discographie diverser Bands sind es vor allem die 3 neuen Kapitel (Von Tulpen und tausend Seen ,Der lange Atem und Leichenfledderei ),welche insbesondere die inhaltliche Erweiterung betrifft . Gut 50 neue Interviews hat man hierbei geführt ! Zwar gibt es auch ein paar kleinere Änderungen im ursprünglichen Teil  ,aber die fallen nicht wirklich sofort ins Auge .Insgesamt gesehen ,ist es zwar ne ganze Menge ,was man hier an neuen Infos mit reingebracht hat ,bringt aber nun mal leider wirklich nur ansatzweise das rüber ,was sich in den letzten Jahren alles in der Szene getan hat .Dennoch ne wirklich verdammt lesenswerte Lektüre ,gerade für diejenigen ,welche sich erst einmal einen objektiven Eindruck darüber verschaffen wollen ,was Death Metal und Grindcore überhaupt ist bzw .repräsentiert .Auch wenn man bereits die Erstauflage in seine vier Wänden gebunkert hat ,könnte man hier dennoch noch einmal zugreifen um damit seinen extremen Musikhorizont zu erweitern . Die  21,90€  hierfür sind jedenfalls ganz gut angelegt . ( LEO )
Iron Pages    http://www.ip-verlag.de/
 
                                                                                                                BOOZE CONTROL – „ THE LIZARD RIDER“ ( TAPE )
Im Vorfeld informiert man sich ja immer ,was die Kollegen von der schreibenden Zunft so zusagen haben .Und da gingen bei dem zweiten Album  der Braunschweiger die Meinungen doch teilweise ganz schön auseinander .Na gut ,die Geschmäcker sind halt mal verschieden und letztendlich zählt ja die Objektivität .Von da aus gesehen ,kann man den Jungs auf jeden Fall zugestehen ,dass deren Mucke SCHON mitzieht und zum mitgrölen /abbangen zweifelsfrei sau gut geeignet ist .Keine Frage ! Ganz fest im Sitz des klassischen Heavy Metal sitzend ,bieten die hier 10 wirkliche und ehrliche Metal Songs ,die sofort ins Ohr gehen und dich ganz tief in die 80‘ziger Jahre zurück versetzen werden .Die Melodien sind hierbei natürlich mehr als eingängig gestaltet ,so dass die sofort irgendwie hängen bleiben können .In Sachen Tempogestaltung regiert hier zum großen Teil der Midtempo Bereich .Ganz vereinzelt tritt man aber auch mal etwas kräftiger aufs Gaspedal und entfacht schon so nen kleinen metallischen Feuersturm .Insgesamt gesehen sind aber so ziemlich alle Songs recht rockig ausgestattet .Auch bei den vocalen Darbietungen sorgt man nicht dafür ,das irgendwie die Nerven zu sehr strapaziert werden .Der geht hier schon voll in Ordnung ,auch wenn man hier sicherlich in Sachen Volumen und Ausstrahlung sicherlich noch zulegen könnte .So gesehen bietet Booze Control so ziemlich alles ,was der geneigte Heavy Fan braucht .Mir allerdings fehlt hier dennoch doch etwas die Abwechslung ,da gerade im Rhythmusbereich sich mit der Zeit doch nen leichter Gleichklang einschleicht .Die Songs klingen insgesamt alle echt nicht schlecht ,aber so ein WIRKLICHER Titel ,der besonders heraussticht ,fehlt hier ganz einfach .Bei der Produktion des Tapes hätte man sicherlich auch noch ein bissel mehr drauflegen können ,da die doch eher etwas schwach rüber kommt und gerade der Druck und vor allem der Bass hier etwas schwächelt .Dennoch ne durchaus sehr hörenswerte Angelegenheit ,welche bei mir ,insbesondere durch meinen fast alltäglichen Konsum von Death/Grind und Black Metal , einen sehr positiven Eindruck hinterlässt . ( LEO )
Infernö Records   https://www.inferno-records.net/  hell@inferno-records.net
 
                                                                                                                  KRACHNACHT #3 ( SAMPLER )
Mal wieder die Vollbedienung in Sachen metallischer Beschallung gefällig !? Dann liegt ihr bei diesem Sampler goldrichtig ,zumal hier die verschiedensten metallischen Stilrichtungen dargeboten werden und man somit einen wirklich fetten Arsch voll an Abwechslung geboten bekommt .Verewigt haben sich auf diesem Teil ganze 19 Bands ,welche diesen Sampler wohl zum größten Teil selbst finanziert haben ,getreu dem Motto „Support the real underground !“Mit gut ner Spielzeit von 77 Minuten bestückt ,gibt’s dann einen metallischen Rundumschlag von Bands wie Brutal Unrest , Reactory, Moridigan ,Divine Noise Attack ,Goats Rising ,Scarnival ,Damnation Defaced ….um hier nur einige mal zu erwähnen . Für so richtige Sammlerfreaks unter euch sei sicherlich auch noch erwähnenswert ,das es diesen Sampler mit 3 unterschiedlichen Motiven gibt .Das allerbeste ,insbesondere für die Sparfüchse unter euch, ist aber sicherlich ,dass es diesen Sampler gratis gibt .Zu mindestens wir er wohl gratis auf Konzerte etc. verteilt werden, insbesondere was die Braunschweiger Ecke betrifft .Denn dort sind ein großer Teil der hier vertretenen Bands beheimatet und dort läuft ja nun auch die mittlerweile schon kultige Konzertreihe der „KRACHNACHT „ .Hierzu gibt’s dann natürlich auch noch nen Specialangebot . Wer über KERNKRAFTRITTER RECORDS das „Krachnacht#3“ T-Shirt bestellt, erhält natürlich den Sampler gratis mitgeschickt! Falls der Vorrat des auf 2000 Stück „begrenzten“ Samplers mal ausgeht ,hat man dann auch in Planung ,diesen eventuell als Digital Download anzubieten , dessen Einnahmen dann der „Suppenküche Braunschweig“ zugutekommen werden .Das nenne ich mal echten Einsatz !Ein wirklich interessantes Teil ,welches in erster Linie die Undergroundszene unterstützt und sicherlich auch seinen Beitrag dazu leisten wird ,das die eine oder andere Band von Euch mal etwas mehr Beachtung bekommen wird ! ( LEO )
Kernkraftritter Records   http://www.kernkraftritter-records.de/
 
                                                                 STREETCLEANER # 26 ( A4 deutsch )
Mit etwas Verspätung ist nun auch wieder der Wolfgang mit seinem neuesten  „Streetcleaner“  Streich am Start .So wie man es von ihm mittlerweile schon gewohnt ist ,ist auch diese Ausgabe qualitativ verdammt hochwertig ausgefallen .Vom Druck und vom Layout gibt’s da kaum was auszusetzten ,auch wenn sicherlich einiges an Bildmaterial in meinen Augen fast schon etwas zu groß präsentiert wird .Naja ,ist aber sicherlich besser ,als wie teils bei unserer Lektüre ,wo man doch desöftern wohl mal rätseln muss ,wer oder was da zu sehen ist .Letztendlich zählt ja nun aber mal der Inhalt eines Zines ,und der hat es auch dieses Mal wieder in sich .Denn auf den knappen 90 Seiten gibt’s auch diesmal wieder jeder Masse an metallischen Informationen , welche sowohl im Underground beheimatet sind ,aber auch die eher etwas trendigere/kommerziellere Szene ableuchtet. Natürlich setzt man hierbei nicht nur auf eine spezielle metallische Sparte ,sondern bietet in Punkto musikalischer Abwechslung ein doch recht breites Spektrum an . Mit massig Fragen wurde da dieses Mal Bands wie Lord Vigo, Mayfair, Time to Bleed, Gruesome, Morgoth, Pythia ,Jutta Weinhold ( Zed Yago) oder auch Flaming Row überschüttet .  Das der Metalbereich noch viel mehr als „nur“ geile Mucke zu bieten hat ,weiß ja nun jeder .Aber habt ihr schon mal was von „Umläuft – Das Heavy Metal Rollenspiel“ gehört – ich jedenfalls nicht .Von daher sei euch auch dringenst empfohlen ,das Interview mit Ralf Siedek abzuchecken .Ein wichtiger Bestandteil der Metalwelt sind ohne Zweifel auch diejenigen ,welche sich für die graphischen Umsetzungen verantwortlich fühlen .Und so musste sich auch Markus Vesper ,welcher das Cover dieser Ausgabe gestaltet hat ,einer Fragefolterstunde unterziehen . Neben den obligatorischen CD-, Buch-, Fanzine- und Tape Reviews haben‘s hier auch wieder ein paar Spielevorstellungen mit rein geschafft .Aber wie ich es bereits bei der letzten Ausgabe sagte , kann ich  beim besten Willen nicht nachvollziehen ,was die hier zu suchen haben .Natürlich gibt’s neben den ausführlichen Liveberichten vom Keep It True Festival und vom  Bäääm Festival auch noch ein paar kürzere Livestorys hier im Angebot .Ein kurzer „Lemmy Nachruf „ rundet dann das gesamte Geschehen noch ab .Wie immer ne gelungene Ausgabe ,bei der ich mir selbst vielleicht etwas mehr  an wirklich knallharter Mucke gewünscht hätte .Aber da das „Streetcleaner“ nun mal als Heavy Metal Fanzine seinen festen Platz in der Szene gefunden hat ,wäre das ja wohl eher unpassend und fast schon ein kultureller Schock . ( LEO )
http://adnoctum.de/streetcleaner-zine/     wolfgang.schmeer@gmx.de
 
                                                                                                                 INHUMAN INSTINCT – “CRUEL INTENTIONS”  (  EP )
Mein allererster Gedanke  …. Was für nen Bandlogo ? Da muss man schon mal wieder hart im Nehmen sein ,um wenigstens ansatzweise zu erkennen ,wie die Band überhaupt heißt .Sieht zwar irgendwie sau cool aus , aber halt so gut wie gar nicht zu entziffern ! Naja ,das sollte einen dann aber wirklich erst einmal scheiß egal sein ,da ja die Mucke viel wichtiger ist .Und ob man da überzeugen kann ,wird man in den nächsten gut 14 min . wohl hoffentlich erkennen können .Nach nem ehr kurzen,nicht wirklich ganz typischem Inro legen die Chemnitzer dann auch ziemlich deftig und heftig los und lassen keinen Zweifel daran aufkommen ,in welche Richtung die musikalische Reise in den 5 Stücken gehen wird . Brutal Slamming Death Metal ist angesagt , welcher durchaus  einige an interessanteren Rhythmuswechseln und Riffs aufweisen kann .Zum großen Teil zeigt sich das Geschehen hierbei natürlich recht deftig  und niederwalzend, wobei man es stellenweise aber auch mal etwas ruhiger angehen lässt. Hier und da tauchen mal nen paar leichte Parts und Riffs auf ,die schon fast nen gewissen Frickelcharakter haben .Hört sich zwar noch nicht ganz technisch ausgereift an ,kommt aber dennoch recht gut .Was den Aufbau der einzelnen Sogs angeht ,ist man durchaus bemüht ,hier nen bissel Farbe in Sachen Abwechslung reinzukriegen . Ist zwar gerade in diesem musikalischer Repertoire  nicht wirklich einfach umzusetzen ,aber wenigstens erkennt man bei denen ganz klar die Bemühung .Gesanglich bewegt man sich irgendwo zwischen ganz tiefe growls ,geröchel und pig squeals .Obwohl hier nun eher nach ziemlich alten und allseits bekannten Strickmustern arbeitet ,man nun nichts ,was man so noch nicht gehört hat anbietet ,kann man aber damit durchaus für gute Stimmung sorgen .Wer’s mal antesten will ,kann sich die kleine Scheibe bei Bandcamp ja mal runterziehen .( LEO )
https://www.facebook.com/InhumanInstinct666/
 
                                                                  HUMANPARASIT  Nr.14 ( A5 deutsch )
Das „Human Parasit“ Zine Ist ja ohne Zweifel auch schon ne feste Institution im Fanzine / Magazin Bereich  ,insbesondere wenn man sein Herz und seine Seele an den Punk Bereich verloren hat. Immerhin bereits seit Ende 2003 am Start , hat man es gebacken gekriegt ,14 Ausgaben rauszuhauen um damit die wissbegierige Meute unter euch mit jeder Menge Informationen zu versorgen .Sind  zwar nun für so nen wirklich langen Zeitraum nicht gerade super viele Ausgaben ,die man vorweisen kann , aber was zählt ist ja letztendlich wirklich der Inhalt ,die Überzeugung  und der Enthusiasmus ,welchen man in seine Sache steckt .Und da lassen sich die Macher echt nicht lumpen .Rein von der Aufmachung und vom Layout her ,erinnert es mich doch schon nen bissel an das alte und kultige GUC Fanzine. Mach auf jeden Fall echt was her ,ist recht übersichtlich und cool layoutet .Zwar könnte man an der Stelle vielleicht gleich mal wieder über die teilweise etwas zu klein geratene Schriftgröße meckern ,aber wozu gibt’s Brillen ,Lupen oder Kontaktlinsen ….Das ist nun absolut kein Grund ,dieses Teil mit Missachtung zu strafen .Denn was man hier auf satten 100 Seiten zusammengetragen hat ,ist echt beachtlich .Neben zwei Special - ein recht ausführlicher Bericht zum Thema Videos und Punkrock und ne Vorstellung diverser Szeneläden in der Heimatstadt des Herausgebers ,Hannover ,präsentiert man hier natürlich  auch massig Bands im Interviewformat . (u.a  Frontex , Oi! Of the Tiger ,Chorea Huntington, Love A ,Abrupt, Headshox, FCKR, Zex, Bocky vom Punkrock!-Fanzine).Und die lesen sich verdammt gut ,zumal man hier doch mehr ne persönliche Note reinbringt und sich ziemlich weit weg von den typischen Klischees bewegt .Genau so präsentiert man sich mit seinem Reviewbereich .Hier wird absolut nix verschönt ,sondern knallhart seine eigene ,ehrliche Meinung rübergebracht .Top ! Neben ein paar vereinzelten Liveberichten ,diversen politischen Themen werden euch hier auch Veranstaltungsorte wie die „Luftschlossfabrik“ in Flensburg und das „Nexus“ in Braunschweig vorgestellt. Richtig gut und vor allem interessant gestaltet sich auch die Rubrik „Meine Lieblings Mixkassette .Geile Idee ,die man als Fanzinemacher doch glatt klauen könnte !Abgerundet wird der gesamte Inhalt dann noch durch diverse anderweitige Beiträge ,welche inhaltlich hier natürlich voll reinpassen .Um das Teil nun wirklich intensiv abzuackern ,braucht es echt schon seine Zeit . Danach seid ihr aber auf jeden Fall um so einiges schlauer .Ein wirklich starkes ,sehr persönliches Fanzine ,welches wirklich zu 100% das rüberbringt ,was man selbst als Herausgeber verkörpert .Die schwer verdienten 4,-€ (+ Porto) sollten Euch das Teil echt wert sein . Die ersten 50 Hefte kommen übrigens noch mit Tapesampler + Broschüre + Aufkleber. ( LEO )
Philipp Bäppler, Schaufelderstr. 19, 30167 Hannover    www.facebook.com/humanparasit     http://www.humanparasit.blogsport.eu     humanparasit@web.de
 
                                                                   FUZE.58/59/60 60 ( A4 deutsch )
Das FUZE ist nen richtig geiles Magazin ,welches aber bisher leider viel zu selten den Weg in meinen Briefkasten gefunden hat .Bekannt sein müsste das Teil bei einigen Leuten unter euch durchaus schon ,da man ja nun mittlerweile auch schon auf über 60 Ausgaben zurückblicken kann .Wenn ich es jetzt richtig deute ,kommt diese durchaus verdammt fette Lektüre ( sind jedes Mal über 60 Seiten ) alle 2 Monate neu raus ,wobei es  - was mehr als beachtlich ist – kostenlos ausgelegt oder verteilt wird .Zu mindestens steht fett drauf FOR FREE . Habe allerdings gerade entdeckt ,das man sich das Teil  auch abonnieren kann (Das Fuze Abo über sechs Ausgaben kostet lediglich 15 € - auch ins Ausland ). Naja ,da wird wohl unsereins dann auch gleich mal zuschlagen ! Denn das Teil lohnt sich wirklich zu 100% ,auch wenn man sich rein musikalisch gesehen ,nun mal nicht nur komplett der Metalszene widmet ,sondern auch in andere härtere musikalische Regionen eintaucht .Teils in Farbe teils in schwarz/weiß gehalten ,bietet man hier inhaltlich wirklich ne verdammt große Masse an Informationen ,welche sich nicht nur auf diverse Interviews oder Reviews beschränken . Richtig gut hierbei kommt die Mischung aus eher „großen“  und eher noch undergroundigen Acts ,welche man sich hier zur Brust nimmt .Inhaltlich sind die Inties echt verdammt gut gemacht und ganz weit weg von irgendwelchen Standards . Auch was den Tonträgerbereich betrifft ,tauchen hier nicht übermäßig viele der gängigen und „angesagten „ Veröffentlichungen auf .Sind doch teilweise einiges an Sachen dabei ,die wohl nicht immer sofort den Weg in die ganz fetten Mags schaffen .Auf jeden Fall lesen sich sowohl die Reviews wie auch die Interviews super und sorgen auf jeden Fall dafür ,dass man seinen musikalische Horizont enorm erweitern kann und sicherlich das eine oder andere entdecken wird ,was sich lohnt ,mal näher unter die Lupe genommen zu werden .Ich kann das Teil nur wärmstens weiter empfehlen !Für Metalheads ,die eventuell noch zweifeln ,das sich so’n Mag wirklich lohnt ,hier mal noch nen ganze kleiner und kurzer Überblick  über die Schwermetallischen Acts ,welche ihr in diesen drei Ausgaben findet .
Nr.58 LONG DISTANCE CALLING, HATEBREED, ABORTED
Nr.59 WHITECHAPEL, REVOCATION, FOR I AM KING, GOJIRA, AKANI
Nr .60 IN FLAMES , MESHUGGAH , HEAVEN SHALL BURN , SUICIDAL TENDENCIES , BLOODSHED REMAINS , NEUROSIS, BRUJERIA
( LEO )
Joachim Hiller - Postfach 11 04 20 - 42664 Solingen          office@fuze-magazine.de   http://www.fuze-magazin.de/
 
                                                                  HERMYTH ZINE No.7 (A5 englisch )
Ist immer irgendwie Schweine geil , wenn solche Kontakte keine Eintagsfliegen bleiben und  man sich in Sachen Zine Tausch treu bleibt .War ich schon bei der vorangegangenen Ausgabe richtig positiv gestimmt , kann man diesen Eindruck mit der aktuellen Ausgabe noch mal steigern .Zum einen ist es erst einmal der Umstieg vom A 4 Format auf  kultiges A 5 Format .Ist irgendwie viel handlicher und natürlich auch so richtig old school .Hinzu kommt hier natürlich noch der geniale cut and paste Layout Stil  ,welcher dem Zine noch mal zusätzliches so diesen gewissen Charme verleiht . Ist wirklich sau stark ,wie der das hier alles in Bild und Schrift - wirklich übersichtlich - zusammengebracht hat .Selbst die Schriftgröße und die Qualität der Kopien kann sich echt sehen lassen ! Das hat man schon bedeutend beschissener woanders gesehen .Das nicht nur das Layout so richtig undergroundig gehalten wird , wird einem dann hier auch bei den Interviews ganz deutlich klargemacht . Nix mit irgendwelchen trendigen super Acts oder „Szenegrößen „ .Hier geht’s knallhart ganz tief in die Undergroundregionen ,wobei man sich nicht nur der musikalischen Sparte widmet ,sondern auch anderweitige „Übeltäter“ der Szene ableuchtet .So gibt’s hier z.B diesmal recht ausführliche Gesprächsrunden mit BLAZT PROMOTION oder dem EXISTANCEDENIED ZINE .War man in der letzten Ausgabe noch rein musikalisch gesehen ,eher recht deutlich dem Death Metal zugetan ,zeigt man sich dieses Mal auf seinen 42 Seiten durchaus etwas breiter gefächert .( Interviews gibt’s unter anderem mit  NYMPHOLEPSY  ,DIRE CROWN ,MILITANT ATTACK ) . Natürlich gibt’s hier auch wieder so einiges an diversen Tonträger Reviews zu entdecken ,welche ,so würde ich doch glatt mal behaupten  ,hier in deutschen bzw . europäischen Gefilden eher völlig unbekannt sein dürften .Echte Underground Leseratten dürften in der Fanzine Review Rubrik sicherlich mal wieder die eine oder andere Neuentdeckung machen . Abgeschlossen wird dann auch diese Ausgabe mit dem eignen HERMYTH ZINE FORUM ,in welchem man verschiedene  Vertreter der Metalszene  gleichzeitig mit ein paar Fragen „belästigt“ .Insgesamt gesehen liest sich das Teil - selbst für so einen Englisch Schwachmaten wie mich – flüssig und vor allem verständlich. Wer hier zugreift ,wird ohne jeden Zweifel mal wieder seinen metallischen Horizont  um einiges erweitern können . ( LEO )
M. Azman Aziz   Lot 941, Jalan Setulang Daeng,   Pulau Gadong,   75200 Melaka   Malaysia

 

                                                                                                        CIONGS #1/ 2016 ( litauisch ? )
Mal wieder was ganz brandneues aus dem Bereich der undergroundigen Printveröffentlichungen kommt aus Litauen .Das die Szene dort allen Anschein doch recht aktiv ist ,habt ihr ja eventuelle schon durch das DIOVIM Zine ,welches ich Euch hier schon vorstellte ,mitbekommen .Obwohl man diese 6 zusammen getackerten A 4 Seiten weniger als eine Zine sondern wohl eher als ne Art Newsletter ansehen sollte ,gibt’s inhaltlich dennoch so einiges geboten ,was auf den ersten Blick ohne Zweifel auch ne ganze Masse an interessanten musikalischen Sachen zu bieten hat .Wäre man der litauischen Sprache mächtig ,wäre es natürlich noch um einiges interessanter .So beschränkt sich halt nun mal meine Meinung darüber „nur“ auf die musikalische Auswahl und das Layout .Layout technisch ist‘s im schnuckligen old school Format gehalten und hat ganz den Anschein von ner cut & past  Herstellung .Musikalisch bewegt man sich hier natürlich dann auch ganz tief in der Undergroundgefilden, wobei man sich musikalisch nicht nur einer Sparte widmet ,sondern doch recht vielseitig zur Sache geht .Sage und schreibe ganze 18 Bands ,auch aus der internationalen Undergroundszene ,wurden dann hier mal näher untere die Lupe genommen .Ausgehend von der Anzahl der Fragen ,scheint man das dann auch recht intensiv ,sprich ausgiebig gemacht zu haben .Tja ,und das war es dann auch schon .Kein Vorwort ,keine Reviews ,keine Liveberichte oder ähnliches .Selbst so was wie direkte  Kontaktadresse konnte man hier leider nicht ausfindig machen ,wobei sogar das word wide web hierzu absolut keinen Treffer ergeben hat .Naja ,wie sagt man so schön „Underground pur! Wenn’s nun da draußen Leutchen geben sollte ,die mit Bands wie  „MERAUDERS ( Death/Thrash ) ,REGURGIMENTACÄO NECROVAGINAL SANGRENTA (Splatter Death  ) ,PANZERKREUZER ( Death  ) ,LAID TO WASTE ( Thrash ) ,DOOMENTOR ( Doom/Death ) ,MURDER I.N.C ( Thrash  ) ,DEHEAD ( Thrash  ) ,ELIMINATOR ( Thrash  ) , REIGN (Thrash ) ,CARNATE ( Death Metal ) ,TANKIST (Thrash  ) ,TRUCAS ( ( Thrash ),ALCOTOPIA ( Speed/Thrash ) ,ROAD RIDER ( Heavy  ) , DAEMONIAC ( Death)METALQUIL ( Speed/Thrash  )MASK OF SATAN ( Death ) , REVULSED ( Death/Thrash ) was anfangen können und die eventuell schon in ihr schwermetallisches Herz geschlossen haben ,dem wird hier auf jeden Fall informationstechnisch weiter geholfen . Wenn ihr nun an den Blätterchen Interesse zeigt ,sollte ihr euch mal an die unten angegebene Adresse wenden .Soweit wie ich das jetzt geschnallt habe ,vertreibt der Typ vom DIOVIM Zine wohl das Blätterwerk . ( LEO )
DIOVIM ZINE  Rolandas K .  P.O.Box 6  Laisves  38    LT-89223 Mazeikiai   Lithuania
 
                                                                                                       SLEDGEHAMMER NOSEJOB – “STOP!HAMMERTIME! „
Ähhm , verstehe ich jetzt so gut wie gar nicht ,das deren Mucke bei vielen als reiner Death Metal durchgeht ! Denn die als Nebenprojekt „getarnte“ Band derbeiden „Massive Assault „ Recken Carl Assault und Fredde Kaddeth bietet mitihrem aktuellen Rundumschlag 10 Songs ,in denen viel mehr steckt ,als nur ne tödliche Dosis an Metal .Und das merkst du schon ganz eindeutig vom aller ersten Song an .Denn bereits hier heizt uns das Niederländische Vierergespann mit ner mächtigen Portion an Rock’n Roll der Marke „Motörhead“ ein. Und diesen verdammt rockigen ,rotzigen Einschlag findet man dann in vielen der Songs hier wieder. Auch so nen ganz leichter ,dreckiger Punk Einschlag ist hierbei sicherlich nicht zu verleugnen . Das es hierbei so einiges an Stücken gibt , die so nen richtig starken Mitgröhlfaktor inne haben und bestens dazu geeignet sind ,die Party und den Bierkonsum bis zur totalen Ektase zu treiben, steht hierbei natürlich völlig außer Frage . Aber natürlich geht’s dann hier auch verdammt schwermetallische zur Sache .Voll gepackt mit schweren Riffs  ,schwingt man neben diversen Heavy Einflüssen auch ne verdammt fette und schwere Death Metal Keule .Teilweise stark in Richtung Schweden Death Metal tendierend ,erinnert mich hier so einiges an alte „Entombed“ Sachen ohne jedoch den Eindruck entstehen zu lassen ,man würde hier was geklaut haben .Streckenweise richtig stark groovig rübergebracht ,gibt’s da so einiges an Songs zu entdecken ,welche dich ganz einfach nur mitreißen werden .Beispiele gefällig … ? Titel 4 „Crashing“ ist so’n  richtig knallharter Death Metabrocken .Geradlinig mit tiefen growls unterlegt ,wird hierbei keine Ruhepause eingelegt ,sondern durchweg ziemlich fett ein „vom Leder“ gezogen „ . Zwar wird nach knapp der Hälfte dann mal etwas länger auf ner eher melodiöseren Scheine gefahren ,was sich zum Ende hin dann aber wieder zu ner richtigen Ballerei entwickelt .Geiles Stück ,welches dich unweigerlich mitreißen wird . Für mich der absolute Top Titel der gesamten Scheibe ist der letzte Song „Black Death „ .Denn das Teil hier ist wahrlich ein absolut gewaltiger Brecher ,welcher für meine Ohre sogar so nen ganz starken „Bolt Thrower“ Einschlag aufweist .Das Teil zieht dich komplett mit und knall recht unbarmherzig in deine Gehörgänge .Zum Ende hin wird man dann eher etwas schwerfälliger ,fast schon etwas doomig ,bevor man dann mit Glockengeläute die Scheibe eher etwas sachter ausklingen lässt .Sau fetter Sound und Rhythmus ,welcher sofort in Fleisch und Blut übergeht .Letztendlich kann man echt nur eins ganz klar sagen - das Album macht absolut Spaß ,bringt nen paar eigene Ideen mit ,ist super fett produziert und rockt ab wie Sau .Wer hier noch ruhig stehen bleibt und sich nicht wenigstens nen bissel einen „abzappelt „ ,dem ist absolut nicht mehr weiter zu helfen .Zugreifen ! ( LEO )
Defying Danger Records  P.O. Box 100133   06871 Lutherstadt Wittenberg    http://defyingdanger.de/start/       https://www.facebook.com/defyingdanger/?fref=ts
 
                                                                                                         EXTREME LIEDERMACHING Nr.15 ( A 5 - deutsch )
Auch der “Schlachter” bleibt der Welt weiterhin mit seinem eher etwas eigenwilligem Zine treu und geht mit dem Teil nun bereits in die 15’te Runde .Im Gegensatz zu seinen bisherigen Veröffentlichungen hat sich das Teil von A4 nun zum A5 Format verkleinert .Das ist dann aber auch so ziemlich die einzige wirkliche Veränderung .Denn ansonsten ist man sich ,trotz Kritiken ,seinem Stil treu geblieben . Das Heft kommt in getackerten und s./w. kopierter Form daher und spricht natürlich vor allen alle Fans der Liedermacher Szene an . In früheren Zeiten hatte sich hier ja durchaus auch mal die eine oder andere Metal Band verirrt ,was aber heutzutage allen Anschein nach ,komplett weggefallen zu sein scheint .Vom Layout her geht’s hier auch wieder in dem typischen „Schlachter“ Style voran ,welchen ich bis zum heutigen Tage aber immer noch nicht wirklich nachvollziehen kann .Zum einen wird mit dem vorhanden Platz verdammt verschwenderisch  umgegangen und zum anderen verwendet man Bildmaterial ,bei welchem ich echt immer Probleme habe ,dieses Sinn mäßig hier zum Inhalt zuzuordnen .Aber hat halt jeder so seine „Macken „ und Vorstellungen ,was das Layout betrifft .Na auf jeden Fall gibt’s hier so einiges an Interviews zu entdecken ,welche den interessierten Liedermacher Fan ansprechen dürfte .So stellen sich Hazelbeard, Manuel Zurek, Schraubenyeti , Nano Miratus , Hanna Herrlich oder auch Naked der Lese Gemeinde hier vor .Zu finden ist ebenfalls noch ne Geschichte über die " Die Pausenbrot Revolution 1995 / 1996 " .Neben dem Hauptheft gibt’s dann noch ne Heftbeilage " Im Strom der Zeit " und nen  Sampler, auf welchen sich 17 Vertreter der Szene verewigt haben .Wer sich nun ein Exemplar der sage und schreibe 720 Stück Auflage sichern will oder sogar muss ,investiert 1,20 € + Porto  1,45€  . ( LEO )
http://extrem-liedermaching.de.tl/     extremliedermaching@gmx.de
 
                                                                                                       ENDLESS CURSE – “SLAVE BREEDING INDUSTRY”
Ich weiß echt nicht ,was manche Schreiberlinge immer zu meckern haben !? Denn das ,was hier mehr als fett aus den Boxen ballert ,hat auf jeden Fall genügend Potential ,um die Meute anzuheizen und dafür zu sorgen ,das so‘n richtig kranker, kaputter Pit zustanden kommen wird / kann .Denn die drei schwäbischen Jungs haben‘s zu 100% drauf ,dir die Birne mit den hier verewigten 7 Songs vollends wegzublasen. Obwohl sicherlich die Death Metal Gewaltexzesse ,denen man sich hier widmet ,nicht wirklich neu oder überdimensional anders sind ,wie man es halt kennt ,bringen die aber alles mit ,was man halt braucht ,um so richtig abzugehen .  Deftiges gutturales Growlen , Pig Sequels und miesestes Keifen stehen hierbei natürlich genau so auf dem Plan wie sau geile und ultra derbe Gitarren . Der Mann am Schlagwerk wütet wie nen Vieh und unterstützt ungemein dieses verdammt intensiv ballernde Inferno. Obwohl ich nun irgendwo was von  Metalcore und Black Metal Einflüssen gelesen habe ,suche ich die hier aber wirklich vergebens .Also da kann ich nun absolut nichts ausmachen ! Am ehesten könnte man hier neben dem intensiven brutal Death Metal da vielleicht noch den einen oder anderen kleineren Grindeinschlag hinein interpretieren .Nicht mehr und nicht weniger ! Auf jeden Fall will und muss ich euch dieses derbe und fette Monsterteil empfehlen .Macht echt verdammt Laune und man fühlt sich wirklich fast schon genötigt , die Play Taste immer wieder aufs Neue zu drücken .Das gute Teil könnt ihr für nen Zehner abgreifen um euch die volle Ladung Death Metal einzupfeifen . ( LEO )
https://www.facebook.com/EndlessCurse/   http://www.endlesscurse.de/

 

                                                                                       HAMMER   MONOLITHE -  „I, III, IV, EPSILON AURIGAE, ZETA RETICULI”
16.09.16 JZ Ost in Wolfsburg. Auf der Bühne, die nicht gerade besonders groß ist (bis zur Decke sind es auch keine 2.5m) ist stehen sieben Mucker aus Frankreich (drei Klampfen, Bass, Tasten, Schlagzeug, Gesang) und zelebrieren ihre Version des Funeral Doom. Irgendwo in der Ecke von Evoken, Esoteric und Ahab, aber ein Hauch weniger lebensfeindlich wie die erstgenannten und weniger feucht wie die letztgenannten. Der Sound schiebt sich Millionen Tonnen schwer durch den Raum, walzt alles platt, trotz der Vielzahl der Instrumente filigran und berechnend. Oder gerade deswegen. Man entwickelt Soundkaskaden und Landschaften von einer unglaublichen Weite und düsteren Schönheit. Die meisten Zuschauer stehen zementiert und fasziniert vor der Bühne und schauen gebannt auf die Bühne, was da gerade passiert, ein paar andere lassen sich bangend von dem Soundwall durch die Dunkelheit tragen. Wahnsinn. Das Ganze hat begeistert. Ich war nicht der einzige, der gleich alle verfügbaren Tonträger zum Spezialpreis mitgenommen hat. Zuhause und von der Konserve offenbart sich eine noch größere Filigranität und Schönheit als auf der Bühne. Das Ganze in Worte zu fassen kann nur an meiner Limitiertheit an Worten scheitern und ich kann nur die Empfehlung und den Tipp geben: Anhören! Einen Tonträger herauszuheben ist nicht möglich. Und - macht euch auf was gefasst: die Titel variieren zwischen 15 und 57 Minuten. ( FRANK )
Debemur Morti Productions  http://www.debemur-morti.com/
 
                                                                                                                     MELOCO  - "PORT NOIR"
Man(n) sollte ja niemals mit Vorurteilen an irgendwelche Veröffentlichungen gehen ,da man meistenteils damit ziemlich falsch liegt .Beim ersten anchecken dieser CD und den Bandfotos schnellte bei mir sofort der Gedanke an so nen neumodernen ,schon hundertfach gehörten corigen Kram durch den Kopf ….Damit hat die Nürnberger Band auf ihrem Debütalbum aber zum Glück nicht allzu viel zu tun .Sicherlich ,in den hier gebotenen 13 Songs gibt’s durchaus so einige Stellen und Passagen ,welche so in die Harcore Richtung tendieren .Aber die stehen nun wirklich in keinster Weise vordergründig  ,sondern fügen sich passen ins gesamte musikalische Geschehen ein .Tja und wie soll man euch denn nur deren musikalischen Stil näher bringen ,welcher sich doch verdammt facettenreich und äußerst interessant hier zu Schau stellt .Als Oberbegriff könnte man das Ganze hier vielleicht am ehesten noch in die Sparte Rock einordnen ,wobei man mit dieser Bezeichnung sicherlich nicht wirklich dem gerecht wird ,was hier insgesamt gesehen musikalisch abgeht .Denn obwohl das Grundgerüst der einzelnen Stücke sicherlich im Bereich Rock liegt ,werden hier aber auch harte metallische Riffs , Nu Metal Anleihen und natürlich diverse corige Klänge mit eingebunden .Sicherlich ist das nun noch nicht der absolute Burner ,um da gleich mal eure sauer verdiente Kohle zu investieren .Aber die Band hat noch mehr drauf . Eher ein bissel erstaunlich ,vielleicht sogar verwunderlich ,taucht bei denen dann auch noch so einiges an elektronischen Elementen auf ,welche man in dieser Form hier nun absolut nicht vermutet hätte .Erstaunlich hierbei ist dann echt die Tatsache ,das dies alles wirklich verdammt gut zusammenpasst und die Songs weder überfüllt noch chaotisch rüberkommen . Wie aus einem Guss  geformt ,zieht man hier seiner meist kraftvollem, teils aber auch  melodiösen Rock Wege . Abwechslung und vor allem Spielfreude sind hier zu jedem Zeitpunkt ganz klar zu erkennen . So wie es rein musikalisch kaum mal langweilig wird ,so zeigt man sich auch beim Gesang nicht von Monotonie geprägt . Neben corigem Ausdruck ,kräftig rockigen Stil entdeckt man hier natürlich auch mal cleane Vocals. Mit Titel 10 , einem Piano Instrumental setzt man euch dann auch noch so einen kleinen „Kulturschock“ vor die Nase ,welche aber dennoch alles andere als unpassend oder fehl am Platze ist .Insgesamt gesehen ist deren Debüt absolut nicht von „schlechten Eltern“ und kann sich gerade durch sein durchweg präsentes hohes  Energielevel und seinen Facettenreichtum  sehen lassen .   ( LEO )
Boersma Records   http://www.boersma-records.com/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439   info@gordeonmusic.de
 
                                                                                                                     GRIM VAN DOOM – „GRIM LOVE“
16.09.16 JZ Ost in Wolfsburg, gleich nach Monolithe entern vier Personen die Bühne, zwei davon überdurchschnittlich tätowiert und fangen an zu spielen. Doom ... Sludge ... Down und Crowbar lassen grüßen. Es wird heiß, die vier Herren leisten Schwerstarbeit, es dröhnt und kracht. Die Herren schieben glühende Soundklumpen durch den Raum. Man fühlt die Swamps brodeln und dampfen. Es wird richtig heiß, kochend heiß. Die Jungs sind richtig gut. Man will tanzen, moshen und schwitzen und macht es. Geht gar nicht anders. Von der Konserve funktioniert das ebenso. Schönes Cover, wirkt als Vinyl erst richtig. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein, außer ein: Danke, das hat richtig Spaß gemacht! Sowohl live als auch vom Tonträger. (FRANK )
Aural Attack Records    www.AuralAttack.de
Wooaaargh     www.WOOAAARGH.com 
 
                                                                                                                     MORBID PANZER – “ ONLY THE TOTAL DEATH “ (7" EP )
Berlin scheint sich ja wirklich immer mehr zu der Hochburg des Metals zu mausern .Was da so in letzter Zeit an wirklich verdammt guten Bands und ihre Veröffentlichungen auftaucht ,ist schon nicht mehr normal .Denn auch „Morbid“ Panzer“, die gerade erst mal  seit 2015 am Start sind ,legen hier ein Stück Mucke vor , welche es echt wert ist ,in die Sammlung aufgenommen zu werden . Leider sind’s bei ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung ( 2015 gab’s aber schon nen Demo  „MMXV" ‎​) nur 2 Songs geworden ,welche aber immerhin , jeweils über 5 Minuten laufen . Auch die Cover Gestaltung macht echt was her und macht auch richtig an . Ich stehe auf diesen Style ! Und was bietet uns dieses auf 350 Stück limitierte Teil nun musikalisch …? Herrlich roh und vor Kraft strotzend treibt man hier seine musikalischen Umtriebe in den Gefilden des Thrash-/ Black-/ Death Metal ,wobei sie Death Metal Anteile aber eher etwas hintergründiger agieren und am ehesten noch in Form diverser Riffs hier auftauchen . Volle Pulle auf  old school getrimmt  , wird einen diese musikalische Symbiose perfekten vor den Latz gepfeffert . Hier wird nichts verschönt oder modernisiert ,sondern durchweg der alte Spirit verbreitet .Ungezügelt ,umringt von einer bösartigen ,morbiden und düsteren Stimmung ,wird hier so ein richtig schwerer rotziger Sound erschaffen ,welcher echt zu begeistern weiß .Über weite Strecken prasseln dir hier Riffs entgegen ,die schon irgendwie den Eindruck eines großflächigen Bombardement erwecken .Obwohl gerade die Gitarrenarbeit eher etwas simpler gestaltet ist ,trifft fast jeder einzelne Anschlag haargenau ins Schwarze und wird unweigerlich jedes Ziel tödlich getroffen ,niederstrecken . Die Einleitung mit nem eher etwas bedrückender wirkenden Intros und der „Abgesang“ mit nem Outro sind hierbei genauso treffsicher wie die gesanglichen Leistungen . Ne echt starke Scheibe ,die es zu 100% wert ist , öfters mal aufgelegt zu werden . ( LEO )
Into Dungeons Records    www.into-dungeons.de
 
                                                                                                                     SOULSPLASH – „ RECOVERY“
Hier kommt was Exquisites für den offen gesinnten Musikfreund. Die beiden Verantwortlichen Raimund und Matze könnten dem einen oder anderen, älteren Musikfreund durch ihre Tätigkeit bei SQUARE WAVES Anfang der 90er ein Begriff sein, Matze allein war mal bei PROTECTOR und HEADSHOT tätig. Aber das ist lange her. Raimund ist der Hauptschreiber und singt hier. Stilistisch und musikalisch wird gerockt, oft mit Akustikgitarre dabei, etwas Country Rock, etwas Americana, gepaart mit rockigen Elementen a la AC/DC und Ähnlichem. Raimund klingt, als ob er schon alles gesehen hat, alles kennt, alles erlebt hat. Abgeklärt, erfahren, souverän. Als ob er jahrelang gesucht und jetzt seinen Weg gefunden hat. Vielleicht sogar gerade dabei ist, anzukommen. Und davon möchte er jetzt berichten. Diese 35 Minuten sind wie eine freundschaftliche und fette Umarmung. Komm, Junge, setz' dich. Nimm einen Daumenbreit Jack, Jim oder Johnny, lass es Dir gut gehen und lass dich einen Augenblick fallen. Beim ersten Durchlauf wäre ich beinahe auf die Knie gefallen um einer höheren Macht zu danken, dass ich das gerade hören darf. Am Ende gibt es noch ein Cover, Depeche Modes Personal Jesus, in der Version von Johnny Cash. Passt!  ( FRANK )
Timezone Records    http://www.timezone-records.com/
 
                                                                                           HAMMER            KRYLITHSIC – “BEAST OF THE NORTHERN  HEMISPHERE” ( EP )
Wer hätte das gedacht ,das meinereins auch mal wieder eher etwas sprachlos dasitzt und sich durchweg an diesen wirklich satten 6 Songs ergötzen kann .Aber halt ,bevor ich euch hier anlüge – eigentlich sind es nur 3 echte Songs ,welche uns hier die Berliner schonungslos vors Fressbrett hauen ,denn 3 Songs kann man wohl wirklich nur als Intros bzw . Filmsamples ansehen .Aber egal ,denn das ,was die Jungs mit den 3 Songs hier einem entgegenwuchten ,hat verdammt nochmal enormes Potential und wird ,ohne zu lügen ,bei wirklich jeden Musikextremisten zum Orgasmus führen .Denn deren Mischung aus Death Metal ,Death Core und diversen Grindsprenklern hat das Potential einer absoluten  Vernichtungsmachinerie . Brachial ,enorm derb und völlig ohne Kompromisse malträtieren die hier ihre Instrumente ,als ob es keinen Morgen mehr geben würde .Der Bass drückt so richtig schön mies ,die Drums entwickeln sich immer wieder zu einem wahren infernalen Massaker und die Gitarren zerreißen dir fast die Eingeweide .Oh man ,das ist vielleicht ein geiler „Scheiß“ ! Das Ganze ist dann eher etwas schräg und chaotisch aufgebaut ,ohne hierbei aber in irgend einer Form ins totale wilde unkontrollierte Gekloppe abzudriften . Ganz im Gegenteil ,denn technisch gesehen ,bieten die hier wirklich echtes und verdammt hochwertiges Material an ,welches mit einer Präzision dargeboten wird ,die man eher nur seltener vorfindet . Richtig geil sind die inmitten des schrägen Geschehens reingezwängten , noch schrägeren herrlich fitschenden Riffs ,welche man in dieser Form vor allem in extremen Grindcorebereich vorfindet .Dadurch wird noch mal ne Portion mehr an „Abartigkeit“ in die Songs gepackt ! Gesanglich lässt sich das hier gebotene kaum beschreiben . Das einfach nur als Growls zu bezeichnen ,wäre echt zu einfach .Ultra tief und verdammt dunkle gehalten ,wirken die Darbietungen fast schon pervers und unmenschlich . Mit Sicherheit werden sich hier bei dem einen oder anderen die Nackenhaare vor Begeisterung oder auch Entsetzen aufstellen .Leute ,greift zu ,denn das hier ist echt ein absolut brutaler Hassbrocken ,welcher durch Präzision und Intensität den Untergang der menschlichen Rasse einläuten kann .Also ,ran an den „Speck“ und saugt euch das Teil als kostenlosen download sofort auf euren PC . Ich bin einfach nur begeistert !  ( LEO )
https://www.facebook.com/krylithsic/     http://www.krylithsic.de       https://krylithsic.bandcamp.com/

 

                                                                                                                     EWIGHEIM – “ SCHLAFLIEDER”
Jetzt erst mal fast ein Schock ! Ohne vorher irgendwelche Infos zu lesen ,die CD rein in den Schacht und entgegen meiner Erwartungen ,kommt hier kein Black Metal …Dabei wäre es durchaus möglich gewesen ,dass unsereins bereits schon mal was von den 3 Musikern aus Thüringen gehört hat .Seit immerhin auch schon 17 Jahren sind die am Start und legen mit „Schlaflieder“ bereits ihr sechstes Album vor .Aber alles kann man ja nun auch noch nicht abgecheckt haben ,also mal hören was das Trio um Allen B. Konstanz, Schwadorf (beide The Vision Bleak) und Yantit (Eisregen) mit ihren gut 46 Minuten langem Musikdarbietungen zu bieten haben .Rein vom Titel her ausgehend ,könnte man eventuell dann doch schon etwas schlussfolgern ,welche Richtung man hier einschlagen wird . Wird’s eventuell ne eher langweilige Mucke bei der man am besten einpennt ,um sie nicht ertragen zu müssen ???? Falsch ,auch wenn sicherlich ein Großteil der Stücke einen eher verdammt ruhigen Charakter haben und dich mit ihrer dichten Atmosphäre fast durchweg mit auf eine eher etwas morbide wirkende Traumreise nehmen können .Recht tief im Gothic Metal Lager angesiedelt ,ohne dieses jedoch zu ultra typisch auszureizen ,bieten die hier Mucke ,die echt unter die Haut geht und dich tief in eine Gefühls – und Gedankenwelt drückt ,welche dich so schnell nicht wieder loslässt . Die gekonnte Zusammensetzung aus Synthies , Piano  und Drums erzeugen hier ne wirklich starke Atmosphäre ,welche immer wieder mal auch durch etwas härtere/ruhigere Gitarrenpassagen durchdrungen werden .Die recht eingängigen Melodien gehe hierbei wirklich mal gut ins Ohr und zeigen ganz deutlich ,dass hier nun absolut keine Anfänger am Werkeln sind .Über all dem Geschehen schwebt ne sanfte ,sehr  ausdrucksstarke Stimme ,welche im Sprechgesangstyle dargeboten wird .Obwohl sicherlich der Großteil des hier gebotenen Materials eher in Richtung Gothic Metal Balladen geht ,gibt’s aber auch ein paar Songs ,wie z.B . Titel 4  „Ein Stück näher „ ,bei welchem man mal so richtig los rockt .Insgesamt gesehen hätte sicherlich ein klein bissel mehr Abwechslung hier nicht geschadet .Dennoch gibt’s hier absolut keinen Moment , in dem man sich irgendwie gelangweilt fühlt ,mit Kitsch überschüttet wird oder vielleicht sogar die STOP Taste drücken will ! Wer sein Herz an ne atmosphärisch dichte, dunklere und tiefgründige Gothic Rock Mucke verloren hat ,dem wird hier das volle Programm geboten . ( LEO )
Massacre Records   http://www.massacre-records.com/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439   info@gordeonmusic.de
                                                                                     
                                                                                                                           KEITZER – „ ASCENSION“
Die fünf Burschen aus Nordrhein Westfalen sind eigentlich schon immer ein Garant dafür ,dass es bei denen so richtig mächtig eins vor den Bug geknallt gibt .Und so ist es verwaltungsmäßig dann auch erst einmal auf ihrem mittlerweile sechsten Longplayer .Schon mit dem Eröffnungssong geht man gleich in die Vollen und serviert ne gehörige Portion an ultra fetten Grind/Death Melodien .Entgegen dem ,was man den Jungs bei ihren anderen Veröffentlichungen immer mal wieder vorgehalten hatte ,das sie zu wenig Abwechslung mit reinbringen ,entpuppt sich der aktuelle Longplayer dann doch als ein  46 minütiger Musikwerk ,in welchem man eine gehörige Portion an Abwechslung mit reinbringt. Denn neben den allseits vorhandenen starken Grind/Death Einflüssen ,hat man sich hierbei dieses Mal nicht gescheut ,auch mal musikalisch etwas weiter über den Tellerrand zu gucken .So kommt z.B Titel 3  „Piece Was Never An Option“ mit ner fetten Portion an HC Einflüsse daher ,welcher zusätzlich noch durch ein paar ganz leichte Thrash Metal verfeinert wird .Andererseits gibt dann wiederum mal so ein Stück ,was total aus der gewohnten Rolle fällt und einen dann doch vielleicht eher etwas verwundert dastehen lässt .Denn mit „Ritual“ ,dem 5 Stück betritt man rein instrumentale Pfade .Fast schon ein bisschen  orientalisch anmutend, ist das fast nen Song zum Träumen und entspannen .Die kurze Ruhephase dient aber sicherlich nur dafür ,um neue Kraft zu tanken ,denn bereits mit dem darauffolgendem Stücken gibt wieder die absolut deftige Breitseite .Aber halt ,mit dem 8’ten Song „ Conquistador“ setzt man dann noch mal musikalisch anderweitig nach .Obwohl das fast 5 minütige Stück auch von Beginn an voll los hämmert und alle Register an härteren Klängen zieht , ( vor allem die Gitarren finde ich sau geil ) ,zeigt man sich zum Ende des Stückes hin eher zurückhaltender und setzt mehr auf einen dahingleitenden Rhythmus ,welcher in erster Linie von Streichinstrumente hervorgehoben wird . Trotz des eher etwas außergewöhnlichen Einsatzes von Streichinstrumenten ,wirkt das richtig stark und voll gelungen .Auch wenn dich die hier gebotenen 12 Songs nicht komplett und durchgängig platt machen werden ,ist es den Burschen absolut gelungen ,mich in der guten dreiviertel Stunde bestens zu unterhalten . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                 HANG THE LORD – „ENSEMBLE OF DARKNESS“ ( EP )
Ich fühle mich echt im ersten Moment völlig überfordert .Musikalisch kann ich die 5 Stücke der Schwedischen Truppe erst einmal überhaupt nicht einordnen .Ne neue ,völlig unbekannte musikalische Kreation …. ???? Mmmmh ich weiß nicht ? Bevor ich die Songs hier auch völlig falsch  bewerte ,will ich das Review dann auch lieber kurz fassen . Das Trio aus Norrköping sieht sich wohl selbst am ehesten von „BLACK SABBATH“ und „NIRVANA“ beeinflusst .Nun gut ,so’n paar gewisse Vergleiche ,was den Rhythmus und die dunkleren härteren Klänge betrifft ,kann man denen da durchaus eingestehen .Das ganze Geschehen ist insgesamt aber eher etwas minimalistischer gehalten ,insbesondere der stark  gleichbleibender Rhythmusaufbau  bei einzelnen Songs geht mir da eher ziemlich auf die Nüsse .Rein musikalisch gesehen ,wirkt‘s teils Stoner Rock mäßig ,teils rockig ,nen bissel punkig und sogar leicht schwermetallisch . Nen paar kleiner psychedelisch anmutende Phasen sind ja eventuell auch noch zu entdecken - zumindestens meine Ohren nehmen das wahr .Von irgendwelchen Ansätzen von Groove ,so wie ich es in nen anderen Review gelesen habe ,kann ich allerdings nun wirklich nichts entdecken .Am ehesten sind ja noch die beiden letzten ,doch recht flotten Songs ,welche mich noch durchaus ansprechen können .Aber im Endeffekt bin ich nun nicht wirklich von dem gebotenen Material hier überzeugt .Aber bildet euch am besten mal eure eigene Meinung ( wir Schreiberlinge haben ja auch nicht immer den vollen Plan ! ) und zieht euch die Stücke bei Bandcamp selbst mal rein . ( LEO )
www.hangthelord.bandcamp.com    mikael_holm@hotmail.com
 
                                                                                       HAMMER    ROTTEN POPE – „ROTTEN TUNES“
Da haut‘s mich doch glatt um ! Bevor ich hier loslege ,verneige ich mich echt schon mal vor der Leistung der vier Aalener Jungs . Das zwingt einen doch glatt komplett in die Knie ! Bereits mit ihrer “Demo EP ” hatten die mich voll im Sack und konnten mich sofort zu ihren Fans zählen . Leider waren es damals nur 4 Stücke ,welche man im Angebot hatte ,so dass das Hörvergnügen nur von kurzer Dauer war . Aber jetzt legen die Burschen nun endlich so richtig satt nach ,wobei man aber wahrlich zugeben muss ,dass selbst das halbstündige Massaker so schnell über einen hinwegfegt ,das einem nichts weiter übrig bleibt ,als noch einmal aufzuspringen und das Teil erneut zu starten .So richtig enorm fett , ultrabrutal und knüppelhart gibt’s hier dann natürlich ne super satte Mischung aus Death-/Grind ,welche von der ersten Sekunde an voll einschlägt und kaum mal  ne Sekunde Platz für ne Ruhepause bietet . Unnachgiebig prescht man vorwärts ,ohne  jedoch in sinnloses Geprügel abzustumpfen .Ne ,da ist schon ne ganze Menge an anderweitigen Rhythmen vorhanden ,welche dem gesamten Geschehen doch einiges an Farbe verleihen können ohne hierbei jedoch in irgend einer Weise das satte brutale Gesamtkonzept zu zerstören .So ist z.B der dritte Song „Gutman“ leicht thrashig angehaucht und geht so leicht in Richtung „Partysong „ bei welchem man so richtig mithüpfen und mitsingen möchte .Das Teil macht verdammt Laune ! Beim nächste Song lässt man  dann sogar mal nen paar leichte corige Ansätze ( insbesondere beim anfänglichen Gesang ) erkennen ,wobei man diesen Einfluss aber zum Glück nicht extrem ausreizt . Dann zieht man aber auch gleich weiter seine zerstörerischen Bahnen ,bevor man sich dann abermals  mit Titel 9 in etwas verändertem musikalischen Format rüber wuchtet .Zwar ist das genau so ein Schädelspalter wie der Großteil der Stücke ,aber hier tendierte man dann mal wieder voll und ganz in die absolute Bangerrichtung .Vollgepackt mit vielschichtigem Riffing ,wird selbst beim Rhythmus  recht stark „ rumgezaubert“ ohne hierbei jedoch nur einen klitzekleinen Teil an Brutalität zu verlieren .Die fetten Riffanschläge stehen immer voll im Vordergrund ,wobei die etwas „melodiöseren „ Riffs dann doch mehr hintergründig gehalten werden .Gewohnt ist man es ja bei so ner Mucke ,das gesangmäßig hier eher gleichtönig rumgewerkelt wird .“Rotten Pope“ bringen natürlich auch fette tiefe Growls an den Start ,paaren diesen dann aber auch noch mit einer eher etwas kreischenden ,bösartigen Ausdrucksweise .Ist zwar nun auch nicht wirklich die Top Neuerung in diesem Bereich ,macht sich aber verdammt gut .Bleibt abschließend nur noch zu sagen .Holt euch das Teil und dreht den Lautstärkeregler bis auf Anschlag .Wird ohne Zweifel nicht allzu lange dauern ,das ihr Euren Nachbarn ,den ihr bisher noch nicht kanntet ,dann das erste Mal zu Gesicht bekommen werdet ….! ( LEO )
https://www.facebook.com/RottenPope    https://rottenpope.bandcamp.com/
 
                                                                                                             U.G.F – „ASEBEIA.ATARAXIS
Wer es noch nicht weiß , U.G.F. steht für  UNDERGROUND GROOVE FRONT ,was ja rein Namenstechnisch echt mehr als vielversprechend klingt und auf so einiges hoffen lässt . Und was die dann auf ihrem zweiten Album ,bestückt mit 14 neue Songs zu bieten haben ,hat schon ganz schönes Potential ,um die Mäcke mal wieder richtig schwingen zu lassen .Kaum ist der Silberling drin ,legen die dann auch gleich erst einmal mit nem fetten Schlagzeugsoli los ,was man so ja nun auch nicht wirklich aller Tage erlebt .Was dann folgt ,macht deren Namen tatsächlich alle Ehre .Denn der Großteil der Songs hier ist wahrlich enorm flott und vor allem wirklich satt groovend gehalten und kann auch in Punkto Variantenreichtum vollkommen punkten .Denn so richtig festlegen ,was deren musikalische Ausrichtung betrifft ,kann man sich nicht wirklich .Vielmehr legen die hier ne Kombination an den Tag ,welche sich ganz schön gewaschen hat .Die enorm groovenden und flotten Stücke werden hierbei als Mixtur von aus Hardcore, Sludge, Death Metal und gelegentlichen Thrash Metal Ausflügen präsentiert ,zeigen sich aber auch rhythmisch variabel . Richtige Durchschlagskraft haben die trotz diverser Rhythmuswechsle fast alle samt .Als ob das rein musikalisch noch nicht genug Abwechslung wäre ,gibt’s hier dann aber auch noch nen paar Stücke ,mit welchen  man dann wieder musikalisch völlig anderweitig agiert .So lässt man es beispielsweise beim dritten Titel „Vast And Hollow“  auch mal gemächlicher angehen  und verbreitet ne fast schon melancholische balladenhaften Stimmung .Mit dem Rausschmeißer Song „Menschenfeind“ hingegen ,wird es dann fast schon doomig .Zwar reizt man diesen Einfluss nicht bis zum aller letzten aus ,aber dennoch wirkt der Song insgesamt gesehen dann doch eher etwas langatmig . Trotzdem ein würdiger Abschluss ,den man hier findet . Wer nun noch auf Gesangsdarbietungen steht ,die zwischen schreien ,growlen und grölen liegt ,wird 100% an diesem Teil Gefallen finden . ( LEO )
Deafground Records by NUVINCI GmbH  Sudbrackerstraße 17  Bielefeld  33611    www.deafground.net
Rought Trade  Von Huenenfeld Strasse 2  Köln  50829    http://www.roughtrade.de/
 
                                                                                              PURIFIED BLACK – „ELVIS DIDN’T DO NO DRUGS“
Man muss echt auf so ne Mucke stehen und voll drauf abfahren ,damit diese einem dann wirklich ins Blut übergehen kann und man danach wirklich irgendwie abfeiern kann .Mein erster Gedanke bei anchecken des schicken  Digipacks gingen jedenfalls in eine völlig andere musikalische Richtung , auch wenn der Titel eventuell dann doch schon etwas anderweitiges vermuten lassen könnte .Die 12 Songs der fünf Musiker  kommen auf jeden Fall schon mal verdammt ehrlichen und vor allem handgemacht daher und bieten ne ganze Menge an musikalisch wirklich gut gemachten Darbietungen .Musikalisch gesehen bedient man sich hierbei verschiedenster Elemente aus dem  Hard Rock , Alternative Rock und sogar Metal Bereich . Das hierbei dann sogar auch immer mal wieder ein paar eher progressivere Elemente mit auftauchen ,sorgt sicherlich noch mal zusätzlich für ne gehörige Portion an  Vielseitigkeit .Diese Vielseitigkeit spiegelt sich dann aber auch im Songaufbau wieder ,denn hier vollzieht man doch recht oft – zum Teil völlig unerwartet – einen stetigen Wechsel zwischen verdammt rockig gehalten und teils enorm ruhigen Passagen .Der Einsatz einer ( Hammond ? ) Orgel verleiht dem gesamten Geschehen noch zusätzlich so ein gewisser altes 70’ziger Hard Rock Flair .Positiv ist hier dann auch zu bewerten ,das gerade diese Klänge nicht nervend vordergründig eingesetzt werden ,sondern eher dazu dienen ,den einzelnen Songs so eine besondere Ausstrahlung einzuhauchen .Finde ich wirklich gelungen ! Auch was die gesamte gesangliche Leistung betrifft ,kann man hier absolut keine Abstriche machen .Ist echt im Ausdruck auch recht vielseitig geworden und passt sich dem jeweiligen musikalischen Geschehen hervorragend an .Auch wenn mich das hier nun nicht voll weghaut ,ist’s dennoch ein sehr ansprechende Mucke ,welche man sich durchaus ( wenn auch nur zum nebenbei hören ) auch öfters mal reinziehen kann . ( LEO )
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                                                                                                 THE DISASTER AREA – „ SELL YOUR SOUL“
Von Beginn an machen die 5 verdammt jungen Burschen kein Geheimnis draus ,welcher musikalischen Ausrichtung man sich mit Leib und Seele verschrieben hat .Denn die aus der Münchner Ecke stammenden „Jungspunte „ versorgen uns auf ihrem Debüt mit 10 Songs ,welche enorm stark modern metalcorig behaftet sind .Wer jetzt aber denkt ,das ist mal wieder NUR eine von vielen ,irrt sich doch ein wenig .Für mich doch schon etwas unerwartet ,zeigt man sich nicht völlig in typischer Weise ,sondern haucht den einzelnen Songs durchaus ne ganze Menge an Anspruch ein ,was mich durchaus positiv beeindruckt und auch erstaunt .Zugegeben , gerade in punkto Eigenständigkeit kann und sollte man noch ne fette Schippe zulegen ,aber so wie die sich hier nun präsentieren , ist das schon für nen Debüt mehr als gut .Beginnend mit ner eher verträumten ,langsamen und dezenten Melodieführung ,braucht man dann aber nicht lange ,um auch gleich voll auf den Punkt zu kommen ,um uns ihre wirklich deftige Mischung aus unterschiedlichsten corigen Einflüssen  - gemixt mit leichten Rock/Pop Attitüden  - voll vor die Birne zu knallen . Das man hier natürliche diverse Metal Einflüsse genauso vorfindet , ist natürlich Programm .Zum größten Teil wirklich enorm drückend und energiegeladen ,versehen mit einer gehörigen Portion an Groove ,geht’s hier fast immer in die Vollen .Zwar schleichen sich auch hier melodische Parts - insbesondere bei Gitarrenriffs  - mit ein ,aber die entziehen in keinster Weise den Songs das allseits vorhandene hohe Energielevel .Am stärksten zeigt man sich aber wirklich ,wenn man mit den Gitarren so richtig derb und unnachgiebig losschreddert . Die gehen wirklich in Mark und Bein über und werden bei Mosh-/Circle Pit ohne Zweifel für ein echtes „Schlachtengetümmel“ sorgen .Meist haperts ja bei solchen Bands dann letztendlich immer mal wieder etwas an den Gesangsdarbietungen ,da diese ja meist eher ziemlich gleichbleibend gestaltete erden . Nicht so bei den Burschen hier . Gut ,der Gesang ,den sich hier zwei Mann teilen ,ist insgesamt gesehen auch  ganz schön corig gehalten .Aber dennoch nehmen deren Stimmbänder auch immer wieder ne andere Stellung ein und lassen neben screamigem ,growlenden sogar mal leicht cleanen Ausdruck zu . Kommt echt gut und sorgt natürlich noch mal zusätzlich für nen gehörige Portion an Abwechslung .Auch wenn man hier sicherlich nicht die corig Metalwelt in ihren „Grundfesten“ erschüttern wird und in punkto Eigenständigkeit ne überaus hohe Punktzahl einfahren wird ,so klingt man aber dennoch absolut nicht ausgelutscht ,geschweige denn in irgend einer Weise langweilig .Gelungener Szeneeinstieg ! ( LEO )
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                                                                                                             SIAL – „ ABADI“
Passend zum Wetter da draußen ( dunkel und es regnet ) ,ergebe ich mich mal voll und ganz der Mucke ,welche sich in den nächsten 11 Minuten über mich ergießen wird . Den Jungs Nyawa (vocals), Misteri (all instruments 2013 - 2014) und Jiwa ((all instruments ) scheint das sonnige Wetter in ihrem Heimatland Malaysia echt nicht zu gefallen ,da man sich musikalisch wohl mehr in den kalten nordischen Gefilden wohlzufühlen scheint . Denn was die hier auf ihrem bereits 2014 erschienenen 3 Song Werk vollziehen ,lässt einen doch ganz schön ne Gänsehaut über den Rücken ziehen .Mit ner verdammt dunklen ,düsteren, kalten und fast schon beängstigenden Atmosphäre durchtränkt zieht man hier gnadenlos in Richtung  Dark Ambiente / Depressive Black Metal durch die einzelnen Stücke .Hierbei setzt man eher auf einen eher etwas dezenter wirkenden Einsatz  der Instrumente und legt sein Hauptaugenmerk auf enorm düstere fast schon erdrückend wirkende Soundelemente .Und gerade die sind es ,welche den Stücken eine unglaubliche Ausstrahlung verleihen können und es wirklich hinkriegen ,den Zuhörer zu bannen und in seine seelischen Abgründe eintauchen zu lassen .Neu ist das in dieser Branche sicherlich keinesfalls ,hat aber halt irgendwas ,was zumindestens bei mir für eine mehr als positive Meinung sorgt .Richtig geil finde ich deren Mayhem Cover „ Freezing Moon“ ( auch wenn ich das Original nicht kenne ! ) Verdammt klassisch angehaucht ,geprägt von einem im Vordergrund agierendem Klavierspiel ,wird dieser Song nur noch durch ne dunkle Geräuschkulisse und hauchendem Gesang ,teils gesprochenen Passagen ,unterstützt .Da läuft einem durchweg voll ein kalter Schauer über den Rücken !! Obwohl Black Metal nun absolut nicht auf meiner Favoritenliste ganz oben steht ,beeindruckt mich deren Darbietung doch ziemlich stark .Checkt die einfach mal bei https://www.facebook.com//sial.dbm an und ihr werdet sehen/hören ,dass ich euch hier nicht verscheißert habe . ( LEO )
Blazt Promotion   http://blaztpromotion.blogspot.de/
Wakaf Production    https://www.facebook.com/WakafProduction/
 
                                                                            PSYCHOTIC SUFFERANCE/TARANTULAH – „ CIVILIZATION OF FEAR ( SPLIT CD )
Was ist denn das für nen wilde Rumeglärme ? Da geht‘s ja gleich volle Pulle wütend und fast schon etwas undefinierbar los ….Aber fangen wir erst mal gesitteter an . Zwei wilde Horden haben sich hier fest verewigt ,welche in fast ner Stunde ein verdammt deftiges und teils sicherlich verrücktes musikalischer Chaos auf einen einschlagen lassen . Anzumerken wäre anfangs sicherlich schon mal ,das die 36 Songs alle samt eher recht kurz und knackig gehalten werden und eher mit nem undergroundigen Sound aufwarten .Zudem ist die Split dann wohl auch noch auf nur 30 Stück limitiert ,was bei euch dann auch sofort einen zusätzlichen Kaufanreiz erschaffen sollte .Als erstes legen die Malaysier von  PSYCHOTIC SUFFERANCE los ,welche zweifelsfrei in bestimmten Regionen auch schon Kultstaus zu haben scheinen .Die 4 Typen haben seid ihrer Bandgründung 1998 schon so ne Masse an Veröffentlichungen draußen ,dass es mich echt wundert ,von denen noch nichts vernommen zu haben . Auf dem vorliegenden Teil jedenfalls ballern die satte 20 Songs runter ,welche bei Freunden der Noise - /Grindcorerrichtung die Freudentränen in die Augen treiben dürfte .Das ist pure Gewalt ,pure Energie und fast schon chaotisch anmutend , was einem hier entgegenschlägt .Alles voll old school mäßig und immer voll auf die Fresse .Wenn man sich deren musikalische Einflüsse reinzieht - Anal Cunt, Gore Beyond Necropsy, Disrupt - weiß man eigentlich schon ,was die Stunde geschlagen hat .
Die ebenfalls aus Malaysia stammenden TARANTULAH sind da nicht weniger verrückt und chaotisch anzuhören .Selbst sehen die sich zwar wohl der Moderate Metal Punk Bewegung zugetan ,aber irgendwie will ich das bei deren 13 Songs nicht wirklich glauben . Denn die drei maskierten Typen haben zwar sicherlich einiges an gewissen Punk Elementen mit drin ,welche die verwenden ,aber ansonsten geht’s hier musikalisch ziemlich durcheinander durch die verschiedensten Ausrichtungen .Grind und Crust vernehmen meine Ohren hauptsächlich ,wobei diverse anderweitige Metal Anteile genauso wiederzufinden sind ,wie so ein paar ganz leichte Rock’n Roll Elemente .Das ganze gut vermengt ergibt ne Mucke ,welche sich streckenweise fast schon nen bissel abartig präsentiert ,aber dennoch recht gut mitziehen kann und fett aus den Boxen ballert .Diverse Sampler und die wirklich teils abgefahrenen Sangesleistungen geben den Stücken hier noch so ne zusätzlichen „kranken „ Kick .
Haut mich zwar nun nicht völlig um ,was hier in der knappen Stunde vom Stapel gelassen wird ,wird aber gerade bei den extremsten der extremen unter Euch durchaus auf Interesse stoßen können . ( LEO )
Blazt Promotion   http://blaztpromotion.blogspot.de/
 
                                                                                          HESSIAN WOLF CHILDREN – „THE HESSIAN WOLF CHILDREN „ ( 7‘ EP )
Hoppla ,Post aus den USA und dann auch noch ne Vinylscheibe . Das hat man ja doch eher seltener , dass man nen Original zum reviewen kriegt . Da heißt es auf jeden Fall ,erst einmal nen Kniefall machen und nen super fettes thanks über den großen Teichs schicken .Und was haben die 4 Amis hier nun an leckeren Stoff im Angebot ? Vom Cover her hätte man ja vielleicht eher Black Metal erwartet ,was so aber nun absolut nicht der Fall ist .Denn mit ihren 6 „lieblichen „ Songs kloppen die einem mit wirklich satter Geschwindigkeit  eins voll vor die  Birne .In feinster Grind Manie holzen die sich hier durch die Songs  ,wobei man nur mal ganz gelegentliche auch mal ne gesittetere Phase mit einfließen lässt . Vereinzelt tauchen dann auch nen paar richtig deftige und fette Thrashattacken auf ,welche sich hier echt verdammt gut machen ,zumal die dann auch nen bissel was an Vielseitigkeit mit reinbringen .Wütend, brachial und roh kämpft man sich förmlich durch jeden einzelnen Song und zieht mit blastender Geschwindigkeit seiner Wege .Gelegentliche Crossover Einflüsse sind hierbei dann aber auch nicht zu verleugnen .So richtig krass und extrem zeigen sich aber auch die stimmlichen Darbietungen . Der Typ schreit sich fast die Seele aus dem Leib ,so dass es einen echt nicht wundern würde ,wenn dem nach der Session die Stimme wegbleiben würde . Der nackte Wahnsinn mit welcher Inbrunst der hier zugange ist ! Leider ist das Teil viel ,viel zu kurz geraten ,so dass man wirklich laufend aufstehen muss ,um die Scheibe erneut zu starten .Richtig satte und derbe Scheibe ,die auf jeden Fall Laune macht und nen würdigen Platz in meiner Sammlung finden wird .9$ USA oder 15 $ worldwide finde ich zwar für das Teil doch schon irgendwie ganz schön happig ,aber schließlich wollen die Leute von der Post ja auch Kohle verdienen  …..  ( LEO )
Lee McNamara  1258  Allesandro Dr.  Newbury Park  CA    91320   USA     www.hessianwolfchildren.bandcamp.com   www.facebook.com/hessianwolfchildren
Burning Tree Records  
 
                                                                                                              GROOVENOM – „MODERN DEATH POP“
Kein Ahnung woran das liegt ,das mich die aktuelle Scheibe diesmal eher abtörnt als aufbaut .Der Vorgänger “ PINK LION “ ging mir ja noch verdammt gut ins Ohr ,was hauptsächlich sicherlich auch mit daran lag ,dass die Dresdner hier wirklich ne ungeheure ,ich will sogar mal behaupten ,neue musikalische Vielfalt rüberbrachten . Sicherlich ,viel geändert hat sich  bei Groovenom auch auf ihrer aktuellen Scheibe nicht wirklich ,aber irgendwie wollen die 12 brandaktuellen Stücke so gar nicht den Weg in meine Gehörgänge finden .Dabei präsentiert man sich mit seinem MODERN DEATH POP auch hier mehr als facettenreich, völlig unangepasst und enorm eigenständig .Jede Meng an richtig deftigem Groove haben die auch in petto .Soweit so gut !Was sich hier aber doch recht deutlich verändert hat ,sind die enorm vielen verschiedensten Musikstiele .Gerade die ganzen Rap Elemente kommen doch deutlicher zum Vorschein und gehen mir ,um es mal gelinde auszudrücken ,doch teilweise ganz schön auf die Eier .Auch die Vielzahl an elektronischen Elementen ,welche man eventuell noch in den EBM / Elektro Mucke / Technobeat Bereich einordnen könnte ,sind echt langatmig und verseuchen die einzelnen Stücke fast schon ein wenig .Dann tauchen sogar noch leicht jazzige Momente auf ,die ich hier so gut wie gar nicht zuordnen kann und welche dem gesamten Geschehen dann noch mal zusätzlich nen Fragezeichen verleihen .Echt am besten gefällt mir hier ,wenn die dann mal mit heftigen und wirklich deftigen Deathcore -/Metalattacken  aufwarten .Die sorgen bei mir dann auch mal für Wohlgefallen und können zweifelsfrei auch dafür sorgen , dass sich diverse Körperteile sofort in Bewegung versetzen .Da stören nen paar wirklich richtig gute Gitarrensolis auch nicht .Ob das allerdings dann wirklich ausreicht ,auch bei ner Live Präsentation die Meute vor der Bühne wirklich mitzureißen ,bezweifle ich doch mal ganz stark . Denke mal eher das man verdutzt dastehen wird und sich doch eher dann die Frage stellt ,was da oben überhaupt abgeht .Wirklich positiv wirken hier auf mich aber wieder mal die gesanglichen Leistungen .Denn auch hier regiert der Wechsel zwischen Growl- ,Scream- ,Core – und sogar cleanem Ausdruck. Zwar muss ich dann auch zugeben ,dass gerade die melodiöseren ,cleaneren Passagen etwas zugenommen haben und mich dann doch teilweise eher verschrecken als begeistern .Aber das ist nun mal halt reine Ansichtssache .Fest steht ,das hier zu keiner Sekunde auch nur ein Fünkchen an Langeweile aufkommen wird . Obwohl mir hier nun wirklich irgendwie der Schreck in den Gliedernd sitzt ,muss man den Burschen echt Respekt für so viel Mut zur musikalischen Vielfalt zollen ,zumal das Material handwerklich top ist und auch die Aufmachung des Digipacks so ziemlich aus dem sonst üblichen Rahmen fällt .( LEO )
Noizgate Records   Sudbrackerstraße 17  Bielefeld  33611    www.noizgate.com
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                                                                                                             XTERNITY – „ FROM ENDLESS DEPRAVITY“
Obwohl man nun mittlerweile schon über 30 Jahre die Metalszene beackert ,taucht diese Band für mich doch wie aus dem Nichts auf .Dabei durchstreifen die Münsterländer nun auch schon bereits seit 2012 die metallischen Gefilde und können schon so einiges an Erfolgen vorweisen . Ein gleich mal vorweg .Das Cover ist echt Schweine geil geworden .Sollte einen aber auch nicht wundern ,denn kein geringerer als Mark Riddick ist dafür zur Verantwortung zu ziehen  . Geiles Teil ! Auch für Bookletgestaltung und Soundqualität gibt’s vorweg schon mal die volle Punktzahl . Zwei Mal nun Pluspunkte eingesammelt ,dann sollte es doch eigentlich musikalisch noch einen fetten mehr geben !? Und so ist‘s dann auch ! Obwohl die Band sicherlich nicht mit der top Neuerung in Sachen Songgestaltung aufwarten kann ,so kriegen die es aber perfekt hin , dich hier mit ihren gebotenen 11 Songs mitzuziehen und auch zu überzeugen .Mit der Zuordnung „Extrem Metal Gespann „ liegt man dann hier auch goldrichtig ,denn die 5 Burschen wissen genau ,was so nen Begriff zu bedeuten hat .Und so zieht man hier in einer Mischung aus Death - / Thrash – und Black Metal seiner Wege . Obwohl sicherlich in erster Linie die Mucke stärker auf etwas melodischeren Death Metal ausgerichtet ist ,kommt’s aber auch immer wieder mal zu so ein paar sau fetten Blastbeat Attacken ,welche ne deftige Portion an Druck rüberbringen .Die Thrash – und Black Metal Anteile finden sich hierbei insbesondere beim Einsatz der Gitarren wieder und bringen zusätzlich noch ne richtig große Portion an „Farbe“ mit ins Spiel .Hierbei verbindet man sowohl recht moderne Riffs mit so richtigem old school lastigen Riffs .Ne recht starke Black Metal Ausstrahlung bringt aber vor allem der böse ,hauptsächlich leicht keifende Black Metal lastige Ausdruck rüber .Gelegentliche Ausflüge ins eher growlende Lager sorgen hierbei dann auch noch einmal zusätzlich dafür ,dass man nicht eintönig bzw . monoton rüberkommt .Die Mucke ist echt verdammt energiegeladen und kann dich zu jeder Zeit mitreißen .Einzige Ausnahme hierbei ist Titel 6 ,welcher sich als reines Gitarreninstrumental präsentiert und irgendwie fast den Charakter  eines Liedermacher Songs mit sich bringt .Der gleitet echt schön melodisch vor sich hin und bietet Platz für etwas Entspannung .Geiler Melodieverlauf ,welchen man wunderbar auf sich einwirken lassen kann ,bevor man dann mit dem nächsten Titel wieder voll zuschlägt .Zählt für mich auf jeden Fall zu den Highlights dieser Scheibe ! Letztendlich ist man dann wirklich fast schon überrascht ,das nach gut 51 min . die Scheibe schon an ihrem Ende angelangt ist .Obwohl ich hier nun nicht gleich das Prädikat HAMMER verteile, kann ich mit gutem Gewissen sagen ,das ist ne wirklich richtig gute Scheibe ,die eigentlich jeden ,der nen einigermaßen guten Musikgeschmack hat ,überzeugen sollte . ( LEO )
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                                                                                                                ACROSS THE BURNING SKY - "THE END IS NEAR"
Obwohl sich die Band wohl erst 2014 gründete ,merkt man von der ersten Minute an ,da hier absolut keine Anfänger am Werkeln sind .Laut Infos ,gibt man sich Besetzungstechnisch dennoch  eher geheimnisvoll ,lässt aber wenigstens schon mal durchblicken ,dass sämtliche Bandmitglieder schon auf eine ultra lange Erfahrung in diversen anderen Bands zurückblicken können .Mit "THE END IS NEAR" präsentiert man hier nun seinen Debüteinstieg mit der Band und präsentiert 11 Songs ,welche es doch verdammt in sich haben .In gut ner halben Stunde wird uns hier musikalische Unterhaltung geboten ,welche die Band selbst wohl als  Nordic Melodic Death Metal deklariert . Und damit trifft man dann auch voll ins Schwarze .Doch recht stark auf den schwedischen Style ausgerichtet ,ist man aber keinesfalls auf die ultra typische Umsetzung festgefahren ,sondern bringt auch so einiges an eigenen musikalischen Akzenten mit ein . Teilweise schon fast etwas symphonisch angehaucht ,würde ich sogar glatt noch behaupten ,das über weite Strecken so etwas wie ein folkloristischer Touch recht deutlich zum Vorschein kommt . Verpackt in einer dunklen ,streckenweise recht episch anmutenden Atmosphäre ,zeigt man sich beim Songaufbau erfreulich abwechslungsreich .Obwohl es nun hauptsächlich doch recht flott voran geht ,sind es gerade die Vielzahl an melodiöseren Zwischenpassagen ,welche einen immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen .Hierbei würde ich sogar glatt mal die Behauptung in den Raum stellen ,dass man diversen black metallischen Elementen nicht abgeneigt gegenüber ist .Dies zeigt sich sicherlich auch in dem eher etwas black metallisch wirkendem Gesang ,welcher aber zu Glück auch nicht nur in Richtung Eintönigkeit gehalten wird ,sondern sich auch mal in tieferen Regionen bewegt .Wer auf ne Mucke steht ,die  viel an Abwechslung bietet, ne verdammt fesselnde Atmosphäre mit sich bringt und gerade im Gitarrenbereich enorm viel zu bieten hat ,wird ohne Zweifel diese Veröffentlichung sofort in sein metallisch „verseuchtes“ Herz schließen .Ne wirklich starke Scheibe ,welche neben der Mucke auch mit ner klasse Produktion und einem gelungenen Layout überzeugen kann . ( LEO )
MDD Fachriastrasse 9  Nordhausen 74226    www.mdd-records.de
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                                                                                                                INCARCERATION – “CATHARSIS”
Na ,mal wieder Bock drauf ,die volle Breitseite an old school Death Metal vor den Latz geballert zu bekommen ??? Dann liegt ihr hiermit genau richtig ,denn das was hier in der nächsten guten halben Stunde über euch hereinbrechen wird ,hinterlässt nur noch ne Spur der Verwüstung .Das sich Rico von F.D.A Rekotz nun dieses brasilianisch/deutsche Trio unter den Nagel gerissen hat ,ist kaum verwunderlich .Nachdem die Burschen bereits mit ihrer EP „SACRIFICE“  nen kleinen Vorgeschmack auf dieses Album rausgehauen hatten ,welcher durchaus verdammt gut bei euch da draußen ankam ,wurde es nun wirklich höchste Zeit ,das man seinen musikalischen „Sturm der Verwüstung“  in noch ausgiebigere Art und Weise über die Welt hereinbrechen lässt .Ein eher ruhiger atmosphärische Beginn läutet dann dieses gut 30 minütige ,dreckig brutale old schoolige Death Metal Geprügel ein ,welches ohne jeden Zweifel seinen Ursprung in den guten alten 80’ern hat .Obwohl es sicherlich gerade heutzutage im old school Bereich nicht wirklich ganz einfach ist ,so etwas wie ne Eigenständigkeit rüberzubringen , schafft es das Trio dennoch ,so etwas wie ne eigne Note mit einzubringen ,ohne hierbei jedoch in irgend einer Weise großartig auf modernere Elemente zu setzen. Trotz der recht geradlinig gebotenen Abrissbirne ,bieten die 10 Songs auch noch nen ganzen Haufen an Abwechslung .So sind es z.B die beiden Instrumentalstücke „Purification“ & „Resignatioin“ ,welche einem mal ne kurze Verschnaufpause gönnen und in denen man sich dann auch mal von seiner sanfteren/ atmosphärischen Seite darbietet . Auch mit dem Rausschmeißersong „Into the blackest void“ setzt man mal auf ein leicht anderweitiges musikalisches Konzept .Eher schleppender gehalten ,findet mit diese tödliche Walze das Album seinen absolut würdigen Ausklang. Vollgepackt mit eher recht hohem ,infernalischem ,enorm kraftvollem Gesang ,steht hier eins fest …. den Lautstärkepegel unbedingt voll auf Anschlag drehen um dieses Geschehen zu würdigen und absolut tödlich auf dich einwirken zu lassen  ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                               WILD ZOMBIE BLAST GUIDE – „BACK FROM THE DEAD“
Was für ein Affen geiler Bandname !!.ZOMBIE BLAST GUIDE klingt ja nun voll und ganz ne ner deftigen Kelle an Grindcore . Aber wie das desöfteren schon passiert ist ,irrt man sich mal wieder ganz gewaltig .Denn davon liegen die Würzburger mit ihrem dritten Album wirklich meilenweit entfernt .Vielmehr ist das ,was einen in der nächsten guten halben Stunde entgegenschlägt ,recht felsenfest im Thrash Bereich angesiedelt .Wie man es aber gerade heutzutage von vielen Bands her bereits gewohnt ist , zeigt man sich nicht wirklich reinrassig ,sondern mengt doch noch ne ganz beachtliche Anzahl an eher modernen musikalischen Elementen da mit drunter .So verwundert es einen dann natürlich auch eher nicht wirklich ,das die Stücke doch auch nen recht starken Core Einschlag vorweisen .Obwohl dieser Zusammenschluss sicherlich insgesamt gesehen ,recht gut rüberkommt ,wäre das aber wohl gerade heutzutage nun nicht wirklich ne Mucke ,welche sich enorm aus der breiten Masse hervorheben kann .Aber zum Glück fädeln die Burschen dann hier ebenfalls noch geschickt ein paar ganz interessante Momente mit ein ,welche ganz eindeutig im Death Metal Bereich angesiedelt sind .Und so schafft man es dann doch irgendwie ,noch verhältnismäßig eigenständig rüberzukommen .Obwohl die einzelnen Stücke nun durchaus richtig fett krachen ,gestaltet sich das gesamte Geschehen dennoch recht abwechslungsreich und ansprechend .Nen paar Rhythmuswechsel hier ,mal nen kurzes Soli eingebaut ,und schon passt das .Beim letzten Track „Wastelands“ geht man dann sogar noch mal musikalisch nen Schritt weiter und lässt nen paar leichte Southern Rock mäßig wirkende Passagen auftauchen .( sogar ne Mundharmonika wird mit eingebracht ) .Irgendwie erschrecken die Klänge zwar richtig  und lassen einen eher etwas verwundert da stehen  .Auch vereinzelte ,urplötzlich auftauchende Rhythmuswechsel zum Ende hin schlagen eher wie ne Bombe ein und wirken auf mich eher irgendwie deplatziert .Naja ,egal ,auf jeden Fall ne recht interessante und vielleicht  sogar etwas abgefahrene Idee .Insgesamt gesehen kann man den Jungs durchaus auf die Schulter klopfen und sagen : „Das habt ihr gut gemacht ! „ ( LEO )
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                                                                                                                SYMPHONIES OF MADNESS VOL. 1  ( SAMPLER )
Sampler sind ja heutzutage auch nicht mehr das ,was sie mal waren .Irgendwie gibt’s ja zu jeder metallische Zeitschrift mittlerweile so’n Teil dazu .Labeltechnisch gesehen hat so etwas allerdings doch eher ziemlich nachgelassen ,da man wohl doch immer mehr der Meinung ist ,das man sich diverse Songs von Bands eh im Netz ,wie z.B .bei „Bandcamp“ kostenlos reinziehen kann .Von daher setzen wohl gerade die Labels heutzutage auf „Sparflamme „ und verzichten lieber auf solche Sachen .Aber ehrlich gesagt ,ist’s halt doch was ganz anderes ,wenn man so’n Teil in den Händen halten kann und sich die ganze Angelegenheit in Ruhe betrachten und reinziehen kann .Und so freut‘s einen dann doch ,das hier mal wieder so nen nettes Teil ins Haus getrudelt ist ,auf welchem man dann  - zu meiner großen Freude – richtig viel an derbsten metallischen Material um die Ohren gehauen bekommt . F.D.A. REKOTZ ,die ja ihren zehnjährigen Geburtstag feiern  und euch hiermit nen kleinen Geburtstagsgeschenk machen , haben hier im Zusammenschluss mit TESTIMONY RECORDS so nen richtig fettes und sattes Ding zusammen gestellt ,welches man uneingeschränkt empfehlen sollte und sicherlich auch muss .Zum einen sind die 3,99€ oder das limitierte Packet mit dazugehörigen Shirt für 9,99 €  super gut angelegt und zum anderen gibt’s hier 17 mal voll eine vor den Latz geballert .Mit ner Spielzeit von gut 72 min . ,gibt’s hier dann natürlich die absolute Vollbedienung ,was metallische Klänge betrifft .Das alleine ist ja schon ne verdammt geile Angelegenheit .Aber es kommt noch besser ,denn neben bereits veröffentlichten Songs gibt’s hier auch jede Menge an Material , welches erst in Kürze bzw. erst im nächstes Jahr erscheinen wird .Wenn das alles nicht Grund genug ist ,das Teil sofort abzugreifen ,dann weiß ich echt nicht …. Bevor ihr nun gleich losstartet ,solltet ihr aber wenigstens mal noch nen kleinen Überblick über  die hier vertretenen Bands bekommen .So gibt’s z.B richtig satten Stoff von DEMONIC INCARNATE , REVOLTING, WOUND, DISCREATION, OBSCURE INFINITY, DECEMBRE NOIR, CREMATORY STENCH , RUDE, KEITZER, FATALIST, THE END, ESCARNIUM ,THE DEAD GOATS ,DEMONBREED….So ,jetzt wisst ihr Bescheid und könnt losstarten .Vergesst nicht ,dem Rico nen fettes  Happy heavy birthday mit rüberzuschicken . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                 HYMNS OF THEUNDERGROUND III ( LABEL SAMPLER )
Die ältere Generation unter euch sollte oder müsste diese Samplerreihe doch schon irgendwie mal abgespeichert haben .Bereits in den Neunzigern veröffentlichte „MDD“ die ersten beiden Teile  .Warum es nun aber gut 20 Jahre gedauert hat ,bis man diese Sampler Reihe weiterführt ,kann ich euch auch nicht sagen .Aber egal , „Hymns Of The Underground“ bietet verdammt viel für lau .Denn das Teil gibt‘s u.a auf Konzerten der beteiligten Bands, diversen Special Aktionen und solange der Vorrat reicht bei jeder Bestellung im MDD Online Mailorder ,ganz umsonst .Satte 18 Bands haben sich hier verewigt und bieten in den 79 Minuten ,ein verdammt breites Spektrum an metallischer Unterhaltung. Der Sampler gibt hierbei einen kleinen Einblick in aktuelle  bzw .erst kommenden Veröffentlichungen der jeweiligen  Bands. Ein kurzes Stelldichein geben sich hier unter anderen Wild Zombie Blast Guide, Exarsis, Nocte Obducta, Kyzon, Dementia, Thormesis, Raw, Realms Of Odoric ,Across The Burning Sky, Pessimist, Nuclear Warfare …. Die kompletten Scheiben der Bands könnt ihr natürlich alle samt beim Label direkt ordern .In Sachen metallischer Vollbedienung werdet ihr auf jeden Fall mit absoluter Sicherheit bei MDD fündig werden . ( LEO )
MDD Fachriastraße 9  Nordheim  74226  www.mdd-records.de
 
                                                                                                                               CREMATORY STENCH – „CREMATORY STENCH“  ( MCD )
Es gibt Scheiben ,über die braucht man nicht wirklich super viele Worte zu verlieren .Man leg das Teil in den Player ,zieht sich die Mucke rein ,findet‘s gut oder schlecht und legt das Ding dann weg .Irgendwann kramt man es dann mal wieder raus ,weil man halt wusste ,dass die Scheibe doch irgendwas hatte . So oder so ähnlich geht’s mir mit den hier verewigten 4 Songs der Kalifornischen Todestruppe .Von Beginn an wird hierbei ganz klar definiert ,wir spielen Old School Death Metal ,ohne Wenn und Aber .Und so geht’s dann auch verdammt flott  ,angehaucht mit so nem gewissen morbiden Ambiente und nem absolut passendem Sound durchs Geschehen . Die Riffs sitzen und passen wie die Faust aufs Auge .Die Drums donnern fett und auch der Typ am Mikro braucht sich mit seinem dreckig räudigen Ausdruck keinesfalls zu verstecken .Hier passt ganz einfach alles so zusammen und zeigt sich so ,wie man es sich  vom amerikanischen Old School Death Metal wünscht bzw . wie man es ganz einfach erwartet . Sicherlich ,das Rad des amerikanischen Old School erfindet man hier keinesfalls neu ,zumal meine Ohren doch einiges an Rhythmen und Riffs erlauschen ,welche doch schon irgendwie stark in die Richtung „ geklaut“ tendieren . Aber egal ,so wie die 4 Burschen - welche sich übrigens erst 2014 zusammengefunden haben  - sich hier präsentieren ,macht’s echt verdammt Laune . Wer meint ,seine Lauschlappen würden Mucke mäßig bei Klängen der Marke „Pestilence“ ,Detah“ ,“Morgoth“ auf vollen Empfang stehen ,wird diese Scheibe lieben . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                      HAMMER          PESSIMIST – „ CALL TO WAR“ ( Reissue )
Ich bin ganz ehrlich ! Bereits 2010 erschienen ,habe ich hier ganz einfach mal mein damaliges Review noch einmal genommen .Warum auch nicht ,denn obwohl diese Scheibe nun bereits so einige Jahre auf dem Buckel hat ,hat sich meine Einstellung dazu noch  nicht verändert . Gerade heutzutage ,wo ja auch der old school Thrash wieder so etwas wie eine Reunion erfährt ,kann und wird dieses Teil voll überzeugen .
Nachdem die Band bereits „Death From Above“ bei MDD veröffentlichte und deren Fangemeinde verdammten Zuwachs bekam ,hat‘s wohl nicht lange gedauert ,bis die Lagerbestände vom Debüt „ CALL TO WAR“  komplett zur Neige gingen .Da das Interesse aber keinen Abbruch nahm ,hat man sich jetzt entschieden ,das Teil noch einmal aufzulegen .Allerdings nicht ohne ,das man euch da draußen noch nen besonderes Schmackel bietet .Denn als Bonus gibt’s hier auch noch die 5 remasterten  Songs vom Debut Demo „Nuclear Holocaust“ ,welches wohl kaum noch irgendwo zu ergattern ist und somit zweifelfrei den Kaufanreiz ,insbesondere für die Sammelfreaks unter euch ,um ein vielfaches verstärken wird .
Wer jetzt irgendwie denkt ,Mensch die kenne ich doch ,liegt sicherlich falsch .Denn mit der gleichnamigen Prügeltruppe aus Florida haben die hier absolut nichts zu tun ,außer vielleicht ,das die Mucke genauso geil ist . Das aber nur mal so am Rande !Die Burschen hier haben sich 2006 zusammen gefunden und legen nach ihrem Demo ( Nuclear Holocaust 2007 ) ,nun endlich ihr Debut vor .Anfänglich bin ich aber erst mal doch eher etwas misstrauisch den 5 Jungs gegenüber ,denn deren  Einstiegssong  “Trommelfeuer“ist  so was von  „Slayer“ “Destruction“  beeinflusst ,das  man fast schon  denken könnte ,  das es sich um ne  reine Coverversion handeln würde . Aber egal ,ist jedenfalls ein absolut top Beginn , der dich auf jeden Fall schon mal zu vollen 100% mitreißen kann und mehr als bangerfreundlich ist .Was dann im weiteren Verlauf hier abgeht , kann man als absolut oldschoolig bezeichnen .Irgendwelcher moderner Schnickschnack taucht niemals auf . Es ist schon mehr als verwunderlich ,was diese doch recht junge Band hier an Spielfreude und Energie an den Tag legt .Fast durchweg wird man hier mit fetten Gitarrenwänden zugedeckt ,der Schlagwerker agiert im Sperrfeuerbereich und selbst der fett aggressive brüllende, kreischende Gesang lässt keine Hoffnung auf Gnade aufkommen .Trotz enormer Härte und Geschwindigkeit zeigt man sich aber dennoch erfreulich abwechslungsreich .Immer mal wieder tauchen eher etwas unverhofft ruhige Gitarrenzwischenspiele auf ,die schon fast nen virtuosen Charakter haben .Die sind aber bestens dazu geeignet ,die Batterien noch mal ganz schnell nachzuladen um dann gleich wieder sämtliche Körperteile in Bewegung zu setzten . Selbst vor so nen bissel leicht schleppend wirkenden Rhythmen schreckt man nicht zurück .Das man hier auch einiges an eignen Ideen mit einbringt ,ist dabei voll zu erkennen .Beim 7 Stück „It’s time to fuck „ setzt man sogar mal ein paar leckere Sampleeinspielungen mit ein ,was man ja sonst eher nur aus dem Grindbereich kennt .Kommt auf jeden Fall verdammt cool .
Wenn ich mich jetzt aber nicht völlig täusche ,gibt’s bei dieser (Reissue) doch nen klitzekleinen Unterschied zum Original .Denn bei dem Original findet man ganz am Ende noch so etwas wie ein „geheimes Stück „,welches sage und schreibe über 17 min . läuft .Nachdem die „normalen“ Thrashklänge ausgeklungen waren ,herrscht dann erst mal über einige Zeit Totenstille ,bevor dann urplötzlich Nintendoklänge auftauchen, welchen man so nen Thrash Note verpasst hat .Klingt echt komisch ,andererseits aber auch wieder irgendwie interessant .Auf jeden fall ne recht witzige Idee ,um dieses metallische Gewitter ausklingen zu lassen .
Obwohl ich jetzt mal frech behaupte , man hätte durchaus noch ne Portion mehr an Eigenständigkeit mit reinbringen können ,muss und will ich das Teil schon fast in den Himmel loben .Kommt echt nur ganz selten vor ,das ich gleich wieder losstarte und die Repeat-Taste drücke . Die Burschen machen durchweg verdammt Dampf ,setzen auf Abwechslung und wissen zu 100 % ,was es heißt ,geile Songs zu schreiben .Das Teil hat mich auf der ganzen Linie überzeugt .Wer hier stille stehen bleibt ,ist selber schuld! Absolut geniale Moshpitnummer ! ( LEO )
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                                                                                                                             ALLIGATOR RODEO –„ ALLIGATOR RODEO „
Was für ein komischer Bandname ? Auch das  eher etwas merkwürdige ,aber dennoch irgendwie ansprechende Cover lässt ja erst einmal überhaupt keinerlei Rückschlüsse auf die Musikausrichtung des  Detmolder Trios zu .Dann aber nach dem ersten Song ( insgesamt sind’s 7 ,welche man auf seinem Debüt verewigt hat ) ,wird einem recht deutlich gemacht ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Zwar nicht ganz 100% fest einzuordnend ,fühlt man sich doch am ehesten im Stoner Sludge Rock Bereich wohl ,und mach in allen Stücken daraus auch kein Geheimnis .Das wäre ja aber sicherlich alles andere als überzeugend oder inspirierend ,wenn man da nicht auch immer wieder auf diverse andere Einflüsse zurückgreifen würde .Neben zweifelsfrei recht doomigen Versätzen ,welche für mich hier insbesondere recht stark in die Ohren gehen , gibt’s aber auch ne kleinere Anhäufung von Blues Einsprenkler zu vernehmen .Diese kommen dann insbesondere bei solchen Songs wie „ Voodoo lady“ verstärkt zum Vorschein . Selbst so nen klitzekleinen psychedelischen Touch ( ne Vielzahl an Riffs bei „Voodoo doll“ ) würde ich den drei Leuten  dann glatt auch noch bescheinigen .Genug Kraft und Energie steckt zweifelsfrei in den Stücken ,auch wenn man sich im Tempoberiech eher  zurückhaltender in Szene setzt . Für ein Debüt ist die Scheibe durchaus gut geworden ,zumal man sich echt Mühe gegeben hat ,hier was eher eigenständiges ,Eigenes zu kreieren . ( LEO )
Deafground Records by NUVINCI GmbH  Sudbrackerstraße 17  Bielefeld  33611    www.deafground.net
 
                                                                                                                              HIS MASTER’S DESCENT – “ PHOBOPHILIA” ( EP )
Na toll ,CD und nen paar Aufkleber drin, aber von irgendwelchen Bandinformationen fehlt völlig die Spur .Zum Glück gibt’s ja da aber das Netz ,um fündig zu werden ! Mit 4 Songs bestückt und ner Spielzeit von gut 23 min . kann man sich schon mal sehen lassen .Musikalisch beschreiten die Berliner Burschen hier nen Weg ,welcher doch ne recht mannigfaltige und interessante Kombination aus den verschiedensten musikalischer Ausrichtungen rüberbringt .Recht stark im eher modernerem Thrash Sektor angesiedelt ,fließen hier aber auch einige an diversen corigen Elementen ( insbesondere beim Gesang ) mit ein .Recht geschickt mit nem Haufen an progressiven Einflüssen versehen ,schafft man es durchaus ,seine einzelnen Songs abwechslungsreich und interessant zu gestalten . Allerdings wirkt das teilweise dann fast schon etwas zu viel des Guten ,was man in die Songs packt .Obwohl die Songs insgesamt recht flüssig dahingleiten ,hat man doch irgendwie immer mal nen leichtes Problem ,dem ganzen Geschehen zu folgen . Denn streckenweise zeigt man sich doch fast zu verspielt und sorgt doch durch diverse Rhythmus – und Tempowechsel immer wieder dafür ,dass man irgendwie nicht den kompletten Zugang zu den einzelnen Stücken findet . Zwar kommen gerade die eher ruhigeren Phasen -  rein von der Kreativität gesehen  - echt stark rüber und gerade bei der Gitarrenarbeit hat man manchmal fast den Eindruck ,als würde man die Gitarrensaiten teilweise zum Glühen bringen , aber irgendwie wirkt das doch teilweise etwas langatmig/langgezogen .Trotz der verhältnismäßig recht vielfältigen melodischeren Passagen , groovt die Mucke doch beachtlich und bringt dennoch so einiges an verdammt harten Klängen mit sich .Insgesamt gesehen macht die Scheibe schon ne richtig guten Eindruck ,so das man durchaus mal gespannt sein darf ,was deren nachfolgenden Veröffentlichungen noch so alles musikalisch mit sich bringen werden . ( LEO )
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                                                                                                                             DEMON INCARNATE  - „DARVAZA“  ( MCD )
Rico von „FDA Rekotz“ geht mal wieder andere musikalische Wege .Das FDA nun nicht nur für nen Haufen geiles Prügelmaterial steht ,hat man ja bereits in der Vergangenheit immer mal wieder bewiesen .Und so betritt man mit dieser knapp 25 minütigen langen  6-Track EP  auch mal wieder sachtere und weichere musikalische Gefilde ,um zu zeigen ,dass es auch andere Mucke gibt ,welche euer ungeteiltes Interesse finden sollte .Ehrlicher Weise muss ich an dieser Stelle dann auch mal wieder zugeben ,dass ich erst mal nachlesen musste ,was andere „Schmierfinken“ darüber schreiben ,um erst einmal nen  wirklichen Zugang zu dieser Mucke zu finden .Bei allerersten Durchlauf hatte ich überhaupt keinen wirklichen Plan ,was man dazu schreiben sollte .Das lag nun aber nicht daran ,das mir deren recht stark doomig angehauchte Mucke fremd war ,sondern eher daran , dass das Geschehen irgendwie an mir vorbei plätscherte . Man möge es mir verzeihen ,aber auch nach diversen weiteren Durchläufen ändert sich daran nicht wirklich was .Sicherlich ,ihre Form des Dooms ,der mit diversen Stoneranteilen und ner ganzen Menge 70‘er Rock Anteile versehen wird ,bietet neben seinem insgesamt recht dunklen Ambiente, interessanten Melodien und guter Gitarrenarbeit ,so einiges an Abwechslung . Das will man gar nicht abstreiten ,denn neben der reduzierten Geschwindigkeit tauchen hier aber auch ne Vielzahl an  eher etwas fetteren und rockigen Einlagen auf ,die schon dieses gewisse ETWAS mit sich bringen .Selbst die vereinzelten Solieinlagen sind absolut nicht zu verachten ,zumal die doch für enorme Auflockerung innerhalb der Stücke sorgen . Also insgesamt jetzt erst mal gar nicht so übel ,wie man im ersten Moment doch dachte .Aber für mich der Knackpunkt - ganz im Gegensatz zu all den anderen „Schmierfinken „ -  der Gesang .Gut , Sängerin Lisa präsentiert sich hier klar ,rockig, voller Gefühl und tendiert zum Glück niemals in ne nervende Trällerrichtung .Aber so wirklich variabel kommt’s für meine Ohren nicht rüber . Ab und an sind ja Ansätze bei der Veränderung zu erkennen  - wenn auch eher dezenter dargeboten .Insgesamt ist’s für mich aber dennoch doch eher gleichbleibend gestaltet .Keine Ahnung ob ich nun was an meinen Ohren hab oder ganz einfach die Feinheiten nicht erkennen kann ,aber hier hätte ich mir doch ne stärkere Präsenz gewünscht .Dennoch haben ohne Zweifel die drei Mannen und eine Frau aus dem schönen Saarland  hier  ne handwerklich musikalisch gut gemachte Scheibe vorgelegt ,welche Fans der doomigen Ausrichtung gefallen sollte . ( LEO ) 
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                SUBROSA – „ FOR THIS WE FOUGHT THE BATTLE OF AGES“
Es gibt doch immer mal wieder Bands ,bei deren Mucke man sich als Schreiberling irgendwie schwer tut .Das nun nicht deshalb ,weil‘s Kacke ist ,sondern weil man echt Probleme hat ,das Gehörte in die passenden Worte zu fassen . Die Amis (drei Mädels und zwei Jungs ) ,welche nun auch schon seit mehr als 10 Jahren unterwegs sind , bieten auf ihrem nunmehr vierten Album sechs überlange Songs an , welche sich als doch als recht schwer verdaulich darstellen . Zweifels ohne bietet man hier musikalische Unterhaltung , welche man am ehesten noch der Doom Kategorie zuordnen möchte . Allerdings nun nicht wirklich im klassischen Sinne ,denn besonders die zwei Violinen ,welche man hier verstärkt einsetzt ,stellen so etwas wie ein eigenes musikalisches Markenzeichen dar .Eher mit einer sehr in Richtung experimentellem Aufbau ausgerichteten Songstruktur versehen ,tauchen hier diverse Stoner Rock , Folk wie auch Sludge Elemente unverhofft auf .Jeder der einzelnen Stücke baut sich eher ganz langsam und bedächtig auf und strahlt fast durchweg eine enormen Portion an Hoffnungslosigkeit und Dunkelheit aus ,welche einen tatsächlich so ziemlich in seinen Bann ziehen kann . Obwohl die gesamte Scheibe fast durchweg verdammt ruhig gehalten  wird ,tauchen hier immer mal wieder fette Gitarrenwände und anderweitige härtere verstörende Klänge auf  ,welche einen aufschrecken lasen und aus seiner Art des Trance Zustandes zurück in die Realität katapultieren .Umrandet von verdammt ruhigem und gefühlvollem Gesang ,der sehr viel weibliche Schönheit ausstrahlt und ungemein beruhigend wirkt ,werden ebenso gelegentlich mal männlichen Growls mit eingebracht .Das alles hat man zu einem Sound zusammengesetzt ,der wirklich fast durchgängig unter die Haut gehen kann und dich im gewissen Sinne auf eine lange gefühlvolle Reise mitnehmen kann .Allerdings muss man halt doch irgendwie zugeben ,dass trotz der Experimentierfreude ,das Geschehen mit der Zeit doch etwas langatmig und eher gleichbleibend rüberkommt .Was fehlt ,ist so ein richtiger Höhepunkt ,welcher dich sofort hochschnellen lässt .Dennoch kann man  SUBROSA keinesfalls aberkennen ,das sie einen eigenen Style gefunden haben ,ihre Instrumente bestens beherrschen und auch in Sachen Songwriting ein gutes Händchen beweisen .Ne Scheibe ,die trotz der Langatmigkeit dennoch verdammt anspricht und ihre Fans finden wird . ( LEO )
Profound Lore Records     https://www.profoundlorerecords.com/
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                                                                                                                             THE END – „ AGE OF APOCALYPSE” ( MCD )
Wenn man solch Namen wie Rick Rozz DeLillo ( ex Death ,ex- Massacre ), Mike Mazzonetto ( ex- Massacre) und Michael Grim ( Death Before Dying ) liest ,ist es eigentlich fast schon vorherseebar ,mit was für ner Art musikalischen Unterhaltung man hier konfrontiert werden wird .Die drei alt eingesessenen Metal Kollegen haben irgendwann Anno 2015 wohl mal wieder Bock drauf gehabt ,euch mit neuem derben Material zu versorgen .Und was lag da wohl näher ,als das sich Rico von FDA Rekotz die „alten“ Männer geschnappt hat und auch gleich mal ein kleines Lebenszeichen von denen raushaut . Nicht komplett auf old school getrimmt ,sondern auch mit nen paar leichten Spritzern an „Modernität“ versehen ,ballern einem hier dann 4 Ami Death Metal Granaten vor den Bug ,die es echt ganz schön in sich haben .Zwar wird nun nicht wirklich die absolute extreme tödliche Keule geschwungen ,aber dennoch drücken die einzelnen Stücke  wie sau und werden uneingeschränkt dafür sorgen ,das ihr mal wieder eure Matte in Bewegung setzen könnt .Versetzt mit wirklich verdammt ansprechendem variantenreichem Gesang ,der von Growls , Screams bis hin zu fast schon Gekeife reicht ,machen die „alten „ Herren hier einem ganz deutlich klar ,dass man noch lange nicht eingerostet ist oder in irgend einer Weise zum „alten Eisen „ gehört .Richtig geil ist hier auch das Artwork ,welche ne enorme apokalyptische Stimmung rüberbringt und somit top passt .Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist leider , dass nur  4 Songs mit knapp 13 min . Spielzeit drauf sind . Und die vergehen echt wie im Fluge ,so dass man doch immer wieder aufs Neue die Play Taste drücken muss – schade . Von der Mucke hätte unsereins noch nen fetten Nachschlag vertragen können .Bleibt zu hoffen ,dass man sich alsbald mit nem  Longplayer zurück meldet . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                              FATALIST – „THE BITTER END“
Bei manchen Bands kann man sich echt freuen ,das die sich wieder zusammen gefunden haben .Bei vielen Reunions schüttelt man ja doch eher etwas den Kopf ,aber bei dem Ami Trio gestaltet sich das dann wirklich gegenteilig .Gut ,Kopf schütteln ist auch angesagt ,aber das ist bei so ner fetten Mucke dann fast auch schon selbstverständlich .Nachdem man 2006 bis zu ihrem Ende  2012 zwei Demos und eine Compilation herausgebracht hatte ,verschwand man von der Bildfläche .Soweit wie ich das jetzt mitbekommen habe ,hat aber Rico von FDA Rekotz mal wieder ganz tief in den Underground Analen gegraben, FATALIST neu entdeckt und sich die gleich an Land gezogen .Logische Schlussfolgerung war dann natürlich ,das die nun ihr erstes offizielles Debüt bei ihm raushauen .Von den hier enthaltenen Stücken kann man allerdings nicht komplett von aktuellem Material sprechen .6 der enthaltenen Songs hatte man bereits schon mal auf ne Promo (2014 ) gepackt .Aber immerhin gibt’s ja dennoch 5 ganz neue Stücke .Und die rödelt man in ner guten Dreiviertelstunde runter . Hier wird dann feinster „Krach „ der Marke  alter schwedischer Death Metal geradlinig abgefeiert. An keiner Stelle ist auch nur ein Fünkchen an irgendwelchen modernen Schnickschnack zu entdecken . Alles wird in bester old school Manie durchgezogen und präsentiert, wobei man sich zum großen Teil im typischen Mid- und Uptempo darstellt .Natürlich tauchen hier aber auch so einige Momente auf ,in welchen man echt fett nach vorne blastet und die Gitarrensaiten fast zum Glühen bringt . Fett ,teils nen bissel düster und vor allem enorm intensiv ist das schon ,was die hier rumheizen .Den zusätzlichen Kick kriegt das Geschehen natürlich dann auch noch durch ne richtig geile fette Produktion ,an der es nun absolut nichts auszusetzen gibt .Obwohl nun FATALIST in keinster Weise innovativ oder irgendwie anders klingen, haut das Ding echt verdammt gut rein und sollte unbedingt den Fans traditioneller Schweden Tod Mucke der Marke „Grave“ , „Dismember“ oder „Entombed“ wärmstens ans metallische Herz gelegt werden . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                 CHAMBER OF MALICE – „CRIME CITY SLAM“
Ach herrje .Hab mich irgendwie echt auf das Teil gefreut ,da es von der Bewerbung und auch vom ganzen Layout her eigentlich so ziemlich ganz genau meinen Nerv hätte treffen sollen oder müssen !Aber irgendwie will das ganze Material der Jungs aus Hof bei mir absolut nicht richtig zünden . Ob es nun wirklich an der verdammt kurzen Spielzeit liegt (mit knapp 25 min . bei gerade mal 10 Songs müsste das Teil eher als ne EP durchgehen ! ) oder ob‘s nun wirklich komplett an deren musikalischen Taten liegt – bin ich mir ehrlich gesagt nicht ganz zu 100% sicher .Erst mal geht’s mit ner  ellenlange Einleitung  los ,bevor sich überhaupt mal was kräftiger regt .Das hätte man abkürzen sollen . Dann geht’s erst mal im Slow Motion Bereich gehalten weiter ,bevor man dann endlich mal aus der Hüfte kommt und verstärkt Death Metal Klänge und sogar ne leichte Portion an Grindeinflüssen mit einbringt .Allerdings werden die nur eher selten mal so richtig schön derb und fett ausgereizt .Viel mehr bewegt man sich doch in Slamgefilden , was für mich doch mit der Zeit echt eher ermüdend und ziemlich gleichbleibend klingt . Gut ,solch Song wie “Scissoring tempers“  oder auch „ Beginning of your doom“  haut schon richtig derb und fett rein ,und wissen genau ,wie sie sich in deine Innereien bohren können .Aber diese wirklich aufmunternden Phasen sind hier wirklich viel zu kurz gekommen und auch viel zu kurz geraten .So etwas wie einen wirklichen Höhepunkt gibt’s hier echt nicht zu finden .Obwohl man sich echt Mühe gibt ,dem ganzen Treiben nen bissel Vielseitigkeit einzuverleiben ( u. a . auch mit leichtem Hardcore Ausflügen ),dringt das Material nicht wirklich ins tiefste Innere deines Körpers ein .An der rein technischen Umsetzung und am Sound gibt’s ja nun wirklich absolut nichts auszusetzen . Das knallt schon enorm fett aus den Boxen  - keine Frage .Aber mir persönlich reicht das absolut nicht aus ,um hier wirklich ne Lobeshymne abzuliefern .Im Ansatz ohne Zweifel echt ganz gut geworden ,aber im Endergebnis für mich nicht wirklich befriedigend .( LEO )
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One Life One Crew   http://www.onelifeonecrew.de/
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                                                                                                                 BLOOD RED THRONE – “UNION OF FLESH AND MACHINE”
Es gibt ja nun nicht WIRKLICH Massen an Bands ,welche es tatsächlich schaffen  ,sich mit ihrem jeweiligen aktuellen Werk zu steigern bzw. zu verbessern .Zwar heißt es bei den meisten Neuveröffentlichungen „ Das ist unsere beste Scheibe !! „ ,aber dieser Satz ist wohl meistenteils nur reine Werbestrategie . Wie auch immer , mit „UNION OF FLESH AND MACHINE” wollen die Norweger nun auch mit ihrem bereits achten Album  alles zerlegen ,was sich ihnen in den Weg stellt .Und das kriegen die in mehr als 45 Minuten dann auch wieder bestens hin . Kaum ist das Teil dann am Rotieren ,bricht auch schon mit „Revocation Of Humankind“ die absolut volle Breitseite in Sachen extremen Death Metal über ein herein .So’n richtig schön fett brutales Death Metal Stückchen ,welches ganz ohne irgendwelchen technischen Firlefanz auskommt .Und so geht’s dann in den darauffolgenden Songs auch ähnlich zu . Wie ein sich stetig verstärkender Sturm brechen die über einen herein , wobei man aber dennoch auch einiges  an technischer Finesse mit sich bringt .Das heißt aber nun nicht ,das die es  irgendwann mal in Fidelparts ausarten lassen ,sondern nur ganz dezent vereinzelt mal etwas „ruhigere“ Passagen mit einbringen .Gerade beim Death Metal ist es ja nun nicht immer ganz einfach ,das Songwriting riesig variantenreich zu gestalten . Aber hier beweisen die Norweger durchaus ein verdammt gutes Händchen . Obwohl man nun in erster Linie  brutal rumschrotet ,gibt’s sowohl auch ne Vielzahl verdammt groovenden aber auch langsameren , druckvollen Passagen .Musikalisch gesehen ist die ganze Sache hier absolut top ,wobei es aber echt einige Stücke gibt ,die man besonders erwähnen muss .So ist für mich Titel 3“Patriotic hatred“ einer der geilsten Songs hier . Nach ner kurzen Ansprache geht’s zwar erst mal ganz leicht frickelnd zur Sache , aber dann legt man so richtig fett los und arbeitet mit nem ganzen Arsch voll an Rhythmusumbrüchen .Ein verdammt vielseitiger Song ,welcher aber auch gleichzeitig einer der derbsten der Scheibe ist .Der haut volle Pulle rein und wird jeden Circle Pit bis zum bitteren Ende anheizen .Aber auch Songs wie  "Union Of Flesh And Machine" , „Exposed Mutation“ oder „Homicidal Ectasy“ sind so absolute Detah Metal Geschosse , welches dir komplett die Fresse polieren und in Sachen Bewegungsdrang die aller letzten Reserven bei dir rausholen werden .Neben der insgesamt echt guten Instrumentalarbeit  und der durchweg freigesetzten enormen Brutalität sind es aber auch die fiesen Vocals  - die sich aus derben ,tiefen Growls und eher schrägen Screams zusammensetzten – welche die Scheibe ungemein gut rüberkommen lassen .Sicherlich ,ne Neuerfindung des Begriffes Death Metal bringt BLOOD RED THRONE nun auch nicht rüber ,aber dennoch aber  sind die alles andere als nur ne Kopie oder ne Band , welche den Stil einfach nur nachäfft .Zurecht kann man der Band hier getrost bescheinigen ,dass dies nun wirklich ihre beste Scheibe ist – basta ! Reicht zwar nicht ganz ,um hier gleich mal die HAMMER Marke zu zücken ,aber dennoch wird jeder ,der auf wirklich sau geilen Death Metal steht ,am Ende der Scheibe ganz einfach nur sehr zufrieden und glücklich sein . ( LEO )
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                                                                                                                   STAGEWAR -  "KILLING FAST”
Wenn du dir das Bandlogo und das Cover so ganz unbeleckt erst einmal reinziehst ,bis du anfangs eigentlich schon fast ziemlich sicher ,das dir hier wohl eher ne softere und eher lulle Mucke in den nächsten Minuten die Gehörkanäle verkleben wird .Aber weit gefehlt ,denn bereits nach den ersten paar Minuten wird hier einem verdammt deutlich gemacht ,das man ne echt fette ,schwere und harte musikalische Keule schwingt .Und zwar so eine ,die sich verdammt noch einmal mächtig gewaschen hat .Denn das  hessische Quartett ,welches allen Anschein nach auch noch in die Sparte der jüngeren Metaller einzuordnen ist ,bietet auf ihrer bereits zweiten Scheibe fast 40 min . bester musikalischer Unterhaltung ,welche zwar sicherlich nicht unbedingt als originell einzustufen ist ,aber absolut authentisch und vor allen überzeugend rübergebracht wird .Ganz tief im Dunstkreis des klassischen Thrash Metals beheimate ,lässt man hier vollkommen die 80’ziger wieder aufleben .Und das Ganze kommt dennoch irgendwie verdammt frisch rüber ,auch wenn hier nun absolut nix von irgendwelchem neumodernen Kram vorzufinden ist . Trotz der nun durchweg starken Thrashprägung ,wird dieser Style nun nicht immer komplett ausgereizt .Versetzt mit so ne gewissen Portion Rock‘n’Roll ,wirkt das Ganze noch ne Schippe ansprechender und vor allem rotziger .Obwohl die Produktion hier eher recht sauber ausgefallen ist ,verspürt die Mucke dennoch so einen gewissen dreckigen und räudigen Charme ,welcher einen durchweg sofort in Beschlag nehmen kann .Vollgepackt mit echt starken ,treibenden Riffs ( nen paar Solipassagen gibt’s hier natürlich auch ),nem fetten Bass ,gut donnernden Drums und ner durchweg ansprechenden Stimmlage ,geht hier durchweg voll die Post ab .
Jungs ,dass habt ihr echt verdammt gut hingekriegte ! ( LEO )
Bacillus  / Bellaphon   http://www.bellaphon.de/
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                                                                                                  SUCCUBUS – "INTO THE HEPTAGRAM`S MAELSTRÖM"
Also ehrlich ,ich bin doch mehr als positive überrascht ,was die Brandenburger Burschen hier mit ihrem aktuellen Machwerk abgeliefert haben .Schließlich verfolgt man deren Werdegang nun schon seit etlichen Jahren und irgendwie hat‘s einen ja doch immer sehr gewundert ,das bisher noch kein Label so richtig angebissen hatte . Mit „Wolfsgrimm Records“ hat‘s ja aber nun doch endlich gelappt und man präsentiert uns nun hier gleich mal 10 brandaktuelle heiße Eisen ,welche die Burschen geschmiedet haben .Der erste Eindruck vom echt schicken Digipack ,mit booklet und der ganzen Aufmachung im allgemeinen ,stimmt einen echt sehr zufrieden und vor allem positiv .Mucke mäßig bin ich ja nun mal ehrlicher Weise gesagt ,nun nicht unbedingt das gewesen ,was man als deren knallharten Fan bezeichnen würde .Umso mehr bin ich dann aber letztendlich erstaunt ,als die letzten Töne entschwinden ,dass die es dieses Mal wirklich geschafft haben ,das ich mich doch etwas in deren Fankreis einordnen kann .Denn das ,was die hier diesmal musikalisch aufbringen ,hat Hand und Fuß ,kommt voll überzeugend rüber und spricht richtig gut an .In fast 50 min .präsentieren die uns hier ,so wie man es auch fast erwartet hat , melodischen Schwedendeath ,welche zwar nicht unbedingt im old school Lager angesiedelt ist ,aber dennoch nen ganze Menge des alten Feelings mit sich bringt .Obwohl man nun eher recht tief durch den melodischen Bereich watet ,gibt’s dennoch nen ganzen Arsch voll an Momenten ,wo die Gitarren und auch das Drum mal so richtig vorantreiben .Also was den Härtegrad dieser Scheibe betrifft – trotz der melodischeren Ausrichtung – braucht man sich hier nicht zu beklagen . Da gibt’s hier genügend Stoff ,um auch mal die Harre flattern zu lassen ! Das die Burschen aber dennoch auch ein bissel zart beseitigt sind ,zeigen die eindrucksvoll und mal ganz deutlich in Titel 5 „The last door“ .Ein echt schon verdammt atmosphärisches Instrumental Stücke, in dem man nur Gitarren und nen paar Geräusche ( Wind ) verwendet. Irgendwie wirkt der Song für mich befreiend, glücklich und zufrieden stimmend ! Nen cooler Song ,bei dem man mal die Seele baumeln lassen kann und sicherlich auch noch mal nen bissel Energie tanken an ,um dann beim nächsten Stück mal wieder die Harre fett zu schütteln . Gesanglich bewegt man sich hierbei im tief grummelnden growlenden Bereich ,welcher zwar eher ziemlich gleichgestimmt wirkt ,aber halt absolut zum gesamten Geschehen passt .Ganz gelegentlich setzt man aber auch mal auf etwas keifend wirkenden Einlagen ,wobei diese Ausdrucksweise einzig allein bei Titel 6  „Necromantic Heptagram“,  mal etwas intensiver zum Einsatz kommt .Dennoch kommt die gesamte Scheibe doch verdammt abwechslungsreich rüber und macht echt Laune .Zwar ist hier nun kaum mal so etwas wie ein „Superhit“ oder ne Art Bandhymne zu finden ,mit welcher man die Burschen sofort erkennen würde ,aber dennoch gehen die einzelnen Songs richtig gut ins Ohr und sind es wirklich wert ,auch öfters mal wieder angehört zu werden .Insgesamt gesehen eine wirklich gelungene und runde Sache ,die Lust auf mehr machen kann bzw . wird .Gratulation !   ( LEO )
Wolfsgrimm Records   http://wolfsgrimm-records.de/    https://www.facebook.com/WolfsgrimmRecords/
 
                                                                                                                  THE LEGION:GHOST– “…TWO FOR ETERNITY“
Rein von der Aufmachung her hat das Teil schon mal nen paar Pluspunkte eingefahren .Schickes Digipack mit sehr ansprechende Gestaltung ,nem booklet ,welches alle wichtigen Informationen enthält und nen Aufkleber .Da gibt‘s also absolut keinen Grund rumzumosern .Auch rein produktionstechnisch kann man hier dafür sorgen ,das einem fast der Putz von den Wänden fällt .Super fett ,druckvoll und glasklar ballert‘s einem hier durchweg entgegen ,wobei es auch rein spieltechnisch absolut nix zu meckern gibt .Die Jungs verstehen ihr Handwerk ,keine Frage !Na ,dann mal sehen ,was die fünf Jungs aus dem Rheinland auf ihrem Debut musikalisch mit den hier gebotenen 13 Songs so alles rüberbringen .Angepriesen als „ehrlicher, kompromissloser Modern Metal „  ,kann man dem nur voll zustimmen ,da man diese Ausrichtung wirklich komplett durch die gut 50 min .zelebriert .Modern Metal heißt für mich ja immer ,das diese corigen Anteile hier dann nicht wegzudenken sind .Und so zeigt sich natürlich auch hier ganz deutlich ein sehr großer Einfluss dieses musikalischen Einflusses .Allerdings muss man zugeben ,dass sie hierbei durchaus ne noch recht eigenständige Linie fahren .Und die einzelnen Stücke sind doch recht interessant gestaltet und mit ner ganzen Menge an verschiedensten Rhythmusumbrüchen versetzten und auch so einiges an anderweitigen metallischen Einflüssen werden mit eingebracht .In erster Linie schmettert man mit den Gitarren über weite Strecken schon so richtige Riffgewitter in deine Richtung und auch der Mann ,welcher die Trommelfelle bearbeitet ,hat genügend Energie in petto ,um damit die Reihen zu lichten .Da steckt mehr als genügend Power und Energie dahinter ,um die Masen zu toben zu bringen ! Aber natürlich knallt’s nicht nur durchweg ,ne ,man zeigt sich durchaus desöfteren auch mal in eher melodischen Bereichen angesiedelt . Nen paar ganz nett anzuhörende Gitarrensolis tauchen hier und da auch mal auf . Vereinzelt entdeckt man sogar in einigen Stücken mal so etwas wie ein paar atmosphärische angehauchte Parts  ,was das Gesamterscheinungsbild zusätzlich recht positiv beeinflusst .Bei den meisten Modern Metal angehauchten Bands ist es ja leider heutzutage so ,dass die gerade im Gesangsbereich die größten Mankos aufweisen .Bei den Rheinländern ist das zum Glück nicht so .Die bleiben nicht nur auf einer Tonvariation beim Gesang hängen sondern zeigen sich doch deutlich facettenreicher, auch wenn sicherlich auch bei denen diese corige Variante am meisten verwendet wird .Mit ihrem Debuteinstieg haben die zweifelsfrei hier ne solide metallische  Hausmannskost vorgelegt ,welche insbesondere die junge Generation der sogenannten „Metalfans „ anspricht und dafür sorgen wird ,das die voll abgehen können.  
( LEO )
Noizgate Records/ NUVINCI GmbH  Sudbackerstrasse 17   Bielefeld 33611          www.nuvinci-music.com
 
                                                                                                                         SEPTEMBER CODE – “ III”
Ich bin nun mal absolut kein wirklicher Fan von schwer progressive getrimmter Mucke ,was sich dann natürlich beim kompletten Durchlauf der hier gebotenen 12 Titel auch nicht großartig ändern wird . Das die Band aus Athen ,welche immerhin schon seit 2002 das Szenegeschehen beackert und mit „III hier nun ihren bereits dritten Longplayer vorlegt ,ihre Instrumente beherrschen ,kann man nun Mal absolut nicht abstreiten .So rein musikalisch gesehen ,bieten die herbei dann sogar einen wirklich fetten Batzen an Abwechslung ,wobei man die Sparte des progressiven Rock ,mit all seinen Möglichkeiten ,komplett abdecken kann .Hierbei verwendet man natürlich die recht typischen Stilelemente und bietet meistens ein Mix aus lauten und leisen Parts, härteren Passagen und verdammt ruhigen Passagen .Allerdings sind es hierbei gerade die Melodien ,welche nur sehr wenig Neuerungen bieten und eher etwas „alt gebacken „ klingen . Abstreiten lässt sich hierbei nun absolut nicht ,das gerade die eher ruhig geratenen Stücke doch über weite Strecken schon fast so etwas wie einen „Ohrwurmcharakter“ aufweisen können .Teilweise schon in Richtig Ballade gehend ,erschafft man hier fast so etwas wie eine Symphonie der Gefühle .Bedächtig ,ruhig ,mit ner fetten Portion an Gefühl ,lässt man hier durchaus Melodien erklingen ,welche echt tief ins Herz gehen können . Hier zeigt man dann wirklich mal ganz eindeutig auf ,was man an seinen Instrumenten drauf hat und das man durchaus in der Lage ist , stellenweise ein verdammt gutes Fingerspitzengefühl beim Songwriting vorzuweisen .Über weite Strecken dominieren hierbei vor allem die Gitarren .Aber auch die Keyboards  nehmen hier einen verdammt großen und sicherlich wichtigen Platz ein .Obwohl die zum Glück nicht nerv tötend eingesetzt werden ,sind die dennoch recht präsent .Als recht positiv und durchaus noch angenehm für meine Ohren ist der einigermaßen variable Gesang gestaltet . Da hat man schon bedeutend eintönigere Gesangsdarbietungen ertragen müssen .Obwohl ich nun ehrlicher Weise zugeben muss ,das mir das gesamte Geschehen mit der Zeit doch irgendwie auf den Nerv geht ,können Melodic Prog Rock Fans hier mal nen Ohr riskieren .Bei mir ist allerdings das Verlangen , die CD noch einmal in den Player zu schieben ,so ziemlich gleich Null ist .Musikalisch alles andere als schlecht ,aber dieser Musikstil ist nun absolut nicht mein Ding ! ( LEO )
The Leaders Records   http://www.theleaders.eu/
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                                                                                                             BLOOD RED THRONE - “BRUTALITARIAN REGIME” 
So kann‘s gehen ! Irgendwann Anfang der 2000’sender hat man mal was von den  fünf Norweger zu hören gekriegt ( damals wohl noch bei Hammerheart Rec . ) und seid her nix mehr .Dann wie aus dem Nichts ,ne Kontaktanfrage und gleich wird man mit nem Stapel aktuellerer Scheiben zu gebombt . “Brutalitarian Regime” ist deren sechste ful lenght und hat mittlerweile auch schon ein paar Jahre (2011 erschienen) auf dem Buckel . Ohne sich erst mit nem großartigen Vorgeplänkel aufzuhalten , greifen die Norweger hier von Beginn  mit super schweren Geschützen an ,welche im Laufe der 10 Songs so gut wie nie an der Durchschlagskraft verlieren . Tief im brutalen Death Metal Sumpf watend , lässt sich hier dann auch recht schnell ganz klar der starke amerikanische Einfluss heraushören ,was nun gerade bei mir auf ein hohes Maß an Befriedigung stößt .Hierbei gibt’s gerade an der technischen Qualität der einzelnen Songs absolut gar nichts auszusetzten . Erster Pluspunkt ! Nen weiteren Punkt ergattern die bei mir dafür ,dass man doch so etwas wie seinen eigenen Stil gefunden hat ,welcher doch ein wenig aus dem sonstigen Einheitsbrei heraussticht .Denn BLOOD RED THRONE wissen ganz genau, was sie tun müssen , um dafür zu sorgen ,das sich die alten Knochen in Bewegung setzen können und man das ergraute Haupt rotieren lassen kann .Packende und fett groovende Riffs versprühen pure Kraft und Energie ,welcher man sich kaum mal entziehen kann .Gut ,ein paar ganz kurze melodiösere Zwischenspiele tauchen natürlich auch hier immer mal wieder auf .Aber diese dienen wohl eher „nur“ dem Zweck ,den einzelnen Stücken so ne gewisse Abwechslung zu verleihen .Und da wären wir dann auch an der Stelle angelangt ,wo es doch mal was zu „meckern“ gibt .Sicherlich ist man stark bemüht ,die Songs auch ohne großartige Experimente interessant und kreativ zu gestalten ,aber wenn man sich die Scheibe nen paar Mal hintereinander reinzieht ,kommt doch irgendwie so ein gewisses Gefühl des „Gleichklangs“ auf und man muss sich doch schon so richtig Mühe geben ,hier so nen wirklichen Höhepunkt ausmachen zu können .Schade ,da hätte man doch noch einiges mehr rausholen können . Bestückt mit ziemlich tiefen ,leicht röchelnden Gesangseinlagen ,wobei es gelegentlich sogar mal leicht in die keifendere Stimmlage geht ,liegt man rein technisch gesehen ohne jeden Zweifel weite über dem Mittelmaß einer Veröffentlichung aus dem Death Metal Bereich. Also mal sehen was die nächsten beiden Scheiben bringen ! ( LEO )
Sevared Records   http://www.sevared.com/
 
                                                                                                                       SUCKING VOID – „SUDDEN EFFACEMENT“ (7-Track EP )
Letztmalig hatte man 2012 mit der Ulmer zwei Mann Band nen intensiveren Kontakt, als die mit der EP „Scarvenger“ versuchten ,die Szene aufzumischen .Zu damaliger Zeit konnte man mit dem Teil doch nen ganzen Haufen an durchaus positiver Resonanzen einfahren ,so dass eigentlich die Erwartungen auf deren erste full lenght da waren .Aber irgendwie herrschte bis zum heutigen Tage dann doch die absolute Funkstille .Aber jetzt macht man sich nun erneut in die Spur ,um Eure Aufmerksamkeit zu kriegen .Das auf 100 Stück handnummeriert Digipack macht schon mal rein optisch nen ganz guten Eindruck und auch der Kaufpreis von gerade mal 5€ + Versand dürften schon einmal nen Grund mehr sein ,sich das Teil zuzulegen .Nächster Kaufanreiz ist sicherlich auch die Spielzeit von gut 46 min . Neben 7 aktuellen Stücken wurde dann ebenfalls deren EP von 2012 „SCARVANGER“ mit draufgepackt . Ihr seht also ,hier gibt’s schon mal ne ganze Menge für wenig Kohle . Nun muss man uns nur noch musikalisch überzeugen ,und dann ist alles palettie .Wie bereits auf „Scarvenger“ gehören die Ulmer nicht voll in die Kategorie Bands ,welche sich nicht in einer ultra knallharten festen musikalischen Sparte festlegen wollen .Das man in erster Linie natürlich dem Death Metal ( recht strak in Richtung „Obituary“ gehend ) seine Ehrerbietung entgegenbringt , ist zwar durchweg unverkennbar ,aber man hat sich soundtechnisch mit den Jahren dann dennoch etwas mehr nen Kopf gemacht und lässt hier und da auch immer mal nen paar anderweitige musikalische Einflüsse mit aufblitzen .Neben ganz ganz leichten black metallisch anmutende Riffs und auch einiges ,was man vielleicht schon als thrashig einstufen könnte, tauchen vereinzelt auch Passagen auf ,die für meine Nase schon eher verdammt nach Heavy Metal riechen . Allerdings werden diese Elemente hier wirklich eher sehr dezent ,aber dennoch irgendwie prägend für einzelne Songs ,eingesetzt . Auch kurze Solieinlagen an der Gitarre und diverse Uptempoparts machen sich hier recht gut ,wobei aber niemals die Ohren überstrapaziert werden und man dann doch weiter seinen unbeirrten Weg der Schnelligkeit und Härte zieht .Umrahmt von recht derben Growls , röchelndem Ausdruck und gelegentlichem fieserem Geschrei ,hinterlässt die Mucke nen durchaus positiven Eindruck .
Ein bissel mehr an ureignen ,Band typischen Ideen hätten der Scheibe sicherlich noch besser zu Gesicht gestanden und würden zweifelsfrei noch für nen zusätzlichen Kaufanreiz sorgen .Obwohl die Mucke nun alles andere als scheisse ist ,wird man es dennoch eher heutzutage sehr schwer damit haben ,aus der enorm breiten Masse der Veröffentlichungsfluten der Death Metal Sparte ,herausstechen zu können . ( LEO )
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                                                                                                                         DEPRESSION – „ DIE DUNKLE DIMENSION“
Auch wenn man sich mehr oder weniger tagtäglich mit dem Geschehen in der Metalszene auseinandersetzt ,hat man beiweitem nicht immer alles auf dem Schirm ,was da abgeht .Und so hat‘s mich im ersten Moment doch schon sehr verwundert ,dass die 3 harten Burschen nun auch schon ihr sattes  25 jährige Bestehen feiern .Letztmalig hatte ich die Ehre mir 2014  "Chronische Depression" zu Gemüte ziehen zu dürfen. Von der Split ,welche im selben Jahr noch folgte, dran leider absolut nix an meine Ohren .Soweit wie meine Infos reichen ,hat man dann ja bereits im darauffolgenden Jahr diese Scheibe hier als MC & CD veröffentlicht .Warum das Teil nun solange brauchte ,um auch mal unsere entlegene Ecke zu erreichen ,ist da dann doch etwas verwunderlich! Obwohl der CD Titel „Die dunklen Dimensionen „ bei mir im aller ersten Moment so ein paar ängstliche Gedanken aufkommen lassen ,ob man sich nicht eventuell musikalisch gedreht hat , wird nach dem kurzen Intro sofort klar ,dass das Trio auch hier genau das abliefert , was man erwartet hat . Neben ganzen 19 aktuellen Stücken ,wurde hier noch als besonderes Schmackel eine Neuaufnahme der ersten EP “Ein Hauch von Moder” draufgepackt .
Die satten 25 Songs, in gut 46 min .runtergerattert ,mit Songlängen zwischen 7 Sekunden & knapp 5 Minuten ,bieten hier dann natürlich ne Mucke ,welche klar im alten Death Metal beheimatet ist und fett mit diversen Einflüssen aus dem Grind Bereich gespickt ist .Das alles ist natürlich in einem Sound verpackt ,welcher so typisch für die 3 Mannen ist und so richtig schön old schoolig ,aber dennoch irgendwie verdammt erfrischend rüberkommt. Wer jetzt aber glaubt ,hier wird nur auf das totale Geballer gesetzt und in Sachen Abwechslung wird hier nichts geboten ,der liegt echt ziemlich falsch .Denn neben dem ganzen wuchtigen fetten und sau derben Material gibt’s hier immer wieder so etwas wie ein paar Höhepunkte ,welche den Zuhörer in seinem Bewegungsdrang ausbremsen werden .So zeigt man sich z.B . bei „No respect“ eher sehr melodiös und bringt nen ganzen Arsch voll an  ruhige Gitarrenparts mit ein .Noch ein bissel mehr überrascht man dann mit „Depression“ ,dem längsten Stück dieser Scheibe .Anfangs eher mit einem getragenen Rhythmus bestückt ,entwickelt sich dieser Song zu nem richtig atmosphärischen Teil ,welches durch sphärische Keyboard Parts und sanfte Gitarrenriffs bestimmt wird . Für mich einer der stärksten Stücke dieser Scheibe ,in dem man wohl am besten unter Beweis stellen kann ,was man mit seinen Instrumenten auf dem Kasten hat .Noch mehr überrascht einen dann aber wirklich der darauffolgende Titel  „Die dunkle Dimension“ ,welcher sich nur in Form einer gesprochenen Darbietung ,verbunden mit ner sachten Geräuschkulisse darstellt .Ehrlicher Weise muss ich eingestehen ,dass ich irgendwie nicht wirklich nachvollziehen kann ,was man mit diesem Stück bezweckt hat. Aber ich denke mal ,darauf wird man mir in dem geplanten Interview noch ne ausführliche Antwort  geben ! Fest steht ,die 3 Burschen haben sich weiter zum Positiven entwickelt ,ohne hierbei jedoch ihren ureigenen Sound zu verleugnen bzw .zu verändern .Auch die Produktion  klingt enorm wuchtig und professionell.
Wer auf DEPRESSION schon immer abgefahren ist oder es so richtig laut und streckenweise sogar etwas verrückt mag , der kann sich hier nen echt leckeres Teil an Land ziehen . ( LEO )
Splatter Zombie Records     http://www.splatterzombierecords.com/
 
                                                                                                                         BLOOD RED THRONE – “BLOOD RED THRONE”
Jetzt bin ich aber echt verdammt baff & enorm überrascht ,was die Norweger auf ihrem siebenten Streich verzapft haben .Bereits der Vorgänger ballerte richtig gut in die Gehörgänge ,aber was die nun mit diesen neuen  Songs mit ner immerhin Spielezeit von 35 min . über einen hereinbrechen lassen ,ist echt noch nen Zacken schärfer .Grund dafür ist sicherlich ,das man nun in Sachen Line up irgendwie umbauen musste ( wenn ich mich nicht vermache ist wohl nen neuer Drummer und Sänger am Start ) .Und das macht sich dann hier auch wirklich enorm bemerkbar .Denn zum einen hat man einen wirklich sau großen Schritt nach  vorne gemachte ,was  die gesanglichen Darbietungen betrifft . Gut ,die tiefen Growls überwiegen hier natürlich immer noch ,aber immer wieder wird so richtig miese ,screamige / krächzende/keifende Stimmakrobatik mit einbezogen ,welche h natürlich für wesentlich mehr Farbe und Abwechslung sorgen .Auch in Sachen Technik ist man weiter vorangeschritten ,wobei man auch rein vom Songaufbau hier so einiges mehr bietet als beim Vorgänger .Hier hat man es dann tatsächlich ganz gut hingekriegt , so etwas wie einen eigenständigen Charakter aufzubauen und sich vor allem bedeutend abwechslungsreicher zu präsentieren .Obwohl man sich nun so rein Tempo mäßig hier durchaus auch mal in einem eher etwas wechselvollerem Rhythmus  darstellt ,wird und kann dir fast jeder einzelne Song  so richtig fett die Birne wegpusten . Trotz der vereinzelten eher etwas zurückhaltenderen rhythmischeren Ausbrüche , wirken auch die  in keinster Weise lasch bzw. übertrieben melodisch gestaltet .Jedem einzelnen Song haftet hier echt ne ungeheure  Durchschlagskraft an .Zu gut 100% steht fest ,dass die Burschen mit dem Teil hier einen einen echten super derben fetten Vernichtungsschlag an den Tag legen ,welcher nun absolut nicht unbeachtet bleiben sollte .Wenn‘s auch nicht ganz für ne HAMMER Bewertung gereicht hat ,sollte das Teil dennoch einen mehr als würdigen Platz in eurer Sammlung finden . ( LEO )
Sevared Records   http://www.sevared.com/
 
                                                                                                                          TID – „ FIX IDE“
Komischer Bandname ,komisches Logo = komische Musik ??? Mal sehen was die vierköpfige Schwedischen Band ,welche sich wohl selbst eher als Orchester ansieht , mit ihren 6 Songs nun hier im Angebot anbieten ?! So ganz einfach ist es dann leider auch nicht ,das hier gehörte in die passenden Worte zu fassen ,zumal man sich selbst nun gerade mit solchen musikalischen Darbietungen nur wenig bzw.so gut wie gar nicht beschäftigt .Am ehesten würde ich das hier gebotene vielleicht noch als ne Mischung aus elektronisch angehauchter Mucke mit leichtem dunklen Dark- /Gothic Ambiente und klassischem Rock mit leichtem bombastischen Touch ,bezeichnen .Es ist halt echt schwer in Worte zu fassen ,was die sechs doch verdammt unterschiedliche gestalteten Stücke alles mit sich bringen . Recht stark durch Synthies beeinflusst nehmen die dich hier mit auf eine fast traumhafte Reise  , welche durch den Einsatz verschiedenster Musikstiledie unterschiedlichsten Gefühlen und Ideen zum Ausdruck bringt .Teils sehr dunkel und düster gehalten ,mit ruhigen Melodien gespickt ,kommt’s hier doch streckenweise enorm majestätisch, fast schon mystisch rüber .Andererseits zeigt man sich aber auch träumerisch , entspannend und nachdenklich .Dann wiederrum geht’s recht tief in die dunkle apokalyptische Dance Richtung .Und gerade die doch etwas flotter geratenen Stücke werden ohne jeden Zweifel bei der der schwarzen Szene verdammt gut ankommen .Irgendwie könnte man diese gesamte Darbietung vielleicht als eine Art Soundtrack über das Leben ansehen ,mit all seinen Tiefen und Höhen . Die Gesangsdarbietungen sind ebenfalls recht unterschiedlich gestaltet und werden eher etwas hintergründig ,aber dennoch gut verständlich , eingesetzt .Alles in allem hinterlässt die Mucke bei mir einen mehr als verdammt guten Eindruck und wird seinen Platz in meiner Sammlung auf jeden Fall finden . ( LEO )
The Sign       https://www.facebook.com/thesignrecords/posts/1734642696813062
Cargo Records    http://www.cargo-records.de/
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                                                                                                 HAMMER     DECEMBRE NOIR – „ FORSAKEN EARTH“
Irgendwie gibt es für mich nur sehr wenige Bands ,bei denen sich bei mir sofort ein Aha Effekt einstellt .Das Thüringer Fünfergespann gehört aber definitiv in diese Kategorie ,denn bereits mit ihrem Debüt „A Discouraged Believer“ hatten die mich voll überzeugt .Jetzt ,nachdem man ihre musikalischen Leistungen auch erstmals Live begutachten konnte ,stand für mich eigentlich auch schon im Vorfeld fest ,dass die mich auch mit ihren neuen 6 Stücken restlos begeistern und überzeugen werden .Beim aller ersten Durchlauf wird schon mal ganz deutlich ,dass man sich stilistisch durchaus etwas mehr geöffnet hat und den melodiöseren Death Metal Anteil verstärkt hat ,auch wenn man rein musikalisch gesehen ,voll und ganz seine bisherige Marschroute  weiter verfolgt .
Bereits mit dem ersten Song schaffen die ein Soundgebilde ,welches tief in die Seele ,das Hirn und das Herz des Zuhörers eindringen wird .Eher sehr verträumt ,ruhig und fast schon etwas romantisch angehaucht  ,lässt man einen anfangs erst einmal in ne Art Schwebezustand verharren , bevor man  ganz langsam ne echt gewaltige Soundwand aufbaut . Trotz der eher stark zurückhaltendem Thematik des 6,44 minütigen Stückes ,kracht es hier dennoch immer wieder mal ,wobei man diesen Wechsel nahtlos vollzieht .Die Drum- und Gitarrenarbeit ist so was von dermaßen stark und kraftvoll ,so dass es einen wahrlich mehr als beeindruckt .
Anfangs von einer melancholischen Melodie  getragen ,katapultieren dich dann sofort die fetten Drums im zweiten Stück ,aus der Ruhephase. Auch die Gitarren werden dann mal etwas härter eingesetzt ,wobei hier und da sogar mal so etwas wie ein paar Blastbeats mit eingestreut werden .Trotz des eher schleppenden Charakters dieses Stückes ,gibt es gerade hier im Rhythmusbereich so einiges an Umbrüchen .Ehrlich gesagt wirken die im ersten Moment für meine Ohren zwar etwas erstaunlich und unerwartet ,verleihen aber insgesamt gesehen dem Stück ne enorme Vielseitigkeit .
Song 3 wartet nicht erst mit beruhigenden Tönen auf ,sondern setzt von Beginn auf verdammt kraftvollen Sound ,welcher sich überwiegend im Midtempo Bereich vorwärts bewegt . Zwischendurch lässt man dann aber eher musikalisch „die Seele“ verdammt baumeln und zeigt sich wieder von eine sehr sanften Seite .Diese kurzen Passagen halten aber nicht übermäßig lange an ,bevor man wieder mehr in Richtung härtere Anschläge geht .Ein stilistisch durchaus sehr breitgefächerter Song ,welcher in eine  recht dunkle Atmosphäre verpackt wurde und zweifelsfrei auch so eigne Momente bietet ,in welchen man mal wirklich tief „ in sich gehen kann „
Der darauffolgende Song  beginnt mit Sprechpassagen und einer dezenten zurückhaltenden Melodie - & Rhythmusführung .Schon sehr tief im Doom Bereich angesiedelt zieht man hier vehement seiner Wege .Aufgepeppt mit sau starken Gitarrenläufen ,kommt der Song irgendwie Unheil verkündend rüber . Der ist so mit ner Stimmung behaftet ,welche einen einerseits irgendwie ängstlich stimmen kann ,sicherlich sogar irgendwie bedrohlich wirkt ,andererseits aber auch was erhabenes und eher nachdenkliches ausstrahlt .Neben tiefen, eher beruhigend wirkenden Growls ,kommen hier auch diverse Sprechsequenzen zum Einsatz . Zum Ende hin hören sich kürzere Gesangspassagen dann sogar schon fast black metallisch keifend an .Nen Song der irgendwie so richtig unter die Haut gehen kann bzw . wird . Geiles Teil !
Im vorletzten Song ,welcher zu gleich auch mit fast 15 min . der längste ist ,steigt man mit Uhrgeräuschen ein und lässt ganz sachte und sanft ein paar wirklich starke Riffs auftauchen .Sehr sehr gemächlich ,irgendwie wirklich enorm traurig stimmend , zieht man dann erst einmal weiter ( hintergründig tauchen Geräusche von Kindern auf ),bevor man dann wie aus dem nichts kommend ,fetter in die Saiten haut .Zwar ist auch der sehr Mid Tempo geprägt ,aber dennoch  gibt’s auch hier immer wieder Passagen ,wo man es dann doch mal etwas mehr krachen lässt .Ein Song ,bei dem man sich echt nen Kopf beim Songwriting zerbrochen hat und der zusätzlich durch die eher traurige wirkenden Growls noch nen Zusatzpunkt in Sachen Ausstrahlung von mir erhält .
Auch in dem letzten Stück setzt man erst einmal auf dunklen Sprechgesang und eher traurig wirkende Melodien , bevor man dann recht beständig einen Wechsel zwischen sehr ruhigen und recht deftigen Rhythmen/Passagen .Obwohl der Song nun absolut nicht nur vor sich „hinplätschert „ ,ist gerade der bestens dazu geeignet ,sich mal wieder entspannt zurück zu lehnen ,die Seele baumeln zu lassen um die Mucke ganz einfach auf sich einwirken zu lassen . 
Jetzt ,nachdem die Scheibe das x-te mal durchgelaufen ist ,steht für mich absolut fest ,dass es hier in keinerlei Belangen auch nur das Geringste zu meckern gibt .Geiler Klang ,starke Songs ,passende Gestaltung des Covers + booklet – was will man mehr .Ne Scheibe ,die man wirklich als absolut gelungen einstufen muss! Wer auf ne Mucke abfährt ,bei der die Mischung aus Härte und Gefühl hervorragend umgesetzt wurde , dem sei dringendst angeraten , hier sofort seine Griffel nach auszustrecken . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                          MOSSAT – „ II“
Ehrlich gesagt hatte ich sofort im Hinterkopf den Gedanken ,dass es sich hier wieder mal so ne typische neumoderne corige Band ein Stelldichein geben wird . Also eher erst einmal mit nicht allzu großen Erwartungen ran an das Teil .Hierbei muss es sich dann wohl um deren erstes komplettes Album handeln ,den laut den ganzen Infos ,haben die seid ihrer Bandgründung 2013 wohl bisher nur 2 EP’s („Warchild“ August 2013 / „Witch“ 2015 ) rausgehauen . Also rein mit dem Silberling und ab geht die Post .Anfangs zeigt man sich eher noch etwas zurückhaltender mit seinen musikalischen Darbietungen. Aber das ist ja nun mal bei nem Intro so .Aber dann ,meine Fresse ,da wird losgelegt ,als ob es keinen Morgen mehr gäbe .Und zu meiner Freude muss ich dann nach dem ersten Durchlauf auch feststellen ,dass meine anfänglichen „ängstlichen „ Gedanken bei den Buschen hier zum Glück völlig unberechtigt waren .Denn ,obwohl sicherlich ein nicht unbeachtlicher Teil ihrer 13 Strecke ne durchaus stärkere Hardcore Prägung vorweisen ,schafft man es dennoch verdammt gut ,die einzelnen Songs ganz schön abwechslungsreich zu gestalten .Denn neben den Hard Core Einflüssen , leichten grindigen Attacken und verschiedensten Metal Elementen ,schrecken die auch nicht davor zurück ,auch immer mal wieder im  Doom und Sludge Metal Bereich zu wildern .Dabei gibt es wirklich kaum mal ein Song ,der rein rhythmisch und auch vom Aufbau her ,irgendwie wirklich gleich klingt .Ist ein echt ganz gutes musikalisches Gesamtbild ,welches die uns hier anbieten .Von allem ist was vertreten .So sind z.B knallende Core- /Grindcore Titel wie „AMOK“ oder „WITCH“ bestens zum abschädeln geeignet und zweifelsfrei auch Circle Pit prädestiniert .Wirklich hyper modern sind die nun keinesfalls angehaucht, vielmehr versprühen die so nen richtig dreckigen rotzigen Charme .Andererseits gibt’s dann auch her etwas „modernere“ Stücke wie  „TURNCOAT“ oder „PESTILENCE“ welche die „Rumhüpfgeneration“ sicherlich ansprechen wird .
Songs wie der Titelrack „II“ und „DROWN“ hingegen gleiten  schon stark ins Doom mäßig ab . Mit „Unbroken“ ,dem letzten Stück wird dann auch mal aufgezeigt ,dass man auch durchaus ne recht weiche Seite hat .Eher sehr melodiös und dahingleitend wird sich hier in „Ruhe“ verabschiedet. Hat schon so nen ganz leicht anmutenden Balladencharakter !
Ihr seht also hier wird nicht nur auf Geballer  gesetzt sondern  erfreulich Weise durchaus rhythmisch variabel gearbeitet und mit einem recht interessanten Songwriting aufgewartet .Obwohl das Teil nun sicherlich nicht zu den „Überfliegern“ in der Kategorie Neuerscheinungen gehört ,könnt ihr dennoch getrost die Mucke öfters mal in Eure Gehörgänge dringen lassen . ( LEO )
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                                                                                                                                                                                          FU 46

                                                                                                                          HAMMERHEART 10 ( A4 deutsch )
Irgendwie ist es für mich selbst jedes Mal ein echt trauriger Moment ,wenn man erfährt ,dass wieder mal ein Zine bzw. ein Mag aufgibt und sich in Zukunft nur noch im Netz ,in einer abgewandelten Form präsentieren will .Sicherlich sind die Gründe dafür echt nachvollziehbar ,zumal ihr da draußen ja nicht gerade einen geringen Anteil daran habt ,das halt gedruckte/kopierte Formate es immer schwerer haben ,am „Leben“ zu bleiben .Auf ganze 10 fette Ausgaben hat‘s nun diese echt super Lektüre gebracht ,wofür man die Macher auf jeden Fall gratulieren kann . Auch wenn’s hier nun die aller letzte Ausgabe ist ,die man hier vorgelegt bekommt ,hat man sich auch dieses Mal wieder voll den Arsch aufgerissen ,um Euch auf satten 112 Seiten ,das unterschiedlichste metallische Material anzubieten .Und so tummeln sich auf den ganzen Hochglanzpapierseiten – welche natürlich wieder vom feinsten layoutet sind -  dann auch massenweise Bands der verschiedensten metallischen Genres. Dass die Hammerheart Crew hierbei mit ihren Gesprächsrunden alles andere als im 0/8/15 Bereich arbeitet , weiß man und hat man eigentlich auch nicht anders erwartet .Richtig schön tiefgründig wird da ins Detail gegangen und sicherlich auch so dass eine oder andere Geheimnis den Bands entlockt .Das die Interviews wirklich enorm ausführlich ausfallen ,braucht man ja eh nicht mehr zu erwähnen ,da dies ja seit Jahren doch schon so etwas wie ein „Markenzeichen“ dieses Mags waren .Wer also mit aktuellen Infos über Bands wie  KADAVRIK,BORKNAGAR, MALEVOLENT CREATION, ANTLERS, INFESTING SWARM, MOONSORROW, EIS, CONVICTIVE, HIMINBJORG, WEDERGANGER, NOCTERNITY, UNIVERSE 217, MIDNIGHT ODYSSEY, VIOLATION WOUND, AZAVATAR, AINULINDALE, WOLCENSMEN… versorgt werden will ,wird hier absolut voll bedient .Logischer Weise findet man hier natürlich auch massenweise Buch-, CD-, Fanzine-, Tape-, und Vinyl-Reviews vor .Das man hierbei niemals ein „Blatt vor den Mund“ nimmt und immer seine ureigene ehrliche Meinung präsentiert ,ist natürlich mehr als lobenswert und sorgt doch stellenweise dafür ,das sich beim Lesen dann immer mal wieder ein breites Grinsen übers Gesicht zieht .Das absolute Highlight dieser Ausgabe ist ohne Zweifel dann das 20-seitige BATHORY Special! Absolut geil was man hier über die Band zusammen getragen hat. So ausführlich und intensiv konnte wohl bisher noch niemand anderes diese doch mehr als kultige Band präsentieren .Absolut „Daumen hoch “! Ausflügen ins Livegeschehen der Szene gibt’s hier leider dieses Mal nicht zu entdecken .Schade eigentlich ,denn die waren hier bisher auch immer so richtig gut unterhaltsam geschrieben .Natürlich hat man auch bei seiner letzten Ausgabe nicht vergessen ,diverse Bands, Labels oder Veranstaltungen mit Werbung zu supporten .Fest steht ,dass man sich auch mit seiner Abschiedsausgabe wieder in absoluter Hochform präsentiert hat und damit einen wirklich mehr als würdigen Abgang macht . Die zu entrichteten 5,00 Euro (zzgl. 1,66 € P&V) sind jeden einzelnen Cent wert .Zugreifen ist einfach nur Pflicht! ( LEO )
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                                                                                                   HAMMER   HUMAN VIVISECTION – „THE PERPETUAL GAB“
So kurz vor „Redaktionsschluss“ tauchen doch immer wieder mal Scheiben auf ,welche einen noch einmal so richtig die „Freudentränen“ in die Augen treiben können . Dabei gehören die Belgier ,die noch recht neu in der Szene sind ( gegründet 2012 ) ,nun nicht wirklich zu denjenigen ,die irgendetwas brand Neues oder völlig Abgefahrenes auf ihrem Debüt präsentieren .Dennoch denke ich mal ,das die Scheibe ,insbesondere bei der Extremmetalfraktion mehr als verdamm gut ankommen dürfte/sollte .Denn was die uns hier in gut ner halben Stunde mit ihren 11 Stücken vorsetzen ,ist doch mehr als derbe und böse zugleich .Ultra tief im Brutal Slam Death Metal Bereich watend ,wird man hier von massiven Riffwänden und derb hämmernden Drums überzogen , welche sich wirklich verdammt intensiv und vor allem drückend in sämtliche Gehirnwindungen bohren können . Technisch auf nem durchaus verdammt hohem Niveau angesiedelt ,wird einem hier ne wirklich leckere Kreation aus den verschiedensten Tempo Variationen angeboten .Obwohl man sich ja nun mal augenscheinlich eher bevorzug im langsamen und mittleren Tempobereich vorwärts bewegt ,kommen dennoch schnelle schwere und brutal groovende Passagen keinesfalls zu kurz .Zwar tauchen diese ,ich nenne sie mal „brutalen Explosion „ ,eher etwas seltener auf , sorgen aber letztendlich verdammt stark dafür ,dass sich die gesamte Mucke doch recht abwechslungsreich gestaltet .Passend zum gesamten Geschehen ,werden natürlich auch hier die Stimmbänder extremen Belastungen ausgesetzt .Neben dem typischen  Growl Ausdruck ,steigert man sich immer wieder bis hin zu totalen gutturalem Höchstleistungen .Wer jetzt meint ,so etwas gibt’s auf der Welt schon tausendfach ,der sollte sich dann unbedingt deren Abschlusssong reinziehen .Denn bei diesem rein instrumentalem Stück lassen die Jungs dann mal voll den melodischen „Freak“ raushängen . Der Song kling richtig satt ,eingängig und bringt ne Melodie mit sich ,welche so seinen ganz eigenen Charme hat und  verdammt gut ins Ohr geht .Auch wenn die Scheibe insgesamt gesehen sicherlich nicht den „Überflieger“ im derzeitigen extremeren metallischen Geschehen darstellt ,bin ich dennoch mehr als bereit dazu ,hier die HAMMER Marke zu zücken . ( LEO )
Rising Nemesis Records   http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/
 
                                                                                                                         REACTORY – „ HEAVY“
Nen passenderen Arbeitstitel für seine mittlerweile vierte Veröffentlichung ( Demo 2011 ,  EP Killed by thrash , 2013 , full lenght High on radiation  2014 ) hätten die Berliner „Bombenleger“ von Reactory sicherlich nicht finden können . Obwohl man sich anfangs mit seinen gebotenen 9 Songs doch eher noch etwas schwerer tut , mal so richtig auf Touren zu kommen ,kann man hier bereits recht eindeutig erkennen ,das einen in den folgenden gut 36 min .alles andere als Durchschnittsware geboten werden wird .Tief verwurzelt im amerikanischen und europäischen Thrashsektor ,gelingt es denen bestens ,den Flair der 80’ziger vollends rüberzubringen .Zwar nicht unbedingt im „hightspeed Thrash“ Bereich angesiedelt ,bringen die einzelnen Stücke dennoch mehr als genug Geschwindigkeit und Aggressivität mit sich ,um die Matte auf dem Kopf mal wieder so richtig durchzuschütteln .Obwohl man nun ganz eindeutig zugeben muss ,das sich insbesondere durch deren recht  facettenreichen und ausgefeiltem  Rhythmus - /Songaufbau ,doch immer wieder einiges an eher ruhigeren Momenten einstellen ,bringt jeder einzelne Song mehr als genügend Potential mit sich ,um müde Knochen in Bewegung zu versetzen können .Technisch gesehen haben die es voll drauf ,wobei insbesondere bei den Riffs ne richtig fette Portion an Eigenständigkeit und Kreativität ans Tageslicht tritt .Das die Burschen  hier mit absoluter Leidenschaft rumwerkeln und wirklich absolut nix dem Zufall überlassen ist durchweg immer voll zu erkennen . Auch die eher etwas  markantere Stimme ,welche sogar einmal leicht elektronisch verzerrt wird ,sorgt dafür ,dass die gesamte Darbietung niemals in einen 0/8/15 Bereich abdriftet .Das Album klingt echt erfrischend und zeigt ganz eindeutig mal wieder auf ,das selbst im Thrash Metal Sektor auch heutzutage noch Innovationen möglich sind ,mit denen man sich doch etwas von der breiten Masse abheben kann .Mit der Motörheads Coverversion „Eat the rich“ ,welche in nem satten Thrash Gewand verpackt wurde und sich doch recht stark vom Original unterscheidet ,wird dann die ganze Angelegenheit mehr als würdig abgeschlossen . „Heavy“ zeigt ganz eindeutig auf ,das sich die Band in den Jahren ihres Bestehens (gegründet 2010 ) verdammt positiv weiter entwickelt haben und sich mehr denn je echt nen Kopf zerbrochen haben ,euch ne richtig fette und ausgeklügelte Thrashattacke vor den Latz zu ballern .Coole Scheibe ,die auf euer uneingeschränktes Interesse stoßen sollte bzw . müsste . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen    http://www.fda-rekotz.com/
                                                                                                                          COBRA DEATH – „SICK“ (LP)
Zu allererst ein großes „Sorry“ an Ralf von Kink Rec., dass ich so ewig für dieses Review gebraucht habe, um aus der Hüfte zu kommen. Mann, ich bin echt eine Flitzpiepe, jetzt liegt die Scheibe schon seit Monaten hier auf Halde, und das nur, weil mir im Grunde genommen die A-Seite nicht so recht behagt bzw. nicht wirklich was hängen bleiben wollte. Cobra Death kommen aus der Schweiz und haben mich mit ihrer 2013 selbstveröffentlichten und gleichnamigen 12“ mal so richtig umgehauen, und somit wachgerüttelt, denn gerade ihr kompromissloser Mix aus schnellem Thrash mit aggressiven HC-Einflüssen wusste zu überzeugen. Die Songs hatten jede Menge Power und zeigten deutlich, dass hier eine Band am Start ist, die eine sehr deutliche Sprache spricht. Auf „Sick“ gibt es fünf neue wütende Kracher, die nach wie vor dem Undergroundsound verbunden sind, aber man hört auch, dass die Schaffhausener ein wenig experimentierfreudiger geworden sind. Während ich beim Anhören der A-Seite irgendwie immer noch leicht das Gefühl habe (mittlerweile etwas abgemildert), dass die Jungs während der Aufnahme im Halbschlaf im Studio anwesend waren, so dass ich beinahe der Meinung war, es handelt sich um eine andere Band. Umso schneller und miesgelaunter legt man dann getreu nach dem Motto „wir können auch anders“ auf der B-Seite dermaßen mächtig fies und dreckig los, dass ich sehr schnell eines Besseren belehrt werde und just meine Meinung änderte. Der Thrashanteil ist etwas zurückgeschraubt, was mich natürlich nicht so traurig macht, aber die wüsten HC-Einflüsse und die assigen Punk-Vibes sind zum Glück beibehalten worden. Was ebenfalls auffällt, ist, dass der Sound von Cobra Death etwas mehr in Richtung Death Metal schielt, was den Songs durchaus gut zu Gesicht steht. Der Dreck in den Songs ist beibehalten worden, dafür gibt es jetzt auch mal die ein oder andere passende Melodie an der Klampfe, was den Stücken ein gewissen Drive verleiht und somit auch der Groove nicht zu kurz kommt, was man zum Beispiel bei „Blood Vision“ sehr deutlich zu spüren bekommt. Mit Roman hat man zudem den richtigen Brüllwürfel am Mikro, der den Songs zusätzlich Pfeffer verleiht, indem er seine Stimmbänder sehr abwechslungsreich einzusetzen weiß, manchmal habe ich gar das Gefühl, angeschwärzte Einflüsse raus zu hören. Im Nachhinein betrachtet und mit reichlich Runden aufm Platenteller muss ich eingestehen, dass Cobra Death sich positiv weiterentwickelt haben. Fakt ist aber auch, die neuen Stücke brauchen einfach einen Tick mehr Zeit, da sie etwas vielschichtiger aufgebaut sind. Ein paar Ecken und Kanten wurden zwar ausradiert, was den Songs aber nicht geschadet hat, sofern man die versteckten Details für sich entdeckt. Ich finde, Metalpunk trifft den Sound der Schweizer ganz gut, und der Spagat zwischen eingängigen Riffs und knochenbrecherischen Blastbeatsalven mit wütendem Gesang tut sein Übriges, so dass sich „Sick“ von ähnlichen Bands deutlich abhebt. Zwar haben sich auch ein paar Längen in zwei Songs eingeschlichen, dennoch ist den Schweizern hoch anzurechnen, dass sie auf ihrem Debüt einen mehr als amtlichen Berserker ins Rennen geschickt haben, der einfach mal alles umrennt, was ihm vor die Füße kommt. Für aufgeschlossene Metalfreaks und Punker mit Lederjacke sollte dies ein gefundenes Fressen sein. Anspieltipps sind definitiv „Blood Vision“ und das rotzige „Ratten“, was gerade im hinteren Teil richtig aufholt und eine Wucht hinter sich her schleift, mit der nicht zu spaßen ist. ( RAYK )  Kink Records      http://www.kink-records.de/
 
                                                                                                                           IN DEMISE – “...BEHOLD, A PALE SKY “
Das ist doch wieder mal ne Scheibe ,von der ich so ne hammer mäßige Mucke niemals erwartet hätte .Da steht was von progressiven Brutal Death Metal ,was mich im ersten Moment nun nicht gerade dazu hinreißt ,gleich Freudensprünge zu vollziehen .Man geht doch eher erst einmal wieder etwas mit Vorsicht an die Sache und lässt sich überraschen ,was die Berliner Combo ,die immerhin auch schon satte elf Jahre im Geschärft ist , einem hier mit den elf  Stücken bieten .Der verdammt dunkle düstere und eher schleppende Anfang lässt dann im ersten Moment eher  auch wiederrum den Anschein aufkommen  ,dass man hier vielleicht etwas  tiefer in Doom Gewässern fischen wird .Nach anfänglicher Zurückhaltung geht’s aber dann mit dem zweiten Stück gleich absolut in die Vollen .Geboten wird recht Blastbeat orientierter  Death Metal ,welcher verdammt fett aus den Boxen knallt und rein technisch gesehen ,auf nen verdammt hohen Niveau agiert .Wundert einen in der Hinsicht dann aber auch nicht wirklich ,denn schließlich haben die Leutchens schon in diversen anderen Bands nen ganzen Haufen an Erfahrungen sammeln können .Obwohl man hier nun auf den ultimativen Brutalitätsfaktor setzt ,spickt man die einzelnen Stücke teilweise mit so richtig abgefuckten ,fiesen und vielleicht eher etwas  „schräg“ wirkenden  Riffs und Rhythmen ,welche man ohne Bedenken in die Kategorie „Progressiv“ einordnen kann .Obwohl man sich hierbei doch streckenweise doch schon sehr verspielt präsentiert , verliert man aber dennoch zu keinem Zeitpunkt seinen brutalen Faden . Neben Massen an wirklich sau starken Riffs, ner Vielzahl an technischen Elementen wird hier natürlich auch an groovigen Parts nicht gespart .Abwechslung kommt hier in keinster Weise zu kurz !Meist im tiefen Gesangsbereich angesiedelt ,kommt es ganz vereinzelt auch mal zu leichten Scream Einlagen ,welche das Gesamtbild auch noch einmal etwas auflockern .Obwohl man nun wirklich ganz ehrlich zugeben muss ,dass sich das Teil etappenweise doch eher etwas anstrengend für den Zuhörer präsentiert , zeigt man sich niemals langweilig ,geschweige denn eintönig . Wer auf ne brutale Mucke steht ,welche zusätzlich auch noch ne gehörige Portion an technischem Anspruch mit sich bringt ,der wird nicht drum rumkommen ,sich diesen fetten Batzen „ an Land zu ziehen „ . ( LEO )
Kings of Decay     http://www.kingsofdecay.com/
 
                                                                                                                          DISTRESSED TO MARROW  - “ HALF A SPINE”
Seit dem letzten Lebenszeichen der Karlsruher Truppe sind nun ganze satte 3 Jahre vergangen ,in denen man wohl aber erst einmal wieder zusehen musste ,sein Line –up zu komplettieren .Bereits mit deren ersten full lenght  Release of Insanity“ 2013 ( damals war man noch zu Fünft ) ,heimsten die einen ganzen Haufen an verdammt guter Reviews ein .Ob man seine musikalische Qualität beibehalten hat oder vielleicht sogar noch steigern konnte ,wird sich bei den neuen 6 Songs hoffentlich zeigen .Auffällig hierbei ist schon mal ,dass sämtliche Songs fast schon ne Überlange haben und zwischen ner Spielzeit von 8 min . bis 11 min . liegen .So etwas findet man ja heutzutage doch eher etwas seltener vor .Im direkten Vergleich zum 2013’ner Debüt ,ist man seinem Stil ,dem Doom-/ Melodic Death Metal doch recht  treu geblieben .Eher in sehr düsteren Regionen angesiedelt ,hat man sich hierbei dennoch um weiter entwickelt ,wobei aber insbesondere recht deutlich wird ,das der Anteil an  eher  derben vernichtenden Salven doch merklich abgenommen hat .Nur ganz gelegentlich wird mal etwas stärker auf das Gaspedal getreten .Vielmehr widmet man sich hier  vornehmlich dem geschwindigkeitsmäßig eher etwas schleppenderen Tempo ,wobei das Augenmerk auch recht stark auf melodiöse Einschübe gerichtet ist .Vollgepackt mit einiges an Tempowechsel ,welche durchaus wirklich gute Ideen beinhalten , sind es insbesondere ne Vielzahl an gelungenen Gitarrenriffs ,welche hier hervorstechen können .Die Gitarren sind hierbei eher etwas tiefer gestimmt und bieten neben so einigen an wirklich derben Riffs ,vor allem aber sehr ruhiges ,teils vielleicht sogar schon fast schon   melancholisch wirkendes Gitarrenspiel .Obwohl hier nun ohne Frage der doomige Faktor hervorsticht und richtig fette Parts eher etwas rarer gesät sind ,gestalten sich die einzelnen Stücke dennoch - gerade was den Rhythmus betrifft - recht vielseitig und vor allem interessant .Da gibt’s auch nach mehrmaligem Durchlauf immer wieder mal was Neues zu entdecken ,was einem beim allerersten Durchlauf völlig entgangen ist .Was hier in knapp 58 min . geboten wird ,klingt nun zwar nicht so ultra neu oder völlig abgefahren ,sorgt aber dennoch für nen äußerst positives Erscheinungsbild . Insgesamt gesehen hätte es zwar den Songs vielleicht noch nen bissel besser getan ,wenn man gerade den Anteil an derberen Death Metal Anteilen verstärkter eingesetzt hätte . Aber das ist sicherlich ohne Frage alles reine Ansichtssache . Dennoch ein gelungenes Album ,auf welches es sich gelohnt hat ,so lange zu warten . ( LEO )
http://www.distressedtomarrow.com/
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                                                                                                                             DARKNESS DIVIDED – „DARKNESS DIVIDED
Sich heutzutage auf dem Musikmarkt zu behaupten ist ohne Zweifel keine so ganz einfache Sache mehr ,da man leider sagen muss ,dass die sogenannte Szene schon täglich mit neuen Veröffentlichungen zugeschüttet wird .Da bedarf es schon wirklicher Ideen oder handwerklicher Fähigkeiten ,um wenigstens ein kleines Achtungszeichen bei der Metalmeute setzten zu können .Die Texaner ,welche hier nun ihr zweites Album präsentieren ,haben sich aber dahingehend anscheinend nun wirklich keinen großen Kopf gemacht  . Denn sehr trendig ausgerichtet ,präsentiert man hier 11 Stücke ,welche es eher schwer haben werden ,in irgendeiner Weise aus der breite Masse heraus zu stechen .Zielstrebig wandern die dann hier auch ganz eindeutig auf den musikalischen Metalcore Pfaden ,welche doch letztendlich schon verdammt ausgetreten wirken .Gut zugegebener Maßen muss man doch noch eingestehen ,das bei den Herrschaften zum Glück die Metaleinflüsse ,sei es Thrash, Heavy, Progressive ,doch noch überwiegen und man fürs schwermetallische Ohr doch so einiges fürs Ohr geboten bekommt . Dennoch sind diese ganzen modernen corigen Einschübe allseits deutlich herauszuhören .Mit den für Metalcore typischen immer wiederkehrenden Geschwindigkeitswechsel – mal knallhart ,mal sachter – versehen , gibt es hier so gut wie keinen Song zu entdecken ,welcher in irgendeiner Weise mal nen Funken von eigenständigem Songwriting vorweisen kann . Mal abgesehen von Titel 7 "From Dust To Stone"  ,welcher durch seinen ruhigen getragenen klassisch wirkenden  Anfang ,so einen gewissen epischen Charakter vorweist ,ist hier kaum mal so etwas wie ein gewisser Höhepunkt zu entdecken . Die Songs sind ganz einfach gesagt ,so in einem mehr als typischen Rhythmusgewand verpackt . Man bietet einschlägige Gitarrenriffs ,fettes Drumming und lauten, kraftvollen (meist corigen ) Gesang ,nicht mehr und nicht weniger . Gut ,die Stücke drücken über weite Strecken echt verdammt fett aus den Boxen ,bieten sicherlich auch einiges an Abwechslung und sind rein technisch gesehen, auch durchaus in den oberen Regionen angesiedelt . Aber das alleine reicht heutzutage nun wirklich nicht mehr aus ,um irgend jemanden „hinter der Ofen hervorlocken zu können „ .Insgesamt gesehen KANN man dieses Teil sicherlich auch nen zweites oder drittes Mal durchlaufen lassen .Aber letztendlich wird auch dann nicht wirklich viel hängen bleiben und man ist eher dazu geneigt ,das Teil gedankenlos in seine Sammlung einzuordnen um irgendwann eventuell mal durch reinen Zufall wieder darauf zurückzugreifen .  ( LEO )
Victory Records   https://www.victoryrecords.com/
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                                                                                                                             MONUMENT – „ HAIR OF THE DOG“
Der knallbunte Schriftzug des Bandnamens lässt einen fast schon erahnen ,wohin die musikalische Reise gehen könnte. Und ums gleich zum Anfang ganz ehrlich heraus zu sagen ,wird’s mir wohl ehrt etwas schwerer fallen ,hierzu ne absolut objektive Meinung zu schreiben bzw. mir darüber zu bilden .Denn das was die Londoner hier musikalisch verewigt haben ,ist nun in meinen metallischen Geschmacksregionen nicht gerade ganz oben angesiedelt .Mehr als positiv zu bewerten ist auf jeden Fall erst einmal ,das sich die Truppe nicht dem ganzen trendigen Metalcore Scheiß hingibt ,sondern richtig schön tief in den traditionelleren Bereich eintaucht .Denn auf ihrer zweiten vollen Platte haben die 10 metallische Songs im Repertoire ,welche sich ultra tief im New Wave Of British Heavy Metal Bereich angesiedelt haben .Obwohl man nun wirklich enorm tief in diesem klassischen Stil arbeitet ist man dennoch auch darauf bedacht , so einiges an eher modernerer Härte mit einzubringen .Und das hört sich selbst für meine Ohren mehr als erfrischend und vor allem mitreißend an ,auch wenn sich das gesamte Material letztendlich nun nicht wirklich als eine absolute musikalische Neuerung entpuppt . So irgendwie in Richtung „Saxon“ ,“Judas Preiest „ und alte „Iron Maiden „ tendierend , präsentieren die uns hier ein paar wirklich astreine Heavy Metal Songs ,die sofort ins Ohr gehen werden und sich dort auch festsetzen können . An den Gitarren wird stets kraftvoll gewerkelt und natürlich schreckt man auch nicht davor zurück ,immer mal wieder nen Soli mit einzusetzen .Neben nen großen Teil richtig gut rockender harter Stücke , kommt natürlich bei denen auch der melodiösere Aspekt niemals zu kurz .Und so findet man auch hier mit „Heart Of Stone“ ne Ballade im Angebot ,welche die weiche ,sanfte Seite der rockenden Truppe verdammt gut in Szene zu setzen versteht .Neben dem recht vielseitigen Songaufbau ist es vor allem die kraftvolle und klare Gesangsstimme , welche bei mir dann doch letztendlich dazu führen , das Album als durchaus verdammt gelungen einzustufen .Wer auf reine , handgemachte und ehrliche Metalmucke steht , macht mit „Hair oft he dog“ wirklich nen super Griff . Trotz meiner nicht vorhandenen Vorliebe für diese Art der metallischen Unterhaltung muss unsereins doch eingestehen ,dass es „Monument“ auf der ganzen Linie geschafft hat ,mich mit ihren musikalischen Darbietungen positiv zu stimmen . Absolut empfehlenswert . ( LEO )
Rock of Angels Records     http://roar.gr/
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                                                                                                     HAMMER    HOMICIDAL VIOLENCE – „ HATESONGS“  ( Doppel CD )
Es gibt sie doch tatsächlich noch ,Veröffentlichen ,welche einen von Beginn an voll überzeugen können und wirklich so schweinemäßig reinhauen ,so dass es einfach nur zwangsläufig dazu führen muss ,die Play Taste erneut zu drücken .Dabei handelt es sich hierbei nicht einmal um eine brandneue Veröffentlichung ,sondern vielmehr um eine Neuveröffentlichung der Bayern von HOMICIDAL VIOLENCE ,welche das satte Teil bereits 2002 der hungrigen Metalmeute zum Fraß vorwarfen .Obwohl das Teil schon damals verdammt gut bei der Metalgemeinde ankam ,löste sich die Truppe bereits 2004 auf und verschwand im Underground .Jetzt ,gute 12 Jahre später will man wohl offensichtlich einen erneuten Angriff gegen Eure Hörgewohnheiten starten und legt ,sozusagen als kleinen Appetitsanreger ,sein damaliges Debut als Doppel CD erneut auf .Allerdings muss ich hier gleich erst einmal zugeben , das sich mir so ganz  der Sinn nicht erschließen will ,warum man nun das Teil als Doppelpack rausbringen musste ? Denn außer dem Bonustrack auf der remasterten Version sind beide CD`s identisch . Mal abgesehen davon ,dass die remasterte Version bedeutend mehr Bums und Druck mit sich bringt ,dürfte das Teil so gesehen wohl in erster Linie die Sammelfetischisten unter Euch besonders interessieren . Und die sollten sich echt ranhalten ,denn das satte Teil ist auf nur 100 Stück limitiert .
Rein von der Aufmachung her gesehen würde man hier kaum vermuten ,was einem in gut 45 min . vor den Bug geknallt wird .Eher untypisch für ne Band ,die sich der knallharten Metalkategorie verschrieben hat ,fällt das Cover und auch das Bandlogo eher verdammt schlicht ( man könnte es vielleicht sogar unpassend nennen ,wenn man mal wieder in Richtung Klischees denkt ! ) aus . Umso mehr überrascht es einen dann aber ,welchen gnadenlosen Vernichtungsschlag - welcher nur verbrannter Erde zurück lässt – man hier startet . Denn mit ihrer Mischung aus Death Metal amerikanischer Prägung , nem leichten Ansatz von melodischem schwedischem Todesblei und diversen Grindcore Tüpfelchen ,wird hier alles platt gemacht ,was irgendwie den Anschein einer Gegenwehr aufkommen lässt .Meist im Höchstgeschwindigkeitstempo angesiedelt ,gespickt mit ner Menge an wirklich satten Blast Attacke und einem teilweise absolut mörderischen Groove ,wird jeder einzelne Song punktgenau ins Ziel gebracht .Obwohl die Stücke nun doch schon einiges an Jahren auf dem Buckel haben ,klingt das Alles absolut erfrischend und in keinster Weise irgendwie „abgehangen“ . Im Gegensatz zu vielen Bands dieser musikalischen Sparte schaffen die Bayer es tatsächlich , richtig starke ,eingängige Songs zu kredenzen , welche nicht von vorne bis hinten gleich klingen .Geschickt variiert man hier im Tempoaufbau ,ohne jedoch auch nur eine Sekunde lang den brutalen Faktor aus den Augen zu lassen .Jedes Riff passt punktgenau und erhält zusätzlich durchs  schnelle ballernde Drumming noch nen zusätzlichen Energieschub an Zerstörungskraft . Um auch den aller letzten Schimmer von Gnade oder Hoffnung zu zerstören , zeigt man sich gesanglich natürlich auch alles andere als lasch . Für ne Death Metal Mucke doch verhältnismäßig abwechslungsreich gehalten ,wird hier immer wieder zwischen fast schon black metallischem Kreischen und tiefen ,ultra bösem Growls gewechselt. Oh Mann ,das macht ganz einfach gesagt ,nur Spaß , sich die Mucke einzuverleiben .Ganz genau so muss für mich brutaler Death Metal klingen ! Kompromisslos, extrem ,schnell und technisch auf nem ganz hohen Level .Nicht mehr und nicht weniger kann/sollte man von so einer Scheibe erwarten .Zuschlagen ist absolut Pflicht ! Bleibt im Endeffekt nur noch die Hoffnung ,das uns die Jungs in naher Zukunft mit neuem ,aktuellen Material beehren werden , welches genau so ne verwüstete Landschaft hinterlässt ,wie man es mit„Hatesongs“ zweifelsfrei geschafft hat .
( LEO )
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                                                                                                                             DUST – “ SOULBURST”
Kaum fängt das zweite Album der Schweden an zu rotieren ,fühle ich mich total in die tiefsten 70er Jahre zurück versetzt .Denn was die 4 „alten“ Herren hier auf insgesamt 9 Titeln von sich geben ,ist für mich schon mehr als eindeutig Hardrock der Marke „Deep Purple“. Stellenweise dringt hierbei auch immer wieder ein recht deutliche Blueseinschlag zu tage ,welcher den Stücken durchaus noch einiges mehr an Farbe verleiht .So gesehen ,also ne Angelegenheit ,welche durchaus recht gut ,vor allem bei der älteren Generation , ankommen sollte .So rein an den handwerklichen Fähigkeiten der Herren gibt’s ja dann auch absolut nichts auszusetzten .Gute Gitarrenarbeit ,die ab und an auch mal nen paar ganz gekonnte schöne Solieinsätze präsentiert ,ne richtig gute kraftvolle Stimme und nen durchaus kraftvolles Drumming .Alles verdammt gut aufeinander abgestimmte und perfekt zusammengesetzt .Die Produktion selbst kommt zwar irgendwie fast schon zu sauber rüber und hätte durchaus so nen gewissen roheren Anstrich vertragen können .Aber das ist nun nicht wirklich der Punkt ,welcher letztendlich diese Scheibe dann doch hier etwas in ein „negativeres“ Licht rückt .Vielmehr ist es die Tatsache ,das den Stücken über weite Strecken die Eigenständigkeit fehlt und einem mit zunehmender Spieledauer das alles mehr als bekannt vorkommt .Es gibt wirklich so gut wie keinen Song ,den man hier mal als so ein wirkliches Highlight einstufen könnte und der mal nen Funken zündet , welcher für ne enorme musikalische Explosion sorgt .Leider ist es letztendlich echt so ,dass die ganze Angelegenheit eher etwas vor sich hindümpelt ,ohne dass man wirklich mal aufhört und sich in irgendeiner Form  dieser gewisse „oha“ Effekt einstellt .Sicherlich absolut keine schlechte Scheibe ,aus der man aber ohne Zweifel bedeutend mehr hätte rausholen können .  ( LEO )
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                                                                                                                            DEHUMAN REIGN – “"ASCENDING FROM BELOW"
Die fünf “Krawallmacher” aus Berlin konnten ja nun bereits mit ihrer EP  “Destructive Intent“ ihren musikalischen Einstieg durchaus sehr positiv abfeiern .Da gab’s doch nen ganzen Haufen an Leutchen ,die mehr als gespannt darauf waren , wann nun endlich ihre erster full lenght das Licht dieser Welt erblicken würde .Gute 3 Jahre hat‘s dann nun auch gedauert ,was die Jungs an ihrem Album rumgefeilt haben .Das die diese Zeit richtig gut genutzt haben ,offenbart man uns nun mit „Ascending from below „ .Bei den aller ersten Recherchen hierzu bin ich aber erst einmal wieder verunsichert ,da man hier doch unterschiedlichste Angaben zu der Anzahl der Songs findet .In diversen News ist da was von 10Songs zu lesen ,wobei auf der Label Seite von „FDA Rekotz“ , sowie auch in der digitalen Bemusterung nun plötzlich sogar 11 Songs auftauchen ? Letztendlich soll‘s mir persönlich egal sein ,denn fest steht ,das ich von dieser Mucke noch ne Ladung mehr vertragen könnte . Nach einem feinen und auch irgendwie coolem Intro geht das Gehörmassaker dann auch sofort richtig gut los . Direkt und erbarmungslos legen die hier einen enormen Dampfhammer an den Tag ,welcher ohne jeden Zweifel die Nackenmuskulatur enorm strapazieren wird . In erster Linie vom  amerikanisch Death Metal Sektor beeinflusst, setzt man aber auch durch gelegentliche eher schwedische Einflüsse ,sehr positive Akzente .Obwohl das Teil nun enorm aggressiv vorwärts hämmert ,sich deftige Blastbeats ein Stelldichein geben und auch der Groove niemals zu kurz kommt ,spielt auch hier der eher etwas technischere Faktor eine bedeutende Rolle .Zwischen den ganzen fetten brutalo Attacken gibt‘s auch hier immer wieder Midtempo Passagen und flotte Solis zu entdecken ,welche einem dann doch mal ein klein wenig Zeit einräumen ,Luft zu holen ,um dann erneut durchstarten zu können .Bestückt mit super rauen Growls ,welche aber nie ins unmenschliche abdriften ,legt man hier ne wirklich super feine Hartwurst Platte der alten Schule vor ,welche sowohl produktionstechnisch ,gestalterisch wie auch musikalisch voll überzeugen kann . Allerdings ist auch hier ganz klar , dass die Band keinen Innovationspreis gewinnen wird oder wirkliche Akzente setzt ,die sich enorm von anderen Bands unterscheiden . Aber das ist wirklich scheiß egal , denn im Endeffekt hätte man sich in Sachen Death Metal nicht viel besser ,als die Burschen hier, in Szene setzen können . ( LEO )
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                                                                                                                              NEKRARCHON - „GEHINNAM“
„Nekrarchon“ ist ne ne Griechische Band ,welche wohl erst seit dem vergangenen Jahr offiziell in Erscheinung tritt .Gegründet 2014  ,ist von denen im Netzt bisher noch nicht allzu viel zu entdecken .Umso mehr verwundert es einen dann doch ,das die nun gleich bei Rico von „FDA Rekotz“ nen Deal an Land gezogen haben und hier ihren Debüteinstieg vollziehen .Da muss ja die Mucke fast schon zwangsweise irgendwie geil sein ,da ja nun mal „FDA Rekotz“ dafür bekannt ist ,kein 0/8/15 Material zu veröffentlichen .Also los geht’s mit den 10 Songs ,welche hier fast 40 min .in Erscheinung treten .Im ziemlich krassen Gegensatz zu den sonstigen extremeren musikalischen Entscheidungen von Rico ,erweitert er hier mal wieder sein musikalisches Repertoire um eine weitere metallische Ausrichtung .Schon das sehr atmosphärisches Intro ,welche ne bitterböse und allmächtige dunkle Aura verbreitet ,lässt einen fast folgerichtig erahnen ,das hier in den Black metallischen Gefilden gewildert wird .Eher in den ruhigeren atmosphärischen Bereichen gehalten ,welche teilweise fast schon dahingleiten ,zieht man hier seiner Wege .Eingebettet in eher etwas melodisch gehalten Einlagen ,gibt’s hier kaum mal nerviges Black Metal Geballer. Nur ganz selten kommt es mal zu ein paar echten „Gewaltausbrüchen „ in denen man es dann kurz mal heftiger krachen lässt . Hauptaugenmerk wird hierbei auf eine enorm vielseitige Gitarrenarbeit gelegt ,wobei der dunkler Gesang eher etwas hintergründig agiert. Die Gitarrensolis ,welche immer mal wieder hervortreten ,wirken so richtig gut unheilvoll und zeigen ganz klar auf ,dass man in Sachen Fingerfertigkeit hier echt ganz schön was drauf hat .Neben den genannten düsteren Vocals ,setzt man aber auch gekonnt leichten Chorgesang , Sprechsequenzen und fast schon gehauchte Darbietungen ein , um die Gesamtstimmung zusätzlich zu verstärken .Kalt ,bedrohlich und düster wird hier ne Atmosphäre verbreitet ,welche sicherlich nicht viel besser aus den nordischen Gefilden hätte kommen können .Da erstaunt es einen dann doch irgendwie ,das ne Band ,die aus dem Land der Sonne ,Griechenland kommt ,das so super hinbekommt .Gut ,die Finanzlage des Landes wird sicherlich auch eher etwas dafür sorgen ,das viele düstere und depressive Gedanken vermehrt aufkommen ,die dann auch irgendwie ,wie im Falle der Band ,verarbeitet werden müssen !!Ehrlich gesagt hätte ich absolut nicht gedacht ,das man es in Griechenland echt drauf hat ,richtig guten atmosphärischen Black Metal zu zelebrieren ,welcher sich doch in gewisser Weise von der breiten Masse abheben kann und verdammt gut ins Ohr geht . ( LEO )
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                                                                                                                                   MASTIC SCUM – „RAGE“ ( DVD )
Die Österreicher von MASTIC SCUM beackern ja nun bereits seit mehr als 2 Jahrzehnten den extremen metallischen Acker . Von daher war es sicherlich langsam auch mal an der Zeit ,sich nicht „nur“ klanglich sondern auch mal optisch voll in Szene zu setzten .Und so hatte man sich vor mehr als einem Jahr dann auch mal rangemacht ,Material für das 25 jährige Jubiläum zusammenzusuchen ,dies zusammenzusetzen ,um Euch Leutchen da draußen die absolut Vollbedienung in Sachen Österreichischen Grindcore zu bieten .Und das Teil ist echt super fett geworden .Schon alleine die Spielzeit von über 160 min . spricht da wohl für sich ,dass hier richtig statt was abgehen wird .Aufmachung und booklet gehen schon mal voll in Ordnung .Rein mit dem Teil ,und dann hämmert‘s auch schon bei der Menüführung richtig fett aus den Boxen .Eher recht einfach gehalten , ist die Menüführung richtig gut übersichtlich gestaltet .Unterteilt in 7 Sparten ,erfährt man dann hier alles ,was man  an wichtigen Dingen von den Österreichern wissen ,sehen und hören  sollte . FULL LIVE SHOW zeigt den kompletten Auftritt der Band im “Szene” Wien .Der ganze Auftritt ist professionell gefilmt und richtig gut zusammen geschnitten . Super fettes Sound und ne wirklich super Bildqualität .BAND INTERVIEW ist leider bloß in Englisch zu sehen ,aber dennoch recht aufschlussreich .In dieser Rubrik hätte man aber sicherlich noch nen bissel mehr einbringen können .Denke doch ,dass die Band über die Jahre hinweg doch bedeutend mehr an Live Interviews geführt haben sollte. Die DISCOGRAPHIE fällt wirklich super aufschlussreich und informativ aus .Alles was man über die jeweiligen Veröffentlichungen wissen sollte ,steht hier im Angebot .Mich hat‘s echt überrascht ,was die Jungs an diversen Tapes/Splits auch schon rausgehauen haben .Irgendwie hatte ich die absolut nicht auf dem Schirm ! Unter OFFICIAL VIDEOCLIPS könnt ihr Euch dann die  9 offizielle Videoclips reinziehen .Gibt nen wirklich guten Überblick darüber ,wie sich die Jungs in den Jahren entwickelt und vor allem gesteigert haben .Die EXTRA LIVE FOOTAGE ist so richtig geil undergroundig und bietet diverse kurze Livemitschnitte ( u.a . Fuck The Commerce 2000 ,Obscene Extreme 2003 ,Kaltenbach Open Air 2014….. ) .Obwohl hierbei sicherlich ein Teil von Fans gefilmt wurde ,ist sowohl Sound wie auch Bild echt gut geworden .Hier sieht man dann auch mal ,was die Band mit ihrer Mucke bei den Leutchen vor der Bühne erreicht .Da geht doch teilweise so richtig die „Lutzie ab „ .Macht echt Spaß sich das Zeugs reinzuziehen ! In der PHOTO GALLERY gibt’s dann so ziemlich alles zu entdecken ,was man in den 25 Jahren bildlich festgehalten hat .Neben massenwiese Livefotos ,Promofotos und Tourfotos hat man hier natürlich auch diverse Flyer mit verarbeitet .Schon interessant zu sehen ,wo die Band überall schon war und wie man mit den Jahren dann gealtert ist – grins .Zu guter Letzt könnt ihr Euch dann noch einmal voll visuell an den  BONUS VIDEO FOOTAGE ergötzen .Bestehend aus 10 Videos (Studioaufnahmen ,Making of’s ,Live Mitschnitte ,Proberaummitschnitte, einem Interview……) zeigt‘s die Band mal von einer mehr persönlichen Seite .Und das war‘s dann leider „schon“ .Ich hätte durchaus noch mehr Zeit damit verbringen können ,mir Material der  Österreicher reinzupfeifen ! Fest steht ,das Teil ist absolut zu empfehlen und das nicht nur für die total eingefleischten Fans der Band . Die DVD wird übrigens auch als MP3 Album zum Download erhältlich sein! Also nichts wie ran an den „Speck“ und zieht euch die fast 3 stündige  bester musikalischer und visueller Unterhaltung rein . ( LEO )
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                                                                                                                                  DIOVIM # 9 (litauisch? )
All zu viele Fanzine gibt es ja nun nicht mehr wirklich ,die mit ziemlich gleichbleibender Beständigkeit immer wieder mit ner neuen Ausgaben aufwarten .Ne ganze Masse diverser anderer Zines haben ja mittlerweile aufgegeben oder sich in den online Bereich zurückgezogen .Nicht so dieses litauische Fanzine ,mit welchem man nun auch schon ein paar Jährchen in Kontakt steht .Mit seinen gut 20 Seiten ist das Teil auch dieses Mal nun nicht wirklich sau fett geworden ,bietet aber so viel an wissenswertem Lesestoff ( vorausgesetzt man ist der Sprache mächtig ),so dass es einem doch irgendwie fast schon verwundert ,wie das alles auf die paar Seiten gepasst hat .Gut ,teilweise arbeitet man mit ner wirklich mini Schriftgröße ,so dass man doch fast ne Lupe braucht .Aber auf Grund der wirklich sau guten Druckqualität ist das dann mit nem gewissen Maß an Anstrengung doch recht gut zu entziffern .Top layoutet ,wenn auch streckenweise eher etwas gequetscht wirkend ,widmet man sich hier dem absoluten metallischen Underground .Neben ein paar ganz kurzen Bandvorstellungen (ALCATRAZZ & MYTHIC ) setzt man in erster Linie auf Gesprächsrunden .Die sind zwar zum großen Teil eher etwas mager ausgefallen ,dürften oder sollten aber sicherlich die wichtigsten und aktuellsten Informationen enthalten . Schade hierbei ist allerdings ,das man bei keiner der Bands irgendwo mal ne Kontaktadresse oder ähnliches findet . Da muss man sich wohl selbst mal in die Spur machen ,und das Internet durchforsten .Und das wird bei der einen oder anderen Band sicherlich auch dringend geschehen müssen ,da wie gesagt ,sich hier zu gut 100% „nur“ Underground Kapellen ein Stelldichein geben ,welche sich teilweise sehr interessant darstellen .Wenn ich mich nicht verzählt habe ,sind’s gut 30 Bands der unterschiedlichsten Sparten ,die hier mal zu Wort kommen .Komischer Weise kenne ich von den hier präsentierten so gut wie keine .Bis auf MORBID SLAUGHTER & WITCHERY sagen mir Bands wie HERETICAE, LETHAL DESTROYER, POISONER,LORD VIGO,BLACK SMOKE DRAGON,
PERPETUAL,METALORD,HEXENBIEST,RIKAVAC,REPUKED,PRISONER,NASTIK,ANAPUS,VELDRAVETH,SKELETHAL,SHAMPOON KILLER,SPEED MERCHANTS,NITEHAWKS, WITCHDOCTOR…… nun absolut wirklich Nichts .Neben nen ganzer Arsch voll an kurzen unterschiedlichsten Filmvorstellungen ,gibt’s hier logischer Weise auch so einiges an diversen Reviews zu erspähen .Teilweise eher etwas versteckt wirkend ,sind die aber recht ausführlich verfasst und sind wohl auch eher in die Kategorie Underground einzustufen .Ich find das Heftchen wie gehabt ,echt super geil .Schöner wäre es natürlich ,wenn man noch wüsste ,was hier geschrieben steht .Denn ohne Zweifel könnte man sein metallisches Wissen dadurch enorm steigern .Schade ! ( LEO )
https://www.facebook.com/diovima    https://diovim.wordpress.com/    diovim@mail.ru
 
                                                                                                                                  EISENBLATT # 13 ( ( deutsch )
Für alle ,denen es auch heutzutage noch irgendwie wichtig ist ,in Sachen Ost Metal auf nem aktuellen Stand zu bleiben ,führt nun absolut kein Weg an Hendriks „Eisenblatt“ vorbei .Mittlerweile hat er mit etwas Verspätung nun auch seine nächste Ausgabe am Start .Wie gehabt kommt das nette Teil im s./w. kopiertem A 5 Format ins Haus geflattert und bietet auf seinen 60 Seiten massenweise Informationen ,welche man wirklich nur in dieser Form hier vorfindet .Mit der Top aktuellen Rubrik FRISCHES BLUT AUS DEM UNDEGROUND beginnt der ganze Lesespaß . Auf gut 15 satten Seiten werden euch hier noch echte ostdeutsche Undergroundperlen ( u. a . ANTYRA,DEMONDRIVER,GRIMGOD, HERREN,NOCTURNAL WITCH…. ) in Form eines aus jeweils 7 Fragen bestehenden Interviews , vorgestellt .Geile Idee ,welche man hoffentlich weiterführen wird !Danach gibt’s dann noch so ein paar richtig fette und ausführliche Gesprächsrunden mit DEFLORATION , ENTRAILS MASSACRE( Interview zum 25jährigen Jubiläum ), MACBETH (alles über das neue Album "Imperium"), NOBODY (Einblick in alte und neue Zeiten) sowie PENT (die Geschichte der Band plus Infos über PENTAN). Neben kurzen Reviews aktueller eigener Veröffentlichungen ,fehlt hier natürlich auch nicht die obligatorische Rubrik "Relikte aus der Rumpelkammer" . Hier könnt ihr mal wieder massenweise aktuelle Ost Metal Veröffentlichungen abchecken ,ob die nun was taugen oder nicht . Hierbei bin ich dann doch mehr als überrascht ,wie viel Leben doch noch oder besser gesagt ,insbesondere in der Ost Metal Szene steckt .Geil ,das es hier noch so richtig fett im Underground rumort .Dann war‘s das aber leider auch schon .Schade eigentlich ,denn irgendwie hat man sich noch nicht so wirklich „warm“ gelesen ,um genügend neue Infos abzugreifen .Nen paar Seiten mehr hätte man da gut und gerne noch vertragen können .Aber aus eigener Erfahrung weiß man ja nun selbst ,wie viel Zeit, Schweiß und Enthusiasmus in diesen Seiten stecken .Von daher solltet ihr nicht lange zögern und vielleicht mal ne Bier weniger trinken ,um die geforderten 2,50 Euro (incl. Porto & Verpackung) sofort einzutüten und in Richtung Nürnberg loszuschicken .
( LEO ) 
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  90471 Nürnberg  eisenblatt@ostmetal.de  http://eisenblatt.ostmetal.de
 
                                                                                                                                   INACTIVE MESSIAH – „ DARK MASTERPIECE“
Das sich gerade in der jetzigen Zeit immer mehr Bands aus Griechenland auf den Weg machen ,den internationalen Musikmark zu erobern ,dürfte jeder ,der sich mit dem internationalen Metalgeschehen befasst ,doch schon mitbekommen haben .Und so machen sich die 3 Mannen von „ Inaktive Messiah „ nach sechs jähriger Ruhephase erneuet in die Spur ,um die Massen mit ihrer Mucke zu begeistern .“ Dark Masterpiece „ klingt als Albumtitel ja nun mal schon echt vielversprechend ,zumal gerade aus dem Bereich des Gothic- und Dark Metal’s ja nicht mehr gerade viel zu hören ist . Umso interessanter könnte es also werden ,ob es nun mal wieder eine Band schafft , die ausgetretenen Pfade dieser Sparte neu zu bereichern oder vielleicht neu zu definieren .Laut Promotionzettel sollte das hinhauen .Aber als erfahrener „Schmierfink“ weiß man ja ,das man sich nun nicht wirklich auf diese Bewerbungen zu 100% verlassen soll .Und genauso ist’s dann auch ! Denn leider bekommt es dann kaum mal einer der 9 gebotenen Songs hin ,sich wirklich das typischen Goithic/Dark Metal Gewand abzustreifen .Ihre Instrumental haben die ja zweifelsfrei voll im Griff .Wäre ja auch irgendwie verwunderlich ,denn schließlich sind die ja nun bereits auch schon seit gut einem Jahrzehnt  als Band tätig und können auf diverse Veröffentlichungen (2004- Inactive Messiah, 2006 -Be My Drug , 2008- Sinful Nation ) zurück blicken .Was allerdings die Faktoren der Eigenständigkeit und Abwechslung betrifft ,so scheinen die Jungs doch irgendwie in den 90’zigern hängen geblieben zu sein .Bereits die ersten paar Songs  hier hinterlassen doch verdammt stark den Eindruck ,das hier nicht allzu viel an Abwechslung geboten werden wird ,da diese sich doch in ihrer Form der Darbietung ziemlich ähneln .Mit gut deftigen Gitarren Riffs versehen und eher etwas dezenter agierenden Keyboards versehen , kriegt man es zwar wirklich gut hin ,so‘n dunkel düsteres Ambiente zu verbreiten, aber mehr halt nicht .Natürlich werden auch hier streckenweise ne ganze Menge an choraler , orchestraler und auch bombastischer Elemente mit eingearbeitet ,welche zwar absolut für die Mucke passen ,aber halt alles andere als ne super Innovation an den Tag legen .Auch was den Rhythmusaufbau betrifft gibt’s nur ganz wenige Momente ,welche einen hier wirklich mal aufhorchen lassen können .Am ehesten sind es noch die  letzten beiden Stücke welche im  Songaufbau doch ne Ausnahme darstellen .Titel 8 „My funeral „ ist eher etwas im Balladen Bereich angesiedelt , bei welchem man wirklich mal bemüht ist dem Stück seine eigene Identität einzuhauchen . Etwas überraschend und anders wie bei dem Rest der Stücke ,setzt man hier auch mal auf ein Wechselspiel von Growls  und cleanem ,teils gesprochenen Gesang .Hört sich wirklich gut an und hat dann doch schon so etwas wie nen „Hymnencharakter“
Und auch das letzte Stück zeigt sich insbesondere durch seinen leicht progressiv wirkenden Touch im Riffbereich und durch diverse Umbrüche im Rhythmus doch mal von einer etwas anderen Seite ,wie der größte Teil der sonstigen Songs ..Von solchen Stücken hätte man durchaus ein paar mehr auf die Scheibe einbringen können ,um dem gesamten Geschehen doch nen bissel mehr Kreativität einzuhauchen .Größtes Manko bei dieser Veröffentlichung ist letztendlich dann wirklich ,dass von Eigenständigkeit so gut wie gar nicht die Rede sein kann und die Suche nach einem Titel ,der irgendwie einen Höhepunkt darstellt oder etwas  außergewöhnlich Besonderes zu bieten hat , sich eher als ein völliger Fehlschlag erweist .Wer sich dennoch irgendwie von solcher Mucke angezogen fühlt und nicht genug davon bekommt ,kriegt hier jedenfalls das volle Programm .Für wirklich Furore wird man damit ,weder national noch international , wohl eher nicht sorgen . ( LEO )
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                                                                                                                                       KAMIKAZE KINGS – “ROYAL RENEGADES”
Sehr verkaufsfördernd ist ohne Zweifel sicherlich der aller erste Eindruck ,den eine Veröffentlichung macht .Wenn der schon mal gleich sehr positiv ausfällt ,ist das schon die „halbe Miete „ .Bei den Berlinern ,die hier ihr drittes Album vorstellen ,macht sich hier aber sicherlich bei den einen oder anderen erst einmal etwas Vorsicht breit ,da die beiden Burschen ( könnten fast Cloone von Freddy Mercury sein ! ) ,welche das Cover zieren ,doch eher an eine super weich gespülte Mucke erinnern bzw. man mit seinem Klischeedenken da sofort hintendiert .Nachdem man sich die insgesamt 14 Songs nun aber zu Gemüte gezogen hat ,kann man ,bis auf kleinere Ausnahmen ,solche Gedanken vollkommen vergessen .Denn was die uns hier in gut 54 min .vorstellen ,hat schon irgendwas ,was einem durchaus irgendwie anmachen kann .Um das gesamte Geschehen erst mal in ne Sparte zu packen ,kann man getrost sagen ,das hier der Weg des Hardrock/Rock'n'Roll gegangen wird .Hierbei zeigt man sich durchaus von einer recht vielseitigen und variantenreichen Seite ,wobei insbesondere Rhythmen und Melodien wirklich annehmbar und interessant gestaltet werden .Da gibt es schon einige Stücke ,welche so richtig - trotz ihres eher typischen Arrangement - verdammt gut ins Ohr gehen und sich dort auch festsetzen können .So sind es hier insbesondre die beiden Stücke „Steel on Steel“ & „ Live to Rock“ welche voll und ganz das „Klischee“ einer typischen Metalhymne mitbringen und dafür sorgen werden ,dass die Hartwurstfraktion voll verzückt dastehen wird . Wenn mit diesen Stücken dann noch nicht das knallharte Metallerherz zum Beben gebracht wurden , gibt’s mit “Powerbreaker” & “ No Regrets” noch so einen richtig fetten heavy metallischen Nachschlag .Das sind so richtig gute Stücke ,die in Mark und Bein gehen und unweigerlich zum  Matte schütteln  oder Luftgitarre spielen animieren .Obwohl nun das restliche Material dann fast durchgängig in ein recht hartes Rock 'n' Roll Gewand verpackt wurden ( die genannten Einflüsse aus der AC/DC, Rose Tattoo & Motörhead  Ecke sind nicht zu leugnen ! ) ,gibt’s dennoch 2 Stücke ,welche vollkommen aus dem gesamten Geschehen hervorstechen .Zum einen wäre da Titel 7 „„Helden Sterben Nie“ ,welcher als Ballade/Liebeslied daherkommt und rein nur mit Gitarre begleitet wird . Hört sich zweifelsfrei richtig gut an ,wirkt auf mich aber irgendwie doch ganz schön „dick aufgetragen“ und überzogen .Ähnlich geht’s mir mit dem Rausschmeißersong „Ungebrochen „. Nur von einem Klavier begleitet ,plätschert der doch irgendwie so vor sich hin .Zwar sorgt der ohne Zweifel für so ein gewisses Gänsehaut  feeling ,da es hier enorm gefühlsbetont ( natürlich auch inhaltlich ) zur Sache geht – aber irgendwie passt der nun absolut nicht zum eher positiven Gesamterscheinungsbild der gesamten CD .Ist für mich schon überzogen weich gespült und eher für ne „Kuschelrock“ CD geeignet ,als für den Rock‘n Roller & Hardrocker .Trotz dieser „Aussetzer“ hinterlässt die Scheibe einen mehr als positiven Eindruck ,was ich so beim aller ersten anchecken nicht erwartet hätte . Gut gemacht ! ( LEO )
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                                                                                                                                      GODSLAVE – “ WELCOME TO THE GREEN ZONE”
Meine Fresse ,wie doch die Zeit vergeht .Kommt mir vor als ob deren letzte full lenght Scheibe “In Hell” man gerade erst ein paar Monate draußen ist ,und „schon“ wieder sind die mit neuem Futter am Start .Dabei hat “In Hell” nun bereits auch schon wieder ganze 3 Jahr auf dem Buckel .Wurde also wirklich langsam mal wieder Zeit ,dass die uns mit neuem Futter versorgen . Ende letzten Jahres hatte man ja schon mal mit der EP “Whatever We Want " nen kleenen Appetitshappen rausgehauen ,auf welchem man sechs Songs von „Status Quo „ coverte . Jetzt stehen die Saarbrückener nun aber erneuet in den Startlöchern und zeigen uns in rund 45 Minuten ,was es heißt , Thrash mit Herz und Leidenschaft rüberzubringen .Und lange fackeln tun die auch dieses Mal hier nicht .Von Beginn an setzt man voll drauf , Thrash der guten alten Art zu präsentieren und diesem gelegentlich auch mal ne kleineren aktuelleren Anstrich zu verleihen .Fast durchweg in nem super schnellem Tempo verpackt ,setzt man bei seinen 11 Stücken natürlich in erster Linie auf sau flottes und recht tödliches Riffing ,welches in einem doch recht groovigen Rhythmus eingepackt wird .Mit wirklich jeder Menge Druck beladen ( auch was die Produktion selbst betritt ) , geht jeder einzelne Song direkt in die Nackenmuskulatur und wird da nach gewisser Zeit auch für nen bleibendes Schmerzempfindung sorgen . Obwohl die Mannen von „Godslave“ nun in erster Linie drauf setzen ,eure körperliche Konstitution voll auszutesten ,bleibt immer noch genügend Platz ,um hier und da mal ein kleineres Soli einzufügen oder ein paar ruhigere Momente einzubringen .Ist auf jeden Fall ne verdammt gute Mischung aus Melodie und Härte. Auch gesangstechnisch bin ich durchaus der Meinung ,dass man sich hier auch noch mal ein bissel gesteigert hat , und seine Stimmlage doch das eine oder andere mal in einer etwas anderen Tonlage rüberbringt .Einzig allein 2 Stücke hier fallen so ziemlich aus der Rolle .So hinterlässt z.B Titel 9 bei mir ne ganze Menge Fragen und vielleicht sogar so etwas wie Ratlosigkeit . Anfangs hat es ja noch den Anschein ,als würde man hier ne Ballade raushauen .Ganz ruhig geht’s los ,bevor dann aber gleich mal wieder voll losgeschrotet wird .Soweit so gut .Aber ab dem dreiviertel Teil des Songs wird’s merkwürdig ,spacig ,abgefahren ,unwirklich … keine Ahnung wie ich das umschreiben soll .Denn da setzen plötzlich die harten Gitarren und Drums aus und man wird mit komischen Keyboardklängen überfallen/überfahren .Die erinnern eher an Atari Töne oder die ersten musikalischen Gehversuche eines 8 jährigen am PC .Was man mit diesen doch sehr merkwürdigen ,und für mich völlig unpassenden elektronischen Kling/Klang Zeugs bezwecken will ,kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen ….Auch der letzte Song ,der eher etwas schleppender gehalten ist und nur gelegentlich mal voll ausbricht ,sticht insbesondere durch einen doch stärkeren Einsatz von Keyboard ? oder ist’s ne Orgel ? etwas aus dem restlichen Geschehen hervor .Klingt aber zum Glück in keinster Weise irgendwie überzogen ,sondern verleiht dem Stücke eher so ne gewisse coole 70’ziger Jahre Hardrock /Rock Ausstrahlung. Letztendlich kann man aber auch diesem mal guten Gewissens wieder sagen ,dass das Zeugs hier wieder echt gut rein haut und bei den Thrash Teutonen unter Euch für gute Stimmung sorgen wird .
( LEO )
Green Zone Music ( H'ART )
    
http://www.hart.de
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     http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                                                    HAMMER   SLAUGHTERDAY – „ LAWS OF THE OCCULT“
Es ist schon mehr als beachtlich ,das gerade aus eine unserer entlegensten Ecke ,wo vielleicht viele denken ,das sich dort „Fuchs und Hase gute Nacht sagen !“ immer wieder richtig geiler extremer Stoff auftaucht .Denn das ostfriesische Zwei Mann Todeskommando legt ne neue Leckerei vor .Bereits mit dem Debutalbum “Nightmare Vortex” ( 2013 ) und der 2014 erschienenen EP “Ravenous” konnten die ja bereits beachtliche Zeichen setzen ,welche ihrerseits sowohl von der Presse wie auch von den Fans verdammt gut aufgenommen wurden . Nachdem es bei der Pressung der aktuellen CD leider erst mal zu nem kleinen Desaster kam ,kann man nun endlich in den vollen Genuss der gut 43 min .Darbietung kommen .Und was muss man anfangs gleich sagen ….. die Burschen sind zum Glück ihrem Style treu geblieben und brettern uns auch hier volle Kanne old school Death Metal vor den Latz . Beginnend mit nem fast etwas spanisch folkloristisch anmutendem  Gitarrenintro, bricht dann aber auch gleich so‘n richtiger Sturm aus alten schwedischen und amerikanischen Death Metal Klängen los .Verdammt düster gehalten ,setzten die hierbei so ne verdammt morbide Stimmung frei ,welche selbst den obersten Höllenfürsten wie einen Schuljungen dastehen lassen wird .Das ist schon verdammt stark ,was die hier für ne verdammt dunkler Atmosphäre aufbauen . Abgrund böse, derbste und voller Inbrunst eingesetzte Growls sind hierbei noch ne  zusätzlicher Grund ,den Thron für die Ostfriesen freiwillig zu räumen .Obwohl die Mucke hier nun wirklich echt verdammt gut alles wegballert ,heißt das nun aber nicht ,dass man sich komplett die total volle Kante gibt . Bepackt mit ner Vielzahl an Slowparts und diversen Midtempoausflügen ,gesellen sich auch immer wieder so richtig geile fette Gitarrensolis hinzu ,welche teilweise schon verdammt stark nen sehr melodischen Anstrich haben . Trotz dieser eher etwas sachteren Einschübe ,verlieren die einzelnen Stücke niemals das Ziel der „totalen Vernichtung“ aus den Augen .Obwohl man nun sagen muss ,das auch die Burschen das Rad des Death Metal nicht neu erfinden ,verdienen die ohne jeden Zweifel unsere volle Anerkennung .Wer so wie bei beiden , voll mit Leib und Seele dabei ist ,old school Death Metal voll überzeugend und enorm inbrünstig  präsentiert  ,dem darf auf keinen Fall unsere HAMMER Marke erspart bleiben ! So und nicht anders muss erstklassiger Death Metal klingen !!!! ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen    http://www.fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                                      NECROMORPH – “ UNDER THE FLAG”
Seit ihrem letzten Lebenszeichen „Grinding Black Zero“ ( 2011 F.D.A. Rekotz ) sind ja doch schon nen paar lange Jahre ins Land gezogen ,in denen man uns nicht mit neuem derben Stoff beglückte . Mittlerweile ist man ist man zu Defying Danger Records „abgewandert“ und wird ab Mai 2016 mit einem neuen Rundumschlag bei Euch hoffentlich für jede Menge Unterhaltung sorgen . Mit 15 recht kurzen  „Krawallattacken“ ( kein Song ,welcher die 3 min .Grenze erreicht  ,ausgenommen Titel 13 ) stehen die fünf Berliner Jungs hier am Start und zeigen recht eindeutig ,dass man die Zeit echt verdammt gut genutzt hat ,um sich weiterzuentwickeln .Und das absolut nicht zum Gegenteil !Sicherlich ,den bisher eingeschlagenen musikalischen Pfad beschreitet man auch hier weiterhin .Wäre ja auch wirklich beknackt ,sich von seiner alten schwedischen Death Metal-/ Grindcore Ausrichtung abbringen zu lassen .Durch nen ganzen Arsch voll an diversen Crustcore Beats verziert man hierbei die Stücke natürlich auch hier mit so nem gewissen dreckigem Charme .Richtig gut knackig gehalten ,schlagen die Songs schon echt verdammt gut rein .Verdammt oft im Highspeedgeballersektor angesiedelt ,werden auch hier definitiv keine Gefangenen gemacht .Allerdings könnte man hier nicht von einer Weiterentwicklung sprechen ,wenn da nicht doch noch so einiges mehr als „ nur“ Brutalität zu vernehmen wäre . Denn es gibt hier durchaus auch ne Vielzahl an Riffs und Rhythmen zu erhaschen ,welche zweifelsfreie schon verdammt stark im eher progressiven Lager wiederzufinden sind .Selbst so gewisse kurze Riffausflüge ins eher schwarzmetallische Ambiente kann man immer mal wieder erhaschen .Das alles fügt sich aber zu einer absolut passenden Einheit zusammen und lässt zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form  Gleichklang geschweige denn ,Langeweile aufkommen . Trotz des teilweise eher etwas „melodiöser“ ausgerichteten Songaufbaus ,verlieren die einzelnen Songs niemals ihr recht hohes Energielevel . Genauso Energie intensiv wird hier natürlich der Gesang gehandhabt .Im fast stetigen Wechsel wird hier zwischen kreischen ,schreien, leicht corigem Ausdruck bis hin zum growlen , fast alles geboten ,was in den Extremmetealbereich unbedingt hineingehört .Einzige wirklich total hervorstechende Ausnahme hier ist der letzte Song ,welcher als nen reines Instrumental ,gespickt mit kurzen Sprachsamples ,den Abschluss bildet .Voll gepackt mit ruhigeren Riffs und nem eher dahingleitendem Rhythmus ,ist man dann sogar noch richtig überrascht ,als kurze Geigenlänge auftauchen .Irgendwie ne sau starker Song ,bei welchem man zwar nun mal nicht abgehen kann ,der aber sofort ins Ohr geht und dort mit Sicherheit auch hängen bleiben wird  .Das man mit „Under the flag“ nun kein totales Werk der Zerstörung vorlegt ,sollte keinesfalls als negativ angesehen werden , das es musikalisch total extreme Exzesse da draußen ja schon mehr als genug gibt .Wer auf eine innovativere brutale Mucke abfährt ,welche sich auch mal anderweitig musikalisch orientiert darstellt ,aber dennoch über weite Strecken alles weghaut, sollte hier unbedingt zuschlagen . ( LEO ) 
Defying Danger Records  P.O. Box 100133  06871 Lutherstadt Wittenberg    http://www.defyingdangerdistro.de/start/    https://www.facebook.com/defyingdanger/
 
                                                                                                                                      CEREBRIC TUR­MOIL – „ NEURAL NET MELTDOWN”
Weis echt nicht ,ob ich hier schreiend wegrennen oder mich dem Geschehen mit all meinen Sinnen bedingungslos hingeben soll ??? Im Vorfeld hat man sich ja schon mal diverse Meinungen eingeholt und war somit eigentlich auch schon vorgewarnt .Aber was sich dann mit den 10 Stücken über den Zuhörer ergießt ,ist echt mehr als harter Stoff ,den man nach dem allerersten Durchlauf noch nicht wirklich richtig verarbeiten kann .Selbst haben die vier Berliner mal in einem Interview folgendes von sich gegeben :  „…musikalisch setzen wir uns keinerlei Grenzen. So etwas wie: "das passt nicht in unsere Musik" gibt es da selten... „ .Und diese Aussage sagt eigentlich schon ne ganze Menge darüber aus ,was auf dem Debütwerk der „Irren“ abgehen wird .So als Grundgerüst der musikalischen Richtung sollte man sicherlich auch hier Grindcore und extremen brutal Death Metal sehen ,wobei allerdings die wirklichen Prügelattacken eher etwas rarer gesät sind .Sicherlich gibt auch hier einige Momente ,in denen man sich voll und ganz fett ballernd zeigt, keine Frage !Aber was den Großteil der Songs ausmacht ,ist gelinde gesagt ,echt schon irgendwie wahnwitzig und irre .Vielleicht sollte das man schon als ne Art „Neumoderne Kunst“ ansehen ,was einem hier entgegenschlägt ,sonst weiß ich echt nicht ,wie ich’s bezeichnen sollte .Denn so wirklich geradlinig läuft hier kaum mal was .Unmengen an wirklich völlig unerwartet auftauchenden Umbrüchen im Rhythmusgeschehen sind hier Hauptbestandteil der einzelnen Songs .Dabei geht‘s dann sowohl jazzig wie aber auch irgendwie funkig zu ,was einem immer wieder aufs Neue wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft .Die Gitarren sind ja teilweise richtig gut fett runter gestimmt ,aber in erster Linie darum bemüht , so mit wirklich geil abgefuckt wirkendenden grellen Riffs / Gequietsche aufzuwarten .Obwohl das dann doch eher ziemlich chaotisch klingt ,hat das andererseits schon was fast virtuoses an sich ,was man aus den Saiten Anschlägen herausholt . Irgendwie noch nen paar  Stufen höher  als progressiv ,würde ich mal sagen ,wobei das dermaßen abgefahren klingt, das es schon wieder irgendwie richtig geil ist .Zwischen dem ganzen irren Wirrwarr drängen sich Gesangsdarbietungen ,welche sich ebenfalls keinerlei festen Ausdrucksform bedienen .Der Ausdruck wechselt ständig zwischen brachialem kreischen ,growlen ,brüllen ,coriger Ausdruck ,bis hin zu irgendwelchen Lauten ,für die ich ganz einfach keine Erklärung finden kann . Das die Band ihre Instrumente bestens beherrscht ,steht hier vollkommen außer Frage . Denn solch nen irren und wüsten  Soundmix hinzubekommen ,erfordert echtes Können ! NEURAL NET MELTDOWN kommt sicherlich irgendwie total abgefahren und geil ,ist aber in erster Linie zu 100% enorm anstrengend und verlangt dem Zuhörer schon einiges ab . Moshen ,pogen oder bangen wird hier wohl eher ne super schwere Sache werden ,da man wirklich zu keinem Moment mal ganz genau weiß bzw .voraussehen kann , ,was an „perversen „ Klängen kommen wird . ( LEO )
Amputated Vein Records    https://www.facebook.com/amputatedveinrecords    http://www.amputatedvein.com/
 
                                                                                                                                      PRISONER 639/PRESIDENT EVIL ( LIVE TAPE)
Scheiß was soll denn das ???Ein Live Tape ,ich ahne schlimmes ! Layout kommt ja noch ganz cool .Richtig schön im olds chool Style gehalten .Also rein mit dem Teil und tatsächlich muss man erst einmal den Lautstärkeregler fast schon bis Anschlag ziehen ,damit wenigsten nen bissel was aus den Boxen dröhnt .Gut Liveaufnahmen sind rein von der Qualität her ,gerade wenn’s sich um Underground Sachen dreht ,sicherlich nicht den höchsten Anforderungen gewachsen .Aber dennoch sollte man doch wenigstens ein bissel drauf achten ,dass nen klitzekleines bissel Sound einigermaßen gut rüberkommt .Denn mit den dumpfen und leisen Aufnahmen hier hat man echt schon Probleme ,überhaupt rauszuhören ,was hier nun musikalisch vor sich geht .Hier bringen jedenfalls irgendwelche Ton- oder Rauschfilter absolut nix .Außerdem hat meinereins hier echt nen Problem ,das musikalische Schaffen in irgendeiner Weise richtig in Worte fassen zu können ,da das nun wirklich ziemliches Neuland für meine Ohren ist .
PRISONER 639 ist ne belgische Band , welche sich wohl dem Power Violence verschrieben haben .Sollte ja eventuell recht geil klingen ,aber für mich bearbeiten die ihre Instrumente einfach nur wie die Wilden und lassen nur ganz gelegentlich mal so etwas ähnliches wie ne Songstruktur erkennen .Manchmal vielleicht sogar schon fast etwas doomig angehaucht . Geht mir ganz ehrlich gesagt ,das alles so ziemlich auf den Sack .
PRESIDENT EVIL  aus den Niederlanden bieten dann ein völlig anderes ,aber auch nicht weniger krankes musikalisches Gebilde. Sludge Metal/Powerviolence soll‘s dann sein ,was man hier zu hören kriegt .Wenn die meinen ,dann soll‘s wohl so sein ! Für mich klingt’s über weite Strecken eher enorm doomig und vor allem depressiv . Funeral Suicide Doom /Powerviolence wäre für mich hier die geeignetste Erklärung , da auch hier immer mal wieder chaotische Phasen auftauchen ,wo man wie wild drauflos kloppt ohne ne wirkliche Struktur vorzuweisen .Der Schreigesang ,welcher allseits auftaucht ,ist irgendwie richtig nervig und lässt einen teilweise tatsächlich die Nackenhaare hochstehen  .Zwischen den Stücken gibt‘s immer längere Pausen ,bei welchem man dann auch recht klar heraushören kann ,dass die Besucherzahlen auf diesem Konzert wohl eher in ganz unteren Regionen angesiedelt waren .Da das musikalische Angebot weder von der Spiellänge ,noch von der musikalischen Leistung und geschweige denn von der Qualität in irgendeiner Weise überzeugen kann ,frage ich mich echt ,wer so etwas wirklich braucht und da sein sauer verdientes Geld investieren will ? ( LEO )  axelgrind@gmx.de
 
                                                                                                                                      INGE & HEINZ – “„MUSIK ZUM MÖBELAUFBAUEN“
Jetzt wird es mal wieder so richtig schräg ! Bereits mit ihrer Debüt-EP "Obst?!" sorgte der selbsternannte Brutal Hard Schlager Trupp dafür ,das sich meine grauen Zellen so richtig anstrengen mussten ,um das Gebotene überhaupt irgendwie in die richtigen Worte fassen zu können .Bevor ich mir nun deren aktuelles Liedgut reinpfeife ,bin ich aber doch erst einmal eher etwas verwirrt/erstaunt ,denn auf deren Liste der Gastmusiker tauchen doch tatsächlich solch Namen wie
Kevin Talley (Suffocation, Dying Fetus, Six Feed Under) ,Paul Bartsch (We Butter The Beread With Butter) und Florian Arp (Feuerengel) auf .Wie man das nun wirklich deuten soll ,kann ich nicht wirklich nachvollziehen ,da die aktuelle Scheibe erst einmal nur als digitaler Download bei mir gelandet ist .Ne Werbestrategie ist’s aber sicherlich nicht ,denn das haben die Luckenwalder beiweitem nicht nötig .Fest steht auf jeden Fall nach dem ersten Durchlauf ,das die extremen Klänge bei „Inge & Heinz“ doch enorm zugenommen haben .Aber die Band würde sich nun nicht „Inge & Heinz“ nennen ,wenn letztendlich nicht ganz genau so viel „abgefuckte  musikalische“ Präsenz an den Tag gelegt werden würde ,wie auf der Debüt EP .Denn so wie es die Band seit mittlerweile gut 4 Jahren handhabet ,setzt man auch hier wieder auf eher eigenartige ,manchmal sicherlich fast schon etwas blödsinnig wirkende ,extremste musikalische Einlagen .Und die lassen sich nicht so einfach abtun ,so dass man doch irgendwie gezwungen ist ,jeden einzelnen Song mal kurz etwas näher zu beleuchten .Aber als grober Umriss ihrer musikalischen Darbietung sei gesagt ,das man hier zweifelsfrei „Rammmstein“ ,“ Knorkator“ und auch „JBO „ in gewisser Weise seine Ehrerbietung kund tut .
Los geht’s mit Keyboardgeklimper ,und ich denke ,ach du scheiße was wird das wohl werde?  Dann setzten aber plötzlich verdammt fette Gitarren  ,die echt Hoffnung auf ne Metzelei aufkommen lassen .Zwar ist der Sound recht fett und ein bissel erinnert‘s einen doch an „Neue Deutsche Härte“ ,aber die Keyboardklänge die stetig vorkommen ,sind dann schon ne fette eigne Note ,die man hier mit reinbringt .Genauso wie der Gesang ,welchen man  -ich will‘s mal gelinde ausdrücken – eher als etwas gewöhnungsbedürftig bezeichnen könnte .
Zweiter Song ,kurzer Keyboardeinsatz und dann wird ultra schwer an den Gitarren losgerockt .Ein echt starkes Gitarrensoli taucht dann auch mal auf .Zwischendrin kommen immer mal wieder eher getragen wirkende Keyboardklänge zum Einsatz .Umrahmt von tiefer gelegter Death Metal Gesang, Frauengequatsche Passagen und kindlichen Hundelaute ( Stück heißt übrigens HUND ) geht der Song wirklich verdammt gut ab .
Weiter geht’s mit einem eher etwas ruhiger geratenem Stück ,welches so ein gewisses Gothic Metal Ambiente verbreitet . Klassisch wirkende Klavierpassagen werden hierbei von den Gitarren unterstützt. Neben fast schon ausdrucksstarkem Klargesang meldet sich hier auch mal ne weibliche Stimme zu Wort .
Das 4’te Stück beginnt  mit nem Schlagzeugsolo wo dann so richtig gut metallische Riffs einsetzen ,welche den gesamten Song bestimmen .Obwohl der Song eher etwas kürzer geraten ist ,bleibt aber auch hier noch Platz übrig ,den man für ein fast schon progressiv wirkendes kurzes Gitarrensoli ausnutzt.
Der etwas spacige wirkende Anfang des nächsten Songs deutet eventuell ein kleines bissel darauf hin ,dass gewisse Einflüsse aus dem 80’ziger Jahre Hard Rock/Psychedelic Rock Bereich auch mit verbraten werden . Mit nem ziemlich einprägsamen und gleichbleibenden Rhythmus behaftet ,gibt’s auch hier kurz diesen typische „Inge & Heinz“ Gesang .Zwischenzeitlich streut man dem Geschehen zusätzlich so’n   paar völlig abstrakte Keyboardtöne mit ein ,welche für mich irgendwie schon nen  kindlichen Charme verbreiten .
Rein instrumental dargeboten ,sind Klavierpassagen und Drums die prägendsten Bestandteil des nächsten Stückes .Eher in einem verdammt einfachen Melodiegewand gehalten ,sorgt das Stück eher doch für Verwunderung ,ist aber andererseits auch irgendwie witzig .Wie der Titel „FROM JAZZ TO DEATH“ schon verrät ,macht sich hier so etwas wie ein gewisses Jazz Ambiente breit .
Titel 7 fängt mit schweren Riffs und ner kurzen Gesangseinlage an ,um dann auf dem Keyboard rumzuhämmern .Mit ner recht eingängigen Melodie versehen ,ist das nen Rhythmus ,welcher sicherlich als durchaus recht Tanzflächen kompatibel einzustufen wäre .Der Gesang ist hierbei etwas elektronisch bearbeitet ( verzerrt ) und agiert eher etwas hintergründig .Zum Ende hin setzt man dann mal wieder etwas mehr auf den Einsatz der Gitarren.
Doch schon recht „Rammstein“ typisch geht’s dann weiter zur Sache .Richtig gut rockig werden hier die Keyboards zwar mehr vordergründig eingesetzt ,aber was die Gitarren und Drums da im Hintergrund leicht und locker abziehen ,ist schon ganz schön fett .Gesanglich geht’s eher etwas in den  ist fast schon im Sprechbereich.
Kurz vorm Ende gibt’s mit „ 20 Jahre“ den härtester ,extremster und geilster Song dieser Scheibe . Wohl nicht mal die Zeit von 5 Sekunden überschreitend ,verdient der einfach nur das Prädikat HAMMER .
„Shades of Ei“ lässt schon erahnen ,das hier viel Gefühl im Spiel sein wird . Ein ganz sanftes elektronisches Stück, bei welchem es inhaltlich ums Kochen von Eiern geht .Die Kochanleitung erhält man durch ne gestandene Hausfrau am Mikro .Gehört sicherlich mit zu den total abgefucktesten Stücken dieser Scheibe.
Mit dem passenden Stück  „ Ich packe meinen Koffer“ verabschiedet man sich dann .( auf der limitiertem Digi gibt’s noch 3 Bonussongs) Die schwere Gitarren ,die anfangs so in ner vollen Death Metal Manie los jagen sind ja echt gut . Aber dann kommt auch gleich wieder die volle Ladung Keyboardklänge zum Einsatz .Allerdings halten die auch nicht allzu lange an ,denn zur Freude des Zuhörer gestaltet sich dieser Song doch verdammt abwechslungsreich . Zwischen vielen  Ballerpassagen ,gibt’s fast schon sinnlich wirkende Momente  und teils corig wirkende Passagen .Neben recht kräftigem Gesang taucht hier dann „endlich“ auch mal wieder die Hausfrauenstimme auf ,welche im erzählenden Format gehalten ist.
Zweifelsfrei muss man sich bei „Inge & Heinz“ wirklich öfters mal fragen ,ob das hier Gebotene denn nun wirklich ernst gemeint ist bzw .was man sich denn dabei so gedacht hat .Schon alleine was die Texte betrifft ,muss man schon echt ne dicke Haut haben und open mindet sein ,um dem Ganzen den dafür nötigen Spaßfaktor abzugewinnen .Dennoch ,die Band gehört für mich zweifelsfrei zu den ganz wenigen Vertretern der Musikbranche ,die es wirklich hinbekommen haben ,was ganz Eigenes und abgefahrenes zusammen zu bringen ,was sich sonst wohl niemand trauen würde .Schon alleine das ist für mich Grund genug ,die Scheibe unbedingt weiterzuempfehlen .Wie hat ein anderer Schreiberling so schön abschließend in seinem Review geschrieben : „Das Album ist ein Meisterwerk des Unsinns, wirklich.“ ( LEO )
Daniel Andrich   K.-Kollwitz-Str. 16  14943 Luckenwalde
www.inge-und-heinz.de   www.facebook.com/ingeundheinz   band@inge-und-heinz.de
 
                                                                                                                                       CLAUSTROPHOBIC TORMENT – „ DEMO 1 „ ( TAPE )
Äähm Tapedeck kaputt ..,Kassette leer….?????Mehr als ein rauschen ,knistern und irgendwelche tonartigen Elemente hört man anfangs nicht .Aber dann geht’s los .Allerdings fühle ich mich da im ersten Moment mal wieder etwas verarscht . Vom Berliner Grindjünger Alex S .ist man ja schon einiges gewohnt gewesen ,aber was er hier mit CLAUSTROPHIBIC TORMENT  auf die Menschheit loslässt ,ist echt schon Zwangsjacken verdächtig .Andere Schreiberlinge würden sicherlich das Tape sofort entsorgen ,aber meinereins bleibt immer fair und hört sich das Gebotene wenigsten dann einmal an ,da sich ja doch jeder Musiker irgendwas bei seinen Darbietungen denkt .Und Herr S. denkt sicherlich :“Euch mache ich jetzt fertig ! „ 5 Songs sind’s wohl ,welche hier in wirklich  tiefster Proberaumqualität entgegenwüten . Hier helfen  weder MPX noch Dolby Filter wirklich weiter .Erfreulicher Weise lässt sich hier dann mit der Zeit doch eine gewisse Steigerung der musikalischen Qualität erkennen .Anfangs zeigt‘s sich‘s eher als ne wüstere Noise Klopperei der krankesten Art. Im Laufe des Geschehens wird’s dann aber doch eher etwas „melodiöser „ was so viel heißen soll ,das man stärker old school Black Metal ähnliche Element mit einbringt und hierbei dann sogar so etwas wie eine echte Songstruktur erkennen lässt .Hierbei gibt’s dann sicherlich auch mal ein paar Momente ,die gar nicht mal so schlecht geraten sind . ( abgesehen von der wirklich beschissenen Klangqualität). Neben der ziemlich durchweg wüsten Klopperei zieren hier dann zum Ende hin ,sprich beim letzten Stück ,aber auch mal ein paar ganz leichte ,fast schon etwas atmosphärisch geratene Parts ,das Geschehen .Mit Abstand der Song ,welchen man noch als echte Song bezeichnen kann. Hier sind dann echte Riffs und echte „Melodien“ zu erkennen .Selbst vom Aufbau her ,zeigt man sich da sogar mal rhythmisch recht abwechslungsreich und bringt so was gewisses atmosphärisches mit rein .  Mit Gesang hat das hier Gebotene auch nicht wirklich viel zu tun .Klingt eher fast so ,als würde man sich das Mikro bis Anschlag in den Hals stecken und dann die letzten paar Lebenstöne rausröcheln .Gut ein paar verständliche Sprechpassagen und keifender Ausdruck kommt auch mal raus ,aber die zeugen wohl eher vom absoluten Überlebenswillen des Künstlers .Das ganze Geschehen ist durchweg mit echt nerv tötenden elektronischen Noiseklängen bestückt ,welche nur mal ganz gelegentlich Platz für ein paar Gitarrenriffs lassen .Ob hier dann wirklich echte Drums am Werkeln sind ,lässt sich für mich nun absolut nicht nachvollziehen ,da die Infos zu CLAUSTROPHOBIC TORMENT insgesamt verdammt mau ausfallen .Was bleibt abschließend hierzu zu sagen…..???? Ne mehr als sehr gewöhnungsbedürftige Angelegenheit ,bei der man mit seinem eigenen künstlerischen Verständnis schon ganz schön an die Grenzen gerät .   ( LEO )  axelgrind@gmx.de
 
                                                                                                                                     OLD ARRIVAL – “BLAZING FIRE OF THE BLACK LIGHT” ( TAPE )
Tapes sind old school .Tapes sind Kult ! Und ganz genau so gestaltet sich das gut sechsunddreißig minütige Geschehen hier .Mit passendem s./w. Cover verziert . ballert uns hier das sächsische zwei Mann Studio Projekt hier vier tief schwarze Songs vor den Hals ,welche den Höllenfürsten ohne Zweifel in höchste Erregung versetzen wird und das Tot zur Hölle weit öffnen wird .Für mich am ehesten noch in die ganz frühen „Darkthrone“  Zeiten einzuordnend ,entfacht man mit seinen vier Songs immer wieder aufs Neue das Höllenfeuer ,wobei man sich musikalisch qualitativ gesehen ,alles andere als schlecht darstellt .Mit sau rohem Sound versehen – welcher für nen Tape wirklich super gut geraten ist  - zelebriert man hier noch die echte und reine Form des old school Black Metal. Richtig gut hierbei kommt vor allem der teilweise Einsatz von eher etwas helleren, leicht melodiöseren Riffs ,welche recht stark dafür sorgen ,dass die einzelnen Stücke so dieses gewisse Eigenleben mit sich bringen .Heißt auf gut Deutsch ,Abwechslung wird durchaus groß geschrieben ,wobei man vielleicht sogar schon davon sprechen könnte ,das hier so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit rüberkommt .Die Drums „rumpeln“ so richtig fett voran und hinterlassen so diesen Eindruck ,als ob eine dunkle ,gefährliche Gewitterfront heranzeiht .Gepffert mit richtig schön miesem ,niemals überzogenem Gesang ,zeigt sich das gesamte Geschehen in nem kalten bösartigem Klima ,welches eigentlich jeden schwarz angehauchten Jünger ansprechen sollte . ( LEO )   xarag.asuras@gmail.com
Into Dungeons Records   https://www.facebook.com/Into-Dungeons-Records-215154835286107/?fref=nf
 
                                                                                                                              BLOODY INVASION – „ BLOODY INVASION“( MCD )
Nachdem die  Neuruppiner 2014 mit der gleichnamigen Demo CD in Eigenregie ihrer ersten Veröffentlichung am Start gebracht hatten ,war man fleißig auf der Suche nach einem passenden Labelpartner . Jetzt hat man jetzt beim italienischen Label „Worm Hole Death Records“ seinen ersten Plattenvertrag an Land gezogen und das gut 25 min ., musikalische Intermezzo noch einmal neu aufgelegt .Mal abgesehen vom veränderten Layout und auch sicherlich besserem Sound  ,werden hier ebenfalls „ nur“ die 5 ,auf der Demo CD enthaltenen Songs, angeboten .Nix mit Specials oder Bonus Material – schade !!Aber egal ,denn in erster Linie soll ja nun mal die reine musikalische Leistung zählen .Und in der Hinsicht kann „Bloody Invasion“ voll überzeugen . Schon beim ersten Durchlauf machen die mehr als deutlich , dass man von der schwedischen Göteborg Szene stark angetan ist und sein Ding im klassischen Death Metal voll durchzieht .Hierbei bewegen sich die Jungs meistens im Midtempo Bereich ohne jedoch nicht ganz vereinzelt auch mal ne etwas deftigere Keule zu schwingen . Natürlich setzt man im gesamten Geschehen auch  ganz bewusst auf Melodien ,welche richtig gut ins Ohr gehen und sich da auch festsetzen können . Trotz des streckenweise enorm starken melodischen Charakters der einzelnen Songs ,bringen sowohl die Gitarren wie auch die Drums immer ordentlich Power rüber  und lassen das Geschehen niemals abflachen .Völlig geradlinig agiert man hier natürlich auch nicht .Denn neben diversen Tempowechseln gibt’s hier auch immer wieder kurze Parts zu entdecken ,welche einem unweigerlich aufhorchen lassen und einmal mehr darauf hindeuten ,dass man echt darum bemüht ist ,seinen ureigenen Style zu finden . Auch auf der gesanglicher Ebene bemüht man sich um Abwechslung .Im Wechselspiel zwischen tiefen Death Metal grounds  und leicht Black Metal ähnlichem Gekeife zieht man hier vehement seiner Weg ohne wirklich großartig auf irgendwelche ausgetretenen musikalischen Pfaden zu wandern .Auch wenn mir selbst die Bloody Invasion Mucke insgesamt zu „ruhig“ ist , wird das für mich absolut kein Grund sein ,das Teil nicht auch öfters mal in meinen heimischen vier Wänden rotieren zu lassen . ( LEO )
Worm Hole Death Records   http://www.wormholedeath.com   https://www.facebook.com/WormHoleDeath
 
                                                                                                                                GUTFUCK – „ BRUTAL CASTRATION“
Leckeres und vor allem vielversprechendes Cover !Auch in Anbetracht dessen ,das Songtitel wie „Intestinal fisting“ ,Brutal castration „ ,“ Fucked back an aborted“ und und und….sicherlich alles andere als jugendfrei sind ,wird sich unsere deutsche Zensurbehörde bei dieser Veröffentlichung sicherlich die Hand gerieben haben und gleich mal wieder zugeschlagen haben .Aber auch musikalisch wird die Truppe ( bei der auch ne holde Maid mitwirkt) aus Baden Württemberg ,welche hiermit ihren full length Einstieg vollziehen ,der Jugend so nen richtig „ gefährlichen gefährdenden“ Kick geben .Denn was die hier abziehen ist alles andere als „Schwiegersohn tauglich „ .Ne kurze „Party Song „ Sampler Einleitung und ab geht die Reise in die abartigsten Slam Death Metal Gefilde ,welche der Vierertrupp selbst als „Brutal Slam Gang Bang „ bezeichnet .Bei näherer Betrachtung der textlichen Aussagen sicherlich auch alles andere als unpassend – grins ! In erster Linie werden die 7 tödlichen Gang Bang Runden natürlich die extremsten der Extremsten unter uns ansprechen . Neben haufenweise eher getragener Elemente geht’s hier natürlich auch super derb und brutal zu ,so das eigentlich jede Party zu einem wahrlich unvergessenen ,schmerzhaften Ereignis mutieren muss .Unterlegt mit tief gewürgten , extremen  Gesangesdarbietungen ,wird jedem Besucher dieser Party zweifelsfrei recht bald der Angstschweiß auf die Stirn stehen .  Das „Brutal Castration” nun nicht in die Kategorie der wirklich neuen innovativen Veröffentlichungen gehört, steht zwar felsenfeste ,ist aber letztendlich auch ziemlich unwichtig . Denn die Hauptsache ist doch ,dass man hier echt verdammt gut abgehen kann und man mit der „Lärmorgie“ für jede Menge Spaß sorgen wird . Gutfuck stehen ja nun noch am Anfang ihrer „Karriere „ und von daher kann man echt mehr als gespant drauf sein ,was für leckere musikalische Kost die uns in naher Zukunft noch so vor den Latz ballern werden .Nen festen Platz in eurer CD Sammlung hat das Teil hier auf jeden Fall jetzt schon mal verdient . ( LEO
Morbid Generation    http://www.morbidgeneration.de/   https://www.facebook.com/pages/Morbid-Generation/164854803585263
Sevared Records    http://www.sevared.com/   https://www.facebook.com/Sevared-Records-193691420645482/
 
                                                                                                                                OUT OF ORDER – “ RISE AGAIN”
Mein Fresse ,Bands mit diesem Namen gibt’s ja wirklich wie „Sand am Meer“ .Bei denen hier handelt es sich um 4 junge Burschen aus Esslingen, welche ihre musikalischen Vorlieben hiermit nun erstmals mit ner full lenght offiziell ausleben .Dabei gestaltet es sich für mich wirklich sehr schwer , das hier musikalisch angebotene in ein paar passende Worte zu fassen ,da dieser Art der musikalischen Unterhaltung mir nun so gar nicht liegt ,bzw. man sich damit nun absolut noch nicht befasst hat .Rein von meinem musikalischen Verständnis her gesehen ,tendieren die 12 gebotenen Strecken voll und ganz in die Rock/Pop Richtung ,welche recht modern gehalten ist und  so diese gewisse kommerzielle Ausstrahlung mit sich bringt .Kommerziell deshalb ,weil ohne Zweifel das ganz genau der Sound ist ,mit welchem man heutzutage kleine Mädchenherzen höher schlagen lässt und sicherlich auch dafür sorgen wird ,dass die in vollster Ektase rumschreien und reihenweise zusammenbrechen werden . Logisch ,dass die sich rein musikalische gesehen da absolut nicht schlecht anstellen .Eher meist in ein ruhigeres Gewand verpackt ,gestalten sich die einzelnen Stücke durchaus eingängig und können sich in ihrer Art der Darbietung in so ner gewissen Form sicherlich sofort in den Gehörgängen festsetzen .So ne Art gewisses „Hitpotential „ ist da durchaus vorhanden .Gute eingängige Melodien bringen die hier so einige mit und auch was den Aufbau der einzelnen Songs betrifft ,ist man doch stets bemüht ,so ein gewisse Maß an Abwechslung und Kreativität mit reinzukriegen .Insbesondere an den Saiteninstrumenten zeigt man sich recht fit und kann denen doch an der einen oder anderen Stelle ein paar Klänge entlocken ,welche verdammt gut ins Ohr gehen .Musikalisch gesehen ,geht das Gebotene durchaus voll in Ordnung ,wobei man aber sicherlich mal zusehen muss ,das man gerade am Gesangbereich kräftig arbeiten sollte .Denn was da so rüberkommt ,wirkt doch eher ziemlich flach, gleichbleibend und nicht gerade wirklich ausdrucksstark .Sicherlich ,das Nonplusultra ist das nun nicht ,was man hier auf der Silberscheibe verewigt hat ,zumal die Produktion an sich selbst auch recht flach geraten ist .Aber als Debüteinstieg kann man sich damit durchaus schon sehen lassen und sicherlich auch keine wirklich großen Probleme haben ,um damit bei der jungen Mädelsgemeinde voll zu punkten .
( LEO )
https://www.facebook.com/4.outoforder/
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                                                                                                                              HAMMER   BATTLESWORD – „ BANNERS OF DESTRUCTION“
Es gibt Veröffentlichungen ,welche vom aller ersten Eindruck her erst einmal nicht wirklich super wirken ,sich dann aber bei näherer Betrachtung als ein echtes Sahnestück entpuppen .Und genau in diese Kategorie lässt sich der 2. Langspieler des Fünfers vom Niederrhein zu 100% einstufen .Von der Covergestaltung her eher vielleicht doch etwas schlichtes ausgefallen – aber dennoch aber sehr ansprechen  - hätte man hier wohl vielleicht eher so ne typische Metal Mucke erwartet ,wie sie massenhaft Bands zocken .Aber von solchem Durchschnittsmaterial sind die 9 Stücke + 3 Songs Bonus Tracks meilenweit entfernt . Denn was man hier in knapp 57 Minuten von sich gibt ,kann sich verdammt nochmal ,mehr als hören lassen .Tief in den schwedischen Gefilden angesiedelt ,wird hier melodischer Death Metal geboten ,welcher neben ner fetten Portion an Eigenständigkeit ,einem super fetten Sound vor allem eins bietet ,jede Menge Vielfalt und Abwechslung .Durchweg gespickt mit ner ganzen Masse an eher  klassischen Heavy-/Thrash Metal Passagen ,wird hier in Songs wie „Spirit To The Flesh“ oder „Banners Of Destruction“ natürlich ziemlich stark die melodische Schiene gefahren ,wobei selbst diese Songs mit ner enormen Portion an Energie beladen sind . Mit ner enormen Gitarrenarbeit versehen , tauchen hier gelegentlich auch mal Solieinlagen auf ,welche sich dann fast sogar schon mal in einem ganz leicht progressiv wirkenden Styl präsentieren .Obwohl sich die Leute hier nun insgesamt gesehen ganz eindeutig mehr der melodischeren Schiene verschrieben haben ,findet man dennoch ne Vielzahl an so richtig fetten Krachern vor .Songs wie “ Left For The Vultures“ oder auch  „Bloodlust Symphony“ gehen dermaßen nach vorne los ,dass Nackenschmerzen fast schon vorprogrammiert sind . Verdammt gutes Moshermaterial ! Andererseits wiederum beweist man  mit so nem Stück wie „The Silence Of Victory“ sein absolut gutes Gespür für geile Melodien .Rein Instrumental gehalten ,und leider etwas kurz ausgefallen ,hat das Stück schon so etwas wie nen  Balladencharakter. Auch das sehr stark episch hymnenhafte ausgefallene Stück „The Unnamed Magic“ sticht hierbei durch seine ganz eigene Ausstrahlung und dem eher im Sprechbereich gehaltenen Gesang , mehr als positiv heraus .Ein sau starkes Stück ! Zugeben muss man ohne Zweifel ,je öfters man sich die Scheibe reinzieht ,umso mehr Gefallen kann man daran finden .Da wundert es einen letztendlich dann wirklich ungemein ,dass wohl bisher noch absolut kein Label seine gierigen Finger nach den Burschen ausgestreckt hat .Da fragt man sich ,warum gerade heutzutage so viel an „Mist“ veröffentlicht wird und Bands ,die es wirklich verdammt gut drauf haben ,keine wirkliche Beachtung geschenkt wird . ( LEO )
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                                                                                                                                NAKED HAZELBEARD – „BETWEEN THE LINES“
Für nen Menschen ,dem sonst nur harte schwere metallische Klänge in die Gehörgänge drücken ,gestaltet es sich gar nicht so einfach, das gut 52 min .musikalischem Geschehen in einer angemessenen Weise zu würdigen .Sicherlich ,in längst vergangenen Jugendzeiten hatte man auch mal so seine Phase ,in denen man sich solcher Klänge widmete ,aber das ist halt nun doch schon eine gefühlte Ewigkeit her . Die Esslinger Band um Sänger und Gitarrist Jan Weitzenbürger ( welcher sonst bei  „Conquered Mind“ und „ Killing Age“ tätig ist ) ,legen hiermit nun ihr Debüt vor ,welches rein musikalisch gesehen auf einen wirklich recht hohen Niveau angesiedelt ist und beim Zuhören zweifelsfrei nicht ganz spurlos an einem vorbeiziehen wird .Durchweg mit einem eher sehr schwermütigen und ruhigen Charme verpackt ,zelebriert man hier im wahrsten Sinne des Wortes ,reinen Acoustic Rock ,der wirklich unter die Haut geht und bestens für ne absolute Entspannung sorgen kann .Verarbeitet werden hierbei verschiedenste musikalische Bruchstücke aus dem Rock- ,Blues- und teilweise sogar Countrybereich ,welche insgesamt ein durchaus starkes Klangbild ergeben . Obwohl sich die 12 gebotenen Stücke alle samt mit fast beständiger Intensität präsentieren , gibt’s doch auch immer wieder Passagen zu entdecken ,in denen man ein paar wirklich coole Melodien aus dem Ärmel schüttelt bzw .Solieinsätze präsentiert ,welche schon dieses gewisse Extra haben . Klingt wirklich richtig locker ,frei, lässig und irgendwie auch einprägsam .Ehrlicher Weise muss man nun zugeben ,dass das gesamte Geschehen mit der Zeit doch eher etwas eintöniger klingt ,da so ein wirklich Höhepunkt hier kaum mal zu entdecken ist und der Aufbau der einzelnen Stücke sich mit der Zeit dann doch eher etwas gleichbleibend gestaltet .Sehr prägend für das gesamte Musikgeschehen ist ohne Zweifel die enorm rauchige Stimmlage, welche streckenweise durch die lieblichen Backing Vocals von Katharina Grohmann unterstützt wird .Das hat schon was echt starkes ,um der ruhigen Gesamtatmosphäre noch nen zusätzlichen positiven Anstrich zu verleihen .Alles in allem ist die Scheibe zweifelsfrei bestens dazu geeignet  ,die Seele baumeln zu lassen und „runterzufahren „um den ganzen beschissenen Alltag hinter sich zu lassen . ( LEO )
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                                                                                                                                POKOLGEP – „METALBOMB“
Bevor man sich ans schreiben macht ,recherchiert man ja erst einmal ein wenig ,um wenigstens nen kleinen ersten Eindruck der Interpreten zu erhaschen .Und da haut‘s einen bei der ungarischen Band dann doch gleich fast schon um .Seit dem die nun Anfang der 80‘ ziger den Plan verwirklichten ,ihre Mucke der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen ,haben die satte14 full lenght Alben + 2 Livealbum + diverses anderweitiges Zeugs veröffentlicht .Trotz der Massen an Material hat man es ja aber allen Anschein nach noch nicht gebacken gekriegt ,auch international auf sich aufmerksam machen zu können .Mal sehen ob man mit dem aktuellen Longplayer daran eventuell was ändern kann !?Schon allein der CD Titel lässt sicherlich erahnen ,wohin bei denen die musikalische Reis gehen wird !!?? Richtig ,Heavy Metal im Reinformat hat man sich auf die Fahnen geschrieben .Schnörkellos und ohne irgendwelche großartigen Experimente an den Start zu bringen ,wird hier ,bis auf eine Ausnahme ,ziemlich drauflos gerockt .Vollkommen im traditionellen old school Bereich angesiedelt ,gibt es hier natürlich massenweise knallharte schwermetalllische Gitarrenriffs ,welche so richtig gut nach vorne treiben .Obwohl inmitten der 10 metallischen Brecher immer wieder melodiöse und fast schon virtuose Gitarrensoloeinlagen mit eingebracht werden ,ist von irgendwelchen „Schwächeanfällen „ nichts zu merken . Trotz der ruhigen Momente rockt das Geschehen immer gut und zieht dich mit .Einzig allein Titel 6 hat so mehr nen Balladencharakter, wobei man aber gerade hier dann seine Fingerfertigkeit an den Saiteninstrumenten bestens unter Beweis stellt .Eher etwas gewöhnungsbedürftig gestalten sich sicherlich hier die gesanglichen Darbietungen .Obwohl der Sänger mit der hohen Tonlage zweifelsfrei ganz gut klar kommt ,fehlt doch irgendwie diese besondere ,einmalige Ausstrahlung .Schlecht ist’s nun nicht ,was der seinen Stimmbändern entlockt ,aber gerade für unsereins ,der da doch mit hohem Gesang seine Problemchen hat ,gestaltet sich das alles eher etwas schwer verdaulich . Das die Texte zusätzlich auf Ungarisch dargeboten werden ,macht sicherlich irgendwie einen ganz besonderen Reiz aus ,bedarf aber letztendlich doch einiges an Anstrengungen ,um sich da erst einmal reinzuhören .Dennoch ,wer auf die traditionelle Heavy Metal Schiene steht ,wird mit dem Kauf von „Metalbomb “ absolut nichts falsch machen . ( LEO )
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                                                                                                                                   SURGIKILL – „SANGUINARY REVELATIONS“
Wenn Rico von FDA Rekotz mal wieder was brandneues an Land gezogen hat ,kann man eigentlich immer fast ganz sicher sein ,dass dann absolut nix schlaffes kommen wird und man sowohl optisch wie auch musikalisch wirklich sau gutes Material geboten bekommt . Und auch bei SURGIKILL aus Ohio ,welche hier nun mit ihrem 10 Song Debütalbum daherkommen ,bestätigt sich dies wieder .Optisch macht‘s gleich schon mal richtig an und wenn dann die ersten paar Sekunden Filmsamples vorbeigezogen sind ,bekommt man gleich ne super fette Ladung extremster musikalischer „Störungen „ hinterher geschoben . Unter der Bezeichnung „"Blood & Guts Death Metal" lärmt sich bereits seit 2015  das amerikanische Sextett durch die Szene und wird mit ihrem ersten offiziellen Lebenszeichen durchaus für einigen Gesprächsstoff sorgen . Mit einem verdammt rohen ,schön undergroundigem Sound versehenen , starten die hier eine gewaltige Offensive gegen den „guten“ Geschmack und bieten musikalischen Genuss pur . Irgendwo in den Gefilden von „Autopsy“ ,“Impetigo“ und Co angesiedelt ,zeigt man sich zwar im gewissen Sinne eher etwas chaotisch ,aber dennoch irgendwie sehr strukturiert .Allerdings braucht man für diesen Eindruck erst mal nen bissel Zeit ,um überhaupt so richtig raffen zu können ,was hier abgeht .Denn „Surgikill“ gehören definitiv nicht zu der Kategorie Bands ,die einfach nur wild drauflos wüten um wirklich alles niederzustrecken ,was sich ihren in den Weg stellt .Natürlich hat die Band auch ein enorm großes Aggressionspotential ,was die auch bestens verstehen hier vollkommen auszuleben .Aber da gibt’s gerade innerhalb des Rhythmusbereiches der einzelnen Stücke massenweise Parts zu entdecken ,die sich mal schwer doomig dahin schleppen oder auch öfters mal im Midtempobereich dahinziehen .Auf unnötige Spielereien verzichtet man hier natürlich ,auch wenn’s ein paar Momente gibt ,in denen man sich dann mal mit eher etwas abgedrehter wirkenden Solieinlagen an den Saiteninstrumenten zur Schau stellt .Was aber bei dem Sextett als fast schon Einmalig zu bezeichnen ist ,sind deren Vocalisten .Ich keine zumindestens keine andere Band ,in der sich gleich ganze 4 Leutchen ein wahres „Wortgefechtsmassaker „ liefern . Geil ! Tiefe Growls waren ja zu erwarten und auch so’n schreiender Ausdruck ist nicht wirklich  super neu oder enorm überwältigend .Aber was Frau Vanessa Nocera hier mit ihrer hexenhaften, miesen hohen keifenen Stimme mit einbringt , hat was Besonderes und verleiht den Stücken dann wirklich so dieses gewisse zusätzliche Extra , was sich tief im Hirn einprägen wird .Mehr als interessant ist sicherlich auch noch die Tatsache ,dass es als Rausschmeißer mit "Planet Of The Vampires den wirklich allerletzten Song gibt , an dem IMPETIGO in den Neunzigern gearbeitet haben, aber auf Grund ihrer Auflösung ,nicht mehr aufnehmen konnten .Stevo Dobbins ,welche bis 1993 bei „Impetigo“ für Bass/Gesang zuständig war ,gehört bei SURGIKILL übrigens auch mit zu den Gesangsakrobaten ! Letztendlich bleibt nur noch festzustellen ,dass man dem 35 minüten Intermetzlo hier einfach nur das Prädikat „Geiles fettes Brett!“ verleihen kann. Das die Band ultra schnell einen wirklich großen Fankreis um sich scharen wird ,ist so gut wie vorprogrammiert !  ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen    http://www.fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                                     FUNERAL WHORE – „PHANTASM“
Mit dem doch eher etwas piffig wirkenden Cover werden die Holländer sicherlich kaum einen Blumentopf gewinnen . Da hätte man sich echt was Besseres einfallen lassen können ,auch wenn‘s natürlich bestens zum Albumnamen und zum Konzept passt . Gute 10 Jahre wandeln die ja nun auch schon auf den schwermetallische Pfaden , legen aber mit „Phantasm „  erst ihre zweite full lengh vor .Gut Ding braucht halt so seine Zeit um so richtig gut zu reifen .Und das ,was uns die Niederländer dann in den gut 40 min .vorlegen , ist alles andere als von „schlechten Eltern „ .Musikalisch verdammt tief in frühen 90’zigern angesiedelt , brettern die hier ne recht deftige Ladung an old school Detah Metal runter ,welcher sich allerdings niemals in irgendeiner Weise als ultra brutale Blastbeat Attacke darstellt . Dennoch findet sich auch hier ne ganze Menge an richtig gut sägenden Gitarren ,die das Potential haben ,alles niederzureißen und auch richtig gut abgehen . Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Uptempobereich ,wobei sich der Sound hierbei teils verdammt dickflüssig dahinwalzt , um dann jedoch immer wieder aufs Neue wie ne schwerere Walze über einen hereinzubrechen .Ein paar eher ruhigere , fast schon als melodische Zwischenpassagen findet man hier genauso ,wie ein paar Filmsamples . Obwohl das Schlagwerk knochentrocken durch das gesamte Geschehen ballert ,bringt das nen ungemeinen Schwung mit rein .Die Leutchen an den  Saiteninstrumenten geben echt ihr Bestes und malträtieren ihre Saiten bis voll zum Anschlag .Sicherlich ,neu oder ungewohnt ist das beiweiten nicht ,was die hier „rumzupfern „ . Aber wer braucht das schon ,wenn’s drum geht ,sich voll und ganz in bester old school Manie darzustellen ?? Natürlich niemand ,logo ! Hauptsache ist doch ,das der Sound in Mark und Bein übergeht und dich mitziehet .Und das schaffen Funeral Whore zu gut 100% ,auch wenn man zugeben muss ,das die Scheibe ab ca .der Mitte dann doch eher etwas gleichklingend /gleichbleibend rüberkommt .Gesanglich braucht man eigentlich kaum noch zu erwähnen ,das hier durchgängig mit bösem tiefem Growl Ausdruck gearbeitet wird .Insgesamt ne Scheibe ,welche man  getrost auch nen zweites oder drittes Mal seinen Ohren zumuten kann . Kein Überflieger ,aber ne rundum solide Angelegenheit . ( LEO )
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                                                                                                                                   KOLLISIONSKURS – “ EGAL WAS KOMMT”
Ohne das ich auch nur einen Ton von der CD gehört habe ,schwirren mir sofort die “ Böhsen Onkelz” in den Gedanken herum .Irgendwie deutet für mich sowohl der Bandname wie auch der Titel sofort in diese Richtung . Beim abchecken des Infoblattes gibt’s hierfür dann auch gleich ne leichte Bestätigung , da die 4 Sachsen Anhaltiner Jungs ,die seit 2001 rumrocken ,natürlich den Deutschrock Sektor beackern . Ob die Band nun wirklich ausgetretene Pfade verlässt , wie groß beworben wird ,mal sehen !Das eher etwas in dem Metalbereich einzuordnen Intro könnte da ja eventuell schon drauf hindeuten ,dass man doch ein klein bissel abseits der typischen Deutschrock Ausrichtung tendiert .Das erweist sich dann aber leider als Trugschluss ,denn was folgt ,ist für mich so ziemlich in einem typischen Deutschrockbereich angesiedelt ,welcher nur mal ganz gelegentlich von seinem eingeschlagenen Weg abweicht .Mit ne leicht punkigen Prise versehen  ( welche mich wiederum an die „Toten Hosen „ erinnert  ),rocken die Songs ja echt gut und haben teilweise sogar nen recht starkes Hitpotential . Zum Mitgrölen und Party feiern sind die echt gut geeignet ! Recht positiv wirken auf mich hier vor noch diverse Riffs und Solis , welche schon etwas mehr in den Metalbereich tendieren .Die machen sich echt ganz gut und geben bestimmten Stücken dann eventuell doch noch so etwas ähnliches wie ne eigene Soundmarke . Die gesanglichen Darbietungen sind hierbei aber auch in einem eher sehr typischen Ausdruck  gehalten und ganz o.k. ,wenn auch nicht wirklich weltbewegend .Wie man es von den Vertretern des Deutschrocks kennt und erwartet ,sind die textlichen Inhalte eher im sozialkritischen Bereich angesiedelt . Das die Mucke Spaß macht , lässt sich ja nun absolut nicht verleugnen ,aber wirklich viel an Eigenständigkeit oder irgendetwas Neues, was einen dann wirklich umhauen könnte , kann ich er beim besten Willen nicht raushören. Die Songs sind durchweg alle okay ,keine Frage . Handwerklich wirklich top gemacht wird die Scheibe sicherlich ihre Fans finden und bei den einen oder anderen auch für Begeisterung sorgen .Mir ist‘s einfach alles zu vorhersehbar und altgebacken . Diverse „Onkelz“ Coverbands sind da auch nicht besser oder schlechter ! ( LEO )
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                                                                                                                                   BURDEN OF LIFE – „ IN CYCLES“
Wer sich intensive mit der Metalszene auseinandersetzt ,wird in der letzten Zeit doch öfters mal über den Namen „BURDEN OF LIFE“ gestolpert sein ,da die ja nun wirklich richtig fett beworben werden .In den gut  zehn Jahren ihres Bestehens haben  die sich sicherlich auch schon in bestimmten Ecken Deutschlands einen  guten Namen erspielt .Jetzt wo man beim doch recht großen Label „Noizgate Records“ untergekommen ist ,nimmt man mit seinem dritten full length Album so richtig Anlauf ,um auch den Rest der unentdeckten deutschen und sicherlich auch internationalen Metalecken aufzumischen . Geboten werden acht brandneue Songs ,in welchen man seine spielerischen Fähigkeiten in einer beachtlichen Art und Weise  zur Schau stellt .Hierbei überzeugen die Regensburger in erster Linie durch einen recht eigenen und vor allem innovativen Stil , welcher so einiges an unterschiedlichster metallischer Einflüsse zutage fördert .Mit dem Opener “Amour fou” zieht man erst einmal äußerst gefühlvoll seiner Wege. Eher sehr verträumt wirkend ,umgibt den Song ne recht starke Atmosphäre ,welcher durch den Doppelgesang ( männliche wie auch zuckersüße weibliche Vocalparts ) noch einmal mehr hervorgehoben wird .Als Einstimmungssong vielleicht nicht gerade bestens geeignet ,aber dennoch ein Stück ,welches wirklich unter die Haut geht . Die darauffolgenden Stücke zeigen dann aber das wahre Gesicht der Band ,da die hier dann wirklich über weite Strecken so richtig gut losrocken .Stärker in die klassische Metal Richtung tendierend ,kommt hier aber auch ein ganzen Haufen an progressiven Einschüben mit zum Einsatz .Damit es aber nicht zu verspielt rüberkommt ,setzt man auch immer mal wieder auf diverse leichte Death Metal Parts ,welche dem ganzen Geschehen dann noch diese Gewisse zusätzliche Würze verleihen .Obwohl die Arrangements recht komplex wirken ,übertreibt man dies niemals .Hier ist echt alles gut aufeinander abgestimmt. Neben ner ganzen Masse an wirklich melodischen Darbietungen ,eingestreuten Solis  und fast schon doomig wirkenden Sequenzen ,setzt man aber auch immer wieder auf so richtig knallharte Passagen und ner fetten Portion an Groove. Allerdings  kann man hierbei nun nicht wirklich von enormer Brutalität oder Geschwindigkeitsrekorden sprechen  ,aber dennoch kommt hier so einiges rüber ,was durchaus zum bangen und abhotten gut geeignet ist .Auch gesanglich tritt man nicht nur auf einer Stelle ,sondern zeigt sich recht variabel . Neben dem aggressiven Geshoute und Cleangesang ,klingt’s manchmal sogar ganz leicht nach nem mieseren Black Metal ähnlichem Ausdruck. Kommt echt gut ,wie hier die Stimmbänder in der verschiedensten Tonlage beansprucht werden können ! Den stärksten Song für mich ,hat man dann bis zum Schluss aufgehoben . Mit dem über 12 minütigen “At the heart of infinity” beweist man dann endgültig ,das man sein Handwerk versteht .Erst geht’s ganz lieblich los ,bevor man sich dann langsam steigert und die Gitarren mit härteren und sau starken Riffs einsteigen . Unterlegt mit einer leicht symphonisch wirkender Ausstrahlung  ,rockt man dann ganz schön die Bude .Dann tauchen immer wieder - wie aus dem Nichts - ganz ruhige ( mit sanften Frauengesang unterlegte) Passagen auf  ,um im nächsten Moment dann aber auch gleich wieder  die Ruhe zu unterbrechen .Ne echt gut gelungene Kombination ,welche noch einmal ganz deutlich die Kreativität und musikalisches Können  der Band unterstreichen kann .Wer von einem gut gelungenen ,technisch recht anspruchsvollen und ideenreichen Stück Metal nicht genug bekommen kann , kann sich mit dem Teil hier einen richtig gut sättigenden Nachschlag holen . ( LEO )
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                                                                                                                                    FLESHCRAWL/SKINNED ALIVE ( SPLIT )
Ne Split aus dem Hause „FDA Rekotz“ ist ja mal was echt neues und anderes .Soweit wie ich das jetzt nachvollziehen kann ,gab‘s ja so etwas in der langen Historie bei Rico bisher noch nicht .Grund für diese Zusammensetzung ist ,das mit Skinned Alive ein brandneues Pferd bei FDA im Stall steht ,welches nur darauf wartet , ins Rennen geschickt zu werden .Mit jeweils 4 Songs der jeweiligen Band ist die Split bei ner Spielzeit von knapp 30 min .auch verdammt gut und vor allem fett bestückt .
Das Rennen eröffnet dann auch gleich das bayrische Todeskommando von  „Fleshcrawl „ ,welche sich in den letzten 8 Jahren ja verdammt rar gemacht hatten . Unbekannt sind die ja beiweitem nun absolut nicht ,und so weiß eigentlich jeder ,der sich nur ein klein wenig mit der deutschen Metalszene beschäftigt hat ,das die der absolute Grant für klassischer Schweden Death Metal sind .Und bis zum heutigen Tage haben die da absolut nichts verlernt .Gut druckvoll ohne irgendwelche großartigen Innovationen mit einzubringen ,wird hier old school Death der alten Schule zelebriert .Mal so richtig blastend ,mal eher im Midtempobereich angesiedelt ,geben sich hier permanent die Gitarren mit dem Drums ein unerbittliches Stelldichein .Markant bei deren Mucke ist die verdammt geile Kombination aus hellen und dunklen Gitarrenriffs ,welche ungemein anmachen und sofort ins Ohr gehen .„Skinned Alive „ ,welche anfangs noch als Solo Projekt fungierten, sich aber jetzt mit Marius Hamann (Debauchery), Fernando Thielmann /Dani Jakobi (Milking The Goatmachine) und Soti ( Morgoth )zu ner richtigen Band zusammengerauft haben ,geben hiermit nun ihren musikalischen Einstand ,welcher sicherlich auch als kleiner Appetitsanreger für das kommende erste full lenght Album dienen soll .Und natürlich lassen die es hier auch richtig krachen , wobei man sich aber eher musikalisch dem amerikanischen Einfluss hingibt .Ebenfalls in nem guten old school Gewand verpackt ,sind die aber doch etwas mehr darauf bedacht ,ihrer Mucke mehr an Abwechslung einzuhauchen als „Fleshcrawl“ .Nicht ganz so brutal ,sondern eher doch etwas mehr im Midtempobereich angesiedelt ,bringen die aber dennoch ne richtig gute und vor allem fette Portion an Groove mit sich ,welcher es einen wirklich nicht leicht macht ,still sitzen zu bleiben .Zwar gibt’s hier immer mal wieder kürzere melodischere Solieinschübe ,aber die sorgen nun nicht wirklich dafür ,dass man dann irgendwie mit seinen Energiereserven runterfahren muss .Coole Songs ,welche die Wartezeit bis zum ersten kompletten Album bestens verkürzen können .Für enorm fanfreundliche 8,49 EUR (inkl. 19% MwSt.+ Versand) sollte das auf 300 Kopien weltweit limitierte Teil unbedingt noch Patz in Eurer CD Sammlung finden .  ( LEO)
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                                                                                                                                      HAVEN – „ SHUT UP AND LISTEN“
So nen richtigen Plan ,wie ich hier anfangen soll ,habe ich ehrlich gesagt nicht .Schön Bandname ,Logo und Covergestaltung lassen bei mir eher ein etwas mulmiges Gefühl aufkommen .Deutet alles darauf hin ,dass die Schweden auf ihrem Debütalbum wohl eher wieder in ne metallische Sparte tendieren werden ,welche mir eher nicht liegt .Nachdem die 10 Songs nun durchgelaufen sind ,haben sich diese Vorahnungen dann auch zu 100% bestätigt . Handwerklich wirklich gut gemacht ist es ja ,was die uns hier anbieten .Irgendwo in die Richtung 80‘ziger und 90‘ziger „Melodic Heavy Metal/Hard Rock“ mit Hang zum Classic Rock ,lässt sich das hier sicherlich am ehesten einordnen .Hierbei setzt man durchaus auf recht gute Melodien ,die zwar so nichts schlecht klingen ,sich aber kaum wirklich festsetzen können .Obwohl man sich stilistisch streckenweise durchaus recht hart und rockig präsentiert , liegt das Hauptaugenmerk eindeutig auf dem melodischeren Bereich . Ne starke Gitarrenarbeit kann man denen zweifelsfrei bescheinigen ,wobei sich hier insbesondere die Solieinlagen doch recht stark hervortun . Leichten elektronischen Keyboardklänge sollen hierbei sicherlich für etwas Kreativität sorgen , wirken für mich aber eher etwas deplatziert . Hinzu gesellt sich noch ne Stimme ,welche nicht so wirklich rüberkommen will . Gerade dann wenn es in die ganz hohen Stimmlagen geht ,wirkt die eher gequält ,quäkig und recht farblos .Zwar versucht man sich vereinzelt auch mal in einem etwas anderen Ausdrucksbereich ,aber so richtig will da auch nicht der Funke überspringen .Als Fazit bleibt hier nur zu sagen :Sicherlich gibt es einige Stellen ,wo die Mucke durchaus positiv überzeugt und sogar so etwas wie „Freude“ aufkommen lässt . Aber insgesamt gesehen ist das dann viel zu wenig ,um die Massen letztendlich wirklich voll von der Qualität seiner musikalischen Fähigkeiten überzeugen zu können . ( LEO )
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                                                                                                                                      MOMORAIN – “ DUALITY OF MAN
Ein bisschen merkwürdig ist das schon .Griechenland steht ja nun so ziemlich am finanziellen Abgrund ,aber was die Metalszene betrifft ,erlebt die wohl gerade die absolute Hochzeit .Noch nie ist so dermaßen viel metallisches Material aus diesem Land gekommen ,wie in den letzten Monaten .Zumindestens bei mir ist das Gefühl so ,dass Neuveröffentlichungen wirklich enorm zugenommen haben .Ob das ein Versuch ist ,wenigstens die Metalszene aus der Krise zu holen und damit eventuell sogar dann international noch mal ein paar zusätzliche „Fördergelder“ einzuspielen ,sei erst einmal dahingestellt .Fest steht jedenfalls ,das sich in der griechischen Szene ganz schön was tut und man durchaus auch immer wieder mit wirklich guten und erstklassigen Veröffentlichungen punkten kann . Ob es die   Mannen nun hiermit auch packen ,wird man in der nächsten knappen Dreiviertelstunde hoffentlich hören .Für ihr mittlerweile neuntes Album hat man sich richtig fett Unterstützung geholt ,und Leute wie Dave Ellefson (Megadeth), Blaze Bayley (ex-Iron Maiden) ,wie auch Michael Gilbert / Steve Conley ( Flotsam And Jetsam )mit an Bord geholt .Und diese professionelle Unterstützung hat sich dann auch wirklich bezahlt gemacht .11 mal gibst hier ne richtig fettes Thrash Brett vor den Latz geballert ,welches neben einem enorm hohen Energielevel ,jede Menge Durchschlagskraft vor allem durch seine handwerklichen Fähigkeiten an den Instrumenten ,durchweg zu überzeugen weiß . Vollgepackt mit fette Riffs, sau satte anspruchsvollen Gitarrensolis  und einem gut  hämmerndes Schlagwerk ,fegt hier echt nen ganz schöner metallischer Sturm über unsere Köpfe hinweg .Trotz des richtig nach vorne gehenden Sounds ,werden natürlich auch immer wieder gute Tempowechsel vollzogen . Ne Ballade haben die natürlich auch mit draufgepackt ,welche aber nicht ganz so weich gespült ist ,wie man es sonst so kennt ,sondern doch noch einiges an Härte mit sich bringt und durchaus sehr ansprechend abwechslungsreich gestaltet ist .Bei den Sangesdarbietungen kann man hier wirklich nur von einer stimmgewaltigen und knallharten Ausdrucksform sprechen ,die zusätzlich durchaus auch einiges an Abwechslung zu bieten hat .Das man sich hierbei zum Glück kaum moderneren Trendeinflüssen  unterwirft ,sondern wirklich richtig puren geilen Metal bietet ,sollte für Euch Ansporn genug sein ,um Euch in die Spur zu machen ,und die Brieftasche zu schröpfen . ( LEO )
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                                                                                                                                      GROOVEVENOM – “ PINK LION “ ( SPECIAL EDITION )
Leute ,macht euch auf nen richtig harten und derben Brocken Mucke bereit ,welcher jenseits allen Klischeedenkens einzuordnen ist und musikalisch in dieser Form sicherlich als fast einmalig einzustufen ist .Bereits im letzten April in Eigenregie herausgebracht ,hat man nun mit „Noizgate Records“ einen Partner gefunden ,welcher die Scheibe nochmals als Re-Release auflegt ,um gerade die Metalszene aufzurütteln und zu beweisen ,das metallische Klänge auch heutzutage in Sachen Kreativität noch lange nicht am Ende sind . Dabei hätte man beim ersten abchecken der Scheibe nun absolut nicht vermuten können ,was bei den 16 Songs dann abgehen wird .Denn ohne zu lügen ist das hier schon irgendwie sehr provokant ,experimentell und ziemlich abgefuckt . Mit der Einstellung : Uns doch egal ,Hauptsache es klingt gut und uns gefällt’s ! , bedient man sich hier so ziemlich jedem musikalischen Genre ,welches ein eingefleischter Metalfan als total deplatziert bezeichnen würde .Neben Techno Beats , poppigen Passagen , Elektroklängen und sogar leichten Rap Elementen ,kommen hier allerdings auch knallharte Rhythmen nicht zu kurz .Ne ganze Menge an metallisch progressiven Einschüben ,fetten Death Metal Klängen und moderneren Deathcore Sounds werden hier genauso vielfältig verbraten .Und erstaunlicher Weise passt das auch alles irgendwie zusammen , wenngleich man sicherlich erst seine Zeit braucht ,um sich hier richtig reinzuhören .Die Songs sind hierbei doch viele Breaks geprägt ,welche aber übergangslos die vielen musikalischen Einflüsse ineinander übergehen lassen und es nicht zum Stillstand kommt .Das es hierbei natürlich rhythmisch auch enorm vielseitig vorwärts geht , ist fast schon logisch .Fühl man sich in einem Moment eher wie auf der „Loveparade“ ,musst du im nächsten Moment auch schon volle Pulle abbangen ,bevor du dann auch gleich wieder in eine eher nachdenklich stimmende Phase versetzt wirst .So richtig weißt du hier echt nicht ,wie du dich verhalten sollst .Ist bestimmt sau interessant zu sehen ,wie die Leute bei deren Livedarbietungen reagieren werden ! Bei solch einem musikalischen „Wirrwarr „ wird wohl doch erst einmal etwas Zurückhaltung/Verwunderung angesagt sein ! Wem das rein Instrumental gesehen noch nicht genug kreativer Abwechslung ist , der kriegt dann auch beim Gesang nochmals ne zusätzliche Ladung aufgedrückt .Denn auch hier regiert der Wechsel zwischen Growl- ,Scream- ,Core – und sogar Clean Ausdruck. Also Langweile kommt hier beim besten Willen nicht auf .Stets und ständig gib es hier was Neues Ungewohntes zu entdecken , was einem beim besten Willen nicht völlig kalt lassen wird .Fest steht ,das sich mit diesem Stück Musikgeschichte die Meinungen der Hörer extrem  spalten werden . Die festgefahrene Metalmeute wird das hier sicherlich volle Kacke finden ,aber wer musikalisch offen ist ,auch mal über den üblichen metallischen Tellerrand guckt ,wird an dem Ideenreichtum und der Spielfreude ,welche man mit „Pink Lion“ an den Tag legt ,seine helle Freude haben. ( LEO )
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                                                                                                                                       SARISSA – „ NEMESIS“
Habe ich irgendwas verpasst ??? -  denn die griechische Band wird überall als Legende abgefeierte . Gut ,ganze 12 Jahre haben die nun gebraucht ,um mit diesen aktuellen Longlayer aufzuwarten .In damaligen Zeiten waren die vielleicht irgendwie irgendwo Kult keine Ahnung ,denn musikalisch ist das nun nicht der Metalsektor ,mit welchem sich meinereins wirklich jemals großartig befasst hat .Schon der Schriftzug und die Covergestaltung lassen recht eindeutig erkennen ,was hier musikalisch abgehen wird .Aber ohne gleich mit musikalischen Vorurteilen aufzubraten ,muss man sich das Teil ja wenigstens mal anhören .Der Beginn lässt einen dann ja wirklich noch verheißungsvoll hoffen .Eingeleitet mit Chöre und nem leichten monumentalem Ambiente welche so nen Hauch von Orient verbreitet ,klingts schon mal nicht schlecht ,bevor dann die schwerere Gitarrenriffs einsetzen . Soweit ist ja dann erst einmal alles im „grünen Bereich „ .Was darauf dann aber folgt , kann mich beim besten Willen nicht überzeugen .Eher recht einfach gestrickt ,kommt’s hier zur Symbiose aus klassischen 80er Heavy Metal und ner fetten Portion an Power Metal .Das es hier ganz gut losrockt , kann man nun nicht wirklich abstreiten. Auch das man seine Instrumente im Griff hat , wird insbesondere bei den teils etwas längere Gitarrensolis ,ganz klar dargestellt .Aber was den Stücken nun wirklich fehlt ,ist diese gewisse Ausstrahlung ,welche ein Song braucht ,um sich eventuell irgendwo ganz hinten im Hirn festzusetzen  .Irgendwie ziehen die ca .36 min . einfach so ein einem vorbei ,ohne dass man die wirklich wahr nimmt . Gut ,ab und an gibt’s zwar doch mal ein Riff oder ein Rhythmus ,welcher mal wirklich aufhorchen lässt ,aber die sind halt insgesamt gesehen dann doch eher Mangelware .Am besten präsentiert sich die Band mit ihrer Ballade „ I’m coming home“ .Das Teil kommt schon verdammt ansprechend rüber ,wenngleich man auch hier nun wahrlich keine neuen Klänge auffährt .Aber wenigstens passt hier das gesamte Arrangement ,der Gesang und auch die Ausstrahlung .Apropos Gesang ,wie es zu erwarten war, geht’s natürlich auch hier eher in die schrillere hohe Tonlage .Entgegen meiner sonstigen Vorurteile nervt dieser  aber nicht ,sondern zeigt sich durchaus in einem angenehmen Bereich . Als Fazit muss ich mir allerdings wirklich die Frage stellen ,ob man mit dem gebotenem Material heutzutage wirklich noch „nen Bklumentopf“ gewinnen kann .Gerade der Mark an Bands dieser musikalische Sparte ist ja nun mal knackevoll und überladen .Da braucht es schon bedeutend mehr ,um aus dieser Masse in irgendeiner Weise herausstechen zu können . ( LEO )
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                                                                                                              HARMONY DIES – „INDECENT PATHS OF A RAMIFYING DARKNESS”
Man will und kann es ja beinahe nicht glauben ,das sich das Berliner Todesschwadron von HARMONY DIES doch tatsächlich noch mal auf den Weg gemacht hat ,um den Szeneacker so richtig tief und fett zu durchpflügen .Immer hin ist es ja nun gute dreizehn Jahre her ,als die letztmalig ihr tödliches Gift versprühten .Nachdem man die aktuelle Scheibe nun erst einmal grob und ohne großartig nachzudenken , in seine Gehörwindungen dringen gelassen hat ,ist auf jeden Fall sofort zu 100% schon mal im Vorfeld klarzustellen ,dass die Burschen sich ,der Szene und auch der Mucke absolut treu geblieben sind .Nix mit irgend nem trendigen kack Einfluss oder irgendwelchen Kinkerlitzchen ,die keiner braucht .Ne ,hier gibt fast ausschließlich immer schön eins auf die Fresse .Schon beim ersten Stück setzt man auf das volle Programm und man schreddert los ,als gäbe es keine Zukunft mehr .Die Riffs kommen knochentrocken und man fühlt sich von dem Sound förmlich an die Wand gedrückt. Hierbei hämmern dir die Drums permanent ins Hirn und hinterlassen dort ohne jeden Zweifel so einiges an Folgeschäden .Selbst die eingebaute Solieinlage am Saiteninstrument wirkt absolut nicht lasch ,sondern wuchtet dir auch noch irgendwie entgegen . Das zweite Stück "Tank HD #6"ist dann genau so ein Song ,welcher sämtliche Facetten des Death Metal bedient. Stetig vorantreibend ,wird zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Fünkchen an Schwäche gezeigt .Immer mal ganz leicht in den Slow Motion Bereich gehend ,hat man fast den Verdacht ,als würden sich die Gitarren einen gnadenlosen Zweikampf mit dem Schlagwerk liefern .Den nächsten Song könnte man hier eventuell vielleicht sogar zu dem „ruhigsten“ der Scheibe zählen ,da man sich doch immer mal wieder etwas zurückhaltenderen Riffs und auch ein paar schleppend wirkenden Zwischenpassagen hingibt .Anfänglich eher noch etwas mit angezogener Handbremse agierend ,wird dann aber auch beim nächsten Stück gnadenlos weitergezogen. Trotz des recht vielseitigen Rhythmusaufbaus und diversen Breaks lässt sich auch hierbei zu keiner Sekunde ein Energieabfall verzeichnen .Zwar gibt auch hier etwas ruhigere Gitarrenanschläge und kurze Solieinlagen ,aber die halten wirklich bloß sekundenweise an ,bevor man sich dann wieder vollkommen den hammerharten Klängen hingibt .Mit richtig lupenreine old school Death Metal Sound ,der volle Kanne nach vorne prescht zieht man dann kompromisslos weiter seiner Wege . Kürzere Gitarrensolieinsprenkler dienen hierbei sicherlich bloß zur „Verzierung“ ,bringen aber gerade dieses Quäntchen an Abwechslung mit rein , was ein wirklich guter Song braucht .Im fast gleichem Stil geht’s dann weiter ,bevor man uns mit dem Rausschmeißer "Indecent Paths of a Ramifying Darkness" den Rest gibt .Gerade der Song ist es dann auch ,in dem man noch einmal voll unter Beweis stellen kann ,das man trotz der längeren Schweigephase ,nichts verlernt hat . Denn technisch gesehen wird hier so einiges aufgeboten , was wirklich nicht von „schlechten Eltern“ ist . Obwohl auch hier vorrangig knallt und grooved , setzt man auch mal  kurz auf ne eher etwas entspanntere Phase ,um dann erneut wieder voll durchzustarten. Zum Ende hin wird’s dann sogar mit nem längeren Riffsolis leicht filigran .Also genau der richtige Abgang zum runterkommen !Gesangstechnisch muss man natürlich sagen ,dass das Hauptaugenmerk auf richtig gewaltige tiefe Growls gelegt wird ,logisch .Allerdings gibt’s auch mal ganz vereinzelt nen paar leichte Screams zu entdecken ,wobei meinereins sogar meint ,das im vorletzten Stück so ein typischer „Slayer“ Schrei kurz auftaucht !? Leider ist dann schon nach 26 Minuten „Schicht im Schacht „ .Schade ,denn kaum ist man so richtig warm geworden - die ollen Körperteile haben auch ihren Rhythmus gefunden – muss man sein Energielevel auch schon wieder total runterfahren .Die Berliner haben‘s auf jeden Fall auch hier wieder absolut geschafft , ein echt super derbes Stück extremer musikalischer Unterhaltung vorzulegen ,welches in bester old school Manie alles bietet ,was ein Death Metal Herz in Ektase versetzen kann .Die auf 666 handnummerierte CD sollte ohne Umwege den Weg zu Euch finden . Für die absoluten old school Anhänger gibt’s das leckere Teil übrigens auch im Tape Format ! ( LEO )
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                                                                                                                                           SNAKE TONGUE – “ RAPTOR’S BREATH”
Bei dem eher piffigen Cover und des eher etwas merkwürdiger anmutenden Bandnamens hätte ich schwören können ,das hier wieder so ne volle totale Einheitsbreimucke der Marke Heavy/Power Metal durch die Boxen dringen wird bzw. könnte .Erste Zweifel machen sich dann aber bereits breit ,als man liest ,dass die Jungs aus Schweden kommen – und da ist ja nun mal doch eher die härtere Gangart angesagt .Und so sind es dann auch bereits die ersten paar Töne ,welche einen weg von den schwulstigen Gedanken ziehen und eher dafür sorgen ,dass sich ein breites Lächeln übers Gesicht zieht .Denn es geht sofort richtig krass los und man wütet ,fast schon gnadenlos und richtig aggressiv drauflos . Ohne sich irgendwelcher Spielereien zu bedienen ,wird hier eine echt wohlschmeckende und wohltuende Melange aus Crust und Metal zusammen gebraut ,welche mehr als gewaltig über den Zuhörer hereinbricht .Als kleine Geschmacksverfeinerung kommt hier und da dann mal noch nen Tropfen Punk Einfluss mit rein ,und fertig ist ein „Gebräu“ , welches komplett die Hörnerven positiv befriedigen wird . Obwohl man hier nun wahrlich fett einen vor den Latz geballert bekommt ,gibt’s aber z.B mit Titel 5 „Lashes“ ,nen Song ,wo man es eher mal etwas „geschmeidiger“ angehen lässt und schon eher etwas den Eindruck einer „Dampfwalze“ erweckt . Nen cooles Stück ,welches doch recht deutlich aus dem restlichen Material heraussticht .Eher ziemlich versteckt ,kommen auch mal so etwas wie leicht klassisch anmutender Elemente zum Vorschein ,welche zwar nicht maßgeblich den Song beeinflussen ,aber durchaus dafür sorgen können ,dass man die Lauscher erneut auf vollen Empfang stellt .Die richtig guten  und vor Kraft strotzende Gesangsdarbietungen ,passen da hervorragend rein .So leicht ins  corige tendieren ,bieten die zwar nun kaum mal Abwechslung ,haben aber wenigstens so ne ganz leichte eigne Note und knallen richtig gut .Fest steht ,das die Scheibe echt verdammt gut durchläuft ,so dass es einen echt irgendwie erstaunt ,wie schnell die knapp halbe Stunde vergeht .Für nen Debüt Longplayer ist das Teil nun zwar echt nen bissel sehr kurz geraten ( knapp 30 min . ) ,aber wen soll das wirklich stören ,wenn die Mucke dennoch  überzeugt . ( LEO )
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                                                                                                                                          AVITAS – “ NORTHERN GHOSTS”
Das ist wieder mal so ein richtig harter Brocken an Mucke ,welche es einen nicht wirklich ganz einfach macht ,nach dem allerersten Hörgenuss nen paar Zeilen darüber zu verfassen , bzw. sich überhaupt erst einmal eine wirkliche Meinung darüber zu bilden .Da braucht es schon ein paar Anläufe mehr ,um sich dann doch etwas tiefer ins Geschehen hereinzuhören .AVITAS ist nen Ein-Mann - Projekt aus dem englischsprachigen Teil Kanadas (British Columbia),welches 1997 ins Leben gerufen wurde und seitdem , in ziemlich regelmäßigen Abständen, die Szene mit seinen Künsten beehrt .Ums auch gleich vorweg zu nehmen ,und euch da draußen die Recherchen zu ersparen ,ja der Typ ist nicht wirklich dass ,was die Welt als „politisch korrekt“ ansieht ….. Das wird dann sicherlich auch ein Grund dafür sein ,das er das gesamte Avitas Material bisher über sein eignes Label Bud Metal Records veröffentlicht hat .So ,jetzt aber zu dem Punkt ,welcher für mich und hoffentlich auch für euch ,immer noch am wichtigsten ist ,der Mucke .Das es hier verdammt tief in die Black Metal Gefilde geht ,war ja eigentlich zu erwarten .Allerdings zelebriert man diesen nun nicht durchgängig in den 9 verdammt lange Songs ( 4 min . – 10 min . ) ,sondern wartet doch desöfteren mit eher etwas szeneuntypischen musikalischen Elementen auf . Der elektronische Anfang zieht sich erst einmal doch etwas in die Länge und ist sicherlich auch nen klitzekleines bissel atmosphärisch gestaltet ,will aber irgendwie für meine Ohren hier nicht wirklich reinpassen .Naja egal ,nach den gut 2 min . geht’s dann aber gleich in die dunklen harten Gefilde . Die Gitarren sägen hierbei in nem echt guten old school style ,welcher ohne Zweifel seine Ursprünge in der Norwegischen Szene hat .Trotz des eher doch recht einfach gehaltenen Riffings ,sind die einzelnen Stücke mit verdammt bösen ,düsteren ,teils sogar etwas episch anmutenden  Rhythmen durchzogen . Eher selten wird hier allerdings dann so ein wirklich volles gewaltiges Brett vorgelegt .Vielmehr bewegt sich der Typ im langsameren ,mittleren Tempobereich voran ,wo nur ganz vereinzelt mal ein paar sau derbe Blastbeats auftauchen . Zeigen sich die ersten paar Songs noch eher in einem etwas typischeren Gewand ,verändert sich die Songstruktur dann mit der Zeit doch etwas .Da tauchen dann  desöfteren psychedelische und teils sogar progressiv anmutende  Passagen auf ,welche den Sound dann doch recht stark beeinflussen und verändern . So ist z.B Titel 6 mit ner Spiellänge von über 10 min . ,ein Song geworden ,welcher neben jeder Menge Abwechslung auch ne verdammt starke Atmosphäre aufbauen kann .Hier macht sich jede Menge Hass breit und lässt einem beim Zuhören , doch ganz schön nen kalten Schauer über den Rücken laufen . Teil eher ruhig gestaltet ,teils voll nach vorn losbretternd,  ist das ohne Zweifel der stärkste Song dieser Scheibe, welcher vor allem qualitativ gesehen ,ganz oben steht . Auch das letzte Stück auf dem Teil sticht voll aus dem sonstigen Geschehen heraus .Rein instrumental dargeboten ,zeigt man sich hier von einer absolut sanften Seite ,welche man fast schon ein wenig als träumerisch beschreiben könnte/sollte . Ganz leicht im mieserem , Sprechgesangs ähnlichem Ausdruck gehalten ,verbreitet er hier seine unheiligen Botschaften .Musikalisch gesehen als durchaus ne ansprechende Kost ,wenn da nicht die Drums wären .Die klinge hier nämlich echt teils etwas merkwürdig , über weite Strecken enorm blechern und setzen sich zu stark in Szene . Teil übertönen die dann streckenweise das sonstige Geschehen .Daran sollte und muss man unbedingt noch arbeiten .Ansonsten können aber alle weltoffenen und nicht steril denkenden old school Black Metaller auf dieses sehr rohe und dunkle Machwerk zurückgreifen . ( LEO ) 
Bud Metal Records   http://www.avitas.bandcamp.com
 
                                                                                                                                           HAMMER   AMORAL – „ IN SEQUENCE“
Progressiver Metal ist ja zugegebener Maßen nicht unbedingt wirklich die Sparte ,bei der sich bei mir irgendwie großartig was regen wird .Klingt irgendwie doch immer ziemlich gleich und bietet nur selten mal Momente ,die einen wirklich nachdrücklich verdammt beeindrucken könne .Ob’s die finnischen Mannen auf ihrem bisher siebten Studioalbum nun vielleicht doch schaffen ,mal sehen .Beim ersten Durchlauf wird’s auf jeden Fall schon mal recht deutlich ,dass man die mit ihren 8 Stücken nicht ganz so einfach abspeisen kann ,sondern doch etwas ausführlicher und intensiver an das musikalische Angebot gehen muss ,da sich dieses doch vom sonstigen Einheitspreis eher etwas abheben kann und wird .Beginnend mit der doch recht lang gewordenen elektronischen Einleitung „In Sequence (Prologue)“zeigt man sich verdammt episch angehaucht und bringt so ein ganz leicht dunkel mystisch wirkendes Ambiente rüber ,bevor dann die Gitarren einsteigen .Eher in einem ruhigen Gewand verpackt ,umschwirrt das ganze ne sau starke und ausdrucksstarke Frauenstimme und im Hintergrund agierende tiefe männliche Gesangparts. Ein starker Opener ,der trotz seines ruhigeren Charakters recht kräftige Riffs mit sich bringt .„Rude Awakening „ reißt einen dann sofort aus der Traumwelt und tempomäßig legt man ganz schön zu .So richtig schön kraftvoll werden hier die Gitarrensaiten bearbeitet ,wobei das Schlagzeug noch zusätzlich den ganzen Sound vorantreiben kann .Cleanen Vocals wechseln sich hierbei immer wieder mit growlenden , Sprechgesangs ähnlichen Einsätzen ab .Sehr orientalisch angehaucht zeigt sich dann „The Betrayal“.Eher anfangs noch mit etwas angezogener Handbremse agierend ,wird dann aber auf ne melodischere Death Metal Ausrichtung gesetzt ,wobei man sogar immer mal wieder so ein paar echt fette Blastbeatattacken mit auspackt . Growls und Clean Voice wechseln sich auch hier sehr gekonnt und absolut passend ab .Nach der doch eher etwas deftigeren Kost wird’s dann aber auch mal Zeit ,um sich entspannt zurück zu lehnen und neue Kraft zu schöpfen . „Sounds Of Home“ zeigt sich von Beginn an im Balladenbereich angesiedelt .Geprägt von sehr gefühlvollen und ruhigem Gitarrenspiel ,mit diversen Blasinstrumentensprenklern versehen ,hat der Song schon fast so etwas wie einen meditativen Charakter .Auch der weiche weibliche ,voll gefühlsvolle Gesang ,hat das Potential ,dich so richtig runterziehen zu können .“ The Next One To Go“ baut dich dann aber auch gleich wieder auf .Sehr progressiv gehalten ,geht’s dann hier doch wieder metallisch härter zur Sache ,wobei gerade beim Rhythmus hier ganz schön vielfältig rumgewerkelt wird .Gesangstechnisch zeigt sich die Lady hierbei richtig gut kräftig . „Helping Hands“ ist dann wiederum so ein Stück ,in welchen man gekonnt wechselnd ,von Melodie und Härte präsentieren kann .Trotz des insgesamt recht kraftvollen Grundgerüstes ,hält man sich doch bevorzugter etwas zurück und streut hier und da auch mal nen leichtes Gitarrensoli mit ein .Wirklich starke Gitarrenarbeit ! So mit nem leichten Power Metal Anstrich versehen ,geht’s dann mit „Defuse The Past“ weiter .Über weite Strecken recht fett gehalten ,finden aber auch hier seichtere Töne ihren angestammten Platz .Die aggressiven Growls/Shouts passen hierzu bestens
  ,und verleihen dem Stück ,neben diversen Riffs ,noch zusätzlich so nen ganz leichten thrashigen Anstrich .Mit dem Rausschmeißer „ From The Beginning (The Note Part 2)“ zeigt man sich dann eher mal in ner etwas dahin fließenderen schwerfälligeren musikalischen Seite . Mit ner leicht episch anmutenden Aura umgeben ,wird hier 10 min . lang auf progressive, melodische Spielweise gesetzt, in der auch immer wieder längere Gitarrensolis auftauchen .Der Gesang ist hierbei dann eher schon in so ner typischeren Ausdrucksform gehalten .Zum Ende hin kommen hier dann noch Klavierpassagen und Streicherarrangements zum Einsatz , die aber nicht überproportional eingesetzt werden .Ich muss echt zugeben , die haben es echt geschafft ,mich doch sehr positiv zu beeindrucken .Ideen hat die Band ne ganze Menge , welche man auch bestens hier umsetzten konnte .Wer auf ne abwechslungsreiche und vielschichtige metallische Mucke steht ,auch mal ein paar musikalische Feinheiten heraushören will ,dem wird das Album wirklich gefallen . ( LEO )
G-Records   http://www.g-records.de/
Rough Trade
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                                                                                                                                           HIGHRIDER – „ ARMAGEDDON ROCK“ ( EP)
Schweden und insbesondere die Gegend um Göteborg bringe ich ja eher mit Death Metal in Verbindung ,womit diese Truppe aber nun so rein gar nichts am Hut hat .Auf Grund der doch eher etwas dürftigen Infos ,welche man im Internet findet ,nehme ich mal an ,das die Band doch relativ neu am Start ist und nun mit   ARMAGEDDON ROCK“ ihren Szeneeinstieg vollziehen .4 satte Stücke stehen im Angebot ,welche alle samt ne jeweiligen Spielzeit von über 4 min . an den Tag legen .Eingeleitet mit kirchlichen Orgelklängen , braucht man dann nicht lange ,um recht klar darzustellen ,wo seine musikalischen Wurzeln liegen .Ganz tief in den 70‘ziger Jahren verankerte beackert man hier das Feld des Hard Rocks ,wobei diverse Heavy Metal und Rock’n Roll Anteile natürlich auch nicht zu kurz kommen .Die Gitarren knallen so richtig gut fett drauf los ,lassen aber dennoch immer noch genügend Platz ,um auch nen paar geile Mel